Tarif- und Besoldungsrunde im öffentlicher Dienst Bund und Kommunen – Krankenhäuser
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft im Rahmen der Tarifrunde Bund und Kommunen am Dienstag, 14. März, und Mittwoch, 15. März, Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen zum Warnstreik auf. Betroffen sind Krankenhäuser, Psychiatrische Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Das Motto der Streiktage lautet: „Gesundheit ist Gold wert und wir sind es auch.“
In Hannover werden sich Beschäftigte des Klinikum Region Hannover am 14. und 15. März an den Warnstreiks beteiligen.
Am 14. März werden sie mit einem eigenen Redebeitrag im Rahmen der Kundgebung auf dem Trammplatz mit anderen Streikenden aus dem öffentlichen Dienst auf Ihre besonderen Belange aufmerksam machen.
Am 15. März werden sie in einem Demonstrationszug vom Standort Siloah über den Landtag mit kurzer Zwischenkundgebung durch die Innenstadt zum Goseriedeplatz ziehen.
Ablauf am 15. März
Start Standort Siloah: 9:45 Uhr
ca. 11 Uhr Abschlusskundgebung Goseriedeplatz
ver.di fordert für die Rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 500 Euro pro Monat.
Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen um 200 Euro pro Monat angehoben werden. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen.
Der Bund wird aufgefordert, das Verhandlungsergebnis zeit- und wirkungsgleich auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten sowie Versorgungsempfängerinnen und -empfänger zu übertragen.
Die dritte Runde ist vom 27. bis 29. März 2023 angesetzt.
Buspendelverkehr zwischen Haltestelle Karl-Wiechert-Allee und MHH-Campus
Die Medizinische Hochschule Hannover bietet am Dienstag, 14. März 2023, für Patienten und Beschäftigte von 5.30 Uhr bis 17 Uhr einen Buspendelverkehr zwischen Haltestelle Karl-Wiechert-Allee und MHH-Campus an.
Busse und Bahnen der Üstra werden wegen des Warnstreiks im Öffentlichen Nahverkehr am Dienstag, 14. März 2023, ganztägig nicht fahren. Damit Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher, aber auch Beschäftigte die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) erreichen können, richtet die MHH in der Zeit von 5.30 Uhr bis 17 Uhr einen kostenlosen Buspendelverkehr zwischen der Haltestelle Karl-Wiechert-Allee und dem MHH-Campus ein. Die S-Bahnen werden nicht bestreikt, vom Hauptbahnhof aus fahren die Linien S3, S6 und S7 in wenigen Minuten zum S-Bahnhof Karl-Wiechert-Allee.
Auf dem MHH-Campus ist die Haltestelle an der Haupteinfahrt Karl-Wiechert-Allee eingerichtet zwischen den Schranken und der Rampe (direkt am Kassenautomaten). Die Busse sind mit einem Schild „MHH Shuttle“ gekennzeichnet und fahren im 15-Minuten-Takt. Vom Haupteingang ist der Weg dorthin ausgeschildert.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Knall in Nebenraum eines Tabakgeschäfts löst Brand aus – Ursache noch unklar
Hannover (ots). Heute Morgen, gegen viertel vor 8, kam es in einem Nebenbetrieb im Hauptbahnhof Hannover zu einem Brand. Die Angestellten eines Tabakgeschäfts hörten einen lauten Knall in einem Nebenraum ihres Betriebes. Schnell entwickelte sich eine starke Rauchentwicklung und Teile des Raums standen in Flammen.
Die Brandmeldeanlage sprang an und löste die Sprinkleranlage in dem Geschäft aus. Gleichzeitig wurden Bundespolizei und Feuerwehr alarmiert. Die Bundespolizei richtete eine weiträumige Absperrung ein und räumte den Gefahrenbereich. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Teile des Hauptbahnhofs standen auf Grund der Sprinkleranlage unter Wasser. Die DB AG setzte hierfür mehrere Mitarbeiter auf Reinigungsfahrzeugen ein. Insgesamt wurde der Bereich eineinhalb Stunden weiträumig abgesperrt, wodurch es auch zu geringen Einschränkungen der Bahnsteigzugänge kam.
Die Angestellten des Betriebs oder andere Personen blieben unverletzt. Die Brandursache ist nun Bestandteil der Ermittlungen. Über den entstandenen Sachschaden gibt es noch keine Informationen.
Wie die Polizei Hannover mitteilt, haben in den frühen Morgenstunden des Montags, 13.03.2023, haben bislang unbekannte Täter einen Geldautomaten im hannoverschen Stadtteil Kirchrode gesprengt.
Die Täter ergriffen im Anschluss mit einem Pkw die Flucht. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover sprengten bislang unbekannte, dunkel gekleidete Täter gegen 04:15 Uhr einen Geldautomaten an der Straße „Großer Hillen“. Zeugen beobachteten, wie mehrere Personen nach einem lauten Knall mit einem Pkw in Richtung der Langen-Feld-Straße flüchteten. Bei dem Fluchtfahrzeug handelte es sich um einen dunklen Pkw.
Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit zahlreichen Einsatzkräften und unter Einsatz eines Polizeihubschraubers entkamen die Täter. Zusätzlich waren Delaborierer der Bundespolizei im Einsatz, um möglicherweise noch vor Ort vorhandene Sprengmittel zu entschärfen. Ob und in welcher Höhe die Täter Diebesgut erbeuten konnten, ist Gegenstand der andauernden Ermittlungen.
Es wurden keine Personen verletzt. Zur Höhe der entstandenen Schäden an dem Gebäude können derzeit keine Angaben gemacht werden. Statiker haben in dem Gebäude bereits ihre Arbeit aufgenommen.
Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.
Ausgelöste Brandmeldeanlage entpuppt sich als Zimmerbrand
Langenhagen (pm). Die Ortsfeuerwehr Langenhagen wurde um 08:53 in Zugstärke zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in eine Klinik alarmiert. Noch während der Anfahrt zum Einsatzort, wurde ein Brand in einem der Zimmer durch die Leitstelle per Funk bestätigt und daraufhin unverzüglich die Alarmstufe durch den Einsatzleiter erhört.
Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der erste Angriffstrupp sofort zur Menschenrettung mit einem C-Rohr vorgeschickt, da noch eine Person im Brandraum vermutet wurde. Die Vermisste Person konnte durch den vorgehenden Trupp schnell gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Gleichzeitig wurden Lüfter in Stellung gebracht um eine Rauchausbreitung zu verhindern,
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Einsatzstelle wurde dann an die Polizei übergeben.
Wie die Polizei Hannover mitteilt, haben bei Schwerpunktkontrollen von sogenannten Autoposern und Rasern spezialisierte Einsatzkräfte der Polizeidirektion Hannover am Samstag, 11.03.2023, Fahrzeuge kontrolliert und dabei diverse Verstöße geahndet. Unter anderem wurde ein Raser mit einer Geschwindigkeit von 151 Kilometern pro Stunde im innerstädtischen Bereich gemessen. Gegen den Mann wird nun wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.
Bei einer Schwerpunktkontrolle haben Einsatzkräfte der Spezialisierten Verfügungseinheit der Polizei Hannover am Samstagabend mehrere Fahrzeuge überprüft und im Falle von Verstößen Verfahren eingeleitet. Im besonderen Fokus standen die Themen Posing und Rasen.
Gegen Mitternacht fiel den Polizeibeamten auf der Vahrenwalder Straße in Fahrtrichtung Langenhagen ein sehr schneller Pkw auf. Die stationäre Messung der Geschwindigkeit ergab einen Wert von 151 Kilometern pro Stunde – in einem Bereich, in dem gerade einmal Tempo 50 erlaubt ist. Mobile Kräfte nahmen die Nahbereichsfahndung nach dem Golf GTI auf. Der Wagen konnte schließlich auf der Hamburger Allee erkannt und überprüft werden. Gegen den 23 Jahre alten Fahrer wurde ein Verfahren wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Gegen den 24 Jahre alten Halter und Beifahrer des Golfs ermittelt die Polizei darüber hinaus wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Selbiges kommt auch auf den Fahrer zu.
Aufgrund des Verstoßes wurde der Führerschein des 23-Jährigen beschlagnahmt. Der Mann hat bereits diverse Vorerkenntnisse bezüglich Geschwindigkeitsverstößen.
Im Laufe der Kontrolle ahndete die Polizei unter anderem 22 weitere Geschwindigkeitsverstöße und leitete Verfahren im Zusammenhang mit Poserfahrverhalten (5x), unvorschriftsmäßigen Fahrzeugzustands (1x), erloschener Betriebserlaubnis aufgrund der Verwendung eines Soundgenerators (1x) ein.
Darauf hatten offenbar die Döhrener gewartet. Nach zweijähriger, coronabedingter Pause lud die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (KI) erstmals wieder zu der Veranstaltung „Kunst & Handwerk“ in das Freizeitheim Döhren. 27 Aussteller präsentierten am heutigen Sonntag (12. März) ihre Arbeiten im großen Saal und im Foyer. Schon gleich nach dem Start am Vormittag füllte sich das Freizeitheim mit vielen Besuchern.
Nachdem Maria Hesse, Vorsitzende der KI, den Startschuss gegeben hatte, konnten die hereingeströmten Schaulustigen bei Klezmer-Musik (u.a. von Annette und Thomas Siebert) die tollen schönen Sachen bestaunen und kaufen, nebenbei bei einem Tässchen Kaffee und Kuchen oder leckeren Snacks ein wenig entspannen. Ob Naturfotografie, Kindermaterialien, Puppen, Pralinen, Textiles, Kleinkunst, Gewebtes oder Gedrechseltes –für jeden Geschmack war etwas dabei.
Unten den Gästen schauten auch einige Mitglieder des Bezirksrats Döhren-Wülfel vorbei. Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner konnte zwar aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Eröffnung kommen, lobte aber die Aktion der KI. „Ich freue mich, dass es den engagierten Ehrenamtlichen von der Kulturinitiative gelungen ist, mit dieser Ausstellung wieder nahtlos an die Vor-Coronazeit anzuschließen. Es ist wunderbar, dass sich einmal mehr so viele hervorragende lokal und national erfolgreiche Künstler und Kunsthandwerker bei uns in Döhren präsentieren.“
Die Ausstellung „Kunst & Handwerk“ hat bereits eine lange Tradition. „Sie findet jetzt bereits zum 18. Mal hier im Freizeitheim statt“, erzählt Maria Hesse.
Gestern 11:40 Uhr wurde der Regionsleitstelle Rauch aus einer Sisha-Bar in der Otto-Brenner-Straße in Hannover-Mitte durch Passanten gemeldet. Bei Eintreffen der Brandbekämpfer der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss zum Innenhof des mehrgeschossigen Büro- und Geschäftshauses.
Es brannte in den Räumlichkeiten einer dort befindlichen Sisha-Bar. Diese war zu der Zeit noch geschlossen. Es brannte in einem Raum, in dem die Kohle für die Wasserpfeifen angeheizt wird. Der benachbarte Baumarkt musste kurzzeitig geräumt werden, da über die Lüftungsanlage Rauch in den Baumarkt gelangte und so die automatische Brandmeldeanlage Alarm schlug. Bereits um 12:30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.
Nach entsprechender Belüftung konnten die Kunden des Baumarktes diesen wieder betretenund ihre Einkäufe in dem Laden fortsetzen. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde laut Angaben der Feuerwehr nach ersten Schätzungen mit rund 15.000.- Euro beziffert.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit acht Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort.
Als Familie S. vor einiger Zeit mit ihren Zwillingen Adama und Mama aus dem Senegal in die Region Hannover kam, um einen neuen Job anzutreten, war schnell klar:ohne ein gut funktionierendes Netzwerk geht es nicht. Eine der ersten Anlaufstellen kurz nach ihrer Ankunft in Garbsen-Berenbostel waren die Begegnungsangebote des ökumenischen Sozialprojektes Neuland. Neuland-Projektleiterin Kathrin Osterwald unterstützte die Familie und ermöglichte mit Ankündigung eines weiteren Geschwisterkindes schnell eine unbürokratische, praktische Hilfe, um die junge Familie aus dem Senegal im Alltag zu entlasten.
Sie stellte die Familie der wellcome-Koordinatorin für Garbsen, Claudia Kreinacker vor. „Mit unserem Wellcome-Projekt begleiten wir junge Familien in ihrem Alltag, um sie langfristig zu stärken,“ erklärt Claudia Kreinacker. Hier erhielten sie praktische Hilfe im ersten Lebensjahr für den kleinen Neuankömmling. Die engagierte Ilona Panzer unterstützte die Familie in ihrem Alltag ehrenamtlich. „Die Familie mit den drei Kindern ist mir ans Herz gewachsen. Auch über das 1. Lebensjahr des jüngsten Kindes hinaus war es mir wichtig, die Familie auch weiterhin unterstützen zu können.“ Mit der Weitervermittlung von Ilona Panzer an den Großelterndienst des Diakonischen Werks Hannover wurde hier eine schnelle Lösung gefunden, um der Familie weiterhin eine zuverlässige Begleitung bieten zu können.
Dank der gelungenen Netzwerkarbeit, der unkomplizierten Weitervermittlung und des Engagements aller Beteiligten war dieser Schritt erfolgreich. Ilona Panzer entlastet die 5-köpfige Familie mit ihrer Zeit und ihrer Zuneigung. Ob Spielplatzbesuche, Geschichten vorlesen oder die Zwillinge aus dem Kindergarten abholen – auf Ilona Panzer ist Verlass!
Denise Rose, Koordinatorin des Großelterndienstes freut sich, Ilona Panzer nun auch als ehrenamtliche Wunschgroßmutter für Familie S. im Großelterndienst begrüßen zu dürfen: „Dank guter Verknüpfung entstand eine gelungene Zusammenarbeit, bei der immer die Familie im Blick gewesen ist.“
Die drei Koordinatorinnen sind sich einig: Durch diese Geschichte wird nicht nur Herzenswärme sichtbar, sondern auch gelungene Netzwerkarbeit.
Für die Zukunft bleibt diese vertrauensvolle Zusammenarbeit bestehen.
Wir wünschen unserer Ehrenamtlichen und der Familie viele gute, gemeinsame Erlebnisse bei uns im Großelterndienst.
Möchten Sie auch ehrenamtlich für unseren Großelterndienst tätig werden oder suchen Sie zuverlässige Wunschgroßeltern, dann schauen Sie auf unsere Websitewww.dw-h.de oder melden Sie sich bei unserer Koordinatorin Denise Rose denise.rose@dw-h.de für weitere Informationen.
Quelle: Bentje Sara Carl / Unternehmenskommunikation Diakonisches Werk Hannover gGmbH
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat