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Sonntag, März 3, 2024

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Gemeinsamer Streik von „Fridays for Future“ und ver.di

Echte und faire Verkehrswende gefordert

HANNOVER. Am Freitag den 1. März war es wieder einmal soweit: Klimastreik in Hannover (und anderswo). Bei diesem Klimastreik, der einherging mit dem Warnstreik von ver.di im ÖPNV ging es vor allen Dingen wieder einmal um einen Bereich, der in Deutschland regelmäßig seine Klimaschutzziele reißt: Der Verkehrssektor. Unter dem Motto „#WIRFAHRENZUSAMMEN“ hat sich ein Bündnis von „Fridays for Future“ und ver.di zusammengeschlossen um sich für Mobilität für alle und gute Arbeit für die Beschäftigten im ÖPNV einzusetzen. Bei den Verkehrsbetrieben Üstra in Hannover blieben alle Stadtbahnen und Busse in den Depots. Die Warnstreikden von ver.di und die Klimastreikenden von „Fridays for Future“ trafen sich um 12 Uhr am Küchengarten in Hannover-Linden. Nach mehreren Redebeiträgen setzte sich dann ein Demonstrationszug durch die Stadt in Bewegung. Nach Veranstalterangaben sollen sich in Hannover etwa 4.000 Menschen an den Streiks beteiligt haben. Die Polizei bezifferte die Zahl der Teilnehmenden mit etwa 1.800 Personen.

Kollision von zwei LKW in Hannover-Misburg

Verkehrsunfall im Lohweg

HANNOVER. Gegen 7:40 Uhr am heutigen Freitagmorgen (01.03.) meldete die Polizei der Regionsleitstelle einen Verkehrsunfall im Lohweg, bei dem einer der Fahrer noch im LKW eingeschlossen sei. Aufgrund dieser Meldung wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 – Roderbruch – (Karl-Wiechert-Allee), die Ortsfeuerwehr (Freiwillige Feuerwehr) Misburg, der Rettungsdienst sowie ein Ausbildungslöschfahrzeug der Feuerwehrschule zur Unfallstelle beordert. Aus bisher ungeklärter Ursache hatte der Fahrer eines LKW die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war in den Gegenverkehr geraten, wo er mit einem parkenden, zweiten LKW kollidierte. Aufgrund der Kollision wurde der Fahrer im LKW eingeschlossen und konnte sich nicht selbst aus seiner Lage befreien. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Fahrer schnell aus seinem Fahrzeug retten und ihn an den Rettungsdienst übergeben. Nach einer Erstversorgung an der Einsatzstelle wurde der Verunglückte in eine hannoversche Klinik zur weiteren Untersuchung transportiert. Danach wurde die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben. Die Feuerwehr Hannover, der Rettungsdienst und die Polizei waren mit zwölf Fahrzeugen und etwa 35 Einsatzkräften vor Ort.

Aida – Das Opernspektakel in der ZAG Arena Hannover


Verdi’s Oper begeistert 6400 Fans der klassischen Musik mit opulenter Darbietung

Am Sonntag Abend (25. Februar 2024) erlebten 6400 begeisterte Fans der klassischen Musik ein unvergessliches Opern-Event der Superlative in der ZAG Arena Hannover.

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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm

„AIDA – Das Arena Opern Spektakel 2024“ begeisterte nicht nur eingefleischte Opernliebhaber, sondern auch ein breites Publikum, das die grandiosen Möglichkeiten moderner Eventlocations schätzt.

Schon beim Betreten der Arena wurden die Zuschauer von einer faszinierenden Atmosphäre empfangen. Ein leises Zirpen, ein warmer Wind und der Duft von Gewürzen und Wüstensand entführten sie ins alte Ägypten. Ein Adler zog seine Kreise am Himmel, und die Vorfreude auf das bevorstehende Spektakel stieg.

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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm

Das Arena Opern Spektakel bot ein immersives Erlebnis, bei dem die Handlung nicht nur auf der gigantischen Bühne, sondern auch davor und im gesamten Innenraum stattfand. Die äthiopische Königstochter Aida, gefangen am Hof des ägyptischen Pharao, stand im Zentrum des Geschehens.

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AIDA-DAIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm

Sie verliebte sich in den tapferen Feldherrn Radames, der jedoch gegen ihr Heimatland in den Krieg zog, was Aida in einen tiefen Konflikt stürzte.

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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm

Die gesamte Arena wurde zur Spielfläche, während das Publikum staunend das Geschehen verfolgte. Der Nil floss in Form von glänzend-blauem Satin über die Köpfe der Zuschauer auf die Bühne, und ein spektakuläres Feuerwerk erhellte den Himmel während der triumphalen Rückkehr des ägyptischen Heeres.

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AAIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm

Über 800 Quadratmeter Spielfläche boten Raum für die beeindruckenden Choreographien der Armee des Radames, das Gefolge der Prinzessin Amneris und die Macht der Priester unter ihrem Oberhaupt Ramfis. Das Hanseatische Symphonische Orchester, das sich nicht wie üblich im Orchestergraben, sondern direkt auf der Bühne am Fuße der massiven Tempelfassade befand, sorgte für den perfekten musikalischen Rahmen.

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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm

Insgesamt 250 Mitwirkende, darunter ein 60-köpfiges Orchester, ein 40-köpfiger Chor, 50 Tänzerinnen, ein lokales Kinderballett und rund 40 Darsteller aus der Stadt, boten eine atemberaubende Darbietung, die das Publikum in den Bann zog und Standing Ovations erntete.

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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm

„AIDA – Das Arena Opern Spektakel 2024“ war zweifellos ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der ZAG Arena Hannover und wird noch lange in den Herzen der Zuschauer nachklingen.

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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 – ZAG Arena in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 25.02.24
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 – ZAG Arena in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 25.02.24
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 – ZAG Arena in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 25.02.24
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm
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AIDA-Das Arena Opernspektakel 2024 begeisterte 6400 Fans der klassischen Musik in der ZAG Arena in Hannover am 25.02.2024 © Ulrich Stamm

Trauriger Jahrestag

Zweiter Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine

HANNOVER. Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine und das dritte Jahr des Krieges hat nun begonnen. In Hannover versammelten sich am Sonnabend (24.02.) zahlreiche Menschen zu einer Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz zu der der Ukrainische Verein in Niedersachsen aufgerufen hatte. Die Präsidentin des Niedersächsischen Landtages Hanna Naber, Regionspräsident Steffen Krach und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay sprachen zu den Kundgebungsteilnehmenden. Wie auch die anderen Vortragenden bekräftigte Hannovers Oberbürgermeister die uneingeschränkte Solidarität der HannoveranerInnen mit den Ukrainerinnen und Ukrainern. Onay versicherte außerdem, dass Hannover bei der Unterstützung für Mykolajiw nicht nachlassen werde. Hannover ist mit der vom Krieg stark betroffenen südukrainischen Stadt über eine Solidaritätspartnerschaft verbunden. Die Unterstützung Hannovers für Mykolajiw umfasste bisher vor allem Hilfslieferungen mit dringend benötigten Gütern für die Bevölkerung: Generatoren sowie Rettungs- und Räumfahrzeuge für den Wiederaufbau der Infrastrukturen und die Aufrechterhaltung der Grundversorgung. Der Jahrestag des Angriffskriegs war/ist auch Anlass für weitere Veranstaltungen und Aktionen in Hannover: So präsentierte die Initiative #RettetLebenUkraine am Sonntag vor dem Hauptbahnhof als ein besonderes Zeugnis der russischen Kriegsverbrechen und als Mahnmal einen von der russischen Armee beschossenen ukrainischen Krankenwagen. Dieser soll auch am Montag 26. Februar von 8 bis 12 Uhr auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus in Hannover gezeigt werden. Auch soll eine Installation die Schicksale von im Krieg getöteten Studierenden zeigen. Oberbürgermeister Belit Onay wird im Rahmen dieser Veranstaltung um 10.30 Uhr auf dem Trammplatz sprechen.

