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Sonntag, Juli 26, 2026

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Mehr als 250 katholische Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostermontag

Basilika St. Clemens - Katholische Kirche in der Region Hannover: Mehr als 250 Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostermontag
Basilika St. Clemens - Katholische Kirche in der Region Hannover: Mehr als 250 Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostermontag - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Katholische Kirche in der Region Hannover feiert das höchste christliche Fest

HANNOVER. Für Christinnen und Christen ist Ostern das höchste Fest. In der Katholischen Kirche in der Region Hannover werden in den 23 Pfarreien mit ihren 60 Kirchorten über 250 Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostermontag gefeiert. In einer Pressemitteilung teilt die Katholische Kirche in der Region Hannover u.a. Folgendes mit: „Von Gründonnerstag, 2. April, an werden in den 23 Pfarreien der Katholischen Kirche in der Region Hannover mit ihren 60 Kirchorten über 250-mal Menschen zum Gottesdienst zusammenkommen: zur Liturgie vom letzten Abendmahl, zu Beten und meditieren des Kreuzweges, zur Karfreitagsliturgie, zur Feier der Osternacht, zu den Gottesdiensten am Ostersonntag und zu Begegnungen am Ostermontag. „Wir feiern damit den längsten Gottesdienst der Welt, denn alles baut aufeinander auf“, sagt Propst Wolfgang Semmet, Regionaldechant der Katholischen Kirche in der Region Hannover: „Die für uns drei heiligen Tage umfassen das letzte Abendmahl am Gründonnerstag, die Kreuzigung Christi am Karfreitag, seine Auferstehung und die Begegnung mit ihm in der Osternacht und am Ostermorgen. Die Hl. Messe am Gründonnerstag hat ein offenes Ende, die Karliturgie einen offenen Anfang und auch ein offenes Ende und erst der Auferstehungsgottesdienst in der Osternacht endet mit dem feierlichen Schlusssegen.“ „Die Zeichen sind oft sehr zurückhaltend, wenn wir unser wichtigstes Fest feiern“, betont Propst Wolfgang Semmet: „Wir segnen Osterspeisen, wir entzünden erstmals die Osterkerze, wir kommen zu Begegnungen zusammen.“ Aber all das unterstreicht die christliche Hoffnung auf erfülltem Leben und auf Frieden für die Welt: „Gemeinsamkeit ist stärker als Spaltung, gegenseitiger Respekt und Wertschätzung, sind nicht nur Wesenselemente von Demokratie, sondern auch von unserem Glauben.“ Propst Semmet selbst wird die drei heiligen Tage in der Basilika St. Clemens feiern.

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Propst Wolfgang Semmet mit Osterkerze – © Foto: Lothar Schulz 2026

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Sozis zeigten Präsenz: Schoko-Herz als Ostergruß

Frohe Ostern wünschte die SPD Döhren-Wülfel heute am Markt in Döhren.
Frohe Ostern wünschte die SPD Döhren-Wülfel heute am Markt in Döhren.

HANNOVER. Am Rande des Wochenmarktes im Stadtteil Döhren zeigten die Sozialdemokraten heute (2. April) Präsenz. Sie verteilten Schoko-Herzchen – natürlich in roter Folie – als kleinen Ostergruß an die vorbeieilenden Passanten. Mit dabei Willi Lindenberg, der neue frischgebackene Bezirksbürgermeister von Döhren-Wülfel (3. v.r.).

Besuch bei historischen Straßenbahnen – Eva Bender kam nach Döhren

Fritz Faupel führte die Kommunalpolitiker durch die historische Fahrzeugsammlung
Fritz Faupel führte die Kommunalpolitiker durch die historische Fahrzeugsammlung

HANNOVER.


Beeindruckt schaute sich Eva Bender heute Nachmittag (1. April) in der langen Wagenhalle am Üstra-Betriebshof Thurnithistraße um. Die hannoversche Schul- und Kulturdezernentin und SPD-Kandidatin für das Amt des Regionspräsidenten war Gast beim Förderverein Straßenbahn Hannover e.V. Der 1. Vorsitzender, Fritz Faupel, führte sie zusammen mit der Ratsfrau Anja Schollmeyer und Jens Schade, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bezirksrat Döhren-Wülfel, durch die kleine Sammlung historischer Straßenbahnen, Der Verein mit rund 100 Mitgliedern kümmert sich um die geschichtsträchtigen Üstra-Fahrzeuge und bietet immer wieder Sonderfahrten in den restaurierten Oldtimern an.

