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Hannover Nachrichten vom 13.September 2023

Faire Woche 2023 © Ulrich Stamm
Faire Woche 2023 © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Eilenriedebeirat tagt öffentlich

Der Eilenriedebeirat kommt am Mittwoch, den 20. September um 16.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Tagungsort ist die Villa Waldstraße, Waldstraße 47. Vorab findet eine Begehung der nördlichen Eilenriede mit Schwerpunkt auf dem Gebäudekomplex „Lister Turm“ statt. 
Treffpunkt für die Begehung um 15:30 Uhr am Biergarten Lister Turm.


Stadt Hannover stützt soziale Strukturen: Förderprogramm dem Finanzausschuss vorgelegt

Mit dem Förderprogramm „Durch die Krise“ will die Landeshauptstadt Hannover soziale und kulturelle Strukturen stärken. Die Stadtverwaltung hat an diesem Mittwoch, 13. September, ihren  Vorschlag für die Verwendung der Mittel dem Finanzausschuss vorgelegt. Demnach stehen 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen Belastungen abgefedert werden, die als Folge der Corona-Pandemie, der Energiekrise, der Inflation und allgemeiner Preissteigerungseffekte entstanden sind.   Profitieren sollen Vereine, Verbände und Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Jugend und Gesellschaft.

So steht ein Teil der Summe beispielsweise als Inflationsausgleich für soziale Träger zur Verfügung. Auch können über den Fonds energetische Sanierungen und Investitionen sowie energetische Beratungen gefördert werden. Jugendeinrichtungen können zusätzliche finanzielle Mittel für Ferienangebote erhalten. 

Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Finanzdezernent der Landeshauptstadt, betont: „Der Stadt geht es darum, die soziale Infrastruktur zu schützen. Viele Einrichtungen, die für Hannover sehr wichtig sind, wurden durch die bekannte Abfolge krisenhafter Situationen an ihre Grenzen gestoßen. Wir sehen uns in der Verantwortung, unkomplizierte Unterstützung zu ermöglichen.“  

Den Grundsatzbeschluss für das Förderpaket „Durch die Krise“ fasste der Rat der Landeshauptstadt im Herbst des vergangenen Jahres. Das Programm ist mit einem Gesamtvolumen von 7 Millionen Euro hinterlegt. Die Verwaltung hat  in Rückkopplung mit Vereinen, sozialen und kulturellen Einrichtungen inzwischen die Bedarfe ermittelt. Das Ergebnis ist, dass für die vorgesehenen Zwecke rund 3,5 Millionen Euro benötigt werden.


„Jedes Kind braucht eine Zukunft!“

Weltkindertag am 20. September: Fachbereich Jugend und Familie lädt zu Kinderfest, Elterinfoveranstaltung und Ausstellung ein

Der Weltkindertag am 20. September steht in diesem Jahr unter dem Motto „Jedes Kind braucht eine Zukunft!“. UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk fordern gemeinsam ein stärkeres politisches Engagement für eine gerechte und lebenswerte Zukunft junger Menschen. Der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover stellt mit Veranstaltungen und Aktionen Kinder und Jugendliche an diesem Tag besonders in den Fokus. Am 20. September (Mittwoch) können sich Klein und Groß, Elternteil oder Fachkraft in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders intensiv, spielerisch und kreativ mit den Kinderrechten auseinandersetzen. Denn nur, wer seine Rechte kennt, kann sie auch einfordern.

Der Spielpark List, Isernhagener Straße 82, lädt von 16 bis 19.30 Uhr Kinder und Jugendliche von sechs bis 14 Jahren zu einem Kinderfest ein. Geöffnet ist bereits ab 12 Uhr. Die Mitarbeitenden machen gemeinsam mit den Besucher*innen auf die Rechte von Kindern aufmerksam. Danach stehen Grillen und Stockbrot backen auf dem Programm.

Um auch das Bewusstsein der Erwachsenen für die Rechte der Kinder zu schärfen, lädt der Fachbereich Jugend und Familie gemeinsam mit UNICEF von 17 bis 19 Uhr zu einer Elterninfoveranstaltung unter dem Titel „Kinderrechte – Jedes Kind braucht eine Zukunft“ in das Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, ein. Ein*e Referent*in von UNICEF gibt einen Ãœberblick über die Kinderrechte und ihre Bedeutung in der Erziehung. Eltern können Fragen stellen und sich austauschen. Eine professionelle Kinderbetreuung steht vor Ort zur Verfügung.

In der KinderKulturWerkstatt des Freizeitheims Vahrenwald ist vom 18. September bis zum 1. Oktober die Ausstellung „Gewalt hinterlässt Spuren“ von UNICEF zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 21 Uhr, Sonnabend von 10 bis 18 Uhr sowie Sonntag von 15 bis 17 Uhr.

Die Ausstellung versammelt aufrüttelnde Fakten zum Thema Gewalt in der Erziehung. Sie macht insbesondere auf wenig beachtete Formen von Gewalt aufmerksam, wie etwa psychische Misshandlung, und erklärt, welche verheerenden Folgen häufige Gewalterfahrungen für Kinder haben können. Wie sich UNICEF weltweit zum Schutz von Kindern vor Gewalt einsetzt, wird an Programmen aus Niger, Bolivien, Jordanien und von den Philippinen gezeigt. Außerdem macht die Ausstellung deutlich, was jede*r Einzelne auch in Deutschland tun kann. Sie ist Teil der UNICEF-Kampagne #NiemalsGewalt.

Alle drei Veranstaltungen sind kostenfrei. Das verbindende Element an diesem Tag – und elementarer Bestandteil für eine faire Zukunft eines jeden Kindes – sind die Rechte von Kindern. Kinder haben besondere Bedürfnisse in Bezug auf ihre Förderung, ihren Schutz, ihre Mitbestimmung und ihre Entwicklung. Darum hat die UNO vor mehr als 25 Jahren die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet.


„Fairhandeln für Klimagerechtigkeit weltweit“: Angebote der „Fairen Woche“ 2023 in Hannover

Die bundesweite „Faire Woche“ findet in diesem Jahr vom 15. bis 29. September unter dem Motto „#Fairhandeln für Klimagerechtigkeit weltweit“ statt. Auch in Hannover bietet ein Netzwerk verschiedener Akteur*innen rund um diesen Zeitraum wieder Aktionen an, um auf die Themen nachhaltiges Wirtschaften, globale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

„Es ist wichtig, das Thema Klimagerechtigkeit auch im Zusammenhang der Fairen Woche zu behandeln. Im globalen Süden macht sich der Klimawandel besonders im landwirtschaftlichen Bereich bemerkbar, der vielen Menschen als Existenzsicherung und Ernährungsgrundlage dient. Gleichzeitig stehen den Menschen weniger finanzielle Mittel zur Verfügung, um die Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen. Der Faire Handel kann hier Unterstützung bieten.

Deshalb nehmen wir jedes Jahr an der Fairen Woche teil, um noch mehr Menschen in Hannover über den Fairen Handel zu informieren“ sagt Wirtschafts-und Umweltdezernentin Anja Ritschel.

Die Landeshauptstadt Hannover leistet damit auch einen Beitrag zur Umsetzung der von den Vereinten Nationen verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Stärkung der Kleinproduzent*innen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, die Einhaltung von Menschenrechten und das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit sind dabei einige wichtige Aspekte.

Im Rahmen der Fairen Woche können Interessierte zum Beispiel das Open-Air-Kino „Cinema del Sol“ besuchen, fair gehandelte Produkte testen oder sich über die verschiedenen Label informieren. Auch die Fans von Rollenspielen kommen beim Escape-Game „Die letzte Chance“ und dem Krimidinner-Spiel „Verbrechen in Schokistedt“ auf ihre Kosten. Das komplette Programm der „Fairen Woche“ liegt ab Mitte August in Freizeiteinrichtungen, Bibliotheken, Bürgerämtern und Kneipen aus und ist im Internet zu finden: https://www.hannover.de/faire-woche.

Ausschnitte aus dem Programm:

15. September, 19 Uhr:

Open-Air-Kino: Bigger Than Us – Du veränderst die Welt

Aegidienkirche, Aegidienkirchhof 1

Das Open-Air-Kino mit dem solaren Wanderkino „Cinema del Sol“ zeigt den Film: „Bigger Than Us – Du veränderst die Welt“. Doku 2021, Deutsch mit englischen Untertiteln, FSK 12, 97 Minuten

Die 18-jährige Melati kämpft seit vielen Jahren gegen die Plastikverschmutzung in ihrer Heimat Indonesien. Um neue Kräfte für ihren Einsatz zu sammeln, begibt sie sich auf die Suche nach Gleichgesinnten. Auf ihrer Reise trifft sie sechs junge Menschen, von Malawi über Brasilien bis hin in die USA. Sie alle setzen sich für Umwelt- und Menschenrechte und eine lebenswerte Zukunft in ihren Heimatländern ein. Der Oscarpreisträgerin Marion Cotillard gelingt mit ihrem Film ein starkes Porträt, das den Zuschauer*innen, die Herausforderungen und Sorgen der jungen Aktivist*innen, aber auch ihre Erfolge und den Mut für Veränderung auf einfühlsame Weise näherbringt.

Hinweise:

  • Anmeldung unter www.elm-mission.net/veranstaltungen/Kino oder direkt an n.bock@elm-mission.net erforderlich.
  • Vor Ort steht eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Eigene Campingstühle, Getränke und Picknick können mitgebracht werden.
  • Bei schlechtem Wetter wird ein alternativer Veranstaltungsort bekannt gegeben.
  • Eintritt frei
  • Eine Veranstaltung von: Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) und Brot für die Welt/Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. (www.elm-mission.net/veranstaltungen)

16. September, 15 bis 16.30 Uhr:

Escape-Game „Die letzte Chance“ (Online)

In weniger als zwei Stunden ist es so weit: Franziska aus eurem Team kann nun endlich Fakten zu den Auswirkungen von Fast Fashion vor dem Umwelt- und Menschenrechts-Ausschuss im Bundestag vortragen, der über ein Gesetz beraten will, das für mehr Nachhaltigkeit in der Textil-Industrie sorgen soll. Dann: Ein Einbruch in Franziskas Wohnung und alle Beweise sind verschwunden. Hier möchte wohl jemand verhindern, dass über die Missstände gesprochen wird.

Beschafft alle Beweise pünktlich zur Anhörung wieder, damit eurem Anliegen endlich Gehör geschenkt wird. Sprecht mit den Kontaktpersonen aus den Ländern, die Franziska während ihrer Untersuchung kennengelernt hat und beschafft euch so die notwendigen Informationen zurück. Einfach wird dies bestimmt nicht – Franziska hat dafür Jahre gebraucht und dieses bestimmt aus gutem Grund. Ihr müsst euch beeilen, die Zeit läuft.

Hinweise:

  • Anmeldung unter bildungsverein.de oder telefonisch: (05 11) 34 41 44.
  • Es wird ein Selbstkostenpreis in Höhe von 5 Euro erhoben.
  • Das Spiel funktioniert auf allen internetfähigen Endgeräten, wie Tablets und PCs (eine Tonausgabe ist nötig). Für das beste Spielerlebnis wird ein PC empfohlen. Nach dem Einloggen über ein Endgerät sollte das Spiel auch mit diesem Endgerät beendet werden.
  • Eine gute Internetverbindung ist notwendig, weil einige der Dateien höhere Datenmengen verbrauchen. Das Spiel funktioniert nur auf den gängigen Browsern, wie zum Beispiel Chrome oder Firefox. Der Browser Internet Explorer wird nicht vom Spiel unterstützt.
  • Einige Tage vor dem Spiel wird ein entsprechender Zugangscode zugeschickt.
  • Eine Veranstaltung von: Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V. (https://bildungsverein.de/kurs/232S12301/die-letzte-chance-online-escape-game)

18. September, 14 bis 16 Uhr:

Pedacola-Verkostung

Contigo Fairtrade Shop, Lister Meile 74

Pedacola – der Bio-Sirup aus dem Mühlviertel. Aus der Idee, eine regionale Cola zu kreieren, entwickelte Peter Leitner aus St. Thomas im Mühlviertel die Pedacola. Die Grundlage ist der Colastrauch, verfeinert mit Rübenzucker, Vanille, Minze, Zitrone und Limette.

Hinweise:

19. September, 19 Uhr:

Der Weg durch das Label-Labyrinth

Evangelisch-freikirchliche Gemeinde am Döhrener Turm, Hildesheimer Straße 179

Egal, ob im Kaufhaus, Internet oder Supermarkt: Wer ethisch konsumieren will, steht immer wieder vor dem herausfordernden Labyrinth aus Siegeln, Labeln und Standards. Was sich hinter den bunten Logos und wohlklingenden Versprechen genau verbirgt, ist oft eine Frage, die nur mit viel Aufwand und eigener Recherche zu beantworten ist. Damit man diese Aufgabe nicht allein in Angriff nehmen muss, wollen wir gemeinsam erarbeiten, was sich hinter den einzelnen Siegeln verbirgt.

Hinweise:

  • Zugang und Toilette rollstuhlgeeignet.
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Eine Veranstaltung von: Micha Deutschland e.V., Lokalgruppe Hannover, und Arbeitskreis Weltverantwortung in der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde am Döhrener Turm (https://www.micha-initiative.de/

21. September, 19.30 Uhr:

Fair und kein Grad mehr! Was die Regenwälder am Amazonas mit uns und dem Klima zu tun haben

Café Allerlei, Allerweg 7

Wenn wir die Erderwärmung und den Artenverlust bremsen wollen, müssen wir handeln! Einer der wichtigsten Schlüssel dazu ist der Schutz der Regenwälder am Amazonas. Aus der Zusammenarbeit des Regenwaldladens mit ihren langjährigen Projektpartner*innen stammen lokal hergestellte, einzigartige, hochwertige Kunsthandwerk-, Genuss- und Körperpflegeprodukte. Dadurch wird ein Teil der unfassbaren Biodiversität des für das Weltklima so wichtigen Lebensraums nachhaltig nutzbar.

Mario Schwaab aus dem brasilianischen Amazonasgebiet und sein deutscher Handelspartner Dr. Rainer Putz vom Regenwaldladen berichten mit eindrucksvollen Bildern und mit einem Kurz-Film über ihre Arbeit in Amazonien. Sie zeigen Beispiele auf, wie Regenwälder durch eine nachhaltige Nutzung geschützt werden können.

