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Dienstag, August 25, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Mit Hüpfburg, Pfeilschießen und Entenangeln: SPD Döhren-Wülfel feierte ihr Fiedelerplatzfest

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Bei Ratsfrau Lea Sankowske konnten Plastikenten geangelt werden

HANNOVER. Ein traditionelles Familienfest ist zurück: Nach einer Pause lud der SPD Ortsverein Döhren-Wülfel die Bürger wieder zu seinem Fiedelerplatzfest in Döhren ein. Bei hochsommerlichen Temperaturen gab es kühle Getränke oder Kaffee mit einem reichhaltiges Kuchenbüfett. Und die sozialdemokratischen Grillmeister kamen bei diesem Wetter ganz schön ins Schwitzen.

„Es war eine tolle Stimmung“, freuten sich die beiden Vorsitzenden des Ortsvereins, Anja Schollmeyer und Angelo Alter. Bei den Kindern besonders beliebt: das Entenangeln, die Hüpfburg oder der kleine Parcours mit Mini-Elektrorollern. Ihre Zielsicherheit konnten die kleinen und großen Besucher am Stand der Schützenvereinigung Döhren unter Beweis stellen. Hier galt es, mit dem Blasrohr die Mitte der Zielscheibe zu treffen.

Zur flotten Musik eines Diskjockeys konnte die Großen dann auch informative Gespräche mit den anwesenden Mandatsträgern führen. Neben der Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf und den Mitgliedern des Regionsparlaments, Angelo Alter und Vize-Regionspräsidentin Petra Rudszuck schauten eine Reihe von Mitgliedern der hannoverschen SPD-Ratsfraktion und natürlich die örtlichen Bezirksratsmitglieder vorbei. Klar, auch Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner, war mit von der Partie. Sie konnte neben ihrer christdemokratischen Stellvertreterin im Bezirksrat, Gabriele Jakob, und der Alt-Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck auch ihren Amtskollegen Bernd Rödel (SPD) aus dem benachbarten Stadtbezirk Bemerode-Kirchrode-Wülferode begrüßen. Das Fiedelerplatzfest geht bis in das Jahr 1976 zurück. Damals luden die Döhrener Sozialdemokraten zum ersten Mal ihre Mitbürger zur Open-Air-Fete in Döhrens gute Stube.

Heißes NDR 2 Plaza Festival 2023 in Hannover

Peter Fox auf dem NDR2 Plaza Festival - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Peter Fox auf dem NDR2 Plaza Festival - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

20000 Fans feiern auf der EXPO Plaza Musikfestival bei hochsommerlichen Temperaturen

HANNOVER.

Am Freitag (8.September 2023) feierten 20.000 Fans auf dem NDR 2 Plaza Festival bei hochsommerlichen Temperaturen in Hannover vom frühen Nachmittag bis zum späten Abend ihre Stars.

In diesem Jahr ausnahmsweise mal nicht Ende Mai, sondern Anfang September sorgten Peter Fox, SDP, Ellie Goulding, LEA, Culcha Candela und KLAN für eine große Party.

Für Rita Ora, die ihren Auftritt sehr kurzfristig absagte, sprang SDP ein und ließ die Plaza beben.

Elke Wiswedel und Jens Mahrhold aus dem NDR 2 Morgenradio moderierten die Show.

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KLAN auf dem NDR2 Plaza Festival – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Ab 14.45 Uhr begann KLAN auf der EXPO Plaza die Fans auf die heiße Sommerfestivalparty einzustimmen.

 

 

 

Im Anschluß ließen Culcha Candala zum 1.Mal die Plaza mit ihren Beats und flotten Songs so richtig wackeln.

 

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Culcha Candela auf dem NDR2 Plaza Festival – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Frauenpower war schließlich mit LEA und Ellie Goulding angesagt.

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LEA auf dem NDR2 Plaza Festival – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

LEA, die Singer/Songwriterin mit Pop Appeal, holte ihre Fans wie gewohnt mit einem Top-Set ab, ehe Ellie Goulding aus UK unter Beweis stellte, warum sie ein international gefeierter Superstar ist.

Ellie Goulding NDR2 Plaza Festival Hannover US 2023 09 08 33
Ellie Goulding auf dem NDR2 Plaza Festival – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

 

Die bekannteste unbekannte Band der Welt SDP ließen die kurzfristige Absage von Rita Ora beim diesjährigen NDR 2Plaza Festival 2023 mit ihrem Auftritt rasch verschmerzen und ebneten mit einem unglaublichen Partyset dem Headliner Peter Fox den Weg zu einem grandiosen Festival-Finale.
 
 
 
 
 
SDP auf dem NDR2 Plaza Festival in Hannover © Ulrich Stamm
SDP auf dem NDR2 Plaza Festival in Hannover © Ulrich Stamm

Peter Fox ließ zum krönenden Tagesabschluß die EXPO Plaza mit fetten Beats noch einmal kräftig beben und die Menge tanzen, bevor die 20000 Fans nach dem achtstündigen Musikmarathon glücklich nach Haus gingen.

Peter Fox auf dem NDR2 Plaza Festival - EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm
Peter Fox auf dem NDR2 Plaza Festival – EXPO Plaza in Hannover © Ulrich Stamm

Nach dem NDR 2 Plaza Festival ist vor dem NDR 2 Plaza Festival: Im kommenden Jahr kehrt die Veranstaltung, die sich längst den liebevollen Ruf als Family Event erworben hat, an ihren ursprünglichen Termin Ende Mai zurück. Tickets für das NDR 2 Festival am Freitag, 31. Mai 2024, sind in Kürze über hannover-concerts.de, unter 0511 12123333 und an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

Am Samstag (9.September 2023) findet das nächste Musikfestival, die N-Joy Starshow 2023 auf der EXPO-Plaza statt. Dieses Event ist mit 25000 Karten bereits seit Wochen ausverkauft.

 


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 8.September 2023

Indizes vom 07.09.2023 © finanzen.net
Indizes vom 07.09.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Europas Börsen haben einen wechselhaften Handelstag ohne klare Tendenz beendet. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss am Donnerstag 0,41 Prozent tiefer mit 4221,02 Punkten und erlitt damit die siebte Sitzung in Folge Verluste. Dagegen zeigte sich der französische CAC 40 mit einem Plus von 0,03 Prozent auf 7196,10 Punkte letztlich kaum bewegt. Für den britischen FTSE 100 ging es am Ende um 0,21 Prozent auf 7441,72 Zähler nach oben.

Schwache Konjunkturdaten aus China, Deutschland und der Eurozone verunsicherten die Anleger. Dazu dominierten an den richtungsweisenden US-Börsen Verluste insbesondere im Technologiebereich, da erneut negative Nachrichten aus China Schwergewicht Apple belasteten.

Chinas Außenhandel setzte seine Talfahrt im August fort, auch wenn sich Anzeichen einer Stabilisierung zeigten. Zudem wurde bekannt, dass die Wirtschaft der Eurozone im zweite Quartal weniger gewachsen ist als bisher bekannt. Dazu gewinne der industrielle Abschwung in der größten Volkswirtschaft Europas an Fahrt, kommentierte Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding die Produktionsdaten aus Deutschland.

Mit am besten schlugen sich in Europa (Stoxx Europe 600) am Donnerstag die als defensiv geltenden Versorger-, Gesundheits- (STOXX EU600 Health Care) Telekommunikations- und Nahrungsmitteltitel : Sie gewannen bis zu 1,4 Prozent.

Gefragt waren auch einige Titel aus der Luftfahrtindustrie. Aufgestockte Jahresziele der britischen Beteiligungsgesellschaft Melrose Industries, deren Geschäft sich mittlerweile ganz auf Triebwerke und elektrische Verbindungssysteme für die Flugzeugindustrie konzentriert, hoben die Stimmung. Die Melrose-Titel gewannen in London 5,5 Prozent. Rolls-Royce zogen um 4,2 Prozent an. Im EuroStoxx belegten Airbus (Airbus SE (ex EADS)) und SAFRAN dank Kursgewinnen von 1,9 und 1,7 Prozent vordere Plätze.

Dagegen gerieten Rohstoff- und Technologietitel mit Verlusten von 2,2 und 2,0 Prozent am stärksten unter Druck. Letztere folgten damit der schwachen US-Technologiebörse Nasdaq.

Dies- wie jenseits des Atlantik ging es für Halbleiteraktien deutlich bergab. Am EuroStoxx-Ende büßten die Papiere des Chipausrüsters ASML (ASML NV) 3,8 Prozent ein, während Infineon 2,6 Prozent verloren. STMicro (STMicroelectronics) führten mit minus 4,1 Prozent die Verliererliste im Cac 40 an.

Bereits zur Wochenmitte war bekannt geworden, dass für Apple und andere US-Technologieriesen in Europa wegen ihrer Marktmacht bald strengere Regen gelten. Zudem hatte es in einem Zeitungsbericht geheißen, China verbiete Staatsbeamten im Dienst die Verwendung von iPhones und anderen Mobilgeräten aus dem Ausland. Nun will das Land dieses Verbot Insidern zufolge auf weitere Angestellte im öffentlichen Dienst ausweiten.

Die Aktien von Synthomer büßten in London letztlich mehr als ein Viertel ihres Börsenwertes ein. Der britische Hersteller von Spezialchemieprodukten wie Klebstoffen und Farben hatte über einen Vorsteuerverlust im ersten Halbjahr berichtet und erhöht zur Senkung seiner Verschuldung das Kapital. Laut Jefferies-Analyst David Farrell kommt dies „viel früher als gedacht“

(Quelle: finanzen.net)

Hannover Nachrichten vom 7.September 2023

Luftbild Neues Rathaus Hannover © Ulrich Stamm
Luftbild Neues Rathaus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner lädt zur Bürger*innensprechstunde am 19. September ein

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner, Stadtbezirk Döhren-Wülfel, lädt zur Bürger*innensprechstunde am Dienstag, 19. September, von 17 bis 18 Uhr, ein.

