HANNOVER. Konkrete Versprechen hat Eva Bender nicht gemacht. Aber immerhin schaute sich die hannoversche Bildungs- und Kulturdezernentin nun das Freizeitheim Döhren an und informierte sich auf Einladung von Ratsfrau Anja Schollmeyer heute Nachmittag (11. Juni) vor Ort. Gemeinsam mit Mitgliedern der SPD-Bezirksratsfraktion und Heimmitarbeitern wurden die Räume und etwaige Erweiterungsflächen in Augenschein genommen.
Im Stadtbezirk Döhren-Wülfel liegt das kleinste der Freizeitheime der Stadt Hannover. Das räumliche Angebot ist begrenzt. Es fehlen Club- und Werkräume. Seit 1976 ist das Freizeitheim im ersten Bauabschnitt stecken geblieben. Ein versprochener weiterer Ausbau erfolgte nie. Und noch immer strahlt das Freizeitheim Döhren den Charme der 70er aus. So wird es wohl auch noch im nächsten Jahr sein, wenn das Freizeitheim dann seinen 50. Geburtstag feiern kann. Immerhin: Kulturdezernentin Eva Bender kam nach Döhren und sprach mit den örtlichen Politikern über den von den Bürgern gewünschten umfassenden Erweiterungs- oder gar Neubau eines Stadtteilzentrums im Süden Hannovers. Natürlich konnte sie nichts versprechen. Aber zumindest scheint wieder Bewegung in die Diskussion zu kommen.
Beschränktes Raumangebot: es gibt nur drei Clubräume.Zur Zeit wird der ehemalige Biergarten nicht genutzt.
HANNOVER. Wunderschöne Tradition: alle christlichen Gemeinden aus dem Stadtbezirk Döhren-Wülfel feiern alljährlich gemeinsam den Pfingstmontag bei einem interkulturellen Open-Air-Gottesdienst auf der Bernwardswiese. Auch in diesem Jahr hatten heute (9.Juni) wieder die ev.-luth. Gemeinden von St. Petri, der Auferstehungskirche, der Matthäi-Kirche, der Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz und die Timotheus-Gemeinde gemeinsam mit der katholischen St. Bernwardgemeinde sowie der eritreisch-orthodoxen Gemeinde St. Georgis, der ev. Freikirche Gemeinde Am Döhrener Turm, der Multikulturellen Christlichen Gemeinde Bethanien, der Neuapostolischen Kirche Hannover-Süd und der Presbyterian Church of Ghana sowie der Philippinischen Gemeinde und der persischen Elohim-Gemeinde eingeladen.
Der Regen blieb aus und ab und zu lugte sogar die Sonne hervor und schickte ihre wärmenden Strahlen zur Erde. Während für die Kindern basteln und singen angesagt war, feierten die Großen fröhlich den Geburtstag der christlichen Kirche, von Farsi über Tagalog, Englisch, Französisch bis hin zu Plattdeutsch waren viele Sprachen vertreten. Und nach dem Gottesdienst gab es leckere Köstlichkeitenwie deutsche Bratwürste, philippinische Glasnudeln afrikanische Hähnchen mit Bohnen und gebackenen Bananen.
Der Chor der Philippinischen GemeindePastor Dr. Michael Wohlers moderierte den GottesdienstChor der der Presbyterian Church of GhanaFolge den Vogel: Hier ging es zum KinderprogrammDer Chor der Philippinischen GemeindeLieder von der Elohim-GemeindePfarrer Holger Schmidt von der ev.-luth. GnadenkricheDer Chor der Philippinischen GemeindeHier bruzzeln die BratwürsteLeckere Spezialitäten aus Afrika …… und von den Philippinen gab es zum Abschluss
HANNOVER. Die Resonanz zur CSD-Demo am Sonnabend (07.06.) blieb wohl ein wenig hinter den Erwartungen der VeranstalterInnen des diesjährigen CSD in Hannover zurück. Schuld daran hatte vermutlich das wechselhafte, teilweise regnerische und kühle Wetter. Kurz bevor der Demonstrationszug gegen 14:00 Uhr nach der Kundgebung auf dem Opernplatz zum Marsch durch die Innenstadt starten sollte, setzte ein heftiger Regenschauer ein. Dennoch zeigten sich die VeranstalterInnen durchaus zufrieden. Nach übereinstimmenden Angaben von Polizei und VeranstalterInnen nahmen rund 6.500 Menschen an der Demonstration teil. Alles sei ruhig und friedlich verlaufen, hieß es von der Polizei. Die Demonstration stand unter dem Motto: „CSD.Hannover – Demo für Menschenrechte – Nie wieder still – Nie wieder unsichtbar!“ An der Spitze des Deonstrationszuges marschierte auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Die Stimmung sei gut sagte Nadine Rochlitzer vom Vorstand des CSD Hannover am Samstag dem NDR. Für die Rechte queerer Menschen ein Zeichen zu setzen, sei „wichtiger denn je, weil wir auch zunehmend Hasskriminalität gegen queere Menschen sehen und zusätzlich, dass die Toleranz weiter sinkt“ erklärte sie weiter. Vier Forderungen wurden von den Organisatoren des CSD in Hannover aufgestellt:
– Der Artikel drei des Grundgesetzes soll ergänzt werden, um queere Menschen explizit zu schützen.
– Außerdem wird mehr Schutz vor queerfeindlicher Gewalt – unter anderem durch die Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen in den Innenministerien gefordert
– Das Abstammungsrecht für Regenbogenfamilien soll rechtlich abgesichert und anerkannt werden.
– Die Kostenübernahme von geschlechtsangleichenden Maßnahmen durch dieKrankenkassen soll gestärkt werden.
Ein Tag voller Beats, Emotionen und Gänsehautmomente
HANNOVER.
Die N-JOY Starshow 2025 auf der Expo-Plaza in Hannover war mehr als nur ein weiteres Open-Air-Konzert. Sie war ein elektrisierendes Wechselbad der Gefühle, ein sonniger Festtag für Pop- und Elektro-Fans, die sich auch von ein paar heftigen Regenschauern nicht die gute Laune verderben ließen. Außerdem war das Festival ein Beweis dafür, dass Musik Menschen aller Generationen vereinen kann. 14.000 Zuschauende feierten ausgelassen, tanzten, sangen und genossen einen Tag, der besonders beim jüngeren Publikum noch lange nachhallen wird.
„Alle Farben“ (bürgerlich Frans Zimmer) ist einer der erfolgreichsten deutschen DJs und Produzenten im Bereich Deep House und Elektropop und seit Jahren ein Garant für gute Stimmung. Mit seinem internationalen Durchbruchshit „She Moves (Far Away)“ (2014) legte er den Grundstein für eine beeindruckende Karriere. Seitdem ist er bekannt für eingängige, tanzbare Tracks mit starken Gesangsfeatures.
Sein Set bei der Starshow war genau das, was man sich zum Auftakt wünscht: energiegeladen, farbenfroh und tanzbar. Seine Hits heizten dem Publikum ordentlich ein. Die Expo-Plaza verwandelte sich binnen Minuten in ein riesiges Open-Air-Clubgelände – ein Start, wie er im Buche steht.
Die aus Österreich stammende Esther Graf zählt zu den spannendsten neuen Stimmen im deutschsprachigen Pop. Mit ihrer Mischung aus Emo-Pop, Rock-Elementen und selbstbewussten Texten spricht sie besonders ein junges Publikum an. Ihre Songs handeln von Herzschmerz, Selbstbestimmung und der Suche nach Identität – mal laut, mal leise, aber immer authentisch. In Hannover zeigte sie genau das: eine starke Bühnenpräsenz, kombiniert mit einer ehrlichen, fast greifbaren Emotionalität. Titel wie „Vergessen“ oder „She’s so cool“ und „Background Check“ wurden lautstark mitgesungen. Es war ein Auftritt, der berührte und gleichzeitig empowerte.
