16 C
Hannover
Freitag, Mai 1, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

Start Blog Seite 153

Digitales Parken am Hannover Airport

Anfahrt zum Hannover Airport
Anfahrt zum Hannover Airport © Hannover Airport / Marek Kruszewski

Ab April startet das neue System von Peter Park auf den Kurzzeitparkplätzen

HANNOVER.

Der Hannover Airport lässt derzeit auf den Kurzzeitparkplätzen vor den Terminals das Parksystem des System – und Serviceanbieters Peter Park System GmbH installieren.  Ab April wird das System in der Ankunftsebene in Betrieb genommen. Zu den Sommerferien wird dann auch das Parken in der Abflugebene digital.

Das neue System dürfte vielen Fluggästen und Besuchern aus Hannover schon vom Parkhaus am Hauptbahnhof Hannover bekannt sein. Dort wurde das System bereits vor einiger Zeit erfolgreich eingeführt.

Klare Vorteile

Für Fluggäste und Besucher ist das neue System äußerst bequem und kundenfreundlich. Die wesentliche Neuerung: Bezahlt wird künftig nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Verlassen des Parkplatzes. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon beim Verlassen des Fahrzeuges für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Der zu begleichende Betrag beschränkt sich auf die tatsächlich geparkte Verweildauer.

Der Parkvorgang beginnt und endet automatisch beim Einfahren und Verlassen der Parkflächen. Das Parken geht damit schneller und einfacher. Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht, das reduziert Kosten und Müll.

Für die Flughafengesellschaft reduzieren sich Aufwand und Kosten durch die digitale Verwaltung von Parkflächen und Parkverstößen. Auch ist keine Fremdfirma zur Parkscheinkontrolle mehr erforderlich.

Funktionsweise des neuen Systems

Beim Ein- und Ausfahren zum Terminalbereich wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kennzeichens an einem der bedienfreundlichen Kassenautomaten. Das System bietet umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten von Bargeld bis hin zu Karte, Apple und Google Pay (NFC) sowie Online-Zahlungen via App.

Der zu begleichende Betrag beschränkt mit der Einführung auf die tatsächlich geparkte Verweildauer. Ausgehängte Beschilderung erinnert nochmals daran, das Bezahlen vor dem Wegfahren nicht zu vergessen. Ist der Zahlungsvorgang abgeschlossen, kann die Fläche mit dem Fahrzeug nahtlos und ohne Anhalten verlassen werden.

Wird die Parkfläche innerhalb der 10 Minuten Freiparkdauer wieder verlassen, fällt kein Parkentgelt an und man kann sich den Gang zum Kassenautomaten sparen, was den Vorgang zusätzlich vereinfacht.

Wichtiger Hinweis für alle Nutzer: Es werden nur eine Bildaufnahme des Fahrzeug-Kennzeichens sowie eine Textdatei mit Zeit- und Datumsstempel zur Ermittlung der Parkdauer festgehalten. Es findet ausdrücklich keine Video-Aufzeichnung statt. Es wird auch kein öffentlicher Grund erfasst. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gemäß Art 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO. Liegt kein Parkverstoß vor und erfolgt die Zahlung vor Verlassen des Parkplatzes, werden die Daten über Ein- und Ausfahrt automatisch gelöscht. 

Flughafen-Pressesprecher Sönke Jacobsen: „Wir möchten unseren Service für alle Besucher und Fluggäste des Hannover Airport immer weiter verbessern und freuen uns daher, wenn wir ein bequemes und kundenfreundliches Parksystem anbieten können. Mit Peter Park, einem der Marktführer im Bereich digitaler Parkraumverwaltung, haben wir dabei einen kompetenten Partner an unserer Seite, der das gesamte digitale Parkraumsystem von der Software bis hin zu den Automaten und Scannern stellt. Und dass, ohne eine notwendige Erhöhung der Parkgebühren durch aufwendige Installationen.“

„Es ist uns eine Freude, den Hannover Airport bei der Digitalisierung seiner Parkflächen zur Seite zu stehen und durch die Prozessautomatisierung zur Steigerung der Effizienz und Kundenfreundlichkeit am Standort beizutragen“, so Maximilian Schlereth, Geschäftsführer der Peter Park System GmbH. „Der Flughafen Hannover schafft damit Deutschlands erste schrankenfreie, voll automatisierte Hochfrequenzzone an einer Terminal-Vorfahrt.“

Das Parken in den Parkhäusern am Hannover Airport bleibt vorerst wie gewohnt.