Hinweise:

22. September, 18 Uhr:

Krimidinner-Spiel

Haus der Jugend, Maschstraße 22-24

Verbrechen geschehen in Schokistedt: Wurde Fabian Guttut vergiftet? Wer hat Jupp Breuler auf dem Gewissen? Und was ist mit Luzie Orosz passiert? Das können Spieler*innen in den Krimidinner-Spielen des Nachhaltigkeitsbüros selbst herausfinden. Ziel ist es, dem oder der Mörder*in auf die Schliche zu kommen. Alle Spieler*innen verkörpern eine Rolle, es kommen unterschiedlichste Hinweise oder Beweise ins Spiel. So wird die Luft für eine Person immer dünner. Denn eine Person ist schuldig und versucht nur von sich selbst abzulenken.

Neben dem ersten fairen Krimidinner – „Tödliche Enthüllungen“ (Mord in Schokistedt I) – gibt es als „Weltpremiere“ zwei neue Fälle für interessierte Ermittler*innen. Gemeinsam mit dem Haus der Jugend richtet das Nachhaltigkeitsbüro der Stadt Hannover den Abend aus. Für das leibliche Wohl werden die Teilnehmenden mit einem saisonalen Drei-Gänge-Dinner von der „Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) Wildwuchs“ versorgt.

Hinweise:

Neben dem Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover beteiligen sich in diesem Jahr u. a. folgende Einrichtungen an der „Fairen Woche“ in Hannover: Allerweltsladen e.V., Berufsbildende Schulen Cora Berliner, Bildungsverein, Bismarckschule, Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. / Brot für die Welt, Contigo Fairtrade Shop Hannover, Ernährungsrat Hannover und Region, Ev. – luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM), fairKauf eG, Haus der Jugend, Janun Hannover e.V., Landesbildungszentrum für Blinde, Leonore-Goldschmidt-Schule, Micha Deutschland e.V., Lokalgruppe Hannover, Oxfam Shop Hannover, Textilwerkstatt der Landeshauptstadt Hannover, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V., Viva con Agua Hannover, Willy-Platz-Heim.

Weitere Bildungsangebote des Nachhaltigkeitsbüros der Landeshauptstadt Hannover zu den Themen Globale Gerechtigkeit und „Fairer Handel“ bietet die Website www.hannover-nachhaltigkeit.de (Suchbegriff: „Fairer Handel“).


Fahrbibliothek: Ausfall von Haltestellen am 13. und 14. September

Die Fahrbibliothek kann betriebsbedingt die folgenden Haltestellen nicht bedienen:

13. September (Mittwoch)

  • List, Gorch-Fock-Straße 24 A
  • Groß-Buchholz, Merianweg/Bussestraße

14. September (Donnerstag)

  •  Vinnhorst, Vinnhorster Rathausplatz
  • Marienwerder, Große Pranke

Üstra: Alle Bahnen der B-Linie stehen still

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Straßenbahnstau auf der hildfesheimer Straße inDöhren. Es geht nichts mehr auf der Stadtbahnstrecke.

HANNOVER. Nicht geht mehr auf der Stadtbahnstrecken der Linien 1, 2 und 8. Schon seit Stunden stehen etwa Stadtbahnzüge an und vor der Haltestelle Fiedelerstraße in Döhren. Die Ursache:  Gleich an mehreren Stellen auf der Strecke soll es zu Bränden in Kabelschächten gekommen sein. Wie es heißt, ist die Feuerwehr u.a. in den Stationen am Altenbekener Damm, Schlägerstraße und Döhrener Turm im Einsatz.

Ist es ein technischer Defekt? Sind es Folgen von Blitzeinschlägen in der vergangenen Nacht? Unklar. Die Brandursachen stehen noch nicht fest.

Begonnen hatte alles mit einem Ausfall der Stromversorgung zwischen Döhren und der Südstadt. Dann hieß es nach kurzer Zeit, die Bahnen rollen wieder. Doch kaum war der Fahrbetrieb wieder freigegeben, traten die nächsten Probleme auf. Seither bewegt sich nichts mehr. Angaben zur Dauer der Störungen wurden bislang nicht gemacht.

Berichtenswertes aus München

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Vier Damen genießen das Isarinselfest - © Fotos: Lothar Schulz 2023

IAA beendet / Söder-Statement zu Aiwanger und Isarinselfest

MÜNCHEN.

IAA beendet

Die IAA-Veranstalter berichteten von insgesamt mehr als einer halben Million Besuchern in sechs Tagen (vom 05. bis zum 10.09.) auf dem Münchner Messegelände und den Aktionsflächen in der Stadt. Zum Ende der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) zogen sie eine positive Bilanz der Auto- und Mobilitätsmesse in München: Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, verwies darauf, dass tagelang Menschenmassen zu den Angeboten in der Innenstadt der bayerischen Landeshauptstadt gekommen und begeistert gewesen seien. „Allein am Samstag kamen über 100.000 Besucherinnen und Besucher auf die Open Spaces“, freute sich Müller. Es sei ein Mobilitätsfestival mit guter Laune und großer Neugier gewesen. Die Menschen seien an Lösungen und Innovationen interessiert. Auch der Abschluß der Messe war von Protesten begleitet, die aber weitgehend friedlich blieben. Zu größeren Zwischenfällen kam es zumindest bis zum späten Sonntagnachmittag (10.09.) nicht. Ein Polizeisprecher äußerte sich zunächst zufrieden mit dem Verlauf der Demonstration an der nach Schätzungen der Veranstalter mehr als 3000 Menschen teilnahmen, die Polizei schätzte die TeilnehmerInnenzahl auf etwa 2500.

Söder-Statement zu Aiwanger

Für Sonntag den 03.09. hatte die Bayerische Staatskanzlei kurzfristig zu einem Pressetermin mit Ministerpräsident Markus Söder eingeladen. Dieser wollte mitteilen wie es im Fall Aiwanger weitergehen sollte (darf Aiwanger nach den gegen ihn erhobenenen Vorwürfen Minister bleiben oder muss er gehen?). Nachdem Söder erklärt hatte, dass er es sich nicht leicht gemacht habe und versucht hatte den anwesenden Medienvertretern seinen Abwägungsprozeß zu erläutern, teilte er seine Entscheidung in der Flugblatt-Affäre mit: Bayerns Ministerpräsident Söder belässt seinen Stellvertreter, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), im Amt. Eine Entlassung wäre nicht verhältnismäßig, begündete Söder seine Entscheidung. Fragen an den Ministerpräsidenten waren nicht zugelassen. Die MedienvertreterInnen

erhielten aber den Fragenkatalog mit den 25 Fragen des Ministerpräsidenten an Aiwanger und dessen Antworten. Viele MedienvertreterInnen zeigten sich verwundert, dass Aiwanger mit seinen eher dürftigen Antworten auf den Fragenkatalog durchkommen konnte.

Isarinselfest

Vom 01-03.09. veranstaltete der gemeinnützige Isarinselfestverein e.V. das Isarinselfest. An der Isar auf der Steinsdorfstraße zwischen Ludwigs- und Maximiliansbrücke wurde viel geboten: Musik, aber auch Kabarett, Aktionen und Shows von Münchner Gruppen und Vereinen auf vier Bühnen. Auch die Polizei und das Technische Hilfswerk (THW) präsentierten sich auf dem Veranstaltungsgelände. Zahlreiche Stände sorgten für die leckeres Essen und kühle Getränke. Fast 150.000 Besucherinnen und Besucher bewegten sich am Wochenende vom 1. – 3. September über das Festgelände. In diesem Jahr fand das Fest zum 14ten Mal statt. Das Familienfest hat sich in den letzten Jahren zu einer Münchner Erfolgsgeschichte entwickelt.

