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Sonntag, Juli 26, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Die Flussschifferkirche in Hamburg

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Die Flussschifferkirche (liebevoll auch „Flusi“ genannt) ankert im Hamburger Binnenhafen in Nähe des Kehrwiederstegs - sie soll die einzige schwimmende Kirche dieser Art in Deutschland sein - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Reihe: Kleine und große Superlative

HAMBURG. „Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen können, muss die Kirche zu den Menschen gehen!“ Diesem Ausspruch von Johann Hinrich Wichern, der 1870 in Hamburg die Binnenschifferseelsorge einführte, fühlt sich die Flussschifferkirche in Hamburg bis heute grundsätzlich verpflichtet. Mit der„Flusi“, wie die Hamburger Flussschifferkirche auch genannt wird, kommt die Kirche jedoch nicht „zu den Menschen gegangen“ sondern eher geschwommen. Sie soll die einzige schwimmende Kirche dieser Art in Deutschland sein. Die evangelische Flussschifferkirche ist derzeit über die Stahl-/Holzbrücke Kehrwiedersteg zu erreichen, die über den Binnenhafen von Deichstraße/Ecke Kajen zur Straße Kehrwieder führt. Im Jahr 1952 wurde ein Weserleichter (Baujahr 1906) zur Flussschifferkirche umgebaut und liegt seitdem an verschiedenen Stellen des Hamburger Hafens vor Anker. Die Schiffskirche blickt auf eine lange Geschichte im Hamburger Hafen zurück und setzt eine lange Tradition von Kirche auf dem Wasser fort. Hin und wieder taucht das Schiff auch bei Kirchentagen auf. So ging die Flusi im Jahr 2009 von einem Schuber gezogen auf eine dreiwöchige Reise zum Kirchentag in Bremen und wurde 2017 zum Kirchentag in Magdeburg gezogen (aus eigener Kraft kann sie nicht fahren, da sie keinen eigenen Antrieb hat und auch nie besessen hat). Für einen flexibleren mobilen Einsatz dient eine Barkasse, die „Johann Hinrich Wichern“. Die Flussschifferkirche wird von einem engagierten Förderverein getragen, der sich um die Erhaltung und Weiterentwicklung der Kirche kümmert. Der Verein arbeitet eng mit der Hauptkirche St. Katharinen zusammen, um die seelsorgerische Betreuung der Schiffer sicherzustellen. Im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstages am nächsten Wochenende hat die Flusi folgende Veranstaltungen auf dem Programm:

Freitag, 08. Mai. 2026 | 10:00 Uhr

Hafengeburtstag: Open Ship

Freitag, 08. Mai. 2026 | 16:30 Uhr

Pontonkonzert: Seemanns-Chor Hamburg

Samstag, 09. Mai. 2026 | 11:00 Uhr

Hafengeburtstag: Open Ship

Sonntag, 10. Mai. 2026 | 11:00 Uhr

Hafengeburtstag: Open Ship

Sonntag, 10. Mai. 2026 | 13:30 Uhr

Pontonkonzert: De Ankerspiller zum Hafengeburtstag

Blaulichtmeile in Hannovers Innenstadt

Blaulichtorganistionen präsenieren sich und ihre Arbeit bei der Blaulichtmeile in Hannovers Innenstadt am verkaufsoffenen Sonntag
Blaulichtorganistionen präsenieren sich und ihre Arbeit bei der Blaulichtmeile in Hannovers Innenstadt am verkaufsoffenen Sonntag - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Blaulichtorganistionen präsentieren sich und ihre Arbeit