Interessierte Einwohner*innen des Bezirks können Wünsche und Anregungen äußern oder Probleme besprechen. Treffpunkt für die Sprechstunde ist im Quartierstreff Döhren, Borgentrickstraße 13, 30519 Hannover.


Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman lädt zur Bürger*innensprechstunde am 21. September ein

Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman, Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld, lädt zur Bürger*innensprechstunde am Donnerstag, 21. September, von 17.45 bis 18.15 Uhr, ein.

Interessierte Einwohner*innen des Bezirks können Wünsche und Anregungen äußern oder Probleme besprechen. Treffpunkt für die Sprechstunde ist die Aula der Grundschule  Nackenberger Straße, Nackenberger Straße 4, 30625 Hannover.


Ausschuss für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung tagt öffentlich

Der Ausschuss für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung tagt am Mittwoch (13. September) um 15 Uhr im Rathaus, Ratssaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 7.September 2023

Indizes vom 06.09.20223 © finanzen.net
Indizes vom 06.09.20223 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Europas Börsen sind am Mittwoch von den gestiegenen Ölpreisen und schwachen Wirtschaftsdaten in die Zange genommen worden. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss 0,72 Prozent tiefer mit 4238,26 Punkten und sank so den sechsten Handelstag in Folge. Für den französischen CAC 40 ging es um weitere 0,84 Prozent auf 7194,09 Zähler nach unten, wogegen der britische FTSE 100 nur 0,16 Prozent auf 7426,14 Punkte verlor.

Die Ölpreise heizten die Inflationssorgen wieder an und damit auch die Ängste wegen der Konjunkturentwicklung. Solange die Teuerung hoch bleibt, kann die Europäische Zentralbank (EZB) die hohen Zinsen nicht senken, unter denen die Wirtschaft ächzt.

Die jüngsten Daten befeuerten die Konjunkturängste zusätzlich. So war der schwankungsanfällige Auftragseingang der deutschen Industrie im Juli überraschend deutlich eingebrochen, nachdem er im Vormonat noch kräftig gestiegen war.

Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets sprach von wirklich schlechten Daten. In einer Zeit, in der die größte Volkswirtschaft der Eurozone in die Knie gehe, sei es daher kaum zu glauben, dass es EZB-Vertreter gebe, die für weitere Zinserhöhungen plädierten. Rund eine Woche vor dem nächsten Zinsentscheid betonte Ratsmitglied Klaas Knot die Möglichkeit einer weiteren geldpolitischen Straffung. Angesichts hoher Inflationsprognosen sei es eine „enge Entscheidung“, ob es eines weiteren Zinsschritts bedürfe, sagte der niederländische Notenbankchef.

Im europäischen Branchenvergleich erlitten Europas Gebrauchsgüter-Hersteller am Mittwoch die heftigsten Kursabschläge: Ihr Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 sackte um 2,2 Prozent ab. Zu den größten Verlierern zählten erneut die Aktien der Luxusgüterkonzerne LVMH, Kering und Richemont. Hier belasteten auch Aussagen von Richemont-Verwaltungsratspräsident Johann Rupert. Er ließ auf der ordentlichen Generalversammlung der Schweizer durchblicken, dass die konstant höheren Preise in Europa mittlerweile auch die Kaufbereitschaft gut betuchter Kunden beeinträchtigten.

In Kopenhagen gerieten Vestas (Vestas Wind Systems A-S) mit minus 1,6 Prozent etwas unter Druck, nachdem sich die britische Bank Barclays skeptisch zum Windkraftkonzern geäußert hatte.

Astrazeneca (AstraZeneca)-Titel verloren in London 1,2 Prozent. Hier belastete die sich verzögernde Zulassung eines Medikaments in den USA.

Dagegen legte der Index der Telekomunternehmen als einer der wenigen Gewinner um 0,2 Prozent zu. Ihn stützte ein Kursplus in dieser Größenordnung bei Telefonica nach einem Einstieg von Saudi Telecom.

(Quelle:finanzen.net)

Hannover Nachrichten vom 6.September 2023

Das Neue Rathaus mit Maschteich © Ulrich Stamm
Das Neue Rathaus mit Maschteich © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Prämien für Energiesparmaßnahmen: Oberbürgermeister Onay zeichnet 25 engagierte Schulen aus

25 Schulen haben Grund zum Jubeln: Mit einer Leistungsprämie in Höhe von 750 bis 3.000 Euro belohnt die Landeshauptstadt Hannover das energie- und klimabewusste Engagement von Energiesparschulen während der Energiekrise. Die prämierten Einrichtungen nahmen im vergangenen Jahr erfolgreich am Projekt „Gruppe schulinternes Energiemanagement“ (GSE) teil. Oberbürgermeister Belit Onay hat die Gewinnerschulen an diesem Mittwoch (6. September) im Neuen Rathaus ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt die IGS Leonore-Goldschmidt-Schule. Die Plätze zwei und drei belegten die IGS Bothfeld und die Herschelschule. Platz 4 wurde gleich zweimal vergeben, an die Grundschule Beuthener Straße und an die Grundschule Stammestraße. Es haben sich 31 Schulen beworben, von denen 25 ausgezeichnet werden. Insgesamt hat die Stadt 25.500 Euro an Prämien ausgezahlt.

„Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulhausmeister*innen haben sich in der Energiekrise noch stärker als zuvor dafür eingesetzt, Energie zu sparen. Sie engagieren sich mit diesem Elan für mehr Klimaschutz in ihrer Schule. Ihr Ziel: klimaneutral werden. Das heißt, sie wollen ihre Treibhausgasemissionen durch Einsparungen und die Verwendung regenerativer Energien weitgehend senken und den unvermeidlichen Rest durch Klimaschutzmaßnahmen an anderer Stelle kompensieren. Dieses Engagement macht die Energiesparschulen zu starken Partnerinnen bei der Umsetzung unseres Klimaschutzprogramms“, sagte Onay in der Auszeichnungsfeier.

Leonore-Goldschmidt-Schule führt die Liste an

Eindeutige Gewinnerin mit der höchsten Einsparung ist dieses Jahr die IGS Leonore-Goldschmidt-Schule (IGS Hannover-Mühlenberg). Für Ihren ersten Platz erhält sie eine Prämie von 3.000 Euro. 29 Prozent (witterungsbereinigt 20,5 Prozent) Heizenergie und 4 Prozent weniger Strom haben die Beteiligten durch umweltbewusstes Verhalten und einer engagierten Zusammenarbeit gegenüber 2021 eingespart. Die weniger verbrauchte Wärmemenge von 299 Megawattstunden reicht für die Versorgung von 19 Wohnungen im Jahr. Mit der Stromeinsparung in Höhe von 34 Megawattstunden könnten 12 Haushalte mit 4 Personen ein Jahr versorgt werden.

Darüber hinaus verfolgt die IGS Leonore-Goldschmidt-Schule intensiv das Ziel, eine klimaneutrale Schule zu werden. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein zentrales Anliegen und wird mit vielen Projekten und Maßnahmen umgesetzt. Unter anderem hat sich die Schule für die Erweiterung der Photovoltaik-Anlage eingesetzt, Bäume gepflanzt und die Schulpartnerschaft mit einer weiterführenden Schule in Malawi gepflegt. Die in 2021 eingeführten NEO-Tage (Nachhaltigerleben und orientieren) zu verschiedenen Nachhaltigkeitszielen wurden mit bunten Aktionen fortgeführt.

Der zweite Platz in dem Ranking ging an die IGS Bothfeld (2.500 Euro Preisgeld), für die der Klimaschutz eine herausragende Rolle hat unter dem Motto „Wenn ein Schulprojekt Herzensangelegenheit der gesamten Schulgemeinschaft wird“. Die Schulgemeinschaft hat Energiesparmaßnahmen konsequent mit künstlerischer Ausgestaltung verbunden. Alle Jahrgänge haben eine BNE-Projektwoche initiiert und anschließend ein begeisterndes Sommerfest mit Mitmachangeboten ausgerichtet – mit und für für Eltern und vielen externe Partner*innen. Die Schule hat eine digitale Fachzeitschrift zu Nachhaltigkeitsthemen erstellt.

Mit Kunstinstallationen und Performances unter dem Hashtag #ACTNOW wurden Mitschüler*innen auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam gemacht. Ein sogenannter „blauer Faden“ zur Illustration der 17 UNESCO-Nachhaltigkeitsziele führt jetzt durch das Schulgebäude.

Der dritte Preis (2.000) Euro ging an das Gymnasium Herschelschule (2.000 Euro). Sie überzeugt auf ganzer Linie mit großem Engagement für mehr Nachhaltigkeit. Als jahrzehntelang erfolgreiche Energiesparschule ist es gelungen, den Wärmeverbrauch noch einmal um weitere fünf Prozent zu senken. Zu den Höhepunkten in 2022 gehören die Teilnahme an der NDR-Themenwoche „Wir-Gefühl – Was uns zusammenhält“ mit einem Picknick aus nachhaltigen Lebensmitteln. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Greenpeace-Projekt „Schools for Earth Climate LAB Niedersachsen“. Ziel des Greenpeace-Programms: Klimaneutralität erreichen. Dazu wurde zunächst der CO2-Klimaabdruck berechnet, danach wurden erste Themen zur Umsetzung bestimmt. Zu den Aktionen gehören zum Beispiel die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt, die klimafreundliche Gestaltung des Schulgartens und Upcycling-Projekte. Im März dieses Jahres hat die Herschelschule eine beeindruckende Abschlussveranstaltung für die niedersächsischen Schulen ausgerichtet.

