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Hannover Nachrichten vom 31. Mai 2023

veröffentlicht in:

HANNOVER.

Sitzung des Gleichstellungsausschusses

Am Montag (5. Juni) findet um 16.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Gleichstellungsausschusses statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Donnerstag, 1. Juni: „aufhof“: Start eines bislang einmaligen City-Experiments

Ein bislang einmaliges Experiment unter dem Namen „aufhof“ startet an diesem Donnerstag (1. Juni): Stadt, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung sowie viele Projektbeteiligte werden bis mindestens Ende des Jahres das leerstehende Kaufhaus von „Galeria Karstadt Kaufhof“ an der Marktkirche kreativ zwischennutzen. Sie bieten auf rund 5.000 Quadratmetern im Erdgeschoss des Gebäudes eine breite Mischung aus Events, Netzwerk, Stadtentwicklung, (Bau-)Kultur, Wissenschaft und Innovation. Unter dem Titel „innovercity“ laden die Hochschulen ein „anzufassen“, mitzudiskutieren und gemeinsam an Innovationen zu arbeiten. Die Landeshauptstadt Hannover stellt unter anderem die resiliente Innenstadtentwicklung vor und informiert zur „Smart City“. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls hat ein Gaming- und eSport-Zentrum auf die Beine gestellt.

Auch Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen, Workshops und Seminare zu Feldern wie Umwelt- und Klimaschutz oder zu kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Fragestellungen sind angedacht. Für diesen Zweck erhält der „aufhof“ eine kleine Arena mit knapp 200 Sitzplätzen. Geöffnet ist das Haus dienstags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr. In einem „Pre-Opening“ mit geladenen Gästen blicken Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Oberbürgermeister Belit Onay, Prof. Dr. Josef von Helden, Präsident der Hochschule Hannover (HsH), sowie hannoverimpuls-Geschäftsführerin Doris Petersen an diesem Abend (31. Mai) auf die kommenden Veranstaltungsmonate voraus.

„Wissenschaft braucht die Anbindung an die Mitte Gesellschaft“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs. „Mit der ‚innovercity‘ gehen wir gemeinsam in die richtige Richtung und bauen ein Ökosystem für Innovationen. Mitten in Hannover! Dieses Experiment belegt, dass es nicht immer den großen Masterplan braucht, sondern mutige Gleichgesinnte, die sich zusammentun. Die ‚innovercity‘ wird der zentrale Ort, an dem Innovationen erlebbar und gleichzeitig methodisch nachvollziehbar werden. Zukunft beginnt nicht morgen, sondern jetzt.“

„Uns erwartet ein spannender neuer Experimentierraum. Dieses temporäre Format ist ein Forum für Stadtentwicklung und Baukultur, für innovative und greifbare Wissenschaft und für einen kreativen Umgang mit zukünftigen Herausforderungen der Stadt wie etwa Leerständen sowie Transformation der Innenstadt. Ich freue mich sehr darauf und lade alle ein mitzuwirken und mitzudiskutieren

Prof. Dr. Josef von Helden betont: „Hannover hat eine großartige Wissenschaftslandschaft, deren Potenzial weiter entfaltet werden kann. Mit dem aufhof und innovercity rücken wir als Hochschulen Wissenschaft, Innovationen und Transfer sichtbar ins Zentrum Hannovers und intensivieren den Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Gemeinsam schaffen wir eine Basis, um Hannover nachhaltig erfolgreich im Spitzenfeld als Standort für Innovationen zu etablieren.“

„Der aufhof schafft eine neue, unkonventionelle Flächennutzung mitten in der Stadt und bietet ein lebendiges Umfeld für neue, mutige Formate, die Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung erlebbar machen. Mut brauchen wir, um innovative Ideen auszuprobieren, einen toleranten Dialog brauchen wir, um echten Fortschritt sowie nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. An solchen Orten entsteht Inspiration und wir sind zuversichtlich, dass der aufhof in den nächsten Monaten einen neuen Spirit in die Stadtgesellschaft bringen wird“, unterstreicht Doris Petersen.