Veranstaltungen und Termine in den Herrenhäuser Gärten im Oktober 2023

Luftbild Herrenhäuser Gärten im Oktober © Ulrich Stamm
Luftbild Herrenhäuser Gärten im Oktober © Ulrich Stamm

Was-Wann-Wo in den Herrenhäuser Gärten

HANNOVER.

Die Herrenhäuser Gärten laden zu folgenden Veranstaltungen und Events im Oktober 2023 ein:

Sonderausstellung: Natur ist Kultur

täglich 11 bis 18 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen

Die Ausstellung eröffnet einen breiten Assoziationsraum für ein Nachdenken über den gesellschaftlichen Umgang mit Natur. Landschafts- und Gartenbilder hannoverscher Künstler*innen sowie Naturlyrik und -prosa werden in Beziehung zu Bilddokumenten und Texten gesetzt.
Kosten: Im Museumseintritt enthalten.

Veranstalter: Historisches Museum Hannover


Illumination im Großen Garten: „Der Garten leuchtet“

1., 3., 6./7./8. Oktober, 19.30-20.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr

Der Große Garten wird an vielen Sommerabenden festlich illuminiert. Sprudelnde Brunnen und Fontänen, Figuren und Hecken erstrahlen in effektvollem Licht. Dazu erklingt Händels Wassermusik. Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kinder unter 12 Jahre frei.


Sonntagskonzert

1. Oktober, 12-13 Uhr, Probenbühne

An ausgewählten Sonntagen präsentieren Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) einstündige Konzerte. Das Abschlusskonzert der diesjährigen Saison präsentiert ein Konzert mit Akkordeon und Saxophon im Duo.

Im Garteneintritt enthalten. Veranstalter: Mecklenburgische Versicherungs-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der HMTMH


Laternenfest im Großen Garten

29. Oktober, 16.30 bis 19 Uhr, Großer Garten

Wenn die Tage wieder kürzer werden, der Herbst die Bäume in bunte Farben kleidet und das Laub unter den Schuhen raschelt, verwandelt sich der Große Garten noch einmal in einen leuchtenden Festsaal mit Stelzenläufern und Musikzügen.

Der Vorverkauf startet am 1. Oktober. Eintritt unter 12 Jahre frei (ein kostenloses Ticket wird dennoch benötigt), ab 12 Jahre 5 Euro/Person.

Veranstalter: Herrenhäuser Gärten


Führungen

Rundgang „Königliche Gartenpracht“

1., 7./8., 14./15., 21./22., 28./29. Oktober, sonnabends um 14 Uhr, sonntags um 10.30 Uhr, Großer Garten
Tickets: 7 Euro/Erwachsener, 4 Euro Kinder bis 14 Jahre/Schüler*innen/Student*innen, Eintritt bis 12 Jahre frei, ansonsten zuzüglich Eintritt, mit der HannoverCard tourist 1,50 € Rabatt.

Treffpunkt: Eingang Großer Garten, Dauer: circa 1,5 Std.
Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus GmbH

Führung durch den Berggarten

14. & 21. Oktober, 10.30 Uhr, Berggarten
Tickets: 12 Euro/Erwachsener, 6 Euro Kinder bis 14 Jahre/Schüler*innen/Student*innen, Eintritt bis 12 Jahre frei, ansonsten zuzüglich Eintritt
Treffpunkt: Eingang Berggarten, Dauer: ca. 1,5 Std.
Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus GmbH

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung

29. Oktober, 11.30 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen
Kuratorenführung mit Dr. Andreas Urban durch die Ausstellung
circa eine Stunde, im Museumseintritt enthalten, Veranstalter: Historisches Museum Hannover


Öffnungszeiten und Eintrittspreise in den Herrenhäuser Gärten

Der Große Garten und der Berggarten sind im Oktober täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, die Grotte und die Schauhäuser sind bis 17.30 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: eine Stunde vor Schließung der Gärten.

Das Museum Schloss Herrenhausen ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Schloss Shop. Der Infopavillon öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr.

Wasserspiele im Großen Garten: Mo.-Fr. 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Sa./So. 10-12 Uhr und 14-17 Uhr.

Eintrittspreise in der Sommersaison:

Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro/ermäßigt 5 Euro

Berggarten 3,50 Euro/ermäßigt 1,50 Euro

Kinder bis 12 Jahre frei

Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro/ermäßigt 5 Euro

Berggarten 3,50 Euro/ermäßigt 1,50 Euro

Kinder bis 12 Jahre frei

Ermäßigungen für Gruppen ab 15 Personen, Inhaber Niedersachsenticket und Hannover Card, Hannover Aktiv Pass-Inhaber, Jugendliche, Schulklassen, Familien, Auszubildende, Studierende, BFD-, FSJ-, FÖJ-, FWD-Leistende, Behinderte ab 50 GdB

sowie ganzjährig:

Jahreskarten Großer Garten/Berggarten 25 Euro, Jahreskarte ermäßigt 15 Euro

Jahreskarte Familien 1 Erwachsener, Jugendliche 12-17 Jahre 40 Euro, Jahreskarte Familien 2 Erwachsene, Jugendliche 12-17 Jahre 65 Euro, Jahreskarte Hausmarke 12,50 Euro

Hannover Nachrichten vom 13.September 2023

Schmetterling auf Blumenwiese © Ulrich Stamm
Schmetterling auf Blumenwiese © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Saatgutmischung „Blühende Gärten“ soll die Artenvielfalt in privaten Gärten steigern

Auch im Herbst: Gemeinsam für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten

Damit viele interessierte Hannoveraner*innen weiterhin die neue Saatgutmischung „Blühende Gärten“ vom „Insektenbündnis Hannover“ ausprobieren und ihr privates Umfeld von September bis November in insektenfreundliche, blühende Gärten verwandeln können, bietet der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün die Möglichkeit, dieses Saatgut zu verwenden. Ab 18. September bis zum 13. Oktober liegen die Saatguttüten im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1) und in den Bürgerämtern der Stadt zur kostenlosen Mitnahme (pro Person eine Tüte!) aus. Dabei sind auch eine Anleitung zur Aussaat und ein Faltblatt, das über die Aktivitäten des „Insektenbündnisses Hannover“ zum Schutz und zur Steigerung der Artenvielfalt in unserer Stadt informiert.

Das „Insektenbündnis Hannover“

Das „Insektenbündnis Hannover“ ist ein Bündnis mit mittlerweile 25 Bündnispartner*innen aus Hannover, das es sich seit Oktober 2020 zur Aufgabe gemacht hat, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen und die biologische Vielfalt in Hannover zu erhöhen.

2023 unterstützen einige der Bündnispartner*innen die Saatgutausgabe an die Einwohner*innen aktiv: Auch in den Servicecentern der Wohnungsbaugesellschaften hanova und KSG sowie in den Filialen der Sparkasse Hannover sind die Samentüten im gesamten Zeitraum von Mitte September bis Mitte Oktober erhältlich.

Saatgutmischung „Blühende Gärten“

Die Saatgutmischung „Blühende Gärten“ wurde 2021 neu entwickelt. Das Saatgut (unter anderem mit Wiesen-Margerite, Korn-Flockenblume und Wiesen-Flockenblume) eignet sich besonders für die Einsaat im heimischen Garten und soll eine Initialzündung für mehr biologische Vielfalt vor der eigenen Haustür sein. Auch für Balkonkästen ist das Saatgut geeignet. Der Inhalt der Saatguttüte reicht für die Bepflanzung von zwei Quadratmetern. Beste Saatzeit ist jetzt im ab September bis Mitte November und dann wieder im März. Weitere Informationen über die Saatgutmischung, ihre Zusammensetzung und Hinweise zur richtigen Aussaat sind unter www.hannover.de/insektenbündnis-hannover zu finden.


Musikschule Hannover: noch freie Plätze in Kursen für Babys und Kinder bis fünf Jahre

Die Musikschule Hannover hat noch freie Plätze in ihren Kursen für Babys und Kinder bis ins Vorschulalter.

Je nach Altersgruppe mit oder ohne Eltern eröffnet sich den Kindern ein Spielraum voller Musik und Bewegung. Die Jahreskurse mit je zwölf Raten zu 21 Euro finden wöchentlich im Haupthaus der Musikschule, Maschstraße 22-24, und an anderen Orten im Stadtgebiet statt.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.musikschule-hannover.de, über das Service-Telefon der Musikschule unter 0511 168 4417 sowie unter musikschule@hannover-stadt.de.


USK-Einsatz in der Adam-Kraft-Straße

Wegen eines heftigen Ehestreits kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Adam-Kraft-Straße
Wegen eines heftigen Ehestreits kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Adam-Kraft-Straße - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Ehestreitigkeiten führen zu größerem Polizei-Einsatz

NÜRNBERG. Gegenüber dem Johannis-Friedhof (hier befindet sich neben den Gräbern anderer bekannter Nürnberger Persönlichkeiten auch das Grab von Albrecht Dürer) mündet die Adam-Kraft-Straße in die Johannisstraße. Hier in der Adam-Kraft-Straße kam es am Sonnabend (09.09.) etwa gegen 16:25 Uhr zu einem größeren Polizei-Einsatz. Ursache für den Einsatz war ein heftiger Ehestreit bei dem ein Mann seine Frau mit einem Küchenmesser verletzte. Die Frau erlitt eine Schnittwunde an der Hand und wurde vor Ort in einem Rettungswagen medizinisch versorgt. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeikräfte, darunter USK-Einsatzkräfte* machten sich bereit den Ehemann der verletzten Frau, der sich noch in der Wohnung des Paares aufhielt, festzunehmen. Um sich gegen den Einsatz von Stichwaffen zu schützen, streiften sich die Beamten eine Schutzbekleidung über, die an Kettenhemden erinnerte, darüber wurde die normale Schutzweste getragen. Um eine Messerattacke abwehren und einen Angreifer auf Distanz halten zu können, führten die Beamten auch etwa zwei Meter lange Holzstangen mit sich und sahen so, mit aufgesetztem Helm, fast wie mittelalterliche Ritter aus. Außerdem nahmen sie eine Ramme mit zu der Festnahmeaktion. So ausgestattet gelang es den Beamten in die Wohnung einzudringen und den mutmaßlichen Messerstecher wegen gefährlicher Körperverletzung festzunehmen.

* Das Unterstützungskommando (USK) zählt zu den spezialisierten Kräften der bayerischen Polizei mit Sonderaufgaben und unterhält hier mehrere Standorte. 1987 vor allem zur Bekämpfung von schweren Ausschreitungen aufgestellt, wird das USK heute als geschlossene Einheit in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt.

Hannover Nachrichten vom 11.September 2023

Konfettiregen © Ulrich Stamm
Konfettiregen © Ulrich Stamm

HANNOVER.

74 Jugendliche ausgezeichnet: Oberbürgermeister verleiht „Kompetenznachweis Kultur“-Zertifikate an bekannte und ganz neue JugendKulturMentoring Programme

Insgesamt 74 Jugendliche haben am heutigen Montag, 11. September, im Freizeitheim Vahrenwald die „Kompetenznachweise Kultur“ verliehen bekommen. Oberbürgermeister Belit Onay und Tom Becker, Leiter der Stadtbibliothek Hannover, haben die Zertifikate übergeben.

Bei der Veranstaltung mit Babette Ulmer, Vorständin der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung aus Berlin, wurden neben den bekannten Programmen, wie beispielsweise dem Lesementoring, auch die neuen Projekte „Willis“ mit dem Connection Dance Center und das kreativen Berufsorientierungsprojekt „Hey Welt! Ich komme!“ vorgestellt.

Lesementoring wird auf andere Kultursparten ausgeweitet

Ein Schwerpunkt in den nächsten drei Jahren wird die Entwicklung des JugendKulturMentorings als Teil des Kulturentwicklungsplans sein. In diesem Pilotprojekt wird an verschiedenen Standorten überprüft, wie das seit rund 18 Jahre etablierte Lesementoring auf andere Kultursparten ausgeweitet werden kann.

Darüber hinaus haben acht neue Berater*innen des „Kompetenznachweis Kultur“ ihr Zertifikat erhalten, die für die Zukunft und die Fortführung der Projekte von größter Bedeutung sind, wie die folgenden Zahlen bestätigen: 20 Kulturschaffende haben die genannten Projekte konzipiert, geleitet und durchgeführt. 48 Institutionen, wie Kultureinrichtungen, Grundschulen, weiterführende Schulen mit ihren jeweiligen Ansprechpartner*innen waren bei der Planung und Umsetzung beteiligt und 21 Berater*innen haben den „Kompetenznachweis Kultur“ mit jeweils rund 100 Stunden begleitet.

Die individuellen Kompetenzprofile „Kompetenznachweis Kultur“ werden an insgesamt 74 Jugendliche aus folgenden Projekten vergeben:

Zwölf junge Frauen haben sich vier Monate lang im Projekt „Willis“ des Connection Dance Center unter der Leitung von Mónica Garcia Vicente mit der künstlerischen Sparte Tanz auseinandergesetzt, verschiedene Tanzorte und Tanzpersönlichkeiten aus Hannover kennengelernt, sind in der Staatsoper, dem Tanzhaus und der Eisfabrik aufgetreten und haben den 3. Publikumspreis für ihre Performance im Rahmen Generation Tanz bekommen. In diesem Projekt haben die jungen Erwachsenen viele neue Fähigkeiten an sich kennenlernen können, die ihnen im „Kompetenznachweis Kultur“ bezeugt werden.

Im Projekt der kreativen Berufsorientierung „Hey Welt! Ich komme!“ haben sich Jugendliche der IGS Badenstedt mit ihrer Zukunft beschäftigt. Dafür haben sie eigene Texte geschrieben, sich Szenen überlegt, ihre Stimme kennengelernt, geschult und am Ende daraus ein Musikvideo geschnitten.

Aus dem ersten Durchlauf des Modellvorhabens JugendKulturMentoring werden vier Projekte vorgestellt: Das Musikprojekt „Rock´n Roderbruch“, das Projekt „Medien#Matrosen“, das Medienprojekt „Senior*innen lernen Alltags-EDV“ der Lernoase des Freizeitheim Vahrenwald und „My voice for 954“ aus dem Stadtteilzentrum KroKus.

Im Lesementoring bekommen 43 engagierte Jugendlichen aus der IGS Roderbruch, der IGS Kronsberg und den Gymnasien Lutherschule, Goetheschule, Schillerschule, Limmer und dem Kurt-Schwitters Gymnasium ihre Nachweise. Sie haben ein halbes Jahr an den Grundschulen ihres Schulstadtteils im Tandem das Lesementoring durchgeführt.

Oberbürgermeister Belit Onay ist Schirmherr des Programms Lesementoring und des JugendKulturMentoring.

Der „Kompetenznachweis Kultur“ ist ein von der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung entwickelter Bildungspass und ein anerkanntes Instrument in der kulturellen Bildung.


Veranstaltungen der Stadtbibliothek Hannover im Oktober

Folgende Veranstaltungen finden in der Stadtbibliothek Hannover im Oktober 2023 statt:


Stadt kündigt Hannover-Aktionsplan zur Vermeidung von Obdachlosigkeit bis 2030 an

Bereits erste Winternothilfemaßnahmen in Planung

Den bundesweiten Tag der Wohnungslosen am 11. September begeht die Landeshauptstadt Hannover nicht nur mit zwei Veranstaltungen im und vor dem Neuen Rathaus. Die Stadt kündigt auch an, einen Hannover-Aktionsplan zur Vermeidung von Obdachlosigkeit bis 2030 auf den Weg zu bringen.

Der Hannover-Aktionsplan soll unter dem Leitziel „Vermeidung von Obdachlosigkeit bis 2030“ ganz unterschiedliche Aspekte wie die Wohnungssituation junger Erwachsener, die Schulsituation von Familien in Unterbringung, die Situation wohnungsloser Senior*innen und Menschen mit Behinderungen, die Relevanz von Suchterkrankungen sowie von wohnungslosen Menschen aus dem LGBTIQ Umfeld berücksichtigen und Maßnahmen durch eine neu eingesetzte Arbeitsgruppe erarbeiten. Darüber hinaus sollen Wege entwickelt werden, bedarfsgerechten Wohnraum für Wohnungslose zu schaffen.

Die Arbeitsgruppe soll unter anderem aus Vertreter*innen der Wohnungslosenhilfe, sozialen Institutionen, Wohnungswirtschaft und auch Betroffenen bestehen und ihre Arbeit noch in diesem Jahr aufnehmen.

„Der Nationale Aktionsplan zur Vermeidung von Obdachlosigkeit bis 2030 stellt die Weichen auf Bundesebene. Genauso wichtig ist die Umsetzung in den Kommunen. Wir werden mit großem Nachdruck an dem Hannover-Aktionsplan arbeiten, um den wohnungslosen Menschen dieser Stadt eine echte Perspektive zu geben, genauso wie den von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen. Das liegt mir persönlich sehr am Herzen. Wir sprechen nicht nur darüber, wir handeln auch“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay im Rahmen der Eröffnung des Fachtags auf dem Trammplatz.

Zudem hat die Stadt bereits erste Maßnahmen für die Winternothilfe 2023/2024 eingeplant. Neben der konzeptionellen Entwicklung des Hannover-Aktionsplans ist es wichtig, die von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen jetzt in ihrer prekären Lebenssituation zu unterstützen.

Onay erläutert weiter: „Wir planen in enger Abstimmung mit allen Beteiligten die bewährten Nachtangebote „Cafe Mensch“ der Obdachlosenhilfe und das „Nachtlicht“ der Diakonie für den Winter 2023/24 wieder anzubieten. Wir können uns auch vorstellen, die neuen Nachmittags-Öffnungszeiten im Mecki-Laden über den Oktober hinaus für den Winterzeitraum 2023/2024 vorzuhalten“. So entstünde dort ein durchgängiges Angebot über den Tag, dass den Menschen im Winter eine durchgängige und wichtige Anlaufstelle an einem für sie vertrauten Ort bietet. 

Zusätzlich will die Stadt das Stundenkontingent für die Straßensozialarbeit zwischen dem Tagesaufenthalt Nordbahnhof und dem Mecki ausweiten. Auf diese Weise sollen Menschen aktiv erreicht werden, die bislang noch keinen Zugang zum Hilfesystem gesucht haben. „Wir sind in Hannover auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel“, so Onay. Weitere soziale Maßnahmen zur Winternothilfe 2023/2024 sind in Arbeit.

Der 11. September, der jährliche nationale Tag der wohnungslosen Menschen macht auf die Situation wohnungsloser Menschen aufmerksam, soll aber auch Handlungsdefizite aufzeigen. Die Landeshauptstadt Hannover gestaltet diesen Tag aktiv mit einer zweiteiligen Veranstaltung. Vormittags finden Fachgespräche und Vorträge unter dem Titel „Wohnen sichern“ – Prävention von Wohnungsverlust und Zugang zu Wohnungen erleichtern“ statt. Hier ist im Fokus die Wohnungswirtschaft angesprochen. Es werden verschiedene Facetten des Themas behandelt, Praxisbeispiele vorgestellt, auch ehemals Betroffene kommen zu Wort. Die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V., Werena Rosenke, nimmt teil und spricht über die Notwendigkeit der Kooperation von Wohnungslosenhilfe und Wohnungswirtschaft.

Auf dem Trammplatz findet am Nachmittag „Ein Marktplatz für Betroffene, Fachangebote und Ehrenamt“ statt, mit über zwanzig Akteur*innen, darunter die Caritas, Zentrale Beratungsstelle Diakonisches Werk gGmBH/Zahnmobil, StiDU e.V., SeWo e.V., OHH e.V., Tibetzentrum, Sida (Soforthilfe und Information durch ambulante Versorgung e.V.), AWO (Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V.), Malteser Hilfsdienst, Johanniter, Freistatt, Werkheim, Kolpinghaus, Jugendwerksiedlung, RE_STaRT (Ambulante Begleitung für Menschen in sozialen Notlagen), Asphalt gGmbH und einige mehr.


Sozialausschuss tagt öffentlich

Der Sozialausschuss tagt am Montag (18. September) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Fundbüro versteigert Fahrräder

Die Landeshauptstadt Hannover versteigert am Sonnabend, den 16.September ab 15 Uhr im Aufhof,  vormals Kaufhaus Kaufhof, Schmiedestraße, 30159 Hannover, etwa 30 rollfähige Fahrräder aus dem Bestand des Fundbüros.

Es handelt sich um gebrauchte Sachen, die so versteigert werden, wie sie dem Fundbüro übergeben wurden. Eine Gewähr für den Zustand und die Beschaffenheit der Fundsachen – insbesondere für deren Mängelfreiheit – kann nicht übernommen werden.


„World Cleanup Day“ am 16. September: Aufräumen in zwei „Wildnisflächen“ der Stadt

Am 16. September lautet das Motto: „World Cleanup Day – die Welt räumt auf!“ An dieser Aktion beteiligen sich jedes Jahr weltweit Millionen Menschen, um Müll aus der Natur zu entfernen. In Deutschland wird die Aktion von dem Verein „Let´s Do It! Germany e.V.“ koordiniert.

Die Wildnislots*innen, die vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover im Rahmen des Projekts „Städte wagen Wildnis“ als zertifizierte Natur- und Landschaftsführer*innen ausgebildet wurden, laden an diesem Tag zum Mitmachen ein. In der Zeit von 13 bis 17 Uhr soll die Stadtwildnis von Müll befreit werden und sich so wieder gut und naturnah als Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten entwickeln.

Die Aktion wird zeitgleich auf zwei verschiedenen Flächen umgesetzt: Auf der Wildnisfläche am „Grünberger Weg“ im Stadtteil Mittelfeld (Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle der Linie 8 „Am Mittelfelde“) und auf der Wildnisfläche „Lindener Berg“ (Treffpunkt: Parkplatz Botanischer Schulgarten Linden, Am Lindener Berge 50).

Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

Es ist möglich, am genannten Zeitraum oder nur zeitweise mitzuwirken. Zum Termin können auch gerne eigene Arbeitshandschuhe oder Müllgreifer mitgebracht bringen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen zum „World Cleanup Day“ sind unter www.worldcleanupday.de zu finden. Informationen zum Projekt „Städte wagen Wildnis“ gibt es unter www.hannover.de/staedte-wagen-wildnis.


Kulturausschuss tagt öffentlich

Der Kulturausschuss tagt am Freitag (15. September) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


PLANEN-MÜLLER GmbH feiert in Hainholz 90-jähriges Bestehen

Traditionsunternehmen PLANEN-MÜLLER GmbH feiert in Hannover Hainholz sein 90-jähriges Bestehen.
Traditionsunternehmen PLANEN-MÜLLER GmbH feiert in Hannover Hainholz sein 90-jähriges Bestehen. - Quelle: PLANEN-MÜLLER GmbH

Unternehmen bereits in dritter Generation erfolgreich

Hannover (pm/red). Die Firma PLANEN-MÜLLER GmbH aus Hannover Hainholz feierte am letzten Freitag, 08. September 2023, mit Mitarbeitern, Freunden und Partnern sein 90-jähriges Bestehen.

Das Traditionsunternehmen wurde bereits im Jahre 1933 in erster Generation vom damaligen Inhaber Heinrich Müller gegründet. Nach dem 2. Weltkrieg wurden aufgrund ständig wachsender Anfragen der Kunden und auch aufgrund der Erweiterung der Aufgabengebiete größere Räumlichkeiten erforderlich. Daher bezog die Sattlerei im Jahr 1960 ein neues Betriebsgebäude in der Grambartstraße 18, das wiederum im Jahr 1990 durch den Bau einer dritten Halle großzügig erweitert wurde. Dadurch hat sich die Firma auf ca. 700 qm Werks-, Lager- und Büroräume ausdehnen können.

Mittlerweile wird die Firma seit November 2001 von Herrn Philipp Müller als Geschäftsführer geleitet, nachdem ihm sein Vater Karl-Heinz Müller die Führung des Betriebes übertragen hat.

Philipp Müller, Geschäftsführer in 3. Generation, beschrieb seine Gefühle so: „Es fällt mir schwer auszudrücken was dieses Unternehmen für mich bedeutet – ich bin einfach nur stolz und sehr glücklich“.

Die PLANEN-MÜLLER GmbH ist als hannoversches Unternehmen erfolgreich im lokalen und landesweiten Markt tätig und hat sich auf Bootssattlerei, Sonnenschutz, Planen und Beschriftungen spezialisiert. Das Unternehmen bezieht und polstert Autositze und bringt Inneneinrichtungen für Fahrzeuge und Boote an, stellt Verdecke für Boote und Cabriolets sowie Planen für Lkws her. Beschädigte und alte Ausstattungen werden repariert und/oder restauriert. Des Weiteren produzieren die Mitarbeiter (m/w/d) Sonnensegel und Sonnenschutz für verschiedene Bereiche.

Langjährige Erfahrung und handwerklich gute Arbeit, verbunden mit optimaler fachlicher Beratung, wird im Hause PLANEN-MÜLLER GmbH groß geschrieben.

Aktuell werden, neben einer Ausbildung zum Autosattler, auch weitere Stellen im Fachkräftebereich Sattlerei angeboten.

150.000 Menschen „auf Tour“ beim Entdeckertag 2023

Entdeckertag 2023 © Region Hannover / Schiermann
Entdeckertag 2023 © Region Hannover / Schiermann

Entdeckertag, Gratis-Fahr’n-Tag und verkaufsoffener Sonntag locken nach draußen

REGION HANNOVER.

Es war der heißeste Entdeckersonntag seit der Premiere im Jahr 1987: Beim Auftritt der Latino-Cubano-Formation Guacamole Aqui gegen 15 Uhr (10. September) zeigte das Thermometer auf dem Opernplatz in Hannover 28 Grad Celsius an; am Himmel keine Wolke und die Band lieferte auch noch die versprochenen „heißen Rhythmen“. Doch mit der Aussicht auf die kommenden, gar nicht mehr so spätsommerlichen Temperaturen ließen sich rund 100.000 Menschen in der hannoverschen Innenstadt gerne noch mal auf einen kleinen Tanz oder einen Spaziergang durch die City ein. Wie auch knapp 50.000 Entdecker*innen, die in Hannover oder dem Umland unterwegs waren, um neue Ziele zu entdecken, um neue Erfahrungen mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit Bussen und Bahnen zu machen. Letztere zum Nulltarif: ein weiteres Novum in der Geschichte des Entdeckertages der Region Hannover.

„Der 36. Entdeckertag war ein großer Erfolg. 150.000 Menschen waren in der gesamten Region unterwegs – trotz Hitze. Was mich besonders freut: Gerade die Stationen im Umland wurden gut angenommen. Dazu hat wahrscheinlich auch das Gratis-Fahr‘n mit Bus und Bahn beigetragen. Ich bin überzeugt, dass viele die Region noch einmal von einer anderen Seite kennengelernt haben. Rund herum also ein gelungener Tag, der hoffentlich auch zum Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Region beigetragen hat“, sagte Regionspräsident Steffen Krach als Veranstalter des Entdeckertages.

Das Ausflugsprogramm

Richtig viel zu erleben gab es an den 37 Tourenzielen in der ganzen Region Hannover und in den angrenzenden Landkreisen. Barsinghausen lockte mit einer „Open Stage“ im ASB Bahnhof und dem Besucherbergwerk Klosterstollen. In Garbsen ist mit dem Campus Maschinenbau das größte Hochschulbauprojekt des Landes Niedersachsen entstanden – den die Besucher*innen bei verschiedenen Führungen erleben konnten. Tief versteckt im Wald wartete das Mausoleum in Hemmingen auf junge und alte Entdecker*innen. Lange hat das Bauwerk ein Schattendasein gefristet und ist nun zu einem bedeutenden und geschichtsträchtigen Ort avanciert, den die 150 Besucher*innen neu entdeckten. Rund 300 Gäste schauten dem Anglerverband über die Schultern: Biberstation, Schau-Aquarium und das Riesen-Angelspiel lockten nach Bemerode. „Wir freuen uns über so viel reges Interesse an Hannovers Wasserswelten“, sagte Eva-Maria Cyrus, Sprecherin des Anglerverbandes Niedersachsen e.V.

40 mutige Wanderer konnte auch die heißen Temperaturen nicht abschrecken: sie machten mit bei der XXL-Wanderung von Pattensen durch die Leineaue über Hemmingen und Laatzen. 18 Kilometer – bis auf den Opernplatz in Hannover. „Alle waren begeistert von der grünen Vielfalt der Region“, sagte Rainer Dorau vom Wegeteam Hemmingen nach getaner Arbeit auf der Regionsbühne in der Innenstadt.

Und auch in Hannover war neben dem Entdeckerfest einiges los: rund 600 Gäste haben getestet, was es heißt, ihr Bier selbst zu brauchen. „Die ersten Gäste waren schon vor der Öffnung hier“, sagte Anita Hiller, Vorsitzende der Hobbybrauer Hannover. „Kleine Welt ganz groß“ hieß die Modelleisenbahnausstellung, die knapp 600 kleine und große Gäste lockte. Rund 500 Entdecker*innen besuchten das Taubblindenwerk in Hannover. Lange anstehen mussten die 500 Besucher*innen bei der Roboterfabrik in den Räumen der Leibniz-Universität. Zu den Top-Zielen zählten der Zoo Hannover, das Schulbiologiezentrum und aha, die zusammen alleine fast 10.000 Besucher*innen zählten.

Entdeckerfest in Hannover

Einfach nur im Schatten chillen, das war zumindest am Nachmittag in Hannovers Innenstadt die Option der Stunde; persönlich passende Aktivitäten für alle Jahreszeiten schon am Vormittag auszuprobieren eine andere. So war der südliche Abschnitt der Georgstraße ab morgens bevölkert mit Familien, die die Gelegenheit nutzten, ganz unterschiedliche Sportarten vom Klettern über Bungee-Run bis zu Torwandschießen auszuprobieren. 

Hannover: City of Music

Das Musik-Programm auf den Stages auf dem Opernplatz, Kröpcke und Georgsplatz war bestückt mit alten und neuen lokalen „Held*innen.Auf dem Opernplatz eröffneten am Vormittag Egon und die Treckerfahrer mit frechem und kindgerechtem Punkrock. Danach eroberten Stageperform mit einem mitreißenden Show-Feuerwerk die Bühne, bevor Salsa del Alma und Guacamole Aqui mit Latino-Rhythmen Hüften zum Schwingen brachten. Das Grand Finale auf der Regionsbühne war diesem Jahr der Hiphop-Formation Passepartout vorbehalten. Die deutsch-französische Band ist ein Garant für schweißtreibende Konzerte, Positivität und klare Haltung!

Neu auf dem Entdeckerfest: die Bühne der Vielfalt – präsentiert von der Initiative women*in music. Auf dem Georgsplatz waren Künstler*innen wie Cathy Meyer, Erika Emerson mit Kögi und VEYN zu erleben, die vielfältig und divers sind. Präsentiert wurde das Programm von dem Netzwerk women* in music hannover (w*im), das sich für die Sichtbarkeit, Teilhabe und Präsenz von weiblich gelesenen und nicht-binären Personen einsetzt. 

Menschen „auf Touren“ zu bringen – mit dem öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Fahrrad – ist das erklärte Ziel des Entdeckertags, der in diesem Jahr seine 36. Auflage erlebte. Busse und Bahnen verzeichneten ein deutliches Plus an Fahrgästen, auch weil der Null-Tarif des GVH zog. Jetzt schon vormerken: Im nächsten Jahr findet der Entdeckertag der Region Hannover am Sonntag, 8. September 2024, statt.

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N-Joy Starshow-Die große Sommerparty in Hannover

Jason Derulo auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Jason Derulo auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Heiße Beats und Sonnenschein – 25000 tanzen bei Traumwetter auf der EXPO Plaza das letzte Sommerfestival

HANNOVER.

Alle Farben auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Alle Farben auf der N-Joy Starshow 2023 – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Alle Farben, bürgerlich Frans Zimmer, heizte den 25.000 Fans auf der schon seit Wochen ausverkauften N-JOY Starshow auf der Expo Plaza in Hannover ordentlich ein. Wobei ja schon die sommerliche Hitze an diesem 9. September 2023 für heiße Partystimmung sorgte, setzte der deutsche DJ und Musikproduzent aus Berlin, den viele sicherlich vom letzten Jahr in guter Erinnerung haben, als er spontan für AnnenMayKantereit einsprang, einen drauf! 

Mit seinen sensationellen Hits wie „Alright“, „Far away“ oder „Please Tell Rosie“ begeisterte er das Publikum. 

Jax Jones

Jax Jones auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Jax Jones auf der N-Joy Starshow 2023 – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Jax Jones ist zurzeit einer der angesagtesten DJs aus England. Der 36 jährige Timucin Aluo hat türkische und malaysischen Wurzeln und wuchs mit Rap, Gospel und Afrobeat auf. Er begann seine musikalische Karriere unter dem Künstlernamen Jax Jones als Hip-Hop-Produzent. 2014 traf er den House-DJ Duke Dumont und entdeckte das Genre für sich. Bei der N-JOY Starshow feierten seine Gans ihn besonders für seinen Hit „Out Out“.

Montez

Montez auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Montez auf der N-Joy Starshow 2023 – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Einen tanzbaren Rap bringt Montez aus Bielefeld mit zur N-JOY Starshow. Luca Manuel Montesinos Gargallo hat spanische Wurzeln und dementsprechend Rhythmus im Blut. Der 29jährige Wahlberliner bezeichnet seinen Stil selbst als „irgendwas zwischen Rap und Pop“. 

Seinen kommerziellen Durchbruch erzielte der Rapper 2021 mit dem Lied „Auf & Ab“.

Im August 2021 erreichte das Lied Platz eins der deutschen Singlecharts sowie Top-10-Chartplatzierungen in Österreich und der Schweiz. Die Single wurde in diesen drei Ländern jeweils mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Auf der Expo Plaza waren „Liebe in Gefahr“, „Marlboro light“ und „10 Quadratmeter“ die Hits, die beim Publikum für große Resonanz sorgten. 

Auf Nina Chuba haben vor allem die ganz jungen Fans sehnsüchtig gewartet. 

Nina Chuba auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Nina Chuba auf der N-Joy Starshow 2023 – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Um 18.45 Uhr betrat endlich, die von vielen, vor allem den jüngsten Zuschauern, mit großen Vorfreude erwartete Nina Chuba die Bühne. Die 24jährige ist eine der größten deutschen Newcomerinnen des letzten Jahres. Mit ihrem Hit „Wildberry Lillet“ gelang ihr der Durchbruch.

Nina Chuba auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Nina Chuba auf der N-Joy Starshow 2023 – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Im Februar 2023 veröffentlichte die 24jährige mit „Glas“ ihr erstes Studioalbum. Beim Mitsingen von „Tracksuit Velours“, „Wildberry Lillet“, „Ich hass dich“, „Glatteis“, „Fieber“ und „Mangos mit Chilli“ waren ihre Fans absolut textsicher und feierten mit Nina Chuba ihren Auftritt.

Sean Paul auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Sean Paul auf der N-Joy Starshow 2023 – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Als fünfter Act betrat Sean Paul die Bühne auf der Expo Plaza. Die musikalische Grundlage lege die Mutter des jamaikanischen Sängers, als sie ihrem Sohn zum 15. Geburtstag ein Keyboard geschenkte. Mit 23 Jahren feierte er erste Erfolge in Jamaika mit seiner Debütsingle Baby Girl (Don‘t Cry). Später spielten US-amerikanische Radiosender seine Musik und ebneten damit den Weg für seine internationale Karriere. Sein musikalisches Vorbild ist Bob Marley. Mit seinen Mega-Hits „Temperature“ und „No Lie“ verwandelte der Sänger die Expo Plaza wie bereits 2013 in einen riesigen Dancefloor.

Jason Derulo auf der N-Joy Starshow 2023 - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Jason Derulo auf der N-Joy Starshow 2023 – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Gegen 22.00 Uhr brachte dann Jason Derulo die Plaza in Ekstase. Mit sechs Tänzerinnen und einer beeindruckenden Licht-und Pyroshow setzte der 33jährig aus den USA noch den Glanzpunkt des Abends. Das Publikum holte nach sieben Stunden Starshow-Party das letzte aus sich raus und tanzte zu Derulos zahlreichen R&B und Pop-Hits bis kurz vor Mitternacht.

Nach dem diesjährigen Septemberausflug kehrt die N-JOY Starshow in 2024 zu ihrem Regeltermin zurück: Tickets für das Event am Samstag, 1. Juni 2024, auf der EXPO Plaza sind in Kürze unter www.hannover-concerts.de, 0511 – 12123333 und an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

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