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Montag, November 2, 2026

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Hannover Nachrichten vom 22.Juni 2023

Tango auf dem Andreas-Hermes-Platz © Tango an der Leine
Tango auf dem Andreas-Hermes-Platz © Tango an der Leine

HANNOVER.

Kultur-Highlights auf dem Andreas-Hermes-Platz

Das leitende Motto „Der Platz ist das Programm“, spielt auch bei dem kommenden Kulturhighlight auf dem Andreas-Hermes-Platz eine große Rolle. Der Platz ist hier nicht nur Programm – sondern das Hauptmotiv des Theaterstückes:

DRAUSSEN! vor unserer Tür – Ein Outdoor-Theaterprojekt auf dem Andreas-Hermes-Platz

Tango auf dem Andreas-Hermes-Platz © LHH
Tango auf dem Andreas-Hermes-Platz © LHH

Seit März probt ein generationsübergreifendes Ensemble aus Amateur*innen mit Profis in der theaterwerkstadt hannover für dieses Stück. Gemeinsam entwickeln sie Geschichten und Bilder rund um den Andreas-Hermes-Platz. Dabei geben sie überraschende Einblicke auf den Platz hinter dem Bahnhof, auf seine Historie und seine Zukunft. Diese Geschichten mit skurrilen und überraschenden Einblicken sind in dieser theatralen Intervention zu erleben. Sie fügen dem Platz ein neues Kapitel in seiner Geschichte hinzu.

Premiere ist am Sonnabend, den 24. Juni um 16 Uhr, weitere Termine sind Sonntag, 25. Juni um 16 Uhr sowie Mittwoch, 28. Juni, Freitag 30. Juni, Sonnabend, 1.Juli und Sonntag 2.Juli, jeweils um 19 Uhr.

Karten sind an der Infothek des Pavillon, an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.pavillonhannover.de erhältlich. Es wird um wetterangepasste Kleidung gebeten. Ferner ist die Hinterlegung eines Pfands für die Kopfhörer eines integrierten Audio-Walks erforderlich. Hierzu eignen sich auch Personalausweise.
 

Der Platz ist aber auch in Bewegung und zwar am

Milonga-Montag 

Jeden Montag um 19 Uhr wird der Andreas-Hermes-Platz von Tänzer*innen erobert, die zum Teil aus ganz Norddeutschland anreisen, um im Freien Tango tanzen zu können.
Der Platz füllt sich ab 18 Uhr langsam mit Publikum und Tango-Begeisterten, so dass sich bis zum späteren Abend bis zu 70 Personen auf der Tanzfläche bewegen Die Milonga lädt auch viele Besucher*innen ein, auf dem Platz zu verweilen und dem Tango-Event zuzusehen.

Bis zum Saisonende etwa Mitte bis Ende September, wird bei gutem Wetter weiterhin jeden Montag getanzt.

Tango auf dem Andreas-Hermes-Platz © Tango an der Leine
Tango auf dem Andreas-Hermes-Platz © Tango an der Leine

Der Platz soll einen improvisierten Charakter beibehalten, auch wenn sich das Programm bis September langsam noch weiter füllen wird füllt, zum Beispiel mit zusätzlichen Boule- und Petanque-Bahnen, die von hannoverschen Vereinen betrieben werden.


Rut-und-Klaus-Bahlsen-Brücke in der Eilenriede zwei Tage gesperrt 

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün führt in der Zeit vom 29. Juni ab 7 Uhr bis zum 30. Juni, 13 Uhr, Wegeinstandsetzungsarbeiten an der Zufahrt zur Rut-und-Klaus-Bahlsen-Brücke („Schneckenbrücke“) in der Eilenriede durch. Dafür ist es erforderlich, im genannten Zeitraum die Brücke und Zufahrtsrampe zu sperren.

Eine Umleitung, die über die nördlich gelegene Brücke an der Waldstation Eilenriede führt, ist ausgeschildert.


Beteiligungsveranstaltung für die Aufwertung des Spielplatzes Sibeliusweg in Groß-Buchholz

Beteiligungsveranstaltung für die Aufwertung des Spielplatzes Sibeliusweg in Groß-Buchholz

Der Spielplatz Sibeliusweg in Groß-Buchholz soll aufgewertet werden. Die vorhandenen Spielgeräte sind teilweise veraltet und entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen der kleinen Nutzer*innen. Damit Kinder und Familien ihre Wünsche für die Neugestaltung frühzeitig in die Planungen mit einbringen können, lädt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover alle interessierten Anwohner*innen, Kinder und Familien zur Kinderbeteiligung ein.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 4. Juli um 16 Uhr auf dem Spielplatzgelände in Groß-Buchholz statt.

Die Arbeiten zur Umgestaltung und Aufwertung des Spielplatzes Sibeliusweg erfolgen im Rahmen des städtischen Sonderprogramms „Ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen“.
Spielplatz Sibeliusweg © LHH

Der Spielplatz Sibeliusweg in Groß-Buchholz soll aufgewertet werden. Die vorhandenen Spielgeräte sind teilweise veraltet und entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen der kleinen Nutzer*innen. Damit Kinder und Familien ihre Wünsche für die Neugestaltung frühzeitig in die Planungen mit einbringen können, lädt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover alle interessierten Anwohner*innen, Kinder und Familien zur Kinderbeteiligung ein.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 4. Juli um 16 Uhr auf dem Spielplatzgelände in Groß-Buchholz statt.

Die Arbeiten zur Umgestaltung und Aufwertung des Spielplatzes Sibeliusweg erfolgen im Rahmen des städtischen Sonderprogramms „Ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Spielplätzen“.


Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt öffentlich

Der Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (28. Juni) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2 in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Schul- und Bildungsausschuss tagt öffentlich

Der Schul- und Bildungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (28. Juni) um 16.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Musikschule Hannover bietet Oud-Schnuppertermin an

Zum Kennenlernen der Oud, eine arabische Laute, bietet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover einen Schnuppertermin mit Ahed Nofal, Musiklehrer am Mittwoch, 28. Juni, in Raum 4, Haupthaus der Musikschule, Maschstraße 22. Ein Besuch ist mit oder ohne musikalische Vorkenntnisse innerhalb dieses Zeitraums zwischen 18.30 und 20.30 Uhr jederzeit möglich.

Das Schnuppern ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Es besteht aber die Möglichkeit, sich nach dem Schnuppertermin für den regulären Oud-Unterricht oder für einen Oud-Kurs (6 Termine) anzumelden.

