Lars Kelich wird noch einmal feierlich verabschiedet
HANNOVER. Viel Lob und als Dankeschön ein kleines Präsent und einen dicken Blumenstrauß: Auf ihren Arbeitstreffen heute am späten Nachmittag (1. Juli) im „Bootshaus 84“ des Deutschen Ruderclubs verabschiedete die SPD-Ratsfraktion von Hannover nun noch einmal feierlich ihren früheren Vorsitzenden, Lars Kelich. Kelich war Ende vergangenen Jahres von seinen Ämtern zurückgetreten, nachdem in der örtlichen Presse eine Diskussion über angebliche schwarze Listen von städtischen Mitarbeitern losgetreten worden war. Seine Nachfolgerin, Co-Vorsitzende Kerstin Klebe-Politze, würdigte noch einmal seine Verdienste und dankte ihm für die geleistete Arbeit.
Ein weiterer Abschied: auch der bisherige Geschäftsführer der Fraktion, Dr. Marc-Dietrich Ohse, verlässt das Fraktionsbüro und wechselt in die Stadtverwaltung. Der zweite Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr. Bala Ramani, ließ auch Ohses Verdienste um die Rats- und Fraktionsarbeit noch einmal Revue passieren.
Die SPD-Ratsfraktion trifft sich traditionsgemäß einmal im Jahr kurz vor der Sommerpausen, um mit ihren Gästen – eingeladenen waren Vertreter aus den sozialdemokratischen Bezirksratsfraktionen, die städtischen Dezernenten und die Vorsitzenden der anderen größeren Ratsfraktionen – in lockerer Stimmung auch über Parteigrenzen hinweg miteinander zu reden. Gekommen war Wilfried Engelke von der FDP und neben einigen anderen Führungskräften aus dem Rathaus der erster Stadtrat Dr. Axel von der Ohe.
Dr. Bela Ramani (r.) verabschiedte Marc-Dietrich OhseVerlässt den Posten als Geschäftsführer der SPD-Fakrion: Dr. Marc.Dietrich Ohsev.l. Willi Lindenberg (SPD-Bezirksratsfraktion Döhren-Wülfel), Dr. Bela Ramani, Kerstin KLebe-Politze, Dr. Axel von der Ohe und die Döhrener Ratsfrau Anja Schollmeyer.
BREMERHAVEN. Es war etwa 15:45 Uhr am 27. Juni als im mitten in den Havenwelten gelegenen “Mein OUTLET & Shopping Center” der Alarm ertönte, der auch im Foyer des Klimahauses zu hören war. Über Lautsprecher wurde über eine “technische Störung” informiert und die Menschen im Shopping Center aufgefordert dasselbe umgehend zu verlassen. Schon wenig später trafen Polizei und Feuerwehr vor Ort ein. Zwischenzeitliich war schon zu hören, dass es sich hier wohl um einen Fehlalarm handele, der in einer Bäckerei ausgelöst worden sei. Gleichwohl rückte die Feuerwehr vorsichtshalber mit Ausrüstung in den Gebäudekomplex ein und überprüfte die Lage. Offenbar handelte es sich tatsächlich um einen Fehlalarm. Bereits nach etwa 15 Minuten rückte die Feuerwehr wieder ab. Die Feuerwehr Bremerhaven ist für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und der Gäste in der Stadt Bremerhaven sowie im stadtbremischen Überseehafengebiet zuständig. Das primäre Einsatzgebiet der Feuerwehr Bremerhaven ist die Seestadt Bremerhaven mit ihren rund 118.000 (Stand: 02/2021) Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Berufsfeuerwehr Bremerhaven hält an 365 Tagen im Jahr, zu jeder Tages- und Nachtzeit, mindestens 28 Einsatzkräfte im Lösch- und Hilfeleistungsdienst sowie einen übergeordneten Einsatzleitdienst auf der Zentralen Feuer- und Rettungswache vor. Hinzu kommen 10 weitere Kräfte, die gemeinsam mit zwei Notärztlnnen/Notärzten des Klinikums Bremerhaven für die Notfallrettung zuständig sind. Die Einsatzkräfte sind aufgegliedert in drei Wachabteilungen und versehen ihren Dienst in einem 24-Stunden-Schichtbetrieb. Nach Verlautberung der Bremerhavener Feuerwehr kann in allen Bereichen auf eine moderne Infrastruktur und Einsatzmittel der neuesten Generation zurückgegriffen werden. Die Feuerwehr Bremerhaven beschäftigt in Summe über 300 hauptamtliche MitarbeiterInnen in verschiedenen Wirkungsbereichen. Die Stadtteile Weddewarden, Lehe und Wulsdorf verfügen zudem über eine Freiwillige Feuerwehr mit einem Personalbestand von annähernd 100 Einsatzkräften. Den Freiwilligen Feuerwehren ist jeweils eine Jugendfeuerwehr zuzuordnen. Mit den „Feuerfunken“ gründete die Freiwillige Feuerwehr Weddewarden im März 2019 die erste Kinderfeuerwehr im Stadtgebiet, in der bereits Kinder ab dem 6. Lebensjahr mitwirken können.
