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Dienstag, August 25, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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SPD-Bezirksratsfraktion informiert sich über „Farbe bekennen“

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Mitglieder der SPD-Bezirksratsfraktion und Vertreter von „Farbe bekennen: v.l. Willi Lindenberg, Dirk Battke, Barbara Hille, Helmut Werner und Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner.

HANNOVER. Der in Döhren ansässige Verein „Farbe bekennen“ bekam Besuch von der SPD-Bezirksratsfraktion. Die sozialdemokratischen Ortspolitiker informierten sich gestern (24. Mai) über die Arbeit des Vereins und schauten sich dessen Räume an der Peiner Straße an. „Beeindruckend“ war das Fazit der SPD-Mitglieder und Antje Kellner, die nicht nur Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel ist sondern eben auch Mitglied der SPD-Fraktion sagte: „Wir sind sehr stolz, dass wir diese besondere Initiative, in der sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter schon über einen so langen Zeitraum für Geflüchtete engagieren, hier in unserem Stadtbezirk haben.

Begonnen hat alles 1992 in einer Initiative gegen Neonazis. Damals kam es in Zusammenarbeit mit allen sozialen Einrichtungen in Döhren, Wülfel und Mittelfeld zu einer eine Aktionswoche. Seit dieser Zeit arbeiten die Ehrenamtlichen der Initiative „Farbe bekennen“ mit Geflüchteten und Migranten. Die Arbeit der Initiative weist ganz unterschiedliche Aspekte auf: Spracherwerb, Hilfe bei Behördengängen, Wohnungssuche, Ausbildung und Arbeit und dem Sammeln und der Weitergabe von Spenden. Dabei umfasst der Punkt Spracherwerb sowohl die Vermittlung erster Sprachkenntnisse, als auch die Suche nach Sprachschulen und Nachhilfe.

Mit Hilfe der Musiklehrerin Maria wurde sogar eine Band gegründet. Die Musiker treten immer wieder öffentlich auf, etwa in der Auferstehungskirche oder beim Döhrener Kulturlustwandeln. Der Musikunterricht ist denn auch ein weiterer wichtiger Baustein gelungener Integration, denn Musik ist die eine Sprache, die wir alle verstehen. „Wir suchen neue Mitwirkende, sei es für Nachhilfestunden in Deutsch oder für die Begleitung einiger Geflüchteten zu einer Behörde, einer Schule oder einem Kindergarten. Jede einzelne Stunde hilft den Betroffenen“, sagt Barbara Hille von „Farbe bekennen“ und hofft auf weitere Unterstützung aus der Bevölkerung. Vielleicht hat der eine oder die andere Lust, sich hier künftig mit einzubringen.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 25.Mai 2023

Indizes vom 24.05.2023 © finanzen.net
Indizes vom 24.05.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Europas wichtigste Aktienmärkte haben ihre Korrektur nach dem jüngsten Höhenflug am Mittwoch fortgesetzt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Minus von 1,81 Prozent bei 4263,74 Punkten. Der französische CAC 40 büßte 1,70 Prozent auf 7253,46 Zähler ein. Der britische FTSE 100 fiel um 1,75 Prozent auf 7627,10 Punkte.

Erneut stand der Markt unter dem Bann des US-Schuldenstreits. „Die Verunsicherung unter den Anlegern ist groß“, stellte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarktes fest. „Da in den USA Republikaner und Demokraten weiterhin keine Einigung im Schuldenstreit erzielen können, bringen sie ihre Schäfchen zunächst ins Trockene.“

Negative Impulse lieferten zudem schwache deutsche Konjunkturdaten: Das Ifo-Geschäftsklima trübte sich im Mai erstmals seit einem halben Jahr wieder ein und verfehlte die Erwartungen. „Der Rückenwind nach der Corona-Pandemie hat an Kraft verloren“, merkte Volkswirt Jörg Zeuner von der Fondsgesellschaft Union Investment an. „Der deutschen Wirtschaft wird es schwerfallen, in den kommenden Quartalen viel Schwung zu gewinnen.“

Dass die konjunktursensiblen Autowerte deutlich nachgaben, überrascht angesichts dessen wenig. Auch die Immobilientitel standen nach der Zwischenerholung am Vortag wieder unter Druck. Insgesamt wiesen europaweit alle Branchen negative Vorzeichen auf.

Im Bankenbereich sackten Vontobel um 5,7 Prozent ab. Zeno Staub, den langjährigen Chef der Schweizer Privatbank, zieht es in die Politik. Weil er für den Nationalrat kandidieren wird, will er als Vorstandschef der Bank zurücktreten.

Im Einzelhandelssektor stachen Marks & Spencer (MarksSpencer) positiv hervor. Die Aktie sprang um knapp 13 Prozent nach oben. Die geplante Wiederaufnahme der Dividendenzahlung durch den britischen Einzelhändler gilt als Signal, dass die Wende zum Positiven gelungen ist. Die Analysten von Morgan Stanley bezeichneten die jüngsten Zahlen zudem als stark.

(Quelle: finanzen.net)

Niedersächsisches Verkehrsministerium unterstützt Lastenräder mit 700.000 Euro Förderung

Lastenräder werden immer beliebter © Ulrich Stamm
Lastenräder werden immer beliebter © Ulrich Stamm

Olaf Lies: „Lastenräder sind praktische und umweltfreundliche Alternative zum Auto“

HANNOVER.

Das Niedersächsische Verkehrsministerium setzt auch im dritten Jahr auf die Förderung von Lastenrädern und stellt dafür bis zu 800 Euro pro Rad bereit. Ab dem 25. Mai können Anträge bei der NBank eingereicht werden. Für das diesjährige Programm stehen insgesamt 700.000 Euro zur Verfügung.

Der Verkehrsminister von Niedersachsen, Olaf Lies, betonte: „Wir treiben die Mobilitätswende mit verschiedenen Maßnahmen voran. Diese Förderung ist dabei unerlässlich und hat sich in den letzten beiden Jahren bewährt, da sie auf reges Interesse stößt. Lastenräder sind praktisch, umweltfreundlich und geräuscharm. Zudem entlasten sie den Straßenverkehr. Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, dass noch mehr Menschen in Zukunft auf das Fahrrad umsteigen. Insbesondere für Kurzstreckentransporte bietet sich diese umweltfreundliche Alternative an.“

Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank, äußerte sich dazu: „Wir freuen uns, dass die Förderung von Lastenfahrrädern in Niedersachsen fortgesetzt wird und den Menschen damit ein Beitrag zum Klimaschutz ermöglicht wird. Klimaschutz und Mobilität sind wichtige Schwerpunkte in unserem Förderprogramm bei der NBank.“

Die Förderung umfasst sowohl Lastenräder für Sharing-Systeme als auch solche für Privatpersonen. Damit ergänzt das Programm die Bundesförderung, von der insbesondere Unternehmen profitieren.

Die Förderung beläuft sich auf 400 Euro für Lastenräder ohne elektrische Unterstützung und 800 Euro für E-Lastenräder. In den letzten beiden Jahren wurden bereits knapp 2.000 Anträge bewilligt.


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Hannover Nachrichten vom 24.Mai 2023

Schulbiologiezentrum Hannover - Programm 2023 © LHH
Schulbiologiezentrum Hannover - Programm 2023 © LHH

HANNOVER.

„Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder“: Sonntagmorgen-Veranstaltungen im Schulbiologiezentrum Hannover starten in die Saison

Unter dem Motto „Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder“ finden sonntags im Schulbiologiezentrum Hannover wieder die bekannten Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Es gibt immer etwas für Erwachsene, zum Beispiel Gartenrundgänge, Workshops über gärtnerisches Wissen wie zum Beispiel Obstbaumschnitt oder Anlage eines Hochbeetes und viele Angebote für Kinder ab 4 Jahren. Bei den Kinderaktionen gibt es vielfältige Angebote mit Tieren, mit Pflanzen, Experimente oder Basteln.

Los geht’s in diesem Jahr mit zwei besonderen Aktionen Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg 2:

4. Juni, 10.30 bis 13.30 Uhr, Weltbienentag

Die Veranstaltung steht im Zeichen des internationalen Weltbienentages, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Weltbienentag wird seit 2018 jährlich am 20. Mai begangen und macht auf die Bedeutung der Honigbiene und der Wildbienen als Bestäuberinsekten für unsere Ernährungssicherung und die Biodiversität aufmerksam.

  • Artenschutz leicht gemacht, Vortrag zu Artenschutz für Garten und Balkon mit anschließendem Rundgang, Gabi Fiedler DUH Insektenbündnis Hannover
  • Vorstellung des Imkerprojekts der Hannoverschen Werkstätten, Jan Gronwald, Hannoversche Werkstätten
  • Wildbienen beobachten, Beobachtung und Bestimmung an der Wildbienenwand mit Infostand zum Wildbienenschutz, ab 7 Jahren, Hans-Jürgen Sessner
  • Tiny Green: Mobiler Garten zum Schutz der Arten, Bastelaktionen und Infostand, ab 5 Jahren, Judith Heselmann, Umweltzentrum Hannover
  • Die „Hannover Sisters“ stellen sich vor, Bastelaktion und Info-Stand, ab 5 Jahren
  • Vorstellen von Insektenfutterpflanzen (Auszug aus dem Angebot des Schulbiologizenrums), ab 5 Jahren, Irene Borchers
  • Nisthilfen einfach selbst herstellen, Infostand zu Hannover summt und zum Solitärbienenschutz Hannover summt, ab 5 Jahren