Die einzigartigen Klänge der Oud bringt die Musik des Nahen Ostens näher. Sie ist ein weit verbreitetes und uraltes Instrument, das als Soloinstrument oder zur Gesangsbegleitung gespielt wird.


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Zeit der Unwetterschäden – Wer haftet?

Wer haftet bei Unwetterschäden? © Shutterstock
Wer haftet bei Unwetterschäden? © Shutterstock

Welche Versicherung zahlt was bei Unwetterschäden

BONN.

Grauer Himmel, Regen, Blitz und Donner: Es gewittert und in Sekundenschnelle wird es draußen ungemütlich. Auch schwere Unwetterlagen mit Starkregen, Großhagel und Böen bis Orkanstärke sowie einzelne Tornados sind manchmal nicht auszuschließen. Die Schäden sind dann oft groß. Gut beraten ist, wer weiß, welche Versicherung zahlt. Im Folgenden haben wir grob aufgeschlüsselt, welche Versicherung welche Kosten übernimmt.

Ausgerechnet in den warmen Sommermonaten machen uns Gewitter und schwere Unwetter besonders oft zu schaffen. Am häufigsten gewittert es dabei von Mai bis August mit einem Schwerpunkt im Juli.  Insgesamt werden in dieser Zeitspanne in Deutschland etwa zwei bis drei Millionen Blitze registriert. Nicht immer laufen Unwetter glimpflich ab: Überflutungen, Blitzeinschläge und der starke Wind richten stellenweise massive Schäden an. 

Schäden am Gebäude

Für Unwetterschäden gibt es keine Universalversicherung. Für zerborstene Glasscheiben oder abgedeckte Dächer zahlt die Wohngebäudeversicherung. Bei Eigenverschulden, wie eindringendem Wasser durch offene Türen oder Fenster, zahlt die Versicherung normalerweise nicht.

Falls ein Blitz ins Hausdach einschlägt 

Ist der Blitz ins Haus eingeschlagen und hat einen Brand verursacht, haftet die Hausratversicherung. Daher sollten alle Mieter unbedingt eine Hausratversicherung und alle Eigentümer zusätzlich eine Wohngebäudeversicherung abschließen.  

Ab dieser Windstärke zahlen Versicherungen

Schäden durch umstürzende Bäume und fliegende Gegenstände sind die Folge von Stürmen. Das kann für die Geschädigten richtig teuer werden. Die Versicherungen zahlen für Sturmschäden in der Regel ab Windstärke 8, was einer Windgeschwindigkeit von mehr als 62 Stundenkilometern entspricht. Für den Nachweis kann man zum Beispiel das Archiv der aktuellen Windspitzen von WetterOnline nutzen. 

Fegt der Sturm aber einen Blumentopf vom Balkon, verletzt Passanten oder beschädigt Gegenstände, greift die Haftpflichtversicherung. Egal in welchem Fall, der Schaden sollte so schnell wie möglich der Versicherung gemeldet werden, denn später auftretende Folgeschäden übernimmt keine Versicherung. 

Schäden an der Wohnungseinrichtung

Wenn Möbel oder Haushaltsgeräte durch Blitzschlag oder infolge einer zerborstenen Scheibe beschädigt wurden, dann zahlt die Hausratversicherung.  

Wenn ein Baum aufs Haus stürzt 

Wenn ein gesunder Baum auf das eigene Haus stürzt, zahlt in der Regel die eigene Wohngebäudeversicherung den Schaden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um den eigenen Baum oder den eines Nachbarn handelt. Anders sieht es aus, wenn der Baum bereits einen Vorschaden hatte. 

Schäden durch Starkregen

Starkregenereignisse haben in Deutschland eines der größten Schadenspotenziale. Von Starkregen spricht man, wenn in einer Stunde 15 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter fällt. Laufen Keller- und Wohnräume voll und werden Einrichtungsgegenstände beschädigt, können die Sanierungskosten sehr hoch ausfallen. Hier zahlt die Elementarversicherung, wenn es infolge des Starkregens zu Überschwemmungen oder Erdrutschen kommt. 

Die Elementarversicherung muss als Zusatzbaustein „Extremwetterschutz“ zur Wohngebäude- oder Hausratversicherung abgeschlossen werden. 

Schäden am Auto

Die Teilkaskoversicherung erstattet in der Regel die Kosten für verbeultes Blech oder kaputte Scheiben am Auto und Schäden durch Überschwemmungen an stehenden Autos. 

Die Fahrzeughalter sind jedoch verpflichtet, das Auto rechtzeitig aus einem Überschwemmungsgebiet zu fahren – falls überhaupt möglich. Wer auf einer bereits vorher erkennbar überfluteten Straße fährt, hat in der Regel keinen Anspruch auf Zahlungen.

Für Detailfragen wendet man sich am besten direkt an eine Versicherung.

Iron Maiden rocken Hannover

Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm

11000 Metal-Fans feiern Iron Maiden in der ausverkauften ZAG Arena

HANNOVER.

Am Mittwochabend (21.Juni 2023) fand in der ZAG Arena Hannover das Konzert der legendären Heavy-Metal-Band Iron Maiden im Rahmen ihrer „The Future Past Tour 2023“ statt. Hochsommerliche Temperaturen mit schwül-heißen 28 Grad vor der Halle, folgte eine weitere Steigerung in der ausverkauften Arena; als Support-Act heizte The Raven Age bereits vorab die Stimmung an.

Iron Maiden rochen Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm

Iron Maiden lieferten eine spektakuläre Show ab, bei der sie sowohl Songs ihres aktuellen Studioalbums „Senjutsu“ als auch Klassiker aus vergangenen Zeiten präsentierten.

Die Vorfreude auf das Konzert war bereits im Vorfeld riesig. Nachdem die Headline-Show der Band beim Wacken Open Air im August 2023 innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war, entschied sich Iron Maiden, ihre „The Future Past Tour“ im Jahr 2023 in fünf deutschen Städten zu präsentieren. Hannover war nach Leipzig eine dieser Stationen und die überwiegend männlichen Fans in ihren Maiden-Shirts konnten es kaum erwarten, die Band live zu erleben.

Iron Maiden rochen Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm

Das Konzert begann mit einem fulminanten Auftakt, als Iron Maiden die Bühne betraten und mit den ersten Songs ihres aktuellen Albums „Senjutsu“ die Show eröffneten. Das Bühnenbild des Japanese Palace schaffte eine beeindruckende Atmosphäre und zog das Publikum sofort in seinen Bann. Bassist Steve Harris hat im Vorfeld der Tour erklärt, dass es wenig Sinn gemacht hätte, diese Inszenierung für eine Senjutsu-Albumtour zu wiederholen. Stattdessen entschied sich die Band, das Kultalbum „Somewhere In Time“ von 1986 in den Fokus zu rücken. Dieses Album war bisher nicht Bestandteil der retrospektiven Geschichtstouren, die Iron Maiden in den letzten Jahren gespielt hatten. Viele Fans hatten sich Songs davon gewünscht und wurden nun endlich erhört.

Iron Maiden rochen Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm

Die Kombination aus neuen Stücken von „Senjutsu“ und Klassikern wie „Caught Somewhere in Time“ und „The Prisoner“ sorgte für eine abwechslungsreiche Setlist, die das Publikum begeisterte. Besonders erfreulich war es für die Fans, endlich die epischen Tracks von „Senjutsu“ live zu hören, auf die sie lange gewartet hatten.

Iron Maiden rochen Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm

Das Publikum in der ZAG Arena war von Anfang an in bester Feierlaune und ließ es sich nicht nehmen, bei jedem Song lautstark mitzusingen und zu headbangen. Die energiegeladene Performance der Band begeisterte die Fans und schaffte eine mitreißende Atmosphäre. Sänger Bruce Dickinson zeigte einmal mehr seine beeindruckende Stimmgewalt und lieferte eine unglaubliche Bühnenshow ab. Die Gitarrenriffs von Dave Murray, Adrian Smith und Janick Gers sorgten für den typischen Iron-Maiden-Sound, während Steve Harris am Bass und Nicko McBrain am Schlagzeug das Fundament für den kraftvollen Sound der Band legten.

Iron Maiden rochen Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm

Die ZAG Arena wurde regelrecht durchgerockt, doch dem ein oder anderen Fan dürfte die Hitze und das Feiern zuviel geworden sein.

Das Konzert in Hannover war Teil der „The Future Past Tour“ von Iron Maiden, die nach Leipzig, und Hannover nun Dortmund, Frankfurt und München weiterziehen wird.

Die Band zeigte sich begeistert von der deutschen Fanbasis und bedankte sich für die Unterstützung, die sie in den vergangenen Jahren erfahren hatte. Iron Maiden haben eine besondere Verbindung zu Deutschland, da ihre letzten vier Studioalben hier die Nummer 1 der Charts erreichten und sie bereits auf der „Legacy Tour“ vor einer Viertelmillion Fans spielten.

Iron Maiden rochen Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm

Iron Maiden bewiesen mit ihrem Konzert in der ZAG Arena Hannover erneut, dass sie zu den größten und besten Live-Bands der Welt gehören.

Mit ihrer energiegeladenen Performance, der abwechslungsreichen Setlist und dem beeindruckenden Bühnenspektakel begeisterten sie die Fans und hinterließen einen unvergesslichen Eindruck.

Iron Maiden rochen Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm
Iron Maiden rocken Hannover mit ihrer The Future Past Tour 2023 © Ulrich Stamm

Das Konzert war ein wahrer und schweißtreibender Triumph für Iron Maiden und ihre „The Future Past Tour 2023“.

Die Metal-Fans können es kaum erwarten, die Band in den kommenden Shows weiter zu feiern und zu erleben, wie sie die Bühnen in Dortmund, Frankfurt, München und beim Wacken Open Air 2023 rocken werden.

Die Wilden Zeiten reisten von Hannover nach Karlsruhe

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Burghard ED Rump stellt seine Bilder jetzt auch in Karlsruhe aus. Dazu gibt es sein dickes Fotobuch in einer überarbeiteten Neuauflage.

HANNOVER / KARLSRUHE. Ein Hannoveraner in Baden. Die „Wilden Zeiten“ reisten nach Karlsruhe. Das Badische Landesmuseum hat den hannoverschen Fotografen Burkhardt ED Rump zu einer Ausstellungsbeteiligung in die ehemalige Residenzstadt der Großherzöge von Baden eingeladen. Rump: „Nun wurden 12 riesengroße Plakate mit Fotografien von mir (80er Jahre) in der Stadt Karlsruhe mit verklebt und „Hannover hängt im Museum“. Dort werden von mir 60 Fotografien auf Folie, in Leuchtrahmen, als LCD-Präsentation gezeigt.“Titel der Bilderschau, mit der auch Hannover ins Museum gekommen ist: „Die 80er sind wieder da!“

Burkhardt ED Rump zeigt dabei Fotografien vor allem aus den 80iger Jahren mit Aufnahmen von Punks und Rock‘n‘Rollern, von Events in Discotheken und Clubs, von Nachtschwärmern und Tagträumern, von Travestie, den New Romantics bis hin bis zu Mode- und Theaterfotografien. So lassen etwa Casa-Bodo, Crazy Baby Doc, Kerry und Rotzkotz grüßen.


Über 5.6000 Besucher lockte seine Ausstellung im Herbst 2021 in die Hannoversche Fotogalerie GAF in der Südstadt. Ob die Präsentation im Badischen Landesmuseum ebenso viele Gäste anzieht? Die Bilderschau läuft dort jedenfalls vom 17. Juni 2023 bis zum 26. Februar 2024

Parallel dazu hat Fotograf Rump sein Buch >>Wilde Zeiten<< Essentials – Fotografien 1977 – 1992 noch einmal überarbeitet und präsentiert es in einer Neuauflage. Über 640 Abbildungen und 20 Textseiten auf 516 Seiten im Format von 30 x 32 cm enthält das mit einem Hardcover versehene Buch. Es ist beim Fotografen selbst zu erwerben. Anfragen an burkhardt.rump@googlemail.com.

Neue Fotoausstellung: Die frischgebackenen „Bachelors“ zeigen ihre Werke

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Eröffnung der neuen Fotoausstellung in der GAF

HANNOVER. Hat schon Tradition: regelmäßig zeigen die frischgebackenen Absolventen des Studiengangs Visual Journalism and Documentary Photography in der Galerie für Fotografie – GAF – in der Südstädter Seilerstraße (Eisfabrik) ihre Abschlussarbeiten. Heute (21. Juni) wurde die Fotoausstellung mit den diesjährigen Bachelorarbeiten eröffnet.