Sophia, mit vollem Namen Sophia Lacher, ist ein vielversprechender Newcomer aus Deutschland, der mit seiner samtig-souligen Stimme und gefühlvollen Songs aktuell große Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nach ersten Erfolgen auf Social Media und Streamingplattformen hat sie 2024 ihr Debütalbum veröffentlicht, das Kritiker wie Fans gleichermaßen begeistert.
Bei der N-JOY Starshow trat sie zum ersten Mal vor einem so großen Livepublikum auf und überzeugte auf ganzer Linie. Ihre Songs wie „Niemals allein“, „Scheiß(e) drauf“ oder „So viel schöner“ balancierten gekonnt zwischen zarter Verletzlichkeit und selbstbewusster Reife. Ein leiserer, aber sehr starker Moment des Tages.
Die Berliner Rapperin badmómzjay (bürgerlich: Jordan Napieray) gehört zur Speerspitze der neuen deutschsprachigen Rap-Generation. Mit nur Anfang 20 ist sie bereits eine etablierte Größe, bekannt für ihre direkten Lyrics, ihren unverwechselbaren Flow und ihre kompromisslose Haltung in Sachen Empowerment, Feminismus und Diversität.
In Hannover brachte sie die Expo-Plaza zum Kochen. Ihre energiegeladene Performance mit Tracks wie „Yeah Hoe“, „Tu nicht so“ oder „Supernova“ war ein Ausrufezeichen in Sachen Female Power. Zwischen aggressiven Beats und klaren Ansagen bot sie ein musikalisches Statement mit Haltung – laut, stolz und absolut mitreißend.
Ayliva: Gefühl pur im Abendlicht
Es liegen keine Fotos vom Auftritt der Künstlerin Ayliva bei der N-JOY Starshow 2025 auf der EXPO Plaza vor, da die vom Management vorgegebenen Bedingungen für Pressefotografen aus unserer Sicht nicht akzeptabel waren und wir daher auf eine Bildberichterstattung verzichtet haben.
Ayliva (bürgerlich: Elif Akar) hat sich mit ihrer einzigartigen Mischung aus melancholischem R’n’B, Pop und orientalischen Einflüssen einen festen Platz in der deutschen Musiklandschaft erobert. Ihr Debütalbum „Weißes Haus“ (2021) war ein Überraschungserfolg, ihr Nachfolger „Schwarzes Herz“ bestätigte ihre Ausnahmestellung. Bei der Starshow brachte sie mit ihrer gefühlvollen Stimme eine spürbare Ruhe in die aufgeheizte Stimmung. Songs wie „Deine Schuld“, „Beifahrer“ oder „Hässlich“ wurden von den jüngsten Fans beeindruckend mitgesungen. Die untergehende Sonne über der Expo-Plaza machte diesen Teil des Abends zu einem besonders magischen Gänsehautmoment.
Das US-amerikanische DJ-Duo The Chainsmokers, bestehend aus Alex Pall und Drew Taggart, ist seit Jahren ein weltweiter Garant für Chart-Hits und Festival-Stimmung. Mit globalen Erfolgen wie „Don’t Let Me Down“ und „Jungle“ oder „Paris“ haben sie die EDM- und Popwelt entscheidend mitgeprägt. Ihr Headliner-Set war ein episches Finale: eine fulminante Show aus Lasern, Pyrotechnik, Visuals und einem Hit-Feuerwerk, das die Menge ein letztes Mal zum Toben brachte. Jeder Song wurde gefeiert, jeder Drop frenetisch begrüßt. Es war der perfekte Abschluss eines Tages, der musikalisch und emotional keine Wünsche offenließ.
Insgesamt war die N-JOY Starshow 2025 war ein gelungenes Festival-Highlight in Hannovers. Das klug zusammengestellte Line-up bot für jeden etwas – von tanzbaren Electro-Beats über feministische Rap-Power bis hin zu emotionalem Tiefgang. Besonders die Mischung aus etablierten Acts und frischen Talenten machte die Veranstaltung spannend und abwechslungsreich.
