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Freitag, Mai 1, 2026

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Am 6. Juni ist die nächste Party auf der Expo-Plaza

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Die Bühne für das Exo-Plaza-Festival wird aufgebaut

HANNOVER. Das Expo-Park-Fest zum 25. Jahrestag der Expo 2000 ist gerade vorbei, da kündigt sich bereits die nächste Open-Air-Party auf dem Expo-Ost-Gelände an. Derzeit sind die Aufbauarbeiten für das Expo-Plaza-Festival in vollem Gange. Am 6. Juni 2025 geht es auf der Expo-Plaza wieder rund. Der NDR lässt dann wieder seine Sommerfete steigen. Einlass ist ab 14 Uhr. Angekündigt sind folgende Künstler: Sophie Grey, Alice Merton, Michael Schulte, Bosse, Samu Haber und Sting.

Expo Park Hannover feiert 25 Jahre Expo 2000

Expo-Jubiläum - Expo Park Hannover feiert 25 Jahre Expo 2000
Expo-Jubiläum - Expo Park Hannover feiert 25 Jahre Expo 2000 - © Fotos: Lothar Schulz 2025

31. Mai/01. Juni 2025 – das Revival – #expo2000revisited

HANNOVER. Am 1. Juni 2000 öffnete die Weltausstellung in Hannover ihre Tore, die erste und bisher einzigste Weltausstellung auf deutschem Boden. Sie stand unter dem Motto „Mensch, Natur und Technik – Eine neue Welt entsteht“. 40 Millionen Besucher wurden erwartet, es kamen aber nur 18 Millionen. Diese erwartete allerdings ein einmaliges Erlebnis: die Menschen strömten über das 160 ha große Gelände mit den verschiedensten Pavillons der hier vertretenen Nationen, feierten und genossen die vielfältigen, insbesondere auch kulturellen und kulinarischen Angebote. Hannover hat enorm von der Expo profitiert. Die Infrastruktur (S-Bahn, Autobahn, Flughafen) wurde seinerzeit mit Milliarden ausgebaut. Das trägt bis heute. 25 Jahre später lässt sich das Expo-Feeling in dem einmaligen wie dynamischen Gewerbepark mit seinem bunten Branchenmix zwischen nachgenutzten Länderpavillons und den Gärten im Wandel noch immer nachspüren. Ein klein wenig Expo-Flair lebte am letzten (Event-)wochenende (31.05./01.06.) wieder auf. Denn Hannover feierte #expo2000revisited – in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover und unterstützt von der Sparkasse Hannover sowie der Continental Reifen Deutschland GmbH. 17 Pavillons öffneten an beiden Tagen die Türen und lockten mit Attraktionen. Zu allen Veranstaltungsorten war der Eintritt frei. Auch sämtliche Konzerte konnten kostenlos erlebt werden. Außerdem gab es Lesungen, geführte Infotouren, Kinderprogramm und das DRK präsentierte eine Reihe von Sonderfahrzeugen. Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, freute sich über das Programm: „Wir begrüßen das breite Engagement der Stadtgesellschaft, das Expo-Jubiläum zu feiern! Die Expo 2000 war ein Meilenstein für Hannover. Sie hat unsere Stadt verbunden, neue Perspektiven eröffnet und ein bleibendes Erbe hinterlassen. Mousse T., Musikproduzent, DJ und Hausherr des Peppermint Pavillons, ist nach wie vor begeistert von dem Standort: „Die Expo 2000 war ein echtes Highlight für Hannover – visionär, weltoffen und voller Energie. Ich erinnere mich noch gut an die Aufbruchsstimmung damals: Plötzlich war Hannover Bühne der Welt, und das hat Spuren hinterlassen – kulturell, architektonisch und emotional.

Zwei Tage lang feiert Hannover das Expo-Jubiläum

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Orientalische Tänze beim Exp-Jubiläumsfest

HANNOVER. Vor 25 Jahren war die Welt zu Gast in Hannover. Auf dem alten Messegelände und auf den Flächen des Expo-Ost-Geländes gab es die bislang erste und einzige Weltausstellung auf den Boden der Bundesrepublik Deutschland. An diesem Wochenende (31. Mai / 1. Juni) wird dieses Jubiläum kräftig gefeiert.

Ganz so viele Menschenmassen wie vor einem Vierteljahrhundert flanierten zwar am heutigen Nachmittag (31. Mai) nicht über das Expo-Ostgelände. Es kamen aber doch eine Menge Besucher und sie konnten Einiges erleben.

Wer gut im Treppensteigen war, durfte nicht nur das BMW-Autohaus im ehemals französischen Pavillon im Rahmen einer fachkundigen Führung erleben. Über eine ganze Reihe von Treppenstufen ging es dann auch im BMW-Turm – der einstigen Postbox – auf die Aussichtsplattform im 7. Stockwerk. Extra für das Jubiläumsfest hatte das Autohaus die Türen dafür geöffnet. Hier oben wurde denjenigen, die die weit über 100 Stufen absolviert hatten, ein wunderbarer Blick über das Expo-Gelände geboten.

Erinnerungen an die Weltausstellung weckten zudem eine Fotoausstellung in der ZAG-Arena und das Exposeum. Endlich hat die Sammlung mit den Andenken an die EXPO 2000 wieder neue Räume gefunden.

Einen Blick in die Zukunft konnten demgegenüber die Besucher im Untergeschoss des Holländischen Pavillons werfen. Denn das einstige Wahrzeichen der Expo hat nun endlich eine sinnvolle Nachnutzung gefunden. Hier werden Studentenappartements gebaut. Auch der einstige Türkische Pavillon beherbergt derzeit Bauarbeiter. Hier entsteht ein Indoor-Spielparadies für Kinder. Am anderen Ende der „Gärten im Wandel“ hatte das Deutsche Rote Kreuz eine kleine Blaulichtmeile aufgebaut; zudem gab es am ersten Festnachmittag Musik und Auftritte einer Tanzgruppe mit orientalischen Tänzen.

Die Leinegänse auf Meyers Hof haben Nachwuchs

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Die neue Gänsefamilie auf Meyers Hof

HANNOVER. Ein Teil der großen Schafswiese in der Themenwelt Meyers Hof (Erlebniszoo Hannover) wurde zur Kinderstube. Drei kleine Gössel – so bezeichnet man in Norddeutschland Gänseküken – watscheln jetzt durch das Gras – immer noch bewacht von den Elterntieren. Die Küken gehören zu der Rasse der Leinegänse.

Die Leinegans ist eine traditionelle Hausgansrasse aus dem niedersächsischen Leinetal. Sie galt sogar schon einmal als ausgestorben, heute wird diese Gänserasse als „extrem gefährdet“ auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) geführt.

Das Leinegänse-Paar ist neu im Erlebniszoo Hannover. Erst Ende Januar zogen sie in Meyers Hof ein. Am 30. April schlüpften dann bereits drei gesunde Küken aus den Eiern.

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Die neue Gänsefamilie auf Meyers Hof

Neue Spielgeräte am Spielplatz Suthwiesenstraße

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Am Platz der früheren Drehschaukel können jetzt Kleinkindern im Blick der Eltern durch die Luftschwingen.

HANNOVER. Lange war der Platz der Dreh-Schaukel (nicht nur bei den Kids beliebt) auf dem Spielplatz an der Suthwiesenstraße (Döhren) verweist. Das fehlende Spielgerät wurde von den Döhrenern schmerzlich vermisst. Nun wurde der Spielplatz wieder komplettiert. Allerdings hat die Stadt den Standort der Spielgeräte getauscht. „Wir haben gleichzeitig die Schaukel ersetzt und die Positionen getauscht, um eine bessere Abgrenzung von Kinderspiel und jugendlichem Spiel (schneller und risikobereiter) zu ziehen.
Die Schaukel ist jetzt am Sandkasten und damit besser für Eltern mit jüngeren Kindern einsehbar“, heißt es in einem Rundschreiben an den zuständigen Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel.

