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Sonntag, Juli 26, 2026

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Bauarbeiten an der Haltestelle Döhrener Turm – Bahnen Richtung Innenstadt halten nicht

Gesperrt: Der Bahnsteig Richtung Norden
Gesperrt: Der Bahnsteig Richtung Norden

HANNOVER. Seite heute Morgen (28. Juni) ist die Stadtbahnhaltestelle Döhrener Turm in Fahrtrichtung Norden (Innenstadt) wegen Bauarbeiten gesperrt. Der Hochbahnsteig auf der Ostseite wird erneuert. Ein- und Aussteigen ist nicht möglich. Voraussichtlich dauern die Arbeiten bis Freitag, den 14. August bis ca. 3 Uhr morgens.

Fahrgäste mit Ziel Richtung Norden müssen entweder rund 500 Meter zur Haltestelle Fiedelerstraße laufen oder eine Bahn Richtung Süden bis zur Fiedelerstraße nehmen und dort dann wieder in Fahrtrichtung Innenstadt umsteigen. Und wer an der Haltestelle Döhrener Turm aussteigen, aber nicht laufen möchte, sollte erst an der Station Altenbekener Damm die Bahn verlassen und dann eine Station wieder zurückfahren.

Zehnter Todestag von Götz George am 19.06.2026

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Der TV-Tatort-Kommissar Horst Schimansky wurde Kult

DUISBURG. Götz George wurde am 23. Juli 1938 als Sohn des berühmten Schauspieler-Ehepaars Berta Drews und Heinrich George in Berlin geboren. Bereits mit zwölf Jahren stand er erstmals auf einer Bühne im Berliner Hebbel-Theater. Mit knapp 14 Jahren war er 1951 bei der Wiedereröffnung des berühmten Schiller Theaters in „Wilhelm Tell“ zu sehen. Einem Millionenpublikum wurde er in den 1960er-Jahren bekannt als er in den Karl-May-Verfilmungen „Der Schatz im Silbersee“ und „Unter Geiern“ mitwirkte. Einen Namen machter er sich auch als unkonventioneller und rowdyhafter Tatortkommissar Horst Schimansky in abgewetztem Parka (der auch als Schimansky-Jacke eine gewisse Bekanntheit erlangte). Zusammen mit seinem Kollegen Christian Thanner (Eberhard Feik) ermittelte er in Duisburg. Allein die erste Folge der „Schimmi-Tatorte“ «Die Schwadron» sahen fast 13 Millionen Menschen. Im Jahr 2013 war dann Schluss damit, nach 48 Folgen. Während dieser schnodderige Kommissar beim Fersehpublikum zunächst sehr umstritten war, ist „Schimmi“ heute schon lange Kult. 2008 war George laut einer Emnid-Umfrage der beliebteste TV-Kommissar. In Duisburg-Ruhrort gibt es sogar eine Horst-Schimanski-Gasse.

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© Foto/Archiv: Lothar Schulz 2025


Bevor der namenlose Weg offiziell den Straßennamen Horst-Schimanski-Gasse erhielt, war er zuvor per gestricktem Straßenschild
als „Schimmi-Gasse“ ausgewiesen worden.

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© Foto/Archiv: Lothar Schulz 2025

Hier ist auch eine Büste mit dem Konterfei des Tatort-Kommissars aufgestellt worden. Doch George war nicht nur der Tatort-Kommissar: er brillierte auch in anderen Rollen: so z.B. auch in der satirischen deutschen Filmkomödie „Schtonk!“ von Helmut Dietl aus dem Jahr 1992 über die Veröffentlichung der gefälschten Hitler-Tagebücher in der Hamburger Illustrierten Stern. Als eindrucksvoller Charakterdarsteller erwies sich George in Romuald Karmarkars Film „Der Totmacher“ (1995). Darin verkörperte George den hannoverschen Jungenmörder Fritz Haarmann.

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© Foto/Archiv: Lothar Schulz 2025

George lebte in Berlin, auf Sardinien und in Hamburg. Am 19. Juni 2016 starb er in der Hansestadt im Alter von 77 Jahren nach kurzer schwerer Krebserkrankung. Götz George wurde im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Berlin-Zehlendorf nahe der Grabstelle seines Vaters beigesetzt.

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© Foto/Archiv: Lothar Schulz 2025

„Art Underground“ und CRASH PIPE auf dem Raschplatz

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Norddeutschlands größtes Bodenkunstwerk (4.000 qm groß) auf dem Raschplatz in Hannover mit integrierter CRASH PIPE wurde eingeweiht - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Norddeutschlands größtes Bodenkunstwerk in Hannover eingeweiht

HANNOVER. Auf Hannovers Raschplatz wurde am Freitag (26.06.) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Belit Onay und Sozialdezernentin Sylvia Bruns das Bodenkunstwerk „Art Underground“, das auch die CRASH PIPE (2026) von Florentina Holzinger integriert, eingeweiht. Die künstlerische Umsetzung von „Art Underground“ wird kuratiert vom hannoverschen Street-Art-Künstler Jascha Müller und liegt in den Händen gleich mehrerer internationaler Graffiti- und Street-Art-KünstlerInnen: DELTA aus den Niederlanden mit geometrischer, architektonischer Bildsprache, dendyden, gebürtig aus Russland und heute in Berlin lebend, mit 3D-Illusionen und perspektivischen Effekten sowie IOTA aus Belgien mit organischen Formen und dynamischen Linien. DELTA und dendyden haben ihre Arbeiten bereits auf die Fläche gebracht. Iota wird ab dem 7. Juli ihren Part auf die Fläche malen. Das Bodenkunstwerk wird dann ergänzt durch Arbeiten der lokalen Streetart-Szene, die sich auf einen „Open Call“ bewerben kann. Das Kunstprojekt „Art Underground“ mit jährlicher Auffrischung (2027 und 2028) und der Ankauf und der Umzug der „CRASH PIPE“ (2026) von ihrem ersten Standort in der Sophienstraße zum Raschplatz wird gefördert von der Sparkasse Hannover als Hauptsponsorin und Anliegerin am Raschplatz sowie der Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung und den Merkur Spielbanken. Die erste Umsetzungsphase des Kunstwerkes dauerte bislang rund zwei Wochen und wird fortgesetzt, sobald die Künstlerin IOTA aus Belgien anreisen kann. Für die Umsetzung dess Projektes wurden dickflüssige, zähe Farben verwendet, die nicht in das Grundwasser eindringen und umweltverträglich sind. Die Fläche ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern bewusst als nutzbarer Bewegungsraum angelegt.Skaten und andere körperliche Aktivitäten sind Teil des künstlerischen Konzepts. Eine Besonderheit des Entstehungsprozesses war, dass auch Menschen, die den Raschplatz sonst auch nutzen und zum Teil von Wohnungslosigkeit betroffen sind, ab dem 15. Juni mitgewirkt und die KünstlerInnen unterstützt haben. Zur Eröffnung des Bodenkonstwerkes sprachen Oberbürgermeister Belit Onay, Sozialdezernentin Sylvia Bruns und der hannoversche Künstler und Kurator des Bodenkunstwerkes, Jascha Müller. Die Eröffunugsveranstaltung wurde begleitet von einem DJ-Programm mit Urban Music und Hip-Hop. Außerdem wurde von SportlerInnen vom Feuerwerk der Turnkunst eine imposante Performance dargeboten und das am bisher wohl heißesten Tag des Jahres.



Im Landesmuseum treffen jetzt Zootiere und Kunst aufeinander

Direktorin Katja Lembke mit ihren Mitarbeiterinnen in der neuen Ausstellung
Direktorin Katja Lembke mit ihren Mitarbeiterinnen in der neuen Ausstellung "Wechselwelten".

HANNOVER. Damit haben Kunstinteressierte sicherlich nicht gerechnet. In den Kunstwelten des NiedersächsischenLandesmuseums Hannover begrüßt derzeit ein großer ausgestopfter Tiger die Besucher mit funkelnden Glasaugen. Das schöne Tier ist Teil einer neuen Sonderausstellung. Die Direktorin des Landesmuseums, Prof. Dr. Katja Lembke, präsentierte heute (25. Juni) ein neues Ausstellungsformat. „WechselWelten“ heißt das besondere Angebot, dass immer wieder einmal die Dauerausstellung verändern wird. Es handelt sich um ein Konzept für kleinere Ausstellungen und Interventionen, die Raum für interdisziplinäre Perspektiven und überraschende Begegnungen zwischen den Sammlungen des Hauses, externen Leihgaben und zeitgenössischen künstlerischen Positionen schaffen. Die Wechselwelten sollen dazu einladen, so das Museum, „Sammlungen und Themen in ungewohnten Kontexten neu zu entdecken.“

Den Auftakt bildet die auf zwei Räume in den Kunstwelten verteilte neue Sonderschau „»Im Zoo. Künstlerische Perspektiven des 20. Jahrhunderts«. Hier werden Naturkunde und Kunst miteinander verbunden. Im Mittelpunkt der neuen Ausstellung stehen Werke des Impressionisten Max Slevogt (1868–1932) und der Fotografin Candida Höfer (*1944). Beide Künstler widmen sich dem Zoo als Ort der Begegnung zwischen Mensch und Tier, gelangen dabei jedoch zu völlig unterschiedlichen Bildwelten. Und zwischen ihren Bildern stehen die Präparate von verschiedenen Tieren aus dem Zoo: Papageien, Tiger, ein Leopardenjunges.

Während Slevogt in seinen Gemälden und Zeichnungen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind, die Lebendigkeit der Tiere einfängt und die Grenzen der Käfige nahezu auflöst, rücken in Höfers Fotografien aus den 1990er Jahren die Gehege, Gitter und architektonischen Strukturen in den Vordergrund. Die Gegenüberstellung zeigt, wie unterschiedlich ein und dasselbe Motiv interpretiert werden kann und wie sehr unsere Wahrnehmung vom Blickwinkel abhängt. Ergänzt werden die Kunstwerke durch ausgewählte Tierpräparate aus der naturkundlichen Sammlung des Museums. So entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen dem beobachteten, dem ausgestellten und dem konservierten Tier. Die Ausstellung lädt dazu ein, über die Darstellung von Tieren, die Geschichte des Zoos und die Frage nachzudenken, wie der Mensch Natur wahrnimmt und gestaltet.

»Besonders beeindruckt hat mich das Bild des eingesperrten Löwen, das Candida Höfer 1993 im Hannoveraner Zoo gemacht hat. Es zeigt die Tristesse in einer feindlichen Umwelt: viel zu kleine Käfige, Beton statt Grün. Ganz anders ist dagegen der Blick von Max Slevogt, als er 1901 den Frankfurter Zoo besucht: Er sieht die animalische Schönheit, das Licht und die Farben. Mit dieser Schau wollen wir nicht nur Kunst zeigen, sondern auch den Wandel von der reinen Zurschaustellung für Menschen zum Fokus auf das Tierwohl, für den heute die Zoos stehen«, erzählt die Museumsdirektorin Prof. Dr. Katja Lembke.

Der Besuch der Ausstellung ist im regulären Museumseintritt inbegriffen. Und ab dem 7. Juli 2026 für 15 € ein Katalog zur Ausstellung im Museumsshop erhältlich

Die Mitarbeiter des Museums haben zu der neuen Ausstellung auch ein Begleitprogramm entwickelt. Am Freitag, den 26.6. und am 18.9.2026 jeweils um 15:00 Uhr heißt es: „Der Löwe ist los! Familienführung durch »Im Zoo«. Leonie Appl und Swantje Wurl wollen gemeinsam mit den Besuchern – es ist ein Angebot für die ganze Familie – mit allen Sinnen auf Erkundungstour gehen: „Welche wilden Tiere könnt ihr in den Bildern entdecken? Anschließend werden wir kreativ und gestalten in einem Überraschungsworkshop ein Kunstwerk zum Mitnehmen“, heißt es in der Ankündigung. Am Freitag, den 14. August laden ebenfalls ab 15 Uhr die Kuratorinnen der WechselWelten-Ausstellung zu einer gemeinsamen Erkundung der künstlerischen Ausdrucksformen zum Themenspektrum Zoo ein. Dabei wird ein Schwerpunkt auf Slevogts Grafiken gelegt. Anschließend darf sich in einem Kurzworkshop selbst zeichnerisch ausprobiert werden.


Wegen Hitze: Tag der offenen Tür im Döhren Turm abgesagt

Wegen der Hitze: Der Tag der offenen Tür wurde abgesagt.
Wegen der Hitze: Der Tag der offenen Tür wurde abgesagt.

