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Dienstag, August 25, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 12.März 2023

Polizeikräfte bei einer Strassensperrung
Polizei Nachrichten aus Hildesheim © Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Verkehrskontrolle fördert gleich mehrere Straftaten zu Tage

 Dass er eine rote Ampel missachtete, wurde einem Hildesheimer Verkehrsteilnehmer zum Verhängnis. Die folgende Kontrolle führte zu mehreren Anzeigen.

Am späten Samstagabend konnte eine zivile Streifenwagenbesatzung beobachten, wie ein junger Mann auf einem sogenannten E-Scooter aus der Kardinal-Bertram-Straße auf die Kaiserstraße fuhr. Hierbei achtete er allerdings nicht auf das Rotlicht der Ampelanlage, was für ihn eine Kontrolle durch die eingesetzten Beamten nach sich zog.

Allerdings wollte sich der 18-jährige mit Wohnsitz in Hildesheim durchaus nicht kontrollieren lassen. Stattdessen versuchte er zunächst auf seinem Elektrokleinstfahrzeug zu fliehen. Nachdem er eingeholt wurde, mussten die eingesetzten Beamten seinen Schlägen und Tritten ausweichen, was ihnen gelang.

Im Rahmen der schließlich durchgesetzten Kontrolle konnte festgestellt werden, dass der jungen Mann deutlich alkoholisiert war, Tabakwaren ohne Steuersiegel, Hanfsamen und zwei nicht zugelassene Pfeffersprays mit sich führte.

Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Verfahren gegen ihn werden wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr, dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, sowie dem Verstoß gegen die Abgabenordnung und das Tabaksteuergesetz geführt. Des Weiteren ist eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffengesetz anhängig. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Polizeidienstgebäude entlassen.


Sachbeschädigung an Pkw

In der Zeit von Freitag 14:00 Uhr bis zum Samstag 11:00 Uhr wurde ein geparkter PKW VW Golf in Holle, Bindersche Straße, von einem unbekannten Täter beschädigt. Dabei nutzte der Täter einen spitzen Gegenstand und zerkratzte die linke Fahrzeugseite des abgestellten Pkw. Der Sachschaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Salzdetfurth (Tel.: 05063-9010) in Verbindung zu setzen.


Unfallflucht in Bönnien

In der Zeit von Freitag 19:00 Uhr bis zum Samstag 09:00 Uhr kam es in Bönnien, Sufeld-Ring, zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher sich unerlaubt vom Unfallort entfernt hat. Durch einen unbekannten Verursacher wurde dabei ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellter Pkw Citroen Berlingo beschädigt. An diesem Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 1.000 Euro. Der unbekannte Verursacher ist verm. auf der winterglatten Fahrbahn ins Rutschen gekommen und dann mit dem o. g. geparkten Pkw zusammengestoßen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Salzdetfurth (Tel.: 05063-9010) in Verbindung zu setzen.


Geschwindigkeitsüberwachung auf dem Zubringer der BAB 7 (B 243A)

Am gestrigen Nachmittag wurde von Beamten des PK Bad Salzdetfurth die Geschwindigkeit auf dem Zubringer der BAB 7, der Bundesstraße 243A überwacht. Zwischen 15:30 und 16:30 Uhr wurden dabei 10 Verkehrsteilnehmer gestoppt, die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen waren. Trauriger Spitzenreiter war dabei ein Bockenemer der mit seinem PKW die B 243A statt mit den erlaubten 70 km/h mit vorwerfbaren 122 km/h befahren hat. Neben einem Fahrverbot von 1 Monat erwartet den Mann nun auch ein Bußgeld von mindestens 480 Euro. Die Polizei in Bad Salzdetfurth wird auch zukünftig die Geschwindigkeit in diesem Bereich überwachen.


