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Dienstag, August 25, 2026

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ver.di zum 1. Mai 2023: Reallöhne sichern, Streikrecht verteidigen, soziale Sicherungssysteme stärken

Streikende in Hannover ziehen in einem Sternmarsch zum Neuen Rathaus © Ulrich Stamm
Streikende in Hannover ziehen in einem Sternmarsch zum Neuen Rathaus © Ulrich Stamm

BERLIN.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai 2023 ihre Forderungen zur Stärkung der Arbeitsbedingungen und des sozialen Sicherungssystems in Deutschland bekräftigt. Insbesondere betont ver.di die Bedeutung erfolgreicher Tarifverhandlungen, um die Reallöhne der Beschäftigten zu sichern. Gleichzeitig weist die Gewerkschaft Angriffe auf das Streikrecht entschieden zurück und fordert eine Stärkung der sozialen Sicherungssysteme.

Nach drei Jahren Pandemie und durch die hohe Inflation verursachten Reallohnverlusten fordern die Beschäftigten laut ver.di die Wertschätzung ihrer Arbeit und starke Tariferhöhungen zur Sicherung ihrer Einkommen ein. Die Gewerkschaft konnte in den letzten Tarifrunden bereits beachtliche Lohnzuwächse bei der Deutschen Post, in der privaten Energiewirtschaft und bei Banken-Servicegesellschaften erzielen. Auch im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen liegt ein Verhandlungsergebnis vor, zu dem nun eine Mitgliederbefragung stattfindet.

ver.di betont die Bedeutung von gemeinschaftlichem Handeln und einer Mitgliedschaft in Gewerkschaften. Die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und Dienststellen sehen, dass es sich lohnt, sich zu organisieren und gemeinsam für ihre Forderungen einzustehen. Sie treten ihren Arbeitgebern mit einem neuen Selbstbewusstsein gegenüber und kämpfen noch entschlossener für ihre Forderungen als in den Jahren zuvor.

Das Streikrecht, das im Grundgesetz verankert ist, muss laut ver.di mit allen Mitteln verteidigt werden. Streiks sind das einzige Mittel der Gewerkschaften, ökonomischen Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Wer das Streikrecht einschränken will, legt die Axt an die soziale Marktwirtschaft, so der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

ver.di lehnt die Pläne von Bundesfinanzminister Christian Lindner, 20 Milliarden Euro unter anderem im Sozialetat einsparen zu wollen, entschieden ab. Die soziale Absicherung beinhaltet elementare Leistungen unseres Sozialstaates, auf die die Menschen nicht verzichten können. Statt zu sparen, müssen tragfähige und nachhaltige Lösungen gefunden werden. Dazu zählen die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung hin zu einer solidarischen Pflegegarantie, die Bereitstellung weiterer Bundeszuschüsse zur Deckung des Bedarfs der gesetzlichen Krankenversicherung und die Entwicklung einer solidarischen und nachhaltig ausfinanzierten Bürgerversicherung.

Zudem fordert ver.di Lindner und die FDP auf, ihren hinhaltenden Widerstand gegen die Einführung einer Kindergrundsicherung zur Unterstützung finanzschwacher Familien mit Kindern endlich aufzugeben. Die Kindergrundsicherung ist eines der zentralen sozialpolitischen Projekte der Ampelkoalition und darf nicht am Widerstand der FDP scheitern.

Buntes Frühlingsfest im Erlebniszoo Hannover: Meyers Markttage mit Blumenworkshop, Kaffeerösterei und einem Toten im Zoo

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Magd Martha (r.) begrüßt Krimi-Autorin Susanne Fletemeyer (l.) im Stall Bröckel

Am heutigen Vormittag (30. April) bildeten sich lange Warteschlangen vor dem Eingang des hannoverschen Zoos. Nicht nur das Bilderbuchwetter lockte ganze Familien an. In der Themenwelt Meyers Hof wartete zudem der zweite Tag von einem kleinen Frühlingsfest auf die Besucher. Das letzte Wochenende stand hier ganz im Zeichen von „Meyers Markttagen“.

