SoVD-Vorsitzender Dirk Battke (r.) servierte eine Juni-Bowle
HANNOVER. Der Sozialverband (SoVD) Hannover-Süd feierte heute Nachmittag (24. Juni) sein Sommerfest im Nachbarschaftstreff Mittelfeld. Es kamen schätzungsweise im Laufe der für die Party angesetzten vier Stunden über 100 Gäste. Sie konnten das leckere Kuchenbüfett mit selbstgebackenen Kuchen probieren oder sich an reichhaltigen Salaten und einer Grillbratwurst stärken.
Dirk Battke, 1. Vorsitzender des SoVD Hannover-Süd begrüßte dabei auch eine Reihe von Lokalpolitikern, die für ein Gespräch mit den Bürgern vorbeischauten. So kamen Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob mit weiteren Bezirksratsmitgliedern aus den Reihen von SPD, CDU und AfD, die Mitglieder des hannoverschen Rates Anja Schollmeyer und Bala S. Ramani und der Regionsabgeordnete Angelo Alter. Alter berichtete unter anderem von den Krankenhausplänen der Region Hannover.
Natürlich stieß Dirk Battke dann auch mit einigen von seinen Gästen aus der Politik mit einem Becher leckerer Juni-Waldmeister-Bowle an, natürlich alkoholfrei. Und Musiker „Enno“ sorgte nebenbei mit seinem Akkordeon für den musikalischen Rahmen.
Leckeres KuchenbuffetDirk Battke begrüßt seine GästeDie Grillmeister des SoVDHandgemachte Musik von EnnoHie rgibt es Juni-BowleRegionsabgeordneter Angelo Alterv.l.: Dirk Battke (SoVD-Vorsitzender), Gabi Jakob (Vize-Bezirksbürgermeisterin) und Regionsabgeordneter Angelo Alter
Am Freitag (23.Juni 2023) hat Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) das VW Bus Festival 2023 offiziell eröffnet. Mehr als 6.000 VW Busse mit 12.000 Fans machen das Messegelände kurzfristig zum größten Campingplatz Deutschlands.
Den feierlichen Startschuss für die kommenden drei Tage Bulli-Mania gaben Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und Carsten Intra, der CEO von Volkswagen Nutzfahrzeuge.
Für Fans des Bulli ist Hannover dieses Wochenende der Nabel der Welt: Mit 6.000 Bussen und mehr als 12.000 Campern ist das VW Bus Festival von Volkswagen Nutzfahrzeuge auf mehr als einer Million Quadratmetern nicht nur zahlenmäßig das größte seiner Art. Die Teilnehmenden aus 35 Nationen beweisen auch, dass das Phänomen Bulli international ist und auf der ganzen Welt Begeisterung auslöst. Als zum Auftakt ein Konvoi vom VWN Werk bis zur Messe fuhr, sorgten die 75 Bullis aus allen sieben Generationen für strahlende Gesichter und spontanen Applaus der zahlreichen Schaulustigen.
Den Tross angeführt hat Carsten Intra, CEO der Marke VWN, der mit einem T1 Sambabus (BJ. 1963, 23 Fenster) auf die Hauptbühne fuhr. „Der Bulli stand schon immer für Freiheit und Unabhängigkeit“, sagte Intra. „Wir wollen dieses besondere Lebensgefühl feiern: mit vielen tollen Bullis aus sieben Jahrzehnten – mit ganz alten, aber auch mit ganz neuen wie unserer neuen vollelektrischen Ikone, dem ID. Buzz1. Der Bulli für das 21. Jahrhundert wird hier in Hannover seine Europa-Premiere mit langem Radstand feiern. Vor allem aber freue ich mich auf die Begegnungen mit den vielen Tausend Menschen und Fans, die unsere Autos genau so lieben wie wir.“
Niedersachsen Wirtschaftsminister Olaf Lies ergänzte: „Der legendäre VW Bulli ist ein wahrer Mobilmacher unserer Gesellschaft: von der Polizistin über den Handwerker bis hin zur Familie – er zieht sich durch so viele Facetten unseres Lebens und bringt Menschen zusammen“. Und weiter: „Die große Resonanz beim Bulli Festival zeigt, wie viele Menschen mit großem Engagement und großer Begeisterung ihre Fahrzeuge als Teil dieser großen Erfolgsgeschichte pflegen und für die Gesellschaft erhalten. Dass dieses Kultauto aus Niedersachsen jetzt auch in Zeiten der Elektromobilität als ID. Buzz weiterlebt, freut mich als großer VW Fan ganz besonders. Er bringt dieses Stück Automobil-Geschichte in die emissionsfreie, elektromobile Zukunft! Als Verkehrsminister des Mobilitätswendelands Nr.1 freue ich mich daher ganz besonders, auf dem Bulli-Festival nicht nur die Tradition zu würdigen, sondern auch Fortschritt und Nachhaltigkeit ‚Made in Niedersachsen‘ zu feiern.“
Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, begrüßte ebenfalls die Besucher:innen des Festivals: „Ich freue mich sehr, dass Menschen aus der ganzen Welt nach Hannover kommen , um ein Stück Automobilgeschichte zu feiern. Mit dem ID. Buzz macht sich VWN in Hannover auf den Weg hin zu einer nachhaltigeren Mobilität – VWN und Hannover passen mit Blick auf die gelebte Verkehrswende perfekt zusammen.“
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Benennung der Fläche am ehemaligen KZ Misburg: Namensvorschläge noch bis zum 6. Juli möglich
Der Stadtbezirksrat Misburg-Anderten hat im Juni 2022 beschlossen, die städtische Grünfläche am Mittellandkanal / Hannoversche Straße zu benennen. Alle Einwohner*innen des Stadtbezirks Misburg-Anderten sind seit Mitte April 2023 dazu aufgerufen, Namensvorschläge zu machen und diese bei der Stadtverwaltung einzureichen.
Informationsveranstaltungen zur Geschichte und Entwicklung von April bis Juni
In diesem Zusammenhang fanden seit Ende April bis Anfang Juni vier öffentliche Veranstaltungen statt, unter anderen Vorträge und Führungen. Interessierte konnten sich über die rund 15.000 Quadratmeter große Grünfläche, südöstlich von dem an der Hannoverschen Straße gelegenen Mahnmal des Künstlers Eugène Dodeigne, informieren. Die kostenlosen Angebote waren gut besucht und es sind schon einige Vorschläge für die Benennung der Fläche bei der Verwaltung angekommen.
Namensvorschläge für die Grünfläche noch bis zum 6. Juli möglich
Die Einwohner*innen des Stadtbezirks Misburg-Anderten können weiterhin und noch bis zum 6. Juli schriftlich oder digital ihre Namensvorschläge abgeben. Dafür sollen die Vorschläge, mit einer kurzen Begründung und unter Angabe der Kontaktdaten, an die Stadtverwaltung Hannover gesandt werden: mit der Post an OE 18.63.05.SBM, Stadtbezirksmanagement Misburg-Anderten, Trammplatz 2, 30159 Hannover, oder per Mail an die Adresse stadtbezirksmanagement5@Hannover-Stadt.de.
Das weitere Verfahren zur Beteiligung und zur Benennung der Fläche
Alle eingereichten Vorschläge werden auf die einzuhaltenden gesamtstädtischen Belange geprüft. Realistisch umsetzbare Namen werden anschließend veröffentlicht. Im Rahmen von drei öffentlichen Veranstaltungen im August und September in Misburg und Anderten können dann alle Vorschläge diskutiert werden.
Aus den fünf meistgewählten Namen wird der Bezirksrat Misburg-Anderten, voraussichtlich im Dezember 2023, den zukünftigen Namen für den Platz auswählen. Die Platzbenennung vor Ort erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2024 in einem angemessenen würdigen Rahmen.
Zur Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers in Misburg
Im nördlichen Teil der heutigen Grünfläche befand sich 1944/45 ein KZ-Außenlager des KZ Neuengamme. Deshalb ist dieses Areal eine besondere Grünfläche im Stadtbezirk Misburg-Anderten. Das KZ Misburg bestand von Juni 1944 bis April 1945. Die rund 1.200 Häftlinge aus der Sowjetunion, Polen, Frankreich, Belgien und anderen Ländern mussten auf dem Gelände der angrenzenden Erdölraffinerie (Deurag-Nerag), die von Bomben schwer beschädigt war, Trümmer beseitigen und Bomben räumen. Heute erinnert unter anderen ein Mahnmal am ehemaligen Lagergelände an die Geschichte des KZ Misburg.
Beteiligungsverfahren als Kooperationsprojekt
Das Beteiligungsverfahren zur Benennung der Fläche in Misburg ist eine Kooperation des Stadtbezirksmanagements Misburg-Anderten und der Koordinierungsstelle für Einwohner*innen-Beteiligungen mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem ZeitZentrum Zivilcourage sowie dem Bezirksbürgermeister Klaus Tegeder und dem Stadtteilhistoriker Gisbert Selke vom NaNaNet. Aktuelle Informationen finden sich auch unter www.hannover.de/stadtbezirke und nananet.de/misburg-anderten.
Misburger Bad: Veränderung des Wärmekonzeptes
Im ursprünglichen Wärmekonzept für den Neubau des Misburger Bades war für die Grundlastabdeckung ein Blockheizkraftwerk (BHKW) vorgesehen. Für die Spitzenlastabdeckung sollte das BHKW durch zwei Gas-Brennwertgeräte unterstützt werden. Zusätzlich sollten weitere regenerative Energieerzeuger, in Form einer PV-Anlage (mit 99 kWp) und eine Solarabsorberanlage (mit 500 m²) eingesetzt werden.
Diese Kombination aus Wärmeerzeugern war zum damaligen Planungszeitpunkt ein guter und deutschlandweit vielfach erprobter Standard, der bereits einen großen Anteil regenerativer Energieformen berücksichtigt hat.
Im Zuge der Gasmangellage hat sich die Landeshauptstadt (LHH) im Hinblick auf einen wirtschaftlich zukunftsträchtigen Badebetrieb allerdings dafür entschieden, den Auftragnehmer um eine Anpassung des Wärmekonzeptes zu bitten, um den regenerativen Energieanteil zu erhöhen und unabhängiger von der Energieform Gas zu werden.
Im Austausch mit anderen Kommunen hat sich diese Entscheidung bestätigt, da vielerorts bestehende Wärmekonzepte hinterfragt worden sind und eine generelle Abkehr von standardisierten Wärmekonzepten zu erkennen ist.
In einem ersten Schritt wurde der Auftragnehmer gebeten, zu prüfen, ob eine alternative Wärmeerzeugung wirtschaftlich darstellbar ist. Nach Vorlage der positiven Prüfergebnisse durch den Auftragnehmer im Dezember 2022 hat die LHH um die Ausplanung eines neuen Wärmekonzeptes sowie einer entsprechenden Preiskalkulation gebeten.
Nach Prüfung der vorgelegten Planungsergebnisse Anfang Juni 2024 und Klärung aller relevanten Punkte wird die LHH die geänderte Ausführung beauftragen. In diesem Zusammenhang wird in den nächsten Wochen mit dem Auftragnehmer eine Zusatzvereinbarung über die Auswirkungen auf den Fertigstellungstermin und die zusätzlichen Baukosten abgeschlossen.
Neu-Konzeption „Wärme-to-go“
Das veränderte Wärmekonzept für den Neubau des Misburger Bades sieht eine Einbindung des „Wärme-to-Go-Konzeptes“ vom Zweckverband AHA vor. In der nahegelegenen Müllentsorgungsanlage in Lahe wird durch Restmüllvergärung Methangas erzeugt. Mit dem Gas werden mehrere Blockheizkraftwerke (BHKW) betrieben, die Wärme und Strom erzeugen.
Die Abwärme wird in sogenannte Wärmecontainer, die mit Nitritpökelsalz gefüllt sind, geladen Die Wärmecontainer werden mit einer Elektrozugmaschine an Wärmesenken in einem Radius von maximal 10 km ausgeliefert und dort über ein Nahwärmenetz und Wärmetauschern an die zu versorgenden Gebäude angeschlossen.
Die Elektrozugmaschine wird mit dem in den BHKW erzeugten Strom geladen. Da sich das Misburger Bad innerhalb des 10km-Radius befindet, ist eine Belieferung ohne größere Wärmeverluste möglich. Der Auftragnehmer geht in seinem Konzept von einer Wärmelieferung „Wärme to go“ von einem Container täglich für das Winterhalbjahr und circa zwei Containern täglich für das Sommerhalbjahr aus. In der Sommersaison ist aufgrund des angestrebten Kombibadbetriebes mit mehr Wasserflächen im Betrieb eine größere Wärmemengenlieferung notwendig.
Wärme-to-Go wurde im Rahmen einer Pilotphase im Schulzentrum Isernhagen erfolgreich erprobt. Aufgrund der positiven Erfahrungen und der großen zur Verfügung stehenden Wärmemengen werden mittlerweile auch das Rathaus Isernhagen und zukünftig auch die Grundschule an der Jacobistraße in Isernhagen sowie das Misburger Bad mit Wärme-to-Go versorgt.
Die im ursprünglichen Wärmekonzept vorgesehenen zusätzlichen regenerativen Energieerzeuger, in Form einer PV-Anlage (mit 99 kWp) und einer Solarabsorberanlage (mit 500 m²) werden weiterhin berücksichtigt. Für den Freibadbetrieb werden auch noch Luft-Wasser-Wärmepumpen berücksichtigt.
Auswirkungen auf die Kosten und den Bauzeitenplan
Für die Änderung des Wärmeversorgungskonzeptes sind zusätzliche Investitionskosten in Höhe von ca. 795.000 Euro netto notwendig. Diese Investitionskosten werden sich aber durch geringere Betriebskosten innerhalb von circa sechs Jahren amortisieren.
Gemäß der durch den Auftragnehmer vorgenommenen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist über einen Betrachtungszeitraum von zehn Jahren eine Betriebskostenersparnis von circa. 1.000.000 Euro netto zu erwarten. Zusätzlich werden gegenüber dem ursprünglichen Wärmekonzept etwa 279 to/a CO² eingespart.
Die zusätzlichen Investitionskosten werden durch den bereits beschlossenen Sicherheitszuschlag (10 % der Baukosten, Drucksache Nr. 0429/2021), der in der Vergabedrucksache zum Neubau des Misburger Bades berücksichtigt ist, abgedeckt.
Durch die Änderung des Wärmekonzeptes wird sich der Fertigstellung des Misburger Bades von Ende November 2023 auf voraussichtlich Ende März 2024 verschieben. Die Verschiebung des Fertigstellungstermins bedingt durch die Veränderung des Wärmekonzeptes ist aus Sicht der LHH allerdings alternativlos, um Dauerhaft einen wirtschaftlichen Badbetrieb zu gewährleisten.
Der Internationale Tag des Yoga auf dem Trammplatz
Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) zusammen mit dem Tagore Centre, der indischen Botschaft Berlin und dem Indian Council for Cultural Relations lädt Sie und alle Yoga-Interessierten dazu ein,
am Sonntag, 25. Juni, von 10 bis 12 Uhr auf dem Trammplatz
gemeinsam Yoga zu praktizieren und so den Internationalen Tag des Yoga zu begehen. Das diesjährige Thema lautet „Yoga für Vasudhaiva Kutumbakam“ (Deutsch: „Yoga für das Wohlergehen aller: eine Welt – eine Familie“). Das Motto drückt den Geist des Yoga aus, der alle mitdenkt und verbindet.
Die gemeinsame einstündige Yoga-Praxis beginnt nach den offiziellen Ansprachen von Harish Parvathaneni, indischer Botschafter in Deutschland, Thomas Klapproth, Hannovers Bürgermeister, Steffen Krach, Regionspräsident, sowie Adis Ahmetovic, MdB. Der indische Botschafter wird bei der Yoga-Praxis mitmachen.
Für die aktive Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig – die Übungen eignen sich für Anfänger*innen und Fortgeschrittene ab zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei. Nach der Yoga-Praxis kann man auf dem Trammplatz vegane indische Köstlichkeiten kaufen und genießen.
Yoga-Matten und Yogatag-T-Shirts stellen die Veranstalter*innen zur Verfügung. Wasser und Tee gibt es für alle kostenlos. Angeleitet werden die Teilnehmenden von Yogalehrer*innen der Partner-Organisationen: vom hannoverschen Yoga Studio Akash Nair, Art of Living e. V., Heartfulness Institute Germany und Maharishi Veda Stiftung.
Am 11. Dezember 2014 riefen die Vereinten Nationen den 21. Juni zum Internationalen Tag des Yogas aus – als Anerkennung der hohen und weltweiten Bedeutung von Yoga für die Gesundheit. Dieser Tag hat zum Ziel, das Bewusstsein dafür zu schärfen, welche vielen Vorteile es hat, Yoga regelmäßig zu praktizieren. Denn der UN war es vor allem wichtig, dass Menschen gesundheitsfördernde Entscheidungen treffen und gesunde Lebensweisen führen. Und Yoga bietet einen solchen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden. Am 21. Juni 2015 fand so der erste Internationale Tag des Yogas statt.
JULIUS-CLUB in der Stadtbibliothek Hannover startet wieder
Ab sofort können sich Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren wieder in allen Einrichtungen der Stadtbibliothek Hannover zur Teilnahme am JULIUS-CLUB anmelden. Für die Mitglieder des Sommer-Leseclubs stehen noch bis zum 23. August 2023 rund 100 aktuelle Buchtitel der Kinder- und Jugendliteratur zur kostenlosen Ausleihe bereit. Mit Sachbüchern, Mangas, leichter Sommerlektüre und dicken Jugendromanen ist die Auswahl so vielseitig wie nie.
Wer während der Sommermonate zwei Bücher liest und sie anschließend bewertet, bekommt das JULIUS-CLUB-Diplom verliehen. Wer mehr als fünf Bücher liest und bewertet, wird mit dem Viellese-Diplom ausgezeichnet
Neben der exklusiven Buchauswahl bietet der JULIUS-CLUB eine Vielzahl an Veranstaltungen für Club-Mitglieder. Dazu gehören Rätsel lösen im Escape Room, Kugeln werfen beim Boule spielen, kreativ werden beim Handlettering, einen eigenen Film drehen oder beim Schnupperkurs für Gebärdensprache den eigenen Wortschatz erweitern – auch die Veranstaltungen greifen das diesjährige JULIUS-CLUB-Motto „Vielseitig“ auf.
Der JULIUS-CLUB („Jugend liest und schreibt“) ist ein Projekt der VGH Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen, das in49 öffentlichen Bibliotheken Niedersachsens stattfindet. Das Projekt soll neben Lesespaß auch Ausdrucksfähigkeit und Textverständnis stärken.
Radzähler in Hannover ab sofort detailliert auch online einsehbar
19 Radfahrer-Zählstellen können für alle Nutzer*innen detailliert ausgewertet werden
Wer aufmerksam mit dem Rad durch die Region Hannover fährt, kennt sie seit 2016 – die automatischen Dauerzählstellen für den Radverkehr. 19 Messstationen in der Region Hannover messen an neuralgischen Punkten kontinuierlich, wie viele Radfahrer unterwegs sind. Aufbereitet und dargestellt werden sie von der Verkehrsmanagementzentrale (VMZ). Der Sinn der Messstationen: Verkehrsplaner*innen können anhand der Daten wichtige Informationen sammeln und das allgemeine Verkehrsmanagement optimieren.
Nun sind die Daten, die die Stellen über die Jahre gesammelt haben, noch übersichtlicher und für alle Einwohner*innen der Region Hannover online einsehbar. Sie können nun eigene Auswertungen vornehmen und sich Balkendiagramme mit den Werten der letzten Tage und Jahre anzeigen lassen. Auch vergleichende Auswertungen mehrerer Messstellen sind möglich. Das Portal ermöglicht den Zugriff auf Daten mit stündlicher Genauigkeit. Nutzer*innen können die Daten auch im maschinenlesbaren CSV-Format herunterladen. Die technische Umsetzung erfolgte durch die Firma Neonaut, die auf die Erstellung von bürger*innenfreundlichen Geoinformationssystemen spezialisiert ist. Die Daten sind ab sofort unter www.vmz-hannover.de/radzaehlerabrufbar.
Kilometer gegen Prämien tauschen mit der Bike-Citizens-App
Besonders komfortabel lassen sich die geradelten Kilometer mit der offiziellen Fahrradnavigations-App der Region Hannover „Bike Citizens“ erfassen. Einfach beim Radfahren mitlaufen lassen – fertig. In der App gibt es zudem Tourenvorschläge zum Nachradeln. Zum Start des STADTRADELN können mit der Fahrrad-App im Rahmen der Bike-Benefit-Kampagne Bonuspunkte gesammelt und bei Partnerinnen und Partnern in der Region Hannover gegen kleine Prämien eingelöst werden. Die Bike-Benefit-Kampagne läuft vom 4. Juni bis 31. Oktober 2023. Alle Infos unter www.hannover.de/fahrrad-app
HANNOVER. Vom 22. bis 24. verwandelt sich der Platz vor der Basilika St. Clemens in ein Kino unter freiem Himmel: „Nach dem gelungenen Auftakt letztes Jahr fällt nun zum zweiten Mal die Klappe“, erklärte Thomas Harling, Kulturbeauftragter der Katholischen Kirche in der Region Hannover. Wieder haben die AnwohnerInnen rund um den Platz der Basilika die Filme ausgewählt, in einer Mischung aus Online-Abstimmung und klassischen Stimmzetteln. Mit einer Besonderheit: der neu eingeführte Film für Kinder und ihre Familien am Freitagnachmittag geht auf eine Abstimmung der SchülerInnen der Grundschule Goetheplatz zurück. „Darüber freuen wir uns sehr“, stellt Harling heraus: „Die Voraussetzungen für abwechslungsreiche Filme, laue Sommernächte und gute Gespräche sind gegeben.“ Und dies sind die Filme:
Donnerstag, 22. Juni, 20:30 Uhr: „Contra“, ein Film von Sönke Wortmann (Deutschland 2021).
Freitag, 23. Juni, 15:00 Uhr: „Ratatouille“, ein Film von Brad Bird und Jan Pinkava (USA 2007).
Freitag, 23. Juni, 20:30 Uhr: „Confusion No Wa“, ein Film von Kenneth Gyang (Nigeria 2013). Dieser Film ist in englischer Sprache
Samstag, 24. Juni, 20:30 Uhr: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“, ein Film von Andreas Dresen (Deutschland/Frankreich 2022).
Der Eintritt ist frei. BesucherInnen werden gebeten, wenn möglich einen Klappstuhl mitzubringen. Für Snacks aus der Goethestraße, Eis aus der Calenberger Neustadt und Getränke ist gesorgt.
Die Filmreihe wird von der Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung und dem Integrationsbeirat Mitte der Landeshauptstadt Hannover gefördert. Unterstützt wird das Open-Air-Kino zudem durch „Spielfeld Gesellschaft“, eine Initiative der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.
Veranstaltet wird „Pictures about us” von der Katholischen Kirche in der Region Hannover in Zusammenarbeit mit der Basilika St. Clemens, der Caritas Hannover, der Katholischen Familienbildungsstätte Hannover, dem Haus der Religionen, der Katholischen Erwachsenenbildung, der Katholischen Hochschulgemeinde, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Grundschule Goetheplatz.
Die europäischen Aktienmärkte haben auch am Donnerstag nachgegeben. Sie reagierten mit den Verlusten zum Einen auf die Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell vor dem US-Kongress am Vortag. Der oberste US-Währungshüter hatte mit seinen Ausführungen die Hoffnungen der Finanzmärkte auf eine weniger restriktive Geldpolitik enttäuscht. Zum Anderen erhöhten die Notenbanken von England, Norwegen und der Schweiz die Leitzinsen im Kampf gegen die hohe Inflation.
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) sank um 0,42 Prozent auf 4304,47 Punkte. Es war der vierte Verlusttag in Folge. In Paris rutschte der CAC 40 um 0,79 Prozent auf 7203,28 Zähler ab. An der Londoner Börse verlor der FTSE 100 0,76 Prozent und schloss bei 7502,03 Punkten. Die Bank of England setzt ihren Kampf gegen die hohe Teuerung mit einer überraschend deutlichen Zinsanhebung fort. Der Leitzins steigt um 0,50 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent.
An den Märkten gelte es nun, die Auswirkungen der weltweiten Zinsanhebungen in den Vormonaten abzuwarten, betonte unterdessen Marc Decker, Leiter des Aktienbereichs der Quintet Private Bank. „Dies wird sich negativ auf Gewinne und Margen der Unternehmen auswirken“, so Decker. „Dieser Effekt ist jedoch verzögert und wird seine ganze Wirkung erst noch entfalten.“ Damit bleibe die Frage, wie stark die Folgen für die Wirtschaft sein werden.
Angesichts derartiger Unwägbarkeiten standen die konjunkturabhängigen Autowerte unter Druck. Besser hielt sich der als defensives Investment geltende Lebensmittelsektor. Hier gewannen AB Inbev (Anheuser-Busch InBev) 1,8 Prozent, nachdem die Deutsche Bank die Papiere des Bierkonzerns auf „Buy“ hochgestuft hatte. Analyst Chris Collett argumentierte, dass in der zuletzt unterdurchschnittlichen Kursentwicklung ein dauerhafter Rückgang des US-Geschäfts der Großbrauerei bereits einpreist sei.
In London schnellten Ocado-Aktien (Ocado Group) um rund ein Drittel Prozent nach oben. Auslöser war ein Medienbericht, wonach große Technologiekonzerne Interesse an einer Übernahme des Soft- und Hardware-Herstellers für den Online-Lebensmittelhandel haben könnten. Genannt wurde unter anderen Amazon.
In Zürich verteuerten sich die Aktien von Logitech um rund drei Prozent. Der Hersteller von Computerzubehör hatte am Vorabend ein neues Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde US-Dollar angekündigt.
Allgemeinverfügung gilt ab dem 06. Juli 2023 für Bewässerungen von Grünflächen, Gärten, Felder und Sportanlagen in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr
REGION HANNOVER.
Mit einer Allgemeinverfügung reagiert die Region Hannover auf den historisch niedrigen Grundwasserstand in und um Hannover. Klettert das Thermometer über 24 Grad Celsius, ist es deshalb im Zeitraum von 11.00 bis 18.00 Uhr untersagt, land- und forstwirtschaftliche Flächen, öffentliche und private Grünanlagen wie Gärten und Parks sowie Sportanlagen (Tennis, Fußball, Golf) mit stationären und mobilen Anlagen zu bewässern. Dazu zählen auch Rasensprenger. Die Regelung tritt am 06. Juli 2023 in Kraft und gilt sowohl für Wasserentnahmen aus dem öffentlichen Versorgungsnetz als auch aus Brunnen und Oberflächengewässern. Die gültigen wasserrechtlichen Erlaubnisse für Feldberegnungen werden insoweit eingeschränkt.
„Mit der Allgemeinverfügung wollen wir dazu beitragen, Wasser zu sparen und so der Verschärfung der Situation hinsichtlich der fortlaufenden Zehrung unseres Wasserdargebots im Zuge des festzustellenden Klimawandels entgegenwirken“, betonte Regionspräsident Steffen Krach: „Eine Einschränkung der Beregnung trägt hierzu bei. Wasser, das tagsüber ab der Temperaturmarke 24 Grad Celsius eingesetzt wird, verdunstet zum großen Teil ungenutzt.“
Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, ergänzt: „Der Region Hannover ist bewusst, wie weitreichend die Auswirkungen dieser Allgemeinverfügung sind. Aus diesem Grund haben wir auch bereits im Vorfeld mit dem Landvolk und dem Regionssportbund Klärungsgespräche geführt und dabei wichtige Hinweise bekommen. Diesen Austausch werden wir fortsetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen“, so der Dezernent: „Die Folgen des Klimawandels, die wir alle gerade jeden Tag spüren, zwingen uns jedoch zum Handeln, da eine Entspannung der Wetterlage nicht absehbar ist.“
Palandt weiter: „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Diese kostbare Ressource zu schonen, liegt auch in der Verantwortung der Nutzer*innen-Gruppen. Ich bitte deshalb alle Einwohner*innen darum, ihren privaten Verbrauch insbesondere an heißen Tagen und in Hitzeperioden entsprechend anzupassen.“
Die Allgemeinverfügung wird bis zum 30. September 2023 gelten, kann aber bei einer sich abzeichnenden Änderung der Situation von der Region Hannover widerrufen werden. Der komplette Text der Verfügung ist ab dem 05. Juli 2023 unter https://bekanntmachungen.region-hannover.de/allgemeinverfuegungen einsehbar.
Eine Auswertung der durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten -und Naturschutz (NLWKN) vorgelegten Messdaten zeigt einen historisch niedrigen Grundwasserstand in der Region Hannover. Demnach hat sich die defizitäre Wasserbilanz nach den Trockenjahren 2018, 2019, 2020 auch im Jahr 2022 fortgesetzt. Die Region Hannover als zuständige Untere Wasserbehörde wird deshalb – wie bereits in einigen anderen niedersächsischen Landkreisen wie Nienburg, Vechta, Peine oder Grafschaft Bentheim schon geschehen – eine entsprechende Verfügung zum Schutz der Ressource Wasser in Kraft setzen.
Auch vor dem Hintergrund des fortlaufenden Klimawandels haben sich die Unteren Wasserbehörden in Niedersachsen mit dem Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz darauf verständigt, das landesweit möglichst gleiche Regelungen zum Tragen kommen sollen.
Die Allgemeinverfügung der Region Hannover gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können im Einzelfall mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Die Region Hannover wird dazu anlassbezogen Kontrollen vornehmen.
Zehntausende auf musikalischer Entdeckungsreise in der City
HANNOVER. Die Fête de la Musique findet jedes Jahr am 21. Juni, dem kalendarischen Sommeranfang, statt – in mehr als 540 Städten weltweit, davon über 300 Städte in Europa. Deutschlandweit beteiligen sich mittlerweile mehr als 50 Städte an dem Fest. So war auch gestrigen Mittwoch wieder Fête (de la Musique) in Hannover angesagt. Die Fête de la Musique (französisch für „[das] Fest der Musik“) ist eine Veranstaltung, bei der Amateur- und Berufsmusiker, Performer im Bereich Musik, DJs usw. im öffentlichen Raum honorarfrei auftreten (zum Beispiel auf öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Plätzen, Fußwegen/Wegen und Straßen, in Parks, Gärte und Höfen sowie vor bzw. in Cafés/Bars/Kneipen/Restaurants, Museen/Galerien, Kirchen, Kiosken/Geschäften usw.). Dabei wird kein Eintrittsgeld verlangt. Ihren Ursprung hat die Fête de la Musique in Paris und ist zu einer wunderbaren Erfolgsgeschichte geworden. In diesem Jahr gab es in Hannover rund 40 Bühnen bzw. Spielorte. Laut NDR waren 2232 MusikerInnen beteiligt und etwa gegen 19:30 Uhr hatte sich die Innenstadt mächtig gefüllt. Etwa 100 000 musikbegeisterte Menschen sollen zu diesem Zeitpunkt in der City unterwegs gewesen sein und begaben sich auf musikalische Entdeckungsreisen durch die Stadt.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 22.Juni 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Kultur-Highlights auf dem Andreas-Hermes-Platz
Das leitende Motto „Der Platz ist das Programm“, spielt auch bei dem kommenden Kulturhighlight auf dem Andreas-Hermes-Platz eine große Rolle. Der Platz ist hier nicht nur Programm – sondern das Hauptmotiv des Theaterstückes:
DRAUSSEN! vor unserer Tür – Ein Outdoor-Theaterprojekt auf dem Andreas-Hermes-Platz
Seit März probt ein generationsübergreifendes Ensemble aus Amateur*innen mit Profis in der theaterwerkstadt hannover für dieses Stück. Gemeinsam entwickeln sie Geschichten und Bilder rund um den Andreas-Hermes-Platz. Dabei geben sie überraschende Einblicke auf den Platz hinter dem Bahnhof, auf seine Historie und seine Zukunft. Diese Geschichten mit skurrilen und überraschenden Einblicken sind in dieser theatralen Intervention zu erleben. Sie fügen dem Platz ein neues Kapitel in seiner Geschichte hinzu.
Premiere ist am Sonnabend, den 24. Juni um 16 Uhr, weitere Termine sind Sonntag, 25. Juni um 16 Uhr sowie Mittwoch, 28. Juni, Freitag 30. Juni, Sonnabend, 1.Juli und Sonntag 2.Juli, jeweils um 19 Uhr.
Karten sind an der Infothek des Pavillon, an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.pavillonhannover.de erhältlich. Es wird um wetterangepasste Kleidung gebeten. Ferner ist die Hinterlegung eines Pfands für die Kopfhörer eines integrierten Audio-Walks erforderlich. Hierzu eignen sich auch Personalausweise.
Der Platz ist aber auch in Bewegung und zwar am
Milonga-Montag
Jeden Montag um 19 Uhr wird der Andreas-Hermes-Platz von Tänzer*innen erobert, die zum Teil aus ganz Norddeutschland anreisen, um im Freien Tango tanzen zu können. Der Platz füllt sich ab 18 Uhr langsam mit Publikum und Tango-Begeisterten, so dass sich bis zum späteren Abend bis zu 70 Personen auf der Tanzfläche bewegen Die Milonga lädt auch viele Besucher*innen ein, auf dem Platz zu verweilen und dem Tango-Event zuzusehen.
Bis zum Saisonende etwa Mitte bis Ende September, wird bei gutem Wetter weiterhin jeden Montag getanzt.
Der Platz soll einen improvisierten Charakter beibehalten, auch wenn sich das Programm bis September langsam noch weiter füllen wird füllt, zum Beispiel mit zusätzlichen Boule- und Petanque-Bahnen, die von hannoverschen Vereinen betrieben werden.
Rut-und-Klaus-Bahlsen-Brücke in der Eilenriede zwei Tage gesperrt
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün führt in der Zeit vom 29. Juni ab 7 Uhr bis zum 30. Juni, 13 Uhr, Wegeinstandsetzungsarbeiten an der Zufahrt zur Rut-und-Klaus-Bahlsen-Brücke („Schneckenbrücke“) in der Eilenriede durch. Dafür ist es erforderlich, im genannten Zeitraum die Brücke und Zufahrtsrampe zu sperren.
Eine Umleitung, die über die nördlich gelegene Brücke an der Waldstation Eilenriede führt, ist ausgeschildert.
Beteiligungsveranstaltung für die Aufwertung des Spielplatzes Sibeliusweg in Groß-Buchholz
Der Spielplatz Sibeliusweg in Groß-Buchholz soll aufgewertet werden. Die vorhandenen Spielgeräte sind teilweise veraltet und entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen der kleinen Nutzer*innen. Damit Kinder und Familien ihre Wünsche für die Neugestaltung frühzeitig in die Planungen mit einbringen können, lädt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover alle interessierten Anwohner*innen, Kinder und Familien zur Kinderbeteiligung ein.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 4. Juli um 16 Uhr auf dem Spielplatzgelände in Groß-Buchholz statt.
Die Arbeiten zur Umgestaltung und Aufwertung des Spielplatzes Sibeliusweg erfolgen im Rahmen des städtischen Sonderprogramms „Ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen“.
Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt öffentlich
Der Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (28. Juni) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2 in öffentlicher Sitzung.
Der Schul- und Bildungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (28. Juni) um 16.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.
Musikschule Hannover bietet Oud-Schnuppertermin an
Zum Kennenlernen der Oud, eine arabische Laute, bietet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover einen Schnuppertermin mit Ahed Nofal, Musiklehrer am Mittwoch, 28. Juni, in Raum 4, Haupthaus der Musikschule, Maschstraße 22. Ein Besuch ist mit oder ohne musikalische Vorkenntnisse innerhalb dieses Zeitraums zwischen 18.30 und 20.30 Uhr jederzeit möglich.
Das Schnuppern ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Es besteht aber die Möglichkeit, sich nach dem Schnuppertermin für den regulären Oud-Unterricht oder für einen Oud-Kurs (6 Termine) anzumelden.
Die einzigartigen Klänge der Oud bringt die Musik des Nahen Ostens näher. Sie ist ein weit verbreitetes und uraltes Instrument, das als Soloinstrument oder zur Gesangsbegleitung gespielt wird.
Grauer Himmel, Regen, Blitz und Donner: Es gewittert und in Sekundenschnelle wird es draußen ungemütlich. Auch schwere Unwetterlagen mit Starkregen, Großhagel und Böen bis Orkanstärke sowie einzelne Tornados sind manchmal nicht auszuschließen. Die Schäden sind dann oft groß. Gut beraten ist, wer weiß, welche Versicherung zahlt. Im Folgenden haben wir grob aufgeschlüsselt, welche Versicherung welche Kosten übernimmt.
Ausgerechnet in den warmen Sommermonaten machen uns Gewitter und schwere Unwetter besonders oft zu schaffen. Am häufigsten gewittert es dabei von Mai bis August mit einem Schwerpunkt im Juli. Insgesamt werden in dieser Zeitspanne in Deutschland etwa zwei bis drei Millionen Blitze registriert. Nicht immer laufen Unwetter glimpflich ab: Überflutungen, Blitzeinschläge und der starke Wind richten stellenweise massive Schäden an.
Schäden am Gebäude
Für Unwetterschäden gibt es keine Universalversicherung. Für zerborstene Glasscheiben oder abgedeckte Dächer zahlt die Wohngebäudeversicherung. Bei Eigenverschulden, wie eindringendem Wasser durch offene Türen oder Fenster, zahlt die Versicherung normalerweise nicht.
Falls ein Blitz ins Hausdach einschlägt
Ist der Blitz ins Haus eingeschlagen und hat einen Brand verursacht, haftet die Hausratversicherung. Daher sollten alle Mieter unbedingt eine Hausratversicherung und alle Eigentümer zusätzlich eine Wohngebäudeversicherung abschließen.
Ab dieser Windstärke zahlen Versicherungen
Schäden durch umstürzende Bäume und fliegende Gegenstände sind die Folge von Stürmen. Das kann für die Geschädigten richtig teuer werden. Die Versicherungen zahlen für Sturmschäden in der Regel ab Windstärke 8, was einer Windgeschwindigkeit von mehr als 62 Stundenkilometern entspricht. Für den Nachweis kann man zum Beispiel das Archiv der aktuellen Windspitzen von WetterOnline nutzen.
Fegt der Sturm aber einen Blumentopf vom Balkon, verletzt Passanten oder beschädigt Gegenstände, greift die Haftpflichtversicherung. Egal in welchem Fall, der Schaden sollte so schnell wie möglich der Versicherung gemeldet werden, denn später auftretende Folgeschäden übernimmt keine Versicherung.
Schäden an der Wohnungseinrichtung
Wenn Möbel oder Haushaltsgeräte durch Blitzschlag oder infolge einer zerborstenen Scheibe beschädigt wurden, dann zahlt die Hausratversicherung.
Wenn ein Baum aufs Haus stürzt
Wenn ein gesunder Baum auf das eigene Haus stürzt, zahlt in der Regel die eigene Wohngebäudeversicherung den Schaden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um den eigenen Baum oder den eines Nachbarn handelt. Anders sieht es aus, wenn der Baum bereits einen Vorschaden hatte.
Schäden durch Starkregen
Starkregenereignisse haben in Deutschland eines der größten Schadenspotenziale. Von Starkregen spricht man, wenn in einer Stunde 15 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter fällt. Laufen Keller- und Wohnräume voll und werden Einrichtungsgegenstände beschädigt, können die Sanierungskosten sehr hoch ausfallen. Hier zahlt die Elementarversicherung, wenn es infolge des Starkregens zu Überschwemmungen oder Erdrutschen kommt.
Die Elementarversicherung muss als Zusatzbaustein „Extremwetterschutz“ zur Wohngebäude- oder Hausratversicherung abgeschlossen werden.
Schäden am Auto
Die Teilkaskoversicherung erstattet in der Regel die Kosten für verbeultes Blech oder kaputte Scheiben am Auto und Schäden durch Überschwemmungen an stehenden Autos.
Die Fahrzeughalter sind jedoch verpflichtet, das Auto rechtzeitig aus einem Überschwemmungsgebiet zu fahren – falls überhaupt möglich. Wer auf einer bereits vorher erkennbar überfluteten Straße fährt, hat in der Regel keinen Anspruch auf Zahlungen.
Für Detailfragen wendet man sich am besten direkt an eine Versicherung.
11000 Metal-Fans feiern Iron Maiden in der ausverkauften ZAG Arena
HANNOVER.
Am Mittwochabend (21.Juni 2023) fand in der ZAG Arena Hannover das Konzert der legendären Heavy-Metal-Band Iron Maiden im Rahmen ihrer „The Future Past Tour 2023“ statt. Hochsommerliche Temperaturen mit schwül-heißen 28 Grad vor der Halle, folgte eine weitere Steigerung in der ausverkauften Arena; als Support-Act heizte The Raven Age bereits vorab die Stimmung an.
Iron Maiden lieferten eine spektakuläre Show ab, bei der sie sowohl Songs ihres aktuellen Studioalbums „Senjutsu“ als auch Klassiker aus vergangenen Zeiten präsentierten.
Die Vorfreude auf das Konzert war bereits im Vorfeld riesig. Nachdem die Headline-Show der Band beim Wacken Open Air im August 2023 innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war, entschied sich Iron Maiden, ihre „The Future Past Tour“ im Jahr 2023 in fünf deutschen Städten zu präsentieren. Hannover war nach Leipzig eine dieser Stationen und die überwiegend männlichen Fans in ihren Maiden-Shirts konnten es kaum erwarten, die Band live zu erleben.
Das Konzert begann mit einem fulminanten Auftakt, als Iron Maiden die Bühne betraten und mit den ersten Songs ihres aktuellen Albums „Senjutsu“ die Show eröffneten. Das Bühnenbild des Japanese Palace schaffte eine beeindruckende Atmosphäre und zog das Publikum sofort in seinen Bann. Bassist Steve Harris hat im Vorfeld der Tour erklärt, dass es wenig Sinn gemacht hätte, diese Inszenierung für eine Senjutsu-Albumtour zu wiederholen. Stattdessen entschied sich die Band, das Kultalbum „Somewhere In Time“ von 1986 in den Fokus zu rücken. Dieses Album war bisher nicht Bestandteil der retrospektiven Geschichtstouren, die Iron Maiden in den letzten Jahren gespielt hatten. Viele Fans hatten sich Songs davon gewünscht und wurden nun endlich erhört.
Die Kombination aus neuen Stücken von „Senjutsu“ und Klassikern wie „Caught Somewhere in Time“ und „The Prisoner“ sorgte für eine abwechslungsreiche Setlist, die das Publikum begeisterte. Besonders erfreulich war es für die Fans, endlich die epischen Tracks von „Senjutsu“ live zu hören, auf die sie lange gewartet hatten.
Das Publikum in der ZAG Arena war von Anfang an in bester Feierlaune und ließ es sich nicht nehmen, bei jedem Song lautstark mitzusingen und zu headbangen. Die energiegeladene Performance der Band begeisterte die Fans und schaffte eine mitreißende Atmosphäre. Sänger Bruce Dickinson zeigte einmal mehr seine beeindruckende Stimmgewalt und lieferte eine unglaubliche Bühnenshow ab. Die Gitarrenriffs von Dave Murray, Adrian Smith und Janick Gers sorgten für den typischen Iron-Maiden-Sound, während Steve Harris am Bass und Nicko McBrain am Schlagzeug das Fundament für den kraftvollen Sound der Band legten.
Die ZAG Arena wurde regelrecht durchgerockt, doch dem ein oder anderen Fan dürfte die Hitze und das Feiern zuviel geworden sein.
Das Konzert in Hannover war Teil der „The Future Past Tour“ von Iron Maiden, die nach Leipzig, und Hannover nun Dortmund, Frankfurt und München weiterziehen wird.
Die Band zeigte sich begeistert von der deutschen Fanbasis und bedankte sich für die Unterstützung, die sie in den vergangenen Jahren erfahren hatte. Iron Maiden haben eine besondere Verbindung zu Deutschland, da ihre letzten vier Studioalben hier die Nummer 1 der Charts erreichten und sie bereits auf der „Legacy Tour“ vor einer Viertelmillion Fans spielten.
Iron Maiden bewiesen mit ihrem Konzert in der ZAG Arena Hannover erneut, dass sie zu den größten und besten Live-Bands der Welt gehören.
Mit ihrer energiegeladenen Performance, der abwechslungsreichen Setlist und dem beeindruckenden Bühnenspektakel begeisterten sie die Fans und hinterließen einen unvergesslichen Eindruck.
Das Konzert war ein wahrer und schweißtreibender Triumph für Iron Maiden und ihre „The Future Past Tour 2023“.
Die Metal-Fans können es kaum erwarten, die Band in den kommenden Shows weiter zu feiern und zu erleben, wie sie die Bühnen in Dortmund, Frankfurt, München und beim Wacken Open Air 2023 rocken werden.
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023