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Dienstag, August 25, 2026

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Sondermaschinenbau mit Lösungsansätzen für eine nachhaltige  Verpackungsindustrie 

Maschinenbau © stock.adobe.com - Me studio
Maschinenbau © stock.adobe.com - Me studio

Sondermaschinen sind maßgeschneidert und für indivduelle Anforderungen konstruiert

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KÖLN.

Lebensmittelprodukte zum unterwegs genießen werden immer beliebter. Daher werden immer mehr Hilfen zum Verzehr, wie zum Beispiel Trinkhalme, Löffel oder Gabeln, direkt mit dem Produkt mitgeliefert. Damit diese beim Verkauf fest an der Verpackung haften und trotzdem leicht zum Verzehr genutzt werden können, wurden spezielle Applikatoren entwickelt, die diese Teile auf den Packungen anbringen. Weiterhin unterstützen Sondermaschinen beim Abfüllen, Sortieren, Etikettieren und Verpacken von diversen Produkten. All diese Funktionen können individuell und wunschgemäß vom Sondermaschinenbau bereitgestellt werden. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie diese individuellen Lösungen im Maschinenbau bereitgestellt werden und ob auch die neuen Öko-Objekte statt Plastik appliziert werden können.

Was bedeutet Sondermaschinenbau?

Beim Sondermaschinenbau werden Maschinen individuell und explizit für die jeweiligen Anforderungen konstruiert und gebaut. Damit sind Sondermaschinen, im Gegensatz zu Serienmaschinen, maßgeschneidert. 

Welche Maschinen werden in der Verpackungsindustrie eingesetzt?

In der Verpackungsindustrie können grundsätzlich sowohl Serienmaschinen als auch Sondermaschinen eingesetzt werden. Dies ist abhängig von den jeweiligen Prozessen, die mithilfe der Maschinen durchgeführt werden sollen. In vielen Fällen reichen Serienmaschinen, bei Bedarf ergänzt um Module für bestimmte Arbeitsschritte. Falls die Anforderungen jedoch zu speziell sind und dafür keine Serienmaschinen auf dem Markt vorhanden sind, bietet es sich an, über eine maßgeschneiderte Maschine nachzudenken. Zusammen mit einem erfahrenen Sondermaschinenbauer kann analysiert werden, welche Arbeitsschritte von welcher Art von Maschine wie übernommen werden kann. Damit kann langfristig die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gesichert und erhöht werden. 

Maschinen für Abfüllung, Etikettierung, Sortierung und Versand 

Serienmaschinen und Sondermaschinen können Flaschen oder Becher füllen, Etiketten anbringen, die Produkte entsprechend sortieren und für den Versand zusammenstellen. Damit können manuelle Arbeiten und somit Personalkosten stark reduziert und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter insgesamt signifikant gesenkt werden.

Maschinen zur Applikation von Objekten an Verpackungen 

Mithilfe von Sondermaschinen können verschiedene Objekte an einer beliebigen Außenseite von Verpackungen angebracht werden, unabhängig davon, welche Form die Verpackung hat. Die Sondermaschinen garantieren dabei eine schnelle Umsetzung, hohe Stückzahlen und eine gleichbleibende Qualität. Bei Bedarf ist es außerdem möglich, über die reine Applikation der Objekte hinaus weitere Produktionsschritte von Maschinen übernehmen zu lassen. 

Vor welchen Herausforderungen steht die Verpackungsindustrie durch immer mehr “To-Go” Produkte

Snacks und Getränke für unterwegs sind im Trend. Dabei ist es für die Konsumenten äußerst praktisch, wenn Trinkhalme, Löffel, Gabeln oder Göffel (eine Mischung aus Löffel und Gabel) direkt auf den Verpackungen angebracht sind. Dies stellt die Verpackungsindustrie allerdings vor große Herausforderungen. Diese lassen sich allerdings mithilfe von Sondermaschinen und Applikatoren meistern. Für den Wunsch nach immer weniger Plastik und umweltfreundlichen Verpackungen gibt es inzwischen ebenfalls schon Lösungen.

Verbot Einweg-Plastik in der EU

Seit Juli 2021 sind Einweg-Plastikverpackungen sowie Trinkhalme & Co. aus Plastik in der EU verboten. Während die Gastronomie sich oftmals schon vorher umgestellt hatte auf wiederverwendbares Geschirr sowie Trinkhalme aus Glas oder Edelstahl, waren die Herausforderungen für die Verpackungsindustrie ungleich größer.

Öko-Alternativen für Trinkhalme & Co.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Alternativen zum Plastik, viele davon aus Papier, Holz, Getreide oder auch Trester. Behälter werden zunehmend auch aus Papier oder kompostierbarem Plastik (PLA) hergestellt. Alle diese Verpackungen können ebenfalls maschinell verpackt werden und die Objekte an Verpackungen angebracht werden. Dazu werden die Maschinen bei Bedarf entsprechend angepasst oder umgerüstet. Die Verbraucher müssen also nicht auf bequemen Genuss verzichten und die Verpackungsindustrie kann auch ökologisch nachhaltigere Verpackungsmaterialien verarbeiten und Öko-Objekte weiterhin maschinell auf Verpackungen anbringen. Dies sichert einerseits die Effizienz in der Produktion und andererseits wirkt es sich positiv auf die Umwelt aus, da weniger Plastikmüll anfällt.

Fazit

Die Verpackungsindustrie steht besonders in der Lebensmittelindustrie unter einem hohen Kostendruck. Dazu kommen die neuen Anforderungen, die dem Umweltschutz geschuldet sind, um Plastikmüll weitgehend zu vermeiden. Durch den Einsatz von maßgeschneiderten Sondermaschinen kann die Produktion langfristig effizienter und kostengünstiger gestaltet werden. Gleichzeitig kann mit speziellen Maschinen dem Wunsch der Konsumenten nach mehr Produkten zum Direktverzehr unterwegs weiterhin nachgekommen werden. Die Öko-Alternativen zu Plastiklöffeln, Plastik-Trinkhalmen und Plastikverpackungen existieren bereits. Die passenden Maschinen zur Applikation kann ein Sondermaschinenbauer bereitstellen. 

SchMitt e.V. weihte mit einem „kleinen Fest am Rübezahl“ seinen neuen Nachbarschaftstreff ein

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Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner (r.) und Mitglieder von SchMitt e.V., ganz links die 1. Vorsitzende Armgard Beinhorn

HANNOVER. Mit einem kleinen Fest auf dem (großen) Rübezahlplatz (Hannover-Mittelfeld) weihte heute Nachmittag (17. Juni) der Verein „Schönes Mittelfeld“ (SchMitt e.V.) seinen neuen Nachbarschaftstreff an eben jenen Platz ein. Es gab ein reichhaltiges internationales Speiseangebot – von der Bratwurst bis hin zu Börek und Baklava, ein Bastelangebot für Kinder und Raum für viel Gespräche. Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner überbrachte die Grüße des Bezirksrates. Sie freute sich über die neuen Räume und die zukünftigen Angebote des Vereins. „Dass die Räume nun sogar so zentral liegen, ist tatsächlich ein Glücksgriff, und trägt hoffentlich mit zur Belebung dieses schönen Platzes bei“, hofft sie.

Gern habe der Bezirksrat den Verein SchMitt e.V. bei der Einrichtung unterstützt, sagte Bezirksbürgermeisterin Kellner. „Der Bezirksrat hat sich denn auch nicht lange bitten lassen, als die Anfrage kam, ob er den Verein beim Kauf des neuen, flexiblen Mobiliars unterstützen könnte. Auch dieses können wir nun hier und heute gemeinsam einweihen.“ Mit Antje Kellner waren eine Reihe weiterer Bezirksratsmitglieder und auch zwei Vertreter des hannoverschen Rates zu dem Fest erschienen, um die Verbundenheit mit dem Verein und dem Stadtteil zum Ausdruck zu bringen.

SchMitt e.V. sucht einen Namen für den neuen Treffpunkt. Besucher des Festes konnte einen Zettel mit Vorschlägen ausfüllen und in eine Box werfen. Dem Gewinner mit der besten Idee winkt eine Belohnung.

Was Genau aber ist SchMitt e.V.eigentlich? Antje Kellner: „SchMitt eV. ist ein Trägerverein für Projekte und Angebote, die das Miteinander und den interkulturellen Austausch im Stadtteil fördern sollen, und dafür in Mittelfeld und in der Stadt Hannover gut vernetzt ist. Der Verein kooperiert dabei mit anderen Trägern und Einrichtungen, wie der Gemeinwesenarbeit Mittelfeld (GWA), dem Bildungsnetz Mitttelfeld und dem Mittelfelder Nachbarschaftstreff.“

Wild abgestellte E-Scooter sind in Döhren-Wülfel ein Ärgernis: Anfragen und Anträge dazu beschäftigten den Bezirksrat

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Verkehrshindernis: auf den Fußweg liegende E-Roller

HANNOVER. Im Stadtbezirk häuft sich das wilde Abstellen von E-Scootern bzw. E-Rollern auf den Gehwegen. Oft liegen sie auch quer zur Gehfläche, dann behindern sie nicht nur den Fußgängerverkehr, sondern stellen auch einen gefährlichen Eingriff in den Fußgänger- und Radverkehr dar. Die SPD-Fraktion griff in einer Anfrage das Thema auf, verwies auch auf die Stadt Düsseldorf, die extra dafür eine Sondernutzungsregelung erlassen hat. In der jüngsten Sitzung der Bürgervertretung Mitte Juni im Freizeitheim Döhren gab die Stadtverwaltung eine Antwort.

„Aus rechtlicher Sicht wäre die Einstufung des E-Scooter-Betriebes als Sondernutzung demnach möglich“, heißt es in der von Verwaltungssprecherin Gundula Ohlhorst verlesenen Antwort. Sie musste aber bei der Nachfrage passen, weshalb Hannover denn nicht versucht, über Sondernutzungsvorschriften die Sache in den Griff zu bekommen. „Die Verwaltung ist im Austausch mit den Anbietern und wird auf die Einhaltung der vereinbarten Bedingungen drängen“, sagte sie nur und weiter: „Die nicht korrekt abgestellten E-Scooter müssen in jedem Fall zuerst dem Anbieter gemeldet werden. Dies kann über die Infos an den Fahrzeugen selbst erfolgen oder über die Webseite https://www.scooter-melder.de/.“

Passend dazu brachte die CDU-Fraktion einen – dann auch einstimmig verabschiedeten – Antrag ein, in dem die Stadt aufgefordert wird, nicht ordnungsgemäß auf Straßen, Rad- und Gehwegen abgestellte E-Scooter kurzfristig und konsequent zu entfernen.

Unter der Überschrift: Wir wollen kein zweites Wichmann“ fragten die Sozialdemokraten nach dem Zustand des historischen Alten Jagdhauses. Was damit in Zukunft geschehen soll, ist offen. Stadtbezirksmanager Sven Berger: „Nachdem die Aufstellung des Bebauungsplans im Bezirksrat gestoppt worden ist, hat der Eigentümer seine Planungen eingestellt.“ Und was ist mit dem Denkmalschutz? wollte Jens Schade (SPD) wissen. Berger: „Eine Überprüfung, ob der Eigentümer seinen Pflichten zur Erhaltung des Baudenkmals nachkommt, kann nur anlassbezogen erfolgen. Die Denkmalschutzbehörde und die Stadtplanung werden Kontakt mit dem Eigentümer aufnehmen und die weitere Vorgehensweise abstimmen. Dabei muss es darum gehen, eine denkmalgerechte und wirtschaftlich tragfähige Nutzungsperspektive zu entwickeln.“

Die Grünen haben eine Gefahrenquelle vor einem seit Jahren leerstehenden Geschäft in der Fiedelerstraße entdeckt. Dort war im Bereich des ehemaligen Ladenzugangs eine Grube ausgehoben worden. In einer Anfrage wiesen sie darauf hin. „Die Absperrung ist nicht ausreichend, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Der Außendienst der Bauordnung hat bei einer Kontrolle am 05.06.2023 eine weitere Absperrung mit Hilfe von Flatterband errichtet, um Dritte vor der Grube zu schützen. Die Bauordnung wird im Folgenden gegenüber dem Eigentümer ein Anhörungsverfahren hinsichtlich der fachgerechten Absicherung der Grube einleiten“, sagte Bezirksmanager Sven Berger.

Die Christdemokraten kamen noch einmal auf die schon lange vom Bezirksrat geforderten Wartehäuschen für die Buslinie 124 an der Haltestelle „Am Mittelfeld“ zurück. Laut Verwaltung kann aber ein „Witterungsschutzdach nach derzeitigem Standard unter Berücksichtigung der barrierefreien Belange nicht aufgestellt werden.“ Es sei nun eine genauere Untersuchung erforderlich, um Möglichkeiten auszuloten, wie man doch so ein Wartehäuschen bauen könne. Aufgrund von Personalmangel sei es dabei aber zu einer Verzögerung in der Planung und Umsetzung gekommen. „Die zuständige Stelle ist seit einem Jahr unbesetzt und wird kommissarisch, im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten, mitbetreut.“

Schwerpunkt Verkehr: In vielen Anträgen ging es um Radfahrer, Busverkehr und Parkplätze.

Bezirksrat Quartierstreff
Quartierstreff Döhren: Hier fehlen die wegen Baumaßnahmen abmontierten Fahrradbügel.

HANNOVER.

Bis auf zwei Anträgen aus den Reihen der Grünen: Meistens votierte der Bezirksrat Döhren-Wülfel auf seiner Sitzung gestern Abend (15. Juni) im Freizeitheim Döhren einstimmig und zeigte sich ungewohnt geschlossen. Vor allem unterschiedliche Aspekte des Straßenverkehrs standen im Blickpunkt der örtlichen Mandatsträger.

Wohl im Zuge der Sanierung der Ziegelstraße wurden vorhandene Fahrradbügel am Quartierstreff und Spielpark entfernt und bis heute nicht wiederaufgebaut. „Beim Nachbarschaftsfest wusste man nicht, wo sollte man sein Fahrrad abstellen“, sagte Dr. Gudrun Koch. Daraufhin bat der Bezirksrat einstimmig die Stadt, „zeitnah wieder Fahrradabstellmöglichkeiten im Bereich der Einmündung Borgentrickstraße / Ziegelstraße zu schaffen.

Der CDU war aufgefallen, dass der Radweg auf der Brückstraße beiderseits zwischen der Einmündung Schwarzer Weg und Döhrener Masch in keinem guten Zustand mehr ist. Der Bezirksrat forderte geschlossen die Stadt auf, diesen Weg zu sanieren.

Besonders an Wochenenden reicht den Sozialdemokraten die Busanbindung zwischen dem neuen Vitalquartier und der Siedlung Seelhorst mit den Zentren in Döhren und Wülfel nicht aus. Mit einem weiteren Antrag der SPD bat der Bezirksrat nun die Verwaltung „die Region Hannover aufzufordern die ÖPNV-Anbindung des Vitalquartiers zu verbessern.“ Insbesondere am Wochenende müsse, so ÖPNV-Experte Willi Lindenberg, der Takt der Linien 123 und 124 verkürzt werden.

Auf Initiative der Grünen beschlossen die Bürgervertretung weiterhin, dass die Verwaltung das  Verkehrszeichens 325.1 (Verkehrsberuhigter Bereich) am Beginn und Ende des verkehrsberuhigten Bereichs jeweils in Blickrichtung der in die Straße einfahrenden Autos am Fiedelerplatz auf die Straße malen soll.

Im dritten Antrag seitens der SPD ging es lange Staus auf der Wülferoder Straße. SPD-Bezirksratsherr Dirk Battke schlug vor, „die Sperrfläche der Wülfeler Straße in Richtung Bemerode vom Scheitelpunkt der Brücke über den Messeschnellweg bis zur Ampelanlage Paderborner Straße / Wülfeler Straße zu verkürzen.“ Dieser Vorschlag fan ebenso einhellig Zustimmung im Bezirksrat wie der Antrag der Christdemokraten, die Verwaltung aufzufordern, gegenüber den Anbietern von E-Scootern konsequent auf die Einhaltung der gemeinsam vereinbarten Regeln zum Umgang mit denselben zu bestehen.“ Insbesondere nicht ordnungsgemäß auf Straßen, Rad- und Gehwegen abgestellte E-Scooter sollen danach kurzfristig und konsequent entfernt werden.

Auf geteilte Ansichten stießen allerdings zwei andere Anträge der Fraktion der Grünen. Von CDU und SPD mehrheitlich abgelehnt wurde die Forderung, vor der Ladenzeile in der Liebrechtstraße auf deren westlicher Seite kurz vor Einmündung in die Wolfstraße Abstellflächen für Lastenräder einzurichten. Letztendlich zwar verabschiedet, aber mit Gegenstimmen passierte eine weitere Idee der Grünen, einen grünen Pfeil für Radfahrer an der Kreuzung Am Mittelfelde / Beuthener Straße in Mittelfeld anzubringen.

Es gab daneben wieder eine ganze Reihe von interfraktionellen Anträgen aller Parteien im Bezirksrat.  In einem – noch zu Beginn der Sitzung von Antje Kellner (SPD) eingebrachten gemeinsamen Dringlichkeitsantrag aller Parteien wird die Verwaltung aufgefordert, der Flüchtlingsinitiative „Farbe bekennen“ weiterhin die Nutzung aller ihr überlassenen Räume neben dem Jugendzentrum Döhren weiterhin zu ermöglichen. Ein zweiter interfraktioneller Dringlichkeitsantrag wurde von Vize-Bürgermeisterin Gabi Jakob (CDU) eingebracht. Danach soll die Verwaltung Lösungen für die Parkplatzprobleme im sogenannten Amerikaviertel in Mittelfeld finden. Anwohner hatten über mangelnden Parkraum geklagt und befürchten durch die derzeitigen Bauprojekte noch eine Verschärfung der Situation. Gemeinsam forderten alle Bezirksratsmitglieder daneben eine Ortsbesichtigung der Wohnungen im Nachbarschaftstreff Mittelfeld. Diese Räume stehen schon lange leer und die Stadt verweigert bislang eine neue Nutzung der Flächen.

Eine angekündigte Information zum Stand der Bauarbeiten in Sachen „Sanierung Südschnellweg“ wurde wieder abgesetzt. Die Landesbehörde für Straßenbau hatte keine Zeit.

Im Stadtteil Seelhorst steht jetzt Hannovers 51. Bücherschrank

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Einweihung des offenen Bücherschrankes im Stadtteil Seelhorst

HANNOVER. Es dauerte ein wenig, bis die Schleife gelöst war. Schließlich waren es kleine Kinderhände, die das Band zu öffnen versuchten. Doch dann fiel das blaue Tuch und Hannovers 51. Bücherschrank wurde heute Mittag (14. Juni) im Rahmen einer kleinen Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben. Der nagelneue Bücherschrank steht im Stadtteil Seelhorst, an der Ecke Peiner Straße / Hoher Weg.

Finanziert hat ihn der Bezirksrat Döhren-Wülfel aus eigenen Mitteln. 3.500 Euro hat es gekostet, das Teil zusammen zu tischlern und fest im Boden zu verankern. Wie alle hannoverschen offenen Bücherschränke wurde auch das Seelhorster Exemplar vom Werkstatt-Treff Mecklenheide e.V., einem Projekt für Langzeitarbeitslose, gebaut.  Die Patenschaft für den Bücherschrank übernimmt der Kindergarten Waldheim. Deshalb waren auch einige Eltern mit ihren Sprösslingen bei der Einweihung dabei und die Kinder durften die „Enthüllung“ des neuen Leseangebots vornehmen.

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner freute sich über den nunmehr fünften Bücherschrank in ihrem Stadtbezirk. „Ich bin ein bekennender Bücherwurm“ erzählte sie von ihrer Vorliebe für das gedruckte Wort. Einige der Teilnehmer an der Einweihungsfeier hatten schon Tüten mit Büchern mitgebracht, so dass die Fächer sogleich gut bestückt wurden.

Jeder kann in den Bücherschrank ausgelesene Bücher einstellen und sich dafür ein anderes, interessantes Druckwerk mitnehmen. Antje Kellner: „Damit auch die kleinen Besucher und Besucherinnen hier ausreichend Stoff zum Lesen und Betrachten finden, sollte das untere Bücherregal nur Büchern für Kinder vorbehalten sein.“ Wer gleich ein bisschen schmökern und in den ausgesuchten Büchern blättern will, für den steht gleich nebenan eine Sitzbank bereit. Auch dieses Möbelstück konnte dank des Bezirksrates hier aufgestellt werden. Bezirksbürgermeisterin Kellner lud alle Anwohner ein, „den neuen Schrank dementsprechend mit Büchern quer durch alle Genres zu bestücken und sich gleichzeitig mit neuem Lesestoff zu versorgen.“

Hannover Nachrichten vom 14.Juni 2023

Neues Rathaus Hannover - Luftbild © Ulrich Stamm
Neues Rathaus Hannover - Luftbild © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich lädt zur Bürger*innensprechstunde am 28. Juni ein

Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich, Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide, lädt für Mittwoch, 28. Juni, von 17 bis 18.30 Uhr zur Bürger*innensprechstunde ein. Interessierte Einwohner*innen des Bezirks können Wünsche und Anregungen äußern oder Probleme besprechen. Die Sprechstunde ist im Stadteiltreff Sahlkamp, Elmstraße 15.


Hannover ist Austragungsort der Special Olympics Landesspiele 2025

Die Landeshauptstadt Hannover wird 2025 erneut Gastgeber für die niedersächsischen Landesspiele der Special Olympics sein.


Stadt befragt Bürger*innen zu den bahnhofsnahen Plätzen

Teilnahme an Umfrage noch bis Ende Juli möglich

Im Mai startete die Landeshauptstadt Hannover auf den Plätzen nahe des Bahnhofs neue Freizeit- und Sportangebote, die auch neue Nutzer*innengruppen anzieht. Wie dieses neue Konzept ankommt, ist Teil einer Umfrage, die in der vergangenen Woche startete und bis 31. Juli 2023 läuft. Ziel ist es, eine Rückmeldung zur Akzeptanz der entwickelten Maßnahmen zu erhalten und daraus Schlüsse für die Weiterentwicklung des Nutzungskonzeptes von Raschplatz, Weißekreutzplatz und Andreas-Hermes-Platz zu erhalten.

Es werden sowohl Nutzer*innen der neuen Sportangebote als auch die bisherigen Nutzer*innen befragt. Zielgruppe sind die Teilnehmenden an den Sportangeboten, Schüler*innen und Jugendliche im öffentlichen Raum, Familien, Club- und Bar-Nutzer*innen, Senior*innen und Anwohnende, potentiell Gewerbetreibende, wohnungslose und/oder suchterkrankte Menschen, Polizei- und Ordnungsdienst, sowie Sozialarbeiter*innen.

Interessierte können Online über folgenden Link und auch in englischer Sprache teilnehmen: www.umfrageonline.com/c/aufdieplaetze Darüber hinaus gibt es eine Präsenz-Befragung durch mobile Teams auf den Plätzen. Die Ergebnisse der Umfrage werden nach der Sommerpause veröffentlicht.

„Dieser Beteiligungsprozess ist von großer Bedeutung für uns. Wir wollen durch die Befragung die verschiedenen Nutzer*innen Interessen sichtbar machen und erfahren, wie die Menschen sich die Belebung und Gestaltung der bahnhofsnahen Plätze vorstellen und welche Erfahrungen sie bislang gemacht haben. Wir suchen dazu den engen Austausch mit den Menschen vor Ort“, sagte Sylvia Bruns, Dezernentin für Soziales und Integration der Landeshauptstadt Hannover.

„Die bisherige Resonanz auf die Angebote auf dem Raschplatz ist durchweg positiv. Diese Art der ‚Bürger*innenbeteiligung mit den Füßen‘ wollen wir jetzt durch eine breit angelegte Befragung ergänzen und auf diese Weise die bisherigen Eindrücke vervollständigen. Für eine Fortsetzung unseres Raschplatz-OpenAirs werden die aus der Befragung zu gewinnenden Erkenntnisse eine gute Entscheidungshilfe sein“, unterstrich Dr. Axel von der Ohe, Finanz-und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover.

Die Stadt hatte im Januar 2023 ein Konzept zur Belebung der bahnhofsnahen Plätze vorgelegt, das Events, Gastronomie und neue soziale Angebote vorsah, mit dem Ziel die Plätze für alle Menschen attraktiver zu machen. Die Initiative ist Teil des Innenstadtentwicklungsprozesses der Landeshauptstadt Hannover und läuft seit Anfang Mai.


„Vamos a bailar – lasst uns tanzen“ – Sommerkonzert des Jugendsinfonieorchester der Musikschule am 2. Juli

Das Jugendsinfonieorchester der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover lädt zum großen Sommerkonzert unter dem Titel „Vamos a bailar – lasst uns tanzen“ in der Galerie Herrenhausen ein. Unter der Leitung von Marcus Sundermeyer erklingen am Sonntag, 2. Juli, um 18 Uhr Werke ganz unterschiedlicher Komponisten, vereint unter dem Motto „Tanz“. Neben nordischen Klängen wie Bruchs „Schwedische Tänze“ oder Griegs „Peer Gynt Suite Nr. 1“, werden Prokofieff’s „Tanz der Ritter“ und der berühmte „Danzon Nr. 2“ von Marquez zu hören sein. Der Eintritt ist frei.

Am Mittwoch, 21. Juni, ist das Orchester bereits um 20.25 Uhr auf der Fête de la Musique in der Marktkirche Hannover zu hören.


Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ – analog und digital

Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ startet in die neue Saison mit zwei analogen Führungen im Juni. 

Los geht es mit einer Überblicksführung zur Kunst im öffentlichen Raum mit Christiane Oppermann am Sonntag, 18. Juni, um 18 Uhr. Start ist an der Städtischen Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 1.

Die zweite Veranstaltung, eine GPS-Tour, beginnt am Sonntag, 25. Juni, um 17 Uhr an der Apostel- und Markuskirche Hannover, Oskar-Winter-Straße 7. Der Gesprächsgast ist die Künstlerin Claudia Wissmann. Ihre Installation „Lichtgestalt“ wurde 2015 als Eröffnungsprojekt der Kulturkirche Markuskirche über dem Kirchenportal aufgestellt – auf einem leeren Sockel, der für eine nie ausgeführte Plastik vorgesehen war. Die Arbeit von Claudia Wissmann ist auch ein Kommentar zur Beliebigkeit, mit der heute viele bedeutende Gebäude in Städten angestrahlt werden, die damit oftmals zur reinen Kulisse geraten.

Eine Übersicht auf die digitalen Veranstaltungen gibt es unter www.kunst-umgehen.digital – dort ist auch ein umfangreiches Archiv mit alle bisherigen digitalen Beiträgen.

„Kunst umgehen“ ist ein Vermittlungsprogramm des Kulturbüros der Stadt zur Kunst im öffentlichen Raum. 


Ruhiger Begegnungsraum mit viel Grün und ohne „Remmidemmi“ – Ergebnisse der zweiten Beteiligung zu den „City-Roofwalks“ liegen vor

Das Dach des Parkhauses Schmiedestraße soll ein ruhiger Ort zum Entspannen werden, der von blühenden Grünflächen geprägt ist. Zudem sind nur kleinere und dezentrale Aktionsräume gewünscht. Dies ist das Stimmungsbild der Interessierten, die sich im zweiten Beteiligungsformat zu den „City-Roofwalks“ eingebracht haben. Alle Ergebnisse der Veranstaltung im März hat das Planungsbüro jetzt in einem Bericht veröffentlicht, der online unter www.hannover.de/city-roofwalks abrufbar ist.

An der Veranstaltung hatten rund 40 Personen teilgenommen und zu vier verschiedenen Themenbereichen diskutiert. Die Beteiligten freuen sich darauf, dass mitten im urbanen Umfeld mehr Lebensraum für Menschen aller Altersgruppen sowie für Tiere und Pflanzen entsteht. Auf größere Aktivitätsbereiche mit „Remmidemmi“ soll eher verzichtet werden. Hingegen soll der Dachgarten auch Raum für Kunst und Kultur mit eventuell wechselnden Ausstellungen bieten. Weil sich die Vorstellungen zum Teil doch leicht unterscheiden, wäre aus Sicht der Interessierten eine Nutzung der Räume mit multifunktionalen Elementen denkbar. Die meisten Befragten stellen sich vor allem eine Nutzung am Nachmittag und nach Feierabend vor, zum Teil auch in der Mittagspause. Deutlich seltener wurde ein Besuch vormittags und nach 20 Uhr gewünscht.

„Die Veranstaltung war ein großer Erfolg. Die vielen guten und konstruktiven Beiträge haben weitere wertvolle Impulse gegeben. Zudem haben sie uns in der Vorstellung bestätigt, dass der ökologische Mehrwert bei der Gestaltung dominieren soll“, sagt Ulrich Prote, Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtgrün, und führt weiter aus: „Rund 70 Prozent der Fläche sollen begrünt angelegt werden, während der begehbare Teil nur etwa 30 Prozent ausmachen soll. Mit diesem Projekt beleben wir die Innenstadt, schaffen neue Aufenthaltsqualitäten und leisten einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel.“

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erarbeitet derzeit gemeinsam mit den beauftragten Planungsbüros die Entwurfsplanung. Voraussichtlich Anfang des vierten Quartals sollen die Ergebnisse dem Rat zum Beschluss vorgelegt werden. Anschließend wird der Bauantrag eingereicht und die Ausführung detailliert geplant. Start der Arbeiten soll im kommenden Jahr sein. Die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant.

Der Dachgarten soll der erste Baustein des Programms „City-Roofwalks“ sein und als Pilotprojekt dazu anregen, weitere Dachflächen in der Innenstadt zu begrünen und nutzbar zu machen. Längerfristiges Ziel ist es, die begrünten Dächer in der City über Brücken und Stege miteinander zu verbinden. Die „Roofwalks“ könnten so zu einer besonderen Attraktion und einem Alleinstellungsmerkmal für die hannoversche Innenstadt werden und gleichzeitig einen positiven Beitrag für das Stadtklima leisten. 


Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 14.Juni 2023

Indizes vom 13.06.2023 © finanzen.net
Indizes vom 13.06.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Europas Anleger haben sich auch am Dienstag nicht von den anstehenden Zinsentscheidungen in New York und Frankfurt schrecken lassen. Zur guten Stimmung trugen offenbar die jüngsten Inflationsdaten aus den USA bei.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schüttelte nach einem guten Handelsbeginn seine anschließende Schwächephase ab und schloss 0,72 Prozent höher mit 4347,55 Punkten. Damit knüpfte der Eurozonen-Leitindex an den positiven Wochenauftakt an. Ähnlich sah es beim französischen CAC 40 aus, der weitere 0,56 Prozent auf 7290,80 Punkte gewann. Derweil blieb der britische FTSE 100 mit einem Plus von 0,32 Prozent auf 7594,78 Punkte erneut hinter den anderen wichtigen Indizes zurück, obwohl die schwer gewichteten Bergbau- und Ölwerte ihre jüngste Schwäche abstreifen konnten.

Die mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten stützten die Kurse in New York und verhalfen auch den europäischen Indizes wieder in die Erfolgsspur. Die Teuerung in der weltgrößten Volkswirtschaft hatte sich im Mai noch etwas deutlicher abgeschwächt als von Analysten erwartet. „Die Lage entspannt sich weiter, auch wenn es zu beachten gilt, dass die Inflationsraten vor allem wegen kräftiger Basiseffekte gesunken sind“, erklärte Helaba-Experte Ralf Umlauf. „Insbesondere der monatliche Anstieg der Kernpreise von 0,4 Prozent kann die US-Notenbank angesichts der noch robusten Lage am Arbeitsmarkt aber nicht beruhigen.“

Am Mittwoch und Donnerstag wird in den USA und der Eurozone über die weitere Geldpolitik entschieden. Von der US-Notenbank wird eine Pause im Zinserhöhungszyklus erwartet. Obwohl es Hinweise gebe, dass die Kernteuerung im Verlauf des Jahres weiter nachgeben werde, „bleibt das Risiko bestehen, dass die US-Notenbank im Sommer nochmals an der Zinsschraube dreht“, warnte Umlauf. Von der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten Experten hingegen schon am Donnerstag eine weitere kleine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte.

An Europas Märkten standen am Dienstag Aktien der konjunktursensiblen Bergbau- und Ölbranche hoch im Kurs: Deren Subindizes im marktbreiten Stoxx Europe 600 legten um 2,7 und 1,2 Prozent zu, zählen im bisherigen Jahresverlauf aber immer noch zu den größten Verlierern. Die Aktien des Rohstoffkonzerns Glencore verteuerten sich nach der Fusion seiner Agrarfirma Viterra mit der US-Branchenkollegin Bunge um rund fünf Prozent.

Gefragt waren mit je rund 1,4 Prozent Plus auch die seit Jahresbeginn führenden Reise- und Freizeit- sowie Technologietitel. Letztere entwickeln sich 2023 bisher im Einklang mit der US-Technologiebörse Nasdaq, deren Indizes deutlich besser gelaufen sind als die an der New York Stock Exchange (Nyse).

Die Papiere von ASM International (ASMI) gewannen knapp vier Prozent und blieben nur knapp unter ihrem im Mai erreichten Höchststand seit November 2021. Analyst Alexander Duval von der US-Investmentbank Goldman Sachs hält die Niederländer nach einer Gesprächsrunde mit ihrem Chef Benjamin Loh weiter für einen der entscheidenden „Digital Enabler“ – also ein Unternehmen, das anderen den Weg in die Digitalisierung ebnet.

(Quelle: finanzen.net)


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Helene Fischer versetzt Hannover in den Rausch

Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm
Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm

Mega-Star Helene Fischer singt erste von fünf Konzert-Shows in der ZAG Arena in Hannover

HANNOVER.

Helene Fischer begeisterte am Dienstag Abend (13.06.2023) mit der ersten von insgesamt fünf geplanten Shows in Hannover ihre Fans in der nahezu ausverkauften ZAG-Arena. 

Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm
Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm

Helene Fischer, eine der erfolgreichsten Künstlerinnen Europas, ist endlich wieder auf Tour. Mit insgesamt 70 geplanten Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentiert sie in Hannover ihre neue Arena-Tour 2023.

Diese Show ist eine Kooperation mit dem renommierten Cirque du Soleil und verspricht magische Momente und einzigartige Live-Erlebnisse. Die neue Show von Helene Fischer setzt künstlerisch und technisch neue Maßstäbe. Mit spektakulären Feuer-, Wasserfall- und Laser-Effekten, atemberaubender Akrobatik und mitreißenden Choreografien bietet sie ein beeindruckendes Spektakel.

Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm
Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm

Die Bühne wurde von den Experten des Cirque du Soleil gemeinsam mit Helene Fischer von Grund auf neu entwickelt und begeisterte mit nie zuvor gesehenen Bildern und einem überwältigenden Bühnendesign. Die multitalentierte Ausnahmekünstlerin präsentierte während ihres zweieinhalbstündigen Konzerts 30 ihrer größten Hits, darunter Songs ihres achten Nummer-1-Albums „Rausch“. 

Das Publikum erlebte musikalische Höhepunkte wie „Fehlerfrei“, „Herzbeben“ und „Von hier bis unendlich“. Besonders emotional war der Moment, als Helene Fischer allein auf einer Bühne inmitten des Publikums stand und den Song „Luftballon“ sang. 

Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm
Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm

Ein weitere akrobatischer Höhepunkt war die Darbietung von „Hand in Hand“, bei der sie mit ihrem Partner Thomas Seitel in einem gigantischen Wasserfall, an zwei Strapaten gehalten, schwebte. 

Die technische Ausstattung der Show war beeindruckend. Ein 112 Meter langes, feuerfestes Spezialgewebe bildete das definitiv größte Kleid in Helene Fischers Karriere. Der Wasserfall-Effekt mit 3.000 Litern Wasser und 800 durch Computer gesteuerten Düsen sorgte für ein weiteres visuelles Highlight; ebenso die Performance von Helene Fischer auf dem einarmigen Industrieroboter mit ihrem wohl bekanntesten Hit „Atemlos durch die Nacht“.

Insgesamt waren 77 Tonnen Ausrüstung unter dem Dach der Arena installiert, die mit etwa 150 Hebezügen bewegt wurden. 

Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm
Helene Fischer begeistert Hannover in der ZAG Arena mit ihrer RAUSCH Live -Tour 2023 © Ulrich Stamm

Helene Fischer begeisterte das Publikum nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihrer akrobatischen Performance. Sie sang inmitten eines wild lodernden Feuerrings, wirbelte an Seilen durch die Luft und präsentierte sich dabei in atemberaubenden Kostümen.

Ihre Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit wurde in der gestrigen Show besonders deutlich. Die Helene Fischer Arena-Tour 2023 wird noch bis Oktober andauern und insgesamt 71 Konzerte in 15 Städten umfassen. Die Zuschauer und Fans können sich auf weitere unvergessliche Abende voller Energie und Emotionen freuen.

 Wer Helene Fischer in Hannover live erleben möchte, kann sich noch schnell eine der wenigen Tickets für Ihre weiteren Shows am 14., 16. 17. und 18. Juni in der ZAG Arena sichern.

Folgende Titel hat Helene Fischer in Hannover gesungen:

Einführung

Null auf 100

Genau dieses Gefühl

Fehlerfrei

Herzbeben

Mit keinem Andern

Volle Kraft voraus

Wunden

Ich werde immer wieder… dieses Fieber spür’n

Nur mit Dir

Rausch

Vamos a marte

Wenn alles durchdreht

Nie genug (Cover von Benj Pasek)

Hand in Hand

Hundert Prozent / Und morgen früh küss ich Dich wach / Mitten im Paradies / Die Hölle morgen früh / Von hier bis unendlich / Mit dem Wind (Akustisch)

Regenbogenfarben

Luftballon

Wann wachen wir auf

Phänomen

Atemlos durch die Nacht

Liebe ist ein Tanz

Flieger

Unser Tag

Achterbahn

Blitz

Alles von mir

Hannover Nachrichten vom 13.Juni 2023

Teresa Enke und Oberbürgermeister Belit Onay präsentierten das Präventionsprojekt
Teresa Enke und Oberbürgermeister Belit Onay präsentierten das Präventionsprojekt "Impression Depression", das die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung auf den Weg gebracht hat. © LHH

HANNOVER.

Konzert der ukrainischen Rockband Druga Rika im Stadtteilzentrum Ricklingen

Die ukrainische Rockband Druga Rika gibt am Donnerstag, 15. Juni, im Stadtteilzentrum Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7, ein Benefizkonzert. Der Eintritt zum Konzert, das um 18 Uhr beginnt, ist frei. Zur Unterstützung der Ukraine werden Spenden gesammelt. Der Erlös wird für den Kauf eines medizinischen Evakuierungshubschraubers verwendet.

Druga Rika kreiert seit 27 Jahren echten ukrainischen Rock. Jede Komposition aus ihren sieben Alben berührt die Seele unbeschreiblich. Und jedes Konzert der Band vermittelt ein Gefühl von lyrischem Schwung und regt zum Leben an.


Mentale Gesundheit fördern: Stadt Hannover kooperiert mit der Robert-Enke-Stiftung

Es ist ein besonderes Projekt, das die Sensibilität von Arbeitnehmer*innen für das Thema Depression fördert:  Die Landeshauptstadt Hannover gibt ihren Beschäftigten die Möglichkeit, sich mittels VR-Brillen in die Psyche eines depressiv erkrankten Menschen einzufühlen.

Teresa Enke und Oberbürgermeister Belit Onay präsentierten das Präventionsprojekt "Impression Depression", das die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung auf den Weg gebracht hat.  © LHH
Teresa Enke und Oberbürgermeister Belit Onay präsentierten das Präventionsprojekt „Impression Depression“, das die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung auf den Weg gebracht hat. © LHH

Hintergrund ist das „Jahr der mentalen Gesundheit“, das die Stadt im Rahmen der Gesundheitsvorsorge  für ihre rund 11500 Beschäftigten aufgelegt hat.  In der Woche vom 12. bis 16. Juni geht es um das Thema Depression. Dazu kooperiert die Stadt mit der Robert-Enke-Stiftung.  Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Teresa Enke, betonte auf einer Pressekonferenz an diesem Dienstag (13. Juni) im Neuen Rathaus: „Die Aktion ist vorbildlich. Deshalb unterstützen wir die Landeshauptstadt bei der Initiative sehr gern. Ich hoffe, dass sich viele Nachahmer finden, denn psychische Belastungen bis hin zu Depression sind in der Arbeitswelt ein Thema, das deutlich mehr Beachtung braucht.“


„Als gute Arbeitgeberin müssen wir die Gesundheitsprävention stärken“
 

Die Stadtverwaltung Hannover widmet der mentalen Gesundheit ihrer Beschäftigten in diesem Jahr mit einem umfangreichen Programm – unter anderem Informationsveranstaltungen und Workshops – eine besondere Aufmerksamkeit. „Eine gute mentale Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität und Leistungsfähigkeit“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay. „Wir wissen jedoch, dass viele Personen unter teils erheblichen Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit leiden –  oftmals ist auch die Arbeitswelt der Grund dafür.  Erschöpfung, Depressionen, Ängste und Suchtprobleme stellen den Hauptanteil psychischer Belastungen und Erkrankungen dar. Wenn wir eine gute Arbeitgeberin sein wollen, dann müssen wir handeln und die Gesundheitsprävention stärken.“

Insbesondere die Jahre seit 2020 waren sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeitende eine Herausforderung. Viele Arbeitnehmer*innen sind durch die Corona-Pandemie und die nachfolgenden Krisen belastet und weiterhin verunsichert. Hinzu kommen steigende Arbeitsanforderungen und ein hohes Tempo bei Veränderungsprozessen. Psychisch belastete Beschäftigte haben den Kopf nicht frei –  Ängste, Sorgen oder Depressionen sitzen buchstäblich mit am Schreibtisch. Fehler, Leistungsschwankungen, häufigere Krankheitszeiten oder auch Rückzug und Abgrenzung vom Team sind nur einige der negativen Auswirkungen am Arbeitsplatz.

Wie Matthias Görn, Leiter des Fachbereichs Personal der Landeshauptstadt Hannover, erläutert, „hat die Stadt seit 2020 insgesamt eine Zunahme des Beratungsbedarfes der Beschäftigten rund um das Thema Psyche registriert. Der Medizinische Dienst der Stadt hat einen deutlichen  Anstieg bei der Häufigkeit psychischer Erkrankungen verzeichnet.“


Ressourcen mobilisieren
 

Görn hebt hervor, dass die Förderung der mentalen Gesundheit auch ausdrücklich positive Aspekte umfasst: „die Steigerung des Wohlbefindens, der Arbeitszufriedenheit und des  Arbeitsengagements sowie die Mobilisierung von Ressourcen. So geht es im  Jahr der mentalen Gesundheit  auch darum, individuelle Ressourcen der Beschäftigten zu stärken und ihnen Strategien zu vermitteln.“

Beschäftigte der Landeshauptstadt Hannover fühlen sich mittels VR-Brillen in die Psyche depressiv erkrankter Menschen ein. Oberbürgermeister Belit Onay testet diese Möglichkeit.  © LHH
Beschäftigte der Landeshauptstadt Hannover fühlen sich mittels VR-Brillen in die Psyche depressiv erkrankter Menschen ein. Oberbürgermeister Belit Onay testet diese Möglichkeit. © LHH

Die Landeshauptstadt Hannover hält eine Vielfalt an Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die Beschäftigten vor.   Das Jahr der mentalen Gesundheit ist Bestandteil der Neuausrichtung des Personalmanagements mit dem die Landeshauptstadt sich als attraktive Arbeitgeberin profilieren will.


Autofreie Tage – zusammen im Quartier

Das Wohnquartier mal anders erleben – ohne Autos: Während der Europäischen Mobilitätswoche wird die Landeshauptstadt Hannover in der Zeit vom 17. September bis zum 23. September 2023 in der List und in der Nordstadt ausgewählte Wohnstraßen für Anwohnende, Vereine, Institutionen und Besucher*innen öffnen. In dieser Zeit sind die Straßen autofrei. Das heißt, das Fahren und Abstellen von Autos ist dann nicht möglich. Private Grundstücke sind aber weiterhin mit dem Auto erreichbar.

Zum Auftakt plant die Landeshauptstadt Hannover am Sonntag, 17. September, ein Fest in der Paulstraße, das die Themen Mobilitätswende und Aufenthaltsqualität in den Mittelpunkt stellt. Zahlreiche Akteur*innen haben bereits Interesse bekundet. Mit im Boot ist auch Enercity. Der Energieversorger unterstützt die Aktion am 17.September mit einem fünfstelligen Betrag.

Oberbürgermeister Belit Onay erklärt die Neuausrichtung des Projekts:  „Der autofreie Sonntag ist den Menschen in Hannover seit Jahren ein Begriff. Nach der Pandemie wollen wir jetzt aber den Fokus verändern: Mobilität und urbaner Alltag ohne Autos ist kein Thema nur für einen Sonntag in der Innenstadt.  Deshalb bringen wir die Mobilitätswende nun für eine ganze Woche in die dicht bewohnten Quartiere, um den Menschen dort Raum für Freizeit, Erholung, Kreativität und Gemeinschaft vor der eigenen Haustür zu geben.“
 

Einladung an die Bewohner*innen
 

Das sei eine Einladung an die Bewohner*innen und die Nachbar*innen der beiden Quartiere: Sie sollen die Möglichkeiten in den Straßen neu entdecken und erleben. „Ich bin froh, dass wir in der Nordstadt und in der List aktive bürgerschaftliche Vereine gefunden haben, die uns bei der Steuerung und Kommunikation der Aktivitäten unterstützen“, so Onay weiter.

Die Stadtverwaltung plant, in der Nordstadt den motorisierten Verkehr in der Paulstraße (zwischen Engelbosteler Damm und Weidendamm) sowie in der Windthorststraße (im Abschnitt zwischen Paulstraße und Scheffelstraße) einzuschränken und das Parken zu untersagen. In der List betreffen diese Regelungen den De-Haen-Platz (zwischen Waldstraße und Fraunhoferstraße  sowie Hertzstraße), die Röntgenstraße (zwischen Bunsenstraße und De-Haen-Platz) sowie die Hammersteinstraße (zwischen Liebigstraße und De-Haen-Platz).

In der Nordstadt wird die Stadt Hannover unter anderem mit dem Verein „wasmitherz“ zusammenarbeiten, um die Aktivitäten zu koordinieren. In der List wird der Verein „Lister Nachbarschaft“ die Aktivitäten bündeln. Weitere Informationen zu den geplanten Aktivitäten, lokalen Beteiligungsformaten und zum Programm wird es den kommenden Wochen geben. Wer an einer Mitwirkung interessiert ist, kann sich bereits jetzt mit Vorschlägen und Ideen an autofrei@hannover-stadt.de wenden.


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 13.Juni 2023

Indizes vom 12.06.2023 © finanzen.net
Indizes vom 12.06.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN

Zum Beginn einer von Notenbanken-Entscheidungen dominierten Woche haben die Anleger an Europas Aktienmärkten zugegriffen. Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK sprach am Montag von einem weitgehend positiven Wochenstart.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss 0,62 Prozent höher bei 4316,49 Punkten. Für den französischen CAC 40 ging es um 0,52 Prozent auf 7250,35 Punkte bergauf. Der britische FTSE 100 schaffte indes angesichts der Schwäche der schwer gewichteten Rohstofftitel nur einen Kursanstieg um 0,11 Prozent auf 7570,69 Punkte.

Nach den US-Inflationsdaten am Dienstag steht tags darauf der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed auf der Agenda. Am Donnerstag informiert die Europäische Zentralbank (EZB) über ihre künftige Geldpolitik. Von der Fed wird erwartet, dass sie nach zehn Zinserhöhungen um insgesamt fünf Prozentpunkte eine Pause einlegen wird. Ein solches Signal hatte unlängst auch der designierte Fed-Vizechef Philip Jefferson gesendet. Für Juli wird dann wieder mit einer Zinserhöhung gerechnet. Für die EZB erwarten Experten diese bereits am Donnerstag.

Im europäischen Branchenvergleich waren am Montag vor allem Auto- und Technologietitel gefragt: Deren Subindizes führten mit Aufschlägen von 1,4 und 1,2 Prozent die Gewinnerliste im marktbreiten Stoxx Europe 600 an.

Der Autosektor profitierte von einem positiv aufgenommenen Bericht mit Details über eine größere Umstrukturierung bei Branchenprimus Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) sowie den Kursgewinnen von Rheinmetall. „Eine Bewertung von 17 Milliarden Euro ist für Rheinmetall mittelfristig realistisch“, sagte der Chef des Autozulieferers und Rüstungskonzerns, Armin Papperger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Unter Druck standen hingegen Immobilien-, Öl- und Bergbauaktien mit Verlusten von mehr als ein Prozent. Die Rohstoffwerte litten unter den sich ausweitenden Ölpreisverlusten sowie schwachen Notierungen für wichtige Metalle.

Am Ölmarkt dominieren derzeit die Nachfragesorgen, während Produktionskürzungen durch große Förderländer wie zuletzt Saudi-Arabien eher beiseite geschoben werden. Kummer bereiten vor allem die trüben Konjunkturaussichten in den USA und die schwache konjunkturelle Entwicklung in China. Die beiden Länder sind die größten Energieverbraucher der Welt.

Novartis (Novartis)-Aktien retteten ein Kursplus von 0,7 Prozent ins Ziel. Der Schweizer Pharmariese stärkt seine Nieren-Pipeline mit einer Übernahme. Für bis zu 3,5 Milliarden US-Dollar wird das US-Unternehmen Chinook Therapeutics gekauft. Zunächst werden 3,2 Milliarden Dollar bezahlt – die Restzahlung ist abhängig vom Erreichen bestimmter Entwicklungsergebnisse.

Papiere der UBS legten am Ende um 0,8 Prozent zu und hängten den schwächelnden Bankensektor damit ab. Die Eigenständigkeit der Konkurrentin Credit Suisse ist Geschichte, deren Not-Übernahme nun abgeschlossen. Details des Integrationsplans erwartet Analyst Chris Hallam von der US-Investmentbank Goldman Sachs im Verlauf des zweiten Halbjahres.

(Quelle: finanzen.net)