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Hannover Nachrichten vom 9.Juni 2023

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HANNOVER.

Ergänzung zum Abschlussfest der Präventionswoche in Herrenhausen-Stöcken 

Die Polizeidirektion Hannover und das Stadtteilzentrum Stöcken veranstalten vom 12. bis 17. Juni eine ganze Woche zu verschiedenen Themen der Prävention. An unterschiedlichen Tagen der Woche gibt es Angebote sich zu informieren oder an Maßnahmen und Aktionen zur Vorbeugung und zum Schutz teilzunehmen oder reinzuschnuppern. So finden sich auch Antworten zu „Wie schütze ich mich vor Betrug und Einbruch? Wie trete ich selbstbewusst auf? Wie bewege ich mich sicher durch den Verkehr oder Was trägt zur Gesundheit bei?“

Am Sonnabend, 17. Juni, findet von 15 bis 18 Uhr der große Aktionsmarkt „Prävention“ auf dem Vorplatz des Stadtteilzentrums Stöcken, Eichsfelder Straße 101 und dem Stöckener Markt statt.

Nach der Eröffnung durch den Bezirksbürgermeister Lukas Mönkeberg können sich Besuchende auf dem Vorplatz des Stadtteilzentrums Stöcken, Eichsfelder Straße 101 informieren und selbst ausprobieren. Ist der Blutdruck o.k., wie ist eigentlich die Sicht aus einem LKW-Fahrerhaus heraus oder kann auch ich 1. Hilfe leisten?

Auf einem Parcours der Verkehrswacht Hannover können Pedelecs und E-Scooter ausprobiert werden und die Polizei geht gemeinsam mit Kindern auf Spurensuche und nimmt Fingerabdrücke. Währenddessen präsentieren Schüler*innen der Grundschule Entenfangweg in einer besonderen Ausstellung ihr Projekt „Sicherer Schulweg“ im Foyer des Stadtteilzentrums.

Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Hannover zeigt um 15.30 Uhr und um 17 Uhr ihr Programm und Spiel und Spaß gibt es ebenso auf der Hüpfburg, beim Kinderschminken und bei einer Buttonaktion.


Lernhäuser und Campus: Stadt feiert Grundsteinlegung für neuen Gebäudekomplex der IGS Büssingweg

Die Landeshauptstadt Hannover baut in den kommenden Jahren für etwa 78 Millionen Euro einen neuen Schulkomplex für die IGS Büssingweg (Stadtteil Vahrenwald). Oberbürgermeister Belit Onay hat heute im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den Grundstein für dieses Vorhaben gelegt. Voraussichtlich Anfang 2026 kann der Schulneubau durch die dann bis zu 1.215 Schüler*innen und rund 100 Lehrkräfte bezogen werden. Die Gesamtanlage wird voraussichtlich 2027 fertiggestellt.

„Diese Grundsteinlegung ist ein wichtiger Meilenstein für diese noch relativ junge Gesamtschule. Künftig bietet die Einrichtung modernste Lernbedingungen. Darauf können sich alle freuen. Auch für den gesamten Stadtteil Vahrenwald ist dies ein bedeutendes Bauprojekt“, sagte Oberbürgermeister Onay bei der Grundsteinlegung. Er hob hervor: „Es ist von großem Vorteil, dass die Schule während der Bauzeit nicht umziehen muss, sondern den Betrieb auf dem Grundstück selbst fortsetzen kann, auch wenn es mit Einschränkungen und Belastungen im Alltag verbunden ist.“

Der Neubau für die künftig komplett fünfzügige IGS Büssingweg mit den Sekundarstufen I und II wird in dreigeschossiger Massivbauweise errichtet. Dafür werden die bisher bestehenden Gebäude bis auf die Mensa in zeitlich gestaffelter Reihenfolge rückgebaut. Um den Schulbetrieb für die Bauzeit ausgliedern zu können, hat die Stadt bereits im vergangenen Jahr eine Holzmodulanlage mit zwölf Klassenräumen und fünf Fachräumen errichtet. Dies ist möglich, weil sich der zukünftige Komplex um einen Campus südlich der 2013 errichteten Mensa und entlang der Melanchthonstraße konzentriert. Der Entwurf gruppiert drei Lernhäuser und einen Fachklassentrakt windmühlenartig um eine große Halle, die gleichzeitig Aula, Ganztagsbereiche und Schülercafeteria beherbergt. Dieses Lerncluster-Konzept prägt die signifikante Form des Gebäudevolumens und ist sowohl innen wie auch von außen klar erkennbar.

