16 C
Hannover
Freitag, Mai 1, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

Start Blog Seite 152

37 Osterfeuer in Hannover genehmigt

Osterfeuer
Osterfeuer © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Die Stadt Hannover hat für Sonnabend, den 8. April zahlreiche Osterfeuer genehmigt. Es können bis zum Tag der Osterfeuer noch weitere Veranstaltungen hinzukommen.

Es ist zu berücksichtigen, dass es in den zurückliegenden Jahren vereinzelt vorgekommen ist, dass angemeldete Veranstaltungen kurzfristig abgesagt wurden, ohne dass die Stadt davon Kenntnis erlangt hätte. Es kann daher auch keine Durchführungsgarantie übernommen werden.

Folgende Osterfeuer sind bisher genehmigt:

30163KGV Tannenberg-Allee e. V.
Parkplatz Vereinshaus Lister Damm 42

18 – 22:30
30165KGV Abendfrieden e. V.
auf der Vereinswiese „Im Othfelde 47“

19 – 23
30165KGV Hainholz e.V.
Festplatz hinter dem Verinshaus Voltmerstr. 56 A

19 – 23
30173SPD Ortsverband Südstadt – Bult
„Alte Bult“
17 – 23
30179SV Kickers Vahrenheide e. V.

Vereinsgelände Märkischer Weg 37


17 –  22
30179KGV List e. V.
Vereinsfestplatz „List e.V“ (Lister Bad 15)

19:00 bis 22:00
30179Wasserfreunde v.  1898 Hannover e.V.
Vereinsgelände, Am Lister Bad 1 A

17 – 22
30419TSV Vinnhorst e.V.
Auf dem Festplatz Vinnhorst, zwischen Grashöfe und Godshorner Damm
17 – 24
30419TUS Mecklenheide Hannover e. V.
Vereinsgelände des Sportplatzes Spörckenstr. 20

19:30 – 22:00
30419KGV Tannenkamp – Mecklenheide
Vereinsgelände Schönbergstr. 29

18 –23


30451

Ruderverein Linden v. 1911 e. V.



Auf dem Gelände des Rudervereines Limmerstr. 134



18 – 24
30453KGV Tiefland e. V.
Auf dem Festplatz Am Ihlpohl 11
18 – 22
30453KG Kolonie Ihlpohl II
Kolonieparkplatz West, Am Ihlpohl 2

18 – 22
30453Unternehmen Limmer e. V.
Festplatz Ratswiese Limmer an der Wunstorfer Str.

18 – 22
30455KGV Limmer e. V.
Vereinsgelände „Richard-Partzsch-Weg 55“
19 – 23
30455KGV An der Saline e. V.
Vereinsplatz Davenstedter Str. /      Carlo-Schmid-Allee

19 – 22
30455KGV Nibelungen e. V.
Vereinsgelände Carl-Buderus-Str. 60

18 – 22
30455Badenstedter Sport-Club e. V.
Vereinsgrundstück Petermannstr. 51

19 – 22
30457Ortsfeuerwehr Bornum

Regenrückhalte- becken am Ossietzkyring
18 – 22
30459Bauherrengemein-schaft Beekestr.
Auf der Wiese hinter der Wohnanlage „Am Papehof“
19:30 –  22
30459Ortsfeuerwehr Ricklingen
Parkplatz Leineaue-Ricklingen, Wasserfehdeweg / Am Walle
18 – 23:50
30459Stiftung Edelhof Ricklingen
Auf der Weide östl. der Edelhofkapelle

19 – 22
30459TUS Ricklingen v. 1896 e. V.
Sportplatz Meisenwinkel 9
19 – 21
30539Siedlergemeinschaft H.-Seelhorst e. V.
Dreieckswiese Wülferoder Weg Ecke Grabenweg
18 – 22
30539Dorfgemeinschaft Wülferode
Wülferode, Ortsausfahrt Richtung B 443 Müllingen – Feldwegkreuzung

19 – 22
30559Ortsfeuerwehr Anderten

Anderter Festplatz Am Schützenplatz 1, 30559 H.
18 – 23
30559TSV Kirchrode
Aschenplatz des Vereines, Mardalstr. 56
18 – 22
30559KGV Hahnenburg e. V.
Vereinsparkplatz Am Hauptweg (Zufahrt über Döhrbruch / Bemeroder Str.)

18 – 22
30625KGV Dauerkolonie Annateich e. V.

Festplatz des Vereins „Am Annateich 20“

19 – 22
30625KGV Heide-Kamp e. V.
Vereinsgrundstück „An der breiten Wiese 71“

18 – 23
30625KGV Kleefeld e. V.
Parkplatz des Vereines „Schweriner Str.“


19 – 22
30629Bund für freie Lebensgestaltung Hannover e. V.

Misburg, auf dem FKK Sportgelände Waldstr. 99
17 – 22
30629Naturfreunde Misburg e. V.
Vereinsgelände „Am Fahrhorstfelde 50,30629 Misburg“
18 – 22
30657KGV Neue Hoffnung e. V.
Vereinsgelände, hinter dem Vereins- haus Hoppelweg 1

18 – 22
30657Tennissportclub Hann.-Isernhagen Süd e. V.
Vereinsgrundstück Große Heide 35

18 – 22
30659Familiengärtnerverein Deichwiesen e. V.
Vereinsgrundstück An den Deichwiesen 22

18 – 22
30659Ortsfeuerwehr Buchholz
Auf dem Grundstück der Ortsfeuerwehr Pinkenburger Str. 8

17 – 23

Werbebanner schmal Ulrich Stamm Fotografie
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Das Reich der Urson und die fantasievolle Feuerwache

Firedepartment Zoo
Neues Spielplatz - Zoo-Chef Andreas M Casdorff stellt die Feuerwache in Yukon Bay vor © Erlebnis-Zoo Hannover

Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2023 vor

HANNOVER (PM). Der Erlebnis-Zoo Hannover startet in die Sommersaison! Ab Samstag, 25. März, legen die Boote auf dem Sambesi wieder ab, es geht auf die spannende und informative Reise durch die Tierwelt des afrikanischen Kontinents, Kanadas, Indiens und Australiens.

Bei kommentierten Fütterungen und Tier-Vorstellungen verrät das Zoo-Team alles über seine rund 2.000 Schützlinge und deren Besonderheiten. Die Neuheiten der Saison 2023 stellte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff am Freitag vor: Gäste können sich auf das neue Reich der stacheligen Ursons, dreifachen Nachwuchs bei den seltenen Berberlöwen und den Einzug der Tiere in das Zoologicum – die Welt, die Wissen schafft –, freuen. Auf kleine Zoo-Gäste wartet mit der neuen fantasiebeflügelnden Feuerwache der neue Abenteuerspielplatz in Yukon Bay.

WISSEN: Einzug der Tiere ins Zoologicum

Das neue Zoologicum im Erlebnis-Zoo ist die Welt, die Wissen schafft – und das wird auf unvergesslich charmante Art vermittelt. Hier begegnen die Zoo-Gäste den unterschiedlichsten Tierarten von bunten Aras, flinken Mäusen und Hausratten, imponierenden Greifvögeln bis zu den urigen Gürteltieren und gemütlichen Faultieren.

Sobald sich alle Tiere eingelebt haben, beginnen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger mit dem Training für die informativen Vorstellungen im ARTrium, wo sich große und kleine Gäste darauf freuen können, spannendes Wissen nachhaltig beeindruckend zu erleben.

NEUE TIERART: Die Ursons beziehen ihr Reich am Yukon

In der stillgelegten Goldmine in Yukon Bay ist das Reich der Ursons entstanden.  Das neue Areal ist passend zur kanadischen Themenwelt ganz im Stile eines verlassenen Goldgräber-Camps gehalten. In einem alten Schuppen stapeln sich noch Schaufeln, Siebe, Seile, Fässer – und mittendrin hausen die Baumstachler in ihrem gemütlichen Schlafnest. Die außergewöhnliche Tier-Anlage konnte mithilfe einer Spende des Vereins der Zoofreunde Hannover e.V. in Höhe von 150.000 € entstehen. „Wir danken den Zoofreunden sehr, sehr herzlich!“, sagte Zoo-Geschäftsführer Casdorff. „Durch ihre Spende können wir im Erlebnis-Zoo eine weitere spannende Tierart zeigen, und die Geschichte von Yukon Bay ist um ein Kapitel reicher“, erklärte Casdorff – und verriet, dass die Ursons im Laufe des Jahres noch Untermieter bekommen werden. Aber das ist dann wieder eine neue Geschichte…

SPIELPLATZ: Die fantasiebeflügelnde Feuerwache

Es „brennt“ in Yukon Bay! Zumindest in der Fantasie der Kinder. Der neue Abenteuerspielplatz ist eine Feuerwache mit Turm, Ausguck und Spiralrutsche, mit knallrotem Meldetelefon, Feuerwehrschule und einer Kantine. Das „Fire Department“ und die danebenliegende Arztpraxis von Dr. J. Jefferson sind so liebevoll ausgestattet, dass Kinder sofort zu Feuerwehrleuten, Rettenden und Geretteten werden. Im Fire Department können die Kinder toben, klettern, rutschen, aber auch in fremde Rollen schlüpfen, sich ausprobieren, voneinander lernen, die Erwachsenen-Welt nach eigenen Regeln nachspielen – oder neu erfinden. Im Yukon Fire Department ist alles möglich!

