HANNOVER. Am gestrigen Donnerstagmittag (05.12.) wurde die Feuerwehr in den Stadtteil Hannover-Herrenhausen gerufen. Passanten war dort ein Greifvogel aufgefallen der sich in einer Angelschnur verfangen hatte. Die Passanten informierten umgehend die Regionsleitstelle. Die daraufhin alarmierte Besatzung des Tierrettungswagens der Feuerwehr Hannover erkundete vor Ort die Gegebenheiten. Der Vogel, es handelte sich um einen Mäusebussard, hatte sich in einer Angelschnur, die in einem Baum über der Leine hing, verfangen und konnte sich nicht selbst befreien. Aufgrund der exponierten Lage über dem Fluss wurde von den Tierrettern ein Schlauchboot angefordert. Dadurch konnte der Bussard letztlich erreicht und von der Schnur befreit werden. Anschließend wurde das geschwächte Tier zur weiteren Versorgung in die Tiermedizinische Hochschule transportiert. Im Einsatz waren drei Fahrzeuge der Feuerwehr Hannover mit fünf Einsatzkräften.
Dr. Axel von der Ohe (r.) mit Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner
HANNOVER. Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung: Ein dickes Thema auf der Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel am vergangenen Donnerstag (4. Dezember) im Freizeitheim Döhren. Hannovers Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe war persönlich zum Treffen der Ortspolitiker gekommen, um über die Ergebnisse der stadtweiten Sicherheitsbefragung zu informieren. „Das sind Themen, die den Menschen am Herzen liegen“, sagte von der Ohe. Vor allem in der Innenstadt und dann dort bei Dunkelheit würden sich ganz, ganz viele Befragte sehr unsicher fühlen. Deshalb sei bisher der städtische Ordnungsdienst auch schwerpunktmäßig in der Stadtmitte eingesetzt worden. Dezernent von der Ohe versprach jedoch, dass mit der geplanten Personalaufstockung in Zukunft auch verstärkt in den Stadtbezirken nach dem Rechten gesehen werde. Zudem seien speziell für die Stadtbezirke zuständige „Ordnungsbotschafter“ als direkte Ansprechpartner vorgesehen. Und auch den Umweltsündern, die Abfall einfach auf der Straße entsorgen, soll in Zukunft intensiver auf die Finger geklopft werden.
Für Sicherheit und Ordnung in Döhren-Wülfel ist im Übrigen daneben Sven Schremmer zuständig. Der Polizeioberrat ist neuer Chef im Polizeikommissariat Döhren und stellte sich an diesem Abend den Bezirksratsmitgliedern vor. Das Kommissariat sei „eine tolle Dienststelle“, sagte er, zumal er den neuen Zuständigkeitsbereich schon kenne. „Ich habe früher einmal selbst im Süden Hannovers gewohnt, erzählte Schremmer.
Zu Beginn der Sitzung stellte der Bezirksrat den Sitzverlust von Jan Weinmann fest. Der Einzelvertreter von „DIE PARTEI“ hatte sein Mandat niedergelegt. Ob und wenn ja, wer, für diese Gruppierung nachrückt, war an dem Abend noch nicht klar.
Die Stadt will im Stadtteil Mittelfeld für den Bereich zwischen Esperantostraße und Hermesallee einen neuen Bebauungsplan aufstellen. So grob geschätzt um die 150 neue Wohnungen könnten auf der Fläche von ehemaligen Messeparkplätzen entstehen, sagte die zuständige Stadtplanerin Hanne Lahde-Fiedler. Konkrete Vorstellungen und Pläne gebe es aber noch nicht, nur grobe Ziele für ein allgemeines „autoarmes“ Wohngebiet und die Sicherung des in einer Ecke dort ansässigen Gewerbebetriebes. Die Verwaltung beantragte, dass der Bezirksrat dafür den Weg für eine vorgezogene Bürgerbeteiligung freimache.
Doch die örtlichen Bürgervertreter wollten die Sache nicht so einfach durchwinken. „Es fehlen bereits jetzt in dem Gebiet ausreichend Parkplätze“ rügten sowohl Jens Schade von der SPD als auch Gabi Jakob von der CDU und wollten wissen, wie die die Stadt das regeln wolle. Stadtplanerin Lahde-Fiedler verwies darauf, dass dies erst im konkreten späteren Bebauungsplan festgelegt werde und Verhandlungen mit dem Investor bedürfe. Willi Lindenberg (SPD) bemängelte, dass es auch an der der Anbindung des neuen Wohngebietes an den ÖPNV fehle. Auf Antrag der Sozialdemokraten hatte der Bezirksrat schon vor längerer Zeit eine zusätzliche Haltestelle für die Linie 8 in Höhe des sogenannten „Amerikaviertels“ gefordert. Das müsse, so Hanne Lahde-Fiedler, die Region Hannover entscheiden, sie hoffe aber, dass die Haltestelle komme. Auf Antrag der CDU wurde die endgültige Entscheidung des Bezirksrates dann aber auf die nächste Sitzung im Februar 2025 vertagt.
Weil die Fraktion der Grünen noch Beratungsbedarf anmeldete, müssen die Bürgervertreter im Bezirksrat im Februar nun auch noch über einen weiteren Tagesordnungspunkt der Dezembersitzung abschließend entscheiden. Nach einem gemeinsamen Antrag von SPD und CDU sollte die Verwaltung aufgefordert werden, „die Führung der Velo-Route 8 zu optimieren und im Bereich Wülfel in der Kurve der Hildesheimer Straße, dort wo sich zur Zeit der Kfz-Verkehr und die Stadtbahn eine Fahrspur teilen müssen, die rechte Fahrspur wieder für den Kfz-Verkehr freizugeben und den Radweg auf die nach wie vor vorhandene Nebenanlage des früheren Radweges zu verlegen.“ Die Begründung: „Durch die Verengung des Kfz-Verkehrs auf eine Spur gemeinsam mit der Stadtbahn kommt es immer wieder zu Behinderungen des öffentlichen Nahverkehrs. Außerdem verursachen Staus eine weitere unzumutbare Umweltbelastung für die Anwohner der Hildesheimer Straße. Hinzu kommt, dass Rettungsfahrzeuge ebenfalls im Stau feststecken und keine Ausweichmöglichkeit haben. Es ist zu beobachten, dass die Mehrheit der Radfahrer nach wie vor den alten Radweg auf der Nebenanlage nutzt, so dass keine tatsächlichen größeren Einschränkungen für den Radverkehr entstehen.“ Ob sich damit Sozial- und Christdemokraten durchsetzen können, wird sich nun allerdings erst in der Folgesitzung im kommenden Jahr entscheiden.
In einer Anfrage bemängelte die SPD-Fraktion, dass ohne vorherige Nachricht die Wiehbergstraße zur Einbahnstraße erklärt wurde. Das gehöre zu den Plänen der Velo-Route 8, entgegnete die Stadt und sei bei den entsprechenden Beratungen damals durchaus angekündigt worden.
Einstimmig folgte der Bezirksrat dann aber einen Antrag der Sozialdemokraten. „Die Verwaltung wird aufgefordert, bei den ampelgesicherten Fußgängerüberwegen im Verlauf der Hildesheimer Straße im Stadtbezirk und auch am Fußgängerüberweg über die Schützenallee die Fahrradwege in die Lichtzeichenregelung mit einzubeziehen, so dass bei „Fußgängergrün“ auch diese durch ein Rotsignal gesperrt sind“, heißt es darin. Die SPD-Fraktion: „Immer wieder berichten Bürger von gefährlichen Situationen an den Fußgängerüberwegen.“
Alle weiteren Anträge beschloss der Bezirksrat ebenfalls einmütig:
in der Unterführung Zeißstraße soll eine bauliche Abgrenzung des Fußweges zur Fahrbahn (ein Zaun ähnlich der Unterführung Peiner Straße) angebracht werden, um den Schulweg zu sicherer zu machen (FDP-Antrag);
die Verwaltung wurde weiterhin beauftragt, Maßnahmen zu ergreifen, die das Parken von Fahrzeugen auf dem Gehweg der Völgerstraße bis zu dem dortigen Schuleingang jenseits des dafür vorgesehenen aufgepflasterten Streifens effektiv verhindern und eine sichere Nutzung des Gehwegs gewährleisten,
sowie zwei Parkplätzen im Musäusweg 1 in Mittelfeld als Anwohnerparkplätze für die DRK-Lebensmittelausgabe auszuweisen (beides gemeinsame Anträge von CDU und SPD);
außerdem wurde die Stadt gebeten, „die notwendigen Pflegemaßnahmen am Regenrückhaltebecken in Mittelfeld hinter dem Sportplatz des VfB Würfel, insbesondere das Entfernen von jungen Bäumen bis spätestens Ende Februar 2025 zu veranlassen und sicherzustellen, dass die notwendigen Pflegemaßnahmen künftig regelmäßig durchgeführt werden (gemeinsamer Antrag der Grünen und der FDP).
Geschlossen votierte die Ortspolitiker ebenfalls für die Vergabe von Bezirksratsmittel. So bekommt die Stadtteilbücherei Döhren für die „Bibliothek der Dinge“ 1.000,00 Euro zum Ankauf weiteren Gegenstände, der Deutschen Alpenvereins – Sektion Hannover – erhält 2000 Euro für Inklusionsangebote und die DRLG Hannover Döhren einen Zuschuss von ebenfalls 2000 Euro für Kinder-Schwimmkurse. Daneben bedachten die Politiker die drei Karnevalsvereine Hannoversche Funke-Garde e.V., die Funkenartillerie Blau-Weiß Döhren und die Karnevalsgesellschaft Eugenesen Alaaf mit jeweils 1.255,70 Euro für deren Kinder- und Jugendarbeit.
Pastor Dr. Wohlers erzählte vom ersten verbürgten Krippenspiel
HANNOVER. Eine schöne Tradition: Im Stadtteil Döhren wird in jedem Dezember zum „lebendigen Adventskalender“ eingeladen. Am 3. Dezember machte das ökumenische Altenzentrum Ansgarhaus in der Olberstraße ein Türchen auf. Es gab besinnliche Weihnachtslieder. Wer wollte, konnte dazu einen heißen Glühwein schlürfen und sich mit Schmalzbroten oder Keksen den Magen stärken. Pastor Dr. Michael Wohlers von der Auferstehungskirche erzählte vom ersten Krippenspiel. Im Jahr 1223 soll Franz von Assisi im Wald von Greccio mit lebenden Tieren und Menschen das Weihnachtsgeschehen nachgestellt haben.
Gemeinsam wurden Weihnachtslieder gesungen.
Beim „Dritten Türchen“ gab es Weihnachtslieder im Ansgarhaus.
Als Auftakt zum Jubiläumsjahr: großeFeier im Kulturzentrum Pavillon
HANNOVER. Seit fast zehn Jahren trägt die Landeshauptstadt Hannover den Titel „UNESCO City of Music“. Zum Auftakt für das kommende Jubiläumsjahr (es steht unter dem Motto: „Gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Musik“) wurde am letzten Sonnabend (30.11.) im Kulturzentrum Pavillon schon einmal kräftig gefeiert. Oberbürgermeister Belit Onay hatte zu der großen Jubiläumsfeier eingeladen. Schon am Eingang zum Pavillon wurden die geladenen Gäste musikalisch begrüßt. Im Pavillon erwartete die Gäste dann ein abwechselungsreiches und buntes Programm (natürlich mit viel Musik). Es spielten und sangen u.a.: das Orchester im Treppenhaus und Vivid Voices, Ayda Kirci, Igor Levit im virtuellen Zusammenspiel mit Markus Becker, internationale Gäste aus den Partnerstädten und die Staatsoper Hannover präsentierte einen Ausschnitt aus dem Sommernachtstraum. Prominente Talk-Gäste waren Staatsministerin Claudia Roth und Klaus Meine von den Scorpions. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ninia LaGrande. Im Anschluss an das Bühnenprogramm kam man im Foyer des Pavillons zu einem „Get together“ mit Imbiss und Getränken zusammen.
Jubiläumsfeier 10 Jahre Hannover UNESCO City of Music
Italienischer Abend in ausverkaufter Swiss Life Hall: Sei nell’anima mit Gianna Nannini
HANNOVER.
Es war ein Abend, der seinesgleichen sucht: Gianna Nannini, die Ikone des italienischen Rocks, brachte am Samstag Abend (30. November 2024) die ausverkaufte Swiss Life Hall in Hannover zum Beben.
Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, einer elektrisierenden Bühnenpräsenz und einem Repertoire, das Generationen von Fans verbindet, bewies die Sängerin, dass sie auch nach Jahrzehnten an der Spitze ihrer Karriere nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt hat.
Bereits beim ersten Ton des Abends war klar, dass dies kein gewöhnliches Konzert sein würde. Das Publikum, das Fans aller Altersgruppen umfasste, hatte Gianna Nannini sofort in der Hand. Die Stimmung war euphorisch, die Atmosphäre fast magisch.
Schon bei den ersten Klängen des Openers „1983“ erhoben sich die Zuschauer von ihren Sitzen, und spätestens bei Klassikern wie „Fotoromanza“ und „I maschi“ glich die Halle einem einzigen Chor. Es war, als wäre Hannover für zwei Stunden das Epizentrum der italienischen Rockmusik.
Eine musikalische Reise durch die Seele
Die „Sei nell’anima“-Tour, benannt nach ihrem neuen Album, das am 22. März 2024 erschienen war, ist weit mehr als nur ein Konzert. Es ist eine Reise durch Gianna Nanninis Seele und die Geschichte ihres musikalischen Schaffens. Das Konzert in Hannover war dabei ein Paradebeispiel dafür, wie Nannini ihre Fans in diese Welt eintauchen lässt.
Mit einer perfekt abgestimmten Mischung aus neuen Songs wie der bewegenden Ballade „Silenzio“ und der hymnischen neuen Single „Io voglio te“ sowie zeitlosen Hits bot Nannini ein Programm, das keine Wünsche offen ließ. Besonders bewegend war der Moment, als sie mit „Sei nell’anima“ ihren größten Hit und zugleich den Titelgeber ihres aktuellen Albums performte – ein Lied, das selbst die hintersten Reihen der Halle ergriff und zum Mitsingen animierte.
Energie, Leidenschaft und musikalische Perfektion
Begleitet wurde die Rocklegende von einer hochkarätigen Band, deren Virtuosität besonders bei Stücken wie „La differenza“ und dem bluesigen „Me and Bobby McGee“ (einem berührenden Kris-Kristofferson-Cover) hervorstach. Gianna selbst war energiegeladen wie eh und je: Ihre Stimme – rau, voller Emotion und doch glasklar – zog das Publikum in ihren Bann.
Auch die Bühneninszenierung war beeindruckend: Dynamische Lichtshows, intime Akustik-Momente und eine große Leinwand, die emotionale Visuals zeigte, unterstrichen die Intensität ihrer Songs. Besonders kraftvoll war der Abschluss des Hauptsets mit „Meravigliosa creatura“ – ein Moment, der Gänsehaut garantierte.
Zugaben, die alles übertrafen
Nach tosendem Applaus ließ sich Gianna Nannini nicht lange bitten und kehrte für eine Zugabe zurück, die das Publikum endgültig ausrasten ließ. Mit „Hey bionda“, „Bello e impossibile“ und dem mitreißenden „Latin Lover“ bewies sie erneut, warum sie eine der größten Rockmusikerinnen Europas ist. Der finale Höhepunkt war jedoch „America“ – ein Song, der die pure Energie und das rebellische Herz von Nannini einfängt.
Gianna Nannini hat in Hannover eindrucksvoll gezeigt, warum sie seit Jahrzehnten eine der prägenden Figuren der internationalen Rockszene ist. Ihre „Sei nell’anima“-Tour ist nicht nur ein Rückblick auf ihre beeindruckende Karriere, sondern auch ein mutiger Schritt in die Zukunft – ein Beweis dafür, dass Leidenschaft, Kreativität und Authentizität zeitlos sind.
Das Publikum in der Swiss Life Hall wird diesen Abend so schnell nicht vergessen. Gianna Nannini ist zurück, und sie hat der Welt gezeigt, dass sie immer noch eine der ganz Großen ist. Grazie, Gianna – für einen Abend voller Seele, Herz und Rock ’n’ Roll!
Der Döhrener Weihnachtsbaum leuchtet in seiner Lichterkette
HANNOVER. Der große Weihnachtsbaum auf dem Fiedelerplatz strahlt in seinem Lichterglanz, rundherum ist eine kleine Budenstadt entstanden. Traditionell zum ersten Adventswochenende strömen die Döhrener in die „gute Stube“ ihres Stadtteils, um gemeinsam bei einem Apfelglühwein die Vorweihnachtszeit einzuläuten. Auch in diesem Jahr lädt die Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) wieder zu dem kleinen Stadtteil-Weihnachtsmarkt im Herzen Döhrens.
„Es war ein anstrengendes Jahr mit vielen Herausforderungen, daher möchten wir die Gelegenheit nutzen, dieses friedlich und besinnlich mit euch zu beenden und die Weihnachtszeit einzuläuten“, heißt es vom Vorstand der IDG. Klar, der Weihnachtsmann kam mit einem Elektro-Rentier, hatte kleine Gaben für den Nachwuchs dabei. Und eine Musikerin sorgte mit Live-Weihnachtsliedern für eine festliche Stimmung. Auch morgen, am Sonntag, dem 1. Dezember, öffnen die Buden am Nachmittag wieder, bieten Ideen für Geschenke und locken mit kulinarischen Genüssen.
Live-Musik mit WeihnachtsliedernMartin Weber, der Döhrener Hobby-Imker war ebenfalls wieder mit dabeiMit seiner Bimmel kam der Weihnachtsmann
Scharfe Sachen beim AdventsmarktWeihnachtslieder liveWeihnachtsmarkt rund um den ChristbaumDöhrener Festmarkt zum Advent
Mitglieder des Bezirksrates und der Weihnachtsmann schauten beim Wichtelmarkt vorbei.
HANNOVER. Fleißige Wichtelhände sorgten dafür, dass in der Waldheimer Brandensteinstraße pünktlich zum ersten Adventswochenende wieder eine kleine Budenstadt entstanden ist und der Duft von Glühwein und heißen Waffeln die Luft erfüllte. Zum 52. Mal lud das „Wichtelteam“ (erkennbar an den grünen Wichtelmützen) zur Unterstützung des Waldheimer Kindergartens nun die die Mitbürger zum Wichtelmarkt. Der Nachwuchs wurde vor allem vom Kinderkarussell, kleinen Mini-Autoscootern und einem roten Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr anlockt. In einem Zelt konnten die Kids zudem eigene Lebkuchenmännlein gestalten. Die „großen“ Waldheimer nutzten das Angebot des Flohmarktes und des Bücherzeltes und genossen leckeren Kuchen bei einer Tasse Kaffee oder Glühwein. Klar, dass ich auch die Prominenz sehen ließ. Neben dem Weihnachtsmann (der kleine Gaben für die ebenso kleinen Besucher in seinem Sack mitbrachte) schauten Vertreter des Bezirksrates Döhren-Wülfel vorbei, allen voran Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und ihre Stellvertreterin, Gabriele Jakob.
Der Weihnachtsmann hatte in seinem Sack kleine Gaben für die Kinder dabeiDie Freiwillige Feuerwehr Wülfel zeigte einen EinsatzwagenAdventskränze gab es auch zu kaufenMitglieder des Bezirksrates wärmten sich bei einer Tasse Kaffee auf.Kinder gestalteten tolle Lebkuchenmännchen
HANNOVER. Die sogenannte hannoversche „Rathausaffäre“ beschäftigt weiterhin die Gerichte. Heute (29. November) wies die 2. Kammer des Verwaltungsgerichtes Hannover zwei Klagen von Dr. Frank Herbert ab. Herbert war unter dem Verwaltungschef Stefan Schostok Leiter des Büros des früheren Oberbürgermeisters. Bei der Rathausaffäre ging es unter anderem um die Gewährung gesetzlich nicht vorgesehener Gehaltszulagen an bestimmte Mitarbeiter im Rathaus.
In einem früheren Prozess vor dem Verwaltungsgericht wurde bereits rechtskräftig geklärt, dass Dr. Frank Herbert die unrechtmäßigerweise erlangten Gelder in Höhe von rund 49.500 Euro zurückzahlen muss. Ein Strafverfahren gegen ihn endete allerdings – anders als bei den ehemaligen Personaldezernenten der Stadt, Harald Härke, – mit einem Freispruch.
Daraufhin machte Herbert Ansprüche wegen übermäßiger Mehrarbeit geltend. Die Stadt lehnte ab und der frühere Stadtbeamter erhob Klage. Zumindest in der ersten Instanz scheiterte er jetzt. In dem Verfahren mit dem Aktenzeichen 2 A 1726/20 hat die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts nunmehr entschieden, dass der Kläger keinen Anspruch auf Ausgleich wegen übermäßiger Mehrarbeit (im Zeitraum von April 2015 bis Mai 2018) gegenüber der Landeshauptstadt Hannover hat. Nach internen Regelungen der Landeshauptstadt Hannover ist danach eine Bereinigung von Arbeitszeitkonten für in der Vergangenheit liegende Zeiträume nur einmalig und fristgebunden möglich. Die entsprechenden Fristen habe der Kläger versäumt. Auch auf beamtenrechtlichen Vorschriften kann der Kläger laut dem Gericht seinen Anspruch auf Gutschrift von in der Vergangenheit geleisteter Mehrarbeit nicht stützen. Aus der Fürsorgepflicht des Dienstherrn oder aus europarechtlichen Vorschriften ergeben sich ein solcher Anspruch des Klägers nicht.