Den vierten Platz teilen sich die Grundschule (GS) Beuthener Straße und die Grundschule Stammestraße. Sie erhalten jeweils 1.500 Euro.

Die Vorjahressiegerin GS Beuthener Straße punktet immer wieder mit neuen Aktionen, durch die Klimaschutz, Ressourcenschutz, fairer Handel, Ernährung und gesunde Umwelt kindgerecht aufgegriffen werden. Die große Stärke dabei ist die gute Kommunikation der Schüler*innen untereinander, bei der alle Kinder eingebunden werden. So haben Schüler*innen für Mitschüler*innen Lernstationen zum Thema Wasser aufgebaut. Über kleine Hörspiele, Erklärfilme und im Kunstunterricht aus Biolebensmitteln zusammengelegte Figuren im Stile Acrimboldos wurde der Wert von fair gehandelten Produkten vermittelt (Acrimboldo war ein Maler im 16. Jahrhundert, der Tafelbilder aus Früchten und Blumen zu Porträts und Stillleben arrangiert hat). Für die Kinder stand dabei vor allem auch der Aspekt Kinderarbeit für unseren Konsum im Fokus.

Die GS Stammestraße hat das Energiesparprogramm nach Corona wieder neu aufgegriffen. Schüler*innen, Lehrkräfte und der Schulhausmeister haben die Schule auf einen Energierundgang intensiv untersucht. Die Heizung wurde ständig kontrolliert. Über einen Film, die Ausschilderung der Klassen mit Energiespartipps und durch persönliche Ansprache haben die Energiedetektiv*innen in jeder Klasse ihre Mitschüler*innen zum Energiesparen motiviert. Zusätzlich führt die Schule viele langfristig angelegte BNE-Projekte durch, wie Einrichtung eines Freiluftklassenzimmers und die Einführung eines gesunden Frühstücks.

Daneben haben gleichwertige Preise in Höhe von 750 Euro gewonnen: Albert-Schweitzer-Schule, Grundschule Am Sandberge, Bonifatiusschule Hannover, Grundschule Brüder-Grimm, Comeniusschule, Grundschule Gartenheimstraße, Henning-von-Tresckow-Grundschule, Kardinal-Bertram-Schule, Grundschule Mengendamm, Pestalozzi-Grundschule Misburg, Grundschule Tegelweg, Grundschule Vinnhorst, Gymnasium Käthe-Kollwitz-Schule, Gymnasium Limmer, Schillerschule Hannover, IGS List, IGS Roderbruch, IGS Stöcken, Dietrich-Bonhoeffer-Realschule, Gerhard-Hauptmann-Realschule.

GSE-Energiesparprogramm und Leistungsprämie

Die Leistungsprämie wird seit 2014 jedes Jahr als zusätzlicher Ansporn im Rahmen des GSE-Programms vergeben, mit dem die Stadt seit 1994 das Thema Energiesparen an Hannovers Schulen fördert. Das Prinzip: Gemeinsam achten Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulhausmeister*innen, unterstützt von Energiefachleuten, auf einen effizienten Umgang mit Energie im Schulalltag. Dafür erhalten sie einen „Basis-Bonus“ von zwei Euro pro Schüler*in und Jahr. 90 Prozent der Schulen in Hannover machen regelmäßig mit und vermeiden so pro Jahr rund 650.000 Euro Energiekosten und 2.300 Tonnen Kohlendioxidausstoß.  

Eine Teilnahme am GSE-Projekt ist Voraussetzung, um sich für eine Leistungsprämie zu bewerben. Angesichts der unterschiedlichen Schulformen und der vielen guten Beispiele setzt die Stadtverwaltung mit fünf Hauptpreisen und zwanzig weiteren Preisen auf eine breite Streuung der Leistungsprämien.

Mitglieder der Jury waren in der abgelaufenen Runde: Matthias Wohlfahrt (enercity-Fonds proKlima), Arno Mühlenhaupt (ehemaliger Leiter des Energie-LAB IGS Leonore-Goldschmidt-Schule), Dr. Regine Leo (Leiterin des Schulbiologiezentrums der Landeshauptstadt Hannover), Udo Büsing (Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover) und GSE-Programmkoordinatorin Regine Bethke-Wittke (Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Hannover). Weitere Informationen zum GSE-Projekt bietet das Internet unter www.hannover.de/nichtinvestiveEnergiesparprogramme


Großer Bücherflohmarkt in der Zentralbibliothek vom 9. bis 23. September

Vom 9. bis zum 23. September bietet die Stadtbibliothek in ihrer Zentrale, Hildesheimer Str. 12, einen großen Flohmarkt an. Im Angebot sind Noten, Romane, Sachbücher, CDs und DVDs. Die Öffnungszeiten sind montags bis sonnabend von 11 bis 19 Uhr.


Zwei Vorträge über Starkregenvorsorge am 14.September in der VHS

„Leben im Klimawandel – Starkregenvorsorge in und um Hannover“ heißt eine Vortragsveranstaltung der Landeshauptstadt Hannover am 14. September in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule (VHS).

Vor dem Hintergrund des Klimawandels werden Hitzeperioden, aber auch Starkregenereignisse immer häufiger. Lokal auftretende Starkregen haben in vergangenen Jahren auch in und um Hannover mehrfach Überflutungen mit teilweise erheblichen Schäden verursacht. Um Überflutungsereignissen vorzubeugen, treffen die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover Vorsorge, die sie in zwei Vorträgen erläutern.

Ylva Lund-Weiß vom Bereich Generalplanung (Eigenbetrieb der Stadtentwässerung Hannover) und Johannes Leßmann vom Fachbereich Umwelt der Region Hannover stellen das Thema Starkregenvorsorge und die aktuelle Starkregenhinweiskarte vor und erläutern das Themenfeld allgemeinverständlich für alle interessierten Bürger*innen.

Die Veranstaltung in der VHS, Burgstraße 14, beginnt um 17 Uhr und kann sowohl vor Ort als auch online verfolgt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter (0511) 168 36250 oder per E-Mail unter gesundleben.vhs@hannover-stadt.de. Bei einer Teilnahme vor Ort in der VHS ist für die Planung eine verbindliche Anmeldung wünschenswert.

Die Veranstaltung im Rahmen der bundeweiten „Woche der Klimaanpassung“ (18. bis 22. September) ist eine Kooperation des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün mit der VHS Hannover, dem Eigenbetrieb der Stadtentwässerung und der Region Hannover. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auch unter www.hannover.de/klimawandelanpassung zu finden.


Pilzvergiftung vermeiden durch Pilzberatungen im Schulbiologiezentrum

Herbstzeit ist Pilzzeit. Damit der Verzehr der gesammelten Schätze nicht mit einer Vergiftung endet, bietet das Schulbiologiezentrum der Landeshauptstadt Hannover allen Pilzsammler*innen pünktlich zum Herbstbeginn wieder Pilzberatungen durch die Pilzsachverständige Carina Süß von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. an. Die Beratungen finden im Bienenhaus im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2, statt. Termine sind am 11. und 25. September sowie am 2., 9., 16., 23. und 30. Oktober jeweils von 16 bis 17.30 Uhr.

Die Besucher*innen können ihre gesammelten Pilze mitbringen und begutachten lassen. Um Pilzvergiftungen zu vermeiden, sollten von unbekannten Pilzen immer nur wenige Exemplare gesammelt und diese vor einem Verzehr unbedingt sachverständig begutachtet werden. Unbekannte Pilze sollten zudem getrennt von möglichen Speisepilzen gelagert werden.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.


Belit Onay: „Kraftvolles Bekenntnis der Deutschen Bahn für den Standort Hannover“

Oberbürgermeister Belit begrüßt ausdrücklich die Pläne der Deutschen Bahn für einen umfassenden Ausbau und eine Modernisierung des Hauptbahnhofs Hannover.  Die Bahn will zwei Milliarden Euro in den Hauptbahnhof investieren.

„Das ist ein kraftvolles Bekenntnis für den Standort Hannover und dessen eminent wichtige Rolle als einer der wichtigen Verkehrsknotenpunkte“, betonte der  Oberbürgermeister auf einer Pressekonferenz der Deutschen Bahn.  â€žOhne die Bahn kann die Verkehrswende nicht gelingen“, so Onay. Er versicherte, dass die Landeshauptstadt die Pläne der Bahn aktiv unterstützen werde. „Wir werden konstruktiv, aber auch kritisch daran mitarbeiten, dass sie realisiert werden können.“

Der Hauptbahnhof Hannover ist die Mobilitätsdrehschreibe in Niedersachsen und seine Bedeutung wächst vor allem mit Blick auf den Deutschlandtakt nochmals deutlich. Ein zusätzlicher Bahnsteig, zwei neue Gleise und ein Digitales Stellwerk sollen die Betriebsqualität und Pünktlichkeit der Züge deutlich verbessern. Zudem werden die Gleise im Vorfeld des Bahnhofs neu verlegt, mit dem Ziel, dass künftig mehr Züge den Bahnhof erreichen und passieren können. Mit einem zweiten Zugang zu den Bahnsteigen sollen Reisende außerdem in Zukunft schneller und komfortabler zum Zug und von einem Gleis zum anderen gelangen. Auch den Bahnhofsvorplatz möchte die DB in enger Abstimmung mit der Stadt Hannover neu gestalten. Die bereits laufende Modernisierung der Gleise 1 und 2 und der künftig geplante Ausbau werden nach aktuellen Schätzungen rund 2 Milliarden Euro kosten.