ARTENSCHUTZ: Nachwuchs bei den Berberlöwen

Am 20. Februar kam im Erlebnis-Zoo dreifacher Nachwuchs bei den seltenen Berberlöwen zur Welt. Noch sind die Jungtiere hinter den Kulissen mit ihrer Mutter Zara in der Wurfhöhle, aber spätestens im Mai werden sie ihr Reich am Sambesi erobern. „Unsere Zoo-Gäste können in dieser Saison miterleben, wie sich die Jungtiere langsam entwickeln und was sie von ihrer Mutter lernen“, so Casdorff.

Berberlöwen sind äußerst selten: In ihrer nordafrikanischen Heimat sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts in der Natur ausgestorben – ausgerottet durch den Menschen. Nur geschützt in Zoos haben die Berberlöwen überlebt, viele sind Nachkommen aus dem marokkanischen Nationalzoo. Seit 2010 gibt es sie auch im Erlebnis-Zoo Hannover. Mit der Nachzucht der seltenen Berberlöwen engagiert sich der Erlebnis-Zoo aktiv im Ex-situ-Artenschutz – der Zucht und Bewahrung der Tiere außerhalb ihres ursprünglichen Lebensraumes.

Erlebnis-Zoo
Freuen sich auf das neue Zoologicum – Tierpfleger Revin Meyer mit den Aras Inka und Lorenzoo © Erlebnis-Zoo Hannover

BILDUNG:  Neue Angebote der Zooschule – neues Schulhalbjahres-Ticket

Menschen für Tiere zu begeistern, Wissen über die Tiere, ihren Lebensraum und ihre Schützenswürdigkeit zu vermitteln, gehört zu Hauptaufgaben wissenschaftlich geführter Zoos. Über 70.000 Schülerinnen und Schüler besuchten den anerkannten außerschulischen Lernort Erlebnis-Zoo im vergangenen Jahr

Über 30 Unterrichtsgänge und Workshops bietet die Zooschule des Erlebnis-Zoo Hannover an. Neu in diesem Schuljahr: Bionik – die Vorbilder der Natur. Erforscht wird, was Unterwasserroboter, selbstschärfende Messer und Dachkonstruktionen mit den Tieren des Zoos verbindet. „Alle Unterrichtsgänge sensibilisieren für den Erhalt bedrohter Tierarten und Lebensräume“, erklärte Casdorff, „dadurch eröffnen sich für die Schülerinnen und Schüler Erkenntnisse und Handlungsmöglichkeiten im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).“

Mit günstigen Tickets für Schülerinnen und Schüler unterstützt der Erlebnis-Zoo die Schulen, Projekte im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung umzusetzen. „Hier im Zoo können sich die Lernenden bestens mit Umwelt und Ökologie auseinandersetzen“, so Casdorff. Um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern den Besuch im Zoo zu ermöglichen, bietet der Zoo weiterhin die günstigen Schüler-Tagestickets für 3.50 € (für Partnerschulen) bzw. 5 € pro Person an.

Neu ab dem 12. April: Das Schulhalbjahres-Ticket für 19,50 € ermöglicht es den Lernenden, den Zoo montags bis freitags (außer in den Ferien und an Feiertagen) von 09 bis 14 Uhr im Rahmen ihrer BNE-Forschung immer wieder zu besuchen.

ZOO VIEL LOS: Tierisch tolle Veranstaltungen

Osterrätsel, Kleinkunst, Markttage: In der neuen Zoosaison ist tierisch viel los! Auf dem Veranstaltungsprogramm stehen unter anderem die beliebten Meyers Markttage im April, das Kinder-Ferienprogramm, der ZOO-RUN am 25. Mai und die „Nacht der Erlebnisse“ im Juni.  Wenn die Tiere schlafen, verwandelt sich der Erlebnis-Zoo an sechs Abenden in eine Bühne für spektakuläre Auftritte und köstliche Leckereien. Bei der „Nacht der Erlebnisse“ können sich die Gäste auf bunte Walk Acts, musikalische Highlights und Kleinkunst vom Feinsten freuen – berührend und inspirierend, mitreißend und einfach zum Staunen.

Das ganze Programm und alle weiteren Informationen unter www.erlebnis-zoo.de

TIPP: Die Zoo-App

Mit der Zoo-App haben Besucherinnen und Besucher alle wichtigen Informationen praktisch in einer Hand: Zoo-Plan, Fütterungs- und Vorstellungszeiten, Spannendes zu Tieren und Artenschutzprojekten. Praktisch: Tages- und Jahreskarten können direkt in der App (Wallet) abgelegt werden!

Kriminalität ist in Hannover deutlich gestiegen

Polizeiliche Kriminalstatistik der Polizeidirektion Hannover
Polizeiliche Kriminalstatistik der Polizeidirektion Hannover © Polizei Hannover

Die Polizeidirektion Hannover hat die Polizeiliche Kriminalstatistik 2022 veröffentlicht

HANNOVER.

Fallzahlenanstieg und sinkende Aufklärungsquote – aus gesteigerter Teilhabe am öffentlichen Leben resultieren auch die Anstiege von Gewalt- und Eigentumsdelikten. Jugendkriminalität und Gewalt gegen Einsatzkräfte nehmen zu. Vergleiche zum Vorjahr im Bereich häuslicher Gewalt sind nun erstmalig möglich. Weitere Erklärungen zur Kriminalitätsstatistik werden in diesem Bericht erläutert.

Gesamtzahl der Straftaten

Für den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion (PD) Hannover wurden 2022 insgesamt 108.375 Straftaten erfasst. Dies macht im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 12,50% aus. Damit ergibt sich im Jahr 2022 ein Höchstwert im Vergleich der vergangenen fünf Jahre. Letztmalig waren für das Jahr 2017 mit 114.685 Taten höhere Fallzahlen erfasst.

Mit deutlichen Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kehrte das öffentliche Leben schrittweise zu seiner früheren Form zurück. Aufgrund dessen haben sich nunmehr auch wieder häufiger Tatgelegenheiten ergeben. Besonders die Zahlen in den Bereichen der Rohheits- und Eigentumsdelikte stiegen merkbar an.

Aufklärungsquote (AQ)

Mit 60,63% sank die Aufklärungsquote um 3,22 Prozentpunkte (PP). Der Rückgang der AQ hängt hauptursächlich mit der Entwicklung in der Deliktsgruppe der Vermögens- und Fälschungsdelikten (AQ: -9,55PP) und dem dortigen Anstieg von nicht aufgeklärten Fällen zusammen. In diesem Zusammenhang stellt der deutliche Rückgang der – in aller Regel aufgeklärten – Fälle der Beförderungserschleichung nur einen Teilaspekt dar. Die AQ wird auch durch den Anstieg von nicht aufgeklärten Fällen insbesondere in den Bereichen des Warenkreditbetrugs sowie des Betrugs mittels rechtswidrig erlangter Zahlungsmittel beeinflusst.

Tatverdächtigenanalyse

Von den 42.040 ermittelten Tatverdächtigen waren 31.928 (75,95%) männlich und 10.112 (24,05%) weiblich. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger betrug dabei 40,72%.

Rohheitsdelikte

Insgesamt sind 17.662 Taten in der Gruppe der Rohheitsdelikte bearbeitet worden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 3.433 Fälle (+ 24,13%). Damit liegt diese Deliktsgruppe deutlich über dem Niveau vor der Pandemie.

„Binnen 12 Monaten haben sich die Zahlen vom historischen Tiefststand auf den historischen Höchststand entwickelt. Die Gewalt hat zugenommen. Dies beginnt bei einer erhöhten Aggressionsbereitschaft, die allzu oft in tätliche Auseinandersetzungen münden. Schwerwiegende Folgen hat dies, wenn Waffen zum Einsatz kommen.“, so Polizeipräsident Volker Kluwe.

Häusliche Gewalt

Bis einschließlich des Berichtsjahrs 2020 lag keine bundeseinheitliche Definition bzw. Begriffsbestimmung zum Deliktsfeld „Häusliche Gewalt“ vor. Die Fallzahlen konnten lediglich innerhalb der Bundesländer miteinander verglichen werden. Ab dem Berichtsjahr 2021 wird nun das Phänomen „Häusliche Gewalt“ anhand einer bundesweit einheitlichen Erfassung auf Grundlage der Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BLAG) abgebildet. Damit können PKS-Entwicklungen bundesweit gegenübergestellt werden.

Den 4.830 in der PD Hannover bearbeiteten Fällen aus dem Vorjahr stehen für 2022 nun 5.566 Fälle gegenüber, dies stellt einen Anstieg um 15,3% dar.

Von den 5.536 Fällen, die einen Tatort in der PD Hannover hatten, sind 4.414 Fälle als Opferdelikte im Sinne der PKS (Totschlag, Körperverletzung etc.) und 1.122 Nicht-Opfer-Delikte (Diebstahl, Betrug u. ä.) erfasst. Den Großteil an Delikten bilden die Körperverletzungen mit 3.132 Fällen. Es wurden aber auch 151 Sexualdelikte sowie vier vollendete und fünf versuchte Tötungsdelikte, bearbeitet.

Es handelt sich um 3.104 Fälle der Partnerschaftlichen Gewalt, um 1.373 Fälle der Familiären Gewalt sowie um 1.122 Fälle sonstiger Delikte im Kontext häuslicher Gewalt (Sachbeschädigung, Beleidigung, Straftaten gegen das Gewaltschutzgesetz etc.). Die Gesamtzahl dieser Delikte weicht mit 5.599 Taten von der o. a. Fallzahl ab und ist mit der statistischen Erfassung der jeweiligen Sachverhalte zu erklären. Von den 4.719 Opfern sind 3.357 weiblich (71,14%) und 1.362 männlich (28,86%). 2.487 Opfer wurden leicht, 27 schwer und vier tödlich verletzt.

Die 4.087 Tatverdächtigen sind überwiegend männlich (3.001 bzw. 73,34%), Frauen sind mit 1.086 Tatverdächtigen deutlich geringer vertreten. 2.546 (62,3%) der Tatverdächtigen hatten die deutsche Staatsangehörigkeit, 1.541 (37,7%) waren nichtdeutsch. 835 Tatverdächtige (20,43%) standen unter dem Einfluss von Alkohol und 81 Tatverdächtige (1,98%) unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Maßnahmen und Veranstaltungen im Kontext Häusliche Gewalt

Die Verhinderung sowie Bekämpfung von „Häuslicher Gewalt“ ist ein besonderes Anliegen der PD Hannover. Mit weiteren Akteuren in der Region Hannover (Umland wie LHH) sind umfangreiche Erfahrungen im gemeinsamen Zusammenwirken zum Schutz von Betroffenen von häuslicher Gewalt vorhanden und Beratungs- sowie Interventionsstrukturen etabliert. Ein wichtiges Ziel ist dabei, durch präventive Maßnahmen zum Phänomen zu sensibilisieren und Fälle aus dem „Dunkelfeld“ zu holen.

   U. a. hat der Kommunale Präventionsrat (KPR) der Landeshauptstadt 
      Hannover (LHH) im Jahr 2022 unter dem Jahresmotto "Häusliche 
      Gewalt - Hannover ist stärker als Gewalt" eine Vielzahl von 
      Veranstaltungen unter Beteiligung des Präventionsteams der PI 
      Hannover umgesetzt.

Anlässlich des Orange Days am 25.11.2022 wurden in der hannoverschen Innenstadt symbolisch vier Sitzbänke aufgestellt. Im Rahmen der Aktion „Die Roten Bänke“ wurde medienwirksam zum Jahresmotto „Hannover ist stärker als Gewalt“ aufmerksam gemacht. Die Initiative des KPR der LHH wurde durch die Polizeidirektion Hannover begleitet. Auf den Sitzbänken sind Plaketten mit relevanten Rufnummern für betroffene Frauen angebracht.

Im Neuen Rathaus der LHH wurde eine Ausstellung mit Plakaten zum Thema „Gewalt ist nie privat“ umgesetzt. Das Angebot richtete sich zunächst an Schülerinnen und Schüler unter vorheriger Anmeldung der jeweiligen Schule. Anschließend wurde die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Jahresverlauf 2022 wurden zum Jahresmotto des KPR der LHH sechs After-Work-Veranstaltungen im Kontext Häuslichen Gewalt angeboten. Die Umsetzung der Veranstaltungen erfolgte unter Mitwirkung des Präventionsteams der PI Hannover, zwei Vertreterinnen der Staatsanwaltschaft Hannover sowie der Waage Hannover e.V. Im Rahmen der After-Work-Veranstaltungen wurden Diskussionsforen über die Rollen und Aufgaben der Justiz und der Polizei geschaffen.

Die Polizeidirektion Hannover beteiligt sich gemeinsam mit anderen Institutionen an einem Projekt, um potentiell Betroffenen Hilfsangebote zu unterbreiten und somit den Gewaltkreislauf zu unterbrechen.

Markus Häckl, Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention, resümiert: „Mit der umfangreichen Beteiligung an diversen Projekten leistet die PD Hannover einen Beitrag zur Vorbeugung von Gewaltstraftaten. Die Prävention von Häuslicher Gewalt hat einen hohen Stellenwert. Wir verfügen über etablierte, interdisziplinäre Hilfe- und Interventionsstrukturen in der gesamten Region Hannover. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen werden wir auch weiterhin einen schnellen Interventionsverlauf für gewaltbetroffene Personen garantieren.“

Phänomen Messerangriff

Der Messerangriff ist seit 2020 als Phänomen in der PKS darstellbar, allerdings nur bei vorgegebenen Deliktsschlüsseln. Messerangriffe im Sinne der PKS-Erfassung sind solche Tathandlungen, bei denen der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wird. Das bloße Mitführen eines Messers reicht hingegen für eine Erfassung als Messerangriff nicht aus, ebenso nicht der Einsatz einer sonstigen Stichwaffe.

Es ergeben sich für das Berichtsjahr 2022 in der PD Hannover 786 Fälle, in denen ein Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wurde. Im Jahr 2021 wurden 589 Fälle gezählt, sodass sich hier eine erneute Steigerung um +197 Fälle bzw. +33,45% ergibt. 177 Fälle ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel.

72,52% dieser Taten (570 Fälle) fanden im Stadtgebiet der LHH statt. Am höchsten ist hierbei der Stadtteil Mitte mit 162 Fällen (20,61% an PD gesamt) betroffen. Im Umland sind die Städte Garbsen (32 Fälle) sowie Laatzen und Neustadt (je 23 Fälle) am häufigsten betroffen.

Tatverdächtigen Analyse

Die Anzahl der Tatverdächtigen (TV), die im Berichtsjahr 2022 einen Messerangriff unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt haben, liegt in der PD Hannover bei 571 Tatverdächtigen insgesamt und stieg damit um +119. Der Anteil der Männer, liegt bei 88,79% (507 TV), der Anteil der Frauen bei 11,21% (64 TV). Dies entspricht in etwa der Verteilung aus dem Vorjahr. Von den 571 TV sind 307 TV (53,77%) deutsche Staatsangehörige und 264 TV (46,23%) nichtdeutsche Staatsangehörige.

Bei der Altersstruktur ist erkennbar, dass der Großteil der TV der Gruppe der Erwachsenen zugehörig ist (416 TV). In der Altersgruppe der Heranwachsenden wurden 52 TV erfasst und in der Altersgruppe der Jugendlichen 75 TV. 28 TV waren zur Tatzeit noch Kinder. Eine weitere Unterteilung der Alterskohorten ist nicht möglich.

Bei den Messerangriffen, die im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt stattfanden, wurden im Berichtsjahr 2022 insgesamt 127 TV bekannt, davon 82 männliche TV und 45 weibliche TV. Damit liegt der Anteil der Frauen als TV (35,43 %) in diesem Phänomenbereich mehr als doppelt so hoch, verglichen mit der Anzahl der weiblichen TV bei den Messerangriffen insgesamt. 73 TV (57,48 %) von den insgesamt 127 TV aus dem Phänomenbereich Häusliche Gewalt sind deutsche Staatsangehörige, 54 TV (42,52 %) sind nichtdeutsche Staatsangehörige.

Verbotszone

Messerangriffe waren im Jahr 2022 aufgrund einer Häufung von u.a. auch schweren Kapitaldelikten in einem besonderen Fokus der medialen Berichterstattung und damit auch in der Wahrnehmung der Stadtgesellschaft. Die LHH hat mit einer Verordnung über die Einrichtung einer Verbotszone über das Führen von Waffen, Messern und gefährlichen Gegenständen in der Landeshauptstadt Hannover mit Wirkung vom 24.11.2022 die bestehende Verbotszone räumlich erweitert. Der Innenstadtbereich umfasst jetzt örtlich den Raschplatz und Teile des Weißekreuzplatzes sowie einen definierten Bereich des Quartiers Steintor/Marstall.

Aufgrund der Entwicklung ist von der PD Hannover ein Einsatzschwerpunkt im innerstädtischen Bereich gesetzt worden. Mit dem Projekt Innenstadt (PRIN) der PI Hannover und der Einbindung in das Projekt bahnhof.sicher ist an relevanten Bereichen die polizeiliche Präsenz deutlich erhöht worden. Zur Verbotszone werden niedrigschwellig Kontrollmaßnahmen durchgeführt, Verstöße gegen die Verbotszone konsequent geahndet.

Zur Analyse der aktuellen Entwicklungen sowie der Abstimmung des gemeinsamen Vorgehens wurde ein „Runder Tisch Messerangriffe“ gemeinsam durch die LHH sowie der PD Hannover eingerichtet. Weiter sind die Bundespolizei, die Staatsanwaltschaft Hannover, das Landeskriminalamt, das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen, die ÜSTRA, die Firma protec, das Deutsch-Europäische Forum für Urbane Sicherheit (Defus) sowie der Kommunale Präventionsrat Teilnehmende des Runden Tisches.

Raubdelikte

Bei den Raubdelikten beträgt der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 296 Fälle bzw. 43,40% auf insgesamt 978 Taten. Von diesen ereigneten sich 767 auf dem Gebiet der LHH, davon 304 Fälle im Stadtteil Mitte. In der Region sind mit 32 die meisten Fälle in der Stadt Laatzen erfolgt, gefolgt von 26 Fällen in Lehrte und 23 Fälle in Neustadt am Rübenberge. Die AQ der Raubdelikte liegt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2022: 57,36% / 2021: 59,24%). Zu den 561 aufgeklärten Fällen wurden 638 TV erfasst.

Der Schwerpunkt im Bereich des Stadtteils Mitte ist mit der kriminalgeografischen Lage zu erklären. Dieser Stadtteil ist wesentlich geprägt von Einkaufsmöglichkeiten, dem im Zuständigkeitsbereich des PK Mitte gelegenen Vergnügungsviertel und der damit verbundenen Frequentierung. Aber auch das Aufeinandertreffen ganz unterschiedlicher Personengruppen führt zu einem hohen Konfliktpotenzial dieser Gruppen untereinander. Entsprechend stellt dieser Bereich einen Einsatzschwerpunkt der PD Hannover dar, u.a. und analog zum Thema Messerangriff mit dem Projekt Innenstadt (PRIN), bahnhof.sicher sowie auch der Verbotszone.

