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Dienstag, August 25, 2026

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Die Döhrener ließen sich ihr Kürbisfest nicht durch Regenschauer verderben

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Showtanz der Juniorengarde der Funkenartillerie Blau-Weiß

HANNOVER. Am heutigen Sonnabendnachmittag (28. September) feierten die Döhrener auf dem Fiedelerplatz den Herbst. Die Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute – kurz IDG – genannt, hatte zu dem beliebten Kürbisfest eingeladen. Der Wettergott schien das mit dem Herbstfeiern irgendwie zu ernst genommen zu haben. Er schickte jedenfalls mal ein richtig herbstliches prasselndes Regenschauer herunter. Da wurden die Verkaufsstände in den überdachten Pavillons gleich viel interessanter und die Besucher drängeltes sich, um die angebotenen Dinge näher in Augenschein zu nehmen. Doch bald zogen die dunklen Wolken weiter und die Sonne wärmte den Platz wieder.

Wie in jedem Jahr hatten die Kinder aus den Kindergärten und -horten tolle Dinge aus den großen gelben Früchten gebastelt und die Jury hatte es schwer, die schönsten auszuzeichnen. Neben dem leiblichen Wohle – es gab unter anderem heiße Kürbissuppe aus dem „Leinerausch“, Bratwüste vom Grill bei der Funkenartillerie Blau-Weiß Hannover-Döhren und den traditionellen Sektstand der IDG – kam der Spaß nicht zu kurz. Die Schützen boten wieder Pfeilschießen mit dem Blasrohr und auch ein Bobby-Car-Parcours für die ganz Kleinen war im Angebot. Für den musikalischen Rahmen sorgte nicht nur ein DJ, sondern es gab daneben Livemusik mit der Sängerin Samantha Stanton. Die blau-weißen Karnevalisten zeigten nicht nur, dass sie im Umgang mit der Grillzange geübt waren, ihre Juniorengarde begeisterte zudem mit einem Schautanz zum Thema „Social-Media“ auf der kleinen Bühne.

Stadt verspricht: Bald kommt ein neues Spielgerät

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Abbau des alten Spielgerätes

HANNOVER. Das bei Kindern beliebte Spielgerät am Spielpark in Döhren mit Holzelementen zum Klettern und Balancieren ist Geschichte. Die Spielkombination ist in die Jahre gekommen und wird abgebaut, weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Doch lange soll der Döhrener Nachwuchs nicht auf einen Ersatz warten müssen. „Bereits Mitte Oktober wird es ein neues attraktives großes Spielgerät an gleicher Stelle geben, das zum Klettern, Balancieren und zum Rutschen einlädt“, verspricht die Stadt Hannover.

Verwaltungsgericht „degradiert“ Ex-Stadtrat Harald Härke wegen der Rathausaffäre

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Das Verwaltungsgericht Hannover hat über das Disziplinarverfahren gegen Harald Härke entschieden.

HANNOVER. Die Disziplinarmaßnahme ist zwar empfindlich, nach den erhobenen Vorwürfen dürfte Hannovers früherer Personaldezernent Harald Härke aber noch relativ glimpflich davongekommen sein. Wie das Verwaltungsgericht Hannover heute (16. September) mitteilte, hat die Diziplinarkammer den früheren hannoverschen Stadtrat mit der Besoldungsgruppe B 7 zurückgestuft, in dem ihm für einen Zeitraum von fünf Jahren Versorgungsbezüge aus einer um vier Stufen niedrigeren Besoldungsgruppe gezahlt werden. Die Disziplinarkammer hat damit dem Antrag der Landeshauptstadt, an dem sich das Gericht bei der Festsetzung des Disziplinarmaßes zu orientieren hat, in vollem Umfang entsprochen.