Alle Informationen zum Thema Parken, Fragen und Antworten zum neuen Parksystem und die Möglichkeit online einen Parkplatz zu reservieren finden Fluggäste und Besucher auf www.hannover-airport.de/parken.


Werbebanner schmal Ulrich Stamm Fotografie
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Temperatursturz und Flocken zum Wochenstart

Verschneite Osterglocken
Zu Beginn der kommenden Woche fallen wieder Schneeflocken bis ins Flachland. © Shutterstock

Rückfall in den Spätwinter 

BONN.

Jetzt müssen wir alle ganz tapfer sein: „Der Winter hat noch nicht fertig! Anfang kommender Woche wird es nachts fast überall wieder frostig und sogar Flocken sind noch mal möglich“, so Meteorologe Björn Goldhausen.  Auch tagsüber liegen die Temperaturen nur knapp über 5 Grad und selbst kurze Wintergewitter stehen am Montag auf dem Programm. 

Was nach einem vorgezogenen Aprilscherz klingt, ist in diesem Jahr im März schon zur Normalität geworden: Auf milde Frühlingsluft folgt rasch der nächste Wintergruß und dann beginnt das Spiel wieder von vorne. Das Gerangel zwischen Frühling und Spätwinter geht auch nächste Woche in die Verlängerung. Grund dafür ist Tief HILMAR, welches sich vom Atlantik nach Osteuropa verlagert und auf seiner Rückseite erneut polare Kaltluft nach Deutschland lenkt. Ungewöhnlich ist solch ein Kaltlufteinbruch Ende März jedoch nicht. Bereits 2018 war es zuletzt ähnlich kalt, 2013 sogar noch kälter.

Weiße Überraschungen bis ins Flachland

Bei kräftigen Schauern fallen am Montag und Dienstag örtlich begleitet von Blitz und Donner dicke Schneeflocken bis in tiefe Lagen. Tagsüber bleibt davon aufgrund der bereits intensiven Sonneneinstrahlung allerdings kaum etwas liegen. Dennoch kann sich besonders in den Früh- und Abendstunden kurzzeitig mal eine überzuckerte Landschaft zeigen. Außerdem besteht vorübergehend wieder Glättegefahr durch schneebedeckte Straßen und gefrierende Nässe. Im Bergland, so wie zum Beispiel im Harz und Erzgebirge sind nochmals mehr als 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Vom Allgäu bis zum Berchtesgadener Land können es sogar 30 Zentimeter werden.   

Aprilwetter im März – Wonne im April?

Nach der Talfahrt der Temperaturen zum Wochenstart geht es im weiteren Verlauf der Woche von Südwesten her wieder langsam bergauf. Im Nordosten könnte sich die kältere Luft allerdings am längsten halten. Ein stabiles Frühlingshoch mit einer längeren trockenen Phase ist aber in keinem Wettermodell abzusehen. Vielmehr bestimmen Tiefdruckgebiete in rascher Folge weiter das Wettergeschehen. Somit bleibt es voraussichtlich auch zum Start in den April sehr wechselhaft mit einem Auf und Ab der Temperaturen sowie häufigen Schauern. Ob das launische Wetter auch bis Ostern andauert, ist noch nicht klar.  

WetterOnline hat sich seit seiner Gründung 1996 zum heute meistgenutzten europäischen Online-Wetterdienst entwickelt. Über 160 Wetterexpertinnen und -experten arbeiten täglich rund um den Globus an Wetterprognosen für die ganze Welt. Die WetterOnline App existiert inzwischen in etwa 40 Ländern und fast 30 Sprachen. Stammsitz des Unternehmens ist Bonn. Mit etwa 16 Millionen Seitenaufrufen täglich zählt WetterOnline zu den meistgenutzten digitalen Angeboten Deutschlands.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 23.März 2023

