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Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 15.April 2023

Indizes vom 14.04.2023 © finanzen.net
Indizes vom 14.04.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Die wichtigsten europäischen Börsen haben am Freitag weiter zugelegt. Am Nachmittag nahmen schwächere US-Börsen etwas den Schwung aus den Kursen. Starke Geschäftszahlen von US-Banken stützten, teils überraschend positive US-Konjunkturdaten dämpften andererseits etwas die Hoffnung auf eine baldige Zinspause der US-Notenbank. Zudem forderte Fed-Direktor Christopher Waller eine weitere Verschärfung der US-Geldpolitik, da die Inflation immer noch sehr hoch sei und der Arbeitsmarkt sehr robust.

Am Ende des Tages gewann der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) 0,63 Prozent auf 4390,75 Punkte. Auf Wochensicht steht für das Leitbarometer der Eurozone damit ein Plus von 1,9 Prozent zu Buche. Der französische CAC 40 setzte auch am Freitag seine Rally mit einem weiteren Rekordhoch fort und schloss mit plus 0,52 Prozent auf 7519,61 Punkten. Für den britischen FTSE 100 ging es mit einem Zuwachs von 0,36 Prozent auf 7871,91 Zählern ins Wochenende.

Die starken Zahlen von US-Banken wie JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) und Citigroup beflügelten auch den europäischen Bankensektor, der die Stoxx-600-Branchenübersicht mit einem Plus von drei Prozent anführte. Im EuroStoxx nahmen Bankenwerte die vorderen Plätze ein: Santander und ING (ING Group) gewannen jeweils 3,8 Prozent. Intesa Sanpaolo und BNP Paribas folgten mit ähnlich hohem Zuwachs.

Gute Zahlen von Hermes (Kering) ließen die tags zuvor sehr starken Luxuswerte nochmals steigen. Nach den viel umjubelten Zahlen von Branchenprimus LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton) war der Überraschungseffekt aber nicht mehr ganz so groß. Die wieder anziehende Nachfrage aus China hatte Hermes einen starken Jahresstart beschert. Dabei waren das Bekleidungs- und Accessoires-Segment sowie das Uhren-Geschäft überdurchschnittlich gewachsen. Die Hermes-Aktien zogen um 1,5 Prozent an, auch Kering und LVMH waren nochmals gefragt.

Zu den wenigen negativen Ausnahmen gehörten vor dem Wochenende Philips, die um 3,4 Prozent fielen. Der Kurs reagierte damit auf Kritik der US-Gesundheitsbehörde FDA im Zusammenhang mit dem Tempo des Austausches und der Reparatur zurückgerufener Schlaf- und Beatmungsgeräte. Die Behörde bemängelte, dass die Zahl der bislang an US-Verbraucher ausgelieferten Geräte von der laut Homepage der Niederländer notwendigen Anzahl abweiche.

(Quelle: finanzen.net)


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Heimspiel für Johannes Oerding in Hannover

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Johannes Oerding feiert in ausverkaufter ZAG Arena mit seiner „Plan A Tour 2023“ ein dreistündiges Megakonzert vor 10500 Fans

HANNOVER.

Bühne frei für den Mann mit Hut! Am Freitag, den 14. April 2023, fand in der ZAG Arena in Hannover wieder einmal ein Konzerthighlight der besonderen Art statt.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Johannes Oerding gab vor 10.500 Fans ein dreistündiges Konzert im Rahmen seiner „Plan A Tour 2023“. Die Stimmung in der ausverkauften Halle war von Anfang an ausgelassen und die Fans feierten ihren Star frenetisch.

Angeheizt durch die Berliner Sängerin Elif, waren die Erwartungen nach dem letzten und besten Hallen-Konzert, welches sie, kurz vor Ausbruch der Pandemie in 2020 je gespielt haben (O-Ton Johannes Oerding und Band) als auch die Spannung bei den Fans und den Musikern riesengroß.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Johannes Oerding eröffnete das Konzert mit seinem Song „Kaleidoskop“ und brachte das Publikum sofort zum Tanzen und Mitsingen. Danach folgte der Titelsong seines aktuellen Albums „Plan A“, der den Fans ebenfalls sehr gut gefiel. Mit „Hannover, mein Schatz“ begrüßte der Musiker seine Fans in der niedersächsischen Landeshauptstadt und sorgte für tosenden Applaus.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Das Konzert von Johannes Oerding war geprägt von einer gelungenen Mischung aus seinen größten Hits und einigen neuen weniger bekannten Songs. Die Fans konnten bei Klassikern wie „Kreise“, „Alles brennt“ und „An guten Tagen“ mitsingen und -tanzen und bei ruhigeren Songs wie „Porzellan“ oder „Diese Stadt ist einsam ohne Dich“ die romantische und nachdenkliche Seite von Oerding genießen.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Besonders berührend war das „Eins zu Eins Gespräch“ von Johannes Oerding an seinen Vater gerichtet, das er solo vortrug und das Publikum tief bewegte. Mitten zwischen den Fans in der ZAG Arena sorgte Oerding am Klavier für einen von vielen Gänsehautmomenten des Abends.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

„So schön“ war auch die kleine Gesangseinlage mit der sechsjährigen Elisa, die mit Johannes Oerding wiederholt die Herzen in Hannover berührte und verzauberte.

