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Freitag, Mai 1, 2026

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Sommerfest mit guter Laune und Bunkerführung inklusive

Musikzug der Funkenartillerie Blau-Weiß.
Musikzug der Funkenartillerie Blau-Weiß.

HANNOVER. Am letzten Augustsonnabend eines jeden Jahres steigt vor dem alten Weltkriegsbunker in der Wiehbergstraße traditionsgemäß eine Party. Die Funkenartillerie Blau-Weiß Hannover-Döhren lädt dann alle Mitglieder und Döhrener Bürger zum Funkenbiwag ein. Bratwurst und Steak vom Grill, kalte Getränke, eine Kinderolympiade und ein paar Showeinlagen stehen alljährlich auf dem Programm. Heute Nachmittag (30. August) war es wieder soweit und diesmal gehörte auch eine Führung durch den historischen Schutzbau mit seinen dicken Mauern dazu.

Hannovers erster Stadtrat und Kämmerer, Dr. Axel von der Ohe, schaute bei dem Sommerfest der Döhrener Narren vorbei. Er ließ sich auch gerne durch den Bunker führen, in dem sowohl die Funkenartillerie als auch die Döhrener Schützen ihr Vereinsheim eingerichtet haben. Etwas düster und unheimlich war das dritte Stockwerk des Betonungetüms. Das oberste Geschoss ist noch im Originalzustand erhalten. Man mag es sich gar nicht vorstellen, wie sich hier nachts verängstigte Menschen zusammendrängten, um Schutz vor den Bomben zu finden.

Entsprechend beeindruckt zeigte sich auch von der Ohe. Im Jugendraum der Schützenvereinigung spielte er dann aber wieder spontan am Krökeltisch eine Runde. Obwohl seine junge Gegenspielerin tatkräftig vom Regionsabgeordneten Angelo Alter unterstützt wurde, gelang es dem Finanz- und Ordnungsdezernenten dennoch, zwei Bälle ins gegnerische Tor zu bekommen. Dann ging es aber rasch wieder hinaus ins sonnige Tageslicht, wo schon der Musikzug der Funkenartillerie mit einer musikalischen Live-Einlage wartete.

Der Landschaftspark Nord in Duisburg

Laut der Britischen Tageszeitung The Guardian einer der besten Stadtparks der Welt: der Landschaftspark Nord in Duisburg
Laut der Britischen Tageszeitung The Guardian einer der besten Stadtparks der Welt: der Landschaftspark Nord in Duisburg - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Einer der besten Stadtparks der Welt


DUISBURG. Die britische Tageszeitung The Guardian zählt den Landschaftspark Nord in Duisburg mit seinen Industrieanlagen zu den zehn besten Stadtparks der Welt. Der Park ist einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur sowie der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet. Nachdem abends die Dunkelheit hereingebrochen ist, findet hier in jedem Jahr das Stadtwerke Sommerkino der Stadtwerke Duisburg statt und zieht zahlreiche ZuschauerInnen an. Eine besondere Attraktion für die BesucherInnen des Parkgeländes in den Abend- und Nachtstunden ist die Beleuchtung der beeindruckenden Industrieanlagen. Diese werden täglich mit Einbruch der Dunkelheit (über einen Dämmerungssensor) bis 01:00 Uhr durch die farbige Beleuchtung von Jonathan Park in Szene gesetzt. Eine besondere Landmarke des Landschaftsparks ist das weithin sichtbare riesige Windrad, das über eine Schnecke das Wasser der Alten Emscher für die Bunkergärten fördert.


Beim Sommerfest im Ansgarhaus wurde es maritim

Der Shanty-Chor
Der Shanty-Chor "Die Leineschippers"

HANNOVER. Lieder von der Waterkant und der Schifffahrt: Die Leineschippers waren heute (29. August) beim Sommerfest des Ökumenischen Altenzentrums Ansgarhaus im Stadtteil Döhren zu Gast und hatten maritime Lieder mitgebracht. Zuvor hatte bereits der hauseigene Ansgarchor musikalisch etwas mehr für Landratten vorgetragen, obwohl – „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n“ ja durchaus auch auf dem Meer spielen könnte. Natürlich gab es Kaffee und Kuchen, Grillgut mit Salat sowie kühles Eis und zum späten Nachmittag wurden noch zwei Alpakas (das ist eine südamerikanische Kamelart) erwartet, die sich zutraulich unter die Besucher des Festes mischen sollten.

Bildschön: Neues Fotoprojekt zeigt Aktfotos von Frauen über 60

Ute Grahn und Barbara Schwartz (v.l.) erzählen von ihrem Projekt
Ute Grahn und Barbara Schwartz erzählen von ihrem Projekt

HANNOVER. Die Welt ist voller schöner Frauen.  Auch wenn sie heranreifen, älter werden.  Ute Grahn und Barbara Schwartz wollen dies im Foto zeigen. Gemeinsam mit dem Fotografen Bert Strebe planen sie ein Buchprojekt und eine Fotowanderausstellung. Titel: „Bildschön“. Es geht um künstlerische ästhetische Aktfotografien in Schwarzweiß. Das Besondere: Alle 15 Models sind über 60 Jahre alt.

Ute Grahn: „Frauen Ü-60 machen in Deutschland ein Drittel der weiblichen Bevölkerung aus. Wir möchten mit unserem Projekt ihre Sichtbarkeit auch mehr in den Vordergrund rücken. Sie alle sollten sich selbstverständlich, selbstbewusst und stolz, gerade mit ihren Falten und Narben, zeigen können. Ihre Schönheit speist sich aus der Fülle der Erfahrungen, sowohl aus den Spu­ren der Freude als auch denen des Leids. Sie strahlt aus sich selbst heraus, unabhängig von Körperformen oder einer nachlassenden Hautstruktur.“ Alle Fotomodelle zeigen sich dabei „in Aktaufnahmen, mit sich und ihren Körpern im Einklang, unretuschiert, ohne „Beauty-Filter“, so Barbara Schwartz.

Zwei Jahre Arbeit stecken in diesem Projekt, berichten Ute Grahn und Barbara Schwartz. Die beiden Initiatorinnen konnten Bert Strebe, einen früheren Redakteur der HAZ, für dieses Thema begeistern. In seinem Fotostudio fertigte er die großformatigen Bildnisse von den 15 Damen, die mutig waren, sich auch im reiferen Alter hüllenlos fotografieren zu lassen.

Ab 12. Oktober werden 60 dieser Aufnahmen in der Galerie LortzingArt, Lortzingstraße 1, in Hannover ausgestellt. Die Ausstellungseröffnung ist um 16 Uhr. Ute Grahn: „Der NDR hat sein Kommen zugesagt und will berichten.“

Die Bilderschau selbst läuft bis 2. November (Öffnungszeiten: mittwochs und freitags von 16 bis 19 Uhr, sonntags von 15 bis 17 Uhr). Danach werden die Fotos auf Wanderschaft gehen. Angedacht sind weitere Ausstellungen im Bürgerhaus Brelingen in der Wedemark und dann in Hildesheim, ein genauer Ort oder Termin steht jedoch noch nicht fest.

Parallel zur Vernissage wird das gleichnamige Buch „Bildschön“ im Wehrhahn Verlag zum Preis von 24,00 Euro erscheinen (104 Seiten, 72 Abbildungen in s/w, Hardcover im Großformat 28,5 x 19,5 cm, ISBN 978-3-98859-134-0). „Es ist ein richtiges Kunstbuch“, heißt es dazu.

Finanziell ist solch ein Projekt eine Herausforderung. „Ohne Unterstützung und finanzielle Mittel geht es natürlich nicht. So konnten wir bereits u.a. den Zonta-Club Hannover und die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft für ein Sponsoring gewinnen,“ erzählen Ute Grahn und Barbara Schwartz. Doch es werden noch weitere Sponsoren gesucht. Wer Interesse daran hat, das Projekt im Rahmen eines Crowdfunding ebenfalls zu unterstützen, findet weiter Informationen  unter den folgenden Links:

http://www.startnext.com/bildschoen 

https://www.youtube.com/watch?v=9E0adxPugLw&t=29s

Die GAF zeigt „Arbeiter der Meere“ – Rolf Nobel bereiste vier Kontinente

Bürgermeisterin Monica Plate würdigte die Arbeiten von Prof. Rol Nobel (r.)
Bürgermeisterin Monica Plate würdigte die Arbeiten von Prof. Rol Nobel (r.)

HANNOVER. Es war rammelvoll. Zum Glück hatte der Regen noch nicht eingesetzt und so konnten sich viele Besucher der Vernissage der Fotoschau „Arbeiter der Meere“ auch draußen vor der Tür der Galerie für Fotografie (GAF) in der lauen sommerlichen Abendluft aufhalten und die Eröffnungsreden mitverfolgen.  Die Veranstalter hatten bereits mit einem erheblichen Andrang gerechnet und Lautsprecher im Fenster für eine „Außenübertragung“ postiert.

Mit der heute Abend (27. August) eröffneten neuen Fotoausstellung würdigt die GAF das fotografische Werk ihres Mitbegründers, Prof. Rolf Nobel. Er hat über viele Jahre hinweg Fischer, Werftarbeiter, Seeleute und andere Menschen, die am oder auf dem Meer arbeiten, mit der Kamera begleitet und beeindruckende Aufnahmen sowohl in Farbe als auch Schwarzweiß erschaffen. „Es ist eine Reise durch vier Kontinente“, sagte Hannovers Bürgermeisterin Monica Plate, die nicht nur die Grüße des Oberbürgermeisters überbrachte, sondern auch die Laudatio auf Rolf Nobel hielt. „Die Nähe, die Du zu diesen Menschen geschaffen hast, ist einmalig“, sagte sie und meinte: „Darauf können wir in Hannover sehr stolz sein.“

Begonnen hat alles, so erzählte dann der Fotoprofessor Rolf Nobel, vor rund 30 Jahren, als er für die Zeitschrift GEO in Asien Arbeiter einer Abwrackwerft ablichtete. Aber: „Das Meer und seine Menschen haben mich interessiert, so lange ich denke kann“, gestand Nobel.

In einer Mitteilung des GAF heißt es zu der Ausstellung: „An die Schauplätze seiner 13 Foto-Geschichten in dieser Ausstellung ist der Fotograf und Journalist Rolf Nobel als Fremder gekommen und die Menschen dort waren ihm gegenüber anfangs eher skeptisch. Sie hatten die Erfahrung gemacht, dass Journalisten sich ihr eigenes Bild von der Arbeit auf See machten und dass dies nicht immer mit ihrer eigenen Wahrnehmung übereinstimmte. Indes, überall auf der Welt, wo er seither Arbeits- und Lebenswelten fotografiert hat, hat, erlebte er so etwas wie eine »Kumpanei der Arbeit«. Und so seltsam es klingt, funktioniere sie über alle Sprach- und Kulturbarrieren hinweg, ob nun auf den Abwrackwerften im indischen Alang, den Fischerinseln in der indonesischen Sulawesisee oder bei den Lavenet-Fischern in Wales. Das lag nicht nur daran, dass er sein Essen, die Cola oder den Tabak immer mit den Menschen um ihn herum teilte. Vielmehr haben die Fischer und Arbeiter sein erkennbares Engagement beim Fotografieren zugleich als Respekt vor ihrer Arbeit verstanden. Denn er war am Ende des Tages ja fast genauso müde und verschwitzt wie sie.“

Der in dieser Ausstellung gezeigte Ausschnitt aus dem Werk von Prof. Rolf Nobel zeigt Arbeiten, die über einen längeren Zeitraum auf insgesamt vier Kontinenten entstanden sind. Erst nach und nach entstand die Idee, daraus ein größeres Projekt zu machen, und so begann Nobel, unterstützt durch das Kulturwerk der VG Bild-Kunst, weiter zu recherchieren und zu fotografieren.

Die Bilderschau ist vom 28. August bis 12. Oktober 2025, jeweils Do.-So. von 12 bis 18 Uhr in der Galerie für Fotografie, Seilerstraße. 15d, 30171 Hannover zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Jetzt bestätigte es auch Steffen Krach: Der Regionspräsident will zurück nach Berlin

Regionspräsident Steffen Krach
Regionspräsident Steffen Krach

HANNOVER. Die Nachricht überraschte auch viele Sozialdemokraten aus Stadt und Region Hannover: Ein Jahr vor den Kommunalwahlen muss die SPD einen neuen Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten suchen. Der bisherige Amtsinhaber Steffen Krach (SPD) hat inzwischen offiziell bestätigt, dass es ihn wieder zurück nach Berlin zieht.

In einem Rundschreiben an die Mitglieder des SPD-Unterbezirks Region Hannover erläutert nun Steffen Krach  seine Gründe. Er schreibt unter anderem:

„Die SPD Berlin hat mich gefragt, ob ich für sie als Spitzenkandidat in die Abgeordnetenhauswahl 2026 gehe und mich um das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin bewerbe. Diese Anfrage ehrt mich sehr und nach reiflicher Überlegung und vielen intensiven Gesprächen mit meiner Familie bin ich zu dem Entschluss gekommen, diese Herausforderung anzunehmen. Ich bin der Überzeugung, dass die SPD in der Hauptstadt wieder die stärkste Kraft werden kann. Mit einer so tatkräftigen Berliner SPD, wie sie es in der Region Hannover ist, werden wir das schaffen und ich möchte daran mitwirken.

Das Amt des Regionspräsidenten auszufüllen, hat mir eines vor Augen geführt: Ich habe – vor allem in enger Zusammenarbeit mit der SPD-Regionsfraktion – erlebt, was für die Menschen drin ist, wenn wir Ideen verwirklichen, eine tatkräftige Verwaltung haben, übergreifend denken und politische Entscheidungen in einem guten Konsens für das Gemeinwohl treffen. Und das ist es, was ich auch für Berlin mitnehme.

Die meisten von Euch kennen mich seit vielen Jahren und Ihr wisst: Hannover ist meine Geburtsstadt und meine Heimat – daran wird sich nichts ändern. Aber auch Berlin ist für mich ein Zuhause geworden. Während des Studiums als junger Mensch hat es mich dorthin gezogen. Dort haben meine Frau und ich unsere Familie gegründet; insgesamt habe ich 20 Jahre in Berlin gelebt. Auch mein Berufsleben hat sich immer zwischen Berlin und Hannover bewegt. Dass ich die Gelegenheit bekomme, diese Stadt nach meiner Zeit als Staatssekretär vielleicht als Regierender Bürgermeister mit der SPD zu gestalten, bedeutet mir viel.



Vielleicht standet Ihr auch schonmal an dem Punkt im Leben, wo Ihr etwas Gutes verlassen habt, um etwas Neues zu wagen. An dem Punkt stehe ich jetzt und ich hoffe auf Euer Verständnis für meine ganz persönliche Entscheidung.“

Sommerfest im Großen Garten Herrenhausen

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Hannover feierte den 350. Geburtstag des Großen Gartens Herrenhausen mit einem prächtigen Sommerfest - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Ein Highlight des Jubiläumsprogramms zum 350. Geburtstag des Großen Gartens

HANNOVER. Am Sonnabend, 23. August, feierte die Stadt mit dem Sommerfest das Highlight des Jubiläumsprogramms zum 350. Geburtstag des Großen Gartens. Oberbürgermeister Belit Onay und Gartendirektorin Dr. Anke Seegert begrüßten die Festgäste und schnitten die Geburtstagtorte an. Die Besucherinnen und Besucher erwartete in einer der bedeutendsten Barockanlagen Europas ein umfang- und abwechselungsreiches Programm, das in vielen Teilen Bezug auf den Garten und seine Geschichte nahm. Geboten wurde z.B. barocke Reitkunst, barockes Holzspielzeug aus der Zeit von Kurfürstin Sophie. Im Schlossmuseum konnten die prunkvollen Kutschen aus dem Haus Hannover besichtigt werden. Ferner gab es Gondolieri an Land, Gondelfahrten zu Wasser auf der Graft, fantasievoll gekleidete Stelzenfiguren, Impro-Theater, Kinderschminken, Bastelangebote und Vorträge. Auch die Musik kam nicht zu kurz: so erklangen im Galerie-Festsaal barocke Klänge oder die Töne aus Parforcehörnern (Parforcehörner dienen als Signalinstrumente für die Parforcejagd) und im Großen Garten präsentierte Opus 112, das Sinfonische Blasorchester der Feuerwehr Hannover, schwungvolle Blasmusik. Eine abendliche Illumination mit musikalischer Begleitung beendete das bunte Festtagsprogramm.

Geht Regionspräsident Steffen Krach (SPD) zurück nach Berlin?

Regionspräsident Steffen Krach. Der Berliner Tagesspiegel behauptet, der SPD-Politiker kandidiert in Berlin
Regionspräsident Steffen Krach. Der Berliner Tagesspiegel behauptet, der SPD-Politiker soll in Berlin kandidieren.

HANNOVER/BERLIN. Der Tagesspiegel (eine Berliner Tageszeitung) ließ die Bombe platzen. Gestern (24. August) um 22:23 Uhr ging die Meldung online. Die Zeitung berichtet, dass nach ihr vorliegenden Informationen der hannoversche Regionspräsident Steffen Krach im Herbst 2026 als Spitzenkandidat der Berliner SPD für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus ins Rennen gehen soll. Das würde bedeuten, dass Krach nach nur einer Amtszeit als Regionspräsident Hannover wieder verlässt. Krach war bereits zuvor schon Staatssekretär für Wissenschaft in Berlin gewesen.

Laut dem Tagesspiegel hat Steffen Krach allerdings seine Kandidatur in Berlin gegenüber der Zeitung noch nicht bestätigt. Wenn die Meldung jedoch zutrifft, müssten sich die hannoverschen Sozialdemokraten für die im September 2026 ebenfalls anstehende Kommunalwahl nach einen neuen Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten umschauen.