11. Juni, 10.30 bis 14 Uhr, Sonntag im Apothekergarten

Der Tag im Apothekergarten 2023 thematisiert die Weinrebe als Heil[1]pflanze dieses Jahres sowie den Echten Salbei als Arzneipflanze des Jahres. Wein spielt als alkoholhaltige Flüssigkeit für die Extraktherstellung seit der Antike eine Rolle. Zudem hat sich in den letzten 20 Jahren die Weinrebe als Lieferant für rotes Weinlaub in Arzneimitteln für die Behandlung von Venenerkrankungen etabliert. Ursachen und weitere Therapiemöglichkeiten dieser verbreiteten Erkrankung werden im Vortrag und an Stationen erläutert. Der Salbei wird seit 2.500 Jahren mit seinen vielfältigen Wirkungen unverändert in der Therapie von Erkältungskrankheiten, Entzündungen, Schweißüberproduktion und als Abstillmittel angewendet. Diese Einsatzbereiche werden unter Berücksichtigung der modernen Forschung erklärt. Verschiedene Aktionen werden die Gäste zu aktiver Beteiligung anregen

  • 10.30 bis 10:45 Begrüßung
  • 10.30 bis 11.30 Vortrag: „Salbei und Weinrebe – zwei alte Kulturpflanzen als Arznei- und Heilpflanze des Jahres“, Prof. Dr. Udo Eilert
  • 11.30 bis 12.30 Uhr Parcours mit 5 Stationen, ab 8 Jahren, an denen die Wirkung und Anwendung von Salbei und Weinrebe sowie weitere Therapiemöglichkeiten von Venenerkrankungen erklärt werden. Ein stationenübergreifendes Quiz mit vielen Gewinnen wird angeboten.
  • 13.30 bis 15.30 Uhr „Echter Salbei und Weinrebe, wichtige Arzneipflanzen, seit der Antike, evaluiert nach den Kriterien der modernen Forschung“. Für diese Veranstaltung wurde die Akkreditierung von zwei Fortbildungspunkten beantragt. Workshop exklusiv für Pharmazeutisches Fachpublikum.

Für Fragen stehen die anwesenden Apotheker*innen zur Verfügung: Winfried Buthe, Prof. Dr. Udo Eilert, Heide Hartwig-Benneker, Dr. Michael Mainka, Tobias Münkner, PD Dr. Rainer Volk, Kerstin Wahlbuhl

Das weitere Programm in der Übersicht:

Wenn nicht anders gekennzeichnet, dauern die Veranstaltungen der Landeshauptstadt Hannover in Zusammenarbeit mit dem „Verein zur Förderung des Schulbiologiezentrums Hannover e.V. an den Sonntagsvormittagen im Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg 2, von 10.30 bis 12 Uhr. Alle Themen finden parallel statt, daher ist ein Wechsel zwischen den Gruppen nicht möglich. Eine Anmeldung ist zurzeit nicht nötig. Alle Informationen und aktuelle Hinweise gibt es unter www.schulbiologiezentrum.info.

Termine:

2., 3., 16., 18. Juni, 20., 23., 25., und 26. August, 18 Uhr, Kultur im Schulbiologiezentrum Hannover, Transfer – Eine Raum-Zeit-Erkundung im offenen Gelände vom Theater fensterzurstadt, Kartenvorverkauf unter Tel. 168-41222

2. Juli Führung im Apothekergarten, Arzneipflanzen im Sommer entdecken

8. Juli, 17 Uhr, Weinzeit meets Bienenhaus, Käse Wein Seminar, Anmeldung unter 0511-3007701

15. Juli, 17 bis 20.30 Uhr, KulturWandel im ZauberWald, ein zauberhaftes Kulturerlebnis im Wald-Paradies, Kartenvorverkauf bitte über Link auf Internetseite www.schulbiologiezentrum.info

6. August, Vortrag im Apothekergarten, Phytopharmaka, Homöopathie, Anthroposophie und Bachblüten

18. August, 20 Uhr, Cinema del Sol, der wunderbare Garten der Bella Brown, Eintritt frei

25./27. August Pilzexkursionen I Anfänger*innen. Weitere Informationen im Internet unter schulbiologiezentrum.info

10. September, 10 bis 17 Uhr Umweltforum / 140 Jahre Schulbiologiezentrum

montags Sept. / Okt., 16 bis 17.30 Uhr Pilzberatung durch eine Pilzsachverständige der DGFM

24. September, Führung im Apothekergarten 29. September und 1. Oktober Pilzexkursionen I Fortgeschrittene

6. und 8. Oktober, Pilzexkursionen II Fortgeschrittene


Immobilienmesse: Konstruktiver und fruchtbarer Austausch: Region und Landeshauptstadt gemeinsam bei Real Estate Arena

Unter dem Motto „Auf gutem Grund“ sind die Themen Wissenschaft und Wirtschaft, Wohnimmobilienmarkt und Wohnraumförderung sowie Gewerbeflächenentwicklung Schwerpunkte des gemeinsamen Auftritts von Region und Landeshauptstadt Hannover (LHH) auf der zweitägigen Messe Real Estate Arena, die am heutigen Mittwoch (24. Mai) gestartet ist. Expert*innen beider Verwaltungen führen auf dem 50 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand Fachgespräche mit den Besucher*innen. Neben dem Klimaschutz, der sowohl für die Region Hannover als auch für die Landeshauptstadt ein wichtiges Thema ist, spielen die Veränderungen in den Innenstädten eine große Rolle.