Kunst & Handwerk wurde wieder zu einem großen Erfolg

HANNOVER. Schon zum Start kamen viele Besucher, schauten sich um, prüften das Angebot, kauften und entspannten sich bei einer Tasse Kaffee mit Kuchen oder einem kleinen Imbiss, serviert von den Damen von Mitti („Mitti, die Kioskluncherie“). Nach nur einer Stunde seit dem offiziellen Start stand jedenfalls schon fest, die Ausstellung „Kunst und Handwerk“ heute (25. Februar) im Freizeitheim Döhren wird wieder ein toller Erfolg.

„33 Aussteller aus der Region Hannover und zum Teil darüber hinaus beteiligen sich“, erzählt Maria Hesse, Vorsitzender der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (KI). Sie bedankte sich mit Blumensträußen bei den Organisatorinnen der Veranstaltung. Bereits zum 19. Mal lädt die KI in Zusammenarbeit mit dem Team vom Freizeitheim Döhren zur Kunsthandwerksmesse in den großen Saal und ins Foyer des Freizeitheimes an der Wollebahn. Dass Angebot ist wie immer sehr vielfältig: Es gab Keramikarbeiten, Silberschmuck-Unikate, handgemachte Puppen, Textilien und, und, und.

Für die musikalische Untermalung bei der Eröffnung der Messe sorgen Annette und Thomas Siebert mit Geige und Klarinette.

Zum Tod von Wolf Kutzer: SPD-Bezirks-Ehrenvorsitzender Wolfgang Jüttner würdigte die Verdienste

HANNOVER / LEHRTE. Heute (20. Februar) wurde Wolf Kutzer in Hämerlerwald (Stadt Lehrte) beerdigt. Langjährige politische Weggefährten, wie der Landesminister a.D. Wolfgang Jüttner und Stefan Schostok nahmen an der Trauerfeier teil. Jüttner – heute Ehrenvorsitzender des SPD-Bezirks Hannover – blickte in seiner Trauerrede in der kleinen Kapelle des Friedhofs auf die Verdienste von Wolf Kutzer zurück. 41 Jahre lang mit zwei Unterbrechungen habe Kutzer dem SPD-Bezirksvorstand angehört, erzählte Jüttner. „Er wollte immer gestalten und etwas für die Menschen tun“, hieß es weiter. Letztendlich arbeitete Wolf Kutzer über 65 Jahre lang bei den Sozialdemokraten aktiv mit.

Von Haus aus war Wolf Kutzer eigentlich Eisenbahner. Mit 23 Jahren wurde er in Wunstorf zum jüngsten Bahnhofsvorsteher Deutschlands. Vielleicht deshalb lag ihm in der Region Hannover die Förderung des ÖPVN besonders am Herzen. Zunächst Mitglied des Rates in Wunstorf wird Wolf Kutzer später Vorsitzender der Verbandsversammlung des Großraum Hannovers. Er wird dort Chef des Großraum-Verkehrs Hannover und Aufsichtsratsvorsitzender der Üstra. In Wunstorf sorgte er für das fortschrittliche Modell eines Rufbusses – Retax. Der Versuch war erfolgreich, scheiterte am letztendlich am Geld, zu teuer.

Kutzer war ein Flüchtlingskind. Mit seiner Mutter und seinen Geschwistern musste er als kleines Kind Breslau verlassen. Schon als Eisenbahner holte er sein Abitur nach, wechselte zum Land Niedersachsen und arbeitete sich hier bis in den höheren Dienst hoch. Am Ende seiner beruflichen Karriere war er Geschäftsführer der Niedersächsischen Bädergesellschaft.

Wolf Kutzer verstarb am im Alter von 83 Jahren am 29. Januar 2024. Er hinterlässt eine Ehefrau und drei erwachsene Töchter.

Feuerwehr holt leblose Person aus dem Mittellandkanal

Wasserrettungseinsatz an der Mittellandkanalbrücke Alt-Vinnhorst

HANNOVER. Gegen kurz nach 08:00 Uhr am gestrigen Montagmorgen (19.02.) hatte ein Passant einen leblosen Körper im Wasser des Mittellandkanals nahe der Mittellandkanalbrücke Alt-Vinnhorst treibend entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Schnell konnten die Wasserretter der Berufsfeuerwehr den Mann im Uferbereich unter der Brücke erreichen und ihn an Land bringen. Zur Unterstützung hatten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Vinnhorst (Freiwillige Feuerwehr) ihr Boot eingesetzt. Weitere Rettungskräfte und ein Notarzt begannen dann umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Der Mann wurde nach intensiver medizinischer Erstversorgung in kritischem Zustand in ein hannoversches Krankenhaus transportiert. Zur Klärung der näheren Umstände des Falles hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 33 Einsatzkräften, 11 Fahrzeugen und einem Boot etwa bis 09:30 Uhr vor Ort.

Zweiter tödlicher Unfall am Sonnabend

Schwerer Verkehrsunfall auf dem Südschnellweg

HANNOVER. Nachdem es am Sonnabendvormittag (17.02.) auf der Großbaustelle an der Brüderstraße zu einem tödlichen Baustellenunfall gekommen war (Stadtreporter berichtete), ereignete sich am Samstagabend auf dem Südschnellweg ein schwerer Verkehrsunfall bei dem ein Mensch tödlich verletzt wurde. Gegen 18:00 Uhr erreichten die Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe. Die Hinweisgebenden meldeten einen schweren Verkehrsunfall auf dem hannoverschen Südschnellweg zwischen dem Landwehrkreisel und der Abfahrt Hildesheimer Straße. Vier Kraftfahrzeuge waren in Höhe der Kiesteiche zusammengeprallt und versperrten den Südschnellweg in Fahrtrichtung stadtauswärts. Aufgrund der zunächst unklaren Lage hinsichtlich der Anzahl der Verletzten und deren Zustand löste die Regionsleitstelle das Stichwort „Massenanfall von Verletzten aus“. Das bedeutete Großalarm für die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Auch leitende Notärzte wurden alarmiert, da von einer größeren Anzahl Betroffener ausgegangen werden musste. Trotz des dichten Verkehrs erreichten erste Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell den Unfallort und konnten das angenommene Lagebild bestätigen. In den beteiligten vier Unfallfahrzeugen befanden sich zwei schwerverletzte und drei leichtverletzte Personen, die zum Teil mit technischer Unterstützung der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden mussten. Nach der Befreiung aus ihren Fahrzeugen wurden die Verletzten zur weiteren Behandlung an Notärzte und den Rettungsdienst übergeben. Trotz Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte erlag ein Mann aus Garbsen seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Insgesamt wurden im Einsatzverlauf eine Schwer- und drei weitere Leichtverletzte Personen mit Rettungswagen zur Behandlung in hannoversche Krankenhäuser transportiert. Weitere Augenzeugen und Betroffene wurden vor Ort von einer leitenden Notärztin untersucht, mussten jedoch nicht in stationäre Behandlung verbracht werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 18:00 Uhr in Fahrtrichtung Peine zwischen Landwehrkreisel und Wilmerstraße. Etwa 400 Meter vor der dortigen Fahrbahnverengung fuhr ein Mann aus Garbsen mit seinem Mercedes auf einen vor ihm befindlichen Skoda auf, in dem der später Verstorbene als Beifahrer und die Fahrerin saßen. Der Skoda prallte gegen den Renault einer Frau aus Seelze, drehte sich und kam quer zur Fahrtrichtung zwischen dem Mercedes und der Leitplanke zum Stehen. Im weiteren Verlauf kollidierte der Renault mit dem Opel einer Frau aus Burgwedel. Während die Skoda-Fahrerin und die Renault-Fahrerin leichte Verletzungen erlitten, blieben die weiteren Insassen der anderen Pkw unverletzt. Der Südschnellweg war in Fahrtrichtung Peine zwischen Landwehrkreisel und Wilmerstraße für circa sieben Stunden und in der Gegenrichtung für circa zweieinhalb Stunden teilweise voll gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst und ein hinzugezogener unabhängiger Gutachter nahmen die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Verkehrsunfalles auf. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover befanden sich mit 50 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen bis etwa 20:00 Uhr im Einsatz.

