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Dienstag, August 25, 2026

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Der Bezirksrat Döhren-Wülfel beschäftigte sich mit Verkehrsproblemen im Stadtbezirk

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Die Verwaltung prüft, ob jetzt Tempo 30 in der Abelmannstraße eingerichtet werden kann.

HANNOVER. Die September-Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel stand zwar im Zeichen des neuen städtischen Haushaltes. Doch die Ortspolitiker beschäftigten sich gestern Abend (12. September) im Freizeitheim Döhren nicht nur mit Geld. Unter anderem fanden sich daneben Verkehrsprobleme auf der Tagesordnung.

In Zusammenhang mit den Verkehrsbehinderungen an der Südschnellweg-Baustelle kommt es auch zu mehr Verkehr auf der Grazer Straße. Wie Anwohner berichten, halten sich nicht alle Autofahrenden an die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30. Die Hinweise auf die Tempo 30-Zone sind zudem teilweise schlecht oder gar nicht erkennbar. Dieses Problem griff die SPD-Fraktion im Bezirksrat Döhren-Wülfel nun in der Septembersitzung des Ortsparlament auf. In ihrem Antrag forderten sie die Stadt auf, die Tempo-30-Zeichen zu erneuern bzw., so zu setzen, dass sie auch gut erkennbar sind. „Die Einhaltung des Tempolimits sollte zudem durch Geschwindigkeitsmessungen kontrolliert werden“, heißt es dazu weiter. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Zu Tempo 30 hatten die Sozialdemokraten daneben noch weitere, allgemeine Fragen. „Mit der Änderung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) und die Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Schaffung von „Tempo-30-Zonen“ erweitert worden“, meinten sie und fragten: „Welche Straßen im Stadtbezirk Döhren-Wülfel könnten aus Sicht der Stadt nunmehr ebenfalls in bestehende Tempo-30-Zonen einbezogen bzw. als neue Tempo-30-Abschnitte ausgewiesen werden? Kämen insbesondere etwa die Straße „Am Mittelfeld“ oder die Abelmannstraße dafür in Betracht?“  Die Antwort der Verwaltung: „Die Verwaltung prüft bereits, welche Örtlichkeiten für diese Neuregelung in Betracht kommen. Zu diesen Prüfstandorten gehören auch die Abelmannstraße und die Straße Am Mittelfelde, wo Fußgängerüberwege vorhanden sind, aber bisher noch Tempo 50 gilt.“

Die Fraktion der Grünen wollte daneben wissen, weshalb die Wiehbergstraße noch nicht zur Velo-Route umgestaltet wurde. „Leider sind nicht nur die planenden Fachabteilungen, sondern auch insbesondere die ausführenden Abteilungen bei der Stadtverwaltung Hannover von sehr einschränkenden Personalmängeln betroffen. Die Arbeiten werden ausgeführt, sobald die Personalkapazitäten dies ermöglichen“, lautete die Antwort aus dem Rathaus.

In einem weiteren – ebenfalls einstimmig beschlossenen – Antrag der SPD wurde die Stadt zum wiederholten Mal „aufgefordert, in der Landwehrstraße auf der Höhe der Postfiliale (Hausnummer 89) einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) einzurichten, um insbesondere älteren Mitbürgern und Kindern die sichere Querung der Landwehrstraße zu erleichtern.“ Schon mehrmals waren derartige Bitten im Bezirksrat verabschiedet worden, ohne dass die Verwaltung dem bislang gefolgt wäre.

Neben dem Straßenverkehr führte der Zustand der Küche im Nachbarschaftstreff Mittelfeld Sozial- und Christdemokraten zusammen. In einem gemeinsamen Antrag bitten sie die Stadt, „die Küche im Nachbarschaftstreff zeitgemäß zu erneuern“.  Auch unterstützen beide Parteien die Initiative „Farbe bekennen“, die bislang Flüchtlingsarbeit in Nebenräumen des Jugendzentrums Döhren leistet. Dieser Gruppe sollen die Räume weiterhin kostenlos überlassen werden, wünschen sich Sozial- und Christdemokraten. Beide Anträge passierten den Bezirksrat dank jeweils einstimmiger Beschlüsse.