Einbrecher durch Eigentümer gestört – Zeugen gesucht 

Am 11.03.2023, gegen 23:30 Uhr, kam es in der Straße Hinterm Thie zu einem versuchten Einbruchdiebstahl in ein dortiges Wohnhaus. Die Bewohner wurden durch laute Geräusche im Haus aufmerksam. Bei der Nachschau stellten sie fest, dass die unbekannten Täter bereits drei Türen auf der rückwärtigen Seite des Hauses zum überdachten Vorflur und zum Wintergarten aufgehebelt hatten und bis ins Wohnzimmer des Hauses vorgedrungen waren. Gestört durch die Geschädigten flüchteten die Täter letztlich ohne Beute. An drei Türen entstand ein Sachschaden im hohen dreistelligen Bereich. Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Bad Salzdetfurth unter der Tel.-Nr.: 05063 / 901-0 in Verbindung zu setzen.


Autofahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Einfluss von Betäubungsmitteln gestoppt

In den Abendstunden des 11.03.2023 kontrollierten Einsatzkräfte der Polizei Alfeld einen Autofahrer in Duingen. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass der 29-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Im weiteren Verlauf erhärtete sich zudem der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Durch einen Arzt wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss gefertigt.


Harsum – Einbruch in Einfamilienhaus

Unbekannte drangen am 11.03.23, zwischen 14.40 Uhr und 22:40 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Königsberger Straße ein. Hierzu nutzten sie ein auf kipp stehendes Kellerfenster aus, um in das Haus zu gelangen. Im Haus durchsuchten sie mehrere Räume, bevor sie über die Terrassentür unerkannt flüchteten. Bei dem Diebesgut handelt es sich um Bargeld und Goldschmuck. Der Schaden wird derzeit auf insgesamt 15100,- Euro geschätzt. Zeugen, die verdächtigen Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, die Polizei Sarstedt zu kontaktieren. Tel.: 05066/9850.

tfn spielt wieder in Langenhagen

theater für niedersachsen - Der Drache
theater für niedersachsen - Der Drache - © Falk von Traubenberg

theater für niedersachsen(tfn) bald wieder im Theatersaal Langenhagen

Veranstaltungshinweis

Hildesheim/Langenhagen (pm). Mit zwei Schauspielabenden kehrt das theater für niedersachsen wieder in den Theatersaal Langenhagen zurück, nachdem dieser durch einen Wasserschaden im Herbst 2021 unbespielbar wurde. Am Mittwoch, 12. April, zeigt das tfn die Märchenparabel „Der Drache“, am Mittwoch, 21. Juni, steht der Shakespeare-Klassiker „Hamlet“ auf dem Programm. Beide Vorstellungen beginnen um 20 Uhr, bereits um 19.30 Uhr gibt es jeweils eine Einführung zum Stück.

„Der Drache“ von Jewgeni Schwarz ist eine poetische, zauberhafte und zugleich erschreckend komische Parabel auf Schreckensherrschaften und das Leben in Diktaturen. 1943 verfasst, hat sie inzwischen eine verstörende Aktualität bekommen. Zur Handlung: Seit 400 Jahren beherrscht ein tyrannischer Drache die Stadt und fordert jedes Jahr das Leben einer Jungfrau. Bis der Drachentöter Lanzelot auftaucht und die Menschen befreien will. Diese allerdings haben daran gar kein Interesse. Ganz nach dem Motto „Wo du’s warm und weich hast, tust du am klügsten, wenn du vor dich hindöst, schweigst und nicht nachdenkst über die unangenehme Zukunft“, haben sie sich mit ihrem Leben arrangiert. Der Schauspielabend für alle ab 12 Jahren ist in einer Inszenierung von Kathrin Mayr zu erleben.

Shakespeares berühmtestes Stück „Hamlet“ ist Familientragödie, Politthriller und Psychodrama zugleich. Die Geschichte rund um den Prinzen Hamlet, der, getrieben von Trauer, Wut und Rachedurst wegen des feigen Mordes an seinem Vater alle ins Unglück stürzt – nicht zuletzt seine geliebte Ophelia und sich selbst –, verspricht pure Emotionen und philosophische Tiefe. Regisseurin Ayla Yeginer holt den Klassiker in die Gegenwart: In einer Talkshow trifft die königliche Familie aufeinander und verhandelt ihre Probleme vor laufender Kamera.

