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Dienstag, August 25, 2026

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Stadtbücherei Döhren wird im Sommer für rund drei Monate geschlossen

Tom Becker im Gespräch mit den Bezirksratsherren Willi Lindenberg
Tom Becker im Gespräch mit den Bezirksratsherren Willi Lindenberg

HANNOVER. Eigentlich ist es eine gute Nachricht, doch für die Bürger im Stadtbezirk Döhren-Wülfel gibt es einen großen Wermutstropfen. Nach 65 Jahren wird der Fußboden der Stadtteilbibliothek Döhren endlich erneuert. Die schlechte Nachricht dabei: dafür muss die Bücherei im Sommer für etwa drei Monate vollständig geschlossen werden. Dies berichtete Prof. Dr. Tom Becker, Chef der hannoverschen Stadtbibliotheken, heute Nachmittag (18. Februar) auf dem Neujahresempfang der „Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V.“

In diesem Jahr war Gastgeberin des Neujahrsempfanges die Stadtteilbücherei Döhren an der Peiner Straße. Zu Begin erzählte die stellvertretende Leiterin Sarah Ott vom großen Erfolg der „Bibliothek der Dinge.“ Hier können etwa eine Seifenblasenmaschine, ein Schlagbohrer, eine Nähmaschine und sogar eine Ukulele wie sonst Bücher ausgeliehen werden. Sarah Ott bedankte sich auch beim Bezirksrat Döhren-Wülfel für die großzügige Zuwendung, mit denen einige Teile für diese Bibliothek der Dinge angeschafft werden konnten.

Nicht nur bei den Sanierungsarbeiten drohen geschlossene Türen. Wie Tom Becker weiter sagte, wird es im November diesen Jahres bei der Bibliotheks-EDV eine Umstellung geben. Möglicherweise könnte auch dann die Stadtbibliothek Döhren noch einmal für Leser eine Zeit lang nicht zur Verfügung stehen.

Spatenstich für „City Roofwalks“

Einfahrt zum Parkhaus in der Schmiedestraße auf dessen Dach ein Park entsteht
Einfahrt zum Parkhaus in der Schmiedestraße auf dessen Dach ein Park entsteht - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Parkdeck 4 im Parkhaus Schmiedestraße wird begrünt

HANNOVER. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat am gestrigen Dienstag (17.02.) das Projekt „City Roofwalks“ offiziell begonnen. Auf dem Dach des Parkhauses in der Schmiedestraße, direkt in der Innenstadt von Hannover, soll in den kommenden Monaten ein erster Dachgarten entstehen. Über einen Fahrstuhl soll der Dachgarten vom Parkdeck aus erreichbar sein. Insgesamt werden 1.300 Quadratmeter Dachfläche begrünt und es entstehen 800 Quadratmeter begehbare Fläche. Neben vielen Pflanzen soll es auch Spielgeräte für Kinder geben. Nach und nach sollen auf mehreren Dächern in der Innenstadt Grünanlagen entstehen. Auf bislang kaum genutzten Flachdächern in der City entsteht mit Förderung des Bundes ein neues Stück Stadt: Dachbegrünungen, Fassadenbegrünung, ein zusammenhängender Rundweg mit Aussichtsmöglichkeiten, Sitz- und Aufenthaltsflächen, Spielangebote und multifunktionale Flächen sind geplant. Damit Fußgängerinnen und Fußgänger von einer Parkanlage zur anderen spazieren können, sollen die einzelnen Dächer durch Brücken verbunden werden. Die „City Roofwalks“ sollen sie Innenstadt von Hannover attraktiver machen. Zugleich sind sie auch kreativer Klimaschutz im urbanen Raum und ein Baustein im Rahmen der Klimaanpassung. So können sie die Stadt widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen machen. Extreme Hitze könnte besser absorbiert und Regenwasser effektiver gespeichert werden. Oberbürgermeister Belit Onay sagte, Hannover schaffe grüne Räume dort, wo bisher kaum nutzbare Flächen waren. „So verbinden wir Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und eine lebendige resiliente Innenstadt auf innovative Weise. Hannover nutzt seine Chancen und denkt Stadt neu – nachhaltig, offen und für alle zugänglich “, so Onay. Eigens aus Berlin war Sören Bartol (MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) als Verteter des Fördermittelgebers angereist. „Ich freue mich sehr, dass der Bund dieses Modellprojekt mit 2,7 Millionen Euro unterstützt. Ich hoffe, dass Hannover damit viele andere Städte inspiriert, ihre Dächer als wertvolle Chance und als Schlüssel für urbane Klimaanpassung zu begreifen.“ Hervorgegangen ist das Vorhaben aus der Bewerbung Hannovers als Kulturhauptstadt. Über mehrere Planungs- und Entwicklungsphasen, die Kooperation mit der hanova Gewerbe GmbH und erste Pilotprojekte, entwickelte sich daraus ein umsetzungsreifes Konzept, das nun Realität wird. Und die Bezeichnung „Parkhaus“ für das Gebäude in der Schmiedestraße gewinnt damit eine doppelte Bedeutung: Parkhaus als Gebäude mit Abstellmöglichkeiten für PKW und Parkhaus als Gebäude mit einem Park auf dem Dach. Parkhaus hoch 2 sozusagen.

Tag der offenen Tür in der Lutherschule

Das Gymnasium Lutherschule veranstaltet am 25. Februar (von 15:00 bis 18:00 Uhr) einen Tag der offenen Tür
Das Gymnasium Lutherschule veranstaltet am 25. Februar (von 15:00 bis 18:00 Uhr) einen Tag der offenen Tür - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Eine Gelegenheit das Gymnasium in der Nordstadt kennenzulernen


HANNOVER. Die Lutherschule, das Gymnasium im Herzen der Nordstadt, veranstaltet am 25. Februar 2026 (von 15:00 bis 18:00 Uhr) wieder einen Tag der offenen Tür. Damit bietet die Schule GrundschülerInnen und deren Eltern die Möglichkeit das Gymnasium kennenzulernen und sich umfassend über dessen Bildungsangebot zu informieren. Alle Fachgruppen werden sich und ihre Arbeit vorstellen und haben abwechslungsreiche Aktivitäten vorbereitet. Darüber hinaus informiert die Schule über besondere Projekte und Schwerpunkte und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein – im Luthercafé werden Speisen und Getränke angeboten werden.

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Neubau der Lutherschule am Engelbosteler Damm – © Foto: Lothar Schulz 2026



Peter von Drathen zeigt seine Bilder im Quartierstreff

Blick in die Ausstellung im Quartierstreff Döhren
Blick in die Ausstellung im Quartierstreff Döhren

HANNOVER. Es war so etwas wie eine Midissage: Heute Nachmittag (15. Februar) öffneten sich ausnahmsweise auch an einem Sonntag die Pforten des Quartierstreffs in der hannoverschen Borgentrickstraße. Kunstliebhaber hatten die Möglichkeit, sich die laufende Ausstellung des im Stadtteil Döhren lebenden Künstlers Peter von Drathen anzuschauen. Von Drathen erkrankte leider kurzfristig, aber seine Ehefrau war vor Ort und konnte viel zu den Werken ihres Mannes erzählen.

Auf den ersten Blick sind die Bilder von Drathens sehr abstrakt, nur Farben – zumeist erdige warme Töne – und Formen. „Mein Mann beginnt immer abstrakt und arbeitet dann später Details heraus“, erzählt seine Ehefrau. Die Kunstwerke entstanden in verschiedenen Techniken, mal Aquarell, mal Acryl.

Peter von Drathen, 1952 in Hannover geboren, ist eigentlich gelernter Jurist und war als Rechtsanwalt tätig. 1999 begann er mit Malen und Zeichnen. 2007 wurde er dann 2. Preisträger beim Kunstpreis Laatzen. Seitdem waren seine Arbeiten in einer ganzen Reihe von Ausstellungen zu sehen.

