19.6 C
Hannover
Sonntag, Juli 26, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

Start Blog Seite 163

Südstadt: Öffentlichkeitsfahndung nach zwei Erpressern

Die beiden mutmasslichen Erpresser in der Strassenbahnstation Aegidientorplatz
Die beiden mutmasslichen Erpresser in der Strassenbahnstation Aegidientorplatz © Polizei Hannover

Die Polizei bitte um Ihre Mithilfe und sucht Zeugen

HANNOVER.

Am 27.12.2022 haben zwei noch unbekannte Täter einen 27-Jährigen in der hannoverschen Südstadt mit einer Schusswaffe bedroht und so das Smartphone des Mannes erpresst.

gesuchte verdaechtige 1
Wer kennt die mutmasslichen Erpresser ? © Polizei Hannover

Nach einem Beschluss des Amtsgerichts Hannover veröffentlicht die Polizei nun Fotos einer Überwachungskamera, die zwei Tatverdächtige in der Stadtbahnstation am Aegidientorplatz aufgenommen hat. Die beiden Tatverdächtigen hielten sich wenige Minuten nach der Tat in der Stadtbahnstation auf und stiegen dort in eine Bahn der Linie 11 in Richtung Zoo.

Der Täter, der den 27-Jährigen mit der Pistole bedroht hatte, wurde als 17 bis 25 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und von schlanker Statur beschrieben. Er hatte akkurat gezupfte Augenbrauen, dunkle, glatt nach hinten gestylte Haare. Während der Tat trug er zwischenzeitlich ein dunkles Basecap mit dem Schirm nach hinten. Des Weiteren hatte er eine schwarz glänzende Daunenjacke mit dunkler Kapuze und eine breite, dunkle Jeanshose an. Vor dem Gesicht hatte er einen hellblauen Mundschutz.

Der andere Täter war ebenfalls 17 bis 25 Jahren alt und circa 1,75 Meter groß. Auch er hatte eine schlanke Statur. Er war schwarz und hatte dunkle, fein gelockte Haare. Er trug eine schwarze Sweatjacke mit drei weißen, reflektierenden Streifen im Rückenbereich (mutmaßlich der Marke „Adidas“) und eine blaue Jeanshose. Vor Mund und Nase hatte er einen schwarzen Mundschutz.

Beide Täter sprachen sowohl Deutsch als auch Arabisch.

Das Polizeikommissariat Hannover-Südstadt sucht weiterhin nach Zeuginnen und Zeugen, die die Tat oder die Tatverdächtigen beobachtet haben oder Hinweise zu deren Identität geben kann. Sie werden gebeten, sich bei der oben genannten Dienststelle unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.

Erstes VR-Bildungscenter Niedersachsens in Region Hannover eröffnet

Haben am Montag der VRECH eröffnet: BBS-Schulleiter Jörg Sönckens, Regionspräsident Steffen Krach, Kultusministerin Julia Willie Hamburg und Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz.
Haben am Montag der VRECH eröffnet: BBS-Schulleiter Jörg Sönckens, Regionspräsident Steffen Krach, Kultusministerin Julia Willie Hamburg und Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz. © Region Hannover/Nina-Sandra Graf

Kultusministerin Hamburg und Regionspräsident Krach  weihen Virtual Reality Education Center (VRECH) ein

REGION HANNOVER.

Virtual Reality – virtuelle Realität. Ein Stichwort, unter dem sich mittlerweile viele Menschen grob etwas vorstellen können, ohne das Thema jedoch vollständig durchdrungen zu haben. Doch Kenntnisse über die zukunftsträchtige Technologie sind wichtig. Vor diesem Hintergrund hat jetzt das Virtual Reality Education Center („VRECH“) eröffnet. 

Das neu geschaffene Center auf dem Campus der Multi-Media Berufsbildende Schulen auf dem Expo-Gelände ist damit ab sofort der erste Anlaufpunkt, wenn es darum geht, die Verschmelzung von virtuellen und realen Welten zu erforschen und in die Praxis umzusetzen. Das VRECH ist das erste VR-Bildungscenter in Niedersachsen, das sich speziell auf den Einsatz sogenannter immersiver Technologien im Ausbildungsbereich fokussiert und dient als Experimentier-, Fortbildungs- und Eventlocation für Schulen, Betriebe und die interessierte Öffentlichkeit.

Es ist somit das erste Pilotprojekt des Strategischen Beirats zur Förderung von Digitalisierung an Berufsbildenden Schulen, welcher durch das Niedersächsische Kultusministerium und den Fachbereich Schulen sowie den Fachbereich Wirtschaft der Region Hannover gegründet wurde. Kultusministerin Julia Willie Hamburg erklärt: „Mit dem VRECH ist ein Grundstein für wichtige Facetten der digitalen Zukunft im Ausbildungs- und Arbeitsleben geschaffen. Es hat großes Potential, als Leuchtturm auch über die Grenzen der MMBBS sowie der Region Hannover digitale Impulse auszusenden. Mit Augmented Reality und Virtual Reality geht eine große Bereicherung der digitalen Lehr- und Lernmöglichkeiten einher.“

Regionspräsident Steffen Krach hebt die bundesweite Bedeutung des Projektes hervor: „Wir setzen die Region Hannover mit dem VRECH ganz oben auf die Deutschlandkarte, wenn man sich die Ausbildungslandschaft in Sachen VR anschaut. Ich freue mich, dass wir mit diesem Paradebeispiel für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune das erste VR-Bildungscenter in ganz Niedersachsen bei uns in der Region Hannover haben. Mit Blick auf die Zuspitzung der Ausbildung ist es sogar das erste derartige Center in ganz Deutschland.

Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz: „Wir wollen mit den Fortbildungen und Kooperationsformaten die Zusammenarbeit zwischen den Berufsbildenden Schulen und den Betrieben weiter ausbauen. Wir haben in der Region Hannover das Zeug dazu, nicht nur ein starker Standort für Robotik zu sein, sondern auch zum Hotspot für VR-Technologien zu werden.“

Jörg Sönckens, Schulleiter der Multi-Media BBS: „Das VRECH ist ein Projekt, das hervorragend zur Multi Media BBS als Kompetenzzentrum für die IT- und Medienberufe passt. Lehrkräfte haben die Möglichkeit, sich hier für den Einsatz der VR im Unterricht schulen lassen und können sich dabei mit Ausbildenden und Lehrkräften aus dem ganzen Land vernetzen. Die Technik kann von unseren Lehrkräften gleich im Unterricht erprobt werden. Unsere Lernenden arbeiten mit der VR als Nutzer, aber auch als Designer im neuen Ausbildungsberuf Gestalter/in für immersive Medien, der an der Multi Media BBS ab August 2023 beschult wird.“

Hintergrundinformationen über das VRECH

Das Virtual Reality Education Center Hannover („VRECH“) ist das erste Pilotprojekt des Strategischen Beirats zur Förderung von Digitalisierung an Berufsbildenden Schulen (BBSn). Ziele dieses Gremiums, welches durch das Niedersächsische Kultusministerium und die Region Hannover gegründet wurde, liegen darin, Bedarfe hinsichtlich Schlüsseltechnologien v. a. an BBSn zu identifizieren, die Implementierung dieser Technologien in der beruflichen Bildung zu fördern und Projekte in Schulen und Ausbildungsbetrieben anzustoßen – mit Erfolg!

Im Mai 2022 wurde das VRECH – Virtual Reality Education Center Hannover mit Standort an den Multi-Media Berufsbildende Schulen der Region Hannover gegründet. Das VRECH ist das erste Bildungscenter in ganz Niedersachsen, das sich speziell auf den Einsatz immersiver Technologien im Ausbildungsbereich fokussiert. Zielgruppen sind vor allem (Berufsbildende-) Schulen, aber auch Ausbildungsbetriebe in der Region Hannover und ganz Niedersachsen. 

Im Rahmen der zweijährigen Projektlaufzeit liegt der Schwerpunkt vor allem auf drei Zielen

1)    Bereitstellung eines Virtual Reality Experimentierraums an der Multi-Media BBS der Region Hannover, inklusive Ausprobier- und Lernmöglichkeiten verschiedener Soft- und Hardware, die für den VR-Bereich notwendig ist.

2)    Entwicklung von Fortbildungen und Events für Lehrkräfte und Ausbilder*innen, um für die Technologie zu sensibilisieren und die Zielgruppe in die Lage zu versetzen, erweiterte Realität („XR“) selbstständig im Unterricht und in der Ausbildung zu integrieren.

3)    Entwicklung und Bereitstellung von XR-Katalogen für Schulen sowie die Bekanntmachung und Vernetzung mit weiteren XR-Initiativen in Niedersachsen und Deutschland. 

Das VRECH – Virtual Reality Education Center ist ein Kooperationsprojekt der Region Hannover (Fachbereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung und Fachbereich Schule), der Multi-Media Berufsbildende Schulen der Region Hannover und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). Unterstützt wird das Vorhaben durch das Niedersächsische Kultusministerium.

Interessierte Schulen, Betriebe und Multiplikator*innen können sich ab sofort unter www.vrech-hannover.de über das Programm des VRECH informieren.


Werbebanner schmal Ulrich Stamm Fotografie
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Starke Verkehrsbeeinträchtigungen in Hannover am 22.März 2023

Streikende in Hannover ziehen in einem Sternmarsch zum Neuen Rathaus
Demonstrationen sorgen für Verkehrsbeeinträchtigungen in Hannover © Ulrich Stamm

Die Polizei Hannover informiert über Demonstrationen und Versammlungen am kommenden Mittwoch, die den Strassenverkehr behindern werden.

HANNOVER.

Wie die Polizei Hannover mitteilt sind für den kommenden Mittwoch, 22.03.2023, bei der Versammlungsbehörde insgesamt sieben Demonstrationen für die Innenstadt von Hannover angezeigt worden.

Bei sechs der Versammlungen rechnen die Anzeigenden mit Teilnehmenden im jeweils niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich. Eine Versammlung wurde mit einer mittleren vierstelligen Teilnehmendenzahl angezeigt. Da der öffentliche Personennahverkehr an diesem Tag vom Warnstreik betroffen sein wird, rechnet die Polizei von 08:00 Uhr bis 13:30 Uhr mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Sechs der Versammlungen wurden durch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft angezeigt und starten von verschiedenen Ausgangspunkten in Hannover. Eine Versammlung zeigte die Kirchengewerkschaft Niedersachsen an.

Der größte Aufzug startet um 09:30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Goseriedeplatz und läuft über den Bereich des Hauptbahnhofes zum Opernplatz, um dort zu einer Abschlusskundgebung zusammenzukommen. Die weiteren sechs Aufzüge starten von unterschiedlichen Plätzen aus, schließen sich aber nach Beendigung der Aufzugsroute ab dem Goseriedeplatz der voran genannten Abschlusskundgebung auf dem Opernplatz an. Dadurch sind erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen über den Opernplatz hinaus auf der Georgstraße und der Straße „An der Börse“ zu erwarten.

Die erste Versammlung startet um 08:30 Uhr am Raschplatz mit einer Auftaktkundgebung und läuft über die Innenstadt zum Opernplatz.

Der zweite Aufzug beginnt um 08:45 Uhr an der Stammestraße und bewegt sich unter anderem über die Stadionbrücke zum Schützenplatz und schließt sich dort der dort startenden nachfolgenden Versammlung an.

Die Teilnehmenden der dritten Versammlung starten um 09:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Schützenplatz und läuft ebenfalls über den innerstädtischen Bereich zum Opernplatz.

Der vierte Aufzug startet um 09:15 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Theodor-Krüger-Straße und bewegt sich über die Otto-Brenner-Straße in Richtung Goseriedeplatz.

Teilnehmende der fünften Versammlung starten um 09:30 Uhr an der Haltenhoffstraße und bewegen sich über die Nordstadt zum Goseriedeplatz.

Der Aufzug der Kirchengewerkschaft Niedersachsen beginnt um 10:30 Uhr an der Marktkirche mit einer Auftaktkundgebung und läuft über die Innenstadt direkt zum Opernplatz.

Durch den Warnstreik des öffentlichen Dienstes wird der öffentliche Personennahverkehr betroffen sein und nicht, oder nur eingeschränkt, zur Verfügung stehen. Die Polizeidirektion Hannover rät Personen den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren und mit Kraftfahrzeugen zu meiden, da mit weiträumigen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

MHH schafft Meilenstein in der Lungenhochdruck-Therapie

Durchbruch in der Therapie des seltenen Lungenhochdrucks PAH: Professor Dr. Marius Hoeper und Professorin Dr. Karen Olsson
Durchbruch in der Therapie des seltenen Lungenhochdrucks PAH: Professor Dr. Marius Hoeper und Professorin Dr. Karen Olsson © Karin Kaiser / MHH

Neues Medikament kann bei PAH Veränderung stoppen, die den Bluttransport in die Lunge verhindert

HANNOVER.

Bei der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) verengen sich die kleinen Lungengefäße immer mehr und behindern den Bluttransport in die Lunge. Ein neues Medikament kann diese Veränderung stoppen und möglicherweise sogar zurückbilden.

Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist eine spezielle Form des Lungenhochdrucks. Dieser entsteht, weil sich durch fortschreitende Gefäßveränderungen die kleinen Lungenarterien verengen. Dadurch muss die rechte Herzhälfte stärker pumpen, um das Blut in die Lunge zu transportieren und der Blutdruck im Lungenkreislauf steigt. Zur Behandlung sind weltweit bislang mehr als zehn Medikamente zugelassen, die vor allem die Gefäße erweitern. Dennoch überlebt nur die Hälfte der PAH-Betroffenen die nächsten sieben Jahre nach Diagnose. Neue Hoffnung gibt jetzt eine internationale klinische Studie, in der Patientinnen und Patienten zusätzlich zur bestehenden Therapie mit dem neuen Medikament Sotatercept behandelt wurden. „Wir konnten nachweisen, dass Sotatercept nicht nur die Symptome entscheidend verbessert, sondern direkt in die schädlichen Umbauprozesse der Lungengefäße eingreift“, sagt Professor Dr. Marius Hoeper, stellvertretender Direktor der Klinik für Pneumologie und Infektiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), die als leitendes Zentrum die Studie betreut hat. Die Ergebnisse sind im New England Journal of Medicine veröffentlicht worden, einer international führenden medizinischen Fachzeitschrift.

Sotatercept blockiert Schalter für Bildung neuer Endothelzellen

PAH gehört zu den seltenen Erkrankungen, ist aber sehr schwerwiegend. Betroffen sind hauptsächlich Frauen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren. Die Diagnose ist schwierig, weil die Symptome wie Kurzatmigkeit, Müdigkeit, geschwollene Füße, Schmerzen in der Brust, oder Kreislaufprobleme mit denen anderer Herz- und Lungenerkrankungen verwechselt werden. Weil der chronisch erhöhte Blutdruck im Lungenkreislauf zugleich die rechte Herzhälfte belastet, führt PAH nicht nur zu eingeschränkter körperlicher Aktivität, sondern auch zu Rechtsherzinsuffizienz (Herzschwäche), Herzversagen und einer reduzierten Lebenserwartung. Ursache ist eine Fehlsteuerung in den kleinen Lungenarterien.

Die kleinen Blutgefäße in unserem Körper, die vom Herzen zur Lunge führen, werden permanent umgebaut: Zellen der Gefäßinnenschicht sterben ab, neue Endothelzellen wachsen nach. Bei PAH sind diese Umbauprozesse innerhalb dieser Arteriolen aus dem Gleichgewicht geraten. Es werden mehr Endothelzellen gebildet als absterben. Anstelle einer einzelnen Endothelschicht lagern sich daher immer neue Schichten in der Gefäßinnenseite übereinander, und die Gefäße verengen sich. Der biologische Schalter für die Neubildung der Endothelzellen ist ein Protein namens Aktivin. Sotatercept bindet als sogenannter Ligand an dessen Oberfläche. Dank dieser „Ligandenfalle“ ist die Aktivin-Funktion blockiert und die krankhafte Signalübertragung unterbrochen. „Mit Sotatercept greifen wir in der Medizin zum ersten Mal überhaupt in die grundlegenden Mechanismen der Gefäßregulation ein“, betont Professor Hoeper.

Lungenhochdruck sinkt deutlich

An der Studie nahmen mehr als 320 PAH-Betroffene aus 20 Ländern teil. Mehr als die Hälfte von ihnen litt trotz Maximaltherapie mit drei Medikamenten unter schweren Symptomen. Die Zusatzbehandlung mit Sotatercept bewirkte eine deutliche Verbesserung der Atembeschwerden und der allgemeinen Leistungsfähigkeit sowie eine Senkung des Blutdrucks in der Lunge. Gleichzeitig sank das Risiko, dass sich der Zustand der Patientinnen und Patienten verschlechterte, oder sie starben im Vergleich zur Standardtherapie um mehr als 80 Prozent. „Einige unserer Studienteilnehmenden konnten nach Behandlung mit Sotatercept die Intensivstation verlassen und ihre Berufstätigkeit wieder aufnehmen“, berichtet Professorin Dr. Karen Olsson, Oberärztin an der MHH-Klinik und Mitautorin der Studie. „Wir konnten sogar Patientinnen und Patienten von der Transplantationsliste nehmen, die bereits für eine Lungentransplantation vorgesehen waren.“

In den meisten Fällen sank der Lungenhochdruck deutlich, bei einigen Studienteilnehmenden bildete sich die pulmonale Hypertonie sogar komplett zurück. „Diese Beobachtung in Kombination mit unseren experimentellen Daten spricht dafür, dass Sotatercept das Wachstum der Endothelschichten nicht nur stoppt, sondern diese Lungengefäßveränderungen auch teilweise zurückbildet“, stellt Professor Hoeper fest. „Der wissenschaftliche Beweis dafür steht aber noch aus.“ 

In Kooperation mit der MHH-Kinderklinik untersuchen die Forschenden außerdem, inwieweit Kinder mit PAH von der Therapie profitieren. Eine weitere Studie soll klären, wie sich die Sotatercept-Gabe auf Erwachsene auswirkt, bei erst seit kurzem mit einer PAH-Diagnose leben und bei denen die Gefäßveränderungen noch nicht so weit fortgeschritten sind.

Die Zulassung für Sotatercept zur PAH-Therapie wird nun beantragt. Die Einführung des Medikamentes in Deutschland könnte im kommenden Jahr erfolgen.

Die Originalarbeit „Phase 3 Trial of Sotatercept for Treatment of Pulmonary Arterial Hypertension“ finden Sie hier.


Werbebanner schmal Schmedes-Blumen und Grün
Schmedes – Blumen und Grün © Schmedes-Blumen und Grün

ver.di: Streikende kommen am 22. März in Hannover zusammen

Streikende in Hannover ziehen in einem Sternmarsch zum Neuen Rathaus
ZusammenGehtMehr | 6000 streikten am Dienstag (14.März 2023) beim Branchenstreik in Hannover - in einem Sternmarsch zogen die Streikenden zum Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Stamm

Vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zum Warnstreik am 22. März nach Hannover auf.

HANNOVER.

Aus dem Südosten Niedersachsen sowie den Landkreisen Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Schaumburg, Holzminden, Hildesheim, Hameln und der Region Hannover werden Beschäftigte aller Bereiche im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen, beispielsweise den Wasserschifffahrtsämtern, den Sparkassen, den kommunalen Krankenhäusern, den Bürgerämtern, Kitas und Stadtverwaltungen, den Jobcentern, den Stadtwerken und der Abfallwirtschaft ihre Arbeit niederlegen und sich zu einer gemeinsamen Kundgebung treffen. Es kann zu Einschränkungen bis hin zu Schließungen kommen.

In zwei Demonstrationszügen werden die Streikenden durch die Innenstadt zum Opernplatz ziehen, wo zur Abschlusskundgebung der ver.di Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Frank Werneke erwartet wird.

„Das Ergebnis der zweiten Verhandlungsrunde hat bei den Beschäftigten für Enttäuschung gesorgt. Es ist völlig unzureichend und unsozial.“, erläutert Stefanie Reich, ver.di, „Die Beschäftigten werden jetzt noch einmal ordentlich Druck für Bewegung in der dritten Verhandlungsrunde machen.“

Die Beschäftigten von aha und der üstra werden darüber hinaus auch am 23. März in den Warnstreik gerufen.

ver.di fordert für die Rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 500 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen um 200 Euro pro Monat angehoben werden. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. Der Bund wird aufgefordert, das Verhandlungsergebnis zeit- und wirkungsgleich auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten sowie Versorgungsempfängerinnen und -empfänger zu übertragen. Die dritte Runde ist vom 27. bis 29. März 2023 angesetzt.


Werbebanner schmale Stadtreporter.de
Stadtreporter.de © Stadtreporter.de

aha wird vom 22. bis 23. März bestreikt

aha Müllmann zieht Müllcontaainer zum Entleeren
Die Müllabfuhr wird ebenfalls bestreikt © aha Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover

Regionsweit fällt die Müllabfuhr aus – Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

HANNOVER.

Vom 22. bis 23 März 2023 wird aha bestreikt. An diesen Tagen werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Servicetelefon ist nicht besetzt.

Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover. Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden.

Die durch die Firma RMG im Umland von Hannover durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen. 

Die an diesen Tagen ausgefallenen Entsorgungen von Abfällen und Wertstoffen werden nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt.

Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Ärzte-Warnstreik erwartet hohe Beteiligung aus Niedersachsen

Ärztestreik-Am 21. März gehen Ärzt*innen von Asklepios, Helios und aus den kommunalen Häusern auf die Straße
Am 21. März gehen Ärzt*innen von Asklepios, Helios und aus den kommunalen Häusern auf die Straße. © Marburger Bund Bundesverband

Streikaufruf des Marburger Bundes Niedersachsen

HANNOVER.

Um Bewegung in die stockenden Tarifverhandlungen zu bringen, ruft der Marburger Bund Niedersachsen seine Mitglieder für den morgigen Dienstag zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf. In Niedersachsen sind rund 50 kommunale Krankenhäuser sowie ausgewählte Häuser der Konzerne Asklepios und Helios vom Warnstreik betroffen.  

