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Montag, Juli 27, 2026

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Polizeieinsatz in der Stiftstraße

Größerer Polizeieinsatz in der Stiftstraße nach Hinweis auf bewaffnete Person
Größerer Polizeieinsatz in der Stiftstraße nach Hinweis auf bewaffnete Person - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Einsatz aufgrund eines Hinweises auf eine möglicherweise bewaffnete Person


HANNOVER. Während am Donnerstag (19.02.) starke Polizeikräfte in der Innenstadt, vor allen Dingen im Bereich um das Alte Rathaus und die Marktkirche herum, damit beschäftigt waren das Treffen von hochrangigen NATO-Militärs abzusichern, wurde die Polizei zu einem Einsatz in die Stiftstraße (innenstadt) alarmiert.

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Polizeibeamte in der Stiftstraße – © Foto: Lothar Schulz 2026
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Polizeibeamte in der Stiftstraße – © Foto: Lothar Schulz 2026


Aufgrund eines Hinweises auf eine möglicherweise bewaffnete Person rückte die Polizei mit einem größeren Aufgebot von Beamten an. Auch mit Maschinenpistolen bewaffnete Beamte waren rund um die in der Stiftstraße gelegene Ditib-Moschee im Einsatz.

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Auch mit Maschinenpistolen bewaffnete Beamte waren in der Stiftstraße im Einsatz – © Foto: Lothar Schulz 2026


Letztendlich waren es wohl aber nur Kinder, die mit einer Spielzeugpistole gesichtet worden waren, und so zur Auslösung des Alarms für die Polizei geführt hatten.

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Wenigstens ein Kind/Jugendlicher wird von der Polizei im Polizeiwagen mitgenommen – © Foto: Lothar Schulz 2026




NATO-Alarm für Hannovers City

NATO-Alarm für Hannovers City - hochrangige NATO-Militärs und politische Repräsentanten kamen bei Empfang im Alten Rathaus von Hannover zusammen
NATO-Alarm für Hannovers City - hochrangige NATO-Militärs und politische Repräsentanten kamen bei Empfang im Alten Rathaus von Hannover zusammen - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Hochrangige NATO-Militärs bei Empfang im Alten Rathaus

HANNOVER. Im Zeitraum vom 8. Januar bis zum 26. März führt die NATO die umfangreichste gemeinsame Verlegungsübung mit der Bezeichnung „Steadfast Dart 2026“ in Deutschland durch. Im Rahmen dieser Übung fand am am Donnerstag (19.02.) ein Empfang mit etwa 250 hochrangigen NATO-Militärs und politischen Repräsentanten im Alten Rathaus von Hannover statt. Details zum Empfang drangen nur spärlich an die Öffentlichkeit. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, Innenministerin Daniela Behrens und Oberbürgermeister Belit Onay sollten wohl bei dem Treffen Reden halten. Nach Informationen der Walsroder Zeitung soll zu dem Treffen der deutsche Vier-Sterne-General Ingo Gerhartz geladen haben. Für diese Veranstaltung galt eine der höchsten Sicherheitsstufen in Hannover. Am 19. Februar von 11 bis 24 Uhr wurden im Innenstadtbereich mehrere Straßen gesperrt und Halteverbotszonen eingerichtet und auch der Opernplatz und der Schützenplatz waren betroffen. Der Bereich um das Alte Rathaus und die Marktkirche herum war weiträumig von starken Kräften der Landespolizei und von Militärpolizei abgesperrt. Durchgänge für FußgängerInnen waren aber freigehalten. Gleichwohl kritisierten insbesondere Geschäftsleute aus der Innenstadt. dass sie keine offiziellen Informationen zu den Straßensperrungen bekommen hatten. „Ich mache den Job jetzt schon seit 18 Jahren, aber so etwas habe ich noch nie erlebt“, erklärte der Sprecher der City Gemeinschaft Hannover, Martin Prenzler und beklagte diese „Nullkommunikation“. Für ihn bleibe die Frage, was hinter dem Treffen stecke. Wenn es am Ende nur um ein „Schnittchenessen“ im Rathaus gehe, bezweifele er, dass es den Aufwand wert sei. Und der Aufwand war schon beträchtlich. Wie seinerzeit beim Besuch von US-Präsident Obama wurden sogar Gully-Deckel versiegelt. Auf den Dächern rund um das Alte Rathaus hatten Scharfschützen der Polizei Stellung bezogen und Menschen die Fotos machten, mussten damit rechnen immer wieder von den zahlreichen Polizeikräften Peronenkontollen unterzogen zu werden. „Die mehrwöchige Planung des polizeilichen Einsatzes stellte unter vielerlei Gesichtspunkten eine besondere Herausforderung dar“, sagte Polizeidirektor Tobias Giesbert im Nachgang zu dem Event. „Neben den üblichen, aufwendigen Sicherheitsanforderungen bei derartigen Veranstaltungen erforderte insbesondere die temporär abstrakt erhöhte Gefahr durch Spionage oder hybride Bedrohungen die Anwendung neuartiger und spezieller polizeilicher Taktiken und Einsatzmittel“ erklärte er.

 

Der Erlebniszoo Hannover verliert zwei beliebte Tierarten

Leopardenkater Surest soll ein Weibchen in einem dänischen Zoo beglücken
Leopardenkater Surest soll ein Weibchen in einem dänischen Zoo beglücken

HANNOVER. Hannover wird ärmer an exotischen Tierarten. Giraffen und Leoparden gibt es zukünftig nicht mehr im Erlebniszoo Hannover zu sehen.

Mitte Februar stürzte die Giraffenkuh Jamila so unglücklich, dass sie starb. Damit ihre Freundin, die nubische Giraffe Niobe, nicht allein ist, wird dieses Tier an einen anderen Zoo vermittelt. Dort kann sich die Giraffenkuh dann einer neuen Herde anschließen. Das ist zumindest das vorläufige Ende der Giraffenhaltung im hannoverschen Zoo. Erst wenn ein in fernerZukunft anvisierten neues Giraffenhaus gebaut wird, könnten die gefleckten Langhälse wieder an die Leine zurückkehren.

Auch im Dschungelpalast stehen die Zeichen auf Veränderung. Erst im November 2024 zog der Leopardenkater Surest aus dem Zoo Hagenbeck in seine neue hannoversche Heimat. Nun muss er den Dschungelpalast wieder verlassen, denn er soll in Dänemark eine Leopardendame beeindrucken. Der nordchinesische Leopard ist im Bestand stark gefährdet. Laut dem Zoo Hannover gibt es nur noch rund 500 Tiere dieser Gattung. Nachwuchs ist also dringend erwünscht.

Neue Leoparden dürfen nicht mehr in den Dschungelpalast einziehen. Die Anlage wird umgebaut und dann Heimat von Binturongs sein. Diese Tiere, die auch „Marderbär“ genannt werden, gehören zu den Schleichkatzen. Binturongs leben in Südostasie, sind nachtaktiv und leben hauptsächlich als Baumbewohner.

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Die Haltung von Giraffen wird zumindest vorerst aufgegeben.

Stadtbücherei Döhren wird im Sommer für rund drei Monate geschlossen

Tom Becker im Gespräch mit den Bezirksratsherren Willi Lindenberg
Tom Becker im Gespräch mit den Bezirksratsherren Willi Lindenberg

HANNOVER. Eigentlich ist es eine gute Nachricht, doch für die Bürger im Stadtbezirk Döhren-Wülfel gibt es einen großen Wermutstropfen. Nach 65 Jahren wird der Fußboden der Stadtteilbibliothek Döhren endlich erneuert. Die schlechte Nachricht dabei: dafür muss die Bücherei im Sommer für etwa drei Monate vollständig geschlossen werden. Dies berichtete Prof. Dr. Tom Becker, Chef der hannoverschen Stadtbibliotheken, heute Nachmittag (18. Februar) auf dem Neujahresempfang der „Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V.“

In diesem Jahr war Gastgeberin des Neujahrsempfanges die Stadtteilbücherei Döhren an der Peiner Straße. Zu Begin erzählte die stellvertretende Leiterin Sarah Ott vom großen Erfolg der „Bibliothek der Dinge.“ Hier können etwa eine Seifenblasenmaschine, ein Schlagbohrer, eine Nähmaschine und sogar eine Ukulele wie sonst Bücher ausgeliehen werden. Sarah Ott bedankte sich auch beim Bezirksrat Döhren-Wülfel für die großzügige Zuwendung, mit denen einige Teile für diese Bibliothek der Dinge angeschafft werden konnten.

Nicht nur bei den Sanierungsarbeiten drohen geschlossene Türen. Wie Tom Becker weiter sagte, wird es im November diesen Jahres bei der Bibliotheks-EDV eine Umstellung geben. Möglicherweise könnte auch dann die Stadtbibliothek Döhren noch einmal für Leser eine Zeit lang nicht zur Verfügung stehen.

Spatenstich für „City Roofwalks“

Einfahrt zum Parkhaus in der Schmiedestraße auf dessen Dach ein Park entsteht
Einfahrt zum Parkhaus in der Schmiedestraße auf dessen Dach ein Park entsteht - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Parkdeck 4 im Parkhaus Schmiedestraße wird begrünt

HANNOVER. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat am gestrigen Dienstag (17.02.) das Projekt „City Roofwalks“ offiziell begonnen. Auf dem Dach des Parkhauses in der Schmiedestraße, direkt in der Innenstadt von Hannover, soll in den kommenden Monaten ein erster Dachgarten entstehen. Über einen Fahrstuhl soll der Dachgarten vom Parkdeck aus erreichbar sein. Insgesamt werden 1.300 Quadratmeter Dachfläche begrünt und es entstehen 800 Quadratmeter begehbare Fläche. Neben vielen Pflanzen soll es auch Spielgeräte für Kinder geben. Nach und nach sollen auf mehreren Dächern in der Innenstadt Grünanlagen entstehen. Auf bislang kaum genutzten Flachdächern in der City entsteht mit Förderung des Bundes ein neues Stück Stadt: Dachbegrünungen, Fassadenbegrünung, ein zusammenhängender Rundweg mit Aussichtsmöglichkeiten, Sitz- und Aufenthaltsflächen, Spielangebote und multifunktionale Flächen sind geplant. Damit Fußgängerinnen und Fußgänger von einer Parkanlage zur anderen spazieren können, sollen die einzelnen Dächer durch Brücken verbunden werden. Die „City Roofwalks“ sollen sie Innenstadt von Hannover attraktiver machen. Zugleich sind sie auch kreativer Klimaschutz im urbanen Raum und ein Baustein im Rahmen der Klimaanpassung. So können sie die Stadt widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen machen. Extreme Hitze könnte besser absorbiert und Regenwasser effektiver gespeichert werden. Oberbürgermeister Belit Onay sagte, Hannover schaffe grüne Räume dort, wo bisher kaum nutzbare Flächen waren. „So verbinden wir Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und eine lebendige resiliente Innenstadt auf innovative Weise. Hannover nutzt seine Chancen und denkt Stadt neu – nachhaltig, offen und für alle zugänglich “, so Onay. Eigens aus Berlin war Sören Bartol (MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) als Verteter des Fördermittelgebers angereist. „Ich freue mich sehr, dass der Bund dieses Modellprojekt mit 2,7 Millionen Euro unterstützt. Ich hoffe, dass Hannover damit viele andere Städte inspiriert, ihre Dächer als wertvolle Chance und als Schlüssel für urbane Klimaanpassung zu begreifen.“ Hervorgegangen ist das Vorhaben aus der Bewerbung Hannovers als Kulturhauptstadt. Über mehrere Planungs- und Entwicklungsphasen, die Kooperation mit der hanova Gewerbe GmbH und erste Pilotprojekte, entwickelte sich daraus ein umsetzungsreifes Konzept, das nun Realität wird. Und die Bezeichnung „Parkhaus“ für das Gebäude in der Schmiedestraße gewinnt damit eine doppelte Bedeutung: Parkhaus als Gebäude mit Abstellmöglichkeiten für PKW und Parkhaus als Gebäude mit einem Park auf dem Dach. Parkhaus hoch 2 sozusagen.

Tag der offenen Tür in der Lutherschule

Das Gymnasium Lutherschule veranstaltet am 25. Februar (von 15:00 bis 18:00 Uhr) einen Tag der offenen Tür
Das Gymnasium Lutherschule veranstaltet am 25. Februar (von 15:00 bis 18:00 Uhr) einen Tag der offenen Tür - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Eine Gelegenheit das Gymnasium in der Nordstadt kennenzulernen


HANNOVER. Die Lutherschule, das Gymnasium im Herzen der Nordstadt, veranstaltet am 25. Februar 2026 (von 15:00 bis 18:00 Uhr) wieder einen Tag der offenen Tür. Damit bietet die Schule GrundschülerInnen und deren Eltern die Möglichkeit das Gymnasium kennenzulernen und sich umfassend über dessen Bildungsangebot zu informieren. Alle Fachgruppen werden sich und ihre Arbeit vorstellen und haben abwechslungsreiche Aktivitäten vorbereitet. Darüber hinaus informiert die Schule über besondere Projekte und Schwerpunkte und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein – im Luthercafé werden Speisen und Getränke angeboten werden.

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Neubau der Lutherschule am Engelbosteler Damm – © Foto: Lothar Schulz 2026



Peter von Drathen zeigt seine Bilder im Quartierstreff

Blick in die Ausstellung im Quartierstreff Döhren
Blick in die Ausstellung im Quartierstreff Döhren

HANNOVER. Es war so etwas wie eine Midissage: Heute Nachmittag (15. Februar) öffneten sich ausnahmsweise auch an einem Sonntag die Pforten des Quartierstreffs in der hannoverschen Borgentrickstraße. Kunstliebhaber hatten die Möglichkeit, sich die laufende Ausstellung des im Stadtteil Döhren lebenden Künstlers Peter von Drathen anzuschauen. Von Drathen erkrankte leider kurzfristig, aber seine Ehefrau war vor Ort und konnte viel zu den Werken ihres Mannes erzählen.

Auf den ersten Blick sind die Bilder von Drathens sehr abstrakt, nur Farben – zumeist erdige warme Töne – und Formen. „Mein Mann beginnt immer abstrakt und arbeitet dann später Details heraus“, erzählt seine Ehefrau. Die Kunstwerke entstanden in verschiedenen Techniken, mal Aquarell, mal Acryl.

Peter von Drathen, 1952 in Hannover geboren, ist eigentlich gelernter Jurist und war als Rechtsanwalt tätig. 1999 begann er mit Malen und Zeichnen. 2007 wurde er dann 2. Preisträger beim Kunstpreis Laatzen. Seitdem waren seine Arbeiten in einer ganzen Reihe von Ausstellungen zu sehen.

Noch bis Ostern läuft die derzeitige Bilderschau im städtischen Quartierstreff. Wer gefallen an den Bildern findet: Peter von Drathen verkauft sie an Interessierte, eine Preisliste liegt aus.

Döhren Alaaf: Die Blau-Weißen kürten eine neue Ordensritterin

Katharina Sterzer erhält den Orden
Katharina Sterzer erhält den Orden "humoris causa"

HANNOVER. Wenn die Dekoration im Hangar No. 5 in weiß-blau glänzt, dann erreicht der Karneval im Süden Hannovers seinen Höhepunkt. Gestern (14. Februar), am Valentinstag, war es wieder soweit. Die Funkenartillerie Blau-Weiß Hannover Döhren feierte mit ihrer Prunksitzung „Döhren Alaaf“ einen rauschenden Saalkarneval. Vereinspräsident Martin Weber konnte 96 Aktive begrüßen. Liliana von Soosten war mit drei Jahren die Jüngste, Horst Bufe mit 84 Jahren der älteste Narr auf der Bühne. Das Besondere bei den Blau-Weißen Funken: „Das ganze Programm wird ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern gestaltet, nur Euer Beifall ist ihr Lohn“, sagte Martin Weber.

Die Prunksitzung stand dieses Jahr unter der Regentschaft von Seiner Tollität Prinz Andreas III. Die Funkenartillerie kürt als einzige Karnevalsgesellschaft in Hannover einen eigenen Prinz Karneval. In der Session 2025/26 legte Andreas Gödeke seinen Funkengarde-Uniform ab und schlüpfte in das Prinzenkostüm mit der langen Federkappe. Gödeke ist seit 20 Jahren als Trainer, als Mitglied der Funkengarde und des Schnauzerballetts mit dabei. Er stammt aus einer Familie mit karnevalistischer Tradition und ist nun Karnevalsprinz in der 5. Generation.

Alljährlicher Höhe der Prunksitzung der Funkenartillerie ist die Ernennung eines neuen Ordensritters bzw. einer Ordensritterin. Nach der Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten im vergangenen Jahr (sie hielt die Laudatio auf die neue Ordensritter) wurde erneut eine Frau mit den Orden „Humoris Causa“ ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf Katharina Sterzer, Geschäftsführerin der Asphalt gemeinnützige Verlags- und Vertriebsgesellschaft mbH. Dieser Verlag gibt das bekannte Asphalt Straßenmagazin heraus. In ihrer Büttenrede wandte sie sich auch an Bundeskanzler Friedrich Merz. „Leistung ist, wenn man draußen auf der Straße steht (gemeint sind die Asphalt-Verkäufer), nicht, wenn man ein Minus bei den Umfragewerten bekommt.“

Den Gästen im vollbesetzten Saal – darunter auch Ehrengäste aus der Politik wie der Regionsversammlung, dem Rat der Stadt und dem Bezirksrat Döhren-Wülfel – wurde ein mehrere Stunden langes karnevalistische Programm geboten: Showtänze, Büttenreden, Musik. Natürlich schaute auch Hannovers Karnevalsprinzessin Angela II vorbei und nahm neben den Döhrener Prinzen auf den Thron Platz.

 In der Festschrift zur Prunksitzung kommt auch die bisherige Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel, Antje Kellner, zu Wort. „Ich freue mich, Teil Eurer Gemeinschaft zu sein. Macht weiter so. Ihr seid spitze!“ schreibt sie darin.

Festliche Einsegnung: Ein neuer Diakon wurde in der Auferstehungskirche willkommen geheißen

Einsegnung des neuen Diakons Alexander Schiller i(Bildmitte) n der Auferstehungskirche
Einsegnung des neuen Diakons Alexander Schiller in der Auferstehungskirche

HANNOVER. Eigentlich sollte Alexander Schiller schon im Januar festlich als Diakon der evangelischen Kirche im Stadtbezirk Döhren-Wülfel eingesegnet werden. Doch überraschend starker Schneefall und Eisglätte zwangen dazu, den Termin auf heute Nachmittag (14. Februar) zu verschieben. Und wieder schickte Petrus in Döhren Schneeflocken zur Erde, wenn auch nicht so arg wie vor ein paar Wochen. So konnte dann Superintendentin Meike Riedel nun in der Auferstehungskirche an der Peiner Straße die Amtshandlung vornehmen und die Gemeinde offiziell ihren Diakon empfangen. Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Gemeindemitglieder unter der Orgelempore Gelegenheit, mit einem Gläschen (alkoholfreien) Sekt auf den neuen kirchlichen Mitarbeiter anzustoßen.

Wie wirbt man um Wählerstimmen? SPD-Kommunalkonferenz stimmte auf die kommende Wahl ein.

Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz
Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz

HANNOVER. Wenige Kernpunkte kurz und bündig formulieren. Herausstellen, wo die Wähler mit ihrer Stimme etwas bewegen können. Konkrete Dinge und keine abstrakten Themen. Experten-Tipps für die im September anstehende Kommunalwahl in Niedersachsen gab es heute (14. Februar) von der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) im Rüdiger-Butte-Bildungswerk Hannover.

Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens (SPD) stimmte auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. „Unsere Demokratie ist in einem schwierigen Zustand. Da ist die SPD besonders wichtig“, sagte sie und warb um den ehrenamtlichen Einsatz in den Kommunen. „Es ist immer besser, mit anzupacken, statt sich zu ärgern.“ Rechtsextreme Parteien und Kandidaten solle man bei konkreten kommunalen Problemen stellen wie etwa den Fragen, wie stehen sie zu Kindergärten, den ÖPVN?

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Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz