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Freitag, Mai 1, 2026

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José Kowalska ist neuer Pastor in St. Petri

Superintendentin Meike Riedel (r.) führte Pastor José Kowalska (l.) in sein neues Amt ein.
Superintendentin Meike Riedel (r.) führte Pastor José Kowalska (l.) in sein neues Amt ein.

HANNOVER. Jetzt ist es auch offiziell. Am heutigen Sonntag (14. September) wurde José Kowalska als neuer Pastor der St. Petri-Gemeinde im Stadtteil Döhren formal in sein Amt eingeführt. Superintendentin Meike Riedel überreichte im Rahmen eines Festgottesdienstes die entsprechende Urkunde und segnete ihn. Mit musikalischer Begleitung des Pausaunen- und des Kirchenchores zu Hallelujah von Händel zog das neue geistliche Oberhaupt der Gemeinde in die denkmalgeschützte St. Petri-Kirche ein, dann stimmte der Kinderchor ein Willkommenslied an. Pastor Kowalska hatte ein klitzekleines Köfferchen und einen Matetee-Becher mitgebracht. Das Mini-Gepäckstück sollte einen „Koffer voller Ideen“, so der neue Pastor, symbolisieren, der Teebecher stand für gemeinschaftliche Beratung und Arbeit. Kowalska hatte lange Zeit als Geistlicher in Brasilien gewirkt. Dort habe er erfahren, dass es besser sei, gemeinsamen in einer Runde Matetee zu trinken und dabei zu träumen und alles zu besprechen, als allein einsame Entscheidungen zu treffen.

Lebendige Ökumene: Die anderen christlichen Kirchen im Stadtbezirk überreichten ein Willkommensgeschenk: einen Gutschein für das GOP. Vom Kirchenvorstand gab es zur Begrüßung einen großen Pflanzkübel, überquellend von Hortensienblüten. Bei einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus konnte bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen dann noch eine Zeitlang locker miteinander geplaudert werden.

Auf dem Fiedelerplatz wurde es jazzig

Swing und Blues mit den Swinging Oldtimers
Swing und Blues mit den Swinging Oldtimers

HANNOVER. Statt im Frühjahr, diesmal im Herbst: Heute Nachmittag (13. September) wurde der Fiedelerplatz im Stadtteil Döhren wieder zur Heimat der Jazz-Freunde. Bereits zum 22. Male gab es hier wieder Konzerte unter freiem Himmel mit bekannten Jazz-Bands. In diesem Jahr dabei: Die „Swinging Oldtimers“ und die Old Virginny Jazzband.“ Das Wetter meinte es gut mit der über den Stadtbezirk hinaus bedeutenden Kulturveranstaltung; die Stimmung war super und schon bald tanzten sogar vereinzelte Paare neben den aufgestellten Bierzeltgarnituren zu den Klängen der Bands.

Neben der örtlichen Politprominenz (Regionsabgeordnete Maria Hesse, den Bezirksratsmitgliedern Dr. Gudrun Koch, Ellen Maschke-Scheffler, Willi Lindenberg und Jens Schade) schaute selbst der hannoversche Finanz- und Ordnungsdezernent, der 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe, vorbei und informierte sich über dieses musikalische Highlight im Süden Hannovers.

Beinahe wäre alles schief gegangen. Denn ursprünglich sollte das Jazz-Festival schon eine Woche früher stattfinden. Aber da herrschte ja schon gute Laune auf dem Fiedelerplatz dank des Kulturlustwandelns. Die Stadt Hannover hatte die Fläche versehentlich zweimal vergeben. Die Veranstalter des Jazz-Festivals zeigten sich flexibel und verschoben kurzerhand das Ereignis um eine Woche. „Im nächsten Jahr wird das Jazz-Festival aber wieder traditionsgemäß im Frühjahr veranstaltet werden“, hieß es vom „Freundeskreis Döhrener Jazz-Festival“. Jazz-Freunde können sich bereits den Termin vormerken: Am 30. Mai 2026 wird den Döhrenern hier dann wieder mächtig musikalisch eingeheizt.

„Wichmann“ beherrschte die Tagesordnung des Bezirksrates Döhren-Wülfel

Die historische Gaststätte Wichmann wurde abgerissen: Der Investor plant hier 104 Mini-Wohnungen.
Die historische Gaststätte Wichmann wurde abgerissen: Der Investor plant hier 104 Mini-Wohnungen.

HANNOVER. Was wird aus dem Grundstück der früheren Gastwirtschaft Wichmann an der Hildesheimer Straße? Das Versprechen, die historische Gaststätte wiederaufzubauen, dürfte wohl nicht eingehalten werden. In der Septembersitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel im Saal des Freizeitheimes Döhren stellten gestern Abend (11. September) Grundstückseigentümer und ein möglicher Investor ihre Pläne vor. Danach soll dort ein massiver Baukörper die Lücke zwischen den Altbauten links und Rechts füllen und auch noch ein weiteres Gebäude im hinteren Teil des Grundstücks entstehen. Der Wiederaufbau des Gebäudes von Wichmann rentiere sich nicht, im Übrigen würden ja dringend Wohnungen benötigt, heiß es von Seiten der Investoren.

Einschließlich des Dachgeschosses der beiden Erkervorbauten, die die angrenzenden Häuser überragend, sind anscheinend sechs Geschosse vorgesehen. Insgesamt plant das Architekturbüro Witt hier den Bau von 104 Mietwohnungen, die überwiegende Zahl Ein-Zimmer und 1 ½-Halbzimmer-Apartements, dazu 20 Zwei-Zimmerwohnungen in der Größe von 34 bis 40 qm und sechs Drei-Zimmerwohnungen zwischen 43 und 60 qm.

Die Pläne stießen auf wenig Begeisterung bei den Bezirksratspolitikern. „Können Sie nachvollziehen, dass es Unmut gibt, wenn erst die historische Gaststätte abgerissen wird mit dem Versprechen, alles wieder so aufzubauen und dann heißt es auf einmal, das wird doch nicht gemacht?“, fragte Jens Schade von der SPD-Fraktion. Kritische Fragen kamen aus dem Plenum auch zu der Baumasse und der Höhe der geplanten Gebäude. Übel stieß zudem auf, dass im Vorfeld in Alt-Döhren Flugblätter (ohne Impressumsangaben) aufgetaucht waren, in denen für die geplante massive Bebauung geworben und dem Bezirksrat eine Verzögerungstaktik vorgeworfen wurde. „Das geht gar nicht“ sagte Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob (CDU), die die Sitzung anstelle der erkrankten Bürgermeisterin Antje Kellner (SPD) leitete.

Von den Investoren wurde darauf hingewiesen, dass die alte Gastwirtschaft Wichmann nie unter Denkmalschutz gestanden habe. „Das ist so allerdings nicht ganz richtig“, sagt Jens Schade.  In der Liste der hannoverschen Baudenkmale von 1983 des Instituts für Denkmalpflege (heute umbenannt in Landesamt für Denkmalpflege) ist Wichmann durchaus als Baudenkmal aufgeführt. Nur leider ist diese Liste nicht rechtsverbindlich. Obwohl keine baulichen Veränderungen seither vorgenommen wurden, änderte sich die Einschätzung des Landesamtes. Überrascht erfuhren die Mitglieder des damaligen Bezirksrats, als die Gastwirtschaft Wichmann vor mittlerweile vielen Jahren an einen Investor verkauft wurde, dass auf einmal die alten Gebäude trotzt ihrer Bedeutung für die Geschichte und das Ortsbild von Döhren nicht mehr unter Denkmalschutz standen.

Wie und wann es nun genau weitergeht, blieb gestern Abend aber noch offen.

Einstimmig votierte der Bezirksrat dann aber dafür, den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan im Stadtteil Seelhorst (Gundlach-Häuser) wieder zurückzunehmen. Das Wohnungsunternehmen hat seine Pläne für einen „Klimaumbau“ aufgegeben und saniert nun nur noch im Rahmen des geltenden Baurechtes.

Noch ein zukünftiges Baugebiet: Ohne Gegenstimme passierte ein gemeinsamer Antrag von CDU und SPD das Gremium. Darin wird gefordert, den Bauverkehr für das geplante Neubaugebiet (Bebauungsplan Nr. 1917 – Thaerstrasse/Esperantostrasse-) über die Emmy-Noether-Allee und die Hermesallee zu führen. Natascha Erdmann (CDU): „Eine Nutzung der Thaerstraße für die Baufahrzeuge ist den benachbarten Anwohnerinnen und Anwohnern in Mittefeld nicht zuzumuten¸ es würden zusätzlich zu dem Parkplätze wegfallen.“

Ein weiterer Antrag von CDU und SPD wurde ebenfalls ohne Diskussion durchgewunken. Die Stundenzahl für die Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter für den Quartierstreff Borgentrickstraße soll wieder erhöht werden, hieß es in der von Dr. Gudrun Koch eingebrachten Beschlussvorlage.

Gespalten zeigte sich das Bezirksrat hingegen bei dem Vorschlag der Sozialdemokraten, die Stadt möge sich bei der Region Hannover dafür einzusetzen, dass die Haltestellen „Am Brabrinke“ zukünftig „Am Brabrinke – Troester“ benannt wird. „Die 1892 gegründeten Troesterwerke am Brabrinke sind das älteste noch produzierende Unternehmen in Wülfel. Es handelt sich um ein Traditionsunternehmen von Weltrang. Die Haltestellen „Am Brabrinke“ liegen genau vor dem Werksgelände“, begründete die SPD den Vorschlag. Die Grünen enthielten sich bei der Abstimmung, der Vertreter der PDF stimmte gar dagegen. Mehrheitlich wurde der Antrag dann allerdings doch angenommen.

„Wir wollen mitreden!“ In einem weiteren SPD-Antrag wird gefordert, dass die Stadt dem Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel die derzeitigen Planungen für die Willmerstraße und die Zeißstraße nach dem Bau des Tunnels und dem Rückbau der Behelfsbrücke vorstellt. Willi Lindenberg: „Da der zukünftige Ausbau der Willmerstraße große Auswirkungen auf den Stadtteil Döhren hat, ist der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel frühzeitig in die Ausbauplanungen einzubeziehen.“ Einstimmig folgte der Bezirksrat diesem Antrag.

Heiße Diskussionen gab es zu einem Vorschlag der Grünen, auf der Beuthener Straße eine Schulstraße einzurichten und einen Straßenabschnitt zeitweise zu sperren. Damit soll das bisher durch sog. „Elterntaxis“ verursachte Verkehrschaos verhindert werden. Doch es gab Bedenken. „Was ist mit den Anwohnern?“ wurde gefragt und darauf hingewiesen, dass die Beuthener Straße auch eine wichtige Durchgangsstraße ist. Wegen der Einengung der Hildesheimer Straße durch die Velo-Route könne diese den zusätzlichen Verkehr nicht auch noch aufnehmen. Ergebnis: Thema vertagt auf das Oktober-Treffen der Ortspolitiker.

In der Esperantostraße (Mittelfeld) könnten etwa 16 bis 18 Stellplätze geschaffen werden, erfuhr der Bezirksrat auf eine Anfrage der CDU. Die Verwaltung versprach: „Die Markierungsplan für die vorgesehenen 16 Stellplätze werden kurzfristig angeordnet und im Rahmen verfügbarer Personalkapazitäten zeitnah umgesetzt.“ Anwohnern aus dem Amerika-Viertel ist dies aber nicht ausreichend. Der Parkdruck in diesem Gebiet sei durch die Neubauten auf dem Gelände der früheren Spittaschule stark gestiegen.

Die Kardinal-Bertram-Schule in Wülfel bekommt noch keinen Sonnenschutz, obwohl der Bezirksrat dies einstimmig beschlossen hatte. „Derzeit wird das Projekt aufgrund der fehlenden Mittel und Kapazitäten nicht bearbeitet“, erfuhren die örtlichen Bürgervertreter auf eine Anfrage der CDU. Jedoch: „Sofern im kommenden Jahr Mittel für die Aufgabe bereitgestellt werden können, erfolgt eine Personalisierung innerhalb des zuständigen Sachgebiets zeitnah zu Beginn des kommenden Jahres. Wie schnell mit der Aufgabe begonnen werden kann, ist aber aufgrund der derzeit starken Auslastung abhängig davon, ob vorherlaufende Projekte planungsgemäß abgeschlossen werden können. Ziel ist es, die Bearbeitung in 2026 wiederaufzunehmen und die Maßnahme dann zeitnah umzusetzen“, so die Verwaltungsantwort.

