Der neue Name spiegelt die Internationalisierung des Geschäftsportfolios und die globale Sichtbarkeit der Marke DHL wider
BONN.
Das weltweit führende Logistikunternehmen Deutsche Post DHL Group hat heute angekündigt, den Konzernnamen zum 1. Juli 2023 in „DHL Group” zu ändern. Der neue Name spiegelt den Wandel wider, den die Gruppe in den vergangenen Jahren durchlaufen hat und trägt der Fokussierung auf nationale und internationale Logistikaktivitäten als Motor für künftiges Wachstum Rechnung.
„In den letzten zehn Jahren haben sich die Megatrends Globalisierung, E-Commerce, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sehr positiv auf unser Geschäft ausgewirkt und werden dies auch weiterhin tun. Sie haben uns in vielen Bereichen neue Wachstumschancen eröffnet“, sagt der Vorstandsvorsitzende Tobias Meyer. „Heute sind wir eines der internationalsten Unternehmen der Welt. Der Name DHL Group und die Verwendung des DHL-Logos für den Konzern vollzieht die Entwicklung der Geschäftstätigkeiten unseres Unternehmens nach, welches außerhalb Deutschlands fast nur die Marke DHL verwendet, die auch im Inland immer weiter an Bedeutung gewinnt.“
Bereits jetzt stammen über 90 % des Umsatzes der Gruppe aus Geschäften, die unter der Marke DHL firmieren, darunter das DHL-Paketgeschäft in Deutschland.
Die starken Marken Deutsche Post und DHL bleiben unverändert
Die Marken Deutsche Post und DHL werden in Deutschland wie bisher weiterverwendet. „Wir sind sehr stolz auf die Tradition der Deutschen Post, ihr reiches Erbe und ihre Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht“, sagt Tobias Meyer. „Wir schätzen die Marke Deutsche Post und werden sie im gemeinsamen Branding mit DHL weiterhin nutzen. Wir bleiben „Die Post für Deutschland“.
Die DHL-Unternehmensbereiche werden mit einer Ausnahme weiterhin unter ihren bisherigen Namen firmieren: Der Konzern wird zum 1. Juli auch den Namen des Unternehmensbereichs DHL eCommerce Solutions vereinheitlichen und vereinfachen, dessen operative Einheiten in einigen Ländern auch unter „DHL Parcel“ firmieren. Zukünftig wird der Unternehmensbereich einheitlich DHL eCommerce als Namen verwenden.
Diese Umbenennung hat keinen Einfluss auf das Serviceangebot der Unternehmensbereiche: Der Konzern wird weiterhin eine breite Palette von E-Commerce-bezogenen Logistikdienstleistungen in allen Geschäftsbereichen anbieten und weiter in diese investieren – wie zum Beispiel Inbound-Logistik, Fulfillment ebenso wie Express-, Paket- und Retourenservices.
Börsenkürzel wird zu DHL
Der neue Konzernname hat keine Auswirkungen auf den Namen der börsennotierten Konzernobergesellschaft, die weiterhin Deutsche Post AG heißt. Das Börsenkürzel, das derzeit ‚DPW‘ lautet, wird in ‚DHL‘ geändert, um das globale Portfolio des Unternehmens besser an den Finanzmärkten zu positionieren und die starke Bekanntheit der Marke DHL auch dort zu nutzen.
Die Änderung des Konzernnamens hat keine Auswirkungen auf die Namen oder Eigenschaften der Rechtsträger des Konzerns, insbesondere der Deutsche Post AG, oder auf die internen und externen Beziehungen zu diesen Einheiten.
Der Konzern wird den Namen DHL Group ab dem 1. Juli 2023 in der Kommunikation und Präsentation nach innen und außen nutzen. Das Re-Branding einiger physischer Assets wird erst im Laufe der Zeit erfolgen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.
Live auf der Gilde Parkbühne Hannover am 13. August 2023 – VVK ab 21.Juni 2023
HANNOVER.
Ein schräger Sommer steht bevor: Der Kabarettist und Menschenfreund Gerhard Polt, die drei subversiv musizierenden Well-Brüder Michael, Stofferl und Karli und Die Toten Hosen gehen noch einmal gemeinsam auf eine ihrer äußerst rar gesäten Tourneen. Zu allem Überfluss handelt es sich diesmal überwiegend um Open Air-Veranstaltungen in einer für diese Konstellation noch nie dagewesenen Größenordnung.
Wenn die bayrischen Freigeister auf die im Punkrock verwurzelten Rheinländer treffen und ihre jahrzehntelange Freundschaft zelebrieren, ist kein normales Konzert zu erwarten. Stattdessen wird ein obskurer Mix aus Satire, Chaos, Kleinkunst, Rock ’n‘ Roll und Volksmusik jegliche Grenzen sprengen.
Während bei frühen gemeinsamen Vorführungen vor allem die vermeintlichen Gegensätze beider Seiten Thema waren und jeder seinen Stiefel durchzog, ist über die Jahre immer mehr zusammengewachsen, was zusammengehört. Alle spielen bei allen mit, man zieht das Ding wirklich zusammen durch. In den besten Momenten wirkt es fast schon homogen, wie sich hier kollektiv aufs Glatteis begeben wird: Polt und die Well-Brüder öffnen sich der Rockmusik, dafür beschränken die Hosen sich auf akustische Instrumente und machen jeden bayerischen Mundart-Wahnsinn mit. Man respektiert sich, auch wenn man sich nicht immer versteht. Intern wurde diskutiert, ob es sich bei alldem eigentlich um kulturelle Aneignung handelt. Das Ergebnis: Kann schon sein, aber vor allem ist es eine Zumutung.
Der Hauptgrund für die „Forever“-Tour besteht darin, dass Polt und die Well-Brüder unbedingt noch mal Nightliner fahren wollen. Als der Tourzeitraum vereinbart war, wurde zunächst stundenlang darüber debattiert, was gegessen und getrunken werden soll. Eine angemessene Verpflegung geht den Anarchos aus Oberbayern seit jeher über alles. Sie waren trotzdem einverstanden, als die Toten Hosen zaghaft nachfragten, ob für die Konzerte denn auch noch geübt werden solle.
Der Plan sieht vor, ein gänzlich neues gemeinsames Bühnenprogramm zu entwickeln – falls genug Zeit dafür ist. Denn zwar soll dieser Tage tatsächlich im bayrischen Hinterland geprobt werden, doch freuen sich alle Beteiligten auch sehr auf die angrenzende Tennisanlage, die sicherheitshalber für alle Übungstage gemietet wurde. Sich auf die kommenden Veranstaltungen vorzubereiten, als handele es sich um eine herkömmliche Tour, scheint ohnehin ein löblich optimistisches, aber hoffnungsloses Vorhaben: Aus Erfahrung kann davon ausgegangen werden, dass vor allem der Calvados über Wohl und Wehe der Konzertabende entscheiden wird. Die Verköstigung dieses französischen Apfelbranntweins, der laut Gerhard Polt keinen Kater verursacht, ist als Tourritual nicht mehr wegzudenken. Je nach Timing und Dosierung kann das Inspiration oder Falle sein – es dürfte spannend werden.
Polt, die Well-Brüder und die Toten Hosen: Das ist eine Seelenverwandtschaft, die nur auf den ersten Blick überrascht. Als die Hosen 1986 erstmals auf die Well-Brüder (damals noch als Biermösl Blosn) stießen, beim legendären Anti-WAAhnsinns-Festival in Wackersdorf, erkannten sie direkt: Das waren Punks mit anderen Mitteln. Beide Gruppen waren Außenseiter inmitten der Deutschrock-Elite, sie verbündeten sich, spielten gegeneinander Fußball. Der Grundstein für eine bemerkenswerte und spektakuläre Freundschaft war gelegt. Schnell stieß der Well-Wahlbruder Gerhard Polt dazu, bereits seit den frühen Achtzigern mit seiner subversiven Fernsehsatire ein Idol für die Hosen. Im Laufe der Zeit kam es zu zahlreichen unvergesslichen Zusammenarbeiten, im Studio und auf der Bühne. Diese Verbindung zwischen Düsseldorf und Bayern besteht seit fast 40 Jahren und ist nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Das neue Bühnenprogramm „Forever“ kann als gegenseitige Liebeserklärung verstanden werden.
„Hurra, endlich Ferien!“, jubeln Die Toten Hosen über die anstehende gemeinsame Zeit. Gerhard Polt unterstreicht: „Die Gleichverschiedenheit in unserer Zusammenballung verleiht uns die Pekularität!“ Und die Well-Brüder zeigen sich ebenfalls zuversichtlich: „Uns ist es eine große Freude und Ehre mit unseren Freunden von den Toten Hosen und dem Gerhard noch einmal auf Tour zu gehen. Mit Begeisterung und Respekt werden wir uns unsere Kulturen gegenseitig aneignen, und wir werden nicht Halt machen beim Volumen unserer Trinkgläser: Von 0,2 bis zu einer Maß, alles ist möglich! Weil wir Freunde sind! Forever!“
Der Vorverkauf startet am 21.06.23 um 17 Uhr exklusiv unter www.dth.de
Gerhard Polt, die Well-Brüder & Die Toten Hosen „Forever“ Eine kulturelle Aneignung Zumutung
14.07.2023 Schliersee – Schliersee´r Bauerntheater 18.07.2023 Freiburg – ZMF 19.07.2023 Altusried – Allgäuer Freilichtbühne Altusried 21.07.2023 Spalt – Open Air am Brombachsee 22.07.2023 Jena – Kulturarena Jena 24.07.2023 Gelsenkirchen – Amphitheater 26.07.2023 Hamburg – Stadtpark 27.07.2023 Berlin – Admiralspalast 29.07.2023 Oberschleissheim – Schloss Oberschleissheim 30.07.2023 Oberschleissheim – Schloss Oberschleissheim 09.08.2023 AT-Wien – Theater im Park 10.08.2023 AT-Wien – Theater im Park 12.08.2023 Dresden – Junge Garde 13.08.2023 Hannover – Gilde Parkbühne 15.08.2023 Stuttgart – SpardaWelt Freilichtbühne
Vier Schulen aus vier deutschen Städten treten in einem Quiz gegeneinander an. Aus Niedersachsen dabei: Die IGS Langenhagen
HANNOVER.
Die IdeenExpo geht neue Wege. Zum ersten Mal lässt sie in einem großen Live-Quiz vier Schulen in vier Bundesländern zeitgleich gegeneinander antreten. Bei der Show „Grips Giganten“ werden bundesweit rund 600 Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in den Bereichen MINT, Klimaschutz und Wirtschaft live miteinander messen. Für Niedersachsen geht dabei am 30. Juni die IGS Langenhagen an den Start. „Wer bringt schon DJs, Berufsorientierung und MINT-Themen gleichzeitig in eine Show, wenn nicht wir? Ein Jahr vor der IdeenExpo hier in Hannover wollten wir einmal etwas ganz Neues ausprobieren. Und wir wollen damit auch die bundesweite Bedeutung der IdeenExpo deutlich machen“, sagte Dr. Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo.
Bei dem Event, das den Titel „Grips Giganten“ trägt, treten neben der IGS aus der Region Hannover noch Schulen aus Hamburg, Frankfurt (Oder) und Friedrichshafen gegeneinander an. Es gibt insgesamt Preisgelder im Wert von 10.000 Euro zu gewinnen. Das zentrale Event in Langenhagen wird auf der Website der IdeenExpo live gestreamt. „Die Show dauert rund 75 Minuten. Und wir sind mit Kameras bei allen Veranstaltungen dabei, schalten immer wieder live alle vier Standorte zusammen. Am Ende werden wir wissen, in welcher deutschen Stadt die Grips Giganten 2023 zu Hause sind“, freut sich Dr. Schmidt.
Die Show selbst ist nicht die einzige Neuerung. „Wir werden zum ersten Mal die brandneue IdeenExpo-App nutzen“, kündigt Dr. Schmidt an. In der neuen App, die nach der Show ab August bei der IdeenExpo-Roadshow ständig im Einsatz sein wird, können Schülerinnen und Schüler ihr Wissen testen, im Quiz gegeneinander antreten und Preise für ihre Schulklassen gewinnen. „Wir wollen jungen Menschen einmal mehr die Möglichkeit geben, mit dem Thema MINT auf eine Art und Weise in Kontakt zu kommen, die Spaß macht. Und unsere Hoffnung ist, dass Schülerinnen und Schüler durch die Quiz-Fragen und ihre Antworten auch etwas über ihre eigenen Stärken lernen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende. „Für uns gehören MINT, Berufsorientierung und Spaß zusammen.“
Diese Schulen sind dabei: Beim Schul-Quiz am 30. Juni treten von 9 bis 10.15 Uhr Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen in vier Städten gegeneinander an. Es richtet sich an Jugendliche aus den Klassenstufen 8 bis 13. Neben den Jugendlichen der IGS Langenhagen sind dabei:
In Frankfurt (Oder) das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium
In Friedrichshafen die Claude-Dornier-Schule
In Hamburg die Schule Stübenhofer Weg
Hinweis: In Friedrichshafen findet die Veranstaltung nicht in der Schule selbst statt, weil am möglichen Veranstaltungsort derzeit Flüchtlinge Unterkunft gefunden haben. Um der Schule dennoch die Teilnahme zu ermöglichen, hat die IdeenExpo einen Saal der Zeppelin-Universität angemietet. Dort findet das Event in Friedrichshafen statt.
