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Dienstag, August 25, 2026

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ZZ TOP rocken die Autostadt Wolfsburg

ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm
ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm

Sommerfestival 2024: Kultrocker spielen auf ausverkaufter Lagunenbühne

Am 13. Juli 2024 fand in der Autostadt in Wolfsburg ein mit Spannung erwartetes Konzert der legendären Rockband ZZ Top statt. Als selbsternannte „Vorspeise“ trat die belgische Rockband Triggerfinger auf.

Triggerfinger als Support von ZZ Top beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm
Triggerfinger als Support von ZZ Top beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm

Sie heizte den 9000 Zuschauern ab 19.00 Uhr ordentlich ein, bis die amerikanischen Rock-Ikonen, Billy Gibbons (74), Frank Beard (75)und Elwood Francis (61, seit 2021 für den verstorbenen Dusty Hill dabei) dem begeisterten Publikum ihre einzigartige Mischung aus Blues, Rock und Boogie präsentierten.

ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm
ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm

Vor der beeindruckenden Kulisse der Autostadt starteten sie mit „Got Me Under Pressure“. Elwood Francis Auftritt mit dem 16-seitigen Bass war der perfekte Einstig in einen Konzertabend der Extraklasse. Spätestens bei „Gimme All Your Lovin‘“ war auch der letzte Zuschauer von der Energie ZZ Tops mitgerissen.

ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm
ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm

Mit ihrem unverwechselbaren Sound und ihrer ungebrochen Spielfreude brachten sie das Publikum zum Beben. 

Die Fans waren eine bunte Mischung aus langjährigen Anhängern, die zum Teil auch ähnliche Bärte wie Gibbons und Francis trugen und neue Generationen, die von dem Auftritt des legendären Trios ebenso fasziniert waren. Nach gut einer Stunde Rock ’n‘ Roll pur mit Hits wie „Sharp Dressed Man“ und „Legs“, die von den Fans begeistert aufgenommen und zum Teil lautstark mitgesungen wurden, verabschiedete sich ZZ Top unter tosendem Applaus von der Bühne.

ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm
ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm

Die Fans forderten lautstark Zugaben, die Band ließ sich nicht lange bitten und kehrte in neuen Outfits mit weißen Plüschgitarren für drei weitere Songs zurück. Bei „La Grange“, ihrem letzten Lied, hallte der Schlussapplaus noch eine gefühlte Ewigkeit durch die laue Sommernacht.

ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm
ZZ TOP beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 13.07.2024 © Ulrich Stamm

Mit dieser Performance bewiesen ZZ Top einmal mehr, dass sie auch nach über fünf Jahrzehnten im Musikgeschäft nichts von ihrer Energie und ihrem Charme verloren haben. Das Konzert in der Autostadt wird den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben.

 

 

Jan Delay begeistert 9000 Fans in der Autostadt Wolfsburg

Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm

Sommerfestival 2024: Nach kurzem Unwetter folgt Sonnenschein Jan Delay mit Disko No.1

Am Freitag Abend (12.Juli 2024) verwandelte sich die Autostadt in Wolfsburg in eine pulsierende Bühne. Im Rahmen des Sommerfestivals finden viele tolle Konzerte mit namhaften Künstlern statt. Jan Delay, bekannt für seinen unverwechselbaren Stil, der Elemente aus Hip-Hop, Funk, Reggae und Soul vereint, hatte gestern Abend seinen großen Auftritt.

Wegen einer Unwetterwarnung des DWD musste kurz vor Beginn des Konzertes das Publikum evakuiert werden; das Konzert begann 50 min später - Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg - Autostadt in Wolfsburg  am 12.07.2024 © Ulrich Stamm
Wegen einer Unwetterwarnung des DWD musste kurz vor Beginn des Konzertes das Publikum evakuiert werden; das Konzert begann 50 min später – Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg – Autostadt in Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm

Leider stahl ihm eine Gewitterfront mit Unwetterwarnung ein wenig die Show, so dass das Konzert verschoben wurde. Geduldig warteten die 9000 Zuschauer, sicher untergebracht in den Gebäuden der weitläufigen Autostadt, dass der Regen aufhörte. 

Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm

Um 20.50 Uhr ging es dann endlich los. Die Wolken hatten sich verzogen, die Abendsonne zeigte ich noch kurz und Jan Delay wurde mit tosendem Applaus empfangen. Nach einem kurzen „Hallo-Intro“ zur Begrüßung eröffnete er das Konzert mit dem energiegeladenen Song „Klar“, der sofort das Publikum in Bewegung brachte. Jan Delay, begleitet von seiner Band Disko No. 1, zeigte von Beginn an, warum er zu den besten Live-Künstlern Deutschlands gehört.

Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm

Die Setlist war sowohl eine Zeitreise durch seine musikalische Karriere als auch ein kleines Wunschkonzert. Das Publikum konnte aus drei vorgeschlagenen Liedern eines auswählen und den meisten Applaus erhielt der Song „B-Seite“. Ein besonderes Highlight war die Performance von „Türlich, Türlich“. Songs wie „Oh Jonny“ und „Feuer“ wurden lautstark mitgesungen und sorgten für ausgelassene Stimmung. 

Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm

Der Hamburger verstand es, das Publikum mit einzubeziehen. Immer wieder suchte er den direkten Kontakt zu den Fans, scherzte und erzählte Anekdoten. Er entschuldigte sich bei seinen Fans, es wäre nicht seine Schuld gewesen, dass alle so lange auf ihn warten mussten, er wäre mit seiner Band Disko No. 1 bereit gewesen! 

Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm
Jan Delay beim Sommerfestival 2024 BEATS, BAND und BEACH in der Autostadt Wolfsburg am 12.07.2024 © Ulrich Stamm

Die Entscheidung, das Konzert zu verschieben, war aber sehr gut, denn die nicht unerheblichen Wassermassen, die der Himmel über Wolfsburg ausschüttete, hätte jeden Konzertbesucher komplett durchnässt. Die Organisation in der Autostadt insgesamt war hervorragend, von der Einlasskontrolle bis hin zu den gastronomischen Angeboten, die den Gästen zur Verfügung standen. Mit „St. Pauli“ endete das Konzert mit großem Applaus und Jan Delay hatte erneut bewiesen, dass er zu den Top-Acts der deutschen Musikszene gehört. Heute Abend (13.07.2024) kommt die Kult-Band ZZ Top in die Autostadt nach Wolfsburg.

 

 

Brand in einer Teeküche im Kinder- und Jugendheim Limmer

© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover - Brand einer Teeküche im Kinderheim Limmer
© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover - Brand einer Teeküche im Kinderheim Limmer

Anwesende Personen konnten das Gebäude unverletzt verlassen

HANNOVER. Am heutigen Freitagmorgen gegen 07:45 Uhr löste die interne Brandmeldeanlage im Kinder- und Jugendheim Limmer einen lauten Alarmton aus. Mitarbeitende des Heimes erkundetetn sofort den angezeigten Gebäudebereich und bemerkten dabei eine Rauchentwicklung im Untergeschoss des Gebäudes. Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 und führten die im Heim wohnenden Jugendlichen ins Freie. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten 13 Jugendliche im Alter zwischen 10 und 19 Jahren sowie die vier Mitarbeitenden unverletzt das dreigeschossige Gebäude verlassen. In einem im Untergeschoss befindlichen Bürotrakt entdeckten die Brandschützer im dichten Rauch eine brennende Teeküche. Eine Brandausweitung konnte verhindert und das Feuer schnell gelöscht werden. Durch die schnelle und erfolgreiche Brandbekämpfung und die dichtschließenden Flurtüren konnte eine Rauchausbreitung in den angrenzenden Freizeitbereich sowie in die Wohnbereiche der Jugendlichen in den Obergeschossen verhindert werden. Mittels eines speziellen Druckbelüftungsgerätes wurde der Rauch aus dem vom Brand direkt betroffenen Gebäudeteil geblasen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt nach ersten Schätzungen etwa 15.000 Euro. Der pädagogische Betrieb der Jugendhilfeeinrichtung ist weiterhin möglich. Die Polizei nimmt einen technischen Defekt als Brandursache an. Die Feuerwehr war mit 12 Einsatzfahrzeugen 30 Einsatzkräften vor Ort.