Anna Brauns, Frederik Ferschke, Elias Holzknecht, Max Kesberger, Tina Kernchen, Jana Mai, Viola Maiwald, Christian Platz, Constantin Rimpel, Amelie Sachs, Anastasia Shvachko, Valentin Seuss sowie Ricardo Wiesinger stellen aus. Die Studenten bedankten sich auch bei ihren Professoren und Betreuern für die Begleitung durch das Studium und baten um viel Applaus.

Die Themen der Bilderschau sind weit gespannt. In der Einladung zur Vernissage wird das Spektrum der Arbeiten wie folgt geschildert: „Anna Brauns schaut für »Fish 2.0« in das Labor eines deutschen Start-ups und beschäftigt sich mit der Frage, wie zukünftig der Bedarf an tierischem Protein gedeckt werden kann. Ricardo Wiesinger hingegen reiste für »Im April tausend Regen« in die spanische Sierra Nevada, eine Region mit extrem geringen Niederschlägen und akutem Wassernotstand und traf Menschen, die in Sorge um ihre Heimat sind.
Auf La Palma sind die Folgen des 85-Tage langen Vulkanausbruchs von 2021 noch heute sichtbar. Wie diese das Leben auf der Insel beeinflussen, hat Constantin Rimpel in seinem Projekt »La Isla Resiliente« dokumentiert. Viola Maiwald beleuchtet in »Zwischen den Schichten« die Erdgasförderung in Niedersachsen. In dem filmischen Portrait »Conservation Hero« von Max Kesberger erhält ein Wildtierökologe die Artenvielfalt im Alpenvorraum. Während der Dokumentarfilm »Y Do I‘« von Valentin Seuss über die DIY-Kultur in der Skateboard- und BMX-Szene erzählt, begibt sich Tina Kernchen in ihrem Film »Moner Manush« auf eine filmische Suche nach Toleranz, Glauben und Weisheit.
In »Der Dieb der Weiblichkeit« weist Amelie Sachs anhand eines unbeachtetes Syndroms auf den männlich geprägten Blick in der Gynäkologie hin. Mit Fragen von Gender und Geschlecht beschäftigt sich auch die Arbeit »Weil ich schon immer James war«, mit der die Fotografin Jana Mai den jungen trans Mann James auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Ich begleitet. Familie ist das Thema von Anastasia Shvachko. In ihrem Fotobuch »Do svidaniya, mama« erzählt sie, wie durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Beziehung zu ihrer Familie auf die Probe gestellt wird.
In einer Zeit, in der die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht, hat sich Frederik Ferschke mit der Idee von sozialer Gerechtigkeit und Verteilung des Erbes befasst: »Erben verpflichtet«. In seinem Projekt »Ist das Lego oder ist das echt?« beschäftigt sich Christian Platz hingegen mit einer Welt, in der Realität und Fantasie auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen. Fragen von Fiktionalität und Wahrheit bestimmen auch die Arbeit von Elias Holzknecht. Seine »Encyclopedia of Potential Truth« ist eine fotografische Erkundung der Geschichte(n) und ihrer narrativen Konstruktion. Ein Versuch, in und mit Bildern zu denken.“

Die Fotoausstellung ist vom 22. Juni – 02. Juli 2023, täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Adresse: Seilerstraße 15d, 30171 Hannover.

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Eröffnung der neuen Fotoausstellung in der GAF
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Eröffnung der neuen Fotoausstellung in der GAF

Hannover Nachrichten vom 21.Juni 2023

Erweiterungsanbau der Tellkampfschule © Frank Aussieker
Erweiterungsanbau der Tellkampfschule © Frank Aussieker

HANNOVER.

Erweiterungsbau der Tellkampfschule wird am Tag der Architektur vorgestellt

Am kommenden Sonntag findet der Tag der Architektur statt. Es handelt sich um eine Veranstaltung der Architektenkammer Niedersachsen (AKNDS).Näheres ist unter Tag der Architektur (aknds.de) zu finden.

Die Landeshauptstadt Hannover ist mit dem Erweiterungsbau der Tellkampfschule vertreten. Aus diesem Anlass wird das Objekt hier näher vorgestellt.

Die denkmalgeschützten Bestandsgebäude der Tellkampfschule am Altenbekener Damm nahe dem Maschsee sind geprägt von frei im Gelände stehenden Einzelbaukörpern mit altem Baumbestand, verbunden durch untergeordnete Gänge.

Der Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt hat in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro SEP Architekten aus Hannover in rund zwei Jahren für das Gymnasium Tellkampfschule ein Erweiterungsgebäude errichtet. Zuvor wurde der bestehende Verwaltungstrakt umfangreich grundsaniert. Beim Tag der Architektur präsentierten sie gemeinsam den neuen Schul-Erweiterungsbau und erläuterten den interessierten Bürger*innen bei geführten Rundgängen die baulich umgesetzten Konzeptideen des multifunktionalen Lernortes.

Der kompakte viergeschossige Baukörper, der im südlichen Grundstücksbereich der Schule entstanden ist, beherbergt Biologieräume, acht allgemeine Unterrichtsräume, zugehörige Differenzierungsräume, die Schüler*innenbibliothek und eine hauswirtschaftliche Küche für Kinder mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung. Im Untergeschoss sind Archiv- und Lagerflächen, die Sanitäranlagen sowie die Gebäudetechnik untergebracht. Die Kosten für den viergeschossigen kubusförmigen Erweiterungsbau beliefen sich auf rund 11,5 Millionen Euro.

Die Erweiterung der Schule wurde aufgrund der Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) sowie der sich fortlaufend ändernden und wachsenden Anforderungen an die räumliche Gestaltung der Schulen erforderlich. Der Schulbetrieb in dem neuen Gebäudeteil startete zum aktuellen Schulhalbjahresbeginn am 1. Februar. Als Solitär zwischen Aula-Gebäude und ‚Schulwäldchen‘ am Geländeübergang zu den Sport- und Spielflächen fügt sich der Kubus harmonisch in das Ensemble der Tellkampfschule ein.