Ein Tag voller Musik, Sonnenschein und Regentropfen, Emotionen – und einer starken Botschaft: Live-Musik lebt, verbindet und bleibt unvergesslich. Wir freuen uns aufs kommende Jahr!
Von Sophie bis Sting – Ein Festivaltag voller Energie, Emotionen und Ausnahmeauftritten
HANNOVER.
Die Sonne zeigte sich mehr als zunächst erwartet und sorgte mit für einen tollen Festivaltag am Freitag: Das NDR 2 Plaza Festival auf der EXPO Plaza verwandelte Hannover in ein pulsierendes Zentrum für Fans handgemachter Musik. Vom ersten Ton bis zur letzten Zugabe war der Tag ein lebendiges Kaleidoskop aus Stimme, Sound und Szene – mit einem roten Faden: Leidenschaft.
Sophie Grey: Feinsinn trifft Frische. Die 15-Uhr-Marke war noch nicht ganz erreicht, da herrschte bereits gespannte Erwartung vor der Bühne. Sophie Grey eröffnete heute das NDR 2 Plaza Festival 2025 auf der EXPO Plaza in Hannover – und sorgte gleich zu Beginn für Gänsehautmomente.
Ihre Songs sind nahbar und persönlich – sie handeln von Beziehungen, Selbstzweifeln und der Suche nach Halt. Mit ihrem Debütalbum „Niemals Allein“ hat sie sich bereits in die Herzen vieler junger Hörerinnen und Hörer gespielt. Sie eröffnete das Festival mit ihren Songs wie „Home Again” und „Better Without You“. Sie traf den Nerv der Zuhörer und wurden von begeistertem Applaus begleitet. Sie setzte damit einen gefühlvollen, aufrichtigen Auftakt für den Tag.
Um 15.45 Uhr begann Alice Morton ihren Auftritt auf der EXPO Plaza vor 23.000 Zuschauern. Bei Sonnenschein versammelten sich die zahlreichen Fans, um die deutsch-britische Sängerin live zu erleben. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und energiegeladenen Performance präsentierte Merton Hits wie „No Roots“, „Don‘t leave me alone“ und „Why So Serious“.
Alice Merton verbindet Indie-Sound mit internationalem Pop-Appeal. Die in Deutschland, England und Kanada aufgewachsene Musikerin begeisterte mit kraftvoller Stimme, klarer Haltung und musikalischer Vielseitigkeit. No Roots, ihr internationaler Durchbruch, ist mehr als ein Hit – es ist ein Statement. Ihre Liveshow war dynamisch und mitreißend.
Ehrlich, berührend und melodisch – Michael Schulte steht für einen modernen, emotionalen Pop, der ohne Effekthascherei auskommt. Spätestens seit seinem vierten Platz beim Eurovision Song Contest 2018 mit „You Let Me Walk Alone“ ist er einem breiten Publikum bekannt. Seine Songs wie „Back to the Start“ handeln von Familie, Hoffnung und dem, was im Leben wirklich zählt – getragen von seiner markanten Stimme und einem feinen Gespür für Songwriting fesselte er das Publikum.
Im 18.05 Uhr enterte Bosse die Bühne auf der Plaza und sang sich in die Herzen der Menschen. Bosse ist ein Musiker, der mit jedem Song Geschichten erzählt – oft voller Sehnsucht, Lebensfreude und sozialer Beobachtung. Seine Lieder wie „Schönste Zeit“, „Der letzte Tanz“ oder „So oder so“ sprechen vielen Menschen aus der Seele. Live ist Bosse ein absolutes Energiebündel – charismatisch, nahbar und immer mit dem Herzen bei der Sache. Ein Künstler, der nicht nur auftritt, sondern verbindet.