Die Stadtentwicklung der Zukunft

Die Landeshauptstadt Hannover thematisiert in ihrem Bereich das Innenstadtkonzept und geht gemeinsam mit Verbänden und Institutionen wie dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) der Frage nach, wie nachhaltige Stadtentwicklung und Architektur stärker in die Stadtgesellschaft transportiert werden können und die Bedeutung von Baukultur greifbar und erlebbar gemacht werden kann. Um das Prozesshafte des Innenstadtdialogs zu zeigen, präsentiert die Stadt ihre Ergebnisse auf einer „Baustelle“ unter anderem in Form einer Bauzaunbanner-Ausstellung. Pläne und Skizzen zeigen die übergeordneten Ziele.

Gezeigt wird auch die Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre“ zur Eröffnung des aufhofs. Zu sehen sind 23 aktuelle Wohnungsbauprojekte, die zum Teil bereits fertiggestellt sind und vielfältigen neuen und attraktiven Wohnraum bieten.

Auch das künftige integrierte Mobilitäts- und Verkehrskonzept und das Modellvorhaben der „City-Roofwalks“ werden demnächst im Fokus des Bereichs der Stadt stehen. „Die Zukunft der Arbeit“ heißt ein Projekt des städtischen Fachbereichs Personal und Organisation. Vor dem Hintergrund, dass sich die Arbeitswelt sich in einem rasanten Wandel befindet und auf verschiedenen Ebenen eine Transformation benötigt, beschäftigen sich die Beteiligten mit zahlreichen Aspekten in der Personalwirtschaft. Von New Work über die Vier-Tage-Woche und Co-Working-Spaces bis hin zu Recruiting und Integration sind die aktuellen Ansätze dabei. Partner auf dem Stand sind das Niedersächsische Studieninstitut für kommunale Verwaltung, FUTUR X GmbH, German Legal Tech Hub, innotonic GmbH, Autobahn GmbH des Bundes sowie die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN).

Am 16. und 17. Juni veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover – im Rahmen ihrer Smart City-Initiative „Restart: #HANnovativ“ – einen „Kultur-Hackathon“. Gemeinsam sollen digitale Ideen und Konzepte zum Areal um die Staatsoper, Schauspiel- und Künstlerhaus (Kulturdreieck) zu einem smarten und innovativen Kultur- und Kreativquartier ausgetauscht und ausgebaut werden.

„innovercity – Haus der Innovation“ als Ziel

Die „innovercity“ (www.innover.city) auf der Fläche im aufhof stellt einen Prototypen für ein dauerhaftes Haus der Innovation im Stadtzentrum dar. In diesem Bereich wollen die Hochschulen mit den Menschen zu aktuellen Themen in Dialog treten sowie Wissenschaft und Innovation, unter anderem durch Studierenden- und Gründungsteams und innovative Ausstellungen vor Ort, für die Öffentlichkeit erlebbar machen. Innovationsformate mit Studierenden, Firmen und StartUps, Zukunftswerkstätten, öffentlichen Vorträgen, Symposien und neuartige Dialogformate ermöglichen Wissenschaft zum Anfassen und Mitdiskutieren und sollen das Potenzial eines Hauses der Innovation für Hannovers City zeigen.

Highlights im Juni sind die Veranstaltungsformate „leanlab“ und „innovercity festival“, die besonders die Potentiale von Wissenschaft und Innovation für Hannovers City aufzeigen. Das leanlab ist ein seit 2014 jährlich durchgeführtes Format von hannoverimpuls, starting business und Nexster, den Gründungszentren von Leibniz Universität, Medizinischer Hochschule und HsH. Es findet gleich nach Öffnung des „aufhofs“ vom 2. bis 4. Juni statt. Anmeldungen sind unter www.leanlab.de möglich.

Das „innovercity festival“ findet vom 21. bis 23. Juni statt und gibt komprimiert auf drei Tage einen Eindruck, was ein Haus der Innovationen für Hannovers City bedeuten kann. Das Festival zeigt der breiten Öffentlichkeit live, wie aus Vorstellungskraft neue Ideen entstehen, Innovationen entwickelt werden und der Transfer in Gesellschaft und Wirtschaft gelingt. Das innovercity festival, zu dem alle Bürger*innen herzlich eingeladen sind, ist mit Panels, Workshops, Vorträgen, Livemusik, Ausstellungen und Performances angefüllt.

An dem Projekt „innovercity“ beteiligen sich neben der federführenden Hochschule Hannover die Leibniz Universität Hannover, die Medizinische Hochschule Hannover, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und die Hochschule für Musik, Theater und Medien. Gefördert wird Projekt „innovercity“ vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Initiative Wissenschaft Hannover sowie weiteren Sponsoren aus der Wirtschaft.

Ausstellungen, Diskussionsforen, eSport und mehr

hannoverimpuls hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Los geht es mit drei Ausstellungen: „Klatsch + Match“ zeigt im gesamten Juni 22 Menschen auf elf Bildern und ist ein Kunstdialog im Rahmen des inklusiven Theaterfestivals „Klatschmohn“. Die Idee ist es, Menschen aus Hannover mit und ohne geistige und psychische Beeinträchtigung zusammenzubringen und einen künstlerischen Austausch anzuregen.

Der hannoversche Fotograf Uwe Stelter zeigt ab dem 1. Juni eine Auswahl der bekannten Fotoserie „EINE STADT“. Vom 1. bis 27. Juni ist eine Teebeutelzettel-Ausstellung der drei Künstlerinnen Kerstin Bernsdorff, Jutta Ehlers und Susanne Dreyer zu sehen. Die Collage aus Teebeutelzetteln zeigt ein Panoramabild von Hannover aus tausenden Teebeutelzettelchen gepixelt. Das Gaming- und eSport-Zentrum bietet Spielen und Turniere und zeigt unter dem Titel „Continue“ mehr als 100 Spielestationen von 1972 bis heute.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls als Projektleitung koordiniert auch das Auditorium für Dialogformate und Events. Im knapp 200 Zuschauer*innen fassenden Auditorium hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) für Juni bereits zwei „HAZ-Foren“ angekündigt. Am 7. Juni um 17 geht es um das Thema Bildung und Schulpolitik. Die Stadtentwicklung steht am 15. Juni um 18 Uhr auf dem Programm.

Die HAZ lädt auch ein in die „Gläserne Redaktion“: Recherchieren, präsentieren, kommentieren – die Redaktion bietet Einblicke in den Arbeitsalltag. Es wird zudem Diskussionsforen und Live-Podcasts sowie Talkrunden und Workshops geben. Ein wichtiger Bestandteil sind darüber hinaus persönliche Begegnungen zu festen Lesersprechstunden.

Von Beginn bis Ende begleitet die Hannoversche Kaffeemanufaktur mit ihrer „Kaffeeoase“ das Projekt. Sie bietet Kaffee- und Teespezialitäten sowie ein kleines Speiseangebot.

Aktuelle Informationen über das Programm im aufhof bietet die Seite: www.aufhof-hannover.de. Auch wer sich an der inhaltlichen Gestaltung beteiligen möchte, findet unter diesem Link den richtigen Kontakt. Denn die Koordinator*innen freuen im Geiste dieses Projekts über weitere „Mitmacher*innen.

Ein Projekt mit vielen institutionellen Unterstützer*innen

Der aufhof ist ein Projekt der Landeshauptstadt Hannover, der Hochschulen unter Führung der HsH und von hannoverimpuls. Den Bereich der Hochschulen fördert das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziell. Die Eigentümerin der Immobilie, die Signa Real Estate, überlässt den Projektpartner*innen für die Zeit der Zwischennutzung das Objekt gegen Zahlung der Betriebskosten und unterstützt das Vorhaben umfassend. Daneben haben die Projektverantwortlichen bereits einige Unterstützer*innen gewinnen können wie enercity, hanova, Sparkasse Hannover. Medienpartner sind die Verlagsgesellschaft Madsack und Radio21.

Name “aufhof“ – vom Aufbruch bis zur Aneignung

Der Name „aufhof“ ist eine Reminiszenz an die jüngste Geschichte des Ortes. Zudem steht die Vorsilbe „auf“ für aufmachen, aufbrechen und auftun: das Aufmachen des Gebäudes einerseits, von Köpfen andererseits; das Aufbrechen von Mustern und Gewohnheiten auf in Richtung Zukunft sowie das Auftun von Chancen, Gemeinschaft und neuen Verbünden. Der die zweite Silbe bildende „Hof“ ist zum einen ein Synonym für den umfriedeten, geschützten Ort in unsicheren Zeiten und andererseits ein Ort der Aneignung durch die Anrainer – hier der Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