Die Real Estate Arena als noch neues nationales Messeformat für die Immobilienwirtschaft läuft noch bis zum morgigen Donnerstag (25. Mai) und wird in Hannover zum zweiten Mal ausgerichtet. Sie konzentriert sich auf die mittelständische Immobilienwirtschaft und Städte zwischen 250.000 und 600.000 Einwohner*innen mit regionaler bis hin zu nationaler Bedeutung. Die Deutsche Messe AG als Veranstalterin erwartet rund 275 ausstellende Unternehmen und etwa 5.000 Besucher*innen und damit deutlich mehr Resonanz als im Vorjahr. Das Motto der Veranstaltung ist „mutig, kontrovers und nah dran“. Parallel zu den Gesprächen auf den Messeständen gibt es ein umfangreiches Vortrags- und Diskussionsprogramm auf zwei Bühnen. Eröffnet wurde die Real Estate Arena durch Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay sowie Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. Die acht Schwerpunktthemen der Messe sind Digitalisierung, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Logistik/Mobilität, Wohnen, Handel, Touristik/Hotel und Fachkräfte.

Regionspräsident Steffen Krach betont vor allem die Innovationskraft, die in der Messe liegt: „Bei der Real Estate Arena präsentieren sich in diesem Jahr einige Startups, die wirklich innovative Ansätze haben. Ich finde es toll, dass wir in der Region Hannover eine solche Plattform bieten können. Auch der Austausch mit anderen Regionen ist sehr fruchtbar aus meiner Sicht. Eines ist klar: Wir haben auf dem Regionsgebiet viele interessante und innovative Immobilien, die wir gerne präsentieren.“ Er besucht gemeinsam mit Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, und den Bürgermeister*innen der Umlandkommunen am Donnerstag gezielt die Messe. Schwerpunkt des Besuchs bilden unter anderem Startups auf dem Gemeinschaftsstand des hannoverschen Wohnbauunternehmens meravis, die Metropolregion, die Architektenkammer, die Partnerstadt Leipzig und weitere Stände regionaler Unternehmen.

„Die Real Estate Arena ist eine sehr gute Business-Plattform für Immobilien sowie für die Projekt- und Stadtentwicklung. Wir versprechen uns auch in diesem Jahr für diverse Themen einen konstruktiven Austausch auf Augenhöhe, den wir benötigen: zwischen Städten, Investor*innen, Eigentümer*innen und Nutzer*innen. Für viele der großen Herausforderungen in Hannover ist die Immobilienwirtschaft eine essenzielle Partnerin für Wohnungsbau sowie Transformation der Innenstadt. Ohne eine aktive Mitwirkung der Branche sind auch die Klimaziele nicht zu erreichen“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay zum Start der Messe. Neben Onay besuchen seitens der Stadtspitze auch Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und Stadtbaurat Thomas Vielhaber den Branchentreff.

Zwei Standorte mit viel Potenzial für Wissenschaft und Wirtschaft

Einer der Schwerpunkte des Gemeinschaftsstands ist „Wirtschaft und Wissenschaft“: In den vergangenen Jahren sind am Standort Hannover attraktive Flächen-, Immobilien- und Infrastrukturangebote für innovative und wissensbasierte Unternehmen in unmittelbarer Nähe zu Campusbereichen der Hochschulen in die Entwicklung gekommen. Stadt und Region spüren eine anhaltende und zum Teil wachsende Nachfrage nach Technologieimmobilien, die sowohl von Forschungsinstituten, Unternehmensgründungen aus Hochschulen („Hochschul-Spin-offs“), technologieorientierten Start-Ups und Unternehmen genutzt werden können. Vor allem zwei Standorte zeigen, wie viel Potenzial für Wirtschaft und Wissenschaft im Nordwesten von Hannover steckt und in die gesamte Region ausstrahlt. Zum einen stehen rund vier Hektar Erweiterungsflächen für einen Technologiepark am Campus Maschinenbau in Garbsen zur Verfügung. Die Investorensuche läuft noch bis Ende des Jahres. Ab 2024 sollen in Kooperation mit der Stadt Garbsen die ersten Hochbauten in einem neuen Wissensquartier entstehen.