Südschnellweg: Die Behelfsbrücke lässt sich schon erahnen

HANNOVER. Obwohl die Üstra erst ab Montag bestreikt wird, fahren schon am heutigen Wochenende (17./18. Februar) in Döhren keine Stadtbahnen. Der Grund: An diesem und an vier weiteren Wochenenden entsteht das “Teilbauwerk 13“. Mit dem Begriff „Teilbauwerk 13“ ist die neue Behelfsbrücke gemeint, die solange den Autoverkehr des Südschnellweges aufnehmen soll, bis die heutige Brücke abgebrochen und der Tunnel gebaut ist.

Am Freitagabend, den 16. Februar stellte Punkt 21 Uhr stellt die ÜSTRA-Technik den Strom für die Stadtbahn ab. Denn Strom in der Nähe von Stahlbauteilen ist eher ungünstig. Und ohne Strom können deshalb auch keine Straßenbahnen fahren.

An diesem Sonnabendnachmittag waren bereits mit Hilfe zweier Autokräne die beiden rund 36 Meter langen Längsträger montiert. Nunmehr wurde damit begonnen, elf Querträger zu verschrauben. Diese Arbeiten sollen bis Sonntagfrüh abgeschlossen sein. Danach werden Stadtbahn-Oberleitung und Stahlträger durch einen Berührungsschutz getrennt und der Fahrdraht wieder aufgespannt. Klappt alles, stellt die Üstra Montagmorgen um drei Uhr den Strom wieder an. Bahnen werden dann allerdings doch erst einmal nicht fahren. Denn es wurde ja Streik aufgerufen.

Tödlicher Unfall – Bauarbeiter unter Betonteilen verschüttet

Großaufgebot an Rettungskräften an Baustelle in der Brüderstraße

HANNOVER. Am heutigen Sonnabendmorgen (17.02.) erreichte die Regionsleitstelle Hannover um 10:30 Uhr ein Notruf aus dem Stadtteil Hannover-Mitte. Es wurde mitgeteilt, dass es im Untergeschoss auf einer Großbaustelle in der Brüderstraße, auf der aktuell Abrissarbeiten durchgeführt werden, zu einem schweren Bauunfall gekommen sei. Eine Person sei während der Arbeiten von tonnenschweren Betonteilen verschüttet worden, die sich plötzlich von der Deckenkonstruktion gelöst hätten. Ein Zugang zu dem Verletzten war den Anrufern nicht mehr möglich. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften, unter denen sich auch Spezialeinheiten für die schwere technische Hilfeleistung und für die Rettung aus Höhen und Tiefen (Fachgruppe Höhenrettung) befanden. Am Unglüksort (Baustelle auf dem Gelände des Bürogebäudekomplexes des ehemaligen Postscheck-/Postgiroamtes) bestätige sich das gemeldete Geschehen. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr entdeckten den Verletzten unter großen, tonnenschweren Betonplatten in einem Untergeschoss. Der Einsatzleiter veranlasste, dass der lebensgefährlich Verletzte (ein 59-jähriger Bauarbeiter) unter Zuhilfenahme von Werkzeugen und Spezialgeräten wie Hebekissen und Stützen aus seiner Lage befreit wurde. Die dazu erforderlichen Maßnahmen mussten mit größter Vorsicht durchgeführt werden und waren sehr mühsam und aufwendig. Der angerückte Feuerwehrkran kam aufgrund der unsicheren Bodenbeschaffenheit auf der Baustelle nicht zum Einsatz. Nachdem der Arbeiter unter der tonnenschweren Last befreit war, konnte der vor Ort eingesetzte Notarzt leider nur noch den Tot des verunglückten Mannes feststellen. Die Arbeitskollegen des Verunglückten, die Augenzeugen des Unfalls geworden waren, standen unter Schock und wurden von Rettungswagenbesatzungen und der Notfallseelsorge versorgt und betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst, die sich mit 95 Einsatzkräften vor Ort befanden, dauerte der Einsatz etwa zwei Stunden.