Überblick: Programm für die ersten Wochen

  • ab 1. Juni: Fotoausstellung „EINE STADT“
  • 1. bis 26. Juni: Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre“
  • 1. bis 27. Juni: Teebeutelzettel-Ausstellung
  • 1. bis 30. Juni: Ausstellung „Klatsch + Match“
  • 2. bis 4. Juni: Lean Lab
  • 6. Juni: Mädchenchor Hamburg
  • 7. Juni: HAZ-Forum Bildung und Schulpolitik
  • 8. Juni: Canzone Kammerchor München
  • 9. Juni: Cantaloop Jazzchor
  • 10. Juni: Bonner Jazzchor
  • 13. Juni: Vortrag BDA Ins Blaue – Wasserstadt/Grüne Hügel Linden
  • 15. Juni: HAZ-Forum Stadtentwicklung
  • 16. bis 17. Juni: Hackathon Kulturdreieck
  • 20. Juni: Futur X Head Box X – New Ways of Working
  • 21. Juni: Fete de la Musique mit Mandolinenorchester
  • 21. bis 23. Juni: innovercity festival
  • 26. Juni (geplant): BDA-Schaufenster
  • 27. Juni: Abschlussveranstaltung Klimaschulwettbewerb mit Preisverleihung
  • 27. Juni: Smart City-Podiumsdiskussion über Nachwuchskräfte
  • 28. Juni: Netzwerktreffen Smart City-Kommunen Niedersachsen
  • 4. Juli: Podiumsdiskussion „Wem gehört die Stadt?“

Ich.Du.Wir.Hannover. – Stadt startet Kampagne für Vielfalt und Diversität am Europäischen Nachbarschaftstag

Nachbarschaft ist Zusammenhalt – das ist das Motto des 17. Europäischen Nachbarschaftstages, der in Hannover am 2. Juni mit fünfzig Aktionen in über zwanzig Stadtteilen gefeiert wird. Zu diesem Anlass startet die Stadt eine Plakat-Kampagne,“Ich.Du.Wir.Hannover.“, die auch visuell die Vielfalt und den Zusammenhalt in Hannover zum Ausdruck bringt. Die sieben Motive zeigen Menschen der Stadt, die zentrale Botschaft ist „Teilhabe und Zusammengehörigkeit“.

Oberbürgermeister Belit Onay lädt alle Bürger*innen ein am Nachbarschaftstag teilzunehmen: „Mehr denn je brauchen wir in dieser krisenhaften Zeit den gesellschaftlichen Zusammenhalt, positive gemeinsame Erlebnisse und den Austausch untereinander, um Zeichen zu setzen gegen Gewalt, Rassismus und Intoleranz.“

Dies wird auch in den Botschaften der Kampagne aufgegriffen: das Bewusstsein für Vielfalt als Stärke und den kulturellen Reichtum der Stadt, die Bedeutung des gleichberechtigten Zusammenlebens, das Engagement gegen Diskriminierung und für gleichberechtigte Bildungschancen. Die Kampagne wird im Stadtbild und auf den verschiedenen Online-Kanälen der Landeshauptstadt Hannover zu sehen sein.

Die Landeshauptstadt Hannover koordiniert am Europäischen Nachbarschaftstag in Kooperation mit dem Wohnungsunternehmen hanova die unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen, die in vielen Stadtteilen und Wohnquartieren von Initiativen, Einrichtungen und Vereinen für und mit Nachbar*innen an diesem Tag organisiert werden.

Mittlerweile weltweit wird der in Paris 1999 initiierte Tag gefeiert, bei dem die Begegnung und das Miteinander im Vordergrund stehen. Der Rahmen der Begegnungen kann dabei ganz unterschiedlich sein, vom Hinterhoffest, einem internationalen Buffet über das gemeinsame Singen oder Stadtteilspaziergänge bis hin zu Tanz und Open-Air-Konzerten, gibt es viele Gelegenheiten sich kennenzulernen und gemeinsam zu feiern.

Ein Überblick zu den verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen an zahlreichen Orten in Hannover findet sich auf der Website www.nachbarschaftstag-hannover.de.

Für alle, die sich spontan noch mit einer Aktion beteiligen möchten, hat die Landeshauptstadt auf der Website eine Ideensammlung mit einer Reihe analoger und digitaler Aktionsmöglichkeiten bereitgestellt, die sich flexibel umsetzen lassen. 30 Aktions-Ideen laden dazu ein, sich am Nachbarschaftstag aktiv zu beteiligen.

Für nähere Informationen wenden Sie sich gerne direkt an die städtische Fachberatung Nachbarschaftsarbeit im Fachbereich Soziales unter 0511-168-42060 oder per E-Mail unter 50.5nachbarschaftsarbeit@hannover-stadt.de


Verkürzte Öffnungszeiten für die Stadt-/Schulbibliothek Badenstedt ab dem 5. Juni

Für die Stadt-/Schulbibliothek Badenstedt, Plantagenstraße 22, gelten ab dem 5. Juni bis auf weiteres die folgenden veränderten Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag von 11 bis 17 Uhr (statt bis 19 Uhr).


Parkzonen: Neue Regeln in der Südstadt gelten ab 5. Juni

Weniger Parksuchverkehr, weniger Belastung durch Lärm und Abgase: Diese Ziele sollen mit der Einrichtung von Bewohner*innen-Parkzonen erreicht werden.  Die Landeshauptstadt Hannover hat in den letzten Wochen in der Südstadt im Bereich zwischen Aegidientorplatz und Geibelstraße sowie Hildesheimer Straße und Rudolf-von-Bennigsen-Ufer diese Parkzonen eingerichtet. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, 5. Juni.

In den Zonen gibt es Straßen, in denen nur Bewohner*innen ihre Autos parken können, die einen entsprechenden Ausweis erworben haben (Trennprinzip). Dann gibt es Straßen, in denen Bewohner*innen mit Parkausweis gebührenfreie Plätze sowie Besucher*innen kostenpflichtige Parkmöglichkeiten finden (Mischprinzip). Weitere Straßenabschnitte unterliegen einer reinen Parkscheinregelung: Das heißt, sowohl Besucher*innen als auch Bewohner*innen müssen für bestimmte Zeiten einen Parkschein ziehen.

Die neuen Regelungen sollen die Lage in den betroffenen Gebieten entkrampfen. In den innerstädtischen und stadtkernnahen Wohn- und Mischgebieten der Landeshauptstadt Hannover konkurrieren Einwohner*innen, im Gebiet Beschäftigte, in der Innenstadt Beschäftigte, Kunden*innen, Besucher*innen, Dienstleister*innen und Lieferanten*innen um den knappen Parkraum. Teilweise kommen noch Event-Verkehre dazu. Dies ist insbesondere in den Bereichen nahe des Maschsees der Fall. Die Situation bietet immer wieder Konfliktstoff.


Beitrag zur Verkehrswende


Wenn die Zahl der parkenden Fahrzeuge die Zahl der verfügbaren Parkplätze übersteigt, sind erhöhter Parksuchverkehr und damit höhere Lärm- und Umweltbelastungen die Folgen. Mit der Einrichtung der Zonen will die Stadt die Nachfrage nach Stellplätzen lenken, den Parksuchverkehr verringern, die Verkehrssicherheit erhöhen und für weniger Lärm und bessere Luft sorgen. Das Parkraum-Management ist deshalb ein Beitrag zur Verkehrswende, da es den Fremdverkehr in den stadtkernnahen Wohn- und Mischgebieten verringern soll.

Seit März 2023 können Anträge für die neuen Bewohner*innen-Parkzonen gestellt werden. Die Verwaltung bearbeitet sie zeitnah. Falls die Beantragung online nicht möglich sein sollte, kann sie in einem beliebigen Bürgeramt in Hannover vorgenommen werden.

Unter www.bürgeramt-hannover.de sind die Online-Angebote sowie weitere Informationen zu finden. Bewohner*innen der zukünftigen Parkzonen GA, GB und GC, die noch nicht in Hannover gemeldet sind, können zur Beantragung in das Bürgeramt ihrer Wahl kommen. Sie können dafür einen Termin buchen oder an einem Donnerstag mit Wartezeit ein Bürgeramt aufsuchen (mit Ausnahme des  Bürgeramts Schützenplatz).


Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Grünflächen tagt öffentlich

Der Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Grünflächen tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag (5. Juni) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Betriebsausschuss für Stadtentwässerung tagt öffentlich

Der Betriebsausschusses für Stadtentwässerung tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag (5. Juni) um 13 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


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