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Hannover Nachrichten vom 29.August 2023

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HANNOVER.

Integrationsbeirat Ricklingen tagt öffentlich

Der Integrationsbeirat Ricklingen tagt am Dienstag (12. September) um 18.30 Uhr im Stadtteilzentrum Weiße Rose, Mühlenberger Markt 1, 30457 Hannover öffentlich.


„Poetry to go“ in der Stadtbibliothek Hannover mit den hannoverschen Autorinnen Gabriela Jaskulla und Dorit David

In der Veranstaltungsreihe „Poetry to go“ werden am 2. September von 15 bis 18 Uhr die beiden hannoverschen Autorinnen Gabriela Jaskulla und Dorit David zu Gast in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, sein. Sie sitzen im Eingangsfoyer der Stadtbibliothek und laden die Besucher*innen ein, ihnen Stichworte zu nennen. Zu jedem Stichwort wird von den Autorinnen live vor Ort ein Gedicht oder eine Textminiatur verfasst. Eine Stunde später können sich die Besucher*innen ihren ganz persönlichen literarischen Text im Foyer abholen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Viele Hannoveraner*innen wissen, dass Hannah Arendt oder Kurt Schwitters hier gelebt haben. Aber nur wenige kennen zeitgenössische Schriftsteller*innen, die in Hannover tätig sind. Lesende und Schreibende aus Hannover können jetzt ganz unkompliziert miteinander in Kontakt kommen – durch zwei Angebote in der Stadtbibliothek: Die beiden Reihen „Poetry to go“ und „Meet & Greet“ finden immer abwechselnd noch bis Januar 2024 jeden ersten Samstag im Monat von 15 bis 18 Uhr statt.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Autor:innenzentrum Hannover e.V., dem Postmig Writers Collective Hannover und dem Kulturbüro. Unterstützt von der VGH-Stiftung, der Stiftung Edelhof Ricklingen und den Freunden der Stadtbibliothek Hannover e.V..

Zu den Autorinnen:

Dorit David, Jahrgang 1968, geboren und aufgewachsen in der Uckermark, lebt seit mehr als 20 Jahren als freischaffende Künstlerin in Hannover. Zehn Jahre lang arbeitete sie an der Doris-Reichmann-(Gymnastik)Schule als Dozentin für Bewegungstheater. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. im Querverlag. Zuletzt erschienen: „Die Dritte“ (2016) und „Unter ihren Augen“ (2020).

Gabriela Jaskulla wurde 1962 in Franken geboren, wuchs in Hessen auf, lebte in Spanien, liebt Hamburg, kleinere Inseln und lebt heute bei Berlin. Sie ist Kunsthistorikerin und Journalistin, arbeitete 17 Jahre für den Rundfunk und lehrt Kulturjournalismus und Kreatives Schreiben an der Hochschule in Hannover. Zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen, u.a. im Insel Verlag. Zuletzt die „Herbstköchin“ (2018) und „Niki de Saint Phalle und die Pracht der Frauen“ (2022).


Einen Monat gilt: „Iss, was um die Ecke wächst!“

Regio-Challenge 2023 in der Region Hannover beginnt am 1. September

Eine echte Herausforderung: Vom 1. bis 30. September 2023 können sich Menschen in der Region Hannover wieder der Regio-Challenge stellen. Die Aufgabe: Einen Monat lang nur Lebensmittel zu konsumieren, die in einer Entfernung von 100 Kilometern erzeugt wurden. Die Einkaufswege sollten dabei möglichst klimaneutral zurückgelegt werden. Die Aktion wird gemeinsam vom Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und dem Team Regionale Naherholung der Region Hannover organisiert und begleitet. Kooperationspartner*innen sind der Ernährungsrat Hannover und Region sowie Beteiligte aus Landwirtschaft und Gastronomie.

Mit der Regio-Challenge soll ein Anstoß gegeben werden, die täglichen Lebensmittel einmal abseits der bekannten Pfade und Supermärkte einzukaufen, Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und die landwirtschaftlichen oder handwerklichen Betriebe in der Umgebung kennenzulernen. Diese Begegnungen sollen zur Wertschätzung der Lebensmittel beitragen.

„Die Regio-Challenge bietet dafür den perfekten Rahmen“, unterstreicht Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover: „Die Teilnehmer*innen können für sich herausfinden, wie viele Mahlzeiten mit ausschließlich regionalen Zutaten in diesem Zeitraum eingekauft und zubereitet werden können, und ob das auch in Bioqualität zu schaffen ist. Indem wir regionale Akteur*innen aus Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk, Gastronomie sichtbar machen, stärken wir lokale Strukturen wie Hofläden oder Bauernmärkte.“ Ein Produktjoker pro Mahlzeit erlaubt aber auch Ausnahmen, zum Beispiel die gewohnte Tasse Kaffee am Morgen.

