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Freitag, Mai 1, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Die HANNOVER MESSE ist das perfekte Schaufenster für Industrie 4.0

Platinen auf der HANNOVER Messe
Platinen auf der HANNOVER Messe © Deutsche Messe AG

Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse der Industrie

HANNOVER.

Industrie 4.0 ist eine Dachmarke, unter der sich Sensorikhersteller, Automatisierer, Robotikbauer, Softwarehersteller und Anwender versammeln. Mit dem Begriff entstand eine neue Begeisterung für die Automatisierung und damit auch für die Digitalisierung von industriellen Prozessen. Das lockte viele junge Menschen in die Industrieunternehmen.
 
Die Versprechen waren groß. Aber ist schon alles erreicht? Sicher nicht. Die Kritik an dem Terminus „Industrie 4.0“ kommt auch daher, dass er politisch sehr stark aufgeladen wurde, dass am Anfang jede Komponente „intelligent“ gemacht werden sollte, was sich oft nicht rechnete, und dass die Produktivität nicht nach oben schnellte. In den Anfangsjahren versuchte man, den Silicon-Valley-Konzernen nachzueifern. Das Fieber der Digitalisierung war ansteckend. Mittlerweile besinnt man sich auf seine eigenen Stärken und ausgerechnet die Tech-Konzerne suchten in den zurückliegenden Jahren verstärkt Kontakt zum deutschen Mittelstand und zur Industrie 4.0. Die ersten Früchte ernten Unternehmen in diesen Jahren und zeigen das auf der HANNOVER MESSE.
 
Die Verwaltungsschale war und ist ein Vorzeigeprojekt und liefert eine standardisierte Beschreibung von Komponenten, auf die viele Aussteller auf der HANNOVER MESSE mit ihren Produkten jetzt aufbauen und ihren Kunden Mehrwert anbieten. Die Verwaltungsschale ist thematisch eng verknüpft mit dem digitalen Zwilling. Am ersten Messetag diskutieren Industrievertreter über den „standardisierten digitalen Zwilling für eine nachhaltige Industrie.“ Der digitale Zwilling ist auch für Lenze ein entscheidendes Element auf der Plattform NUPANO. Die Idee: Maschinen- und Anlagenbauer wollen neue Erlösquellen erschließen. Der Druck auf sie wächst, denn sie müssen sich durch digitale Zusatzangebote differenzieren. Dafür fehlt es jedoch häufig an den passenden Ressourcen und dem notwendigen Know-how. Lenzes Open Automation Platform NUPANO soll dabei unterstützen. Sie bietet einen Raum für digitale Innovationen auf Maschinen- und Anlagenebene und schafft den Zugang zu neuen Geschäftsmodellen – und das ganz ohne Kenntnisse der Informationstechnologie (IT) aufseiten des Anwenders. Die Niedersachsen setzen dabei auf offene, bewährte IT-Architekturen und -Technologien. Der Aussteller schlägt damit die Brücke von der OT- zur IT-Welt.
 
Die HANNOVER MESSE ist das perfekte Schaufenster für Industrie 4.0. Es geht immer noch um vernetze Maschinen, Sensorik, Daten und Informationen, neue Geschäftsmodelle, aber auch um eine neue Denkweise in der Industrie: Unternehmen müssen auf Plattformen präsent sein, müssen eigene Plattformen entwickeln oder bespielen, Automatisierer müssen mit den Kunden kollaborieren, müssen auch in Open Source (ROS2 in der Robotik) denken, gemeinsam Produkte entwickeln, junge Unternehmen, neue Branchen wie die Gaming-Industrie (Gaming Engines in der Robotik) einbinden, voneinander lernen, in neuen Konstellationen zusammenarbeiten (Coopetition) und mit anderen Business-Cases Geld verdienen (Subscription). Das ist nicht immer leicht und Industrie 4.0 ist damit auch ein Kultur- und Bildungsthema.
 
Umfassende Trainings- und Qualifizierungsangebote für die Industrie 4.0 bietet beispielsweise Festo Didactic mit der CP-Factory, der universellen Industrie 4.0 Forschungs- und Lernplattform, an. Festo CTO Ansgar Kriwet unterstrich unlängst auf einer internen Veranstaltung, dass die Digitalisierung ein großes Bildungsthema sei. Gleichzeitig gab er einen Ausblick auf die Produkte von morgen. Vereinfacht zusammengefasst: eine „multipurpose Hardware as a software defined product packed with AI“.
 
Dass Open Source und die Industrie zusammenpassen können, beweist Kunbus mit seiner auf einem Raspberry Pi basierenden Hardware. Mit der S- und SE-Serie bekommt der Revolution Pi Zuwachs bei seinen Basismodulen RevPi Core, RevPi Connect und RevPi Flat. Ausgestattet mit dem Raspberry Pi Compute Module 4 S besitzen die Module nun den leistungsstarken 4-Kern-Prozessor Broadcom BCM2711 Arm Cortex-A72.
 
Aber wie geht es weiter? Manche sprechen schon von der Industrie 5.0. Doch den realistischen Blick auf die Fertigung von morgen hat sicher die SmartFactory aus Kaiserslautern. Mit ihrer Production Level 4 Demonstratorlandschaft sind die Macher vielleicht auch der ManufacturingX-Initiative schon einen Schritt voraus. Viele Ideen der ManufacturingX seien in der SmartFactory-KL bereits umgesetzt, verkündeten die Rheinland-Pfälzer im Vorfeld der Messe selbstbewusst. In Hannover lernen alle voneinander. Coopetition ist eben gefragt.
 
HANNOVER MESSE
Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse der Industrie. Ihr Leitthema „Industrial Transformation“ verbindet die Ausstellungsbereiche Automation, Motion & Drives, Digital Ecosystems, Energy Solutions, Engineered Parts & Solutions, Future Hub, Compressed Air & Vacuum und Global Business & Markets. Zu den Top-Themen zählen Industrie 4.0, CO2-neutrale Produktion, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Energiemanagement sowie Wasserstoff und Brennstoffzellen. Konferenzen und Foren ergänzen das Programm. Die nächste Ausgabe wird vom 17. bis zum 21. April in Hannover ausgerichtet. Das Partnerland 2023 ist Indonesien.

Oberbürgermeister Belit Onay geht in Elternzeit

Oberbürgermeister Belit Onay
Oberbürgermeister Belit Onay © Ulrich Stamm

„Meine Familie ist mir sehr wichtig und ich möchte auch Verantwortung in der Familienarbeit zu übernehmen“

HANNOVER.

Oberbürgermeister Belit Onay plant für die Monate Juli und August in Elternteilzeit zu gehen. Er wird seine wöchentliche Arbeitszeit auf 32 Stunden reduzieren. Eine entsprechende Drucksache ist den zuständigen Ratsgremien zur Entscheidung zugegangen und soll im Verwaltungsausschuss am 23.03.2023 beschlossen werden.

Oberbürgermeister Belit Onay freut sich auf die Zeit: „Meine Familie ist mir sehr wichtig und ich versuche trotz der zeitintensiven Arbeit in meinem Amt auch Verantwortung in der Familienarbeit zu übernehmen. Die zwei Monate möchte ich nutzen, um mehr Zeit mit meinen beiden kleinen Kindern zu verbringen und dafür einen verbindlichen Rahmen setzen.“

Die Vertretungsregelung für den Oberbürgermeister ist klar geregelt – auch in Notfallsituationen steht er selbstverständlich bereit.

Onay hebt darüber hinaus hervor, dass moderne und attraktive Arbeitgeber*innen auch familienfreundlich sein müssen. „Es steht allen Vätern unabhängig von ihrem Beruf oder ihrer Position offen, Verantwortung und Zeit für die Familie zu übernehmen. In welchem Umfang, ist eine individuelle Abwägung.“ Studien belegen, dass die Inanspruchnahme von Elternzeit durch Väter nachhaltig zu einer gerechteren Aufteilung der Care-und Erwerbsarbeit führt. Onay betont: „Ich möchte mit meiner Entscheidung alle Väter – nicht nur in unserer Stadtverwaltung – darin bestärken, von den Elternzeitmodellen Gebrauch zu machen. Führungskräfte übernehmen hier eine besondere Vorbildfunktion.“

Nach § 81 des Niedersächsisches Beamtengesetzes i.V.m. § 7 Abs. 1 der Mutterschutz- und Elternzeitverordnung des Bundes (MuSchEltZV) ist Beamtinnen und Beamten, die Anspruch auf Dienstbezüge haben, auf Antrag eine Teilzeitbeschäftigung bei Ihrem Dienstherrn bis zu 32 Wochenstunden im Durchschnitt eines Monats zu bewilligen, wenn zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen.

Nach § 6 MuSchEltZV i.V.m. § 15 Abs. 2 S. 2 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) kann von der Elternzeit ein Anteil von bis zu 24 Monaten zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes in Anspruch genommen werden. Nach § 16 BEEG muss die Elternzeit für diesen Zeitraum spätestens 13 Wochen vor Beginn der Elternzeit schriftlich vom Arbeitgeber bzw. Dienstherren verlangt werden.


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 22.März 2023

Indizes vom 21.03.2023
Indizes vom 21.03.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Die Erholung an Europas Börsen hat sich am Dienstag fortgesetzt. Die Erwartung stützte, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen am Mittwoch allenfalls moderat anhebt. Zudem half die Aussicht auf notfalls weitere Staatshilfen für strauchelnde US-Banken. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) beendete den Tag mit einem Plus von 1,51 Prozent auf 4181,60 Punkte. Damit hat der Eurozonen-Leitindex den Rückschlag seit Beginn der Bankenkrise in den USA vor anderthalb Wochen großteils aufgeholt.

Der französische CAC 40 stieg am Dienstag um 1,42 Prozent auf 7112,91 Punkte und der britische FTSE 100 gewann 1,79 Prozent auf 7536,22 Punkte.

Auch wenn die Anleger die Lage im Bankensektor wieder entspannter beurteilten, blieben die Entwicklungen im US-Finanzsektor weiter im Fokus, kommentierte Marktbeobachter Andreas Lipkow. Auch das Verhalten der Fed am Mittwoch sollte nicht unterschätzt werden. Allerdings scheine die Sorge, in diesem Börsenjahr womöglich erneut Kursgewinne zu verpassen, größer als die vor weiteren Kursrücksetzern.

Nach der beschlossenen Notübernahme der Schweizer Großbank Credit Suisse (Credit Suisse (CS)) durch die heimische Konkurrentin UBS, den Liquiditätshilfen der Notenbanken sowie der Zusicherung weiterer Staatshilfen für US-Banken falls nötig, blieb vor allem der gebeutelte Bankensektor weiter auf Erholungskurs.

Auch der am Mittwochabend anstehende Zinsentscheid der US-Notenbank Fed scheint den Anlegern keine großen Sorgen zu bereiten. Anleger rechnen aktuell mit einem kleinen Zinsschritt von 25 Basispunkten. Analyst Konstantin Oldenburger vom Broker CMC Markets geht sogar davon aus, dass der vor einem Jahr angelaufene Erhöhungszyklus damit erst einmal ein Ende finden dürfte. Einige Anleger erwarteten sogar wieder Zinssenkungen in den USA gegen Ende des Jahres, schrieb Franck Dixmier, Anleihechef von Allianz Global Investors.

Die Finanzdienstleister- und die Bankenbranche waren im marktbreiten Stoxx Europe 600 die Favoriten mit Erholungsgewinnen um die vier Prozent. Dennoch blieben sie damit immer noch deutlich unter ihrem Kursniveau von vor anderthalb Wochen. Die Aktien der UBS erholten sich allerdings sehr deutlich mit einem Plus von etwas mehr als 12 Prozent. Die Anteile der Credit Suisse stiegen von ihrem rekordtiefen Niveau aus um etwas mehr als 7 Prozent.

Stark gefragt waren auch Papiere der Öl– und Gasbranche, von Versicherern oder auch aus dem Reise- und Freizeitbereich.

Unter den Einzelwerten standen in London zudem die Aktien von Kingfisher nach Jahreszahlen im Blick und büßten nach anfänglichen Gewinnen 1,5 Prozent ein. Laut Analyst James Grzinic von Jefferies seien die erfreulichen mittelfristigen Ziele der Baumarktkette wegen Bedenken über einen „nebulösen Kurs der Margenentwicklung in Frankreich und eine schwerfälligere Entwicklung in Polen“ in den Hintergrund gerückt. „Im weiteren Sinne bedeutet dies, dass ein Großteil der kurzfristigen Gewinnentwicklung von der Stabilität der Margen im Vereinigten Königreich abhängt.

Quelle:finanzen.net


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Hannover Nachrichten vom 21.März 2023

Das INI Hannover am Abend
Das INI Hannover am Abend © Ulrich Stamm

Aktuelle News aus der Landeshauptstadt

HANNOVER.

Stadtentwicklung – Smarte Impulse für die Zukunft Hannovers

Hannover ist auf dem Weg zur Smart City.  Digitale Lösungen und Zukunftstechnologien sollen Hannover als lebenswerte und attraktive Stadt stärken. Impulse dafür lieferte jetzt eine zweitägige „Smart-City-Werkstadt“, zu der die Landeshauptstadt in Kooperation mit der Hochschule Hannover zahlreiche Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und sozialen Einrichtungen eingeladen hatte.

Ergebnis der Werkstadt ist ein Fundus von Ideen. Demnach verfügt eine künftige Smart City Hannover beispielsweise über eine „Erlebniswelt ÖPNV“, in der autonom fahrende und smart gesteuerte  Busse die Fahrgäste unabhängig von Haltestellen an ihre Ziele bringen.

Viele weitere Vorschläge wurden skizziert: darunter der einer digitalen Plattform mit dem Namen „HannoFairTeilt“, die Kompetenzen und mögliche Dienstleistungen in Nachbarschaften bündelt, oder eine mobile „Wanderbaumallee“, die Grün auf asphaltierte Plätze und Straßen bringt. Smart City-Lösungen, so hieß es in der Werkstadt, eigneten sich auch, um die Stadt als außerschulischen Lernort besser zu etablieren oder beispielsweise das Kulturleben und seine Akteur*innen besser zu vernetzen.


Stadt arbeitet bereits an konkreten Projekten


Wie Oberbürgermeister Belit Onay in einem Impulsvortrag betonte, verfolgt die Stadtverwaltung bereits  konkrete Smart-City-Projekte, die in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden sollen – und für die bereits Fördergelder eingeworben worden seien.

So sollen in einigen Bereichen der Innenstadt unterirdische Zisternen, die Regenwasser einfangen, als intelligente Wassertankstellen eine sensorgesteuerte Bewässerung von Bäumen und sprühende Wasserelemente bei Hitze ermöglichen.

Ein weiteres Projekt ist die Installation von  Ampeln, die nicht nur mit Autos, sondern auch mit Radfahrenden interagieren. Augmented-Reality-Anwendungen sollen künftig  Stadtgeschichte im öffentlichen Raum erlebbar machen.

Im Aufbau befinden sich eine Datenplattform, auf der Informationen zentral gebündelt und aufbereitet werden können, sowie ein digitaler Zwilling der Stadt Hannover, der Stadtplanungsprozesse erleichtert. Außerdem erweitert die Stadt kontinuierlich ihr digitales Service-Portal.


„Viel Energie und Kreativität“

Belit Onay sieht die Entwicklung der Smart City vor allem als Chance für das städtische Gemeinwesen. „Wir alle erleben den Klimawandel und seine Folgen, wir spüren den Anpassungsdruck in den Innenstädten,  und wir alle sehen, dass Mobilität neu gedacht werden muss. Beim Umbau von Städten zu resilienten, klimaneutralen und lebenswerten Orten helfen kluge Ideen für technische und datenbasierte Innovationen“, betonte der Oberbürgermeister.  

„Sehr viel Energie und Kreativität sind in der ,Smart-City-Werkstadt‘ freigesetzt worden“, sagte Prof. Gunnar Spellmeyer von der Hochschule Hannover, die als Partnerin der Landeshauptstadt das Projekt begleitet. „Es ist ermutigend, dass es viele engagierte Menschen gibt, die den Willen haben, die Zukunft der Stadt zu gestalten.“


Fahrbibliothek der Stadtbibliothek Hannover fällt vom 27. März bis zum 6. April betriebsbedingt aus

Wegen Reparaturarbeiten fährt die Fahrbibliothek vom 27. März bis zum 6. April alle 17 Haltestellen nicht an.

Betroffen sind:

  • Ahlem / 28. März
  • Anderten / 6. April
  • Bult / 4. April
  • Groß Buchholz / 29. März
  • Kirchrode / 5. April
  • List / 29. März
  • Marienwerder / 30. März
  • Mittelfeld / 5. April
  • Sahlkamp /Schwarzwaldstr. / 3. April
  • Sahlkamp /Tempelhofweg / 3. April
  • Stöcken / Schwarze Heide / 28. März
  • Stöcken/ Eichsfelder Str. / 28. März
  • Vinnhorst / 30. März
  • Waldheim / 27. März
  • Wettbergen / 4. April
  • Wülferode / 5. April
  • Zoo / 27. März

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Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen wegen des Hannover-Marathons

Marathonläufer in Hannover
Marathonläufer in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Wegen des ADAC-Hannover-Marathons werden in der Landeshauptstadt am Sonntag (26. März) in der Zeit von 7.30 bis 16 Uhr zahlreiche Straßen in den Stadtteilen Mitte, Döhren, List, Vahrenwald, Groß-Buchholz und Nordstadt gesperrt. Die betroffenen Straßen in den Stadtteilen Südstadt und Oststadt werden dem Veranstaltungsablauf entsprechend früher wieder freigegeben. Bereits am Freitag (24. März) ab 19.30 Uhr wird der Friedrichswall für den Aufbau des Start- und Zielbereichs bis Sonntag (26. März), 19 Uhr, gesperrt. Entlang der Laufstrecken gilt bereits frühzeitig ein generelles Haltverbot.

Während der Laufveranstaltung am Sonntag sind auch einige Hauptverkehrsstraßen und Zufahrten in die Innenstadt gesperrt. In Richtung Zentrum/Hauptbahnhof stehen insbesondere folgende Umleitungsrouten zur Verfügung, die auch ausgeschildert sind:

Aus nördlicher, westlicher und südlicher Richtung über Westschnellweg (B6), Bremer Damm, Königsworther Platz, Schloßwender Straße, Arndtstraße, Hamburger Allee, Lister Meile und Rundestraße. Aus Richtung Osten und Süden über Hans-Böckler-Allee, Marienstraße, Berliner Allee, Lister Meile und Rundestraße.

Um die Erreichbarkeit der von den Sperrungen betroffenen Gebiete sicherzustellen, werden an einigen Straßen Durchlassstellen eingerichtet. Dort besteht die Möglichkeit, die gesperrte Strecke zu überqueren – wenn der Veranstaltungsablauf es zulässt. Mit längeren Wartezeiten ist allerdings zu rechnen.

Die Durchlassstellen:

  • Riepestraße / Heuerstraße / Landwehrgraben
  • Hildesheimer Straße / Abelmannstraße
  • Hildesheimer Straße / Raimundstraße
  • Hildesheimer Straße / Krausenstraße / Bürgermeister-Fink-Straße
  • Rundestraße / Fernroder Straße
  • Berliner Allee/Königstraße
  • Hermann-Bahlsen-Allee / Gehägestraße
  • Klingerstraße / Hermann-Bahlsen-Allee
  • Groß-Buchholzer Kirchweg / Kapellenbrink /Hesemannstraße
  • Podbielskistraße / Klingerstraße
  • Podbielskistraße / Hermann-Bahlsen-Allee
  • Hohenzollernstraße / Heinrichstraße
  • Friesenstraße / Eichstraße
  • Lister Kirchweg / Ferdinand-Wallbrecht-Straße
  • Melanchthonstraße / Vahrenwalder Straße / Niedersachsenring
  • Melanchthonstraße / Guts-Muths-Straße
  • Weidendamm / Kopernikusstraße (nur stadtauswärts)
  • Engelbosteler Damm / Kopernikusstraße
  • Kapitän-von-Müller-Straße / Wilhelmshavener Straße / Theodor-Krüger-Straße
  • Goethestraße / Leibnizufer
  • Schmiedestraße / Karmarschstraße / Marktstraße
  • Pasteurallee / Meersmannufer
  • Podbielskistraße / Gehaplatz
  • Ferdinand-Wallbrecht-Straße / Waldstraße

Für Auskünfte über Laufstrecke, Straßensperrungen und die ausgewiesenen Fahrtrichtungsempfehlungen richtet die Landeshauptstadt unter den Telefonnummern (05 11) 16 83 09 61, -62 und -63 eine Hotline ein, die am Freitag (24. März) von 8 bis 14 Uhr, Sonnabend (25. März) von 8 bis 15 Uhr und am Sonntag (26. März) von 8 bis 15 Uhr besetzt sein wird.

Der Verlauf der Marathonstrecke am Sonntag (26. März) im Einzelnen:

Friedrichswall – Friederikenplatz – Lavesallee – Am Schützenplatz – Bruchmeisterallee – Robert-Enke-Straße – Arthur-Menge-Ufer – Kurt-Schwitters-Platz – Rudolf-von-Bennigsen-Ufer – Schützenallee – Brückstraße – Wiehbergstraße – Bothmerstraße – Hildesheimer Straße – Aegidientorplatz – Georgstraße – (über Kröpcke) – Bahnhofstraße – Ernst-August-Platz – Fernroder Straße – Berliner Allee – Schiffgraben –  Fritz-Behrens-Allee (Zoo) – Waldchaussee – Steuerndieb – Gehägestraße – Hermann-Bahlsen-Allee – Groß-Buchholzer-Straße – Silberstraße – Pasteurallee – Podbielskistraße – Böcklinplatz – Walderseestraße – Bernadotteallee – Fritz-Behrens-Allee – Neues Haus – Hohenzollernstraße – Bödekerstraße – Friesenstraße – Lister Meile – Hamburger Allee – Celler Straße – Edenstraße – Jakobistraße – Voßstraße – Moltkeplatz – Waldstraße – Lister Straße – Bunsenstraße – Lister Kirchweg – Isernhagener Straße – Werderstraße – Vahrenwalder Straße – Büttnerstraße – Karl-Imhoff-Weg – Im Othfelde – Daimlerstraße – Guts-Muths-Straße – Philipsbornstaße – Kopernikusstraße – An der Lutherkirche – Schaufelder Straße – Appelstraße – Alleestraße – Nienburger Straße – Königsworther Platz – Jägerstraße – Lodyweg – Wilhelmshavener Straße – Grotefendstraße – Königsworther Straße – Brühlstraße – Leibnizufer – Friederikenplatz – Friedrichswall.

Auch in den angrenzenden Straßen ist mit Sperrungen und Beeintächtigungen zu rechnen.

Zuschauer*innen und Teilnehmenden wird empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Für die Teilnehmer*innen der Veranstaltung ist die Nutzung am Sonnabend und Sonntag unter Vorlage der Meldebestätigung/Startnummer frei.

BLOW UP Extreme: Deutsche Messe holt Mega-Event für Hindernisparcours-Sportler und Hüpfburgenfans nach Hannover

blow up extreme messe hannover

Akropolis, Kobra, Skorpion, Adler, Eisberg – ein Traum für Hindernisparcours-Sportler und Hüpfburgenfans vom 1. bis 21.August 2023

HANNOVER.

Akropolis, Kobra, Skorpion, Adler, Eisberg – Hindernisparcours-Sportler und Hüpfburgenfans wissen bei diesen Worten sofort, wovon die Rede ist: BLOW UP Extreme kommt vom 1. bis 21. August 2023 nach Hannover und belegt für drei Wochen die Messehallen 6 bis 9 und die Außenfläche rund um das Haus der Nationen im Südosten des Messegeländes.
 
Die Deutsche Messe konnte den niederländischen Veranstalter BLOW UP EXTREME für das hannoversche Messegelände als Standort für das „Indoor & Outdoor“-Spektakel begeistern.
 
„Wir laden alle Hannoveranerinnen und Hannoveraner sowie die gesamte Region ein, sich diese wahnsinnig aufwendigen und beeindruckenden Hindernisparcours und Attraktionen live anzuschauen und auszuprobieren. Das wird für Groß und Klein, Jung und Alt sowie für Hobby-, aber auch Extrem-Parkour-Sportler eine ganz besondere Erfahrung“, sagt Robert Bachmann, Director Venue Sales, Deutsche Messe AG.
 
Die vier Messehallen sind auf mehr als 70 000 Quadratmetern Fläche ein Spiel-, Hüpf- und Sportparadies der Extraklasse. Je nach Ticket kann man sich über drei Stunden auf mehr als 55 unterschiedlichen aufblasbaren Attraktionen austoben. Vom längsten aufblasbaren Hindernisparcours der Welt mit 662 Metern Länge bis hin zu einer 30 x 30 Meter großen Hüpfburg mit bis zu fünf Meter hohen Basejumps.
 
In der „Extreme Area“ ist mit der Cobra der weltweit größte Indoor-Hindernislauf für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren untergebracht. 662 Meter Länge versprechen eine Menge Spaß, erfordern aber zeitgleich Kondition und Geschicklichkeit. Auch die Akropolis, der Skorpion, der Eisberg, der Jüngling und der Adler sind in direkter Nähe untergebracht. In der „Game Area“ gibt es coole Aktivitäten und Spiele wie beispielsweise Swingball, Kletterwände, Zeitläufe und Ballspiele für Groß und Klein. Die „Freestyle Area“ richtet sich an alle Kids und bietet 16 spannende Attraktionen, darunter Hindernisläufe, Spielgeräte und den Juvenile – eine XXL-Sprunginsel auf 625 Quadratmetern Fläche. Der vierte Bereich hält einen großen Mix mit insgesamt acht riesigen Familienhindernissen bereit. Dort tritt jeder gegen jeden an.
 
Die vier Hallen sind an allen Wochentagen von 09:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Tickets werden pro Person, Tag und Slot gebucht: Slot 1 (09:00–13:00 Uhr), Slot 2 (14:00–18:00 Uhr), Slot 3 (19:00–23:00 Uhr).
 
Der Ticketshop öffnet in Kürze. Weitere Infos zu Ticketpreisen und -arten folgen auf der Website.


