Iris Maaß erzählte in der Cäcilienstraße Märchen
HANNOVER. Zum ersten Mal: Die Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) lud am heutigen Abend (2. Oktober) ab 18 Uhr erstmalig zu einem Moonlight-Shopping in Döhren ein. Eine ganze Reihe von Geschäften hatte ihre Ladentüren mindesten bis 20 Uhr geöffnet und lockte zum Teil auch mit besonderen Aktionen. So gab es bei „La Coup“ neben einen spätabendlichen Haarschnitt auch frisch gebackene Crepes (der Erlös kommt den Clinic Clowns zu Gute), bei Ludwig Kötting – ebenfalls in der Cäcilienstraße – erzählte Iris Maaß Märchen für Erwachsene und DJ MWPassion spielte Musik vom Plattenteller- Daneben lud auf dem Fiedelerplatz ein Flohmarkt zum Stöbern ein und Start2Work stärkte alle Shopping-Bummler mit einem Heißgetränk vom Kaffeerad. Im Hinterhof der Querstraße 14 hatten die Betreiberinnen von der Brausebude gemeinsam mit Mashsee Brauerei einen „WierGarten“ aufgebaut – Deutschlands kleinster Wein- und Biergarten. Dazu gab es Zimtschnecken und Live-Musik. Selbst Oberbürgermeister Belit Oney schaute vorbei.
Das Moonlight-Shopping wurde anstelle des traditionellen Kürbisfestes ausgerichtet. Aber die Kürbisse sind geblieben. Von Kita-Kindern gestaltete Riesenfrüchte waren in den teilnehmenden Betrieben ausgestellt und konnten bewertet werden. Für die schönsten Arbeiten wird es Preise geben.
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Flohmarkt auf dem Fiedelerplatz
Dort gab es auch das Kaffeerad
Musik von DJ MWPassion
Iris Maaß erzählte in der Cäcilienstraße Märchen
Crepes im La Coupe
In den Geschäften waren von Kindern gestaltete Kürbisse ausgestellt
Abendlicher Haarschnitt im La Coup
Kürbisse auch am Fiedelerplatz
Moonlifht-Shopping - und der Mond leuchtete tatsächlich
Getränke von der Brausebude im „Wier-Garten“
Halloween lässt grüßen – hier ging es zum „Wiergarten“
Stand der Mashsee Brauerei im „Wiergarten“
Iris Maaß erzählte in der Cäcilienstraße Märchen
Tag 1 im Zeichen von Wettbewerbsfähigkeit und Modernisierung
BERLIN.
Unter dem Blick einer kritischen Öffentlichkeit hat die Bundesregierung heute ihre erste Kabinettsklausur der Legislaturperiode in der Villa Borsig begonnen. Statt wie in vergangenen Regierungen traditionell ins Schloss Meseberg zu ziehen, wählte das Kabinett diesmal einen Ort mit symbolischem Neuanfang. Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Wettbewerbsfähigkeit, einer Modernisierungsagenda und dem Bestreben, staatliches Handeln effizienter und zukunftsorientierter zu gestalten.
Übliches Muster durchbrechen: Der Ort als Zeichen
Schon die Wahl des Tagungsortes spricht Bände: Das Schloss Meseberg, seit Jahren bekannt als Stammlocation für Kabinettsklausuren, diente früher als Symbol für Stabilität und Kontinuität. Doch nach Jahren mit wechselnden Regierungen und Koalitionskonstellationen entschied sich die Regierung Merz bewusst gegen Meseberg zugunsten der Villa Borsig – einem Gästehaus mit teils rückwärtiger Lage am Tegeler See in Berlin‑Tegel. Damit setzt sie nicht nur geographisch, sondern auch symbolisch einen Schnitt: Statt ländlicher Ruhe nun eine Klausur nahe der Hauptstadt, mit modernem Anspruch.
Tatsächlich heißt es in Medienberichten, man wolle „das Kabinett neu einschwören“ – mit klaren Akzenten in Richtung Staatsmodernisierung und Bürokratieabbau.
Themenschwerpunkte des Tages
Die politische Agenda am heutigen Tag umfasste drei große Blöcke:
Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken Im Auftaktbrocken wurde intensiv diskutiert, wie Deutschland in der globalen Konkurrenz bestehen kann. Angesichts steigender internationaler Herausforderungen, Innovationsdruck und Investitionsdefizite wird erwartet, dass die Regierung Maßnahmenpakete beschließt, die Wirtschaft, Forschung und Infrastruktur gleichermaßen stärken.
Modernisierungsagenda für den Staat Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Umbau staatlicher Strukturen: Weg von überbordender Regulierung, hin zu effizienteren Abläufen, digitaler Verwaltung und schlankeren Prozessen. Ein Entwurf, der im Vorfeld kursierte, sieht Einsparungen von bis zu 16 Milliarden Euro durch Bürokratieabbau vor.
Hightech und Innovation als Motor Am Nachmittag rückten technologische Zukunftsthemen in den Vordergrund. Die Ministerien erarbeiteten mögliche Modelle, wie Hightech-Investitionen, künstliche Intelligenz und Forschung gestärkt werden können – als Schlüssel zur Fortschrittsdynamik der deutschen Wirtschaft.
Diese Themen stehen in engem Zusammenhang: Ohne einen modernen Staat ist Innovation nur schwer umzusetzen, und ohne Wettbewerbsfähigkeit droht Deutschland im globalen Vergleich zurückzufallen.
Der erste Tag verlief nicht ganz ohne öffentliche Aufmerksamkeit: Medien berichteten über einen medizinischen Zwischenfall mit Verkehrsminister Schnieder, der im Verlauf der Klausur ärztlich behandelt werden musste.
Solche Vorkommnisse verdeutlichen, dass politische Großereignisse nicht nur strategische Bedeutung haben, sondern auch menschliche Komponente zeigen – und stets im Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Realität stehen.
Unterschiede zu Meseberg: Wandel in Ort und Strategie
Dass die Regierung diesmal auf Meseberg verzichtete, ist kein Nebenaspekt. Meseberg war über Jahre der klassische Ort für Klausuren der Bundesregierung, oft als Symbol der Kontinuität wahrgenommen.
Doch in jüngerer Zeit wurde es zunehmend zum politischen Kulissenobjekt – ein Ort, der erstarrt wirkte und dessen historischer Hintergrund mit dem neuen Anspruch wenig Resonanz erzeugte.
Mit der Wahl der Villa Borsig sendet die Regierung ein Signal: Hier wird neu operiert, hier beginnt der Aufbruch. Bereits in der Tagesplanung ist spürbar, dass nicht nur taktisches Denken, sondern strategische Neuausrichtung im Zentrum steht. So heißt es in Berichten, die Regierung wolle nicht nur Altes abwickeln, sondern einen Neustart wagen.
Die Klausur markiert den Übergang von Ankündigung zu Handlung: Die Vorbereitungsphase der Regierung weicht strategischer Koalitionsarbeit. Die Entscheidungen, die heute getroffen werden, haben Potenzial, künftige Gesetzesvorhaben und Ressortstrategien zu prägen.
Bürokratieabbau etwa ist kein Selbstzweck: Er ist zentraler Baustein, um Ressourcen freizusetzen, administrative Engpässe zu beheben und Investitionen zu erleichtern. Wenn die Regierung heute klare Vorgaben beschließt, können im Jahresverlauf spürbare Effekte sichtbar werden.
Ähnlich ist die Bedeutung von Innovationspolitik: Ohne klare Rahmenbedingungen, ausreichende Förderung und kohärente Strategie bleibt technischer Fortschritt Stückwerk. Die heutige Diskussion über Hightech könnte daher Weichen stellen – nicht nur für einzelne Ministerien, sondern für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands insgesamt.
Der erste Tag der Kabinettsklausur 2025 in der Villa Borsig war weit mehr als ein Ritual: Er legte die dramaturgische und inhaltliche Marschrichtung fest. Durch die Abkehr von den gewohnten Räumen in Meseberg und die Betonung von Reform, Effizienz und Technologie entstand das Bild einer Regierung im Wandel – ambitioniert, aber mit dem Bewusstsein für Herausforderungen.
Für Beobachter, Kommentatoren und Bürger ist dieser Tag ein Indikator: Wie konsequent umgesetzt wird, was beschlossen wurde – das wird die Glaubwürdigkeit der neuen Regierung mitprägen. Die Bilder, Reden und Ergebnisse dieses Tages könnten sich später in Gesetzestexten, Reformpaketen und Alltagswirksamkeit spiegeln.
VGH feiert großes Jubiläumsfest auf dem Opernplatz
HANNOVER. Am Schiffgraben 4 befindet sich der Haupteingang zum großen Bürogebäudekomplex der VGH zwischen Schiffgraben, Warmüchenkamp und Arnswaldstraße. Die VGH-Versicherungen sind 1957 durch den Zusammenschluss der beiden traditionsreichsten Versicherungen in Niedersachsen entstanden: der 1750 gegründeten Landschaftlichen Brandkasse Hannover und der Provinzial Lebensversicherung Hannover (1918). Im Laufe der Jahre kamen noch verschiedene Versicherungen dazu oder stehen im Verbund mit den VGH-Versicherungen. Heute ist die VGH der größte öffentliche Versicherer in Niedersachsen. Die VGH bietet ein lückenloses Angebot an Schaden- und Personenversicherungen für Privatkunden, Industrie und Gewerbe, Agrarbetriebe, Kommunen und Kirchen. Rund 4.400 Mitarbeitende sind direkt oder indirekt für den regionalen Marktführer tätig. Die VGH sind als öffentlich-rechtliche Versicherungsgruppe organisiert, die mit elf Regionaldirektionen in Niedersachsen und Bremen tätig ist. Etwa 4,8 Millionen Versicherungsverträge werden von der VGH verwaltet und betreut und rund 1,6 Millionen Kunden betreut. Die VGH Versicherungen blicken auf eine lange und außergewöhnliche Geschichte zurück. Die erste Anregung zur Gründung einer Brandkasse in den hannoverschen Landen gab der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz. Allerdings rief erst 34 Jahre nach dessen Tod rief Georg Ebell – als Loccumer Abt auch Vorsitzender der Landschaft im Fürstentum Calenberg-Grubenhagen – die erste Versicherungseinrichtung ins Leben. Die Landschaftliche Brandkasse Hannover – das Mutterhaus des VGH Verbundes – wurde 1750 als „Brand-Assecurations-Societaet“ auf seine Initiative gegründet. Das Modell entwickelte sich so erfolgreich, dass Landschaften anderer Regionen nach diesem Vorbild eigene Versicherungen gründeten. Einige schlossen sich seit 1850 allmählich zusammen, und daraus entstand die „Landschaftliche Brandkasse Hannover“. Getragen von den Landschaften, war die Brandkasse nie ein staatliches Unternehmen. Sie ist unverändert seit ihrer Gründung selbstständig und heimatverbunden, in jedem Sinne ein Teil der Landschaft. Geführt wird sie von den regionalen Landschaften als Trägern, auf der Grundlage des Prinzips der Gegenseitigkeit. Landschaften waren früher regionale, ständisch geprägte Selbstverwaltungen. Heute sind die Landschaften Körperschaften des öffentlichen Rechts. Und so wie früher eine Landschaft die Interessen ihrer Region wahrnahm, nimmt sie heute die Interessen der Versicherungsnehmer dieser Region wahr. Am gestrigen Sonnabend (27.09.) feierte die VGH nun zum 275. Jubiläum auf dem Opernplatz ein großes Jubiläumsfest mit einem bunten Festprogramm und mit Beteiligung verschiedener Blaulichtorganisationen.
SoVD-Chef Dirk Battke und Vize-Bezirksbürgermeiserin Gabi Jakob auf dem Kartoffelfest
HANNOVER. „Ran an die Kartoffeln!“ Der Ortsverband Hannover-Süd des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) feierte im Nachbarschaftstreff in Mittelfeld ein Kartoffelfest. Es gab frischgebackenen Kartoffelpuffer mit Apfelmus, natürlich diverse Getränke und viele Gespräche untereinander und mit örtlichen Politikern aus dem Bezirksrat Döhren-Wülfel, darunter Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob. Frisch vom Bauern konnten die Besucher Beutel mit den Erdäpfeln gegen einen kleinen Obolus mit nach Hause nehmen. „Die restlichen Kartoffeln spenden wir dann der DRK-Lebensmittelausgabe in Mittelfeld“, versprach Dirk Battke, 1. Vorsitzender des SoVD-Ortsverbandes. Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob hatte für eine CDU-Politikerin eine ungewöhnliche Empfehlung. „Die Roten sind die Besten“, sagte sie, meinte natürlich damit aber die Kartoffelsorte mit der roten Schale.
Der Südschenllweg wird im Bereich Seelhorst bis Ricklingen für einige Tage vollgesperrt
HANNOVER. Autofahrer aufgepasst. Das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau teilte jetzt mit, dass wegen der Sanierungsarbeiten am Südschnellweg der gesamte Bereich zwischen dem Landwehrkreisel und dem Seelhorster Kreuz für einige Tage in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt werden muss. Die Sperrung beginnt am 13. Oktober um 9 Uhr und soll bis zum 17. Oktober bis 22 Uhr andauen.
Während dieser Sperrung wird auch die Auffahrt von der Hildesheimer Straße auf den Schnellweg in Fahrtrichtung Kreuz Seelhorst (Osten) nicht für den Verkehr zur Verfügung stehen.
Museumsdirektorin Prof. Dr. Katja Lembke bei einem Presserundgang
HANNOVER. Das Weltenmuseum ist jetzt komplett. Mit der Neueröffnung der letzten Räume im zweiten Obergeschoss des Landesmuseums Hannover am heutigen Donnerstag (25. September) ist der Umbau abgeschlossen. Auf 2500 Quadratmetern können die Hannoveraner wieder die Kunst vom Mittelalter bis zu den „Neuen Meistern“ bei einem Rundgang erkunden – ein Panorama von 800 Jahren europäischer Kunst.
„Die Besucher finden nun ein ganz neues Landesmuseum vor“, sagte Museumsdirektorin Prof. Dr. Katja Lembke bei einem Presserundgang. Die frisch konzipierte Ausstellung soll Kunst allen nahebringen. Prof. Dr. Lembke: „Die Landesgalerie soll kein elitärer Raum sein. Kunst ist für alle da.“
„In Zusammenarbeit mit der international renommierten Agentur »facts and fiction« wurde seit 2013 ein innovatives Gestaltungskonzept entwickelt und umgesetzt. Es präsentiert die Sammlungen des Hauses neu und schafft ein zeitgemäßes Besuchserlebnis. Im Rahmen der umfassenden Neugestaltung wurden auch die historischen Glasdächer saniert und durch eine lichtundurchlässige, energieeffizientere Konstruktion ersetzt. Die speziell für das Landesmuseum Hannover entwickelten Lichtdecken erzeugen in den Oberlichtsälen die Illusion von Tageslicht, während gleichzeitig ein optimales Raumklima geschaffen wird. Die neuen Säle lassen die Meisterwerke mit neuem Raumgefühl, Lichtstimmung und strahlenden Farben zur Geltung kommen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Museums. Die Sammlung der Neuen Meister zählt danach „zu den größten und bedeutendsten weltweit. Sie umfasst Werke von Caspar David Friedrich, Claude Monet, Auguste Rodin und Paula Modersohn-Becker. Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Präsentation des »Dreigestirns des deutschen Impressionismus« mit Gemälden von Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Erstmals werden zudem Skulpturen und Plastiken in einem eigenen Saal präsentiert, die in einen eindrucksvollen Dialog mit den Gemälden treten und neue Blickwinkel eröffnen.“
Gezeigt wird allerdings nur ein Bruchteil der umfangreichen Sammlungsbestände des Museums. Weil sich 2025 der Todestag des Malers Lovis Corinth zum 100. Male jährt, haben die Kuratoren aber alle Gemälde des Künstlers im Museumsbesitz aus dem Depot herausgesucht. Bis zum nächsten Jahr sind die Bilder nun einmalig im Zusammenhang zu bewundern.
Auch die Unterstützer des Projekts zeigten sich von den neuen Kunstwelten begeistert. „Die Niedersächsische Sparkassenstiftung verbindet gemeinsam mit der Sparkasse Hannover eine langjährige, vertrauensvolle Förderbeziehung zum Landesmuseum Hannover, die auch das Fundament für unsere Förderung der ›KunstWelten‹ bildete. Wir freuen uns, dass wir außerdem mit der VGH Stiftung das Vermittlungskonzept der ›KunstWelten‹ unterstützen, in dem das Landesmuseum durch seine okussierung auf Partizipation, Inklusion und Digitalisierung neue Wege geht. Die Umwandlung des Landes- in ein WeltenMuseum war eine Mammutaufgabe, zu deren Abschluss wir aufs Herzlichste gratulieren«, sagte etwa Dr. Johannes Janssen, Stiftungsdirektor Niedersächsische Sparkassenstiftung und VGH Stiftung. Und Dr. Konrad Deufel vom Vorstand der RHH-Stiftung meinte: „Unsere Stiftung wusste schon immer, welche Schätze das Landesmuseum beherbergt. Die RHH-Stiftung wurde ins Leben gerufen, um dabei zu helfen, diese Schätze zu heben. Wir sind daher dankbar und stolz, den Weg zur Neuorientierung unseres Museums und die heutige Präsentation wieder unterstützen zu können – im Einklang mit anderen, die die Bedeutung des Landesmuseums als museales Schwer-gewicht weit über Hannover hinaus erkennen.“
Doch nicht nur die fertigen Kunstwelten sind seit heute zu bewundern. Das Museum stellte auch sein neues Maskottchen vor: Die Schnecke „Wusch“. Das gezeichnete Tierchen schmückt bereits ein Mitmach-Heftchen der Landesgalerie für Kinder, wird aber nach und nach in allen „Welten“ des Museums auftreten.
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Museumsdirektorin Prof. Dr. Katja Lembke mit Unterstützern des Umbaus
Museumsdirektorin Prof. Dr. Katja Lembke bei einem Presserundgang
Pressekonferenz zur Neueröffnung der vollständigen Kunstwelten
HANNOVER. Der Bezirksrat Döhren-Wülfel spricht sich vehement gegen die Bebbaungspläne eines Investors für das Grundstück der ehemaligen Gastwirtschaft Wichmann aus. Jetzt haben sich die Ortspolitiker mit einer Pressemitteilung auch an die Medien gewandt.
Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel der Landeshauptstadt Hannover hat in seiner September-Sitzung die aktuellen Neubaupläne für das Grundstück Hildesheimer Straße 230 (ehemals Gastwirtschaft Wichmann) deutlich zurückgewiesen. Ein derartiges Bauprojekt sei nicht akzeptabel. Der Bezirksrat appelliert daher an den Rat der Landeshauptstadt Hannover, für diese Pläne keinen rechtlichen Rahmen zu schaffen.
Die ehemalige Gaststätte Wichmann prägte über Jahrzehnte die historische Erinnerung an einen früheren Aussiedlerhof an der damaligen Hildesheimer Chaussee mit Gastwirtschaft für Fuhrleute und war ein markanter Punkt im Ortsbild. In der vom damaligen Institut für Denkmalpflege (heute Landesamt) 1983 herausgegebenen Liste der Baudenkmale im Stadtteil Döhren war die Gastwirtschaft Wichmann trotz baulicher Veränderungen als Baudenkmal aufgeführt. „Warum diese Einstufung später aufgehoben wurde, ist für uns nicht nachvollziehbar“, betont der Stadtbezirksrat.
Der Stadtbezirksrat erkennt an, dass in Hannover dringend Wohnungen benötigt werden. Ein Neubau müsse sich jedoch behutsam in die Nachbarschaft einfügen und die Tradition der Gastwirtschaft Wichmann in Architektur und Fassadengestaltung aufnehmen. Die vom Investor vorgesehene massive Bebauung, die in ihrer Höhe über die Nachbarhäuser hinausgeht, sei dagegen nicht akzeptabel. Insbesondere die geplanten Mikro-Appartements lehnt das Gremium ab. „Döhren braucht familiengerechte Wohnungen. Selbst Seniorinnen und Senioren wollen im Alter nicht auf wenige Quadratmeter zusammengedrängt werden“, heißt es in der Stellungnahme.
Darüber hinaus fordert der Bezirksrat ein ausreichendes Stellplatzangebot. Zwar sei Döhren durch den ÖPNV gut erschlossen, doch sei es illusorisch zu glauben, dass die meisten neuen Bewohner auf ein Auto verzichten. Ohne zusätzliche Stellplätze würde sich der Parkdruck in Alt Döhren unzumutbar verschärfen.
In aller Schärfe weist der Stadtbezirksrat zudem Behauptungen in einem anonym in Alt-Döhren verteilten Flugblatt zurück, in dem den politischen Gremien eine „Blockade“ vorgeworfen wird. Das Flugblatt enthält kein Impressum und verstößt damit gegen das Niedersächsische Pressegesetz. „Ein solcher Angriff auf die gewählten Bürgervertreter zeugt von keinem guten Stil“, erklärt der Bezirksrat. Zudem habe die Landeshauptstadt bereits auf Grundlage früherer Ankündigungen des Grundstückseigentümers Baugenehmigungen erteilt. „Wenn der Investor seine Versprechen einhielte, könnte er längst mit den Bauarbeiten beginnen.“
Für den Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel Gabriele Jakob Stellvertretende Stadtbezirksbürgermeisterin
Ein Fassadenstück nach dem Abbruch eines Großteils des BaukörpersDas heutige leergeräumte Grundstück.
Das Open Air im Sommer 2026 – Vorverkauf startet am 26.September
HANNOVER.
Der Run auf die Tickets war enorm: Innerhalb weniger Stunden nach Vorverkaufsstart für die Roland -Kaiser- Open-Air-Konzerte 2026 wurden bereits über 120.000 Eintrittskarten verkauft. Die unglaubliche Nachfrage unterstreicht einmal mehr den Ausnahmestatus des Künstlers und seine ungebrochen e Beliebtheit bei Fans aller Generationen.
Um möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, Roland Kaiser auch im kommenden Jahr live zu erleben, reagierte das Team des Künstlers prompt: Nachdem der Konzerttermin in Halle (Saale) am 27.06.2026 innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war, wurde dort direkt ein Zusatzkonzert für den 28.06.2026 auf der Peißnitzinsel in den Verkauf gegeben. Ebenso ist das Open Air in Osnabrück (16.08.2026, Schlossgarten) bereits ausverkauft.
Nun dürfen sich Fans auf Zusatztermine in Schwarzenberg (18.07.2026, Waldbühne) und Hannover (14.08.2026, Expo-Gelände) freuen. Der Vorverkauf für diese beiden weiteren Zusatzkonzerte beginnt am Freitag, den 26.09., um 10 Uhr über www.eventim.de.
Die große Resonanz ist für Roland Kaiser immer wieder überwältigend. „Es bedeutet mir sehr viel, dass meine Musik so viele Menschen erreicht und immer noch neue Fans hinzukommen – insbesondere auch aus der jungen Generation. Ich freue mich riesig darauf, auch 2026 wieder mit meinem Publikum unvergessliche Abende zu erleben“, sagt er.
Roland Kaiser gehört genreübergreifend zu den erfolgreichsten Künstlern Deutschlands. Er versteht es wie kaum ein anderer, sein Publikum mit einer perfekten Songauswahl zu fesseln – von seinen großen Hits über die Lieblingstracks der Fans bis hin zu brandn euen Titeln, die oft den Zeitgeist treffen. Kaisers Konzerte zeichnen sich durch starke Bühnenpräsenz, emotionsgeladene Momente und eine enge Bindung zum Publikum aus. In Kombination mit einer hochwertigen, modern inszenierten Licht – und Bühnenshow wird jedes Konzert des Musikers zu einem unvergesslichen Live -Erlebnis – wie seine stetig wachsende Fangemeinde immer wieder beweist.
ROLAND KAISER DIE OPEN AIRS! Sommer 2026
Tickets gibt es ab jetzt unter www.eventim.de und auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Informationen auch hier: www.roland-kaiser.de
Roland Kaiser auf Social Media: Instagram – Facebook – Spotify -TikTok – YouTube
Oldtimerbus und Pferdestraßenbahn: Nahverkehrsfans kamen auf ihre Kosten
HANNOVER. Die Hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra öffneten heute (21. September) die Tore des Betriebshofes an der Glocksee für die Hannoveraner zu einem Mobilitätsfest. Denn es gab etwas zu feiern: 100 Jahre Kraftomnibus und 50 Jahre Stadtbahn. Auf einer Bühne wurden Zaubershows, Talrunden, ein Quizz und Musik geboten. Nahverkehrsfans kamen auf ihrem Kosten. Vom Pferdebus von ca. 1895 bis hin zum Stadtbahnprototyp 601 konnten verschiedene Fahrzeuge aus der Nähe bestaunt werden. Mit dabei auch eine Arbeitsfahrzeuge der Üstra wie etwa ein Oberleitungsfahrzeug. Unter anderem beteiligte sich auch die hannoversche Feuerwehr an dem Fest. Kinder konnte mit einem Wasserschlau zielspritzen üben und ein Feuerwehrauto erkunden.
Obwohl das Wetter nicht mehr ganz so schön wie am Vortag war, war das Mobilitätsfest doch gut besucht. Für den kulinarischen Genuss gab es mehrere Grillstationen, Foodtrucks und Getränkestände, oft mit langen Warteschlangen. Daneben lockten die Smart-City-Days auf dem Gelände mit Workshops, Ausstellungen, Mitmachaktionen und Vorträgen zum Thema Zukunft.
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Oldtimerbus
Arbeitsfahrzeug der Üstra
Pferdeomnibus
Stadtbahnprototyp
Nahverkehrsfans konnten alte Ausrüstungsteile kaufen
Schopenhauer wurde auf dem Frankfurter Hauptfriedhof beigesetzt
FRANKFURT/MAIN. Am 22. Februar 1788 wurde Arthur Schopenhauer in Danzig in der ehemaligen Heilige-Geist-Gasse 114 (heute: ul. Św. Ducha) geboren. Die Vorfahren Arthur Schopenhauers stammten meist aus dem Danziger Werder zwischen Elbing und Danzig. Als preußische Truppen infolge der zweiten polnischen Teilung die Übergabe der Stadt Danzig erzwangen, zog die Familie Schopenhauer im Jahr 1793 nach Hamburg denn der republikanische Freiheitssinn von Arthur Schopenhauers Vater lehnte die preußische Herrschaft in der Freien Hansestadt Danzig ab. Heinrich Schopenhauer hatte für seinen Sohn Arthur den in der Familie traditionellen Kaufmannsberuf vorgesehen. Nach einer längeren gemeinsamen Bildungsreise durch Europa zusammen mit seinem Vater, kehrten sie 1805 nach Hamburg zurück, wo Arthur seine Kaufmannslehre fortsetzte. Schopenhauer brach seine Lehre aber ab und wurde im Juni 1807 Schüler am Gymnasium Illustre in Gotha. Noch im selben Jahr übersiedelte er, wie zuvor seine Mutter (sein Vater war zwischenzeitlich verstorben) und seine Schwester, nach Weimar. Volljährig geworden bekam Schopenhauer seinen Anteil am väterlichen Erbe ausgezahlt. Dadurch wurde er vermögend und frei von finanziellen Sorgen. 1809 begann er an der Universität Göttingen ein Studium der Medizin, das er jedoch bald zugunsten der Philosophie aufgab. Den Doktortitel der Philosophie an der Universität Jena erhielt Schopenhauer am 2. Oktober 1813 (magna cum laude) für seine Schrift Ueber die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde. Zu den ersten Lesern seines Werks gehörte der Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Im Jahr 1815 veröffentlichte Schopenhauer eine eigene Farbenlehre mit dem Titel „Ueber das Sehn und die Farben“. Diese entstand in Korrespondenz mit Goethe. Anschließend entwarf Schopenhauer sein Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung. Modern war an Schopenhauer seine Auffassung von der Philosophie als einer speziellen Art von Schriftstellerei. Schopenhauer entwarf eine Lehre, die gleichermaßen Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik und Ethik umfasst. Er sah sich selbst als Schüler und Vollender Immanuel Kants, dessen Philosophie er als Vorbereitung seiner eigenen Lehre auffasste. Weitere Anregungen bezog er aus der Ideenlehre Platons und aus Vor-stellungen indischer Philosophien. Innerhalb der Philosophie des 19. Jahr- hunderts entwickelte er eine eigene Position des subjektiven Idealismus und vertrat als einer der ersten Philosophen im deutschsprachigen Raum die Überzeugung, dass der Welt ein irrationales Prinzip zugrunde liegt. Mit 55 Jahren bezog der Philosoph in Frankfurt eine Wohnung am Mainufer, an der Schönen Aussicht 17. Als das Schopenhauerhaus aber ist die Nachbaradresse in die Geschichte eingegangen, das riesige Palais Schöne Aussicht 16, sein Sterbehaus. Am 9. September 1860 war Schopenhauer an einer Lungenentzündung erkrankt und daran schließlich am 21. September 1860 im Alter von 72 Jahren gestorben. Am 26. September wurde er, nachdem er testamentarisch verfügt hatte, dass sein Leichnam nach der Todesfeststellung sechs Tage ruhig und unangetastet im Bett belassen werden sollte, auf dem Frankfurter Hauptfriedhof beigesetzt.