An vielen Ständen konnten regionale Produkte erstanden werden. Das große Stück Apfelkuchen etwa schmeckte sagenhaft gut. Dazu konnte, wer wollte, einen Becher Kaffee aus der Hannöverschen Kaffeerösterei genießen. Wer sich genauer über das Rösten der kleinen Bohnen informieren wollte, hatte dazu ebenso Gelegenheit wie zum Binden eines Blumenkranzes bei einem Blumenworkshop. Musikalisch begleiteten die Marshmallows und ein Drehorgelspieler das Programm.

Wer lieber auf Gänsehaut stand, kam ebenfalls auf seine Kosten. Denn einen Toten im Zoo gab es auch. Natürlich nur auf dem Papier. Die Krimiautorin Susanne Fletemeyer las im Stall Bröckel aus ihrem Buch „Der Tote im Zoo“. Die spannende Geschichte spielt – wie sollte es anders sein – im Erlebniszoo Hannover.

31. Jazz-Pfingstfrühschoppen in Burgdorf

31. Jazz Frühschoppen im Schlosspark Burgdorf am 29.Mai 2023 © Gemeinnütziger Kulturverein JAZZFREUNDE ALTKREIS BURGDORF e.V.
31. Jazz Frühschoppen im Schlosspark Burgdorf am 29.Mai 2023 © Gemeinnütziger Kulturverein JAZZFREUNDE ALTKREIS BURGDORF e.V.

Jazz Open Air im Schlosspark Burgdorf am 29.Mai 2023 von 11 bis 14 Uhr | Eintritt frei

BURGDORF.

Zum 31. Jazzfrühschoppen am Pfingstmontag, von 11-14 Uhr im Schlosspark Burgdorf, Vor dem Hannoverschen Tor 1, hat der Kulturverein Jazzfreunde Burgdorf die renommierte Band Jazz-O-Maniacs eingeladen. 

Die New Orleans Jazzband besteht aus sieben Vollblutmusikern. Schon 1966 wurde die Band gegründet und hat sich dem klassischen Jazz: dem „Hot Jazz“ der 20er und 30er Jahre verschrieben. Die Herren waren schon mehrfach Gast bei uns. Unvergessen ist die Riverboat Shuffle in Hannover 2009.


Der Zuhörer spürt, dass zu den Vorbildern der Bandmitglieder aus dem Golden Age of Jazz vor allem die farbigen Musiker jener Zeit gehören: Größen wie Louis Armstrong, Johnny Dodds, Joe King“ Oliver“, Jelly Roll Morton, Clarence Williams und Sidney Bechet sowie die besten Bands aus New Orleans, von Chicagos South Side und aus Harlem/New York inspirieren die Jazz-O-Maniacs.


Die Jazz-O-Maniacs sind ein musikalisches Erlebnis. Die Musiker spielen eine Mischung aus Originaladaptionen, eigenen Arrangements, so genannten „Head-Arrangements“, Hot-Solo-Passagen und Kollektivimprovisationen. Diese Vielfalt begeistert das Publikum und lässt eine bluesbezogene Musik mit einer Mischung starker rhythmischer und tonaler Ausdrucksmittel wie Vibrato, Growl, WaWaWa-Effekten und Off-Beat-Phrasierungen entstehen.

Markenzeichen der Jazz-O-Maniacs ist die Synthese aus authentischem heißem Spiel, eigener Kreativität und Interaktion mit dem Publikum. Diese wird – ob Jung oder Alt – von den Musikern und der swingenden Energie ihres Hot Jazz mitgerissen.


Die sieben Musiker der Stammbesetzung haben sich dem heißen Jazz mit Haut und Haaren verschrieben: Michael Däumling (tuba), Owe Hansen (bj), Roland Pilz (tp, voc), Carsten Nehring (tb), Christoph Ditting (as, ts), Andreas Clement (p, voc) und Gunther Andernach (wb).

Für die Organisation des Open Air Events bei freiem Eintritt ist die Veranstaltungsgastronomie Widdel verantwortlich.

Die Jazzfreunde wissen, dass sie sich auf einen vorbildlichen Service und ein gutes Angebot an Speis und Trank verlassen können. Der Verzehr eigener Getränke und Speisen ist auf dem Parkgelände nicht erlaubt.