Tötungsdelikte

Bei den Delikten Mord und Totschlag wurden insgesamt 35 Fälle und somit ein Fall mehr bearbeitet als im Vorjahreszeitraum. Hiervon wurden neun Tötungsdelikte vollendet (2021: sechs Fälle). In 22 von 35 Fällen wurden Stichwaffen als Tatwaffe eingesetzt und zählen demnach als Messerangriff.

Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte

Die Straftaten gegen Polizeivollzugsbeamte (PVB) sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen – 2022 um 65 Fälle bzw. 6,88% auf nunmehr 1.010 Fälle. Bei den Körperverletzungsdelikten wurden 26 Fälle leichter, gefährlicher und schwerer Körperverletzung und Fälle der fahrlässigen Körperverletzung der PKS 2022 gemeldet. In 79 Fällen wurden Polizeivollzugsbeamte bedroht und in sechs Fällen genötigt.

Für das Berichtsjahr 2022 wurde auch ein Fall des versuchten Mordes zum Nachteil eines PVB ermittelt. Die Tat ereignete sich am 08.06.2022 im Stadtteil Limmer. Ein 61-Jähriger tötete zunächst seine Ehefrau und stach anschließend bei Eintreffen der Polizei im dortigen Treppenhaus mehrfach mit einem Messer auf den Oberkörper eines Beamten ein. Aufgrund der angelegten Schutzweste kam es zu keinen körperlichen Verletzungen.

2.250 PVB wurden Opfer von gegen sie gerichteten Gewalttaten. Dies kommt dadurch zustande, dass bei jeder erfassten Tat zumeist ein Streifenteam angegriffen wurde. Von den Opfern sind 72,49% männlich. Mit Blick auf die Altersgruppen sind 59,29 % im Alter zwischen 21 und 30 Jahren. Als Opfer sind insbesondere Angehörige des Einsatz- und Streifendienst (68,67 %) und der Einsatzeinheiten (16,36 %) zuzuordnen.

Die Tatverdächtigen sind meistens männlich (84,05%), deutsch (64,45%) und zwischen 25 und 50 Jahre alt (55,53%). Sie sind in der Regel allein handelnd (98,18%). 51,67% stehen unter dem Einfluss von Alkohol und 15,3% unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Die Fallzahlen in diesem Deliktsbereich steigen kontinuierlich. Gerade im Kontext der Pandemie standen Polizeivollzugsbeamte als Vertreter des Staates/der staatlichen Maßnahmen im Fokus von Protestmaßnahmen und interagierten zu diesem Thema intensiv mit den Bürgerinnen und Bürgern. Es ist festgestellt worden, dass Polizeikräfte vermehrt dem gesellschaftlichen Unmut ausgesetzt waren. Aufgrund der Relevanz in der medialen Darstellung sind hier auch örtliche Ereignisse der Silvesternacht 2022/23 aufzugreifen. Diese sind in der vorliegenden PKS nicht enthalten.

Gewalt gegen Rettungskräfte

Bei der Analyse dieser Daten ist zu beachten, dass die Anzahl der Opfer je nach Erfassung bzw. Abfragemodalität differieren kann. Werden in einem Sachverhalt Opfer unterschiedlich erfasst (ein Opfer erhält das Spezifikum „Feuerwehr“, das andere „Sonstiger Retter“), können diese unterschiedlich vom Zählwert ausgewiesen werden. Bei einer Einzelabfrage nach Opferspezifikum wird der Wert jeweils gesondert ausgewiesen, bei einer übergreifenden Abfrage jedoch nur als ein Fall angegeben. Diese statistischen Verzerrungen sind bei der Auswertung zu beachten.

Polizeipräsident Volker Kluwe sagt zu dieser Entwicklung: „Der Frust der Gesellschaft entlädt sich zunehmend gegenüber denjenigen, die den Staat repräsentieren – unter anderem Polizei und Rettungskräfte. Ich bleibe dabei: Wer Polizeibeamtinnen und -beamte tätlich angreift, der attackiert damit auch eine wichtige Säule unserer Demokratie. Wer Einsatzkräfte angreift, der attackiert uns alle. Aus diesem Grund wird die PD Hannover Angriffe auf Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeitende von Feuerwehren und Rettungsdiensten nicht hinnehmen, sondern auch künftig konsequent verfolgen.“

Sexualdelikte

Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stieg die Zahl der Taten insgesamt um 368 bzw. 23,87%. Die Steigerungen betreffen alle Untergruppen mit Ausnahme des „Sonstigen sexuellen Missbrauchs von Kindern“. In der Untergruppe Vergewaltigung wurden 54 Fälle mehr registriert (+27,55%), in der Untergruppe Verbreitung pornografischer Schriften liegt ebenfalls eine deutliche Steigerung vor (+180 Fälle/+28,08%).

Bei den Sexualdelikten ist der hohe Anteil der Fälle mit nicht erwachsenen Tatverdächtigen (2022: 33,37%, 2021: 37,8%) auffällig. Aufgrund gemeinsamer Anstrengungen der Polizei auf Bundes-und Landesebene ist in diesem Deliktsfeld mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen und Aufhellung des Dunkelfeldes zu rechnen, auf den sich die PD Hannover aktuell vorbereitet und die zentrale Sachbearbeitung im ZKD Hannover massiv personell erhöht.

Hierbei setzt sich der Trend steigender Fallzahlen fort. Ursächlich sind insbesondere die Meldungen des amerikanischen National Centers für Missing and Exploited Children (NCMEC) sowie geführte „Operationen“ sachbearbeitender Dienststellen, die bundesweit zur Aufdeckung von Kinderpornografie und auch sexuellen Missbrauchstaten führen.

Darüber hinaus spielt der anhaltende Trend zum Teilen von Nacktbildern durch/von Kindern und Jugendlichen via Social Media ebenso eine Rolle.

Prävention:

   -	Die Präventionsteams der PD Hannover unterstützen in den weiterführenden Schulen Präventionsunterrichte u.a. zum Themenbereich
Gewalt. Dazu zählen u.a. zielgerichtet auch die Themenbereiche  Cybermobbing, Cybergrooming und Sexting. Die Verbreitung pornografischen oder kinderpornografischen Materials in Chatgruppen  führt regelmäßig zur Einleitung von Ermittlungsverfahren und zum 
Bekanntwerden gleich mehrerer junger Tatverdächtiger. Darüber hinaus  sind Sexting und der Versand pornografischen Materials im Freundes-  und Bekanntenkreis in Messenger Gruppen unter jungen Menschen weit  verbreitet. Neben einem jugendlichen Anbahnungsverhalten bei  Beziehungen besteht häufig auch der Wunsch, Emotionen bei  Chatpartnerinnen und Chatpartnern auszulösen. Auch ein Geltungsdrang  und eine jugendtypische Unbedarftheit sind regelmäßig tatauslösendes  Motiv.
   -	Die Präventionspuppenbühne der PD Hannover thematisiert in ihren Vorstellungen für Kinder im Grundschulalter in eigenen Aufführungen die Programme "#TuWas" und "Völlig vernetzt". Das Programm "Völlig  vernetzt" fokussiert den Themenbereich persönliche Daten im Netz.  Neben der Thematisierung des Kontrollverlustes von Daten in der  internetbasierten Kommunikation wird das Verständnis der Kinder für die Funktionalität der Datenverbreitung gestärkt. Zur Festigung der  erlernten Kompetenz werden die Kinder spielerisch herausgefordert  Kommentare und die daraus resultierende Preisgabe von Daten zu  bewerten. Das Programm "#TuWas" beleuchtet die Thematik "Mobbing" mit dem Teilaspekt des Cybermobbings. Hierbei werden die Kompetenzen der  Kinder durch Vermittlung verschiedener Methoden gestärkt.
   -	Für eine gelungene Präventionsarbeit ist maßgeblich die  Netzwerkarbeit mit externen Partnerinnen zu benennen. Neben  bundesweiten Kampagnen, wie beispielsweise "Sounds Wrong"  (Zivilcourage zeigen und Missbrauchsdarstellungen melden - Kampagne  gegen die Verbreitung von Kinderpornografie) ist auch die  Zusammenarbeit mit nichtpolizeilichen Initiativen, bspw. Juuuport  e.V." (Beratung bei Cybermobbing, Stress in sozialen Medien,  Datenklau, Cybergrooming, Sexting, Gaming, Online-Sucht oder Technik) und auch "smiley e.V." (Erlangung von Medienkompetenz - Angebote für  junge Menschen und auch Eltern in Form von Fortbildungen und auch 
Vorträgen) oder auch "klicksafe" (u.a. Medienpädagogik in der  Grundschule) zu erwähnen.

Kinder- und Jugendkriminalität

Im Berichtsjahr 2022 verzeichnete die Polizeidirektion Hannover erstmalig seit 2019 wieder einen Anstieg der Fallzahlen (6.686). Dies stellt eine Steigerung von 34,88% im Vergleich zum Vorjahr dar. Dabei wurden insgesamt 5.389 Minderjährige straffällig (+28,34%). Von den 1.807 tatverdächtigen Kindern waren 1.255 Jungen (69,45%) und 1.149 deutsch (63,59%). Männliche jugendliche Tatverdächtige wurden insgesamt 2.490 (69,65%) gezählt. Unter der Gesamtzahl waren 2.410 (67,41%) deutsch.