Das Olympiastadion in Berlin

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Schauplatz des EM-Finales 2024 Spanien – England: das Olympiastadion in Berlin - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Schauplatz des EM-Finales 2024

BERLIN. Das Olympiastadion in Berlin ist am Sonntag, den 14. Juli, Austragungsort des Endspiels der UEFA EURO 2024 zwischen Spanien und England. Das Olympiastadion Berlin befindet sich im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im Ortsteil Westend und ist Teil des Olympiageländes. Es wurde von 1934 bis 1936 für die Spiele der XI. Olympiade (1.–16. August 1936) durch die Reichsregierung erbaut. Die Gesamtleitung der Bauten oblag der Reichsbauverwaltung. Das Olympiastadion wurde mit einem Fassungsvermögen von seinerzeit 100.000 Zuschauern errichtet. Zuvor stand an dieser Stelle das von dem Architekten Otto March geplante Deutsche Stadion. Mit den Planungen für den Stadionbau des Olympiastadions für die Spiele von 1936 wurde der Architekt Professor Werner March beauftragt. Er war der Sohn des Architekten des Deutschen Stadions Otto March. Das Olympiastadion ist das Zentralbauwerk des axial aufgebauten Olympiageländes (ursprünglich: Reichssportfeld), zu dem auch das Sportforum, das Hockey-Olympiastadion, das Olympia-Reiterstadion, das Olympia-Schwimmstadion, die Waldbühne, das Maifeld, der Glockenturm und die Langemarckhalle, sowie die Stadion-Terrassen gehören. Die Ost-West-Achse erstreckt sich vom Olympischen Platz, an dem sich der Haupteingang befindet, über das Stadion bis zum Glockenturm. Das ebenfalls in ost-westlicher Richtung angelegte Stadionoval ist westlich durch eine Öffnung über dem Marathontor unterbrochen und eröffnet eine virtuelle Sichtachse über das Maifeld zum Glockenturm. In der Öffnung befindet sich die auf einem Dreifußständer gelagerte Feuerschale für das olympische Feuer und an den Wänden der beiden Pylonen an dem Durchbruch, dem sogenannten Marathonplateau, wurden die Namen der Goldmedaillengewinner der olympischen Wettbewerbe verewigt. Der Haupteingangsbereich am Osttor – eigentlich Olympisches Tor – wird durch zwei 35 Meter hohe Türme, dem Preußenturm im Nordosten und dem Bayernturm im Südosten hervorgehoben, zwischen denen die olympischen Ringe aufgehängt sind.

Das Olympiastadion wurde teilweise als Erdstadion ausgeführt, bei dem nur der auf zahlreichen Stahlbetonpfeilern gelagerte Oberring über das Erdniveau hinaus ragt. Alle sichtbaren Außenwände und Pfeiler wurden mit Werkstein verkleidet, zumeist mit fränkischem Muschelkalk, nur in einigen Bereichen wie am Marathontor kam der hellere Gauinger Travertin zum Einsatz. Das Olympiastadion ist 303,48 m lang und (von Pfeiler zu Pfeiler) 228,31 m breit.

Es gibt im Stadionkomplex Beflaggung am Rand des Oberrings, überdachte Sitzplätze, Logen, Ehrentribünen, Pressetribünen, VIP-Anbau, Videoüberwachung für die Polizei, Stadionkapelle, Reportergraben, eine unterirdische Aufwärmehalle mit 100-Meter-Bahnen, Umkleidekabinen im zweiten Untergeschoss sowie Toiletten-und Technikräume sowie Tiefgaragen.

Heute ist das Olympiastadion Heimspielstätte des Fußballvereins Hertha BSC, der der Hauptnutzer des Stadions ist. Es bietet aktuell (nach Abschluss der Bauarbeiten 2004) 74.475 Sitzplätze davon 38.020 auf dem Unterring und 36.455 auf dem Oberring.

