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Donnerstag, Oktober 15, 2026

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Kellerbrand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil List

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Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Steinmetzstraße im Stadtteil List wurden vier Personen verletzt - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Vier Personen wurden verletzt


HANNOVER. Am Sonntagnachmittag (11.10.) kurz vor 15:00 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover die Feuerwehr mit dem Stichwort „b2 – Kellerbrand“ und entsandte zwei Löschzüge zur Einsatzstelle in die Steinmetzstraße im Stadtteil List. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten einige Bewohner das Mehrfamilienhaus bereits verlassen. Weitere Personen mussten durch die Einsatzkräfte gerettet werden, weil der Treppenraum und somit der Weg nach draußen verqualmt war. Eine Person und zwei Katzen wurden mittels einer Drehleiter aus dem dritten Obergeschoss gerettet. Von den Einsatzkräften wurde eine Rauchentwicklung im Kellerbereich des Gebäudes festgestellt. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr insgesamt drei Trupps unter Atemschutz ein. Durch den schnellen und gezielten Löscheinsatz konnte das Feuer zügig gelöscht und eine Brandausbreitung verhindert werden. Anschließend wurden der Keller und der Treppenraum umfassend belüftet. Insgesamt mussten 14 Personen durch den Rettungsdienst untersucht werden. Vier davon wurden in Krankenhäuser transportiert. Aufgrund der hohen Anzahl an Betroffenen hatte man den Massenanfall von Verletzen (MANV) ausgerufen und somit eine Vielzahl von Rettungsdienstkräften zur Einsatzstelle entsandt. Nach Abschluss der Brandbekämpfung und der Entrauchungsmaßnahmen konnten die nicht verletzten Bewohner nach etwa zwei Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren. Das Gebäude bleibt jedoch vorerst vom Gas- und Stromnetz getrennt. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Nach Abschluss der Maßmnahmen der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr an die Polizei zu weiteren Ermittlungen übergeben. Die Feuerwehr war mit 18 Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Beteiligt waren auch Kräfte der Ortsfeuerwehren (Freiwillige Feuerwehren) Buchholz und Vinnhorst. Der Einsatz in der Steinmetzstraße dauerte etwa 2 Stunden.



25 Jahre Förderverein Feuerwehr Aschendorf

Der Feuerwehrförderverein der Ortsfeuerwehr Aschendorf feierte 25. jähriges Jubiläum mit Feuerwehr-Oldtimertreffen
Der Feuerwehrförderverein der Ortsfeuerwehr Aschendorf feierte 25. jähriges Jubiläum mit Feuerwehr-Oldtimertreffen - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Feuerwehr-Oldtimertreffen zum Jubiläum


ASCHENDORF. Aschendorf ist ein Stadtteil der emsländischen Stadt Papenburg und einer der ältesten Orte Niedersachsens. In dem etwa 32 km² großen und an der Ems gelegenen Ortschaft leben über 8000 Einwohner. Die Ortsfeuerwehr Aschendorf ist eine Stützpunktfeuerwehr in der Stadt Papenburg. Zum Einsatzgebiet gehört der Stadteil Aschendorf. Anlässlich des 25. jährigen Jubiläums des Feuerwehrfördervereins der Ortsfeuerwehr Aschendorf wurde am vergangenen Wochenende(03/04.10.) ein Oldtimertreffen veranstaltet. Zahlreiche Feuerwehr-Oldtimer aus dem Norddeutschen Raum sowie den Niederlanden hatten sich dazu auf einem Parkplatz in dem Papenburger Stadtteil Aschendorf eingefunden. Aber auch modernere Einsatzfahrzeuge wurden gezeigt, darunter auch Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks (THW) und der Malteser.




Bei einem „Foto Festival“ durften Hobbyfotografen Studioaufnahmen shooten

Einblicke in die professionelle Porträt-Studio-Fotografie gab es bei einem Fotofestival in Hannover
Einblicke in die professionelle Porträt-Studio-Fotografie gab es bei einem Fotofestival in Hannover

HANNOVER. Am vergangenen Freitag und heute (10. Oktober) lockte ein „Foto Festival“ Fotografiebegeisterte in die City von Hannover. Das Festival war eigentlich eine Hausmesse von Kamera Express. Viele ältere Hannoveraner kennen das Fotofachgeschäft nahe dem Aegidientorplatz wahrscheinlich noch unter den alten Namen „Foto Haas“. Inzwischen gehört der Laden einen niederländischen Unternehmen und das lud nun dazu ein, sich hier vor Ort einmal über Kameratechnik und aktuelles Zubehör zu informieren.

Doch nicht nur etwaige Neuigkeiten auf dem Fotomarkt waren ein Grund vorbeizuschauen. Der kostenlose Kameracheck mit Sensorreinigung erfreute sich besondere Beliebtheit. Daneben wurden kleine Mini-Worksshops – sogenannte Fotowalks – angeboten. Neben Fotospaziergängen durch Hannover konnten Hobbyfotografen hinten im kleinen Studio des Geschäftes erfahren, wie man Porträts gekonnt ausleuchtet und dank eines hübschen Modells auch gleich selbst einmal das Gelernte mit der eigenen Kamera ausprobieren. Vielen Dank an die junge Dame (zu finden bei Instagram unter @celidania.cac ) an dieser Stelle für die Erlaubnis zum Veröffentlichen der Aufnahmen.

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Beim Foto Festival von Kamera Express konnten Hobbyfotofrafen einmal wie ein Profi shooten.

Aus dem Bezirksrat Döhren-Wülfel: Das neue Freizeitheim Döhren soll an der Peiner Straße entstehen

Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg verabschiedete seine Stellvertreterin Gabriele Jakob
Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg verabschiedete seine Stellvertreterin Gabriele Jakob

HANNOVER. Das letzte Bezirksratstreffen in der alten Besetzung. Gestern Abend (8. Oktober) kamen die Ortspolitiker zur 41. Sitzung der nun zu Ende gehenden Wahlperiode im Freizeitheim Döhren zusammen. Bevor die nicht wieder gewählten Mitglieder von Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg mit einem Blumenstrauß verabschiedet wurden (darunter auch Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob, die ebenfalls nicht erneut kandidierte), gab es noch eine wie gewohnt umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Im Mittelpunkt des Abends: Informationen zum geplanten Neubau des Freizeitheims Döhren.

Prof. Dr. Tanja Remke von einem in Barsinghausen ansässigen Architekturbüro und Julia Büchle vom Fachbereich Gebäudemanagement der Stadt Hannover stellten den aktuellen Stand der Planung vor. Das neue Freizeitheim soll an der Peiner Straße auf dem Gelände des Jugendzentrums und der Stadtbücherei entstehen und neben den Angeboten des Freizeitheims auch das Bürgeramt, die Stadtbücherei und das Jugendzentrum integrieren. Um den Raumbedarf zu decken, muss ein mehrstöckiges Gebäude errichtet werden. Das städtische Grundstück ist 2.600 qm groß, der ermittelte Raumbedarf beläuft sich jedoch auf etwa 5.600 qm.

Einen Bebauungsplan dafür gibt es aber derzeit nicht. Bislang ist das Projekt noch in der „Szenenentwicklung“, wie Architektin Prof. Dr. Remke ausführte. Mit allen zukünftigen Nutzergruppen sei aber schon gesprochen worden, nun sollen für die Raumplanung bis 2028 „Vorzugsszenarien“ erarbeitet werden.

Für das bisherige Freizeitheim ist derzeit ein Raumbedarf wie schon jetzt an der Wollebahn vorhanden vorgesehen. Einzelvertreter Jens Schade, wies darauf hin, dass das Freizeitheim bereits seit langem eigentlich mehr Platz bräuchte und auch die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld eigene Räumlichkeiten benötige. Schade: „Die Kulturinitiative trägt in großen Umfang die Stadtteilkulturarbeit in Döhren-Wülfel.“ Auch auf seine Frage, wo während der Bauzeit des neuen Freizeitheims dann die Bücherei, das Bürgeramt und das Jugendzentrum untergebracht werden, blieb die Verwaltung (noch) eine Antwort schuldig. Soweit seien die Pläne noch nicht gediehen. Versprochen wurde jedoch, den Bezirksrat in Zukunft stärker einzubeziehen.

Daneben auf der Tagesordnung: „Der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel begrüßt ausdrücklich die Pläne des Vereins Radrennbahn zur Revitalisierung und zukünftigen sportlichen sowie multifunktionalen Nutzung der ehemaligen Radrennbahn in Wülfel.“ Formal einstimmig wurde dies so an diesem Abend beschlossen. Allerdings nur mit den Stimmen der CDU-Fraktion und Einzelvertreter Schade. Die Landeshauptstadt Hannover wird in dem Antrag, der gemeinsam von der CDU und dem Einzelvertreter eingebracht worden war, aufgefordert, die derzeit laufenden Gespräche mit dem Verein konsequent, ergebnisorientiert und mit dem klaren Ziel eines zeitnahen Abschlusses zu führen.. „Wir erwarten, dass die Landeshauptstadt dabei sicherstellt, dass die laufenden Verhandlungen nicht erneut durch einen politischen Kurswechsel oder konkurrierende Nutzungsüberlegungen verzögert oder gefährdet werden“, heißt es darin weiter.

„Schon einmal hat der Oberbürgermeister die Gespräche mit den Sportverbänden abgesprochen, um dort ein Aufnahmelager für Asylbewerber einzurichten. Diese Pläne sind krachend gescheitert. So etwas darf nicht noch einmal passieren“, wurde argumentiert. Trotzdem vermochten weder SPD noch Grüne dem Antrag zuzustimmen. Sie enthielten sich aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen. Für die Grünen waren die Informationen aus der Rathaus zu spärlich, für die Sozialdemokraten reichte das Info-Rundschreiben zum Sachstand der Gespräche indes völlig aus, so dass man nun nichts weiter unterstützen müsse.

Probleme mit den Bewohner einer Asylunterkunft? In der Einwohnerfragestunde überreichte ein Mittelfelder eine Unterschriftenliste von Nachbarn aus der Straße Am Mittelfeld. Der Bezirksrat sei ihre letzte Hoffnung, sagte er. Schon seit Jahren gäbe es immer wieder Probleme mit Bewohnern der Asylunterkunft in einem ehemaligen Hotel. „Wir können unsere Frauen und Kinder abends allein nicht mehr auf die Straße schicken“, sagte er. Immer wieder komme es zu Sachbeschädigungen, Bedrohungen und Belästigung von Frauen durch Bewohner der Unterkunft. Man habe immer wieder die Polizei gerufen und auch an den Ordnungsdezernenten der Stadt geschrieben. Besser sei es bislang nicht geworden.

Für die Ortspolitiker waren das bislang unbekannte Informationen. Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob erbat mehr Einzelheiten dazu von der Polizei. Eine Bezirksratsfrau der Grünen wies darauf hin, dass viele Flüchtlinge ja traumatisiert seien und meinte, Sozialarbeiter könnten helfen. Wie es weitergeht blieb vorerst offen. Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg will das Thema aber auf jeden Fall in der nächsten Sitzung des Kommunalen Präventionsrates ansprechen.

Eine Reihe von Bürger haben beklagt, dass einige Sitzbänke auf dem Fiedelerplatz fehlen. „Voraussichtlich im Frühjahr 2027 stehen die Bänke wieder zur Verfügung“, gab die Stadtverwaltung auf eine entsprechende Anfrage der SPD-Fraktion bekannt. Die Bänke seien eingezogen worden, weil sie mehrfach aufgrund von Vandalismus aus der Verankerung im Boden gerissen wurden.

Historisches Altes Jagdhaus an der Seelhorst: Die Baugenehmigung und die Umwandlung zu einem Wohnhaus diene dem Erhalt des Baudenkmals, wurde auf eine andere Anfrage der Gruppe Linke/PDF geantwortet. Der Bezirksrat habe darüber nicht informiert werden müssen. „Nach dem Anhang 1 zur Hauptsatzung der LHH handelt es sich bei Baugenehmigungsverfahren um ein Geschäft der laufenden Verwaltung“, heißt es aus dem Rathaus.

Einstimmig forderte der Bezirksrat auf Antrag der CDU daneben die Verwaltung auf, „den einstimmigen Beschluss des Bezirksrates unverzüglich umzusetzen und an der Bushaltestelle Am Mittelfelde die bereits im Jahr 2021 von der Verwaltung zugesagten Schutzhäuser zu errichten. Die Verwaltung wird aufgefordert, dem Bezirksrat einen konkreten Zeitplan für die Umsetzung vorzulegen.“

Zwei neue Intensivtransportwagen für die Feuerwehr Hannover

Symbolische Schlüsselübergabe v.l n.r Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann, Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe und Prof. Dr. André Gottschalk von Diakovere
Symbolische Schlüsselübergabe v.l n.r Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann, Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe und Prof. Dr. André Gottschalk von Diakovere - © Foto: Lothar Schulz 2026

Modernste Technik für hochspezialisierte Intensivverlegungen


HANNOVER. Die Feuerwehr Hannover hat zwei neue Intensivtransportwagen auf der Feuer- und Rettungswache 5 in Dienst gestellt. Die baugleichen Fahrzeuge ersetzen die bisher eingesetzten Intensivtransportfahrzeuge und stärken die überregionale Versorgung von intensivmedizinisch betreuungspflichtigen Personen in Niedersachsen. Die Kosten für ein Fahrzeug belaufen sich, ohne die medizinische Ausstattung, die zu großen Teilen aus den Bestandsfahrzeugen übernommen werden kann, auf rund 450.000 Euro. Intensivtransporte dienen der Verlegung schwerstkranker oder verletzter Menschenzwischen spezialisierten Kliniken. Dabei muss die intensivmedizinische Versorgung während des gesamten Transportes auf dem Niveau einer Intensivstation sichergestellt werden. In Niedersachsen erfolgt dies entweder bodengebunden mit Intensivtransportwagen oder luftgebunden mit Intensivtransport- beziehungsweise Rettungshubschraubern. Die zentrale Koordinierung der Transporte für das gesamte Bundesland übernimmt die in der Regionsleitstelle Hannover integrierte Koordinierungsstelle für Intensiv- und Sekundärtransporte in Niedersachsen (KoST). Die Landeshauptstadt Hannover ist vom Land Niedersachsen mit der Durchführung dieser wichtigen Aufgabe betraut. Die neuen Fahrzeuge basieren auf einem MAN TGM-Fahrgestell mit einem zulässigen Gesamtgewicht von zwölf Tonnen. Gegenüber der bisherigen Fahrzeuggeneration bietet das neue Konzept deutlich mehr Platz für Personal, medizinische Ausstattung und spezialisierte Behandlungsteams. “Mit der Indienststellung dieser beiden neuen Intensivtransportwagen investieren wir gezielt in die hochspezialisierte medizinische Versorgung der Menschen in Hannover und weit darüber hinaus. Die Fahrzeuge stehen für modernste Technik, hohe Flexibilität und ein starkes partnerschaftliches Miteinander zwischen Feuerwehr Hannover und dem Diakovere Friederikenstift. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Projekt geplant und umgesetzt haben. Ich freue mich sehr, die Fahrzeuge heute offiziell an die Feuerwehr Hannover und unsere medizinischen Partner übergeben zu können. Den künftigen Besatzungen wünsche ich allzeit eine gute und sichere Fahrt und vor allem stets erfolgreiche Einsätze zum Wohl der ihnen anvertrauten Patient*innen“, sagte Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe bei der offiziellen Übergabe der beiden Fahrzeuge am gestrigen Donnerstagmittag vor dem Neuen Rathaus. Der Direktor der Feuerwehr Christoph Bahlmann wies auf die die gestiegenen Anforderungen an moderne Intensivtransporte hin. Eine besondere Bedeutung kommt der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Hannover und dem Diakovere Friederikenstift zu. Als Verteter von Diakovere war Prof. Dr. med. André Gottschalk, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Diakovere Friederikenstift bei der Fahrzeugübergabe vor Ort. Die Fahrzeuge werden mit zwei speziell ausgebildeten NotfallsanitäterInnen der Feuerwehr Hannover sowie einem/einer Intensivmediziner/in des Diakovere Friederikenstifts besetzt.