indizes

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Unmittelbar vor der US-Zinsentscheidung sind die Anleger an den Börsen Europas am Mittwoch vorsichtig optimistisch geblieben. Nach einem verhaltenen Handelsstart legten die wichtigsten Indizes moderat zu. Am Markt wird inzwischen großteils erwartet, dass die US-Notenbank Fed nur eine kleine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte vornimmt. Spannender dürfte daher sein, was sie mit Blick auf künftige weitere Zinsschritte signalisiert. Die Fed müsse „den Spagat zwischen dem Kampf gegen die Inflation auf der einen und einer plötzlichen Bankenkrise auf der anderen Seite schaffen“, erklärte Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50), der Leitindex der Euroregion, ging mit einem Plus von 0,34 Prozent auf 4195,70 Punkte aus dem Tag. Auf Länderebene stieg der französische CAC 40 um 0,26 Prozent auf 7131,12 Punkte und der britische FTSE 100 („Footsie“) legte um 0,41 Prozent auf 7566,84 Zähler zu. Dass die Verbraucherpreise im Vereinigten Königreich im Februar stiegen statt wie erwartet zurückgingen, belastete nur vorübergehend die Stimmung.

Eineinhalb Stunden nach dem Börsenschluss in Europa wird sich die Fed zu ihrem weiteren geldpolitischen Kurs äußern. „Meines Erinnerns nach gingen die Erwartungen vor einer Zinssitzung der Fed noch nie so weit auseinander, von 0 über 0,25 bis 0,50 Prozentpunkte“, sagte Volkswirtin Antje Praefcke von der Commerzbank.

Bankenwerte gaben im Handelsverlauf ihre frühen Gewinne wieder ab. Die Vorsicht obsiegte auch dort. Für die Aktien der UniCredit etwa ging es um 1,3 Prozent abwärts, ING (ING Group) verloren 0,6 Prozent. In Zürich waren die Aktien der Credit Suisse (Credit Suisse (CS)) Schlusslicht im SMI mit 6,0 Prozent Minus, gefolgt von denen der Konkurrentin UBS, die um 3,7 Prozent nachgaben. Am Wochenende war die Notübernahme der schwer angeschlagenen Credit Suisse durch die UBS bekannt gegeben worden.

Außerhalb des „Footsie“ ging es für die Anteile von Marks & Spencer (MarksSpencer) um 4,5 Prozent nach oben. Gleich drei Hochstufungen gaben Auftrieb. So hoben Goldman Sachs und Exane BNP Paribas die Aktie des britischen Einzelhändlers auf „Neutral“, während die Citigroup das Papier nun zum Kauf empfiehlt. Citigroup-Analyst Nick Coulter begründete sein neues Urteil mit den gesamtwirtschaftlichen Aussichten, die zwar immer noch gedämpft seien, „aber besser als unsere früheren Erwartungen“.

(Quelle: finanzen.net)


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

Lenie aus Laatzen wird vermisst

Polizeifahrzeug mit Blaulicht - Symbolfoto für einen Polizeieinsatz
Polizeieinsatz - Symbolfoto © Ulrich Stamm

NACHTRAG: Die vermisste 11-Jährige ist wohlbehalten wieder zu Haus

LAATZEN.

Wie die Polizei Laatzen mitteilt (23.März 2023, 04.04 Uhr), ist die die seit Mittwoch, 22.03.2023, vermisste 11-Jährige aus Laatzen 
wieder da.

Sie kehrte am späten Abend in die elterliche Wohnung zurück. Ihr geht es gut. Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der 
Öffentlichkeitsfahndung beteiligt haben. 

Aus datenschutzrechtlichen Gründen musste die ursprüngliche Meldung gelöscht werden.

Hoch hinaus mit dem Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Belit Onay
© Fotos: Lothar Schulz 2023 – Oberbürgermeister Belit Onay auf der Aussichtsplattform der Rathauskuppel

Bogenaufzug im Neuen Rathaus ab 24. März wieder in Betrieb

HANNOVER.

Er ist weltweit einzigartig: der Bogenaufzug im Neuen Rathaus von Hannover. Er führt zur Kuppel des Rathauses in knapp 98 Metern Höhe. Der bei Einweihung des Rathauses 1913 in Betrieb genommene Aufzug stellte aufgrund des parabelförmigen (bogenförmigen) Fahrverlaufes ein Novum dar. Es handelt sich bei ihm um einen echten seilgehängten Aufzug zur Personenbeförderung ohne Zahnstangen. Oft wird er fälschlicherweise als Schrägaufzug bezeichnet.

Ein Schrägaufzug jedoch steht oder hängt auf bzw. an Schienen oder Zahnstangen und behält seine Neigung auf geradem Fahrverlauf bei. Beim Kuppelaufzug in Hannover hingegen verändert sich die Neigung während der Fahrt um rund 17°. Oft wird der Aufzug des Eiffelturmes zum Vergleich herangezogen. Doch die beiden Aufzüge sind nicht vergleichbar, da der Aufzug des Eiffelturmes tatsächlich „nur“ ein Schrägaufzug ist.

Am Freitag (24. März) startet der Bogenaufzug im Rathaus in die Saison 2023. Oberbürgermeister Belit Onay und Medienvertreter konnten sich bereits heute davon überzeugen, dass der Aufzug einwandfrei funktioniert und konnten den tollen Blick von der Aussichtsplattform der Rathauskuppel geniessen. Von dort oben kann man den Blick über die Landeshauptstadt, den Maschsee oder die Eilenriede schweifen lassen, das Treiben in der Stadt beobachten oder einer Reihe von Hannovers Wahrzeichen wie z.B. die Marktkirche im Gewimmel der Dächer ausmachen. Bei gutem Wetter reicht die Aussicht bis zum Deister und manchmal lassen sich sogar die Gipfel des Harz ausmachen!

19-Jährige in der Eilenriede vergewaltigt

Polizistin telefoniert im Polizeifahrzeug - Symbolfoto für einen Polizeieinsatz
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe © Ulrich Stamm

Die Polizei Hannover bittet um Ihre Mithilfe und sucht Zeugen! Wer kann Hinweise geben?

HANNOVER.

Die Polizei Hannover hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer 19 Jahre alten Frau am Sonntag, 19.03.2023, in der Eilenriede aufgenommen. Zwei Männer sollen die Frau in dem Waldstück festgehalten und an ihr sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Die Polizei sucht mögliche Zeugen, unter anderem ein Pärchen, das im Tatzeitraum mit einem Hund spazieren ging.

Nach Angaben der Geschädigten betrat die 19-Jährige am Sonntagabend gegen 19:30 Uhr aus Richtung Lister Platz kommend die Eilenriede in der hannoverschen Oststadt. Kurz darauf bemerkte sie, dass sie zwei Männer verfolgen. Einer der Angreifer hielt die Frau wenig später nahe dem dort befindlichen Minigolfplatz fest, während der zweite sexuelle Handlungen an ihr vornahm. Als die Frau mit Schlägen und Tritten Gegenwehr leistete, ließen die Männer von ihr ab. Die 19-Jährige nutzte die Chance und flüchtete in den Wald. Auf der Flucht stürzte sie in eine Art Graben, von welchem aus sie die Polizei alarmierte. Diese konnte die leicht verletzte Frau wenig später finden.

Trotz sofortiger Fahndung im Nahbereich blieben die Täter verschwunden. Die Frau beschrieb einen der Männer als etwa 40 Jahre alt und 1,70 Meter bis 1,85 Meter groß sowie schlank. Zum Tatzeitpunkt trug der Mann eine bläuliche Jeans und helle Turnschuhe. Zudem hatte er eine Glatze.

Sein Komplize, der die Frau festgehalten haben soll, wird ebenfalls als etwa 40 Jahre alt und 1,70 Meter bis 1,85 Meter groß beschrieben. Er war von kräftiger Statur, hatte kurze dunkle Haare und trug einen Drei-Tage-Bart. Während der Tat war er mit einer schwarzen Jogginghose und mit einer dunklen Steppjacke bekleidet. Beide Männer sollen laut Angaben der Frau mit einem osteuropäischen Akzent gesprochen haben.

Die Polizei sucht Zeugen, die die Frau, die beiden Männer beziehungsweise die drei Personen gemeinsam gesehen haben. Die 19-Jährige mit langen blonden Haaren trug an dem Abend einen beigefarbenen Kapuzenpullover, eine blaue Jeans, weiße Turnschuhe sowie eine auffällige blaue Tragetasche.

