25000 Fans feiern italienische Rockband Måneskin am Messegelände
HANNOVER.
Das Messegelände auf Parkplatz P28 in Hannover bebte, als Måneskin, die italienische Superband, am Sonntag Abend vor einer begeisterten Menge von 25.000 Fans auftrat. Dieses Konzert markierte den Auftakt ihrer lang erwarteten Rush World Tour.
Die Vorfreude in der Luft war deutlich zu spüren, nachdem Måneskin bereits im Vorfeld der Tour für ausverkaufte Shows in Berlin und Köln gesorgt hatte. Hannover sollte nicht enttäuscht werden, und die Band hatte eine exklusive Open-Air-Show vorbereitet, die die Erwartungen der Fans weit übertraf.
Die Show begann mit einem Knall, als MÃ¥neskin die Bühne betraten und in die ersten Klänge ihres Hits „Don’t Wanna Sleep“ einstiegen. Die Fans, die in großer Zahl aus ganz Deutschland angereist waren, waren von Anfang an in Ekstase. Frontmann Damiano David und Bassistin Victoria De Angelis führten das Publikum mit ihrer charismatischen Bühnenpräsenz und energiegeladenen Performance an.
Die Setlist des Abends bot eine perfekte Mischung aus alten Hits und neuen Songs. Klassiker wie „Zitti e Buoni“ und „Beggin'“ wurden von den Fans lautstark mitgesungen und sorgten für eine unvergessliche Atmosphäre. Besonders beeindruckend war die Acoustic-Bühne, auf der MÃ¥neskin ruhigere Töne anschlugen und mit „If Not For You“ und „Timezone“ bewiesen, dass ihre musikalische Vielfalt keine Grenzen kennt.
Die visuelle Inszenierung war atemberaubend. Die Lichteffekte und Projektionen, kombiniert mit dem pulsierenden Rhythmus der Musik, schufen eine immersive Erfahrung.
Das Konzert erreichte seinen Höhepunkt mit der Zugabe, bei der die Band mit „The Loneliest“ und der erneuten Aufführung von „I Wanna Be Your Slave“ das Publikum in Ekstase versetzte.
Die Rush World Tour von Måneskin hat gerade erst begonnen, aber sie verspricht, eine der unvergesslichsten Musikerlebnisse des Jahres 2023 zu werden. Für diejenigen, die Måneskin noch sehen möchten, gibt es noch zahlreiche Gelegenheiten, da die Tour durch Europa, Nordamerika und Australien führt.
Die nächsten Stationen der Tour sind Nancy, New York, Washington DC, Boston, Toronto, Chicago, Detroit, Nashville, Dallas, Los Angeles und viele mehr. Die Band wird auch weit entfernte Orte wie Tokio, Singapur und Brisbane besuchen.
Insgesamt war der Auftakt der Rush World Tour von Måneskin in Hannover ein absoluter Triumph. Die Band bewies erneut ihr musikalisches Können und ihre Fähigkeit, ein Publikum in ihren Bann zu ziehen. Måneskin sind zweifellos auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und werden die Welt noch lange mit ihrer Musik verzaubern. Wer die Gelegenheit hat, sie live zu sehen, sollte sie unbedingt ergreifen.
Circus Roncalli präsentiert neues Programm „All for Art for All“ auf dem Waterlooplatz
HANNOVER.
Am Samstagabend (02.September 2023), erlebte Hannover einen wahrhaft magischen Abend auf dem Waterlooplatz, denn der berühmte Circus Roncalli feierte seine Premiere mit dem neuen Programm „All for Art for All“ im ausverkauften Zelt.
Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung durch den Gründer und Direktor des Circus Roncalli, Bernhard Paul.
Das diesjährige Programm trägt den Titel „All for ART for All“ und steht ganz im Zeichen der Kunst. Bernhard Paul erklärte, dass der Begriff „Artistik“ im Namen auch auf das Wort „ART“ hinweist, was für Kunst steht.
In diesem Sinne präsentiert der Circus Roncalli eine Show ohne Tiere, stattdessen werden Tiere als Hologramme dargestellt. Bereits im Jahr 2018 setzte Roncalli als erster Circus der Welt Holografie in der Manege ein, was weltweit für Aufsehen sorgte. Seit 2022 zeigt Roncalli die nächste Stufe der 300-Grad-Holografie.
Eine bemerkenswerte Neuerung ist auch die nachhaltige Ausrichtung des Zirkus, der sich von Plastikverpackungen und -besteck verabschiedet hat. Neben den klassischen Leckereien wie Bio-Bratwurst und Zuckerwatte bietet Roncalli nun auch Smoothies und vegane Gerichte an.
Das aktuelle Programm von Roncalli steht ganz im Zeichen der Kunst in all ihren Facetten. Die Manege wird zur Bühne für Werke großer Künstler wie Piet Mondrian, Leonardo da Vinci und Frida Kahlo, und es gibt Referenzen zum Bauhaus. Die Zuschauer fühlen sich bei der Roncalli-Bilderparade wie in einem Museum. Die Show bietet Weltklasse-Artisten, liebenswerte Clowns und die einzigartige 300-Grad-Holografie, die das Publikum in eine Welt zwischen Nostalgie und Moderne entführt. Das Circuszelt selbst wird zu einem Kunstwerk.
Das Publikum konnte sich auf bekannte Gesichter freuen, darunter Weißclown Gensi, Seifenblasenpoet Carillon, Clown Anatoli Akermann und viele weitere Künstler. Das Programm verspricht ein Feuerwerk aus Artistik, bildgewaltiger Holografie und hochkarätiger Live-Musik als Verbeugung vor den großen Künstlern aus Musik und Malerei.
Zu den Höhepunkten der Show gehörten Auftritte von Vanessa und Sven, die Geschlechterrollen neu definierten, Danil Lysenko, der mit bis zu elf Ringen jonglierte, die Gruppe Jump’n’Roll, die spektakuläre Sprungakrobatik zeigte, und die Brüder von Hermanos Acero, die das Publikum mit ihrer puren Kraft beeindruckten.
Das Roncalli-Ballett sorgte für kreative Übergänge zwischen den einzelnen Darbietungen, und das Roncalli Royal Orchestra unter der Leitung von Georg Pommer rundete die Show musikalisch ab.
Der Circus Roncalli beeindruckte nicht nur mit seinem talentierten Ensemble, sondern auch mit einem beeindruckenden Ambiente. Das Zelt bietet Platz für 1.320 Personen und wird von über 10.000 LED-„Glühbirnen“ und Messinglampen beleuchtet, die die ganze Roncalli-Stadt in nostalgisches Licht tauchen.
Die Besucher wurden bereits am Eingang von Künstlern in fantasievollen Kostümen zu Live-Musik begrüßt und in eine poetische Zauberwelt entführt. Die Premiere von „All for Art for All“ war zweifellos ein unvergessliches Ereignis und ein weiteres Highlight in der langen Geschichte des Circus Roncalli.
Absage des Sport-Musik-Events durch Hannover Concerts
HANNOVER.
Das für den 30. Dezember 2023 in der Heinz von Heiden Arena Hannover geplante Event „Music Meets Eishockey“ wird abgesagt. Für die Veranstaltung anlässlich des Oberliga-Stadtderbys zwischen den Hannover Scorpions und den Hannover Indians waren bisher 5000 Tickets verkauft.
Es sollte die Neuauflage des einzigartigen Eishockey-Spektakels vom Vorjahr werden. 35000 Fans erlebten beim Winter Game in der Heinz von Heiden Arena das emotionale Stadtderby mit einem spektakulären musikalischen Rahmenprogramm. Doch daraus wird nichts. „Schweren Herzens haben wir entschieden, das Event abzusagen. Diese Veranstaltung zu organisieren, hat sich durch unvorhersehbare Veränderungen zu einer Mammutaufgabe herausgestellt und verlangt viel Energie und personellen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diesem persönlichen Kraftakt, den dieses Event zum Jahresende erfordert, möchten wir uns und allen Beteiligten nach einem bisher sehr intensiven Jahr 2023 und mit Ausblick auf ein ebenso herausforderndes 2024 nicht aussetzen. Mir liegt das Projekt sehr am Herzen, aber unter diesen Vorzeichen macht eine Durchführung keinen Sinn“, erklärt Nico Röger, Geschäftsführer des Veranstalters Hannover Concerts.
„Wir haben uns nach Rücksprache mit den Eishockeyclubs und allen Beteiligten bewusst entschlossen, die Veranstaltung jetzt, und somit früh genug abzusagen, um Planungssicherheit zu schaffen. Wir hoffen sehr und glauben fest daran, dieses tolle Event zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Hannover organisieren zu können“, ergänzt Röger.
„Das wirtschaftliche Interesse stand bei dem Projekt nie im Vordergrund – vielmehr der besondere und außergewöhnliche Charakter. Deshalb haben wir für die treuen Fans, die bereits ein Ticket erworben haben, neben der vollen Kaufpreisrückerstattung eine kleine Überraschung parat“, kündigt Hannover Concerts an. Nähere Infos dazu und zur Rückerstattung finden die Kunden unter www.hannover-concerts.de.
Wochenmarkt vor dem Nachbarschaftstreff in Mittelfeld? Es werden noch weitere Händler gesucht, die mitmachen wollen.
HANNOVER. Im Mai regte die SPD-Fraktion im Bezirksrat Döhren-Wülfel in einem eingebrachten Antrag an, dass die Stadtverwaltung prüfen soll, inwieweit sich der Platz vor dem Mittelfelder Nachbarschaftstreff als Ort für einen Wochenmarkt eignet. Nun teilte die Stadt Hannover in einem Rundschreiben an alle Bezirksratsmitglieder mit, dass sie versuchen will, an dieser Stelle einen neuen Wochenmarkt zu etablieren.
Der frühere Markt auf dem Rübezahlplatz musste schon vor langer Zeit aufgegeben werden, weil die Kunden ausblieben und Marktstände für die Händler nicht mehr wirtschaftlich waren.
„Die Verwaltung hat den Wunsch des Bezirksrats aufgenommen und prüft die Umsetzungsmöglichkeiten. Derzeit gibt es nur drei Bewerber für einen Neuanfang in Mittelfeld, was aus Sicht der Verwaltung noch nicht ausreichend ist“, heißt es in der Mitteilung. Die Stadt: „Erste Gespräche mit den beteiligten Fachbereichen sind bereits geführt. Ein gemeinsames Gespräch ist für den September geplant. Entscheidend wird jedoch sein, noch mindestens fünf weitere Händler zu gewinnen, um einen neuen Markt zu starten.“
Die freundlichen US-Börsen haben am Dienstag auch die Aktienkurse in Europa etwas angeschoben. Dies- wie jenseits des Atlantik stießen US-Konjunkturdaten auf ein positives Echo.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss 0,76 Prozent höher bei 4326,47 Punkten, womit er seine zwischenzeitliche Schwäche abschütteln konnte und an seinen freundlichen Wochenauftakt anknüpfte. Für den französischen CAC 40 ging es letztlich um 0,67 Prozent auf 7373,43 Punkte hoch. Der britische FTSE 100 zog nach einem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende um 1,72 Prozent auf 7464,99 Punkte an und holte so die Vortagsgewinne der internationalen Börsen nach.
Ein überraschend deutlich eingetrübtes US-Verbrauchervertrauen schürte ebenso wie ein klarer Rückgang der offenen Stellen in den Vereinigten Staaten Hoffnungen, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen auf ihrer September-Sitzung unverändert lassen könnte. Ein schwächerer Arbeitsmarkt würde der Fed den Kampf gegen die hohe Inflation erleichtern. Am Freitag steht dann der monatliche Arbeitsmarktbericht auf dem Kalender.
Wie schon zu Wochenbeginn gab es im europäischen Branchentableau keine Verlierer. Am besten im marktbreiten Stoxx Europe 600 schlug sich der Subindex der seit Anfang August besonders schwachen Rohstoff- und Bergbaukonzerne, der um mehr als zwei Prozent zulegte. Vergleichsweise wenig gefragt waren dagegen erneut die Nahrungsmittelhersteller sowie Titel aus der ebenfalls als defensiv geltenden Gesundheitsbranche.
Unter den Einzelwerten stach Cac-40-Schlusslicht Carrefour mit einem Kursminus von 4,6 Prozent heraus. Die Aktien der französischen Supermarktkette litten unter heimischen Marktanteilsverlusten sowie einem kritischen Bericht zum Bezug von Fleisch aus Brasilien.
Bei den Vestas (Vestas Wind Systems A-S)-Titeln sorgte eine positive Analyse für einen Kursanstieg von 1,9 Prozent, womit sich die Erholung der vergangenen Tage von einem Tief seit November fortsetzte. Nordea hatte den Wert auf „Buy“ hochgestuft. Die Analysten der Bank erhoffen sich für den dänischen Windanlagenhersteller Impulse durch die rückläufige Inflation, verbesserte Lieferketten und steigende US-Aufträge.
HANNOVER. Heute um 09:20 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover ein Notruf aus dem Hannoverschen Stadtteil Hainholz. Ein Hinweisgeber meldete in einem Lagerhaus in der Mogelkenstrasse eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller einer Logistikfirma. Die Regionsleitstelle löste daraufhin einen Alarm für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst, sowie den Rettungsdienst Hannover aus. Als die Brandschützer der Feuerwehr in der Mogelkenstraße eintrafen, hatte sich inzwischen eine starke Verrauchung auf das gesamte Bürogebäude ausgebreitet. Sofort wurde im Kellerbereich des Gebäudes eine Brandbekämpfung durch drei Trupps unter Atemschutzgeräten mit einem handgeführten Rohr und Löschwasser eingeleitet. Diese Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung und so konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die starke Rauchentwicklung, die zu einer massiven Verrauchung mehrerer Etagen des Gebäudes geführt hatte, erforderte jedoch umfangreiche Belüftungsmaßnahmen mit mehreren Drucklüftern. Abschließend mussten Einsatzkräfte noch Brandgut aus dem Kellerbereich ins Freie tragen, um dort wieder aufglimmende Lagerstücke abzulöschen. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde auf etwa 50.000 EUR geschätzt. Angaben zur Ursache des Feuers konnten von der Feuerwehr nicht gemacht werden. Nach etwa zweistündigem Einsatz wurde die Einsatzstelle zur Aufnahme der Ermittlungen der Brandursache von der Feuerwehr an die Polizei übergeben. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit 50 Einsatzkräften vor Ort.
Mitglieder des Bezirksrats Döhren-Wülfel schauten sich die Wohnungen im Obergeschoss des Nachbarschaftstreffs an.
HANNOVER. Der Bezirksrat Döhren-Wülfel wollte sich ein eigenes Bild machen. Aufgrund eines seinerzeit von der SPD eingebrachten und vom ganzen Bezirksrat verabschiedeten Antrags schauten sich nun Ende August die Ortspolitiker die beiden Wohnungen über dem Nachbarschaftstreff in Mittelfeld an. Die letzten Mieter sind 2015 und 2916 ausgezogen, seitdem stehen die Räume ungenutzt leer.
„Die Wohnungen sind noch in keinem schlechten Zustand“, resümierte Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob (CDU). Sie habe zwei Häuser in der Siedlung Seelhorst von Grund auf renoviert und kenne sich aus, begründete Jakob ihre Einschätzung.
Die Stadt Hannover hatte als Antwort auf mehrere Anfragen aus dem Bezirksrat in der Vergangenheit den Leerstand dieser Zimmer entweder mit hohen Renovierungskosten oder den Lärmbelastungen durch das benachbarte Jugendzentrum und den Nachbarschaftstreff im Erdgeschoss gerechtfertigt. In der Vor-Ort-Diskussion mit zwei Vertreterinnen des städtischen Gebäudemanagements kristallisierte sich dann aber heraus, dass die Verwaltung durchaus bereit ist, Raumanfragen von Vereinen oder anderen Gruppen zu prüfen, wenn diese dann auf die Stadt zu kämen und die erforderlichen Renovierungsarbeiten finanzierbar seien. Von sich aus will die Verwaltung die Räume der beiden ehemaligen Hausmeisterwohnungen aber nicht anbieten.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 29.August 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Integrationsbeirat Ricklingen tagt öffentlich
Der Integrationsbeirat Ricklingen tagt am Dienstag (12. September) um 18.30 Uhr im Stadtteilzentrum Weiße Rose, Mühlenberger Markt 1, 30457 Hannover öffentlich.
„Poetry to go“ in der Stadtbibliothek Hannover mit den hannoverschen Autorinnen Gabriela Jaskulla und Dorit David
In der Veranstaltungsreihe „Poetry to go“ werden am 2. September von 15 bis 18 Uhr die beiden hannoverschen Autorinnen Gabriela Jaskulla und Dorit David zu Gast in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, sein. Sie sitzen im Eingangsfoyer der Stadtbibliothek und laden die Besucher*innen ein, ihnen Stichworte zu nennen. Zu jedem Stichwort wird von den Autorinnen live vor Ort ein Gedicht oder eine Textminiatur verfasst. Eine Stunde später können sich die Besucher*innen ihren ganz persönlichen literarischen Text im Foyer abholen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Viele Hannoveraner*innen wissen, dass Hannah Arendt oder Kurt Schwitters hier gelebt haben. Aber nur wenige kennen zeitgenössische Schriftsteller*innen, die in Hannover tätig sind. Lesende und Schreibende aus Hannover können jetzt ganz unkompliziert miteinander in Kontakt kommen – durch zwei Angebote in der Stadtbibliothek: Die beiden Reihen „Poetry to go“ und „Meet & Greet“ finden immer abwechselnd noch bis Januar 2024 jeden ersten Samstag im Monat von 15 bis 18 Uhr statt.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Autor:innenzentrum Hannover e.V., dem Postmig Writers Collective Hannover und dem Kulturbüro. Unterstützt von der VGH-Stiftung, der Stiftung Edelhof Ricklingen und den Freunden der Stadtbibliothek Hannover e.V..
Zu den Autorinnen:
Dorit David, Jahrgang 1968, geboren und aufgewachsen in der Uckermark, lebt seit mehr als 20 Jahren als freischaffende Künstlerin in Hannover. Zehn Jahre lang arbeitete sie an der Doris-Reichmann-(Gymnastik)Schule als Dozentin für Bewegungstheater. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. im Querverlag. Zuletzt erschienen: „Die Dritte“ (2016) und „Unter ihren Augen“ (2020).
Gabriela Jaskulla wurde 1962 in Franken geboren, wuchs in Hessen auf, lebte in Spanien, liebt Hamburg, kleinere Inseln und lebt heute bei Berlin. Sie ist Kunsthistorikerin und Journalistin, arbeitete 17 Jahre für den Rundfunk und lehrt Kulturjournalismus und Kreatives Schreiben an der Hochschule in Hannover. Zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen, u.a. im Insel Verlag. Zuletzt die „Herbstköchin“ (2018) und „Niki de Saint Phalle und die Pracht der Frauen“ (2022).
Einen Monat gilt: „Iss, was um die Ecke wächst!“
Regio-Challenge 2023 in der Region Hannover beginnt am 1. September
Eine echte Herausforderung: Vom 1. bis 30. September 2023 können sich Menschen in der Region Hannover wieder der Regio-Challenge stellen. Die Aufgabe: Einen Monat lang nur Lebensmittel zu konsumieren, die in einer Entfernung von 100 Kilometern erzeugt wurden. Die Einkaufswege sollten dabei möglichst klimaneutral zurückgelegt werden. Die Aktion wird gemeinsam vom Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und dem Team Regionale Naherholung der Region Hannover organisiert und begleitet. Kooperationspartner*innen sind der Ernährungsrat Hannover und Region sowie Beteiligte aus Landwirtschaft und Gastronomie.
Mit der Regio-Challenge soll ein Anstoß gegeben werden, die täglichen Lebensmittel einmal abseits der bekannten Pfade und Supermärkte einzukaufen, Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und die landwirtschaftlichen oder handwerklichen Betriebe in der Umgebung kennenzulernen. Diese Begegnungen sollen zur Wertschätzung der Lebensmittel beitragen.
„Die Regio-Challenge bietet dafür den perfekten Rahmen“, unterstreicht Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover: „Die Teilnehmer*innen können für sich herausfinden, wie viele Mahlzeiten mit ausschließlich regionalen Zutaten in diesem Zeitraum eingekauft und zubereitet werden können, und ob das auch in Bioqualität zu schaffen ist. Indem wir regionale Akteur*innen aus Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk, Gastronomie sichtbar machen, stärken wir lokale Strukturen wie Hofläden oder Bauernmärkte.“ Ein Produktjoker pro Mahlzeit erlaubt aber auch Ausnahmen, zum Beispiel die gewohnte Tasse Kaffee am Morgen.
Auch Palandts Amtskollegin Anja Ritschel, Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Hannover, hebt hervor: „Mit der Regio-Challenge wollen wir Verbraucher*innen auf den Geschmack regionaler Produkte bringen und die Vorteile einer Nahversorgung mit Lebensmitteln für Gesundheit und Klimaschutz aufzeigen. Denn für mehr Regionalität auf der Speisekarte sprechen die kurzen Transportwege, die Sicherung nachhaltig und ökologisch wirtschaftender Höfe und Betriebe, der Erhalt unserer Kulturlandschaft und damit verbunden die Sicherung wertvoller Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.“
Einkauf von regionalen Lebensmitteln
In der Region Hannover wird eine Vielfalt an Lebensmitteln produziert und verarbeitet. Sie werden oftmals nicht über die klassischen Lebensmittelgeschäfte bezogen, sondern beispielsweise über den Bauernmarkt, über Bio-Lieferserviceangebote, Hofläden, Einkaufsgemeinschaften und über die Solidarische Landwirtschaft (Solawi). Einkaufstipps sind auf der Seite www.hannover.de/regio-essen zu finden. Zusätzlich hilft ein digitaler Einkaufsführer, die „Regio App“, bei der Suche und Navigation zu den Höfen und Bauernmärkten. Und wer sich die Frage stellt, welches Gemüse, Obst oder welche Kräuter in der Region im September wachsen, findet Antworten im Saisonkalender.
Regional kochen und gewinnen.
Wer Lieblingsgerichte kochen will, kommt an die eigenen Grenzen, wenn vor allem überregionale Zutaten verwendet werden. Dann müssen alternative Rezepte ohne Reis, Curry oder Avocado gefunden werden. Zur Unterstützung stellt das Challenge-Team Ideen von lokalen Hobby- und Profiköchen oder von einer Foodbloggerin bereit und bringt Variationen in die Küche.
Damit noch weitere Gerichte und Menüs Verbreitung finden, rufen die Veranstalter*innen zu einem Gewinnspiel auf. Den ganzen Monat September können Fotos von den eigenen Kreationen mit Hinweisen auf die Einkaufsorte auf dem Instagram-Account der Challenge hochgeladen oder mit anderen Nutzer*innen Tipps und Rezepte ausgetauscht werden. Jede Woche kann sich ein*e Gewinner*in über einen Gutschein der teilnehmenden Gastronomen freuen.
Gastronomieangebote
Auch auf den Restaurantbesuch muss im September nicht verzichtet werden: Neun Gastronomiebetriebe unterstützen die Challenge und legen im Aktionszeitraum den Fokus auf regionale Kost und servieren schmackhafte Kreationen á la Region.
Veranstaltungen in der Stadt und auf den Höfen im Umland
„Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm begleitet die Regio-Challenge und lädt dazu ein, die Menschen und ihre Höfe kennenzulernen, die unsere Lebensmittel anbauen und verarbeiten sowie Vereine und Initiativen, die sich für regionale Ernährungsstrukturen stark machen“, erläutert Stefanie Reimann vom Veranstaltungsteam.
Die Aktion „Regio-Challenge: „Iss, was um die Ecke wächst“ wird schon seit mehreren Jahren deutschlandweit durchgeführt. Das Challenge-Team möchte dieses Format dauerhaft in Hannover und den Umlandkommunen etablieren: „Das dritte Mal in Folge ist ein Anfang.“
Dr. Mirjam Brandt stellt Griebens Reiseführer „München und die Königsschlösser“ vor
Dr. Mirjam Brandt Kuratorin der Sammlung Angewandte Kunst und Design des Museum August Kestner, stellt am Montag, 4. September, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Hildesheimer Str. 12, den Reiseführer „München und die Königsschlösser. Mit Katalogen für sämtliche Sammlungen“, vor. Der Eintritt ist frei.
„Griebens Reiseführer: München und die Königsschlösser“ präsentiert sich als ein kleinformatiges Bändchen für die Westentasche. Datiert auf die Jahre 1914/15 beschreibt er ein noch von den Schrecknissen des Ersten Weltkrieges unberührtes München, das München der „guten alten Zeit“, Haupt- und Residenzstadt des Königreichs Bayern, vor allem aber Metropole der Kunst. So verwundert es nicht, dass insbesondere den zahlreichen Museen der Stadt ein großer Teil des Reiseführers gewidmet ist.
Die ebenfalls titelgebenden Königsschlösser – gemeint sind die Schlossbauten des „Märchenkönigs“ Ludwigs II. – werden als Ausflugsziele von München aus ebenfalls behandelt. Das heute beliebteste Touristenziel Deutschlands, Schloss Neuschwanstein, war schon damals eine wichtige Attraktion.
Für die Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ schließt die Bibliothek Magazine und Tresore auf: Jeden ersten Montag im Monat wird ein besonderes Buch aus der über 575-jährigen Geschichte vorgestellt.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
HANNOVER. Die Sparkasse Hannover ist eine der größten Sparkassen in Deutschland und hat ihren Sitz in Hannover. Die Stadtsparkasse Hannover wurde 1823 als „Spar- und Leih-Casse in der Königlichen Residenzstadt Hannover“ gegründet und gehört damit zu den ältesten Instituten in der deutschen Sparkassengeschichte. Im Jahr 1897 entstand mit einer neuen Satzung die „Sparkasse der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover“. 1918 kam es zur Vereinigung mit der Lindener Sparkasse. Die Umbenennung in „Sparkasse der Hauptstadt Hannover“ erfolgte 1929. Im Jahr 1943 vereinigte sich die Sparkasse mit der Kapital- und Versicherungsanstalt. Sie wurde 1972 umbenannt in „Stadtsparkasse Hannover“. Ende 2001 schlossen sich Stadt- und die Kreissparkasse Hannover zum größten Finanzdienstleister der Region zusammen. Am 26. Juni 2002 unterzeichneten die Verwaltungsratsvorsitzenden Herbert Schmalstieg (Stadtsparkasse) und Michael Arndt (Kreissparkasse) den Fusionsvertrag für die erste deutsche Sparkasse, deren Träger eine Region ist. Am 1. Januar 2003 war die rechtliche Fusion zu einer der größten deutschen Sparkassen vollzogen.
Ihr Geschäftsgebiet ist die Region Hannover einschließlich der Landeshauptstadt Hannover. Sie unterhält in der Stadt Hannover und im Umland 72 BeratungsCenter und außerdem 6 BeratungsCenter Direkt, in denen die Kundinnen und Kunden hauptsächlich per Videoberatung betreut werden. Im Jahr 2015 bezog die Sparkasse ihren umgebauten Hauptsitz am Raschplatz. Im Jahr 2023 beschäftigt sie rund 1.700 Mitarbeitende. Am letzten Sonnabend (26.08.) feierte die Sparkasse ihr 200-jähriges Jubiläum auf dem Opernplatz in Hannover. In diesem Jubiläumsjahr rückte die Sparkasse die Musik in den Fokus ihres außergeschäftlichen Engagements und widmete das 200. Jubiläum der einmalig großen Chorlandschaft der Region Hannover. Bei der Jubiläumsveranstaltung sollte gemeinsam mit Chören und Publikum der größte Chor in der singbegeisterten Region gebildet werden. Der Opernplatz war gut gefüllt und egal ob Jung oder Alt, musikalisch oder einfach nur neugierig: alle feierten mit und konnten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm erleben. Moderiert wurde das Programm von HAZ-Redakteur Jan Sedelies. Auf dem Programm standen: Die A-Capella-Band Maybebop, der Jazz- und Pop-Chor Vivid Voices, der Rapper Spax, das DJ-Duo Adaptiv, Oliver Perau (Gründer der Rockband Terry Hoax) und die Klang und Leben Band und natürlich die Chöre der Region sowie Talk-Runden und Interviews u.a. mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Hannover Volker Alt. Daneben gab es ein buntes Rahmenprogramm mit tollen Mitmachaktionen und Gewinnspielen.
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HANNOVER.
Stadt lässt temporäre Unterkunft auf dem Waterlooplatz abbauen
Die Stadt lässt die temporäre Modulbau-Unterkunft auf dem Waterlooplatz abbauen. In einem ersten Schritt werden an diesem Montag und Dienstag (28./29. August) die ersten Module abgebaut und zum Teil auf dem nahen Schützenplatz zwischengelagert. Der zweite Teil des Rückbaus erfolgt im Oktober, wenn der Zirkus Roncalli seine diesjährige Spielzeit auf dem Waterlooplatz beendet hat.
Noch freie Plätze für Führungen „Grünes Hannover“ – Anmeldungen erforderlich
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat für die Führungen im Programm „Grünes Hannover“ am kommenden Freitag und am Sonnabend (1. und 2. September) noch Plätze frei. Die Veranstaltungen führen in den Stadtfriedhof Ricklingen, auf den Lindener Berg und in den Maschpark. Interessierte sollten sich beeilen und werden um eine verbindliche vorherige Anmeldung bis Donnerstag um 13 Uhr zu den Führungen unter der Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01, oder per Mail unter 67.umweltkommunikation@hannover-stadt.de gebeten. Die Führungen sind kostenfrei.
Freitag (1. September), 15:30 Uhr: Stadtfriedhof Ricklingen – Trauerort Friedhof – wie wollen wir um unsere Toten trauern?
Der Friedhof ist ein sicherer Ort in der Trauer um einen Menschen. Welche Trauerrituale kennen wir? Wie hat sich die Trauerarbeit über die Jahrzehnte verändert? Was ist heute besonders wichtig? Wie können die Räume der Stille im Trauerprozess helfen? Die Führung greift diese (und andere) Fragen auf.
Treffpunkt: Haupteingang, Göttinger Chaussee 250, nahe Bernadotteallee
Führung: Trauerrednerin und Dozentin Susanne Benze
Sonnabend (2. September), 14 bis 16 Uhr: Natur vor der Haustür am Lindener Berg
Der Lindener Berg ist heute von der Nutzung durch Menschen geprägt. Aber auf Wildnisflächen kommt ein Stück Natur in die Stadt zurück. Man trifft auf Zeugnisse der Geschichte und entdeckt spielerisch mit verschiedenen Sinnen die Welt der Pflanzen und Tiere. Für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene. Festes Schuhwerk und Zeckenschutz empfohlen. Maximal 10 Personen.
Treffpunkt: Üstra-Haltestelle „Bauweg“ (Linie 9, Richtung Empelde)
Führung: Pia Gombert (Wildnislotsin und zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin)
Sonnabend (2. September), 15 Uhr: Der Machpark literarisch
Bei einer Führung rund um den wunderschönen Maschteich kann dieses idyllische Kleinod mitten in der Stadt einmal aus ganz anderen Perspektiven erlebt werden – in Lyrik und Prosa.
Treffpunkt: Treppe zum Maschteich hinter dem Rathaus
Führung: Literarische Komponistin und Rezitatorin Marie Dettmer
Neue Wegedecken in der Vorderen Eilenriede: Temporäre Nutzungseinschränkung einiger Wege
Im Zeitraum von Montag, 4. September, bis voraussichtlich Freitag, 22. September, werden im Bereich der Musikhochschule und an dem Spielpatz „Wakitu“ in der nördlichen Eilenriede insgesamt drei Wege nur eingeschränkt nutzbar sein. Grund dafür ist die Überarbeitung der stark abgenutzten Wegedecken durch hohes Verkehrsaufkommen und extreme Wetterlagen. Da in diesem Bereich in der Eilenriede ein dichtes Wegenetz vorhanden ist, können die Sperrungen leicht umgangen beziehungsweise umfahren werden. Eine Umleitung muss aufgrund parallel verlaufende Wege nicht ausgeschildert werden. Die Arbeiten werden von Mitarbeiter*innen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover ausgeführt.
Erfahrungen aus Hannover fließen mit ein
Neue Handreichung zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Bibliotheken von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
Die neue 60-seitige Publikation der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) „Alles nur leere Worte? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Bibliotheken“ widmet sich dieser Herausforderung und gibt zahlreiche Tipps für die Praxis: zur Erstellung eines demokratischen Leitbilds, zum souveränen Umgang mit rechten Medien im Bestand, zur störungsfreien Durchführung von Veranstaltungen oder zum Umgang mit Anfeindungen, nicht zuletzt aus dem parlamentarischen Raum.
An der Konzeption der Broschüre war auch Dr. Tom Becker, Direktor der Stadtbibliothek Hannover, als Mitglied des bibliotheksinterne Netzwerk „Medien an den Rändern“ beteiligt. Gemeinsam mit MBR-Projektleiterin Bianca Klose, der Senatorin Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, und Dr. Boryano Rickum, Leiter der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg, hat Dr. Becker am heutigen Montag (28. August) die neue Handreichung in der Staatsbibliothek zu Berlin vorgestellt und gesagt: „Lange habe ich in dieser Debatte den Begriff des ‚Kulturkampfes‘ vermieden, aber die unterschiedlichsten Angriffe gegen Fakten, Redefreiheit und auch gegen die im Grundgesetz verbürgte unantastbare ‚Würde des Menschen‘, das zunehmend intendierte Verschieben von Grenzen des Sagbaren und die unverhohlenen Angriffe gegen Vielfalt und Pluralismus, gegen Informations- und Meinungsfreiheit verlangen auch von uns Bibliotheken eine deutliche Positionierung: parteipolitisch neutral, demokratiepolitisch mit wehrhafter Haltung!“
Zeitliche Einschränkungen in den Bädern am Montag,4.September
Wegen einer Mitarbeiter*innenversammlung am Montag, dem 4.September werden das Lister Bad und das Ricklinger Bad an diesem Tag um 10:30 Uhr geschlossen und um 14:30 Uhr wieder geöffnet. Das Nord-Ost-Bad öffnet ab 14:30 Uhr für den Badebetrieb.Â
Neue Ausstellung in der Freilichtgalerie Kronsberg: „Unser Bemerode – Menschen und Orte“ wird am 31. August eröffnet
Die neue Ausstellung in der Freilichtgalerie „Unser Bemerode – Menschen und Orte“ wird am 31. August um 19 Uhr am Rabbiner-Dr.-Emil-Schorsch-Platz eröffnet. Neben der KroKuS-Leitung Parisa Hussein-Nejad sprechen auch die beiden Künstler*innen Nassima Galalou und Edin Bajric. Die Ausstellung ist vom 1. September bis zum 16. Oktober rund um die Uhr zu besichtigen.
In der Freilichtgalerie auf dem Rabbiner-Dr.-Emil-Schorsch-Platz am Kronsberg werden Fotoportraits und Geschichten von Klein und Groß zu ihren Lieblingsorten im Stadtteil zu sehen und zu hören sein. Dazu haben der bildende Künstler Edin Bajric und die Autorin sowie Sprecherin Nassima Galalou Menschen aus Alt-Bemerode, Kronsberg, ecovillage und Kronsberg-Süd zu ihrem Kiez in Bemerode fotografiert und interviewt. Die verdichteten Portraits und Erzählungen spiegeln die Perspektive der Stadtteilbewohner*innen auf die wohl neusten Quartiere und einen der vielseitigsten Stadtteile Hannovers wider.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Sozialen und Kulturellen Stadtteilzentrum KroKuS am Kronsberg konzipiert und umgesetzt.
Gedenken an Verbrechen in der NS-Zeit auf dem Lindener Marktplatz
Am 4. September ist der Gedenktag für Menschen mit Behinderung, die in der Zeit des Nationalsozialismus Opfer von Verbrechen wurden.
Das Begegnungszentrum „Normal in Linden“ der Lebenshilfe Hannover, das ZeitZentrumZivilcourage und das inklusive Seminar „Geschichte erleben“ der Leibniz Universität Hannover haben zusammen anlässlich des Gedenktages eine Veranstaltung auf dem Lindener Marktplatz organisiert. In der Zeit von 16 Uhr bis 19 Uhr findet vor Ort eine Auseinandersetzung mit den Verbrechen statt. Dabei liegt die Aufmerksamkeit besonders auf lokalhistorisch aufgearbeiteten Biografien, die im Bezug zu der Region Hannover stehen. Neben der Thematisierung von Erinnern und Nicht-Vergessen in der Gegenwart kommen Menschen mit Behinderung zu Wort. Zudem ist es möglich, auch die eigenen Gefühle und Gedanken kreativ festzuhalten.
Wen die Themen emotional sehr belasten, sollte nicht oder nicht alleine kommen. Neben dem inklusiven Team gibt es vor Ort eine Gesprächsecke, die durchgehend mit einer Seelsorgerin besetzt ist.