Noch bis Ostern läuft die derzeitige Bilderschau im städtischen Quartierstreff. Wer gefallen an den Bildern findet: Peter von Drathen verkauft sie an Interessierte, eine Preisliste liegt aus.

Döhren Alaaf: Die Blau-Weißen kürten eine neue Ordensritterin

Katharina Sterzer erhält den Orden
Katharina Sterzer erhält den Orden "humoris causa"

HANNOVER. Wenn die Dekoration im Hangar No. 5 in weiß-blau glänzt, dann erreicht der Karneval im Süden Hannovers seinen Höhepunkt. Gestern (14. Februar), am Valentinstag, war es wieder soweit. Die Funkenartillerie Blau-Weiß Hannover Döhren feierte mit ihrer Prunksitzung „Döhren Alaaf“ einen rauschenden Saalkarneval. Vereinspräsident Martin Weber konnte 96 Aktive begrüßen. Liliana von Soosten war mit drei Jahren die Jüngste, Horst Bufe mit 84 Jahren der älteste Narr auf der Bühne. Das Besondere bei den Blau-Weißen Funken: „Das ganze Programm wird ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern gestaltet, nur Euer Beifall ist ihr Lohn“, sagte Martin Weber.

Die Prunksitzung stand dieses Jahr unter der Regentschaft von Seiner Tollität Prinz Andreas III. Die Funkenartillerie kürt als einzige Karnevalsgesellschaft in Hannover einen eigenen Prinz Karneval. In der Session 2025/26 legte Andreas Gödeke seinen Funkengarde-Uniform ab und schlüpfte in das Prinzenkostüm mit der langen Federkappe. Gödeke ist seit 20 Jahren als Trainer, als Mitglied der Funkengarde und des Schnauzerballetts mit dabei. Er stammt aus einer Familie mit karnevalistischer Tradition und ist nun Karnevalsprinz in der 5. Generation.

Alljährlicher Höhe der Prunksitzung der Funkenartillerie ist die Ernennung eines neuen Ordensritters bzw. einer Ordensritterin. Nach der Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten im vergangenen Jahr (sie hielt die Laudatio auf die neue Ordensritter) wurde erneut eine Frau mit den Orden „Humoris Causa“ ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf Katharina Sterzer, Geschäftsführerin der Asphalt gemeinnützige Verlags- und Vertriebsgesellschaft mbH. Dieser Verlag gibt das bekannte Asphalt Straßenmagazin heraus. In ihrer Büttenrede wandte sie sich auch an Bundeskanzler Friedrich Merz. „Leistung ist, wenn man draußen auf der Straße steht (gemeint sind die Asphalt-Verkäufer), nicht, wenn man ein Minus bei den Umfragewerten bekommt.“

Den Gästen im vollbesetzten Saal – darunter auch Ehrengäste aus der Politik wie der Regionsversammlung, dem Rat der Stadt und dem Bezirksrat Döhren-Wülfel – wurde ein mehrere Stunden langes karnevalistische Programm geboten: Showtänze, Büttenreden, Musik. Natürlich schaute auch Hannovers Karnevalsprinzessin Angela II vorbei und nahm neben den Döhrener Prinzen auf den Thron Platz.

 In der Festschrift zur Prunksitzung kommt auch die bisherige Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel, Antje Kellner, zu Wort. „Ich freue mich, Teil Eurer Gemeinschaft zu sein. Macht weiter so. Ihr seid spitze!“ schreibt sie darin.