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Zukunftstag bei der Stadtverwaltung Langenhagen geht bereits in die 10. Runde

Einige Teilnehmende des Zukunftstags 2023 bei der Stadt Langenhagen
Einige der Zukunftstags-Kids bei der Stadt Langenhagen: Jonas, Prutian, Illia, Tim, Bruno und Felix mit Kläranlagen-Leiter Nils Kindt. - Foto: Stadt Langenhagen

Auch 2023 herrschte wieder großer Andrang – 74 Schülerinnen und Schüler schauen hinter die Kulissen

Langenhagen (pm). Die liebgewonnene Tradition hat auch in diesem Jahr einen großen Anklang bei Schülerinnen und Schülern in Langenhagen gefunden. 74 von Ihnen haben an diesem Donnerstag ihr Klassenzimmer gegen den Arbeitsplatz bei der Stadtverwaltung getauscht, um hinter die Kulissen zu schauen.

Alle Kinder wurden erst gemeinsam via Zoom von Bürgermeister Mirko Heuer und Mitgliedern der Personalabteilung begrüßt. Heuer freute sich insbesondere darüber, einige Gesichter schon zum zweiten Mal beim Zukunftstag begrüßen zu können: „Denn es gibt so viele tolle Bereiche bei uns zu entdecken, da kann man ruhig häufiger reinschnuppern. Und außerdem ist es wichtig zu testen, was einem Spaß macht und was nicht, um später im Beruf die richtige Entscheidung zu treffen.“

Anschließend begaben sich die Teilnehmenden zu abgesprochenen Uhrzeiten selbstständig zu den Wunschbereichen, wo dann individuelle Programme der Abteilungen und Bereiche stattfanden.

Auf die Langenhagener Kläranlage zum Beispiel kamen in diesem Jahr insgesamt 15 Kinder zum Schnupperbesuch. Nach der Begrüßung machten sie alle eine ausführliche Führung über das Gelände und lernten die Arbeitsbereiche der Kolleginnen und Kollegen vor Ort kennen. Im Anschluss daran erhielten sie eine Vorstellung zweier Fahrzeuge aus dem Bereich des Kanalbetriebs und der Grabenunterhaltung, bevor sie dann noch den städtischen Betriebshof erkundeten.

Hoch im Kurs in puncto Wunsch-Einsatzbereich stand, wie auch in der Vergangenheit, die Arbeit mit den Kleinsten. Rund 35 Schülerinnen und Schüler sind in den städtischen Kitas und Horten untergebracht und lernen an diesem Tag die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kennen.

Andere Zukunftstags-Plätze wurden in den Bereichen Stadtbibliothek, Sicherheit und Ordnung, Haus der Jugend, Soziales, VHS oder Stadtarchiv vergeben und sogar der Bürgermeister konnte sich in diesem Jahr über einen jungen Besucher freuen, der sich seinen Arbeitsalltag ganz genau anschaute. 

Jan Hendrik Kobs aus der Personalabteilung freut sich sehr über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler: „Es ist eine tolle Rückmeldung, dass so viele ihren Zukunftstag bei der Stadt Langenhagen verbringen wollen. Wir hoffen natürlich, die Schülerinnen und Schülern damit bei ihrer zukünftigen Berufswahl unterstützen zu können.“

Kriminalitätsprävention an Einkaufsmärkten in Langenhagen

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Die Polizeioberkommissarinnen Gaschler (re.) und Latzel informieren zu aktuellen Themen - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

Kontaktbeamtinnen am kommenden Dienstag wieder mit Infomobil unterwegs

Langenhagen (pm/red). Die Kontaktbeamtinnen des PK Langenhagen sind am 02.05.23 wieder mit dem Präventionsbus unterwegs. Neben einer schwerpunktmäßigen Beratung zum Thema Taschendiebstahl soll auch eine Aufklärung über die „Falschen Polizeibeamten“ erfolgen, welche derzeit wieder verstärkt ihr Unwesen treiben. Gerne können zudem weitere Fragen gestellt werden, zu einigen Themen werden vor Ort auch Informations-Broschüren bereitgehalten.

