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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 2.März 2023

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Neues Rathaus und Trammplatz: Foto- und Videoausstellung „w*im hannover faces & friends“

Das „women* in music hannover“ (w*im) Netzwerk präsentiert eine Foto- und Videoausstellung „w*im hannover faces & friends“ für mehr Sichtbarkeit der Frauen* aus der Musikbranche und Geschlechtergleichheit. Die Ausstellung ist vom 7. bis 12. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Trammplatz und im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, zu sehen. Die Eröffnung wird am 6. März (Montag) um 17.45 Uhr im Neuen Rathaus gefeiert.

Mit der Ausstellung „w*im hannover faces & friends“ wird das Thema „Gender Equality“, also Gleichberechtigung der Geschlechter, in den Mittelpunkt gestellt. Gerade für den Bereich Musik bedeutet Gleichberechtigung der Geschlechter vor allem die Unterstützung von weiblich gelesenen Personen, die in der Musik-Branche arbeiten.

Die Ausstellung „w*im hannover faces & friends“ zeigt zum einen Fotos und Zitate der im Januar 2022 veröffentlichten Instagram-Kampagne @wimhannoverfaces des women* in music hannover Netzwerkes zum Thema Gender Equality (Geschlechtergleichheit). Zum anderen werden weitere Musik-Persönlichkeiten, auch männliche, aus Hannover sowie FLINTA*-Personen aus dem internationalen Unesco City of Music (UCOM)-Netzwerk mit ihren Forderungen zum Thema Gender Equlity zu sehen und in Video-Statements zu hören sein. Sie geben damit einen Einblick in ihre jeweiligen eigenen Situationen und bringen so das internationale UCOM-Netzwerk hörbar nach Hannover.

Die Ausstellung zeigt, dass es viele Frauen* in der Musikbranche gibt, dass aber die Realisierung von einer geschlechtergerechten und fairen Musik-Branche nur gemeinsam mit allen möglich ist. Teile der Ausstellung werden über das Jahr 2023 verteilt auch noch an anderen Orten zu sehen sein. Ausstellungsorte und Zeiten werden rechtzeitig auf der hannover.de-Seite und auf den Social-Media-Kanälen bekannt gegeben. Die Ausstellung wird von „Wert der Dinge“ konzipiert.

Das „women* in music hannover“ Netzwerk (kurz w*im) wurde 2019 von der „UNESCO City of Music Hannover“-Koordinierungsstelle und dem MusikZentrum Hannover gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist, Frauen* rund aus der Musikbranche Hannovers und der Region eine Plattform zu geben, kreative Zusammenarbeit anzuregen und zu stärken, Konkurrenz zu minimieren und ein nachhaltiges Netzwerk für Hannover und Niedersachsen aufzubauen. Seit Gründung des hannoverschen Netzwerks hat sich wim* der landesweiten Initiative „MusicNDSwomen*“ angeschlossen, die 2019 als sechstes lokales Landesnetzwerk der bundesweiten Initiative „Music Women* Germany“ gegründet wurde, um Akteur*innen der niedersächsischen Musiklandschaft Sichtbarkeit, Teilhabe und Präsenz zu bieten.

Konzert zum Internationalen Frauentag

Zum Internationalen Frauentag am 8. März (Mittwoch) spielen von 17 bis 19 Uhr nach Statements von Vertreter*innen des w*im Netzwerks und weiteren Frauen* aus der Musikbranche Hannovers Ronja Maltzahn, Tinatin Tsereteli, Anna Selvadurai und Nora Lotz auf der mobilen Bühne auf dem Trammplatz. Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, eröffnet.


Grundschule „Am Buchholzer Grün“ offiziell eröffnet

Eine neue Schule für den Nordosten der Stadt: In rund 22 Monaten ist die Grundschule „Am Buchholzer Grün“ im Paracelsusweg für rund 22,5 Millionen Euro entstanden. Oberbürgermeister Belit Onay hat den kompakten dreigeschossigen Bau mit Zweifeldsporthalle für mehr als 300 Schüler*innen am heutigen Donnerstag (2. März) offiziell eröffnet. „Ich freue mich, dass wir der noch jungen Grundschule nun eine feste Adresse mit topmodernen Lernbedingungen bieten können“, sagte Onay bei einer kleinen Feierstunde und betonte mit Blick auf das Nutzungskonzept: „Das räumliche Konzept des zukunftsweisenden Schulbaus ermöglicht eine größtmögliche Flexibilität in Bezug auf Unterricht, Ganztag, Sport und Inklusion.“ Die Stadt hat die Schule im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) durch die GOLDBECK Ost GmbH errichten lassen.

