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Dienstag, August 25, 2026

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Das Ansgarhaus feierte ein fröhliches Sommerfest

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Gruppenbild mit Alpakas: v.l. Vorstandsmitglied Brigitte Köhler, der neue Heimleiter Daniel Bleß und Pastor Dr. Michael Wohlers.

HANNOVER. Partystimmung im ökumenischen Altenzentrum Ansgarhaus an der Olberstraße in Döhren. Heute Nachmittag (23. August) hatte die Hausleitung Bewohner, deren Angehörige und die Nachbarn aus dem Stadtteil zu einem schönen Sommerfest im Garten des Ansgarhauses eingeladen. Es gab natürlich leckeres für den Magen (Kuchen, Würste, Steaks, Kaffee und Kaltgetränke) und ein buntes Unterhaltungsprogramm. Der Höhepunkt: der Besuch von zwei Alpaka-Hengsten aus Langenhagen. Da streckte sich so manche Hand aus, um einmal über deren weiches Fell zu streicheln. „Wir wollten ein Programm für Jung und Alt“, sagt Pastor Dr. Michael Wohlers von der Auferstehungskirche, eine der Träger der Einrichtung. So gab es auch die Möglichkeit zum Kinderschminken und man konnte die Kugel durch eine bunte Murmiland-Welt rollen lassen. Musikalisch startete das Fest mit einem Auftritt des hauseigenen Ansgar-Chores.

Augustsitzung der Ortspolitiker: Der Bezirksrat Döhren-Wülfel will den historischen alten Döhrener Friedhof bekannter machen

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Der historische "Alte Döhrener Friedhof" soll durch eine Erläuterungstafel stärker im Stadtteil bekannt werden.

HANNOVER. Zwei Anhörungen nahmen einen breiten Raum in der August-Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel im Freizeitheim ein. Zum einen stellten Vertreter des gegenüber auf der anderen Seite der Hildesheim Straßen liegenden Polizeikommissariats die aktuelle Kriminalstatistik vor. Allerdings, so wurde mit deutlicher Kritik an der Berichterstattung in einer hannoverschen Tageszeitung betont, müsse man die Zahlen richtig interpretieren können. So würden etwa von heranwachsenden Flüchtlingen (19 bis 20 Jahre) begangene Straftaten dem Wohnsort zugerechnet, auch wenn die Taten selbst ganz woanders begangen worden seien. Und auf dem Messegelände seien einst viele Jugendliche untergebracht worden.  Weiter: Änderungen in der Definition wie beispielsweise bei der Frage, was unter häuslicher Gewalt genau zu verstehen ist, stünden einem direkten Vergleich aktueller und Vorjahreszahlen entgegen.

„Betrachtet man den Bereich Straßenraub liegen die Fallzahlen im Stadtbezirk Döhren-Wülfel auf einem sehr niedrigen Niveau, so dass wenige Taten bereits einen hohen prozentualen Anstieg der Fallzahlen verursachen“, erläuterte daneben Stadtbezirksmanager Sven Berger auf eine zum Thema von Gabriele Jakob eingebrachte CDU-Anfrage. Und weiter: „In den Jahren 2022/23 kam es zu einer Serie von acht Straßenraubdelikten.“ Immerhin:  Der Täter konnte ermittelt und zu einer längeren Freiheitsstrafe verurteilt werden.“ Leider heißt es allerdings in der Verwaltungsantwort auch: „Die Zunahme der Körperverletzungsdelikte ist im Stadtbezirk überproportional zu der allgemeinen Entwicklung feststellbar.“ Eine psychisch gestörte Mitbürgerin aus Mittelfeld hatte zudem in 128 Fällen die Totenruhe gestört und Gräber auf dem Seelhorster Friedhof beschädigt. Auch dies führte in der Statistik zu einem Anstieg der Vergehen. Aussagen zu Sexualdelikten wurden im Bericht nicht getroffen.

Gut zu hören: Der Städtische Ordnungsdienst soll verstärkt und auch mehr in den einzelnen Stadtbezirken tätig werden.

Daneben wurde der Bezirksrat zum Wärmeplan der Stadt angehört. Aus der SPD kamen Fragen nach den sozialen Aspekten, insbesondere wurden mögliche Steigerungen der Mietnebenkosten befürchtet. „Hängt man erst einmal an einem Wärmenetz, dann hat der Anbieter doch ein Monopol“, stellte Fraktionssprecher Jens Schade in den Raum.

Auf Antrag der CDU vertagte der Bezirksrat erst einmal eine Empfehlung zum Wärmeplan. Das Thema steht im September daher erneut auf der Tagesordnung.

Es wurde draußen schon langsam dunkel, als Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner dann die Anträge der einzelnen Fraktionen aufrufen konnte. Anfragen wurde in der Sitzung wegen der späten Stunde nicht mehr behandelt. Die auf der Tagesordnung stehenden Fragen der Bezirksratsmitglieder soll nun die Verwaltung im Nachhinein schriftlich beantworten.

Ein historisches Gartendenkmal ist in den Fokus von CDU und SPD geraten. Einstimmig folgten die übrigen Bezirksratsmitglieder einen gemeinsamen Antrag der beiden Parteien, worin „Die Stadt Hannover gebeten [wird], am „Alten Döhrener Friedhof“ eine kleine Erläuterungstafel aufzustellen, die auf die historische Bedeutung dieses Ortes hinweist.“ Die beiden Fraktionsvorsitzenden Natascha Erdmann (CDU) und Jens Schade (SPD): „Der Alte Döhrener Friedhof an der Fiedelerstraße ist einer der letzten Reste des früheren Dorfes Döhren. Es handelt sich um eine denkmalgeschützte Grünanlage. Mit dem Ehrenmal für die Toten des 1. Weltkrieges ist er auch ein zentraler Ort des Gedenkens jeweils zum Volkstrauertag. Leider ist vielen Einwohnern die historische Bedeutung dieser Anlage nicht bekannt. Eine kleine Erläuterungstafel soll deshalb für Abhilfe sorgen.“

Im Frühsommer dieses Jahres hatte der Sozialverband Deutschland (SoVD) den Bezirksrat Döhren eingeladen, zusammen einige Punkte im Stadtbezirk im Hinblick auf eine barrierefreie Nutzung durch blinde Mitbürger zu begutachten. Das Ergebnis war eine lange Liste von Verbesserungsvorschlägen. In einem weiteren gemeinsamen Antrag von SPD und CDU wird nun die Stadt aufgefordert, an den beanstandeten Stellen etwas für die Barrierefreiheit behinderter Bürger zu tun. SPD-Bezirksratsherr Dirk Battke, zugleich Vorsitzender des SOVD-Ortsverbandes Hannover-Süd: „Es zeiget sich, dass die Stadtteile unseres Stadtbezirks für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen noch lange nicht barrierefrei sind und diese Menschen nach wie vor sich oft nicht selbstständig bewegen können ohne auf Hilfe Dritter angewiesen zu sein.“

Keine Chance: Die Grünen wollten gern auf Teilen der Wülfeler Straße nur Tempo 30 vorgeschrieben haben. Mehrheitlich wurde dieser Antrag vom Bezirksrat jedoch abgelehnt. Man wolle erst einmal den geplanten Ausbau der Kreuzung an der Hannelore-Kunze-Straße mit Ampeln abwarten.

Einstimmig angenommen: Ein weiterer Antrag der Grünen, die Gullys in der Trogstrecke an der Peiner Straße besser zu reinigen, damit bei starken Regenfällen Fuß- und Radweg in der Unterführung nicht unter Wasser stehen, passierte dann allerdings ohne Diskussion das Gremium.

Bezirksratseigene Gelder spendierten die Ortspolitiker einmal für Blumenschmuck auf dem Rübezahlplatz und zum anderen für Hundetüten.

Jan Delay & Disko No.1 auf der Gilde Parkbühne Hannover

Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS - DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS - DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm

BEST OF 25 YEARS Jan Delay Tour begeistert ausverkaufte Parkbühne in Hannover

Am Mittwoch Abend (21. August 2024) gab Jan Delay mit seiner Band Disko No.1 auf der Gilde-Parkbühne in Hannover ein besonderes Konzert im Rahmen seiner „Best of 25 Years“-Tour.

Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS - DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS – DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm

Der Hamburger Musiker feierte mit 5000 Fans vor ausverkauftem Haus 25 Jahre seiner außergewöhnlichen Karriere, die zahlreiche musikalische Stilrichtungen umfasst, von Hip-Hop über Reggae bis hin zu Funk und Rock.

Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS - DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS – DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm

Die Show begann um 20 Uhr und versprach von Anfang an, ein musikalisches Spektakel zu werden, das die Highlights seiner Karriere abdeckt. Jan Delay ist bekannt für seine energiegeladenen Auftritte und begeisterte von Anfang an mit „Klar“ und lud damit alle nach Diskohausen ein, um „alle Hemmungen fallen zu lassen“. 

Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS - DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS – DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm

Neben seinen bekannten Hits wie „Disko“ und „Oh Jonny“ präsentierte er auch Songs von Nena und Barbara Streisand und plauderte zwischendurch über Projekte aus seiner langjährigen Karriere.

Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS - DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm
JJan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS – DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm

Mit der phänomenalen Band Disko No.1 im Rücken bescherte Jan Delay seinem Publikum einen wunderschönen musikalischen Spätsommerabend. Nach „Eule“ und dem legendären „St. Pauli“ als Zugabe, verließ der Hamburger mit seiner markanten Stimme unter tosendem Applaus die Bühne und ein Abend voller Spaß und Leidenschaft für Musik ging zu Ende. 

Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS - DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay und Disko No.1 im Konzert BEST OF 25 YEARS – DIE TOUR auf der Gilde Parkbühne Hannover am 21.08.2024 © Ulrich Stamm

Wer in diesem Jahr nochmal das wunderschöne Flair einer openair Veranstaltung erleben möchte, hat am 05.09.2024 bei dem Konzert von Ronan Keating auf der Gilde-Parkbühne die Gelegenheit dazu.


Die East Side Gallery

Touristenmagnet: die East Side Gallery in Berlin-Fridrichshain – Wandbild von Birgit Kinder
Touristenmagnet: die East Side Gallery in Berlin-Fridrichshain – Wandbild von Birgit Kinder - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Eine dauerhafte Open-Air-Galerie in Berlin-Friedrichshain


BERLIN. Es ist das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer: in Berlin-Friedrichshain zieht es sich
auf einer Länge von 1316 Metern entlang der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke parallel zur Spree. Die eigentliche Grenze bildete an dieser Stelle das Kreuzberger Ufer der Spree. Die Galerie befindet sich an der so genannten Hinterlandmauer, die das Grenzgebiet nach Ost-Berlin hin abschloss. Im Jahr 1990, kurz nach Öffnung der Berliner Mauer, wurde dieses Teilstück von 118 Künstlern und Künstlerinnen aus 21 Ländern bemalt. Die Künstler kommentierten in etwa einhundert Wandbildern auf der ehemals Ost-Berlin zugewandten Seite der Mauer mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90. Wegen städtebaulicher Maßnahmen ist die Mauer mittlerweile nicht mehr durchgehend erhalten und anstelle der Originale
der Wanbilder von damals existieren heute nur noch die im Jahr 2009 entstandenen Repliken. Einige der bekanntesten Malereien wie „Der Bruderkuss“ von Dimitrji Vrubel oder Birgit Kinders durch die Mauer brechender Trabant sind bis heute populäre Postkarten- und beliebte Fotomotive. Die Mauermalereien sind stilistisch abwechslungsreich und spiegeln noch immer die elektrisierte, elektriesierende und freigeistige Atmosphäre Berlins wieder: surreale Bilder wechseln sich mit politischen Statements und Graffiti ab.
Die East Side Gallery ist ein Touristenmagnet und steht unter Denkmalschutz. Für den Erhalt der East Side Gallery ist seit November 2018 die Stiftung Berliner Mauer zuständig.

In Waldhausen wurde 20 Jahre TimotheusStiftung gefeiert

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Die Hannover Harmonists begleiteten das Jubiläumsfest musikalisch

HANNOVER. Die Timotheus-Gemeinde am Kärntner Platz in Waldhausen blickt zurück auf das zwanzigjährige Bestehen ihrer „TimotheusStiftung“. Das Jubiläum wurde heute Vormittag (18. August) mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang im Gemeindehaus gefeiert.

Für das große Ereignis bekam Pastorin Harriet Maczewski Unterstützung von ihrer Amtsschwester Annette Behnken. Pastorin Behnken stieg für eine Gastpredigt auf die Kanzel und lobte das reichhaltige Gemeindeleben. „Das ist ein großer Schatz“, sagte sie. Für den musikalischen Rahmen sowohl im Gottesdienst als auch beim Empfang sorgten die fünf Sänger der Hannover Harmonists. Während sie in der Kirche noch die „Messe von Orlando di Lasso“ und „Amazing Grace“ anstimmten, klangen die Lieder im Gemeindehaus dann schon mit Heinz Rühmanns bekanntesten Schlager „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n“ weitaus weltlicher.

Im Gespräch mit Rolf Bade, dem Vorsitzenden der Stiftung, erinnerte sich Werner Hennies, bis 2021 Pastor der Timotheusgemeinde, an die Gründung der Stiftung im Jahr 2004 „Es sollte Geld in die Kasse kommen,“ sagte er. Denn die Eigenfinanzierung von Gemeindeprojekten wurde immer wichtiger.

Mittelfeld feierte 70 Jahre Rübezahlbrunnen

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Der Chor "Heimatmelodie" eröffgnete das Fest musikalisch.

HANNOVER. Ein mächtiger Riese wurde 70 und ein ganzer Stadtteil feierte. Heute Nachmittag (17. August) hatte der Verein Schönes Mittelfeld (SchMitt e.V.) zusammen mit weiteren Initiativen und Vereines zu einem Fest am Rübezahlplatz eingeladen. Mit leckerem Essen – unter anderem heiße Waffeln vom SoVD und einem internationalen Büffet – Getränken, vielen Kinderspielen und einem Bühnenprogramm feierten die Mittelfelder die sieben Jahrzehnte ihrer Brunnenfigur des schlesischen Berggeistes Rübezahl.

 In den Räumen von SchMitt e.V. erzählten historische Fotos und Erinnerungen alter Mittelfelder aus der Vergangenheit des Ortes, der erst 1960 von der „Kolonie Wülfel“ zum eigenständigen Stadtteil wurde. Marlies Wallbaum erblickte 1930 in der Ahornstraße das Licht und blickt zurück auf das alte Mittelfeld. Sie vermisst die früheren Einzelhandelsgeschäfte und den persönlichen Kontakt mit den Ladeninhabern.

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner nahm sich in ihrem Grußwort ebenfalls der Geschichte des Stadtteils Mittelfeld an. Nicht ganz freiwillig seien die Menschen nach dem zweiten Weltkrieg als Heimatvertriebene- hauptsächlich aus Schlesien- nach Mittelfeld gekommen. Kellner: „Der größte Teil der Bebauung des Stadtteils Mittelfeld datiert nämlich aus der Zeit nach 1949. Damals galt es, für die vielen Ausgebombten und Flüchtlinge möglichst schnell angemessenen Wohnraum zu schaffen. Dabei standen die Planer vor einer Riesenaufgabe: 1950 gab es 3.546 Einwohner im Stadtteil, neun Jahre später waren es schon 11.857. In nur neun Jahren hatte sich also die Einwohnerzahl verdreifacht.“

Das auch heute noch in Mittelfeld ein lebendiges Vereinsleben herrscht, bewies das Fest neben der Rübezahlbrunnenfigur, an der viele Vereine und Initiativen beteiligt waren. Etwa der Chor „Heimatmelodie“ unter Leitung von Olga Welz. Der seit 15 Jahren existierende gemischte Chor läutete das Fest musikalisch ein. Armgard Beinhorn von SchMitt e.V. kündigte dann auch an, im nächsten Jahr erneut ein Fest auf dem Rübezahlplatz feiern zu wollen.

Eleonorenhof Linden feiert Rohbaufest

Bildmontage © Eleonorenhof/DA CAPO
Bildmontage © Eleonorenhof/DA CAPO

Mit dem Eleonorenhof ensteht ein neues Zuhause in Hannover-Linden

Da, wo einst die Volksbank Linden ihr Domizil hatte, entsteht gerade ein neues Zuhause – der Eleonorenhof. Das Neubauprojekt mit fünf Wohnhäusern und 62 energieeffizienten Eigentumswohnungen sowie einem Ladenlokal erstreckt sich über die Eleonorenstraße, Gartenallee und Minister-Stüve-Straße. Bereits die 150 Fahrrad- und 50 Pkw Parkplätze belegen den ökologischen Ansatz der Projektentwickler von der Conimmo Immobilien GmbH aus der Hohenzollernstraße. Das Projekt, das bis Ende 2025 komplett fertiggestellt sein soll, trägt den schönen Namen Eleonorenhof. Bauherr ist die „Zuhause in Linden GmbH“ mit Sitz in Braunschweig. 23 Wohnungen wurden bereits verkauft. Alle Wohnungen sind nach dem KfW 40-Standard konzipiert. Am Samstag, 16. August, wird der bisherige Baufortschritt mit einem Rohbau-Fest gefeiert.

Die Vermarktung begann auf einem Bauzaun

„Wir hatten großen Respekt vor diesem Projekt. Wir konzipieren für die Lindener Bewohner – nicht den Kapitalanleger“, sagt Torsten Lucas, Geschäftsführer der „Zuhause in Linden GmbH“. Lange vor der Vermarktung habe die Immobilienverwaltung das Bauprojekt im Bezirksrat Linden vorgestellt. „Wir wollten Wohnungen für Lindener Bürger schaffen – das fand der Bezirksrat gut“, berichtet der Mann aus der Stadt Heinrich des Löwen. Die Vermarktung selbst habe mit einer Plakatierung des Bauzauns begonnen. „Wir sind bewusst nicht über Plattformen wie Immobilienscout gegangen, weil wir speziell Lindener Bürger für das Projekt interessieren wollten“, erzählt Lucas weiter. Wer sich meldete, erhielt einen Preisnachlass von rund fünf Prozent für die Eigentumswohnungen. Aktuell liegt der Quadratmeterpreis je nach Ausstattung zwischen 5.400 und 6.900 Euro.
Bunter Eigentümer-Mix von der Patchworkfamilie bis zur Omi
Spannend ist immer wieder, wer zu den Notar-Terminen kommt: „Von ganz gesittet bis bunter Vogel habe ich da schon alles erlebt. Es gibt keine eindeutige Käuferschicht“, hat Katharina Beyer festgestellt. Sie ist Prokuristin und Projektleiterin bei der „Zuhause in Linden GmbH“. Der bunte Mix führe dazu, dass später einmal die Patchworkfamilie direkt neben der alleinstehenden Omi wohnen werde, was genauso gewollt sei – Stichwort Nachbarschaftshilfe. Von klein bis groß gebe es bei den Wohnungen für jede Käuferschicht ein Angebot und vielfältige Grundrisse zur Auswahl. â€žDas reicht von 40 Quadratmeter Wohnfläche bis zur 223 Quadratmeter Maisonettewohnung über zwei Etagen,“ weiß Katharina Beyer. 

Urbaner Terrassen-Dschungel mit Insektenhotels

Das Schlagwort für die Innenhofgestaltung heißt urbaner Terrassen-Dschungel. Dieser verbindet die Wohnungen über unterschiedlich große Terrassen mit viel Platz für eigene Hochbeete. Auf Empfehlung des B.U.N.D. unterstreichen Insektenhotels mit mehr Raum für Bienen und Nistplätze für Haussperlinge und Mauersegler den ökologischen Charakter der Wohnanlage. Für Beschattung in der Mitte sorgt ein Klimabaum im Herzen des Eleonorenhofs.
In den Wohnungen selbst erfreuen Ausstattungsmerkmale wie Weitzer Parkett im Landhausstil und durchgefärbte Feinsteinzeugfliesen das Auge der künftigen Besitzer. Für lichtdurchflutetes Wohnen sorgen nach Süden ausgerichtete große Balkone, Terrassen und Loggien zum Innenhof. Offene Koch-, Wohn- und Essbereiche ermöglichen einen Blick von Nord nach Süd durch alle Zimmer.

Energetischer Standard wie beim KfW 40-Effizienzhaus Wichtige Parameter für den energetischen Standard wie bei einem KfW 40-Effizienzhaus sind begrünte Dächer, eine Versorgung mit grüner Fernwärme, erstklassige Holz-Alu-Fenster mit Dreifachverglasung sowie hocheffiziente Dämmstoffe.

„Unsere Bebauung fügt sich gut in die Bebauung vor Ort ein“, erläutert Torsten Lucas. Klagen einiger Anwohner des Gilde Carré aus Furcht vor Verschattung seien abgewiesen worden. Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse vor Ort benötige man 18 Monate Bauzeit. „Wir bauen nur mit mittelständischen Unternehmen. Deren Geräte verursachen kaum Baulärm“, weiß der Investor aus Braunschweig, der sich so gut in die Köpfe der Lindener hineinversetzen kann.


Hamburg St. Pauli: Graffiti und Murals

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Graffiti und Murals machen den ohnehin schon bunten Stadttteil St. Pauli noch ein wenig bunter - © Fotos: Lothar Schulz 2024


Die besten Kunstausstellungen in Hamburg findet man auf der Straße


HAMBURG. Es gibt Menschen die behaupten, dass man Hamburgs beste Kunstausstellungen auf der Straße findet. So insbesondere an Mauern und Fassaden wie an der Sternschanze, in Altona, in Ottensen oder auf St. Pauli. Die nachstehenden Fotos zeigen Motive aus der
„Freiluftgalerie“ in St. Pauli. Ein Kunstgenuss ohne Eintritt und Preisschilder, meist in satten, bunten Farben, die den ohnehin schon bunten Stadtteil noch ein wenig bunter machen.

Nur noch bis Sonntag: Die Tage des Maschseefestes 2024 sind gezählt

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In einem aufblasbaren Ballon können die Kinde rübers Wasser krabbeln.

HANNOVER. Endspurt für das Maschsee fest. Hannovers große Seesause dauert nur noch ein paar Tage. Nur bis einschließlich Sonntag kann rund um den Stadtsee noch gefeiert werden. Bislang spielte auch das Wetter mit und sorgte für viele Gäste. Auch die Kleinen hatten dabei ihrem Spaß. Etwa am Maschsee-Südufer zwischen Strandbad und dem Irischen Dorf findet sich eine Kinderwiese mit einer Reihe von Spielangeboten für den Nachwuchs. Dort können die Kids beim Bungee-Trampolin abheben, mit kleinen Kurbel-Booten durch ein Bassin pflügen oder in einem aufblasbaren Ball übers Wasser krabbeln.

Zimmerbrand in der Südstadt

Bildquelle Feuerwehr Hannover - Zimmerbrand in der Lola-Fischel-Straße in der hannoverschen Südstadt
© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover - Zimmerbrand in der Lola-Fischel-Straße in der hannoverschen Südstadt


Für zwei Kaninchen kam jede Hilfe zu spät


HANNOVER. Am gestrigen Dienstagmitttag gegen 11:30 Uhr hörten Nachbarn im ersten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses in der Lola-Fischel-Straße in der hannoverschen Südstadt einen Rauchwarnmelder piepen. Sie setzten daraufhin einen Notruf ab aufrund dessen die Regionsleitstelle Hannover einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Wülfel sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle beorderte. Vor Ort bestätigte sich ein Brandgeschehen. Die Rettungskräfte der Feuerwehr verschafften sich gewaltsam Zugang zur betroffenen Wohnung und begannen die Brandbekämpfung mit einem Löschrohr. Das Feuer war nach ca. 30 Minuten gelöscht. Die Mieterin der Wohnung war zum Zeitpunkt des Brandes außer Haus. Im Verlauf der Löscharbeiten wurde der betroffene Bereich belüftet und sowohl das betroffene Zimmer als auch angrenzende Räume mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. In der Brandwohnung wurden zwei Kaninchen aufgefunden, für sie kam jedoch leider jede Hilfe zu spät. Eine ältere Dame wurde zwischenzeitlich in der, über dem Brandereignis gelegenen Wohnung durch den Rettungsdienst betreut. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. Der Einsatz war für die Feuerwehr, die mit mit neun Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort war, nach etwa 40 Minuten beendet und die Einsatzstelle konnte von der Feuerwehr an die Polizei übergeben werden.



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© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover – Zimmerbrand in der Lola-Fischel-Straße in der hannoverschen Südstadt