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Candle-Night in der Marktkirche Hannover

Hochzeitsring an Finger stecken
Trauung eines Brautpaares - Symbolfoto © Ulrich Stamm

Heiraten am 23.3.23

HANNOVER.

Ein besonderes Hochzeitsdatum ist der 23.3.23: An diesem Tag werden sich 16  Paare in der romantisch mit Kerzen beleuchteten Marktkirche in der Zeit von 17-24 Uhr das „Ja-Wort“ geben. Die Paare sind bereits standesamtlich getraut und möchten gern den kirchlichen Segen erhalten.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse“, sagt Pastor Marc Blessing, „aus dem Grund haben wir das Angebot um drei Stunden erweitert“. Zusammen mit Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, Pastor Stephan Lackner und Pastor Martin Miehlke wird der Pastor an der Marktkirche die Hochzeitspaare segnen.

Jede Trauung wird persönlich gestaltet und dauert 23 Minuten; dem Datum entsprechend. Das Hochzeitspaar kann allein oder mit einigen Freunden oder mit vielen Gästen ihre kirchliche Trauung begehen.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Wasser ist ein kostbares Gut

Illuminierte Stadtentwässerung Hannover zum Tag des Wassers
Lichtinstallation zum Tag des Wasers (22.03.2021) am Gebäude der Stadtentwässerung Hannover-Archivfoto © Ulrich Stamm

Niedersächsisches Umweltministerium entwickelt ‚Masterplan Wasser‘

HANNOVER.

Zum Welttag des Wassers am Dienstag (22.03.2023) betont Umweltminister Christian Meyer die Wichtigkeit der Ressource Wasser: „Wasser ist ein kostbares Gut, unser Trinkwasser muss die höchste Priorität haben. Gerade angesichts der Klimakrise begreifen wir die Bedeutung und den Wert von Wasser gerade wieder neu. Dürreperioden verursachen schon jetzt Wassermangel und in Teilen Niedersachsens ist der Grundwasserstand viel zu niedrig. Dazu kommt, dass Schadstoffeinträge die Qualität unseres Wassers gefährden. Wir müssen sparsamer mit dieser lebenswichtigen Ressource umgehen und sie mit allen Mitteln schützen, um die Versorgung mit Wasser in guter Qualität auch zukünftig sicherzustellen.“

Mit dem ‚Masterplan Wasser‘ will das Umweltministerium gemeinsam mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern ein nachhaltiges, integriertes Wassermanagement aufbauen. Es soll auf das Niedersächsische Wasserversorgungskonzept aufbauen und es weiterentwickeln. Zusammen mit Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Industrie und Naturschutzverbänden soll Wassermanagement als Daueraufgabe fest verankert werden. Der ‚Masterplan Wasser‘ soll Land, Kommunen und die Öffentlichkeit im Bereich Wasserwirtschaft mit wichtigen Informationen und Daten unterstützen, damit regionale Konzepte zum Mengenmanagement und zur Starkregenvorsorge entwickelt werden können. 

Neben der Vorsorge für akuten Wassermangel, dem Grundwassermengenmanagement sowie dem Hochwasserschutz sollen auch der Schutz des Grundwassers gegen Schadstoffbelastungen und die Entwicklung der niedersächsischen Fließgewässer Teil des Konzepts sein. So ist geplant, die Grundwasserneubildung stärker zu fördern und mehr Regenwasser zu nutzen. Es gelte, das Wasser verstärkt „in der Fläche“ zu halten – also es im Boden zu binden anstatt durch Kanalisation oder Vorfluter ungenutzt abzuleiten, so Minister Meyer. In den Städten und Kommunen werde dafür ein modernes Regenwassermanagement benötigt. So können Flächen geschaffen werden, die in der Lage sind, große Mengen an Wasser aufzunehmen und zeitverzögert wieder abzugeben. 

„Wichtig ist auch eine verstärkte Entsiegelung von Flächen, um das vorhandene Wasser zu nutzen“, so Meyer. „In Niedersachsen werden wir uns zudem um die Wiedervernässung von Mooren kümmern, sie sind ein wichtiger Wasserspeicher. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium entwickeln wir eine Landesstrategie Moorbodenschutz. Auch das naturschonende Auenmanagement führt dazu, Wasser möglichst in der Fläche zu halten. Wir müssen besser auf zukünftig drohende Trockenphasen vorbereitet sein.“  


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enercity swinging hannover am 18. Mai 2023

v.l. Oberbürgermeister Belit Onay, Vorstandsvorsitzende enercity Dr. Susanna Zapreva und Vorsitzende Jazz Club Hannover Dr. Vanessa Erstmann©enercity
v.l. Oberbürgermeister Belit Onay, Vorstandsvorsitzende enercity Dr. Susanna Zapreva und Vorsitzende Jazz Club Hannover Dr. Vanessa Erstmann©enercity

Hannover erwartet zehntausende Musikfans – Internationale Jazzgrößen und hochkarätiges Programm wieder vor dem Neuen Rathaus

HANNOVER.

Es ist endlich wieder zurück vor dem Neuen Rathaus Hannover: Norddeutschlands größtes Open-Air-Jazz-Festival. Nach Jahren der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Veränderungen ist „enercity swinging hannover“ zurück an alter Stelle und am gewohnten Datum: Am 18. Mai 2023, dem Himmelfahrtstag, steigt das Musik-Event mit mehr als 40.000 Menschen im Herzen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Als Hauptsponsor macht es enercity möglich, dass Besucherinnen und Besucher kostenlos dabei sein können. Zusammen mit dem Jazz Club Hannover präsentiert der Energiedienstleister ein hochkarätiges Programm mit internationalen Jazzgrößen.

Im Mosaiksaal des Neuen Rathauses stellten enercity, die Landeshauptstadt Hannover und der Jazz Club nun das Programm vor. Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover, sagte: „Nach und nach findet die hannoversche Kulturbranche aus der Corona-Zeit den Weg in die Normalität zurück. So auch das beliebte Open-Air-Jazz-Festival enercity swinging hannover: 2020 fiel es pandemiebedingt komplett aus, ein Jahr später konnte es auf der Parkbühne stattfinden, 2022 war es wieder möglich, am Trammplatz zu feiern, allerdings erst im September. In diesem Jahr ist es endlich so weit – Hannover trifft sich wie schon seit mehr als 50 Jahren am Himmelfahrtstag vor dem schönen Rathaus zum Jazz. Was sich auch in diesen schwierigen Jahren nicht verändert hat, war die hohe Qualität der auftretenden Künstler*innen – nicht umsonst ist enercity swinging hannover ein fester Bestandteil des Kulturprogramms der Stadt.“

Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende von enercity, erklärte: „Das Jazz-Festival und enercity gehören seit 18 Jahren zusammen. Wir freuen uns sehr, unseren Kundinnen und Kunden dieses kulturelle Highlight wieder im Herzen Hannovers präsentieren zu können. Seit 2005 ist enercity Namensgeber, seitdem kamen mehr als eine halbe Million Musikfans und machen ‘enercity swinging hannover’ zum größten Jazz-Festival Norddeutschlands. Diese Erfolgsgeschichte schreiben wir weiter – und haben unseren Vertrag als Hauptsponsor mit dem Jazz Club Hannover bis 2025 verlängert.“

Hochkarätiges Programm 

Wie in den Vorjahren bietet „enercity swinging hannover 2023“ ein energiegeladenes Musikprogramm, das mit Swing, R’n’B, Funk, Soul und rockigem Jazz begeistert. Internationale Größen stehen auf dem Programm. Eröffnet wird das Festival vom Knut Richter Swingtett, anschließend heizt das englisch-deutsche Quintett Armstrong’s Ambassadors ordentlich ein. Nachfolgend treten mit Lan Dokey, Bill Evans, Felix Pastorius und Harvey Mason gleich vier große Stars des Jazz & Funk-Genres auf. Zum Schluss folgt die Gruppe Brooklyn Funk Essentials aus New York City. Ihre Musik geht über Genre-Grenzen hinaus und elektrifiziert seit 30 Jahren die Tanzflächen dieser Erde. Bereits am Vortag, dem 17. Mai, findet die Jazz-Night im Kuppelsaal mit rund 2000 Gästen statt. Die Tickets für die Jazz-Night gibt es an allen Vorverkaufsstellen, im Jazzclub sowie an der Abendkasse.

„Für das Team vom Jazz Club Hannover ist es eine besondere Freude, dass unser traditionelles Jazzfestival wieder am Himmelfahrtstag auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus stattfinden kann“, sagte Jazz Club-Vorsitzende Dr. Vanessa Erstmann. „Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit enercity und zahlreichen Hannoveraner*innen eine rauschende Jazz Night im Kuppelsaal zu feiern und einen Tag später ein abwechslungsreiches Open-Air-Programm vor dem Neuen Rathaus zu genießen.“

Vor Ort und unter https://www.enercity.de/unternehmen/verantwortung/regionales-engagement/jazz/gewinnspiel wird es wieder das beliebte Gewinnspiel für enercity-Kundinnen und Kunden geben. Zu gewinnen gibt es ein neues E-Bike im Wert von 3000 Euro. Der Eintritt zum „enercity swinging hannover“ ist selbstverständlich frei. 

Das Programm für „enercity swinging hannover 2023“

Mittwoch, 17.05.2023

Jazz Night im HCC Hannover / Kuppelsaal

18:00 Uhr Einlass

19:00  –  20:15 Uhr    Armstrong’s Ambassadors

20:30  –  21:45 Uhr    Jazz/Takes Supergroup

22:15  –  23:45 Uhr    Brooklyn Funk Essentials

Donnerstag, 18.05.2023

Open-Air-Festival am Himmelfahrtstag / Trammplatz

10:30  –  11:30 Uhr    Knut Richter Swingtett

11:40  –  12:00 Uhr    Workshopchor der Gospelkirche, Ltg. Volney Morgan

12:15  –  13:30 Uhr    Armstrong’s Ambassadors

14:00  –  15:30 Uhr    Jazz/Takes Supergroup

16:00  –  17:30 Uhr    Brooklyn Funk Essentials

Region Hannover: Job- und Sozialtickets als 365-Euro-Version beschlossen

Strassenbahn
Strassenbahn- Symbolfoto © Ulrich Stamm

Deutschlandticket wird durch Zuschuss der Region künftig günstiger

REGION HANNOVER.

Die Regionsversammlung hat am Dienstag (21.März 2023) die 365-Euro-Variante des Deutschlandtickets für Job- und Sozialtickets beschlossen. Damit haben alle kommunalpolitischen Gremien den Weg dafür freigemacht, dass das bundesweit zum 1. Mai eingeführte 49-Euro-Deutschlandticket in der Region Hannover für Job- und Sozialticket-Berechtigte für rund 30,40 Euro zu haben sein wird. Sie bekommen das Deutschlandticket im GVH als „Hannover Jobticket“ und „Hannover Sozialticket“.