Flexibel nutzbares Gebäude

Im Inneren des Gebäudes ist die abgesenkte Aula das Herzstück an der Schnittstelle zwischen Schule und Sport. Mit dem zuschaltbaren Musikraum, der Bühne, der zuschaltbaren Mensa mit Kinderküche und Küche bildet sie ein Raumensemble, das sowohl für den Schulalltag als auch für schulische Veranstaltungen eine bedarfsgerechte, flexible, multifunktionale Nutzung zulässt. In den Obergeschossen befinden sich drei pädagogische Einheiten, in denen sich jeweils vier allgemeine Unterrichtsräume, ein kleiner Differenzierungsraum, ein Ruheraum, eine Teamstation, ein Freizeitraum für die ersten Klassen, eine Toilette sowie ein nutzungsspezifischer Raum (Schulbibliothek, Informatikraum, großer Differenzierungsraum) um eine Mitte gruppieren, die als Lerninsel oder Pausenfläche mit Präsentations- und Garderobenflächen genutzt werden kann. Jeder nutzungsspezifische Raum kann sowohl über die Lerninsel innerhalb der pädagogischen Einheit als auch gleichberechtigt von allen anderen Clustern separat über das Haupttreppenhaus erreicht werden. Die Zweifeldsporthalle, die auch für Sport außerhalb des Schulbetriebs zur Verfügung steht, ist mit einem raumhohen Trennvorhang ausgestattet, der eine Unterteilung der Halle in zwei gleichgroße Sporthallenflächen ermöglicht.

Gestaffelte Baukörper strukturieren Außenbereiche

Das verklinkerte Gebäude setzt sich aus vier gestaffelten Baukörpern zusammen, die parallel zum Messeschnellweg ein zurückgesetztes Schulensemble bilden, das den Schulhof und die angrenzende Wohnbebauung vor Lärm schützt. Die Baukörper sind rückwärtig so auf dem Grundstück angeordnet, dass räumlich getrennte Außenbereiche mit den Themenlandschaften Spiel und Sport sowie eine Zone mit Zufahrtsbereich und Parkplätzen entstanden sind. Ein Vordach entlang der Sporthalle verbindet die Stellplätze für Fahrräder mit den beiden überdachten Hauptzugängen für Schule und Sport. Hinter dem Hauptzugang setzt sich das Foyer als Schulstraße fort und verbindet alle Funktionsbereiche der Schule im Erdgeschoss von der Sporthalle über die Mensa, die Aula mit Bühne, den Fachunterrichts- und Ganztagsräumen bis zum Verwaltungsbereich miteinander. Auf den extensiv begrünten Dachflächen wurde eine Photovoltaikanlage montiert.

Das Außengelände bietet eine Fläche für Pausen und Freizeit mit verschiedenen Spielangeboten, Schulgarten sowie Pflanzinseln mit Sitzmöglichkeiten. Rückwärtig sind Sportaußenflächen, Außenklassenzimmer und Außensitzbereich der Mensa entstanden. Der vorhandene Baumbestand blieb größtenteils erhalten und schafft „Streifräume“ und Rückzugsmöglichkeiten, die zum freien Spiel einladen.

„Die Planung und Bauausführung im ‚Design Build Modell‘ unter der Federführung unserer Firma Goldbeck als Generalübernehmer mit Einbeziehung aller Beteiligten des Gebäudemanagements der Landeshauptstadt Hannover führte zum erfolgreichen Entstehen dieses komplexen Gesamtprojektes Neubau einer Grundschule mit Zweifeldsporthalle. Wir freuen uns, nun gemeinsam dieses tolle Projekt erfolgreich abzuschließen“, sagte Projektleiter Dirk Jahn von der Goldbeck Ost GmbH, Niederlassung Schulgebäude National.

Den Startschuss zu den Planungen dieser Schule gab es bereits 2015. Die Grundschule Groß-Buchholzer Kirchweg hatte ihre Kapazitäten überschritten. Gleichzeitig schritt die Entwicklung des Baugebietes „Oststadtkrankenhaus“ voran. Kurzfristig konnte das Schulgebäude der auslaufenden Förderschule Maximilian-Kolbe-Schule mitgenutzt werden, damit ab dem Schuljahr 2015/16 eine zusätzliche zweizügige Ganztagsschule für den Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld wachsen und somit für Entlastung sorgen konnte. Weil es sich um eine temporäre Lösung handelte, wurden gleichzeitig Planungen für einen Neubau einer Grundschule im Stadtbezirk aufgenommen.


Daten und Fakten kompakt:

  • Auftraggeberin: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement
  • ÖPP-Auftragnehmerin: GOLDBECK Ost GmbH, Niederlassung Schulgebäude National, Treuen
  • Projektsteuerung: Fachbereich Gebäudemanagement
  • Architektur: Hausmann Architektur GmbH, Aachen
  • Projektsteuerung Außenanlagen: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün
  • Planung Außenanlagen: 3Plus Freiraumplaner, Aachen
  • Baubeginn: Oktober 2020
  • Fertigstellung: August 2022
  • Einzug der Schule: Herbstferien 2022
  • Schulstart am 2. November 2022
  • Fläche gesamt: rund 5.900 Quadratmeter (Nettoraumfläche)
  • Fläche Grundschule: rund 4.300 Quadratmeter (Nettoraumfläche)
  • Quadratmeter Zweifeldhalle: rund 1.600 Quadratmeter (Nettoraumfläche)
  • Kosten: rund 22,5 Millionen Euro

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