Ärzt*innen aller Regionen treffen sich zur zentralen Kundgebung des Marburger Bundes in Hamburg. Im Vorfeld zeichnet sich eine hohe Streikbereitschaft ab. Lokale Auftakte sind in Hannover und Lüneburg geplant, in Oldenburg versammeln sich Ärzt*innen am Vormittag.   

„Mit dem Warnstreik wollen wir ein deutliches Signal senden, dass wir die Blockadehaltung der VKA nicht länger tolerieren! Die VKA ignoriert die berechtigten Forderungen der Ärzteschaft ohne Gegenvorschlag und zeigt kein Interesse an einer konstruktiven Tarifeinigung mit dem Marburger Bund“, kritisiert Hans Martin Wollenberg, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen. „Deshalb gehen wir am 21. März auf die Straße!“  

Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2023 fordert der Marburger Bund für die kommunalen Kliniken einen Ausgleich der seit der letzten Entgelterhöhung im Oktober 2021 aufgelaufenen Preissteigerungen sowie eine lineare Erhöhung der Gehälter um 2,5 Prozent. Auch in den Tarifverhandlungen mit den Konzernen Asklepios und Helios haben die Ärzt*innen bislang – sofern überhaupt – lediglich inakzeptable Angebote auf ihre Forderungen erhalten. 

„Der Frust ist groß! Das spiegelt sich auch in der Resonanz unserer Mitglieder auf unseren Streikaufruf wider. Unsere Ärzt*innen kämpfen täglich dafür, ihre Patient*innen bestmöglich medizinisch zu versorgen – trotz des eklatanten Personalmangels und oftmals sehr belastenden Arbeitsbedingungen, die sich unter Corona noch verschärft haben. Eine angemessene Vergütung, die die Preissteigerungen berücksichtigt, ist auch ein Zeichen der Wertschätzung”, betont Andreas Hammerschmidt, zweiter Vorsitzender des niedersächsischen Landesverbandes. „Im Fall der privaten Konzerne, die nicht zuletzt dank ihrer Ärzt*innen stabile Umsätze und Renditen erzielen, wirkt das Verhandlungsgebaren schlichtweg respektlos.“ 

Nach Bedarf schließt die Ärztegewerkschaft mit den einzelnen Krankenhäusern Notdienstvereinbarungen, um die medizinische Versorgung der Patient*innen am 21. März zu gewährleisten.  

Die Tarifverhandlungen betreffen in Niedersachsen mehrere Tausend Mitglieder des Marburger Bundes. Bundesweit gelten die Tarifverträge für rund 60 000 angestellte Ärzt*innen. Eine weitere Warnstreik-Kundgebung für die Ärzt*innen aus dem südlicheren Teil Deutschlands ist für den 30. März in München geplant.


Werbebanner groß Stadtreporter.de

HANNOVER MESSE – weltweit bedeutendste Plattform für Wasserstoff und Brennstoffzellen

Messebesucher am Eingang Nord zum Messegelände Hannover
Messebesucher am Eingang Nord zum Messegelände Hannover - Symbolfoto © Ulrich Stamm

Lösungen für die Erzeugung, den Transport, die Speicherung und den Verbrauch von Wasserstoff

HANNOVER.

Auf der HANNOVER MESSE vom 17. bis 21. April 2023 präsentieren rund 500 Unternehmen ihre Lösungen für die Erzeugung, den Transport, die Speicherung und den Verbrauch von Wasserstoff. Die Chancen für alle sind groß: Denn bis 2030 will die EU-Kommission in einem stufenweisen Ansatz Elektrolyseure mit einer Leistung von mindestens 40 Gigawatt installieren und 10 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff erzeugen.
 
Die Wasserstoffwirtschaft ist international und somit entstehen weltweit neue innovative Unternehmen. Auch im Südharz löste die Technologie einen Boom aus. Der Aussteller Maximator Hydrogen, ein Hersteller von Wasserstoff-Tankstellen, wächst seit Jahren und peilt im fünften Geschäftsjahr einen Umsatz von 50 Mio. Euro an. Es wird gebaut und Produktionsflächen werden ständig erweitert. Der Auftragsbestand liegt mittlerweile bei über 100 Mio. Euro.
 