Kleines Fest 2024 in Bad Pyrmont: Es gibt noch Tickets

Frans-der kleine Clown gehört seit Jahrzehnten zum Kleinen Fest und ist für viele Besucher das Gesicht dieser herrlichen Kulturveranstaltung © Ulrich Stamm
Frans-der kleine Clown gehört seit Jahrzehnten zum Kleinen Fest und ist für viele Besucher das Gesicht dieser herrlichen Kulturveranstaltung © Ulrich Stamm

Das Original vom Mann mit dem Zylinder im Kurpark Bad Pyrmont mit vielen internationalen Künstlern am 26. und 27.Juli 2024

Harald Böhlmann - Der Mann mit dem Zylinder © Ulrich Stamm
Harald Böhlmann – Der Mann mit dem Zylinder © Ulrich Stamm

Zum ersten Mal kommt das Kleine Fest für zwei Abende nach Bad Pyrmont. Das Programm wird wie in den vergangenen Jahren vom künstlerischen Leiter Harald Böhlmann, vom „Mann mit dem Zylinder“ zusammengestellt.

Das Kleine Fest verzaubert seine Besucher © Ulrich Stamm
Das Kleine Fest verzaubert seine Besucher © Ulrich Stamm

Der Kurpark verwandelt sich in eine große Bühne für zahlreich Künstler: Grandiose Artistik, atemberaubende Akrobatik, verblüffende, Zauberei, beste Comedy, poetische Walk-Acts sind nur ein Teil dieser ganz besonderen Atmosphäre im Kurpark.
Zum Abschluss gibt es an jedem Abend ein Höhenfeuerwerk.

Eintrittspreise
VVK: 39,– Euro, AK: 43,– Euro
Schüler und Studenten ermäßigt: 31,20 Euro
Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung: 19,50 Euro.
Kinder bis zu 5 Jahre haben freien Eintritt.

Parkplätze während der Bauzeit Schillerstraße
Kostenfreier Shuttle-Bus von 22:00 bis 23:30 Uhr zum Bahnhof Bad Pyrmont. Abfahrt Haltestelle Kaiserplatz. Kein Ticket notwendig.

(Quelle: Niedersächsisches Staatsbad Pyrmont Betriebsgesellschaft mbH)

Kleines Fest im Großen Garten

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Kleines Fest im Großen Garten 2024 unter dem Motto „Wasser“ - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Festival unter neuer künstlerischer Leitung

HANNOVER. Beim letzten Kleinen Fest im Jahr 2023 war der Erfinder und Organisator desselben, der „Mann mit dem Zylinder“ – Harald Böhlmann verabschiedet worden. Das Festival findet in diesem Jahr vom 10. bis 28. Juli (montags spielfrei) unter neuer künstlerischer Leitung statt. Am Dienstag 09.07. startete das Festival mit der Vorpremiere. Begrüßt wurden die geladenen Gäste von Casper de Vries, dem neuen künstlerischen Leiter des Kleinen Fests. Casper de Vries will mit seinem Konzept den typischen und beliebten Charakter des Kleinen Fests wahren und dem Publikum zugleich die Gelegenheit bieten, das Festival und den Großen Garten als Kulisse neu zu entdecken. Die Programmgestaltung richtet sich erstmals an einem Motto aus, das für das Jahr 2024 „Wasser“ lautet. Von einer gefüllten Badewanne über einen riesigen fliegenden Fisch bis zu einer nassen Magie-Show findet das Motto einen vielfältigen und immer wieder überraschenden Eingang in das Festival. Ein Großteil der Shows findet rund um die große Fontäne statt. Einige Bühnen bekommen einen abgeschirmten und intimeren Platz als zuvor, an denen KünstlerInnen und Publikum direkter interagieren können. Dies trägt auch den Auswirkungen des Klimawandels Rechnung, indem es den Acts und dem Publikum mehr Schattenplätze ermöglicht. Speziell werden die zwischen den Schwanenteichen und der Großen Fontäne befindlichen Sondergärten bespielt. De Vries lässt aber auch den Großen Garten insgesamt bewusst mitspielen: „Der Große Garten soll mehr sein als nur eine Kulisse. Er soll mit seinen einzigartigen Merkmalen und seinem Charakter eine eigene Rolle übernehmen. Der Garten hat eine Menge zu erzählen. Der Ort, die Performances, das Motto und schließlich auch das Publikum sollen sich wechselseitig beflügeln und zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfließen.“

Studenten zeigten dem Bezirksrat, wie Mittelfeld aufgewertet werden könnte

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Neue Ideen für eine alte Stadtteilgarage

HANNOVER. Arbeitsgruppe geht, die sich in dem Stadtteil umgesehen hat. Unter der Leitung von Dr. Sebastian Bührig vom Institut für Entwerfen und Städtebau der Leibniz Universität Hannover haben sich angehende Städteplaner mit der Frage beschäftigt, wie man aus Mittelfeld ein „Ankommensquartier“ machen kann. Die Vorschläge waren vielfältig. Entlang der Stadtbahnlinie zum Messegelände könnte am Sankt-Eugenius-Weg eine Strecke mit vielfältigen Sportangeboten entstehen, eine zum großen Teil leerstehenden Stadtteilgarage würde als Durchgang mit Gewerbeflächen neues Leben eingehaucht und auch für das Jugendzentrum und den Nachbarschaftstreff hatten sich die Studenten Gedanken gemacht und etwa einen Garten für das JZ vorgesehen.

Mitte Juli traf sich die Gruppe mit Vertretern des Bezirksrates Döhren-Wülfel und erläuterte die Pläne und Gedanken bei einem Sparziergang durch Mittelfeld vor Ort. Die Ortspolitiker zeigten sich beeindruckt. „Es gibt so viele Plätze in Mittelfeld mit großem Potenzial“, meinten sie.

650.000 Menschen besuchten das 495. Schützenfest Hannover

495.Schützenfest Hannover © Ulrich Stamm
495.Schützenfest Hannover © Ulrich Stamm

Schützen und Besucher trotzen herbstlich frischem Wetter

Wie im Fluge sind zehn Tage Schützenfest Hannover vergangen, zehn Tage Freude und Spaß – trotz vieler herbstlicher und verregneter Tage. Nun kommt die Zeit für die Landeshauptstadt Hannover (LHH) sowie für Schausteller, Gastronomen und Einsatzkräfte ein Resümee zu ziehen. Wenn das 495. Schützenfest am Sonntagabend zu Ende geht, werden rund 650.000 Gäste das Event besucht haben.

„Trotz der nahezu täglichen Niederschläge blicken wir auf ein abwechslungsreiches und fröhliches Schützenfest 2024 zurück. Die Besucher*innen haben auch in diesem Jahr gezeigt, wie sehr das Schützenfest Hannover in den Herzen der Menschen verankert ist. Das neu gestaltete Bä(h)renstarke Rundteil mit seiner gelungenen Mischung aus verschiedenen Ständen und einladenden Sitzgelegenheiten kam beim Publikum sehr gut an und schuf eine entspannte und offene Atmosphäre im Herzen des Festplatzes. Die Vielfalt der Attraktionen, die familienfreundlichen Angebote und das neue Schutz- und Fürsorgekonzept haben wieder einmal die Qualität des Festes und unseren stetigen Blick nach vorn unter Beweis gestellt. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr“, fasste Hannovers Dezernentin für Jugend, Familie und Sport Susanne Blasberg-Bense die zehn Festtage zusammen.

Bilanz der Veranstalter*innen

„Toller Platz, tolle Fahrgeschäfte, aber leider auch viel Regen und sehr niedrige Temperaturen – das unbeständige Wetter hat viele potenzielle Besucher*innen davon abgehalten, das diesjährige Schützenfest zu besuchen. Insbesondere der verregnete Ausmarsch, der dem Fest immer einen Schub gibt, tat weh. Aber die Stimmung im 3,5 Kilometer langen Zug war hervorragend – das zeigt, welch einen hohen Stellenwert der Ausmarsch in Hannover hat! Und nach dem Fest ist ja bekanntlich vor dem Fest: Wir treiben die Weiterentwicklung des Schützenfestes weiter voran und nehmen dabei nicht nur das kommende Jahr, sondern auch schon das nahende 500. Fest in den Blick“, so Schützenpräsident Paul-Eric Stolle.

Schutz- und Fürsorgekonzept

Mit drei zentralen Bausteinen hat das neue Schutz- und Fürsorgekonzept auf dem Schützenfest wichtige Impulse gesetzt. Der RückzugsRaum, ein Ort für Betroffene und Hilfesuchende, sowie die Saferspaces-App wurden gut angenommen und boten von Anfang an wertvolle Unterstützung. Besonders erfolgreich war der Einsatz des SupportTEAMS. Die Security- und Awareness-erfahrenen Kräfte wurden von allen Festbesucher auf dem Platz geschätzt und akzeptiert, auch die Zusammenarbeit mit den relevanten Schnittstellen und dem Schützenfest-Team war herausragend. Mit täglich rund 50 Informationsgesprächen über ihre Aufgaben trug das SupportTEAM maßgeblich dazu bei, die Besucher*innen einzubinden und für Sicherheitsthemen zu sensibilisieren. Konkrete Unterstützung und Hilfestellung leistete das Team insgesamt im niedrigen dreistelligen Bereich, was die Bedeutung und den Erfolg des Konzepts unterstreicht.

Schützendezernentin Susanne Blasberg-Bense ein positives Fazit: „Das Thema Schutz und Fürsorge mit dem SupportTEAM ergänzt die vorhandenen Helfer- und Sicherheitsstrukturen optimal. Die Rückmeldungen der Menschen sind durchweg positiv. Sowohl was die Präsenz des Themas betrifft als auch hinsichtlich der konkreten Hilfen, die geleistet wurden. Wir werden für die kommenden Jahre weiterhin daran arbeiten, Gemeinsam.Aufmerksam auf dem Schützenfest zu feiern und den Menschen die Möglichkeit bieten, in Vielfalt, Toleranz, aber auch in Verantwortung füreinander zu den großen Ereignissen unserer Stadt zusammenzukommen.“

Bilanz des DRK

Das DRK bilanzierte bis Sonntagmorgen 130 Versorgungen und 18 Transporte ins Krankenhaus. DRK-Gesamteinsatzleiter Florian Peters: „Wegen des durchwachsenen Wetters war es für die Einsatzkräfte ein relativ ruhiges Schützenfest. Wie immer haben alle Hand in Hand gearbeitet und die Kooperation mit den Veranstaltern war wie gewohnt sehr gut. Wir betreuen das Fest jetzt seit über 50 Jahren und freuen uns schon auf das nächste Schützenfest.“

Schausteller und Gastronomievertreter

Die Bilanz der Schausteller zieht Fred Hanstein, Vorsitzender des Niedersächsischen Landesverbandes der Markt- und Schaustellerbetriebe e. V.: „Das zweite Wochenende war eine tolle Aufholjagd, was die Besucherzahlen angeht, und hat zu einem versöhnlichen Ende des Festes geführt. Die beiden Großveranstaltungen am Freitag, das Bruce-Springsteen-Konzert im Stadion und das Viertelfinale der deutschen Fußballnationalmannschaft auf der Public-Viewing-Fläche am Waterlooplatz haben dazu beigetragen, dass das Schützenfest abends gut besucht war. Das hat den Festplatz und die Stimmung erheblich belebt.“

Spenden für den guten Zweck

Die vier amtierenden Bruchmeister Julia Schlawin, Daniel Bill, Pascal Küßner und Daniel Ebert hatten nicht nur viele repräsentative Pflichten, sie sammelten auch für einen guten Zweck. Die Bruchmeister-Aktion am Kröpcke am Sonnabend, 6. Juli, brachte rund 10.400 Euro. Der Erlös kommt dem Deutschen Kinderhospizverein e. V. zugute.

Außerdem haben die Teilnehmer der Star-Wars-Parade, Mitglieder des größten deutschen Star-Wars-Kostümclubs German Garrison, ihre Gage in Höhe von 500 Euro traditionell an das Kinderkrankenhaus auf der Bult gespendet.

Der DAV ehrte im „GriffReich“ an der Peiner Straße seine Jubilare

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Die diesjährigen Jubilare des DAV: (Hintere Reihe) Susann Breée, Dieter Hyrschke, Hansjörg Kraft, Monika Weidling-Raible, Wilhelm Ehlers; vordere Reihe: Lena Burandt (3. Vorsitzende), Dr. Siegrid Rieger, Bärbel Deierling, Irmtraut Schröder.

HANNOVER. Statt Kletterseil und Wanderschuhe gab es gestern (7. Juli) Ehrennadeln, Urkunden und Kaffee und Kuchen. Die Sektion Hannover des Deutschen Alpenvereins (DAV) ehrte in Ihrem Kletterzentrum „GriffReich“ an der Peinerstraße in Döhren eine ganze Reihe von Jubilaren. Von 25 bis über 50 Jahren reichte die Zeitspanne, die die treuen Mitglieder bereits im Alpenverein verbracht haben. Lena Burandt, 3. Vorsitzende in der Sektion Hannover, überreichte den langjährigen Mitgliedern die Auszeichnungen.

Lena Burandt, 3. Vorsitzende in der Sektion Hannover, überreichte den Jubilaren die Auszeichnungen. „Dabei erfuhr ich auch wieder einiges über unsere Mitglieder und ihre Geschichte im DAV. Die Gründe für die Mitgliedschaft reichen von pragmatischen Gründen, wie vergünstigte Hüttenübernachtungen und Versicherungsschutz in den Bergen, bis hin zu „Der DAV und die Berge sind mein Leben“. Aber auch aus den pragmatisch beginnenden Mitgliedschaften werden im Laufe der Zeit oft auch sehr aktive Mitglieder, die sich in unserer Sektion engagieren“, sagt sie.

Bevor sich die Jubilare bei Erdbeer-, Apfel- oder Schmandkuchen stärkten, stand ein anderthalbstündiger Rundgang durch die Historie des Stadtteils Döhren auf dem Programm. Das letzte Bauernhaus, die St. Petri-Kirche, die Reste der Döhrener Wolle und der Jammer waren unter anderem Ziele des Spaziergangs.

Stadt lässt Fahrräder im Regen stehen

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Vorerst kein Regenschutz für die Fahrradständer

HANNOVER. Am Freizeitheim Döhren fehlen überdachte Fahrradständer. Auf Antrag der SPD-Fraktion forderte der Bezirksrat Döhren-Wülfel in der Juni-Sitzung die Stadt Hannover zwar auf, einen Regenschutz für die vorhandenen Fahrradbügel zu schaffen. Doch die Verwaltung beschied den Wunsch nun abschlägig.

In einer Mitteilung aus dem Rathaus an die Ortspolitiker heißt es jetzt: „Die Überdachung der Fahrradparkplätze kann zurzeit aufgrund fehlender Kapazitäten nicht umgesetzt werden. Der Bau einer fach- und sachgerechten Überdachung erfordert einen erheblichen finanziellen Mitteleinsatz und zur Abstimmung und Umsetzung der Planung nicht unerhebliche personelle Kapazitäten. Beides steht aktuell nicht in ausreichendem Umfang zur Umsetzung dieser Maßnahme zur Verfügung.“

Damit lässt Hannover die Fahrräder langfristig erst einmal im Regen stehen. Abhilfe wird es wohl erst bei einem – noch völlig offenen – neuen Freizeitheim geben. Die Stadt: „Bei einem Neubau des Freizeitheims Döhren wird eine entsprechende Überdachung berücksichtigt.“