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Dienstag, November 3, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Hannover Nachrichten vom 11.August 2023

Maliki World Orchestra © LHH
Maliki World Orchestra © LHH

HANNOVER.

Energiebotschafter*innen gesucht

Die Landeshauptstadt Hannover sucht für das Pilotprojekt „Energiebotschafter*innen“ Menschen, die sich in Ihrem Stadtteil engagieren wollen. Konkret geht es um die Stadtteile Hainholz/Stöcken, Oberricklingen/Mühlenberg, Groß-Buchholz (Quartier Roderbruch) und Bemerode (Quartier Kronsberg). Gesucht werden Bewohner*innen der jeweiligen Stadtteile, die Deutsch und weitere Sprachen sprechen. Sie erhalten eine kostenlose Kurzschulung von zehn Stunden.

Die Schulung vermittelt den Energiebotschafter*innen gezielt Wissen zu Strom, Wasser, Heizen, Lüften, Klimaschutz und finanzieller Unterstützung. Die Energiebotschafter*innen erhalten eine starke Rolle und sind vor Ort unterwegs, zum Beispiel in Stadtteiltreffpunkten oder bei Stadtteilfesten, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und den „Stromspar-Check“ für die jeweiligen Haushalte zu bewerben. Sie geben wichtige Impulse, um im Stadtteil für das Energiesparen zu sensibilisieren. Gesucht werden fünf bis acht Energiebotschafter*innen aus jedem Doppel-Stadtteil. Die Bezahlung erfolgt auf Honorarbasis (13 Euro je Stunde).

Durchgeführt wird das Projekt von der AWO Region Hannover e.V. in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur, die gemeinsam seit 2010 den „Stromspar-Check“ in der Region Hannover umsetzen. Im Rahmen dieses Programms erhalten Haushalte mit geringen Einkommen kostenlose Hilfe beim Sparen von Strom, Wasser und Wärme. Davon haben bisher mehr als 10.000 Haushalte profitiert – im Schnitt mit einer jährlichen Einsparung von mehr als 200 Euro.

Interessierte Bürger*innen können sich melden bei Matthias Mölle, Koordinator Energiebotschafter der AWO Region Hannover e. V., telefonisch unter (05 11) 2 19 78 12 79 oder 01 76 / 40 78 73 67 sowie per E-Mail unter Matthias.Moelle@awo-hannover.de. Weitere Informationen zum „Stromspar-Check“ gibt es online unter https://www.stromsparcheck-hannover.de.


Arthur-Menge-Ufer am Montag und Dienstag gesperrt

Für die Abbauarbeiten des Maschseefestes wird das Arthur-Menge-Ufer am Montag und Dienstag (14./15. August) gesperrt. Dies betrifft auch den in diesem Bereich temporär eingerichteten Fahrradweg.

Die Sperrung zwischen Parkplatz Robert-Enke-Straße und Kurt-Schwitters-Platz gilt ab der Nacht von Sonntag (13. August) auf Montag (14. August) 0 Uhr bis Dienstag (15. August) 22 Uhr. Im Bereich des Arthur-Menge-Ufers kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Es wird empfohlen, die genannten Bereiche weiträumig zu umfahren. Die Durchfahrt für Linienverkehr sowie die Zufahrt bis zum Courtyard Hotel bleiben möglich.

Der Verkehr wird umgeleitet über

  • Beuermannstraße oder Bruchmeisterallee und Waterloostraße – Lavesallee – Friederikenplatz – Culemannstraße  
  • Culemannstraße / Willy-Brandt- Allee – Friedrichswall / Friederikenplatz – Lavesallee – Am Schützenplatz – Bruchmeisterallee

Der temporär eingerichtete Fahrradweg am Arthur-Menge-Ufer wird ebenfalls gesperrt. Radfahrende können in der Zeit nur den nördlichen Radweg nutzen. Auch hier wird empfohlen, den Bereich aufgrund der zu erwartenden Beeinträchtigungen zu umfahren. 


E-Lastenrad transportiert Ausrüstung zur Baumkontrolle

Für Baumkontrollen setzt die Stadt seit diesem Monat erstmals ein Lastenrad mit Elektromotor ein. Das Fahrrad transportiert in einer großen Box alle notwendigen Instrumente und Werkzeuge, die die Kontrolleur*innen für ihre Arbeit vor Ort benötigen. Es kostete rund 4.500 Euro, ersetzt Fahrten mit dem Auto und wird täglich für etwa 20 bis 50 Kilometer durch den zuständigen Kontrolleur genutzt. In diesem Pilotprojekt setzt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün das E-Fahrrad allein für die Kontrolle der rund 33.000 Bäume an Entwässerungsgräben und Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung ein.

Der Bereich Grünflächen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün kontrolliert seine Bäume ab dem 15. Standjahr alle ein bis eineinhalb Jahre. Neben denen der Stadtentwässerung gehören dazu unter anderem auch die rund 47.000 Bäume an Straßenrändern. Die Fachkräfte prüfen mittels visueller Kontrolle vom Boden aus. Sie untersuchen Kronen-, Stamm- und Wurzelbereich und begutachten dabei, ob der Baum etwa Schäden, Verletzungen, Krankheiten, Pilzbefall oder Totholz aufweist. Bei Verdachtsmomenten am Stamm und Wurzelbereich untersucht der*die Kontrolleur*in den Baum mit einfachen Werkzeugen wie Gummihammer, Sondierstab und Stechspatel. Die Ergebnisse und die eventuell notwendigen Maßnahmen notiert die Fachkraft.

Bei so einer Regelkontrolle werden auch die Höhe, der Kronendurchmesser und der Stammumfang des Baumes gemessen. Dies erfolgt zum Beispiel mittels Höhenmessgerät und Maßband. Der*die Kontrolleur*in trägt vor Ort während der Prüfung alle Daten in eine App auf dem Mobiltelefon ein, von wo aus sie ins Baumkataster übermittelt werden. Die meisten Bäume tragen Nummern. Sollte eine für einen im Kataster registrierten Baum fehlen, befestigt die Fachkraft ein neues Schild. Die Materialien für die Herstellung von Nummern sowie Gummistiefel und wetterfeste Kleidung hat das Lastenrad neben den notwendigen Werkzeugen und Instrumenten „an Bord“.


VHS hat noch freie Plätze in Kochkurs „Schnippeltalk mit Slowfood“ und Lektürekurs „Caligula – ein Rollenspiel“

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) hat noch freie Plätze in zwei neuen Angeboten. Es geht um Literatur und die Frage, ob eine nachhaltige, gesunde Ernährung auch für den kleinen Geldbeutel möglich ist.   

Im Kurs „Caligula – ein Rollenspiel“ geht es neben einer kurzen Einführung in die Philosophie des Absurden hauptsächlich um die gemeinsame Lektüre des Dramas. Ziel ist es, Caligula in verteilten Rollen gemeinsam laut zu lesen, um sich dem Text auf eine bisher unbekannte Weise anzunähern und einen unmittelbaren Zugang zu der Tragik der Philosophie darin zu erlangen. In lockerer Atmosphäre tauschen sich die Teilnehmer*innen über die gelesenen Passagen aus und lassen sich Camus Sprache wortwörtlich auf der Zunge zergehen. Die Referentin Melanie Wilke erlangte 2019 den Bachelor of Arts (Philosophie, Deutsch) und 2023 den Master of Arts (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) an der Leibniz Universität Hannover. Der Kurs findet am Montag, 21. August, von 17 bis 20 Uhr im Haus der VHS, Burgstraße 14, statt. Die Kursgebühr beträgt 28 Euro. Anmeldung unter www.vhs-hannover.de.

„Schnippeltalk mit Slowfood – nachhaltig, gesund und (nicht) teuer?“  Kreative Verarbeitung von „geretteten“ Lebensmitteln, die gemeinsam geschnippelt und zubereitet werden – dazu lädt die Volkshochschule Hannover am Dienstag, 22. August, von 17.30 bis 21.15 Uhr gemeinsam mit den Expert*innen vom Convivium Slowfood Hannover in ihr Haus in der Burgstraße 14 ein. Wie sehen die Grundlagen einer nachhaltigen und gesunden Ernährung aus und kann es diese auch für den kleinen Geldbeutel geben? Diesen Fragen gehen die Teilnehmer*innen gemeinsam nach und nebenbei entstehen bunte Leckereien, die anschließend gemeinsam verkostet werden.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um die Menge der Lebensmittel einplanen zu können, wird um Anmeldung unter www.vhs-hannover.de gebeten.


Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ im August

Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ geht im August mit zwei analogen Führungen weiter. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Los geht es mit einem Sculpture Transfer zu Allen Jones, Summer 2002, mit AG&CO am Mittwoch (16. August) um 18 Uhr am Georgsplatz Richtung Prinzenstraße. Das Format Sculpture Transfer beinhaltet performative Handlungen in Resonanz zu ausgewählten Objekten des öffentlichen Raums. Die Performerinnen Anna Grunemann und Christiane Oppermann arbeiten seit 2015 unter dem Label AG&CO zusammen. Die überwiegend nonverbalen Performances sind als künstlerische Auseinandersetzung mit den Skulpturen und Erweiterung der Wahrnehmung der Betrachtenden zu verstehen. Die Corten-Stahl-Plastik von Allen Jones wurde 2002 anlässlich seiner Ausstellung in der Nord/LB art gallery von der Nord/LB erworben und hatte ihren Standort ursprünglich im Gebäudeensemble des Neubaus der Nord/LB.

Am Sonntag (27. August) lädt Christiane Oppermann zu einer Überblicksführung spezial – Kunst der NS-Zeit – vom Fackelträger zur Löwenbastion ein. Start ist um 17 Uhr am Nordufer Maschseee am Fackelträger, Kurt-Schwitters-Platz 1. Immer wieder stellt sich die Frage, wie mit den Kunstwerken daus der NS-Zeit umgegangen werden soll. Sie sind Monumente eines Geistes, der heute zu Recht als Ungeist verstanden wird. Doch sieht man der Kunst diesen Ungeist auch an? Christiane Oppermanns Führung beleuchtet die Hintergründe der in der NS-Zeit beauftragen Kunst am Maschsee. 

„Kunst umgehen“ ist ein Vermittlungsprogramm des Kulturbüros der Stadt zur Kunst im öffentlichen Raum. 


Kulturbüro fördert (post-)migrantisches Literaturfestival des Postmig Writers Collective Hannover

„Collecting Dreams:Voices:Stories” findet vom 8. bis 10. September in Hannover statt

Das Literaturfestival „Collecting Dreams:Voices:Stories” vom 8. bis 10. September in Hannover gibt (post-)migrantischen literarischen und erzählerischen Perspektiven aus Hannover eine Plattform: In den drei Tagen werden in Lesungen, Poetry Slams, Biographischer Erzählkunst, Performances sowie Creative Writing Workshops den Stimmen von People of Color, Menschen aus migrantischen und postmigrantischen Kontexten und mit Migrationserbe Räume gegeben und Gehör verschafft.

Das Festival des Postmig Writers Collective Hannover findet in Trägerschaft des Vereins Prisma Queer Migrants e. V. und in Kooperation mit Unter einem Dach uG in deren Räumlichkeiten in Hannover-Hainholz statt.

Das Kulturbüro unterstützt das Festival als Kooperationspartner inhaltlich und fördert es finanziell mit Mitteln aus dem Kulturentwicklungsplan der Landeshauptstadt Hannover.


COME:BACK – alle Türen auf!

Freizeitheim Vahrenwald feiert Wiedereröffnung am 8. und 9. September

Die dreijährige Brandschutzsanierung geht zu Ende und der neue Begegnungsort OPEN Vahrenwald wird eingeweiht. Gemeinsam mit allen Institutionen im Haus lädt das Freizeitheim Vahrenwald zum COME:BACK für Sonnabend, 9. September, ein. Zur Eröffnung des Begegnungsortes OPEN Vahrenwald spricht um 15 Uhr Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf. Bis 20 Uhr stehen alle Türen im ganzen Haus offen: Es gibt Theater, Bilderbuchkino, Livemusik, viel Kreatives zum Mitmachen von Medienpädagogik über Töpfern bis zu Schreibaktionen, eine Rallye durch alle Etagen, Infos zur Sanierung, leckere Kuchen, Getränke und hoffentlich viele schöne Begegnungen. Zum Abschluss ab 19 Uhr spielt die Band Die Marshmallows auf. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Bereits am Freitag, 8. September, weiht das Malikì World Orchestra die Bühne im großen Saal des Freizeitheim Vahrenwald und lädt von 19.30 bis 21.30 Uhr zum Konzert Jazz meets World Music ein. Der Eintritt kostet 12 Euro, mit HannoverAktivPass 6 Euro, für Studierende 9,60 Euro.

Treibende Grooves treffen auf mitreißende Bläser, ein melancholisches Akkordeon tanzt mit einer temperamentvollen Stimme. Zu hören gibt es eine bunte Tüte aus Afro & Latin Rhythmen, Balkan Beats & Gypsy Jazz und vieles mehr. Viel Raum für Improvisation und Unvorhergesehenes versprechen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Die Songs laden, mal kraftvolle und mal lieblich, sowohl zum Tanzen als auch zum Träumen ein. 

Im Freizeitheim Vahrenwald sind beheimatet: Familienzentrum Vahrenwald, Hort Kinderwelten, Kommunaler Seniorenservice, Musikschule Hannover, Stadtbibliothek Vahrenwald

Internationales Street Art Festival in Wilhelmshaven

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11. Internationales Street Art Festival in Wihlemshaven - das Foto zeigt den freien Künstler Carlos Robledo aus Mexiko bei der Arbeit - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Straßenmaler zeigen fantasievolle Motive und verblüffende 3-D-Bilder

WILHELMSHAVEN. Vom 04. bis zum 06.August fand in Wilhelmshaven das 11. Internationale Street Art Festival statt. In der Marktstraße und in der NordseePassage präsentierten sich 36 hochkarätige KünstlerInnen der internationalen Straßenmalerszene. Von fantasievollen Motiven bis hin zu verblüffend realistisch wirkenden 3-D-Darstellungen wurde viel geboten. In diesem Jahr beteiligten sich KünstlerInnen aus 11 Ländern an der Veranstaltung. Gemalt wurde in drei verschiedenen Kategorien: KopistIn, Freie/r KünstlerIn und 3D. In diesen Kategorien wurden auch Preise verliehen. Die jewils ersten Preise gingen in diesem Jahr an ghis.arts aus Bonaire in der Kategorie Freie/r KünstlerIn, an Abel Arturo aus Mexiko in der Kategorie KopistIn und an Dazer aus Mexiko in der Kategorie 3D.

Gericht hat entschieden: Das Maschseefest darf weitergehen

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Das Verwaltungsgericht hat entschieden: Das Maschseefest wird nicht gestoppt.

HANNOVER. Aufatmen bei Veranstaltern, Gastronomen und den meisten Hannoveranern: Das Verwaltungsgericht Hannover lehnte heute (9. August)  einen Eilantrag einer Anwohnerin nahe dem Nordufer des Maschsees ab, das Maschseefest vorzeitig zu beenden. Sie machte angeblich Lärmbeschwerden gelten. Doch das Gericht sah ihren Antrag teilweise schon als nicht zulässig und im Übrigen unbegründet an.

„Der Antrag ist bereits unzulässig, soweit er sich auf die südlichen Bereiche des Ostufers (Pier 51, Halfway House, Löwenbastion, Südanleger), auf den Bereich „Geibel“ und auf den Bereich „Maschseequelle“ bezieht. Diese befinden sich nicht in Wohnortnähe zur Antragstellerin. Lärmimmissionen von dort können sie nicht beeinträchtigen“, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Mitteilung des Verwaltungsgerichts.

„Im Übrigen“, so die Richter der 7. Kammer weiter, „bestehen keine ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der erteilten Erlaubnis. In der Erlaubnis zur Durchführung des Maschseefestes werden die Vorgaben der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm, der Freizeitlärmrichtlinie und der Nds. Freizeitlärm-Richtlinie eingehalten.“ Eine Rechtsverletzung der Antragstellerin sei „nicht ersichtlich.“

Die Verwaltungsrichter verwenden deutliche Worte: „Eine vorzeitige Beendigung des Maschseefestes oder auch nur von Teilen des Festes wäre mit erheblichen Umsatzeinbußen verbunden und würde die Wirtschaftlichkeit der Veranstaltung gefährden, was eine erneute Durchführung in den künftigen Jahren in Frage stellen würde. Für die Vollziehung der Erlaubnis streiten daneben auch gewichtige öffentliche Interessen. Die Veranstaltung ist sowohl für die Stadt als auch die gesamte Region Hannover wegen der hohen Besucherzahlen aus wirtschaftlicher Sicht besonders bedeutend. Überdies schärft sie das touristische und kulturelle Profil und hat als Deutschland größtes Seefest Strahlkraft weit über die Grenzen Hannovers hinaus“, heißt es weiter.

Gegen diesen Beschluss (Az.: 7 B 4136/23) kann allerdings noch Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingelegt werden.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 9.August 2023

Indizes vom 08.08.2023 © finanzen.net
Indizes vom 08.08.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Enttäuschende Wirtschaftsdaten aus China und schlechte Nachrichten zum italienischen Bankensektor haben den EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) am Dienstag deutlich belastet. Der Leitindex der Eurozone fiel um 1,12 Prozent auf 4288,85 Punkte. Der französische CAC 40 sank um 0,69 Prozent auf 7269,47 Zähler. Der britische FTSE 100 („Footsie“) büßte 0,36 Prozent auf 7527,42 Punkte ein.

Die chinesische Wirtschaft fiel einmal mehr durch beunruhigende Zahlen auf. Nach bereits starken Rückgängen in den Vormonaten waren die Exporte im Juli im Jahresvergleich in Dollar gemessen um 14,5 Prozent gefallen. Die Importe der zweitgrößten Volkswirtschaft sanken zudem um 12,4 Prozent. „Die wichtige Säule China hat einige Risse in der Konjunkturentwicklung bekommen“, stellte Marktexperte Andreas Lipkow fest.

Die Hoffnung ruhe nun auf „stimulierenden Maßnahmen durch die Regierung in Peking“, ergänzte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. „Kommen die nicht oder nur zu zaghaft, droht in China ein wirtschaftliches Debakel. Und bis die dort verabreichten Konjunkturpillen in Europa ankommen, dürfte auch noch einige Zeit vergehen.“

Der Bankensektor stand nach der überraschenden Ankündigung einer Sondersteuer für „Übergewinne“ von Banken in Italien stark unter Druck. Deutlich ging es für die Papiere italienischer Banken nach unten: UniCredit brachen um 5,9 Prozent ein, Intesa Sanpaolo am EuroStoxx-Ende um 8,7 Prozent.

Mit der neu eingeführten 40-prozentigen Steuer hoffe die italienische Regierung, „einige Milliarden“ Euro einzunehmen, um wiederum die Bürger zu entlasten, sagte Italiens stellvertretender Ministerpräsident und Lega-Chef Matteo Salvini. Laut der Nachrichtenagentur Ansa könnte die Steuer mehr als zwei Milliarden Euro in die Staatskasse spülen. Die Maßnahme gilt für das Jahr 2023. Italienische Banken machen wegen hoher Zinsen auf Kredite zurzeit große Gewinne.

Die Analysten der US-Bank JPMorgan sprachen von einem überraschenden Schritt, der klar negativ für italienische Banken sei. Die Ergebnisse von Intesa Sanpaolo könnten dadurch um 30 Prozent niedriger ausfallen als ohne die Sondersteuer.

Am FTSE-Ende sackten die Anteilscheine von Abrdn um 11,7 Prozent ab. Die britische Investmentgesellschaft verzeichnete überraschend hohe Abflüsse.

Der Insulinhersteller Novo Nordisk hatte weitere positive Studiendaten zu seinem Gewichtssenker Wegovy veröffentlicht. In Tests erwies sich das Medikament auch zur Vorbeugung gegen schwerwiegende Herz-Kreislauf-Komplikationen wie Schlaganfall und Herzinfarkt der üblichen Standardbehandlung überlegen. Demnach wurde das Risiko im Vergleich um ein Fünftel verringert. Die Börse reagierte mit Begeisterung, die Anteilscheine schnellten in Kopenhagen auf ein Rekordhoch und gewannen am Ende 17,3 Prozent.

Auch Analysten fanden lobende Worte. Ein besseres Ergebnis hätte man sich nicht erhoffen können, meinte etwa die Expertin Emily Field von der britischen Bank Barclays. Sie sprach von einem regelrechten „Homerun“. Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan zeigte sich positiv überrascht davon, wie sehr die Anzahl schwerwiegender kardiologischer Ereignisse bei übergewichtigen Erwachsenen reduziert worden sei. Er sieht in den Studienergebnissen für Wegovy einen möglichen revolutionären Wendepunkt in der Behandlung von Fettleibigkeit.

(Quelle: finanzen.net)

Maschseefest: Spaß trotz Regen und Wind

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Aidan O’Driscoll spielte im Irischen Dorf am Südanleger.

HANNOVER. Das Maschseefest geht in die letzte Runde. Den Wirten und anderen Gewerbetreibenden auf einer der größten Seepartys in Deutschland wünscht man noch einige letzte warme sonnige Tage. Bis lang spielte Petrus leider nicht so richtig mit. Für Augustabende ungewöhnliche kalte Temperaturen, starker Wind und immer wieder heftige Regenschauer konnten die Partylaune vermiesen. Immerhin: trotz des Wetters flanierten heute Abend (8. August) doch einige ganze Menge Menschen am Rudolf-von Bennigsen- und am Nordufer und hatten sichtlich ihren Spaß. Am Südanleger spielten unter anderem Aidan O’Driscoll und half mit irischer Musik ein bisschen über die ungemütlich nasse Kühle hinweg.

Offiziell soll die Seesause noch bis Sonntag, den 13. August für gute Laune in Hannover sorgen. Doch beim Verwaltungsgericht Hannover läuft derzeit eine Klage und ein Eilantrag, mit dem eine Anwohnerin ein vorzeitiges Ende des Festes erreichen will. Möglicherweise entscheidet die 7. Kammer des Gerichts bereits Morgen über den Eilantrag. Allerdings wäre mit einem Beschluss des Verwaltungsgerichts noch nicht das letzte Wort gesprochen. Die unterlegene Partei kann dagegen immer noch das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg anrufen.

Hannover Nachrichten vom 8.August 2023

Das Neue Rathaus von Hannover © Ulrich Stamm
Das Neue Rathaus von Hannover © Ulrich Stamm


Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 8.August 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine

HANNOVER.

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner lädt zur Bürger*innensprechstunde am 17. August ein

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner, Stadtbezirk Döhren-Wülfel, lädt zur Bürger*innensprechstunde am Donnerstag, 17. August, von 17 bis 18 Uhr, ein.

Interessierte Einwohner*innen des Bezirks können Wünsche und Anregungen äußern oder Probleme besprechen. Treffpunkt für die Sprechstunde ist im Quartierstreff Döhren, Borgentrickstraße 13, 30519 Hannover.


Moorwaldweg am Sonntag gesperrt

Die Straße Moorwaldweg (Stadtteil Lahe) ist am kommenden Sonntag (13. August) in der Zeit von 8 bis circa 15 Uhr gesperrt. Grund für die Vollsperrung sind notwendige Baumpflegearbeiten entlang der Straße, die vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün durchgeführt werden. Eine Zufahrt zur (am Sonntag geschlossenen) Mülldeponie ist nicht möglich. Für Anlieger*innen gilt die Durchfahrtsbeschränkung nicht. Fußgänger*innen und Radfahrende können die Wege am Altwarmbüchener See nutzen. Sollten die Pflegearbeiten vor 15 Uhr abgeschlossen sein, wird die Straße entsprechend früher wieder für den kompletten Verkehr freigegeben.

Die Baumpflegearbeiten sind im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht der Landeshauptstadt Hannover erforderlich. An einigen Bäumen und Sträucher muss die erforderliche Durchfahrtshöhe (sogenanntes „Lichtraumprofil“) wiederhergestellt und Totholz entfernt werden. Darüber hinaus müssen sieben Bäume (sechs Fichten und eine Birke) gefällt werden. Diese Bäume sind alle abgestorben. Ihre Stand- beziehungsweise Bruchsicherheit kann nicht mehr gewährleistet werden (etwa wegen Sturmschäden, zu geringer Restwandstärke oder Fäulnis). An diesen Standorten am Waldrand muss, aufgrund von aufkommender Naturverjüngung und ausreichenden Lichtverhältnissen, nicht nachgepflanzt werden.


Veranstaltungen und Termine in den Herrenhäuser Gärten im September 2023

Im Großen Garten in Herrenhausen mit Blick auf das Schloss Herrenhausen © Ulrich Stamm
Im Großen Garten in Herrenhausen mit Blick auf das Schloss Herrenhausen © Ulrich Stamm

Was-Wann-Wo in den Herrenhäuser Gärten

HANNOVER.

Die Herrenhäuser Gärten laden zu folgenden Veranstaltungen und Events im September 2023 ein:

Internationaler Feuerwerkswettbewerb

2. September und 16. September, 18 Uhr, Großer Garten

Renommierte Feuerwerkskünstler aus aller Welt ziehen an fünf Terminen zwischen Mai und September die Zuschauer*innen mit ihren Feuerwerks-Shows aus spektakulären pyrotechnischen Effekten und perfekt abgestimmter Musik in ihren Bann. Am 2. September tritt das Team „H.C.Pyrotechnics“ aus Belgien an, am 16. September „Pyrovision“ aus Österreich. Nach dem letzten Beitrag der Saison wird dann der Sieger*innenbeitrag des Wettbewerbs ernannt.

Tickets: 24 Euro für Erwachsene, 21 Euro ermäßigt, 66 Euro für eine Familienkarte (2 Erwachsene und 2 Kinder), 11 Euro pro Kind zur Familienkarte, Kinder bis 5 Jahre frei. Weitere Informationen unter www.hannover.de/feuerwerk. Veranstalter: Hannover Veranstaltungs GmbH

Illumination im Großen Garten: „Der Garten leuchtet“

8./9./10. und 22./23./24. September, 20.30-21.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr

Der Große Garten wird an vielen Sommerabenden festlich illuminiert. Sprudelnde Brunnen und Fontänen, Figuren und Hecken erstrahlen in effektvollem Licht. Dazu erklingt Händels Wassermusik. Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kinder unter 12 Jahre frei.

Besichtigung der Wasserkunst

10. September, 10 bis 17 Uhr (Tag des offenen Denkmals)

17. September, 11 bis 14.45 Uhr (ausverkauft)

Die historische Wasserkunst öffnet ihre Türen, einschließlich der Wasserräder in Aktion.

10 Jahre hat die umfangreiche Sanierung der Wasserkunst gedauert. Zu sehen ist der Stand ab 1860 mit Ausstellung, Wasserrädern in Aktion und der Insel mit Schiffsschleuse, Leinewehr und Relikten der alten Pumpenkammern.

Aus Sicherheitsgründen darf sich nur eine begrenzte Personenzahl in der Wasserkunst aufhalten. Daher sind termingebundene Tickets erforderlich, die für den 17. September bereits ausverkauft sind. Es gibt aber auch noch Tickets vor Ort, gegebenenfalls verbunden mit Wartezeiten. Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Achtung: Einlass für Kinder erst ab 12 Jahren!

Am Tag des offenen Denkmals ist der Eintritt frei, der begrenzte Einlass kann zu Wartezeiten führen.

Sonntagskonzerte

3. und 17. September, 12 bis 13 Uhr, Probenbühne

Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) präsentieren einstündige Konzerte. Am 3. September findet das Konzert „Alumni – amarte ensemble“ mit Maria Pache (Viola), Angela Klöhn (Harfe), Anke Franzius (Harfe) und Ralph Töpsch (Querflöte) statt. Am 17. September kann einem Fagott Trio gelauscht werden mit Hana Hasegawa, Noah Schurig und Oskar Chodora.

Keine Extrakosten, im Garteneintritt enthalten.

Lesepicknick

24. September, 12 und 14 Uhr, Gartentheater

In Kooperation mit der Buchhandlung Leuenhagen & Paris bietet das Lesepicknick ein außergewöhnliches Hörvergnügen im Grünen für Erwachsene und Kinder.

Am 24. September stellt Joséphine Nicolas um 12 Uhr ihr neues Buch „Das Haus am Meeresufer“ vor. Es spielt in Frankreich im Rausch der 1920er-Jahre, es geht um Kunst und Architektur.

Kinder können sich um 14 Uhr mit Autor und Illustrator Ingo Siegner auf die neuesten Abenteuer des kleinen Drachen Kokosnuss freuen. Er liest aus seinem Buch „Aufregung in der Drachenschule“.

Keine Extrakosten, im Garteneintritt enthalten.

Führungen

Rundgang „Königliche Gartenpracht“

2./3., 9./10., 16./17., 23./24., 30. September, sonnabends um 14 Uhr, sonntags um 10.30 Uhr, Großer Garten
Tickets: 7 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder bis 14 Jahre/Schüler*innen/Student*innen, Eintritt bis 12 Jahre frei, ansonsten zuzüglich Eintritt, mit der HannoverCard tourist 1,50 € Rabatt.

Treffpunkt: Eingang Großer Garten, Dauer: circa 1,5 Stunden
Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus GmbH

Führung durch den Berggarten

9. / 16. September, 10.30 Uhr, Berggarten
Tickets: 12 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Kinder bis 14 Jahre/Schüler*innen/Student*innen, Eintritt bis 12 Jahre frei, ansonsten zuzüglich Eintritt
Treffpunkt: Eingang Berggarten, Dauer: circa 1,5 Stunden
Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus GmbH

Sonderausstellung: Natur ist Kultur

täglich 11 bis 18 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen

Die Ausstellung eröffnet einen breiten Assoziationsraum für ein Nachdenken über den gesellschaftlichen Umgang mit Natur. Landschafts- und Gartenbilder hannoverscher Künstler*innen sowie Naturlyrik und -prosa werden in Beziehung zu Bilddokumenten und Texten gesetzt.
Kosten: Im Museumseintritt enthalten.

Veranstalter: Historisches Museum Hannover

Öffnungszeiten und Eintrittspreise in den Herrenhäuser Gärten

Der Große Garten und der Berggarten sind im September täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, die Grotte und die Schauhäuser sind bis 18.30 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: eine Stunde vor Schließung der Gärten.

Ausnahme: An den Veranstaltungstagen des Internationalen Feuerwerks (2. und 16. September) schließt der Große Garten bereits um 17 Uhr, letzter Einlass ist um 16 Uhr. Die Grotte schließt um 16.30 Uhr, die Wasserspiele enden um 16.45 Uhr.

Das Museum Schloss Herrenhausen ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Schloss Shop. Der Infopavillon öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr.

Wasserspiele im Großen Garten: Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr.

Eintrittspreise in der Sommersaison:

Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro/ermäßigt 5 Euro

Berggarten 3,50 Euro/ermäßigt 1,50 Euro

Kinder bis 12 Jahre frei

Ermäßigungen für Gruppen ab 15 Personen, Inhaber Niedersachsenticket und Hannover Card, Hannover Aktiv Pass-Inhaber, Jugendliche, Schulklassen, Familien, Auszubildende, Studierende, BFD-, FSJ-, FÖJ-, FWD-Leistende, Behinderte ab 50 GdB

sowie ganzjährig:

Jahreskarten Großer Garten/Berggarten 25 Euro, Jahreskarte ermäßigt 15 Euro

Jahreskarte Familien 1 Erwachsener, Jugendliche 12-17 Jahre 40 Euro, Jahreskarte Familien 2 Erwachsene, Jugendliche 12-17 Jahre 65 Euro, Jahreskarte Hausmarke 12,50 Euro


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Hannover Nachrichten vom 7.August 2023

Maschseefest in Hannover © Ulrich Stamm
Maschseefest in Hannover © Ulrich Stamm


Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 7.August 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine

HANNOVER.

Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman lädt zur Bürger*innensprechstunde am 24. August ein

Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman, Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld, lädt zur Bürger*innensprechstunde am Donnerstag, 24. August, von 17.45 bis 18.15 Uhr, ein.

Interessierte Einwohner*innen des Bezirks können Wünsche und Anregungen äußern oder Probleme besprechen. Treffpunkt für die Sprechstunde ist die Aula der Grundschule Am Buchholzer Grün, Paracelsusweg 10 b, 30655 Hannover.


Gelbe Bänder laden zum Pflücken von Obst ein

Rund 200 im öffentlichen Raum stehende städtische Obstbäume erhalten derzeit jeweils ein gelbes Band. Diese Markierung bedeutet, dass das Obst an diesem Baum gepflückt werden darf. Damit nimmt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover wie in den vergangenen drei Jahren auch 2023 an dem niedersachsenweiten Ernteprojekt „Gelbes Band“ vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) teil. Ziel der Aktion ist es, auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen.

Die zuständigen Gärtner*innen des Bereichs Grünflächen haben in der ersten Augustwoche die Bäume mit den Bändern markiert. Gekennzeichnet sind etwa diverse Apfelsorten, Birnen, Pflaumen, Kirschen oder Mirabellen. Die Bäume stehen unter anderem im Willy-Spahn-Park in Ahlem, im Hinüberschen Garten in Marienwerder und im Hermann-Löns-Park im Stadtteil Kleefeld. Eine detaillierte Standortkarte mit allen markierten Bäumen ist auf der Internetseite www.zehn-niedersachsen.de/gelbesbandhinterlegt. Im Herbst 2023 werden die Mitarbeiter*innen der Grünflächenbetriebe die Bänder, die aus reißfestem Papier bestehen, wieder entfernen.

Beim Ernten sollten die Pflücker*innen so vorsichtig vorgehen, dass die Äste der Obstbäume nicht beschädigt werden. Zudem ist die Erntemenge auf den Eigenverbrauch begrenzt.

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün wirbt auch abseits des beschriebenen Projektes für das Ernten der Früchte von städtischen Obstbäumen und Beerensträuchern. Informationen dazu sind im Internet unter www.hannover.de, Suchbegriff „Obstbäume“, zu finden.

Johannes Oerding feiert ausverkauftes Sommerkonzert in der Autostadt Wolfsburg

Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

Strahlender Sonnenschein, 8000 jubelnde Zuschauer und mitreißende Musik begeistern beim Sommerfestival der Autostadt

WOLFSBURG.

Die Sonne lachte mit 8000 begeisterten Zuschauern, als Johannes Oerding und sein Support King LX am Freitagabend (4. August 2023) die Lagunenbühne in der Autostadt Wolfsburg eroberten.

KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt - Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt – Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

Das Sommerfestival in der Autostadt bot erneut ein spektakuläres Konzerthighlight, das die Herzen der Fans höherschlagen ließ. Als Vorband von Johannes Oerding heizte das talentierte Künstlerduo King LX aus Hamburg die Menge schon sehnsüchtig auf das Hauptevent ein.

Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

Johannes Oerding und seine Band boten ein mitreißendes Repertoire, das keine Wünsche offenließ. Hits wie „Nicht genug“, „Kreise“ und „So schön“ sorgten für eine unvergessliche Stimmung. Der Sänger versprühte Energie und Lebensfreude, als würde er das beste und schönste Konzert seines Lebens vor seinen Fans spielen.

Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

Ein besonderer Moment des Abends war, als Johannes Oerding mit den jüngsten Konzertbesuchern, Valentin (8 Jahre) und Elisa (6 Jahre), über die Freuden der Jugend scherzte und dann den Song „Hundert Leben“ präsentierte.

Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

Wie gewohnt suchte Johannes Oerding die Nähe zu seinen Fans, erfüllte Selfie- und Autogrammwünsche und badete förmlich in der Fancrowd. Eine besondere Überraschung erlebte Steffi, die zum ersten Mal ein Konzert von Johannes Oerding besuchte. Sie durfte sich ein Lied wünschen, und die Menge entschied per Zuruf, dass der Sänger ihr den Fanwunsch „An guten Tagen“ erfüllte.

Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

Ein nostalgisches Medley mit Liedern aus seinen sieben Studioalben begeisterte die langjährigen Fans, bevor es mit Plan A, Schnee von gestern, Ecke Schmilinsky und vielen weiteren Hits weiterging.

Als Zugabe gab es ein wahres Feuerwerk an Emotionen mit den Songs „Kaleidoskop“, „Heimat“, „Bis der Himmel uns bestellt“ und „Für immer ab jetzt“. Die Zuschauer waren außer sich vor Begeisterung und verlangten nach einer weiteren Zugabe – und so rundete Johannes Oerding den Abend mit der Reprise von „An guten Tagen“ ab.

Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

Mit einem Augenzwinkern kündigte er dann an: „Ab jetzt nur noch Coverversionen“ und ließ das Publikum mit dem Song „Wicked Game“ von Chris Isaak in Ekstase ausklingen.

Ein wundervoller Sommerabend in der Autostadt Wolfsburg fand so seinen perfekten Abschluss.

Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

Mit Johannes Oerding hat die Autostadt Wolfsburg ein Konzertereignis der Extraklasse erlebt, das die Zuschauer noch lange in Erinnerung behalten werden. Ein mitreißendes Konzert voller Emotionen, Energie und unvergesslicher Momente, das beweist, warum Johannes Oerding zu den beliebtesten Künstlern Deutschlands zählt.

Doch das Sommerfestival in der Autostadt Wolfsburg hat noch mehr zu bieten – mit Künstlern wie Tina Dico, Clueso und Clockclock verspricht das kommende Wochenende weitere unvergessliche Konzerte und begeisterte Fans.

Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt - Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt – Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt - Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt – Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt - Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt – Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt - Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt – Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt - Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm
KIng LX als Support von Johannes Oerding beim Sommerfestival 2023 in der Austostadt – Autostadt in Wolfsburg © Ulrich Stamm

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Ausgedehnter Kellerbrand in der Heidornstraße

Ausgedehnter Kellerbrand in der Heidornstraße in Hannovers Südstadt
Ausgedehnter Kellerbrand in der Heidornstraße in Hannovers Südstadt - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Mehrfamilienhaus zunächst unbewohnbar

HANNOVER. Heute gegen 13:40 Uhr erreichten mehrere Notrufe aus der Heidornstraße in der Südstadt die Regionsleitstelle. Anwohner meldeten einen starken Brandgeruch im Innenhof eines Mehrfamilienhauses. Noch während der telefonischen Abfrage konnte einer der Hinweisgeber aufsteigenden, dichten Rauch aus einem gekippten Kellerfenster des Gebäudes entdecken. Aufgrund dieser Angaben alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge der Feuerwehr und den Rettungsdienst Hannover zum Brandort. In dem Mehrfamilienhaus lebten zehn Familien. Die Bewohner brachten sich eigenständig in Sicherheit und hatten das Gebäude bis zum Eintreffen der Feuerwehr vollständig geräumt. Nach der ersten Erkundung durch die Brandbekämpfer der Feuerwehr bestätigte sich ein ausgedehnter Kellerbrand. Umgehend begannen 2 Trupps unter Atemschutzgeräten das Feuer mit Wasser aus handgeführten Rohren zu bekämpfen. Die Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung. Parallel zu den Löschmaßnahmen begannen weitere Einsatzkräfte mit einer Druckbelüftung und verdrängten so den beißenden und giftigen Brandrauch, der sich auf den Etagen und Fluren ausgebreitet hatte. Das Entleeren des Kellers, in dem es brannte, erforderte nochmal einen höheren Kräfteaufwand der Brandschützer. Größere Mengen des Brandgutes musste in mühevoller Handarbeit aus dem Keller getragen und im Innenhof des Objektes immer wieder abgelöscht werden. Das Gebäude wurde, bedingt durch die massive Brandausbreitung und die Beschädigungen im gesamten Keller, durch Mitarbeiter von Enercity von der Gas- und Stromzuführung getrennt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die auch Wohneinheiten der oberen Etagen in Mitleidenschaft gezogen hatte, war das Gebäude nach Abschluss der Brandbekämpfung zunächst nicht mehr bewohnbar. Alle Bewohner konnten sich selbstständig um eine vorübergehende Unterkunft bemühen, bis eine Bewohnbarkeit ihrer Wohneinheiten wiederhergestellt sein wird. Verletzt wurde bei diesem Brand niemand. Die Schadenshöhe beträgt circa 40.000 EUR. Eine Brandursache konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde zur Aufnahme der Ermittlungen an die Polizei übergeben. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 30 Einsatzkräften vor Ort.