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Endlich gibt es wieder eine Drehschaukel


 

160 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

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160 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) - Wenn andere Schiffe schützende Häfen anlaufen, fahren sie raus zum Einsatz: die Seenotretter - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Die Seenotretter – verantwortlich für den maritimen Such- und Rettungsdienst


EMDEN/BREMEN/STRALSUND. Sie sind zuständig für Suche und Rettung auf Nord- und Ostsee – rund um die Uhr und bei jedem Wetter. Wenn andere Schiffe schützende Häfen anlaufen, fahren sie raus zum Einsatz: die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Sie sind verantwortlich für den maritimen Such- und Rettungsdienst an den Küsten von Nord- und Ostsee. Mehr als 1.000 Seenotretter sind auf 60 Rettungseinheiten Jahr für Jahr rund 2.000 Mal im Einsatz Die Bundesrepublik Deutschland hat der DGzRS diese hoheitliche Aufgabe übertragen. Dazu gehört die Durchführung, Leitung und Koordination sämtlicher Such- und Rettungsmaßnahmen. Hierfür unterhält die DGzRS die deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen. Im internationalen Sprachgebrauch werden die Aufgaben, die die DGzRS wahrnimmt, als SAR-Dienst bezeichnet. SAR steht für Search and Rescue, Suche und Rettung. Mit dieser weltweit einheitlichen Abkürzung sind die Einsatzmittel der in ihrem jeweiligen Land zuständigen Organisation deutlich sichtbar gekennzeichnet. Deshalb stehen die drei Buchstaben SAR auch am Bug aller Rettungseinheiten der DGzRS. Die DGzRS nimmt ihre Aufgaben unabhängig und eigenverantwortlich wahr und verzichtet deshalb bewusst auf jegliche staatlich-öffentliche Mittel. Sie beansprucht keine Steuergelder, sondern finanziert ihre gesamte Arbeit seit jeher ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge. Im Ratsdelft in Emden an der Georg-Breusing-Promenade liegt als Museumsschiff der Seenotkreuzer gleichen Namens. Georg Breusing war ein Emder Zollinspektor und gründete 1861 in Emden den „Verein zur Rettung Schiffbrüchiger in Ostfriesland“. Dem folgten andere Vereinsgründungen an der Deutschen Küste. Daraus ging im Jahre 1865 die „Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ mit Sitz in Bremen hervor. Seit der Gründung am 29. Mai 1865 in Kiel hat die DGzRS mehr als 87.000 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident.

Informationen zu den auf den Fotos gezeigten Seenotrettungskreuzern:

Seenotrettungskreuzer H.-J. Kratschke

Schiffstyp: Seenotkreuzer

Klasse: 19-m-Klasse

Werft: Abeking & Rasmussen, Lemwerder

Stapellauf: 1969

Außerdienststellung: Oktober 2003

Verbleib: seit 2004 Museumsschiff / Bremen

Seenotkreuzer Georg Breusing

Typ: Seenotkreuzer

Klasse 26-Meter-Klasse der DGzRS

Werft: Abeking & Rasmussen, Lemwerder

Taufe: 29. Mai 1963

Stapellauf: 1963

Außerdienststellung 1. Juli 1988

Verbleib Museumsschiff / Emden

Seenotkreuzer Hertha Jeep (DGzRS-interne Bezeichnung SRB 51)

Typ: Seenotrettungsboot

Klasse 9,5-m-Klasse

Werft: Schiffs- und Bootswerft Fr. Schweers, Berne-Bardenfleet/Weser,

Baujahr: 1999

Taufe: 11. Dezember 1999

Betreiber: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Flagge: Deutschland

Staatsbesuch von Wolodymyr Selenskyj in Berlin

Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm
Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm


Deutschland und Ukraine vertiefen strategische Partnerschaft

Am 28. Mai 2025 empfing Bundeskanzler Friedrich Merz den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem offiziellen Staatsbesuch in Berlin. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit, die wirtschaftliche Kooperation sowie gemeinsame Anstrengungen für einen Waffenstillstand im anhaltenden Konflikt mit Russland.

Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm
Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm

Empfang mit militärischen Ehren

Bundeskanzler Merz begrüßte Präsident Selenskyj mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Anschließend führten beide Staatsmänner Gespräche über die aktuelle Lage in der Ukraine und die Rolle Deutschlands in der Unterstützung des Landes. Merz betonte dabei die Bedeutung der deutsch-ukrainischen Beziehungen und kündigte an, diese weiter zu vertiefen.

Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm
Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm

Gemeinsame Pressekonferenz und Sicherheitsabkommen

In einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten Merz und Selenskyj, dass Deutschland und die Ukraine ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen ausbauen wollen. Ein zentrales Thema war die militärische Unterstützung: Deutschland sagte der Ukraine weitere Hilfen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro zu, insbesondere zur Stärkung der Luftverteidigung und der gemeinsamen Produktion von weitreichenden Raketen. Diese sollen sowohl in der Ukraine als auch in Deutschland gefertigt werden, um die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine nachhaltig zu stärken.

Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm
Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm

Darüber hinaus vereinbarten beide Länder, gegen Jahresende erneut Regierungskonsultationen abzuhalten, um die bilaterale Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Auch die wirtschaftliche Kooperation soll ausgebaut werden, insbesondere im Hinblick auf den Wiederaufbau der durch den Krieg zerstörten Infrastruktur in der Ukraine.

Treffen mit Bundespräsident Steinmeier

Neben den Gesprächen mit Bundeskanzler Merz traf Präsident Selenskyj auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. In dem Treffen wurde die enge Partnerschaft zwischen Deutschland und der Ukraine hervorgehoben und die gemeinsame Verantwortung für Frieden und Stabilität in Europa betont.

Sicherheitsmaßnahmen in Berlin

Der Besuch von Präsident Selenskyj führte zu umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen in der deutschen Hauptstadt. Rund 2.400 Polizisten waren im Einsatz, um die Sicherheit des ukrainischen Staatsoberhaupts zu gewährleisten. Es kam zu Straßensperrungen, verstärkter Polizeipräsenz und Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere im Bereich des Regierungsviertels.

Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm
Staatsbesuch des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selensky in Berlin am 28.05.2025 © Ulrich Stamm

Reaktionen aus Russland

Die Zusagen Deutschlands stießen in Moskau auf scharfe Kritik. Kremlsprecher Dmitri Peskow warf der Bundesregierung Kriegstreiberei vor und bezeichnete die Unterstützung als Provokation, die die Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Konflikts untergrabe.

Der Staatsbesuch von Präsident Selenskyj in Berlin markiert einen weiteren Meilenstein in den deutsch-ukrainischen Beziehungen. Deutschland bekräftigt seine Unterstützung für die Ukraine sowohl militärisch als auch wirtschaftlich und setzt ein deutliches Zeichen für Solidarität und Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten. 

Die Night of the Proms 2025 bringt Musiklegenden nach Deutschland

Alice Cooper © Ulrich Stamm
Alice Cooper © Ulrich Stamm


Rock, Soul und Klassik auf einer Bühne in Hannover am 4.Dezember 2025

Wenn sich Rockgitarren mit Geigenklängen vereinen, Soul-Stimmen mit Chören verschmelzen und Klassiker der Musikgeschichte mit Pop-Hymnen ein neues Klanggewand erhalten, dann ist es wieder so weit: Die Night of the Proms 2025 geht auf Tour – mit einer spektakulären Künstlerbesetzung, die keine Wünsche offenlässt.

