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Samstag, Mai 2, 2026

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Heute vor 75 Jahren starb Heinrich Mann

Grab Heinrich Manns auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin
Grab Heinrich Manns auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin - © Foto: Lothar Schulz 2025

Heinrich Mann: Schriftsteller und Rebell


BERLIN. Der deutsche Schriftsteller Luiz Heinrich Mann wurde 1871 als Sohn eines Kaufmanns in Lübeck geboren. Als Heinrich 13 Jahre alt ist, beschließt er, Schriftsteller zu werden. In den folgenden Jahren schreibt er Gedichte und Theaterstücke. Der Vater findet sich damit ab, dass sein Erstgeborener Sohn nicht Kaufmann und damit auch nicht der Firmenerbe werden wird. Er will Heinrich zu einem Jura-Studium drängen. Heinrich aber sträubt sich und verlässt das Gymnasium 1889 ohne Abschluss. Im Herbst des Jahres beginnt er eine Lehre als Buchhändler in Dresden – ein Kompromiss mit seinem Vater. Aber auch diese Ausbildung bricht er ab und geht 1890 für zwei Jahre als Volontär zum S. Fischer Verlag nach Berlin. Im Alter wird Heinrich Mann berichten, dass sein Vater ihm kurz vor dem Tod die literarische Laufbahn erlaubt habe. Im August 1914 heiratet er die Prager Schauspielerin Maria Kanová, 1916 wird ihre Tochter Henriette Maria Leonie geboren. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und in den ersten Kriegsjahren wendet sich Heinrich verstärkt sozialkritischen Themen zu und
entwickelt sich zum Mittelpunkt der bürgerlichen Opposition und zum Kriegsgegner. Darüber zerstreitet er sich mit seinem Bruder Thomas, der den Feldzug befürwortet und verherrlicht. Die Nachkriegsjahre sind Heinrich Manns erfolgreichste Jahre. Im 1918 erscheint „Der Untertan“ als Buch und wird sein größter Erfolg. In dem Roman rechnet Mann mit dem Kaiserreich ab und gilt fortan als Vorreiter der Revolution und Vertreter der Deutschen Kultur. Bis 1928 wohnt Heinrich mit Maria und seiner Tochter gemeinsam in München, dann trennt er sich von seiner Frau und geht nach Berlin. 1930 verfilmt Regisseur Josef von Sternberg Heinrich Manns Roman „Professor Unrat“ – mit Marlene Dietrich und Emil Jannings in den Hauptrollen. Anfang 1933 unterzeichnet er einen Appell zu einer Vereinigung von SPD und KPD gegen die NSDAP – gemeinsam mit Käthe Kollwitz und Albert Einstein. Er redet und schreibt gegen den Antisemitismus und für die Demokratie. 1933 zerstören die Nazis öffentlich auch seine Bücher. Im Jahr 1940 flüchtet er mit seiner zweiten Frau Nelly und einigen anderen Literaten über Spanien nach Portugal. Die deutsche Staatsbürgerschaft war ihm schon vor längerer Zeit entzogen worden. Von den Nazis anfangs verschont, hatte inzwischen auch sein Bruder Thomas Deutschland verlassen und war nach Amerika emigriert. In den USA organisierte Thomas Pässe und Visa, sodass die Flüchtlinge im November 1940 die Schiffsreise in die USA antreten konnten. Während Thomas Manns Werke übersetzt werden und er in den USA beruflich erfolgreich ist, läuft es für seinen älteren Bruder Heinrich schlecht. Seine Bücher werden kaum übersetzt und er bleibt als Schriftsteller nahezu unbekannt. Gleichwohl bleibt das Gesamtwerk von Heinrich Mann, das geprägt ist von gesellschaftskritischen Intentionen fester Bestandteil der deutschen Literatur des 20 Jahrhunderts. Seine Werke sind oft Satiren auf bürgerliche Scheinmoral, darunter befinden sich auch klar antifaschistische und prodemokratische Texte. Im Jahr
1949 – die Deutsche Demokratische Republik wurde gerade gegründet – erhält Heinrich Mann die Berufung zum Präsidenten der neuen Dichterakademie in der Akademie der Künste zu Berlin. Bevor er diesen Posten annehmen kann, stirbt er am 11. März 1950 in Santa Monica. Begraben wurde Heinrich Mann auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin.

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Grab Heinrich Manns mit Gedenktafel für seine Frau Nelly auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin – © Foto: Lothar Schulz 2025

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Gedenktafel für Frau Nelly Mann –
Nelly Mann (geb. Emmy Johanna Westphal, auch Nelly Kröger; * 15. Februar 1898 in Ahrensbök; † 17. Dezember 1944 in Los Angeles) war die zweite Ehefrau des Schriftstellers Heinrich Mann –
© Foto: Lothar Schulz 2025

Auf der grauen Donau

Tender Donau (A 516) im Hafen von Stralsund
Tender Donau (A 516) im Hafen von Stralsund - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Drei Marineschiffe machen im Hafen von Stralsund fest


STRALSUND. Am letzten Wochenende machten drei Boote der Bundesmarine am Stralsunder Getreidehafen fest. Die drei 100 Meter langen Versorgungsschiffe, auch Tender genannt, tragen die Namen Werra, Mosel und Donau. Die drei von insgesamt sechs Schiffen der Klasse 404, auch bekannt als Elbe-Klasse, sind Teil des „Versorgungsrückgrats“ der Marine und gehören zum Unterstützungsgeschwader der Flotte. Als Tender versorgen sie kämpfende Einheiten wie Minenjagdboote auf See mit Kraftstoff, Wasser, Lebensmitteln, Ersatzteilen und Munition. Am Sonnabend (08.03.) und Sonntag (09.03.) hatten Interessierte die Möglichkeit im Rahmen der Aktion „Open Ship“ an Bord der Donau zu kommen und das Schiff und Besatzungsmitglieder kennenzulernen. „Ich freue mich auf gute Gespräche bei unserem Open Ship mit den Menschen aus Stralsund und Umgebung, aber auch mit Touristen aus ganz Deutschland, die genau wie wir vor Stralsunds traumhafter Kulisse anlegen dürfen“, so Fregattenkapitän Stefan Meier-Neuhold, Kommandeur des Unterstützungsgeschwaders. Die Bundesmarine konnte sich über regen Besucherandrang freuen und Besatzungsmitglieder der Donau beantworteten die zahlreichen Fragen der BesucherInnen. Der Kapitän des Schiffes, Korvettenkapitän Stefan Huber, demonstrierte interessierten BesucherInnen mit welchen Handbewegungen Hubschrauber zur Landung auf dem Flugdeck eingewiesen werden. Auf allen Tendern der Elbe-Klasse können auf dem Flugdeck Hubschrauber bis zur Größe eines NHNATO-Helicopter-90 NTHNaval Transport Helicopter Sea Lion landen und starten. Sie erweitern mit Lasttransport die Versorgungskapazität und helfen notfalls mit Rettungsflügen. Nach Angaben der Bundeswehr sind die drei Boote derzeit drei Wochen lang für die Einsatzausbildung auf der Ostsee unterwegs. Das Anlegen in Stralsund solle der Entspannung der Mannschaft dienen und auch dazu, die Marinetechnikschule Parow im Landkreis Vorpommern-Rügen zu unterstützen. Die dort ausgebildeten Soldatinnen und Soldaten könnten auf den Tendern praktische Erfahrung als Decksmeister sammeln.

Einige Angaben zur Donau:

Name: Donau

Typ: Tender Klasse 404

Elbe-KlasseKennung: A 516

Werft: Kröger-Werft, Rendsburg

Indienststellung: 15. November 1994

Rufzeichen: DRHO

Flagge: Deutschland

Heimatkafen: Kiel



Bald ist Premiere: Am nächsten Wochenende kommen die „Hausfreunde“ in das Freizeitheim Döhren

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HANNOVER. Wer am Sonnabend, den 15. März, ab 16 Uhr das neue Theaterstück „Hausfreunde“ auf der Bühne im Freizeitheim Döhren miterleben will, muss sich sputen. „Für diese Vorstellung sind wir – fast – ausverkauft“, erzählt Theaterleiter Peter Gärtner vom Südstädter Komöd‘chen. Ausreichend Karten gibt es aber auf jeden Fall noch für die Premiere am Freitagabend, den 14. März um 19:30 Uhr, und für die Aufführung am Sonntag, den 16. März, ebenfalls um 16 Uhr.

Worum geht es in der neuesten Produktion mit einem Werk des bekannten Theaterautors Lewis Eastermann alias Charles Lewinsky? Peter Gärtner. „Es ist eine herrliche Komödie mit mehr oder weniger Liebelei.“ Und er zählt auf:

  • Zwei langjährige Freundinnen, Doris und Gretel
  • Ein Mann aus ihren vergangenen Tagen. Dieser gewisse Alfredo steht plötzlich vor der Wohnungstür
  • Hinzu gesellen sich noch einige unerwartete Besucher

Heute war Kostümprobe und das turbulente Stück spulte mit einer kleinen Pause schon einmal über die Bühnenbretter. Regisseurin Gabriele Dragon war hoch zu frieden. Nur an ein paar Kleinigkeiten wolle sie noch feilen, sagte sie. Und sie musste den Text einer gewissen Minouche Steinmann über das „Off“ hinzusprechen. Denn die für diese Rolle auserkorene Schauspielerin war zur Probe kurzfristig erkrankt und will sich bis zur Premiere auskurieren.

Insgesamt sechs aktive Hobbyschauspieler werden am kommenden Wochenende auf den Brettern, die die Welt bedeuten, stehen. Birgit Ehrlinspiel und Marion Schöbel spielen die beiden alten Freundinnen Doris und Gretel, Andrea Schäfer tritt als Minouche auf, die männlichen Rollen des Hausfreundes Fredy und des Hausverwalters Kienlein werden von Michael Köpper und Harry Lion übernommen.

Wer am nächsten Wochenende keine Zeit hat, bekommt am darauffolgenden Freitag, Sonnabend und Sonntag (21., 22. und 23. März) noch einmal die Gelegenheit, sich köstlich an einem Abend (Freitag) oder einem Nachmittag (Sonnabend, Sonntag) zu amüsieren. Dann öffnet sich um 19:30 Uhr bzw. um 16 Uhr erneut noch dreimal der Vorhang und der Hausfreund kann mit seinem Köfferchen kommen.

Der Vorverkauf mit Karten für 15,00 € startet ab sofort bei Suat Kaya Schreibwaren in Hannover-Döhren. Das Geschäft befindet sich direkt vis-à-vis der U-Bahn-Haltestelle „Peiner Straße“ an der Hildesheimer Straße 268 in 30519 Hannover, Tel.: 0511-83 58 55.

Der Eintritt an der Abendkasse kostet pro Karte 17,00 €, mit HannoverAktivPass 8,50 €.  Über YesTicket können ebenfalls verbindliche Vorabbuchungen für den Abendkassenpreis von 17,00 € getätigt werden.

Sonderausstellung im Landesmuseum beschäftigt sich mit „Frauenbildern“

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Fotografin Julia Krahn führte persönlich durch ihre Ausstellung

HANNOVER. Pünktlich am internationalen Frauentag öffnete heute Vormittag (8. März) eine neue Sonderausstellung im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover ihre Pforten. In den „KunstWelten“ in der oberen Etage sind nun bis 17. August 2025 die „Frauenbilder“ der 1978 in Jülich geboren Künstlerin Julia Krahn zu sehen.

 „Historische Ölgemälde treffen auf zeitgenössische Fotografien und was auf den ersten Blick unterschiedlich erscheint, entwickelt sich in der Begegnung zu einem Dialog“, heißt es dazu in einer Ankündigung. Krahn hat die Sonderausstellung selbst kuratiert und die geschichtsträchtigen Gemälde mit eigenen Fotografien – zum Teil handelt es sich um Selbstporträts – kombiniert.

Bevor die Künstlerin selbst die Besucher der Vernissage durch die Ausstellung führte, eröffnete Museumsdirektorin Prof. Dr. Katja Lembke zusammen mit Julia Krahn und der ev.-luth. Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr sowie der Präsidentin der Klosterkammer, Dr. Thela Wernstedt, mit einer kleinen Podiumsdiskussion die neue Bilderschau. Die Klosterkammer hat die Sonderausstellung mit gefördert. Julia Krahn arbeitet noch analog mit Großformatkameras. Deshalb sei auf einigen Aufnahmen auch noch das Auslösekabel zu sehen, erzählte sie.

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Vernissage mit Podiumsdiskussion: v.l.: Dr. Thela Wernstedt, Dr. Petra Bahr, die Künstlerin Julia Krahn und Museumsdirektorin Prof. Dr. Katja Lembke .

Ein Teil der Südschnellweg-Hochstraße ist schon weg

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In der Willmerstraße wurde bereits ein Teil der alten Südschnellwegtrasse abgerissen.

HANNOVER. Die Bauarbeiten für den Südschnellweg-Tunnel im Stadtteil Döhren gehen voran. Inzwischen ist bereits ein Teil der alten Schnellweg-Hochstraße von der Schützenallee bis hinein in die Willmerstraße bereits verschwunden. Der Rest der Südschnellwegbrücke folgt in den nächsten Wochen. Erst wenn die bisherige Hochstraße vollständig beseitigt ist, kann mit dem Bau des zukünftigen Tunnels begonnen werden.

Beim Kaffeeklatsch des SoVD ging es um Frauenpower

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Ratsfrau Anja Schollmeyer mit Dirk Battke, dem Vorsitzenden des SoVD Hannover-Süd

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder des Sozialverbandes Deutschland – Ortsverband Hannover-Süd (SoVD) zu einem genussvollen Kaffeeklatsch im Café Kastagnette in Mittelfeld. Heute Nachmittag (6. März) ging es dabei nicht nur um Kaffee und Kuchen. Anja Schollmeyer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion in Hannover und Mitglied im Bezirksrat Döhren-Wülfel, schaute vorbei und sprach zum bevorstehenden internationalen Frauentag. Noch immer hinke das Lohnniveau von Frauen den entsprechenden Einkommen der Männer hinterher, noch immer würden die Betreuungslasten für andere Familienangehörige zu über 60 Prozent bei den Frauen liegen. Das führe trotz aller bislang erreichten Verbesserungen immer noch zu einer erheblichen Rentenlücke. Anja Schollmeyer: „Im Durchschnitt bekommen Frauen nur 47 Prozent der Rente eines Mannes.“ Und durch die Rechtspopulisten drohten Rückschritte insbesondere auch bei den Frauenrechten. „Wir müssen weiterkämpfen“, forderte Ratsfrau Schollmeyer alle Anwesenden auf.

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Anja Schollmeyer sprach beim SoVD

Die Prinzenstraße soll zu einem Schmuckstück werden

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Die Straßenbahngleise sind schon weg: Bauarbeiten in der Prinzenstraße.

HANNOVER. Der Umbau der Prinzenstraße ist in vollem Gange. Derzeit wird die bisherige Straße mit den zurückgebaut und die alten Straßenbahngleise entfernt. Im Anschluss wird die Stadtentwässerung mit Arbeiten beginnen und unter anderem eine neue Zisterne bauen. In Zukunft soll – Fachbegriff „Schwammstadt“ hier möglichst viel von anfallendem Regen- bzw. Oberflächenwasser vor Ort aufgenommen und gespeichert und nicht in die Kanalisation abgeleitet werden.

Es handelt sich bei den derzeitigen Baumaßnahmen um vorbereitende Arbeiten für die geplante Umgestaltung der Prinzenstraße. Aus der bisherigen Verkehrsader insbesondere für Autos soll ein „Raum mit belebten Rändern, vielfältigem Gastronomieangebot und einladender Geste Richtung Schauspielhaus“ werden. Geplant ist auch eine Baumreihe, die die „historische, klassizistische Stadtachse bis zum Aegidientorplatz“ nachbilden soll.

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Bauarbeiten in der Prinzenstraße

Gestern Abend: Der Himmel über Hannover-Döhren

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Abendhimmel über Döhren

HANNOVER. Prächtiges Farbenspiel am Himmel: Die untergehende Sonne färbte alles in rötlichen Tönen. Und die Kondenzstreifen der Flugzeuge sorgten für ein schönes grafisches Muster.

Kulturinitiative und Freizeitheim feierten Jubiläum: Zum 20. Male gab es „Kunst und Handwerk“ in Döhren

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Diana Koval eröffnet den Kunst- und Handwerkermarkt in Döhren musikalisch

HANNOVER. Tolles Jubiläum: Zum 20. Male öffneten sich am 2. März die Pforten für den Kunst und Handwerkermarkt im Freizeitheim Döhren. 28 Aussteller hatten ihre Stände aufgebaut, sechs von Ihnen waren schon bei der ersten Veranstaltung im Jahr 2003 mit dabei. Maria Hesse, die Vorsitzender der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld, die zusammen mit dem Freizeitheim diese jährliche Veranstaltung organisiert, blickte in ihrer Eröffnungsansprache zurück: „Es begann alles am 16. März 2003. An diesem Tag wurde die erste Ausstellung durchgeführt, organisiert von Gudrun Bialas“, erzählte sie. Gudrun Biales war auf der Jubiläumsschau ebenfalls wieder mit einem Stand vertreten.

Im Lauf der vergangenen Jahrzehnte musste die Veranstaltung „Kunst & Handwerk“ nur zweimal pausieren. Zumindest einmal hatte dafür das Corona-Virus gesorgt.

Auch im 20. Jahr gab es an den Tischen der Aussteller viel zu stöbern und natürlich käuflich zu erwerben. Maria Hesse: „Von selbst hergestellten Pralinen, Puppen, Textilien und Textildesign bis hin zu Schmuck, Keramik und Florales finden wir heute hier viele schöne Dinge.“ „Schauen Sie sich um“, forderte Hesse die schon zu Beginn zahlreichen Besucher auf.

Musikalisch wurde der Start in die Kunsthandwerksschau von der 16jährigen Diana Koval aus Döhren mit der Geige. Diana Koval stammt aus der Ukraine und begann dort bereits mit sechs Jahren Geige zu spielen. Seit 2021 studiert sie zunächst in Kiew am Lysenko-Musiklyzeum, seit 2022 ist sie Studentin am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter der Musikhochschule in Hannover.

Die Funkenartillerie feierte Döhren Alaaf: Polizeipräsidentin von der Osten ist neue Ordensritterin

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Verleihung des Ordens "humoris causa" an Gwendolin von der Osten

HANNOVER. Es ist unbestritten einer der Höhepunkte im Karneval von Döhren-Wülfel: Die Verleihung des Ordens „humoris causa“ durch die Funkenartillerie Blau-Weiß. Diesjährige Ordensritterin ist seit dem 1. März nun Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Hannover. Funkenartillerie-Präsident Martin Weber überreichte ihr während der Prunksitzung „Döhren Alaaf“ den Orden und setzte ihr die Senatorenkappe auf. „Ob Norden, Süden, Westen, Osten, Gwendolin ist die Beste für den Posten“, reimte Regionspräsident Steffen Krach, der als Ordensritter des Vorjahres die Laudatio auf die neue Preisträgerin hielt. Die Polizeichefin konterte ebenfalls mit einer launigen Rede und hatte in der Bütt sogar den Verkehrskasper mitgebracht.

Mehrere Stunden dauerte das Programm auf der Bühne im Hangar No. 5 in Wülfel. Pünktlich um 19:11 Uhr marschierten die aktiven Karnevalisten der Funkenartillerie Blau-Weiß vor dem Elferrat auf und Vereinspräsident Martin Weber eröffnete den karnevalistischen Reigen. “Unsere Welt ist bunt, nicht braun“, betonte er, bevor er die Regentschaft an den vereinseigenen Prinz Karneval Benjamin I. übergab. Seine Tollität Prinz Bejamin bedankte sich in seiner Antrittsrede bei den Aktiven auf der Bühne und bei den vielen Helfern im Hintergrund. „Ihr alle seid die Helden des Karnevals“, sagte er.

Viel Applaus bekamen die Tanzgarden – von den ganz kleinen „Krümeln“ bis zur Prinzengarde  – und natürlich auch die Tanzmariechen Anna Clarkson, Alira Achilles und Viktoria Koch. Bei dem Tanz des Kindermariechens Viktoria fieberte Prinz Bejamin besonders mit. Schließlich tanzte vor ihm seine Tochter. Auch das Prinzenpaar hatte anscheinend viel Freude an dem Besuch bei den Blau-Weißen. Prinz Edward I und Prinzessin Vivian I. nahmen sich Zeit, um das Programm auf dem Prinzen-Dreierthron zu verfolgen und enterten dann sogar erneut die Bühne, tanzten einfach bei „Music & Dance Group“ mit.