HANNOVER. Der Annastift im Stadtteil Mittelfeld war Heimat des Bezirksratsempfanges 2023. Döhren-Wülfels Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und ihre Mitstreiter vom Ortsparlament empfingen hier heute Vormittag (25. Juni) wieder viele Gäste aus den örtlichen Vereinen und Organisationen. Traditionsgemäß standen auch in diesem Jahr die Ehrungen von Bürgern im Mittelpunkt, die sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren.
Zwei Frauen und ein Mann empfingen im Saal des Annastiftes Ehrenurkunde und Abzeichen vom Bezirksrat, die Volksbank Hannover vertreten durch Jörg Schiereck, Filialdirektor in Döhren, spendierte als weiteres Dankeschön noch einen Gutschein für die so Ausgezeichneten. Die Volksbank sponsorte in diesem Jahr daneben auch das Kuchenbuffet.
Lang war die Aufzählung der Verdienste von Armgard Beinhorn, jetzt auch Vorsitzende von SchMit e.V. (Schönes Mittelfeld). Elternarbeit, Kinderbetreuung, Hilfe für die Ukraine, Kommunaler Präventionsrat – Antje Kellner zählt in ihrer Laudation eine ganze Menge auf. Kellner: „Wir denken, unsere Armgard Beinhorn müsste jetzt wirklich mal jemand- also dringend- öffentlich ehren. Und genau das werden wir jetzt hier tun.“
Martin Weber, der nächste Preisträger, hat sich nicht nur als Hobby-Imker und in der Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute hervorgetan, sein Name ist auch aus dem hannoverschen und niedersächsischen Karneval nicht hinwegzudenken. „In Döhren ist er bekannt wie ein bunter Hund“, meinte Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner. „In seinem Karnevalsverein hat er nach eigener Aussage seit 1976 fast alle Positionen bekleidet- auch die des Prinz Karneval. Nur Tanzmariechen war er noch nicht“, sagte sie und weiter: „Er ist Mitbegründer des Landesverbandes für karnevalistischen Tanzsport in Niedersachsen und des Karnevalistischen Tanzsport Verbandes Hannover, des Bundes Deutscher Karneval-Jugend und der Närrischen Europäischen Jugend.“
Die Ehrung für Elke Moje übernahm Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob. Jakob, auch Vorsitzende des DRK in Döhren-Wülfel, zeichnete Elke Moje für ihre lange ehrenamtliche Arbeit bei der Lebensmittelausgabe des Deutschen Roten Kreuzes in Mittelfeld aus.
Zum Start des Empfangs blickte Antje Kellner in einer unterhaltsamen Rede auf die Ereignisse in den letzten zwölf Monaten zurück. Kellner: „Wo die Not am größten ist, sind die Ehrenamtlichen aus Döhren-Wülfel aber nicht weit. Zwei unserer Bezirksratsmitglieder, möchte ich hier stellvertretend für alle nennen. Sie haben sich da weit über das normale Maß hinaus engagiert: Das ist zum einen Bezirksratsfrau Anja Schollmeyer. Für ihre Verdienste bei der Gründung der Gruppe „Hanover Helps“ und ihr nachfolgendes herausragendes Engagement für Ukraineflüchtlinge wurde sie gemeinsam mit sechs weiteren Studierenden vom Deutschen Hochschulverband und vom Deutschen Studierendenwerk sogar als „Studierende des Jahres 2023“ ausgezeichnet. Bezirksratsfrau Gabriele Jakob engagiert sich seit Jahren bei der Essensausgabe des DRK in Hannover Mittelfeld. Dort hat die Zahl der hilfesuchenden Kunden krisenbedingt rapide zugenommen“