Die Grünen wünschen sich, im nordöstlichen Teil der Grünverbindung Ella-Seeling-Weg einen Tiny Forest anzulegen. Dieser Antrag zu einem „Mini-Wald“ wurde ebenfalls einstimmig im Bezirksrat verabschiedet.

Urban Art in Duisburg

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Graffiti und Murals - Urban Art in Duisburg - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Graffiti und Murals


DUISBURG. Kunst im öffentlichen Raum wird als Streetart oder Urban Art bezeichnet und ist überall im urbanen Raum zu finden: auf Wänden und Mauern, in Unterführungen, an Netzstationen, Papierkörben und Stromkästen. Im Grunde auf allen öffentlichen Flächen, die bemalt, beklebt oder besprüht werden können. Meist sind die Kunstwerke mehr oder weniger temporär und oft auch illegal. Oft aber
prägen die Kunstwerke das Stadtbild und können Weltruhm erlangen wie die Werke von Banksy oder verschiedene Werke die an der Berliner East Side Gallery zu sehen sind. In Duisburg arbeiten die Netze Duisburg GmbH (DVV), die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) oder auch die Bürgerstiftung Duisburg immer wieder mit Graffiti-Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Diese werden beauftragt um beispielsweise Netzstationen, kreativ zu gestalten und so vor Vandalismus zu schützen. Von legalen Wandgemälden bis hin zu Auftragsarbeiten bietet Duisburg eine einzigartige Leinwand für Künstler, um ihre Kreativität in der urbanen Landschaft zu entfalten. Ihre Werke variieren im Stil und in der Botschaft, aber alle tragen dazu bei, eine lebendige und einladende Atmosphäre in der Stadt zu schaffen. Insbesondere ist auch der RheinPark Duisburg zu nennen wenn es um Graffiti und Murals geht. Erhalten gebliebene Bestandteile der ehemaligen Industrieanlagen geben dem RheinPark eine ganz eigene, faszinierende Prägung und die mit Graffiti verzierten ehemaligen Erzbunker geben dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Der Kontrast zwischen diesen Relikten der ehemaligen Industrieanlagen und den dazwischen liegenden Grünflächen ist ungewöhnlich und äußerst reizvoll.

11. September ab 11:00 Uhr: Bundesweiter Warntag

Bundesweiter Warntag am Donnerstag den 11. September 2025
Bundesweiter Warntag am Donnerstag den 11. September 2025 - © Foto: Lothar Schulz 2025

Gemeinsamer jährlicher Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen


HANNOVER. Bei dem bundesweiten Warntag handelt es sich um einen gemeinsamen jährlichen Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen, der seit 2020 in der Regel am zweiten Donnerstag im September stattfindet. In diesem Jahr findet er also am 11. September statt. Der Warntag dient zum einen der Erprobung der bestehenden Warnkanäle und soll zum anderen die Bevölkerung einladen, sich über die verschiedenen Warnmöglichkeiten zu informieren. Wie die Feuerwehr mitteilt hat die Landeshauptstadt Hannover aufgrund der sich geänderten geopolitischen Lage und der Zunahme von Naturkatastrophen in den vergangenen zwei Jahren ein flächendeckendes Sirenenwarnnetz im Rekordtempo neu errichtet. Nachdem im vergangenen Jahr bereits 80 der 112 Sirenen beim Bundeswarntag getestet werden konnten, ist das Netz inzwischen vollständig fertig gestellt.

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Bundesweiter Warntag am Donnerstag den 11. September 2025 – © Foto: Lothar Schulz 2025


Dr. Axel von der Ohe, Hannovers Erster Stadtrat und Dezernent für Finanzen, Ordnung und Feuerwehr, betont: „Um im Falle eines Falles die Menschen in Hannover schnell und ortsunabhängig über besondere Gefahrenlagen informieren zu können, steht ein umfassender Mix aus Warnmitteln bereit. Die neu errichteten Sirenen sind dabei ein maßgeblicher Baustein, da sie eine schnelle sowie orts- und netzunabhängige Warnung der Bevölkerung ermöglichen. Die Investition in dieses System ist damit ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der hannoverschen Bürgerinnen und Bürger.“

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© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover – Dr. Axel von der Ohe, Hannovers Erster Stadtrat und Dezernent für Finanzen, Ordnung und Feuerwehr
im Gespräch mit Markus Kropp, Leiter des Bereichs Katastrophenschutz und Krisenmanagement und seiner Mitarbeiterin Andrea Reimann Sonnenburg


Um Warnungen möglichst breit zu streuen und somit möglichst viele Menschen zu erreichen, verfügt die Landeshauptstadt Hannover (LHH) über ein breites Angebot an Warnmitteln, wie Cell Broadcast, Warn-Apps (zum Beispiel NINA, Katwarn) oder Lautsprecherwagen und Warn-Kanäle im Internet (hannover.de und Social Media). Zudem werden auch Radio und Fernsehen sowie digitale Stadtanzeigetafeln genutzt. Die Sirenen schließen durch ihre Weckfunktion und ihre Unabhängigkeit vom Mobilfunknetz eine Lücke im Warnmix der Landeshauptstadt Hannover. Das markante Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung besteht aus einem auf- und abschwellenden Ton von einer Minute Länge. Es ist nahezu unüberhörbar und erzeugt somit einen wirksamen Warn- und Weckeffekt.

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Bundesweiter Warntag am Donnerstag den 11. September 2025 – © Foto: Lothar Schulz 2025


Der Warntag findet unter Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am 11. September ab 11:00 Uhr statt. Über das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) wird dann eine Probewarnung ausgesendet. Neben den Warn-Apps wird auch Cell Broadcasting, also die direkte Ansteuerung von Mobiltelefonen, Teil der Probewarnung sein. Ab 11:45 Uhr ist die Entwarnung, auch über einen einminütigen Dauerton des Sirenenwarnnetzes, vorgesehen.

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Bundesweiter Warntag am Donnerstag den 11. September 202 – © Foto: Lothar Schulz 2025


Weitere Informationen zum Sirenenwarnnetz bietet die Internetseite www.feuerwehr-hannover.de. Dort ist auch ein Flyer zu dem Thema in zehn verschiedenen Sprachen zu finden. Weitere Auskünfte zum bundesweiten Warntag bietet das Internet unter: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Bundesweiter-Warntag/bundesweiter-warntag_node.html

Besuch aus dem Wahlkreis Hannover-Land II: Matthias Miersch empfing Gäste aus dem Süden Hannovers

SPD-Fraktionschef Dr. Matthias Miersch
SPD-Fraktionschef Dr. Matthias Miersch

LAATZEN / BERLIN. Drei Tage geballte politische Informationen: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch hatte eine Besuchergruppe aus seinem Wahlkreis im Süden der Region Hannover eingeladen, seine Wirkungsstätte in Berlin näher kennenzulernen. Natürlich fehlte bei dem dichtgedrängten Programm ein Besuch des Reichstagsgebäudes inklusive seiner gläsernen Kuppel nicht. Daneben konnte die Reisegruppe aus dem Süden Hannovers aber auch die Luft im Plenarsaal des Bundesrates schnuppern und sowohl das Bundespresseamt als auch das Bundesfinanzministerium näher erkunden. Natürlich gab es zudem allgemeine touristische Programmpunkte und so gewannen die hannoverschen Gäste außerdem Einblicke in das Museum für Kommunikation und besuchten das Schloss Schönhausen. Obwohl Miersch erst am Abend zuvor gerade aus der Ukraine zurückgekehrt war, stand der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion am nächsten Morgen schon zu einem Gespräch mit seiner Besuchergruppe bereit. Wie sollte es anders sein. Auch für das eine oder andere Selfie mit dem bekannten Politiker war noch Zeit.

Kleines Jubiläum: Zum 20. Male wandelten die Döhrener auf den Spuren der Stadtteilkultur

Die Band Black-X-H begeisterte wieder das Publikum
Die Band Black-X-H begeisterte wieder das Publikum

HANNOVER. Zwei Tage lang wurde bei schönstem Spätsommerwetter in Döhren wieder kulturgelustwandelt. Und es war ein rundes Jubiläum. Denn am ersten Septemberwochenende 2025 lud die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (KI) nunmehr bereits zum 20. Male alle Menschen ein, den Stadtteil einmal aus ganz anderer Sicht kennenzulernen.

Mehr als 23 Angebote pro Tag wies das Faltblatt für den gestrigen Sonnabend und den heutigen Sonntag (7. September) aus. Es wandelten Alphornbläser durch die Straßen, im Garten von Verena Tschira und Christian Vogel wurde zum Thema „Horror und Hortensien vorgelesen, Kränze und Halsketten wurden hergestellt, das Straßenbahnmuseum am Üstra-Betriebshof öffnete seine Pforten und an vielen Orten gab es Musik für jeden Geschmack. Höhepunkt war das Kulturpicknick auf dem Fierdelerplatz am Sonntagnachmittag. KI-Vorsitzende Maria Hesse konnte dazu wieder die Musiker der Band Black-X-H begrüßen, die wie schon im vergangenen Jahr gute Laune und eine tolle Stimmung in Döhrens gute Stube brachten. Und wer seinen gefüllten Picknickkorb zu Hause vergessen hatte, der musste nicht hungern. Ein ukrainischer Verein servierte leckere Spezialitäten aus der fernen Heimat.

Ausstellung im Sprengelmuseum: LOVE YOU FOR INFINITY

Museum zeigt Werke von Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Takashi Murakami - Ausstellung im Sprengelmuseum: LOVE YOU FOR INFINITY
Museum zeigt Werke von Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Takashi Murakami - Ausstellung im Sprengelmuseum: LOVE YOU FOR INFINITY - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Museum zeigt Werke von Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Takashi Murakami

HANNOVER. Im Jahr 2000 schenkte die französisch-schweizerische Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle (1930–2002) dem Sprengel Museum Hannover mehr als 400 ihrer Werke. Aus Anlass des 25. Jahrestages dieser Schenkung präsentiert das Sprengel Museum Hannover vom 6. September 2025 bis 14. Februar 2026 erstmals die Werke von Niki de Saint Phalle,Yayoi Kusama und Takashi Murakami in einem gemeinsamen Kontextunter der Überschrift: LOVE YOU FOR INFINITY. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit enercity anlässlich des 200-jährigen Firmenjubiläums des hannoverschen Energieversorgers. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 4. September sprachen Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, der Niedersächsischer Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur Joachim Schachtner, die Vorstandsvorsitzende von enercity Aurélie Alemany, der Direktor und Kurator der Ausstellung Sprengel Museum Hannover Reinhard Spieler und der Stellvertretende wissenschaftliche Direktor und Kurator der Ausstellung Stefan Gronert. Nach der Einführung und Vorstellung der Ausstellung durch die RednerInnen erfolgte ein Rundgang zu den Ausstellungshighlights: Malerei, Installationen, Grafiken und Film auf über 2.000 m². Darunter Nikis ikonische Schießbilder, raumgreifende Skulpturen und selten präsentierte Arbeiten Yayoi Kusamas immersiver Infinity Room Takashi Murakamis popkulturell aufgeladene Kaikai Kiki-Welten.

„Ein Teil von mir – Narben machen (k)einen Unterschied“

Feuerwehr holt Wanderausstellung „Ein Teil von mir – Narben machen (k)einen Unterschied“ nach Hannover - Susanne Falk, Dr. Mechthild Sinnig und Christoph Bahlmann vor Porträt eines „Paulinchen-Kindes“
Feuerwehr holt Wanderausstellung „Ein Teil von mir – Narben machen (k)einen Unterschied“ nach Hannover - Susanne Falk, Dr. Mechthild Sinnig und Christoph Bahlmann vor Porträt eines „Paulinchen-Kindes“ - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Feuerwehr holt Wanderausstellung des Vereins Paulinchen nach Hannover


HANNOVER. „Paulinchen war allein zu Haus,…“ wer kennt sie nicht die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug aus dem Struwelpeter? Nach eben diesem Paulinchen hat sich ein Verein benannt, der Paulinchen e.V. , der es sich zur Aufgabe gemacht hat, brandverletzte Kinder und deren Familien in jeder Phase nach einem Brandunfall zu beraten und intensiv zu begleiten. Die weitere Augabe ist die Prävention: Mit verschiedenen Kampagnen warnt Paulinchen e.V. vor den Gefahren durch heiße Flüssigkeiten, Oberflächen, Feuer, Strom, Säuren und Feuerwerkskörper. Jetzt hat die Feuerwehr Hannover eine Ausstellung von Paulinchen e.V., die im Jahr 2023 anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Vereins entstand, nach Hannover geholt. Diese Wanderausstellung „Ein Teil von mir – Narben machen (k)einen Unterschied“ ist vom 3. bis 30. September im Foyer des HannoverServiceCenters am Schützenplatz zu sehen. Gezeigt werden Porträts von heute erwachsenen Menschen, die in ihrer Kindheit Verbrennungen oder Verbrühungen erlitten haben. Im Fokus stehen Fotos der von Narben gezeichneten Körper der „Paulinchen-Kinder“ – in einer ermutigenden Art und Weise, um die eigene Stärke der Porträtierten hervorzuheben, die sie trotz oder gerade wegen ihres Unfalls besitzen. „Die Porträts zeigen, wie resilient Kinder nach solchen traumatischen Erlebnissen werden können. Zugleich wollen wir mit der gelungenen Wanderausstellung auf die oft unterschätzten Risiken von Verbrennungen und Verbrühungen hinweisen und gleichzeitig präventive Maßnahmen aufzeigen“, sagte Dr. Axel von der Ohe, Hannovers Erster Stadtrat und Dezernent für Finanzen, Ordnung und Feuerwehr zur Ausstellungseröffnung am Dienstag (02.09.). Öffnungszeiten HannoverServiceCenter, Am Schützenplatz 1 (Eingang E): montags 7.15 bis 15 Uhr, dienstags 7.15 bis 18 Uhr, mittwochs 7.15 bis 13 Uhr, donnerstags 7.15 bis 18 Uhr und freitags 7.15 bis 14 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei.

„Sommer im Kulturdreieck“

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Eröffnungsfest von Staatsoper, Staatsballett und Schauspiel Hannover zur Eröffnung der Spielzeit 2025 / 2026 – Kostümverkauf aus dem Fundus der Oper - © Fotos: Lothar Schulz 2025


Eröffnungsfest von Staatsoper, Staatsballett und Schauspiel Hannover


HANNOVER. Im Kulturdreieck lässt sich der Sommer mit vielen kulturellen Highlights vom 29. August bis zum 7. September noch einmal
so richtig genießen: ob bei Open-Air-Kino auf dem Opernplatz, Hoffest im Kulturhof, 91. Herbstausstellung im Kunstverein Hannover, Livemusik auf der Sommerbühne vom Musik Kiosk der UNESCO City of Music Hannover, Tanz, Literatur oder Gesprächen. Das Eröffnungsfest der neuen Intendanzen von Staatsoper, Staatsballett und Schauspiel Hannover am 31. August fügte sich in den „Sommer im Kulturdreieck“
nahtlos ein. Die Intendanzen hatten für diesen Tag zu einem gemeinsamen Frühstück an Tischen und Bänken auf den Opernplatz eingeladen. Um 13:00 Uhr begann das schon legendäre Hoffest des Schauspiel Hannover im Kulturhof zwischen Künstlerhaus und Schauspielhaus. Die BesucherInnen des Eröffnungsfestes erwartete dann ein abwechselungsreiches Festprogramm mit Proben-Einblicken, Einblicken in die Maskenbildnerei und die Lichttechnik des Opernhauses, Szenenausschnitten, Führungen, Mitmachaktionen, Musikprogrammen, Verkäufen aus dem Fundus und vieles mehr. Nach einem Kurzfilmprogramm um 18 Uhr auf dem Opernplatz lockte das Eröffnungskonzert im Opernhaus, mit dem musikalische Höhepunkte der anstehenden Premieren und Wiederaufnahmen präsentiert wurden, mit Live-Übertragung auf den Opernplatz.