HANNOVER. Bevor im Juni (vom 1. bis 6. Juni) auf dem Messegelände die INTERSCHUTZ, die internationale Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz stattfinden wird, gibt es am verkaufsoffenen Sonntag (10. Mai) in Hannovers Innenstadt wieder eine Blaulichtmeile (von 11 bis 18 Uhr). Bei der Blaulichtmeile präsentieren sich die Brandschützer der Feuerwehr, Polizei, verschiedenste Hilfsorganistionen und private Anbieter von Rettungsdiensten und stellen sich, ihre Arbeit, ihre Fahrzeuge und Organisationen vor. Die BesucherInnen der Meile erwartet ein buntes Programm: Abseilübungen, Rettungshunde, Tipps zur Gewaltprävention und noch viel mehr. Auf dem Kröpcke wird es wieder eine Showarena geben. Auf der Bühne auf dem Opernplatz wird die Blaulichtmeile um 11:00 Uhr offiziell eröffnet. Dort werden sich Leitungspersonen von teilnehmenden Behörden und Organisationen sowie Ehrengäste versammeln. Grußworte werden erwartet von:

– Belit Onay, Oberbürgermeister

– Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent

– Martin Prenzler, Geschäftsführer der City Gemeinschaft

– Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe

– Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover.

Im Anschluss daran soll der traditionelle Rundgang mit den Ehrengästen über die Blaulichtmeile stattfinden.



Dachterrasse im Edwin-Oppler-Weg in Flammen

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Starke Rauchentwicklung und enorme Flammen beunruhigten Anwohner in der Nordstadt als es im Edwin-Oppler-Weg zu einem Brand auf einer Dachterrasse kam - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Starke Rauchentwicklung beunruhigt Anwohner in der Nordstadt


HANNOVER. Der Edwin-Oppler-Weg in der Nordstadt verbindet die Straße An der Strangriede mit der Kniestraße. Am Sonntagmittag entwickelte sich in einem an dem schmalen Weg gelegenen Gebäude ein Brand auf einer Dachterrasse. Es wird von enormen Flammen berichtet und Anwohner zeigten sich auch wegen der starken Rauchentwicklung beunruhigt. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug der in der Nordstadt (Weidendamm) gelegenen Feuer- und Rettungswache 1, dem Rettungsdienst und Kräften der Ortsfeuerwehren (freiwillige Feuerwehren) Limmer und Davenstedt im Einsatz und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Der Feuerwehreinsatz wurde von einem Filmteam begleitet.

Porträt von Stephan Weil in der Niedersächsischen Staatskanzlei enthüllt

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Enthüllung des Porträts von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil in der Ahnengalerie in der Niedersächsischen Staatskanzlei - gemalt von Albrecht Gehse © Ulrich Stamm

Stephan Weil jetzt Teil der Ahnengalerie

In der Niedersächsischen Staatskanzlei ist am Montag Nachmittag (04.05.2026) das Porträt des früheren Ministerpräsidenten Stephan Weil in der sogenannten Ahnengalerie enthüllt worden. Vorgestellt wurde das Gemälde am Montag durch Ministerpräsident Olaf Lies. Mit dem Werk wird die Reihe der niedersächsischen Ministerpräsidentenporträts in der Staatskanzlei um die Amtszeit von Stephan Weil ergänzt.  

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Enthüllung des Porträts von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil in der Ahnengalerie in der Niedersächsischen Staatskanzlei – gemalt von Albrecht Gehse © Ulrich Stamm

Das Porträt stammt von dem Maler Albrecht Gehse. Nach Angaben der Niedersächsischen Staatskanzlei komplettiert das Bild die bisherige Ahnengalerie, die zuvor die Regierungszeiten von Hinrich Wilhelm Kopf bis David McAllister abbildete. Olaf Lies würdigte bei der Vorstellung sowohl die politische Amtszeit seines Vorgängers als auch die künstlerische Umsetzung des Bildes.  

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Enthüllung des Porträts von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil in der Ahnengalerie in der Niedersächsischen Staatskanzlei – gemalt von Albrecht Gehse © Ulrich Stamm

Auch Stephan Weil äußerte sich bei der Präsentation anerkennend über den Künstler. Nach Darstellung der Staatskanzlei betonte er, dass Albrecht Gehse zu den bedeutenden deutschen Malern der Gegenwart zähle. Das Werk gehe über eine reine Darstellung des Gesichts hinaus und sei aus seiner Sicht sehr gelungen.  

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Enthüllung des Porträts von Ministerpräsident a.D. Stephan Weil in der Ahnengalerie in der Niedersächsischen Staatskanzlei – gemalt von Albrecht Gehse © Ulrich Stamm

Albrecht Gehse wurde 1955 in Borsdorf bei Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Tiefdruckretuscheur und dem Wehrdienst studierte er von 1976 bis 1981 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Zu seinen prägenden Lehrern zählte unter anderem Bernhard Heisig. Später war Gehse freischaffend tätig, wurde Mitglied im Verband Bildender Künstler und war von 1987 bis 1990 Meisterschüler an der Akademie der Künste der DDR.  

Bundesweite Bekanntheit erlangte Gehse unter anderem durch den Auftrag zur Anfertigung eines Porträts von Altbundeskanzler Helmut Kohl für die Kanzlergalerie im Bundeskanzleramt. Seine Werke befinden sich nach vorliegenden Angaben heute in Museen, öffentlichen Sammlungen, Institutionen sowie in privaten Sammlungen im In- und Ausland.  

Begleitend zur Präsentation des neuen Porträts lädt das Sprengel Museum Hannover am Dienstag, 5. Mai 2026, um 18 Uhr zu einem Künstlergespräch ein. Dort sollen Albrecht Gehse und Stephan Weil über die Entstehung des Porträts, den künstlerischen Prozess und die Zusammenarbeit sprechen. Der Eintritt ist frei.

Welttanztag: MOVE YOUR TOWN

Nach erfolgreichem Neustart im letzten Jahr zurück: das Tanzevent MOVE YOUR TOWN am Welttanztag
Nach erfolgreichem Neustart im letzten Jahr zurück: das Tanzevent MOVE YOUR TOWN am Welttanztag - © Fotos: Lothar Schulz 2026

… damit Hannover in Bewegung bleibt


HANNOVER. Am Mittwoch (29. April) war Welttanztag und Hannover wurde mit MOVE YOUR TOWN wieder zu einer Bühne und brachte Bewegung in die Stadt. An zahlreichen Orten in der Innenstadt wurden die verschiedensten Tanzdarbietungen präsentiert. Nach dem erfolgreichen Neustart im letzten Jahr kehrt das Festival zurück. Tanz als verbindendes Element zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Schichten – ein Event, dass die lokale Tanzszene stärkt und auch Räume für neue Ideen und Perspektiven eröffnet. Die hannoversche Tanzszene ist vielfältig, engagiert und voller Potenzial. MOVE YOUR TOWN bringt sie zusammen. Unterschiedliche Styles treffen aufeinander. KünstlerInnen vernetzen sich, inspirieren sich, arbeiten zusammen. Hier entsteht mehr als ein Event: eine wachsende, lebendige Community.

Hannover feiert Jubiläum: Vor 75 Jahre lockte im Stadtpark die 1. Bundesgartenschau

Bundespräsident Theodor Heuss und Ehefrau Elly Heuss-Knapp (Foto: Presseservice der LH Hannover)
Bundespräsident Theodor Heuss und Ehefrau Elly Heuss-Knapp (Foto: Presseservice der LH Hannover)

HANNOVER. Am 28. April 1951 herrschte große Aufregung in Hannover: Bundespräsident Theodor Heuss reiste nach Hannover. Seine Ehefrau Elly Heuss-Knapp war seinerzeit Schirmherrin der 1. Bundesdeutschen Gartenschau und die fand in Hannover statt. Der Bundespräsident und die damalige deutsche Firstlady wollten deshalb zur Eröffnung dabei sein.

Jetzt feiert die niedersächsische Landeshaupt Hannover das 75. Jubiläum dieser Gartenschau.  Auf 21 Hektar mit insgesamt 12 Hallenschauen begeisterte damals der Stadtpark auf beiden Seiten der Clausewitzstraße die Besucher: mit Freilandschauen, Mustergärten, Informationen zu Natur- und Vogelschutz, Gastronomie und den heute noch erhaltenen Partien von Stauden-, Wasser und Rosengarten.  „Mit dieser 1. Bundesgartenschau hat Hannover einen Grundstein gelegt für die Entwicklungen und die Beachtung des Wirtschaftsfaktors Gartenbau in Deutschland. Sie wurde Vorbild für nachfolgende Gartenschauen und zeigte, wie städtische Entwicklungen durch attraktive Grünflächen befördert werden“, heißt es dazu in einer Presseinformation der Stadt Hannover. Die Stadt hebt darin hervor, dass „heute, 75 Jahre später, …- der Stadtpark in seinem Kernbereich mit rund sechs Hektar Fläche ein historisches Kleinod, ein Gartendenkmal ersten Ranges und immer noch ein bedeutendes Schmuckstück Hannovers über 700-jähriger Gartenkultur (ist).“

Im Jubiläumsjahr erwartet die Besucher danach ein vielfältiges Programm aus Kultur, Musik, Mitmachaktionen, Führungen und Veranstaltungen für Jung und Alt. Der Stadtpark soll Bühne für Erinnerungen, neue Eindrücke und gemeinsame Erlebnisse im Freien werden.

Auf der Seite www.hannover.de/stadtpark-jubiläum sind alle Informationen rund um das 75-jährige Jubiläum zu finden. 

Nach dem Jubiläumsprogramm wird auch endlich das schon lange vermisste Rosencafé wieder seine Pforten öffnen. Für den 1. Mai 2026 ist dieses Ereignis der erste Programmpunkt im Jubiläumskalender.

Evakuierungsübung im Miniatur Wunderland in Hamburg

Evakuierungsübungen gehören im Hamburger Miniatur Wunderland in der Speicherstadt zum Sicherheitskonzept und werden zweimal im Jahr durchgeführt
Evakuierungsübungen gehören im Hamburger Miniatur Wunderland in der Speicherstadt zum Sicherheitskonzept und werden zweimal im Jahr durchgeführt - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Große Ansammlung von Feuerwehrfahrzeugen in der Speicherstadt


HAMBURG. Augenscheinlich wird Sicherheit im Miniatur Wunderland groß geschrieben. Das Wunderland verfügt über ein eigenes, sehr besonderes und durchdachtes Sicherheitskonzept, in welches fast das ganzes Team eingebunden ist. Dieses Team wird regelmäßig geschult. Aber keine noch so gute Schulung kann den „Ernstfall“ abbilden, daher werden zusätzlich regelmäßige Evakuierungsübungen veranstaltet.
Zweimal im Jahr wird mit einer aufwändigen Evakuierungsübung der Ernstfall geprobt um im Falle eines Falles die Sicherheit der BesucherInnen des Wunderlandes zu gewährleisten. In Zusammenarbeit mit der Hamburger Feuerwehr fand am Dienstagabend (21.04.) wieder eine solche Übung statt. Um das Übungsszenario möglichst realistisch zu gestalten, ist es wichtig mit „echten“ Besucherinnen und Besuchern zu üben, welche die Abläufe im Evakuierungsfall noch nicht kennen. Da solche Übungen den normalen Betrieb schon sehr stören können, werden diese Übungen als Sondertermine angesetzt. Vom Wunderland wurde dazu folgendes Angebot gemacht: „Wer am 21.04.2026 ab 19:00 Uhr ca. 2 bis 3 Stunden Zeit und Lust hat, uns bei einer solchen Übung (2 bis 3 Durchläufe) zu unterstützen, den laden wir recht herzlich dazu ein, sich das Wunderland „fast ungestört“, aber dafür kostenlos anzusehen. Wir freuen uns über ganz viele verschiedene Besucher:innen – es können gerne alle dabei sein, es gibt kein Ausschlusskriterium. Von Familie mit Kinderwagen bis Rollstuhlfahrer:in.“ Diese Gelegenheit zu einem kostenfreien Besuch des Wunderlandes wurde von vielen Menschen gern wahrgenommen. Außerdem waren Angehörige verschiedener Hamburger Jugenfeuerwehren als „echte“ BesucherInnen in die Übung eingebunden.

Biker-Treffen und Ausfahrt zum Saisonauftakt in Lübeck

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Saisonauftakt für Biker in Lübeck mit Motorradgottesdienst in St. Marien und Ausfahrt Richtung Herzogtum Lauenburg – hier: vor dem Holstentor - © Foto: Lothar Schulz 2026

Segen für MotorradfahrerInnen in St. Marien und Ausfahrt


LÜBECK. Am letzten Sonntag (19. April) trafen sich in Lübeck MotoradfahrerInnen zum Saisonauftakt der diesjährigen Motorradsaison und Motorradgottesdienst in der St. Marien-Kirche. Der Motorradgottesdienst wird seit 1988 jedes Jahr zur Saisoneröffnung in St. Marien gefeiert. Nach dem von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer (ACM) und Pastor Oliver Okun (Pastor in der Lübecker Laurentius-Kirchengemeinde) organisierten Gottesdienst unter dem Motto:„Nicht auf der Strecke bleiben!“ und Erteilung des Segens für die Saison startete die Ausfahrt von mehreren hundert Bikern vom Marktplatz am Lübecker Rathaus. Vorbei am Holstentor sollte die Fahrt dann in Richtung Herzogtum Lauenburg gehen.


Louafi-Ausstellung: Ein Garten zwischen den Kulturen

Anstoß auf die Ausstellung: Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und Kamel Louafi
Anstoß auf die Ausstellung: Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und Kamel Louafi

HANNOVER. Der Titel klingt spannend: „Orient trifft Okzident – so nah und so fern, Faszination der Choreografie der Landschaft“ “. Unter diesem Motto lädt jetzt eine Ausstellung in den Bürgersaal des Neuen Rathauses Hannover ein, um das Lebenswerk Kamel Louafis des „Gartenkünstlers“ (Bürgermeister Thomas Hermann) zu würdigen.

Kamel Louafi ist in Hannover kein Unbekannter. Als junger Landschaftsarchitekt war er erster Sieger und durfte seinerzeit die „Gärten im Wandel“ zur Expo 2000 gestalten. Auch der heutige Tramplatz – bzw. nunmehr Platz der Menschenrechte – geht auf die Entwürfe des Deutschalgeriers zurück.

Die Wanderausstellung gibt einen umfassenden Einblick in mehr als 35 Jahre Landschaftsarchitektur in Europa, im Orient und in Algerien. Zu sehen sind realisierte Parks, Gärten und Plätze ebenso wie Wettbewerbsentwürfe und nicht umgesetzte Projekte. Zeichnungen, Skizzen und Fotografien werden ergänzt durch künstlerische Installationen, die Louafis charakteristische Verbindung von orientalischen und okzidentalen Gestaltungselementen sichtbar machen. Nach Algerien, Stuttgart und Berlin machte der Rückblick auf das Schaffen von Louafi nun in Hannover Halt, bevor die Ausstellung dann noch Richtung Paris und Granada reist.

„Wenn die Welt ein Garten wäre, gäbe es keinen Krieg“, formuliert Kamel Louafi sein Leitmotiv. Ein Gedanke, der angesichts globaler Herausforderungen aktueller kaum sein könnte – und der in Hannover nun auf eindrucksvolle Weise sichtbar wird.

„Ich freue mich sehr, dass wir diese beeindruckende Ausstellung in Hannover zeigen können. Sie verbindet auf besondere Weise Kulturen und Gestaltungstraditionen – und passt damit hervorragend zu unserer Stadt der Gärten. Die Arbeiten von Kamel Louafi zeigen, wie grüne Räume Brücken schlagen und Menschen verbinden können. Genau dafür steht Hannover“, meint Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Hermann eröffnete sie am heutigen Sonnabendnachmittag (25. April) die neue Schau im Rathaus. Alt-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg war ebenfalls gekommen und richtete ein besonderes persönliches Grußwort an den Gartenkünstler.

Der Besuch der Ausstellung ist vom 25. April bis 17. Mai zu den Öffnungszeiten des Bürgersaals im Neuen Rathaus möglich. Der Eintritt, auch zu den Veranstaltungen des Begleitprogramms, ist kostenlos.

Ein vielfältiges Begleitprogramm lädt dazu ein, Gartenkunst, Stadtgrün und kulturelle Perspektiven aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben. Führungen, Vorträge, Diskussionen und Exkursionen greifen zentrale Themen der Ausstellung auf und schaffen Raum für Austausch und neue Perspektiven. Das Begleitprogramm:

Diskussionsabend und Ausstellung

Vielfalt der Gärten

Wie Menschen unterschiedlicher Herkunft in (Klein-)Gartenanlagen der Stadt zusammentreffen. Spannende Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion, moderiert von Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel.

Mittwoch, 29. April, 18 Uhr, Bürgersaal

Keine Anmeldung erforderlich.

Themenabend

EXPO Park e.V. + EXPOSEEUM – Bildungscampus Expo Plaza

Rund um die EXPO Plaza haben sich in den letzten Jahren sieben verschiedene Bildungseinrichtungen angesiedelt. Es findet ein Austausch dazu statt, um Synergien zu schaffen. Organisation: Stefan Schlutter, Geschäftsführer des Expo Park Vereins.

Mittwoch, 6. Mai, 18 Uhr, Bürgersaal

Anmeldung unter: info@text-buero.net

Vortrag und Ausstellung

Die Stadt der Gartenkultur

Rückblicke auf das Jubiläumsjahr „700 Jahre Gartenkultur Hannover“ mit Einladung zum Austausch und Besuch der Ausstellung, moderiert von Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel.

Donnerstag, 7. Mai, 18 Uhr, Bürgersaal

Keine Anmeldung erforderlich.

Friedhofsführung

Der letzte Garten – Räume der Stille

Freitag, 8. Mai, 15 Uhr

Stadtfriedhof Ricklingen (ab Haupteingang)

Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de

Diskussionsabend über Louafis Hannover-Projekte

Welfengarten, Operngärten, Platz der Menschenrechte

Studierende und Dozierende der Landschaftsarchitektur / Leibniz-Universität sprechen mit Kamel Louafi über dessen Hannover-Projekte und seinen landschaftsarchitektonischen Ansatz. Vorab Exkursion für Studierende. Der Diskussionsabend ist öffentlich, Gäste sind gern gesehen. Moderation: Prof. Dr.-Ing. Martin Prominski, Institut für Freiraumentwicklung, Leibniz Universität Hannover

Freitag, 8. Mai, 17.30 – 19 Uhr, Bürgersaal.

Keine Anmeldung erforderlich.

Biker-Treffen zum Saisonauftakt in Lübeck

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Eröffnung der diesjährigen Motorradsaison in Lübeck mit Motorradgottesdienstes in St. Marien - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Segen für MotorradfahrerInnen in St. Marien


LÜBECK. Am Sonntag, 19. April 2026, startete um 12:00 Uhr der Saisonauftakt für die diesjährige Motorradsaison in Lübeck. Bereits ab 10:00 Uhr sammelten sich die verschiedensten Motorräder auf dem Marktplatz am Lübecker Rathaus. Es mögen wohl etwa 500 bis 600 MotorradfahrerInnen gewesen sein, die hier ihre Fahrzeuge abstellten. Damit bot sich die Gelegenheit, die Motorräder zu bestaunen und mit deren Besitzerinnen und Besitzern ins Gespräch zu kommen. „Nicht auf der Strecke bleiben!“ lautete das Motto des Motorradgottesdienstes in St. Marien: „Es gibt viel Musik, schöne Lieder, ein ‚Zündschlüssel-Gebet‘ und natürlich den Segen für die Saison – verbunden mit den lila Segensbändern.“ hatte Martina Wutzke von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer (ACM) im voraus verlauten lassen. Danach war eine Ausfahrt in Richtung Herzogtum Lauenburg geplant.