Neben der geplanten schwerpunktmäßigen Beratung zum Thema Taschendiebstahl freuen sich die Beamtinnen über nette Gespräche.

Wieder eine gute Gelegenheit einmal die Fragen zu stellen, für die man nicht extra die Wache in der Ostpassage aufsuchen würde.

Folgende Termine/Orte sind am Dienstag, 02. Mai 2023 geplant:

  • Lidl Markt – Straßburger Platz – 10.00 bis 11.00 Uhr
  • Aldi Markt – Am Pferdemarkt – 11.15 bis 12.15 Uhr

Kleinkunst als Jubiläumsprogramm:  Südstädter Komöd‘chen lädt zum neuen Programm „Von der Freude am (Un-)sinn“ ein.

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Im Freizeitheim Döhren laufen die Proben zum neuen Programm

Regisseurin Gabriele Dragon ist unerbittlich. „Wenn ich sage, Ihr kommt gleichzeitig von links und rechts auf die Bühne, dann macht das auch! Noch einmal!“ kommandiert sie, die Schauspieler ziehen sich zurück und dann klappt schließlich auch alles. Im Freizeitheim Döhren laufen die Proben für die neue Inszenierung des Südstädter Komöd‘chens. „Von der Freude am (Un-)sinn“ heißt das Projekt, mit dem die Amateurbühne ihr 25jährige Bühnenjubiläum feiern will.

„Im neuen Kleinkunstprogramm wird es Literaten geben, die bis zu den 40er-Jahren geboren wurden bzw. darüber hinauswirkten. Wenn wir Gedichte und Anekdoten u. a. von Joachim Ringelnatz, James Krüss und sogar Heinz Erhardt rezitieren, wird das Publikum an diesem literarischen Mix sicherlich seine Freude haben“, schreiben die Theaterleute dazu in einer Pressemitteilung. Aufgelockert wird das Ganze mit Highlights aus sehr erfolgreichen Spielszenen von früher inszenierten Programmen. Auch hier begegnen sich Menschen, die entweder aneinander vorbeireden oder durch Situationskomik völlig thematisch daneben liegen. Das Jubiläumsprogramm „Von der Freude am (Un-)sinn“ wird daneben bereichert mit Livemusik aus diesen vier Jahrzehnten.

Premiere ist am Sonnabend, den 13. Mai, um 16 Uhr im Saal des Freizeitheims Döhren.   Weitere Aufführungen sind für Sonntag, den 14. Mai und am darauffolgenden Wochenende, dem 19. bis 21. Mai, angekündigt. Auch hier hebt sich der Vorhang Der Vorhang hebt sich noch drei Mal am Wochenende des 19., 20. und 21. Mai, am Sonnabend und Sonntag jeweils um 16 Uhr, am Freitag allerdings erst um 19:30 Uhr.

Wer zu zweit kommt, zahlt für die Eintrittskarte zusammen 15 Euro, eine Einzelkarte kostest 8 Euro. Mit dem Hannover-Aktivpass gibt es Ermäßigung.

Karten sind bei Suat Kay Schreibwaren, Hildesheimer Straße 268 erhältlich oder unter der Mailadresse: vorverkauf@suedstaedter-komödchen.de oder unter Tel.: 05 11 – 80 86 21 von 13:00 h bis 18:h (ansonsten Anrufbeantworter). Es geht neuerdings auch über die Online -Plattform YesTicket h: https://www.yesticket.org/events/de/theater-suedstaedter-komoedchen-e-v

Deutsche Rapid Surf Meisterschaften auf der Leinewelle

4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft  auf der enercity Leinewelle am 29. und 30. April 2023 © Ulrich Stamm
4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft  auf der enercity Leinewelle am 29. und 30. April 2023 © Ulrich Stamm

enercity Leinewelle ist Austragungsort der 4.Deutschen Rapid Surf Meisterschaften am 29. und 30. April 2023

HANNOVER.

Die 4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft findet am Eröffnungswochenende der enercity Leinewelle statt und lockt bis zu 10.000 Besucher sowie die besten Surfer Deutschlands an.