Festliche Einsegnung: Ein neuer Diakon wurde in der Auferstehungskirche willkommen geheißen

Einsegnung des neuen Diakons Alexander Schiller i(Bildmitte) n der Auferstehungskirche
Einsegnung des neuen Diakons Alexander Schiller in der Auferstehungskirche

HANNOVER. Eigentlich sollte Alexander Schiller schon im Januar festlich als Diakon der evangelischen Kirche im Stadtbezirk Döhren-Wülfel eingesegnet werden. Doch überraschend starker Schneefall und Eisglätte zwangen dazu, den Termin auf heute Nachmittag (14. Februar) zu verschieben. Und wieder schickte Petrus in Döhren Schneeflocken zur Erde, wenn auch nicht so arg wie vor ein paar Wochen. So konnte dann Superintendentin Meike Riedel nun in der Auferstehungskirche an der Peiner Straße die Amtshandlung vornehmen und die Gemeinde offiziell ihren Diakon empfangen. Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Gemeindemitglieder unter der Orgelempore Gelegenheit, mit einem Gläschen (alkoholfreien) Sekt auf den neuen kirchlichen Mitarbeiter anzustoßen.

Wie wirbt man um Wählerstimmen? SPD-Kommunalkonferenz stimmte auf die kommende Wahl ein.

Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz
Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz

HANNOVER. Wenige Kernpunkte kurz und bündig formulieren. Herausstellen, wo die Wähler mit ihrer Stimme etwas bewegen können. Konkrete Dinge und keine abstrakten Themen. Experten-Tipps für die im September anstehende Kommunalwahl in Niedersachsen gab es heute (14. Februar) von der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) im Rüdiger-Butte-Bildungswerk Hannover.

Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens (SPD) stimmte auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. „Unsere Demokratie ist in einem schwierigen Zustand. Da ist die SPD besonders wichtig“, sagte sie und warb um den ehrenamtlichen Einsatz in den Kommunen. „Es ist immer besser, mit anzupacken, statt sich zu ärgern.“ Rechtsextreme Parteien und Kandidaten solle man bei konkreten kommunalen Problemen stellen wie etwa den Fragen, wie stehen sie zu Kindergärten, den ÖPVN?

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Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz

Bauarbeiten am Hochbahnsteig: Fahrgäste können am Döhrener Turm stadtauswärts nicht aus- und einsteigen

Am Montag beginnen Sanierungsarbeiten an der Haltestelle Döhrener Turm
Am Montag beginnen Sanierungsarbeiten an der Haltestelle Döhrener Turm

HANNOVER. Die ÜSTRA saniert den Hochbahnsteig an der Haltestelle „Döhrener Turm“ in Fahrtrichtung stadtauswärts. Ab Montag, den 16. Februar, ist deshalb bei den Zügen der Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 in Richtung Süden weder ein Ein – noch ein Ausstieg möglich. Der entsprechende Halt entfällt ersatzlos. Die Sanierungsarbeiten werden von der infra, der Eigentümerin der Gleisanlagen, Stationen und Haltestellen, durchgeführt und dauern voraussichtlich bis Freitag, 20. März 2026, Betriebsschluss.

Es gibt aber weiterhin die Möglichkeit, die Haltestelle auch während der Bauarbeiten barrierefrei zu erreichen. Hierfür bittet die ÜSTRA ihre Fahrgäste, bis zur benachbarten Haltestelle „Fiedelerstraße“ zu fahren und anschließend mit den Stadtbahnen in Fahrtrichtung Innenstadt eine Station bis zur Haltestelle „Döhrener Turm“ zurückzufahren. Die ÜSTRA; „Der Bahnsteig in Fahrtrichtung stadteinwärts ist während der Arbeiten in Fahrtrichtung stadtauswärts weiterhin erreichbar.“

Neuer Nahversorger an der Peiner Straße: Anwohner fürchten um ihre Wohnqualität

Wo einst die Deutsche Band und Roßmann residierten, will nun EDEKA neu bauen
Wo einst die Deutsche Band und Roßmann residierten, will nun EDEKA neu bauen

HANNOVER. In der überwiegend leerstehende Ladenzeile an der Peiner Straße / Ecke Hildesheimer Straße (früher Roßmann und Deutsche Bank) soll ein EDEKA-Markt entstehen. Dafür plant das Unternehmen einen Neubau. Während sich viele Einwohner im Osten von Döhren über einen neuen, fußläufig gut erreichbaren Nahversorgen freuen, zeichnet das Vorhaben Sorgenfalten auf die Stirn von unmittelbar daneben wohnenden Anliegern. In einem Brief an die Mitglieder des Bezirksrates Döhren-Wülfel beschreiben sie jetzt ihre Bedenken. Sie fürchten um ihre Wohnqualität und eine Wertminderung der Eigentumswohnungen.