Des Weiteren stellte sich der Bezirksrat ebenfalls geschlossen hinten den Anträgen der Christdemokraten, wonach die Stadt gegen das wilde Grillen (und den damit verbundenen Müll) im Expo-Park hinter dem „Wal“ vorgehen und sich für eine besseren Übergang der Fahrgästen zwischen den Bussen der Linie 363 und 123 einsetzen soll. „Kommt der eine Bus an, sehen die Fahrgäste den anderen Bus nur noch gerade abfahren“, schilderte Gabi Jakob das Problem.

Differenzen unter den Politikern gab es aber bei einem Antrag der Döhrener Schützen auf eine Beihilfe für neue Sportgewehre. Da stimmten nur die Mitglieder von CDU und SPD mit „ja“.

Im Mittelpunkt der Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel stand der Haushaltsplan

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Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob begrüßt die neue Bezirksratsbetreuerin.

HANNOVER. Der städtische Haushalt für die nächsten zwei Jahre stand im Zentrum der Septembersitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel am vergangenen Donnerstagabend im Freizeitheim Döhren (12. September). Letztendlich waren sich die Ortspolitiker einig. Sie nahmen den vorgelegten Haushaltsplanentwurf der Stadt nur „zur Kenntnis“. Gleichwohl hatten CDU, Grüne und SPD zuvor eine ganze Reihe von Änderungsanträgen zum Haushaltsplan eingebracht, die weitgehend einstimmig vom Bezirksrat verabschiedet wurden.

SPD und CDU im Bezirksrat Döhren-Wülfel wünschen sich Gelder für ihre Herzensprojekte im Stadtbezirk, brachten deshalb eine Reihe von Änderungsanträgen gemeinsam ein.

Die Forderung, dass das Freizeitheim Döhren nun endlich erneuert wird, tauchte in der Vergangenheit regelmäßig als Zusatzwunsch bei den Haushaltsplanberatungen des Bezirksrates Döhren-Wülfel auf. Die aktuelle Haushaltssitzung im September 2024 der Ortspolitiker im Freizeitheim Döhren macht da keine Ausnahme. In einem Haushaltsantrag von SPD und CDU wird ein neues Freizeitheim wieder angemahnt. Auch Sonnenschutzvorrichtungen für die Kardinal-Bertram-Schule im Besonderen und für Schulhöfe im Allgemeinen standen auf der gemeinsamen Wunschliste der beiden Parteien.

Bei einer weiteren Reihe von Zusatzwünschen zum Haushalt waren sich CDU und SPD ebenfalls einig. Die beiden Fraktionsvorsitzenden Natascha Erdmann (CDU) und Jens Schade (SPD) forderten im Namen ihrer Fraktionen unter anderem, dass endlich „Mittel für den dringend benötigen Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für Wülfel in den Haushaltsplan“ eingestellt werden. Die Grünen verlangten in einem eigenen ähnlichen Antrag gleichfalls eine neue Feuerwache für den Stadtbezirk.

Doch nicht nur fraktionsübergreifende Anträge, auch Vorschläge einzelner Parteien wurden vom Bezirksrat in aller Regel einstimmig angenommen. So sollen nach sozialdemokratischen Anträgen „Mittel für die Finanzierung eines verstetigten Angebots für Lückekinder im Stadtteil Mittelfeld und dafür geeigneter Räume“ im Haushalt eingestellt werden, ebenso Gelder für die Planung für einen Neubau einer IGS im Stadtbezirk. Außerdem wünscht sich die SPD die Einrichtung eines Calisthenics-Park im Stadtbezirk. Hinsichtlich des sogenannten „Lückekinderprojekt“, welches sich an Kinder kurz vor dem Jugendlichenalter richtet, kann die Fraktion der Grünen auf dieselbe Idee und brachte ebenfalls einen entsprechenden Antrag ein.

Die Christdemokraten wünschten sich im Haushalt unter anderem Mittel für die Sanierung der Borriesstraße, überdachte Fahrradabstellplätze und Sonnen- und Regenschutz an Bushaltestellen.

Vizebürgermeisterin Gabriele Jakob, die als Vertreterin der erkrankten Bürgermeisterin Antje Kellner die Septembersitzung leitete, überreichte zu Beginn noch einen Blumenstrauß. Mit den bunten Blüten begrüßte sie Daniela Goergens, die zukünftig für die Betreuung des Bezirksrates Döhren-Wülfel zuständig ist.

Blaulicht in Emden

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Am letzten Freitagmittag (06.09.) war die Feuerwehr Emden in die Kirchstraße zur Johannes a Lasco Bibliothek alarmiert worden – augenscheinlich (glücklicherweise) nur ein Fehlalarm - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz

EMDEN. Feuerwehr:

Am letzten Freitagmittag (06.09.) etwa gegen 13:20 Uhr wurde die Feuerwehr Emden in die Kirchstraße zur Johannes a Lasco Bibliothek alarmiert. Die Johannes a Lasco Bibliothek (JALB) ist eine außeruniversitäre, öffentliche und jedermann zugängliche geisteswissenschaftlich und theologisch ausgerichtete Spezialbibliothek und Bildungseinrichtung in Emden. Wäre es hier zu einem Brand gekommen wären unschätzbar wertvolle Kulturgüter in Gefahr gewesen sowohl an historischem Gebäudebestand als auch an wertvollen Büchern. Augenscheinlich handelte es sich hier aber um einen Fehlalarm, denn nach entsprechender Abklärung konnten die Brandbekämpfer schon nach kurzer Zeit wieder in ihre Feuerwache zurückkehren. Die Hauptfeuerwache in der Brückstraße ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr mit einer Mindeststärke von 9 Feuerwehrmännern besetzt, um in Notfallsituationen wie z.B. Verkehrsunfällen und Bränden schnellstmöglich Hilfe zu leisten. In der Stadt Emden wurde keine Berufsfeuerwehr, wie man sie im Allgemeinen kennt, eingerichtet, sondern eine Hauptberufliche Wachbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Die Hauptberufliche Wachbereitschaft geht aus der Gliederung der Freiwillige Feuerwehr hervor und verstärkt diese. Sie umfasst 40 feuerwehrtechnische Beamte und Angestellte des mittleren und gehobenen Dienstes. Die Ausbildung der feuerwehrtechnischen Beamten und Angestellten entspricht der Ausbildung für Berufsfeuerwehren.

Deutsches Rotes Kreuz (DRK) – Kreisverband Emden e.V.:

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kreisverband Emden e.V. feierte am letzten Sonnabend (07.09.) ein besonderes Jubiläum und hatte dazu auf den Platz im Stadtgarten eingeladen. Der Kreiverband besteht 75 Jahre und hatte auf dem Platz zahlreiche DRK-Fahrzeuge aufgefahren und Infostände aufgebaut u.a. wurden auch Rettungshunde präsentiert. Dem 2. stellv. Präsidenten des Präsidiums des DRK Kreisverbandes, Wilfried Wibben, wurde im Laufe der Veranstaltung eine Verdiensmedaille verliehen. Der Text, der in diesem Zusammenhang an Wibben überreichten Urkunde lautet: Urkunde – Für besondere Verdienste im Deutschen Roten Kreuz Landesverband Nidersachsen e.V. wird Herrn Wilfried Wibben die Verdienstmedaille verliehen

Hannover, 07. September 2024

Wohnungsbrand in Vahrenwald

Wohnungsbrand in der Vahrenwalder Straße in Hannover-Vahrenwald - der Löschangriff erfolgte mittels zweier Trupps unter schwerem Atemschutz
Wohnungsbrand in der Vahrenwalder Straße in Hannover-Vahrenwald - der Löschangriff erfolgte mittels zweier Trupps unter schwerem Atemschutz - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Fünf Personen verletzt – hoher Sachschaden


HANNOVER. Am gestrigen Montagmittag (09.09.) gegen 12:40 Uhr meldeten einige Bürger Flammen und Rauchentwicklung an einem Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Vahrenwalder Straße in Hannover-Vahrenwald. Nach dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand“ alarmierte die Regionsleitstelle zunächst einen Löschzug der Berufsfeuerwehr und den Rettungsdienst. Die ersten Einsatzkräfte vor Ort stellten fest, dass sich der Zimmerbrand in einer Erdgeschosswohnung bereits zu einem Wohnungsbrand entwickelt hatte. Somit wurde die Alarmstufe entsprechend erhöht und ein weiterer Löschzug nebst Führungsdienst zur Einsatzstelle entsandt. Die Bewohner der betroffenen Wohnung befanden sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Sicherheit. Allerdings wurde ein weiterer Hausbewohner, auf welchen die vorgehenden Einsatzkräfte im stark verrauchten Treppenraum stießen, mit Rauchgasintoxikation und Brandverletzungen umgehend dem Rettungsdienst übergeben und in ein hannoversches Krankenhaus transportiert. Vier Polizeibeamte, die ebenfalls Rauchgase eingeatmet hatten und über leichte Hustenbeschwerden klagten, fuhren selbstständig zur Kontrolle in ein städtisches Krankenhaus. Der Löschangriff erfolgte mittels zweier unter schwerem Atemschutz in die Brandwohnung vorgehenden Trupps. Ein weiterer Trupp suchte das Haus nach weiteren Verletzten ab. Glücklicherweise wurden aber keine weiteren verletzte Menschen gefunden. Nach der Einleitung der Brandbekämpfung hatte die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrollegebracht. Bereits 30 Minuten später konnte endgültig „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Anschluss an die Entrauchung der betroffenen Bereiche wurde die Gas- und Stromversorgung durch den hannoverschen Energieversorger kontrolliert und für die Brandwohnung getrennt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr keine genauen Angaben machen, schätzt ihn jedoch als erheblich ein. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Da die Vahrenwalder Straße aufgrund des Feuerwehreinsatzes stadteinwärts voll gesperrt war, kam es zu Verkehrsproblemen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 15 Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort.

Neues Sirenennetz wird am 12. September getestet

Bundeswarntag: Neues Sirenennetz in Hannover wird am 12. September getestet
Bundeswarntag: Neues Sirenennetz in Hannover wird am 12. September getestet - © Foto: Lothar Schulz 2024