HANNOVER. Eigentlich sollte am kommenden Sonnabend der Döhrener Turm zur Feier des 50jährigen Jubiläums der Grundsanierung für alle Bürger geöfnet sein. Eigentlich … Doch die Wetterprognose macht den Veranstaltern einen Strich durch die Rechung. Wegen der erwarteten hohen Hitzewerte wurde der „Tag der offenen Tür“ abgesagt. Christine Ranke-Heck von den Freunden des Döhrener Turms: „Bei den Temperaturen ist es unzumutbar heiß im Turm.“ Einen neuen Termin für die Turmbesteigung will der Verein zur gegebenen Zeit bekanntgeben.

Die GAF zeigt wieder Abschlussarbeiten des hannoverschen Fotostudienganges

Vernissage in der GAF
Vernissage in der GAF

HANNOVER. 16 angehende Fotografen zeigen seit heute Abend (24. Juni) ihrer Bachelorarbeiten aus dem Studiengang „ Visual Journalism and Documentary Photography“ der Hochschule Hannover in der Galerie für Fotografie (GAF) in der Südstädter Eisfabrik.

Die Themenvielfalt reicht von individueller Lebensgestaltung über Umwelt- und Arbeitsfragen bis hin zu politischen, sozialen und historischen Prozessen. „Die Arbeiten untersuchen, wie Menschen ihren Platz in der Gesellschaft finden, wie Landschaften, Städte und Kulturen sich verändern und wie Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit visuell erzählt werden können. Präzise und sensibel fotografieren und filmen die Absolvent:innen Menschen, Orte und Ereignisse und hinterfragen bestehende Narrative auf subtile, aber eindringliche Weise“, heißt es in der Ankündigung der Südstädter Galerie.

In der Mitteilung der GAF werden alle 16 Studenten und Studentinnen und ihre jeweiligen Arbeitenvorgestellt: „So zeigt »Einfach nur Familie« von Kseniia Apresian vielfältige Familienkonzepte, die jenseits traditioneller Normen existieren, während »made with love and a little bit of science« von Nico Baesecke das Thema mit dem Labor verknüpft: Familienplanung mittels Samenspende. Simon Belperio hinterfragt mit »Stranger you become« historische und gegenwärtige Perspektiven auf Migration. Mit »Roulettenburg« thematisiert Serghei Duve das Glücksspiel in Deutschland und untersucht, was Abhängigkeiten begünstigt und stabilisiert. Mit »Revisiting the agrarian community protest« reiste Paul Hartinger nach Indien, um Agrarkrisen und soziale Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen. Markus Heft hingegen bewahrt in »Für uns geträumt« Geschichten von älteren queeren Menschen in Deutschland auf. In »Ohnmacht« zeigt Michael Matthey Menschen, die ihren Weg aus Krisen gefunden haben. Paul Muders untersucht in »Allmende: Vom gemeinsamen Werden« das gemeinschaftliche Wohnen auf einem Hof in Norddeutschland, während in »God’s Ranch« Alexander J. Nowak von religiösen Erziehungscamps in Texas erzählt und ein Portrait einer fundamentalistisch geprägten Region zeigt. Julius Schien dokumentiert in »Rechtes Land« Tatorte rechter Gewalt in Deutschland und schafft ein visuelles Archiv gegen das Vergessen der Opfer, während Matthias W. Schulz in »Gegenwart der Vergangenheit« kreative Formen der Geschichtsvermittlung sammelt. In »Grenzschicht« verortet Miriam Schwab persönliche Gefühle in Landschaften des Südschwarzwalds. Carlotta Steinkamp untersucht in »I love you, but at what cost?« die Kommerzialisierung von Liebe und Ehe und fragt, wer finanziell von romantischen Beziehungen profitiert, Magdalena Vidović setzt sich in »Unter der Erde« mit Verlust, Erinnerung und der Suche nach der Identität des früh verstorbenen Vaters auseinander, während Stella Weiß in »Eisenbahnstraße« den Blick nach Leipzig richtet, zwischen Gentrifizierung, Migration und alltäglichem Zusammenleben. In »Zeitweh« schließlich beobachtet Alex Wohn die japanische Insel Okinawa als Raum überlagerter historischer und politischer Ordnungen.“

Die Fotoausstellung ist vom 25. Juni bis 05. Juli 2026, täglich von 12 bis 20 Uhr in der Seilerstraße 15d, 30171 Hannover, zu sehen. An drei Tagen bieten die Nachwuchsfotografen kostenlose Führungen durch die Ausstellung an:
So. 28.06.26 11:00 Uhr, Di. 30.06. 18:30 Uhr und So. 05.07. 12:00 Uhr.