Auch Palandts Amtskollegin Anja Ritschel, Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Hannover, hebt hervor: „Mit der Regio-Challenge wollen wir Verbraucher*innen auf den Geschmack regionaler Produkte bringen und die Vorteile einer Nahversorgung mit Lebensmitteln für Gesundheit und Klimaschutz aufzeigen. Denn für mehr Regionalität auf der Speisekarte sprechen die kurzen Transportwege, die Sicherung nachhaltig und ökologisch wirtschaftender Höfe und Betriebe, der Erhalt unserer Kulturlandschaft und damit verbunden die Sicherung wertvoller Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.“

Einkauf von regionalen Lebensmitteln

In der Region Hannover wird eine Vielfalt an Lebensmitteln produziert und verarbeitet. Sie werden oftmals nicht über die klassischen Lebensmittelgeschäfte bezogen, sondern beispielsweise über den Bauernmarkt, über Bio-Lieferserviceangebote, Hofläden, Einkaufsgemeinschaften und über die Solidarische Landwirtschaft (Solawi). Einkaufstipps sind auf der Seite www.hannover.de/regio-essen zu finden. Zusätzlich hilft ein digitaler Einkaufsführer, die „Regio App“, bei der Suche und Navigation zu den Höfen und Bauernmärkten. Und wer sich die Frage stellt, welches Gemüse, Obst oder welche Kräuter in der Region im September wachsen, findet Antworten im Saisonkalender.

Regional kochen und gewinnen.

Wer Lieblingsgerichte kochen will, kommt an die eigenen Grenzen, wenn vor allem überregionale Zutaten verwendet werden. Dann müssen alternative Rezepte ohne Reis, Curry oder Avocado gefunden werden. Zur Unterstützung stellt das Challenge-Team Ideen von lokalen Hobby- und Profiköchen oder von einer Foodbloggerin bereit und bringt Variationen in die Küche.

Damit noch weitere Gerichte und Menüs Verbreitung finden, rufen die Veranstalter*innen zu einem Gewinnspiel auf. Den ganzen Monat September können Fotos von den eigenen Kreationen mit Hinweisen auf die Einkaufsorte auf dem Instagram-Account der Challenge hochgeladen oder mit anderen Nutzer*innen Tipps und Rezepte ausgetauscht werden. Jede Woche kann sich ein*e Gewinner*in über einen Gutschein der teilnehmenden Gastronomen freuen.

Gastronomieangebote

Auch auf den Restaurantbesuch muss im September nicht verzichtet werden: Neun Gastronomiebetriebe unterstützen die Challenge und legen im Aktionszeitraum den Fokus auf regionale Kost und servieren schmackhafte Kreationen á la Region.

Veranstaltungen in der Stadt und auf den Höfen im Umland

„Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm begleitet die Regio-Challenge und lädt dazu ein, die Menschen und ihre Höfe kennenzulernen, die unsere Lebensmittel anbauen und verarbeiten sowie Vereine und Initiativen, die sich für regionale Ernährungsstrukturen stark machen“, erläutert Stefanie Reimann vom Veranstaltungsteam.

Das ausführliche Programm mit weiteren Terminen ist auf der Internetseite www.hannover.de/regio-challenge zu finden.

Die Aktion „Regio-Challenge: „Iss, was um die Ecke wächst“ wird schon seit mehreren Jahren deutschlandweit durchgeführt. Das Challenge-Team möchte dieses Format dauerhaft in Hannover und den Umlandkommunen etablieren: „Das dritte Mal in Folge ist ein Anfang.“


Dr. Mirjam Brandt stellt Griebens Reiseführer „München und die Königsschlösser“ vor

Dr. Mirjam Brandt Kuratorin der Sammlung Angewandte Kunst und Design des Museum August Kestner, stellt am Montag, 4. September, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Hildesheimer Str. 12, den Reiseführer „München und die Königsschlösser. Mit Katalogen für sämtliche Sammlungen“, vor. Der Eintritt ist frei.

„Griebens Reiseführer: München und die Königsschlösser“ präsentiert sich als ein kleinformatiges Bändchen für die Westentasche. Datiert auf die Jahre 1914/15 beschreibt er ein noch von den Schrecknissen des Ersten Weltkrieges unberührtes München, das München der „guten alten Zeit“, Haupt- und Residenzstadt des Königreichs Bayern, vor allem aber Metropole der Kunst. So verwundert es nicht, dass insbesondere den zahlreichen Museen der Stadt ein großer Teil des Reiseführers gewidmet ist.

Die ebenfalls titelgebenden Königsschlösser – gemeint sind die Schlossbauten des „Märchenkönigs“ Ludwigs II. – werden als Ausflugsziele von München aus ebenfalls behandelt. Das heute beliebteste Touristenziel Deutschlands, Schloss Neuschwanstein, war schon damals eine wichtige Attraktion.

Für die Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ schließt die Bibliothek Magazine und Tresore auf: Jeden ersten Montag im Monat wird ein besonderes Buch aus der über 575-jährigen Geschichte vorgestellt.


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