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Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 15.März 2023

Indizes
Indizes vom 14.03.2023

FRANKFURT/MAIN.

Nach zwei Tagen deutlicher Verlusten im Sog der US-Bankenkrise haben sich Europas Börsen am Dienstag sichtbar erholt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) baute im Zuge der ebenfalls erstarkten US-Aktienmärkte seine Gewinne aus und schloss 2,02 Prozent höher bei 4179,47 Punkten. Der Pariser CAC 40 stieg um 1,86 Prozent auf 7141,57 Punkte. Mit einem Plus von 1,17 Prozent auf 7637,11 Zähler blieb der britische FTSE 100 etwas hinter dieser Entwicklung zurück – er wurde auch von der relativen Schwäche der Index-Schwergewichte aus dem Öl– und Rohstoffsektor etwas gebremst.

Als Kursstütze zeigten sich die zunehmenden Hoffnungen, dass die US-Notenbank Fed etwas Tempo bei den Zinserhöhungen herausnimmt. Es mehren sich die Stimmen, die Währungshüter könnten auf ihrer Sitzung kommende Woche eine Pause im Zinserhöhungszyklus einlegen. Die Analysten des japanischen Finanzkonzerns Nomura rechnen sogar mit einer Leitzinssenkung um 0,25 Prozentpunkte.

Die jüngsten Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten befeuerten zumindest keine Ängste vor einer rigideren Geldpolitik: Im Februar hatten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat lediglich um erwartungsgemäße sechs Prozent zugelegt, was den niedrigsten Anstieg seit September 2021 bedeutet. Damit bestehe für die Fed auch keine Notwendigkeit mehr, das Zinserhöhungstempo zu beschleunigen, kommentierte Ökonom Thomas Gitzel von der VP Bank. Die Fed werde im März noch eine Zinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte vornehmen. „Danach ist Schluss“, erwartet er.

Im europäischen Branchenvergleich, der zu Wochenbeginn nur Verlierer gezeigt hatten, gab es nun ausschließlich Gewinner. Der Bankenindex – um die Mittagszeit noch Schlusslicht im marktbreiten Stoxx Europe 600 – gehörte zum Handelsende mit plus zweieinhalb Prozent zu den größten Gewinnern. Ähnlich wie in New York konnten auch die europäischen Branchentitel ordentlich zulegen. So verteuerten sich UniCredit an der EuroStoxx-Spitze um über vier Prozent. Zu den größten Indexgewinnern zählten auch BBVA und Intesa Sanpaolo.

Im Zürcher Swiss Market Index (SMI) belegte UBS mit gut dreieinhalb Prozent Plus den ersten Platz. Konkurrentin Credit Suisse (Credit Suisse (CS)), die weiter mit Abflüssen von Kundengeldern kämpft, war hingegen mit minus 0,8 Prozent einer der größten Verlierer.

Stark präsentierte sich der über zwei Prozent festere Index der Technologiefirmen. Er profitierte vom Rückenwind aus New York, wo die Technologiebörse Nasdaq gegenüber der mehr von traditionellen Unternehmen geprägten New York Stock Exchange (Nyse) erneut die Nase klar vorn hatte.

Bei Generali (Assicurazioni Generali) konnten sich die Anleger über ein Kursplus von 3,6 Prozent freuen, nachdem der italienische Versicherer für das vergangene Jahr einen operativen Rekordgewinn berichtet hatte.

Mit die geringsten Kursgewinne verbuchten die vortags überwiegend starken Indizes defensiver Branchen wie Lebensmittel- und Getränkeherstellung, Telekommunikation und Gesundheitswesen (STOXX EU600 Health Care).

Im Branchen-Mittelfeld tummelten sich die zuletzt schwachen Indizes der Öl- und Gas- sowie der Bergbau- und Rohstoffkonzerne.

Quelle: finanzen.net


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Johanniter bieten offenes Treffen für Trauernde in Linden an

brennende Kerzen in Kirche - Andacht
Symbolbild: Kerzen/Kirche/Andacht/Trauer - Quelle: Pixabay

Geschulte, ehrenamtliche Trauerbegleiter leisten Unterstützung und leiten den Austausch in der Gruppe an

Hannover (pm). „Wir bieten die Möglichkeit, offen über Sorgen, Nöte und auch Hoffnungen zu sprechen“, sagt Jasmin Heinecke vom Johanniter-Ehrenamtszentrum. Dort startet ein neues offenes Treffen für alle, die einen Verlust erlebt haben:

Offenes Treffen für Trauernde

jeden vierten Mittwoch im Monat ab dem 23. März 2023

ab 15:00 Uhr

in der Gartenallee 25, 30449 Hannover

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Gäste werden gebeten, bis spätestens 15:30 Uhr anzukommen und sich etwa 90 Minuten Zeit zu nehmen.

Das Johanniter-Ehrenamtszentrum bietet zusätzlich ein monatliches Frühstück für Trauernde sowie Einzelgespräche an. Weitere geplante Termine für das offene Treffen sind: 26. April, 24. Mai, 28. Juni

Stadt will im Frühjahr Pläne zum Freizeitheim Döhren vorstellen

Das Freizeitheim Döhren ist in die Jahre gekommen und müsste von Grundauf neu gebaut werden
Das Freizeitheim Döhren ist in die Jahre gekommen und müsste von Grundauf neu gebaut werden.

HANNOVER.

Wie ein zukünftiges Freizeitheim Döhren als Ersatz des in die Jahre gekommenen Flachbaues an der Wollebahn aussehen wird, ist nach wie vor offen. Nun kündigte die Stadt Hannover an, in diesem Frühjahr die Überlegungen dazu vorzustellen.

Weil lange Zeit Funkstille in Sachen Freizeitheim herrschte, forderte im November vergangenen Jahres der Bezirksrat Döhren-Wülfel auf Antrag der SPD-Fraktion die Stadt auf, über den Stand der Pläne für einen Neubau zu berichten. Nun erreichte den Bezirksratsmitgliedern eine Zwischennachricht aus dem Rathaus.

„Nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens zur Ermittlung der Planungsparamater sollte ursprünglich zeitnah eine Grundsatzdrucksache zum weiteren Verfahren in die zuständigen Gremien eingebracht werden.

Die verwaltungsinterne Abstimmung über mögliche Realisierungsvarianten konnte aber leider in 2021/2022 nicht abgeschlossen werden“, heißt es in dem Rundschreiben an die Ortspolitiker.

Auch wegen der „Herausforderungen“ durch die Flüchtlingsunterbringung und die aktuell schwierige Haushaltslage sei noch kein abschließender Verwaltungsvorschlag zur Realisierung des Vorhabens erstellt worden.

Ziel sei es jetzt aber, eine „einer Grundsatzdrucksache zum weiteren Verfahren“ den politischen Gremien im Frühjahr 2023 vorzustellen.

Hannover Nachrichten vom 14.März 2023

Die neue Flüchtlingsunterkunft an der Kirchhorster Straße in Hannover-Lahe
Die neue Flüchtlingsunterkunft an der Kirchhorster Straße in Hannover-Lahe © Landeshauptstadt Hannover

HANNOVER.

Neue Flüchtlingsunterkunft in der Kirchhorster Straße

Unterkunft Kirchhorsterstrasse
Küchenraum in der neuen Containeranlage für Geflüchtete in der Kirchhorster Strasse in Hannover-Lahe © LHH

Um die Geflüchteten aus verschiedenen Nationen im Stadtgebiet unterzubringen, bereitet die Landeshauptstadt Hannover aktuell eine Modulanlage in der Kirchhorster Straße 65 als Notunterkunft mit einer Kapazität von etwa 160 Plätzen vor. Sie steht ab 16. März zum Bezug bereit und die Belegung wird dann unmittelbar starten. In den kommenden Wochen werden noch kleinere Restarbeiten im Außenbereich der Unterkunft fertiggestellt, eine Belegung der Unterkunft kann jedoch parallel stattfinden.

Die Containeranlagen sind sowohl für Familien, Paare als auch Einzelpersonen geeignet und verfügen zu einem Großteil über eigene Küchen und Bäder. An einigen Stellen ist die Nutzung einer Gemeinschaftsküche sowie von Gemeinschaftsbädern vorgesehen. Darüber hinaus stehen Räumlichkeiten für die soziale Beratung sowie gemeinschaftliche Aktivitäten zur Verfügung.