In diesem Jahr trifft Rock-Ikone Alice Cooper auf New-Wave-Legende Midge Ure, Deutschpop-Sänger Michael Schulte auf Soul-Sensation Joss Stone, und Australiens Stimmwunder Vanessa Amorosi auf das dänische Percussion-Phänomen Safri Duo. Begleitet werden sie von einem klassischen Sinfonieorchester, einem Chor sowie einer hochkarätigen Band – das Erfolgsrezept der Proms bleibt bestehen: Klassik trifft Pop, Leidenschaft trifft Perfektion.

Eine musikalische Zeitreise der Extraklasse

Was 1985 in Belgien begann, ist heute eines der erfolgreichsten Crossover-Konzepte Europas. Die Night of the Proms schafft es Jahr für Jahr, Brücken zu schlagen – zwischen Generationen, Genres und Kulturen. Weltbekannte Pop-Acts performen ihre größten Hits in opulenter orchestraler Begleitung, eingebettet in Werke von Beethoven, Mozart oder zeitgenössischen Komponisten. Das Ergebnis: ein emotionales Live-Erlebnis mit Gänsehautgarantie.

Die Künstler im Überblick:

  • Alice Cooper, der Godfather des Schockrocks, bringt mit Hits wie “Poison” und “School’s Out” düsteren Glamour und kraftvolle Bühnenshow in die Hallen.
  • Midge Ure, Mastermind von Ultravox und Mitinitiator von Band Aid, steht für emotionale 80er-Klassiker wie “Vienna” – perfekt für orchestrale Arrangements.
  • Michael Schulte, einer der erfolgreichsten deutschen Singer-Songwriter der letzten Jahre, sorgt mit gefühlvollen Popsongs für moderne Klangfarben.
  • Joss Stone, die britische Soulqueen, beeindruckt mit ihrer warmen Stimme und charismatischen Bühnenpräsenz.
  • Vanessa Amorosi, bekannt durch “Absolutely Everybody”, kehrt mit neuer Power auf die Proms-Bühne zurück.
  • Safri Duo verwandelt mit Schlagkraft und Elektronik jeden Konzertsaal in ein vibrierendes Rhythmus-Spektakel.

Musik, die verbindet

Die Night of the Proms 2025 verspricht mehr als ein Konzert – sie ist ein audiovisuelles Gesamterlebnis. Sie steht für künstlerische Vielfalt, musikalische Qualität und die verbindende Kraft der Musik. Ob Klassikliebhaber, Rockfan oder Pop-Hörer: Hier kommen alle auf ihre Kosten.

Tickets sind ab sofort unter www.eventim.de erhältlich. Weitere Infos, Tourdaten und Videos finden Sie unter www.notp.com.

Abschied von St. Petri: Pastorin Rita Klindworth tritt in den Ruhestand

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Pastorin Rita Klindworth wurde in den Ruhestand verabschiedet.

HANNOVER. Am letzten Sonntag im Mai predigte Pastorin Rita Klindworth zum letzten Mal von der Kanzel in der altehrwürdigen St. Petri-Kirche in Döhren. Dann entpflichtete Karl Ludwig Schmidt (Superintendent im Amtsbereich Nord-West) anstelle der erkrankten eigentlich zuständigen Superintendentin Meike Riedel die Döhrener Pastorin von ihren seelsorgerischen Aufgaben. Nach rund neun Jahren in der St. Petri-Gemeinde hat Rita Klindworth die gesetzliche Altersgrenze erreicht und tritt in den Ruhestand. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes verabschiedete die Gemeinde ihre Pastorin.