Kartenverkauf

Karten für beide Vorstellungen kosten ab 11,50 Euro und sind unter www.mein-theater.live, 05121 1693 1693, per Mail an service@tfn-online.de sowie in der HAZ/NP-Geschäftsstelle im CCL Langenhagen erhältlich.

Warnstreik am Montag am Flughafen Hannover

Warnstreik am Airport Hannover
Warnstreik am Airport Hannover © Bernd Günther

Kein regulärer Flugbetrieb möglich

LANGENHAGEN (PM/bg). Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten am Hannover Airport für Montag, den 13. März 2023 zu einem Warnstreik aufgerufen. Neben Hannover sind ebenso die Flughäfen Hamburg, Bremen und Berlin betroffen.

Aufgerufen sind neben den Beschäftigten der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH auch die Bereiche Luftsicherheitskontrolle und Abfertigung.

Aus diesem Grund wird in der Zeit
von Sonntag, 12. März 2023, 21:00 Uhr
bis Dienstag, 14. März 2023. 01:30 Uhr
kein regulärer Flugbetrieb am Hannover Airport stattfinden.

Für Not- und Rettungsflüge ist der Flughafen Hannover auch im Streikzeitraum erreichbar.

Am Flughafen Hannover waren für diesen Zeitraum insgesamt 76 Flugbewegungen geplant (35 Abflüge und 41 An-künfte).

Der Hannover Airport bittet alle betroffenen Passagiere, Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter aufzunehmen.

Hintergrund der Warnstreikmaßnahmen sind die bislang erfolglosen Tarifverhandlungen zwischen den Arbeitgebervertretern und der Gewerkschaft ver.di.

Bezirksrat gibt grünes Licht für „Klimaumbau Seelhorst“

Weg zwischen Bäumen

Das Bauunternehmen Gundlach möchte ihre Mietwohnungen an der Peiner Straße (Stadtteil Seelhorst) modernisieren und dabei auch gleich die Gebäude aufstocken, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Werbewirksam trägt dieses Projekt den Titel „Klimaumbau Seelhorst“. Dazu muss ein neuer Bebauungsplan (B-Plan) von der Stadt verabschiedet werden. Der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel gab auf seiner März-Sitzung im Freizeitheim Döhren grünes Licht für die vorgezogene Bürgerbeteiligung zu einem ersten Entwurf des B-Planes Nr. 1912.

Ein bisschen diskutiert wurde in der Bürgervertretung aber dennoch. Baufirma und Planungsamt versprachen, etwaige Verschattungen von Nachbargrundstücken durch die zusätzlichen Stockwerke zu prüfen und dies in die Planentscheidungen einzustellen. Auf Nachfrage seitens der SPD-Fraktion, ob die vorhandenen Bestandsmieter Mieterhöhungen zu befürchten haben, räumte ein Vertreter des Unternehmens ein, dass dies so sei. Es soll aber durchaus bei nur moderaten Aufschlägen bleiben. Kritisch angemerkt wurde daneben, dass die Zahl der Stellplätze verringert werden soll. „Die Infrastruktur für den täglichen Bedarf ist weit weg und ob wirklich viele Menschen mit Bus oder Fahrrad fahren, ist fraglich“, hieß es.

Gleichwohl passierte der Vorschlag der Stadtverwaltung ohne Gegenstimme den Bezirksrat. Die Ortspolitiker zeigten nicht nur hier, sondern den ganzen Abend einmütig – von den Grünen bis zur AfD.  Auch alle weiteren Anträge und Beschlussvorlagen passierten einstimmig das Ortsparlament.

Etwa die Forderung der SPD an die Verwaltung, im Bezirksrat über die Eilenriede und dem Wald Seelhorst zu berichten. „Für den Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel sind die Waldflächen im Stadtbezirk von großem Interesse und deshalb soll der Bezirksrat über den Waldzustandsbericht mit den Schwerpunkten der örtlichen Waldflächen kontinuierlich informiert werden“, begründete Anja Schollmeyer den Vorschlag der Sozialdemokraten. Auch der Antrag, „die aufgemalte Geschwindigkeitsbegrenzung „30 km/h“ auf der Völgerstraße in Wülfel zu erneuern“, passierte ohne Weiteres den Bezirksrat.

Unterstützung vom Rest des Bezirksrates erhielt daneben ein gemeinsamer Dringlichkeitsantrag von CDU und SPD. Darin wird die Stadt aufgefordert, eine sichere Querungsmöglichkeit für Schulkinder über die Straße Am Schafbrinke in Höhe der Zeißstraße zu schaffen.

Die Forderung der Grünen, die Grünzeiten für Fußgänger und Radfahrer über die Hildesheimer Straße an der Kreuzung Willmerstraße zu verlängern, verabschiedete der Bezirksrat allerdings nur in der Fassung eines SPD-Änderungsantrages. Danach darf durch etwaige Maßnahmen die Stadtbahn nicht wesentlich behindert werden.

Auch die Christdemokraten hatten sich einige Straßen und Radwege näher angesehen und forderten in Anträgen Reparaturarbeiten am Siegelweg, an der Paderborner Straße und am Radweg Peiner Straße.

In Hannover kehrte der Winter zurück

Verschneite Strassenlandschaft in Hannover

HANNOVER.

Die Menschen warten auf den Frühling, doch Väterchen Frost zeigte noch einmal, was er kann. In der Nacht vom 10. auf den 11. März kehrte in Hannover der Winter zurück.

Mehrere Zentimeter Schnee verwandelten die Leinemetropole in ein Winterwunderderland. Leider wirkte sich dies auch auf den Straßenverkehr aus.

Das Regiobus-Unternehmen stellte den Busverkehr ab 22 Uhr vollständig ein und rund eine halbe Stunde später gaben auch die Üstra-Busse den Kampf gegen die weißen Flocken auf. Zudem geschahen wegen der Glätte und dem Schnee viele Unfälle auf den Straßen.

Theatermitarbeitende treffen ihre Abgeordneten

Staatsoper Hannover mit Holzstühlen davor
Staatsoper Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Die Beschäftigten der Staatstheater Hannover beteiligen sich seit 2021 an der bundesweiten Aktion „40.000 Theatermitarbeitende treffen ihre Abgeordneten“.

In Deutschland arbeiten rund 40.000 Menschen an öffentlich getragenen Stadt- und Staatstheatern in Festanstellung. Ziel der Aktion ist es, die am Theater Beschäftigten in einen direkten Austausch mit den politischen Entscheidungsträger:innen zu bringen, um Einblicke hinter die Kulissen und die besonderen Arbeitsweisen und Rahmenbedingungen an den Theatern zu geben.

Am Montag, den 13.03.2023 werden rund 25 Mitglieder des Niedersächsischen Landtages im Opern- und Schauspielhaus erwartet. Teile der Belegschaft von Staatsoper und Schauspiel Hannover luden das zweite Mal dazu ein. Die Gespräche zwischen den Abgeordneten und den Theatermitarbeitenden finden in kleinen Gruppen statt.

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Schauspielhaus Hannover © Ulrich Stamm

Maßgeblich geplant und durchgeführt wird der Aktionstag unter breiter Beteiligung der Belegschaft aus Kunst, Verwaltung und Technik von den Schauspieler:innen Helene Krüger, Alrun Hofert, Tom Scherer und Hajo Tuschy sowie dem Opernsänger Frank Schneiders.

Die Aktion „40.000 Theatermitarbeitende treffen ihre Abgeordneten“ wurde 2016 ins Leben gerufen. Sie ist eine Initiative des Bundes der Szenografen, der Dramaturgischen Gesellschaft und des ensemble-netzwerks und wird sowohl vom Deutschen Bühnenverein als auch von der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) sowie zahlreichen Theater-Fachverbänden unterstützt.

Seitdem haben bundesweit mehrere hundert Treffen zwischen Theaterschaffenden und Abgeordneten auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene stattgefunden. Im Februar 2021 hatten in Hannover erstmals über 60 Einzelgespräche mit Abgeordneten und Kabinettsmitgliedern stattgefunden. Eine ausführliche Dokumentation dazu findet sich unter staatstheater-hannover.de.


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Ulrich Stamm — Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Wochenendeinsatz der Feuerwehr Laatzen

Wochenendeinsatz der Feuerwehr Laatzen an der Langen Weihe
Wochenendeinsatz der Feuerwehr Laatzen an der Langen Weihe © Gerald Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen

LAATZEN.

Die ehrenamtlichen Retter der Laatzener Ortsfeuerwehr rückten zu Beginn des Wochenendes zu drei kleineren technischen Hilfeleistungen aus.

Am Freitag gegen Mittag verschafften sie dem Rettungsdienst Zugang zu einer Wohnung im Hilgerskamp. Dort war ein 90-jähriger Bewohner gestürzt.  Der Rentner konnte die Tür von innen nicht mehr öffnen.

Um 14.27 Uhr ging es dann zu einem Wasserschaden in einem Mehrfamilienhaus in der Marktstraße. Im 2. Obergeschoss drehten die Helfer schließlich einen Eck-Wasserhahn zu.

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Wochenendeinsatz der Feuerwehr Laatzen an der Langen Weihe © Gerald Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen

Am Sonnabend um 3.45 Uhr wurde ein umgestürzter Baum in der Straße Lange Weihe an der Ecke zum Lortzingweg gemeldet. Unter einer dicken Last von Schnee lag ein kleineres Exemplar quer über den Rad- und Fußweg nahe eines chinesischen Restaurants. Mit der Kettensäge beseitigten die Helfer Äste und Zweige.

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Wochenendeinsatz der Feuerwehr Laatzen an der Langen Weihe © Gerald Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen

Gegen 4.15 Uhr war die Stelle wieder passierbar. Weitere witterungsbedingte Einsätze gab es bis zum Morgen nicht.


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Schmedes – Blumen und Grün © Schmedes-Blumen und Grün

Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 11.März 2023

Blick auf das verschneite Neue Rathaus über den zugefrorenen Maschteich
Der Winter ist noch einmal mit Schnee und Eis nach Hannover zurückgekehrt © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Kulturausschuss tagt öffentlich 

Der Kulturausschuss tagt am Freitag (17. März) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Stadtbäume in Zeiten des Klimawandels: Vortragsabend in der VHS

„Stadtbäume, die Klimakühler – wichtiger denn je“ heißt eine Vortragsveranstaltung der Landeshauptstadt Hannover am 24. April. Hendrika von Waveren berichtet über Hitzeinseln in Großstädten und über das Modell „TreeChecker“, das sie für das Schulbiologiezentrum entwickelt hat. Das ist ein sogenanntes „bürgerwissenschaftliches“ Projekt („Citizen Science“), das Einwohner*innen einlädt, den Gesundheitszustand ihrer Stadtbäume einzuschätzen. In einem zweiten Vortrag referiert Manuel Kornmayer, Bereichsleiter Grünflächen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, unter dem Titel „Hannovers Stadtbäume“ zu deren geschichtlicher Entwicklung und wie Bepflanzung und Pflege an den Klimawandel angepasst werden.

Die Veranstaltung in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule (VHS), Burgstr. 14, beginnt um 18 Uhr und kann sowohl vor Ort besucht als auch online verfolgt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter (05 11) 1 68 – 3 62 50 oder per E-Mail unter gesundleben.vhs@hannover-stadt.de. Bei Teilnahme vor Ort in der VHS wäre eine Anmeldung für die Planung wünschenswert.

Die Veranstaltung am Vortag des „Internationalen Tag des Baumes“ findet in Kooperation des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün mit der VHS statt. Weitere Informationen bietet das Internet unter www.hannover.de/tag-des-baumes-lhh.


Stadtbibliothek Ricklingen am 11. März geschlossen

Die Stadtbibliothek Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7, bleibt am morgigen Sonnabend, 11. März, aus organisatorischen Gründen geschlossen.


Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (16. März) findet um 17.30 Uhr im Haus der Religionen, Böhmerstraße 8, in Präsenz die Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de


Sprechstunde beim Oberbürgermeister: Anmeldung nur am 15. März möglich

Buergersprechstunde Oberbuergermeister Belit Onay mit Kette US 2019 11 22 184
Oberbürgermeister Belit Onay © Ulrich Stamm

Belit Onay lädt zur Bürger*innen-Sprechstunde für Dienstag, 21. März, von 16 bis 18 Uhr, ein. Die Bürger*innen-Sprechstunde findet je nach Wunsch persönlich Vorort, als Videotermin oder als Telefontermin statt.

Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen werden ausschließlich am Mittwoch, 15. März, in der Zeit von 8.30 Uhr bis 16 Uhr unter der Rufnummer (05 11) 1 68 – 4 52 52, online unter https://ob-sprechstunde.hannover-stadt.de oder persönlich im Bürgerbüro, entgegengenommen.

Aufgrund der zeitlichen Vorgabe können nicht alle Gesprächswünsche berücksichtigt werden. Unabhängig von der Sprechstunde können sich Einwohner*innen jedoch mit ihren Anliegen auch direkt an das Bürgerbüro der Landeshauptstadt Hannover wenden: telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 52 52 oder per E-Mail an Buergerbuero@hannover-stadt.de.


Umzug des Fachbereichs Senioren der Landeshauptstadt Hannover

Der Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover bezieht ab dem 20. März neue Büroräume in der Osterstraße 31. Mit dem voraussichtlich drei Wochen dauernden Umzug sind Einschränkungen in der Erreichbarkeit verbunden.

Insbesondere wird hierbei der Bereich „Wirtschaftliche Hilfen“ vom 30. März bis voraussichtlich 7. April nur eingeschränkt erreichbar sein. Der Fachbereich Senioren steht bei Fragen und für Informationen unter der Rufnummer 0511-168 42345 auch in der Umzugsphase zur Verfügung.

Die Veranstaltungen des Kommunalen Seniorenservice finden wie geplant statt und sind unter www.seniorenberatung-hannover.de abrufbar. Es wird um Verständnis gebeten, falls es umzugsbedingt in der Bearbeitung von Anfragen und Anträgen zu Verzögerungen kommen sollte. Die Mitarbeitenden sind grundsätzlich unter ihrer Email-Adresse und Telefonnummer erreichbar.

Die neue Adresse lautetFachbereich Senioren, Landeshauptstadt Hannover, Osterstraße 31, 30159 Hannover.


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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 11.März 2023

Indizes
Indizes vom 10.03.2023 © finanzen.net

FRANKFURT/MAIN.

Sorgen bezüglich der Gesundheit des US-Finanzsektors haben die europäischen Börsen am Freitag stark belastet. Probleme der amerikanischen Silicon Valley Bank (SVB) hatten die Nervosität angefacht. Diese ist ein Finanzierer kleiner und mittlerer Tech- und Biotech-Unternehmen. Technologiefirmen leiden besonders unter den derzeit hohen Zinsen, weil sich dadurch ihre Refinanzierung erschwert. Vor diesem Hintergrund sackten Bankaktien europaweit ab.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) fiel um 1,32 Prozent auf 4229,53 Punkte. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Minus von 1,52 Prozent.

Der Pariser Leitindex CAC 40 verlor am Freitag 1,30 Prozent auf 7220,67 Punkte. Der britische FTSE 100 litt besonders unter der Schwäche der Finanzwerte und büßte 1,67 Prozent auf 7748,35 Zähler ein.

Joachim Klement, leitender Stratege der Investmentbank Liberum Capital, sprach von wachsenden Ängsten vor einer Kreditklemme – auch wenn er nicht davon ausgeht, dass die Situation der SVB eine unmittelbare Bedrohung für das europäische Bankensystem darstellt. Notleidende Kredite dürften im laufenden Jahr zwar zunehmen, aber die Reserven der Banken in Europa und den USA seien ausreichend, um mögliche Probleme aufzufangen.

Analystin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown schrieb: „Die leichte Panik, die den Finanzsektor erfasst hat, lässt sich nur schwer abschütteln, obwohl der aktuelle US-Arbeitsmarktbericht auf eine Abkühlung des Lohnwachstums hindeutet.“ Die Sorge bezüglich der Zinssätze verunsichere nach wie vor die Anleger, die durch die hohen Kursverluste des kleinen US-Tech-Kreditinstituts SVB aufgeschreckt worden seien.

Unter den Einzelsektoren verzeichneten Banken- und Finanzwerte die höchsten Verluste. Am EuroStoxx-Ende knickten die Papiere von ING (ING Group) um 4,6 Prozent ein.

Noch scheine die Silicon Valley Bank ein Einzelfall zu sein, betonte Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. „Aber wie groß die Ansteckungsgefahren unter Banken sind, das haben frühere Krisen gezeigt. Deshalb reagieren Anlegerinnen und Anleger so sensibel auf die Nachrichten aus Kalifornien.“

Die Nachrichten zur SVB kamen zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Silicon Valley Bank benötigte zur Abfederung von Verlusten aus dem Portfolio eine Milliardenkapitalerhöhung, die aber nicht zustande kam. Am Freitag wurde die Silicon Valley Bank von der kalifornischen Behörde für Finanzschutz und Innovation geschlossen, zudem wurde ein Konkursverwalter eingesetzt. Die Krise am Markt für Digitalwährungen hatte zuvor mit dem US-Finanzkonzern Silvergate Capital ein Schwergewicht der Branche in die Knie gezwungen.

Auch fast alle anderen Branchen verzeichneten Verluste. Lediglich der Versorger-Sektor schaffte ein geringfügiges Plus. Er ist nun für die Analysten der Bank Credit Suisse die bevorzugte defensive Branche. Versorgungsunternehmen böten im Sektorvergleich hervorragende Fundamentaldaten mit einem soliden freien Barmittelzufluss und einer besseren Ertragsdynamik, wobei die Versorger auch von den längerfristigen Treibern für den Übergang zu sauberer Energie profitieren dürften.

Quelle: finanzen.net


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Stadtreporter.de © Stadtreporter.de

Ab 2024 kommt die Tonne für alle im Umland der Region Hannover

Jens Palandt, Umweltdezernent der Region Hannover (von links), Thomas Schwarz, Verbandsgeschäftsführer aha, und Steffen Krach, Regionspräsident, bei der Einführung der gelben Tonne in Hannover. Nun wird auch die Region auf die Tonnenabfuhr umgestellt.
Jens Palandt, Umweltdezernent der Region Hannover (von links), Thomas Schwarz, Verbandsgeschäftsführer aha, und Steffen Krach, Regionspräsident, bei der Einführung der gelben Tonne in Hannover. Nun wird auch die Region auf die Tonnenabfuhr umgestellt. - Quelle: Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover

Restmüllsack hat ausgedient

Auslieferung ab November – aha berät bei Fragen zum Standplatz

Hannover/Region (pm). Ab dem 1. Januar 2024 vereinheitlicht die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) das Abfuhrsystem für Restabfälle und schafft die Säcke im Umland ab. Damit wird die graue Restabfalltonne auch im Umland der Region Hannover zur Regel. Hier werden die Restabfälle bislang sowohl in Mülltonnen als auch in Säcken gesammelt, in der Stadt Hannover hingegen werden sie bereits ausschließlich über Tonnen erfasst. Für die Umstellung stellt aha rund 56.000 Behälter zur Verfügung.

„Mit der Einführung der reinen Tonnenabfuhr schließt sich das Umland der Region Hannover dem bundesweiten Trend zur Abschaffung der Säcke an“, freut sich Regionspräsident Steffen Krach, der sich bereits vor seiner Wahl für die Umstellung ausgesprochen hatte. „Die Tonne spart Plastik, schützt wertvolle Ressourcen und verbessert die Sauberkeit in den Städten und Gemeinden der Region Hannover. Auch die aha-Beschäftigten profitieren von der Sackabschaffung, entfallen doch das schwere Heben und die Verletzungsgefahr durch gefährliche Gegenstände in den Säcken.“

Tonnen sind nachhaltiger als Säcke

Bundesweit wird längst auf die generelle Verwendung von Abfallbehältern zur Sammlung von Restabfall, Bioabfall, Papier oder Verpackungen gesetzt, weil die Tonnen deutliche ökologische und ökonomische Vorteile aufweisen. „Mit der Abschaffung der Säcke setzt die Region Hannover einen klaren Impuls für nachhaltige Entwicklung und unterstützt damit die Transformation zur Klimaneutralität“, betont Jens Palandt, Umweltdezernent der Region Hannover. „Die Tonne als einheitliches Abfuhrsystem ist die beste Lösung, wenn es um die umweltschonende Sammlung von Restmüll geht und ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Klimakrise.“

Für die Sacksammlung sind jedes Jahr aufs Neue Säcke zu produzieren, an die Verteilstellen zu liefern, von Personal auszugeben sowie Gutscheine auszudrucken und zuzusenden. Die ungenutzten Restabfallsäcke müssen nach Ablauf des Gültigkeitszeitraumes vernichtet werden, damit keine Ungleichbehandlung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern entsteht, die die Restabfalltonnen nutzen. Eine Mülltonne hat im Vergleich dazu eine Lebenserwartung von durchschnittlich zehn Jahren und kann zu 100 Prozent recycelt werden. Darüber hinaus punktet das Standard-Sammelsystem Tonne im Hinblick auf ein sauberes Wohnumfeld und eine komfortable Abfallentsorgung.

Nur bei richtiger Trennung klappt es auch mit dem Recyceln

„Die Einführung der Tonne als Standardsystem für alle Abfallfraktionen ist elementarer Bestandteil des Zukunftskonzeptes von aha und der Region Hannover mit Blick auf Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Entsorgungssicherheit“, betont aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. „Neben der Abfallvermeidung ist das Sammel- und Sortierverhalten der Menschen für eine erfolgreiche Verwertung der Wertstoffe von entscheidender Bedeutung. Nur wenn möglichst alle mitmachen und die Tonnen nutzen, sprich Abfälle getrennt entsorgen, sind auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Recyclingquoten erfüllbar.“ Mit richtiger Mülltrennung kann also mit wenig Aufwand ein wichtiger Beitrag für die Umwelt und den Klimaschutz geleistet werden, weil dadurch Ressourcen im Wertstoffkreislauf verbleiben – ganz nach dem Motto von aha: „Müll ist das, was wir draus machen.“

Tonnengröße orientiert sich am bisherigen Verbrauch und an der Personenanzahl

Der Volumenanteil der Restabfallsäcke im Verhältnis zum gesamten Restabfallvolumen in der Region Hannover beträgt lediglich rund sechs Prozent. Die Zuweisung der Abfallsammelbehälter erfolgt analog der aktuellen Anzahl der Restabfallsäcke und der im Haushalt lebenden Personen. „Die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer werden über die künftige Größe ihrer Restabfalltonne schriftlich rechtzeitig vor der Austeilung der Behälter informiert“, sagt Dunja Veenker, Leiterin der Abfall- und Wertstoffabfuhr bei aha. „Gerne können sich Kundinnen und Kunden eine sogenannte ‚Nachbarschaftstonne‘ teilen. Dies reduziert den Flächenbedarf auf dem Grundstück erheblich.“ Der aha-Service steht unter der kostenfreien Telefonnummer (0800) 999 11 99 beratend zur Seite – auch im Rahmen einer Ortsbegehung. Bis zum 2. Juni 2023 können Immobilienbesitzerinnen und -besitzer oder deren Bevollmächtigte eigene Vorschläge für die gewünschte Tonnengröße über ein Online-Portal einreichen. Die Erstaufstellung der Restabfallbehälter ist kostenfrei. Sie ist in der Zeit von November bis Dezember 2023 geplant.

Unter www.aha-region.de/abfuhrkalender können alle Abholtermine wie gehabt jederzeit auf einen Blick online eingesehen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, über das Internet einen individuellen Jahresabfuhrkalender für jede Adresse auszudrucken.

Weitere Informationen gibt es ab 10. März unter www.aha-region.de.