Neubau mit offener Lernlandschaft

Herz des Neubaus ist die offene Lernlandschaft, welche sich über eine großzügige Treppe bis in die Obergeschosse erstreckt. Sie dient als Aufenthaltsort für Schüler*innen und für das Arbeiten in Kleingruppen. Die Unterrichtsräume sind jeweils um eine Lernzone angeordnet, die als Erweiterung der Haupterschließung im Zentrum jeder Etage liegt. Sonderfenster im räumlichen Bezug zu den Treppen bieten in diesen Bereichen großzügige Blicke nach außen in die „Tellkampf-Landschaft“, die dadurch mit der Lern-Landschaft im Innenraum verschmilzt. 

Der Neubau wurde unter Berücksichtigung der verschiedenen Belange der Barrierefreiheit und Inklusion (Erschließung, Toilettenanlagen, Raumakustik, Beleuchtungsstärke) errichtet. Die Fassade erhielt in Anlehnung an den Bestand ein helles Sichtmauerwerk und eine klare Ordnungsstruktur mit großen quadratischen Fenstern. Das Gebäude trägt ökologischen Belangen Rechnung durch das extensiv begrünte Flachdach, eine Solarstromanlage und fassadenintegrierte Nisthilfen für Fledermäuse und Mauersegler.

Multifunktionalität und natürliche Materialität prägen den nachhaltigen Neubau.

Neuordnung der Freiflächen

Im Zuge der Errichtung des Neubaus hat die Stadt auch die angrenzenden Freiflächen neu geordnet und gestaltet. Im Bereich des Haupteingangs zum Neubau und als Bindeglied zu den angrenzenden Gebäudetrakten ist eine platzähnliche Fläche mit Sitzgelegenheiten um die vorhandenen Bäume entstanden. Südöstlich des Neubaus wurden ein neuer Schulgarten und eine Freiluftklasse angelegt. Im südlichen Grundstücksbereich entstanden zudem neue Außensportanlagen – mit Beachvolleyballfeld, Weitsprunganlage und 100-Meter-Laufbahn. Diese Anlagen werden auch vom benachbarten Gymnasium Bismarckschule genutzt.

Die Tellkampfschule ist ein dreizügiges Gymnasium und wird als offene Ganztagsschule geführt. Im laufenden Schuljahr besuchen 897 Schüler*innen, davon 23 mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die Schule.

Daten/Fakten kompakt:

Bauherrin: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement

Projektsteuerung: Fachbereich Gebäudemanagement

Planung und Bauleitung: SEP Architekten, Hannover (Martin Bockelmann, Ingo Henkel, Doris Helmis, Lisa Führing)

Baubeginn: November 2020

Fertigstellung: Dezember 2022

Flächen: rund 2.400 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, rund 2.000 Quadratmeter Nettoraumfläche

Kosten: rund 11,5 Millionen Euro für den Erweiterungsbau


Stadtarchiv bietet zum Internationalen Hansetag einen Einblick in die Hansegeschichte der polnischen Gastgeberstadt

Aus Anlass des 43. Internationalen Hansetags in Torun/Thorn unter dem Titel „Im Orbit der Städte“ (22. bis 25. Juni) bietet das Stadtarchiv Hannover einen kleinen Einblick in die Hansegeschichte der polnischen Gastgeberstadt: Vom 22. bis 25. Juni zeigt das Archiv das mehr als 450 Jahre alte Protokoll des Hansetags von 1562 in Lübeck, aus dem die Teilnahme der Thorner Gesandten und sogar deren Position in der Sitzordnung der Städtegesandten ablesbar ist. Im Anschluss ist das Dokument noch bis Ende Juli als Kopie einsehbar. Ergänzt wird es um Informationen zur Thorner Stadtgeschichte und zur Lage der Hanse im 16. Jahrhundert. Bürgermeisterin Monica Plate vertritt die Landeshauptstadt Hannover auf dem Hansetag.

Thorn gehörte wie Hannover zu den kleineren Hansestädten, die sich gewöhnlich von ihrem Vorort, der Hauptstadt des Quartiers vertreten ließen und sich den Ausführungen der Vorort-Gesandten anschlossen. Thorner Vorort war Danzig, die Thorner Gesandten vertraten unter anderem Könisgberg. Zentrales Thema des Hansetags 1562 war der Bremer Religionsstreit, der zum zeitweiligen Ausschluss Bremens aus der Hanse führte.

Die Präsentation ist während der Öffnungszeiten (Dienstag bis Donnerstag von 9 bis 13 Uhr) im Stadtarchiv Hannover, Am Bokemahle 14-16 einsehbar.


Neue Konzertreihe „Bitte stören!?“ in der Stadtbibliothek Hannover

„VOICES FOR FUTURE“ – ENSEMBLE SOZUSINGEN im Gespräch mit Vertreter*innen von enercity und Students for Future

Zu einer Konzertcollage mit klassischer Vokalmusik, Demo-Gesängen und Stimmen junger Klimaaktivist*innen lädt das ENSEMBLE SOZUSINGEN für Mittwoch, 28. Juni, 19.30 Uhr, in die Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, ein. Bei diesem Konzert zum Auftakt der neuen Reihe „Bitte stören!?“ wird das Konzert, inspiriert von stimmgewaltigen Einsätzen für Naturschutz, Generationengerechtigkeit und Zukunftsszenarien zu einer Collage: Vokalmusik mischt sich mit Umweltschutz-Demochören, Choräle mit Reden von Greta Thunberg, klassische Musik mit Poetry Slam aus Hannover und der Region. Der Eintritt kostet fünf Euro. Karten gibt es nur an der Abendkasse.

Das Vokalprogramm der Künstler*innen Marianne Knoblauch, Eva-Maria Kösters, Maria Ravvina, Philip Schwartz, und Jorge Kröger des ENSEMBLE SOZUSINGEN lädt zum Hinhören und Mitfühlen zwischen Verirrung, Trauer und Aufbruch ein. Sie thematisieren Wachstum, Effizienz und das eigene Wohl ebenso wie die sich verändernde Natur und Umwelt, die aussterbenden Singvögel und die folgende Stille.

„Bitte stören!?“

Die Konzertreihe der Stadtbibliothek Hannover lädt dazu ein, einen neuen Blick auf klassische Musik zu werfen. Jedes Konzert steht unter einem Thema mitten aus der Gesellschaft. Ein Ensemble sowie ein Verein, eine Initiative oder engagierte Menschen aus Hannover werden eingeladen, den Abend zu gestalten. Das Publikum darf sich ganz im Sinne des Titels einmischen und die Bibliothek zu einem diskursiven Raum werden lassen. In Kooperation mit den Freunden der Stadtbibliothek Hannover e.V.


Ausstellung KUBUS KOOPERATIV – NEUES AUS HANNOVERSCHEN ATELIERS 2023 ZEICHNUNG allover wird bis zum 2. Juli verlängert 

Die Ausstellung KUBUS KOOPERATIV NEUES AUS HANNOVERSCHEN ATELIERS 2023 ZEICHNUNG allover in der Städtischen Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 2, geht in die Verlängerung und ist über den 18. Juni hinaus noch bis zum 2. Juli zu sehen.

Auch die sonnTALKs, sonntags von 14 bis 15 Uhr, werden weiter angeboten: Sprechen, Nachdenken, Reflektieren, Fragen, Sagen, Bemerken, Zweifeln, Freuen und Schweigen über Kunst mit den Künstler*innen der Ausstellung.

In der Ausstellungsreihe NEUES AUS HANNOVERSCHEN ATELIERS präsentiert Dagmar Brand seit mehr als 20 Jahren jeweils aktuelle Arbeiten hannoverscher Künstler*innen. In diesem Jahr findet die Ausstellung nun bereits zum dritten Mal in Kooperation mit der Städtischen Galerie KUBUS statt.

Alle Künstler*innen aus Hannover und der Region Hannover konnten sich bewerben mit bis zu drei Arbeiten, die nicht älter als ein Jahr sind. Die Jury bestehend aus Julienne Franke (Städtische Galerie Lehrte), Nora Brünger (Freie Kuratorin), Birte Heier (Kunstverein Langenhagen) sowie Anne Prenzler (Städtische Galerie KUBUS) und Dagmar Brand (Weiße Halle Eisfabrik) hat aus mehr als 130 Bewerbungen 20 Positionen ausgewählt:

CONSTANZE BÖHM, GRUPPE STUMPF, HELMUT HENNIG, KATHRIN JOBCZYK, ANTJE KOOS, ANTON KRÜGER, JÁNOS NÁDASDY, ULLA NENTWIG, NOMDEPLUM, SABINE MÜLLER, CARLOTTA OPPERMANN, NICO PACHALI, SOPHIE PAPE, INGE MARION PETERSEN, CONSTANZE PRELLE, CHRISTIAN RIEBE, NIKOLA SARIC, LEA SCHÜRMANN, TUGBA SIMSEK, JOCHEN WEISE.

Dieses Mal steht das Thema Zeichnungen im Zentrum: Werke, die zeichnerisch angelegt sind oder die vom Medium der Zeichnung/der Linie ausgehend argumentieren und andere Ausdruckformen nutzen, auch Bodenarbeiten oder andere Medien sind zu sehen. Interaktive Zeichenboxen, dreidimensionale Raumzeichnungen, narrative Ansätze, konzeptionelle Arbeiten, ebenso wie dezidierte Zeichnungen.


Baumschnittarbeiten in der Loebensteinstraße

Die Stadt führt vom 26. bis 30. Juni Baumschnittarbeiten an der Loebensteinstraße (Stadtteil Zoo) durch. Aus Gründen der Verkehrssicherung wird Totholz entfernt, ferner werden zwei abgestorbene Bäume aus den angrenzenden Gehölzstreifen entnommen. Die Arbeiten werden täglich zwischen 7 und 18 Uhr durchgeführt. Sie starten am Majolika-Brunnen (nach seinem Stifter auch Rese-Brunnen genannt) und wandern nach und nach in Richtung Zoo. Abschnittsweise gilt ein Haltverbot.


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Erneuter Streik im EDEKA-Zentrallager

ver.di-Mitglieder streiken in Hannover für höhere Löhne © Ulrich Stamm
ver.di-Mitglieder streiken in Hannover für höhere Löhne © Ulrich Stamm

Kunden müssen mit Lieferengpässen bei EDEKA rechnen

LAUENAU.

Im Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern des Genossenschaftlichen Großhandels in Niedersachsen erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) jetzt den Druck. Die Arbeitnehmervertreter rufen am Mittwoch, 21. Juni 2023, die Beschäftigten des Edeka-Zentrallagers in Lauenau erneut zu einem 24-stündigen Warnstreik auf. „Edeka konnte im vergangenen Geschäftsjahr den Jahresumsatz auf rund 66 Milliarden Euro steigern und ist zum größten privaten Arbeitgeber Deutschlands aufgestiegen“, sagt Mizgin Ciftci von ver.di. „Die Beschäftigten sehen von diesen Rekordergebnissen aber nichts“, sagt der Gewerkschaftssekretär weiter.

„Es darf nicht sein, dass sich die Verantwortlichen bei Edeka eine goldene Nase verdienen, während die eigenen Beschäftigten nicht mehr wissen, wie sie ihr Auto für den Weg zur Arbeit vollgetankt bekommen“, sagt Ciftci über das Lohnniveau im Unternehmen.

ver.di fordert 13 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 400 Euro bei einer Laufzeit von nur 12 Monaten.

Die Gewerkschaft ruft daher für Mittwoch, den 21. Juni 2023, zu einem 24-stündigen Streik im EDEKA-Zentrallager in Lauenau auf. Ein Streik im Zentrallager hat Auswirkungen auf Hunderte vom Lager belieferte Edeka-, E-Center- und Marktkauf-Filialen in der Region. „Kunden müssen sich aufgrund der Verweigerungshaltung der Arbeitgeber auf Engpässe in den Regalen vorbereiten“, sagt Ciftci.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 21.Juni 2023

Indizes vom 20.06.2023 © finanzen.net
Indizes vom 20.06.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

 Die europäischen Aktienmärkten haben ihre Konsolidierung am Dienstag fortgesetzt. Mit leichten Verlusten reagierten sie zunächst auf mäßige Vorgaben aus Asien und am Nachmittag auf Verluste auch an der Wall Street. Marktteilnehmer sprachen von einer laufenden Gegenbewegung nach den Kursgewinnen seit Anfang Juni.

Zum Handelsende verlor der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) 0,44 Prozent auf 4343,14 Punkte. Wie schon im April und Mai konnte der Eurozonen-Leitindex die Hürde bei 4400 Zählern zuletzt nicht nachhaltig überwinden und fiel wieder zurück.

In Paris fiel der CAC 40 um 0,27 Prozent auf 7294,17 Zähler. Der Londoner FTSE 100 schloss 0,25 Prozent leichter bei 7569,31 Punkten.

„Die gerade in der vergangenen Woche noch einmal heiß gelaufenen Börsen lassen weiter Druck aus dem Kessel“, stellte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robo Markets fest. Die Verluste stellten auch eine Korrektur der zuletzt allzu großen Zuversicht an den Märkten dar.

Nicht allzu gut kamen unterdessen die Zinssenkungen in China an. „Die Anleger hatten sich mehr erhofft, chinesische Aktien gaben nach“, hieß es dazu von der Landesbank Baden-Württemberg. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt will nach den Corona-Maßnahmen, die erhebliche Auswirkungen auf die Konjunktur hatten, nicht recht ins Laufen kommen.

Wenig überraschend lagen denn auch eher konjunkturunabhängige, defensive Branchen an der Spitze der europäischen Aktienmärkte. Im Entschädigungsstreit mit Boehringer Ingelheim rund um das in die Schlagzeilen geratene Medikament Zantac kann der französische Pharmakonzern Sanofi aufatmen: Die Internationale Handelskammer in den USA habe die Klage des deutschen Herstellers zurückgewiesen, teilte Sanofi am Dienstag in Paris mit. JPMorgan macht daher Potenzial für den französischen Wert aus. Sanofi stiegen an der Spitze des EuroStoxx 50 um 3,7 Prozent.

Zu den Verlierern zählten dagegen die Chemiewerte nach Hiobsbotschaften von LANXESS – der Lanxess-Kurs brach ein und zog den Sektor mit nach unten. Der Vorstand des Spezialchemiekonzerns hatte das Gewinnziel für das Gesamtjahr gesenkt. Die bereits zu Jahresbeginn allgemein sehr schwache Nachfrage sowie ein anhaltender Lagerabbau bei Kunden hätten sich im zweiten Jahresviertel fortgesetzt, hieß es von Lanxess. Als am Nachmittag Übernahmegerüchte rund um den deutschen Chemiekonzern Covestro aufkamen, macht der Chemiesektor wieder etwas Boden gut.

Noch größere Kursverluste erlitten die Rohstoff- und Automobilwerte. Branchen also, die stark von der Nachfrage aus China abhängen. Der fehlende Schwung der chinesischen Wirtschaft stelle auch eine Belastung der weltweiten Konjunktur dar, merkte Analyst Ricardo Evangelista vom Broker Activtrades dazu an.

Quelle: finanzen.net

Hannover Nachrichten vom 20.Juni 2023

Sommerhitze über Hannover © Ulrich Stamm
Sommerhitze über Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Neue Bootsanlegestelle am Friederikenplatz verkürzt Transport von Kanus

Eine neue Anlagestelle südlich des Friederikenplatzes erleichtert Kanusportler*innen ab sofort den Ausstieg aus dem Boot und verkürzt den Transport zum Wiedereinstieg nördlich der Leinewelle. Bislang diente lediglich eine kleine Treppenanlage an der Culemannstraße (am östlichen Leineufer) zum Ein- und Ausstieg. Die neue, in rund neun Wochen entstandene Anlegestelle befindet sich am Hannah-Ahrendt-Weg (am westlichen Ufer) und kostete rund 30.000 Euro. Der Transportweg zum Steg an der Mike-Gehrke-Promenade (Leibnizufer) hat sich damit um etwa 150 auf rund 450 Meter verkürzt. Durch die Anbindung an die nahegelegene Unterführung lassen sich Überquerungen an Ampelkreuzungen vermeiden.

Die neue Steganlage besteht aus zwei Treppenanlagen aus Beton, die mit einem Abstand von vier Metern an der Böschung bis zur Wasserkante herunterführen. Damit können Boote verschiedener Größen komfortabel die Böschung herauf- und herabgetragen werden. Entlang der Treppen ist ein Gleitbalken aus Holz installiert, auf dem auch größere Boote liegend hinuntergleiten können. Am Ende der Treppen im Bereich des Wasserspiegels befindet sich der eigentliche Steg. Dieser hat einen Belag aus Kunststoffbohlen und erleichtert den Wassersportler*innen den Bootseinstieg und -ausstieg. Die Gestaltung der neuen Anlegestelle hat die Stadt mit dem Landes-Kanu-Verband Niedersachsen e.V. abgestimmt.

Für die Errichtung des neuen Steges im Uferbereich war die Erteilung einer wasserrechtlichen Genehmigung der Region Hannover notwendig, weil die Anlage in das öffentliche Gewässer (Leine) hineinragt. Da das Baugrundstück dem Land Niedersachsen gehört, wurde hierzu eine Nutzungsvereinbarung geschlossen, in deren Rahmen der der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover für die Errichtung, Pflege, Instandhaltung und die Verkehrssicherung des Grundstücks und der neugebauten Anlage zuständig ist. Die Planung der Anlage und die Bauausführung übernahm der städtische Fachbereich Tiefbau.


Stadtquartier Kronsberg: Sieger-Entwürfe für dritten Abschnitt werden gezeigt

Die Landeshauptstadt Hannover und die Wohnungswirtschaft entwickeln auf dem Kronsberg ein neues und urban-grünes Wohnquartier. In einer Ausstellung auf dem Baufeld A1.3 an der Stockholmer Allee werden vom 26. Juni bis 9. Juli Gestaltungsvorschläge für die ersten Baufelder des dritten Bauabschnitts präsentiert. Es handelt sich um Ideen, die Planungs- und Architekturbüros in einen Wettbewerb den Hochbau betreffend, eingebracht haben. Die Sieger stehen nun fest.  Die Ausstellung wird für die Öffentlichkeit täglich, auch an den Wochenenden, in der Zeit von 12 Uhr bis 19 Uhr zugänglich sein. Am Freitag, 30. Juni, um 11 Uhr, wird sie von Stadtbaurat Thomas Vielhaber und Vertreter*innen der Unternehmen offiziell eröffnet.

Nachbarn aus den umliegenden Quartieren, potenzielle Mieterinnen und Mieter sowie Interessierte an Stadtentwicklung und Architektur sind eingeladen, sich auf der Pop-up-Präsentationsfläche an der Stockholmer Straße zu informieren und auszutauschen.

Der dritte Bauabschnitt Kronsberg Süd, für den jetzt die ersten Ideen für die Hochbau-Planung präsentiert werden, umfasst rund 14 Hektar.  Insgesamt hat das Neubaugebiet Kronsberg Süd eine Größe von rund 53 Hektar. Es ist das größte Neubaugebiet Niedersachsens. Rund 4000 Wohneinheiten werden hier entstehen – mit Wohnraum für rund 8000 Menschen. Im ersten und zweiten Bauabschnitt – hier entstehen rund 2800 Wohneinheiten – herrscht bereits rege Bautätigkeit, teilweise sind Wohnungen bereits bezogen.