Unterkunft Kirchhorsterstr
Die neue Flüchtlingsunterkunft an der Kirchhorster Strasse in Hannover-Lahe © LHH

Ebenfalls werden in der Anlage in den ersten Wochen auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem separaten Bereich untergebracht. Die Jugendlichen werden am Standort sozialpädagogisch betreut und sind im Alter von 16 bis 17 Jahren.

Der Betrieb der Unterkunft wird durch Fair Facility Management GmbH & Co. KG im Auftrag der Stadt Hannover übernommen.


Sozialausschuss tagt öffentlich

Der Sozialausschuss tagt am Montag (20. März) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14.März 2023

Polizeimotorrad mit Blaulicht
Blaulicht | Polizei Nachrichten - Symbolfoto © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Zeugenaufruf: Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf Parkplatz eines Schnellrestaurants in Neustadt am Rübenberge

Die Polizei Neustadt sucht Zeugen zu einer Auseinandersetzung zwischen circa zehn Personen, die sich am Sonntag, 12.03.2023 gegen 23 Uhr, auf einem Parkplatz eines Schnellrestaurants an der Justus-von-Liebig-Straße zugetragen hat. Dabei sind nach ersten Erkenntnissen drei Beteiligte verletzt worden.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte sich eine der beiden Gruppen an einem Fahrzeug vor dem Schnellrestaurant aufgehalten, als ein weiterer Pkw vorfuhr. Nachdem aus dem hinzugekommenen dunklen SUV mehrere Personen ausgestiegen waren, schlugen diese unvermittelt auf ihre Kontrahenten ein. Die Auseinandersetzung der beiden Gruppen setzte sich anschließend über den gesamten Parkplatz hinweg fort. Hierbei setzten beide Parteien auch Latten oder Stangen als Schlagwerkzeuge ein.

Anschließend flüchtete der dunkle SUV mit seinen Insassen vom Parkplatz in unbekannte Richtung. Auch die vor Ort Verbliebenen verließen nach der Auseinandersetzung die Örtlichkeit und begaben sich in eine hannoversche Klinik. Von dort aus informierten sie die Polizei. Ein 15-jähriger Jugendlicher sowie ein 22- und ein 29-Jähriger mussten in dem Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Der 29-Jährige verblieb aufgrund seiner erlittenen Verletzungen im Krankenhaus.

Die Polizei in Neustadt hat die Ermittlungen zu den bislang unklaren Hintergründen der Auseinandersetzung aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den beiden Gruppen um zwei Stränge einer als Clan eingestuften Familie aus Hannover sowie dem Umland.

Die Polizei Neustadt bittet um Zeugenhinweise. Personen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05032 9559-115 zu melden.


11-jährige Vermisste aus Uetze wohlbehalten angetroffen

Die seit Montag, 13.03.2023, vermisste 11-Jährige aus Uetze ist wieder da. Das Kind wurde wohlbehalten bei einer Freundin in Gütersloh angetroffen.

Die Polizei Hannover bedankt sich bei allen, die sich bei der Suche nach dem Mädchen beteiligt haben.


Hannover-Südstadt: Mann (43) durch schwulenfeindliche Parolen beleidigt

Am Sonntag, 12.03.2023, hat ein 47-jähriger Mann einen 43-jährigen homosexueller Mann öffentlichkeitswirksam aufgrund seiner Sexualität beleidigt und durch eine Ohrfeige leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Südstadt ereignete sich der Vorfall gegen 12:15 Uhr vor einem Kirchengebäude in der Sallstraße. Der 43-Jährige verließ die Kirche in der hannoverschen Südstadt nach einem Gottesdienst. Vor dem Gebäude wartete der 47-jährige Täter und begann direkt damit, ihn lautstark mit schwulenfeindlichen Parolen und diffamierenden Äußerungen zu seiner sexuellen Orientierung zu beleidigen. Die Sallstraße war zu diesem Zeitpunkt stark frequentiert und die Anfeindungen damit weitreichend für die Öffentlichkeit wahrnehmbar. Als der 43-Jährige den Mann darum bat, diese herabwürdigenden Sprüche zu unterlassen, ohrfeigte ihn der 47-Jährige. Im weiteren Verlauf kam es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen den beiden Männern. Der 47-Jährige beleidigte zudem eine vor Ort eingesetzte Polizeibeamtin. Aufgrund seines entwürdigenden und aggressiven Verhaltens bekam der Mann einen Platzverweis ausgesprochen, welchem er nach mehrfacher Aufforderung auch nachkam.