Die Fans wurden während des Konzerts mit Pyroeffekten und tollen Lichtinszenierungen verwöhnt und die Stimmung in der Halle war einfach grandios. Johannes Oerding steht während des Konzerts immer wieder in Kontakt mit seinem Publikum, schüttelte Hände und umarmte seine Fans.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Insgesamt war das Konzert von Johannes Oerding in Hannover ein voller Erfolg und wird vielen Fans sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Mit seiner „Plan A Tour 2023“ beweist Johannes Oerding einmal mehr, dass er zu den erfolgreichsten und bekanntesten Musikern Deutschlands gehört. Wir freuen uns schon jetzt auf sein nächstes Heimspiel in Hannover!

 

 



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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Freizeitheim Döhren: Fotos von Menschen auf der Bühne des Lebens

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Andreas Maxbauer führte zur Eröffnung in die Fotoausstellung ein, links Fotografin Andrea Friedrichsmeier

Andrea Friedrichsmeier fotografiert Menschen. Auf der Bühne und auf der Straße der Bühne des Lebens. Fast 50 ihrer Werke zeigt sie nun im Foyer des Freizeitheims Döhren. Ach ja, ein – fast menschlich anmutender – Hund ist auf einem Bild ebenfalls zu sehen. „Ach Mensch! Auf der Straße, im Urlaub, auf der Bühne. Und ein Hund“, lautet dann auch der Titel der Bilderschau.

Ein kleiner König auf großer Bühne, ein Heiratsantrag morgens um Sieben vor dem Eiffelturm, der farbenfrohe Karneval in London – das Leben ist voller lustiger, skurriler und zauberhafter Augenblicke. „Ich liebe solche Szenen und fange sie mit der Kamera im Alltag, auf Reisen oder beim Schauspiel ein. Dabei halte ich Menschen in innigen, schönen und oft witzigen Momenten auf sympathische Weise fest“, bekennt sie im Einladungstext zur Vernissage.  Andreas Maxbauer, als Kommunikationsdesigner selbst mit Bildern vertraut, hielt die Laudation für die Hobbyfotografin und erzählte von der Qual der Wahl, aus dem großen Bilderfundus die Aufnahmen für diese Fotoausstellung festzulegen.

Geschätzt rund 50 Gäste, darunter auch einige Protagonisten von den Theaterbildern, kamen heute am frühen Abend (14. April) zur Ausstellungeröffnung und stießen mit der Fotokünstlerin auf den Erfolg der Ausstellung an, die vom Freizeitheim Döhren im Rahmen der Stadtteil-Kulturarbeit organisiert worden ist. Die wirklich sehenswerte Schau, mit eindrucksvollen und humorvollen Bildern (wobei die Bildtitel sehr treffend gewählt wurden) ist bis Ende August 2023 jeweils zu den Öffnungszeiten im Foyer anzuschauen.

Bilanz zum bundesweiten Drehkreuzes auf dem Messebahnhof Laatzen

Messebahnhof Laatzen
Am 10. März 2022 wurden die ersten Vertriebenen auf dem Messebahnhof Laatzen vom Deutschen Roten Kreuz in Empfang genommen © Bernd Günther

Vorerst letzter Sonderzug von Vertriebenen aus der Ukraine über das Drehkreuz im Bahnhof Laatzen

HANNOVER (PM). Behrens: „Das Land Niedersachsen hat den Bund erneut mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Eisenbahndrehkreuzes bei der Erstaufnahme und bundesweiten Weiterverteilung Schutzsuchender maßgeblich unterstützt“

Seit Anfang November 2022 hat das Land Niedersachsen seine Aufnahmequote nach dem Königsteiner Schlüssel für schutzsuchende Ukrainerinnen und Ukrainer erfüllt und leitet seitdem nahezu alle neu am Drehkreuz „Messe/Laatzen“ ankommenden Personen in andere Bundesländer, die ihre Aufnahmequote noch nicht erfüllt haben, weiter. Vor diesem Hintergrund wird das Drehkreuz eingestellt, könnte aber bei Bedarf reaktiviert werden. Hierauf hat sich das Land Niedersachsen mit den zuständigen Stellen des Bundes verständigt. Der letzte Sonderzug wird am morgigen Sonnabend (15. April 2023) am Messebahnhof Laatzen eintreffen.

Die Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, sagt: „Das Drehkreuz hat sich insbesondere in der Zeit, in der wir sehr viele Menschen aus der Ukraine in wenigen Tagen und Wochen aufgenommen haben, sehr bewährt. Es war ein zentraler Ort, an dem die Menschen ankommen und Schutz finden konnten. Das war ein großer Kraftakt! Deshalb möchte ich mich bei allen Beteiligten von Bund und Land, der Region Hannover, den Städten Hannover und Laatzen, dem ASB als Betreiber, sowie den zahllosen Ehrenamtlichen – insbesondere dem deutsch-ukrainischen Freundeskreis – ganz herzlich bedanken. Ohne die sehr gute Zusammenarbeit während der vergangenen 14 Monate wäre der im Wesentlichen reibungslose Betrieb nicht möglich gewesen. Das Land Niedersachsen hat damit den Bund nach den Flüchtlingsbewegungen in 2015/2016 erneut mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Eisenbahndrehkreuzes bei der Erstaufnahme und bundesweiten Weiterverteilung Schutzsuchender maßgeblich unterstützt.“

Das Drehkreuz zur bundesweiten Aufnahme und Verteilung von Vertriebenen aus der Ukraine war nach Ausbruch des Krieges im März 2022 eingerichtet worden. Mit dem in Niedersachsen eingerichteten Verteilungszentrum am Messebahnhof in Laatzen wurden insbesondere Städte und Regionen im Osten Deutschlands, die keine Kapazitäten mehr zur Aufnahme hatten, entlastet. Weitere Drehkreuze bestanden in Berlin und Cottbus. Zuletzt kam alle zwei Tage ein Zug in Laatzen an. Im Durchschnitt wurden in den vergangenen Wochen jeweils circa 150 Personen kurzzeitig in der Messehalle aufgenommen, bevor sie weiterreisten oder verteilt wurden. Die zum Betrieb des Drehkreuzes auf dem Messegelände angemieteten Hallen werden auch nach Einstellung des Betriebes des Drehkreuzes durch die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen vorerst weiter für die Aufnahme schutzsuchender Menschen genutzt.

Der erste Zug mit Vertriebenen aus der Ukraine hatte den Messebahnhof am 10. März 2022 erreicht. Allen Ankommenden wurden warme Verpflegung, eine Übernachtungsmöglichkeit, Kleidung und vor allem medizinische Versorgung angeboten. Die Ukrainerinnen und Ukrainer, die am Drehkreuz in Laatzen ankamen, wurden analog zum Königsteiner Schlüssel zur Verteilung von Asylsuchenden auf die Bundesländer bis zur Erfüllung der Aufnahmequote auf die niedersächsischen Kommunen verteilt.

In den ersten Tagen des Betriebes des Drehkreuzes wurde der höchste Zugang verzeichnet. In der ersten Woche (10. – 16. März 2022) waren insgesamt 6.715 Personen angekommen. Der Tag mit dem höchsten Zugang war der 16. März 2022 mit insgesamt 1.411 Personen. Neben den Zugankünften wurden auch Menschen aus privat organisierten Transporten mit Bussen oder PKWs aufgenommen.

Die Weiterreise der in den Sonderzügen ankommenden Vertriebenen erfolgte anfangs mit Sonderbussen und anderen Zügen des Regelverkehrs. Die Verteilung mittels Bussen wurde aber bereits im Mai 2022 eingestellt, da die Kapazitäten der Regelverkehre der Deutschen Bahn für eine Weiterreise ausreichten.

D-Ticket: Niedersachen sichert Liquidität der Verkehrsunternehmen

D-Ticket auf Smarthone-Symbolfoto © Matthias Falk
D-Ticket auf Smarthone-Symbolfoto © Matthias Falk

Olaf Lies: „Wir müssen gute ÖPNV-Angebote vorhalten“

NIEDERSACHEN/HANNOVER.

Um die Liquidität der niedersächsischen Verkehrsunternehmen im Zuge der Einführung des D-Tickets zu sichern, greift das Verkehrsministerium zu einem Mittel, das sich bereits beim 9-Euro-Ticket im vergangenen Jahr bewährt hat. Niedersachsen zieht die Abschlagszahlungen in Höhe von rund 43 Millionen Euro nach Paragraf 7a (Ausgleichszahlungen für den Ausbildungsverkehr im straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr) des Niedersächsischen Nahverkehrsgesetzes vor. Damit wird sichergestellt, dass die Verkehrsunternehmen finanziell gut ausgestattet sind, denn die Kosten für die Einführung und die Umsetzung des Projekts (etwa durch Marketing- und Vertriebsmaßnahmen und Treibstoff) entstehen bereits im Vorfeld der Einführung des D-Tickets.

Verkehrsminister Olaf Lies: „Das D-Ticket ist eine Revolution, weil es beste Chancen bietet, die Attraktivität des ÖPNV weiter zu erhöhen und Pendlerinnen und Pendler finanziell zu entlasten. Die Einführung ist eine Gemeinschaftsleistung, die aber insbesondere in den Kommunen ein Kraftakt ist. Deshalb übernehmen wir bei der Finanzierung Verantwortung, weil wir möchten, dass dieser entscheidende Baustein der Mobilitätswende ein Erfolg wird.“

Die Liquidität der Unternehmen kann zusätzlich auch durch die Kundinnen und Kunden gesichert werden – nämlich, indem sie das Ticket vor Ort oder über die „FahrPlaner“-App der Niedersachsentarif GmbH und des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen erwerben. Das Land wird ab Montag unter dem Titel „Support your local Öffi“ in den sozialen Medien darauf hinweisen. Die Bildmotive sind im Anhang zu finden.

Lies: „Wir wollen das Mobilitätsverhalten in Niedersachsen grundlegend und nachhaltig ändern. Dafür müssen wir aber auch gute ÖPNV-Angebote vorhalten. Und das gelingt nur, wenn wir unsere Aufgabenträger unterstützen. Deshalb ist es wichtig, dass das Geld in der Region bleibt und die Unternehmen nicht erst später einen Ausgleich über die Bundesmittel erhalten.“ 


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Hannover Nachrichten vom 14.April 2023

Im Maschpark in Hannover © Ulrich Stamm
Im Maschpark in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Delegation aus ukrainischer Solidaritätspartnerstadt Mykolajiw bei HANNOVER MESSE

Stadt hilft bei Vermittlung von Wirtschaftskontakten für Wiederaufbau

Lieferung von weiteren Fahrzeugen und Hilfsmaterial für Sommer geplant

Hannovers ukrainische Partnerstadt* Mykolajiw ist schwer vom russischen Angriffskrieg zerstört worden und hat – trotz des andauernden Krieges –  den Wiederaufbau fest im Blick.

Aus diesem Grund besucht eine Delegation auf Einladung von Oberbürgermeister Belit Onay mit Bürgermeister Oleksandr Syenkevych vom 17. bis zum 20. April Hannover und die HANNOVER MESSE.

Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt Mykolajiw bei der Vermittlung von Wirtschaftskontakten aus u.a. Industrie-, Energie- und Baubranche und bietet Gelegenheit für den fachlichen Austausch im Bereich Innenstadt- bzw. nachhaltige Quartiersentwicklung.

Auf dem Programm steht auch ein Besuch bei der enercity AG zur Information über Wasserversorgungsprojekte. Die Stadt plant zudem einen weiteren Hilfstransport kommunaler Nutzfahrzeuge bis zum Sommer.

Oberbürgermeister Belit Onay betont: „Die HANNOVER MESSE ist eine sehr gute Plattform für Mykolajiw, um mit Blick auf den Wiederaufbau der Stadt Zugang zu relevanten Kontakten und innovativen Lösungen zu erhalten.

Auch wenn in der Ukraine leider immer noch Krieg herrscht, bewundere ich, wie sich Bürgermeister Syenkevych für eine nachhaltige Zukunft seiner Stadt aktiv engagiert, und freue mich, dass Hannover dazu einen Beitrag leisten kann. Hannover zeigt damit einmal mehr, wie Solidarität konkret gelebt wird“.

Bürgermeister Oleksandr Syenkevych sagte im Vorfeld der Reise: „Ich freue mich sehr auf den Besuch unserer Partnerstadt Hannover. Wir haben lange Zeit online kommuniziert, was uns aber nicht daran gehindert hat, wichtige Fragen zum Schutz und zur Versorgung von Mykolajiw zu lösen, insbesondere in Zeiten während Mykolajiw unter massivem Beschuss stand.

Ich hoffe auf einen regen Austausch während meines Aufenthaltes in Hannover.  Vor allem freue ich mich darauf, die Vertreter*innen der Stadtgemeinschaft von Hannover zu treffen, die seit den ersten Tagen des russischen Einmarsches an unserer Seite standen – sowohl mit ihren Gedanken als auch mit ihrer tatkräftigen Unterstützung.

Derzeit arbeiten unsere städtischen Einrichtungen mit Hochdruck am Wiederaufbau der Stadt. So entwickeln wir in Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen einen neuen Masterplan für die Stadt, und wir haben auch begonnen, kommunale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten schrittweise wiederherzustellen“.

Nach der Befreiung von Cherson ist die Lage in Mykolajiw nach Einschätzung von Syenkevych inzwischen viel ruhiger und sicherer geworden. Heute kehrten immer mehr Einwohner*innen in die Stadt zurück. Waren es in den schwierigsten Monaten noch 200.000 Einwohner*innen in Mykolajiw, so seien es heute bereits etwa 350.000.

Die Stadt versorge sie mit allen notwendigen kommunalen Dienstleistungen und ermögliche die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Die größte Herausforderung stelle derzeit die Vorbereitung von Schutzräumen in Bildungseinrichtungen dar, um den Unterricht ab September diesen Jahres wieder aufnehmen zu können.

Bürgermeister Syenkeych wird auf der Hannover Messe am kommenden Montag, 17. April, von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Viola von Cramon-Taubadel, der stellvertretenden Vorsitzenden der Delegation im Parlamentarischen Assoziationsausschuss EU-Ukraine des Europäischen Parlaments begleitet, die ebenfalls die Bedeutung der Initiative der Solidaritätspartnerstädte unterstrich.

„Die von der Bundesregierung ins Leben gerufenen “Solidaritätspartnerschaften mit der Ukraine” sind das ideale Instrument, um auf der lokalen und städtischen Ebene den Menschen in der Ukraine sehr direkt beizustehen. Genau diese Hilfe ist so bedeutend für die vom Leid und russischen Terror geplagten Ukrainer*innen. Für uns in der EU sind diese Solidaritäts-Partnerschaften ein gutes Vorbild, um eine ähnlich niedrigschwellige und unbürokratische Hilfe für alle EU-Mitgliedstaaten im Zuge auszuschreiben.“

Ein gemeinsamer Rundgang wird von der Deutschen Messe AG organisiert. Besucht werden u.a. Unternehmen mit Expertise im Bereich Wasserstoffwirtschaft- und technologie. Mittags wird Bürgermeister Syenkevych auf dem von hannoverimpuls, der gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Landeshauptstadt und Region, organisierten HANNOVER-Stand die aktuelle Situation in Mykolajiw skizzieren und die geplanten Wiederaufbauprojekte der städtischen Infrastruktur präsentieren.

In diesem Rahmen sind hannoversche Unternehmen aus zahlreichen Branchen wie z.B. Automatisierung, Baubranche oder Ver- und Entsorgung eingeladen, mit Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung.

Auf der Agenda der Delegation stehen in der kommenden Woche viele weitere Termine, so auch ein Besuch der enercity AG zur Skizzierung von Wasserversorgungsprojekten. In Mykolajiw ist die Trinkwasserversorgung komplett zerstört worden und die Delegation hat großes Interesse sich über die Technologien in Bezug auf den Aufbau von Versorgungssystemen zu informieren. Der Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover, Thomas Vielhaber, wird im Rahmen des viertägigen Besuchs über die aktuellen Pläne der Innenstadtentwicklung in Hannover informieren und deren geplante Umsetzung auch bei einem Stadtrundgang vor Ort erläutern. Mit Vertreter*innen des Umweltdezernats ist ein Besuch des Stadtteils Kronsberg und des Projektes „KlimaWohl-Quartier Herzkamp“ geplant. Ziel ist es, durch die Präsentationen und den Austausch der Stadt Mykolajiw wichtige Impulse für ihre Infrastrukturprojekte zu geben und auf diese Weise den Wiederaufbau zu unterstützen.

Darüber hinaus ist noch ein Besuch des humanitären Zentrums des Ukrainischen Vereins e.V. in Bornum geplant. Dort wird die Delegation sich über die bisherigen ehrenamtlichen Unterstützungsaktivitäten erkundigen und mit Geflüchteten und ehrenamtlichen Helfer*innen ins persönliche Gespräch kommen.

*Die Solidaritätspartnerschaft Hannovers mit Mykolajiw ist darauf ausgerichtet, gezielte und bedarfsorientierte Hilfe in der südukrainischen Kommune mit ihren 480.000 Einwohner*innen zu leisten. Anders als eine traditionelle Städtepartnerschaft, die auf einem breiten inhaltlichen Themenspektrum aufbaut, ermöglicht die Solidaritätspartnerschaft zunächst praktische Unterstützung in der Notsituation. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert solche Partnerschaften.


Video-Preview: Eurovision Song Contest 2023

Freitag, 21. April, von 17.30 bis 20.30 Uhr in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, 30159 Hannover

Unter dem Motto „United by Music“ findet am 13. Mai im britischen Liverpool der 66. Eurovision Song Contest (ESC) statt. Die mit mehr als 200 Millionen Zuschauer*innen meistgesehene Musiksendung der Welt liefert auch in diesem Jahr wieder reichlich Gesprächsstoff: Wer hat die spannendsten Beiträge? Wer präsentiert die beste Show? Und vor allem: Welche Chancen hat Deutschland?

„Dr. Eurovision“ Irving Wolther präsentiert in einer exklusiven Video-Preview in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (Burgstraße 14) am kommenden Freitag (21. April) von 17.30 bis 20.30 Uhr die 37 Beiträge des diesjährigen Wettbewerbs von A wie Albanien bis Z wie Zypern. Unterhaltsam und kenntnisreich erzählt der ausgewiesene Song-Contest-Experte spannende Hintergründe zu den einzelnen Teilnehmer*innen und ihren Liedern, aber auch zur Veranstaltung in Liverpool, die dieses Jahr in England stellvertretend für den Vorjahressieger Ukraine ausgerichtet wird. Wie beim echten Song Contest werden die Zuschauer*innen vor Ort ihre Favoriten wählen. Das geht dank eines komfortablen Online-Tools ganz einfach per Smartphone.

Der Eintritt ist frei. Die VHS als Veranstalterin bittet jedoch um Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien, beispielsweise an folgende Einrichtungen:

Über weitere Spendenmöglichkeiten informiert auch die Tagesschau auf ihrer Internetpräsenz: https://www.tagesschau.de/spendenkonten/spendenkonten-137.html.

Dr. Irving Benoît Wolther ist Sprach- und Kulturwissenschaftler und verfolgt den Song Contest seit vielen Jahren als Fan, Forscher und Journalist. Seine Begeisterung für die ESC-Veranstaltungen, für die Musik und die vielen Sprachen und Kulturen prägte seinen beruflichen Werdegang. 2006 wurde er dank seiner Dissertation „Kampf der Kulturen – Der Eurovision Song Contest als Mittel national-kultureller Repräsentation“ zu „Dr. Eurovision“. Seither schreibt er für den NDR auf eurovision.de über den größten Musikwettbewerb der Welt.


Ein Mähroboter unterstützt die Pflege des Stadtparks

Die Grünflächenverwaltung der Stadt hat ab Montag (17. April) einen neuen „Mitarbeiter“: Ein Mähroboter im Stadtpark am Hannover Congress Centrum soll die zwei Hektar große Rasenfläche regelmäßig schneiden und damit die Pflege der denkmalgeschützten Grünanlage sicherstellen.

Das Gerät wird ab dem 17. April von montags bis freitags täglich in der Zeit von 6 bis 10 Uhr im Einsatz sein, damit rechtzeitig bis zur Hauptnutzungszeit ab Mittag die Pflegearbeiten beendet sind. Aber auch frühe Besucher*innen des Stadtparks können die beliebte Liege- und Freizeitfläche ohne Einschränkungen nutzen, weil der Roboter mittels Sensoren Hindernisse erkennt und rechtzeitig und zuverlässig umfährt.

Der leistungsfähige Mähroboter ist 124 Zentimeter lang, 108 Zentimeter breit, 44 Zentimeter hoch und wiegt 72 Kilogramm. Die Kosten für die Anschaffung belaufen sich auf rund 30.000 Euro. Die Maschine verfügt über sehr kleine freischwingende Messer, die sich unter dem Mähdeck befinden. Eine breite Schutzzone zwischen der Außenkante des Mähdecks und den Messern sorgt zusätzlich für Sicherheit während des Betriebs. Darüber hinaus können die Stadtparkmitarbeiter*innen im Zweifelsfall jederzeit in den Betrieb des Gerätes eingreifen.

Bisher erfolgte die Rasenmahd im Stadtpark einmal in der Woche mit einem Aufsitzmäher. Mit dem neuen Roboter reduziert sich der zeitliche Personalaufwand für das Mähen auf rund ein Drittel und kann die Verwaltung bei der Stadtparkpflege personelle Engpässe kompensieren. Randbereiche und abgelegene Einzelflächen werden weiterhin per Hand gemäht. Die eingebaute Satellitentechnik (GPS) sorgt für eine zusätzliche Diebstahlsicherung.


24.April: Stadtbäume in Zeiten des Klimawandels: Vortragsabend in der VHS

„Stadtbäume, die Klimakühler – wichtiger denn je“ heißt eine Vortragsveranstaltung der Landeshauptstadt Hannover am 24. April. Hendrika von Waveren berichtet über Hitzeinseln in Großstädten und über das Modell „TreeChecker“, das sie für das Schulbiologiezentrum entwickelt hat. Das ist ein sogenanntes „bürgerwissenschaftliches“ Projekt („Citizen Science“), das Einwohner*innen einlädt, den Gesundheitszustand ihrer Stadtbäume einzuschätzen. In einem zweiten Vortrag referiert Manuel Kornmayer, Bereichsleiter Grünflächen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, unter dem Titel „Hannovers Stadtbäume“ zu deren geschichtlicher Entwicklung und wie Bepflanzung und Pflege an den Klimawandel angepasst werden.

Die Veranstaltung in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule (VHS), Burgstr. 14, beginnt um 18 Uhr und kann sowohl vor Ort besucht als auch online verfolgt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter (05 11) 1 68 – 3 62 50 oder per E-Mail unter gesundleben.vhs@hannover-stadt.de. Bei Teilnahme vor Ort in der VHS wäre eine Anmeldung für die Planung wünschenswert.

Die Veranstaltung am Vortag des „Internationalen Tag des Baumes“ findet in Kooperation des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün mit der VHS statt. Weitere Informationen bietet das Internet unter www.hannover.de/tag-des-baumes-lhh.


Brückenneubau über den Landwehrgraben in der Eilenriede

Der städtische Forstbetrieb saniert ab kommendem Montag (17. April) eine Holzbrücke über den Landwehrgraben im Stadtteil Waldheim. Die Brücke verbindet einen Radweg in der Eilenriede mit dem Lenzbergweg. Sie ist bis voraussichtlich kommenden Freitag (21. April) gesperrt. Eine Umleitung wird rechtzeitig eingerichtet und ausgeschildert. Im Bereich der Brücke am Lenzbergweg ist mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen.


Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt öffentlich

Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt am kommenden Mittwoch (19. April) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung. Die vollständige Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.


Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (20. April) findet um 17 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperaton (Internationaler Ausschuss) statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


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Laatzen: Verkehrsinfo der ÜSTRA

Ersatzverkehr durch Busse © ÜSTRA
Ersatzverkehr durch Busse © ÜSTRA

Stadtbahnlinie 1: Ersatzverkehr mit Bussen am Montagabend in Laatzen

LAATZEN.

Am Montagabend, 17. April 2023, muss der Stadtbahnverkehr auf der Linie 1 ab circa 22 Uhr bis zum Betriebsschluss zwischen der Haltestelle „Laatzen/Eichstraße“ und dem Endpunkt „Laatzen“ unterbrochen werden. In diesem Zeitraum wird für diesen Streckenabschnitt ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Bahnen der Linie 1 mit dem Ziel „Sarstedt“ werden umgeleitet.

Ablauf des Ersatzverkehrs

Während der Sperrpause fahren die Ersatzbusse zwischen der Haltestelle „Laatzen/Eichstraße“ und dem Endpunkt „Laatzen“. Der Umstieg zwischen den Stadtbahnen und Ersatzbussen erfolgt an der Haltestelle „Laatzen/Eichstraße“. Alle betroffenen Haltestellen werden in der Nähe der regulären Stadtbahnhaltestellen bedient. 

Umleitung der Stadtbahnlinie 1 mit dem Fahrtziel „Sarstedt“

Alle Stadtbahnen der Linie 1, die bis zum Endpunkt „Sarstedt“ fahren, werden umgeleitet und fahren im Bereich Grasdorf die Strecke der Stadtbahnlinie 2. Alle Haltestellen der Linie 2, die auf dem Fahrtweg liegen, werden mitbedient.  Die Stadtbahnlinie 2 ist von der Sperrpause nicht betroffen und fährt die reguläre Strecke zwischen „Rethen“ und „Alte Heide“.

Grund für die Sperrpause: Abschluss der Reparaturarbeiten nach Bombensprengung

Die abendliche Sperrpause ist notwendig, da die Reparaturarbeiten an den Gleisanlagen nach der Bombensprengung auf der Erich-Panitz-Straße vom 5. März, die zu erheblichen Schäden an Gleis und Oberleitung geführt hatten, abgeschlossen werden. 

Aktuelle Infos auf uestra.de und in der GVH App

Die ÜSTRA bittet alle Fahrgäste mehr Fahrzeit einzuplanen. Es wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt auf uestra.de oder in der GVH App über kurzfristige Verkehrseinschränkungen zu informieren. Zudem werden die Fahrgäste mit Aushängen und Ansagen auf den betroffenen Streckenabschnitten über die Ersatzverkehre informiert.


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Volkswagen Nutzfahrzeuge baut neue Akademie auf dem Werksgelände in Stöcken

Zwei Auszubildende von VWN bei der Inspektion am ID. Buzz. © VWN
Zwei Auszubildende von VWN bei der Inspektion am ID. Buzz. © VWN

Neues Ausbildungszentrum in unmittelbarer Nähe zur Fabrik | Klares Bekenntnis zum Standort Hannover | Moderne Ausbildung gehört zum Selbstverständnis von VWN

HANNOVER.

Vorstand und Betriebsrat von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) haben entschieden, die Ausbildung in Hannover an einem Standort zu bündeln. Dafür werden auf dem Werksgelände in Hannover-Stöcken mehrere Sektoren im so genannten Südrandbau umgebaut. So entsteht in unmittelbarer Nähe zur Fabrik ein zukunftsweisendes und modernes Akademie-Gebäude für eine starke Ausbildung.

Mit der Neugestaltung der Akademie mitten im Werk Stöcken soll auch die Bindung der Auszubildenden an die Fabrik bereits während der Ausbildungsphase gestärkt werden. Für die Ausbildung werden dafür zusätzliche Flächen auf dem Gelände genutzt, die sich aus einer anderen Büronutzung ergeben. Somit lässt sich jetzt eine werksinternen Lösung realisieren, wie sie in der Vor-Corona-Zeit noch nicht denkbar war.

Auszubildende in einer virtuellen Trainingsumgebung mit VR-Brille und Controller. © VWN
Auszubildende in einer virtuellen Trainingsumgebung mit VR-Brille und Controller. © VWN

Dazu Astrid Fontaine, im Markenvorstand verantwortlich für Personal und Transformation: „Ich freue mich sehr, dass es uns jetzt möglich wird, die Akademie direkt im Werk neu zu gestalten. So entsteht eine moderne und innovative Ausbildungsstätte genau an dem Ort, an dem auch unsere Fahrzeuge produziert werden. Die Ausbildung junger Menschen in einem modernen und zukunftsfähigen Umfeld gehört zum Auftrag und Selbstverständnis unseres Unternehmens. Genauso wie der Anspruch, das lebenslange Lernen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Beides sind wichtige Bestandteile der mit dem Sozialpartner von VWN geschlossenen Standortvereinbarung für Hannover.“

Nach einer früheren Planung war als eine Standortvariante für einen möglichen Neubau die Science Area 30X (der frühere Wissenschafts- und Technologiepark Hannover) in Marienwerder vorgesehen. Die Rahmenbedingungen für einen solchen Neubau haben sich während der bisherigen Planungsphase allerdings grundlegend verändert. Unternehmensleitung und Betriebsrat von VWN geben mit den heutigen Möglichkeiten auf dem Werksgelände daher jetzt der internen Lösung den Vorrang.

„Wir bedauern die Entscheidung, die Akademie nicht in der Science Area 30X zu errichten, können sie aber angesichts der neuen Möglichkeiten im Werk nachvollziehen“, sagt Anja Ritschel, die Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Stadt Hannover, die zugleich betont: „Es ist gut, dass bei VWN ein starkes und modernes Ausbildungszentrum entsteht. Das ist ein zukunftsgerichtetes Signal und ein klares Bekenntnis zum Standort Hannover.“ Die nun wieder frei werdende Fläche sei bei grundsätzlicher Gewerbeflächenknappheit in der Landeshauptstadt aber auch ein unfreiwilliger ‚Glücksfall‘, erläutert Ritschel weiter: „So verfügen wir für Anfragen aus dem High-Tech-Bereich, die sich in der Science Area 30X ansiedeln möchten, wieder über ein breiteres Angebot.“

Auszubildender beim Einscannen eines Werkstücks mit dem 3D-Scanner. © VWN
Auszubildender beim Einscannen eines Werkstücks mit dem 3D-Scanner. © VWN

Heute ist die Ausbildung bei VWN auf mehrere Sektoren über das Werksgelände in Hannover-Stöcken verteilt, dazu kommt ein Außenstandort in Langenhagen. Die neue Akademie wird sich gebündelt im Südrandbau des Werks in den Sektoren 4, 5, 6 und angrenzenden Flächen befinden. Die Umbaumaßnamen starten 2024. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 geplant.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Ministerpräsident Weil zur Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke

Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil im Interview
Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil im Interview © Ulrich Stamm

Statement aus der Niedersächsischen Staatskanzlei

HANNOVER.

Ministerpräsident Stephan Weil äusserte sich am Freitag (14.April 2023) zur endgültigen Abschaltung der letzten Kernkraftwerke in Deutschland wie folgt:

„Am 15. April 2023 gehen deutschlandweit die letzten drei Atomkraftwerke endgültig vom Netz, darunter auch das AKW Emsland in Lingen. Ein historischer Tag für unser Land. Damit ziehen wir einen Schlussstrich unter den über Jahrzehnte währenden Konflikt um die Nutzung der Kernenergie.

Gerade auch vor dem Hintergrund der Atommülltransporte in das Zwischenlager Gorleben und der radioaktiven Abfälle im maroden Asse-Bergwerk, sind wir uns in Niedersachsen des gesellschaftlichen Konfliktpotentials, aber auch besonders der Risiken und Gefahren der Atomenergienutzung besonders bewusst.  

Die Kernenergie ist eben nicht „sauber“, sondern hinterlässt vielen Generationen einen hochgefährlichen strahlenden Abfall für Mensch und Umwelt. Und auch nach dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke bleiben große Herausforderungen: der sichere Rückbau und die fachgerechte Entsorgung der Kraftwerksbauten, die Zwischenlagerung der Brennstäbe sowie die Auswahl eines Endlagers für die hochradioaktiven Abfälle.

Mein herzlicher Dank gilt den Beschäftigten des AKW in Lingen, die viele Jahre für einen sicheren Betrieb des Kernkraftwerks gesorgt haben.

Das Ende für die Atomkraft ist zugleich der endgültige Neustart für die Energiewende: alle Beteiligten können jetzt voll und ganz den Schalter umlegen und sich auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Nutzung grüner Wasserstofftechnologie konzentrieren.

Niedersachsen, das Energieland Nr. 1, wird bei der sicheren, sauberen und verlässlichen Energieversorgung weiterhin eine zentrale Rolle spielen – mit dem beschleunigten Ausbau von Windkraft an Land und auf See, der Solarenergienutzung und der Wasserstoffwirtschaft machen wir unser Land zukunftsfest und tragen dazu bei, dass wir den Klima- und Umweltschutz voranbringen. Niedersachen wird so zum Motor der Energiewende für ganz Deutschland.“


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 14.April 2023

Indizes vom 13.04.2023
Indizes vom 13.04.2023

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Hohe Kursgewinne in der Luxusgüterbranche haben an den wichtigsten europäischen Börsen am Donnerstag für gute Laune gesorgt. Ausschlaggebend war ein starker Jahresstart des französischen Konzerns LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton). Am Nachmittag stützte die Erholung am US-Aktienmarkt die Kurse, sodass der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) quasi auf Tageshoch mit plus 0,67 Prozent auf 4363,24 Punkten schloss.

Der französische CAC 40 stieg erneut auf ein Rekordhoch, um nur wenige Punkte darunter mit plus 1,13 Prozent bei 7480,83 Zählern aus dem Handel zu gehen. Die LVMH-Aktien setzten sich in beiden Indizes an die Spitze mit einem Kurszuwachs von 5,7 Prozent und trieben sie damit an. Der britische FTSE 100 legte nur um 0,24 Prozent auf 7843,38 Punkte zu.

LVMH erreichten mit 884,50 Euro erneut ein Rekordhoch und kosteten zum Börsenschluss 883,90 Euro. Die Marktkapitalisierung beläuft sich damit auf gut 441 Milliarden Euro – damit ist LVMH das mit Abstand wertvollste Unternehmen im Leitindex der Eurozone. Gute Geschäfte mit Leder und Mode hatten dem Branchenprimus einen glänzenden Jahresstart beschert, der nun der gesamten Branche Rückenwind verlieh. So waren Hermes (Hermès (Hermes International)), L’Oreal (LOréal), Kering und EssilorLuxottica hinter LVMH die Favoriten im EuroStoxx und Cac 40 mit Kursaufschlägen von teils mehr als drei Prozent.

Auch in der Schweiz wurde mit Richemont die Gewinnerliste von einem Luxusgüterwert angeführt. Richemont schlossen 4,4 Prozent fester. Givaudan verloren indes nach gutem Start 0,7 Prozent. Der Duftstoffhersteller erzielte im ersten Quartal wegen ungünstiger Wechselkurse und einem schwachen Nordamerika-Geschäft weniger Umsatz.

Eine Anhebung der Jahresprognose befeuerte die Rekordjagd der Papiere von Novo Nordisk. In Kopenhagen stiegen die Titel des Insulinherstellers in der Spitze um 4,4 Prozent. Am Ende blieb ein Plus von 1,1 Prozent.

In London waren die Anteile des Luxusmodeherstellers Burberry mit plus 2,5 Prozent unter den Favoriten im Leitbarometer „Footsie“. Im weiter gefassten FTSE 250 sprangen Network International Holdings (Network International) nach einem vorläufigen Übernahmeangebot einer von CVC Capital Partners unterstützten Investorengruppe für den Anbieter von Zahlungslösungen um gut 23 Prozent hoch.

Am Ende im EuroStoxx standen Enel mit minus 3,9 Prozent. Marktteilnehmer reagierten damit auf den Vorschlag der italienischen Regierung, Flavio Cattaneo zum neuen Chef des Versorgers zu ernennen. Die Analysten der kanadischen Bank RBC stellten dessen Fähigkeiten zwar nicht in Frage. Allerdings gebe es Zweifel hinsichtlich der Unternehmensstrategie. So könnte es zu einer stärkeren Konzentration auf den italienischen Heimatmarkt kommen. Auch das Tempo der Umstellung auf Erneuerbare Energien könnte sich ändern.

(Quelle:finanzen.net)


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