Herbert erkrankte nach den dem Bekanntwerden der Vorwürfe um illegale Zuwendungen und wurde als dienstunfähig in den Ruhestand versetzt. Hiergegen wehrte er sich mit einer zweiten Klage, die ebenfalls heute verhandelt wurde. In diesem Verfahren mit dem 2 A 3251/20 hat die Kammer nun entschieden, dass die vorzeitige Pensionierung des Klägers wegen Dienstunfähigkeit rechtmäßig war. Eine Dienstunfähigkeit habe zum hier maßgeblichen Zeitpunkt der letzten Behördenentscheidung im Mai 2020 vorgelegen. Das die Dienstunfähigkeit bescheinigende Gutachten war aus Sicht der Kammer inhaltlich und methodisch nicht zu beanstanden.
Im hannoverschen Stadtteil Döhren beginnt die Vorweihnachtszeit traditionell mit dem Aufstellen eines Tannenbaums auf dem Fiedelerplatz. Auch in diesem Jahr schwebte heute Nachmittag (29. November) ein Christbaum am Haken eines Kranwagens langsam über die umstehenden Bäume, um schließlich in der Mitte von Döhrens guter Stube zu landen. Damit der grüne Nadelbaum auch recht schick aussieht, waren wieder der Döhrener Nachwuchs eingeladen, die einzelnen Zweige mit selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck zu behängen. Dann wird die Tanne mit Lichterkette und Baumschmuck für vorweihnachtliche Stimmung sorgen. Spendiert hat den Weihnachtsbaum wie schon seit vielen Jahren die Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG). Morgen am frühen Nachmittag startet rund um den neuen Schmuckbaum dann der zweitägige Adventsmarkt. Die ersten Stände für die kleine Budenstadt wurden ebenfalls bereits in Position gebracht.
HANNOVER. Im hannoverschen Stadtteil Döhren beginnt die Vorweihnachtszeit traditionell mit dem Aufstellen eines Tannenbaums auf dem Fiedelerplatz. Auch in diesem Jahr schwebte heute Nachmittag (29. November) ein Christbaum am Haken eines Kranwagens langsam über die umstehenden Bäume, um schließlich in der Mitte von Döhrens guter Stube zu landen. Damit der grüne Nadelbaum auch recht schick aussieht, waren wieder der Döhrener Nachwuchs eingeladen, die einzelnen Zweige mit selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck zu behängen. Dann wird die Tanne mit Lichterkette und Baumschmuck für vorweihnachtliche Stimmung sorgen. Spendiert hat den Weihnachtsbaum wie schon seit vielen Jahren die Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG). Morgen am frühen Nachmittag startet rund um den neuen Schmuckbaum dann der zweitägige Adventsmarkt. Die ersten Stände für die kleine Budenstadt wurden ebenfalls bereits in Position gebracht.
Der Adventsbasar startete musikalisch mit dem Ansgarchor.
HANNOVER. Jetzt ist auch im Ökumenischen Altenzentrum Ansgarhaus die Vorweihnachtszeit angebrochen. Das Alten- und Pflegeheim in der Olberstraße (Döhren) lud heute Nachmittag (28. November) zu seinem traditionellen Adventsbasar. Draußen vor dem Eingang war ein Grill aufgebaut, auf dem die Würstchen brutzelten, im großen Speisesaal gab es Kaffee mit leckeren (und leider damit auch kalorienreichen) Torten und Kuchenstücken. Im Foyer waren viele Stände aufgebaut, an Kleinigkeiten für die am Sonntag beginnende Adventszeit und das Weihnachtsfest erworben werden konnte. Mit einem Auftritt des Ansgarchores startete der Basar musikalisch mit Weihnachtsliedern, bevor dann die Kaffeetafel eröffnet wurde.
Adventsbasar im Ansgarhaus Adventsbasar im Ansgarhaus Adventsbasar im Ansgarhaus Adventsbasar im Ansgarhaus Adventsbasar im Ansgarhaus Adventsbasar im Ansgarhaus