Die andere Fläche mit Potenzial, die SCIENCE AREA 30X (ehemals „Wissenschafts- und Technologiepark Hannover“), ist nur einen Steinwurf entfernt im hannoverschen Stadtteil Marienwerder. Der Standort für zukunftsgerichtete Forschungs- und Entwicklungslösungen in Wirtschaft und Wissenschaft ist in den vergangenen Jahren bereits dynamisch gewachsen. In der Kombination von Forschungsinstituten, Ausbildungszentren, jungen und etablierten Unternehmen sowie flexiblen Flächenangeboten in drei unterschiedlich ausgerichteten Technoparks und Technologiezentren ist die SCIENCE AREA 30X ein entscheidender Baustein im regionalen Innovations-Ökosystem. Zuletzt hat Anfang Mai die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls ihr Technologiezentrum mit dem Gebäude TECH2 erweitert.

Gewerbeflächenentwicklung – Logistik und Produktion

Die Anforderungen für eine nachhaltige Flächennutzung steigen. Sowohl Kommunen als auch Unternehmen stehen vor der Herausforderung, marktgerechte ansiedlungsgeeignete Gewerbe- und Industrieflächen anzubieten oder zu finden. Ob bereits vorgenutzte („Brownfield“) oder neu ausgewiesene („Greenfield“) Flächen – der Flächenverbrauch muss effizienter werden, um die gesteckten Nachhaltigkeitsziele erreichen zu können. Das Thema bewegt nicht nur Akteur*innen in und um Hannover. Lösungsansätze beschäftigen Unternehmen und Kommunen in ganz Deutschland. So diskutierten bereits vor Messeeröffnung am gestrigen Dienstag (23. Mai) mehr als 200 angemeldete Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet auf dem der Real Estate Arena vorgeschalteten Fachkongress „Flaschenhals Gewerbefläche – Bedarf, Bestand Konzepte im Fokus von Kommunen und Unternehmen“. In der von Region und Landeshauptstadt Hannover zusammen mit der bulwiengesa AG und der Deutschen Messe AG ausgerichteten Veranstaltung waren neben zahlreichen Fachleuten aus öffentlicher Verwaltung, Wirtschaftsförderung und Immobilienwirtschaft im Zusammenhang mit „Flächenpolitik aus Industriesicht“ etwa auch die hannoverschen Unternehmen Troester, Intech Worldwide und Continental vertreten. Auch am ersten Messetag hat dieses Thema die Gespräche auf dem Gemeinschaftsstand bestimmt.

Wohnimmobilienmarkt und Wohnraumförderung

Mit der WohnBauInitiative (WoBI) unterstützt die Region Hannover die Städte und Gemeinden bei der Wohnraumversorgung und wirbt für mehr und verdichteten Wohnungsbau, insbesondere im Marktsegment Mehrfamilienhaus. Hierzu nutzt die Initiative verschiedene Instrumente, um die regionsangehörigen Kommunen zu unterstützen. Unter anderem wird die Lokalpolitik für das Thema Mehrfamilienhausbau und höhere Dichten sensibilisiert, Planungsverwaltung und lokale Immobilienwirtschaft diskutieren gemeinsam in Netzwerken über die Zukunft des modernen Wohnbaus.

Im Rahmen der Wohnbauinitiative ist vor allem die Wohnraumförderung der Region Hannover Thema auf dem Messestand. Anliegen ist, mit ihren Förderinstrumenten ausreichend bezahlbaren Wohnraum für alle Einwohner*innen der Region zu schaffen. Während die zuschussbasierte Neubauförderung aufgrund der großen Herausforderungen im Wohnungsbau aktuell einen schweren Stand hat, entwickelt sich die Förderung von Belegungsrechten im Wohnungsbestand zum Erfolgsmodell: Mit einem jährlichen Ansatz von drei Millionen Euro im Regionshaushalt konnten innerhalb von knapp drei Jahren fast 200 Wohnungen akquiriert werden. Die Nachfrage an dieser Förderung steigt stetig. Bisher wurde sie in erster Linie von privat Vermietenden abgerufen, sie richtet sich aber nicht weniger auch an Wohnungsunternehmen und größere Bestandshalter von Wohnraum.


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Paket für die digitale Verwaltung beschlossen

Digitales Arbeiten © pixaby.com / Karolina Grabowska
Digitales Arbeiten © pixaby.com / Karolina Grabowska

Bundesregierung setzt Meilenstein für den digitalen Staat

BERLIN.

Die Bundesregierung hat im Kabinett das Paket für die digitale Verwaltung beschlossen, um Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen einen umfassenden Zugang zu digitalen Verwaltungsdienstleistungen zu ermöglichen. Dieser Schritt markiert einen Meilenstein auf dem Weg zum digitalen Staat.

Das Paket besteht aus einem Gesetzentwurf zur Änderung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das den Rahmen für die weitere Digitalisierung der Verwaltung bildet und vollständig digitale und nutzerfreundliche Verfahren ermöglicht. Darüber hinaus umfasst das Paket Eckpunkte für eine moderne und zukunftsgerichtete Verwaltung, einschließlich der engen Verknüpfung des OZG mit Großprojekten wie der digitalen Identität.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser begrüßt die Fokussierung von Bund, Ländern und Kommunen auf 15 besonders wichtige Leistungen. Bis spätestens 2024 sollen beispielsweise Ummeldungen, Eheschließungen, Baugenehmigungen und Elterngeld deutschlandweit digital beantragt werden können. „Das ist ein großer Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger – und ein Meilenstein auf dem Weg zum digitalen Staat“, betont die Ministerin.

Von dem Gesetzentwurf profitieren sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen und die Verwaltung selbst. Konkrete gesetzliche Regelungen umfassen unter anderem:

Für die Bürgerinnen und Bürger:

  • Einführung einer zentralen Bürgeridentifikation (BundID) für sichere Identifizierung und Antragstellung
  • Nutzung eines digitalen Postfachs für die Kommunikation mit Behörden und Zustellung von Bescheiden
  • Ersetzung der handschriftlichen Unterschrift durch die rechtssichere, einheitliche digitale Antragstellung über die Onlineausweisfunktion des Personalausweises
  • Klarstellung der Datenschutzverantwortlichkeit bei der Entwicklung von bundesweiten Leistungen, um Doppelprüfungen aufgrund unklarer Zuständigkeiten zu vermeiden
  • Verankerung von Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit bei elektronischen Verwaltungsleistungen
  • Verbesserung der Beratung zur Nutzung digitaler Angebote durch die Behördennummer 115

Für Unternehmen:

  • Möglichkeit zur Antragstellung über ein zentrales Konto für Unternehmen
  • Umstellung auf „digital only“ für unternehmensbezogene Verwaltungsdienstleistungen nach fünf Jahren, sofern diese der Ausführung von Bundesgesetzen im Wirtschaftsrecht dienen, was jährlich eine Entlastung von rund 60 Millionen Euro für die Wirtschaft bedeutet

Für die Verwaltung:

  • Bekämpfung des Fachkräftemangels und Entlastung der Mitarbeitenden durch die Digitalisierung

Neben den konkreten gesetzlichen Fortschritten hat die Bundesregierung auch Maßnahmen ergriffen, die keine gesetzliche Regelung erfordern, aber dennoch von großer Bedeutung sind. Dazu gehört beispielsweise die Verbesserung der Auffindbarkeit staatlicher Leistungen online und deren eindeutige Kennzeichnung.

Mit dem beschlossenen Paket für die digitale Verwaltung setzt die Bundesregierung einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur digitalen Transformation des Staates und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen einen einfacheren Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 24. Mai 2023

Indizes vom 23.05.2023 © finanzen.net
Indizes vom 23.05.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich im Dienstagshandel zurückhaltend.

Der DAX notierte zum Auftakt tiefer und verblieb auch im Verlauf in der Verlustzone. Zur Schlussglocke stand ein Minus von 0,44 Prozent auf 16.152,86 Punkte an der Tafel. Der TecDAX startete ebenfalls in Rot, arbeitete sich im frühen Handelsverlauf aber auf grünes Terrain vor. Am Nachmittag fiel er jedoch wieder unter die Nulllinie zurück und schloss 0,44 Prozent tiefer bei 3.264,23 Zählern.

Am Freitag hatte der DAX mit 16.331 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht, in der neuen Woche ist aber die Luft raus. Der fehlende Durchbruch im US-Schuldenstreit wirkte am Dienstag weiter als Belastungsfaktor in Frankfurt. „Ich hatte das Gefühl, dass wir ein produktives Treffen hatten. Wir haben noch keine Einigung erzielt“, sagte der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, nach einem Spitzentreffen im Weißen Haus mit US-Präsident Joe Biden am Montag (Ortszeit). Bleibt eine Übereinkunft weiter aus, droht den USA am 1. Juni der Zahlungsausfall.

In den Blickpunkt der Anleger rückten am Dienstag auch Konjunkturdaten: Die deutsche Wirtschaft hat im Mai ein Wachstum verzeichnet, wenngleich das Ergebnis einer Umfrage unter Einkaufsmanagern den starken Kontrast zwischen der Expansion im Servicesektor und der schrumpfenden Industrie kaschiert. Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft – Industrie und Dienstleister zusammen – verbesserte sich leicht auf 54,3 von 54,2 Punkten im Vormonat, wie aus den Daten der ersten Veröffentlichung für den Mai hervorging.