4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft  auf der enercity Leinewelle  am 29. und 30. April 2023 © Ulrich Stamm
4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft  auf der enercity Leinewelle am 29. und 30. April 2023 © Ulrich Stamm

Am Samstag, den 29.04.2023, ist die Meisterschaft um 10:00 Uhr gestartet und bietet ein moderiertes Bühnenprogramm und diverse Programmpunkte bis 18:00 Uhr.

4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft  auf der enercity Leinewelle  am 29. und 30. April 2023 © Ulrich Stamm
4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft  auf der enercity Leinewelle am 29. und 30. April 2023 © Ulrich Stamm

Am Sonntag, den 30.04.2023 geht es ab 10:00 Uhr weiter, mit der Fortführung der Meisterschaft und der Siegerehrung auf der Bühne sowie einem anschließenden „Dreamwave Best Trick“ Contest auf der enercity Leinewelle bis 18:00 Uhr.

4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft  auf der enercity Leinewelle  am 29. und 30. April 2023 © Ulrich Stamm
4. Deutsche Rapid Surf Meisterschaft  auf der enercity Leinewelle am 29. und 30. April 2023 © Ulrich Stamm

Auch am Montag, den 01.05.2023 gibt es von 10:00-18:00 Uhr Programm, unter anderem ein „First come, first Surf“ und diverse weitere Programmpunkte.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Versuchter Totschlag in Hannover: Männer attackiert und lebensgefährlich verletzt

Polizistin telefoniert im Polizeifahrzeug - Symbolfoto für einen Polizeieinsatz
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe © Ulrich Stamm

Die Polizei Hannover bittet um Hinweise und sucht Zeugen!

HANNOVER.

Am späten Freitagabend, dem 28.04.2023, kam es zu einem brutalen Angriff auf zwei Männer in einem Mehrfamilienhaus in Groß Buchholz, Hannover. Vier bislang unbekannte Täter hatten die beiden Männer in das Gebäude gelockt und attackierten sie mit einem Schlagstock und einem Messer. Dabei erlitt der 39-jährige Mann lebensgefährliche Stichverletzungen, während sein 20-jähriger Begleiter leicht verletzt wurde. Die Männer konnten schließlich fliehen und einen Notruf absetzen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover hatten sich die beiden Männer zu einem zuvor im Internet vereinbarten Verkauf eines Gegenstands getroffen. Der vermeintliche Verkäufer wartete bereits vor dem Haus und führte sie hinein, wo sie von dem unbekannten Mann und drei weiteren Komplizen angegriffen wurden.

Die Angreifer flüchteten in unbekannte Richtung, als die Polizei eintraf. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags und bittet Zeugen, die Hinweise zu der Auseinandersetzung und/oder verdächtigen Personen geben können, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.


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Kanzler Kompakt: 1. Mai – für welche Werte lohnt es sich heute zu kämpfen?

Kanzler Kompakt © Bundesregierung
Kanzler Kompakt © Bundesregierung

Bundeskanzler Olaf Scholz zum 1.Mai, dem Tag der Arbeit

BERLIN.

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, aber auch der Tag der Gewerkschaften, was wichtig ist für unsere Demokratie, denn Arbeitnehmerrechte – ein Sozialstaat – ergibt sich nicht von selbst. Dafür muss man sich einsetzen und das tun die Gewerkschaften.  

Ich bin deshalb sehr stolz darauf, dass ich als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, als Gewerkschaftsmitglied und als ehemaliger Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmeranwalt am 1. Mai auf einer Kundgebung in Koblenz sprechen kann. 

Wir leben in schwierigen Zeiten. Das muss nicht gesagt werden. Jeder weiß, was die Corona-Pandemie auch für wirtschaftliche und soziale Konsequenzen hatte. Jeder weiß, was der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine für Konsequenzen hat, auch für unsere wirtschaftliche Entwicklung und natürlich für Arbeitsplätze, für Inflation und für Preise. Trotzdem können wir zuversichtlich nach vorne schauen wegen der Dinge, die wir unternommen haben, um Gewerkschaften dabei zu helfen, Tarifabschlüsse zustande zu bringen, in denen auf die plötzlichen Preissteigerungen gut reagiert werden kann. Und das ist geschehen mit vielen sehr weitreichenden und sehr guten Tarifabschlüssen.  

Aber wir können auch zuversichtlich sein, weil wir vor einer Zeit stehen, in der es uns gelingen wird, unsere Wirtschaft nach vorne zu bringen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig ein Land zu sein, das CO2-neutral wirtschaftet. 

Und die Zeit hat noch etwas Besonderes: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Fachkräfte werden gebraucht. Manche sprechen schon vom Arbeiter- oder Arbeiterinnenmangel. Das ist eine Zeit, in der man erneut betonen muss, dass der Respekt vor denjenigen, die arbeiten, im Mittelpunkt jeder Demokratie stehen muss.

Bahnanlagen und Züge – Eine oft unterschätzte Gefahr

Einfahrender Zug am Bahnhof © Ulrich Stamm
Einfahrender Zug am Bahnhof © Ulrich Stamm

Die Bundespolizei informiert über die Gefahren im Gleisbereich

NIEDERSACHSEN.

Personen im Gleis sind für Bahnreisende eine lästige Unterbrechung. Doch wenn die Bundespolizei die Meldung erhält, wird der betroffene Streckenabschnitt in beide Richtungen sofort gesperrt und Suchmaßnahmen eingeleitet, um die in Lebensgefahr schwebenden Personen zu finden. Die Suche kann eine Weile dauern und Reisende müssen Geduld haben. Jeder, der sich im Gleis aufhält, setzt sich jedoch einem großen Risiko aus.

Am Dienstagabend wurde in Osnabrück eine 76-jährige Frau leicht verletzt, als sie unerlaubt Gleise überquerte und von einem Intercity erfasst wurde. Glücklicherweise konnte der Lokführer eine Katastrophe durch eine schnelle Bremsung verhindern. Im Januar kamen jedoch zwei 18-jährige Zwillingsschwestern in Hamburg-Allermöhe ums Leben, als sie sich im Gleis aufhielten und von einem Regionalzug erfasst wurden.

„Leider betreten Menschen immer wieder unbefugt Gleisanlagen“, sagte der Pressesprecher der Bundespolizeidirektion Hannover, Thomas Gerbert. Es sind Personen, die einfach nur eine Abkürzung nehmen wollen oder junge Frauen, die Selfies von sich auf den Gleisen machen. Dabei setzen sie sich in tödliche Gefahr, da moderne Züge sehr leise und mit mindestens 120 km/h unterwegs sind. Elektrisch betriebene Züge sind für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn sie fast auf gleicher Höhe sind.

Die Gefahren, die beim unbefugten Betreten von Gleisanlagen bestehen, werden oft unterschätzt. Züge können auch außerhalb des ausgehängten Fahrplans fahren und Gleise können in beide Richtungen befahren werden, einschließlich im Linksverkehr. Züge haben auch einen langen Bremsweg, der mehr als einen Kilometer betragen kann.

Deshalb sollten Gleise nur an Bahnübergängen oder ausgewiesenen Stellen überquert werden. Gleise eignen sich nicht als Fotostudio, weder für Privatpersonen noch für Personen, die zu Werbezwecken fotografieren. Es entsteht der Eindruck, dass man sich sorglos auf Bahngleisen bewegen kann, was leichtsinnig ist und zu tragischen Unfällen führen kann.

Unbefugtes Betreten von Gleisanlagen ist nach der Eisenbahn- Bau und Betriebsordnung (EBO) eine Ordnungswidrigkeit und kann zu einer Verwarnung oder Geldstrafe in Höhe von 25 Euro führen. Unter Umständen kann es auch als Straftat angesehen werden, wenn ein Zug aufgrund einer Person im Gleis eine Schnellbremsung einleiten muss.

Die Bundespolizei informiert auf Informationsveranstaltungen in Schulen über die Gefahren im Gleisbereich. „Es sind jedoch nicht nur Schülerinnen und Schüler, die Gleise unbefugt betreten. Viele Erwachsene dienen Kindern als schlechtes Vorbild“, sagt Thomas Gerbert aus Erfahrung.

Fazit: Das unbefugte Betreten von Gleisanlagen stellt eine erhebliche Gefahr für Gesundheit und Leben der Person dar.