Zudem entstehen eine Dreifeld- und eine Einfeld-Sporthalle mit Tribüne und Zuschauerbereich für 280 Besucher*innen sowie mit Foyer und Aufzug, die auch Vereinen in den Abendstunden und am Wochenende zur Verfügung stehen. Die Konzentration des Gebäudevolumens auf dem südlichen Teil des Schulgrundstücks unterstützt die einfache Orientierung, kurze Wege und gute Sichtbeziehungen. Damit wird auch Barrierefreiheit signifikant gefördert. Gleichzeitig wird im Außenraum, nördlich vom neuen Campus, viel Platz für Bewegungsflächen und Außensportanlagen frei. Der für die Fassade verwendete Ziegel ist blassrot bis leicht gelb.

Großzügige Lernlandschaften

Um das moderne pädagogische Konzept einer Integrierten Gesamtschule räumlich umzusetzen, werden verschiedene Aufenthaltsqualitäten geschaffen. Vorgesehen sind großzügige Lernlandschaften pro Jahrgangscluster. Fünf Klassenräume gruppieren sich um eine sogenannte Lernmitte und bilden zusammen eine Schulheimat für 150 Schüler*innen. Mit angegliederter Lehrerstation, Differenzierungsräumen, einer eigenen Teeküche und eigener genderneutralen Sanitäranlage entsteht ein großer Gemeinschaftsraum, der von allen überall genutzt werden kann und die Stringenz von Klassenaufteilungen aufhebt. Unterstützt wird dieses freie selbstständige Lernen – mit Lehrer*innen vor allem mit beratender und unterstützender Funktion – durch eine zeitgemäße digitale Ausstattung der Schule und flächendeckender schneller WLAN-Anbindung.

Aufgelockerte Struktur im Außenbereich

Vor dem Haupteingang der Schule an der Kreuzung Melanchthonstraße/Guts-Muths-Straße entsteht ein großzügiger Platz, der sich zum Stadtteil öffnet. Der Außenbereich der Schule ist künftig geprägt durch eine aufgelockerte Struktur, die von Vegetationsflächen durchzogen wird. Neue Pflanzungen ergänzen die Bestandsbäume und werden künftig zusätzlich für Schatten, Kühle und Grün auf dem Campusplatz sorgen. Auf dem gesamten Gelände verteilt werden Kletter-, Fitness- und Turngeräte angeboten für Spiel- und Sportaktivitäten.

Im nördlichen Bereich des Schulgrundstücks werden eine 100-Meter-Laufbahn und eine Weitsprunggrube angelegt. An der Sporthalle ergänzt ein Sandfeld für Beachvolleyball und Beachhandball das Bewegungsangebot.

Um den Schüler*innen das Gärtnern und den Naturschutz näher zu bringen, wird ein Schulgarten mit unterfahrbaren Hochbeeten und einer unterfahrbaren Bank-Tischkombination ausgestattet. Nördlich und westlich des Haupteingangs sowie am Eingang der Sporthalle werden insgesamt 300 Fahrradstellplätze mit Anlehnbügeln angeboten, davon 240 überdacht.

Effizienzgebäude

Das Gebäude wird nur 40 Prozent Primär­energie benötigen und ist damit dann ein sogenanntes „Effizienzgebäude 40“. Damit erfüllt es die Anforderungen an die Nachhaltigkeit: Für den Bau der Schule erhalten wir deshalb einen Zuschuss aus KfW-Bundesmitteln in Höhe von knapp 7 Millionen Euro.

Die Wärmeversorgung erfolgt durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz. Lüftungstechnisch wird die neue Schule dezentral mit drei Technikzentralen auf dem Dach versorgt. Durch Nachtauskühlungsklappen, zuschaltbarer Lüftungsanlage auch im Sommer und außenliegenden Sonnenschutz wird einer Überhitzung der Räume entgegengewirkt. Hohe Räume und gute Wärmespeicherung durch freiliegende Betondecken sollen für ein gutes Raumklima sorgen. CO2-Ampeln werden vorsorglich zur Kontrolle eingebaut. Alle Klassenräume erhalten aus hygienischen Gründen ein Waschbecken und jedes Lerncluster einen Trinkbrunnen.

Die geplante Photovoltaik-Anlage auf den Dachflächen mit einer Gesamtleistung von circa 200 Kilowattpeak und einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern lässt auch Platz für intensive Dachbegrünung, die wesentlich zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Biodiversität beiträgt.

Nachhaltigkeit im Bau und Betrieb 

Sowohl während der Entstehungsphase als auch im späteren Betrieb wird auf weitere Nachhaltigkeitsaspekte Wert gelegt. So werden auch die Terrassen und Balkone, die jedem Lerncluster zugeordnet sind, begrünt und helfen somit besonders an der Oberstufenterrasse im ersten und zweiten Obergeschoss, bei hochsommerlichen Temperaturen Schatten zu spenden. Gleichzeitig werden die durch das hohe Verkehrsaufkommen an der Melanchthonstraße entstehenden Schall- und Feinstaubimmissionen gemindert. Die Retentionsdächer dienen der Rückhaltung und Verdunstung von Regenwasser, um die Einleitung ins Kanalsystem auf das Minimum zu begrenzen.

Durch die hauptsächliche Verwendung einer Stützenkonstruktion kann der Anteil von Stahlbeton reduziert werden. Dadurch ist auch eine flexible räumliche Anpassung bei späteren Umbauten möglich. Die Deckenkonstruktion besteht aus sogenannten Cobiaxdecken. Das sind Elemente, in die Hohlkörper eingelegt sind, sodass der Betonverbrauch reduziert wird. Außerdem wird in den Bereichen, in denen es möglich ist, recycelter Beton eingesetzt. Bei Baustahl wird möglichst sogenannter „grüner“ Stahl eingesetzt. Das ist Stahl, der mit Wasserstoff statt mit Kohlenstoff hergestellt wird. Das vermeidet Kohlendioxidemissionen. Auf Verbundmaterialien wird weitestgehend verzichtet, um möglichst viele Materialien bei einem späteren Rückbau wiederverwenden zu können.

Auf Empfehlung vom BUND werden spezielle Nistkästen in die Verblendfassade eingelassen, um auch diversen Vogelarten wieder einen Unterschlupf zu bieten.

Barrierefreiheit auf allen Ebenen

Die Schule wird durch schwellenlose Zugänge und zwei Aufzüge komplett barrierefrei nutzbar sein. Technische Einrichtungen, Oberflächen und Orientierungssysteme werden in allen Bereichen ein inklusives Umfeld schaffen. Ein Pflegeraum, eine E-Ladestation und barrierefreie Toiletten sind künftig auf allen Ebenen vorhanden. Alle Räume können auch dank sehr guter Akustik für inklusiven Unterricht genutzt werden. Arbeitsinseln auf dem Außengelände werden auch mit für Rollstuhlfahrer*innen unterfahrbaren Tischen ausgeführt. Zu den Haupteingängen der Schule und der Sporthalle führt jeweils ein taktiles Leitsystem aus Rillen- und Noppenplatten.

Zwischenlösung während der Bauphase

Der Neubau soll in einem Zuge zwischen 2022 und 2026 errichtet werden. Um bei laufendem Baubetrieb den Unterricht vor Ort aufrecht erhalten zu können, werden zunächst noch die nördlichen Teile der vorhandenen Schulgebäude sowie die temporäre Holzmodulanlage genutzt. Die zweigeschossige Anlage gleicht einem kleinen Dorf: Sie besteht aus zwölf Unterrichtsräumen mit Nebenräumen und fünf Fachräumen für Biologie, Physik, Musik und Kunst. Die Anlage ist so nachhaltig konzipiert, dass sie auch nach Einzug in den IGS-Neubau für andere Auslagerungen oder als eigenständige Schule weitergenutzt werden kann und soll.

Dem Abriss der alten IGS geht also ein abgestimmter Ablaufplan voraus, denn die knapp 950 Schüler*innen müssen auch während der voraussichtlich mehr als dreijährigen Bauphase weiter unterrichtet werden –  was kein leichtes Unterfangen ist, da weniger Platz sowohl im Gebäude als auch außerhalb zur Verfügung steht.

IGS Büssingweg

Die IGS Büssingweg ist 2010 aus zwei Schulen entstanden, der Geschwister-Scholl-Schule (Realschule) und der Karl-Jatho-Schule (Hauptschule). Die Gebäude entstanden in den 1960er Jahren und waren stark sanierungsbedürftig. Ein Neubau wurde schließlich als sinnvoller angesehen. 2013 erhielt die Schule ein neues Mensagebäude, das erhalten bleibt.

Die IGS Büssingweg ist eine von elf Integrierten Gesamtschulen im hannoverschen Stadtgebiet und eine gebundene Ganztagsschule. Das Kollegium umfasst rund 100 Lehrkräfte, ergänzt um Kolleg*innen der IGS List und der IGS Vahrenheide-Sahlkamp, die seit 2016 eine gemeinsame Oberstufe am Standort Büssingweg anbieten. Die IGS Büssingweg ist Talentschule des Sports und bietet das Fach „Darstellendes Spiel“ als fünftes Prüfungsfach und damit durchgehend bis zum Abitur. Ende 2022 hat die IGS Büssingweg im Rahmen der tiergestützten Pädagogik mit dem Einsatz eines Schulhundes begonnen. Alle pädagogischen Kräfte und das gesamte Verwaltungspersonal arbeiten gemeinsam, um einen der Leitsätze der IGS „Eine Schule für alle“ zu sein, mit Leben zu füllen.

Daten/Fakten kompakt:

Bauherrin: Landeshauptstadt Hannover (LHH)

Projektsteuerung: LHH, Fachbereich Gebäudemanagement

Architektur:    

  • Planung und Bauleitung: Feldschnieders + Kamprolf, Bremen
  • Innenarchitektur: Remke und Partner, Barsinghausen

Außenanlagen:

  • Projektsteuerung: LHH, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün
  • Planung: Linnea Landschaftsarchitektur Griebenow & Kruse GmbH, Hannover

Baubeginn: 2023

Geplante Fertigstellung Schulneubau: Anfang 2026

Geplante Fertigstellung Gesamtanlage: 2027

Fläche: 7.800 Quadratmeter (Nettogrundfläche ohne Sporthalle)

Kosten: 78 Millionen Euro


Wettbewerbsstart: Fahrradfreundlichste Unternehmen in der Region Hannover gesucht

Landeshauptstadt und Region Hannover suchen die „fahrradfreundlichsten Arbeitgeber*innen“ in Hannover und in den Umlandkommunen. Den offiziellen „Startschuss“ dafür haben heute (9. Juni) Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel sowie Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, gegeben.

In diesem Wettbewerb können sich Unternehmen auszeichnen lassen, die auf besondere Art und Weise das Radfahren ihrer Mitarbeiter*innen unterstützen und fördern. Den Preis, der im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben wird, gab es in den vergangenen Jahren beispielsweise für Serviceleistungen rund um das Fahrrad (etwa Reparatur- oder Unterstellmöglichkeiten) die Einrichtung von Dusch- und Umkleideräumlichkeiten, die Unterstützung bei der Finanzierung des Fahrradkaufs oder andere innerbetriebliche Anreize, wenn das Fahrrad für Arbeitswege genutzt wird. Bewerbungen werden bis zum 31. August online entgegengenommen, die Kontakte hierfür sind unter www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/fahrradfreundlich zu finden. Erstmals bieten die Projektverantwortlichen während des Wettbewerbs einen Workshop an, der „über Wege zum fahrradfreundlichen Betrieb“ informiert. Interessierte Unternehmen und Organisationen können sich für den Termin, der am 4. Juli von 9 Uhr bis 11 Uhr im Neuen Rathaus stattfindet, unter wirtschaftsfoerderung@hannover-stadt.de anmelden (bis 28. Juni).

„Die Mobilität muss mit Blick auf die beabsichtigte Klimaneutralität immer nachhaltiger werden. Dabei spielt das Fahrrad eine zentrale Rolle. Erfreulicherweise haben viele Betriebe diesen Gedanken schon aufgegriffen und fördern dieses Verkehrsmittel schon intensiv auf unterschiedlichste Weise. Mit diesem Wettbewerb wollen wir weiter alle Unternehmen dazu animieren, mit vielfältigen wie kreativen Anreizen ihre Beschäftigten zum Radfahren zu animieren“, sagte Anja Ritschel beim heutigen (9. Juni) Start des Wettbewerbs.

Ulf-Birger Franz ergänzte: „Dass die Menschen hier in der Region Hannover große Fahrradliebhaber*innen sind, merken wir immer wieder. Etwa beim deutschlandweiten Stadtradeln-Wettbewerb, bei dem die Region Hannover sich regelmäßig auf Spitzenplätzen wiederfindet. Die Region Hannover ist darüber hinaus nach jüngsten Erhebungen eine Top-Adresse in Sachen Fahrradfreundlichkeit. Es lohnt sich also für Unternehmen, hier Anreize zu schaffen, um es den Mitarbeiter*innen so attraktiv wie möglich zu machen, vom Auto aufs Rad umzusatteln.“

Preisgeld und Urkunden

Die Bewertung erfolgt in drei Größenkategorien der beteiligten Unternehmen und Organisationen. Auf die siegreichen Betriebe, die durch das Votum einer Fachjury ermittelt werden, wartet neben der Auszeichnung ein Preisgeld in Höhe von jeweils 800 Euro. Zudem erhalten sie die Gelegenheit, ihr Engagement für das Fahrrad öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Alle Betriebe, die die Basis-Anforderungen erfüllen, erhalten den Titel „Fahrradfreundliche Arbeitgeberin 2023“ oder „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber 2023“. Unternehmen und Einrichtungen mit besonderem Engagement werden als „Fahrradfreundlichste Arbeitgeberin 2023“ oder „Fahrradfreundlichster Arbeitgeber 2023“ in ihrer Kategorie ausgezeichnet. Alle prämierten Bewerber*innen erhalten Urkunden und Plaketten. Neu ist die Auszeichnung als „Newcomer des Jahres“: In jeder der drei Größenkategorien kann ein Betrieb, der noch nie am Wettbewerb teilgenommen, nicht den ersten Platz in einer der Kategorien belegt und nach Juryermessen gut bei der Bewerbung abgeschnitten hat, die Prämie in Höhe von 500 Euro sowie eine entsprechende Urkunde gewinnen.

Der unternehmerische Einsatz für den Radverkehr wird in folgenden Kriterien bewertet: Infrastruktur für das Radfahren, Grundsätze und Organisation der Fahrradbeförderung, Motivation der Mitarbeiter*innen, Angebot und Service, Information und Kommunikation sowie sonstige Aktivitäten. Der Jury gehören Vertreter*innen folgender Institutionen an: Landeshauptstadt Hannover, Region Hannover, ADFC Hannover Stadt, Kreishandwerkerschaft Hannover, IG Metall, Industrie- und Handelskammer sowie Pro Hannover Region.

Wettbewerb seit zehn Jahren für die gesamte Region

Den Wettbewerb „Fahrradfreundlichste Arbeitgeber*innen“ loben Landeshauptstadt und Region Hannover seit zehn Jahren gemeinsam alle zwei Jahre aus. Im laufenden Jahr findet er in dieser Form zum sechsten Mal nach 2013, 2015, 2017, 2019 und 2021 statt. Zuvor hatte die Stadt Hannover im Jahr 2009 erstmals diesen Preis ausgelobt, um engagierte und kreative Unternehmen im Sinne der Förderung des Radverkehrs zu prämieren. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Anja Ritschel und Ulf-Birger Franz und wird begleitet vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.).


Ausschuss für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung tagt öffentlich

Der Ausschuss für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung tagt am Mittwoch (14. Juni) um 15 Uhr im Rathaus, Ratssaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (15. Juni) findet um 17 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Die Tradition wird fortgeführt: Am 18. Juni ist Schorsenbummel

Der Schorsenbummel mit König Georg III alias Charly Neumann dem Teufelsgeiger liegt Hannover am Herzen. Am Sonntag, 18. Juni, findet diese klangvolle Tradition auf der Georgstraße in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr wieder statt. Dazu flanieren Damen und Herren in historischen Kostümen über die Georgstraße und besuchen die folgenden drei Spielorte, an denen sowohl zeitgemäßes wie auch traditionelles Blech zum Swingen und Klingen gebracht wird. 

Opernplatz: „Musikverein Bennigsen“

Kröpcke: „Backyard Hiptett“

Georgsplatz: „Struck-Tours“

Seit diesem Jahr wird der traditionelle Schorsenbummel als einmaliges und damit einzigartiges Event vom Kulturbüro Hannover organisiert. 


Kammermusik-Gemeinde e.V. stellt „Nahklang“-Konzertreihe mit hochkarätigem Programm 23/24 vor

Das Programm der Konzertreihe „Nahklang“ für die Saison 23/24 der Kammermusik-Gemeinde e.V. Hannover liegt vor. Neben etablierten Künstler*innen bringt auch der Nachwuchs mit dem bereits hoch dekorierten Isidore String Quartett Raritäten ebenso wie bekannte Werke und aufregende Musik zwischen Haydn und heute auf die Bühnen in der Galerie und Orangerie Herrenhausen.

Karten sind erhältlich bei der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus, Sophienstr. 2, unter Telefonnummer 168-35842, E-Mail: vorverkauf@Vvk-kuenstlerhaus.info oder an der Abendkasse.

Für die Konzertreihe haben sich die Landeshauptstadt Hannover und die Kammermusik-Gemeinde e.V. auf eine neue Zusammenarbeit geeinigt, um auch in Zukunft die Bedeutung der Kammermusik in der UNESCO City of Music Hannover zu unterstreichen.

Das „Nahklang“-Programm 2023/2024

30. September, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Veronika Eberle – Violine, Adrien la Marca – Viola, Sharon Kam – Klarinette, Quirine Viersen – Violoncello, Markus Becker – Klavier

„Reger150“

Max Reger (1873-1916) Streichtrio a-Moll op. 77b; Klarinettensonate B-Dur op. 107; Klavierquartett Nr. 2 a-Moll op. 133

11. November, 19.30 Uhr, Galerie Herrenhausen

Isidore String Quartet

Joseph Haydn (1732-1809) Streichquartett op. 20 Nr. 2; Billy Childs (*1957) Streichquartett Nr. 2 – Awakening; Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 15 a-Moll op. 132

1. Dezember, 19.30 Uhr, Galerie Herrenhausen

Alexander Lonquich – Klavier, Tomasso Lonquich – Klarinette

Claude Debussy (1862-1918) Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier; Theodor W. Adorno (1903-1969) Adagietto: Hommage à Bizet für Klavier; Stefan Wolpe (1902-1972) Tango für Klavier; Jörg Widmann (*1973) Fantasie für Klarinette solo; Edvard Grieg (1843-1907) „Glockengeläute“: Lyrische Stücke op. 54 Nr. 6; Francis Poulenc (1899-1963) Sonate für Klarinette und Klavier; Ferruccio Busoni (1866-1924) Elegie in Es-Dur für Klarinette und Klavier; Igor Stravinsky (1882-1971) Drei Stücke für Klarinette solo Circus Polka für Klavier; Anton Bruckner (1824-1896) Erinnerung für Klavier; Johannes Brahms (1833-1897) Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 für Klavier und Klarinette

26. Januar 2024, 19.30 Uhr, Galerie Herrenhausen

Doric String Quartet

Ludwig von Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 18; Béla Bartok (1881-1945) Streichquartett Nr. 2 op. 17; Robert Schumann (1810-1856) Streichquartett Nr. 3 A-Dur op. 41

1. März 2024, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Kuss Quartett „KRISE“

Joseph Haydn (1732-1809) Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze – Introduktion; Francesco Ciurlo (*1987) Hasta pulverizarse los ojos; Franz Schubert (1797-1928) Der Tod und das Mädchen, Streichquartett Nr. 14 d-Moll – Scherzo; Béla Bartók (1881-1945) Streichquartett Nr. 6, 1. Satz – Mesto; Dimitri Schostakowitsch (1906-1975) Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110, 1. Satz Largo

Birke Bertelsmeier (*1981) KRISE

Komitas String Quartet Armenian Folk Miniatures – Spring

Bedrich Smetana (1824-1884) Streichquartett Nr. 1 e-Moll „Aus meinem Leben“ – Finale; Leos Janacek (1854-1928) Streichquartett Nr.1 „Kreutzersonate“ – 4. Satz; Oscar Escudero (*1992) „Post“, for string quartet, audience with a concert programme & electronics; Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Streichquartett A-Dur KV 464

24. März 2024, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Andrej Bielow – Violine, Felix Klieser – Horn, Martina Filjak – Klavier

Charles Koechlin (1867-1950) Quatre petites pièces op. 32; Robert Schumann (1810-1856) Adagio und Allegro As-Dur für Horn und Klavier op. 70; Johannes Brahms (1833-1897) Sonate G-Dur für Violine und Klavier op. 78; Frédéric Nicolas Duvernoy (1765-1838) Trio Nr. 1 für Violine, Horn und Klavier; Johannes Brahms (1833-1897) Trio für Klavier, Violine und Horn Es-Dur op. 40

21. Mai 2024, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Kronos Quartet – Five Decades

Eine Veranstaltung der KunstFestSpiele Herrenhausen in Zusammenarbeit mit der Kammermusikgemeinde e.V. Hannover. Programm und Karten über KunstFestSpiele Herrenhausen.

28. Juni 2024, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Linos Ensemble

Gustav Mahler (1860-1911) Quartettsatz a-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello; Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Quintett für Bläser und Klavier Es-Dur KV 452; Robert Schumann (1810-1856) Märchenerzählungen op. 132; Friedrich Ernst Fesca (1789-1826) Klavierseptett Nr. 1 c-Moll op. 26


21. Juni: Kinder gefragt: Beteiligungsveranstaltung für die Umgestaltung des Spielplatzes Emscherweg

Der Spielplatz Emscherweg in Misburg-Nord soll aufgewertet werden. Damit Kinder und Eltern ihre Wünsche für die Neugestaltung frühzeitig in die Planungen mit einbringen können, lädt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover alle interessierten Anwohner*innen zu einer Beteiligungsveranstaltung ein: am Mittwoch, 21. Juni, um 16 Uhr auf dem Spielplatzgelände.


„Smart City“ ist Thema im Agenda-Plenum am 19. Juni

Im Mittelpunkt des nächsten Agenda-Plenums des städtischen Nachhaltigkeitsbüros steht die „Smart City“-Strategie für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die zuständige Stabsstelle wird die Eckpunkte vorstellen. Daneben blickt das Plenum auf die Spiele-Convention „Hannover lernt spielen(d)“ zurück. Zudem berichtet der Freundeskreis Malawi e.V. über die Auswirkungen des Zyklons „Freddy“ in Hannovers Partnerstadt Blantyre sowie über die Spendenaktion des Vereins. Das Agenda-Plenum am Montag, 19. Juni, im Mosaiksaal des Neuen Rathauses (Trammplatz 2) beginnt um 17 Uhr und dauert etwa zwei Stunden.


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