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Freitag, Mai 1, 2026

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Feuerwehr – immer wieder Fehlalarme im Hauptbahnhof Hannover

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Immer wieder werden im Hauptbahnhof Hannover Fehlalarme ausgelöst - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Fehlalarm-Bilanz für Niedersachsen in 2024


HANNOVER. Immer wieder wird die Feuerwehr zum Hauptbahnhof Hannover alarmiert und immer wieder stellt sich heraus, dass es sich um Fehlalarme handelt. Die häufigen Fehlalarme (nicht nur im Hauptbahnhof) sind für die Brandschützer ein Problem. Denn ein Einsatz ohne dass ein Feuer oder eine andere Gefahr vorliegt, kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern unter Umständen wird die Feuerwehr an einem anderem Ort gerade dringender benötigt. In Niedersachsen sind im vergangenen Jahr mehr als 15.000 Fehlalarme bei der Feuerwehr eingegangen. Deshalb mahnte die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens die regelmäßige Wartung von Brandmeldeanlagen an. Es komme zu oft vor, dass die Einsatzkräfte wegen sogenannter blinder Alarme ausrücken müssten, erklärte Behrens im Juli bei der Vorstellung der Jahresbilanz im Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst für das Jahr 2024 in Hannover und sprach sich dafür aus, bundesweit rechtliche Rahmenbedingungen zu verschärfen, damit Unternehmen ihre Brandmeldeanlagen regelmäßig überprüfen. Einen
Appell zur Wartung der Meldesysteme richtete die Ministerin insbesondere an Unternehmen und Einrichtungen. Beispielsweise sei es zu häufig der Fall, dass mehrmals in der Woche Pflegeheime von der Feuerwehr angefahren werden, obwohl es nicht brennt. Es gebe Betriebe, die sich darauf verlassen, dass die Feuerwehr im Zweifel anrücken und sich kümmern würde, hieß es. Aber Fehlalarme können auch
teuer werden. Wenn die Feuerwehr in kurzer Zeit mehrfach zum selben Ort alarmiert wird und wiederholt dasselbe Problem zum Fehlalarm geführt hat, kann die Feuerwehr die Einsätze in Rechnung stellen. Im Hauptbahnhof Hannover gibt es nach Auskunft der Feuerwehr unterschiedliche Ursachen die zu den häufigen Alarmierungen führen.

Maschseefest: Irish Folk am Südanleger

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HANNOVER. Als der Bandleader von seinem Aufenthalt in der irischen Hauptstadt Dublin sprach, klang der Stadtname etwas ungewöhnlich. Denn er sagte wirklich „Dublin“ [dʊbᵊlən] und eben nicht „Dablin“ [dʌblɪn]. Die Iren haben doch eine etwas andere Aussprache als die Angelsachsen.

Die Band „The Greenhorns“ brachte heute Abend (2. August) nicht nur mitreißende irische (und schottische) Lieder auf die Bühne, ihr Konzert wurde auch durch kleine Geschichten über diverse Erlebnisse in Irland aufgelockert. Wie heißt es so schön in der Programmankündigung für die drei Herren aus Halle an der Saale: „Die Band kombiniert traditionelle Tunes und Songs mit modernem Arrangement und einem kräftigen Schuss Humor.“

Bevor die Greenhorns die Menschen an den Bänken so richtig zum Mitmachen brachten, griff zwei Stunden früher bereits Chris Carlton zu seiner Gitarre. Als er etwa „I’m Gonna Be (500 Miles)“ anstimmte, wurde es trotz des doch etwas kühleren Wetters richtig heiß auf dem Platz.

Einige Zuhörer haben trotz der drohenden Regenwolken (und ab und an gab es tatsächlich ein Schauer) eine weite Anreise auf sich genommen, um die Künstler an diesen Abend live zu erleben. „Wir sind mit den Deutschlandticket aus Salzgitter angereist“, erzählte etwa eine Dame während der Pause.

Eine bunte Parade eröffnete das Maschseefest

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HANNOVER. Der Startschuss ist gefallen. Mit der traditionellen bunten Parade entlang des Nordufers wurde das Maschseefest 2025 eröffnet. Inzwischen die 38. Seesause rund um Hanvovers Stadtsee. Der Wettergott spielte mit. Zwar war der Himmel wolkenverhangen, aber es blieb trocken.  Um 18 Uhr zerschnitten Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und der neue Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG), André Lawiszus, am Anleger vor dem  Courtyard Hotel symbolisch ein Band und gaben damit offiziell den Startschuss für die Freiluftparty und die Parade der Stelzenläufer in ihren farbenfrohen Kostümen.

Bis Sonntag, 17. August, gibt es nun rund um den See Livemusik und Kulinarisches aus aller Welt, Anfang August ist zudem abends eine Drohnen-Licht-Show und ein Fackelschwimmen im Maschsee. angekündigt.

Affenschande oder unumgängliche Maßnahme?

Tiergarten Nürnberg Eingangsbereich – wegen Platzmangels wurden,trotz heftiger Proteste von Tierschützern, zwölf Paviane getötet
Tiergarten Nürnberg Eingangsbereich – wegen Platzmangels wurden,trotz heftiger Proteste von Tierschützern, zwölf Paviane getötet - © Fotos/Archiv:

Trotz heftiger Proteste zwölf Paviane im Tiergarten Nürnberg getötet


NÜRNBERG. Wie der Tiergarten Nürnberg bestätigte sind heute zwölf Paviane wegen Platzmangels getötet worden. Mit 40 Tieren war das Pavian-Gehege seit langer Zeit überbelegt. Das Gehege ist nur für 25 erwachsene Affen plus Jungtiere ausgelegt. Da nach Angaben des Nürnberger Tiergartens andere Zoos keine Tiere hätten aufnehmen können, griff der Zoo Nürnberg nun zu der schon länger angekündigten Tötungsmaßnahme („tierschutzkonform per Kugelschuss“).

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Paviane im Tiergarten Nürnberg – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023

Tiergarten-Direktor Dag Encke verwies im Rahmen einer Pressekonferenz auf die Verpflichtung des Tiergartens zum Arterhalt von Tieren, die in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht sind. In der Vergangenheit habe man immer wieder nach Abnehmern für einzelne Paviane gesucht, hierbei seien aber alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden. Auch die Anwendung von Verhütungsmitteln sei am Ende „biologisch nicht zielführend“ gewesen. Um eine Population am Leben zu halten, ist es laut dem Europäischen Zooverband als letzte Option ein legitimes Mittel, einzelne Tiere zu töten. Der Tiergarten war heute zunächst aus „betrieblichen Gründen“ geschlossen.

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Paviane im Tiergarten Nürnberg – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023


Tierschützer hatten den ganzen Tag über gegen die Tötung der Paviane protestiert. Einzelne Demonstranten drangen auch auf das Tiergartengelände vor. Nach kurzer Zeit wurden die Eindringlinge jedoch von der Polizei festgenommen. Ihnen wird jetzt
Hausfriedensbruch vorgeworfen. Aus Sicht von Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen verstößt die Tötung der Affen gegen das Tierschutzgesetz. Pro Wildlife, der Deutsche Tierschutzbund und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht kündigten an, dass sie nun Strafanzeige stellen werden.

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Paviane im Tiergarten Nürnberg – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023


Egal, ob die Tierschützer nun Recht haben und die Tötung der Paviane gegen das Tierschutzgesetz verstößt oder ob die Tötung unter Berücksictigung der Argumente des Zoos gerechtfertigt und unumgänglich ist, eine gute Werbung für den Nürnberger Tiergarten ist das alles nicht.



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Paviane im Tiergarten Nürnberg – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023











Südschnellweg in Döhren: Die Arbeiten für den neuen Tunnel gehen voran

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HANNOVER. Wer jetzt den Südschnellweg an der Hildesheimer Straße quert, kann die Trasse des zukünftigen Tunnels bereits erkennen. Es ist allerdings noch ein langer Weg, bis die letzten Baumaschinen und die Behelfsbrücke verschwunden sind, Bis zum Jahr 2030/31, so schätzt Reinmar Wunderling von der Niedersäschischen Behörde für Straßenbau in einem Schreiben den Bezirksrat Döhren-Wülfel, dürfte es noch dauen, bis der Baustellenlärm endgültig abgeklungen ist.

In seinem Schreiben berichtet er über den derzeitigen Baufortschritt für den Südschnellwegtunnel. „Derzeit werden westlich der Schützenallee entlang des Sportplatzes die letzten Vorbereitungen für den Aushub der Baudocks 1+2 getroffen. Hier werden noch die letzten Rückverankerungsbohrungen eingebracht. Anschließend beginnt dann sukzessive das Graben in die Tiefe. Die Rückverankerungen werden später benötigt um im Winter, nach dem Aushub, die einzubringende Unterwasserbetonsohle als Fußboden zwischen den Schlitzwänden gegen den Grundwasserdruck zu halten. Anschließend können dann dort die ersten Tunnelblöcke betoniert werden“, heißt es in dem Bericht.