(Quelle: finanzen.net)


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Tierrettung der Feuerwehr Hannover im Einsatz

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Das Bildmaterial ist uTierrettung der Feuerwehr Hannover fängt freilaufenden Fuchs in Oberricklingen ein. - Foto: Feuerwehr Hannover

Tierrettung der Feuerwehr Hannover fängt freilaufenden Fuchs in Oberricklingen ein

Hannover (ots). Gegen 18:00 Uhr am gestrigen Abend wurden die Kolleg*innen der Feuerwehr Hannover in den Stadtteil Oberricklingen mit einem Führungsdienst und dem Gerätewagen Tierrettung zu einem Tierrettungseinsatz gerufen.

Die Kolleg*innen der Polizei forderten unsere Tierretter für einen verirrten Fuchs in den hannoverschen Stadtteil nach, der dort durch die Straßen und Gärten irrte. Zunächst war geplant, dass Tier mittels einer Fernimmobilisation zu betäuben, einzufangen und anschließend einer Wildtieraufzuchtstation zu übergeben.

Es gelang unseren Tierrettern der Feuer- und Rettungswache 4 jedoch schnell, den Fuchs mittels eines Tier-Fangnetzes einzufangen und das Tier anschließend nahe einem Waldstück wieder auszusetzen.

Biblische Tiere gesucht und gefunden

Aktionstag im Zoo Hannover
Setzten ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung: Kinderliedermacher Reinhard Horn, TV-Moderator Juri Tetzlaff, der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer, Zoodirektor Andreas Michael Casdorff und Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen (v.l.) mit Viertklässlern der Kardinal-Galen-Schule Hannover. - Foto: Theresa Meier / Bonifatiuswerk

„Tiere der Bibel“-Aktionstag mit mehr als 350 Grundschulkindern im Erlebnis-Zoo Hannover

Paderborn/Hannover (pm). Tiere sind nicht einfach nur Statisten, sondern wertvolle Lebewesen als Gottes Schöpfung – gerade im Alten Testament der Bibel kommt das zum Ausdruck. Welche Beziehung herrscht heute zwischen den Menschen und Tieren? Fristen sie nicht selten nur noch ein zweckgebundenes Dasein als Nutztier? Dass die Schöpfung uns alle angeht und es die vielen Wunder der Natur zu beschützen gilt, darauf hat das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken gemeinsam mit dem Bistum Hildesheim im Erlebnis-Zoo Hannover aufmerksam gemacht. Der Aktionstag „Tiere der Bibel“ hat die mehr als 350 Grundschulkinder aus dem Bistum für den Erhalt der bedrohten Schöpfung sensibilisiert und ihnen einen zeitgerechten und erlebbaren Zugang zur Bibel aufgezeigt.

„Nicht aus dem Schulbuch oder dem Internet, sondern in der direkten Begegnung können die Mädchen und Jungen mehr über die vielen verschiedenen Tierarten erfahren. Auch wenn der Zoo nicht der natürliche Lebensraum der Tiere ist, so bietet er ihnen doch einen sicheren Zufluchtsort und zeigt, wie fragil und bedrohlich die Welt für diese Lebewesen geworden ist. Als Teil der Schöpfung sollen sie als Mitbewohner unserer Erde bewusst wahrgenommen werden“, betonte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes Monsignore Georg Austen. Im Hilfswerk für den Glauben und der Solidarität ist die Idee zum Aktionstag 2010 entstanden. Seitdem haben insgesamt rund 10.000 Kinder und Gäste an „Tiere der Bibel“-Tagen teilgenommen.

„Wir freuen uns sehr, den Kindern hier im Erlebnis-Zoo die faszinierende Vielfalt der Tierwelt zeigen zu können – und ihnen gleichzeitig die Arbeit der Zoos vorzustellen, diese Vielfalt langfristig zu erhalten“, erklärte der Zoodirektor Andreas Michael Casdorff.

In unmittelbarer Nähe von Tigern, Elefanten und Kängurus feierten die Kinder am Morgen im Prunksaal des Maharadscha im Dschungelpalast einen Wortgottesdienst. Dabei setzten der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer und Monsignore Georg Austen den Schutz der Schöpfung in den Vordergrund und griffen dies auch in einem Segensgebet auf. „Auch wir Menschen sind nur ein Teil der Schöpfung, auch wir sind Geschöpfe Gottes. Und als solche haben wir viel Verantwortung – dafür, dass diese Welt als Schöpfung Gottes erhalten bleibt, dass diese Welt ein Lebenshaus für alle bleibt, für Menschen und Tiere, für Große und Kleine, für Starke und Schwache“, sagte der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer.

Durch das kindgerechte Bühnenprogramm des Aktionstages führte TV-Moderator Juri Tetzlaff, bekannt vom Kinderkanal KIKA. Der Kinderliedermacher Reinhard Horn spielte Keyboard und sang mit dem Projektchor der Bonifatius-Grundschule Hannover. Mit einer tierischen Rallye erkundeten die Schulkinder den Erlebnis-Zoo und entdeckten auf spielerische Weise die Tiere der Bibel – allein 130 Tierarten werden in der Heiligen Schrift erwähnt.