Bundeswarntag

HANNOVER. Bis zum Anfang der 1990er-Jahre existierte in Hannover ein umfassendes Sirenenwarnnetz des Bundes. So gab es in der Landeshauptstadt rund 180 Sirenen. Durch die vorherrschenden politischen Rahmenbedingungen wurden diese Sirenen aus Kostengründen im Auftrag des Bundes bis Mitte der 1990er-Jahre vollständig zurückgebaut. Derzeit lässt die Feuerwehr Hannover stadtweit wieder Anlagen installieren. Zum Bundeswarntag am 12. September um 11 Uhr sollen 80 der geplanten 112 Sirenen erstmals testweise im Einsatz sein. Damit werden erstmals seit rund 30 Jahren in diesem Monat auf hannoverschem Stadtgebiet Sirenensignale ertönen. Bis Ende des Jahres sollen alle Anlagen betriebsbereit sein. „Aufgrund der veränderten geopolitischen Lage sowie der Zunahme von Naturkatastrophen ist es wichtig, die Bevölkerung im Ernstfall effektiv und schnell warnen und damit schützen zu können. Deshalb ist es wichtig, unseren Warnmittelmix durch ein flächendeckendes, modernes Sirenenwarnsystem zu stärken“, betont Dr. Axel von der Ohe, Hannovers Erster Stadtrat und Dezernent für Finanzen, Ordnung und Feuerwehr. „Die Investition in diese Anlagen ist eine Investition in die Sicherheit unserer Einwohner*innen.“ “Das Hören lautstarker Warnsignale wird für viele Menschen nicht nur ungewohnt sein, sondern kann in Teilen der Bevölkerung unangenehme Gefühle und Erinnerungen auslösen. Deshalb ist es uns wichtig, dass möglichst alle Menschen im Vorfeld über den Test informiert sind. Nur wenn wir die Anlagen testen, können sie im Ernstfall auch einsatzbereit sein.“ ergänzt Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover. Die markanten Sirenensignale bestehen aus auf- und abschwellenden Tonfolgen mit Pausen. Sie sind nahezu unüberhörbar und erzeugen somit einen wirksamen Warn- und Weckeffekt. Bei diesem ersten „lauten“ Test mit dem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton kann es zu einer zeitverzögerten Auslösung der Anlagen innerhalb der LHH kommen. Das Investitionsvolumen für das Sirenennetz beläuft sich auf rund 5 Millionen Euro, wovon etwa 1,16 Millionen Euro durch Fördergelder des Landes Niedersachsen refinanziert sind. Alle Sirenen wurden und werden auf städtischen Grundstücken oder Gebäuden errichtet. Auf der unten abgebildeten Karte sind die Sirenenstandorte verzeichnet. Unter der Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erfolgt jährlich am zweiten Donnerstag im September der bundesweite Warntag. So wird in diesem Jahr am 12. September ab 11 Uhr über das modulare Warnsystem des Bundes eine Probewarnung ausgesendet. Neben den Warn-Apps wird auch das Cell Broadcast, also die direkte Ansteuerung von Mobiltelefonen, Teil der Probewarnung sein. Ab 11.45 Uhr ist die Entwarnung, auch über einen einminütigen Dauerton des Sirenenwarnnetzes vorgesehen, aus technischen Gründen kann derzeit über Cell Broadcast noch keine Entwarnung erfolgen. Weitere Informationen zum Sirenenwarnnetz bietet die Internetseite www.feuerwehr-hannover.de. Dort ist auch ein Flyer zu dem Thema auch in zehn verschiedenen Sprachen zu finden.

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Standorte der 112 Sirenen auf dem Satdtgebiet der Ladneshauptstadt Hannover

Karte mit Sirenenstandorten


„Die Zeit der Aufklärung in Ostfriesland“

Ausstellungseröffnung „Die Zeit der Aufklärung in Ostfriesland“ im Rahmen einer Sonntagsmatinée in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden
Ausstellungseröffnung „Die Zeit der Aufklärung in Ostfriesland“ im Rahmen einer Sonntagsmatinée in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Ausstellungseröffnung in der Johannes a Lasco Bibliothek


EMDEN. Im Rahmen einer Sonntagsmatinée wurde am letzten Sonntag (08.09.) in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden die Ausstellung „Die Zeit der Aufklärung in Ostfriesland“ eröffnet. Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Kęstutis Daugirdas (wissenschaftlicher Vorstand der Johannes a Lasco Bibliothek und seit 2021 Apl. Professor an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls-Universität Tübingen) führte Dr. Klaas-Dieter Voß (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bibliothek mit Fachdisziplin Kirchengeschichte) in die Thematik der Ausstellung ein. Als Kurator und Kirchenhistoriker hat er bei der Umsetzung des Themas díe Theologie und ihre aufklärerischen Vertreter in Ostfriesland als Ausgangspunkt gewählt. Zur musikalischen Umrahmung der Ausstellungseröffnung hatte die künstlerische Leiterin der Reihe „Sonntagsmatinée“, Vilma Pigageite, Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn ausgewählt. Ausführende waren: Isabel Röbstorf (Barockoboe, Blockflöte), Anna Kaiser (Barockvioline), Miriam Griess (Barockcello), Torsten Mann (Cembalo) und Vilma Pigagaitė (Sopran).




Mit einem Festgottesdienst ging die Jubiläumswoche von St. Petri zu Ende

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HANNOVER. Eine Woche lang feierte die St. Petri-Gemeinde in Döhren den 75. Geburtstag ihres Kirchenschiffs. Mit einem Festgottesdienst ging heute Vormittag (8. September) die Jubiläumsfeier zu Ende. Die neue Superintendentin im Amtsbereich Hannover Süd-Ost, Meike Riedel, bestieg zur Festpredigt die Kanzel. Sie erinnerte an den Neuaufbau der Kirche vor einem dreiviertel Jahrhundert. „In fünf, sechs Monaten wurde die Kirche neu erbaut. Sie war der erste Kirchenneubau nach dem 2. Weltkrieg in Hannover“, sagte sie. Denn 1943 zerstörten Bomben die historische Dorfkirche, ließen nur den Kirchturm ein paar geringe Mauerreste stehen.

An die Stelle der alten Kirche trat nun eine „Notkirche“. Der Architekt Otto Bartning hatte ein Standardmodell dafür entworfen. Insgesamt wurden in Deutschland nach diesem Muster 43 Kirchenneubauten errichtet. Die alte Kirche wurde zwar nicht restauriert, aber, so Meike Riedel in ihrer Predigt, „mit dem Turm und den Grabmalen hält die Kirche doch die Erinnerungen an die alte Kirche wach.“

 Katja Werner vom Kirchenvorstand verlas im Anschluss einige schriftliche Grußworte. Unter anderem hatte die Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel, Antje Kellner die Glückwünsche des Bezirksrates übermittelt.

er Abschluss der Festwoche fiel mit dem bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ zusammen. Da auch der im Kern aus dem Mittelalter stammende Turm und die „Notkirche“ unter Denkmalschutz stehen, bot die St. Petri-Stiftung nach dem Festgottesdienst und einen kleinen Sektempfang Führungen in und um die Kirche inklusive Turmbesteigungen an. Von der Turmstube aus kann der Blick weit über Döhren und die Leineaue schweifen.

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Festpredigt von Meike Riedel

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Superintendentin Riedel hielt die Festpredigt

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Pastorin Rita Klindworth (l.) und Katja Werner vom Kirchenvorstand

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Die Kantorei begleitete den Festgottesdienst musikalisch

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Zum Tag des offenen Denkmals gab es ausführliche Informationen zur Geschichte der Kirche

Neue Ausstellung im Quartierstreff Borgentrickstraße: „Vorhang auf für 2“

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Martina Wagner und Jana Travnickowa (v.l.) in ihrer Ausstellung

HANNOVER. Zwei Künstlerinnen aus dem Stadtbezirk Döhren-Wülfel zeigen ihre Werke im Quartierstreff in der Borgentrickstraße in Döhren. „Vorhang auf für 2“ ist dann auch der Titel der Bilderschau. Die in Prag geborene Jana Travnickowa hatte nach ihren eigenen Angaben bereits Ausstellung in unterschiedlichen Orten in der Bundesrepublik Deutschland und Österreich, in Frankreich, Polen, Tschechien, Anatolien und St. Petersburg. Martina Wagner, die zweite Künstlerin, stammt aus Marl, lebte und arbeitete lange Zeit in Berlin. Zwar steuerte Martina Wagner auch einige Fotos für die Ausstellung bei, aber sonst zeigen die Beiden überwiegend Drucke in unterschiedlichen Techniken. Martina Wagner: „Bei mir entwickelt sich das Bild während seiner Entstehung, es ist ein Prozess. Jana hat das fertige Bild im Kopf und macht sich dann daran, diese Idee umzusetzen.“

Die Kunstausstellung ist noch bis Ende des Jahres in den Räumen des Quartierstreff während der Öffnungszeiten in der Borgentrickstraße 13 zu sehen. Jeden Sonnabend von 16 bis 18 Uhr ist zudem zumindest eine der Künstlerinnen anwesend, steht zum Gespräch bereit und verkauft natürlich auch an Kunstinteressenten Bilder. Zudem ist die Bilderschau auch während des Kulturlustwandelns am 14./15. September zu bewundern.