Blaulicht in Bremerhaven - Fehlalarm im Shoppng Center
HANNOVER. Pastor Dr. Michael Wohlers war zufrieden. „Wegen der Wolken knallt die Sonne nicht aber es bleibt trocken“, freute er sich über das Wetter zum Gemeindefest Ende Juni. Seine Auferstehungsgemeinde hat offenbar einen besonders guten Draht nach oben. So konnten dann die Döhrener auf dem Vorplatz zur Kirche bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Salat sowie afrikanischen Spezialitäten vergnügt in den Sommer feiern. Los ging es noch in der Kirche. Der gemeindeeigene Kinderchor führte hier das Musical vom gestiefelten Kater auf. Anschließend zeigte draußen vor dem Kirchenschiff die Juniorengarde der Funkenartillerie Blau-Weiß ihren Showtanz “Super Mario“, bevor dann die „Funnybone Folks“ einheizten.
Auftritt der Juniorengarde von Blau-WeißAuftritt der Juniorengarde von Blau-WeißAuftritt der Juniorengarde von Blau-WeißPastor Dr. Michael Wohlers (l.) mit dem Sprecher der Funnybone FolksAuftritt der Funnybone FolksAuftritt der Funnybone FolksAuftritt der Funnybone FolksAuftritt der Funnybone FolksAuftritt der Funnybone Folks
Start der umfangreichen Bauarbeiten am Engelbosteler Damm
HANNOVER. Die Stadtbahnhaltestelle im Bereich Bahnhof Nordstadt ist die letzte nicht barrierefreie der Linie 6 Nordhafen – Messe/Ost(EXPO-Plaza). Planungen zum barrierefreien Ausbau in mehreren Varianten gibt es schon seit Jahren. Allerdings war noch auf die Brückenplanungen der Deutschen Bahn (DB) Rücksicht zu nehmen und entsprechende Abstimmungen erforderlich. Wegen der komplizierten Geometrie der Über- und Unterführungen wurde nur eine Hochbahnsteiglage vor der Einmündung der Petersstraße als realistisch durchführbar angesehen. Am Montag, 23. Juni, starteten nun vorbereitende Maßnahmen und am Donnerstag, 26. Juni, begannen die umfangreichen Bauarbeiten am Engelbosteler Damm im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Nordstadt. Den Auftakt bildet der Einbau einer Bauweiche in die Stadtbahngleise sowie die Sperrung des stadtauswärtigen Brückenüberbaus. Die Landeshauptstadt Hannover führt eine umfassende Grundsanierung der Brücke über die Bahnstrecke durch. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Dabei werden die gesamten Brückenbeläge inklusive Gleise, Übergangskonstruktionen und Abdichtungen vollständig erneuert. Zugleich werden die Nebenanlagen verbreitert, um mehr Raum für Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Während der gesamten Bauzeit bleiben der Stadtbahnverkehr sowie der Zugang zum S-Bahnhof Nordstadt durchgehend erhalten. Auch Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende können die Baustelle weiterhin passieren. Für den Individual- und Stadtbusverkehr ist im ersten Bauabschnitt (voraussichtlich bis Mitte Januar 2026) eine stadteinwärtige Nutzung der Brücke noch möglich. Im zweiten Bauabschnitt wird der Kfz- und Busverkehr über die Brücke vollständig eingestellt. Umleitungen werden großräumig ausgeschildert. Parallel dazu beginnt die infra ab Mitte 2025 mit vorbereitenden Leitungsarbeiten nördlich der Brücke. Diese sind Voraussetzung für den späteren Bau des neuen Hochbahnsteigs. Die eigentlichen Bauarbeiten für die neue Stadtbahnhaltestelle „Bahnhof Nordstadt“ beginnen aus ablauftechnischen Gründen erst nach Abschluss der Brückensanierung, also voraussichtlich Mitte 2027. Der neue Hochbahnsteig wird rund 30 Meter nördlich der bisherigen Haltestelle entstehen. Als dritte Maßnahme plant die Deutsche Bahn die Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Schulenburger Landstraße, die etwas weiter nördlich liegt. Nach aktuellem Planungsstand sollen diese Arbeiten bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Im Anschluss wird die infra den Bereich zwischen dem neuen Hochbahnsteig und der Fenskestraße fertigstellen und das Gesamtprojekt abschließen.
Brückensanierungen und Hochbahnsteig am Bahnhof Nordstadt
HANNOVER. Dramatischer Szenen spielten sich am vergangenen Dienstagmorgen (24. Juni) neben dem Fachgerichtszentrum an der Augustenstraße in Hannover ab. Noch heute erzählen Markierungen auf der Fahrbahn, ein abgebrochenes Stück von einem Auto und fehlende Poller von den Ereignissen.
Was ist geschehen? Die Polizeidirektion Hannover schreibt in einer Pressemitteilung, dass eine Polizeistreife gegen 8:00 Uhr einen parkenden Pkw kontrollieren wollte. Der 24-jährige Fahrzeugführer kam zunächst den Aufforderungen der Beamten nach und überreichte den Polizisten seine Dokumente. Dann jedoch startete der Mann plötzlich seinen Wagen und gab Gas. Ein Polizeibeamter wurde einige Meter mitgeschleift, bevor er sich befreien konnte. Rettungskräfte brachten den Leichtverletzten in ein Krankenhaus.
Bei seinem Fluchtversuch kollidierte der Fahrer mit mehreren Begrenzungspfosten des benachbarten Parkplatzes und dem Mast eines Verkehrszeichens. Die Pressemitteilung weiter: „Schließlich kam er aufgrund der hierbei entstandenen Beschädigungen zum Stehen. Der Fahrzeugführer flüchtete zu Fuß, konnte jedoch im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen durch weitere Polizeikräfte vorläufig festgenommen werden. Warum der Mann flüchtete, ist noch Teil der Ermittlungen.“
Besondere Veranstaltung am kommenden Wochenende in Hannover
HANNOVER.
Wer meint, die Arbeit auf dem Friedhof sei eine traurige oder gar gruselige Sache, der wird am kommenden Wochenende ganz sicher eines Besseren belehrt. Denn am Samstag zeigen junge und fröhliche Friedhofsgärtner-Azubis aus Niedersachsen, was in in ihnen steckt: Auf dem Platz der Weltausstellung in Hannover tragen diese ihre diesjährigen Landesmeisterschaften aus – und bepflanzen und gestalten um die Wette: Fiktive Gräber bekommen dort eine schöne, bunte saisonale Bepflanzung, eine bodendeckende grüne Decke und einen dekorativen Pflanzenrahmen. Die Veranstaltung startet am 28. Juni 2025 um 10 Uhr. Die Azubis möchten dabei nicht nur zeigen, was sie können – sie möchten den Zuschauern auch nahebringen, was beim Designen von Gräbern so alles möglich ist und was der Beruf des Friedhofsgärtners so alles umfasst. Teilnehmen werden Azubis, die in den Jahren 2024/2025 ihre Ausbildung abgeschlossen haben.
Wie anspruchsvoll eine Ausbildung zum Friedhofsgärtner ist, ist auf der Website des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) beschrieben (https://www.bund-deutscherfriedhofsgaertner.de/friedhofsgaertner/ausbildung). Der oder die Gewinner der Austragung am Samstag wird im Übrigen im September gegen Mitstreiter aus anderen Bundesländern antreten, ebenfalls auf dem Platz der Weltausstellung in Hannover. Denn dann findet dort die bundesweite Meisterschaft der Friedhofsgärtner statt – vom 19. bis 21. September 2025.
Zu beiden Veranstaltungen sind alle Interessierten – ob jung, ob alt, herzlich eingeladen.
Dass der Beruf des Friedhofsgärtners ein junger Beruf voller Leben ist, zeigt auch die neue Social Media-Kampagne des BdF. Dafür haben die Dreharbeiten im Juni 2025 begonnen. Ziel ist es, den Beruf und die tägliche Arbeit der Friedhofsgärtnerinnen und Friedhofsgärtner in kurzen, ansprechenden Formaten darzustellen. Geplant sind insgesamt 52 Videos, die professionell produziert und ab Sommer 2025 veröffentlicht werden. Die Reihe soll sowohl das Berufsbild stärken als auch potenzielle Nachwuchskräfte ansprechen.
Mehr dazu hier: https://www.derdeutschegartenbau.de/2025/06/19/dreharbeiten-fuersocial-media-videos-der-friedhofsgaertner-gestartet/
HANNOVER. Es ist schon eine lange Tradition. Zweimal im Jahr können die Absolventen des Studiengangs ‚Visual Journalism and Documentary Photography‘ der Hochschule Hannover ihre jeweiligen Bachelorarbeiten in der Galerie für Fotografie (GAF) einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Heute Abend (25. Juni) war es wieder soweit. Neun Studenten des aktuellen Abschlusssemesters zeigen jetzt bis 6. Juli ihre Projekte für die Bachelorprüfung.
Aus der Ankündigung für die Vernissage: „Hannah Aders zeigt in „Made in Germany“, wie deutsche Rüstungsexporte Länder wie Saudi-Arabien oder Israel erreichen. Ihre Arbeit beleuchtet die Institutionen und Genehmigungsprozesse hinter Exporten im Wert von 13 Milliarden Euro. Leon Joshua Dreischulte dokumentiert in „We Dig Through Millions Striving for Joy“ die urbane Vielfalt Berlins. Er zeigt, wie 3,8 Millionen Lebensrealitäten Identität und Zugehörigkeit in der Metropole prägen. In „Unseen, Still Watched“ dokumentiert Cilia Klinger das Leben palästinensischer Bewohner:innen in Al-Khalil und Masafer Yatta. Sie zeigt, wie gewaltfreie Widerstände und ständige Überwachung das Leben prägen. Raphael Knipping analysiert in „Vermessung der Welt“ die Wirkung von Schlagzeilen. Seine Auswertung von 500.000 Artikeln zeigt Muster, die die Meinungsbildung und öffentliche Wahrnehmung prägen. Nerea Lakuntza thematisiert in „Inconclusive“ Zwangsadoptionen nach dem Spanischen Bürgerkrieg und die Rekonstruktion verlorener Identitäten. Karsten Maatz dokumentiert in „Schrauben an der Erinnerung“ die Restaurierung historischer Züge durch Ehrenamtliche, die die Geschichte lebendig halten. Jim Trinh beleuchtet in „It’s all very interesting what is happening“ den Alltag in Kiew und hinterfragt die Wirkung von Medienbildern im Kontrast zu persönlichen Erfahrungen. Tom Wesse thematisiert in „Natur / Mythos / Konstrukt“ den Zustand der Natur im Kontext von Klimawandel und Artenverlust und fordert ein Umdenken in der Wahrnehmung. Fabian Wilking dokumentiert die Arbeit des Havariekommandos, das zentrale Aufgaben im maritimen Katastrophenschutz übernimmt.“
Die Fotogalerie auf dem Geländer der Eisfabrik (Südstadt, Seilerstraße 15d) hat für diese Ausstellung täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet.
Für kurze Zeit sind die Abshclussarbeiten hannoverscher Fotostudenten zu sehenVernissage in der GAF
HANNOVER. „Tupperparty war früher – heute ist Spielplanparty!“ So warb die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld für eine ganz besondere Veranstaltung. Denn der neue Intendant des hannoverschen Schauspielhauses, Vasco Boenisch, kam heute Abend (21. Juni) auf Hausbesuch nach Döhren. In einem schönen Hinterhausgarten in der Straße Am Lindenhofe stellte er bei Getränken und etwas Knapperzeug auf Einladung der Kulturinitiative den neuen Spielplan des Schauspielhauses vor.
Boenisch ist erst seit kurzem zum Intendanten des Schauspiels Hannover berufen worden und aus Bochum nun an die Leine gewechselt. 24 Premieren hat er für seine erste Spielzeit in der niedersächsischen Landeshauptstadt geplant. Unter anderem wird es einen musikalischen Abend über und mit Liedern von Hildegard Knef geben. Auch mehrere neue Stücke für Kinder und Jugendliche sind geplant. So soll ein Theaterstück über einen unsichtbaren Mann für Kinder ab vier Jahre auf der Bühne starten, welches aber auch für Erwachsene ein großer Spaß werden soll. Vasco Boenisch: „Gutes Kindertheater ist auch immer gutes Erwachsenentheater.“
Kleiner Wermutstropfen, den die zahlreichen Gäste des Abends bedauerten: Das Theatermuseum wird es zukünftig nicht mehr geben. Die Sammlung soll an die Stadt Hannover abgegeben und dort archiviert werden.
Vasco Boenisch konnte als kleines Dankeschön ein Stückchen Döhren-Flair mit nach Hause nehmen. Die Vorsitzende der Kulturinitiative Maria Hesse und ihre Stellvertreterin Uta Meyer-Herden schenkten dem Ehrengast der kleinen „Spielplanparty“ neben einen Memoryspiel mit Döhren-Motiven und einem Erzählband mit Geschichten aus dem Stadtteil auch ein Glas in Döhren geernteter und eingekochter Konfitüre.
Maria Hesse (mitte stehend) begrüßt Vasco Boenisch in einem Hinterhausgarten in Döhren
Am Montag Abend lud Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) als Gastgeber zum großen Sommerfest in die Landesvertretung beim Bund in den Ministergärten ein. Rund 2.100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft folgten der Einladung und nutzten die sommerliche Atmosphäre für persönliche Begegnungen und Netzwerkgespräche.
Die Gäste konnten sich an regionalen Spezialitäten erfreuen – darunter vegane Currywurst, Meeresfrüchte wie Krabben zum Mitpulen und das traditionelle „Lüttje Lage“-Kultgetränk aus Hannover.
Ministerpräsident Lies eröffnete das Fest offiziell und begrüßte seine Gäste persönlich. In seinen Gesprächen betonte er die Präsentation Niedersachsens als vielfältiges und bodenständiges Bundesland – mit dem Statement, es habe sich in entspannter Gartenatmosphäre von seiner besten Seite gezeigt. Kurz vor Beginn des Sommerfest fegten Sturmböen mit Regen über Berlin hinweg, zur Eröffnungsansprache kam pünktlich die Sonne zum Vorschein und sorgte für einen heiteren Abend in den Ministergärten.
Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft wie der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, die niedersächsischen Ministerinnen und Minister Julia Willie Hamburg, Daniela Behrens, Gerold Heere, Falko Mohrs, der Botschafter des Staates Israel Ron Prosor, Vorstandsvorsitzender der Hannoverschen Volksbank Jürgen Wache, der Niedersächsische IHK-Präsident Gerhard Oppermann und die Oberbürgermeister der Städte Hannover und Hildesheim Belit Onay und Dr. Ingo Meyer waren unter den mehr als 2000 Gästen vertreten.
Ein zentrales Element des Abends war das zwanglose Gespräch – am Buffet, an den Info-Ständen der Sponsoren und im Garten der Landesvertretung. Die Landesvertretung hatte ihre Sponsoren präsent, um die partnerschaftliche Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zu zeigen.
Das Sommerfest 2025 der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin stand ganz im Zeichen von Regionalität, Dialog und Optik für Niedersachsen. Olaf Lies präsentierte das Bundesland in entspannter Atmosphäre, zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit für persönliche Kontakte – unterstützt von einem vielfältigen gastronomischen Angebot und prominenter Besetzung.
Sommerfest 2025 der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin - In den Ministergärten in Berlin...
HANNOVER. Am letzten Sonnabend, den 21. Juni, zur Sommersonnenwende, wenn der Tag am längsten und die Nacht am hellsten ist, verwandelte sich Hannovers Innenstadt zur Fête de la Musique in eine Show-Arena mit etwa 35 Bühnen. Ungefähr 1.500 MusikerInnen brachten zwischen 14 und 23 Uhr Hannovers Innenstadt mit Musik, Tanz und Begegnung zum Klingen und Singen zum Swingen und Rocken. „Die Fête de la Musique zeigt, wie bunt, offen und lebendig unsere Stadt ist. Besonders freut mich, dass wir in diesem Jahr einen klaren Fokus auf Kinder, Jugendliche und Familien legen – mit eigenen Bühnen, neuen Orten und viel Raum zum Mitmachen. Musik verbindet, Musik macht stark – und bei uns ist wirklich für alle etwas dabei: vom Tanz auf der Goseriede, über die internationale UNESCO Bühne am Kröpcke, einem bunten Programm rund um den Platz der Weltausstellung bis zu den Metal-Bands am Steintor. Gleichzeitig sorgen wir mit dem neuen Support-Team für ein respektvolles Miteinander. So feiern wir den Sommerbeginn im Herzen Hannovers – vielfältig, aufmerksam und gemeinsam“, erklärte Susanne Blasberg-Bense, Hannovers Dezernentin für Jugend, Familie und Sport. Die Kinderbühne erwartete die jungen ZuschauerInnen in diesem Jahr auf dem Köbelinger Markt. Auch die Metal-Szene war wieder mit dabei und traf sich, wie schon in den Vorjahren, am Steintor. Ein besonderes Highlight 2025: Der Musik Kiosk feierte das zehnjährige Jubiläum Hannovers als UNESCO City of Music mit einer eigenen Außenbühne – einmalig und exklusiv in diesem Jahr.
Allgemeine Information zur Fête de la Musique:
Die Fête de la Musique (französisch für [das] Fest der Musik) ist eine Veranstaltung, bei der Amateur- und BerufsmusikerInnen, PerformeInnenr im Bereich Musik, DJs usw. im öffentlichen Raum honorarfrei auftreten. Sie findet jedes Jahr am 21. Juni, dem kalendarischen Sommeranfang, statt. Die Fête de la Musique wird weltweit gefeiert, in Europa z.B. in Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Polen, der Schweiz, Slowenien, Tschechien, der Türkei und Ungarn. Weltweit wurde im Jahr 2022 die Fête de la Musique in rund 1300 Städten gefeiert. Die Veranstaltung hat 1982 mit einem Straßenfest in Paris begonnen und gilt inzwischen als das größte Musikfest der Welt. Leider kam es in diesem Jahr (2025) in Paris im Zusammenhang mit der Fête de la Musique zu heftigen Ausschreitungen.