„Die alten Wagen sind ein wertvolles Kulturgut, das erhalten werden muss“, sagt Fritz Faupel. Und mitunter ist ein Einsatz der rollenden technischen Denkmale auch schon mal die Rettung in höchster Not. So hatten Mitglieder des Vereins zwei alte Arbeitswagen der Üstra vor dem Verschrotten gerettet und zu Schienen-Schneepflügen umgebaut. Als es dann Anfang dieses Jahres mächtig kalt wurde und viel Schnee auf den Stadtbahnschienen lag, konnte mit Hilfe diese Wagen die weiße Pracht von den Gleisen gefegt werden.

Neue Parkautomaten reagieren künftig auf Applaus

Applaus Automat

Testphase erfolgreich an mehreren Standorten angelaufen

In der Innenstadt könnte das Bezahlen von Parkgebühren schon bald deutlich ungewohnter ablaufen als bisher. Wie aus dem Rathaus verlautet, soll in einem zunächst befristeten Modellversuch ein neues Parksystem getestet werden, bei dem die Parkzeit nicht mehr nur mit Münzen, Karte oder Smartphone-App aktiviert wird, sondern zusätzlich auch durch akustische Signale.

Konkret geht es um Parkautomaten mit integrierter Geräuscherkennung. Nach Angaben aus Verwaltungskreisen sollen die Geräte in der Lage sein, Applaus zu registrieren und daraus eine bestimmte Parkdauer abzuleiten. Je kräftiger und länger geklatscht werde, desto mehr Minuten würden gutgeschrieben. Die Technik stamme aus einem europäischen Forschungsprojekt, das ursprünglich für interaktive Veranstaltungen und publikumsabhängige Steuerungssysteme entwickelt worden sei.

Die Stadt verspricht sich von dem Versuch nicht nur einen höheren Unterhaltungswert, sondern auch praktische Vorteile. Gerade für Bürger, die kein Kleingeld dabeihaben oder keine Park-App nutzen möchten, könne das System eine unkomplizierte Ergänzung sein. Zudem hoffe man, dass sich durch die ungewöhnliche Bedienung die Akzeptanz der Parkregelungen verbessere. Ein Sprecher erklärte, öffentliche Ordnung müsse nicht immer streng und unnahbar wirken, sondern dürfe auch „bürgerfreundlich und modern gedacht“ werden.

Geplant sei, die ersten Automaten in besonders stark frequentierten Bereichen der Innenstadt aufzustellen. Dort solle zunächst geprüft werden, wie zuverlässig die Geräte zwischen echtem Applaus, vorbeifahrenden Fahrzeugen und anderen Alltagsgeräuschen unterscheiden können. Für Missverständnisse im Straßenraum wolle die Stadt mit Hinweisschildern sorgen, auf denen die nötige Klatschdauer für 15, 30 oder 60 Minuten Parkzeit erläutert werde.

Auch an Barrierefreiheit sei gedacht worden. Wer nicht klatschen könne oder wolle, solle die gewohnte Bezahlmethode weiterhin nutzen können. Das neue System sei ausdrücklich als zusätzliche Möglichkeit gedacht. Sollte der Versuch erfolgreich verlaufen, könnten in einem zweiten Schritt weitere akustische Bezahlformen geprüft werden. In internen Papieren ist dem Vernehmen nach sogar von einem „freundlichen Pfeifmodus“ für Kurzparker die Rede.

Die Testphase soll nach Angaben der Verwaltung in den kommenden Wochen beginnen. Ob sich das Modell langfristig durchsetzen kann, dürfte allerdings nicht zuletzt davon abhängen, wie viel Begeisterung die Autofahrer vor dem Parkautomaten tatsächlich aufbringen.

Aus Zwillingen werden Drillinge

Übergabe der Drillingsosterkerzen in der Basilika St. Clemens – (v.l.) Marktkirchenpastor Marc Blessing, Propst Wolfgang Semmet und Pastorin der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Dr. Ina Schaede
Übergabe der Drillingsosterkerzen in der Basilika St. Clemens – (v.l.) Marktkirchenpastor Marc Blessing, Propst Wolfgang Semmet und Pastorin der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Dr. Ina Schaede - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Übergabe von Osterkerzen in der Basilika St. Clemens

HANNOVER. Seit 2009 überreicht der jeweils amtierende Propst der katholischen Basilika St. Clemens eine „Zwillingsosterkerze“ an den/die evangelische/n MarktkirchenpastorIn – als Zeichen für die besondere Verbundenheit der beiden „Hauptkirchen“ Hannovers. Aus diesen Zwillingen sind nun in diesem Jahr Drillinge geworden. Eine dritte gleich gestaltete Kerze wird nun auch an die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis geschenkt – als Ausdruck der besonderen ökumenischen wie sozialen Zusammenarbeit, beispielsweise bei der ökumenischen Essenausgabe in den Wintermonaten. Die Übergabe der Kerzen erfolgte am heutigen Dienstag (31. März) in der Basilika St. Clemens. Der katholische Propst Wolfgang Semmet überreichte die Kerzen an die Pastorin der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Dr. Ina Schaede und an Marktkirchenpastor Marc Blessing. Entworfen und gefertigt wurden die Kerzen in diesem Jahr wieder von der Karmeliterin Schwester Marija Marta, die im Karmel St. Josef in Hannover lebt und arbeitet. (Der Karmel St. Josef in Hannover ist eine kleine Gemeinschaft von Schwestern des Ordens der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel. Das Gebet ist Mitte die ihres Lebens. Der Orden wurde von Einsiedlern Ende des 12. Jahrhunderts auf dem Berg Karmel in Israel gegründet.)

„CRASH PIPE (2026)“ vor dem Künstlerhaus

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„CRASH PIPE (2026)“ vor dem Künstlerhaus - eine Kunstinstallation von Florentina Holzinger vor dem Künstlerhaus in der Sophienstraße - © Foto: Lothar Schulz 2026

Kunstinstallation von Florentina Holzinger in der Sophienstraße

HANNOVER. Morgen am Sonnabend den 28. März um 15.00 Uhr wird die „CRASH PIPE (2026)“ eine Kunstinstallation von Florentina Holzinger vor dem Künstlerhaus in der Sophienstraße offiziell eröffnet. Florentina Holzinger selbst wird die CRASH PIPE (2026) einweihen. Hannovers Skaterszene ist am Start und wer mag, kann selbst die Miniramp ausprobieren. Equipment ist vor Ort. Außerdem gibt es Drinks, Musik, Kaffee und Eis. Neben der Künstlerin werden auch Oberbürgermeister Belit Onay, Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender, Kerstin Berghoff-Ising, Vorständin der Sparkasse Hannover und Christoph Platz-Gallus, Direktor des Kunstvereins Hannover anwesend sein. Das Projekt CRASH PIPE (2026) ist ein Projekt von Florentina Holzinger in Zusammenarbeit mit raumlaborberlin. Es wurde initiiert vom Kunstverein Hannover und möglich gemacht durch die Landeshauptstadt Hannover und die Sparkasse Hannover. Die CRASH PIPE (2026) ist eigentlich eine Halfpipe (englisch für „Halbröhre“) und wurde in einer früheren Version für Radical Playgrounds am Gropius Bau in Berlin realisiert und für Hannover neu entwickelt. Die Kunstinstallation von Choreografin Florentina Holzinger wird zwei Orte aktivieren: für einen Monat soll die Installation auf der Sophienstraße vor dem Künstlerhaus Hannover stehen und danach an den Raschplatz umziehen. Dort soll die Miniramp durch ein rund 4.000 Quadratmeter großes Bodenkunstwerk ergänzt werden. Das Kunstwerk soll von einem internationalen Team von Künstlerinnen und Künstlern unter der Federführung des hannoverschen Künstlers Jascha Müller entstehen und Beteiligungsformate einbinden. Während Kunst im öffentlichen Raum oft als statisch wahrgenommen wird, sorgt diese Projekt für Bewegung. Die Halfpipe kann von in der SkaterInnen genutzt werden. Das Skaten ist auch in Holzingers Theaterstücken immer wieder ein zentrales Element. Die neu konzipierte Miniramp aus acht Tonnen Metall wird scheinbar von ausgemusterten Crash-Autos gestützt und wird somit zu einer Art Bühnenbild in Hannovers öffentlichem Raum.

Freizeitheim Döhren: Jetzt soll es eine Machbarkeitsstudie für den Neubau geben

Das Freizeitheim Döhren ist in die Jahre gekommen. Schon seit vielen Jahren wird von einem Neubau oder einer grundlegenden Sanierung und Erweiterung gesprochen.
Das Freizeitheim Döhren ist in die Jahre gekommen. Schon seit vielen Jahren wird von einem Neubau oder einer grundlegenden Sanierung und Erweiterung gesprochen.

HANNOVER. Kommt jetzt Bewegung in das Projekt „Neubau des Freizeitheims Döhren“? Stadtbezirksmanager Sven Berger informierte den Bezirksrat Döhren-Wülfel, dass die Stadtverwaltung nun ein externes Planungsbüro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt hat. Die in der Bürgerbeteiligung aus den Jahren 2020 – 2022 erarbeiteten Ergebnisse sollen dabei auf Aktualität, Synergieeffekte und Flächenoptimierungen hin überprüft werden.

Sven Berger: in seinem Rundschreiben „Ab Ende Mai sind Auftaktgespräche mit den verschiedenen Akteursgruppen geplant. Die Überprüfung der Umsetzbarkeit dieser Bedarfe auf dem Grundstück Peiner Straße 5/7/9 in Form eines Neubaus ist ein Teil der Machbarkeitsstudie und soll erste architektonische, kostentechnische und termintechnische Aussagen ermöglichen. Eine weitere Aufgabe ist die Entwicklung eines geeigneten Vergabekonzeptes für das Projekt.“

Es wird versprochen, dass der Bezirksrat Döhren-Wülfel informiert wird, sobald erste Ergebnisse vorliegen. „Das wird nach jetzigem Stand etwa Ende 2026 / Anfang 2027 der Fall sein“, heißt es.

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Bereits bei der Einwohnerversammlung informierte eine Schautafel über die Pläne für ein neues Freizeitheim

Wie lang ist das längste Musikstück der Welt? 639 Jahre!

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Das langsamste und längstandauernde Orgelstück der Welt von John Cage wird in der Sankt-Burchardi-Kirche in Halberstadt mit einer beabsichtigten Gesamtdauer von 639 Jahren aufgeführt - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Reihe: Kleine und große Superlative

HALBERSTADT. Seit dem Jahr 2001 wird in der Sankt-Burchardi-Kirche in Halberstadt das langsamste und längstandauernde Orgelstück der Welt mit einer beabsichtigten Gesamtdauer von 639 Jahren aufgeführt. Das Musikstück ORGAN²/ASLSP ist ein Stück für Orgel von John Cage aus dem Jahr 1987. Die Abkürzung ASLSP steht für „as slow as possible“ und ist die Anweisung, die vierseitige Partitur so langsam wie möglich zu spielen. Dieses musikalische Langzeitexperiment ist somit auch ein Versprechen in die Zukunft und somit auch ein Stück Zukunftsmusik. John Cage komponierte das Stück unter dem Titel ASLSP im Jahr 1985 ursprünglich für Klavier mit Hilfe eines Zufallsprogramms mit dem Computer. Das Werk ist in acht gleich lange Teile unterteilt. 1987 schrieb Cage es für den Organisten Gerd Zacher für Orgel um: ORGAN²/ASLSP. Das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt mit seiner 639-jährigen Realisation von John Cages ORGAN²/ASLSP wird von der eigens dafür gegründeten und rein ehrenamtlich arbeitenden John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt getragen und finanziert. Die nicht renovierte und lediglich gesicherte Kirche ist nach Ansicht der Stiftung ein idealer Ort für das Konzert. Sie soll auch in diesem Zustand bleiben. Das Projekt in der Sankt-Burchardi-Kirche startete am 5. September 2001. Die vierseitige Partitur wurde für die Aufführung auf die angestrebte Spieldauer von 639 Jahren hochgerechnet und die Aufführung somit am 4. September im Jahr 2640 enden. Um eine Unterbrechung des Stücks bei einem Gebläseausfall zu verhindern, gibt es für die Orgel ein zuschaltbares Ersatzgebläse. Da die John-Cage-Orgel-Stiftung keine institutionelle Förderung erhält, ist sie auf Spenden angewiesen. Neben einem klassischen Förderverein wurden zahlreiche andere Möglichkeiten ersonnen die Spendenwilligkeit von Menschen anzuregen. So wurde (bis August 2021) die Möglichkeit geschaffen das Projekt mit einer sogenannten „Stiftertafel“ zu unterstützen. Diese Tafeln, eine für jedes Aufführungsjahr, wurden in der Kirche an einem umlaufenden Stahlband angebracht. Jeder Spender und jede Spendergruppe, die mindestens 1200 EUR investierten, konnten sich eine Tafel zuteilen lassen und für deren Beschriftung einen Text ihrer Wahl vorgeben. Unter den Spendertafeln ist auch eine des im Jahr 2021 verstorbenen Schlagersängers und Schauspielers Bill Ramsey und seiner Frau Petra für das Jahr 2083.

zu John Cage

Geboren wurde Cage am 5. September 1912 in Los Angeles, USA. Er war Komponist, Musiktheoretiker, Schriftsteller, Künstler und einer der Protagonisten der Nachkriegsavantgarde. Am 12. August 1992 starb er in New York.

Frühling im Hannoverland – Ein Kirschbaum am Aegi stand

Kirschblüte am Aegidientor-/Georgsplatz
Kirschblüte am Aegidientor-/Georgsplatz

HANNOVER. Kein „Ribbeck im Havelland“, dafür aber Hannoverland, wo ein Kirschbaum am Aegi stand. Pardon, genaugenommen ist es schon der Georgsplatz, wo diese Kirsche jetzt ihre Blütenpracht entfaltet. Rosarot leuchteten die Blütterblätter in der Sonne. Immer wieder blieben heute Mittag (23. März) Passanten stehen, zückten ihre Smartphones und konservierten die Blüttenpracht auf Fotos. Einige stellten sich sogar zwischen den hängenden Ästen und machten Selfies. Der Frühling ist in der Leinemetropole eben besonders schön.

Quedlinburg: Abteigarten – ältester Zuchtgarten in Deutschland

Blick über den Abteigarten, dem ältesten Zuchtgarten in Deutschland, zum Quedlinburger Schlossberg
Blick über den Abteigarten, dem ältesten Zuchtgarten in Deutschland, zum Quedlinburger Schlossberg - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Reihe: Kleine und große Superlative


QUEDLINBURG. Die Gärten des im Jahr 936 gegründeten ehemaligen Reichstifts Quedlinburg sind eingebettet in eine der ältesten Kulturlandschaften Mitteleuropas. Der Abteigarten liegt zwischen Brühl (das ist ein ca. 15 ha großes altes Waldstück) und dem Schlossberg zu Füßen desselben.

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Der Abteigarten liegt zwischen Brühl und dem Schlossberg – © Foto: Lothar Schulz 2026


Seit dem Mittelalter wird das Areal genutzt. Seine heute quadratische Form mit einem Alleenkreuz ist auf Äbtissin Anna Dorothea im Jahre 1685 zurückzuführen.

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Der Abteigarten liegt zwischen Brühl und dem Schlossberg – © Foto: Lothar Schulz 2026


Laut Beschilderung am Garten handelt es sich bei der Anlage um den ältesten, ohne Unterbrechung genutzten, Zuchtgarten
in Deutschland 1750 – 2018.

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Ältester Zuchtgarten in Deutschland – © Foto: Lothar Schulz 2026


Nach einem Plan des Jahres 1769 war der Garten im Stil des Barock gestaltet. Im Zentrum der Anlage befand sich ein großes Wasserbecken.Es gab acht zentral gelegene Grünflächen, die durch Wege voneinander abgetrennt waren. Vier der Flächen waren mit Rasen, vier mit „Buchsbaumlaubwerk“ versehen. Umrahmt wurden die acht Grünflächen von Bosketten, waldartig bepflanzten Flächen, die wiederum von Hainbuchhecken gefasst waren. Darüber hinaus wurden „goldene Buchskugeln“ und in Kegelform geschnittene „Tannenpyramiden“ beschrieben. In der Umgebung befanden sich Gemüsebeete, Obstbäume sowie Stachel- und Johannisbeersträucher.

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Blick über den Abteigarten zum Schlossberg – © Foto: Lothar Schulz 2026


Im Jahr 2006 wurde der Historische Abteigarten wieder neu gestaltet und mit einem Demeter-Garten versehen.

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Blick über den Abteigarten zum Schlossberg – © Foto: Lothar Schulz 2026