Viele Dankensworte fielen an diesem Nachmittag. Und neben Gebeten und einer Ansprache waren diese zwei Stunden mit viel schöner Musik ausgefüllt. Der Kinderchor der Gemeinde trat als kleine Engel auf, die Mitglieder Kantorei und des Projektchors sangen, es gab ein Orgelsolo und natürlich war der gemeindeeigene Posaunenchor ebenfalls mit dabei.

„Es waren wirklich große Fußstapfen, die Rita Klindworth bei Ihrem Amtsantritt 2016 in St. Petri vorfand. Ich vermute aber, Sie wird ihrem Nachfolger nun mindestens ebenso große Fußstapfen hinterlassen“, würdigte Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner die scheidende Pastorin in einem Grußwort im Namen des Bezirksrates Döhren-Wülfel.  Kellner: „Von Anfang an hat sie sich hier im Stadtbezirk weit über ihren eigentlichen Wirkungskreis in der Gemeinde mit eingebracht. Sie war eine ganz regelmäßige Teilnehmerin der Stadtteilrunde und später der Nutzertreffen im Quartierstreff und hat sich dabei mit ganz vielen unterschiedlichen Stadtteilakteuren vernetzt. Nicht nur wir vom Bezirksrat haben sie dabei immer als neugierig, interessiert, ideenreich und hilfsbereit erlebt.“

Von ihrer Gemeinde bekam Rita Klindworth als Abschiedsgeschenk eine Hängematte. Aber ob sie sich darin ausruhen wird? Bezirksbürgermeisterin Kellner: „Wir wünschen ihr viel Freude in ihrem nun beginnenden Ruhestand, der, da bin ich mir ziemlich sicher, in ihrem Fall wohl eher ein Unruhestand werden wird.“

Niedersachsen hat neuen MP

Olaf Lies nach einer Podiumsdiskussion beim Kirchentag in Hannover
Olaf Lies nach einer Podiumsdiskussion beim Kirchentag in Hannover - © Foto: Lothar Schulz 2025

Olaf Lies vom Niedersächsischen Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt


HANNOVER. Nach 12-jähriger Amtszeit hatte der 66-Jährige Stephan Weil Anfang April seinen Rücktritt als Ministerpräsident des Landes Niedersachsen bekanntgegeben und dafür persönliche Gründe genannt. Am gestrigen Montagabend wurde Hannovers ehemaliger Stadtkämmerer und Oberbürgermeister nun als Ministerpräsident mit einer Serenade – einem militärischen Zeremoniell – vor dem Neuen Rathaus feierlich verabschiedet (Stadtreporter berichtete).

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Stephan Weil im Neuen Rathaus beim Empfang zur Eröffnung des Kirchentages in Hannover – © Foto: Lothar Schulz 2025


Heute nun hat der Niedersächsische Landtag den neuen Ministerpräsidenten gewählt. Als einziger Kandidat war Olaf Lies (SPD) – Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung – angetreten und hatte erwartungsgemäß im ersten Wahlgang die erforderliche Stimmenzahl für die Wahl zum neuen Ministerpräsidenten erreicht. Bei der Wahl erhielt Lies eine Mehrheit von 80 Stimmen, 74 Stimmen waren erforderlich. Rot-Grün verfügt im Niedersächsischen Landtag mit 81 von 146 Abgeordneten über eine stabile Mehrheit. 144 Abgeordnete hatten in geheimer Wahl ihre Stimme abgegeben. Ein Abgeordneter der Grünen fehlte bei der Abstimmung entschuldigt. Ein Stimmzettel war ungültig. Nach der Wahl erklärte Lies in einem ersten Statement: „Ich wünsche mir ein selbstbewusstes Niedersachsen mit Menschen, die froh und glücklich und stolz sind, hier zu leben“. Im Anschluss an seine Vereidigung gab der neue Ministerpräsident vor dem
Landtagsplenum seine erste Regierungserklärung ab.

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Olaf Lies im Neuen Rathaus beim Empfang zur Eröffnung des Kirchentages in Hannover – © Foto: Lothar Schulz 2025