Zahlreiche europäische Mittelständler profitieren von der Wasserstoffwirtschaft und entwickeln immer neue Lösungen für die Erzeugung, die Infrastruktur, den Transport, die Speicherung und Betankung mit Wasserstoff. Rund 300 Aussteller zeigen allein auf der Hydrogen + Fuel Cells EUROPE im Rahmen der HANNOVER MESSE ihre Lösungen, darunter namhafte Unternehmen wie Bosch, Iberdrola, Schaeffler, Siemens, Linde und Emerson. Die Wasserstoffwirtschaft denkt international und präsentiert sich vornehmlich in der Halle 13. Auf einer Fläche von rund 8 000 m2 diskutieren Entscheiderinnen und Entscheider aus aller Welt branchenübergreifend neue Technologien und Anwendungen für Wasserstoff und Brennstoffzellen. Neben Deutschland kommen die meisten Aussteller aus Europa sowie aus China, Japan, Südkorea, den USA und Kanada.
 
Auch Norwegen ist stark vertreten, da das Land ein wichtiger Partner für die deutschen und europäischen Ambitionen ist. Equinor und die deutsche RWE unterzeichneten unlängst eine Vereinbarung über die Umstellung von Gaskraftwerken auf Wasserstoff, die Produktion von Wasserstoff in Norwegen, den Export via Pipeline nach Deutschland und die gemeinsame Entwicklung von Offshore-Windparks. Statkraft und die deutsche HH2E präsentierten ihre Vereinbarungen mit der norwegischen Nel über den Kauf von Elektrolyseuren für Wasserstofffabriken in mehreren europäischen Ländern. Das Unternehmen Nel ist eines von 14 norwegischen Unternehmen auf der Messe. Die Ingenieure zeigen unter anderem die neueste Generation ihrer Elektrolyseure. Schon heute erzeugt und verbraucht Europa an die 80 Mio. Tonnen Wasserstoff jährlich. Die Tendenz ist steigend. Die Herausforderung besteht vor allem darin, den bereits genutzten Wasserstoff und die Zusatzverbräuche in Zukunft grün zu gestalten. Bis 2030 will die EU-Kommission den grauen Wasserstoff durch grünen ersetzen. Warum? Grauer Wasserstoff basiert auf fossilen Energiequellen. Die Ambitionen sind hoch. Es braucht noch viele Elektrolyseure, um das Ziel zu erreichen, und es sind nur noch sieben Jahre.
 
Aus Belgien kommt laut Fraunhofer die effizienteste Technologie zur Herstellung von Wasserstoff: Weltweit werden ZIRFON Separatoren für Alkalische Elektrolyse (AEL) von Herstellern von Elektrolyseuren und Eigentümern von Wasserstoffproduktionsprojekten wegen ihrer Langlebigkeit und anhaltend hohen Produktivität genutzt, erklären die Entwickler.
 
Doch nicht nur Europa setzt auf Wasserstoff. Auch in China investieren viele Unternehmen. Refire beispielsweise betreibt nach eigenen Aussagen bereits über 4 000 Brennstoffzellen-Lkws. Am ersten Messetag diskutiert Audrey Ma, Vice President bei Refire, mit Vertreterinnen und Vertretern der europäischen Industrie, unter anderem mit Jens Fleckenstein von Daimler Truck oder mit Yves Dumoulin von FORVIA Group über „Heavy Duty Trucks – is Hydrogen the future?“.
 
Hydrogen + Fuel Cells EUROPE organisiert parallel zur Ausstellung zwei Foren: das Public Forum und das Technical Forum.

Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse der Industrie. Ihr Leitthema „Industrial Transformation“ verbindet die Ausstellungsbereiche Automation, Motion & Drives, Digital Ecosystems, Energy Solutions, Engineered Parts & Solutions, Future Hub, Compressed Air & Vacuum und Global Business & Markets. Zu den Top-Themen zählen Industrie 4.0, CO2-neutrale Produktion, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Energiemanagement sowie Wasserstoff und Brennstoffzellen. Konferenzen und Foren ergänzen das Programm. Die nächste Ausgabe wird vom 17. bis zum 21. April in Hannover ausgerichtet. Das Partnerland 2023 ist Indonesien.

Niedersachsenderby: Einsatz der Polizei in Braunschweig

polizeieinsatz niedersachsenderby braunschweig
Polizeieinsatz beim Niedersachsenderby der Bundespolizei in Braunschweig © Bundespolizei

Bilanz der Bundespolizei nach der Fussballbegegnung zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96

BRAUNSCHWEIG.

Die Bundespolizei war heute mit rund 370 Einsatzkräften im Einsatz, unter anderem aus Uelzen, Duderstadt und Hünfeld sowie 8 Diensthunden.

In der Anreisephase fanden umfangreiche Aufklärungsmaßnahmen entlang sämtlicher Streckenverbindungen Richtung Braunschweig statt. Die besondere Herausforderung bestand darin, ein Einwirken oder Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppierungen zu verhindern.

Dazu wurde auch ein Polizeihubschrauber aus Gifhorn mit moderner Bildübertragungstechnik eingesetzt. Insgesamt reisten rund 1200 Fans von Eintracht Braunschweig mit der Bahn an.

Aus Hannover erreichten 2000 Fans den Braunschweiger Hauptbahnhof. Die Fans reisten mit einem Regelzug und einem Entlastungszug der Westfalenbahn, der aus Hannover direkt nach Braunschweig fuhr.

Am Hauptbahnhof Braunschweig trennte die Polizei die anreisenden Fans beider Fanlager konsequent. Die Fans von Hannover 96 wurden geschlossen über den Parkplatz Süd zu den erstmals auf der Ackerstraße befindlichen Shuttle-Bussen geleitet. Dies erfolgte in guter und enger Zusammenarbeit mit der Landespolizei.

Die Anreisephase verlief ohne Vorkommnisse. Auch die Rückreise verlief unter Polizeibegleitung ruhig und störungsfrei. „Wir waren mit weniger Kräften im Einsatz als beim letzten Derby.

Unser taktisches Sicherheitskonzept im Hauptbahnhof Hannover und am Hauptbahnhof Braunschweig ging vollends auf. Das Verhalten der Fans war heute vorbildlich. Hierfür spreche ich mein Lob an alle Fans und Nutzern der Bahn aus, die sich für die notwendigen polizeilichen Maßnahmen zugänglich zeigten, so PD Martin Kröger, Einsatzleiter der Bundespolizei.


Werbebanner schmal Schmedes-Blumen und Grün
Schmedes – Blumen und Grün © Schmedes-Blumen und Grün

List: PKW und Motorrad stossen zusammen

Blaulicht Polizeimotorrad - Symbolfoto
Blaulicht Polizeimotorrad - Symbolfoto © Ulrich Stamm

Die Polizei Hannover sucht Zeugen für den Unfall!

HANNOVER.

Am Freitagabend, 17.03.2023, ist bei einer Kollision zwischen zwei Autos und einem Motorrad ein 50-jähriger Kraftradfahrer im hannoverschen Stadtteil List leicht verletzt worden. Ein bislang unbekannter Autofahrer entfernte sich nach dem Zusammenstoß vom Unfallort. Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere den unbekannten Autofahrer, sich zu melden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 17:20 Uhr auf der Podbielskistraße an der Ecke zur Grillparzerstraße.

Ein 21-jähriger Hannoveraner fuhr mit seinem 5er BMW auf der Podbielskistraße in Richtung der hannoverschen Innenstadt. Ein in gleicher Richtung fahrender VW Golf überholte den BMW. Ein 50-jähriger Hannoveraner, welcher mit seinem Honda-Motorrad aus der Grillparzerstraße kommend auf die Podbielskistraße einbog, kollidierte zunächst mit dem BMW.

Nach dem Zusammenstoß mit dem BMW wurde der Motorradfahrer durch den VW Golf getroffen und prallte gegen die Windschutzscheibe des Wagens. Anschließend stürzte der Hannoveraner auf die Straße. Er erlitt hierbei leichte Verletzungen. Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde der 50-Jährige in ein Krankenhaus transportiert.

Der Fahrer des VW fuhr weiter in Richtung der Hermann-Bahlsen-Allee, stellte sein Fahrzeug in der Nähe einer dortigen Tankstelle ab und entfernte sich anschließend zu Fuß. In Höhe der Straße „Böcklinplatz“ stieg er in einen Mercedes ein, welcher von einer weiteren männlichen Person gefahren wurde.

Der gesuchte Golf-Fahrer ist circa 20 bis 40 Jahre alt, ungefähr 1,85 Meter groß und hat eine schlanke, athletische Statur. Er trägt kurze schwarze Haare und einen dunklen Bart. Zum Zeitpunkt des Unfalls war er mit einer dunklen Jogginghose und einem schwarzen Oberteil bekleidet.

Der Golf wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Die Fahrstreifen der Podbielskistraße in Richtung Innenstadt mussten zur Unfallaufnahme bis 21:20 Uhr voll gesperrt werden.

An der Unfallstelle war zwischenzeitlich ein Rettungshubschrauber eingesetzt.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Von besonderem Interesse zur Aufklärung des Unfallgeschehens sind der Fahrer des VW Golf und der Mercedes-Fahrer, welche ebenfalls gebeten werden, sich bei der Polizei zu melden.


Werbung schmal Ulrich Stamm
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat