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Temperatursturz und Flocken zum Wochenstart

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Rückfall in den Spätwinter 

BONN.

Jetzt müssen wir alle ganz tapfer sein: „Der Winter hat noch nicht fertig! Anfang kommender Woche wird es nachts fast überall wieder frostig und sogar Flocken sind noch mal möglich“, so Meteorologe Björn Goldhausen.  Auch tagsüber liegen die Temperaturen nur knapp über 5 Grad und selbst kurze Wintergewitter stehen am Montag auf dem Programm. 

Was nach einem vorgezogenen Aprilscherz klingt, ist in diesem Jahr im März schon zur Normalität geworden: Auf milde Frühlingsluft folgt rasch der nächste Wintergruß und dann beginnt das Spiel wieder von vorne. Das Gerangel zwischen Frühling und Spätwinter geht auch nächste Woche in die Verlängerung. Grund dafür ist Tief HILMAR, welches sich vom Atlantik nach Osteuropa verlagert und auf seiner Rückseite erneut polare Kaltluft nach Deutschland lenkt. Ungewöhnlich ist solch ein Kaltlufteinbruch Ende März jedoch nicht. Bereits 2018 war es zuletzt ähnlich kalt, 2013 sogar noch kälter.

Weiße Überraschungen bis ins Flachland

Bei kräftigen Schauern fallen am Montag und Dienstag örtlich begleitet von Blitz und Donner dicke Schneeflocken bis in tiefe Lagen. Tagsüber bleibt davon aufgrund der bereits intensiven Sonneneinstrahlung allerdings kaum etwas liegen. Dennoch kann sich besonders in den Früh- und Abendstunden kurzzeitig mal eine überzuckerte Landschaft zeigen. Außerdem besteht vorübergehend wieder Glättegefahr durch schneebedeckte Straßen und gefrierende Nässe. Im Bergland, so wie zum Beispiel im Harz und Erzgebirge sind nochmals mehr als 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Vom Allgäu bis zum Berchtesgadener Land können es sogar 30 Zentimeter werden.   

Aprilwetter im März – Wonne im April?

Nach der Talfahrt der Temperaturen zum Wochenstart geht es im weiteren Verlauf der Woche von Südwesten her wieder langsam bergauf. Im Nordosten könnte sich die kältere Luft allerdings am längsten halten. Ein stabiles Frühlingshoch mit einer längeren trockenen Phase ist aber in keinem Wettermodell abzusehen. Vielmehr bestimmen Tiefdruckgebiete in rascher Folge weiter das Wettergeschehen. Somit bleibt es voraussichtlich auch zum Start in den April sehr wechselhaft mit einem Auf und Ab der Temperaturen sowie häufigen Schauern. Ob das launische Wetter auch bis Ostern andauert, ist noch nicht klar.  

WetterOnline hat sich seit seiner Gründung 1996 zum heute meistgenutzten europäischen Online-Wetterdienst entwickelt. Über 160 Wetterexpertinnen und -experten arbeiten täglich rund um den Globus an Wetterprognosen für die ganze Welt. Die WetterOnline App existiert inzwischen in etwa 40 Ländern und fast 30 Sprachen. Stammsitz des Unternehmens ist Bonn. Mit etwa 16 Millionen Seitenaufrufen täglich zählt WetterOnline zu den meistgenutzten digitalen Angeboten Deutschlands.


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