Regionsversammlung beschließt KRH Medizinstrategie 2030 für zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung

Regionsversammlung © Claudia Levetzov / hannover.de
Regionsversammlung © Claudia Levetzov / hannover.de

Medizinstrategie 2030 genehmigt – Zustimmung zu Reformplänen

REGION HANNOVER.

Die Regionsversammlung der Region Hannover hat in ihrer aktuellen Sitzung die KRH Medizinstrategie 2030 genehmigt und die Geschäftsführung des KRH (Klinikum Region Hannover) mit der Umsetzung beauftragt. Damit sind die Weichen für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in der Region gestellt.

Steffen Krach, Regionspräsident und Aufsichtsratsvorsitzender des KRH, äußerte seine Freude über das finale Votum und betonte, dass damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung unter den zukünftigen Rahmenbedingungen sichergestellt werden kann. Er dankte allen Beteiligten für ihre konstruktive Zusammenarbeit und ist überzeugt, dass die Medizinstrategie 2030 ein bundesweit vorbildliches Beispiel für eine moderne Gesundheitsversorgung ist.

Die Medizinstrategie 2030 wurde in intensiven Diskussionen im Aufsichtsrat des KRH erarbeitet und unter Beteiligung von Mitarbeitenden, Geschäftsführung und externen Experten angepasst. Das nun beschlossene Papier zielt darauf ab, eine moderne Gesundheitsversorgung in kommunaler Hand anzubieten, sichere Arbeitsplätze und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen und das KRH langfristig in öffentlicher Hand zu sichern.

Die Umstrukturierung der kommunalen Krankenhauslandschaft in der Region Hannover ist aufgrund von Investitionsstau, Fachkräftemangel, dem Trend zur ambulanten Behandlung und steigenden Ansprüchen an die Behandlungs- und Pflegequalität unumgänglich. Die Medizinstrategie sieht folgende Veränderungen an den einzelnen Standorten vor:

  • Die Kliniken Siloah und Nordstadt werden am Standort Siloah zu einem Klinikum Mitte zusammengeführt und als Maximalversorger ausgebaut.
  • Der Standort Gehrden wird als Schwerpunktversorger gestärkt und um die Neurologie des Klinikums Laatzen bzw. eine neu aufzubauende neurologische Frührehabilitation erweitert.
  • Der Standort Neustadt wird als Grund- und Regelversorger fortgeführt und das ambulante Angebot ausgebaut.
  • Der Standort Laatzen (Agnes-Karll) wird ebenfalls als Grund- und Regelversorger fortgeführt und erhält weitere ambulante Angebote sowie eine moderne Notaufnahme. Die Neurologie, Orthopädie und Unfallchirurgie werden jedoch abgegeben.
  • Die Standorte Großburgwedel und Lehrte werden am Standort Großburgwedel zusammengeführt und entsprechende Neubauplanungen in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen vorangetrieben.
  • In Lehrte soll ein Regionales Gesundheitszentrum bzw. ein Medizinisches Versorgungszentrum entstehen, um die ambulante Notfallversorgung sicherzustellen.
  • Am Standort Langenhagen wird die Psychiatrie fortgeführt und inhaltlich weiterentwickelt. Die geriatrische Fachklinik wird schrittweise nach Hannover verlagert. Auch die Psychiatrie in Wunstorf wird fortgeführt und weiterentwickelt, mit dem Ziel, mehr ambulante Angebote sowohl in der Somatik als auch in der Psychiatrie anzubieten.

Steffen Krach betont, dass die Medizinstrategie den Spielraum bietet, um auf zukünftige Entwicklungen einzugehen und Pläne anzupassen. Betriebsbedingte Kündigungen im Zuge der Strukturreform sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Hamburger Harley Days auf St. Pauli

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Etwa 5.000 Motorräder bei der Harley Days Parade

HAMBURG. Schon das ganze Wochenende während der Harley Days (vom 19. – 21. Mai) waren sie auf St. Pauli nicht zu übersehen und vor allen Dingen auch nicht zu überhören: die Harleys die über die Reeperbahn fuhren, die in großer Zahl vor Kneipen und anderen Lokalitäten oder am Spielbudenplatz abgestellt waren. Doch am Sonntagnachmitttag (21. Mai) gehörte die Reeperbahn (zumindest in Richtung stadteinwärts) den etwa 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der großen Hamburg Harley Days-Parade durch die Stadt. Bei schönem Frühsommerwetter sind mit der Parade die 20. Hamburg Harley Days zu Ende gegangen. Laut einer Sprecherin des Veranstalters beteiligten sich in diesem Jahr deutlich mehr TeilnehmerInnen als im letzten Jahr an dem großen gemeinsamen Schau-Ausflug durch die Hansestadt.