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Montag, Juli 27, 2026

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Simply Red – 40th Anniversary Tour in Hannover

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Simply Red - 40th Anniversary Tour 2025 in der ZAG Arena in Hannover am 29.10.2025 © Ulrich Stamm

10000 Fans feiern Mick Hucknall und Band in ausverkaufter ZAG Arena

Am Mittwochabend (29.10.2025) trat Simply Red im Rahmen ihrer 40th Anniversary Tour in der ausverkauften ZAG Arena in Hannover auf – eine knapp zweistündige Show mit großer Bandbreite, die sowohl den Ursprung der Band wie auch zahlreiche Erfolge in den Fokus rückte.

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Simply Red – 40th Anniversary Tour 2025 in der ZAG Arena in Hannover am 29.10.2025 © Ulrich Stamm

Die Band entstand im Jahr 1985 in Manchester, England, unter Führung von Sänger und Songwriter Mick Hucknall.  Hucknall hatte zuvor Musik-Erfahrungen gesammelt, etwa als DJ und mit der Band The Frantic Elevators. 

Der Name „Simply Red“ leitet sich laut Bandbiographie von Hucknalls Spitznamen („Red“) und seinem Wunsch nach einem griffigen Bandnamen ab – die Farbassoziation mit seinem auffälligen Haar war mitentscheidend. 

Vom Beginn an verfolgte die Band einen Soul- und Pop-Ansatz mit deutlichen Einflüssen aus Funk, Motown und Blue-Eyed-Soul. 

Damit gelang ihnen schnell der Einstieg in die Charts, und sie entwickelten sich über Jahre zu einer langlebigen Band mit mehreren Studios Alben, Top-Platzierungen und Millionen verkauften Exemplaren weltweit. 

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Simply Red – 40th Anniversary Tour 2025 in der ZAG Arena in Hannover am 29.10.2025 © Ulrich Stamm

Ein entscheidender Punkt: Schon früh wurde klar, dass Mick Hucknall die treibende Kraft hinter Simply Red war – über die Jahre hinweg veränderte sich die Band-Besetzung mehrfach, während Hucknall als konstanter Kopf blieb.

Die Show in der ZAG Arena gliederte sich in einen gut dosierten Mix aus frühen Songs, Hits, Coverversionen und neueren Werken. Nachfolgend ein Rückblick auf wesentliche Abschnitte der knapp zwei Stunden:

Eröffnet wurde der Abend mit „Sad Old Red“ – ein Stück, das relativ neu im Set erscheint und gleich zu Beginn eine eher nachdenkliche Stimmung erzeugte, bevor das Tempo angezogen wurde. Danach folgte „Jericho“, direkt gefolgt von „Money’s Too Tight (To Mention)“ – jener frühe Cover-Hit, mit dem Simply Red schon in den 1980ern punkten konnten.

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Simply Red – 40th Anniversary Tour 2025 in der ZAG Arena in Hannover am 29.10.2025 © Ulrich Stamm

Mit „The Right Thing“ und „A New Flame“ fühlte man sich zurückversetzt in die spätere 80er/Früh-90er Phase, in der der Band-Sound bereits ausgereifter war.

Ein Moment der Show war die Darbietung von „It’s Only Love“ (einem Cover von Barry White) – hier zeigte die Band ihre Affinität zu klassischem Soul und ließ den Fokus auf Gesang und Bläserpartien legen. Dann „You’ve Got It“, aus der mittleren Phase, und „Enough“ – seltener live zu hören, was das Konzert etwas exklusiver wirken ließ.

Im weiteren Verlauf sang Simply Red „If You Don’t Know Me by Now“ – eine Coverversion, die bereits historisch bedeutend ist für die Band. Anschließend folgte „For Your Babies“, eine ruhige Nummer, die emotional wirkte und das Publikum aufmerksam zuhören ließ.

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Simply Red – 40th Anniversary Tour 2025 in der ZAG Arena in Hannover am 29.10.2025 © Ulrich Stamm

Mit „Stars“ kam dann einer der größten Hits – gefolgt von „Thrill Me“ und „Say You Love Me“. Besonders „The Air That I Breathe“ (ein Cover von Albert Hammond) sowie „You Make Me Feel Brand New“ (Cover der The Stylistics) unterstrichen das Spannungsfeld zwischen eigenen Songs und Soul-Klassikern.

Im letzten Teil vor dem Zugabenteil standen „Fake“ und „Sunrise“ auf dem Programm – letzteres ein späterer Klassiker – sowie „Fairground“, mit welchem das Publikum sichtlich mitging.

Nach kurzem Bühnenverlassen kehrte die Band zurück für die Zugabe mit „Something Got Me Started“ – ein treibendes Stück, das nochmals Energie einbrachte. Den Abschluss bildete „Holding Back the Years“, der Klassiker, den viele mit Simply Red verbinden, und der live eine besondere Bedeutung besitzt – sowohl für langjährige Fans als auch für neuere Zuhörer. Ein tolles Konzert mit super Sound und vielen Gänsehautmomenten mit einer beeindruckenden Band und ihrer Musik der letzten vier Jahrzehnte.

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Simply Red – 40th Anniversary Tour 2025 in der ZAG Arena in Hannover am 29.10.2025 © Ulrich Stamm

Simply Red kann auf sehr erfolgreiche Alben zurückblicken – hier ein Überblick:

  • „Picture Book“ (1985): Debütalbum, mit dem die Band erstmals Aufmerksamkeit erlangte. Beispielsweise der Song „Money’s Too Tight (To Mention)“ (ein Cover der Valentine Brothers) war ein früher Erfolg. 
  • „Men and Women“ (1987): Fortentwicklung hin zu einem reiferem Soul-Sound mit Funk-Einfluss. 
  • „A New Flame“ (1989): Durchbruch in größerem Umfang – insbesondere mit ihrer Version von „If You Don’t Know Me by Now“, einem Cover der Harold Melvin & The Blue Notes. 
  • „Stars“ (1991): Ein Meilenstein – das meistverkaufte Album Großbritanniens über zwei Jahre hinweg. 
  • „Life“ (1995): Mit dem Single-Hit „Fairground“ erreichte die Band eine neue Ebene der Popularität. 
  • Spätere Alben wie „Blue“ (1998) mit mehr Covermaterial oder „Big Love“ (2015) nach der Wiedervereinigung, zeigten Wandel und Beständigkeit. 
  • Im Jahr 2023 erschien das Album „Time“, womit Simply Red ihre Diskografie weiterführten. 

Insgesamt erreichte die Band über 50 Mio. verkaufte Alben weltweit und viele Alben stiegen in Großbritannien in die Top 10. 

Jedermann-Fotoausstellung in der GAF

Prof. Rolf Nobel eröffnet die Ausstellung
Prof. Rolf Nobel eröffnet die Ausstellung

HANNOVER. Ein provokanter Titel. „Alle gegen Alle“ lautet das Thema der heute Abend (29.Oktober) eröffneten Fotoausstellung in der Galerie für Fotografie (GAF) in der Seilerstraße 15 d (Südstädter Eisfabrik). Es ist eine demokratische Fotoschau. Denn ausstellen durfte jeder, der Bilder im passenden Format ablieferte, egal welches Motiv – rassistische oder sexistische Inhalte sowie Montagen und KI-generierte Darstellungen einmal ausgenommen.  Limitiert wurde die Aktion nur durch den vorhandenen Platz.  Und der war allerdings ziemlich schnell gefüllt. Ab dem 15 Oktober konnten die Aufnahmen abgegeben werden, am 18. Oktober hieß es bereits „Aufnahmestopp“.

Um die 500 Bilder waren bis dahin zusammengekommen, sagt Prof. Rolf Nobel vom Vorstand der GAF. Entsprechend gut besucht war die Vernissage. Die Halle der Galerie war gut gefüllt wie es zuvor selten der Fall gewesen ist. Die Idee zu einer solchen Aktion hatten die Galeriebetreiber von der benachbarten „Weißen Halle“ übernommen, deren Macher etwas Ähnliches im Rahmen der bildenden Kunst bereits schon einmal durchgeführt haben. Nun öffnete die GAF ihre Pforten auch einmal für die Amateurfotografen.

Alle Fotos hängen an einer Grafikklammer an den Stahlseilen, die das Galerieteam an den Galeriewänden befestigt hat. Die Motive bilden fast das gesamte Spektrum der Fotografie ab. Landschaften, Porträts, Bilder vom Strand. Und auch die Brockenbahn dampft im winterlichen Harz auf drei bräunlich getönten S/W-Bildern mit einem nostalgischen Touch.

Wahrscheinlich wird diese Aktion im nächsten Jahr wiederholt. Nobel: „Der Name wird allerdings geändert werden.“ Denn eigentlich soll es ja um ein Miteinander und nicht um ein Gegeneinander gehen.

Die Ausstellung läuft vom 30. Oktober bis 23. November 2025. Öffnungszeiten: Do.-So. von 12 bis 18 Uhr.

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Aus der Politik zur Fotografie: Die Bezirksratsfrau Dr. Gudrun Koch aus Döhren-Wülfel zeigt nostalgische Aufnahmen von der Harzer Brockenbahn (obere Bildreihe).

Oberleitungsschaden in Döhren – Busse statt Bahnen

Reparatur der Oberleitung
Reparatur der Oberleitung

HANNOVER. Wer heute Vormittag (29. Oktober) mit Öffis aus dem Süden in die Innenstadt wollte, brauchte viel Geduld. Stundenlang fuhren in Döhren keine Straßenbahnen. Zwischen dem Südschnellweg und der Eisenbahnbrücke war auf der Hildesheimer Straße die Oberleitun gerissen. Die Üstra setzte zwar Busse im Schienenersatzverkehr ein. Die waren aber proppenvoll und kamen auf der dank der Südschnellweg-Baustelle eingeengten Fahrspur im Stau nur langsam voran. Wer konnte, ging zu Fuß zum Döhrener Turm. Ab dieser Haltestelle ging es dann auf den Schienen weiter. Inzwischen ist jedoch alles repariert und die Stadtbahn fährt wieder wie gewohnt.

Opernhaus-Intendant Bodo Busse stellte sich im SPD-Kulturforum vor

vl. Marlis Drevermann, Prof. Rolf Nobel, Bodo Busse und Dr. Tilman Schlömp in der GAF
vl. Marlis Drevermann, Prof. Rolf Nobel, Bodo Busse und Dr. Tilman Schlömp in der GAF

HANNOVER. Ungewohntes Thema in der Südstädter Galerie für Fotografie (GAF): Am heutigen Abend (27. Oktober) ging es nicht um Lichtbildnerei und sehenswerte Bilder. Die Kunstform Oper stand zur Debatte. Das Kulturforum der Sozialdemokratie hatte zu einer Podiumsdiskussion mit Bodo Busse eingeladen. Busse ist der neue Intendant der Staatsoper Hannover und hat mit Wagners Lohengrin seine erste Spielzeit eröffnet. Mit ihm diskutierten die hannoversche Kulturdezernentin a.D Marlis Drevermann vom Vorstand Kulturforum, der Fotograf Prof. Rolf Nobel, Leiter der Galerie für Fotografie in der Eisfabrik sowie Dr. Tilman Schlömp, Generalsekretär des Landesmusikrates Niedersachsen.

Was er denn als neuer Intendant ganz anders machen wollte, lautete eine der Fragen. Busse entgegnete daraufhin, er werde „alles ganz anders machen, indem er gerade nicht alles ganz anders mache.“ Und auf die Forderung, ob Oper nicht auch politisch sein müsste, wies Bodo Busse auf die aktuelle Inszenierung des Lohegrin hin. Das Thema Krieg und Herrschaft wird hier in die moderne Zeit versetzt.

Herbert Grönemeyer – Live in Hannover am 7.Februar 2026

Herbert Grönemeyer 3 credits Erik Weiss
Herbert Grönemeyer © Erik Weiss

Fortsetzung der erfolgreichen „mittendrin – akustisch“ – Tour 2026 in der ZAG Arena

 Nach den ausverkauften Konzerten im September setzt Herbert Grönemeyer die erfolgreiche Konzertreihe „mittendrin – akustisch“ fort. Mit Band, Chor und Orchester präsentiert er seine Songs im Februar 2026 im Rahmen einer eigens dafür konzipierten Bühnenshow. Auf dem Tourplan stehen acht Städte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Ein exklusiver Pre-Sale beginnt am Mittwoch, den 29. Oktober.

Herbert Grönemeyer 2 credits Erik Weiss
Herbert Grönemeyer © Erik Weiss

 Unter dem Motto „mittendrin – akustisch“ begeisterte Herbert Grönemeyer in diesem Jahr mit seiner Band, mit Chor und Orchester in Dortmund und Berlin. Musiker und Publikum zeigten sich in Bestform und erlebten unvergessliche Abende. Die Folge: eine weiterhin enorme Ticketnachfrage. Deswegen ist nach den ausverkauften Shows mit mehr als 90.000 verkauften Tickets in nur zwei Städten noch lange nicht Schluss. 2026 geht es weiter. Im Februar geben Grönemeyer und seine Mitstreiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt acht weitere „mittendrin – akustisch“-Konzerte. Los geht es am 7. Februar in Hannover. Der Vorverkauf startet jetzt.

Bei „mittendrin – akustisch“ handelt es sich trotz des Unplugged-Konzepts keineswegs um Konzerte der ausschließlich leisen Töne. Denn auf dem Programm stehen nicht zuletzt Rockklassiker wie „Alkohol“, „Vollmond“ und „Bochum“. Die Musiker spielen dabei auf einer speziell gestalteten Mittelbühne. Somit entsteht eine besonders intime Atmosphäre, in der die neu arrangierten Songs aus über vier Jahrzehnten Grönemeyer eine einzigartige Stimmung erzeugen.

Ein exklusiver Pre-Sale für die „mittendrin – akustisch“-Konzertreihe 2026 startet am Mittwoch, den 29. Oktober 2025 um 10:00 Uhr bei CTS Eventim online unter www.eventim.de/artist/herbert-groenemeyer/. Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Donnerstag, den 30. Oktober um 10:00 Uhr an allen autorisierten Vorverkaufsstellen, bei CTS Eventim online unter www.eventim.de/artist/herbert-groenemeyer/ sowie über die bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 70 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen dt. Netzen).

Dirk Becker Entertainment präsentiert:

Herbert Grönemeyer „mittendrin – akustisch“ 2026

07. Februar 2026 Hannover – ZAG Arena 

09. Februar 2026 Berlin – Uber Arena 

10. Februar 2026 Hamburg – Barclays Arena 

12. Februar 2026 Mannheim – SAP-Arena 

14. Februar 2026 München – Olympiahalle 

15. Februar 2026 Zürich – Hallenstadion 

17. Februar 2026 Dortmund – Westfalenhalle 

19. Februar 2026 Wien – Wiener Stadthalle

200. Geburtstag von Johann Strauss (Sohn) am 25. Oktober

Johann-Strauss-Denkmal im Wiener Stadtpark - vergoldetes Bronzestandbild
Johann-Strauss-Denkmal im Wiener Stadtpark - vergoldetes Bronzestandbild © Foto: Lothar Schulz 2024

Als „Walzerkönig“ erlangte der Wiener Weltruhm


WIEN. Gestern vor 200 Jahren, am 25. Oktober 1825, wurde in der Rofranogasse 76 in Wien der „Walzerkönig“ Johann Baptist Strauss geboren. Er war der Sohn des Kapellmeisters und Komponisten Johann Strauss. Der Beruf des Vaters ließ Johann Strauss (Sohn) schon von Kindheit an mit dem Genre der unterhaltenden Musik und der Wiener Tanzmusik vertraut werden. Bereits im August 1831, in seinem sechsten Lebensjahr, soll er erstmals einen Walzer improvisiert haben. Als „Walzerkönig“ ging er in die Geschichte ein.

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Johann-Strauss-Denkmal im Wiener Stadtpark – © Foto: Lothar Schulz 2024



Er starb am 3. Juni 1899 in Wien und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

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Johann-Strauss-Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof – © Foto: Lothar Schulz 2024


Nächst dem Kursalon Hübner wurde dem Walzerkomponisten ein Denkmal im Wiener Stadtpark errichtet. Das vergoldete Bronzestandbild auf einem Marmorsockel zeigt den Wiener „Walzerkönig“ stehend – ohne den dichten Backenbart – mit einer Geige in der Hand vor einem mit Blättern und schwebenden Paaren reliefierten Laaser Marmorbogen.

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Johann-Strauss-Denkmal im Wiener Stadtpark – © Foto: Lothar Schulz 2024


Seine Bezeichnung zur Einweihung lautete Johann-Strauß-Denkmal, die Schreibweise seines Familiennamens ist jedoch inzwischen überholt (heute korrekt: Johann-Strauss-Denkmal). Das Denkmal soll eines der am meisten fotografierten Denkmäler der Stadt Wien sein.

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Johann-Strauss-Denkmal im Wiener Stadtpark – © Foto: Lothar Schulz 2024

Großer Feuerwehreinsatz bei radio ffn in der Stiftstraße

Feuerwehreinsatz bei radio ffn in der Stiftstraße auch mit Einsatzkräften der Fachgruppe ABC-Gefahrenabwehr
Feuerwehreinsatz bei radio ffn in der Stiftstraße auch mit Einsatzkräften der Fachgruppe ABC-Gefahrenabwehr - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Auch Fachgruppe ABC-Gefahrenabwehr der Berufsfeuerwehr vor Ort


HANNOVER. Es war kurz nach 13:00 Uhr am letzten Freitagmittag (24.10.) als die ersten Feuerwehrfahrzeuge vor dem Gebäude von radio ffn in der Stiftstraße in Hannover Mitte vorfuhren. Kurz darauf folgten aus allen Richtungen zahlreiche weitere Einsatzfahrzeuge darunter auch Fahrzeuge der Fachgruppe ABC-Gefahrenabwehr, LKW mit Spezialausrüstung für Dekontaminierung und vorsorglich auch ein Rettungswagen des ASB. Neben der Berufsfeuerwehr war auch die Ortsfeuerwehr (Freiwillige Feuerwehr) Davenstedt zur Stiftstraße alarmiert worden. Vor Ort war ein Grund für den Feuerwehreinsatz nicht erkennbar. Nirgendwo waren Flammen oder Rauchentwicklung zu sehen. Laut Auskunft des Geschäftsführers (CEO) von radio ffn, Harald Gehrung, habe es eine Leckage in der Klimaanlage gegeben. Da von der Feuerwehr auch ein Hochdruckbelüfter zum Gebäude von radio ffn gebracht wurde, kann wohl davon ausgegangen werden, dass schädliche Gase ausgetreten waren. Nach etwa einer Stunde rückten die meisten Feuerwehreinsatzkräfte wieder aus der Stiftstraße ab.
Nähere Informationen zum Einsatz waren kurzfristig von der Feuerwehr nicht zu erhalten.






25 Jahre EXPO 2000 – Fotoausstellung von Hassan Mahramzadeh im Neuen Rathaus Hannover feierlich eröffnet

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25 Jahre EXPO 2000 - Bilder einer Weltausstellung von Hassan Mahramzadeh unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil - Neues Rathaus, Bürgersaal in Hannover am 26.10.2025 © Ulrich Stamm

Bilder eine Weltausstellung in Hannover – mehr als nur eine Chronik der Landeshauptstadt

Mit einer feierlichen Vernissage wurde heute im Bürgersaal des Neuen Rathauses die beeindruckende Fotoausstellung „25 Jahre EXPO 2000 – Bilder einer Weltausstellung“ von Hassan Mahramzadeh eröffnet. Der renommierte hannoversche Fotograf zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der Weltausstellung EXPO 2000, die vor einem Vierteljahrhundert Hannover zur Bühne der Welt machte.

Die Ausstellung wurde offiziell eröffnet von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil, der als Schirmherr des Projekts die kulturelle und historische Bedeutung der EXPO 2000 für Niedersachsen und die Landeshauptstadt Hannover hervorhob. Begleitet wurde er von der Kuratorin Karin Kummer-Trull, die die künstlerische Zusammenstellung der Werke verantwortet, sowie von Eva Bender, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, die in ihrer Laudatio die besondere fotografische Handschrift Mahramzadehs würdigte.

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25 Jahre EXPO 2000 – Bilder einer Weltausstellung von Hassan Mahramzadeh unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil – Neues Rathaus, Bürgersaal in Hannover am 26.10.2025 © Ulrich Stamm

Prominente Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft

Unter den zahlreichen Gästen befanden sich viele bekannte Persönlichkeiten, darunter Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus E. Goehrmann, der frühere Messechef und zentrale Akteur der EXPO 2000, Heinrich Prinz von Hannover, Thomas Hermann (1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover), Gwendolyn von der Osten (Polizeipräsidentin Hannover) sowie Dr. Balasubramanian Ramani (Ratsherr der Landeshauptstadt Hannover).

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25 Jahre EXPO 2000 – Bilder einer Weltausstellung von Hassan Mahramzadeh unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil – Neues Rathaus, Bürgersaal in Hannover am 26.10.2025 © Ulrich Stamm

Sie alle würdigten die Leistung Mahramzadehs, dessen Arbeiten über Jahrzehnte hinweg das kulturelle Gedächtnis Hannovers geprägt haben.


Das fotografische Gedächtnis Hannovers

Hassan Mahramzadeh fotografiert seit 1972 in Hannover und hat mit seinen Bildbänden, Büchern und Fotokalendern ein beeindruckendes Werk geschaffen. Die BILD-Zeitung bezeichnete ihn einmal treffend als „das Auge Hannovers“ – ein Titel, der seine Rolle als Chronist der Stadtgeschichte eindrucksvoll beschreibt.

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25 Jahre EXPO 2000 – Bilder einer Weltausstellung von Hassan Mahramzadeh unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil – Neues Rathaus, Bürgersaal in Hannover am 26.10.2025 © Ulrich Stamm

Seine fotografische Dokumentation zur EXPO 2000 umfasst über 11.000 Aufnahmen, die er dem EXPOSEEUM, dem offiziellen Museum der Weltausstellung in Hannover, kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Damit hat Mahramzadeh einen unschätzbaren Beitrag zur Bewahrung dieses einzigartigen Kapitels der Stadtgeschichte geleistet.

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25 Jahre EXPO 2000 – Bilder einer Weltausstellung von Hassan Mahramzadeh unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil – Neues Rathaus, Bürgersaal in Hannover am 26.10.2025 © Ulrich Stamm

Als Anerkennung seiner besonderen Verdienste wurde ihm heute feierlich die Ehrenmitgliedschaft im EXPOSEEUM verliehen.


Ausstellung im Neuen Rathaus Hannover – Eintritt frei

Die Ausstellung „25 Jahre EXPO 2000 – Bilder einer Weltausstellung“ präsentiert eine eindrucksvolle Auswahl dieser historischen Fotografien – von den Anfängen der Weltausstellung über den Bau der Pavillons bis hin zu den emotionalen Momenten der Eröffnung und den Begegnungen zwischen Menschen aus aller Welt.

Die Ausstellung ist noch bis Anfang November 2025 im Bürgersaal des Neuen Rathauses Hannover, Platz der Menschenrechte, zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Ein Stück Zeitgeschichte – festgehalten in Bildern

Mit dieser Ausstellung lädt Hassan Mahramzadeh Besucherinnen und Besucher dazu ein, in die faszinierende Atmosphäre der EXPO 2000 einzutauchen und sich an ein Ereignis zu erinnern, das Hannover nachhaltig geprägt hat. Seine Fotografien sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch ein Stück lebendige Zeitgeschichte, das die Bedeutung der EXPO für die Stadt und ihre Menschen eindrucksvoll widerspiegelt.

Döhrener Wolle: Informationstafel zur Geschichte der Fabrik soll kommen

Das einstige Verwaltungsgebäude der Döhrener Wolle
Das einstige Verwaltungsgebäude der Döhrener Wolle

HANNOVER. Auf Antrag der SPD-Fraktion regte der Bezirksrat Döhren-Wülfel im Juni an, „eine Informationstafel zur Geschichte der „Döhrener Wolle“ unter Einbeziehung des Einsatzes von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern während des 2. Weltkrieges an geeigneter Stelle aufzustellen.“ Jetzt die gute Nachricht aus dem Rathaus. Diese Tafel zu einem bedeutenden Teil der Geschichte des Ortes Döhren wird kommen.

In einer Mitteilung an die örtlichen Politiker heißt es jetzt: „Die Aufstellung einer Informationstafel zur Geschichte der 1868 gegründeten Wollwäscherei u. -kämmerei, „Döhrener Wolle“ wird aus fachlicher Sicht ausdrücklich befürwortet, um u.a. die Sichtbarkeit früherer Orte der Zwangsarbeit im Stadtgebiet weiter zu erhöhen und ihre Geschichte vor Ort besser vermitteln zu können.
Zur Umsetzung des Stadtbezirksratsantrags wird das ZeitZentrum Zivilcourage eine entsprechende Informationstafel entwerfen und dabei das Angebot des „Verein gegen das Vergessen./.NS-Zwangsarbeit e.V.“ nutzen sowie den im Antrag genannten Hinweis zur Unternehmensgeschichte berücksichtigen. Die notwendigen historischen Recherchen gestalten sich erfahrungsgemäß zeitaufwendig. Über den Sachstand zur Erstellung der Informationstafel sowie die parallele Standortfindung für die Aufstellung der Informationstafel und deren anschließende Gestaltung wird dem Stadtbezirksrat zu gegebener Zeit berichtet.“

Freiheitsleuchten 2025

Zum feierlichen Abschluss der Landesausstellung und des Gedenkjahres verwandelten atemberaubende Lichtinstallationen unter dem Titel „Freiheitsleuchten“ fünf mittelalterliche Kirchen der Stadt Mühlhausen in eine faszinierende Kulisse
Zum feierlichen Abschluss der Landesausstellung und des Gedenkjahres verwandelten atemberaubende Lichtinstallationen unter dem Titel „Freiheitsleuchten“ fünf mittelalterliche Kirchen der Stadt Mühlhausen in eine faszinierende Kulisse- © Fotos: Lothar Schulz 2025

Die große Kirchenillumination in Mühlhausen

MÜHLHAUSEN. Am 19. Oktober endete die Thüringer Landesausstellung zum Gedenkjahr „2025: Jahr der Freiheit“ in Mühlhausen. Zum feierlichen Abschluss der Landesausstellung und des Gedenkjahres wurde die Altstadt von Mühlhausen am 17. und 18. Oktober in ein magisches Licht getaucht. Unter dem Titel „Freiheitsleuchten“ verwandelten atemberaubende Lichtinstallationen fünf mittelalterliche Kirchen der Stadt in eine faszinierende Kulisse. Zum „Freiheitsleuchten“ waren internationale Künstlerinnen und Künstler in Form eines Wettbewerbs dazu aufgerufen mit ihren Beiträgen die ausgewählten Orte der historischen Innenstadt Mühlhausens zu illuminieren und inszenieren. Gesucht wurden Lichtkunstwerke jeglicher Form – klassische, großflächige Projektionen mit Bewegtbildern, Lichtskulpturen, interaktive Beiträge, rein szenografische Ansätze, klassische Beleuchtungskunst auch mit Sound-Installationen. Mittels Fassadenprojektionen und Video-Mapping wurden die Kirchen und auch andere Objekte kunstvoll illuminiert oder zu Projektionsflächen. Dabei wurden eindrucksvoll die Geschichten des Bauernkrieges von 1525 sowie das übergreifende Thema „Freiheit“ thematisiert. Jede Fassade wurde durch individuell gestaltete Videoprojektionen zur lebendigen Erzählfläche, begleitet von Toneffekten, die die Szenen noch eindrucksvoller machten. Bei einem Spaziergang durch die abendliche Altstadt konnten die BesucherInnen in völlig neue audiovisuelle Erlebniswelten eintauchen. Die Projektionen ließen historische Figuren aufleben (insbesondere natürlich auch Thomas Müntzer), Fassaden erzählten von Auseinandersetzung und Hoffnung, von Gewalt und Vision. Dabei ging es nicht nur um Rückblick, sondern auch um den Dialog mit der Gegenwart. Was bedeuten Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Widerstand heute? Wo wirken die Fragen und Ideen von 1525 in unsere Zeit hinein? Mit Akivitäten für Kinder und kulinarischen Genüssen entlang der Laufwege wurde das Programm abgerundet und bot Touristen und Einheimischen zwei unvergessliche Abende.

Informationen zu den Projekten an den Kirchen:

St. Marien

Jens Standke hinterfragt mit seinem Konzept „BilderSturm“ die Macht der Bilder – inspiriert von den Bilderstürmen während des Bauernkriegs.

Kornmarktkirche

Ein „Nebelmeer“ aus Licht und Schatten, gestaltet von Bernd Gengelbach, Wojtek Blecharz (Sound) und Chrida lädt zum Abtauchen in die Geschichte ein.

Divi-Blasii-Kirche

Der aus Thüringen stammende John Tettenbornverbindet gemeinsam mit Kourtney Lara Rossabstrkte Videosequenzen mit historischen Protestbewegungen und aktuellen gesellschaftlichen Themen

Allerheiligenkirche

Bernd Gengelbach (Lichtkunst), Sandro Schleier (Grafik) und Stefan Sell (Sound) inszennieren eine interaktive Projektion, die BesucherInnen in historische Szenen einbindet. Besonderheit: Auch im Inneren der Allerheiligenkirche ist mit „Follow the Dragon“ eine eindrucksvolle Kombination aus Lichtinstallation und Musik von Ewa-Maria Smigielska zu bewundern.

St. Jakobikirche (sie beherbergt die Stadtbibliothek)

Der französische Motion-Designer Eloi Fevrier erzählt mit handgezeichneten Illustrationen von der Flucht der Bauern 1525 und stellt Bezüge zu heutigen sozialen Ungleichheiten her.