Lutherschule feierte Schulfest im Anschluss an Projektwoche

Im Anschluss an eine Projektwoche feierte die Lutherschule ein Schulfest
Im Anschluss an eine Projektwoche feierte die Lutherschule ein Schulfest - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Motto der Projektwoche: „Mein Herz schlägt für…“


HANNOVER. Am letzten Freitag (22.08.) feierte die Lutherschule ein Schulfest. Das Fest fand im Anschluss an eine Projektwoche statt, mit der die Schule ins neue Schuljahr startete. Die Projektwoche stand unter dem Motto „Mein Herz schlägt für…“. Für die Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte war das anschließende Fest ein schöner Abschluss der Projektwoche, die über einen langen Zeitraum vorbereitet worden war. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich mit Themen beschäftigt, die ihnen persönlich am Herzen lagen. Die Ergebnisse der Arbeiten aus der Projektwoche wurden nun im Rahmen des Schulfestes präsentiert. Dazu gab es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, eine Tombola und Stände mit kleinen kulinarischen Angeboten. Für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Festes gab es viel zu entdecken und auszuprobieren. Seitens der Schulleitung zeigte man sich besonders erfreut, dass
der Bezirksbürgermeister Florian Beyer unter den Festbesuchern war und auch Oberbürgermeister Belit Onay vorbeischaute und Grußworte an die Anwesenden richtete. „Durch ihr Interesse hat unsere Arbeit noch einmal eine besondere Wertschätzung erfahren“ verlautete von Seiten der Schule. Im Anschluss an seine Ansprache nahm sich der Oberbürgeremeister viel Zeit um mit Schülerinnen und Schülern Gespäche zu führen.

Abschlussmeldung der Feuerwehr zum Turnhallenbrand in Hannover-Misburg

© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover – Einsatzfahrzeuge an der vollkommen zerstörten Turnhalle - Der Sachschaden wird auf fünf Millionen Euro geschätzt
© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover – Einsatzfahrzeuge an der vollkommen zerstörten Turnhalle - Der Sachschaden wird auf fünf Millionen Euro geschätzt

Große Teile des Gebäudes eingestürzt – Unterstützung durch THW

HANNOVER. Am Donnerstagabend (21.08.) war es in einer Turnhalle im hannoverschen Stadtteil Misburg-Nord zu einem Großbrand gekommen. Die Feuerwehr veröfftentlichte dazu am 22.08. um 19:27 Uhr die nachstehende Abschlusspressemitteilung:

Der Großbrand der Turnhalle der Grundschule Mühlenweg ist gelöscht. Nachdem Einsatzkräfte in der Nacht und bis in die späten Nachmittagsstunden des Freitags noch Glutnester freilegen und ablöschen mussten, konnte gegen 19:00 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Der Brand, der am Donnerstagabend in der Halle ausgebrochen war, wurde um 23:00 Uhr von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht. Bereits in der Nacht konnten die Warnmeldungen, welche aufgrund der massiven Rauchausbreitung über die Warn-Apps NINA und KATWARN veröffentlicht wurden, zurückgenommen werden. Die Feuerwehr geht davon aus, dass auch in den kommenden Tagen mit Geruchsbelästigungen im Bereich der Brandstelle zu rechnen ist. Da große Teile des Gebäudes eingestürzt sind, gestalteten sich die Nachlöscharbeiten schwierig. Zur Unterstützung wurden daher Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen. Um 18:42 Uhr konnte dann endgültig „Feuer aus“ gemeldet und der Einsatz nach insgesamt 24 Stunden beendet werden. Die letzten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr konnten damit die Brandstelle verlassen. Zur Sicherheit wird die Feuerwehr Hannover in den kommenden Stunden regelmäßig das Brandobjekt im Rahmen von Brandnachschauen überprüfen. Der Brand forderte insgesamt 207 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover und des Rettungsdienstes, welche sowohl an der Brandstelle selbst zum Einsatz kamen, als zeitgleich auch zur allgemeinen Sicherstellung von Brandschutz und Hilfeleistung im Gebiet des Landeshauptstadt Hannover. Darüber hinaus unterstützten am heutigen Freitag noch fünf Einsatzkräfte des THW die Arbeiten vor Ort. Zur Brandursache können weiterhin keine Angaben gemacht werden. Die Brandursachenermittler schätzen den Sachschaden auf fünf Millionen Euro.