Hannover feiert den Internationalen Tag des Yoga auf dem Trammplatz

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) lädt zusammen mit dem Tagore Centre, der indischen Botschaft Berlin und dem Indian Council for Cultural Relations alle Yoga-Interessierten dazu ein, am Sonntag, 25. Juni, von 10 bis 12 Uhr auf dem Trammplatz gemeinsam Yoga zu praktizieren und so den Internationalen Tag des Yoga zu begehen. Das diesjährige Thema lautet „Yoga für Vasudhaiva Kutumbakam“ (Deutsch: „Yoga für das Wohlergehen aller: eine Welt – eine Familie“). Das Motto drückt den Geist des Yoga aus, der alle mitdenkt und verbindet.

Yoga-Matten und Yogatag-T-Shirts stellen die Veranstalter*innen zur Verfügung. Wasser und Tee gibt es für alle kostenlos. Nach den offiziellen Ansprachen beginnt die gemeinsame einstündige Yoga-Praxis, bei der auch der indische Botschafter mitmachen wird. Angeleitet werden die Teilnehmenden von Yogalehrer*innen der Partner-Organisationen: vom hannoverschen Yoga Studio Akash Nair, Art of Living e. V., Heartfulness Institute Germany und der Maharishi Veda Stiftung.

Für die aktive Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig – die Übungen eignen sich für Anfänger*innen und Fortgeschrittene ab zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei. Nach der Yoga-Praxis kann man auf dem Trammplatz vegane indische Köstlichkeiten kaufen und genießen.

Am 11. Dezember 2014 riefen die Vereinten Nationen den 21. Juni zum Internationalen Tag des Yogas aus – als Anerkennung der hohen und weltweiten Bedeutung von Yoga für die Gesundheit. Dieser Tag hat zum Ziel, das Bewusstsein dafür zu schärfen, welche vielen Vorteile es hat, Yoga regelmäßig zu praktizieren. Denn der UN war es vor allem wichtig, dass Menschen gesundheitsfördernde Entscheidungen treffen und gesunde Lebensweisen führen. Und Yoga bietet einen solchen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden. Am 21. Juni 2015 fand so der erste Internationale Tag des Yoga statt.

Yoga schafft oft die Möglichkeit, die innere Balance wiederzufinden – insbesondere in den Krisenzeiten. Die letzten Jahre waren und sind für viele Menschen eine Herausforderung: Sie fühlen sich verunsichert und belastet. Die LHH hat das Jahr 2023 der mentalen Gesundheit gewidmet und hält eine Vielfalt an Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die Beschäftigten vor. Das Jahr der mentalen Gesundheit dient zur Stärkung der Gesundheitsprävention und ist Bestandteil der Neuausrichtung des Personalmanagements, mit dem sich die Stadtverwaltung als attraktive Arbeitgeberin profilieren will.


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Alpengletscher: Starke Eisschmelze steht bevor

Der Rhonegletscher im Schweizer Kanton Wallis ist im Zungenbereich bereits schneefrei. © Shutterstock
Der Rhonegletscher im Schweizer Kanton Wallis ist im Zungenbereich bereits schneefrei. © Shutterstock

Niederschlagsreiches Frühjahr hat kaum geholfen – Eisschmelze schreitet schnell voran

BONN.

In den Schweizer Alpen steht auch in diesem Jahr eine starke Gletscherschmelze bevor. Viele tiefer gelegene Gletscherzungen sind bereits jetzt schon schneefrei. Trotz eines nassen und auf den Bergen teils schneereichen Frühjahrs könnte es nach dem Rekordjahr 2022 wieder massive Eisverluste geben.

Normalerweise liegt im Juni auf den Alpengletschern noch eine geschlossene Schneedecke. Doch dieses Jahr ist besonders bei den Schweizer Gletschern alles anders. Im Zungenbereich des Rhonegletschers im Kanton Wallis auf 2200 Metern Höhe ist die schützende Schneedecke bereits geschmolzen. Dr. David Volken, WetterReporter und Klimaexperte von WetterOnline: „Das sind schlechte Voraussetzungen für die Schweizer Gletscher. Diese haben im vergangenen Jahr bereits ein Rekordvolumen von 3 Kubikkilometern Eis verloren.“ 

Rasante Schnee- und Eisschmelze

In Höhenlagen von etwa 3000 Metern schmelzen derzeit 5 bis 10 Zentimeter Schnee pro Tag. Bei wolkenlosem Himmel und hohen Temperaturen kann die Schmelze lokal sogar noch stärker ausfallen. Aufgetaute Gletscherseen und tosende Schmelzwasserbäche sind die eindrucksvollen Zeichen des schmelzenden Schnees. 

Dabei war die Schneesituation zunächst vielversprechend: Ein nasses und schneereiches Frühjahr ließ hoffen, dass sich die Schneelage im Hochgebirge besser entwickeln würde als im Rekordverlustjahr 2022. Jedoch hat das sonnige und warme Wetter der letzten Wochen die Eis- und Schneeschmelze beschleunigt. Ohne weiteren Schnee könnte laut Dr. Volken auch in diesem Jahr eine starke Eisschmelze in den Schweizer Alpen bevorstehen. 

Warum Sommerschnee entscheidend ist

„Der Schnee ist eine natürliche Schutzschicht. Wo Schnee liegt, schmilzt das Eis nicht. Eine frische, weiße Schneedecke reflektiert die Sonnenstrahlen zu fast 100 Prozent und kann den Gletscher im Sommer über einen Zeitraum von bis zu einer Woche vor dem Abschmelzen schützen“, erklärt Dr. Volken. Die Oberfläche eines Gletschers ohne Neuschnee ist viel dunkler als die eines Gletschers mit Neuschnee. Sie kann daher viel Sonnenstrahlung absorbieren und die Schmelze weiter vorantreiben. 

Schneefälle im Winterhalbjahr sind deshalb keine Garantie für eine gute Ausgangssituation für den Gletscher. Entscheidend für seine Massenbilanz, also ob er an Masse zu- oder abnimmt, ist vor allem die Intensität der Schmelze im Sommer.