Bei der langen Nacht der Kirchen gab es in Döhren viel Musik

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Juliano Rossi begeisterte die Zuhörer

HANNOVER. Fast wäre sein Konzert an einem winzigen Virus gescheitert. Doch Juliano Rossi alias Oliver Perau schaffte es zur langen Nacht der Kirchen in St. Petri doch noch eine erstklassige Schau hinzulegen, tosender Applaus aus dem vollbesetzten Kirchenschiff und zwei Zugaben bewiesen, dass der Sänger mit der tollen Stimme das Herz seiner Zuhörer getroffen hatte. Sei es mit Bill Ramsey’s „Pigalle“, „Bel Ami“ oder der Wunsch von Trude Herr „Ich will keine Schokolade“. Vorweg hatte bereits der gemischte Chor Döhren unter der Leitung von Rainer Klugkist mit Liedern aus Filmen und Musicals viel Beifall eingeheimst.

Während im Gemeindehaus von St. Petri Am Lindehofe dann Rock’nRoll und eine Tanznacht auf dem weiteren Programm standen, lockte in der Auferstehungskirche an der Peiner Straße zunächst ein Chor der Chinesisch-christlichen Gemeinde, gefolgt von einem Impro-Theater und der Gospel-Band „Praystation. Und vor den Kirchentüren sorgten fleißige Helfer mit der Versorgung der Besucher mit kalten Getränken und kleinen Speisen.

Die beiden Döhrener Kirchen waren nicht die einzigen Gemeinden, die sich bei der „Langen Nacht“ beteiligten. In Waldhausen startete die Timotheus-Kirche bereits um 17 Uhr mit einem Weinfest in die lange Nacht, die Mittelfelder Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz lud unter anderem zu einer evangelischen Messe ein und die Neuapostolische Kirche an der Garkenburgstraße in Wülfel hatte unter anderem einen Vortrag über das Wasser in Naturwissenschaft und Bibel auf dem Programm.

Drinnen, draußen und umsonst

Endspurt für die Kulturdreieck Festwochen – noch bis zum 7. September werden rund um Künstler-, Opern- und Schauspielhaus vielfältige Veranstaltungen geboten
Endspurt für die Kulturdreieck Festwochen – noch bis zum 7. September werden rund um Künstler-, Opern- und Schauspielhaus vielfältige Veranstaltungen geboten - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Endspurt für die Kulturdreieck Festwochen


HANNOVER. Die Kulturdreieck Festwochen bringen noch bis zum 7. September die Kunst auf die Straßen und Plätze. Vielfältige Veranstaltungen erwarten das Publikum im Kultuerarreal auf den Bühnen, Plätzen und in den Höfen rund um Künstler-, Opern-und Schauspielhaus – drinnen, draußen und umsonst. Es wird ein abwechselungsreiches Program zum Anschauen, Mitmachen und Genießen geboten. So belebte am Dienstag, (03. 09.) die Freie Tanzszene Niedersachsens die Open Air Bühne auf dem Opernplatz mit „Agora for All #3 – OpenStage Tanzpunkt Hannover“: ChoreographInnen boten Einblicke in aktuelle Produktionen, Kurzperformances und Showings und die freie Tanzszene Hannovers zeigte partizipative Formate wie Warm-Ups und Workshops für das Publikum. Die nachstehenden Fotos zeigen ein Profi-Tanztraining von unknown possibilities mit Live-Musik von Sven Templin.