Anschliessend trat um 19.35 Uhr Samu Haber auf. Der finnische Sänger und Songwriter wurde vor allem als Leadsänger der Band Sunrise Avenue bekannt. Nach dem internationalen Erfolg der Band startete er eine Solokarriere und veröffentlichte sowohl finnisch- als auch englischsprachige Musik. In Hannover beginnt er seine große Open-Air-Tour durch Deutschland und begeisterte heute seine Fans mit seinen neuen Hits und Klassikern aus der Zeit von Sunrise Avenue.
Sting krönte das 25-jährige Jubiläum des NDR 2 Plaza Festivals mit einem Auftritt, der in Erinnerung bleiben wird. Ein Meister der leisen Töne und großen Gesten.
Pünktlich um 21:30 Uhr betrat Sting die Bühne, begleitet von Gitarrist Dominic Miller und Schlagzeuger Chris Maas.
Er eröffnete das Set mit „Message in a Bottle“ und „ If I Ever Lose My Faith in You“ und präsentierte einen Streifzug durch Jahrzehnte musikalischer Meiserwerke von „The Police“ und seinem eigenen umfassenden Repertoire Das Publikum dankte es ihm mit tosendem Applaus.
Mit seinem Auftritt bewies Sting einmal mehr, warum er zu den ganz Großen der Musikgeschichte gehört. Sein Konzert war der perfekte Abschluss eines Tages voller musikalischer Highlights und ein würdiger Höhepunkt des NDR 2 Plaza Festivals 2025.
Sting beim NDR 2 Plaza Festival 2025 – EXPO Plaza in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 06.06.25
Reinmar Wunderling erläuterte vor Ort die geplanten Baumaßnahmen in der Leineaue.
HANNOVER. Südschnellweg-Chefplaner Reinmar Wunderling hatte extra einen Raum in dem neuen Containerdorf neben der blauen Leinebrücke reserviert. Hier informierte er die Mitglieder der Umwelt-AG der SPD-Ratsfraktion in die aktuellen Bauvorhaben im Bereich der Döhrener und der Ricklinger Leineaue. Mit dabei waren unter anderem auch Bezirksbürgermeister Andreas Markurth aus Ricklingen und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bezirksrat Döhren-Wülfel, Jens Schade. Organisiert hatte dieses Treffen die Döhrener Ratsfrau Anja Schollmeyer. Nach einer kurzen Präsentation auf einem Fernseher ging es dann hinaus ins Gelände, um sich vor Ort die Situation anzuschauen. Den Wunsch, zukünftig vermehrt Bäume anzupflanzen, wird die Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr als Bauherrin wohl nicht so richtig erfüllen können. Die die Wasserbehörde dringt auf einen möglich ungehinderten Abfluss von Hochwasser.
Eine kleine Sensation verriet Reinmar Wunderling am Rande. Bei der Prüfung einer Wiese als Regenerationsfläche für das Hochwasser wurden die Überreste eines alten Dorfen aus der Eisenzeit gefunden. Bodenverfärbungen, sogenannte Pfostenlöcher, zeugten von früheren Häuser und es konnte jede Menge Keramikfunde den Landesmuseum übergeben werden.
Erst in einer Bildschirmpräsentation …dann vor Ort erläuterte Reinmar Wunderling die SanierungspläneAuch die Schnellwegbrücken in der Südlichen Leineaue müssen erneuert werden.
Potsdam feierte am 1. Juni 2025 UNESCO-Welterbetag und Fest der Kulturerben
POTSDAM. Zum 1. Juni 2025 zum UNESCO-Welterbetag und zum Fest der Kulturerben hatte die Landeshauptstadt Potsdam in die Potsdamer Mitte eingeladen. An diesem Tag feierte Potsdam das reiche Erbe der Stadt. Im Jahr 1990 wurden die Potsdamer Schlösser und Parks auf gemeinsamen Antrag beider deutscher Staaten zum UNESCO-Welterbe. Die Eintragung der Potsdamer Schlösser und Parks in die UNESCO-Welterbeliste hatte die Deutsche Demokratische Republik am 29. September 1989 beantragt. Die Bundesrepublik Deutschland ihrerseits schlug am 14. Juni 1990 den Teil der Havellandschaft mit den Schloss- und Gartenanlagen in Glienicke sowie die Pfaueninsel zur Eintragung vor. Grundlage für die Aufnahme waren die Antragsunterlagen und die dazu abgegebenen Stellungnahmen von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) vom April 1990 für Potsdam und vom Oktober 1990 für Berlin. Die Welterbestätte wurde zweimal erweitert. Im Jahr 1992 kamen das Schloss und der Park Sacrow mit der Heilandskirche hinzu. Im Jahr 1999 wurden weitere Areale integriert u.a.: Schloss und Garten Lindstedt mit umgebender Niederung, die Dorflage Bornstedt mit Kirche und Friedhof, die Kolonie Alexandrowka mit ihrem Kapellenberg und das Belvedere auf dem Pfingstberg. „Welterbestätten sind Wahrzeichen, die für eine Stadt, eine Region, ein Land, einen Kultur- oder Naturraum stehen. Sie zeugen von dem, was unsere Welt ausmacht“, erklärte der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr. „Vor 35 Jahren wurden die ‚Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin‘ in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Wer den Zustand der Schlösser und Parks im Jahr 1990 mit dem heutigen vergleicht, wird feststellen, dass außerordentlich viel für die Bewahrung unserer Welterbestätte erreicht wurde.“
Wegen der Velo-Route in Wülfel hagelt es immer wieder Beschwerden aus der Bevölkerung.
HANNOVER. Im Bereich der Hildesheimer Straße in Wülfel kommt es immer wieder zu Beschwerden wegen der Velo-Route 8. Danach gibt es lange Staus für den Kraftfahrzeugverkehr und die Stadtbahnen werden auch behindert. Deshalb forderte der Bezirksrat Döhren-Wülfel im Februar diesen Jahres einstimmig auf gemeinsamen Antrag von CDU und SPD, die Verkehrsführung zu „optimieren“. Nun liegt die Antwort der Verwaltung vor. Sie prüft erst einmal, passieren wird derzeit noch nichts.
Der Bezirksrat forderte in seinem Bechluss, den auch die Grünen zustimmten, dass „im Bereich ab der Kreuzung Hildesheimer Straße/Am Mittelfelde, … der stadtauswärts verlaufende Radweg bis zur Kreuzung Hildesheimer Straße/Wilkenburger Straße wieder auf die nach wie vor vorhandene Nebenanlage des früheren Radweges verlegt [wird].“ Die rechteFahrspur sollte wieder für den KfZ-Verkehr freigegeben werden und der KfZ-Verkehr sowie die Stadtbahn jeweils wieder eigene getrennte Fahrspuren bekommen.
Dazu teilte die Stadtverwaltung jetzt mit, dass noch vor den Sommerferien umfangreiche Verkehrserhebungen an mehreren Knotenpunkten im Bereich der Veloroute und im näheren Umfeld der Veloroute durchgeführt werden, um die Situation zu bewerten. Dabei, so die Meldung aus dem Rathaus, „werden sowohl Kfz-Verkehrsmengen als auch Radverkehrsmengen, getrennt nach Nutzung der Fahrbahn und des Seitenraums, erhoben. Zudem werden am Knotenpunkt Hildesheimer Straße/Wilkenburger Straße Kfz-Rückstaulängen in den Hauptverkehrszeiten dokumentiert. Die Ergebnisse dieser Verkehrsuntersuchungen wird die Verwaltung dem Bezirksrat voraussichtlich im Herbst dieses Jahres vorstellen. Danach kann es ggf. zu einer Neubewertung der Situation
kommen.“ Die Verwaltung sieht auch keine Probleme in Bezug auf die Stadtbahn. „Behinderungen des öffentlichen Nahverkehrs sind der Verwaltung, auch nach Rücksprache mit der Üstra, nicht bekannt.“
HANNOVER. HHannovers Finanz- und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe hat sein Versprechen gehalten. Im Stadtbezirk Döhren-Wülfel nahm heite (2. Juni) ein oder eine sogenannte „Ordnungsbotschafter/in“ seine bzw. ihre Arbeit auf. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Pressemitteilung der Stadt Hannover hervor. Neben dem Stadtbezirk Döhren-Wülfel wurden solche Botschafterstellen bislang daneben in den Stadtbezirken Südstadt-Bult, Bothfeld-Vahrenheide und Vahrenwald-List eingerichtet. Im Lauf den Jahres werden auch die anderen Stadtbezirke Ordnungsbotschafter bekommen.
Mit den Ordnungsbotschaftern soll die Verwaltung vor Ort in den Quartieren sichtbarer und nahbarer gemacht werden. Sie übernehmen zum Teil Aufgaben des Ordnungsdienstes, sind aber, so Dr. Axel von der Ohe, Hannovers Erster Stadtrat und Dezernent für Finanzen, Ordnung und Feuerwehr, „noch stärker auf den Kontakt zu den Anwohner*innen und deren Interessen ausgerichtet. Sie sind dort, wo sich das Leben abspielt. Insgesamt sollen sie mithelfen das Zusammenleben in unserer Stadt ein Stück angenehmer, sicherer und respektvoller zu gestalten.“
Die Einrichtung dieser Funktion geht auf das im vergangenen Jahr beschlossene „Konzept für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ zurück.
Leider wird in der aktuellen Pressemitteilung der Stadt nicht verraten, wer nun genau zum Ordnungsbotschafter in welchem Stadtbezirk bestellt wurde und wie dieser von den Bürgern im Stadtbezirk bei Problemen erreicht werden kann.
HANNOVER. Im Bezirksrat Döhren-Wülfel war sie schon lange versprochen: eine Fußgängerinsel in Höhe der Einmündung der Riepestraße als Querungshilfe über das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer. Jetzt kündigte die Stadt Hannover diese Baumaßnahmen an.
Für die Juni-Sitzung des Bezirksrates hatte die SPD-Fraktion eine entsprechende Nachfrage auf die Tagesordnung setzen lassen. Nun teilte die Verwaltung im Vorfeld mit, dass es nun losgehen soll.
Die neue Fußgängerinsel ist Teil des Projektes zur Verbesserung der Velo-Route 8 von Laatzen in die Innenstadt. In einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt es: „Ab Montag, 2. Juni, beginnen umfangreiche Bauarbeiten zur Verbesserung der Veloroute 8 am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer im Bereich zwischen Vierthalerweg und Riepestraße. Geplant ist die Verbreiterung der Geh- und Radwege, eine Fahrbahnerneuerung sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Querungsmöglichkeiten. Die Fahrbahn wird zugunsten breiterer Nebenanlagen verschmälert. Am Vierthalerweg wird die Lichtsignalanlage zur sicheren Querung erneuert, im Bereich der DB-Brücke / Riepestraße ist eine Mittelinsel vorgesehen. Zudem werden die Zufahrten zum Parkplatz höhengleich gepflastert.“
Die Maßnahme gliedert sich laut der Pressemitteilung in vier Bauabschnitte, die voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen. Die Stadt weiter: „Während der Bauarbeiten bleibt der Kfz-Verkehr zumeist zweispurig möglich, zeitweise sind einspurige Regelungen mit einer Engstellensignalisierung erforderlich. Eine zweiwöchige Vollsperrung der Fahrbahn ist im Herbst vorgesehen. Der Geh- und Radverkehr wird während der gesamten Bauzeit lokal umgeleitet, die Erreichbarkeit der Grundstücke bleibt gewährleistet. Temporäre Einschränkungen werden rechtzeitig angekündigt. Ein Teil des angrenzenden Parkplatzes dient als Baustelleneinrichtungsfläche, der übrige Bereich bleibt nutzbar.“