Von besonderem Interesse für die Polizei ist ein Paar, dem die Frau kurz vor der Tat begegnet ist. Die beiden Personen gingen mit einem Hund spazieren. Der Vierbeiner trug dabei ein Leuchthalsband.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat beziehungsweise den Tatbeteiligten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.


Werbebanner schmal Schmedes-Blumen und Grün
Schmedes – Blumen und Grün © Schmedes-Blumen und Grün

Niedersachsen will die Solaroffensive starten

Solaranlage-Pholtovotaikanlage
Solaranlage / Photovoltaikanlage - Luftbild © Ulrich Stamm

Niedersächsischer Landtag hält aktuelle Stunde zum Ausbau der Photovoltaik

HANNOVER.

Niedersachsen plant einen verstärkten und beschleunigten Ausbau der Photovoltaik. Das hat Umwelt- und Energieminister Christian Meyer in seiner Rede zur Aktuellen Stunde im Landtag betont. „Der Klimaschutz und unsere Klimaziele erfordern einen massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien“, so Meyer. „Die Photovoltaik ist dabei ein sehr wichtiger Baustein, denn Wind- und Solarenergie ergänzen sich auch übers Jahr ideal. Um unsere anspruchsvollen Ziele zu erreichen, starten wir jetzt die Solaroffensive – auf Niedersachsens Dächern genauso wie auf Parkplätzen und landwirtschaftlichen Flächen.“

Die Regierungsparteien hatten sich im Koalitionsvertrag verständigt, die Photovoltaik ambitioniert auszubauen und sog. „PV-Pflichten“ vorzuziehen. Dies wird derzeit abgestimmt und soll in das neue Niedersächsische Klima-Gesetz noch in 2023 einfließen. In der jetzt aufgestellten „Taskforce Energiewende“ wird es eine eigene Projektgruppe „Photovoltaik“ unter der Leitung des Umweltministeriums geben. 

Bisher sind in Niedersachsen entsprechende Pflichten für Photovoltaik in der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) geregelt. Seit 2023 müssen alle Gebäude so konzipiert werden, dass eine Nachrüstung durch PV-Anlagen möglich ist. Seit Anfang 2023 besteht zudem eine Solarpflicht auf gewerblichen Neubauten, ab 2024 auch auf öffentlichen Neubauten und ab 2025 auf allen Neubauten. „Dieses Datum für private Neubauten wollen wir schnellstmöglich vorziehen. Und ab 2025 wollen wir eine Solarpflicht bei allen grundlegenden Dachsanierungen einführen“, so Minister Meyer.  

Insgesamt sollen in Niedersachsen bis 2035 PV-Anlagen mit einer Leistung von 65 Giga-Watt (GW) installiert werden. Das bedeutet einen jährlichen Ausbaufortschritt von 5 GW. Der notwendige Anteil von 0,5 Prozent der Landesfläche an Freiflächen- bzw. Agri- Photovoltaik-Anlagen soll naturverträglich und flächenschonend erreicht werden.


Werbebanner schmal Ulrich Stamm Fotografie
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

iPads für Hemminger Kita

iPads für die Kita Arnum II: Dr. Andrea Hanke (v.l.), Dezernentin für Soziales, Teilhabe, Familie und Jugend der Region Hannover, Kitaleiterin Kristina Brechelt und der Hemminger Bürgermeister Jan Dingeldey setzen sich ein für das frühe digitale Lernen.
iPads für die Kita Arnum II: Dr. Andrea Hanke (v.l.), Dezernentin für Soziales, Teilhabe, Familie und Jugend der Region Hannover, Kitaleiterin Kristina Brechelt und der Hemminger Bürgermeister Jan Dingeldey setzen sich ein für das frühe digitale Lernen. © Region Hannover / Sonja Wendt

Digitales Lernen von Anfang an | Übergabe mit Dr. Andrea Hanke und Jan Dingeldey in der Kita Arnum II

HEMMINGEN/REGiON HANNOVER.

Allen Kindern frühzeitig gute Entwicklungschancen ermöglichen – das ist die Kernaufgabe von Kindertageseinrichtungen. Besonders durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Belastungen für Kinder sind die Kitas zunehmend herausgefordert, gute und umfassende Angebote zu machen.

Dabei unterstützt die Region mit einer eigenen Förderrichtlinie zur Steigerung der Qualität in Kitas, die unter anderem den Einsatz von Tablet-PCs fördert. Davon profitiert auch die „Integrative Kindertagesstätte Arnum II“ in Hemmingen: Sie hat sich mehrere iPads angeschafft und erhält dafür eine Förderung.

„Wir haben gesehen, dass gerade Kinder unter den Einschränkungen der Pandemie zu leiden hatten und nun in einigen Bereichen noch Aufholbedarf haben. Das soziale Miteinander in Kitas ist sehr wichtig für die Entwicklung.

Auch gemeinsames, anregendes Lernen hilft dabei, allen Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Schule zu erleichtern. Hier greift auch das Stichwort Digitalisierung: Ob Sprachförderung oder interaktive Lernangebote – der Einsatz von den iPads unterstützt dabei, die Kinder mit dem digitalen Lernen vertraut zu machen“, sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziales, Teilhabe, Familie und Jugend der Region Hannover. 

Der Hemminger Bürgermeister Jan Dingeldey betont: „Es ist toll zu sehen, mit welch großem Engagement sich hier in der Kita Arnum II alle einsetzen, um mit den Kindern gemeinsam und altersgerecht die digitale Welt zu erforschen. Das macht den Fachkräften wie den Kindern Spaß und ebnet den Weg für einen natürlichen und sicheren Umgang mit neuen Medien.“

„Wir haben die iPads täglich in den Kindergruppen im Einsatz – das ist einmal für die Fachkräfte zur Organisation sehr arbeitserleichternd. Durch die iPads haben wir aber auch ganz andere Möglichkeiten, mit den Kindern zu arbeiten.

Es gibt zum Beispiel tolle Apps zur Kreativförderung für Kinder, was dazu beiträgt, in den kommunikativen Austausch zu kommen und den Spaß an Sprache und digitalem Lernen fördert!“, berichtet die Einrichtungsleitung Kristina Brechelt über die Praxis mit den Geräten.  

Die integrative Kita Arnum II besteht aus insgesamt fünf Gruppen: zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen. Insgesamt betreut die Kita 98 Mädchen und Jungen. Von den insgesamt sechs angeschafften Tablets sind drei für die Arbeit mit Kindern in den Kitagruppen vorgesehen, die von der Region Hannover aus der Förderrichtlinie anteilig bezuschusst werden.

Damit gehört die Kita Arnum II zu den Kitas in der Region, die sich im letzten Jahr um die Anfang 2022 gestartete Förderung für Digitalisierungsprozesse in Kitas beworben hat.  

Die „Richtlinie über die Förderung von Kindertagesstätten zur Umsetzung von qualitätssteigernden Maßnahmen, Inklusionsmaßnahmen, Baumaßnahmen zur Schadstoffbeseitigung und Digitalisierungsprozessen“ ist zum Jahresanfang 2022 in Kraft getreten. Seither wird erstmalig auch die Tablet-Förderung ermöglicht. Die Region Hannover bezuschusst im Rahmen der jeweils bereitgestellten Haushaltsmittel anteilig den Kauf von Tablet-PCs für Kindergartengruppen mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren in Kindertagesstätten, sofern bei deren Nutzung überwiegend die pädagogische Tätigkeit am Kind wie etwa Sprachstanderhebungen oder spielerische Lernkonzepte im Vordergrund stehen. Dafür stehen 250.000 Euro im Jahr zur Verfügung. Insgesamt hat die Richtlinie ein Fördervolumen von einer Million Euro jährlich. Antragsberechtigt sind alle regionsangehörigen Städte und Gemeinden, die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe und kirchliche Träger sowie anerkannte Träger von Kindertageseinrichtungen und Betriebskindertagesstätten mit Sitz in der Region Hannover.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

Rettungsdienstler trainieren Einsatzfahrten im neuen High-End-Fahrsimulator

Der neue High-End-Fahrsimulator an der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen
Der neue High-End-Fahrsimulator an der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen © Bernd Günther

Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen optimiert Rettungsdienstausbildung

HANNOVER (PM).  Ab sofort setzt die Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen auf das Training von Einsatzfahrten im Fahrsimulator am Campus Hannover. Grund dafür ist die steigende Verkehrsdichte auf den Straßen und die damit einhergehenden unvorhersehbaren und unübersichtlichen Situationen etwa an Verkehrskreuzungen, Ampeln und Ausfahrten. 

Bei den Einsatzfahrten mit Sonder- und Wegerechten, die sogenannten Blaulichtfahrten, kommen noch weitere Risiken und Stressfaktoren bei den Einsatzkräften hinzu. Das Unfallrisiko bei Einsatzfahrten ist viermal so hoch wie bei normalen Fahrten. Bundesweit gibt es jährlich allein im Rettungsdienst zehn Millionen Einsatzfahrten. Hinzu kommen die Einsätze von Feuerwehr und Polizei.

Der für knapp 60.000 Euro von der Johanniter-Unfall-Hilfe angeschaffte High-End-Simulator soll dabei die angehenden Notfall- bzw. Rettungssanitäter noch besser auf diese Situation vorbereiten. Dieser besteht aus einem dynamischen Fahrersitz mit Lenkrad, Blinker, Bremse, drei Monitoren sowie einer VR-Brille, die realistische Alltagssituationen abbilden lassen. Der Simulator kann auf einem Anhänger verladen werden und kann somit auch an anderen Johanniter-Standorten eingesetzt werden.

„Die bestmögliche Behandlung von Verletzten ist natürlich der wichtigste Teil unserer Ausbildung“, sagt Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie Niedersachen/Bremen. Damit dieses aber erst möglich sei, müssten die Einsatzkräfte schnell und vor allem sicher zum Unfallort gelangen. „Mit dem Simulationstraining können wir schwierige Verkehrssituationen realistisch trainieren und die Rettungskräfte sehr gut auf ihren Alltag vorbereiten. Und nicht zuletzt kann das Handling eines großen Rettungstransportwagens (RTW) in sicherer Umgebung eingeübt werden“, sagt Enke.

Die Schadensanalyse des Fuhrparkmanagements der JUH im Landesverband Niedersachsen/Bremen hat ergeben, dass die Problembereiche im Rettungsdienst größtenteils bei Park- und Rangierschäden, Auffahr- und Abbiegeschäden oder aber in Kreuzungssituationen mit roter Ampel unter „Blaulicht“ liegen.

Daher sind die Szenarien, die angehende Rettungskräfte durchlaufen, genau auf diese Erkenntnisse ausgelegt und werden zusätzlich noch um die Themen verstopfte Rettungsgassen, Behinderungen bei der Einfahrt in Kreuzungsbereiche, zugeparkte Krankenhauseinfahrten und auch das Parken am Unfallort in unübersichtlicher Situation ergänzt.

„Dieses Simulationstraining ist eine sinnvolle Ergänzung zu den zahlreichen anderen Maßnahmen, die wir bislang für unsere Mitarbeitenden angeboten haben. Neben der theoretischen Unterweisung bieten wir in der Regel auch praktische Fahrsicherheitstrainings mit regulären Rettungswagen an. Und diese Ausbildung im Simulator wird ein weiterer wichtiger Baustein für die Verkehrssicherheit und die Reduzierung von Unfallschäden sein“, so Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Niedersachsen/Bremen.

Mit dem Einsatz des Fahrsimulators erweitert die Johanniter-Akademie in Hannover die Rettungsdienstausbildung um eine weitere digitale Komponente und geht den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Der technologische und gesellschaftliche Prozess der Digitalisierung ist in den letzten Jahren immer deutlicher wahrnehmbar geworden. Die Pandemielage in 2020/2021 hat die Digitalisierung weiter forciert. Die Johanniter-Akademie hat als Reaktion ihre Bildungsangebote seit März 2020 auf „Blended Learning“ umgestellt. Dies bedeutet ein koordiniertes Zusammenspiel aus Unterricht in Kleingruppen und selbstgestaltetem E-Learning mit Hilfe des eigenen Lern-Management-Systems „JUH-Learn.“

Darüber hinaus werden an der Johanniter-Akademie bereits seit 2018 VR-Brillen in die Ausbildung von Fachkräften im Rettungsdienst und Katastrophenschutz integriert. Hier wird in einem Mixed-Reality-Ansatz den Einsatzkräften eine Lage visuell und akustisch simuliert, während gleichzeitig die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften trainiert wird. Diese neuen Erlebnismöglichkeiten unterstützen die Aus- und Weiterbildung maßgeblich.

St.-Andreas-Kirchturm: Freier Eintritt zum Saisonstart am 25. März

Ausblick vom St.Andreas Kirchturm in Hildesheim
Ab Samstag, den 25. März kann der Blick vom höchsten Kirchturm Niedersachsens wieder genossen werden © Hildesheim Marketing

360°-Panoramablick über Hildesheim und die Region

HILDESHEIM.

Am 25. März ist es endlich soweit: Der St.-Andreas-Kirchturm ist wieder für den Aufstieg geöffnet. Zum Saisonstart ist der Eintritt an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei. Mit seinem eindrucksvollen 360°-Panoramablick über Hildesheim und die Region ist der Kirchturm sowohl für Besuchende als auch Einheimische ein Highlight. 364 Stufen führen auf die Aussichtsplattform des höchsten Kirchturms in Niedersachsen, welche dank Renovierungsarbeiten in einem frischen Look erstrahlt. Der Weg nach oben ist ein Erlebnis für Groß und Klein. Während des Aufstiegs können Besucherinnen und Besucher an Zwischenstationen sowohl den Glockenstuhl als auch das alte mechanische Uhrwerk entdecken. Auf Anfrage kann der Turm auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten besucht werden.

Neu ist ab dieser Saison ein Sonderaufstieg zum Sonnenuntergang, bei dem bis zu zehn Personen für zwei Stunden die Aussicht ganz individuell genießen können. Als Besonderheit kann der Turm exklusiv mit dem Angebot „Zeit zu zweit“ gebucht werden. Hierzu gehören unter anderem eine Flasche Hildesheimer Rosen-Secco und verschiedene Snacks.

Aufgrund einer weiteren Renovierungsarbeit bleibt der Kirchturm im Zeitraum vom 27. bis einschließlich 30. März geschlossen.

Detaillierte Informationen sind unter www.hildesheim-tourismus.de/andreaskirchturm zu finden.

Öffnungszeiten St.-Andreas-Kirchturm:

Der St.-Andreas-Kirchturm öffnet am 25. März 2023.

25. März bis 1. November

Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen öffnet der St.-Andreas-Kirchturm um 11 Uhr.

Der letzte Aufstieg ist um 16 Uhr.

In den Ferienzeiten in Niedersachsen

Ab dem 31. März öffnet der St.-Andreas-Kirchturm in den niedersächsischen Oster-, Sommer- und Herbstferien täglich um 11 Uhr. Der letzte Aufstieg ist um 16 Uhr.

Sonderaufstiege außerhalb der Öffnungszeiten sind gegen eine Servicepauschale von 20 Euro zzgl. Eintrittspreis für Einzelpersonen und Gruppen mit Voranmeldung in der Tourist-Information Hildesheim buchbar. 

Neues Angebot: Aufstiege zum Sonnenuntergang

Ein Aufstieg exklusiv zum Sonnenuntergang (1-10 Personen, Dauer: 2 Stunden) ist für 65€ möglich.

Eine zubuchbare Option zum Sonnenuntergang ist die „Zeit zu zweit“ für zzgl. 15€ inklusive einem Rucksack, einer Flasche Hildesheimer Rosen-Secco und einem Snack.

Preise Aufstieg St.-Andreas-Kirchturm:

Erwachsene: 4,50 Euro

Ermäßigt (Behindertenausweis-Inhaber, Rentner mit Ausweis, Sozialcard-Inhaber, Kinder ab 4 Jahren, Schüler, Studenten und Gruppen ab zehn Personen): 3,50 Euro

Familienkarte (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder, max. 12 Jahre): 11,00 Euro


Werbebanner groß Stadtreporter.de