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Christopher Street Day-Demonstration in Hannover

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15.000 Teilnehmende zogen durch die Innenstadt Hannovers

HANNOVER.

Am Sonnabend (27.05) startete der Christopher Street Day (CSD) 2023 in Hannover mit einer Kundgebung auf dem Opernplatz und einer Demonstration durch Hannovers Innenstadt.

Auf dem Opernplatz standen zwei Bühnen – für die Musikbeiträge und die vielen Redner und Rednerinnen, Unter den Rednern und Rednerinnen bei der Kundgebung waren auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil.

„Niedersachsen ist ein Land, das war immer dafür, dass alle in gleichem Maße respektiert werden. Wir sind ein sehr buntes, ein sehr vielfältiges Land“, erklärte der Ministerpräsident. Der Christopher Street Day, so formulieren es die Veranstaltenden, ist „Hannovers größte Demonstration für Demokratie und Menschenrechte“. Dabei gehe es nicht nur um die gesetzliche Gleichberechtigung Homosexueller.

Die Forderungen sind so vielfältig wie die Community. Die Auftaktkundgebung lief von 12 bis etwa 14 Uhr. Danach startet der Denonstrationszug. Den Teilnehmenden ging es um Sichtbarkeit, Akzeptanz und den Abbau von Stigmatisierung: gegenüber „Regenbogenfamilien“, lesbischen Frauen, queeren Jugendlichen und Senioren, aber auch gegenüber Sexarbeiterinnen und -arbeitern und anderen und sie wandten sich gegen die Hasskriminalität, der queere Menschen ausgesetzt sind.

Die Demonstrationsroute führt an vielen markanten Punkten der Stadt vorbei: so führte sie auch am Rathaus und am Landtag vorbei. U.a. über Goetheplatz, Königsworther Straße, Otto-Brenner-Straße und Steintor ging es dann zurück zum Opernplatz. Dort sollte es noch bis etwa 22 Uhr Programm geben. Nach Polizeiangaben nahmen etwa 15.000 Menschen an der Demonstration teil.

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