Lediglich vier Meter Abstand liegen zwischen dem geplanten Neubau und den Gärten und Balkonen der Bewohner. „Aufgrund der Höhe von 7,54 m, bzw. 6,70 m ohne Attika (so wird in der Architektur ein niedriger Aufbau oder eine Brüstung über dem Hauptgesims eines Bauwerks bezeichnet) und zur Hildesheimer Str. 9,00 m Höhe, werden wir die Sonne nicht mehr sehen, bzw. die Verschattung wird extrem sein. Unser Balkon und der kleine angrenzende Garten von ca. 55m² befindet sich auch auf dieser Südwest-Seite. Das geplante Gebäude führt in der o. g. Höhe und dem 4,00 m Abstand, zwischen Jugendzentrum und Wolfenbütteler Str. herum. Dort wird sich dann auch die Zulieferung, für diesen Markt, befinden. ca. 10 LKW’s werden pro Tag rangieren, um die Waren zu liefern. Die Wohnqualität und die Nutzung unseres Lebensmittelpunktes werden erheblich eingeschränkt. Wir werden uns nicht nur eingeengt fühlen und verschattet sein, sondern auch, die über das normale Maß hinausgehende Lärmbelästigung ertragen müssen“, heißt es in dem Brief. Der Bezirksrat wird eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen.

Die Ortspolitiker werden allerdings wohl kaum helfen können. Denn für das neue Bauvorhaben gibt der aktuelle Bebauungsplan bereits grünes Licht. „Die Planungen entsprechen dem geltenden Baurecht“, heiß es aus der Stadtverwaltung.

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Ladenzeile an der Peiner Straße

Alltagsmenschen und andere Figuren auf Sylt

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Alltagsmenschen in Wenningstedt/Sylt - Die drei Surferinnen aus dem Atelier Lechnerhof - © Fotos: Lothar Schulz 2026


Kunstwerke von Martin Wolke, Jürgen Ebert und aus dem Atelier Lechnerhof


SYLT. Auf dem Bahnhofsvorplatz in Westerland auf Sylt werden die Reisenden von einer merkwürdigen Figurengruppe begrüßt: vier große, grüne Figuren stehen dort von mehreren Gepäckstücken umgeben. Es handelt sich hier um „Reisende Riesen im Wind“, einem Kunstwerk des Bildhauers Martin Wolke. Sie sind bestimmt keine Alltagsmenschen – Alltagsmenschen und andere Figuren findet man dann andernorts weitverbreitet auf der Insel. So z.B. die „Duscher“, die sich bei jedem Wetter, auch im tiefsten Winter, am Strand unter die Dusche wagen. Die Alltagsmenschen stammen aus dem Atelier Lechnerhof in Witten. In den 1990er Jahren hat Christel Lechner die ersten Alltagsmenschen erschaffen. Immer wieder erwecken seitdem Laura Lechner gemeinsam mit ihrer Mutter in ihrem Atelier Beton zu Leben in Form von Alltagsmenschen. Die Alltagsmenschen sollen nicht schön und schlank sein, sondern Spuren ihres Lebens zeigen und sind aus einer speziellen Betonmischung gefertigt. In Kampen findet man Skupturen von Menschen, die nicht aus Beton, sondern in Bronze gefertigt sind und von dem Bildhauer Jürgen Ebert aus Bocholt stammen. Ebert bewegt sich mit seinen Arbeiten zwischen Figuration und Abstraktion. Sein Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Figurengruppen, die in Bronze gegossen werden.