Als Erklärungsansatz für die allgemeine Steigerung sind sog. Nachholeffekte aufgrund der Lockerungen in der pandemischen Lage zu vermuten. Delinquentes Verhalten bzw. jugendtypisches Fehlverhalten war zu Zeiten der Corona-Pandemie aufgrund vorliegender Beschränkungen und Schließungen nicht möglich. Es mangelte schlichtweg an Tatgelegenheiten. Außerdem liegen sozialpsychologische Gründe nahe, die sich aus einem Unsicherheitsgefühl und nicht erlernten Konfliktbewältigungsstrategien folgern lassen und sich 2022 in vermehrt delinquentem Verhalten äußerten.

Volker Kluwe hebt dabei hervor: „Die Taten sind kein neues Phänomen für die Polizei. Abweichendes Verhalten und Ausloten von Grenzen sind manchmal auch Teil des Erwachsenwerdens. Unser polizeiliches Verständnis endet jedoch dort, wo Straftaten begangen werden, bei denen andere zu Schaden kommen, Opfer von Gewalt werden oder ihnen sonstige Nachteile entstehen. Hier sind wir gemeinsam mit diversen Institutionen im Gespräch mit jungen Menschen, um sie dafür zu sensibilisieren und in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen.“

Clan-Kriminalität

Für das Berichtsjahr 2022 sind deutlich steigende Fallzahlen im Clan-Kontext ersichtlich. Dieser Anstieg ist mit der Implementierung des Projekts Clan 360°, einer generellen Sensibilisierung sowie einer gezielten Datenqualitätskontrolle in Verbindung zu bringen.

Im Berichtsjahr 2022 waren 15 Großfamilien unter der Clandefinition erfasst, bei denen einzelne Familienmitglieder zu den bekannt gewordenen Straftaten als Tatverdächtige ermittelt werden konnten.

Allgemein ist festzuhalten, dass es nach wie vor keine räumlichen Brennpunkte innerhalb des Zuständigkeitsbereichs der PD Hannover gibt. Clankriminelle Straftaten sind sowohl im Stadtbereich als auch im Umland feststellbar.

Insbesondere durch die auf verschlüsselter (kryptierter) Kommunikation basierenden Verfahren konnte das Dunkelfeld in diesem Bereich erhellt werden.

Das Projekt Clan 360° wurde im Dezember 2021 vorgestellt. Dieses ist auf zwei Jahre angelegt und betrachtet die Clankriminalität umfassend. Schwerpunkte sind Wissensvermittlung, Optimierung der Datenqualität, Netzwerkarbeit, Aus- und Fortbildung sowie die Analyse krimineller Strukturen.

Die „Kooperationsvereinbarung zur Gewährleistung und Umsetzung einer ganzheitlichen und interdisziplinären Bekämpfung krimineller Clanstrukturen“ im Zusammenhang mit dem behördenweiten Projekt Clan 360°“ ist am 23.08.2022 unterzeichnet worden. Diese gewährleistet eine weitere Intensivierung der engen Zusammenarbeit sowohl im gefahrenabwehrrechtlichen als auch im strafrechtlichen Sinne zwischen den Kooperationspartnern (LHH, Region Hannover, Bundespolizei, Hauptzollamt Hannover, Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Hannover) sowie im Bereich der Prävention.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 24.März 2023

Indizes
Indizes vom 23.03.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Eine deutliche Erholung an den US-Börsen hat am Donnerstag dem EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) Auftrieb verliehen. Der britische FTSE 100 („Footsie“) und auch der Schweizer SMI schlossen nach weiteren Zinsanhebungen durch die Zentralbanken in den Ländern allerdings schwächer.

Die Erwartungen der Anleger, dass die Leitzinsen in den USA in diesem Jahr doch noch sinken könnten, seien nach wie vor hoch, hieß es aus New York. Und das, obwohl der US-Notenbank-Chef Jerome Powell tags zuvor gesagt hatte, dass dies derzeit von den Währungshütern nicht gesehen werde. Vielmehr hatte er noch deutlich gemacht: Die Zinsen könnten, falls dies nötig werden sollte, auch über das erwartete Maß hinaus angehoben werden.

Laut Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets ist es auch möglich, dass inzwischen Powells Worten mehr Beachtung geschenkt wird, dass die jüngsten Maßnahmen der Fed, des Finanzministeriums und des US-Einlagensicherungsfonds zeigten, „dass alle Einlagen und das Bankensystem sicher sind“.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) beendete den Tag mit einem Plus von 0,27 Prozent auf 4207,14 Punkte. Der französische CAC 40 legte um 0,11 Prozent auf 7139,25 Punkte zu. In Großbritannien gab der „Footsie“ dagegen um 0,89 Prozent auf 7499,60 Zähler nach und in der Schweiz sank der Swiss Market Index (SMI) um 0,59 Prozent auf 10 718,54 Punkte. Während die Bank of England ihren Leitzins im elften Schritt um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent angehoben hatte, setzte die Schweizer Nationalbank (SNB) ihren Leitzins um 0,50 Punkte auf 1,50 Prozent hoch.

Unter den Branchen in Europa nahm der Bankensektor den letzten Platz ein, während der Technologiesektor den Vorgaben aus den USA folgte und am kräftigsten zulegte. Die Citigroup hatte den europäischen Bankensektor abgestuft und bewertet ihn nun mit „Neutral“. Den europäischen Technologiesektor hatten sie auf „Overweight“ hochgestuft. Die Aufmerksamkeit der Anleger dürfte sich verlagern, und zwar weg von höheren Zinsen und hin zu sich verschlechternden Fundamentaldaten, schrieben die Strategen der US-Bank.

Unternehmensnachrichten kamen unter anderem vom französischen Pharmakonzern Sanofi. Positive Studienergebnisse für seinen Kassenschlager Dupixent zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung verhalfen den Aktien im Eurostoxx zu einem Kursplus von 5,5 Prozent.

Starke Zahlen der wichtigen chinesischen Prosus-Beteiligung Tencent führten zu einem Plus von 6,4 Prozent für die Papiere der Internet-Beteiligungsholding (Prosus).

Die Aktien von Zur Rose büßten außerhalb der großen Indizes in der Schweiz 13,5 Prozent ein. Die Versandapotheke hatte ihre Jahreszahlen vorgelegt. Baader-Analyst Volker Bosse zeigte sich insbesondere vom Ausblick enttäuscht. Zur Rose werde voraussichtlich erst 2024 profitabel werden und damit ein Jahr später als bisher erwartet, schrieb er.

In London sahen die Aktien British American Tobacco (BAT) mit einem Abschlag von 5,5 Prozent zwar besonders schwach aus. Sie wurden jedoch an diesem Tag ex Dividende gehandelt.

(Quelle:finanzen.net)


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

enercity erziehlt Rekordergebnis-Umsatz über 8 Milliarden Euro

enercity Vorstand 2023 Credit Franz Bischof

Massive Investitionen in erneuerbare Energien

HANNOVER.

Das Geschäftsjahr 2022 war für enercity ein überaus erfolgreiches: In einem herausfordernden Marktumfeld hat der Energiedienstleister ein Rekordergebnis und somit das beste Geschäftsresultat der Unternehmensgeschichte erzielt.

Der Umsatz ist um 61,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 8,1 Milliarden Euro gestiegen. Das EBITDA ist um 23,4 Prozent auf 408 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) des Konzerns liegt mit 218,5 Millionen Euro um 3,2 Prozent über dem Vorjahr (2021: 211,8 Millionen Euro).

Damit hat enercity sein strategisches Ziel einer Ergebnisverdopplung bis 2025 gegenüber 2016 vorzeitig erreicht.   Die Investitionen liegen ebenfalls auf Rekordniveau: Mit einem Volumen von 283,9 Millionen Euro im Jahr 2022, ein Plus von 66,1 Prozent im Vergleich zu 2021, festigt enercity weiter die Basis für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung der Kundinnen und Kunden durch den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung, kundennahen Dienstleistungen sowie leistungsfähige Infrastruktur. 

„Wir sehen dieses sehr gute Ergebnis als Bestätigung unserer bisherigen Arbeit, aber zugleich auch als Motivation, diesen erfolgreichen Weg mit unseren Kundinnen und Kunden weiter zu verfolgen”, sagt enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva. Einen Weg, den die Kundinnen und Kunden honorieren: enercity konnte im Geschäftsjahr 2022 erneut punkten.

„Wir haben die Menschen nicht im Regen stehen lassen, als sich der Markt bei den Energielieferanten innerhalb kürzester Zeit stark reduziert hat“, so Zapreva. „Dank einer vorausschauenden Beschaffungsstrategie gelang es uns, die Preise weiterhin attraktiv zu halten.“ So lagen und liegen die Grundversorgungstarife für Strom und Gas unterhalb der gesetzlichen Preisbremsen. 

Anteil der erneuerbaren Energien nimmt weiter zu 

Das insgesamt erheblich gestiegene Preisniveau am Strom- und Gasmarkt führte in Summe zu Zurückhaltung bei den Großhandelstätigkeiten. Mit 19.619 Gigawattstunden (GWh) im Jahr 2022 lag der Stromabsatz um 31,3 Prozent unter Vorjahresniveau (28.570 GWh). Der Erdgasabsatz ist 2022 um 28,7 Prozent auf 32.710 GWh gesunken (Vorjahr: 45.845 GWh). Der Wärmeabsatz ging 2022 von 3.095 GWh gering um 12,1 Prozent auf 2.722 GWh zurück. Der Wasserabsatz blieb mit 42 Millionen Kubikmetern auf dem Niveau des Vorjahres.  