Gegen den 47-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Volksverhetzung, verhetzender Beleidigung, Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet. Den 43-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen einfacher Körperverletzung. Da die Tat Hasskriminalität aufgrund queerfeindlicher Hintergründe darstellt, ermittelt der Staatsschutz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover in diesem Fall.

Die Ansprechperson für LSBTIQ der Polizeidirektion Hannover, Leon Dietrich, dazu: „Wir als Polizei Hannover sind in diesen Fällen ansprechbar und sichtbar. Betroffenen von queerfeindlicher Hassgewalt stehen wir vertrauensvoll und beratend zur Seite.“

Haben Sie ähnliche Situationen erlebt oder wollen sich informieren? Die Ansprechperson für LSBTIQ der Polizeidirektion Hannover, Leon Dietrich, steht bei Bedarf beratend und begleitend unter der Telefonnummer 0511 109-1076 zur Verfügung. 


Zeugenaufruf: Raub auf ein Wettbüro in der List – Wer kann Hinweise geben?

Am Montag, 13.03.2023, hat ein bislang unbekannter Täter einen Angestellten eines Wettbüros am Lister Platz mit einer Pistole bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Im Anschluss flüchtete er mit der erlangten Beute in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover betrat ein Mann in der Zeit zwischen 12:10 Uhr und 12:15 Uhr ein Wettbüro am Lister Platz. Er bedrohte den 26-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Geld. Im Anschluss flüchtete er mit dem Geld fußläufig in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief negativ.

Der Täter war etwa 1,90 Meter groß, circa Anfang 20 Jahre alt und war von schlanker Statur. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jacke mit aufgesetzter Kapuze, eine helle Jeans und weiße Sneaker.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter und/oder dem Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden. 


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Laatzen räumt auf – doch nicht bei Schnee

Sammlerinnen und Sammler in Ingeln-Oesselse.
Sammlerinnen und Sammler in Ingeln-Oesselse. Der Verein Ingeln-Oesselse aktiv bot ein Ersatz-Programm an © Stadt Laatzen

LAATZEN.

Die Aktion Laatzen räumt auf! Wir packen’s an! am vergangenen Samstag, den 11. März konnte aufgrund des Wintereinbruchs leider nicht wie geplant stattfinden. Der zu sammelnde Müll war unter einer Schneeschicht verschwunden. Einige Bürgerinnen und Bürger haben sich trotz allem auf den Weg gemacht. 

In Ingeln-Oesselse hatte Ingeln-Oesselse aktiv zur Sammel-Aktion aufgerufen. Noch am frühen Morgen hatte der Verein darum gebeten, Schneeschieber mitzubringen und die Gehwege vom Schnee zu befreien. Als die Freiwilligen jedoch vor Ort waren, taute der Schnee bereits. Bürgermeister Kai Eggert, der sich in der Grundschule Ingeln-Oesselse bei den Organisatoren bedankte, konnte trotz des Schnees mehr als 20 Helferinnen und Helfer begrüßen. Einige der Anwesenden haben sich der Witterung zum Trotz mit Säcken und Greifern auf den Weg gemacht, um noch Müll zu sammeln. 

In Alt-Laatzen hatte Quartiersmanager Udo Hetmeier die Aktion geplant und wandelte die Aufräum-Aktion spontan zu einer Bürgersprechstunde bei Kaffee und Kuchen um. 15 Personen kamen auch hier zusammen und informierten sich über Veranstaltungen und Arbeitsgruppen im Quartier oder gingen vereinzelt sammeln. Sehr erfolgreich war dabei Volker Brennecke, der nach einer Strecke von 6,5 Kilometern mit einem prall gefüllten roten Müllsack wieder zum Treffpunkt zurückkehrte. 

Auch in den anderen Ortsteilen haben sich Bürgerinnen und Bürger eingefunden. Für die entfallene Aktion soll ein Ersatz-Termin später im Jahr angeboten werden. 

Greifer und Mülltüten können Interessierte jederzeit im Team Tiefbau der Stadt bekommen. Eine Kontaktaufnahme ist per E-Mail über TeamTiefbau@laatzen.de möglich. In Ingeln-Oesselse kann jederzeit gesammelt werden. Der Verein Ingeln-Oesselse aktiv stellt Greifer, Säcke und Westen zur Verfügung. Diese können ganzjährig ausgeliehen werden. Weitere Informationen sind unter ioeaktiv.de erhältlich. 


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Schmedes – Blumen und Grün © Schmedes-Blumen und Grün

HANNOVER MESSE ist Wissensplattform für die industrielle Transformation

Luftbild vom Messegelände Hannover
Messegelände Hannover - Luftbild © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Die Industrie steht vor vielfältigen Herausforderungen. Sie muss den Energieverbrauch aufgrund der starken Kostensteigerungen senken, den CO2-Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig auf Taxonomien durch Kapitalgeber und/oder die Politik vorbereitet zu sein. Lösungen für diese Herausforderungen bietet die HANNOVER MESSE – sowohl an den Ständen der Aussteller als auch auf den Bühnen.

Auf der Industrial Transformation Stage in Halle 3 dreht sich alles um den technologie- und branchenübergreifenden Austausch. Dort werden die aktuellen Trends für eine smarte, energieeffiziente und nachhaltige Produktion thematisiert. Partner und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen gestalten hochkarätige Sequenzen und bieten Use-Cases, Insights und Lösungen. An fünf Messetagen geht es um die fünf Megatrends der Industrie sowie um das aktuelle Thema ESG – Environmental, Social, Governance. Diese drei Schlagwörter stehen für das Thema Nachhaltigkeit und reichen vom Klimawandel über die Diversität der Belegschaft bis hin zu nachhaltigen Finanzierungsstrategien. Am Messemontag organisiert die Deutsche Messe dort zum Beispiel ein vom Karrierekongress WomenPower gesponsertes Panel: Zum Thema Dekarbonisierung diskutieren Judith Wiese, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Kamila Flidr, Director Material Information, Altair, Lisa Reehten, Geschäftsleitung Bosch Climate Solutions, Bosch Gruppe, sowie Dr. Frauke Reinders, Head of Sustainability Management IMA, Phoenix Contact. Am Montagnachmittag gehört die Bühne dem World Economic Forum.
 
Der Messedienstag, 18. April, steht auf der Industrial Transformation Stage ganz im Zeichen von KI in der Industrie – nicht nur für die Großen. Robert Weber und Peter Seeberg, Macher des gleichnamigen Podcasts, haben ein spannendes Programm zusammengestellt. Industrielle Anwendungen im Bereich „Künstliche Intelligenz“ unterscheiden sich oft deutlich von Consumer-Applikationen. Auf dem Panel präsentieren fünf Unternehmen ihre Anwendungen. Das Besondere: Besucherinnen und Besucher erfahren, wie Hawe Hydraulik, ein Maschinenbauer aus dem Mittelstand, oder ein Konzern wie Siemens KI für sich nutzen. Darüber hinaus stellen zwei junge Unternehmen vor, wie sie mit ihrer Lösung industrielle Prozesse grundlegend verändern werden: Werk24 und Monolith AI. Alle Podiumsteilnehmer gewähren Einblicke in ihre Projekte, diskutieren mit den Moderatoren und stellen sich den Fragen des Publikums.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat


Den Abschluss des Tages bildet die Verleihung des MIMA 2023. Mit dem Microsoft Intelligent Manufacturing Award werden neue Technologien und intelligente Lösungen für Manufacturing-Unternehmen ausgezeichnet, die zur Prozess- oder Produktverbesserung beitragen, neue Umsatzmöglichkeiten erschließen oder sich positiv auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz auswirken.
 
Der Messemittwoch, 19. April, ist der Tag der Einkäufer. Dann organisiert der BME (Bundesverband Einkauf und Logistik) ein Panel für Einkäufer. Die Einkaufswelt ist gefordert wie selten zuvor: Die Corona-Krise und der Krieg in der Ukraine haben die Risiken einer globalen Beschaffungsstrategie deutlich gemacht, die Materialversorgung hat gegenüber der Kostenersparnis an Bedeutung gewonnen und neben realwirtschaftlichen Veränderungen stellen gesetzliche Regulierungen zum Beispiel mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz nochmals höhere Anforderungen an das Lieferantenmanagement. Der BME-Einkäufertag auf der HANNOVER MESSE bietet allen Einkäufern eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich einen schnellen Überblick über vielfältige Lieferantenangebote zu verschaffen und zu diesen Themen wichtige Kontakte zu knüpfen, sich mit Expert*innen auszutauschen und bei informativen Vorträgen jede Menge Wissen zur aktuellen Lage in der Beschaffungswelt mitzunehmen.
 
Der Messedonnerstag, 21. April, auf der Industrial Transformation Stage startet mit dem Panel „Dezentral! Resilient! Erneuerbar! – Ist die energieautarke Industrie unerreichbares Ideal oder realistische Chance?“ Es sprechen Prof. Dr. Julia Arlinghaus, Institutsleiterin Fraunhofer IFF Magdeburg, Frank Stührenberg, CEO, Phoenix Contact, und Heinrich Gärtner, Founder und CTO, GP Joule. Im Anschluss diskutieren Geschäftsführer global führender Unternehmen aus der Druckluft- und Vakuumtechnik über den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Zu den Rednern zählen: Thomas Kaeser (Kaeser Kompressoren), A. Can Dirin (Lupamat Makina), Olaf Hoppe (Boge Kompressoren), Helen Landhäußer (LOOXR) sowie Klaus Peter Glöckner (Aerzener Maschinenfabrik). Seitens des Mitveranstalters VDMA Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik gibt Christoph Singrün einen Überblick über die hierzu relevanten Aktivitäten.
 
Weitere Themen werden auf der Industrie 4.0 Bühne (Halle 8), der Energy 4.0 Bühne (Halle 12), der Tech Transfer Bühne (Halle 2), der Industrial Wireless & 5G Bühne oder der Industrial Startup Bühne diskutiert.

Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse der Industrie. Ihr Leitthema „Industrial Transformation“ verbindet die Ausstellungsbereiche Automation, Motion & Drives, Digital Ecosystems, Energy Solutions, Engineered Parts & Solutions, Future Hub, Compressed Air & Vacuum und Global Business & Markets. Zu den Top-Themen zählen Industrie 4.0, CO2-neutrale Produktion, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Energiemanagement sowie Wasserstoff und Brennstoffzellen. Konferenzen und Foren ergänzen das Programm. Die nächste Ausgabe wird vom 17. bis zum 21. April in Hannover ausgerichtet. Das Partnerland 2023 ist Indonesien.


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Mehr Flächen für Windenergie in Niedersachsen

Beleuchtetes Windrad bei Wirringen in der Nacht
Beleuchtetes Windrad bei Wirringen © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Wie das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz mitteilt, hat Anfang Februar der niedersächsische Umwelt-und Energieminister Christian Meyer den kommunalen Planungsträgern vorgestellt, wie das Wind-an-Land-Gesetz der Bundesregierung in Niedersachsen umgesetzt werden soll. Demnach müssen landesweit bis 2026 mindestens 2,2 Prozent der Fläche für die Windenergie ausgewiesen werden.

Diese Flächenbedarfe wurden wissenschaftlich berechnet, die Ergebniskarten für die einzelnen Landkreise und Planungsräume sind jetzt auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz veröffentlicht. „Gemeinsam wollen wir den Turbo für den Ausbau der Windenergie in Niedersachsen zünden“, so Meyer.

„Um die Kommunen bei der Ausweisung zu unterstützen und zu einer fairen Verteilung der Bundesvorgaben zu kommen, haben wir mit der Potenzialstudie konkrete Flächen ermittelt, die grundsätzlich für Windenergie geeignet sind. Diese Daten haben wir den Kommunen zur Verfügung gestellt und jetzt auch der Öffentlichkeit, da mich viele Nachfragen dazu – auch aus der Politik – erreicht haben, wie wir zu den Ergebnissen gekommen sind“, so der Minister.

„Wir schaffen daher auch für die breite Öffentlichkeit vollständige Transparenz und machen nachvollziehbar, nach welchen Daten und Kriterien die Windpotenzialstudie zustande gekommen ist. Klar ist aber auch: Die Planungsträger entscheiden in eigener Zuständigkeit über die Ausweisung der Flächen, die Karten zeigen lediglich das Potenzial in den einzelnen Regionen.“ 

Insgesamt sind nach der Studie des Landes – unter Beachtung des Natur- und Artenschutzes sowie weiterer Belange – 7,2 Prozent der Landesfläche prinzipiell als Windenergie-Standorte geeignet. Aus diesen Flächen sollen die Kommunalen Planungsträger nun mindestens 2,2 Prozent auswählen und haben je nach Potenzial unterschiedliche Flächenziele zugewiesen bekommen.

Die Flächenpotenziale wurden nach objektiven Kriterien wie Besiedlungsdichte, Abständen zur Wohnbebauung, Belangen der Bundeswehr sowie FFH-, Naturschutz- und Vogelschutzgebieten berechnet. Ziel der Landesregierung ist es, 30 Gigawatt (GW) Windenergie-Leistung an Land bis 2035 in Niedersachsen zu installieren.

Das entspricht einem Zubau von rund 18 GW. Jährlich sollen dafür 1,5 GW an Leistung dazu kommen. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 kamen mit etwa 100 neuen Windrädern insgesamt rund 450 Megawatt (MW) Leistung hinzu. Mit bisher rund 6.200 Anlagen ist Niedersachsen schon jetzt Windenergieland Nr. 1 in Deutschland. 

Allerdings seien die Ergebnisse „noch nicht in Stein gemeißelt“, so Minister Meyer: „Momentan sitzen wir mit den kommunalen Planungsträgern zusammen, verifizieren die Ergebnisse und schauen auf etwaige Fehler oder Unstimmigkeiten. Sobald die Studie komplett fertig ist, wird sie ebenfalls veröffentlicht.“

Auf Basis der Studie soll dann in Niedersachsen per Gesetz geregelt werden, wieviel Windfläche in den kreisfreien Städten, den Landkreisen, dem Regionalverband Großraum Braunschweig und der Region Hannover mindestens auszuweisen ist, wie die Planung erleichtert wird und wie Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger direkt von der Energiewende profitieren können. 

Windradflaechen Land Niedersachsen
Ergebniskarte der Windflächenpotenzialanalyse © Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz

Die Ergebniskarten der Windflächenpotenzialanalyse finden Sie hier:

https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ergebniskarten-der-windflachenpotenzialanalyse-downloadmoglichkeit-220485.html


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Radio Hannover – die Stimme der Stadt © Radio Hannover

Innenministerin Daniela Behrens besucht Hannah-Arendt-Schule

Berufsschüler Niklas Korsch erläutert Innenministerin Daniela Behrens die Ausstattung und Funktionen des Polizeifahrzeugs
Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens besucht Schülerinnen und Schüler der Hannah-Arendt-Schule im Rahmen der Woche der beruflichen Bildung - Hannanh-Arendt-Schule in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 14.03.23

HANNOVER.

Am Dienstag (14.03.2023)besuchte im Rahmen der „Woche der beruflichen Bildung“ die Niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens die Hannah-Arendt-Schule in Hannover.

In Kooperation mit der Polizeidirektion Hannover können Realschülerinnen und -schüler hier im Bereich „Verwaltung und Rechtspflege“ die Fachhochschulreife erwerben und im Anschluss das duale Studium im Polizeivollzugsdienst beginnen. Die Besonderheit: Die Schülerinnen und Schüler erhalten vor dem Beginn ihrer zweijährigen Ausbildung an der Fachoberschule eine Einstellungszusage bei der Polizeidirektion Hannover – natürlich vorbehaltlich des Erwerbs der Fachhochschulreife.

Behrens: „Der Einstieg über den Besuch der Fachoberschule ist ein wichtiger Baustein unseres Nachwuchskonzeptes und ermöglicht es Realschülerinnen und -schülern, ein Teil unserer Polizei zu werden“.

Die Ministerin ließ sich von den Schülerinnen und Schülern die Ausstattung und Funktionen eines Polizeifahrzeuges erläutern und direkt am Schuuleingang zeigen.

Ministerin Behrens sagt: „Ich freue mich sehr, dass sich so viele junge Menschen für den spannenden und vielseitigen Beruf der Polizistin und des Polizisten entscheiden.

Die Polizei Niedersachsen braucht engagierte Nachwuchskräfte, um auch zukünftig für Herausforderungen gewappnet zu sein. Der Einstieg über den Besuch der Fachoberschule ist ein wichtiger Baustein unseres Nachwuchskonzeptes und ermöglicht es Realschülerinnen und -schülern, ein Teil unserer Polizei zu werden.

Ich wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Ausbildung und hoffe, sie bald an unserer Polizeiakademie Niedersachsen zu begrüßen.“



Während der Fachoberschulausbildung absolvieren die Schülerinnen und Schüler in der 11. Klasse im Wesentlichen ein Praktikum im Polizeivollzugsdienst. Das Praktikum startet in jedem Jahr am 01. August. Ergänzend dazu erfolgt der Besuch der Fachoberschule – Schwerpunkt Verwaltung und Rechtspflege – zum Beispiel an der Hannah-Arendt-Schule in Hannover. Die 12. Klasse wird danach als rein schulisches Jahr vollständig an der Schule absolviert.

Ziel der Zusammenarbeit von Polizei und Bildungszentrum ist es, einen qualifizierten Berufseinstieg bei der Polizei zu ermöglichen, ohne dabei im Besitz der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) zu sein. Die Hannah-Arendt-Schule ist eine Berufsschule für Wirtschaft und Verwaltung. Landesweit gibt es verschiedenste Kooperationen mit Bildungszentren wie an den Standorten in Hannover, an denen die Schülerinnen und Schüler aus- und weitergebildet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polizei-studium.de


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

ver.di: 6000 streikten in Hannover

Streikende in Hannover ziehen in einem Sternmarsch zum Neuen Rathaus
ZusammenGehtMehr | 6000 streikten am Dienstag (14.März 2023) beim Branchenstreik in Hannover - in einem Sternmarsch zogen die Streikenden zum Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Stamm

HANNOVER.

ver di Streik Hannover US 2023 03 14 21
ZusammenGehtMehr | 6000 streikten am Dienstag (14.März 2023) beim Branchenstreik in Hannover – in einem Sternmarsch zogen die Streikenden zum Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Stamm

Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte für den 14. und 15. März ihre Mitglieder des Bezirkes Hannover-Heide-Weser zum erneuten Streik in der aktuellen Tarifrunde aufgerufen.

ver di Streik Hannover US 2023 03 14 49
ZusammenGehtMehr | 6000 streikten am Dienstag (14.März 2023) beim Branchenstreik in Hannover – in einem Sternmarsch zogen die Streikenden zum Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Stamm

Diesem Aufruf folgten am heutigen Dienstag rund 6000 Streikende, die in einem Sternmarsch zum Trammplatz vor dem Neuen Rathaus in Hannover zogen, wo verschiedene Redner auf die momentane Situation im öffentlichen Dienst und die aktuellen Forderungen der Gewerkschaft auf sich aufmerksam machten.

ver di Streik Hannover US 2023 03 14 46
ZusammenGehtMehr | 6000 streikten am Dienstag (14.März 2023) beim Branchenstreik in Hannover – in einem Sternmarsch zogen die Streikenden zum Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Stamm

Mit dem Motto „Zusammen geht mehr“ waren es nicht nur Frauen und Männer des Gesundheitswesen und Kliniken der Region Hannover, die dem Warnstreik im folgten sondern unter anderem auch Auszubildende und Arbeitskräfte der ÜSTRA Verkehrsbetriebe, Mitarbeitende im Bildungswesen, der Abfallwirtschaft der Region aha, der Stadtentwässerung Hannover, der Stadt Laatzen, Kulturschaffende und viele weitere ver.di-Mitglieder.

ver di Streik Hannover US 2023 03 14 73
ZusammenGehtMehr | 6000 streikten am Dienstag (14.März 2023) beim Branchenstreik in Hannover – in einem Sternmarsch zogen die Streikenden zum Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Stamm

Am morgigen Mittwoch soll ein weiterer Demonstrationszug zum Goseriedeplatz folgen; für die kommende Woche sind bereits neue Streikaktionen in Hannover und der Region angekündigt