Als sich der IGS Langenhagen die Gelegenheit geboten hat, am Schul-Quiz der IdeenExpo teilzunehmen, musste die Schulleitung nicht lange nachdenken – sie war begeistert von der Idee. „Viele unserer Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Jahren die IdeenExpo auf dem Messegelände besucht und sind jedes Mal begeistert zurückgekehrt. Das nun die IdeenExpo live zu uns in die Schule kommt und Schülerinnen und Schüler am Wissensquiz teilnehmen, um sich mit Jugendlichen dreier anderer Schulen in Deutschland messen zu können, ist natürlich ein ganz besonderes Highlight“, sagt Lehrer Bernd Rittmeier und ergänzt: Die Schule freue sich sehr auf eine mit Sicherheit unterhaltsame und sehr informative Bühnenshow. „Selbstverständlich werden unsere Schülerinnen und Schüler beim Wissensquiz ihr Bestes geben und sich anstrengen, um möglichst einen der vorderen Plätze zu erreichen“, sagt Rittmeier.
Und auch die Schülerinnen und Schüler sind begeistert: „Ich freue mich sehr auf das IdeenExpo-Schulquiz, da ich hier zum ersten Mal eine Quizshow live erleben kann. Das wird mit Sicherheit eine tolle neue Erfahrung“, sagt etwa Lukas und Mitschülerin Lea ergänzt: „Wir freuen uns riesig auf ein bestimmt einzigartiges und cooles Event so kurz vor den Sommerferien und hoffen sehr, dass wir beim Schulquiz einen guten Platz belegen werden.“ Was sie von dem Preisgeld anschaffen wollen? Da haben die Schülerinnen und Schüler schon einige Ideen: „Unsere Schule kann das Preisgeld für eine tolle Anschaffung im MINT-Bereich wirklich gut gebrauchen, da wir nicht nur dringend einen Schulneubau benötigen, sondern auch unsere Ausstattung im naturwissenschaftlichen Bereich mittlerweile ganz schön in die Jahre gekommen ist“, sagt Schülerin Joana.
Diese Unternehmen machen mit: In allen vier Städten geht es im Programm natürlich auch um das Thema Berufsorientierung. Dazu gibt es überall Unterstützung von Unternehmen: In Frankfurt (Oder) ist Tesla dabei, in Friedrichshafen das Unternehmen ZF, in Hamburg Aurubis und in Langenhagen der Flughafen Hannover. „Am Hannover Airport arbeiten über 10.000 Menschen. Hier gibt es vielfältige und attraktive Berufsfelder. Die Show „Grips Giganten“ zeigt Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig mögliche Berufsbilder mit guten Zukunftsaussichten. Auch am Flughafen setzen wir auf den Nachwuchs. Jedes Jahr bilden wir Azubis in kaufmännischen und technischen Berufen aus. Und auch auf der IdeenExpo ist der Airport natürlich vertreten“, sagt Sönke Jacobsen, Pressesprecher des Hannover Airport.
Außerdem berichten gleich zwei Unternehmen über Jobs in der Medienbranche: der NDR in Hamburg und Langenhagen, der Radiosender bigFM in Friedrichshafen und Frankfurt (Oder). Und wir schauen zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit auf Bewerbungs-Fails und lassen uns erklären, wie man peinliche Pannen im Bewerbungsgespräch vermeidet. „Mit den Grips Giganten bietet die IdeenExpo wieder ein attraktives Event, um Jugendlichen Lust auf MINT-Berufe zu machen – und die Bundesagentur für Arbeit unterstützt dies wie immer gern“ sagte Pressesprecherin Sonja Kazma. Gezeigt wird ein Ausschnitt aus den Online-Videos der Bundesagentur für Arbeit „Joe geht zum Bewerbungsgespräch“. „Joe macht aber so ziemlich alles falsch, deshalb sammeln die Schülerinnen und Schüler mit der Berufsberatung Ideen, wie sie es in ihren Bewerbungsgesprächen besser machen könnten“, sagt Kazma.
Das bietet die neue IdeenExpo-App: Die App enthält zum Start eine Vielzahl von Quizfragen aus den Themenbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft und Klimaschutz. In verschiedenen „Battles“ können sich Schülerinnen und Schüler in den nächsten Monaten miteinander messen. Sie wird ab Juli im Google Playstore und im Apple App Store verfügbar sein. Zur IdeenExpo 2024 soll die App weiterentwickelt werden, um sie zum digitalen Begleiter für das Event im kommenden Jahr zu machen.
2024 gibt’s die nächste IdeenExpo: Die IdeenExpo wird auch im Jahr 2024 wieder Lust auf neue Technologien und Wissenschaft machen: Vom 8. bis 16. Juni 2024 können Jugendliche wieder an hunderten Mitmachstationen selbst aktiv werden, tüfteln und sich ausprobieren. Diese Chance nutzten im vergangenen Jahr mehr als 425.000 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland an neun Tagen – ein neuer Rekord. Mehr als 280 Unternehmen und Wirtschaftsverbände, Hochschulen, wissenschaftliche Einrichtungen und Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet präsentierten sich in Hannover, boten über 750 Workshops an und brachten 720 Mitmach-Exponate auf das Messegelände Hannover.
Frauenpower im Line Up mit Rita Ora, Ellie Goulding und LEA | Auch Klan am Freitag, 8. September, mit dabei | Weiterer Act in Planung beim NDR 2 Plaza Festival
HANNOVER.
„Oh da isser ja (schon) wieder… Peter Fox ist zurück und in der Zukunft! Nach seiner spektakulären und in wenigen Stunden ausverkauften Warm Up-Show auf der Gilde Parkbühne kehrt Peter Fox in diesem Sommer noch einmal nach Hannover zurück. Der deutsche Top Star wird am Freitag, 8. September, als Headliner des NDR 2 Plaza Festivals auf der EXPO Plaza in Hannover zu Gast sein. Zuvor war mit Rita Ora, Ellie Goulding und Lea ein Frauenpower-Paket der Extraklasse angekündigt worden. Das Indie-Pop-Duo Klan wird ebenfalls mit dabei sein. Damit ist das Line Up aber noch nicht komplett, ein weiterer Act wird in Kürze bekanntgegeben.
Mit dem Ausnahmekünstler Peter Fox hat das NDR 2 Plaza Festival 2023 eine weitere Sensation. Schon 2009 versetzte der Frontmann, der neben seinen Solo-Ausflügen mit der Berliner Band „Seeed“ ein Kapitel deutsche Musikgeschichte schrieb, die Fans auf der Plaza in Ekstase. Seinerzeit performten Fox und Band die Songs des Kult-Albums „Stadtaffe“, das 2008 veröffentlicht wurde und an die Spitze der Albumcharts in Deutschland und Österreich stürmte. 2009 war das Jahr des Peter Fox; es hagelte Auszeichnungen wie die 1 Live Krone, den Echo Pop oder den Comet jeweils in verschiedenen Kategorien. Jetzt meldet sich der Künstler erneut als Solo-Artist mit einem Nummer 1 Album zurück. „Love Songs“ heißt sein Werk, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz sofort auf der Top Position einstieg. Nach schweren Jahren mit Pandemie, Krisen und Sorgen kommt neue Musik von Peter Fox gerade recht. Die Nummer 1-Hitsingle „Zukunft Pink“ ist beispielsweise ein Plädoyer für die Hoffnung, für lebensnotwendige Leichtigkeit, fürs Loslassen und neu Anpacken. Getrieben von neuer musikalischer Energie, mit einer frischen Band, unglaublich talentierten Musiker*innen und viel Liebe im Bauch wird Peter Fox seine Fans mit aktuellen Songs und Klassikern auf der Plaza beseelen. Sein neuer Sound aus Dancehall, HipHop, Afro Beat, R´n´B und „Pink Punk“ ist vielleicht schon jetzt der Soundtrack des Sommers 2023.
Mit Peter Fox ist der Weg für die Sommer-Live-Party des Jahres endgültig geebnet. Dabei hat es die Qualität des Programms insgesamt in sich. So sorgt Veranstalter Hannover Concerts mit Rita Ora, Ellie Goulding und Lea für eine hohe Frauenquote.
Auf Rita Ora trifft die Bezeichnung Chartstürmerin definitiv zu. Vor allem in UK feierte die 1990 in Pristina (Kosovo) geborene Rita Ora unfassbare Erfolge. Ihre Familie wanderte früh nach UK aus, ließ sich in London nieder. Schon in ihrer Kindheit und Jugend war ihr künstlerisches Talent
absehbar, entdeckt wurde die spätere Sängerin und Schauspielerin mit 14 Jahren vom schwedischen Musikproduzenten Martin Terefe, bevor sie ab 2010 durchstartete. 2012 schoss sie gleich mit drei Singles an die Spitze der UK Charts: Zunächst als Gastmusikerin bei DJ Freshs „Hot Right Now“, danach mit ihren eigenen Songs „How We Do (Party)“ und „R.I.P.“ von ihrem UK Nummer 1-Album „Ora“. In der Folge erzielte nahezu alles, was Rita Ora veröffentlichte, hohe Chartplatzierungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und UK. Mit dem offiziellen Soundtrack-Titel „For You“ des US-Kinohits „Fifty Shades Of Grey 3 – Befreite Lust“ schaffte sie 2018 an der Seite des britischen Sängers Liam Payne den Sprung an die Spitze der deutschen Single Charts. Des Weiteren machte die vielseitige Künstlerin immer wieder über die Zusammenarbeit mit zahlreichen Stars und Kollegen (Chris Brown, Sigma, Kygo, Avicii, etc.) auf sich aufmerksam.
Ellie Goulding ist ein Superstar. Drei ihrer vier Alben stürmten in UK an die Spitze der Charts. Überhaupt ist ihre bisherige Karriere geprägt von internationalen Chartplatzierungen. Insgesamt verkaufte sie mehr als 18 Millionen Alben und 140 Millionen Singles, sammelte über 23 Billionen Streams. Über 50 Millionen Fans folgen ihr auf Social Media. In Deutschland feierte die Ausnahmekünstlerin 2015 ihre größten Erfolge. Zunächst schoss sie an der Seite von Calvin Harris mit der Single „Outside“ an die Spitze der Charts, ehe sie kurz darauf mit dem Soundtrack-Song und ihrem erfolgreichsten Hit „Love Me Like You Do“ zum Erotik Thriller „Fifty Shades Of Grey ebenfalls Platz 1 der D-Single-Charts enterte. Vor allem auch als Live-Act ist Ellie Goulding bei Kollegen und Fans gefragt, sie tourte mit Top Stars wie Bruno Mars oder Katy Perry. Ellie Goulding wurde im englischen Hereford an der Grenze zu Wales geboren, wuchs in der Kleinstadt Lyonshall auf. Früh kristallisierte sich ihr künstlerisches Multitalent heraus. Mit 15 griff sie zur Gitarre. Außerdem spielt sie Schlagzeug und Klarinette, ihre Sopranstimme ist außergewöhnlich. Der Durchbruch glückte 2009 mit einem Auftritt in der Show „Later With Jools Holland“. Eine Ehrung, die Ellie Goulding im Vorjahr 2022 sehr viel bedeutete“, bringt ihr facettenreiches Talent auf den Punkt: Bei den BMI London Awards wurde sie mit dem „President´s Award“ für ihre Musikkunst und ihr Songwriting ausgezeichnet. Jetzt steht Ellie Goulding mit ihrem fünften Album „Higher Than Heaven“ für das NDR 2 Plaza Festival in den Startlöchern.
Zu den gefragtesten deutschen Acts gehört derzeit zweifelsohne die in Kassel geborene LEA. 2021 war sie die meistgestreamte Künstlerin in Deutschland (allein über 272 Millionen auf Spotify). Das Album „Treppenhaus“ erreichte Goldstatus. Mit 16 Jahren deutete sie mit dem YouTube Erfolg „Wohin willst du“ ihr großes Hitpotenzial an. Zwischen 2016 und 2021 veröffentlichte LEA immerhin vier Alben – die Erfolgskurve zeigt dabei an Chartplatzierungen messbar kontinuierlich und deutlich nach oben. Ihren kommerziell wohl größten Erfolg feierte sie 2019 als Gastmusikerin der Single „110“ von Capital Bra & Samra. LEAs Kreativität entspringt einer natürlichen Gelassenheit. Die talentierte Singer/Songwriterin mit Pop Appeal mag es, wenn Dinge einfach passieren. Diese Einstellung erfasst stets auch ihre Live Performances, die Nominierung des besten Live Acts bei der 1Live Krone erfolgte nicht ohne Grund.
Michael und Stefan Heinrich bilden das Indie Pop-Duo Klan. Beziehungen zwischen Brüdern sind meistens speziell. Doch Michael und Stefan rauften sich vor allem musikalisch zusammen und avancierten schnell zu einer modernen Popband voller Leidenschaft aber auch Widerspruch. Seit 2016 sind die Brüder getrieben von Überzeugungen und klaren Standpunkten gemeinsam unterwegs. Resultate ihres Schaffens sind die beiden Alben „Wann hast du Zeit? (2016) und „Zwei Seiten“ (2020), die EPs „Winterseite“ und „Sommerseite“ (2020) sowie vor allem ausgeprägte LiveShows als Support von Mine, Sophie Hunger oder Revolverheld, einer eigenen Headliner Tour, auf Festivals und politischen Demonstrationen.
Tickets sind ab 55 Euro bei Hannover Concerts (0511/12 12 33 33, hannover-concerts.de), www.eventim.de und an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Je nach Art der Ticketbestellung (VVKStelle, Telefon, Internet) können zusätzliche Gebühren für Bearbeitung und Versand hinzukommen. Das Ticket berechtigt zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel am Veranstaltungstag im Bereich des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH). Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt.
In Teilen Deutschlands besteht in dieser Woche ein hohes Unwetterpotential. Örtlich muss mit Begleiterscheinungen wie Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden. Wir geben Ihnen einige Tipps, wie Sie gut durch die Gewitter kommen.
Zu Wochenbeginn stellt sich die Wetterlage um und mit einer Winddrehung auf Südwest gelangt schwülwarme und gewitterträchtige Luft nach Deutschland. „Es sieht in den nächsten Tagen nach einer gefährlichen Mischung in der Atmosphäre aus – da wird es ordentlich brodeln und regionale Unwetter sind vorprogrammiert“, warnt Niklas Weise, Meteorologe von WetterOnline. Um sich vor den vielen Gefahren eines Gewitters zu schützen, gibt es ein paar einfache Tipps.
Rechtzeitige Warnung mit der WetterOnline App
Das Wichtigste ist, rechtzeitig gewarnt zu werden. Ein Blick in die WetterOnline App genügt. Drohen an Ihrem Ort Unwetter, wird Ihnen gut sichtbar auf der Startseite eine entsprechende Warnung angezeigt. Eine Übersicht über die bundesweite Warnsituation bietet die Unwetterkarte. Mit einem Fingertip sehen Sie sofort, wo es heute und in den nächsten 48 Stunden gefährlich werden kann. Wie Sie die Push-Benachrichtigung für die Unwetterwarnungen aktivieren, erfahren Sie hier.
Schutz suchen
Blitz und Hagel, aber auch Sturmböen können bei einem Gewitter lebensgefährlich sein. Sobald sich der Himmel verdunkelt, ist es daher am besten, Schutz in einem Gebäude oder im Auto zu suchen. Parken Sie idealerweise nicht in der Nähe von Bäumen, da diese bei einem Gewitter umstürzen können. Falls Sie sich in freier Natur ohne Schutzmöglichkeit befinden, suchen Sie am besten eine Senke auf und gehen Sie in ausreichendem Abstand zu Wäldern in die Hocke. Spannen Sie auf keinen Fall einen Regenschirm auf, denn dieser kann ein bevorzugtes Ziel für einen Blitz sein.
Raus aus dem Wasser
Ob Schwimmbad, Pool oder Badewanne: Bei drohendem Gewitter sollte der Aufenthalt im Wasser schnellstmöglich beendet werden. Wasser ist ein ausgezeichneter elektrischer Leiter, und selbst bei weit entfernten Blitzeinschlägen ist ein Stromschlag möglich. Auch wenn Gebäude mit Blitzableitern geschützt sind, sollten teure elektrische Geräte zusätzlich mit einem Überspannungsschutz gesichert werden.
Unterführungen und Tunnel meiden
Starkregen und die daraus resultierenden Wassermassen stellen bei Unwettern ebenfalls eine große Gefahr dar. Neben Aquaplaning und überfluteten Straßen sammelt sich das Wasser oft in Unterführungen oder Tunneln. Sobald die Wassertiefe nicht mehr abschätzbar ist, sollten Sie auf keinen Fall mit dem Auto weiterfahren. Es besteht die Gefahr eines Motorschadens, der nicht nur teuer, sondern für die Fahrzeuginsassen auch gefährlich werden kann, wenn das Fahrzeug mit Wasser vollläuft.
Vorsicht bei Hagelschlag
Färben sich die Gewitterwolken grünlich, ist häufig mit Hagel zu rechnen. Die Hagelkörner können im Extremfall einen Durchmesser von mehreren Zentimetern erreichen und aufgrund ihrer hohen Fallgeschwindigkeit für Menschen lebensgefährlich sein. Wenn Sie eine solche Wolkenfärbung am Himmel beobachten, sollten Sie sich schnellstmöglich in Sicherheit bringen. Um Sachschäden durch Hagel am Auto zu vermeiden, bieten Brücken Schutz. Bei Gebäuden sollten nach Möglichkeit die Rollläden geschlossen werden.
HANNOVER. Im Zuge von Sondierungen auf einer Fläche am Segelflugplatz Hannover-Sahlkamp wurden vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) zunächst vier Kampfmittelverdachtspunkte identifiziert. Im Rahmen fortschreitender Erkundungen der Verdachtspunkte bis Freitagnachmittag stellte sich jedoch heraus, dass nur in einem Fall eine Anomalie vorlag. In zwei Fällen wurden sogenannte „Zerscheller“, also beim Aufschlag aufgerissene Kampfmittel, von denen keine Gefahr mehr ausgeht, vorgefunden. Weitere Erkundungen durch die Spezialisten des KBD waren erst nach Herstellung eines Sicherheitsbereiches mit einem Radius von 1.000 Metern um den Verdachtspunkt möglich. Der erforderliche Evakuierungsbereich konnte durch den Wegfall dreier Verdachtspunkte gegenüber der ursprünglichen Planung nochmals reduziert werden. Anstelle von knapp 11.000 waren so nur noch etwa 8.100 BürgerInnen von der Evakuierungsmaßnahme im hannoverschen Norden und einem Teilgebiet von Langenhagen betroffen. Ab 09:00 Uhr am heutigen Sonntagmorgen mussten sie ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Neben dem Kampfmittelverdachtspunkt waren im Bereich der Stadtgärtnerei zudem mehrere Weltkriegsgranaten gefunden worden. Mehr als 80 BürgerInnen suchten die Betreuungsstelle in der Sporthalle des Gymnasiums Herschelschule auf. 23 Personen wurden mit Krankentransportwagen in eine speziell dafür vorgesehene Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld gebracht. Um 13:39 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Das Team der Kampfmittelbeseitigung konnte mit seinen Arbeiten an dem Kampfmittelverdachtspunkt auf dem Segelflugplatz beginnen. Der Verdachtspunkt bestätigte sich als 500 kg britische Fliegerbombe mit einem Langzeitzünder. Eine Entschärfung war aus Sicherheitsgründen nicht möglich, so dass eine Sprengung vor Ort erforderlich wurde. Auch die im Bereich der Stadtgärtnerei aufgefundenen Weltkriegsgranaten wurden kontrolliert gesprengt. Um 18:14 Uhr konnten die BewohnerInnen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Hannovers Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe und der Direktor der Feuerwehr Christoph Bahlmann zeigten sich nach Abschluss der Kampfmittelbeseitigung äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes. Feuerwehrdezernent von der Ohe betonte: „Durch die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte konnte die umfangreiche und komplexe Kampfmittelbeseitigung erfolgreich abgeschlossen werden. Hierfür möchte ich den von der Evakuierung betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern, den vielen überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ausdrücklich danken“. Auch Christoph Bahlmann bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern: „Solch ein Einsatz zeigt, dass wir insbesondere im Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen, der Feuerwehr sowie der Polizei und dem Kampmittelbeseitigungsdienst gut aufgestellt sind. Auch wenn Kampfmittelbeseitigungen in Hannover wiederkehrendes Geschäft sind, bedarf es für eine solche Maßnahme einer akribischen und professionellen Vorbereitung. Hierfür bedanke ich mich sehr herzlich“. Vom Beginn des Einsatzes bis zum Abschluss der Maßnahmen war ein Großteil der Einsatzkräfte etwas mehr als 12 Stunden im Einsatz. Eingesetzt waren insgesamt 526 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen.
Helene Fischer hat sich bei Ihrem Konzert in Hannover am Sonntagabend (18.06.23) verletzt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Show in der ZAG-Arena, das 42ste und abschließende Konzert des ersten Tourneeteils, wurde daher abgebrochen, wie der Veranstalter Live Nation mitteilte. Weitere Informationen über die Art der Verletzung liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.
Nach dem fünften Konzert in Hannover pausiert die Tournee plangemäß bis Ende August, wo sie in der Kölner Lanxess-Arena fortgesetzt wird.
Bestes Sommerwetter und tolle Stimmung beim VGH-Renntag in Langenhagen | Wales empfiehlt sich für Hamburg – Muhalif greift nach den Sternen
LANGENHAGEN / HANNOVER.
Am großen Renntag der VGH Versicherungen fieberten rund 9400 Zuschauer mit. Bei diesem Event, bei dem der Große Preis der VGH Versicherungen auf Listenebene und das Derby-Trial stattfanden, luden die VGH Versicherungen und der BMW Niederlassungsverbund zu einer Veranstaltung mit insgesamt 11 spannenden Rennen ein. Dabei stellte sich die Frage: Wer sichert sich das letzte Derby-Ticket und wer ist der schnellste Sprinter des Landes?
Im Derby-Trial, dem Preis der BMW Niederlassung Hannover, einem Altersgewichtsrennen für dreijährige Pferde mit einer Gesamtdotierung von 20.000 Euro auf einer Distanz von 2400 Metern, wurde der Sieg zu einer wahren Familienangelegenheit. Denn Wales, der sich bereits beim letzten Renntag mit einem Erfolg für diese Herausforderung empfohlen hatte, gewann das Rennen. Jozef Bojko saß im Sattel des Hengstes, der im Training bei Andreas Wöhler steht. Besondere Aufmerksamkeit erhielt auch Quantanamera, die Winterkönigin, da sie ihr lang ersehntes Comeback gab und den zweiten Platz belegte. Dieses Ergebnis erfreute Dr. Andreas Jacobs, den Vorsitzenden der Stiftung Gestüt Fährhof, da sowohl Wales in den schwarz-gelben Traditionsfarben als auch Quantanamera, nun im Besitz von Jürgen Sartori, aus der Fährhofer Zucht stammen. Ob Wales nun am Blauen Band teilnimmt, wollte Dr. Andreas Jacobs jedoch noch nicht verraten. „Die Nennung steht“, erklärte er.
Im Großen Preis der VGH Versicherungen, einem mit 25.000 Euro dotierten Listerennen für dreijährige und ältere Pferde, traten einige der besten deutschen Sprinter an. Es gab einen überwältigenden Heimsieg. Der dreijährige Muhalif unter Jockey Martin Seidl, trainiert von Bohumil Nedorostek auf der Neuen Bult, siegte. Für den Besitzer Cemil Duran ging damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung, da er seit 22 Jahren Rennpferde besitzt. Dieser Sieg auf Listenebene war jedoch der bisher größte Erfolg für den gebürtigen Türken. „All das Warten hat sich an diesem Tag gelohnt“, erklärte er nach dem Rennen. Mit seinem Sieg hat sich Muhalif definitiv für eine Einladung zu den International Races in Istanbul empfohlen, was Cemil Duran nun sogar einen noch größeren Wunsch erfüllen könnte.
Eine sensationelle Tatsache ist, dass die hannoverschen Trainer insgesamt sechs Rennen gewonnen haben. Neben dem Großen Preis der VGH Versicherungen durch Muhalif gewann Bohumil Nedorostek auch mit Clou. Janina Reese erzielte drei Siege, und der Altmeister Christian Sprengel war mit Zoey Lass in einem gut besetzten Dreijährigenrennen erfolgreich.
Insgesamt wurden bei den 11 Rennen 227.001,13 Euro umgesetzt. Der Hannoversche Rennverein e. V. freut sich darauf, Galoppsportfans aus der Nähe und der Ferne am 14. Juli 2023 zum großen After-Work-Renntag der Bauwirtschaft zu begrüßen. Weitere Informationen und Tickets finden Sie auf unserer Webseite.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 18.Juni 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Rund 2.000 Gäste beim Sommerfest in der Waldstation
Rund 2.000 Besucher*innen zählte der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt beim Sommerfest in der Waldstation Eilenriede an diesem Sonntag (18. Juni). Bei dem Familienspaß wurde unter anderem gekeschert, mit Holz gebastelt und das Füttern der Frettchen und Waschbären beobachtet. Auch über verschiedene Umweltthemen konnten sich die Gäste informieren.
Im wahrsten Sinn ein Höhepunkt war für viele der Besuch des 32 Meter hohe Wald-Hochhauses mit einem spektakulären Blick über das Blättermeer der Eilenriede.
Nacht der Museen in Hannover mit guten Besuchszahlen
Mit der Resonanz zur 25. Nacht der Museen an diesem Sonnabend (17. Juni) sind die Organisator*innen zufrieden: Rund 4.600 Menschen besuchten das abwechslungsreiche Programm mit Führungen, Präsentationen, Aus- und Einblicken, Musik und mehr. Die Interessierten nutzten die Gelegenheit, gleich mehrere Einrichtungen an diesem Abend zu sehen. Insgesamt zählten die beteiligten 17 Häuser und die Cumberlandsche, wo zum Abschluss gefeiert wurde, rund 18.500 Besuche. Der Zuspruch ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 2022 waren 3.300 Gäste und 14.400 Besuche gezählt worden.
Unterstützt wurde die diesjährige Nacht der Museen von der ÜSTRA AG. Folgende Häuser haben sich beteiligt: Architektenkammer Niedersachen/Lavesstiftung, feinkunst e.V., Galerie vom Zufall und Glück, Historisches Museum Hannover, Kestner Gesellschaft, Kino im Künstlerhaus, Städtische Galerie KUBUS, Kunstverein Hannover, Landesmuseum Hannover, Museum August Kestner, Museum Schloss Herrenhausen, RosebuschVerlassenschaften, Sprengel Museum Hannover, Villa Seligmann, Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, WOK – Das Küchenmuseum, ZeitZentrum Zivilcourage.
„Mit Wertschätzung, Toleranz und Respekt ein lebenswertes Umfeld schaffen“ – Fachtag gegen Rassismus
„Neutralität ist keine Antwort auf Rassismus. Wir müssen aktiv gegen Rassismus eintreten! Ich freue mich besonders über das Engagement des Kommunalen Präventionsrates, diesem wichtigen Thema Raum gegeben zu haben. ‚Zusammen für ein gutes Miteinander in unserer Stadt‘ – der Slogan, unter dem die Arbeit des Kommunalen Präventionsrates in diesem Jahr steht, bringt genau diese Haltung auf den Punkt. Nur gemeinsam sowie mit Wertschätzung, Toleranz und Respekt füreinander können wir ein lebenswertes Umfeld für uns und unsere Kinder schaffen!“ – Mit diesen klaren Worten eröffnete Oberbürgermeister Belit Onay in dieser Woche einen Fachtag des Kommunalen Präventionsrats (KPR), der unter der Überschrift „Antirassismus und Demokratiestärkung“ stand. Es ging darum, gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartner*innen im Neuen Rathaus ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen.
Bürgermeister Thomas Hermann berichtete über die die Bedeutung der Arbeit des KPR und seiner Mitglieder. „Ich wünsche uns allen, dass wir gestärkt und ermutigt aus dem heutigen Fachtag herausgehen und neue Impulse für Handlungsmöglichkeiten und eine Erweiterung unseres Netzwerks und auch unseres Horizonts mit in unseren Alltag nehmen.“
Hannovers Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten betonte: „Es ist von großer Bedeutung, dass jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamter demokratiefeindliche Einstellungen erkennt, für die Perspektive von Betroffenen sensibilisiert wird und eine aktive sowie klare Haltung im Kampf gegen diskriminierendes Verhalten einnimmt.“ Erstmals trat mit der Veranstaltung die Dialogstelle für Demokratiestärkung und gegen Extremismus, die Unterarbeitsgruppe des KPR, nach außen auf. Diese wurde durch Dezernatsleiter Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion (PD) Hannover, Markus Häckl, vorgestellt.
Im Vordergrund des Fachtags stand neben dem Netzwerkgedanken auch die Stärkung der Handlungssicherheit der Teilnehmenden. In verschiedenen praxisnahen Vorträgen sowie interaktiven Workshop-Formaten konnten die Besucher*innen des Fachtags zum Beispiel in der Argumentation gegen Stammtischparolen mehr Sicherheit gewinnen (ein Workshop von Schwarze Schafe e.V.). Die Initiative für internationalen Kulturaustausch e.V. arbeitete mit den Teilnehmenden zum Thema Strategien und Reaktionen auf Rassismus. Ercan Carikci, Antirassismsustrainer, referierte unter anderem zum Thema „Kritisches Weißsein – von Privilegien-Bewusstsein bis zu Empowerment und Powersharing”.
Darüber hinaus stellten die Landeshauptstadt Hannover sowie die PD Hannover ihre jeweiligen Bestrebungen in den beiden Handlungsfeldern Antirassismus und Demokratiestärkung vor und betonten die Wichtigkeit, das Thema in beiden Institutionen als Haltungsfrage zu begreifen. In diesem Zuge präsentierte die Stadt Hannover die Arbeit der städtischen Antidiskriminierungsstelle, die als kommunale Beratungsstelle offen für alle Menschen ist, die sich in Hannover diskriminiert fühlen oder Diskriminierungen beobachten. Die Polizeidirektion Hannover berichtete über das Projekt „Polizeischutz für Demokratie“ sowie den Interkulturellen Dienst.
„Zusammen für ein gutes Miteinander in unserer Stadt“ – unter diesem Thema bearbeitet der KPR derzeit intensiv das Jahresthema. Gemeinsam mit den Mitgliedern des KPR und verschiedenen Netzwerkpartner*innen planen die Geschäftsführerinnen, Sinem Eryurt-Celik und Thea Giebl, weitere ganz unterschiedliche Veranstaltungen für ein friedliches und respektvolles Miteinander in Hannover. Alle Veranstaltungen im Rahmen des Jahresthemas legen den Fokus darauf, wie es gelingen kann, mit einer von Wertschätzung, Akzeptanz und Respekt geprägten Haltung ein lebenswertes Umfeld für alle Menschen in Hannover zu schaffen. Weitere Informationen unter www.kpr-hannover.de
Sven Pfizenmaier erhält vierten „Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover“
Den „Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover“ des Jahres 2023 erhält Sven Pfizenmaier, Jahrgang 1991. Der Autor wurde 1991 in Celle geboren und wuchs in Niedersachsen auf, studierte Deutsche und Englische Philologie in Berlin. Er war Kandidat beim open mike 2018 und Stipendiat der Literaturwerkstatt Graz 2020. Sein Roman „Draußen feiern die Leute“ wurde bereits mit dem „aspekte“-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres und dem Kranichsteiner Literaturförderpreis des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet. Sven Pfizenmaier lebt in Berlin.
In der Begründung der Jury für den diesjährigen Preisträger heißt es: „Sven Pfizenmaier erhält für seinen Roman »Draußen feiern die Leute« den Literaturpreis der Stadt Hannover. Darin erscheint die Landeshauptstadt als Vexierbild der Hoffnungen und Wünsche junger Menschen aus einem nahe gelegenen Dorf. Mit magischem Realismus und groteskem Humor lotet der Autor die Spannung zwischen Provinz und Zentrum, zwischen Norm und Anderssein aus und sorgt für ein ungewöhnliches Lesevergnügen.“
Der Preis wird am 7. Dezember um 20 Uhr im Literarischen Salon verliehen.
Ansprechpartnerin beim Verlag:
Sven Pfizenmaier wird von der Presseabteilung des Verlages KEIN & ABER, c/o Agentur mondello GmbH, Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Linienstraße 126, 10115 Berlin, betreut. Ansprechpartnerin ist Stella Haffmans, Tel. +49 30 24631141, E-Mail s.haffmans@keinundaber.de.
Zum Literaturpreis:
Der mit 10.000 Euro dotierte „Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover“ wurde erstmals 2017 vergeben und fördert Literat*innen, die noch am Anfang ihres künstlerischen Schaffens stehen und deren ausgezeichnetes Werk möglichst nicht älter als zwei bis vier Jahre ist. Der Preis wird im jährlichen Wechsel mit dem bundesweit höchstdotierten Lyrikpreis, dem Hölty-Preis verliehen.
Die bisherigen Preisträger*innen:
2017 Juan S. Guse
2019 Deniz Utlu
2021 Anna Prizkau
Die Jury:
Prof. Dr. Alexander Košenina, Professor für Deutsche Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts an der Leibniz Universität; Mariel Reichard, Programmleitung des Literarischen Salons der Leibniz Universität, Volker Petri, Geschäftsführer des Börsenvereins Landesverband Nord e.V., Juan S. Guse, Schriftsteller, erster Preisträger des Literaturpreises Hannover, Konstanze Beckedorf, Dezernentin für Kultur, Herrenhäuser Gärten und Sport
Infostand zum Thema „Hitze in der Stadt“ am Freitag auf dem Stephansplatz
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover informiert am kommenden Freitag (23. Juni) auf dem Wochenmarkt am Stephansplatz (Südstadt) zum Thema „Hitze in der Stadt“. Von 9 bis 13 Uhr sind zwei Fachleute mit einem „Infomobil“ vor Ort und geben interessierten Passant*innen Tipps und Flyer zum richtigen Verhalten an heißen Tagen: zur Gesundheitsvorsorge im Allgemeinen, zu den öffentlichen Trinkwasserbrunnen und Refill-Stationen im Stadtgebiet sowie zu schattigen Erholungsflächen mitten in der City.
Erweitertes Hilfspaket für Obdachlose bei Hitzewelle
Neu: Aktive Verteilung von wiederverwendbaren Trinkflaschen soll mehr Menschen erreichen
Die hohen sommerlichen Temperaturen stellen insbesondere für obdachlose Menschen in Hannover eine Herausforderung dar. Die Landeshauptstadt hat sich frühzeitig auf diese Situation eingestellt und gibt den Betroffenen in Zusammenarbeit mit anderen sozialen Trägern und ehrenamtlichen Organisationen gezielte Hilfestellungen: beispielsweise mit der Ausgabe von Kappen und sommerlichen Schuhen sowie mit zusätzlichen Wasserangeboten. Außerdem intensiviert die Stadt die Aufklärung der Betroffenen. Der erst im März 2023 eröffnete Tagesaufenthalt in der Dornierstraße dient als neue zusätzliche Anlaufstelle auch zum Bezug von Trinkwasser.
„Obdachlose Menschen haben bei den hohen Temperaturen eine besondere Schutzbedürftigkeit“, betont Sozialdezernentin Sylvia Bruns. „Daher haben wir die Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung noch einmal erweitert und hoffen, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das funktioniert nur Hand in Hand und in der bewährten Zusammenarbeit mit den sozialen Trägern und den vielen Ehrenamtlichen.“
Der Bereich „Soziale Hilfen in Wohnungslosigkeit“ der Stadtverwaltung hat bereits im Frühjahr einen Sommerhilfe-Workshop mit unterschiedlichen Akteur*innen organisiert. Ziel war es, die Vorgehensweise professioneller Helfer*innen und ehrenamtlich Engagierter zu koordinieren und praktische Unterstützung auf den Weg zu bringen. Vereinbart wurde die Beschaffung von „Erste-Hilfe-Paketen“. Sie enthalten unter anderem Wasser, Sonnencreme, Hygieneartikel und Kappen. Die Beschaffung und Verteilung sommerlichen Schuhwerks soll zudem die Füße der Betroffenen vor Verletzungen schützen. Hintergrund ist, dass Obdachlose bei steigenden Temperaturen sonst oft barfuß laufen.
Neues Projekt mit STiDu und Tibet-Zentrum zur Trinkwasserversorgung
Die Trinkwasserbrunnen der Stadt Hannover, insgesamt 19, bilden die Basis der Wasserversorgung für Bedürftige. Erstmals bietet die Stadt zudem im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Verein „Stimme der Ungehörten“ (STiDu) eine wiederverwendbare Trinkflasche an. Diese werden im Rahmen von „Wassertouren“ im Juli und August täglich im Rahmen des „Homeless-Care-Projektes“ des Tibet-Zentrums Hannover von Mitarbeitenden mithilfe von Lastenfahrrädern verteilt. Dadurch sollen mehr Menschen erreicht und versorgt werden, auch diejenigen, die keine Tagesaufenthalte nutzen. Darüber hinaus werden die Flaschen über das Hilfesystem in Hannover und die städtischen Straßensozialarbeiter*innen verteilt. Alle Maßnahmen der Sommerhilfe werden mit Spenden sowie mit Mitteln aus dem städtischen Interventionsfonds finanziert.
Kurzfristige Abkühlung in Tunnelstationen
Mit dem Flugblatt „Tipps bei großer Hitze“ informieren Straßensozialarbeiter*innen und Ehrenamtliche aktiv über die Versorgung mit Trinkwasser. Dabei wird auch auf die Möglichkeit hingewiesen, Wasser in öffentlichen Sanitäranlagen zu nutzen. Der Flyer enthält darüber hinaus eine Übersicht der städtischen Trinkwasserbrunnen und medizinische Informationen zum Verhalten bei Hitze der Caritas-Straßenambulanz.
Ein weiteres Hilfsangebot hat die Stadt mit der Üstra vereinbart. Obdachlose Menschen dürfen bei hohen Außentemperaturen die Tunnelstationen zur kurzfristigen Abkühlung nutzen. Um in Notfällen reagieren zu können, werden Straßensozialarbeiter*innen und andere auf der Straße Beschäftigte in einem speziellen Kurs darauf vorbereitet, erste Hilfe bei extremen Witterungsbedingungen wie Hitze- und Kälteperioden zu leisten.
Ein Angebot ohne städtische Beteiligung, das die Landeshauptstadt jedoch ausdrücklich unterstützt, sind die „Social Kioske“ von Hannover 96. Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten können die Social Kioske nutzen. Dort gibt es Wasser und Hygieneartikel, die kostenlos und ohne Voranmeldung abgeholt werden können. Die Stadt weist in ihren Netzwerken auf dieses Angebot hin.
Zudem hat der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün eine Übersicht innenstadtnaher, schattiger Plätze erstellt. Diese kann unter folgendem Link abgerufen werden:
Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen verboten
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass aufgrund der extremen Trockenheit und der Hitze in öffentlichen Park- und Grünanlagen das Grillen verboten ist. Solange sich die Wetterlage nicht grundlegend ändert, ist die Gefahr eines Flächenbrandes zu groß. Derzeit meldet der Deutsche Wetterdienst beim Grasland-Feuer-Index die Stufe 4 von 5.
Das Verbot stützt sich auf Paragraf 11 Absatz 2 der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße geahndet werden. Der städtische Ordnungsdienst wird entsprechende Kontrollen vornehmen, zunächst aber noch den Fokus auf Information und Belehrung legen.
Da die Mitarbeiter*innen jedoch nicht überall im Einsatz sein können, appelliert die Stadt dringend an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger*innen und bittet um besondere Umsicht. Dazu zählt auch fahrlässiges Handeln, etwa das Wegwerfen glimmender Zigarettenstummel, zu unterlassen. Grundsätzlich ist das Wegwerfen von Zigarettenkippen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz ohnehin verboten und kann geahndet werden.
Sobald das Grillen witterungsbedingt wieder vertretbar ist, wird die Stadt darüber informieren. Unabhängig von diesem temporären Verbot ist das Grillen auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Wäldern sowie in Gartendenkmalen wie dem Maschpark, dem Großen Garten und dem Berggarten sowie in den Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich untersagt.