Eine derartige Herabstufung ist erheblich, doch auch mit Pensionsbezügen nach der Besoldungsstufe B 3 dürfte für den im Dezember 2019 in den Ruhestand getretenen Beamten noch ein auskömmliches Pensionärsleben mit geschätzten weit über 6000 Euro monatlich gewährleistet sein, zumal nach fünf Jahren die Versorgung wieder um vier Stufen nach oben geht. Eine hannoversche Tageszeitung spricht in ihrer Internetberichterstattung von einer „Höchststrafe“. Doch das trifft nicht ganz zu. Die härteste Disziplinarmaßnahme wäre das Aberkennen des Ruhegehaltes gewesen. Dann hätte Härke in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert werden müssen und nur noch auf Lebenszeit eine weitaus geringere Rente erhalten. Das Aberkennen des Ruhegehaltes entspricht dem endgültigen „Entfernen aus dem Dienst“ bei einem aktiven Beamten. Doch daran hatte offenbar auch die Stadt Hannover kein Interesse.

Hintergrund der Entscheidung der Disziplinarkammer sind, so die Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtes, „die Verstrickungen des ehemaligen Personaldezernenten in die „Rathausaffäre“ der Landeshauptstadt.“ Das Landgericht Hannover hatte Härke mit Urteil vom 23. April 2021 wegen Untreue in drei Fällen in besonders schwerem Fall zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten zur Bewährung verurteil. „Dem lag unter anderem zugrunde, dass Herr Härke unter Missbrauch seiner Stellung als Personaldezernent die Verwaltung angewiesen hatte, dem Büroleiter des ehemaligen Oberbürgermeisters Schostok Zulagen zu gewähren, die diesem rechtlich nicht zustanden“, heißt es in der Mitteilung des Verwaltungsgerichtes weiter.

Das Gericht hat den Fall nicht öffentlich verhandelt, sondern durch einen Beschluss nach den Vorschriften des § 54 Niedersächsisches Disziplinargesetz (NDiszG) entschieden. Dies geht jedoch nur, wenn die Disziplinarklägerin und der beklagte Beamte sich mit diesem Verfahren und der ausgesprochenen Disziplinarmaßnahme vorab einverstanden erklärt haben.

Anders als im Bericht der Tageszeitung geschrieben ist gegen diese Entscheidung auch keine „Berufung“ möglich. Ein Rechtsmittel in Form einer Beschwerde nach § 62 Abs. 2 NDiszG ist zwar gegeben, aber nur sehr eingeschränkt möglich. In dieser Vorschrift heißt es; „Gegen Beschlüsse des Verwaltungsgerichts, durch die nach § 54 Abs. 1 über eine Disziplinarklage entschieden wird, kann die Beschwerde nur auf das Fehlen der Zustimmung der Beteiligten gestützt werden.

Az.: 18 A 3603/23

Luftschutzbunker in Emden

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Hochbunker am Emder Hauptahnhof - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Emden bot fast allen Einwohnern bombensichere Luftschutzplätze