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Vernissage in der GAF
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Auch diese leeren Pizza-Kartons gehörten zur Ausstellung

Fête de la Musique 2026 in Hannover

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Offen, kostenfrei und für alle zugänglich: Die alljährliche Fête de la Musique in Hannover - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Musikalische Vielfalt im öffentlichen Raum: offen, kostenfrei und für alle zugänglich


HANNOVER. Am letzten Sonntag (21.06.), zur Sommersonnenwende, wenn der Tag am längsten und die Nacht am hellsten ist, verwandelte sich Hannovers Innenstadt, wie schon in den vergangenen Jahren, wieder in eine große Bühne für die untetrschiedlichsten musikalischen Darbietungen. Zwischen 14 und 22 Uhr füllten auf rund 35 Bühnen mehr als 1.500 MusikerInnen Hannovers Innenstadt mit Musik, Tanz, Bewegung und Begegnung. „Als UNESCO City of Music unterstreichen wir damit wieder auf besondere Weise die Bedeutung von Musik als verbindendes Element der Stadtgesellschaft. Gemeinsam feiern, aufeinander achten: Mit rund 100.000 erwarteten Besucher*innen steht Musikvielfalt und ein respektvolles Miteinander für uns im Mittelpunkt.“ erklärte Susanne Blasberg-Bense, Hannovers Dezernentin für Jugend, Familie und Sport im Vorfeld der Veranstaltung.

175 Jahre Berliner Feuerwehr

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Die Berliner Feuerwehr präsentierte sich auf der INTERSCHUTZ 2026 auf dem Messegelände in Hannover - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Die Berliner Feuerwehr ist die älteste und größte Berufsfeuerwehr Deutschlands

BERLIN. Am letzten Donnerstag (18.06.) vor 175 Jahren wurde die Berliner Berufsfeuerwehr gegründet. Sie ist damit die älteste und auch größte Berufsfeuerwehr Deutschlands. Seit 1851 sorgt sie für Sicherheit in der Hauptstadt. Am 16. Januar 1851 trat der Organisationsplan des Berliner Polizeipräsidenten für die königliche Feuerwehr in Kraft. Im Stadtgebiet sollten fünf Brandinspektionen eingerichtet werden. Geplant war auch der Bau von 18 Feuerwachen. Der Etat für die Feuerwehr wurde auf jährlich 70.740 Thaler festgesetzt. Am 1. Februar 1851 wurde Carl Ludwig Scabell zum Königlichen Branddirektor ernannt. Seine Ernennung war mit dem Auftrag verbunden, den Organisationsplan für die königliche Feuerwehr zu verwirklichen. Im März 1851 wurde das Personal für die Mannschaften ausgewählt und mit der Ausbildung begonnen und bereits am 18. Juni 1851 ist die Berliner Berufsfeuerwehr einsatzbereit. Die Feuerwehr wird vom Branddirektor geführt. Das Personal besteht aus

einem Brandinspektor

4 Brandmeistern

40 Oberfeuermännern

180 Feuermännern

360 Spritzenmännern

Die Mannschaften haben 48 Stunden Dienst und 24 Stunden Ruhe.

Aktuell gewährleisten über 7.400 hauptberufliche und ehrenamtliche Feuerwehrangehörige, dass jährlich weit über eine halbe Million Einsätze in den Bereichen medizinische und technische Gefahrenabwehr bewältigt werden (Stand 2024: 532.157 Einsätze). Das bedeutet, dass die Berliner Feuerwehr in jeder Minute eines Jahres zu einem Einsatz ausrückt. Zusätzlich bilden rund 1.300 Mitglieder der Jugendfeuerwehren eine gute Nachwuchsgrundlage.