 „Der Hauptbahnhof ist nicht nur Herzkammer der Mobilität, sondern auch Aufenthaltsort in einer auch gesellschaftlich kritischen Zone“, so Onay. . Wenn es also um bauliche Veränderungen und Erweiterungen in solchen Dimensionen gehe, seien viele Menschen, Institutionen und Interessensgruppen betroffen. Die Stadtplaner*innen seien bereits im intensiven Austausch mit der Bahn sowie mit Land, Bund und Region. Onay: „Die Aufgaben sind komplex, aber sie sind gemeinsam lösbar.“


Stadtbibliothek Hannover und Mehr Demokratie e.V., unterstützt von Spielfeld Gesellschaft, bieten umfangreiches Programm zum Internationalen Tag der Demokratie am 15. September

Zum diesjährigen Internationalen Tag der Demokratie am 15. September veranstalten die Stadtbibliothek Hannover und Mehr Demokratie e.V., unterstützt von Spielfeld Gesellschaft, ein umfangreiches Programm. In der Stadtbibliothek diskutiert Lars Baumann, Dezernat für Personal, Digitalisierung und Recht der Landeshauptstadt Hannover mit Roman Huber, geschäftsführender Bundesvorstand des Vereins Mehr Demokratie, ob Bürgerräte auch in Hannover eingesetzt werden können und sollen. Dazu gibt es Workshops für Schüler*innen der Klassen 8 bis 11 zu den Themen „Ein Kulturhaus (auch) für Geflüchtete?“ und „Bürgerrat! Oder: Warum brauchen wir ein Mini-Deutschland? Wir haben doch den Bundestag!“ Zudem gibt es eine Reihe weiterer Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder sowie Ausstellungen in den Stadtbibliotheken zum Internationen Tag der Demokratie.

Das Programm:

Bürgerräte –auch für Hannover?

15. September, 17 Uhr, Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12.

Eine Anmeldung ist nicht nötig

Losbasierte Bürgerräte haben Hochkonjunktur: Auf Landesebene gab es bereits zehn, in Deutschlands Kommunen fast 75 und weltweit unzählige losbasierte Bürgerräte. Bald startet der erste Bürgerrat des Deutschen Bundestages zum Thema „Ernährung im Wandel“.

Roman Huber, geschäftsführender Bundesvorstand des Vereins Mehr Demokratie, hat die losbasierten Bürgerräte auf Bundesebene mit auf den Weg gebracht. Gut organisiert können Bürgerräte mehr als Alibi-Veranstaltungen sein, sie stellen ein innovatives Konzept der Bürgerbeteiligung und Politikberatung dar. Nach einer Einführung in das Thema Bürgerräte diskutiert er mit Lars Baumann, Dezernat für Personal, Digitalisierung und Recht der Landeshauptstadt Hannover, ob und wie diese und ähnliche Instrumente auch in Niedersachsen bzw. in Hannover eingesetzt werden können und sollen.

Schulklassenprogramm, 15. September 2023 ab 10.30 Uhr
Anmeldung unter bibliothek@hannover-stadt.de

Workshop: Ein Kulturhaus (auch) für Geflüchtete?

Planspiel um die Zukunft eines leerstehenden Geschäfts im Dorfzentrum
Klassenstufe: 8. bis 11. Klasse
Freitag, 15. September 10.30 bis 13 Uhr im aufhof, Schmiedestraße 12

In einem fiktiven Dorf wird darüber gestritten, ob eine leerstehende Immobilie in ein Kulturhaus (auch) für Geflüchtete umgewandelt werden soll oder ob es – wie informell lange zugesagt – von Schützen- und Gesangsverein allein genutzt wird. In einem Runden Tisch sollen diverse Interessengruppen, die etwas zur weiteren Nutzung der Immobilie zu sagen haben, einen gemeinsamen Vorschlag zur weiteren Nutzung erarbeiten.

Schüler*innen lernen das Instrument „Runder Tisch“ kennen und erwerben ein Verständnis über politische Entscheidungsabläufe. Sie übernehmen und vertreten dabei verschiedene Perspektiven (Verhandlungskompetenz, Empathie) und müssen vor dem Hintergrund eines Für und Wider Entscheidungen gemeinsam treffen, sich dabei gleichzeitig durchsetzen aber auch Kompromisse finden und eingehen.

Den Workshop, der von Studierenden der TH Köln konzipiert wurde, leiten Tom Becker, Direktor der Stadtbibliothek und Meggy Jackstadt, Spielfeld Gesellschaft.

Workshop: Bürgerrat! Oder: Warum brauchen wir ein Mini-Deutschland? Wir haben doch den Bundestag!
Klassenstufe: 8. bis 11. Klasse
Freitag, 15. September 10.30 bis 13 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12

In Deutschland etabliert sich ein neues politisches Gremium: Erstmals hat der Bundestag einen losbasierten Bürgerrat eingesetzt zum Thema: „Ernährung im Wandel“. 160 Bürger*innen sollen über das Thema beraten und der Politik Vorschläge machen. Sie sind nicht gewählt oder auserwählt worden. Es war der Zufall, der sie zusammenbrachte.

Wie kam es dazu? Warum setzt der Bundestag einen Bürgerrat ein? Wieso ist ein Bürgerrat sinnvoll? Wie kommt er zustande? Was bedeutet „Mini-Deutschland“? Wieso werden die Mitglieder gelost? Und könnte auch ein losbasierter Klassenrat eine gute Idee sein? Diese Fragen werden im Workshop gemeinsam mit den Schüler*innen bearbeitet. Sie lernen das Instrument kennen und entwickeln ein tieferes Verständnis für Beteiligung und Mitbestimmung. Der Workshop fördert die politische Willensbildung und regt selbstbestimmte demokratische Teilhabe an.

Den Workshop leitet die Politikwissenschaftlerin Katrin Tober, Sprecherin von Mehr Demokratie e.V. Bremen/Niedersachsen.

Mehr Demokratie ist mit mehr als 10.000 Mitgliedern und rund 200.000 Interessent*innen die wohl größte Nichtregierungs-Organisation für direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung weltweit. Der gemeinnützige Verein versteht sich als Fachverband und Bürgerbewegung und arbeitet überparteilich.

Spielfeld Gesellschaft ist eine Initiative der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Integration und Austausch einsetzt.

Weitere Angebote zum Internationen Tag der Demokratie

Do, 14.09.2023, 15 bis 19 Uhr

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Vorurteile, Falschinformationen, Hetze –  oft begegnen uns menschenverachtende Aussagen unerwartet und das Kontern fällt schwer. Eine erfahrene Trainerin, ausgebildet von der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung, führt die Teilnehmenden in Argumentationsstrategien ein, welche anschließend in Rollenspielsituationen erprobt werden können. Anmeldungen zur Teilnahme bitte per Mail an 42.24@Hannover-Stadt.de, Stadtbibliothek, Hildesheimer Str. 12

Fr, 15.09.2023, 15 Uhr 

Parking Day: Parkplätze einmal anders nutzen

Auf den Parkplätzen vor der Bibliothek gibt es an diesem Tag statt Autos ein buntes Programm wie Vorleseaktionen, Seifenblasen, Großspiele und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist mit Kuchen und Getränken gesorgt. In Kooperation mit Projektgruppe „Kleefeld Unverpackt“ des Bürgervereins Kleefeld e.V. und Ökostadt e.V., Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstr. 6/8

Fr, 15.09.2023, 17.30 Uhr 

Autorinnenlesung von Dorit David mit ihrem Roman „Unter ihren Augen“

Viele Parallelen durchziehen die Zeit der damaligen Zwanziger mit den heutigen Zwanzigern. Dazu zählen u.a. Frauenbild und Gleichberechtigung sowie Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung der Frau. Auf diese möchte die Autorin Dorit David ein Augenmerk legen mit der Frage­stellung: Was hat sich (nicht) getan? Was verbindet uns heute noch mit einer Zeit, die gezeichnet war durch Umbrüche, soziales Gefälle, aufstrebende rechte Strömungen und Populismus? Lesung mit anschließender Diskussion. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 168-43570, Jugendbibliothek und Stadtbibliothek List, Lister Str. 6

Angebote für Kinder

Do, 14.09.2023, 15.30 Uhr

Puppenspiel mit Nele Westerholz zum Thema „Kinderrechte“

Ja, Kinder haben Rechte! Aber wissen es die Kinder? Nele Westerholz, Puppenspielerin, erzählt von Ecki, dem Eichhörnchen und Helga, der Hummel, die kleine Abenteuer erleben und erklärt dadurch spielerisch 11 wesentliche Kinderrechte. Für alle Kinder ab 4 Jahre. Stadtbibliothek Misburg, Waldstraße 9

Do, 14.09.2023, 16.00 Uhr 

Bilderbuchkino „Vorsicht, roter Wolf“

In der Stadt der blauen Wölfe lebten nur blaue Wölfe. Sie waren sehr ordentlich und mochten keine Überraschungen. Bis eines Tages ein roter Wolf auf einem Fahrrad auftauchte. Er lächelte und pfiff vor sich hin. So etwas hatten die blauen Wölfe noch nie getan. Für alle Kinder ab 4 Jahre. Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstr. 6/8

Do, 14.09.2023, 16.00 Uhr 

Bilderbuchkino „Im Dschungel wird gewählt“

Über einen Löwen, der nur an sich denkt und Dschungeltiere, die mitreden wollen. Demokratie kindgerecht erklärt. Für alle Kinder ab 4 Jahre. Stadtbibliothek Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 52

Do, 14.09.2023, 16.00 Uhr 

Bilderbuchkino „Ich bin für mich“

Eine Geschichte über die Wahlen der Tiere. Der König liebt die Wahlen, denn immer wird sich für ihn entschieden. Doch diesmal ist alles anders. Für alle Kinder ab 4 Jahre. Stadtbibliothek Döhren, Peiner Straße 9

Fr, 15.09.2023, 14.00 – 17.00 Uhr

„STIMMEN LINDENS“

Ein Beteiligungs- und Demokratieprojekt für Kinder und Jugendliche zur Gestaltung ihres Stadtteils initiiert von ViA Linden e.V. Vorstellung des Projekts mit einer Kartenabfrage zu Orten im Stadtteil – welche Orte sind schön und welche eher unheimlich? Mit dem Programm Minetest können spielerisch eigene digitale Modelle erstellt werden. In Kooperation mit ViA Linden e.V., Stadtbibliothek Linden, Lindener Markt 1

Do, 21.09.2023, 15.30 Uhr 

Bilderbuchkino „Im Dschungel wird gewählt“

Über einen Löwen, der nur an sich denkt und Dschungeltiere, die mitreden wollen. Demokratie kindgerecht erklärt. Für alle Kinder ab 4 Jahre. Stadtbibliothek Misburg, Waldstraße 9

Ausstellungen

01. – 30.09.2023

Ausstellung rund um das Thema „Nachhaltigkeit“, Stadt-/Schulbibliothek Badenstedt, Plantagenstr. 22

14.09. – 29.09.2023  

Deutsche Aktionswoche Nachhaltigkeit, die Projektgruppe „Kleefeld Unverpackt“ des Bürgerverein Kleefeld e.V. präsentiert eine Ausstellung und Infotisch zum Thema „Mobilität in der Stadt“. Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstr. 6/8

11.09. – 16.09.2023

Mitmach-Aktion „Was verstehe ich unter Demokratie?“. Es werden vielfältige Medien zum Thema Demokratie ausgestellt. Auf Plakaten wird ein Stimmungsbild von Kund*innen zur Frage „Was verstehe ich unter Demokratie?“ erstellt. Stadtbibliothek Am Kronsberg, Thie 6

Fr, 15.09.2023

Vorstellung der Befragungsergebnisse von Kindern und Jugendlichen zum Thema Demokratie

Was verstehen Kinder und Jugendliche unter Demokratie? Welchen Einfluss hat sie auf ihr eigenes, alltägliches Leben? Schüler*innen des 5. bis 13. Jahrgangs der IGS Mühlenberg liefern persönliche Antworten. Stadtbibliothek Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1


SDP spielen beim NDR 2 Plaza Festival in Hannover

SDP © Ulrich Stamm
SDP © Ulrich Stamm

SDP statt Rita Ora auf der EXPO Plaza

HANNOVER.

Wie Veranstalter Hannover Concerts mitteilt, gibt es für das NDR 2 Plaza Festival am kommenden Freitag, 8. September, auf der EXPO Plaza Hannover eine schlechte und eine gute Nachricht.

Zunächst die schlechte: leider ereilte uns gerade die Mitteilung, dass Rita Ora kurzfristig ihren Auftritt abgesagt hat.

Und die gute: Mit SDP steht ein deutscher Top Act spontan als Ersatz fest.

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Hannover Concerts © Hannover Concerts

Wegen Südschnellweg: Die Bezirkssportanlage Döhren wird neugestaltet

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Die Bezirkssportanlage Döhren wird etwas nach Süden verschoben. Die marode Tribünenanlage entfällt

HANNOVER. Wegen der Sanierung des Südschnellweges müssen die beiden auf der Bezirkssportanlage Döhren beheimateten Sportvereine FC Schwalbe und Niedersachsen-Döhren ein Teil ihrer bisherigen Spielfelder dem Straßenbau opfern. Dafür soll die Sportanlage aber neugestaltet werden, außerdem gibt es als Ersatz auch einen Kunstrasenplatz. Jetzt hat die Stadt erste Pläne für den Umbau der Bezirkssportanlage an der Schützenallee den politischen Gremien vorgestellt.

Die ganze Anlage wird etwas nach Süden verschoben. Als erste Maßnahme soll mit dem Baubeginn der Arbeiten am Südschnellweg der bisherige Ballfangzaun in voller Länge zur B3 entlang den Sportflächen durch einen Stabgittermattenzaun an der neuen Grundstücksgrenze ersetzt werden.
In einem zweiten Bauabschnitt ist dann geplant, voraussichtlich 2024 der B-Platz (Tennenplatz) zu verlegen und ihn als Kunstrasenplatz zu gestalten. „Dabei wird das am südlichen Ende des B-Platzes liegende, abgängige Kunststoffkleinspielfeld überbaut, damit der Platz eine den Regeln der verschiedenen Sportarten entsprechende Spielfeldgröße behält“, heißt es in der aktuellen Verwaltungsdrucksache. Weil der B-Platz im Überschwemmungsgebiet der Leine liegt, muss dafür das gesamte Gelände um etwa 75 Zentimeter erhöht werden.

Zuletzt soll dann der der A-Rasenplatz verschoben werden. Dabei wird die vorhandene Tribünenanlage zurückgebaut, um die vorhandene Spielfeldbreite zu erhalten. Die Stadt: „Die notwendigen Umbauarbeiten im westlichen Teil der Sportanlage mit drei Rasenplätzen sollen ab 2025 umgesetzt werden.“

Marius Müller-Westernhagen – 75Live in Hannover

Westernhagen © Olaf Heine
Westernhagen © Olaf Heine

Westernhagen live in der ZAG Arena Hannover am 12.Mai 2024

HANNOVER.

Hingabe, Demut, Leidenschaft: Wenn Marius Müller-Westernhagen im Dezember 2023 unglaubliche 75 Jahre alt wird, kann er auf eine der größten Karrieren zurückblicken, die dieses Land je gesehen hat. So könnte dieser Text beginnen, aber es wäre nur die halbe Wahrheit. Denn er steckt ja noch mittendrin! 

Mit seinem fantastischen aktuellen Album, »Das eine Leben«, hat Marius Müller-Westernhagen sich auch endgültig Aufmerksamkeit und Respekt in der deutschen Kulturlandschaft erarbeitet. Ein Kritiker der FAZ schrieb dazu: „Das eine Leben – mehr hat auch Marius Müller-Westernhagen nicht, und es berührt, wie er diese alles andere als neue, aber jeden, den sie einholt, dann doch jäh erschütternde Tatsache zum Ausdruck bringt, als, wenn wir richtig gerechnet haben, derzeit ältester noch wirklich produktiver deutscher Rock’n’Roller.“

Das kann man jetzt ruhig mal feiern: „75 Live“, das bedeutet 75 Jahre Westernhagen, 23 Alben, die sich über 17 Millionen Mal verkauft haben, darunter acht Nummer-Eins-Alben. Er hat Hits geschrieben, produziert und performed wie »Freiheit«, »Sexy«, »Lass uns leben«, »Es geht mir gut« und so viele andere. Also wird Marius Müller-Westernhagen sich im Mai 2023 auf große Tour begeben, um diese Karriere, das Leben und den Rock’n’Roll zu feiern. Auf der Setlist: eine Reise durch sein umfangreiches Werk. 

Denn auch wenn Marius Müller-Westernhagen ein großer Albumkünstler ist: Das natürliche Habitat dieses Künstlers ist und war immer schon die Bühne. Nicht zuletzt ist diese Karriere nicht nur eine der prägendsten, sondern auch eine der einzigen authentischen Rock’n’Roll-Geschichten aus Deutschland. Noch vor seinen ersten Alben hat Marius Müller-Westernhagen nächtelang in verschwitzten Kellern dem Blues und frühen Rock’n’Roll gehuldigt, er war und ist jener »Sänger in ’ner Rock’n’Roll-Band«, den er in »Mit 18« besungen hat. Und doch hat er sich über all die Jahre auf der Basis „seiner Musik“ ständig künstlerisch weiterentwickelt und neu erfunden. Und er ist dabei immer bei sich geblieben. Das erklärt vielleicht die bis zum heutigen Tag anhaltende beeindruckend lange Karriere.

»Rock’n’Roll stirbt wieder mal?«, fragt Marius rhetorisch – und liefert die Antwort gleich mit: »Niemals, jedenfalls für mich nicht, solange ich meinen Fuß auf eine Bühne setzen kann oder darf, um schönen Lärm zu machen – und natürlich noch genügend Menschen kommen, die bereit sind, mir zuzuhören.«

Die nicht enden wollende Pandemie hatte bei Marius Müller-Westernhagen wie bei allen anderen Menschen dieses Planeten eine unerwartete und schmerzliche Zäsur gesetzt. Er musste unter anderem die durch Theater und Opernhäuser geplante Tournee absagen (ein Herzensprojekt von Westernhagen). Umso mehr freut er sich nun auf die Konzerte anlässlich seines 75. Geburtstags, die ihn 2024 wieder in die größten Arenen der Republik führen werden. Mit den Ausnahmekönnern seiner US-amerikanischen Band, mit denen der Singer Song-Writer seit Jahren das wild pochende Herz seiner Musik freilegt, will er bei acht Konzerten im Mai 2023 möglichst laut werden: »Ich will mal wieder ein bisschen schönen Lärm machen«, sagt Marius Müller-Westernhagen. »Let’s rock! Damn it, die Zeit verlangt es!«  

Marius Müller-Westernhagen 75Live

10.05.24 Dortmund, Westfalenhalle

12.05.24 Hannover, ZAG Arena

13.05.24 Köln, Lanxess Arena

16.05.24 Leipzig, Arena 24.05.24 Berlin, Waldbühne

17.05.24 Hamburg, Barclays Arena

20.05.24 Frankfurt, Festhalle

21.05.24 Stuttgart, Schleyerhalle

24.05.24 Berlin, Waldbühne

Tickets von € 73,30 bis € 172,90 inkl. Gebühren

Tickets ab 06.09., 10:00 Uhr im exklusiven Presale unter www.eventim.de sowie 

ab Freitag, 08.09., 10:00 Uhr zusätzlich an allen autorisierten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Bundesweite Tickethotline: 01806 – 57 00 70 (0,20 €/Min., max. Mobilfunkpreis 0,60 €/Min.)

Weitere Infos unter www.westernhagen.de sowie www.prknet.de     

Hannover Nachrichten vom 4.September 2023

Die Saison im Ricklinger BAd wird verlängert - Luftbild © Ulrich Stamm
Die Saison im Ricklinger BAd wird verlängert - Luftbild © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Erweiterungsbau Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium eingeweiht 

Das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWR) hat seinen neuen dreigeschossigen Erweiterungsbau im Rahmen einer kleinen Feierstunde an diesem Montag (4. September) offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Abbruch alter Gebäudeteile hatte die Stadt im April 2021 begonnen. Der Bau, der im Rahmen einer sogenannten öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) entstand und insgesamt rund 23,5 Millionen Euro kostete, wurde von Januar 2022 bis Juli 2023 verwirklicht. Mit der Fertigstellung sind die umfangreichen Gesamtbaumaßnahmen Schule im Zooviertel nun abgeschlossen, denn dem Neubau voraus ging von Oktober 2017 bis Juni 2019 die Sanierung der Haupt- und Nebengebäude im Umfang von rund 6,45 Millionen Euro.

„Der Erweiterungsbau und die Sanierung sind sehr gelungen und stehen beispielhaft für die großen Investitionen, die wir trotz schwieriger Finanzlage in die Bildung tätigen“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay bei der offiziellen Eröffnung. „Eine Sanierung und eine Erweiterung während des Schulbetriebs ist immer eine große Belastung, die die Schüler*innen und Lehrkräfte aber gut gemeistert haben. Umso mehr freue ich mich, dass alle nun die modernen Räumlichkeiten nutzen können. Sowohl das intensive Beteiligungsverfahren als auch der Bauprozess wurden in enger Zusammenarbeit von Schule und Stadtverwaltung begleitet. Dafür bedanke ich mich“, betonte Onay.

Der Erweiterungsbau des vierzügigen KWR wurde durch die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) erforderlich. Er beinhaltet die Unterrichtsräume für die Jahrgänge 5 bis 7, einen modernen naturwissenschaftlichen Trakt, eine Mensa, sowie Musik- und Ganztagsbereich. Ein neues Arbeits-Lehrerzimmer und Sekretariat bietet kurze Wege im Kontakt insbesondere für die jüngeren Jahrgänge. Insgesamt bietet das Gymnasium Platz für rund 1100 Schüler*innen. Es stehen ausreichend Räume für Inklusion und Differenzierung zur Verfügung.

Räume in Bestandsgebäude neu sortiert

Das inzwischen sanierte Hauptgebäude des KWR war Ende der 1950er-Jahre erbaut worden, das Nebengebäude kam Anfang der 1990er-Jahre hinzu. Seit dem Jahr 2017 ersetzt ein dreigeschossiger Neubau den sogenannten „Schustertrakt“ von 1953 an gleicher Stelle. Auf diese Weise blieb die erdgeschossige Verbindung des Haupthauses mit der kleinen Turnhalle erhalten. Sämtliche Geschosse wurde barrierefrei erschlossen.

Der Gebäudebestand wurde nach dem aktuellen Raumprogramm für Gymnasien neu geplant. Im Erdgeschoss hat die Stadt die Eingangshalle, die Klassenräume und die Cafeteria komplett saniert und umgestaltet (Boden, Wände, Decke). In den Obergeschossen (OG) wurden die bestehenden Klassenzimmer ebenfalls neu strukturiert und umgestaltet. Zusätzlich sind zwei große Informatikräume entstanden. Außerdem erhielt der neue Differenzierungsraum für „Darstellendes Spiel“ im ersten Obergeschoss eine Bühne mit Einbau entsprechender Medientechnik, sodass der Raum nun multifunktional nutzbar ist.

In sämtlichen Geschossen wurden die Toilettenanlagen saniert, im Erdgeschoss wurde zudem ein barrierefreies WC eingebaut. Neben einer flächendeckenden Schadstoffsanierung im Bestand wurde das Satteldach des Hauptgebäudes neu eingedeckt. Lernzonen bieten sowohl im Bestand als auch im Neubau den Schüler*innen eine gute Lern- und Aufenthaltsqualität. Aufzüge erschließen den Innenbereich barrierefrei. Zudem gewährleisten im Außenraum Rampen, unterfahrbare Hochbeete und eine barrierefreie Erschließung des gesamten Schulhofes an das Gebäude eine barrierefreie Erschließung in den Außenanlagen.

Umfangreich energetisch saniert

Die Klinkerfassade zur Straße sollte als stilbildendes Material bestehen bleiben. Deshalb wurde an den sanierten Bestandsgebäuden eine Innendämmung eingebaut, die im Bereich der Flure mit brandschutztauglichen Paneelen verkleidet wurden. Die Südfassade zum Schulhof erhielt eine Außendämmung. Die alten Holzfenster mit Einfachverglasung wurden durch Holz-Aluminium-Fenster mit zweifachem Wärmedämmglas ausgetauscht. Geschossdecken wurden gedämmt und teilweise mit Stahlträgern verstärkt und brandschutztechnisch ertüchtigt.

Die Fernwärme-Heizversorgung im Hauptgebäude wurde mit neuen Heizkörpern neu aufgebaut. Auch die gesamte Elektroinstallation im Hauptgebäude, außer in der Eingangshalle wurde demontiert und neu aufgebaut.

Viele neue Angebote im Außenbereich

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen an den Bestandsgebäuden hat die Stadt sämtliche Flächen im Eingangsbereich neu organisiert. Zudem erhielt der Eingangsbereich einen großzügigen Außenraum mit Sitzmöglichkeiten. Die Schüler*innen können ihre Fahrräder an einem überdachten Stellplatz mit wellenförmigen Dächern abstellen. Die Auto-Parkplätze wurden neu organisiert. Auch der Außenbereich zwischen Cafeteria und Aula wurde mit Sitzmöbeln, neuen Bodenbelägen und einem Baum neugestaltet.

Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus steht der Schule jetzt auch der komplett neu gestaltete Schulhof zur Verfügung, der neben zahlreichen neuen Sport- und Klettergeräten, auch über einen Bereich mit Hochbeeten, einen kleinen Vliesplatz mit Toren, zahlreiche Tischtennisplatten, Schachfelder und ein Bereich für den Kunstunterricht im Freien verfügt. Die Mensa erhält einen Sitzbereich im Freien. Viele Bäume konnten auf dem Gelände erhalten bleiben, die natürlichen Schatten im Sommer geben. Im Herbst kommen zahlreiche neue Jungbäume hinzu.

Im September wird auch das benachbarte Gymnasium Sophienschule fertiggestellt und damit einhergehend der neue Sportplatz, der dann für beide benachbarten Gymnasien zur Verfügung steht. Den neuen Soccercourt können nachmittags auch andere Jugendliche nutzen.

Zahlen und Fakten:

  • Bauherr: Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Hannover (LHH)
  • ÖPP-Auftragnehmer für Erweiterungsbau: Goldbeck Ost GmbH, Treuen
  • Projektsteuerung: LHH Fachbereich Gebäudemanagement
  • Hochbau-Architektur – Planung und Bauleitung:
    • Sanierung: architekten schäfer krause schulz partnerschaft mbB, Hannover
    • Erweiterungsbau: Dohle & Lohse Architekten GmbH, Braunschweig
  • Außenanlagenplanung:
    • Sanierung: chora blau Landschaftsarchitektur, Hannover
    • Erweiterungsbau: WLG Wollborn LandschaftArchitekten GmbH, Nürnberg /
      M² Meinberg – Meinberg Planungs- und Projektsteuerungs-GmbH, Markkleeberg
  • Baubeginn:
    • Sanierung: Oktober 2017
    • Abbruch Altbestand für Erweiterungsbau: April 2021
    • Erweiterungsbau: Januar 2022
  • Fertigstellung:
    • Sanierung Haupt- und Nebengebäude: Juni 2019
    • Erweiterungsneubau: Juli 2023
  • Fläche (Nettogrundfläche):
    • Bestandsgebäude: 2.032 Quadratmeter
    • Erweiterungsbau: 4.824 Quadratmeter
  • Kosten:
    • Sanierung Haupt- und Nebengebäude: 6,45 Millionen Euro
    • Erweiterungsbau: 23,5 Millionen Euro

Stadt sucht Ehrenamtliche im sozialen Bereich und bietet Qualifizierungskurs

IKEM, die städtische Informations- und Koordinationsstelle für ehrenamtliche Mitarbeit, bietet wieder einen kostenlosen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Mitarbeit in der Einzelfallhilfe an. Gesucht werden Ehrenamtliche für die verschiedensten Bereiche. Aktuell wird besonders Unterstützung für Familien für drei Stunden pro Woche bei der Kinderbetreuung benötigt.

Interessierte kümmern sich dann jeweils um eine „feste“ Familie. Sie werden durch qualifizierte, städtische Mitarbeiter*innen fachlich begleitet und auf die Tätigkeit vorbereitet. Sie nehmen vom 26. Oktober bis zum 9. November 2023 an einem Qualifizierungskurs teil, der an drei Abenden, donnerstags von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr und am 4. November ganztags stattfindet.

Anmeldung und weitere Infos gibt es unter 0511/ 168 – 41572 oder – 45692 oder per E-Mail an ikem@hannover-stadt.de


Saison im Ricklinger Freibad wird verlängert

Die Freibadesaison neigt sich dem Ende zu. Das Hainhölzer Naturbad, das nicht beheizt wird, ist bereits geschlossen. Das Lister Bad ist noch bis einschließlich Sonntag, 10.September geöffnet. Verlängert wird die Saison im Ricklinger Freibad. Bei unveränderten Öffnungszeiten bleibt das Bad bis zum 30. September geöffnet. www.ricklinger-bad.de


Bernadotteallee am Sonntag (10. September) gesperrt

Die Bernadotteallee im Stadtteil Zoo wird am 10. September in der Zeit von 7 bis circa 17 Uhr vollständig gesperrt. Das betrifft auch die Parkmöglichkeiten für Kfz in der Bernadotteallee. Grund für die Vollsperrung sind notwendige Baumpflegearbeiten des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün in der Vorderen Eilenriede. Eine Umleitung für Zoobesucher*innen – über Hohenzollernstraße und Fritz-Behrens-Allee (und entsprechend umgekehrt) – ist ausgeschildert. Fußgänger*innen und Radfahrende können die Wege benutzen, die westlich der Bernadotteallee parallel zur Straße verlaufen. Sollten die Pflegearbeiten vor 17 Uhr beendet sein, wird die Bernadotteallee entsprechend früher wieder für den kompletten Verkehr freigegeben.

Die Arbeiten sind im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich. An einigen Bäumen muss Totholz entfernt sowie das Lichtraumprofil wiederhergestellt werden. Durch die Trockenheit der vergangenen Jahre hat der Anteil an Totholz extrem zugenommen und muss deshalb deutlich häufiger entnommen werden als in den Jahren zuvor.


Akademie der Spiele – Workshop Woche mit Leonore-Goldschmidt-Schule

Berufe, Unternehmen und neue Kompetenzen über sich selbst kennenlernen – das geht bei der „Akademie der Spiele“ in und um die Herrenhäuser Gärten. Seit vier Jahren lädt das Programm Jugendliche, die vor der Berufsorientierung stehen, zu einer praxisorientierten Workshop-Woche ein und bringt sie mit möglichen Ausbildungsstätten zusammen. In diesem Jahr fand das Format bereits im Juni mit der IGS Roderbruch statt, im September folgt jetzt die Leonore-Goldschmidt-Schule. Hier bieten die Herrenhäuser Gärten ein breites Erfahrungsspektrum für die jungen Menschen, Workshops im Bereich der Kunst, den Medien, dem Handwerk, der Gastronomie oder der Mode. Am Ende jeder „Akademie“ steht die große Abschlusspräsentation vor Publikum, die von den Schüler*innen selbst gestaltet und organisiert wird.

„Um eine gute Berufswahl zu treffen ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, wer man ist, was man kann und will“, sagt Gartendirektorin Prof. Dr. Anke Seegert. „Den eigenen Kompetenzbereich zu finden, dabei möchten wir die jungen Menschen unterstützen. Und es ist immer wieder ein Geschenk zu sehen, wie die Teilnehmenden in den fünf Tagen über sich hinauswachsen.“

In diesem Jahr fördert die VHV-Stiftung das zukunftsträchtige Format mit 20.000 Euro. Weitere Förder*innen der „Akademie der Spiele“ sind die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und der enercity-Fonds proKlima. Zahlreiche hannoversche Unternehmen bringen sich zudem bei der Gestaltung und Umsetzung der Projektwochen ein.

Die aktuelle „Akademie“

Die anstehende Projektwoche findet vom 4. bis 8.September statt, 220 Lernende der Leonore-Goldschmidt-Schule sind mit dabei. 

Bereits im April hat der gesamte Jahrgang die Herrenhäuser Gärten mit Führungen und Rallyes kennen gelernt. Jetzt kommen sie zurück und lernen neue Aspekte über sich selbst kennen.

Die Akademie der Spiele bietet Berufsorientierung durch die Wahrnehmung der eigenen Stärken und macht daher viele unterschiedliche persönlichkeitsbildende Angebote. Die Schüler*innen verlassen ihre Komfortzone und finden dabei idealerweise ihren Kompetenzbereich. 17 Workshops können die Herrenhäuser Gärten in diesem Durchlauf anbieten. Dabei sind Themen wie Kochen, Minecraft, Garten- und Landschaftsarchitektur, Journalismus, Filmen, Theater, Mode, Pflanzen, Klima, Musik und Kunst. Beim Illustrieren oder Poetry werden Talente gefördert und in der Welt der Gastronomie und Hotellerie Gastgeberqualitäten erlernt.

Am Freitag, 8. September, von 11 bis 13 Uhr, findet eine große öffentliche Abschlusspräsentation der Workshop-Ergebnisse im Gartentheater statt. Für Organisation und Inhalt sind die Jugendlichen selbst verantwortlich. 

Zur Akademie der Spiele

Seit 2019 veranstalten die Herrenhäuser Gärten die „Akademie der Spiele“, ermöglicht durch die Unterstützung hannoverscher Kooperationspartner*innen und Förder*innen. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren acht Projektwochen angeboten. Eine Fortsetzung des Programms für 2024 ist in Planung.

Partner*innen

Landeshauptstadt Hannover (Herrenhäuser Gärten, Fachbereich Jugend und Familie, Bereich Kinder- und Jugendarbeit), Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V., Staatstheater Hannover, MusikZentrum Hannover, Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Sprengel Museum Hannover, Kunstverein Hannover, Tonstudio Tessmar GmbH, Spalink-Sievers Landschaftsarchitekten, Lavesstiftung, multimediamobil – Region Süd (Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), enercity-Fonds proKlima, publish! Medienkonzepte GmbH, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Schulbiologiezentrum Hannover, DEHOGA Niedersachsen Kreisverband Region Hannover.

Förder*innen 

Die „Akademie der Spiele“ wird gefördert von der VHV-Stiftung sowie der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.

Der Workshop „Gute Energie“ wird gefördert vom enercity-Fonds proKlima.


Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (7. September) findet um 17 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten tagt öffentlich 

Der Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten (AWL) tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Freitag (8. September) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.


Ausschuss für Sport, Bäder und Eventmanagement tagt öffentlich

Der Ausschuss für Sport, Bäder und Eventmanagement tagt am kommenden Montag (11. September) um 16 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung.

Die Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de abrufbar.


17.000 Besuche haben den diesjährigen ZINNOBER zum fulminanten Kunst-Herbst-Auftakt gemacht

Der diesjährige ZINNOBER hat einmal mehr die herbstliche Kunstsaison in Hannover eröffnet. An 68 Kunstorten wurden insgesamt 17.000 Besuche gezählt. Und die Gäste konnten sich laben an neuen Arbeiten von mehr als 250 Künstler*innen, an wunderbaren Abendprogramveranstaltungen, an Konzerten, Performances, Workshops, Lesungen, an ganz viel Kunstvermittlung und an intensiven Gesprächen mit Künstler*innen und bei Führungen durch die Ausstellungen.

Das städtische Kulturbüro organisiert diese wichtige Präsentationsmöglichkeit für die Kunst Hannovers und wird dabei von einem Arbeitskreis aus Künstler*innen und Galerist*innen unterstützt.


Umtausch von alten Führerscheinen jetzt online möglich

Die Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover bietet ab heute (1. September) einen weiteren Online Service an. Einwohner*innen mit Erstwohnsitz im Gebiet der Landeshauptstadt haben die Möglichkeit, den Umtausch Ihres alten grauen oder rosafarbenen Führerscheines gegen den EU-Kartenführerschein online zu beantragen.

Über die Website http://www.fahrerlaubnisbehörde-hannover.de (Teil des Angebotes von Hannover.de) oder über das Serviceportal der Landeshauptstadt Hannover, https://www.serviceportal.hannover-stadt.de/Fahrerlaubnis gelangen Einwohner*innen zum Online Antragsverfahren. Daran angeschlossen ist auch ein E-Payment-System zum Begleichen der Antragsgebühr in Höhe von 25,30 Euro.

Zur Begleichung der Antragsgebühr stehen die Zahlungsarten giropay, PayPal und Kreditkartensysteme zur Auswahl. Für die Beantragung des EU-Kartenführerschein online ist wie bei der persönlichen Beantragung im Bürgeramt oder der Fahrerlaubnisbehörde ein aktuelles biometrisches Lichtbild erforderlich.

Beim Hochladen des biometrischen Lichtbildes sind folgende Vorgaben zu beachten: Höhe mindestens 466px, Breite mindestens 361px, im Hochformat mit einer maximalen Dateigröße 5MB im Format JPEG (JPG).

Außerdem ist das Abfotografieren oder Scannen der Unterschrift für den neuen EU-Kartenführerschein erforderlich. Hier sind ebenfalls Vorgaben (Höhe mindestens 152px, Breite mindestens 628px, im Querformat mit einer maximalen Dateigröße 5MB im Format JPEG (JPG)) zu beachten.

Sofern der bisherige graue oder rosafarbene Führerschein von einer anderen Behörde außerhalb der Landeshauptstadt Hannover ausgestellt worden ist, wird zusätzlich eine Karteikartenabschrift von der ausstellenden Behörde des bisherigen Führerscheins benötigt. Informationen dazu finden sich ebenfalls im Serviceportal der Landeshauptstadt Hannover unter Fahrerlaubnis-Karteikartenabschrift.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Eingaben sowie erfolgter Zahlung wird eine Bestätigung an die Antragsteller*in per Mail übersandt.

Sobald der EU-Kartenführerschein zur Abholung bereit ist, werden die Antragsteller*innen per Mail oder SMS benachrichtigt. Die Abholung des EU-Kartenführerscheins erfolgt bei der Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover während der Öffnungszeiten. Dafür ist kein Termin erforderlich. Bei Abholung des EU-Kartenführerscheins ist der bisherige Führerschein sowie ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen.

Dieser Service steht ausschließlich Einwohner*innen mit Wohnsitz in der Landeshauptstadt Hannover zur Verfügung.

Der Umtausch des grauen oder rosafarbenen Führerscheins ist gesetzlich vorgeschrieben. Dabei gibt es Fristen bis wann ein Umtausch auf den EU-Kartenführerschein erfolgt sein muss. Die Fristen richten sich nach dem Geburtsjahr der*s Führerscheininhaber*in und sind gestaffelt. Geburtsjahrgänge vor 1953 müssen bis 19.Januar 2033 den Umtausch beantragen. Die Jahrgänge 1953 bis 1958 mussten bereits bis 19. Juli 2022, die Jahrgänge 1959 bis 1964 bis 19. Januar 2023 auf den EU-Kartenführerschein umstellen. Die Jahrgänge 1965 bis 1970 sind bis 19. Januar 2024 und die Jahrgänge von 1971 sowie später sind bis 19. Januar 2025 aufgefordert die Umstellung ihres grauen oder rosafarbenen Führerscheins zu beantragen.

Im ersten Halbjahr 2023 haben in der Landeshauptstadt Hannover 5276 Einwohner*innen ihren grauen oder rosafarbenen Führerschein umgetauscht.

Neben dem Umtausch des grauen und rosafarbenen Führerscheins müssen auch ab 1999 ausgestellte EU-Kartenführerscheine getauscht werden. Auch hierfür gibt es Fristen für die Umstellung. Hier ist das Ausstellungsjahr des EU-Kartenführerscheins entscheidend bis wann ein Umtausch in einen neuen aktuellen EU-Kartenführerschein erfolgt sein muss. 1999 bis einschließlich 2001 ausgestellte EU-Kartenführerscheine sind bis zum 19. Januar 2026 umzutauschen. 2002 bis 2004 ausgestellte Exemplare sind spätestens zum 19. Januar 2027, 2005 bis 2007 ausgestellte sind spätestens zum 19. Januar 2028 zu tauschen. 2008 ausgestellte bis zum 19. Januar 2029, 2009 ausgestellte bis zum 19. Januar 2030, 2010 ausgestellte bis zum 19. Januar 2031, 2011 ausgestellte bis zum 19. Januar 2032 sowie 2012 ausgestellte bis 19. Januar 2033 umzutauschen. Dieser Umtausch kann auch über den neuen Online Service beantragt werden.


Landeshauptstadt und Land stellen Weichen für Weiterentwicklung des Sprengel Museum Hannover

Um das Sprengel Museum Hannover innovativ weiterzuentwickeln und zukunftssicher aufzustellen, schlagen die Landeshauptstadt Hannover und das Land Niedersachsen einen neuen Weg der Zusammenarbeit ein: Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs haben sich auf ein neues Modell der gemeinsamen Finanzierung und Steuerung verständigt.

Vorbehaltlich der Zustimmung der städtischen Ratsgremien wird die Landeshauptstadt Hannover die alleinige Verantwortung für den Betrieb und die Weiterentwicklung des Hauses übernehmen. Das Land Niedersachsen stärkt die Entwicklung und kulturelle Strahlkraft des Museums mit einer institutionellen jährlichen Förderung in Höhe von 5,5 Mio. Euro. So hat es die Niedersächsische Landesregierung auf ihrer Klausurtagung im Entwurf für den Haushalt 2024 und die mittelfristige Planung 2023 bis 2027 beschlossen.

„Stadt und Land ziehen hier eng an einem Strang, um das Sprengel Museum Hannover agiler und flexibler aufzustellen, finanziell zukunftsfähig auszustatten und eine innovative Weiterentwicklung zu gewährleisten“, fasst Oberbürgermeister Belit Onay den gemeinsam erarbeiteten Vorschlag zusammen.

„Das zukünftige Kooperationsmodell zwischen Land und Stadt ermöglicht dem Sprengel Museum Hannover größtmögliche Planungssicherheit. Die neue institutionelle Förderung schafft klare Verantwortlichkeiten und legt verbindliche Fördervoraussetzungen für die Weiterentwicklung des herausragenden Hauses für die internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts fest“, ergänzt Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf sagt zu den neuen Plänen: „Ich freue mich sehr, dass das Land mit der neuen Vereinbarung zur institutionellen Förderung ein starkes Zeichen für die gemeinsame Verantwortung mit der Stadt für das Sprengel Museum setzt und damit die Planungssicherheit für die Zukunft des Museums auf angemessenem Niveau sicherstellt.“

Die neue Form der Zusammenarbeit ersetzt den Sprengel-Vertrag von 2010.


Brücke im Verlauf der Nieschlagstraße wird ab 11. September gesperrt

Die vorgesehene Sperrung hat sich verzögert, sie wird jetzt ab Montag, dem 11. September in Kraft treten. Entsprechende Schilder werden derzeit installiert.

Eine örtliche Umfahrung ist sowohl über die Bardowicker Straße, als auch über die Blumenauer Straße möglich. Die Nutzung der Brücke durch Fußgänger*innen und Radfahrende ist weiterhin möglich.

Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen wurde beschlossen, dass ein Ersatz für die Brücke erst ab 2025 ermöglicht werden soll.


140 Jahre Natur erleben – Schulbiologiezentrum Hannover feiert Jubiläum mit Umweltforum

Die Natur mit allen Sinnen erlebbar zu machen – diesem Ziel ist das Schulbiologiezentrum der Landeshauptstadt Hannover seit 140 Jahren verpflichtet. Zur Feier des Jubiläums sind Interessierte herzlich eingeladen, am 10. September (Sonntag) von 10 bis 17 Uhr beim Umweltforum auf Entdeckungsreise zu gehen. Der Eintritt ist frei. Eingänge sind am Vinnhorster Weg 2 und am Burgweg 2.

12 Aussteller*innen bieten über das Gelände verteilt mehr als 35 Angebote mit viel Wissenswertem, Aktionen, Vorführungen und Führungen für Groß und Klein. Dazu kommen ein musikalisches Bühnenprogramm, Walking Acts, Kinderschminken und eine vielfältige Gastronomie mit regionalen Spezialitäten.

Zukunftsthemen Klima, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Blick 

Die Informations- und Mitmachangebote auf dem Gelände greifen die Zukunftsthemen Klima, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auf. So informiert etwa der BUND Region Hannover zur Klimaanpassung durch Gebäudebegrünung, das Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover über nachhaltiges Leben in Hannover und Upcycling, Solawi Hannover über eine solidarische Landwirtschaft und Ernährung im Einklang mit der Natur sowie die Verbraucherzentrale und Greenpeace Hannover e.V. zum Thema Energie, letztere in Experimenten zum Einfluss von CO2 auf die Ozeane und Energieeffizienz im Straßenverkehr. Die Bedeutung der Biene für Mensch und Natur wird erläutert und anhand einfacher Maßnahmen gezeigt, wie sich Abfall reduzieren lässt. Es wird wissenschaftlich bei Angeboten zu Bionik und DNA und geht um Pflanzenkohle und smarte Sensorik für Klima, Boden und Bewässerung. Es wird gebastelt und gemalt, den Meerschweinchen ein Besuch abgestattet, im Molchkino betrachtet, was in Wasser und Boden lebt und vieles mehr.

Alphörner und Walking Acts

Auf der Bühne spielen die Lerchentaler Alphörner alpine Klänge im Flachland und Close Together von der Calenberger Musikschule. Das Orquestre Batucada tritt als Walking Act auf. Auf dem Gelände unterwegs ist der Pusteblume-Stelzenakt von Art Tremondo und auch die Kinder Walking Acts vom Kinder- und Jugendzirkus Kritzpritzknuckelmuckeldü zeigen ihr Können.

Das Schulbiologiezentrum als Nachhaltigkeitszentrum der Landeshauptstadt Hannover – Zahlen, Daten, Fakten

Mit den Botanischen Schulgärten Burg und Linden, der Freiluftschule Burg, dem LifeScience Lab Hannover und dem Energie-Lab erreicht das Schulbiologiezentrum Hannover jährlich rund 47.000 Nutzer*innen und hat pro Jahr rund 1.400 Kurse im Angebot. Sein Gelände umfasst mehr als 16 Hektar und bietet neben Wald, Teichen und Fließgewässern viele Themengärten wie etwa Energie-, Insekten, Genetik-, Geologie- und Apothekergarten sowie Gewächshäuser und Unterrichtsräume als Lernorte. Tiergehege und Vivarium ergänzen das Lernangebot. Themenkisten werden zur Ausleihe für den Unterricht bereitgestellt. Die Gärtnereien produzieren jährlich mehr als 2.500 Pflanzenlieferungen für die Schulgartenarbeit; insgesamt pro Jahr 45.600 Pflanzen und 6.700 Portionen Samen. Das Schulbiologiezentrum ist als Klimabildungszentrum für Niedersachsen eines von 16 Zentren bundeweit.

Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Fokus 

Seit Anfang 1990er Jahre ist das Schulbiologiezentrum vom Land anerkanntes Regionales Umweltbildungszentrum mit einem festen Kontingent von Lehrer*innenstunden. Daneben ist es Ausbildungsbetrieb für Gärtner*innen.
Das pädagogische Angebot umfasst Kurse mit curricularer Anbindung für Schulklassen aller Schulformen und Kindertagesstätten, Fortbildungen für Multiplikator*innen, Lehrkräfte und Erzieher*innen, Beratung für Lehrkräfte, Referendar*innen, Studierende und Erzieher*innen sowie Beratung zur Anlage von Schulgärten und die Schulgartenarbeit. Angebote für die allgemeine Öffentlichkeit sind die Sonntagmorgenveranstaltungen, Pilzberatungen und -wanderungen, Führungen zu unterschiedlichen Naturthemen und Umweltforen.

Seit etwa zehn Jahren steht die Bildung für nachhaltige Entwicklung im Zentrum der Arbeit. Neben den naturwissenschaftlichen und ökologischen Aspekten rücken dabei auch die ökonomischen und sozialen Aspekte der Umweltthemen in den Fokus.


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