EMDEN. Die Seehafenstadt Emden in Ostfriesland verfügt über eine größere Anzahl von erhalten gebliebenen Weltkriegsbunkern. Viele kleinere Bunker wurden abgerissen oder verfüllt, drei Hochbunker auch völlig zerstört und sieben entfestigt. Die anderen Bunker aber blieben erhalten, da sie unmittelbar nach dem Krieg als Lagergebäude, zum Wohnen oder als Hotel genutzt wurden. In einem Bunker in der Innenstadt ist seit 1995 das Bunkermuseum des Vereins Arbeitskreis Bunkermuseum e.V. eingerichtet worden, das die Geschichte der Emder Bunker, den Luftschutz, Verfolgung und der Personen, die in den Luftschutzbauten Schutz fanden, darstellt. Da der Abriss vieler Bunker nicht in Frage kam, ist ein Teil dem Zivilschutz und ein größerer Teil inzwischen einer anderen Nutzung zugeführt worden. Emden zählte bei Ende des Zweiten Weltkriegs zu den am meisten zerstörten Städten in Europa. Bereits am 13. Juli 1940 erfolgte der erste Bombenangriff auf die Seehafenstadt. Die Stadt Emden lag der Royal Air Force (RAF) aufgrund ihrer Position am äußersten Nordwestrand Deutschlands am nächsten. Unter anderem aufgrund des Hafens und der vorhandenen Seeverbindung über den Dollart war Emden von den Kriegsgegnern als Angriffsziel eingestuft worden. Über die Bedeutung Emdens war man sich auch auf deutscher Seite schon vor Kriegsbeginn klar. Das führte zur Eingliederung Emdens in den Rang 1 luftgefährdeter deutscher Städte. Während des Zweiten Weltkrieges wurden ab November 1940 zum Schutz der Bevölkerung zahlreiche Bunker und Splitterschutzbauten errichtet, teilweise unter dem Einsatz von Fremd- und Zwangsarbeitern sowie Kriegsgefangenen. Es wurden in Emden 35 große Luftschutzbunker und weitere 141 splittersichereKleinbunker errichtet. Letztendlich war Emden die einzige deutscheStadt, welche fast allen Einwohnern bombensichere Luftschutzplätze anbieten konnte. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl und zum Luftgefährdungsrang hatte Emden folglich die wenigsten Luftkriegstoten zu beklagen. Ein zentral gelegener Bunker in der Holzsägerstraße in Emdens Altstadt beherbergt heute das Bunkermuseum, eine sehenswerte Einrichtung, ein Ort der Aufarbeitung und Erinnerung. Am 1. April 1941 wurden die Gründungs- und Ausschachtungsarbeiten für diesen Bunker begonnen. Der Bunker steht auf 10,0 m langen Holzpfählen, die in den Boden eingerammt wurden. Die eigentliche Planung des Luftschutzbaues wurde durch das Luftschutzbauamt am 4. Juni 1941 fertiggestellt. Die Betonarbeiten am Bunker Holzsägerstraße wurden am 14. April 1942 beendet. Der Bunkerstandort in der Altstadt war so gelegt worden, dass dieser von den jeweiligen Wohnungen in maximal zehn Minuten erreicht werden konnte. Die Fassade des Bunkers gestaltete der Hamburger Künstler Uwe Ochsler. Er ließ den Bunker mit sich abwechselnden schwarzen und weißen Feldern bemalen, auf denen mit goldlackierten Kunststoffbuchstaben der sich wiederholende Schriftzug AUSSENWELTEN INNENWELTEN zu sehen ist. Der Künstler sagte dazu: „Es gibt kaum einen Ort, an dem das Innen und das Außen so stark voneinander getrennt sind, wie bei einem Bunker. Die Funktion eines Bunkers hat es, sich damit seine eigene Realität vor einer äußeren Bedrohung zu schützen; jeder nimmt seine eigene Welt mit in den Bunker hinein“.





Ein Zeppelin über Döhren

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Ein riesen Luftschiff schwebt über Hannover

HANNOVER. Ein großer blau-weißer Zeppelin schwebte mit leisem Surren über den hannoverschen Stadtteil Döhren. Einige Passanten zückten ihre Handys und hielten sie gen Himmel. Schließlich verdient es ein so seltener Anblick auf dem Foto festgehalten zu werden.

Mit dem Luftschiff wird auf die morgen beginnende Messe der Nutzfahrzeug-, Transport- und Logistikbranche – die IAA Transportation 2024 – aufmerksam gemacht. Bis zum 18. September kann es zwischen 9 bis 14 Uhr über der Stadt immer wieder beobachtet werden. Das Fluggerät soll zu den größten aktiven Luftschiffen der Welt gehören.

Zum Abschluss tanzte der Fiedelerplatz

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Die Musikgruppe Black-X-H spielte beim Kulturpicknick

HANNOVER. Bombenstimmung in Döhrens guter Stube. Hier auf dem Fiedelerplatz mischte heute (15. September) ab 17 Uhr die Musikgruppe „Black-X-H den Stadtteil auf, spielte heiße Rhythmen und animierte viele Zuhörer zum spontanen Mittanzen. Die Band untermalte das Kulturpicknick musikalisch. Mit dieser Veranstaltung am späten Sonntagnachmittag geht traditionell das jährliche Kulturlustwandeln der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld zu Ende. Während am Tag zuvor bei der Eröffnung bei der politischen Prominenz die Sozialdemokraten dominierten (unter anderem schauten der Regionsabgeordneter Angelo Alter und der ganze Fraktionsvorstand der Bezirksrats-SPD mit Jens Schade, Dr. Gudrun Koch und Willi Lindenberg vorbei), vergnügten sich am Sonntag die Christdemokraten mit der CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Dr. Stefanie Matz, der Regionsabgeordneten Maria Hesse und dem hannoversche Bürgermeister Thomas Klapproth bei der Open-Air-Party.

Zuvor konnten die Döhrener und Gäste aus dem weiteren Umkreis wie schon am Sonnabend durch den Stadtteil flanieren und an 19 verschiedenen Orten Kultur dargeboten von ihren Mitbürgern genießen.

Bunkermuseum Emden – Ein Ort der Aufarbeitung und Erinnerung

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Das Bunkermuseum in Emden - Geschichtsmuseum, Kriegsmuseum, Gedenkstätte - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Hier werden die Schrecken des Krieges sichtbar

EMDEN. Emden zählte bei Ende des Zweiten Weltkriegs zu den am meisten zerstörten Städten in Europa. Bereits am 13. Juli 1940 erfolgte der erste Bombenangriff auf die Seehafenstadt. Ab November 1940 wurden zum Schutz der Bevölkerung zahlreiche Bunker und Splitterschutzbauten errichtet, teilweise unter dem Einsatz von Fremd- und Zwangsarbeitern sowie Kriegsgefangenen. Einer von diesen Bunkern ist der Hochunker in der Holzsägerstraße in der Emder Innenstadt. In ihm wurde bereits 1995 das Bunkermuseum eröffnet. Es gilt als das erste Museum in einem Luftschutzbunker in der Bundesrepublik Deutschland, das sich mit der Geschichte dieser Bauwerke befasst. Das Museum zeigt in 26 Räumen mit jeweils verschiedenen thematischen Schwerpunkten die Geschichte der Bunker, die Verfolgung und Unterdrückung durch die Nationalsozialisten in der Stadt Emden von 1933 bis 1945 sowie die Nachkriegszeit bis Anfang der 1950er Jahre. Das Museum ist von Mai bis Oktober geöffnet. Betrieben wird das Museum vom Arbeitskreis Bunkermuseum e. V.. Die Finanzierung des Museums erfolgt fast ausschließlich durch Eintrittsgelder, Spenden und Mitgliedsbeiträge. Geld von der Kommune oder aus anderen öffentlichen Quellen bekommt das Bunkermuseum für den laufenden Betrieb so gut wie nicht. Ab November 2020 war das Bunkermuseum wegen nicht ausreichender Brandschutzmaßnahmen geschlossen und konnte erst nach dem Anbau einer Fluchttreppe am 6. September 2023 wieder geöffnet werden. Allein für diese Maßmahme musste der Verein mehr als 400.000 Euro aufbringen. Viele Mitglieder des Vereins leisten nicht nur finanzielle Beitrage sondern bringen sich auch mit vielfältigem perönlichem Engagement ein. So wird der Counter (die Eintrittskasse und Information) abwechselnd von etwa 10 Vereinsmitgliedern während der sechstägigen wöchentlichen Öffnungszeiten besetzt. Jährlich nehmen sie dort etwa 5.000 bis 6.000 BesucherInnen in Empfang und kassieren dort Eintritt in Höhe von derzeit für Erwachsene: 6 € und für Kinder: 3,00 €.

Die Dauerausstellung im Bunker ist in folgende Themenbereiche aufgeteilt:

Der Weg in das totalitäre Regime

Verfolgung und Deportation von Minderheiten

Die Entwicklung des Luftschutzes und der Verteidigung

Leben und Leid von Fremd- und Zwangsarbeitern in Emden

Die Planungen und Umsetzung des Bunkerbaues

Das Leben und der Alltag der Menschen im Bunker

Die Auswirkungen des Luftkrieges

Zeitzeugenberichte und Propaganda

Das Kriegsende und die Folgen

Erste Schritte in eine neue Demokratie

Der Neuaufbau in Emden

Aufarbeitung und Versöhnung

Unsere Erinnerungskultur heute

Waffenverbotszonen in Hannover werden ausgeweitet

Die Waffenverbotszonen in Hannover werden ab heute offiziell ausgeweitet
Die Waffenverbotszonen in Hannover werden ab heute offiziell ausgeweitet - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Messer haben im öffentlichen Raum nichts zu suchen

HANNOVER. Bereits seit fünf Jahren besteht am Steintor und nördlich des Hauptbahnhofs eine Waffenverbotszone. Diese Zonen werden ab heute (14.09.) offiziell ausgeweitet. Aus diesem Anlass fand am am Freitag (13.09.) auf dem Raschplatz (vor der Polizeistation) eine Pressekonferenz statt zu der die Landeshauptstadt, die Landespolizei und die Bundespolizei eingeladen hatten. Mit der offiziellen Ausweitung der Waffenverbotszonen gehören auch die U-Bahn-Stationen Steintor, Kröpcke und Hauptbahnhof zur Verbotszone. Im Geltungsbereich dieser Verordnung sind grundsätzlich verboten: Waffen im Sinne des Waffengesetzes sowie Äxte und Beile, Knüppel jeglicher Art, Messer (mit feststehender oder feststellbarer Klinge mit einer Klingenlänge von über vier Zentimetern), Quarzsandhandschuhe und weitere Handschuhe mit harten Füllungen sowie Reizstoffsprühgeräte, die nicht unter das Waffengesetz fallen. An den U-Bahn-Stationen Steintor und Kröpcke gilt dieses Verbot zwischen 21 Uhr und 6 Uhr. Im Hauptbahnhof überwacht die Bundespolizeidirektion Hannover ganztägig die Einhaltung der Verordnung. Die Ausweitung der Waffenverbotszone war vom Rat der Landeshauptstadt im August beschlossen worden. „Damit schließen wir Lücken und sind an allen entscheidenden Orten in der Innenstadt gemeinsam mit den beiden zuständigen Polizeibehörden noch effektiver handlungsfähig. Mein Dank gilt der Bundespolizei, der Polizeidirektion Hannover sowie Region Hannover und der ÜSTRA bei der Unterstützung auf diesem Weg“, erklärte Oberbürgermeister Belit Onay. Gwendolin Von der Osten, Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Hannover führte aus: „Das Sicherheitsgefühl der Menschen in Hannover verändert sich und es ist uns wichtig, uns auf diese Veränderungen einzustellen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir der Waffengewalt entgegenwirken. Insbesondere die Nutzung von Messern bei Auseinandersetzungen dulden wir nicht und soll nun noch besser kontrolliert werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich insbesondere in der Innenstadt geschützt fühlen.“ Der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Michael Schuol, ergänzte: „Für uns hat die Sicherheit der Reisenden im Hauptbahnhof Hannover die oberste Priorität. Die Erweiterung der Waffenverbotszone ermöglicht es uns zukünftig noch konsequenter gegen das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen vorzugehen. Darüber hinaus ist die intensivierte Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsinstitutionen der Schlüssel für mehr Sicherheit und ein gesteigertes Sicherheitsempfinden.“ Axel von der Ohe, Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, stellte klar: „Messer haben im öffentlichen Raum nichts zu suchen. Wir wollen mit der Ausweitung der Waffenverbotszonen dafür sorgen, dass das Mitführen auch gefährlicher Gegenstände großflächig eingedämmt und somit die objektive Sicherheit in der Innenstadt verbessert wird.“Ein Verstoß gegen das Waffenverbot ist übrigens kein Kavaliersdelikt. Er kann mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Waffen und Messer ab einer Klingenlänge von 4 cm können eingezogen werden. Bei erstmaliger Zuwiderhandlung muss mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 250 Euro gerechnet werden, bei ohnehin verbotenen Gegenständen nach dem Waffengesetz wie Einhandmessern oder Teleskopschlagstöcken oder mehrmaligen Verstößen drohen weitaus höhere Bußgelder.

Die neuen Hinweisschilder zu den Waffenverbotszonen werden in den kommenden Wochen gut sichtbar in den entsprechenden Bereichen angebracht werden. Auf ihnen ist auch ein QR-Code, über den man weitere Hinweise bekommen kann. Zu diesen Hinweisen gelangt man auch direkt bei: www.hannover.de/lhh-waffenverbotszone

In Döhren wird wieder kulturgelustwandelt

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Zur ERöffnung trat auch die Hip-Hop-Gruppe des FC Schwalbe und des Jugendzentrums auf.

HANNOVER. Tolles Programm, trockenes Herbstwetter mit teilweisem Sonnenschein und gute Laune der Besucher. Ein guter Mix für eine gelungene Veranstaltung. Im Hannoverschen Stadtteil Döhren startete heute Mittag (14. September) der 19. Döhrener Kulturspaziergang. Petra Röpenack-Schäfer blies auf dem Fiedelerplatz auf ihrem Alphorn die ersten Klänge, dann eröffnete Maria Hesse als Vorsitzende der Kulturinitiative Döhren-Wülfel offiziell das zweitätige Programm. Hesse bedanke sich ausdrücklich bei den anwesenden Mitgliedern des Bezirksrates für die Unterstützung der Kulturinitiative durch die örtliche Politik.

Heute und auch am morgigen Sonntag streifen nun wieder ein Wochenendende lang die Besucher mit dem Programm durch die Straßen des südlichen Stadtteils, um sich von ihren Mitbürgern mit Kunst, Kultur und Kunsthandwerk verzaubern zu lassen.

Ein kleines Mädchen von der Musikschule Laatzen folgte mit ihrem Lehrer auf die Bühne dem Alphorn, dann rundete ein Auftritt der Hipp-Hopp-Gruppe des FC Schwalbe und des Jugendzentrums Döhren das Auftaktprogramm ab. Tatsächlich konnte bereits schon vor dem Startschuss durch Maria Hesse an einigen Stellen kulturgelustwandelt werden. So las etwas Hansi Gothe vor dem Antiquariat in der Ziegelstraße schon eine Stunde vorher aus seinen Geschichten, die weitgehend in der Vergangenheit von Döhren zurückführten. Und direkt dabei demonstrierten Mitglieder des Druckereimuseums ihre schwarze Kunst.

19 Ziele konnten die Döhrener und die auswärtigen Gäste – das Kulturlustwandeln genießt Kultstatus weit über die Grenzend es Stadtteils hinaus – am heutigen Sonnabend ansteuern. So gab es etwa wieder Musik und Gemälde im schönen Hinterhofarten der Familie Kreipe in der Bernwardstraße, Musik und Würstchen vom Grill samt Salat (gegen eine Spende) bei der Diakonie Himmelsthür an der Hildesheimer Straße und auch die VW-Stiftung öffnete ihre Pforten und führte Interessierte durch das Haus mit den vielen Kunstwerken.

Morgen am Sonntag geht es weiter mit dem Kulturspaziergang. Den traditionellen Abschluss bildet wieder ab 17 Uhr das Kulturpicknick auf dem Fiedelerplatz, diesmal mit musikalischer Unterstützung der Band Black-X-H.

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Mit dabei die Musikschule Laatzen
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Maria Hesse eröffnet das 19. Kulturlustwandeln
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Auftritt der Hip-Hop-Gruppe
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Hip-Hop auf dem Fiedelerplatz
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Musik im romantischen Garten der Familie Kreipe
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Musik auf dem Fiedelerplatz
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Hansi Gothe liest
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Aktion der Diakonie Himmelsthür
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Hansi Gothe liest
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Alte Druckkunst in der Ziegelstraße
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Alte Druckkunst in der Ziegelstraße
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Hansi Gothe liest Geschichten aus Döhren
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Auftakt mit Albhorn
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Maria Hesse eröffnet das Kulturlustwandeln
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Puppenmitti Sunnhild Reinckens ist auch wieder dabei

Leitstellenumbau – Mängelbeseitigung

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Während der Mängelbeseitigung in der Regionsleitstelle Hannover in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm wird der Betrieb ab dem 13.09.2024 vorübergehend in die Redundanzräume der Regionsleitstelle in der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken verlegt - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Feuerwehr Hannover


HANNOVER. Die erst Anfang 2022 in den Regelbetrieb genommenen Räume der Regionsleitstelle Hannover in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm weisen Mängel auf. Diese haben sich im Laufe des Regelbetriebs herausgestellt.Daher müssen die Räumlichkeiten der Regionsleitstelle Hannover einer umfangreichen Mängelbeseitigung unterzogen werden. So bedarf die Raumbelüftung der hochtechnisierten Leitstelle der Nachrüstung und Korrektur. Die derzeitige Ausführung ist nicht ausreichend bedarfsgerecht und führt bei hohen Wärmelasten zu betriebsstörenden Strömungsgeräuschen. Auch die Beleuchtung bedarf einer Anpassung, die Hochleistungsleuchten können die Nutzung durch störende Blendeffekte beeinträchtigen. Zur Umsetzung der Maßnahmen ist der Ausbau der Kühldecke in der Leistelle erforderlich, auch in den angrenzenden Räumen bedarf es der Zugänglichkeit in Deckenhöhe. Nach gründlicher Planung und Vorbereitung starten nunmehr die erforderlichen Arbeiten zur Mängelbeseitigung. Der Landeshauptstadt entstehen hieraus keine Kosten, alle Mängel werden im Zuge der Gewährleistungsansprüche abgearbeitet. Die Landeshauptstadt nutzt die Gelegenheit der ohnehin vorhandenen Baustelleneinrichtung, um parallel Anpassungen an der Brandmeldetechnik in den Zwischendecken vorzunehmen. Aufgrund des Umfangs der erforderlichen Bautätigkeiten kann während der Bauphase in diesen Räumen kein regulärer Betrieb der Regionsleistelle erfolgen. Daher
war es erforderlich, den Betrieb ab dem 13.09.2024 vorübergehend in die Redundanzräume der Regionsleitstelle in der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken zu verlegen. Die Bauzeit für die Mängelbeseitigung ist bis Anfang Dezember 2024 kalkuliert. Der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe betonte: „Dank der vorausschauenden Planung beim Neubau der Regionsleitstelle steht uns mit der Redundanzleitstelle eine vollständige Rückfallebene zur Verfügung. Für die Einwohner*innen wird daher nicht spürbar, dass die Regionsleitstelle derzeit aus den anderen Räumen arbeitet. Wie gewohnt, wird kein Hilfeersuchen der Bevölkerung unbeantwortet bleiben und keine Verzögerungen in der Notrufbearbeitung und der Disposition der Einsatzkräfte entstehen“. Der Direktor der Feuerwehr Hannover, Christoph Bahlmann, wies auf die logistischen Herausforderungen des temporären Leitstellenumzuges hin: „Die Redundanzleitstelle ist technisch ein vollwertiger Ersatz. Da diese Räumlichkeiten für einen unverzüglichen, aber kurzfristigen Betrieb ausgelegt wurden, sind aus Kostengründen keine Sozialräume für die Mitarbeitenden am Redundanzstandort geschaffen worden. Um nun einen mehrwöchigen Vollbetrieb für die Mitarbeitenden gewährleisten zu können, wurde auf dem Gelände temporär eine Wohncontaineranlage aufgestellt. Dies zeigt, welch erheblicher organisatorischer Aufwand auch von unserer Seite hinter dieser Mängelbeseitigung steckt. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle allen Projektbeteiligten für das Engagement ganz herzlich danken. Mein Dank geht auch an die Disponent*innen der Regionsleitstelle, die trotz der veränderten Rahmenbedingungen hervorragende Arbeit leisten“.