Carl Ludwig Scabell beschrieb, worin die Erfordernisse eines geordneten Feuerlöschwesens bestehen: dem schnellen und sichern Bekanntwerden der Brandstelle,

  1. dem schnellen Herbeieilen der Löschmannschaften,
  2. guten und ausreichenden Geräthschaften,
  3. eingeübten Bedienungsmannschaften,
  4. einem einheitlichen Kommando
  5. und hinreichendem Wasservorrath
    (Carl Ludwig Scabell – Das Feuerlöschwesen Berlins Verlag Julius Springer, 1853). Diese Erfordernisse sind auch heute noch unverzichtbar für eine effektiv arbeitende Feuerwehr.

Neues Feuerwehrhaus für die Ortsfeuerwehr Misburg

Übergabe des neuen Feuerwehrhauses an die Ortsfeuerwehr Misburg – Zerschneiden des roten Bandes vor der Fahrzeughalle
Übergabe des neuen Feuerwehrhauses an die Ortsfeuerwehr Misburg – Zerschneiden des roten Bandes vor der Fahrzeughalle - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Oberbürgermeister Onay lobte das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrkräfte


HANNOVER. Am Freitag (08.12.2023) wurde der Grundstein für das neue Feuerwehrhaus mit Fahrzeughalle für die Ortsfeuerwehr (freiwillige Feuerwehr) Misburg in der Straße Am Seelberg im hannoverschen Stadtteil Misburg gelegt. Nach damaligen Angaben sollte
das Gebäude für die Ortsfeuerwehr Misburg im Juli 2025 fertiggestellt sein. Nun hat es doch etwas länger gedauert. Die Inbetriebnahme des Gebäudes mit rund 1.378 Quadratmetern Nettoraumfläche ist nun für September 2026 vorgesehen. Bis dahin stehen noch einige Restarbeiten rund um das Gebäude sowie die Einrichtung an. Gleichwohl erfolgte die offizielle Übergabe des Gebäudes vom Fachbereich Gebäudemanagement der Stadt als Bauherrn an die Feuerwehr Hannover bereits am letzten Mittwoch (18.06.2026) im Rahmen einer kleinen Feierstunde (mit Durchschneiden eines roten Bandes). Die Kosten für den Bau belaufen sich auf rund 8,9 Millionen Euro. Die Bauzeit betrug knapp drei Jahre. Der quaderförmige Feuerwehrneubau – rund 52 Meter lang, 21 Meter breit und 8 Meter hoch – besteht aus einer hohen eingeschossigen Fahrzeughalle, an die sich L-förmig ein zweigeschossiger Massivbau anschließt. Die Fahrzeughalle bietet Platz für neun Einstellplätze. Westlich der Halle befinden sich Lagerraum, Werkstatt und Technik, nördlich an die Halle schließen sich im Erdgeschoss die Umkleideräume mit Sanitärräumen an. Im Obergeschoss befinden sich unter anderem ein großer Schulungsraum, eine Teeküche und Sanitärräume sowie der Bereitschaftsraum und der Raum der Jugendfeuerwehr. „Dieses Gebäude wird die Sicherheit nicht nur in Misburg, sondern in unserer gesamten Stadt stärken“, erklärte Oberbürgermeister Belit Onay. Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Dezernent für Finanzen, Ordnung und Feuerwehr, unterstrich: „Mit der Investition von 8,9 Millionen Euro setzen wir hier ein deutliches Zeichen dafür, dass uns die Sicherheit der Einwohner*innen ebenso wichtig ist wie die Unterstützung unserer Ehrenamtlichen – auch in Zeiten einer nicht einfachen Haushaltslage. Dieses Gebäude wird weit mehr sein als nur ein Ort für Übungsdienste und Einsätze – es wird ein Ort der Gemeinschaft sein.“ Neben den Redebeiträgen vom Oberbürgermeister und vom Feuerwehrdezernenten gab es kurze Ansprachen und Grußworte von Klaus Tegeder (Bezirksbürgermeister Misburg-Anderten), Christoph Bahlmann (Direktor der Feuerwehr Hannover), Michael Psarrianos (Stadtbrandmeister) und Christoph Lehmann (Ortsbrandmeister Misburg). Musikalisch umrahmt wurde die Übergabeverastaltung vom Musikzug der Ortsfeuerwehr Misburg.

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Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Misburg – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Blick in die Teeküche – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Schulungsraum – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Blick in die Fahrzeughalle – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Der große Schulungsraum – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Auch für die Jugendfeuerwehr gibt es Platz im Neubau – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Der quaderförmige Feuerwehrneubau ist rund 52 Meter lang, 21 Meter breit und 8 Meter hoch (Rückseitenansicht) – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Vor der Rückfront des Gebäudes wird gegrillt – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Blick in einen der Umkleideräume – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Musikzug der Ortsfeuerwehr Misburg – © Foto: Lothar Schulz 2026
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(v.l.) Stadtbrandmeister Michael Psarrianos, Landesbranddirektor Dieter Rohrberg, Oberbürgermeister Belit Onay und Feuerwehrdirektor Christoph Bahlmann – © Foto: Lothar Schulz 2026
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(v.l.) Stadtbrandmeister Michael Psarrianos, Landesbranddirektor Dieter Rohrberg und Oberbürgermeister Belit Onay – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Das rote Band vor der Fahrzeughalle wird durchschnitten – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Das rote Band vor der Fahrzeughalle wird durchschnitten – © Foto: Lothar Schulz 2026
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(v.l.) Landesbranddirektor Dieter Rohrberg und Stadtbrandmeister Michael Psarrianos – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Ansprache von Ortsbrandmeister Christoph Lehmann – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Ansprache von Stadtbrandmeister Michael Psarrianos – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Grußwort vom Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Grußwort vom Bezirksbürgermeister (Misburg-Anderten) Klaus Tegeder – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Grußwort von Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Grußwort von Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Grußwort von Oberbürgermeister Belit Onay – © Foto: Lothar Schulz 2026
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VeranstaltungsteilnehmerInnen – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Grußwort von Oberbürgermeister Belit Onay – © Foto: Lothar Schulz 2026
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(v.l.) Michael Psarrianos (Stadtbrandmeister), Dr. Axel von der Ohe (Feuerwehrdezernent) und Christoph Bahlmann (Direktor der Feuerwehr Hannover) – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Musikzug der Ortsfeuerwehr Misburg – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Übergabefeier in der Fahrzeughalle – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Das neue Feuerwehrhaus mit Fahrzeughalle für die Ortsfeuerwehr Misburg – © Foto: Lothar Schulz 2026



Bodenkunstwerk auf dem Raschplatz

Auf dem Raschplatz entsteht das größte Bodenkunstwerk Norddeutschlands
Auf dem Raschplatz entsteht das größte Bodenkunstwerk Norddeutschlands - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Ein Blick über die Schultern der KünstlerInnen und Beteiligten


HANNOVER. Auf dem Raschplatz in Hannover entsteht derzeit ein rund 4.000 Quadratmeter große Bodenkunstwerk, das größte
Norddeutschlands. Das Projekt, das ein internationales Team von KünstlerInnen auf dem Raschplatz gemeinsam mit Teilhabegruppen realisiert, nimmt langsam Formen an. Zu einem Blick über die Schultern der KünstlerInnen und der beteiligten Menschen vor Ort waren am Mittwoch (17.06) u.a. Oberbürgermeister Belit Onay, Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender, Sozialdezernentin Sylvia Bruns und ein Verteter der Sparkasse Hannover auf den Rachplatz gekommen. Außerdem waren der Projektleiter und Graffiti-Künstler Jascha Müller und Team, Teilhabe-Koordinator Jonas Wömpner sowie VertreterInnen der Träger Kontaktladen Mecki und des Kontakt- und Konsumraums Stellwerk vor Ort. Die an dem Projekt beteiligten KünstlerInnen sind: Iota, Graffiti- und Streetart-Künstlerin aus Belgien, Graffiti-Künstler Boris Tellgen aka Delta aus Amsterdam beziehungsweise sein Team und Denis Dendy aka dendyden, Muralist und Streetart-Künstler. Seit
Montag (15.06.) erfolgte das Grundieren der Flächen und gleich darauf das Einzeichnen der Motive durch die KünstlerInnen. Zudem wird zeitgleich die CRASH PIPE, die am Dienstag (16.06.) angeliefert wurde, aufgebaut. Das Bodenkunstwerk wird am 26. Juni von 18.30 bis 20.30 Uhr mit einer Performance-Show in einer Kooperation mit Trend ID und Baggi sowie Urban Music und Hip-Hop eröffnet.