«Wunderline» mit festlicher Sonderfahrt eröffnet

Nach fast elf Jahren fährt die Bahn zwischen Leer und Groningen (Niederlande) wieder – Eröffnet wurde die Wunderline mit einer festlichen Sonderfahrt
Nach fast elf Jahren fährt die Bahn zwischen Leer und Groningen (Niederlande) wieder – Eröffnet wurde die Wunderline mit einer festlichen Sonderfahrt - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Nach elf Jahren wieder Bahnverbinung zwischen Leer und Groningen


LEER. Nach fast elf Jahren fährt die Bahn zwischen Leer und Groningen (Niederlande) wieder. Mit einer Sonderfahrt der Arriva-Bahn am 01.10.2026 wurde die grenzüberschreitende Bahnlinie «Wunderline» eröffnet. Die festliche Sonderfahrt war allerdings nur für geladene Gäste. Auch Niedersachsens Verkehrsminister Grant Henrik Tonne fuhr mit dem Sonderzug. Ein Höhepunkt der Fahrt war die Überquerung der Ems über die neue Friesenbrücke in Weener. Am 3. Dezember 2015 war die Friesenbrücke nach einer Kollision schwer beschädigt worden. Am Abend des 3. Dezember rammte das Frachtschiff Emsmoon den Klappteil der geschlossenen Brücke, zerstörte ihn und verschob durch die Wucht des Aufpralls die Aufbauten der Brücke um einige Meter. Die Brücke wurde dadurch unbenutzbar. Vor der Sonderfahrt am Donnerstag (01.10.) war der Verkehr auf der Strecke für fast elf Jahre eingestellt. Bahnreisende zwischen Leer und Groningen
mussten Busse des Ersatzverkehrs nutzen. Inzwischen ist die Brücke neu gebaut worden (nach 11 Jahren!). Das 335 Meter lange Bauwerk ist nach Angaben der Bahn die größte Hub-Dreh-Brücke für den Eisenbahnverkehr in Europa. Die Brücke verfügt über einen seitlichen Geh- und Radweg und ist nach Vorgängerbauten aus den Jahren 1876, 1926 und 1951 die vierte Brücke an dieser Stelle. Parallel zum Brückenneubau wurde auch die übrige Bahnstrecke modernisiert. Auf deutscher Seite wurden seit 2023 laut Bahn unter anderem rund 18 Kilometer Gleise, fünf Weichen sowie zahlreiche Durchlässe, Brücken und Unterführungen erneuert. Ab Montag (5. Oktober 2026) wird die Strecke wieder regulär bedient. Unter der Woche fahren die Züge nach Winschoten, am Wochenende rollen sie bis nach Groningen. Die Bahn rechnet aktuell mit mehreren tausend Fahrgästen auf der Strecke pro Woche und spricht von einer großen Nachfrage. Für Studierende und Arbeitnehmer wird es von nun an einfacher sein, im Nachbarland zu studieren und zu arbeiten. Die Projektverantwortlichen gehen zudem davon aus, dass es auch für Touristen attraktiver werde einen Tagesausflug über die Grenze zu machen.

Post von den Grünen auf Facebook: Offenbar sind die Würfel im Bezirksrat Döhren-Wülfel gefallen

Wilhelm Lindenberg (hier bei der Einweihung der
Wilhelm Lindenberg (hier bei der Einweihung der "Einsiedlerbrücke") bleibt voraussichtlich auch in den neuen Wahlperiode Bezirksbürgermeister von Döhren-Wülfel

HANNOVER. SPD und CDU sind sich anscheinend einig. In Döhren-Wülfel wird es wohl im Bezirksrat ab November bei der bisherigen Zusammenarbeit zwischen Sozial- und Christdemokraten bleiben. Und Wilhelm Lindenberg kann weiter die Bezirksbürgermeisterkette tragen.

Offiziell ist noch nichts bekannt gegeben. Doch gibt es viele Anzeichen, dass SPD und CDU ihre bisherige Kooperation auch in der neuen Wahlperiode fortsetzen wollen. Danach dürfte Willi Lindenberg von der SPD Anfang November auf der konstituierenden Sitzung des Bezirksrates wieder zum Bezirksbürgermeister gewählt werden. Aus gut unterrichten Kreisen heißt es weiter, dass Maria Hesse (CDU) dann für das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin kandidiert.

Es hat den Anschein, dass die Grünen in den Verhandlungen mit der SPD wohl zu hoch gepokert haben. Die Grünen konnten bei der Wahl ihre fünf Mandate halten. Die SPD hat gegenüber 2021 ein Mandat verloren und kommt ebenfalls nur noch auf fünf Sitze. Da fühlten sich die Grünen offensichtlich als Wahlsieger und beanspruchten möglicherweise zu vehement den Posten des Bürgermeisters für sich. Dass Bündnis 90/ Die Grünen nun allerdings ganz leer ausgehen wird, dafür spricht ein Post auf Facebook.

„Also haben wir Grünen zwar die Bezirksratswahl gewonnen, Bezirksbürgermeister bleibt aber Willi Lindenberg, nur seine Vertretung übernimmt eine andere CDUlerin. Wähler*Innenwille egal, nur der Posten zählt!“ ärgert sich die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Claudia Meier, auf Facebook. „Wenn der Posten wichtiger ist als es die Inhalte sind, dann ist es egal, wer die Bezirksratswahl gewonnen hat, dann sucht man sich als Soze seine Mehrheit, Hauptsache man wird zum Bezirksbürgermeister gewählt“, teilt sie an den Spitzenkandidaten der SPD für den Bezirksrat in ihrem Post aus.

SPD und CDU kommen im neuen Bezirksrat zwar zusammen nur auf neun von insgesamt 19 Mandaten; wenn sie der FDP-Vertreter aber unterstützt, hätten sie dann gleichwohl die absolute Mehrheit.

Die SPD erhielt zwar mit 12.775 gültigen Stimmen etwas weniger Wählerzuspruch als die Grünen mit 12.821 Stimmen. Dafür sahnte Wilhelm Lindenberg mit 1.250 persönlichen Stimmen richtig ab. Claudia Meier, Spitzenkandidatin der Grünen, erhielt demgegenüber mit nur 689 persönliche Stimmen weniger als die Hälfte als Lindenberg. Maria Hesse von der CDU konnte demgegenüber immerhin noch 966 Wählervoten auf sich vereinigen.

Auf dem Fiedelerplatz werden jetzt Rigole eingebaut

Die Bauarbeiten haben auf dem Fiedelerplatz begonnen
Die Bauarbeiten haben auf dem Fiedelerplatz begonnen

HANNOVER. Nach Regen bildete sich ein kleiner See, im Winter war hier der „nasse Fleck“: Egal ob bei einem Sommerfest oder beim Weihnachtsmarkt, immer gab es Probleme mit Wasser auf dem Fiedelerplatz in Döhren. Nach vielen Jahren geht nun die Stadt Hannover das Problem an. Zwei Bagger sind angerückt und ein Bauzaun sperrt derzeit einen Teil der „guten Stube“ des Stadtteils ab.

Damit sich keine Riesenpfützen mehr bilden, werden jetzt auf dem Platz sogenannte Rigole eingebaut. Rigolen (von französisch rigole = Rinne) sind unterirdische Versickerungsanlagen, die Regenwasser aufnehmen, zwischenspeichern und kontrolliert in den Boden abgeben sollen. Sie bestehen in der Regel aus Teilen, die in ihrem Hohlraum viel Wasser speichern können, etwa ein Kiesbett oder Rohre.

Ob’s hilft? Das wird die Zukunft zeigen.

