HANNOVER. Am letzten Sonnabend (31.08.) feierten die Gleis D – Skatehalle und die Initiative Hüttenstraße gemeinsam das Sommerfest 2024. Träger der Gleis D – Skatehalle Hannover ist der Verein zur Förderung von Jugendkultur und Sport e.V.. Das Gelände von Gleis D liegt am Bahndamm in der Hüttenstraße im Stadtteil Vahrenwald. Der Einladung zum Sommerfest waren viele Menschen gefolgt, davon zeugten nicht nur die zahlreichen Fahrräder die hier abgestellt waren, sondern auch PKW mit Kennzeichen u.a. von Frankfurt, Wiesbaden und Braunschweig. Die FestbesucherInnen erwarteten viel Action, Spiel und Spaß für die ganze Familie. Einen Tag und eine Nacht lang sollte auf dem Gelände gefeiert, gequatscht und getanzt werden. Eine besondere Attraktion, insbesondere für Kinder und Jugendliche waren die Skatebahnen in den Hallen. Aber auch die unter den Skatebahnen gelegenen „Katakomben“ waren zugänglich und konnten besichtigt werden. Hier befindet sich neben Lager- und Abstellräumen auch ein Musikzimmer und in einem Raum fand sich eine Kunstinstallation.
Auf dem Gemeindefest von St. Petri wurde zu gunsten eines Kinderhospizes in Rumänien verkauft.
HANNOVER. Die ev.-luth. Kirchengemeinde St. Petri in Hannover-Döhren kann auf einen runden Geburtstag anstoßen. Die vom Architekten Otto Bartning entworfene „Notkirche“ wird 75 Jahr alt. Nachdem die Bomben des 2. Weltkrieges die alte St. Petri-Kirche im Jahr 1943 zerstört haben – nur der Kirchturm blieb erhalten und ist das älteste Bauwerk im Stadtteil – wurde 1949 an der Stelle der alten Kirche das heutige Gotteshaus eingeweiht.
Eine der Höhepunkte der Jubiläumswoche war das Gemeindefest auf dem Kirchenvorplatz am heutigen Sonntag (1. September). Nach einem Familiengottesdienst startete die Open-Air-Party mit munteren Liedern des Kinderchores; für Leib und Magen gab es ein Kuchenbüfett und Gegrilltes. Das Programm blieb musikalisch. Es folgte der Posaunenchor mit Liedern zum Mitschwingen, dann gab es anschließend Lieder zum Mitsingen. Das gemeindeeigene „Theater am Lindenhofe“ zeigte spielte Szenen aus seiner neuen Produktion an, angekündigt wären weiter ein Showtanz der Kindertanzgruppe der Eugenesen und ein Auftritt des Impro-Theaters „Die 5. Dimension“. Der St.-Petri-Gemeinde liegt das Kinderhospiz in Hermannstadt (Siebenbürgen, heute Sibiu) sehr am Herzen. An einem Verkaufsstand konnten etwa selbstgemachte Marmeladen erworben werden, der Erlös kommt dem Hospiz zu Gute. Das gemeindeeigene „Theater am Lindenhofe“ zeigte spielte Szenen aus seiner neuen Produktion an, angekündigt wären weiter ein Showtanz der Kindertanzgruppe der Eugenesen und ein Auftritt des Impro-Theaters „Die 5. Dimension“. Der St.-Petri-Gemeinde liegt das Kinderhospiz in Hermannstadt (Siebenbürgen, heute Sibiu) sehr am Herzen. An einem Verkaufsstand konnten etwa selbstgemachte Marmeladen erworben werden, der Erlös kommt dem Hospiz zu gute.
Weiter geplante Highlights des Jubiläum: Am Freitag, 6. September, öffnet sich St. Petri zur „langen Nach der Kirchen“; Sonntag, der 8. September, beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst mit Superintendentin Riedel, von 11 bis 17 Uhr kann das denkmalgeschützte Gotteshaus besichtigt und auch der uralte Kirchturm bestiegen werden.
Beim Gemeindefest gab es viel MusikPastorin Rita Klindworth kündigt die nächste Attraktion anAuftritt des Theaters am LindenhofeHier können Sachen für einen guten Zweck erworben werden. Der St.-Petri-Gemeinde liegt das Kinderhospiz in Hermannstadt (Siebenbürgen, heute Sibiu) sehr am Herzen.
Unter dem Motto „Festival der Liebe“ trat Dieter Thomas Kuhn, der Kultstar mit Schlaghose, Glitzeranzug und ikonischer Föhnwelle, zusammen mit seiner Kapelle auf. Ab 20.00 Uhr starteten die 15.000 Fans in einen Abend voller Liebe, Lust und Leidenschaft für die Schlagermusik der 70er Jahre.
Drei Stunden voller Nostalgie und Partystimmung vergingen wie im Flug. Sogar der verletzte Star-Gitarrist Howi, der laut Dieter Thomas Kuhn auf einer Leckmuschel ausrutschte und sich die Bänder riss, hielt den ganzen Abend tapfer auf der Bühne stehend aus.
Es war das letzte Konzert in diesem Jahr und dadurch noch einen Hauch emotionaler als sonst und „Es war Sommer, der letzte Tag im August“. Passender konnte ein DTK Konzert nicht liegen!
Die Expo-Plaza war ein farbenfrohes Meer aus Sonnenblumen, Glitzer, Seifenblasen, Schlaghosen und unzähligen kreativen Outfits. Schon lange vor Konzertbeginn war die Vorfreude der Fans spürbar, die ab 17:30 Uhr in Scharen auf das Gelände strömten, um ihren „Dieter der Herzen“ live zu erleben.
Als die ersten Töne erklangen und Kuhn in seinem ikonischen Glitzeranzug die Bühne betrat, gab es kein Halten mehr. Der Schlagerstar eröffnete den Abend mit „Musik ist Trumpf“ und die Menge jubelte, sang und tanzte. Es dauerte nicht lange, bis sich die Expo Plaza in eine riesige Party verwandelte – genau das, was Kuhns Konzerte seit Jahrzehnten ausmacht. Die absolut textsicheren Schlagerfans feierten Klassiker wie „Sag mir Quando“, „Über den Wolken“ und „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“.
Mit seinem typisch charmanten Lächeln und der vertrauten Selbstironie führte Kuhn durch den Abend und präsentierte Schlagerhits, die jede Generation berühren. Jeder Song ein Hit, jeder Moment eine Zeitreise zurück in die goldenen Tage des Schlagers. Das Besondere: Bei keinem anderen Konzert scheint die Grenze zwischen Star und Publikum so zu verschwimmen wie bei Dieter Thomas Kuhn.
Mehrmals ließ er seine Fans den Gesang übernehmen. Gänsehautmomente als die Expo Plaza von tausenden Stimmen erfüllt wurde, die die Texte aus vollem Herzen mitsangen. Es war nicht nur ein Konzert – es war ein Fest der Gemeinschaft, ein Abend voller Liebe, Freude und Emotionen. Die Zuschauer in Retro-Outfits, feierten das Leben und die Musik, während Kuhn und seine Band eine Show lieferten, die nicht nur durch musikalische Perfektion, sondern auch durch Humor und Nähe zum Publikum bestach. Einige glückliche Fans wurden sogar auf die Bühne geholt und waren Teil der Performance – Momente, die sie wohl nie vergessen werden. Genauso wie das Bad in der Menge, als Kuhn die Bühne für einen Moment verließ und sich seinen Fans hautnah präsentierte.
Als das Konzert mit dem allseits geliebten „Butterfly“, „Tränen lügen nicht“ und einem Feuerwerk zu Ende ging, stand fest: Dieser Abend wird in den Herzen der Fans noch lange nachhallen.
Dieter Thomas Kuhn und Kapelle mit DAS FESTIVAL DER LIEBE 2024 auf der EXPO Plaza Hannover am 3...
BOCHUM. Jedes Jahr im Sommer bespielt die Ruhrtriennale Stätten der Industriekultur mit einem vielseitigen künstlerischen Programm. Das unkonventionelle Festival dessen künstlerische Qualität und die Kühnheit des Programms von Musiktheater über Tanz und Performance bis hin zu Schauspiel und Konzerten stechen aus dem konventionellen europäischen Festivalreigen hervor. Die Spielorte der Ruhrtriennale sind nicht bloß Spielstätten, sondern prägen die künstlerische Arbeit entscheidend mit. Stätten der Industriekultur, die zu Spielorten für die Triennale werden, sind u.a. der Landschaftspark Duisburg-Nord, das Gelände der Zeche Zollverein in Essen oder die zum inoffiziellen Festspielhaus avancierte Jahrhunderthalle Bochum mit der angrenzenden Turbinenhalle und dem Dampfgebläsehaus. Großartige Opern- und Musiktheaterinszenierungen, ziehen auch ein internationales Publikum in das Ruhrgebiet: Messiaens „Saint François d’Assise“ (2003), Zimmermanns „Die Soldaten“ (2006), Schönbergs „Moses und Aron“ (2009) oder Wagners „Tristan und Isolde“ (2011) feierten in der eigens für die jeweilige Produktion eingerichteten Jahrhunderthalle Bochum umjubelte Premieren. In diesem Jahr findet die Ruhrtriennale vom 16. August bis 15. September 2024 statt.
Jahrhunderthalle Bochum – eine Stätte der Industriekultur
Prof. Rolf Nobel - selbst Mitglied der LANDMARKer eröffnet die Fotoschau.
HANNOVER. Mit Reisefotografie hat sich wohl jeder bereits einmal beschäftigt, immerhin wird erwartet, dass man das eine oder andere Erinnerungsbildchen von seinem Urlaub den Freunden zeigt oder – ganz modern – bei Instagram, Facebook und Co postet. Reisebilder ganz anderer Art sind seit heute Abend in der Galerie für Fotografie (GAF) in der Südstädter Eisfabrik in der Seilerstraße 15d unter dem Titel „Here We Go!“ zu sehen.
Eine Gruppe professioneller und semiprofessioneller Fotografen hat sich unter den Namen „LANDMARKer“ zusammengefunden. Gemeinsam wird einmal im Jahr eine Reise zum Fotografieren geplant und die eine Auswahl von Bildern anschließend auf der Webseite veröffentlicht. Nun sind auch eine ganze Reihe von Aufnahmen großformativ an den Wänden der Fotogalerie zu sehen.
Zur Vernissage gab eine kleine Gesprächsrunde mit drei Fotografen der LANDMARKer, in dem sie von ihren Absichten und ihrer Arbeitsweise erzählten. „Die Gruppe LANDMARKer möchte mit ihren Fotoserien interessanter Orte deren Charakter visualisieren. Dazu gehören Architektur und Landschaft ebenso wie Straßenleben, Kunst, Kultur, Sport und Nachtleben“, heißt es im Einladungstext zur Ausstellungseröffnung.
Wer sich von ihrer Sicht auf fremde Länder und Städte überzeugen möchte, hat bis einschließlich 13. Oktober dazu Gelegenheit. Die GAF öffnet ihre Pforten jeweils donnerstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr.
