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Donnerstag, April 30, 2026

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Region und GVH planen Job- und Sozialticket als 365-Euro-Variante

v.l. Regionspräsident Steffen Krach, Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke und Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz haben Pläne zu Job- und Sozialtickets vorgestellt.
v.l. Regionspräsident Steffen Krach, Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke und Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz haben Pläne zu Job- und Sozialtickets vorgestellt. © Region Hannover/Philipp Schröder

REGION HANNOVER.

Das bundesweite Deutschlandticket wird zum 1. Mai kommen, ab dem 3. April startet in ganz Deutschland der Vorverkauf – auch in der Region Hannover. Dann wird es zum Preis von 49 Euro ein deutschlandweit gültiges ÖPNV-Ticket geben, das monatlich gekündigt werden kann. Damit ist klar: Das Deutschlandticket ist günstiger, als bisher bestehende Angebote, des Sozial- oder Jobtickets. Region Hannover und GVH haben sich daher geeinigt, eine 365-Euro-Variante des Deutschlandtickets für Nutzer*innen eines Job- und Sozialtickets anzubieten: das Hannover Jobticket und das Hannover Sozialticket. 

Hannover Jobticket für Arbeitgeber aus der Region Hannover

Für 30,38 Euro monatlich soll es Jobticket-Abonnent*innen damit künftig möglich sein, den gesamten Nahverkehr in Deutschland zu nutzen. Regionspräsident Steffen Krach: „Wir haben das große Ziel, die Verkehrswende in der Region Hannover bereits jetzt aktiv zu gestalten und einen konkreten Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten. Ich habe immer gesagt, dass ein 365-Euro-Ticket dabei eine der wichtigsten Steuerungselemente ist. Das haben die ÖPNV-Nutzerzahlen gezeigt, die während der Zeit des 9-Euro-Tickets deutlich gestiegen sind. Der Region Hannover liegt es besonders am Herzen, es Arbeitnehmenden so einfach wie möglich zu machen, auf das Auto zu verzichten. Gleichzeitig ist es uns wichtig auch diejenigen nicht zu vergessen, die auf Vergünstigungen angewiesen sind. Ich bedanke mich bei den Kolleg*innen des GVH, die den Weg gemeinsam mit uns gehen wollen.“

Betriebe, die künftig vom Hannover Jobticket profitieren wollen, müssen ihre Betriebsstätte in der Region Hannover haben. Die Region Hannover gewährt als Rabattgeber über den GVH den teilnehmenden Unternehmen einen Ticket-Rabatt von 13 Prozent, dafür zahlen die Unternehmen 25 Prozent des Preises von 49 Euro eines Deutschlandtickets. Für Abonnent*innen bleibt dann ein monatlicher Betrag von 30,38 Euro. Darüber hinaus wird der GVH die Möglichkeit anbieten, für einen Aufpreis von 4,90 Euro weiterhin Mitnahmeregelungen für einen Erwachsenen oder drei Kinder von Montag bis Freitag ab 19 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen zu nutzen. Diese Möglichkeit bietet das Deutschlandticket in seiner ursprünglichen Form nicht. 2022 haben rund 40.000 Menschen ein Jobticket im GVH genutzt. Zum Vergleich: Ein reguläres Abo ohne zusätzliche Vergünstigungen haben rund 34.000 Menschen genutzt. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: „Ein attraktives Jobticket ist wichtig für die Beschäftigten wie auch für Unternehmen, die attraktive Arbeitgeber sein wollen. Uns geht es auch darum, den ÖPNV zu vereinfachen. Wer künftig ein Jobticket nutzt, muss sich keine Gedanken mehr um Tarifzonen machen und kann bedenkenlos den attraktiven ÖPNV in der Region Hannover nutzen.“

Hannover Sozialticket wird stark nachgefragt sein

Beim Hannover Sozialticket bezuschusst die Region Hannover den gesamten Differenzbetrag zum 365-Euro-Jahresbeitrag – pro Tag zahlen sie also einen Euro. Die Zielgruppe dieses Tickets sind Menschen, die aktuell die Region-S-Karte beziehen – das waren zuletzt rund 147.000 Personen. Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke: „Mobilität ist ein Schlüssel zur Teilhabe am sozialen Leben in der Gemeinschaft. Das bisherige Sozialticket ist stark nachgefragt und zeigt, wie wichtig es ist, dass wir als Region Hannover hier gute Angebote machen. Die 365-Euro-Variante macht das Sozialticket für nahezu alle Nutzungsmöglichkeiten in den Tarifzonen günstiger – das freut mich.“

Anspruch auf den ermäßigten Sozialtarif für Busse und Bahnen haben: Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II (Grundsicherung für Arbeitssuchende/“Bürgergeld“) und XII (Sozialhilfe), nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und der Kriegsopferfürsorge. Darüber hinaus bekommen auch Rentnerinnen und Rentner die Region-S-Karte, wenn sie mit einem Menschen eine Bedarfsgemeinschaft bilden, der Arbeitslosengeld II bezieht.

Derzeit laufen die Abstimmungen zu den Plänen mit der Landesverkehrsgesellschaft Niedersachen (LNVG), die den Plänen als Genehmigungsbehörde zustimmen muss. Final genehmigt und beschlossen werden die Ticket-Maßnahmen von der Regionsversammlung. 

Europa braucht nachhaltige Großindustrie

Der Niedesrächsische Ministerpräsdient Stephan Weil
Der Niedesrächsische Ministerpräsdient Stephan Weil © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Zwei Tage hat Ministerpräsident Stephan Weil in Brüssel zahlreiche Gespräche geführt. Nach einem Treffen mit Didier Reynders, Kommissar für Justiz und Rechtsstaatlichkeit und einem Austausch mit niedersächsischen Europaabgeordneten vorgestern Abend hatte der Ministerpräsident gestern kurz hintereinander unter anderem Termine mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, mit Margrethe Vestager, EU-Kommissarin für Wettbewerb und Digitales, mit Kerstin Jorna, Generaldirektorin für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, mit Margaritis Schinas, Vizepräsident der EU-Kommission, zuständig für Migration, Gleichheit und Diversität und schließlich mit Maroš Šefčovič, EU-Kommissar für interinstitutionelle Beziehungen. Am Rande des abendlichen Grünkohlessens hat sich der Ministerpräsident dann noch mit Nicolas Schmit, Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, ausgetauscht.

Thematisch stand bei den Gesprächen in Brüssel die zukünftige europäische Industriepolitik im Mittelpunkt. Es ging aber auch um Rechtsstaat und Grundrechte, um eine etwaige zukünftige europäische Migrationspolitik, um den Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland.

Hier ein industriepolitisches Fazit des Ministerpräsidenten auf der Rückfahrt nach Niedersachsen:

„Es war eine hochinteressante und lohnende Reise nach Brüssel in herausfordernden Zeiten. Die Europäische Kommission steht kurz vor der Veröffentlichung einer neuen Strategie zur Unterstützung von Wirtschaftsunternehmen bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes auf Null (‚Net-Zero-Industry-Act‘). Ich habe meinen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern noch einmal sehr eindringlich die Bedeutung einer nachhaltigen Großindustrie für Niedersachsen, für Deutschland, aber auch für Europa dargestellt.

Niedersachsen ist ein Industrieland und muss das auch bleiben – in Zukunft allerdings klimaneutral. Gerade unsere energieintensive Industrie aber braucht vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und der hohen Energiepreise Unterstützung beim Übergang zur CO2-Neutralität. Dafür müssen die EU-Vorschriften flexibilisiert und die Verfahren in Deutschland wie in der EU einfacher und schneller werden.

Worum geht es: Wir müssen zum einen die bestehende energieintensive Industrie in Europa, die zugegebenermaßen vornehmlich in Deutschland zu finden ist, trotz deutlich gestiegener Energiepreise in die Lage versetzen, die Transformation hin zur CO2-Neutralität zu schaffen. Wir müssen außerdem – wiederum trotz der deutlich gestiegenen Energiepreise – industrielle Zukunftsbranchen, wie beispielsweise Batteriezell- oder Halbleiterproduktionen, in Europa ansiedeln.

Ich persönlich bin zutiefst davon überzeugt, dass Europa ohne eine breit angelegte und möglichst vollständige Industrieproduktion zu schwach wäre, um langfristig in dem Wettbewerb mit den USA und China zu bestehen. Wir erleben auf globaler Ebene immer stärker den Zweikampf zwischen den Vereinigten Staaten und China und es stellt sich die Frage: wo bleibt Europa?

Wenn es uns nicht gelingt, in Europa auch industriell stark zu bleiben, setzen andere die Maßstäbe. Ohne eine erfolgreiche Industrie sind nicht nur tausende Arbeitsplätze, sondern auch gesellschaftlicher Wohlstand bedroht. 

Das prominenteste Beispiel für eine Industrie, die im Moment vor enormen Herausforderungen steht, ist die chemische Industrie. Die chemische Industrie braucht besonders viel Energie, damit ist sie aber auch klimapolitisch hoch relevant. Die Verantwortlichen in den Unternehmen sind gleichzeitig hoch motiviert, mit guten Konzepten die CO2-Reduktion auf Null zu schaffen, brauchen dafür aber einige Jahre Zeit. Es liegt auf der Hand, dass es schwierig bis unmöglich ist, aus eigener Kraft enorme Investitionen in die Transformation zu tätigen und gleichzeitig enorm hohe Energiepreise zu zahlen.

Die Umstellung der energieintensiven Industrie hin zu einem Betrieb mit Erneuerbaren Energien muss deshalb auch mit Unterstützungsleistungen überbrückt werden. Nur so können Deutschland und die EU dem Verlagerungsdruck, also der akuten Gefahr, dass gerade energieintensive Unternehmen in Länder mit niedrigeren Energiepreisen abwandern oder gar nicht erst in Europa errichtet werden, entgegenwirken. Alles andere wäre auch insofern unverantwortlich, als viele energieintensive Unternehmen Produkte herstellen, die in Europa dringend für die Errichtung von Wind- und Solaranlagen, aber auch für umweltfreundliche Mobilität gebraucht werden.

Im Hinblick auf den ‚Inflation Reduction Act‘ der Vereinigten Staaten teile ich durchaus die These, dass man jetzt nicht in einen Subventionswettbewerb eintreten kann. Europa darf allerdings auch keinesfalls untätig bleiben und muss denjenigen Unternehmen, die sehr klare, ambitionierte Transformationskonzepte auf den Tisch legen, verlässlich beiseite stehen.

Wenn wir dann aber in einigen Jahren die Produktion erneuerbarer Energien in Europa deutlich ausgebaut haben werden, werden auch energieintensive Großunternehmen bei uns hoch wirtschaftlich und umweltfreundlich arbeiten können.

Ich habe deshalb gestern in meinen Gesprächen immer wieder auf die hohe Bedeutung einer verlässlichen, mehrjährigen finanziellen Unterstützung, gerade auch für die industrielle Transformation, hingewiesen. Meine Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner haben für dieses Anliegen durchaus Verständnis gezeigt. Ob dieses Verständnis jedoch ausreicht, um die Weichen zukünftiger europäischer Förder- und Beihilfepolitik entsprechend zu stellen, kann ich nicht einschätzen. Insofern bin ich sehr gespannt auf den für nächste Woche angekündigten ‚Net-Zero-Industry-Act‘.

In den nächsten vier Wochen ist außerdem mit einer Fortschreibung des Beihilferahmens durch die Kommission zu rechnen. Die neuen Beihilfe-Regeln müssen unbedingt flexibler sein als die bisherigen. Die Schwellenwerte von bislang 200.000 Euro müssen deutlich angehoben werden. Auch die wesentlich zu engen Grenzen für Regionalbeihilfen müssen gelockert werden. 

Wichtig ist auch, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU die Prüfungs- und Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt werden. Dies gilt in besonderer Weise für die Notifikationen der IPCEI-Projekte (‚Important Project of Common European Interest‘) zum Thema Wasserstoff, deren Prüfung wesentlich zu lange dauert. Hier geht es um wichtige und dringende Transformationsvorhaben, die beispielhaft für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft sein werden. Allein die niedersächsischen IPCEI-Projekte haben ein Investitionsvolumen von insgesamt sechs Milliarden Euro.

Noch einmal: Ein zu vorsichtiges und zurückhaltendes Agieren auf europäischer Ebene könnte in der aktuell angespannten Lage nicht nur die bestehenden Industrieunternehmen in Europa gefährden, sondern auch dazu führen, dass Europa den Anschluss an die Zukunftsindustrie in wichtigen Bereichen verpasst.“

Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 3.März 2023

Indizes
Indizes vom 02.03.2023 © finanzen.net

FRANKFURT/MAIN.

Europas Börsen haben am Donnerstag nach einem schwachen Start eine Kehrtwende geschafft. Auch eigentlich enttäuschende Inflationsdaten aus der Eurozone brachten den Markt nicht aus dem Tritt. Letztlich gewann der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) 0,59 Prozent auf 4240,59 Punkte, nachdem er am Morgen noch auf 4178 Punkte abgetaucht war.

Die Teuerung in der Eurozone hat sich im Februar zwar den vierten Monat in Folge abgeschwächt. Der Rückgang fiel aber weniger stark aus als von Volkswirten erwartet. Die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, stieg sogar überraschend auf ein Rekordniveau von 5,6 Prozent. Allerdings hatten bereits an den vergangenen Tagen große Länder wie Deutschland, Frankreich und Spanien ihre Daten vorgelegt. Überall war die Inflation höher als erwartet ausgefallen, so dass sich die Anleger darauf einstellen konnten.

Der französische CAC 40 stieg um 0,69 Prozent auf 7284,22 Punkte. Er hatte am Dienstag ein Rekordhoch erreicht. Für den Londoner Leitindex FTSE 100 ging es am Donnerstag um 0,37 Prozent auf 7944,04 Punkte nach oben.

Stärkste Branche war die der Nahrungsmittel und Getränke, angeführt von der irischen Glanbia mit über 7 Prozent Kursgewinn. Pernod Ricard waren mit 2,4 Prozent Gewinn bester Eurostoxx-Wert. Selbst AB Inbev (AB InBev SA-NV (Anheuser-Busch InBev)) schafften es nach anfänglichen Verlusten infolge enttäuschender Zahlen letztlich ins Plus.

Nachzügler im Sektorentableau waren zuletzt gut gelaufene Banken. Dank steigender Zinserträge für die Geldinstitute war der Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks erst am Dienstag auf ein Hoch seit 2018 geklettert.

Im Footsie sprangen CRH um 8 Prozent nach oben. Der Baustoffkonzern hat im vergangenen Jahr steigenden Kosten getrotzt und dank guter Geschäfte in Amerika seinen Gewinn gesteigert.

Quelle: finanzen.net

Bombenräumung in Laatzen: Was Fahrgäste der ÜSTRA am Wochenende beachten müssen

Strassenbahn
Strassenbahn- Symbolfoto © Ulrich Stamm

LAATZEN.

20.000 Laatzenerinnen und Laatzener müssen am kommenden Sonntag (5. März) ihre Häuser und Wohnungen während der Bombenräumung möglicher Weltkriegsblindgänger verlassen. Ein Verdachtspunkt befindet sich an der Erich-Panitz-Straße auf Höhe des Lidl-Markts direkt unter den Gleisen der ÜSTRA Stadtbahnlinie 1. Für die Fahrgäste der ÜSTRA hat die Bombenräumung bereits vorher Auswirkungen vor allem auf die Linie 1 (Langenhagen-Sarstedt), wo der Schienenverkehr zwischen den Haltestellen „Laatzen/Zentrum“ und „Laatzen“ bis zum Betriebsschluss am Sonntag unterbrochen wird.


So läuft es auf der Linie 1 (Langenhagen-Sarstedt): 

Die Kurse der Linie 1, die regulär in Laatzen enden würden, kehren am Samstag am Gleiswechsel Laatzen/Ginsterweg. Die Kurse mit Fahrtziel Sarstedt fahren über Grasdorf wie die Linie 2 und weiter über Rethen bis zum Endpunkt Sarstedt. Gleiches gilt auch während der Phase „Evakuierung“, beginnend am Sonntag (5. März) um 7 Uhr.

Da die ÜSTRA am Freitag (3. März) ganztägig bestreikt wird und hiervon auch die nächtlichen Fahrten der Linie 1 im Nachtsternverkehr betroffen sind, beginnt der Schienenersatzverkehr (SEV) auf der Linie 1 am Samstagmorgen (4. März) um circa. 4 Uhr. Der Schienenersatzverkehr wird zwischen Laatzen/Eichstraße und Laatzen/Ginsterweg eingerichtet. Zusätzlich wird noch ein SEV-„Ringverkehr“ mit Bussen in Laatzen eingerichtet, der die Haltestellen „Laatzen/Ginsterweg“, „Laatzen/Zentrum“ und „Laatzen“ bedient. Fahrgäste, die aus Sarstedt beziehungsweise Rethen kommen, haben durch den SEV-„Ringverkehr“ die Möglichkeit, die Haltestelle „Laatzen/Zentrum“ direkt und mit Zeitersparnis  zu erreichen und müssen nicht bis zur Haltestelle „Laatzen/Eichstraße“ fahren.


So läuft es auf der Linie 2 (Alte Heide-Rethen):

Die Linie 2 fährt wie alle ÜSTRA Linien am Freitag wegen des Streiks nicht, am Samstag fährt sie ganz normal und regulär nach Fahrplan nach Rethen. In der Phase „Evakuierung“ am Sonntag kann an den Haltestellen Krankenhaus, Neuer Schlag und Ginsterweg nur eingestiegen, aber nicht ausgestiegen werden.

So läuft es während der „heißen Phase“, der sogenannten Phase „Sicherheit“ (voraussichtlich am Sonntag ab 13 Uhr):

Mit Beginn der Phase „Sicherheit“ darf sich im Sperrkreis nicht mehr aufgehalten werden. Der Schienenersatzverkehr sowie der Linienverkehr mit Bussen und Stadtbahnen im Evakuierungsgebiet wird eingestellt.

Die Stadtbahnlinien 1 und 2 verkehren nur bis zum Gleis-wechsel Laatzen/Birkenstraße“ und fahren Richtung „Alte Heide“ beziehungsweise „Langenhagen“ zurück. Zwischen dem Endpunkt Rethen und dem Endpunkt Sarstedt wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen im 30-Minuten-Takt zu gleichen Abfahrtszeiten der Stadtbahn eingerichtet, und zwar entlang der Schienentrasse Hildesheimer Straße, Heiseder Straße und Breslauer Straße.

Polizei Nachrichten aus Hannover vom 2.März 2023

Blaulicht eines Polizeifahrzeuges
Tägliche aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Zeugenaufruf: Schwere räuberische Erpressung in Geldinstitut in Garbsen-Mitte – Wer kann Hinweise geben?

Nach einer schweren räuberischen Erpressung in einem Geldinstitut in Garbsen-Mitte ermittelt die Kriminalpolizei Hannover gegen eine mutmaßlich minderjährige Person. Das Kind betrat am Mittwochvormittag mit einem Hartschalenkoffer die Filiale an der Hänselriede und forderte von den Angestellten Bargeld. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, drohte das Kind mit einer Gewalttat und verschwand. Wer kann Hinweise geben?

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover informierten Mitarbeitende des Geldinstituts gegen 11:40 Uhr die Polizei über eine kurz zuvor erfolgte Erpressung durch ein Kind. Der Tatverdächtige oder die Tatverdächtige, das Geschlecht ist derzeit noch unklar, betrat demnach die Filiale an der Hänselriede und forderte von den Angestellten Bargeld. Sollte die Forderung nicht erfüllt werden, drohte ihnen laut Angaben des/der mutmaßlich Minderjährigen eine Gewalttat. Während das Kind die Filiale direkt wieder verließ, blieb dort ein mitgeführter Hartschalenkoffer zurück. Die Mitarbeitenden brachten sich im weiteren Verlauf in Sicherheit, während sie auf das Eintreffen der sofort herbeigeeilten Einsatzkräfte warteten. Diese ließen durch Spezialisten den Koffer öffnen, fanden darin jedoch keine gefährlichen Gegenstände.

Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Der Junge oder das Mädchen war etwa 9 bis 10 Jahre alt und 1,20 Meter bis 1,30 Meter groß. Die Person war mit einer schwarzen Jacke mit Kapuze und orangefarbenen Innenfutter sowie mit einer schwarzen Hose bekleidet. Zudem trug die Person schwarze Schuhe, weiße Socken und schwarze Handschuhe mit Reflektorstreifen. Besonders auffällig war eine grau-weiße Kindermütze mit Rentiermotiv, also mit einer roten Nase, schwarzen Augen und weißen Ohren/Geweih. Darüber hinaus trug das Kind eine hellblaue OP-Maske. Mit dabei hatte die Person einen dunklen Rollkoffer mit vier Rollen.

Wer kann Hinweise zu dem Kind geben bzw. hat dieses in den Mittagsstunden in der Nähe des Tatortes mit einem Koffer beobachtet? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

ARD-DeutschlandTrend: Knapp jeder zweite Deutsche hält Waffenlieferungen an die Ukraine für angemessen

Soldaten in Reih und Glied
Soldaten - Symbolfoto © Ulrich Stamm

Köln.

In der Frage, wie der Krieg in der Ukraine beendet werden könnte, gibt es derzeit unterschiedliche Ansichten. Eine überwiegende Mehrheit der Deutschen findet allerdings, dass die Ukraine in erster Linie selbst entscheiden muss, wann sie sich auf Verhandlungen mit Russland einlässt. Sieben von zehn Deutschen (73 Prozent) stimmen dieser Aussage zu, 21 Prozent stimmen nicht zu. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend unter 1.311 Wahlberechtigten von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben. Dass für eine Beendigung des Krieges die Ukraine auch gewisse Gebiete an Russland abtreten sollte, findet nur jeder dritte Deutsche (35 Prozent) – eine knappe Mehrheit von 54 Prozent stimmt dem nicht zu.

Von einigen wird derzeit auch ein Stopp der Waffenlieferungen gefordert. Eine relative Mehrheit von 47 Prozent (+3 im Vgl. zu Februar) hält die Unterstützung der Ukraine mit Waffen derzeit für angemessen. Nach der Entscheidung der Bundesregierung, der Ukraine auch Kampfpanzer liefern zu wollen, hat sich der Anteil derjenigen, denen die generelle Unterstützung der Ukraine mit Waffen zu weit geht, im Februar vergrößert (von 26 Prozent im Januar auf 35 Prozent im Februar). Aktuell ist dieser Anteil jedoch wieder leicht gesunken: 31 Prozent finden, dass die Unterstützung der Ukraine mit Waffen zu weit geht, 16 Prozent (+1) geht sie nicht weit genug.

Auch in der Bewertung der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges hatte es zuletzt einen Anstieg derjenigen gegeben, denen sie nicht weit genug gehen. Aktuell hat sich dieser Anteil wieder um 5 Prozentpunkte verkleinert: 53 Prozent sagen im März, dass ihnen die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges nicht weit genug gehen, 33 Prozent (+3) halten sie für angemessen, 5 Prozent (+1) gehen sie zu weit. Allerdings geht der Wunsch nach mehr Diplomatie offenbar nicht unbedingt mit einer Ablehnung von Waffenlieferungen einher: Unter denjenigen, denen die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges nicht weit genug gehen, halten 45 Prozent die Unterstützung der Ukraine mit Waffen für angemessen, 12 Prozent gehen sie nicht weit genug, 39 Prozent gehen die Waffenlieferungen zu weit.

Bei der Bewertung der Sanktionsmaßnahmen gegen Russland ist der Anteil derjenigen, denen sie nicht weit genug gehen, um 5 Prozentpunkte größer geworden: Aktuell finden 43 Prozent, dass die Sanktionsmaßnahmen gegen Russland nicht weit genug gehen, 33 Prozent (-4 im Vgl. zu Februar) halten sie für angemessen, nur 18 Prozent gehen sie zu weit (+- 0).

In der Frage, ob Russland ein vertrauenswürdiger Partner für Deutschland ist, sind sich die Deutschen weitestgehend einig: Nur 7 Prozent finden, man könne Russland vertrauen. Ähnlich sieht es bei der Bewertung Chinas aus: 8 Prozent halten China für einen vertrauenswürdigen Partner für Deutschland. Kürzlich war Bundeskanzler Olaf Scholz zu Besuch in Indien, um die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder zu verstärken. 33 Prozent halten Indien für einen vertrauenswürdigen Partner. Bei der Ukraine sagen aktuell 47 Prozent, man könne dem Land vertrauen, bei der USA eine Mehrheit von 59 Prozent.

Nach Ausbruch des Ukraine-Krieges vor gut einem Jahr hatten viele Menschen Sorge, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland verschlechtert. Im März vor einem Jahr gaben 64 Prozent an, dass sie sich darüber große bzw. sehr große Sorgen machen – heute geben 69 Prozent an, dass sie sich große bzw. sehr große Sorgen machen. Darüber, dass es in Deutschland aufgrund des Ukraine-Krieges zu Einschnitten in der Gas- und Energieversorgung kommt, machten sich vor einem Jahr noch 66 Prozent Sorgen, heute hingegen 53 Prozent. Darüber, dass Deutschland direkt in den Krieg hineingezogen werden könnte, machen sich aktuell 58 Prozent Sorgen (-1 im Vgl. zu Februar 2023).

Befragungsdaten

  • Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland
  • Fallzahl: 1.311 Befragte
  • Erhebungszeitraum: 27.02. bis 01.03.2023
  • Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
  • Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte

* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%

Die Fragen im Wortlaut:

  • Geben Sie bitte zu den folgenden Ländern an, ob das jeweilige Land ein Partner für Deutschland ist, dem man vertrauen kann oder nicht: die USA, Russland, Ukraine, China, Indien?
  • Deutschland hat auf den russischen Einmarsch in die Ukraine mit verschiedenen Schritten reagiert. Geben Sie im Folgenden bitte jeweils an, ob diese Schritte angemessen sind, zu weit oder nicht weit genug gehen. Wie ist es mit der Unterstützung der Ukraine mit Waffen durch Deutschland, den Sanktions-Maßnahmen gegen Russland, den diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges?
  • Machen Sie sich wegen des Krieges in der Ukraine sehr große Sorgen, große Sorgen, wenig oder gar keine Sorgen, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland verschlechtert, dass es in Deutschland zu Einschnitten in der Gas- und Energieversorgung kommt, dass Deutschland direkt in den Krieg hineingezogen werden könnte?
  • Zu Voraussetzungen für eine Beendigung des Ukraine-Krieges gibt es unterschiedliche Ansichten. Bitte geben Sie zu den folgenden Aussagen an, ob Sie ihnen eher zustimmen oder nicht.
  • In erster Linie muss die Ukraine selbst entscheiden, wann sie sich auf Verhandlungen mit Russland einlässt.
  • Für eine Beendigung des Krieges wird es nötig sein, dass die Ukraine gewisse Gebiete an Russland abtritt.

Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 2.März 2023

Carolin Kebekus
Carolin Kebekus © mumpikünster-monterpix

HANNOVER.

Neues Rathaus und Trammplatz: Foto- und Videoausstellung „w*im hannover faces & friends“

Das „women* in music hannover“ (w*im) Netzwerk präsentiert eine Foto- und Videoausstellung „w*im hannover faces & friends“ für mehr Sichtbarkeit der Frauen* aus der Musikbranche und Geschlechtergleichheit. Die Ausstellung ist vom 7. bis 12. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Trammplatz und im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, zu sehen. Die Eröffnung wird am 6. März (Montag) um 17.45 Uhr im Neuen Rathaus gefeiert.

Mit der Ausstellung „w*im hannover faces & friends“ wird das Thema „Gender Equality“, also Gleichberechtigung der Geschlechter, in den Mittelpunkt gestellt. Gerade für den Bereich Musik bedeutet Gleichberechtigung der Geschlechter vor allem die Unterstützung von weiblich gelesenen Personen, die in der Musik-Branche arbeiten.

Die Ausstellung „w*im hannover faces & friends“ zeigt zum einen Fotos und Zitate der im Januar 2022 veröffentlichten Instagram-Kampagne @wimhannoverfaces des women* in music hannover Netzwerkes zum Thema Gender Equality (Geschlechtergleichheit). Zum anderen werden weitere Musik-Persönlichkeiten, auch männliche, aus Hannover sowie FLINTA*-Personen aus dem internationalen Unesco City of Music (UCOM)-Netzwerk mit ihren Forderungen zum Thema Gender Equlity zu sehen und in Video-Statements zu hören sein. Sie geben damit einen Einblick in ihre jeweiligen eigenen Situationen und bringen so das internationale UCOM-Netzwerk hörbar nach Hannover.

Die Ausstellung zeigt, dass es viele Frauen* in der Musikbranche gibt, dass aber die Realisierung von einer geschlechtergerechten und fairen Musik-Branche nur gemeinsam mit allen möglich ist. Teile der Ausstellung werden über das Jahr 2023 verteilt auch noch an anderen Orten zu sehen sein. Ausstellungsorte und Zeiten werden rechtzeitig auf der hannover.de-Seite und auf den Social-Media-Kanälen bekannt gegeben. Die Ausstellung wird von „Wert der Dinge“ konzipiert.

Das „women* in music hannover“ Netzwerk (kurz w*im) wurde 2019 von der „UNESCO City of Music Hannover“-Koordinierungsstelle und dem MusikZentrum Hannover gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist, Frauen* rund aus der Musikbranche Hannovers und der Region eine Plattform zu geben, kreative Zusammenarbeit anzuregen und zu stärken, Konkurrenz zu minimieren und ein nachhaltiges Netzwerk für Hannover und Niedersachsen aufzubauen. Seit Gründung des hannoverschen Netzwerks hat sich wim* der landesweiten Initiative „MusicNDSwomen*“ angeschlossen, die 2019 als sechstes lokales Landesnetzwerk der bundesweiten Initiative „Music Women* Germany“ gegründet wurde, um Akteur*innen der niedersächsischen Musiklandschaft Sichtbarkeit, Teilhabe und Präsenz zu bieten.

Konzert zum Internationalen Frauentag

Zum Internationalen Frauentag am 8. März (Mittwoch) spielen von 17 bis 19 Uhr nach Statements von Vertreter*innen des w*im Netzwerks und weiteren Frauen* aus der Musikbranche Hannovers Ronja Maltzahn, Tinatin Tsereteli, Anna Selvadurai und Nora Lotz auf der mobilen Bühne auf dem Trammplatz. Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, eröffnet.


Grundschule „Am Buchholzer Grün“ offiziell eröffnet

Eine neue Schule für den Nordosten der Stadt: In rund 22 Monaten ist die Grundschule „Am Buchholzer Grün“ im Paracelsusweg für rund 22,5 Millionen Euro entstanden. Oberbürgermeister Belit Onay hat den kompakten dreigeschossigen Bau mit Zweifeldsporthalle für mehr als 300 Schüler*innen am heutigen Donnerstag (2. März) offiziell eröffnet. „Ich freue mich, dass wir der noch jungen Grundschule nun eine feste Adresse mit topmodernen Lernbedingungen bieten können“, sagte Onay bei einer kleinen Feierstunde und betonte mit Blick auf das Nutzungskonzept: „Das räumliche Konzept des zukunftsweisenden Schulbaus ermöglicht eine größtmögliche Flexibilität in Bezug auf Unterricht, Ganztag, Sport und Inklusion.“ Die Stadt hat die Schule im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) durch die GOLDBECK Ost GmbH errichten lassen.

Flexibel nutzbares Gebäude

Im Inneren des Gebäudes ist die abgesenkte Aula das Herzstück an der Schnittstelle zwischen Schule und Sport. Mit dem zuschaltbaren Musikraum, der Bühne, der zuschaltbaren Mensa mit Kinderküche und Küche bildet sie ein Raumensemble, das sowohl für den Schulalltag als auch für schulische Veranstaltungen eine bedarfsgerechte, flexible, multifunktionale Nutzung zulässt. In den Obergeschossen befinden sich drei pädagogische Einheiten, in denen sich jeweils vier allgemeine Unterrichtsräume, ein kleiner Differenzierungsraum, ein Ruheraum, eine Teamstation, ein Freizeitraum für die ersten Klassen, eine Toilette sowie ein nutzungsspezifischer Raum (Schulbibliothek, Informatikraum, großer Differenzierungsraum) um eine Mitte gruppieren, die als Lerninsel oder Pausenfläche mit Präsentations- und Garderobenflächen genutzt werden kann. Jeder nutzungsspezifische Raum kann sowohl über die Lerninsel innerhalb der pädagogischen Einheit als auch gleichberechtigt von allen anderen Clustern separat über das Haupttreppenhaus erreicht werden. Die Zweifeldsporthalle, die auch für Sport außerhalb des Schulbetriebs zur Verfügung steht, ist mit einem raumhohen Trennvorhang ausgestattet, der eine Unterteilung der Halle in zwei gleichgroße Sporthallenflächen ermöglicht.

Gestaffelte Baukörper strukturieren Außenbereiche

Das verklinkerte Gebäude setzt sich aus vier gestaffelten Baukörpern zusammen, die parallel zum Messeschnellweg ein zurückgesetztes Schulensemble bilden, das den Schulhof und die angrenzende Wohnbebauung vor Lärm schützt. Die Baukörper sind rückwärtig so auf dem Grundstück angeordnet, dass räumlich getrennte Außenbereiche mit den Themenlandschaften Spiel und Sport sowie eine Zone mit Zufahrtsbereich und Parkplätzen entstanden sind. Ein Vordach entlang der Sporthalle verbindet die Stellplätze für Fahrräder mit den beiden überdachten Hauptzugängen für Schule und Sport. Hinter dem Hauptzugang setzt sich das Foyer als Schulstraße fort und verbindet alle Funktionsbereiche der Schule im Erdgeschoss von der Sporthalle über die Mensa, die Aula mit Bühne, den Fachunterrichts- und Ganztagsräumen bis zum Verwaltungsbereich miteinander. Auf den extensiv begrünten Dachflächen wurde eine Photovoltaikanlage montiert.

Das Außengelände bietet eine Fläche für Pausen und Freizeit mit verschiedenen Spielangeboten, Schulgarten sowie Pflanzinseln mit Sitzmöglichkeiten. Rückwärtig sind Sportaußenflächen, Außenklassenzimmer und Außensitzbereich der Mensa entstanden. Der vorhandene Baumbestand blieb größtenteils erhalten und schafft „Streifräume“ und Rückzugsmöglichkeiten, die zum freien Spiel einladen.

„Die Planung und Bauausführung im ‚Design Build Modell‘ unter der Federführung unserer Firma Goldbeck als Generalübernehmer mit Einbeziehung aller Beteiligten des Gebäudemanagements der Landeshauptstadt Hannover führte zum erfolgreichen Entstehen dieses komplexen Gesamtprojektes Neubau einer Grundschule mit Zweifeldsporthalle. Wir freuen uns, nun gemeinsam dieses tolle Projekt erfolgreich abzuschließen“, sagte Projektleiter Dirk Jahn von der Goldbeck Ost GmbH, Niederlassung Schulgebäude National.

Den Startschuss zu den Planungen dieser Schule gab es bereits 2015. Die Grundschule Groß-Buchholzer Kirchweg hatte ihre Kapazitäten überschritten. Gleichzeitig schritt die Entwicklung des Baugebietes „Oststadtkrankenhaus“ voran. Kurzfristig konnte das Schulgebäude der auslaufenden Förderschule Maximilian-Kolbe-Schule mitgenutzt werden, damit ab dem Schuljahr 2015/16 eine zusätzliche zweizügige Ganztagsschule für den Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld wachsen und somit für Entlastung sorgen konnte. Weil es sich um eine temporäre Lösung handelte, wurden gleichzeitig Planungen für einen Neubau einer Grundschule im Stadtbezirk aufgenommen.


Daten und Fakten kompakt:

  • Auftraggeberin: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement
  • ÖPP-Auftragnehmerin: GOLDBECK Ost GmbH, Niederlassung Schulgebäude National, Treuen
  • Projektsteuerung: Fachbereich Gebäudemanagement
  • Architektur: Hausmann Architektur GmbH, Aachen
  • Projektsteuerung Außenanlagen: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün
  • Planung Außenanlagen: 3Plus Freiraumplaner, Aachen
  • Baubeginn: Oktober 2020
  • Fertigstellung: August 2022
  • Einzug der Schule: Herbstferien 2022
  • Schulstart am 2. November 2022
  • Fläche gesamt: rund 5.900 Quadratmeter (Nettoraumfläche)
  • Fläche Grundschule: rund 4.300 Quadratmeter (Nettoraumfläche)
  • Quadratmeter Zweifeldhalle: rund 1.600 Quadratmeter (Nettoraumfläche)
  • Kosten: rund 22,5 Millionen Euro

Niedersachsens Justizministerin Dr. Wahlmann gratuliert prüfungsbesten Nachwuchsjuristinnen und -juristen

Justizminisiterin Dr. Katharina Wahlmann
Justizminisiterin Dr. Katharina Wahlmann © Matthias Falk

HANNOVER.

Die Niedersächsische Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann hat heute den jeweils zehn landesbesten Absolventinnen und Absolventen der Ersten und Zweiten Juristischen Staatsprüfung persönlich gratuliert.

Im Rahmen einer Feierstunde im Justizministerium hat sie die herausragenden Prüfungsergebnisse der Absolventinnen und Absolventen gewürdigt. 

Frau Dr. Wahlmann: „Die beiden juristischen Staatsexamina gehören zu den anspruchsvollsten Prüfungen des deutschen Bildungssystems. Sie erfordern sowohl ein intellektuelles Talent als auch ein hohes Maß an Disziplin und Fleiß. Ich bin beeindruckt von den hervorragenden Noten, die Sie erzielt haben. Es freut mich, dass so viele junge Menschen einen juristischen Werdegang einschlagen wollen.

Als Juristinnen und Juristen mit Ihren hervorragenden Abschlüssen steht Ihnen eine Vielzahl an Tätigkeitsfeldern offen. Und Sie werden von nun an eine große Verantwortung tragen, denn Sie sind die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger von morgen. Sie werden den Ruf der Justiz, der Verwaltung, der Rechtsanwaltschaft, der Wirtschaft oder der Wissenschaft entscheidend prägen und einen wichtigen Beitrag für eine funktionierende Rechtspflege leisten. Ich möchte Sie alle ermutigen: Nutzen Sie die Ihnen gegebenen Fähigkeiten. Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt, blicken Sie über den Tellerrand, seien Sie aufgeschlossen und leisten Sie Ihren Beitrag, um unseren demokratischen Rechtsstaat positiv mitzugestalten.“ 

Im Anschluss beglückwünschte Frau Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann zusammen mit Herrn Präsidenten des Justizprüfungsamtes Schuster die Geehrten und überreichte ihnen als Geschenk jeweils das Buch „Briefe an junge Juristen“. 

Die jahrgangsbesten Absolventinnen und Absolventen der Ersten Prüfung des Jahres 2022 sind:

1. Herr Fabian Vügten (Uni Hannover)
2. Frau Nicole Gisela Ursel Friedlein (Uni Hannover)
3. Frau Lea Köhne (Uni Hannover)
4. Frau Cordula Minna Hedenkamp (Uni Hannover)
5. Frau Finja Maasjost (Uni Hannover)
6. Frau Patricia Xenia Meinking (Uni Hannover)
7. Herr Leon Augustin Hill (Uni Göttingen)
8. Herr Darwin Kayser (Uni Göttingen)
9. Frau Jana Marcus (Uni Osnabrück)
10. Herr Erik Scheiter (Uni Göttingen)

Insgesamt 881 Studentinnen und Studenten nahmen im Jahr 2022 an der Ersten Juristischen Prüfung teil, von denen 74,69 % erfolgreich waren. Während die Durchschnittsnote bei 8,78 Punkten (befriedigend) lag, erreichten die zehn Besten
zwischen 12,95 (gut) und 14,41 (sehr gut) Punkten.

Die jahrgangsbesten Absolventinnen und Absolventen der Zweiten Staatsprüfung 2022 sind:

1. Frau Enja Künne, Braunschweig
2. Herr Simon Thies, Hamburg
3. Herr Dr. Marcel Holthusen, Osnabrück
4. Frau Philine Duwe, Hamburg
5. Herr Dr. Kevin-Roni Deger, Hannover
6. Herr Dr. Niclas Stock, Hannover
7. Frau Maria Nopper, Hannover
8. Herr Dr. Izzettin Kassam Arici, Hannover
9. Herr Lars Howe, Hamburg
10. Herr Alexander Josephs, Norden
10. N.N./Rechtsreferendar[1]

In der Zweiten Juristischen Staatsprüfung waren 83,84% der insgesamt 718 Prüflinge erfolgreich. Die Prüfungsverfahren der zehn besten Prüflinge wurden jeweils mit der Note „gut“ mit einer Punktzahl zwischen 11,92 und 13,47 Punkten abgeschlossen. Die Durchschnittsnote aller Prüflinge lag bei 6,81 Punkten.

Summer Of Rock 2023 – Weitere Shows im Vorverkauf: Behemoth, British Lion, Monster Magnet

Iron Maiden
Iron Maiden © Wizard Promotions

HANNOVER.

Wie der Veranstalter Hannover Concerts berichtet, nimmt der Summer Rock 2023 in Hannover weitere Gestalt an.

Immer mehr Rock Acts verschiedener Stilrichtungen und Generationen finden im bevorstehenden Sommer den Weg nach Hannover. Es scheint, als wolle sich das Genre mit aller Macht zurückmelden.

Folgende Bands werden mit Beginn der wärmeren Jahreszeit von Anfang April bis zum Spätsommer Mitte Oktober in Hannover zu Gast sein

Melones

A Tribut To Ramones

45th Anniversary Road to Ruin 

Support: The Unsounded

Donnerstag, 6. April 2023, LUX Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Cannibal Corpse

European Tour 2023

Supports: Dark Funeral, Ingested, Stormruler

Dienstag, 11. AprilCapitol Hannover

Beginn 19 Uhr (Einlass (18 Uhr)

Blind Channel

Flatline Tour 2023

Mittwoch, 19. April, Musikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Skillet

Live In Hannover

Special Guests: Like A Storm & Eva Under Fire

Donnerstag, 20. April, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr

Soen

Dienstag, 25. April, Musikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

John Diva & The Rockets Of Love

The Big Easy Tour 2023

Special Guest: April Art

Freitag, 28. AprilMusikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass (19 Uhr)

Sabaton

The Tour To End All Tours 2023

Special Guest: Babymetal, Support: Lordi

Dienstag, 2. MaiZAG Arena Hannover

Beginn 19 Uhr (Einlass 17 Uhr)

Heavysaurus

Kaugummi ist mega! Tour 2023

Die Heavy Metal Show für die ganze Familie

Sonntag, 7. Mai, Capitol Hannover

Beginn 15 Uhr (Einlass 13.30 Uhr)

Axel Rudi Pell

Special Guest: Fighter V

Mittwoch, 10. MaiCapitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Cypecore

Tour 2023

Special Guest: SETYØURSAILS

Samstag, 13. MaiBéi Chéz Heinz Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Scorpions

Rock Believer Tour 2023

Special Guest: Thundermother

Freitag, 19. MaiZAG Arena Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Wenige Restkarten

Cyan Kicks

I Never Said 4ever

Special Guest: Moon Shot

Montag, 22. MaiMusikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Lonely Spring

Forever A Misfit Tour

Donnerstag, 25. Mai, LUX Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Def Leppard & Mötley Crüe

The World Tour

Samstag, 3. JuniEXPO Plaza Hannover

Beginn 18 Uhr (Einlass 16 Uhr)

Bury Tomorrow

Live 2023

Montag, 5. JuniMusikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Escape The Fate

Sonntag, 11. Juni, Musikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

I Prevail

Support: Stand Atlantic

Dienstag, 13. JuniCapitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

AUSVERKAUFT

Spiritbox & Motionless In White

Co-Headliner Tour 2023

Mittwoch, 14. Juni, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

The Menzingers

Plus Special Guest: Make War

Donnerstag, 15. JuniMusikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Testament & Exodus

Summer Tour 2023

Freitag, 16. Juni, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

ACHTUNG: Für die Europa Tournee ist neben Testament und Exodus auch die Band Voivod angekündigt. Voivod werden allerdings wegen eines lukrativen Festival Auftritts NICHT in Hannover dabei sein können!

Behemoth

The Deathless Summer 2023

Plus Special Guests: Hypocrisy, Spiritworld

Sonntag, 18. Juni, Capitol Hannover

Beginn 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)

British Lion

European Summer Tour 2023

Dienstag, 20. Juni, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Iron Maiden

The Future Past Tour 2023

Support: The Raven Age

Mittwoch, 21. Juni, ZAG Arena Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Wenige Restkarten

Monster Magnet

plus Special Guest

Dienstag, 27. Juni, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Eagles Of Death Metal

Live In Hannover

Dienstag, 11. Juli, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Der W

Tour 2023

Donnerstag, 3. August, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Broilers

Open Air 2023

Plus Special Guests

Freitag, 1. September, EXPO Plaza Hannover

Beginn 18.30 Uhr (Einlass 17 Uhr)

Paradise Lost

Ultima Ratio Fest 2023

Special Guests: Primordial, Omnium Gatherum, Harakiri For The Sky

Mittwoch, 11. Oktober, Capitol Hannover

Beginn 18.20 Uhr (Einlass 17.30 Uhr)

Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 2.März 2023

Indizes
Indizes vom 1.März 2023. © finanzen.net

FRANKFURT/MAIN.

 Europas Börsen haben am Mittwoch Verluste hinnehmen müssen. Anfängliche Kursgewinne in Paris, Madrid und Mailand wurden im Verlauf des Tages wieder abgegeben, die Leitindizes drehten ins Minus. Die hartnäckig hohe Inflation in der Eurozone führte den Anlegern einmal mehr die mit steigenden Leitzinsen verbundenen Risiken für die Gewinne vieler Unternehmen vor Augen.

Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50), der im Tageshoch noch knapp ein Prozent zugelegt hatte, verlor am Ende 0,53 Prozent auf 4215,75 Punkte. In den letzten Handelsminuten verstärkte sich der Abwärtsdruck, als am US-Anleihemarkt die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen erstmals seit November über die Marke von vier Prozent stieg.

Der französische CAC 40 gab um 0,46 Prozent auf 7234,25 Punkte nach. Positiv vom Abwärtstrend hob sich die Londoner Börse ab, der Leitindex FTSE 100 gewann 0,49 Prozent auf 7914,93 Zähler. Hier trieben die kräftigen Kursgewinne von Bergwerkskonzernen wie Rio TintoAnglo American und Glencore den Index nach oben. Sie profitierten von der Erwartung eines steigenden Rohstoffbedarfs der chinesischen Wirtschaft.

Unter zunehmenden Druck gerieten die Börsenkurse am späten Mittag, als die deutschen Verbraucherpreise im Februar veröffentlicht wurden. Mit einem Anstieg von 8,7 Prozent auf Jahressicht war die Teuerung höher als von Analysten befürchtet. „Damit steigt der Druck auf die EZB, auch über den März hinaus die Leitzinsen weiter deutlich anzuheben“, schrieb Volkswirtin Ulrike Kastens vom Vermögensverwalter DWS. Keine guten Aussichten für Aktien.

Der europäische Rohstoffsektor führte das Sektortableau an mit einem Plus von gut zwei Prozent an. Hintergrund waren überraschend starke Wirtschaftsdaten aus China, die für eine Erholung der Nachfrage nach Kupfer, Kohle, Eisenerz und anderen Rohstoffen sprechen.

Aber auch Autowerte verzeichneten wegen der Bedeutung des chinesischen Marktes Kursgewinne. Hier war die Aktie von Aston Martin mit gut drei Prozent Plus gefragt, nachdem dem Luxusfahrzeughersteller im vierten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen war.

Der schweizerische Versicherer Swiss Life hatte im Geschäftsjahr 2022 deutlich mehr verdient und zahlt eine höhere Dividende. Die Aktie kletterte um gut dreieinhalb Prozent nach oben. Mit Kühne+Nagel überzeugte zudem ein weiteres schweizerisches Unternehmen. Das Transportunternehmen hatte im vierten Quartal zwar einen Umsatz- und Gewinnrückgang erlitten. Die neuen mittelfristigen Ziele strotzen dafür nur so vor Zuversicht. Zudem fällt die Dividendenerhöhung großzügig aus. Die Aktien stiegen um gut fünf Prozent.

Unter den Herstellern von Haushaltsprodukten stachen Reckitt Benckiser mit einem Aufschlag von eineinhalb Prozent hervor. Der britische Konsumgüterkonzern hatte den Umsatz im vergangenen Jahr trotz Kaufzurückhaltung der Kunden überraschend stark gesteigert. Preiserhöhungen machten den Absatzrückgang mehr als wett.

Am Ende des Sektortableaus lagen zur Wochenmitte die zinssensiblen Versorger und Immobilienwerte, was von den anhaltenden Zinssorgen zeugt.

Quelle: finanzen.net