Die Wärmeerzeugung bei enercity ist im Jahr 2022 um zwölf Prozent auf 2.894 Gigawattstunden (GWh) zurückgegangen, der Anteil der erneuerbaren Energien bzw. Abwärme legte zwei Prozent auf nunmehr 20,7 Prozent zu. Die Gesamtstromerzeugung bei enercity hat 2022 um 0,6 Prozent leicht zugenommen und umfasst 3.313 GWh (2021: 3.267 GWh). Die erneuerbare Stromerzeugung hat um 2,3 Prozent zugelegt und macht mit 1.161 GWh einen Anteil von 35 Prozent an der Gesamtstromerzeugung aus (2021: 34,7 Prozent). Durch das zum Jahresanfang erweiterte Windkraftportfolio der Norderland-Gruppe wird schon dieses Jahr der Erneuerbaren-Anteil deutlich über 50 Prozent liegen.   

Große Schritte beim Ausbau der Windkraft – Baustart für Windpark in Rheinland-Pfalz 

enercity baut seine Windkraft immer weiter aus. Dazu trägt auch die erwähnte Übernahme von 166 Windanlagen aus dem Norderland-Portfolio zum Jahresanfang bei. Die Windanlagenleistung hat sich bei enercity damit mehr als verdoppelt und beträgt nun 712 Megawatt (MW) in 83 Windparks mit insgesamt 348 Windenergieanlagen. enercity ist damit bundesweit in die Spitzengruppe der Onshore-Windkraftbetreiber aufgestiegen.  

Auch mit dem Bau von eigenen Windparks geht es weiter voran: enercity hat kürzlich die Genehmigung zum Bau von sieben Windenergieanlagen im rheinland-pfälzischen Beuren erhalten. Noch im Frühjahr wird die Projektumsetzung starten. Der Energiedienstleister investiert 42,5 Millionen Euro in das Vorhaben, das rund 18.900 Tonnen CO2 pro Jahr einspart. Mit einem Energieertrag von etwa 45.000 Megawattstunden pro Jahr reicht der erneuerbare Strom aus, um etwa 18.000 Haushalte zu versorgen. Die Inbetriebnahme ist für 2024 geplant. Somit wird bereits nächstes Jahr die Marke von 1.000 Megawatt (MW) an installierter Windstromleistung erreicht. 

„Noch in diesem Jahr werden wir nur mit unserer Windkraft den jährlichen Strombedarf von 550.000 Haushalten abdecken“, erklärt Zapreva und verspricht: „Das Investitionstempo bleibt hoch: Für Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik werden wir allein in den kommenden beiden Jahren gut eine halbe Milliarde Euro investieren.“   

  

Photovoltaik für mehr Ökostrom aus Sonnenenergie  

Im Bereich der Dienstleistungen entwickelten sich 2022 auch die PV-Anlagen positiv. Das junge Geschäftsfeld schloss das vergangene Geschäftsjahr mit einem Auftragsvolumen von 34 Megawatt (peak) ab. Im Zuge der Kooperationen mit dem Land Niedersachsen und der Landeshauptstadt Hannover sind zehntausende Quadratmeter Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Ämtern installiert worden – weitere befinden sich bereits in Planung.  

Über strategische Kooperationen lassen sich zudem weitere Potentiale erschließen, wie etwa mit dem bundesweit tätigen Fertighaushersteller SchwörerHaus. Jährlich kann enercity allein hier tausende neuer Kunden für Photovoltaik-Lösungen gewinnen.   

Hannovers Fernwärme wird „grüner“, Geothermie-Suche gestartet 

Einen umfassenden Beitrag zur Energiewende leistet enercity auch in der urbanen Wärmewende. Ein bundesweites Vorzeigeprojekt ist dabei der Umbau der Fernwärme auf erneuerbare Energien und Abwärme verbunden mit dem vorzeitigen Ausstieg aus der Kohle. Insgesamt wird enercity hier in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Euro investieren. Ein Großteil der Investitionen fließt dabei in den Bau von 14 Ersatzanlagen, die ab Anfang 2027 das Kohlekraftwerk Stöcken ersetzen sollen. In wenigen Wochen wird dazu eine Klärschlammverwertungsanlage in Hannover-Lahe den Betrieb aufnehmen. Der Bau eines Altholzheizkraftwerks schreitet ebenso voran. Für ein Geothermie-Projekt, in Zusammenarbeit mit Eavor, einem innovativen Geothermieunternehmen, hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) nun die Erlaubnis für die Aufsuchung von Erdwärme in einem 22,5 Quadratkilometer großen Feld im Nordosten Hannovers erteilt.   

Deutschlandweit baut enercity die grüne Wärme mit seinen Contracting-Beteiligungen in Hunderten von Kommunen kontinuierlich aus. Neben einem neuen Wärmenetz im Norden von Bremen läuft in Hamburg der Ausbau in der HafenCity-Ost und weiteren Stadtteilen.  

5.000 Ladepunkte für E-Mobilität in ganz Deutschland 

In der ersten Jahreshälfte wird enercity seinen 5.000. Ladepunkt in Deutschland installieren. „enercity setzt bei der klimafreundlichen Mobilität bundesweit Akzente und sorgt auch dafür, dass Hannover bei der Ladeinfrastruktur der Spitzenreiter unter den deutschen Großstädten ist “, so Dr. Zapreva. Denn im flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur ist enercity vor allem in Hannover erfolgreich. Hier wurden bereits rund 3.000 Ladepunkte installiert. Vor allem aber wurde in der Landeshauptstadt innerhalb der vergangenen vier Jahre die Zahl der öffentlichen Ladepunkte auf rund 550 mehr als verzehnfacht.  

Dank enercity ist Hannover deshalb führend in den wichtigsten Kriterien für öffentliche Ladeinfrastruktur im Städtevergleich: Nirgendwo in Deutschland müssen sich so wenige E-Autofahrende sowohl einen Ladepunkt (T-Wert: 10) als auch einen Schnellladepunkt (S-Wert: 86) teilen. Und auch beim so genannten A-Wert, der das Verhältnis der Anzahl öffentlich zugänglicher Ladepunkte zu den im Betrachtungsraum zugelassenen Autos angibt, ist Hannover mit einem Wert von 232 Spitze. Damit das so bleibt, wird enercity bis zum Jahr 2026 die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hannover auf 1.300 erhöhen. Der Energiedienstleister setzt dabei auch auf die Erhöhung des Anteils an Schnellladepunkten, damit das Laden noch attraktiver wird.  


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

Casper de Vries wird neuer Leiter des Kleinen Festes ab 2024

Casper de Vries
Casper de Vries © Entract.nl


HANNOVER.

Nun steht es fest: Die künstlerische Leitung des Kleinen Festes im Großen Garten übernimmt ab der Saison 2024 Casper de Vries. Der gebürtige Niederländer (56) ist seit vielen Jahren als Programmgestalter, Regisseur und künstlerischer Leiter diverser internationaler Festivals wie „De Tuin der Lusten“ (Niederlanden), „La Strada“ (Bremen), „KoresponDance Festival“ (Zdár nad Sázavou und Prag, Tschechien) tätig. Zudem ist de Vries seit 2001 Inhaber einer Agentur, die sich auf Beratung und Konzeptentwicklung für Kulturprojekte spezialisiert hat.

Casper de Vries tritt als künstlerischer Leiter die Nachfolge von Harald Böhlmann an, dem „Erfinder“ und bisherigen Leiter des überaus erfolgreichen Kleinen Festes im Großen Garten. Das Kleine Fest besteht seit 1986 und hat seitdem rund 1,4 Millionen Menschen mit einem Programm aus internationaler Kleinkunst, Varieté und Artistik begeistert.

Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf freut sich sehr, dass es gelungen ist, einen so erfahrenen und international vernetzten Programmmacher für Herrenhausen zu gewinnen. „Ich bin sicher, dass wir mit Casper de Vries einen künstlerischen Leiter verpflichten konnten, der das Kleine Fest erfolgreich weiterentwickeln wird. Wir werden weiterhin wunderbare Abende für Groß und Klein im zauberhaften Ambiente des barocken Gartens erleben. Das Kleine Fest ist und bleibt ein einzigartiger Leuchtturm für unsere Kulturstadt“.

Casper de Vries wird im kommenden Herbst, zusammen mit dem Team der Herrenhäuser Gärten, erste Planungen für das Kleine Fest 2024 vorstellen. Auch künftig wird das Kleine Fest im Großen Garten jedes Jahr im Juli im Großen Garten in Hannover stattfinden.


Werbebanner schmal Schmedes-Blumen und Grün
Schmedes – Blumen und Grün © Schmedes-Blumen und Grün

ver.di : Zentraler Streiktag im Verkehrs-/Infrastrukturbereich am 27. März

ICE im Bahnhof
Morgennebel HBF in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 04.07.21 Ulrich Stamm Photography, Hannover Press - Business - Portraits - Events - Fairs- Editorial - Celebrity - Concerts - Aerial - Family - 360 Panoramic -Virtual Tours Foto ist honorarpflichtig - Persönlichkeitsrechte bei Veröffentlichung beachten - Nur redaktionelle Verwendung - Belegexemplar erbeten! KEINE TEILUNG ODER REPOST IN SOZIALEN MEDIEN OHNE LIZENZ UND SCHRIFTLICHE ERLAUBNIS! Photo is subject to fees- Observe personal rights when publishing - Only editorial use in the context of press and public relations - Copy requested! NO SHARING OR REPOST IN SOCIAL MEDIA WITHOUT LICENSE AND WRITTEN PERMISSION ! Contact: info@ulrich-stamm.com

Keine Einigkeit bei den bisherigen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

Berlin.

Die Tarifverhandlungen für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen gehen am 27. März 2023 in die dritte Runde. Da das Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Verhandlungsrunde am 22./23. Februar völlig unzureichend war, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in allen Bundesländern und von den Verhandlungen betroffenen Bereichen zum Streik aufgerufen. In den vergangenen Wochen haben sich rund 400.000 Beschäftigte an den Streiks beteiligt. Zur dritten Verhandlungsrunde erhöht ver.di jetzt nochmals den Druck auf die Arbeitgeber, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, das den Forderungen der Beschäftigten gerecht wird.

ver.di ruft daher am zentralen Streiktag für den Verkehrs-/Infrastrukturbereich am 27. März Beschäftigte an den Flughäfen, in kommunalen ÖPNV-Betrieben in sieben Bundesländern, in Teilen der kommunalen Häfen, der Autobahngesellschaft und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, zum Streik auf. Der ganztägige Streik beginnt in der Regel in der Nacht vom 26. auf den 27. März um 00.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr. Die Streiks an den Flughäfen betreffen einerseits die Verhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen, zum anderen örtliche Verhandlungen für Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste sowie die bundesweiten Verhandlungen für die Beschäftigten der Luftsicherheit. Für alle drei Beschäftigtengruppen werden zurzeit Tarifverhandlungen geführt. Im öffentlichen Personennahverkehr wird in den Bundesländern gestreikt, die eine Anbindung an den TVöD haben (Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen) sowie in Bayern, wo zurzeit der Tarifvertrag Nahverkehr verhandelt wird. Es wird im gesamten Bundesgebiet zu starken Verzögerungen bis hin zum Erliegen der Verkehrsdienste in allen genannten Bereichen kommen.

Die erste Runde der Tarifverhandlungen, die die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), derzeit mit rund 50 Unternehmen in der Eisenbahn- und Verkehrsbranche führt, ist ohne nennenswerte Ergebnisse zu Ende gegangen.  Statt – wie gefordert – gleich zu Beginn verhandlungsfähige Angebote vorzulegen, wurden immer wieder Gegenforderungen aufgemacht, die zu weiteren Belastungen der Beschäftigten führen würden. So wurde unter anderem gefordert, auf soziale Errungenschaften wie Mehrurlaub zu verzichten, um die Produktivität zu erhöhen. Die Beschäftigten, die während der Pandemie auf angemessene Lohnsteigerungen solidarisch verzichtet haben, haben für ein solches, ihre Leistungen geringschätzendes Verhalten kein Verständnis. Erwartet werden Angebote, die mit deutlichen Lohnsteigerungen verbunden sind.  

Daher ruft die EVG die Beschäftigten aller Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen, in denen derzeit verhandelt wird, am 27. März 2023 zum Streik auf. Betroffen sind neben der Deutschen Bahn mit ihren Busgesellschaften unter anderem auch Transdev, AKN, Erfurter Bahn, Osthannoversche Eisenbahnen, erixx, vlexx, eurobahn sowie Die Länderbahn und andere. Der Warnstreik beginnt in der Nacht vom 26. auf den 27. März 2023 ab 0:00 Uhr. Je nach Schicht werden sich dem weitere Beschäftigte anschließen, so dass die Auswirkungen des Warnstreiks den ganzen Tag über andauern werden.

Zu den jeweiligen Verhandlungen und Streiks erklären ver.di und EVG: 

Frank Werneke, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di):

„Zusammen geht mehr“ – unter diesem Motto hat ver.di die laufende Tarifrunde im vergangenen Jahr begonnen. Und dieses Motto werden wir jetzt gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der EVG in den laufenden Tarifrunden weiter mit Leben füllen. ver.di und EVG sind die Mobilitätsgewerkschaften in Deutschland. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben die Öffentliche Infrastruktur während der Corona-Pandemie und seither wieder jeden Tag von Neuem im wahrsten Sinne des Wortes unter schwierigen Bedingungen am Laufen gehalten – und werden dafür vielfach nur schlecht bezahlt. Hohe Energiepreise und steigende Lebensmittelpreise sind für die Beschäftigten im Verkehrssektor deshalb besonders schmerzhaft. Die bislang vorliegenden Angebote der Arbeitgeber bessern die Situation nicht, sie verschärfen den Konflikt. Es ist daher notwendig, gemeinsam für deutlich höhere Löhne zu kämpfen. Deshalb werden Beschäftigte des Öffentlichen und Privaten Personen- und Güterverkehrs sowie der Öffentlichen Infrastruktur in den laufenden Tarifrunden im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen und bei den Gesellschaften der Deutschen Bahn AG am 27. März erstmals gemeinsam die Arbeit niederlegen und damit ein klares Zeichen an die Arbeitgeber setzen: „Zusammen geht mehr!““

Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di):

„Mit ihrem Angebot aus der zweiten Runde haben die Arbeitgeber den Tarifkonflikt verschärft. Die Beschäftigten erwarten zurecht, dass der Reallohnverlust der vergangenen zwei Jahre nicht nur ausgeglichen wird, sondern auch, dass kein weiterer durch einen neuen Tarifabschluss dazukommt. Ein Verweis auf die staatlichen Leistungen reicht hier nicht aus. Denn gleichzeitig mit den finanziellen Belastungen durch die hohe Inflation wächst auch die Belastung. Gerade im Verkehrssektor bleiben zunehmend Stellen unbesetzt, weil Arbeitskräfte fehlen. Im Wettbewerb mit anderen Branchen bleibt der Verkehrssektor immer öfter auf der Strecke.   So fehlen im Luftverkehr immer noch rund 20 Prozent der Beschäftigten im Vergleich zu 2019 und schon damals war in Spitzenzeiten zu wenig Personal vorhanden. Im ÖPNV ist die Situation ebenfalls verheerend. Aufgrund des Sparkurses der Öffentlichen Hand im letzten Jahrzehnt wurden rund 20 Prozent der Beschäftigten im ÖPNV abgebaut, während gleichzeitig die Verkehrsleistung stetig gestiegen ist. In der Folge fehlen bis 2030 rund 110.000 Beschäftigte. Schon jetzt fallen viele Verbindungen aufgrund des bestehenden Personalmangels aus.  Auch in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, genau wie bei der Autobahn GmbH des Bundes, stellt sich das Bild identisch dar. Stellen bleiben bis zu einem Jahr unbesetzt oder können gar nicht besetzt werden. Das hat Folgen für die Infrastruktur und damit für die Wirtschaft in Deutschland. Eine Änderung dieser Situation wird es nur geben, wenn die Arbeitsplätze attraktiver werden. Und dazu gehört vor allem auch eine deutlich bessere Bezahlung – im gesamten öffentlichen Dienst.  Die Arbeitgeber bei Bund und Kommunen haben jetzt die Gelegenheit, in der dritten Runde ein entsprechendes Angebot zu machen. Das werden die Beschäftigten am 27. März nochmals sehr deutlich machen.“

Martin Burkert, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG):

“Den Eisenbahnverkehrsunternehmen laufen, wie auch den Busgesellschaften der Deutschen Bahn, die Mitarbeitenden davon. Ein Grund hierfür ist die schlechte Bezahlung. Schon heute fallen immer wieder Bus- und Zugverbindungen aus, weil Stellen unbesetzt oder Kolleginnen und Kollegen aufgrund der hohen Belastung krank geworden sind. Ohne ausreichendes Personal wird die Verkehrswende aber nicht gelingen. Denn für viele Bahnreisende verliert die Schiene so an Attraktivität, zahlreiche Pendlerinnen und Pendler werden sich auf weitere Ausfälle einrichten müssen. Mit ihrer Weigerungshaltung, angemessene Löhne zu zahlen, gefährden die Arbeitgeber die Zukunft der ökologischen Verkehrsträger. Um das zu verhindern, müssen die Berufe bei Bus und Bahn auch finanziell wieder attraktiver werden. Dafür kämpfen wir in dieser Tarifrunde.“

Cosima Ingenschay, stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG):

„Das Fazit, das wir nach der ersten Verhandlungsrunde ziehen müssen, ist verheerend. Statt zu signalisieren, dass man an einer Einigung interessiert sei, provozieren die Arbeitgeber durch Nichtstun oder machen Gegenforderungen auf. Gerade so, als ob sie einen Streik erzwingen wollten. 27 Monate Laufzeit oder lächerliche zweimal 100 Euro Lohnerhöhung, die Verkürzung von Mehrurlaub, um die Produktivität zu erhöhen oder Einmalzahlungen, die wir nicht gefordert haben, sind Scheinangebote, die wir zurückweisen. Hinzu kommt die weiterhin fehlende Bereitschaft der Deutschen Bahn, von Anfang an Stundenlöhne zu zahlen, die dem Mindestlohn entsprechen. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind wütend angesichts eines solchen Verhaltens der Arbeitgeber, das einfach nur als ignorant empfunden wird. Statt sich ernsthaft um einen schnellen Abschluss zu bemühen, wird an althergebrachter Tariffolklore festgehalten, um überholte Rituale pflegen zu können. Das ist angesichts der schwierigen Situation nicht zielführend. Jetzt machen die Beschäftigten ihrem Ärger Luft und zeigen mit dem Warnstreik, dass sie verhandlungsfähige Angebote erwarten. Es liegt an den Arbeitgebern zu deeskalieren und in der zweiten Verhandlungsrunde zum Verhandlungsmodus zu finden. Das wäre sicher auch im Sinne der Fahrgäste.“

Forderungen von ver.di und EVG in den laufenden Tarifverhandlungen:

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde für die Angestellten von Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das Tarifergebnis soll zeit- und wirkungsgleich auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten sowie auf Versorgungsempfängerinnen und -empfänger übertragen werden. Die Verhandlungen werden in der dritten Runde vom 27. bis 29. März 2023 in Potsdam fortgesetzt.

Die EVG fordert eine Lohnerhöhung von 650 Euro für alle als soziale Komponente, alternativ 12 Prozent mehr, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zuvor soll der Stundenlohn in den untersten Lohngruppen auf den gesetzlichen Mindestlohn von zwölf Euro – ohne jede Verrechnung oder Zuschüsse – angehoben werden. Zudem gilt es, Ungerechtigkeiten in der Bezahlung zu beseitigen, etwa, wenn für gleiche Tätigkeiten regional unterschiedliche Löhne gezahlt werden. 

Die zweite Verhandlungsrunde mit den rund 50 Unternehmen im Eisenbahn- und Verkehrsbereich wird nach Ostern fortgesetzt. Die Arbeitgeber haben bis dahin Zeit, verhandlungsfähige Angebote vorzubereiten.


Werbebanner groß Stadtreporter.de

ÜSTRA: Bus und Bahn werden am Montag bestreikt

Strassenbahnen
Strassenbahnen © Ulrich Stamm

Warnstreiks im öffentlichen Dienst nach Ankündigung von ver.di

HANNOVER.

Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, am Montag, den 27. März 2023, den Bus- und Bahnverkehr der ÜSTRA zu bestreiken.

Daher fahren an diesem Tag auf den Linien der ÜSTRA von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr morgens) bis Betriebsschluss (ca. 1 Uhr nachts) keine Busse oder Bahnen. Die ÜSTRA bittet ihre Fahrgäste, an diesem Tag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und auf nicht unbedingt notwendige Fahr-ten zu verzichten. Die ÜSTRA bedauert die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten für ihre Fahr-gäste. 

Die Nahverkehrszüge sind von dem Streik nicht betroffen und fahren wie gewohnt. 

Zu Einschränkungen wird es auch bei der regiobus kom-men, da sich auch das Unternehmen ÜSTRA Reisen an dem Streik beteiligen wird. ÜSTRA Reisen führt den Bus-verkehr auf einigen regiobus Linien durch. Betroffen sind die regiobus sprintH Linien 300, 400, 600 und 900 sowie die Linien 320, 365, 620, 621, 630, 635, 639, 690 und 692.


Werbebanner schmal Michael Ostrowski-Der Gärtner

Unvermindert große Nachfrage für das Kleine Fest 2023

Kleines Fest im Großen Garten
Kleines Fest im Großen Garten -Archivfoto © Ulrich Stamm

Kartenvorverkauf endet am 26. März 2023

HANNOVER.

Am Sonntag, den 26. März 2023 endet der Kartenvorverkauf für das Kleine Fest im Großen Garten.

Das beliebte Festival, das vom 5. bis 30. Juli 2023 wieder das Publikum verzaubern soll, steht in diesem Jahr zum letzten Mal unter der Leitung von Harald Böhlmann, dem „Mann mit dem Zylinder“ – wie die meisten Festivalgäste ihn kennen. Zu den 23 Veranstaltungstagen und der Preview werden bis zu 100 000 Gäste im Barockgarten der Herrenhäuser Gärten erwartet.

Obwohl das Programm noch nicht bekannt und die Premiere erst im Juli ist, hält der Ansturm auf Karten auch im 38. Jahr unvermindert an. Täglich gehen – wie gewohnt – zahlreiche Bestellungen ein.

Noch bis einschließlich Sonntag können einmalig bis zu 6 Karten unter www.vorverkauf-kleinesfest.de für einen gewünschten Veranstaltungstag bestellt werden. Alle zwischen dem 1. und dem 26. März 2023 eingehenden Bestellungen werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom Eingangsdatum.

Wer beim Kartenvorverkauf kein Glück hatte oder öfters zum Kleinen Fest kommen möchte, sollte die Abendkasse nutzen. An jedem Veranstaltungstag werden dort jeweils mindestens 200 Karten verkauft, pro Person maximal 2 Karten.

Veranstalter ist die Landeshauptstadt Hannover/Kleines Fest.

36. Kleines Fest im Großen Garten:

Mittwoch, 05. bis Sonntag, 09. Juli 2023

Dienstag, 11. bis Sonntag, 16. Juli 2023

Dienstag, 18. bis Sonntag, 23. Juli 2023

Dienstag, 25. bis Sonntag, 30. Juli 2023

Einlass zum Vorprogramm auf der Festwiese: ab 17:00 Uhr, Beginn an den Bühnen: um 18:00 Uhr

Am 5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli 2023 findet ein Höhenfeuerwerk statt.

Kartenvorverkauf: 1. bis 26. März 2023

www.vorverkauf-kleinesfest.de

www.kleinesfest-hannover.de


Werbebanner schmal Radio Hannover
Radio Hannover – die Stimme der Stadt © Radio Hannover

Ed Sheeran kündigt einziges Deutschland-Konzert für 2023 an

Ed Sheeran Plakat für Konzert im Admiralspalast Berlin

INTIMSTE DEUTSCHLAND-SHOW SEIT ÜBER 10 JAHREN | PRE-SALE STARTET AM 30. MÄRZ UM 10 UHR

BERLIN.

Ed Sheeran hat ein Deutschlandkonzert angekündigt! Der UK-Megastar wird am 17. April eine Show in Berlin spielen. Es ist das einzige Konzert, das er für dieses Jahr hierzulande in Planung hat, was die Ankündigung für seine Fans bereits zur Sensation macht. Doch das ist noch nicht alles: Anders als bei den ausgewählten Europa-Konzerten, die Ed vor drei Wochen ankündigte, wird er in Deutschland nicht in Arenen spielen – sondern im Admiralspalast, einem Venue mit einer Kapazität für 1.500 Fans. Wem es gelingt, ein Ticket zu ergattern, kann also sicher sein, einem ganz besonderen Abend beizuwohnen, denn das letzte Deutschlandkonzert von Ed Sheeran in dieser Größe datiert auf März 2012, vor über einem Jahrzehnt also.

Und so hat man die Chance, an Tickets zu kommen: 

Pre-Sale: Donnerstag, 30. März, 10 Uhr. Wer das kommende Album „-“ (Subtract) bis kommende Woche Mittwoch, 29. März, 13 Uhr vorbestellt, erhält frühen Zugriff auf Tickets.
Start allgemeiner VVK: Freitag, 31. März 2023, 10 Uhr.

Die Tickets werden erhältlich sein über: www.edsheeran.com.

Bei dem Konzert am 17. April 2023 in Berlin kann man sich neben den größten Hits auf die deutsche Live-Premiere der neuen Single „Eyes Closed“ freuen, die diesen Freitag (24. März) als erster Vorbote des neuen Albums „-“ (Subtract) erscheint, das am 5. Mai 2023 folgt. Es markiert zugleich den Abschluss der „Mathematical“-Album-Ära. Diese hatte vor gut einem Jahrzehnt ihren Anfang genommen. Passend dazu kehrt Ed auf dem Album zu seinen Singer-Songwriter-Wurzeln zurück. Geschrieben vor einem Hintergrund persönlicher Trauer und Hoffnung, erleben wir auf „-“ (Subtract) einen der weltweit größten Stars so verletzlich und wahrhaftig wie selten zuvor.

17.04.2023 Berlin – Admiralspalast

Wichtiger Hinweis zum Ticketzweitmarkt: 

Ed und sein Team haben erneut eine strikte Haltung gegen all jene, die inoffizielle Sekundär-Ticketing-Seiten nutzen. So soll verhindert werden, dass Fans beim Kauf von Tickets für Eds Konzerte ausgenutzt werden. Die Shows dieser Tournee werden mit einer eigens entwickelten mobilen digitalen Ticketing-Technologie durchgeführt. Sie enthält Sicherheitsvorkehrungen, die sicherstellen, dass echte Fans echte Tickets kaufen, und verhindern somit, dass inoffizielle sekundäre Ticketing-Seiten und inoffizielle Ticketverkäufer Karten zu überhöhten Preisen weiterverkaufen und Fans abzocken können. Ticketbesitzer:innen, die nicht zu den Konzerten gehen können, haben die Möglichkeit, ihre Tickets am Ort des ursprünglichen Kaufes über die offizielle Fan-to-Fan-Weiterverkaufsplattform zum ursprünglichen Originalpreis + Vorverkaufsgebühr an andere Fans zu verkaufen.

Die Veranstalter:innen bitten alle Käufer:innen dringend, nur die auf Edsheeran.com gelisteten offiziellen Ticket-Websites zu nutzen, und weisen darauf hin, dass Viagogo kein offizieller Ticketverkäufer für diese Tour ist.

Wie schon bei den letzten Touren von Ed Sheeran, werden die Veranstalter:innen die Verkaufstransaktionen in Zusammenarbeit mit dem National Trading Standards Cyber Crime Team überwachen, um Käufe zu identifizieren, die gegen die Geschäftsbedingungen für den Verkauf der Ed-Sheeran-Tickets verstoßen. Alle Ticketkäufe, die gegen diese Bedingungen verstoßen, müssen mit Stornierungen rechnen.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de