Die Landmarker stellten sich in einer Podiumsdiskussion vorAlle anwenden LANDMARKer
HANNOVER. Der Kulturtreff Hainholz will in diesem Sommer in Hainholz einen Blick hinter Mauern werfen und alte Mauern und neues Innenleben entdecken. Am Montag (26.08.) stand das Kulturhaus Hainholz (Voltmerstraße 36) auf dem Besichtigungsprogramm. Etwa 16 Menschen hatten sich zu der Besichtigungstour eingefunden und wurden von Svenja Schlüter vom Kulturtreff vom Keller bis zum Dachboden durch das Gebäude geführt. Das Kulturhaus Hainholz ist das Kulturzentrum und der Kulturtreff im Stadtteil Hannover-Hainholz. Im Jahr 1905 als „schönste Volksschule Hannovers“ gebaut, wurde das Gebäude bis 2005 als Schule genutzt. Es diente als Volksschule, nannte sich zwischenzeitlich auch mal Bürgerschule und wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Als die benachbarte Fichteschule renoviert werden musste, standen in der Voltmerstraße 36 vorübergehend Ersatzklassenräume zur Verfügung. Als einer der Standorte der Alice-Salomon-Schule wurde das Gebäude weiterhin als Schule genutzt. Nach der Nutzung als Schule stand dann die langfristige Nutzung des Gebäudes in Frage bis Anfang 2007 beschlossen wurde, es weiterhin für den Stadtteil nutzbar zu machen. In den Jahren 2009 bis 2010 wurde der mehrstöckige Bau saniert, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Heute wird das Kulturhaus Hainholz als Kulturtreff (UG+EG) sowie als Tages- und Abendrealschule der Volkshochschule Hannover genutzt. Nach einem intensiven Beteiligungsprozess im Stadtteil und mit der Hainhölzer Kulturgemeinschaft e.V., die seit 1985 den Kulturtreff Hainholz zusammen mit der Stadt Hannover betreibt, ist ein zentraler Ort für kulturelle Aktivitäten, bürgerschaftliches Engagement, Bildungsabschlüsse und Qualifizierungsangebote entstanden. Um die Attraktivität des Gebäudes zu erhöhen, wurde es auf der Westseite um eine Aussenterrasse ergänzt. Übrigens einige der TeilnehmerInnen der Besichtigungstour waren hier früher selbst zur Schule gegangen, so auch der Autor dieses Artikels.
Musik auf der Straße vor der Haustür gehört mit dazu
HANNOVER. Das Kulturlustwandel hat Kultcharakter und viele Fans weit über die Grenzen des Stadtteils Döhren hinaus. Am Wochenende des 14. und 15. September ist es wieder so weit. Dann werden zum 19. Male viele Menschen zu sehen sein, die mit dem Programmflyer durch die Straßen des hannoverschen Stadtteils ziehen, von einer Attraktion zur nächsten.
Die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (kurz KI) hat wieder ein reichhaltiges Programm zusammengestellt. Bewohner und Gruppen aus dem Stadtteil zeigen extra für ihre Mitbürger einen Ausschnitt aus ihrem künstlerischen Schaffen.
„Wir freuen uns über die Angebote von mehr als 50 Personen und Institutionen, die das beliebte Stadtteilfest der Kunst, Kultur und des Miteinanders ermöglichen. Sie öffnen ihre Gärten, Hinterhöfe, Werkstätten, Einrichtungen und Ateliers und bieten das ganze Wochenende über Lesungen, Konzerte, Kunst und Mitmachaktionen an“, heißt es in einer Mitteilung der KI.
Das Kulturlustwandeln beginnt am Sonnabend um 13 Uhr auf dem Fiedelerplatz. Nach Alphornklängen von Petra Röpenack-Schäfer, dem Trompetenensemble der Musikschule Laatzen gibt es eine Hip-Hop Performance der „ALL Star Kids“ vom FC Schwalbe und dem Jugendzentrum. Danach können die Besucher in Döhren bis 18 Uhr die vielfältigen künstlerischen und kulturellen Angebote entdecken. Ab 11 Uhr am Sonntag geht es dann weiter. Seinen Abschluss findet das diesjährige Kulturlustwandeln dann ab 17 Uhr auf dem Fiedelerplatz. Hier lädt die KI zu einem Kulturpicknick ein. Speisen und Getränken sollten mitgebracht werden, die KI spendiert dazu Live-Musik von BLACK-X-H als krönenden Abschluss.
Ein Faltblatt mit dem vollständigen Programm soll an einigen Stellen in Döhren ausliegen. Wer möchte, kann sich aber auch die digitale Version herunterladen:
Bergleute feierten vor dem Deutschen Bergbau-Museum
BOCHUM. Am letzten Sonnabend (24.08.) feierte der Landesverband der Berg- und Knappenvereine von Nordrhein-Westfalen e.V. mit vielen geladenen Gästen im Rahmen eines Festaktes im Deutschen Bergbau-Museum Bochum sein 60 jähriges Bestehen. Am nächsten Tag wurde vor dem Museum die 51. Landeskirchschicht gefeiert. Landeskirchschichten haben eine lange Tradition in Nordrhein-Westfalen. Die zahlreichen Gäste der Feier konnten viele Programmpunkte an diesem bergmännischen Tag erleben: auf der Bühne begleitete das Ruhr- Kohle-Orchester die Veranstaltung. Ferner gab es Kinderunterhaltung, Info-, Getränke- und Imbißstände und nach dem ökumenischen Gottesdienst die Bergparade (etwa 1.3 km) durch die Straßen um das Deutsche Bergbau-Museum herum. Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen (DBM) ist übrigens eines der meistbesuchten Museen Deutschlands. Die Direktorin des Museums, Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, war Schirmherrin der Landeskirchschicht. Zu den Festrednern, -rednerinnen gehörten auch Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und die stellvertretende Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) Birgit Biermann. Den ökumenischen Gottesdienst leiteten Pastor Henri Krohn und Propst Michael Ludwig.
Wandschmuck zum Vereinsgeburtstag. Der FC Schwalbe feierte sein 125jähriges Jubiläum
HANNOVER. Großer Bahnhof heute Vormittag (25. August) auf der Bezirkssportanlage Döhren an der Schützenallee: Der hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay fuhr vor, Stadtbezirksbürgermeisterin Antje Kellner nahm auf der Terrasse der Vereinsgaststätte Leinerausch platz und neben vielen Vertretern aus dem Sportbereich kamen auch die Regionsabgeordnete Maria Hesse und die beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen und der SPD, Sarah Röttger und Jens Schade sowie die CDU-Ortsverbandsvorsitzende Dr. Stefanie Matz, um den 1. Vorsitzenden des FC Schwalbe, Rudolf Hille, die Hand zu schütteln und zu gratulieren. Der Anlass: Der Döhrener Sportverein FC Schwalbe feiert sein 125jähriges Jubiläum.
Begonnen hatte die Vereinsgeschichte des FC Schwalbe am 18. November 1899. Damals kehrten elf junge Männer (in den Rede des Oberbürgermeisters wurde von zwölf gesprochen) aus Döhren fröhlich vom Stiftungsfest des Männergesangvereins heim. Am Briefkasten an der Schule Am Lindenhof sollte es dann in dieser Runde zu einer Debatte über den gerade in Mode gekommenen Rugby-Sport kommen. Man beschloss, selbst dem ledernen Ei nachzujagen und gründeten den Fußballclub. Die Schwalben, die damals über den Trainingswiesen segelten, wurden als Namenspaten für den neuen Club auserkoren.
Die Terrasse der Vereinsgaststätte war voll mit Gratulanten besetzt. „Ich freue mich, dass so viele Menschen den Weg hierher gefunden haben“, begrüße Rudolf Hille seine Gäste zum Jubiläumsempfang und führte aus, dass in der sportlichen Breite der FC Schwalbe „spitze“ sei. Auch Oberbürgermeister Belit Onay wies in seinem Grußwort darauf hin, dass der FC Schwalbe einer der größten Sportvereine der Stadt sei. „Sie können sehr stolz sein auf viele Erfolge im Lauf der Jahrzehnte“, sagte Onay und bezeichnete FC Schwalbe als „Verein mit alten Wurzeln, der neue Wege geht.“
Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner lobte ebenfalls die Vereinsarbeit. „Hilfreich für eine solche Erfolgsgeschichte ist natürlich auch eine gewisse Kontinuität im Vereinsvorstand. Dass seit 30 Jahren mit Rudi Hille ein erfahrener Kapitän an Bord ist, war dabei sicherlich nicht hinderlich. Nichts aber geht ohne die Mitglieder. Und da ist der FC Schwalbe in der glücklichen Lage, seine Mitgliederzahlen nicht nur halten, sondern sogar steigern zu können. Was natürlich auch einer konsequenten Jugendarbeit geschuldet ist.“
Rund 1300 Mitglieder zählt inzwischen der Sportverein, ab 1. Januar 2025 wird er sich noch vergrößern. Denn dann ist der Zusammenschluss mit der bisherigen Turnvereinigung Döhren geplant. Bei „Schwalbe“ können die Mitglieder eine ganze Reihe unterschiedlicher Sportarten betreiben. Nur eine Sparte gibt es trotz des Namens – FC steht für Fußballclub – nicht: Fußball. Diesem Sport wird nur im zweiten auf der Bezirkssportanlage beheimateten Verein – Niedersachsen-Döhren – nachgegangen.
Bis in den frühen Nachmittag hinein konnten die vielen Gäste bei schönem, wenn auch mitunter windigem Sommerwetter bei einem kleinen Jubiläumsbuffett auf den 125. Geburtstag anstoßen und viele Gespräche untereinander führen. Einen Tag vorher wurde bei dem Sommerfest des Vereins bereits ebenfalls das Vereinsjubiläum gefeiert.
Rudolf Hille eröffnet den JubiläumsempfangGrußworte vom Oberbürgermeister Belit OnayGrußworte der Bezirksbürgermeisterin Antje KellnerPolitik trifft Sport, 2. v.L. Regionsabgeordnete Maria Hesse, rechts: Dr. Stefanie MatzVom Landesportbund gab es eine Urkundeund eine MedailleAuszeichnet vom Landessportbundund noch ein WandschmuckZum 90. Jubiläum 1989 zeigte der damalige Vorsitzende Eberhard Schmidt die historische VereinsfahneDer 90. Vereinsgeburtstag 1989: u.a. gratulierten Hannovers Bürgermeisterin Hannelore Kunze (2. v. l.), Alt Bezirksbürgermeister Leopold Merkelbach (2. v. r.) und Bezirksbürgermeisterin Inge Meier (r.).
"Die Impromanen" beim Sommerfest der Kulturinitiative
HANNOVER. Es könnte eine schöne Tradition werden. In diesem Jahr trafen sich die Mitglieder der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (KI) heute Nachmittag (24. August) nun schon zum dritten Mal auf der Bernwardswiese zu ihrem jährlichen Sommerfest. Es gab wieder ein Kuchen- und ein Abendessenbüffet aus mitgebrachten Leckereien der Teilnehmer und das beliebte „Kulturwichteln“. Man dachte sich ein Gedicht aus, bastelte oder zeichnete etwas. Für musikalische Unterhaltung sorgten neben einer Drehorgel auch Enno und Frank am Schifferklavier und Gitarre. Kleine Überraschung: Die Mitglieder eines frischgegründeten Improvisionstheater spielten einige spontan überlegte Szenen. Die vier Hobby-Mimen nennen sich „Die Impromanen“. Maria Hesse, Vorsitzende der KI, freute sich über die tolle Atmosphäre auf der Bernwardswiese. Ihr Resümee: „Das war ein gelungener Nachmittag.“