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Die Bauarbeiten haben auf dem Fiedelerplatz begonnen

Schwere Explosion in Wohngebäude in Ricklingen

Acht verletzte Personen und eine verletzte Katze bei schwerer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Hannover-Ricklingen
Acht verletzte Personen und eine verletzte Katze bei schwerer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Hannover-Ricklingen - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Acht Personen und eine Katze wurden verletzt


HANNOVER. Am gestrigen Dienstagvormittag (06.10.) gegen 11:50 Uhr gingen in der Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe ein. Anrufende berichteten von einem lauten Knall sowie aufsteigendem Brandrauch im Bereich der Dannenbergstraße in Hannover
Ricklingen. Die von der Leitstelle alarmierten Brandbekämpfer fanden vor Ort im Heinrich-Bock-Weg (dieser zweigt von der Dannenbersstraße ab) ein erhebliches Schadensereignis vor. Im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses stand ein Gebäudebereich in Vollbrand. Zudem lagen Trümmerteile im Garten sowie auf der angrenzenden Straße verteilt. Vor dem Gebäude wurde eine schwer verletzte Person aufgefunden. Aufgrund des Schadensbildes und der zunächst unklaren Lage erhöhte die Einsatzleitung umgehend die Alarmstufe und löste vorsorglich das Einsatzstichwort “Massenanfall von Verletzten“ (MANV) aus. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Einsatzkräfte davon ausgehen, dass sich weitere verletzte oder betroffene Personen im Gebäude befinden könnten. Diese Annahme bestätigte sich. Im Verlauf des Einsatzes mussten insgesamt acht verletzte Personen durch einen Leitenden Notarzt gesichtet und medizinisch versorgt werden. Eine männliche, 36 Jahre alte, Person erlitt schwere Verletzungen. Drei weitere Personen wurden mittelschwer verletzt. Diese Patienten waren alle männlich und 31, 58 bzw. 68 Jahre alt. Alle vier wurden zur weiteren Behandlung in hannoversche Krankenhäuser transportiert. Vier leicht verletzte Personen konnten nach einer medizinischen Untersuchung und Versorgung vor Ort bleiben. Zur Betreuung unverletzter, aber durch das Ereignis betroffener Personen war auch eine Notfallseelsorgerin vor Ort. Außerdem wurde eine verletzte Katze durch die Feuerwehr aufgefunden und zur weiteren Versorgung in die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht.
Zur Beurteilung möglicher Gebäudeschäden war ein Baustatiker erforderlich. Dieser nahm sowohl das unmittelbar betroffene Gebäude als auch angrenzende Nachbargebäude in Augenschein. Das von der Explosion und dem Brand hauptsächlich betroffene Wohnhaus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Unterbringung der acht betroffenen BewohnerInnen wurde durch den Vermieter organisiert. Im Umfeld des primär betroffenen Gebäudes wurden an vier weiteren Bauten Schäden festgestellt. Diese Gebäude sind aber weiterhin bewohnbar. Zur Klärung der Ursache des Schadensereignisses sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens haben die Brandermittler der Polizei die Untersuchungen aufgenommen. Ob und inwiefern eine unweit des Einsatzortes aufgefundene Gasflasche möglicherweise mit dem Schadensereignis in Verbindung zu bringen ist, wird ebenfalls von der Polizei zu klären sein. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit bis zu 50 Einsatzkräften und 22 Fahrzeugen bis 17:05 Uhr vor Ort.



Am Tag der Deutschen Einheit zeigte sich Hannovers Herbst von der schönsten Seite

Herbst im Maschpark von Hannover. Wer genau hinsieht: Auf der kleinen Plattform inmitten des Maschteiches hält ein Reiher Ausschau.
Herbst im Maschpark von Hannover. Wer genau hinsieht: Auf der kleinen Plattform inmitten des Maschteiches hält ein Reiher Ausschau.

HANNOVER. Spätsommerlich warm, blauer Himmel mit einigen Wolken und die Hemden, Blusen und T-Shirts mit den kurzen Ärmeln konnten wieder aus dem Kleiderschrank gekramt werden. Dazu gab es aber die schönsten Herbstfarben. Am heutigen Tag der Deutschen Einheit lockte die Sonne viele Hannoveraner ins Freie, an dem Maschsee oder in den Maschpark. Beim Anblick des bunten Blätterkleides der Bäume und der Kuppel des Neuen Rathauses zückte so mancher Spaziergänger sein Handy oder seine Kompaktkamera. Als I-Tüpfelchen für ein herbstliches Fotomotiv zeigte sich auf dem Maschteich auch noch ein stolzer Reiher in volle Schönheit.