Auch im Baudock 8 mitten in der Kreuzung Hildesheimer Straße wurden die Rückverankerungsbohrungen begonnen. Arbeiten in diesem Bereich sind besonders aufwändig, den der Auto- und der Stadtbahnverkehr sollen ja möglichst ungehindert weiter fließen. Nach den Bohrungen wird dann mit den ersten Aushubarbeiten begonnen. Im Winter soll dann laut Plan eine „Gleishilfsbrücke“ für die Stadtbahn eingerichtet werden, damit die Bahnen erst einmal wieder gerade durch die Baustellen fahren können. Wunderling: „Dann hört auch endlich das Stadtbahngequietsche in der Kurve auf.“

Parallel dazu laufen der Bau der Schlitzwand Süd und die Haussanschlussumlegungsmaßnahmen im Süden der Willmerstraße weiter.

Wunderling beschönigt nichts. „Sowohl der Rückbau der Brücke, als auch das Einbringen der Schlitzwand und die Bohrungen teilweise in 30 m tiefe sind schon eine Belastung für unsere Nachbarn.“ Aber: „Wir versuchen hier ständig ansprechbar zu sein und Optimierungen und Verbesserungen zu erzielen, dennoch wird die Baustelle weiterhin wahrnehmbar sein. Dennoch habe ich im Großen und Ganzen weiterhin den Eindruck, dass unsere Arbeit positiv bewertet wird, auch wenn es mal ruckelt. Meinen herzlichen Dank an alle für das Verständnis!“, schreibt Reinmar Wunderling.

Um die Anwohner weiterhin bei den Bauarbeiten „mitzunehmen“ lädt die Arbeitsgemeinschaft Südschnellweg alle Nachbarn am Mittwoch den 13. August ab 17 Uhr wieder zu einem Anwohnerfest ein – es ist nunmehr die fünfte Veranstaltung dieser Art. Hoffentlich regnet es diesmal ausnahmsweise mal nicht.

Street Mag Show auf dem Schützenplatz

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Die Street Mag Show auf dem Schützenplatz in Hannover ist das Festival für Fans von American Cars und Bikes - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Festival für Fans von American Cars und Bikes


HANNOVER. An diesem Wochenende (26./27.07.) fand auf dem Schützenplatz in Hannover wieder die Street Mag Show statt. Seit 35 Jahren ist die Street Mag Show fester Bestandteil in der US Car Szene und lockt bis zu 2.700 Teilnehmer nach Hannover. Auto- und Motorradfans aus ganz Europa zeigen hier ihre außergewöhnlichen Fahrzeuge: Oldtimer, 50er-Jahre-Heckflossen, Hot Rods, Muscle Cars, Lowrider, Customs, Dragster, Euro-Klassiker, VW Bugs, Police Cars, Delorean Cars und Militärfahrzeuge. Die besten Fahrzeuge in den verschiedensten Kategorien werden mit Pokalen ausgezeichnet. Auf der Showbühne werden die Fahrzeuge und Rock-’n’-Roll-Livemusik präsentiert. Vor der Bühne laufen Stunt-Shows. Außerdem gibt es Sexy-Car-Wash, eine große Händlermeile und American Food.

Street Mag Show – Pre-Show-Party

Street Mag Show – Pre-Show-Party in HARRYS GARAGE in der Grambarstraße in Hannover-Hainholz
Street Mag Show – Pre-Show-Party in HARRYS GARAGE in der Grambarstraße in Hannover-Hainholz - © Fotos: Lothar Schulz 2025

American Cars vor HARRYS GARAGE in Hannover-Hainholz


HANNOVER. An diesem Wochenende (26./27.07.) findet auf dem Schützenplatz in Hannover die alljährliche Street Mag Show, das Festival mit American Cars und Bikes, statt. Vorab zur Einstimmung auf dieses Event trafen sich Fans von vor allen Dingen amerikanischen Fahrzeugen an HARRYS GARAGE in der Grambartstraße in Hannover-Hainholz. Bei Gegrilltem und kühlen Getränken ließ man es sich gut gehen und bekam hier schon einige typische amerikanische Fahrzeuge zu sehen und in der Garage standen die Pokale für die verschiedensten Kategorien bereit z.B. für: Best 70`s, Best Musclecar, Longest Distance, Best Paintjob, Best New Age, Best Bike oder Best Pickup.

Bayrisches Sommerfest mit Rippchen und Livemusik

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HANNOVER. Wo einst die „Griechische Botschaft“ Giros brutzelte geht es seit dem Frühjahr dieses Jahres nunmehr eher süddeutsch zu. Es weht jetzt hier die bayrische blau-weiße Rautenfahne. An diesem Wochenende lockt das neue „Wirtshaus Wülfel“ im hannoverschen Stadtteil Wülfel mit einem Sommerfest. Am heutigen Sonnabend gab es unter anderen „Rippchen satt“ und Livemusik. Allerdings wurde keine zünftige Blasmusik a la Musikantenstadl gespielt, sondern internationale Hits; bayrisch waren nur die Gerichte auf der Karte. Die Aktion kam an, ein volles Haus belohnte die Wirtsleute. Morgenmittag soll es dann zum Abschluss des Sommerfestes ein bayrisches Büfett geben.

Für mehr Verkehrssicherheit: Straßen werden mit „30“ markiert

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Tempo 30 wird auf die Fahrbahn gemalt

HANNOVER. Antrag erfolgreich: Im Mai 2025 forderte der Bezirksrat Döhren-Wülfel auf Antrag der SPD-Fraktion die Stadt auf, für mehr Verkehrssicherheit auf die Fahrbahn der Eupener Straße (Seelhorst) und einigen Straßen im Vitalquartier (Mittelfeld) das Verkehrszeichen 274.1 (Tempo 30) aufzumalen. Damit sollen Autofahrer an die dort geltende Höchstgeschwindigkeit erinnern werden. Die Stadtverwaltung kommt diesen Antrag nach. In einer Mitteilung an den Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel heißt es jetzt: „Die 30-Markierungen im Bereich des Vitalquartiers (Paderborner Straße und Hannelore-Kunze-Straße) wurden bereits ausgeführt. Die Umsetzung der 30-Markierungen in der Eupener Straße erfolgt in Kürze.“

Vor 15 Jahren: Tödliche Katstrophe in Duisburg

Loveparadekatastrophe 2010 in Duisburg - Erschöpfte und vom Einsatz gezeichnete Feuerwehrmänner
Loveparadekatastrophe 2010 in Duisburg - Erschöpfte und vom Einsatz gezeichnete Feuerwehrmänner - © Fotos/Archiv: Lothar Schulz 2010

Tote und Massenanfall von Verletzten bei der Loveparade 2010


DUISBURG. Der Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg ist seit 15 Jahren ein Ort der Trauer, des Gedenkens und des Erinnerns an die Loveparadekatastrophe. 15 Jahre nach dem schrecklichen Ereignis im Jahr 2010 in Duisburg löst sich nun die Opferstiftung auf. Bernhard Ludwig, Notfallseelsorger und Feuerwehrmann erklärte, dass es verständlich sei, dass die Arbeit der Stiftung jetzt endet: „15 Jahre sind eine lange Zeit“, so Ludwig „konkret können wir mit der Stiftung nichts mehr für die Menschen tun.” Die Stadt Duisburg will jetzt die Gedenkveranstaltungen weiterführen. Die Loveparadekatastrophe war eines der größten Unglücke, die das Ruhrgebiet heimsuchte. Beim Ausbruch einer Massenpanik in einer Unterführung auf dem Weg zum Veranstaltungsgelände der Loveparade 2010 gab es 21 Tote und mehr als 650 Verletzte.

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Menschenmenge auf dem Veranstaltungsgelände – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2010

Zu dem Unglück kam es, weil, so stellte es ein Gericht fest, „bei Planung und Genehmigung der Veranstaltung erhebliche Fehler gemacht wurden“. Dafür konnte allerdings vor Gericht niemand zur Verantwortung gezogen werden. Fast drei Jahre dauerte der Prozess. Es gab zehn Angeklagte jedoch keiner von ihnen wurde verurteilt. In den 1990er- und 2000er-Jahren war die Loveparade wohl das angesagteste Techno-Event der Welt. Zur Loveparade sollen 1999 etwa 1,5 Millionen Menschen gekommen sein. In Berlin als kleine Tanz-Parade entstanden, wurde die Parade zu einem Massenspektakeld das durch die Straßen Berlins zog. Im Jahr 2010 zog das Event nach Duisburg um, wo es beschränkt auf dem umzäunten Gelände des alten Güterbahnhofs stattfand.

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Menschenmenge auf dem Veranstaltungsgelände – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2010

Die Veranstaltung begann offiziell um 12 Uhr. Schon am frühen Mittag strömte eine riesige Menschenmenge vom Duisburger Bahnhof zum Veranstaltungsgelände. Die Veranstalter hatten nur einen zentralen Eingang vorgesehen: Über einen Tunnel wurden die BesucherInnen von zwei Seiten zu einer Rampe geführt, über die sie auf die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs mit den Bühnen kommen sollten. Das Unglück ereignete sich dann im unteren Bereich der östlichen Hauptrampe im Zugangsbereich wo es zu einem Gedränge, zu Wellenbewegungen und massiven Drucksituationen und Panik unter den Besucherinnen und Besuchern kam.

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Loveparadekatastrophe 2010 in Duisburg – Einsatzkräfte des Malteserhilfsdienstes – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2010