Regionspräsident Steffen Krach: „Es ist herausragend, dass wir diese Ticketinnovation in so kurzer Zeit auf den Weg gebracht haben. Dafür bin ich der Regionsversammlung und dem GVH, aber auch dem Bund und dem Land Niedersachsen sehr dankbar. Es zeigt, was möglich ist, wenn alle pragmatisch an einem Strang ziehen.

Jetzt gilt es, das Ticket an die Leute zu kriegen. Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem äußerst attraktiven Angebot viele neue Menschen für den ÖPNV in der Region Hannover begeistern können. Denn eines ist klar: Wir haben hier ein tolles Bahn- und Busnetz, das es sehr gut verträgt, wenn viele Menschen es nutzen. Deswegen ist mir auch wichtig, dass nicht nur Jobticket-Bezieher*innen davon profitieren, sondern auch Empfänger*innen von Transferleistungen.“

Voraussetzung für das vergünstigte Jobticket ist, dass sich die Betriebsstätte des Arbeitgebers in der Region Hannover befindet. Schließen Unternehmen mit dem GVH einen Vertrag über ein Jobticket ab, gewährt die Region Hannover den teilnehmenden Unternehmen einen Rabatt von 13 Prozent, diese zahlen dann 25 Prozent auf den Preis des regulären Deutschlandtickets, so dass die Abonnenten rund 30,40 Euro im Monat zahlen.

Darüber hinaus wird es auch eine weiter vergünstigte Jobticket-Variante geben, bei der der GVH einen Rabatt von 40 Prozent auf das Deutschlandticket gewährt und die teilnehmenden Unternehmen die restlichen 60 Prozent zuzahlen, so dass das Jobticket für die Mitarbeitenden komplett kostenlos sein wird („Hannover Jobticket 100“). Das Jobticket ist bereits für Unternehmen ab einer angestellten Person verfügbar.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: „Das Jobticket ist ein hochattraktives Angebot. Denn Unternehmen haben damit die Möglichkeit, ihren Angestellten ein noch günstigeres Deutschland-Ticket anzubieten. So etwas hilft natürlich zusammen mit einem konsequenten ÖPNV-Ausbau dabei, Menschen für den Nahverkehr zu gewinnen. Gleichzeitig macht ein von der Region bezuschusstes Jobticket den Wirtschaftsraum Hannover noch attraktiver. Davon profitieren am Ende alle.“

Beim Sozialticket Hannover bezuschusst die Region Hannover den kompletten Differenzbetrag zum Jahresbeitrag von 365 Euro. Zielgruppe für das Ticket sind Menschen, die aktuell die S-Karte der Region erhalten – das waren zuletzt rund 147.000 Menschen. Anspruch haben: Empfänger*innen von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II (Grundsicherung für Arbeitssuchende/„Bürgergeld“) und XII (Sozialhilfe), nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und der Kriegsopferfürsorge.

Darüber hinaus haben auch Rentner*innen Anspruch auf das Sozialticket, wenn sie mit einer Person, die Arbeitslosengeld II bezieht, eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke: „Mobil zu sein, bedeutet teilhaben zu können – die Region schreibt derzeit die rund 150.000 S-Karten-Berechtigten in der Region Hannover an, damit alle über den günstigen Tarif informiert sind und nutzen können. Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, allen Menschen ein bezahlbares ÖPNV-Angebot machen zu können.“

Mitnahmeregelung gegen Aufpreis, auch analoge Variante in Planung

In beiden Fällen haben die Abonnenten weiterhin die Möglichkeit, im Gebiet des GVH gegen einen monatlichen Aufpreis von 4,90 Euro einen Erwachsenen oder drei Kinder montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig mitzunehmen. Diese Möglichkeit bietet das Deutschlandticket in seiner ursprünglichen Form nicht, sie ist eine Besonderheit, die die Regionsversammlung ebenfalls beschlossen hat.

Das Deutschlandticket wird in der Region Hannover voraussichtlich nicht nur rein digital, sondern auch als in einer analogen Variante erhältlich sein. Der Vorverkauf für das Deutschlandticket startet am 3. April 2023, ab dem 1. Mai gilt es bundesweit im öffentlichen Nahverkehr. Regionspräsident Steffen Krach mahnt nichtsdestotrotz zu Besonnenheit: „Wir haben hier in Windeseile eine Revolution des bisherigen Ticketsystems geschafft – das muss man betonen.

Gleichzeitig ist klar, dass es bei der Umstellung noch den einen oder anderen Ruckler geben wird. Rein technisch wird es für die Kolleg*innen des GVH eine Herausforderung sein, die Umstellung schnell in die Wege zu leiten und auch die Arbeitgeber werden Zeit brauchen, um ihren Arbeitnehmer*innen das Hannover Jobticket anzubieten. Wichtig ist aber, dass wir jetzt die Sicherheit der politischen Entscheidung haben. Der Rest wird sich regeln.

Der Bundestag hat das Gesetz für ein Deutschlandticket bereits beschlossen, der Beschluss des Bundesrates steht noch aus. Er ist für den 31. März avisiert. Der Beschluss zum Deutschlandticket ist die Voraussetzung für das Hannover Job- und Sozialticket.


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