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Dienstag, November 3, 2026

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Hannover Nachrichten vom 11 Juli 2023

Das Neue Rathaus Hannover spiegelt sich im Maschteich am Abend
Neues Rathaus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Projektwoche der Systembiologie für Schüler*innen ab Klasse 11 im LifeScience Lab des Schulbiologiezentrums Hannover 

Vom 7. bis 11. August lädt das LifeScience Lab des Schulbiologiezentrums der Stadt Hannover mit Unterstützung der Joachim Herz Stiftung zum Experimentieren im interdisziplinären Fachgebiet Systembiologie ein. Schüler*innen ab der 11.Klasse, die sich intensiv mit Fragen wie Welche Konsequenzen hat das Eindringen eines Virus in eine Zelle auf deren Gene, Proteine oder auf den Stoffwechsel? oder Welche Nebenwirkungen haben Medikamente in einer Zelle? und Wie breitet sich eine Infektion aus? beschäftigen wollen, sind hier richtig. Gemeinsam können sie täglich jeweils von 9 bis 15 Uhr im LifeScience Lab Hannover, Erich Kästner Gymnasium Laatzen, unter wissenschaftlicher Anleitung experimentieren und lernen. Am Ende der Woche werden die Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Maximal zwölf Schüler*innen können teilnehmen. Anmeldungen sind bis zum 1. August unter Angabe von Name, E-Mail Adresse, Adresse, Schulstufe und Schule beim Schulbiologiezentrum Hannover unter Telefon (0511) 168-45803 oder per E-Mail unter schulbiologiezentrum@hannover-stadt.de möglich.

Inhalte der Projektwoche

Während des Kurses werden im biotechnologischen Labor Daten zum Wachstum und zur Enzymaktivität des Bakterium Escherichia coli gewonnen. Diese Daten werden mathematisch ausgewertet und fließen in eine computergestützte Simulation ein. So lassen sich Vorhersagen zu Vorgängen in der Zelle aufstellen, die bei Veränderungen der Wachstumsbedingungen auftreten. Diese Vorhersagen sollen anschließend durch weitere Experimente überprüft werden. Die Teilnehmenden arbeiten in Teams an den Fragestellungen. Jedes Team wird lernen, eine Computer gestützte Modellierung zur Fragestellung vorzunehmen. Einen weiteren Schwerpunkt innerhalb der Teamarbeit bilden kommunikative Kompetenzen, die auf einen späteren Beruf im Bereich Naturwissenschaften und Technik vorbereiten, wie die Beschaffung von Informationen, das Erlernen von Kommunikationsmustern und die adäquate Präsentation von abgeschlossenen Projekten.


Superblocks: Ein Baustein für die Verkehrswende in Hannover?

Superblocks: Das sind innerstädtische Wohnquartiere, in denen sich Nachbarschaften und Treffen entwickeln sowie mehr Grün und Lebensqualität zurückgewonnen werden. Der Autoverkehr bleibt zudem weitgehend außen vor. Die Landeshauptstadt Hannover möchte wissen, ob und wo solche verkehrs- und stadtplanerischen Konzepte auch in Hannover umsetzbar sein könnten. Im Fokus stehen die inneren, stark belasteten Stadtbezirke. Noch in diesem Jahr sollen daher drei unterschiedlich strukturierte Quartiere identifiziert werden, die modellhaft als Superblocks entwickelt werden können. Die Stadt hat dazu externe Planungsunternehmen ins Boot geholt und diese bereits beauftragt.

Das Prinzip des Superblocks sieht vor, dass Autos diese Wohnquartiere nicht mehr durchqueren können. Die Verkehrsführung ist so ausgelegt, dass Kraftfahrzeuge auf den Hauptverkehrsstraßen verbleiben und gar nicht erst in den Block einfahren. „Wir arbeiten intensiv an der Verkehrswende und verbinden sie mit der Stärkung der Lebensqualität. Die Idee der Superblocks, die wir aus Barcelona kennen und die bereits europaweit diskutiert und erprobt wird, bietet vielversprechende Ansätze“, betont Oberbürgermeister Belit Onay. „Es geht darum, mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Quartieren zu schaffen, indem Flächen für Aufenthalt und Spiel statt zum Durchfahren genutzt werden. Superblocks können auch ein Beitrag zum Klimaschutz sein.“

Die Stadtverwaltung bearbeitet das Projekt mittels eines interdisziplinären Team aus mehreren Fachbereichen. Den Auftrag hat ein Konsortium aus den Büros Fair Spaces (Berlin), Cities for Future (Hamburg) und Goudappel (Deventer/NL) erhalten. Das Konsortium bringt einschlägige Erfahrungen in dem Themenfeld mit.

„Wir wollen zunächst in ausgewählten Stadtbezirken schauen, welche Quartiere aufgrund ihrer spezifischen Strukturen geeignet sind und diese dann der Politik zum Erproben vorschlagen“, erklärt Stadtbaurat Thomas Vielhaber. „Wir beginnen damit einen Prozess, bei dem wir – Bürgerschaft, Verwaltung und Politik – Ideen entwickeln, sie austesten, Erfahrungen sammeln und ganz viel lernen können. Maßgeblich wird dabei das Interesse der Bewohner *innen sein, an den Konzepten mitzuwirken und sie zunächst auf Zeit auszuprobieren, um sie bei Erfolg dauerhaft zu implementieren. Gerade für ältere Menschen und Familien bietet das Konzept der Aufwertung des Wohnumfeldes große Chancen.“

Oberbürgermeister Belit Onay ergänzt: „Wir müssen angesichts der Klimaerhitzung alle Möglichkeiten zur Veränderung und Anpassung ausschöpfen, damit Hannover für die Zukunft gut aufgestellt ist. Lebenswerte Quartiere und die Wohnqualität der Bewohnenden müssen eindeutig in den Mittelpunkt gestellt werden. Superblocks können ein Bestandteil der notwendigen Veränderung sein – neben Verkehrsberuhigung und mehr Raum für Spiel, Erholung und Nachbarschaft kann auch eine Teil-Entsiegelung von Flächen die Folgen von Extremwetterereignissen abmildern.“

Die Fortschreibung des Masterplan Mobilität startet derzeit und wird eine wichtige Grundlage für die Mobilitätswende in Hannover bilden. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt „Superblocks“ werden in das neue gesamtstädtische Mobilitätskonzept einfließen und dieses bereichern.


Sommerzeit ist Bauzeit: Stadt nutzt Ferien für Sanierungsarbeiten

Trotz der Sommerferien herrscht an Hannovers Schulen in diesen Wochen reges Treiben: Der städtische Fachbereich Gebäudemanagement nutzt wie in jedem Jahr verstärkt die unterrichtsfreie Zeit, um Neubauten, Umbauten und Sanierungen insbesondere von Schulen voranzutreiben. Dazu gehören größere Projekte, die zum Teil über mehrere Jahre laufen und teilweise weit über die Ferien hinaus dauern. Daneben werden zahlreiche kleinere Maßnahmen durchgeführt.

So soll etwa der Austausch der Kesselanlage im Schulzentrum Misburg mit dem Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sein. Ebenfalls ausschließlich in den Ferien wird in der Kindertagesstätte Steinstraße (Misburg-Süd) gearbeitet. Hier stehen die Sanierung der Toilettenanlage und die Einrichtung eines Putzmittelraums an.

Längerfristige Maßnahmen sind zum Beispiel der Neubau der IGS Büssingweg (Vahrenwald) und der Bau eines Holzmoduls an der Realschule Werner-von-Siemens-Schule (List). Auf der „Zielgeraden“ befinden sich die Großprojekte an der Sophienschule (Zoo), am Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (Zoo) und an der Schillerschule (Kleefeld). Hier werden in den Ferien und bis zum Herbst noch Restarbeiten erledigt.

Verschiedene Entwicklungen nehmen Einfluss auf Bauprogramm 

Das laufende Bauprogramm des städtischen Gebäudemanagements wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Noch immer sind die Folgen der Corona-Pandemie sowie nahtlos die Auswirkungen des schon mehr als ein Jahr andauernden Ukrainekonflikts zu spüren. Für die vielen Flüchtlinge müssen Unterkünfte gefunden und vorgehalten, auch zahlreiche zusätzliche Plätze müssen für die Schüler*innen in den Schulen geschaffen werden. Die Zahl der geflüchteten Kinder an den Schulen hat sich fast ausschließlich durch den Ukraine-Krieg verfünffacht. Zudem haben erhebliche Baupreissteigerungen sowie teilweise Lieferengpässe von Baumaterialien oder Maschinenteilen unmittelbaren Einfluss auf termingerechte Fortführungs- und Fertigstellungstermine und können dabei zu unvorhersehbaren Mehrkosten führen. Ein planmäßiger Ablauf wird dennoch angestrebt.

Investitionen in die Bildung

Auch wenn die finanziellen Möglichkeiten durch die Abfolge von Krisenjahren deutlich eingeschränkt sind, so sollen trotz der angespannten Haushaltslage wichtige Investitionen in die Zukunft getätigt werden. Die Stadt hält an der langfristigen Ausrichtung fest, insbesondere den erforderlichen Neu- und Umbau sowie die Erweiterung von Schulen und Kitas voranzubringen. Obwohl diese baulichen Umsetzungsmaßnahmen im Bildungssegment bereits in den vergangenen Jahren Investitionsschwerpunkt waren und gut 80 Prozent der investiven Mittel des Fachbereichs Gebäudemanagement in die Schulsanierung und -erweiterung investiert werden, ist dort der Bedarf nach wie vor am höchsten. Gründe hierfür liegen zum einen in der Wiedereinführung von „G9“ (Abitur nach neun Jahren statt acht) sowie in sich fortlaufend ändernden und wachsenden Anforderungen an die räumliche Gestaltung der Schulen und hinsichtlich Inklusion sowie im weiter hohen Bedarf an Ganztagsschulen.

Die Landeshauptstadt unterhält rund 100 Schulen mit mehr als 9.200 Ganztagsbetreuungsangeboten für 47.500 Schüler*innen und 24.500 Kindergarten- und Krippenplätze in über 460 Kindertagesstätten. Insgesamt investiert die Landeshauptstadt in ihre Bildungseinrichtungen jedes Jahr einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, zusätzlich unterstützt durch eine Investitionsoffensive „500 plus“. Allein durch die Umsetzung dieses richtungsweisenden Investitionsprogramms werden über die „normale“ Investitionstätigkeit hinaus zusätzlich rund 500 Millionen Euro in städtische Gebäude eingesetzt (innerhalb von zehn Jahren von 2017 bis 2027), um insbesondere die Anforderungen einer wachsenden und vielfältiger werdenden Stadt erfüllen zu können. Die finanziellen Investitionen aus dem Teilhaushalt des Fachbereichs Gebäudemanagements sieht für das aktuelle Jahr 2023 insgesamt 117 Millionen Euro vor. Davon fließen etwa 100,6 Millionen Euro in die Schulen und 3,7 Millionen in die Kindertagesstätten.

Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag als förderliche Basis und zur Verbesserung für gute Bildungsbedingungen. Zusätzlich zu den Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen investiert die Landeshauptstadt Hannover (LHH) erhebliche Mittel in die bauliche Unterhaltung der Gebäude.


Der Andreas-Hermes-Platz blüht auf 

Das Konzept geht auf: Seit Mai koordinieren die Oststadt-Bibliothek und das Kulturzentrum Pavillon ein Programm mit Tanz und Theater, mit grünen Hochbeeten und Gesprächen auf Sitzmöbeln, mit Spiel und Spaß und mit Literatur und Lesungen, das den Andreas-Hermes-Platz auch noch bis in den September hinein mit Leben füllt. Und der Platz zwischen Kulturzentrum Pavillon und dem Raschplatz rund um den trocken gelegten Brunnen blüht auf.

Rein optisch ist er dank des integrativen Palettengartens mit Hochbeeten und Sitzmöbeln der Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiative Transition Town zusammen mit einem Hochschul-Seminar der Sozialen Arbeit und unter der Pflege von Mitarbeitenden aus dem dritten Arbeitsmarkt viel grüner geworden. Die Stadtbibliothek ergänzt den grünen Charakter mit ihrem PopUp-Lesegarten mit Bänken, Blumenkübeln und einer Workshop-Fläche, wo Nutzer*innen Gruppen und die Bibliothek Veranstaltungen organisieren.

Von den vielen Veranstaltungen sind besonders beliebt die Open-Stage-Formate wie Tango und Swing im Freien, wenn sich regelmäßig zwischen 50 und 100 Personen auf und um die Tanzfläche tummeln, sowie Theaterstücke, die den Platz in Szene setzen. Umrahmt von Bänken wird die Tanzfläche so regelmäßig von ihrer sie schützenden Plane befreit und zum Leben erweckt; eine kleine Anlage, die ohne technisches Personal betrieben werden kann, stellt die Bibliothek zur Verfügung. Die Nachbarschaft nutzt Grünoase und Lesegarten zum Aufenthalt, reagiert positiv auf die Angebote, pflegt die Hochbeete mit und lobt die Bänke.

Daneben kommen auch Sport, Begegnung und Bewegung nicht zu kurz: Tischtennisplatten und Großspiele (u.a. Super Kubb, Maxi Bamboleo, Garten Schach, Hula-Hoop-Reifen, Diabolo, Boules-Sets und vieles mehr) können in der Bibliothek geliehen werden. Für den Sommer ist zudem geplant, Boules-Bahnen zu installieren. „Der Platz ist das Programm und wächst mit der Platzgestaltung“, beschreibt Bibliotheksdirektor Dr. Tom Becker den sich verändernden Andreas-Hermes-Platz.

Im Juli und August stehen nun viele weitere Termine auf dem Programm. Im September ist ein zweitägiger Workshop zur städtebaulichen Entwicklung des Platzes geplant sowie eine Kunstaktion zur temporären Platzbemalung und ein Get-Together zum Thema Wohnungslosigkeit. Die Termine werden auf der Webseite des Kulturzentrums Pavillon und der Stadtbibliothek angezeigt und in social media verbreitet. Über social media wird die Einladung gesendet, sich am Programm zu beteiligen.

Für weitere Programmvorschläge können sich Interessierte telefonisch unter 0511 – 168 43959 oder über lesegarten@pavillon-hannover.de melden.

Alles rund um den Andreas-Hermes-Platz ist Teil des Programms Bahnhofsnahe Plätze.

Sommeraktionen auf dem Andreas-Hermes-Platz

jeden Montag, 16 Uhr
Mitmachaktionen im Lesegarten für Kinder ab 3 Jahren
Geschichten und Aktionen im Lesegarten für Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren. Die Oststadtbibliothek lädt durchgehend, auch während der Ferien, zum gewohnten Bilderbuchkinotermin ein. Es werden Geschichten, Kamishibai und Aktionen auf dem Andreas-Hermes-Platz hinter der Bibliothek angeboten.

jeden Montag, 19 – 22 Uhr
OpenAir-Tango Milonga
Jeden Montag ist die OPEN AIR MILONGA auf dem Andreas Hermes Platz, mitten in der City! Wenn das Wetter trocken ist, wird die Tanzfläche eröffnet. Getränke können selbst mitgebracht werden.
Weblink: https://www.tango-an-der-leine.de/

jeden Mittwoch, 14 Uhr
Lesemomente für Erwachsene und solche, die es werden wollen
Für einen Moment eintauchen in einen Text – Prosa oder Gedicht. Innehalten, die Worte wirken lassen und berührt werden von einem Gedanken, einer Geschichte. Erleben Sie so einen besonderen Moment, gemeinsam mit anderen, und kehren Sie dann bereichert in den Alltag zurück.

jeden Donnerstag in den Ferien um 16 Uhr 
FerienSpielProgramm für Eltern und Kinder ab 6 Jahren
Alte Spiele neu entdecken? Tischtennis oder Boule spielen? Jonglieren oder Diabolo ausprobieren? Gummitwist oder Seilhüpfen? Gemeinsam aktiv im Lesegarten!

jeden zweiten Mittwoch um 17 Uhr (19.07. /…/ 02.10.)
… partizipativ und nachhaltig den Platz weiter denken
Transition Town organisiert um den Palettengarten herum alle 14 Tage Treffen mit Nachbar*innen, Studierenden und Gästen, um einen Entwurf für die dauerhafte Platz- und Quartiersgestaltung zu schaffen, der am 02.10. präsentiert werden soll

Juli und August
Draußen! Outdoor-Spektakel auf dem Andreas-Hermes-Platz
„Der Andi – Becken, Wasser, ein beliebter Treffpunkt – für Einheimische wie Touristen. Menschen kühlen sich ab oder genießen die ruhige Atmosphäre. Treffpunkt für Kunst, Sport und vieles mehr. Hier fühlt man sich wohl, fühlt sich zuhause. Der Andi – ohne ihn geht es nicht.“ So und so ähnlich setzt sich das neue generationsübergreifende Ensemble aus Amateur*innen und Profis der theaterwerkstatt hannover mit der Geschichte, der Zukunft und der Gegenwart des Platzes vor ihrer Tür auseinander.
Weblink: www.theaterwerkstatt-hannover.de

Donnerstag 20.7.,10.8. und 14.9.23 um 16 Uhr
„Blaues Intermezzo“ – das LeserInnencafé der Oststadtbibliothek 
Nette Menschen treffen, ein bisschen reden, Kulturtipps austauschen und spannende Bücher weiterempfehlen. Leicht und ungezwungen beim „Blauen Intermezzo“ mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken.

18.8. / 1.9. und 15.9. ,jeweils 17:30 – 21 Uhr
Swing Tanzen
Die Tänzer*innen der Hannoveraner Swing-Tanz-Szene treffen sich Freitagabends auf dem Andreas-Hermes-Platz. Sie tanzen ausgelassen zu den Klängen der 20er-, 30er-, und 40er-Jahre. Egal, ob du Lindy Hop, Blues, Balboa, Shag, oder auch Jive oder Foxtrott tanzt, du bist herzlich willkommen mitzutanzen.
Swing Tanz Kultur Hannover e.V.

30.8. und 13.9., jeweils 17– 19 Uhr
2+1 Jazz
Eduard und Liam spielen regelmäßig Jazz auf dem Andreas-Hermes-Platz. Das Projekt heißt „2+1 Jazz“, weil sie pro Aktion ein*e Gastmusiker*in aus ihrem Umfeld einladen werden, mit ihnen gemeinsam zu musizieren – egal ob Gesang, Geige, Trompete oder Saxophon. Auf diese Weise werden alte Jazz-Standards in verschiedenen Varianten präsentieren. Die Stilistik besteht aus Swing, Bossa Nova, Samba und modernen Kompositionen. Wer Lust hat, kann gerne spontan mitmachen. Bring dann bitte dein Instrument mit – vor Ort stehen keine Instrumente zur Verfügung.


25. Schlagermove in Hamburg

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Der 25. Schlagermove bewegte sich über mehrere Stunden durch den Hamburger Stadtteil St. Pauli - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Hundertausende feierten

HAMBURG. Am Sonnabend (08.07.) um 15:00 Uhr startete in Hamburg vom Heiligengeistfeld der 25. Schlagermove. Mehr als 40 bunt geschmückte Trucks begaben sich auf den rund drei Kilometer langen Rundkurs durch den Hamburger Stadtteil St. Pauli. Auf den Musiktrucks mit zahlreichen Feiernden war die Stimmung ausgezeichnet und das Bier floss in Strömen durch durstige Kehlen. Viele der MitfahrerInnen auf den Trucks und die FußgängerInnen, die die Trucks begleiteten, waren verkleidet und trugen bunte Hüte oder Perücken. Aus den Lautsprecherboxen auf den Trucks dröhnte ununterbrochen laute Schlagermusik und hunderttausende am Straßenrand feierten kräftig mit. Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad sorgte die Hamburger Feuerwehr für Abkühlung. An der Reeperbahn hatte sie das LUF 60 (Lösch-Unterstützungs-Fahrzeug auf Raupenfahrwerk) in Stellung gebracht und versprühte einen feinen Wassernebel, der auch zur Bildung eines Regenbogens führte – eine willkommene Abkühlung für viele der vorbeiziehenden Feiernden. Bis in die Abendstunden rollte der Schlagermove durch St. Pauli zurück zum Heiligengeistfeld. Nach Angaben der Polizei verlief die Veranstaltung friedlich. Auf dem Heiligengeistfeld wurde dann bei den Aftermove-Partys kräftig weitergefeiert.

Hannover Nachrichten vom 9.Juli 2023

Die Lüttje Lage gehört zum Schützenfest Hannover © Ulrich Stamm
Die Lüttje Lage gehört zum Schützenfest Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Guter Abschluss für das Schützenfest Hannover 

Rund 900.000 Besucher*innen auf dem Fest bis Sonntagabend erwartet, Stadt und Schütz*innen insgesamt zufrieden

Sport- und Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover Konstanze Beckedorf, Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und Ralf Sonnenberg, Leiter des Fachbereichs Sport, Bäder und Eventmanagement, zogen heute (9. Juli) zusammen mit Schausteller*innen, Gastronom*innen und Einsatzkräften ein Resümee über die vergangenen zehn Festtage des 494. Schützenfestes in Hannover. Wenn das Schützenfest am Sonntagabend zu Ende geht, werden rund 900.000 Gäste das Event besucht haben.

„Wir blicken auf ein erfolgreiches und buntes Schützenfest zurück. Rund 900.000 Menschen haben unser Fest besucht. Für mich ist es ein deutliches Zeichen dafür, dass das Schützenfest Hannover auch in diesem Jahr seinen Stellenwert untermauern konnte. Schütz*innen, Schausteller*innen und die Stadt Hannover haben gemeinsam ein Fest veranstaltet, das Traditionen wahrt und die Weichen für die Zukunft stellt. Beliebte Attraktionen, eine Kunsteisbahn und neue Fahrgeschäfte, viele Familienangebote, aber auch Partynächte in den Zelten, und tolle Biergartenatmosphäre im Herzen unserer Stadt – das alles zeugt von der Vielfalt und Qualität des hannoverschen Schützenfestes.“, fasste Hannovers Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die zehn Festtage zusammen.

Bilanz der Veranstalter*innen

„Die Schütz*innen sind zufrieden, so viele Gäste sind auf den Schützenplatz gekommen, um mit uns gemeinsam zu feiern. Ich persönlich bin sehr froh, dass das Festessen an einem neuen Tag und einem neuen Ort gut geklappt hat. Auch in diesem Jahr schauen wir weiter nach vorn, denn unsere liebgewonnenen Traditionen wollen wir an das Heute anpassen und allem voran zukunftssicher machen“, so Schützenpräsident Paul-Eric Stolle.

Bilanz des DRK

Das DRK bilanzierte bis Sonntagmorgen 417 Versorgungen und 59 Transporte ins Krankenhaus. DRK-Gesamteinsatzleiter Florian Peters: „Wegen der Hitze an den vergangenen drei Tagen gab es ein höheres Einsatzaufkommen. Alle Einsatzkräfte haben Hand in Hand gehandelt und die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern war gewohnt sehr gut. Wir betreuen das Fest jetzt seit 50 Jahren und freuen uns schon auf das nächste Schützenfest.“

Schausteller*innen und Gastronomievertreter*innen

Auch die Schausteller*innen zeigen sich zufrieden: „Wir Schausteller erkennen einen Aufwind. Besonders am Ausmarsch oder am zweiten Freitag waren viele Hannoveranerinnen und Hannoveraner unterwegs und die Stimmung war toll. Das Schützenfest wird wieder mehr und mehr zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt Hannover“, resümiert Kevin Kratzsch, Vizepräsident des Deutschen Schaustellerbundes e. V. 

Fred Hanstein, Vorsitzender des Niedersächsischen Landesverbandes der Markt- und Schaustellerbetriebe e. V., zieht ebenfalls eine positive Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden, 2023 hat alles gepasst. Trotz des mal stürmischen und mal heißen Wetters waren sehr viele Menschen auf den Schützenplatz gekommen.“

Spenden für den guten Zweck

Die vier amtierenden Bruchmeister*innen Samantha Stanton, Ali Hasan, Jennifer Seegers und Eike Christian Bader hatten nicht nur viele repräsentative Pflichten, sie sammelten auch für einen guten Zweck. Die Bruchmeister*innen-Aktion am Kröpcke am Sonnabend, 8. Juli, brachte knappe 10.500 Euro. Der Erlös kommt dem Wünschewagen des ASB zugute.


Neue Leitung KoKi stellt SOMMERKINO IM HOF und erstes August-Programm vor

Die neue Leitung des kommunalen Kino legt los. Einen ersten Eindruck der cineastischen Handschrift vermittelt Johannes Thomsen mit dem diesjährigen KoKi-Open-Air SOMMERKINO IM HOF ab dem 27. Juli unter dem Motto „…unter goldenen Palmen“ und dem weiteren August-Programm.

Dazu gibt er einen ersten Ausblick auf das, was das Publikum in der nächsten Zeit erwartet: Da heißt es Film ab für Klassiker – digital und analog – und aktuelles Kino.

Eine neue Dauer-Filmreihe BEASTS OF THE GERMAN WILD präsentiert spannende Jungkinofilme und die andere Dauer-Filmreihe DIE SCHIPPE SCHMUTZ verspricht Filme zwischen derangierten Protagonist*innen und flirrenden Abwegen. Das HoF-Filmtage-Rendezvous wird eingeführt und die Reihe CONCRETE SOUNDS zeigt Filme über Klänge von Straßen, Orten und Städten. Eine feministische Perspektive auf den Iran liefern im August unter anderem Dokumentationen, ein Vampirfilm und ein Western.

KoKi-Open-Air SOMMERKINO IM HOF vom 27. Juli bis 12. August

Der Startschuss im Hof des Künstlerhauses fällt am 27. Juli mit Federico Fellinis LA DOLCE VITA (1960). Unter dem Monats-Motto „…unter goldenen Palmen“ werden Open Air ausschließlich Filme präsentiert, die in Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichnet wurden: vom Krimi DER DRITTE MANN (1949) über Wim Wenders‘ Meisterwerk PARIS, TEXAS (1984) bis zur südkoreanischen Klassenkampfstudie PARASITE (2019), vom Swinging Sixties-Klassiker BLOW UP (1966) zum französischen Body-Horror TITANE (2021) und von Scorsese-Kultfilm TAXI DRIVER (1976) bis zur Gesellschaftssatire TRIANGLE OF SADNESS (2022).

Besonderes Highlight des Freiluftkinos ist die analoge Projektion dreier Cannes-Gewinnerfilme auf 35mm. Neben der bitterschwarzen Komödie BARTON FINK (1991) von Ethan und Joel Coen und David Lynch‘s eklektischem Roadmovie WILD AT HEART (1990) gibt es den unantastbaren Kultfilm der1990er-Jahre auf bestens erhaltenem Zelluloid: Quentin Tarantinos PULP FICTION (1994).

Livemusik an den Samstagen

An den drei Open-Air-Samstagen geht es im Hof schon eher los – mit Livemusik:

Liedermacherin MITA PANTANI ist am 29. Juli zu Gast auf der Sommerkino-Bühne und stimmt das Publikum mit einem feministischen Mix aus Jazz, Pop und Rap auf den Kinoabend ein.

Am 5. August spielt die hannöversch-jamaikanische Musikkollabo PEACE DEVELOPMENT CREW MIT COLAH COLAH mit sommerlichen Reggae-Vibes und feinsten Dub-Sounds auf.

Das Duo ROBBY BALLHAUSE & NEHIR KESKIN-KORTEN sorgt am 12. August mit einer Mischung aus Folk, Bluegrass und Country für die musikalische Einstimmung auf den letzten Open-Air-Abend in diesem Jahr.

August-Programm im KoKi

Auch im KoKi-Saal wachsen im August die goldenen Palmen: Coppolas Antikriegs-Schwergewicht APOCALYPSE NOW – FINAL CUT (1979), das DOGMA-Musical DANCER IN THE DARK (2000) von Lars von Trier und der erste Dokumentarfilm, der Cannes gewinnen konnte, nämlich DIE SCHWEIGENDE WELT (1956) vom französischen Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau und Regielegende Louis Malle stehen auf dem Programm. Für das atemlose Liebesdrama BLAU IST EINE WARME FARBE (2013) ging die goldene Palme nicht nur an den Regisseur des Films, sondern auch an die beiden Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos. Letztere spielt eine Hauptrolle in SIBYL (2019) von Justine Triet, der Regisseurin der aktuellen goldenen Palme ANATOMIE EINES STURZES (2023). Komplettiert wird das kleine Exarchopoulos-Portrait von dem mystischen Fantasydrama THE FIVE DEVILS (2023), in dem die gebürtige Französin in der Hauptrolle zu sehen ist.

Dauer-Filmreihe BEASTS OF THE GERMAN WILD

Die Dauer-Filmreihe BEASTS OF THE GERMAN WILD ist die neue Plattform für spannendes, wildes und bewegendes Jungkino aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im August mit dabei sind das abseitige Sekten-Drama A PURE PLACE (2021), die stilsichere Gesellschaftssatire WIR KÖNNTEN GENAUSO GUT TOT SEIN (2022) und das Hochhaus-Kammerspiel 153 METER (2023). Zudem gibt es zwei Doppelprogramme: Begleitend zum ungehörig guten UNRUH (2023) über Zeit, Uhrenherstellung und Anarchie in der Schweiz, wird auch der Erstlingsfilm von Regisseur Cyril Schäublin gezeigt, den nicht weniger sehenswerten DENE WOS GUET GEIT (2017). Zum auf 16mm gedrehten Body Pleasure-Film PIAFFE (2023) gibt es als Vorfilm den 30-Minüter ARIBADA (2022), einen mystischen, trans-indigenen Experimentalfilm von PIAFFE-Schauspieler* Simon(e) Jaikiriuma Paetau.

Der Glanz der Filmfestivals kommt nach Hannover! Direkt vom Achtung Berlin Filmfestival gibt es den Gewinnerfilm MONOLITH (2023) von Julius Schultheiß zu sehen. Der Regisseur des Films sowie der Festivalleiter Sebastian Brose stellen in einem Festival-Spotlight den existentialistischen Film zwischen Drama und Kriminalgeschichte live im KoKi vor.

HoF-Filmtage-Rendezvous

Die neue Kinoleitung verbindet eine besondere Geschichte mit den Internationalen Hofer Filmtagen. Darum werden die HoF-Filmtage-Rendezvous eingeführt. Den Anfang macht HOMESHOPPER´S PARADISE (2023), eine außerordentlich unterhaltsame Kapitalismuskritik. Die Regisseurin Nancy Mac Granaky-Quaye und Festivalleiter Thorsten Schaumann kommen nach Hannover. Die HoF-Filmtage-Rendezvous werden ab sofort regelmäßig im KoKi stattfinden.

Reihe CONCRETE SOUNDS

Die Reihe CONCRETE SOUNDS versammelt unterschiedlichste Filme über Klänge von Straßen, Orten und Städten. Die Vorpremiere THE BEAST IN THE JUNGLE (2023) nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Reise in das Pariser Clubleben von 1979 bis 2004. In LE MALI 70 (2023) reist eine Brassband aus Deutschland nach Mali, um mit dortigen Künstler*innen zu musizieren. ATLANTIDE (2022) ist ein vibrierendes Bild Jugendlicher, die zu Elektrosounds mit Speedbooten durch die Kanäle Venedigs brettern. Der musikalische Roadmovie-Klassiker BLUES BROTHERS (1980) ist der beste Beweis, dass Kultfilme einfach immer gut altern. ANNÄHERUNG AN DIE WIRKLICHKEIT (1979-1991), eine experimentelle Kurzfilmrolle, wirft einen audiovisuell andersartigen Blick auf Realitäten. Wie sich das Klangbild Berlins verändert hat, zeigt das Doppel: BERLIN – DIE SINFONIE DER GROßSTADT (1927) und SYMPHONY OF NOW (2018). Den Sound von Manila treibt Regisseur Khavn mit seinen zwei Experimentalfilmen ORPHEA (2020) und LOVE IS A DOG FROM HELL (2023) wie einen klingenden Pindopp durch den Kinosaal; komplettiert wird das Khavn-Triple von dem philippinischen Gangsterfilm RUINED HEART: ANOTHER LOVE STORY BETWEEN A CRIMINAL & A WHORE (2014). Auch Skater dürfen bei den CONCRETE SOUNDS nicht fehlen: Die Dokumentation THE SCARS OF ALI BOULALA (2023) porträtiert das schwedische Skateboard-Wunderkind. Begleitend dazu zeigt das KoKi Gus van Sants Skaterdrama PARANOID PARK (2007) – von 35mm!

Dauer-Filmreihe DIE SCHIPPE SCHMUTZ

Freund*innen des einzigartigen Genrekinos kommen in der Dauer-Filmreihe DIE SCHIPPE SCHMUTZ voll auf ihre Kosten: Jeden Freitag und Samstag gibt es die geballte Ladung Film zwischen derangierten Protagonist*innen und flirrenden Abwegen. Den Anfang machen der Blaxploitation-Horrorfilm GANJA & HESS (1973), der hochkontrastreiche Nippon-Noir PALE FLOWER (1964) und Damiano Damianis knallharter Mafia-Streifen PIZZA CONNECTION (1985), der im KoKi in Zusammenarbeit mit dem Terza Visione Festival des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt a.M. auf 35mm gezeigt wird.

BLICKWINKEL IRAN

Im BLICKWINKEL IRAN wird mit der Vorpremiere des Dokumentarfilms SIEBEN WINTER IN TEHERAN (2023), dem Serienkiller-Feature HOLY SPIDER (2023), dem feministischen Vampirfilm A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT (2014), dem Gewinnerfilm des deutschen Filmpreises für die beste Dokumentation BORN IN EVIN (2019) und dem Western MY SWEET PEPPER LAND (2013) ein Fokus auf feministische Perspektiven eines Landes gelegt, in dem es gerade Frauen häufig an Perspektive mangelt. Abgerundet wird die Iran-Reihe durch den Neustart der Brüder-Geschichte CHEVALIER NOIR (2023), Fatih Akins Migrations-Rapper-Biopic RHEINGOLD (2022) sowie THE GREEN WAVE (2010), einer Doku-Collage über die iranische Opposition und RAVING IRAN (2016), einem filmischen Portrait über zwei Techno-DJs aus Teheran.


Neue „Blind Date Kultur“-Veranstaltungen von August bis Oktober 

Eine außergewöhnliche Begegnung von Kunst, Kultur und Menschen an einem Ort im Stadtteil, wo diese so üblicherweise nicht stattfindet, verspricht die Veranstaltungsreihe „Blind Date Kultur“. Auch in diesem Jahr bieten acht Stadtteilkultureinrichtungen in den unterschiedlichsten Stadtteilen das beliebte Format von September bis Anfang Oktober an. Musik, Literatur, Theater, Malerei, Tanz und vieles mehr kann sich hinter den einzelnen Veranstaltungen verbergen. Treffpunkt und Uhrzeit werden bekannt gegeben, alles andere erfährt das Publikum erst vor Ort.

Terminübersicht

Freitag, 18. August, 17 Uhr, Stadtteiltreff Sahlkamp

Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Alte Heide (Linie 2) Anmeldung unter Telefon 168-48059 oder E-Mail stadtteiltreff-sahlkamp@hannover-stadt.de

Mittwoch, 23. August, 18 Uhr, Stadtteilzentrum Weiße Rose Mühlenberg

Treffpunkt:Ossietzkyring 48, Anmeldung unter Telefon 168-49612 oder E-Mail stadtteilzentrum-weisse-rose@hannover-stadt.de

Donnerstag, 31. August, 18 Uhr, Stadtteilzenturm KroKuS

Treffpunkt: Stadtteilzentrum KroKuS, Thie 6, Anmeldung unter Telefon 168-34261 oder E-Mail stz-krokus-kultur@hannover-stadt.de

Montag, 11. September, 18 Uhr, Kulturtreff Plantage

Treffpunkt: Bushaltestelle Sternheimweg (Linie 580), Anmeldung unter Telefon 496414 oder E-Mail kulturtreff.plantage@htp-tel.de oder www.kulturtreff-plantage.de, die Veranstaltung findet draußen statt.

Dienstag, 12. September, 17 Uhr, Kulturtreff Bothfeld

Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Bothfeld (Linie 9), Anmeldung unter Telefon 6476262 oder E-Mail kulturtreff.bothfeld@t-online.de

Freitag, 15. September, 18 Uhr, Freizeitheim Linden

Treffpunkt: auf dem Küchengartenplatz, Anmeldung unter Telefon 168-44897 oder E-Mail fzh-linden@hannover-stadt.de

Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, Freizeitheim Vahrenwald

Treffpunkt: Hannover Bahnhof Nordstadt (Straßenebene), Anmeldung unter Telefon 168-40609 oder stadtteilkultur-vahrenwald@hannover-stadt.de

Donnerstag, 5. Oktober, 17 Uhr, Stadtteilzentrum Ricklingen

Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben, Anmeldung unter Telefon 168-49595 oder E-Mail stadtteilzentrum-ricklingen@hannover-stadt.de

Alle Veranstaltungen und das Programm auch unter www.stadtteilkultur-hannover.de


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 6.Juli 2023

Indizes vom 05.07.2023 © finanzen.net
Indizes vom 05.07.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Ernüchternde Konjunkturdaten aus dem Euroraum und China haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte nach unten gedrückt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss am Mittwoch mit einem Minus von 0,92 Prozent bei 4350,71 Punkten. Der französische CAC 40 verlor 0,80 Prozent auf 7310,81 Zähler. Der britische FTSE 100 büßte 1,03 Prozent auf 7442,10 Punkte ein.

In China sank der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Juni stärker als erwartet und verstärkte damit Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung im Reich der Mitte. Zudem trübte sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone im Juni deutlich ein. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel zum Vormonat auf das niedrigste Niveau seit Ende vergangenen Jahres. Zudem wurde die 50-Punkte-Marke, die Wachstum von Schrumpfung trennt, leicht unterschritten.

Vorsicht war auch angesichts der am Abend anstehenden Veröffentlichung des jüngsten US-Notenbankprotokolls angesagt. „Notenbanker, allen voran Fed-Chef Powell, haben in der letzten Woche, deutlich gemacht, dass die Dämpfung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und der Dynamik am Arbeitsmarkt bisher noch nicht ausreichend gewesen sind, um die Inflation zu drücken“, betonten die Volkswirte der Helaba. „Darüber hinaus haben Fed-Vertreter die Türe für eine weitere Straffung bis zum Ende des Jahres offengelassen.“

Aus Branchensicht erlitten Versorger und Versicherer europaweit die größten Verluste. Klare Abgaben verbuchten auch Technologiewerte. Marktexperte Andreas Lipkow verwies auf die sich „verschärfenden außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und den USA“. Insbesondere bei den Technologieunternehmen könne „es nun zu ausgedehnteren Kurskorrekturen kommen.“ Die einzigen zwei Sektor mit positiven Vorzeichen waren Autos und Papiere aus dem Gesundheitsbereich.

Unter den Einzelwerten standen erneut die Aktien des angeschlagenen französischen Einzelhandelskonzerns Casino Guichard-Perrachon (Casino Guichard-Perrachon et Cie) mit starken Kursbewegungen im Anlegerfokus. Nach den massiven Gewinnen am Vortag brachen die Papiere um rund 33 Prozent ein. Hatte am Dienstag noch die Hoffnung auf eine größere Kapitalspritze von Investoren gestützt, machte sich nun Ernüchterung breit. Das Unternehmen hatte die konkurrierenden Angebote der beiden Investorengruppen 3F und EP/Fimalac im Detail präsentiert. Unter dem Strich würden beide für die Aktionäre massive Verluste bedeuten.

EssilorLuxottica (EssilorLuxottica) machten mit einem Anstieg um 1,6 Prozent als Spitzenreiter im Eurostoxx positiv auf sich aufmerksam. Die Investmentbank Morgan Stanley hatte das Kursziel erhöht und schätzt die Titel des Brillenkonzerns weiterhin positiv ein.

Quelle: finanzen.net

Das Kleine Fest im Großen Garten 2023: Grandiose Kleinkunst erwartet die Besucher

Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten - letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm
Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten - letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm

„Finale“ beim Kleinen Fest im Großen Garten mit Harald Böhlmann

HANNOVER.

Das Kleine Fest im Großen Garten, das alljährlich im Juli stattfindet, verspricht auch in diesem Jahr, das Publikum mit zauberhafter Kleinkunst zu begeistern.

Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten - letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm
Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten – letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm

Unter der Leitung von Harald Böhlmann, dem „Mann mit dem Zylinder“, wird dieses renommierte Festival, das international einen exzellenten Ruf genießt, zum letzten Mal stattfinden.

Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten - letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm
Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten – letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm

Vom 5. bis 30. Juli verwandelt sich der berühmte Barockgarten in Hannover an 23 Sommerabenden in eine Bühnenlandschaft mit mehr als 40 Bühnen, auf denen grandiose Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt auftreten werden.

Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten - letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm
Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten – letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm

Eine beeindruckende Liste von Künstlerinnen und Künstlern wird das Publikum in diesem Sommer mit ihrem Talent verzaubern. Hier sind einige von ihnen:

  • 15Feet6 (18. bis 30. Juli)
  • Adrian Schvarzstein & Studium Actoris (18. bis 30. Juli)
  • Alix Dudel und Sebastian Albert (18. bis 30. Juli)
  • Aramelo (5. bis 16. Juli)
  • Avital & Jochen
  • Bencha Theater (5. bis 16. Juli)
  • Berthold, Kai
  • BibiSari (Madame Chapeau)
  • Brodowy, Matthias (5. bis 16. Juli)
  • Carrington-Brown & Pete The Beat (18. bis 30. Juli)
  • Cie la Tal
  • Claassen, Jens Heinrich (18. bis 30. Juli)
  • Compagnie de l’Echelle
  • Deidi Lucas & Gabriel Aragu (Mimenko) (18. bis 30. Juli)
  • Der Kleine Gartenfreund (5. bis 16. Juli)
  • Desery, André (18. bis 30. Juli)
  • Desimo (4. bis 30. Juli, außer 14. bis 16. Juli)
  • Di Filippo Marionette (5. bis 16. Juli)
  • Djuggledy (25. bis 30. Juli)
  • Duo Jordanella
  • Duo Masawa (18. bis 30. Juli)
  • Eccentrici Dadarò (5. bis 16. Juli)
  • Eis Ali
  • Emmi & Willnowski (5. bis 16. Juli)
  • Ensemble Kroft (Wassercafé)
  • Freudenschuss, Katie (18. bis 30. Juli)
  • Gagel, Ralf (18. bis 23. Juli)
  • Gogol & Mäx (5. bis 16. Juli)
  • Hakenberg, Sarah (5. bis 16. Juli)
  • Herr Kasimir (18. bis 23. Juli)
  • Janssen & Grimm (5. bis 9. Juli)
  • Jambo Brothers (18. bis 30. Juli)
  • Jeanet Art Apart (5. bis 16. Juli)
  • Juggling Tango
  • Karikaturshop Harold Hugenholtz
  • Kibel, Laura
  • Korf, Sascha
  • Krebs, Michael (18. bis 30. Juli)
  • LaHoop, Kristin
  • LaMetta (5. bis 16. Juli)
  • Lempp, Lothar (Der Kaleidoskopwagen)
  • Les Goulus
  • Logemann, Jan (18. bis 30. Juli)
  • Maag, Thies (11. bis 16. Juli)
  • manoAmano (5. bis 16. Juli)
  • Minusmal (18. bis 30. Juli)
  • Moser, Wolfgang (5. bis 16. Juli)
  • Mr. Dyvinetz (18. bis 30. Juli)
  • Mr. LO Papershow
  • Murzarella (5. bis 16. Juli)
  • Nederkoorn, Patrick (18. bis 30. Juli)
  • Noa & Uri (5. bis 16. Juli)
  • Ohle, Jens (18. bis 30. Juli)
  • Osadia
  • Panama Red
  • Pete The Beat & Carrington-Brown (18. bis 30. Juli)
  • Regensburg, Mirja (5. bis 16. Juli)
  • Ricardo, Mat (18. bis 30. Juli)
  • Rosemie (18. bis 30. Juli)
  • Rosselli, Fabrizio
  • Schnürer, Claudia (18. bis 30. Juli)
  • Scott & Muriel (5. bis 16. Juli)
  • Shirlee Sunflower (5. bis 16. Juli)
  • Shub, Peter (5. bis 16. Juli)
  • Sing, Stefan (5. bis 16. Juli)
  • Spillner, Michelle (5. bis 16. Juli)
  • Steven Luca (18. bis 30. Juli)
  • Stirman, Diego
  • Tanzboden StepbyStep
  • The Moccamaker
  • Thun, Helge (5. bis 16. Juli)
  • Tricky Niki (18. bis 30. Juli)
  • Tridiculous
  • TukkersConnexion
  • Ulik Robotic
  • Werner Momsen
  • Wahl, William (5. bis 16. Juli)
  • Wopp, Timo

Das Kleine Fest im Großen Garten ist eine einzigartige Veranstaltung, die sowohl einheimische als auch internationale Künstlerinnen und Künstler zusammenbringt, um die Vielfalt der Kleinkunst zu präsentieren. Das Festival ist ein absolutes Highlight im Juli in Hannover und bietet dem Publikum unvergessliche Momente voller Magie, Humor und beeindruckender Darbietungen.

Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten - letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm
Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten – letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm

Neben den Bühnenprogrammen gibt es auch spannende Walk Acts, die das Festgelände beleben:

  • Art Tremondo
  • Bubble on Circus
  • Cia Campi Qui Pugui (5. bis 16. Juli)
  • Ensemble Kroft (Privater Sicherheitsdienst) (5. bis 16. Juli)
  • Exoot
  • Frans Custers
  • Giovanni Gassenhauer
  • Huijs, Godelieve
  • Italento
  • Jochen der Elefant
  • Karcocha (5. bis 16. Juli)
  • Krist Doo
  • Lukasz Puczko Marionettes
  • Merkel & Vannix
  • Murmuyo (18. bis 30. Juli)
  • Pantao
  • Rufino
  • Scharniertheater (18. bis 30. Juli)
  • Streicher, Etta (18. bis 30. Juli)
  • Teatro Pavana
  • The Show Globe
  • Theater Altrego (18. bis 30. Juli)
  • Theater Doris Batzler
  • Theater Pikante
  • Theater Traumbaum (Prinzessin von Barocko) (5. bis 16. Juli)
  • Théatre de la Toupine (Schneekugel) (5. bis 16. Juli)
  • TraumTanzTheater (18. bis 30. Juli)

Das Kleine Fest im Großen Garten 2023 verspricht eine beeindruckende Vielfalt an Kleinkunst und Varieté-Darbietungen. Freuen Sie sich auf herrliche Unterhaltung und erleben Sie unvergessliche Sommerabende voller Magie und Unterhaltung im wunderschönen Barockgarten von Hannover.

Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten - letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm
Finale beim Kleinen Fest im Großen Garten – letztmalig unter der Leitung von Harald Böhlmann © Ulrich Stamm

Programmänderungen:

Auf Bühne 19 treten anstelle von La Nördika folgende Künstler auf:

  • Vom 5. bis 16. Juli: Noa & Uri
  • Vom 18. bis 23. Juli: Kristin LaHoop
  • Vom 25. bis 30. Juli: Laura Kibel

Auf Bühne 38 können Sie Jeanet Art Apart ab dem 18. Juli erleben, während Claudia Schnürer an diesem Tag dort nicht auftreten wird.

Desimo wird auf Bühne 27 vom 14. bis 16. Juli nicht zu sehen sein.

Das Programmheft für das Kleine Fest im Großen Garten ist ab sofort in der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus Hannover in der Sophienstraße 2 zum Preis von 3,50 Euro erhältlich. Alternativ kann das Programmheft auch an den Veranstaltungstagen an der Abendkasse erworben werden.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Jetzt gibt es eine Spielzeugkiste auf dem Fiedelerplatz

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Die neue Spielzeugkiste wird mit Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner (r.) eingeweiht

HANNOVER.

Ziemlich windig, dunkle Wolken am Himmel, doch es blieb trocken: Heute Nachmittag (5. Juli) wurde im Rahmen einer kurzen Einweihungsfeier mit einigen Mitgliedern des Bezirksrates eine Spielzeugkiste auf dem Fiedelerplatz der Öffentlichkeit übergeben. In dieser Kiste findet der Döhrener Nachwuchs Spielsachen für den Sandkasten zum Ausleihen.

Der Bezirksrat Döhren-Wülfel hat dies Kiste finanziert. „Es war eine Idee der Grünen, die aber der ganze Bezirksrat gern aufgegriffen hat“, sagte Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und dankte allen Beteiligten für die Hilfe bei dem Projekt. Das erste Spielzeug wurde von der Toys Company Dekra gestiftet. Das ist ein Arbeitslosenprojekt, welches sich der Sammlung und Aufarbeitung von Spielsachen widmet. Das Mütterzentrum Döhren hat die Patenschaft für die Spielzeugkiste übernommen und wird ein Auge auf die Spielsachen haben.

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Jetzt wird die Kiste befüllt
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Hannover Nachrichten vom 5.Juli 2023

Hannover - Luftbild © Ulrich Stamm
Hannover - Luftbild © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Hannover punktet bei Wohnungsbau – Lagebericht Stadtentwicklung 2022 veröffentlicht

Die Stadt Hannover hatte im Jahr 2021 im Großstädtevergleich in Relation zur Bevölkerungszahl die meisten erteilten Baugenehmigungen aufzuweisen: 7 je 1.000 Einwohner*innen. Insgesamt wurde ein Zuwachs von 51,1 Prozent verzeichnet. Nicht nur bei Baugenehmigungen als Frühindikator späterer Bautätigkeit punktet Niedersachsens Landeshauptstadt. Auch bei Baufertigstellungen legte Hannover um 11,3 Prozent gegenüber 2020 zu, während viele deutsche Großstädte Rückgänge verzeichnen mussten.

Dies sind zwei von zahlreichen Erkenntnissen des Lageberichts zur Stadtentwicklung 2022, den die Landeshauptstadt Hannover heute (5. Juli) vorgelegt hat. Er umfasst einen Vergleich der 15 größten deutschen Städte in elf verschiedenen Themenbereichen. Dabei werden überwiegend die Daten des Jahres 2021 verglichen, in Teilen liegen auch Zahlen aus 2022 vor. Somit beleuchtet der Bericht auch besonders die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf viele Aspekte der Stadtentwicklung im zweiten Corona-Jahr. „COVID 19“ hatte Einfluss auf praktisch alle Themen, die der Großstädtevergleich behandelt – zum Beispiel Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaft und Einzelhandel, Tourismus und Kultur, aber auch die kommunalen Finanzen. Der Lagebericht 2022 ist im Internet unter www.hannover.de abrufbar (Suchwort „Großstädtevergleich“).

Ausgewählte Ergebnisse des Lageberichts in Kürze:

  • Trotz des Fachkräfte- und Baustoffmangels und gestiegener Preise wurden 2021 bundesweit 293.400 Neubauwohnungen fertiggestellt, nach 2020 der zweitbeste Wert seit Jahren (minus 4,4 Prozent gegenüber Vorjahr). In den Großstädten allerdings fällt der Rückgang mit 12,9 Prozent deutlich höher aus.
  • Die Büromieten für Immobilien mit nach Lage und Ausstattung gutem Nutzungswert sind 2022 mit 36,50 Euro pro Quadratmeter in München am höchsten und mit 10,25 Euro in Hannover am günstigsten.
  • 2020 war nach Jahren sinkender Arbeitslosigkeit die Arbeitslosenquote um knapp ein Viertel von 7,1 auf 8,8 Prozent im Großstädtevergleich angestiegen. Bis Mitte 2021 ging die Arbeitslosenquote wieder zurück auf 8,3 Prozent und verbesserte sich weiter auf 7,5 Prozent Mitte 2022.
  • Das Bruttoinlandsprodukt liegt auf Ebene der Großstädte für 2020 vor: Hier gab es erstmals seit vielen Jahren einen Rückgang in allen 15 Vergleichsstädten.
  • In den Innenstädten sind die Passant*innen-Frequenzen 2022 wieder deutlich höher als in den beiden stark durch Corona-Maßnahmen geprägten Vorjahren 2020 und 2021. Verglichen mit 2019 sind sie allerdings tendenziell niedriger: über das ganze Jahr 2022 betrachtet in Hannovers Georgstraße 8,5 Prozent geringer. Bei den meistfrequentierten Messpunkten der Einkaufsstraßen im Großstädtevergleich lag die Georgstraße in 2022 mit 21,22 Millionen Messungen auf Rang vier (hinter der Neuhauser Straße und Kaufinger Straße in München sowie der Frankfurter Zeil).
  • Die Zahl der Studierenden ging im Wintersemester 2021/2022 nach vielen Jahren des Wachstums erstmals – wenn auch minimal – zurück: minus 0,3 Prozent. Nur in Berlin, Hamburg und Leipzig gab es mehr Studierende als im Vorjahr.
  • Die Volkshochschulen hatten nach 2020 auch 2021 stark unter den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen zu leiden, was in den Statistiken zu Kursen und Teilnehmenden deutlich zum Ausdruck kommt.
  • Auch im kulturellen Bereich sind die Auswirkungen der Pandemie ablesbar. So erreichte die Zahl der Kinobesuche im Großstädtevergleich 2021 nur rund ein Drittel des Niveaus von 2019. Bezieht man die Zahl der Kinobesuche auf die Stadtgröße, weist Hannover 2021 mit 1,05 Besuchen je Einwohner*innen hinter Nürnberg die meisten Besuche auf.
  • In der Theaterstatistik der Spielzeit 2020/2021 sank insbesondere bedingt durch den zweiten, lange andauernden Lockdown ab November 2020 die Zahl der Veranstaltungen um zwei Drittel gegenüber der Spielzeit 2019/2020.
  • Beim aktuellen ADFC-Fahrradklima-Test 2022 belegt Hannover Rang 3 nach zuletzt Rang 2 im Jahr 2020.

Tiergarten, Waldstation, Stadtpark und Berggarten geschlossen

Wegen der durch den Deutschen Wetterdienst angekündigten Sturmböen bleiben heute (5. Juli) in Hannover der Tiergarten, die Waldstation Eilenriede, der Stadtpark sowie der Berggarten in Herrenhausen vorsorglich geschlossen. Die Schauhäuser des Berggartens sind bei freiem Eintritt geöffnet. In den Herrenhäuser Gärten bleibt der Große Garten vorerst geöffnet. Das Kleine Fest kann am Abend voraussichtlich stattfinden, weil der Sturm bis zum Beginn der Veranstaltung nach bisherigen Prognosen nachgelassen haben wird. Die Organisator*innen behalten die Entwicklung im Blick.

Die Stadtverwaltung warnt grundsätzlich vor dem Betreten der Wälder und Parkanlagen während Stürmen und unmittelbar danach. Für das Betreten von Wäldern und geöffneten Parks gilt immer: auf eigene Gefahr.


Kulturdezernentin Beckedorf und Künstlerin Kerstin Schulz eröffnen Schwarmkunstprojekt „panta rhei:stadt im fluss“ auf dem Weißekreuzplatz

Das Schwarmkunstprojekt „panta rhei:stadt im fluss“ vom 4. Juli bis zum 25. August auf dem Weißekreuzplatz widmet sich mit künstlerischen Mitteln und als Mitmach-Aktion für alle der Frage: Wie wollen wir in unserer Stadt leben? Wie wollen wir mit öffentlichen Ressourcen (wie Plätze, Wasser, Luft, umgehen? Zur Eröffnung am gestrigen Dienstag (4. Juli) gab es folgendes Programm, das von Lars Adolph von Schwarmkunst e.V. moderiert wird.

Musik Das Backyard Hiptett mit dem Kulturrad

Grußworte und kurze thematische Einführungen:

Konstanze Beckedorf, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover

Kirsten Klehn, Plan2, Stadtentwicklung aus Hannover: Der Weißekreuzplatz in der Zukunft

Ulla Neubauer von der Zentralen Beratungsstelle Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werkes Hannover: Eine Bank statt ein Zuhause

Peter Wefer, Autor und Schwarmkunstteilnehmer aus Hannover: Gedanken aus der Innenansicht

Eröffnung des Projektes mit Kerstin Schulz –Schwarmkünstlerin

Musik Das Backyard Hiptett mit dem Kulturrad des City of Musik e.V.

Das Kunstprojekt „panta rhei: stadt im fluss“ symbolisiert die Begegnung der Stadtgesellschaft auf einem öffentlichen Platz. Dabei entsteht ein sich ständig wandelndes Kunstwerk, gestaltet von einer Vielzahl von Menschen, deren Zusammensetzung sich ebenso beständig verändert. Keine Teilnahme ist dadurch wie die vorherige, so, wie man auch „nicht zweimal in denselben Fluss steigen“ kann. (Heraklit)

In der Projektzeit werden jeden Dienstag sowie donnerstags bis sonnabends im Juli und August von 16 bis 20 Uhr auf dem Weißekreuzplatz geschwärmt. Aus ineinander verschlungenen Schläuchen entstehen auf dem Platz tropfenförmige Skulpturen, die zu verschiedenen Aspekten gestaltet und auch von den Teilnehmenden nach eigenen Vorstellungen geformt werden können.

Als niedrigschwellige Aktion ist „panta rhei: stadt im fluss“ dafür prädestiniert, alle Menschen anzusprechen. Das betrifft obdachlose und drogensüchtige Menschen ebenso wie Anwohner*innen, Kinder und/oder Neuankommende in Hannover. Gleichzeitig bietet die professionelle künstlerische Anleitung auch Anknüpfungspunkte für Kunstinteressierte und in seiner spielerischen, voraussetzungslosen Umsetzung, steht das Projekt allen zufälligen Passant*innen zum Mitmachen offen. Im Raum steht die Frage: Wer gehört dazu – wer gehört nicht dazu? Und alle dürfen mitmachen.

Vereine, Gruppen und Firmen können sich zu kostenlosen Workshops anmelden und sich einen Nachmittag als Kunstschaffende an dem Projekt beteiligen. Besondere Kenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Material, Wasser, Anleitung und nette Gespräche sind frei verfügbar. Anmeldung unter schulz@atelier-dreieck.de.

Begleitet wird die ganze Aktion von einem regelmäßigen Programm. An den Aktionstagen: Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag wird zum Beispiel immer von 18 bis 18.30 Uhr Wasser durch die Schlauchobjekte geschickt – für ein sommerliches Vergnügen. An den Samstagen wird es im August immer von 20 bis 23 Uhr eine Lichtinstallation geben. Alle Programmpunkte sind an einer Litfasssäule auf dem Weißekreuzplatz nachlesbar. Oder auch über Instagram @kerstin_Schulz.Schwarmkunst.

Mehr zum Schwarmkunstprojekt unter atelier-dreieck.de.

Das Schwarmkunstprojekt „panta rhei: stadt im fluss“ ist ein Baustein in der Strategie zur Weiterentwicklung und Belebung des Weißekreuzplatzes. Es ist Teil des Programms Bahnhofsnahe Plätze. Der Schwarmkunstverein e.V. mit dem Projekt „panta rhei:stadt im fluss“ wird gefördert von: Landeshauptstadt Hannover, Aktion Mensch, Stiftung Niedersachsen, Rehau.


Zwischenbilanz und Ausblick Bahnhofsnahe Plätze: Stadt lädt zu einer Info-Veranstaltung im Pavillon ein

Das städtische Konzept für die bahnhofsnahen Plätze ist Thema einer öffentlichen Informationsveranstaltung der Landeshauptstadt Hannover am Donnerstag (06. Juli) um 17 Uhr im Kulturzentrum Pavillon. Der Erste Stadtrat Dr. Axel von der Ohe und Sozialdezernentin Sylvia Bruns geben einen Rückblick auf das laufende Projekt und skizzieren die nächsten Schritte. Für vertiefende Gespräche stehen auch Fachleute aus der Stadtverwaltung zur Verfügung.

Hintergrund ist, dass die Stadt den Raschplatz, den Weißekreuzplatz und den Andreas-Hermes-Platz aufwerten und beleben will. Die Stadt erweitert soziale Angebote, gestaltet die Plätze in Teilen neu und legt seit Mai ein von Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten geprägtes Programm für die Plätze auf. Die Aufwertung der bahnhofsnahen Areale ist ein wesentlicher Bestandteil der Innenstadtentwicklung.


Stadt stellt rund 450 Schulranzen-Sets für Kinder bedürftiger Familien zur Verfügung

Für den bevorstehenden Schulstart 2023/2024 stellt die Stadt rund 450 Schulranzen-Sets für Kinder bedürftiger Familien zur Verfügung, um möglichst vielen Kindern einen guten Start in die Schule zu ermöglichen.

Stellvertretend für die Verteilung der rund 450 Ranzen haben Oberbürgermeister Belit Onay und Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Bildung, Jugend und Familie, heute (4. Juli) in der AWO-Kita und Familienzentrum Elmstraße symbolisch Ranzen-Sets an Einrichtungsleiterin Anja Sand übergeben.

„Wir möchten mit dieser Aktion gezielt Familien entlasten, für die die Beschaffung einer Schul-Erstausstattung angesichts ihrer Einkommenssituation eine erhebliche Belastung bedeutet“, erläuterte Onay bei der Übergabe. „Eine gute Schulausstattung ist schließlich eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Start in die Schulzeit.“

„Für eine Familie kommen schnell mehrere hundert Euro zusammen, wenn ein Kind mit den notwendigen Materialien zum Schulstart versorgt werden soll. Angesichts dessen freue ich mich sehr, dass wir aus städtischen Mitteln 450 Kinder aus 25 Kitas mit einem Schulranzen-Set ausstatten können“, ergänzte Rzyski.

Für eine möglichst gerechte Verteilung wird das Sozialindikatoren-Ranking der Kitas berücksichtigt.


Noch freie Plätze für Führungen im Programm „Grünes Hannover“ – Anmeldungen erforderlich

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat für die Führungen im Programm „Grünes Hannover“ am kommenden Donnerstag, Freitag und Sonnabend (6. bis 8. Juli) noch Plätze frei. Die Veranstaltungen führen in die Eilenriede, in den Stadtpark und in den Maschpark. Interessierte sollten sich beeilen und werden um eine verbindliche vorherige Anmeldung bis Donnerstagmittag (13 Uhr) zu den Führungen unter der Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01, oder per Mail unter 67.umweltkommunikation@hannover-stadt.de gebeten. Die Führungen sind kostenfrei.

Donnerstag (6. Juli), 18 Uhr: Lesung in der Eilenriede

Die Eilenriede in der Literatur – das ist das Thema dieser besonderen Lesung. Es wird eine amüsante Melange aus Texten von Carl Jacob Hirsch, Theodor Lessing, Hermann Löns, Georg Friedich und Ernst Jünger, Karl Krolow, Georg Schrader, Louis Stromeyer, Christof Spengemann und anderen geboten. Klappstühle oder andere Sitzgelegenheiten sollten mitgebracht werden.

Treffpunkt: Am „Rad“ in der nördlichen Eilenriede, nahe Bernadotteallee

Führung: Dr. Peter Struck (Kulturwissenschaftler)

Freitag (7. Juli), 15 Uhr: Stadtpark Hannover

Auf der Führung gibt es Einblicke in die Gestaltungsidee und die geschichtliche Entwicklung eines der bedeutendsten Gartendenkmale der Stadt Hannover. 1951 war der Stadtpark Ausrichtungsort der ersten Bundesgartenschau. Er ist bis heute von den Gestaltungszutaten der 50er- und 60er-Jahre geprägt.

Treffpunkt: Haupteingang Stadtpark, Clausewitzstraße

Führung: Rainer Hahn-Köhne

Sonnabend (8. Juli), 11 Uhr: Kontakt mit dem Boden in der Eilenriede

Eine Erkundung von ausgewählten Naturphänomenen im Zusammenhang mit (Wald-)Boden und Bodenentwicklung: Welche Funktionen hat der Boden hinsichtlich Klimaschutz für das Stadtklima? Wetterfeste Kleidung ist erforderlich. Die Führung ist auf zehn Personen begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Treffpunkt: Waldstation Eilenriede, Kleestraße 81

Führung: H. Dick (Wildnislotse und zertifizierter Natur- und Landschaftsführer)                           

Sonnabend (8. Juli), 15 Uhr: Der Maschpark literarisch

Die Teilnehmenden sind eingeladen, bei einer Führung rund um den wunderschönen Maschteich dieses idyllische Kleinod mitten in der Stadt einmal aus ganz anderen Perspektiven zu erleben – in Lyrik und Prosa.

Treffpunkt: Treppe zum Maschteich hinter dem Rathaus

Führung: Marie Dettmer (literarische Komponistin und Rezitatorin)


Allgemeinverfügung zur Bewässerungs-Einschränkung tritt in Kraft

Rasensprenger und Hund © Ulrich Stamm
Rasensprenger und Hund © Ulrich Stamm

Ab dem 6. Juli dürfen Flächen ab 24 Grad zeitlich eingeschränkt bewässert werden

REGION HANNOVER.

Die von der Region Hannover angekündigte Allgemeinverfügung zur zeitlichen Einschränkung der Bewässerung von Flächen zur Tageszeit der höchsten Verdunstung tritt am Donnerstag, 6. Juni 2023, in Kraft. Sie regelt, dass ab einer Temperatur von mehr als 24 Grad Celsius in der Zeit von 11 bis 18 Uhr land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, öffentliche und private Grünflächen wie Parks und Gärten sowie Sportanlagen wie Fußball-, Hockey-, Tennis-, Reit- oder Golfplätze nicht bewässert werden dürfen. Hintergrund ist die anhaltende außergewöhnliche Trockenheit und die historisch niedrigen Grundwasserstände in der Region Hannover.

>24°C = keine Bewässerung von 11-18 Uhr


Umweltdezernent Jens Palandt begründet die Entscheidung: „Seit Bekanntwerden der Pläne haben wir einen intensiven Austausch zum Beispiel mit dem Landvolk und verschiedenen Sportvereinen und -verbänden geführt. Dabei wurde uns deutlich gemacht, dass die Einschränkungen grundsätzlich akzeptiert werden, aber natürlich auch Veränderungen mit sich bringen. Diese sind aber notwendig und derzeit noch das mildeste Mittel“. Die Einschränkung der Beregnung, stellt Palandt klar, richte sich ausschließlich gegen die Verschwendung von Wasser. „Wir verbieten niemandem, Pflanzen oder Grünflächen zu bewässern. Aber es ist erwiesen, dass an heißen Tagen mit mehr als 24 Grad in den Mittags- und Nachmittagsstunden mehr als 80 Prozent des Wassers verdunstet und den bewässerten Flächen nicht mehr nützt – das ist Verschwendung, die wir uns nicht leisten können.


Regionspräsident Steffen Krach: „Einschränkungen machen niemandem Spaß, das wissen wir. Aber alle Expert*innen sind sich einig, dass großflächige Bewässerungen zur Mittagszeit nicht effizient sind und die Bewässerung besser zu Randzeiten stattfinden sollte. Für uns ist es wichtig, mit den Landwirten und Sportvereinen, die von den Einschränkungen besonders betroffen sind, im Gespräch zu bleiben. Wir müssen alles dafür tun, um die Grundwasserspiegel wieder aufzufüllen.“


Maßgeblich für das Inkrafttreten der Beregnungsbeschränkung sind die Daten der Flughafen-Wetterstation Langenhagen, die unter folgendem Link abgerufen werden können:https://www.dwd.de/DE/wetter/wetterundklima_vorort/niedersachsen_bremen/hannover/_node.html


Die Allgemeinverfügung wird vorerst bis zum 30. September 2023 gelten, Der komplette Text der Verfügung ist ab sofort unter https://bekanntmachungen.region-hannover.de/allgemeinverfuegungen einsehbar.


Die historischen sowie die aktuellen Daten zur Dürre-Situation in der Region Hannover können beim Helmholtz Institut für Umweltforschung unter folgendem Link abgerufen werden:https://www.ufz.de/index.php?de=37937


Alle Informationen sowie ein umfangreiches FAQ zum Thema Bewässerungs-Einschränkung gibt es aufwww.hannover.de/wassernutzung.


Eine Auswertung der Messdaten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zeigt einen historisch niedrigen Grundwasserstand in der Region Hannover. Demnach setzt sich die defizitäre Wasserbilanz nach den Trockenjahren 2018, 2019, 2020 auch im Jahr 2022 fort. Die Region Hannover als zuständige Untere Wasserbehörde wird daher – wie bereits in einigen anderen niedersächsischen Landkreisen wie Nienburg, Vechta, Peine oder Grafschaft Bentheim geschehen – eine entsprechende Verordnung zum Schutz der Ressource Wasser erlassen.


Auch vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels haben sich die unteren Wasserbehörden in Niedersachsen mit dem Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz darauf verständigt, dass landesweit möglichst einheitliche Regelungen gelten sollen.

Die Allgemeinverfügung der Region Hannover gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können im Einzelfall mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 4.Juli 2023

Indizes vom 03.07.2023 © finanzen.net
Indizes vom 03.07.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKURT/MAIN.

Europas wichtigste Börsen sind nach dem überwiegend starken ersten Halbjahr mit minimalen Verlusten in die zweite Jahreshälfte gestartet. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) konnte am Montag nach einer moderat freundlichen Eröffnung sein Kursplus nicht halten: Er schloss 0,02 Prozent tiefer bei 4398,15 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf mit 4420 Punkten das höchste Niveau seit Ende 2007 erreicht hatte.

Der französische CAC 40 sank vor dem Hintergrund der Unruhen in Frankreich um 0,18 Prozent auf 7386,70 Punkte, während der britische FTSE 100 0,06 Prozent auf 7527,26 Punkte verlor.

Erwartungsgemäß schwache Daten aus der Eurozone gaben den Aktienkursen in Europa keine Impulse. Gleiches galt für die ebenfalls wenig bewegten US-Märkte, an denen der Handel wegen des morgigen Nationalfeiertags „Indepedence Day“ schon vorzeitig endet.

Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone verschlechterte sich im Juni weiter: Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel auf den tiefsten Stand des Indikators seit gut drei Jahren. Mit weniger als 50 Punkten liegt die Kennzahl weiterhin klar unter der Grenze, die wirtschaftliches Wachstum von Schrumpfung trennt.

Im europäischen Vergleich waren am Montag die zyklischen Branchen Bergbau sowie Öl und Gas am meisten gefragt: Deren Subindizes im marktbreiten Stoxx Europe 600 legten um 2,2 beziehungsweise 1,6 Prozent zu. Vor allem die Minenwerte profitierten von aktuellen Tendenzen und Perspektiven an den Rohstoffmärkten.

Dagegen zählten Aktien aus der seit Jahresbeginn stark gelaufenen Reise- und Freizeitbranche zu den größten Verlierern: Ihr Subindex sank um 0,8 Prozent. Hier sorge die Situation der vergangenen Tage in Frankreich zunehmend für Unsicherheit, hieß es aus dem Markt.

Im Gesundheitsbereich, dessen Sektorindex (STOXX EU600 Health Care) mit einem Abschlag von zwei Prozent das Schlusslicht im Branchentableau war, prägte AstraZeneca das Bild mit einem Kursrutsch um acht Prozent. Hier enttäuschten Studiendaten zu einem neuen Medikament gegen Lungenkrebs die Anleger. Peter Welford vom Analysehaus Jefferies resümierte, die bekannt gegebenen Daten zur Wirkung des Medikamentes seien nicht so überzeugend ausgefallen wie erhofft.

(Quelle: finanzen.net)

Schützenausmarsch Hannover lockt 160.000 begeisterte Zuschauer an

Schützenpräsident Paul-Eric Stolle, Oberbürgemeister Belit Onay und Schützensenatorin Sabine Tegtmeyer-Dette führten den Schützenausmarsch durch die Innenstadt von Hannover zum 494. Schützenfest - an © Ulrich Stamm
Schützenpräsident Paul-Eric Stolle, Oberbürgemeister Belit Onay und Schützensenatorin Sabine Tegtmeyer-Dette führten den Schützenausmarsch durch die Innenstadt von Hannover zum 494. Schützenfest - an © Ulrich Stamm

Schützenausmarsch zum 494.Schützenfest bei Sonnenschein und kräftigen Windböen

HANNOVER.

Am 2. Juli fand in Hannover der traditionelle Schützenausmarsch statt, der Tausende von Teilnehmern und beeindruckende 160.000 begeisterte Zuschauer anzog.

Die amtierenden Bruchmeister 2023 v.l. Samatha Stanton, Ali Hasan, Schützenpräsident Paul-Eric Stolle, Schützensenatorin Sabine Tegtmeyer-Dette, Oberbürgermeister Belit Onay, Jennifer Seegers und Eike Christian Bader © Ulrich Stamm
Die amtierenden Bruchmeister 2023 v.l. Samatha Stanton, Ali Hasan, Schützenpräsident Paul-Eric Stolle, Schützensenatorin Sabine Tegtmeyer-Dette, Oberbürgermeister Belit Onay, Jennifer Seegers und Eike Christian Bader © Ulrich Stamm

Schützenpräsident Paul-Eric Stolle rief pünktlich um 10 Uhr den Startschuss zum Ausmarsch, bei dem die Schützen auf einer dreieinhalb Kilometer langen Strecke vom Neuen Rathaus durch die Innenstadt bis zum NP-Rondell auf dem Festplatz marschierten. An den Straßen der Innenstadt und auf den Tribünen am Ballhof und an der Bruchmeisterallee verfolgten die Zuschauer gespannt das beeindruckende Spektakel.

Am Neuen Rathaus zu Beginn des Schützenausmarsches 2023 © Ulrich Stamm
Am Neuen Rathaus zu Beginn des Schützenausmarsches 2023 © Ulrich Stamm

Bereits vor dem Start des Ausmarsches begrüßte der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, die Musiker und Schützen auf dem Trammplatz. In diesem Jahr gab es eine Vielzahl von Anmeldungen für den Umzug, darunter dutzende Musikkapellen aus dem In- und Ausland sowie viele prachtvolle Festwagen, die entlang der Ausmarschstrecke für beste Stimmung sorgten.

Ballerina und Ballerkalle beim Schützenausmarsch durch die Innenstadt von Hannover zum 494. Schützenfest  -  in Hannover © Ulrich Stamm
Ballerina und Ballerkalle beim Schützenausmarsch durch die Innenstadt von Hannover zum 494. Schützenfest – in Hannover © Ulrich Stamm

Ein besonderes Highlight des Schützenausmarsches war die traditionelle Wahl des schönsten Festwagens durch den Verband Hannoverscher Schützenvereine e. V. Dieses Jahr fiel die Wahl auf das Rettungsfahrzeug der Johanniter Unfall-Hilfe e. V., das mit seiner Gestaltung und Präsenz die Jury überzeugte.

Am Ballhof - Schützenausmarsch durch die Innenstadt von Hannover zum 494. Schützenfest  -  in Hannover © Ulrich Stamm
Am Ballhof – Schützenausmarsch durch die Innenstadt von Hannover zum 494. Schützenfest – in Hannover © Ulrich Stamm

Nach dem erfolgreichen Ausmarsch zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz. Sie sorgten für Sicherheit und reibungslose Abläufe während der Veranstaltung und konnten auf eine gelungene Durchführung zurückblicken.

Ministerpräsident Stephan Weil beim Schützenausmarsch durch die Innenstadt von Hannover zum 494. Schützenfest  -  in Hannover © Ulrich Stamm
Ministerpräsident Stephan Weil beim Schützenausmarsch durch die Innenstadt von Hannover zum 494. Schützenfest – in Hannover © Ulrich Stamm

Der Schützenausmarsch in Hannover ist ein fester Bestandteil des Schützenfestes und lockt jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Er ist eine beeindruckende Darbietung der Schützenvereine, Musikkapellen und Festwagen, die die Tradition, das Brauchtum und die Gemeinschaft der Schützen in Hannover feiern.

Schützenausmarsch zum 494.Schützenfest Hannover am 2.Juli 2023 © Ulrich Stamm
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