Bezirksbürgermeisterin Kellner mahnte den Bau einer weiterführenden Schule im Stadtbezirk ebenso an, wie das längst geplante neue Feuerwehrgerätehaus der Wülfeler Ortswehr und beklagte, dass es in Sachen Sanierung oder Neubau des Freizeitheims Döhren keine Fortschritte gebe. „Wenn der Neubau des Döhrener Freizeitheims schon wieder zur Disposition stehen sollte, wäre das in diesem Stadtbezirk wirklich Niemandem mehr zu vermitteln. Besonders auch deshalb nicht, weil anderswo in der Stadt munter Freizeitheime saniert und gebaut werden“, sagte sie. Kellner sprach auch eine Reihe von Bauprojekten im Stadtbezirk an, beklagte aber den Stillstand in Sachen „Ehemalige Gastwirtschaft Wichmann“ und bei dem Neubau von Wohnungen in Waldheim am Senator-Eggers- Weg. „Dort entstehen in den Abrisskratern der alten Gebäude statt Wohnungen gerade die “Waldheimer Teiche“, an denen bereits Enten brüten.“
Die Unterhaltung kam nicht zu kurz. Neben den Auftritt einer eritreischen Musikband aus Döhren heimste die Showtanzgruppe der Mittelfelder Eugenesen mit ihrem Mumientanz viel Applaus ein. Die Mittelfelder Karnevalisten sind amtierende Niedersachsenmeister im karnevalistischen Tanz. Die Arbeit des Annastiftes und einen Überblick über das nagelneue Vitalquartier gab dann Hausherr Stefan David, Vorsitzender der Geschäftsführung der DIAKOVERE.
Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner beim Bezirksratsempfang 2023 im Annastift.Hausherr Stefan David erzählte aus der Arbeit der Diakovere in MittelfeldEine eriteische Band aus Döhren sorgte für den musikalischen RahmenMumientanz der Mittelfelder Eugenesenv.l.: Britta Waase (Bezirksrat), Armgard Beinhorn, Claudia Meier und Antje Kellner (Bezirksrat), Jörg Schiereck von der Volksbank Hnanover in Döhren.Armgard Beinhorn bedankt sich für die AuszeichnungShowtanz: Tanz der MumienEriteische MusikbandMartin Weber (l.) wird vom Bezirksrat geehrtShowtanz: Tanz der MumienAuszeichnung von Elke Moje (Bildmitte)Showtanz: Tanz der MumienAuszeichnung von Elke Moje (Mitte), .l.: Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele JakobShowtanz: Tanz der MumienBezirksbürgermeisterin Antje Kellner (2. v.l.) bedankt sich für die Vorbereitung des Bezirksratsempfanges bei Bezirksratsbetreuerin Gundula Ohlhorst (l.), Frau Belger von der DIAKOVERE und Stadtbezirksmanager Sven Berger.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht!
HANNOVER.
Zwei Tatverdächtige nach drei Raubdelikten in der Südstadt und Innenstadt Hannovers festgenommen
Nach gleich mehreren Raubdelikten hat die Polizei Hannover in der Nacht zu Samstag, 24.06.2023, zwei Tatverdächtige festgenommen. Die beiden 28 und 44 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, innerhalb von nur einer Stunde einen Kioskmitarbeiter in der Südstadt sowie zwei Passanten in der Innenstadt mit einer Schusswaffe bedroht zu haben. Ziel war es, Bargeld zu erbeuten.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei und des Polizeikommissariats Hannover-Mitte betraten zwei Männer am Samstag gegen 0:10 Uhr einen Kiosk an der Marienstraße in der hannoverschen Südstadt. Sie bedrohten den 69 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Schusswaffe und forderten Bargeld. Plötzlich ergriffen die Täter die Flucht und verschwanden ohne die erhoffte Beute.
Nur gut 25 Minuten später wurde der Polizei das nächste Raubdelikt gemeldet. Wieder drohten zwei Männer mit einer Schusswaffe und forderten Bargeld. Dieses Mal hatten sie es auf einen 48-jährigen Passanten am Aegidienkirchhof in Hannover-Mitte abgesehen. Als dieser erklärte, kein Bargeld dabei zu haben, ergriffen die Männer die Flucht.
Kurz vor 1:00 Uhr informierte dann ein 47-Jähriger die Polizei, nachdem er in der Straße „Goldener Winkel“ mit einer Schusswaffe bedroht und durch zwei Täter um eine geringe Summe Bargeld erleichtert worden war.
Im Rahmen der Fahndung im näheren Umfeld konnte ein 44 Jahre alter Tatverdächtiger festgenommen werden. Die Festnahme des zweiten Tatverdächtigen erfolgte vor einer Lokalität in der Scholvinstraße. Dort hatte sich der 28 Jahre alte Tatverdächtige einem Türsteher offenbart, der die Polizei alarmierte.
Zeugen, die Hinweise zu den Taten beziehungsweise zu den beiden Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich im Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2815 zu melden.
Zeugenaufruf: Polizei sucht nach Unfall nach flüchtigem Radfahrer – Wer kann Hinweise geben?
Im Zusammenhang mit einem Unfall in Hannover-Badenstedt sucht die Polizei nach einem flüchtigen Radfahrer. Um am Donnerstag, 22.06.2023, auf der Empelder Straße eine Kollision mit dem Radfahrer zu vermeiden, musste ein anderer bremsen und kam zu Fall. Der 30-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Zudem beschädigte eine nachfolgende Stadtbahn dessen Fahrrad. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover befuhr der 30-Jährige am Donnerstagmorgen gegen 06:25 Uhr die Empelder Straße in Richtung des Nibelungenwegs im hannoverschen Stadtteil Badenstedt. Unmittelbar vor der Einmündung zur Riechersstraße kam dem 30-Jährigen ein anderer Radfahrer entgegen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der 30-Jährige bremsen und kam in der Folge zu Fall. Dabei verletzte sich der Mann leicht. Glücklicherweise wurde er nicht von der nachfolgenden Stadtbahn erfasst, unter der sich allerdings das am Boden liegende Fahrrad des 30-Jährigen verkeilte.
Der unbekannte Radfahrer setzte die Fahrt fort, ohne seine Daten zu hinterlassen. Zeugen beschrieben ihn als 30 bis 40 Jahre alt und mit normaler Statur. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug der Gesuchte kurze dunkles Haar und war auf einem schwarzen Fahrrad unterwegs. Die Polizei ermittelt gegen den Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall beziehungsweise zu dem gesuchten Radfahrer geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.
Hannover-Mitte: Taxifahrer und Zeugen unterstützen Polizei bei Festnahme eines flüchtigen Mannes
Mit der Unterstützung durch Zeugen hat die Polizei Hannover in der Nacht zu Samstag, 24.06.2023, einen flüchtigen Mann gestellt und festgenommen. Bei einer Personenkontrolle hatte die Polizei zuvor festgestellt, dass gegen den 29-Jährigen ein offener Haftbefehl vorlag. Vor der Dienststelle ergriff der Mann die Flucht. Eine Taxifahrt und eine Autotür beendeten die Verfolgung schon wenig später.
Nach bisherigen Erkenntnissen kontrollierte eine Funkstreifenwagenbesatzung am späten Freitagabend gegen 23:20 Uhr eine fünfköpfige Personengruppe im Bereich der Augustenstraße. Dabei gab ein 29-Jähriger zunächst falsche Personalien an. Nachdem er die richtigen Daten genannt hatte, stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl bezüglich der Verbüßung einer Restfreiheitsstrafe aus einer Verurteilung wegen räuberischeren Diebstahls vorlag. Die Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn zur Dienststelle in der Herschelstraße. Kurz vor dem Betreten des Kommissariats ergriff der 29-Jährige die Flucht.
Ein Taxifahrer, der die Situation bemerkte, ließ eine Polizeibeamtin einsteigen, die dadurch schnell zu dem Flüchtigen aufschließen konnte. Im Bereich der Odeonstraße wurden zudem Zeugen in ihrem Pkw auf die Verfolgung aufmerksam. Sie wendeten das Auto und schnitten dem 29-Jährigen den Weg ab, indem sie die Tür öffneten und ihn am Vorbeikommen hinderten. Kurz darauf wurde der Mann erneut festgenommen und zur Dienststelle gebracht.
Zeugenaufruf: Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen fordert fünf Verletzte – Wer kann Hinweise zu Hergang geben?
Nach einem schweren Unfall auf dem Südschnellweg am Samstag, 17.06.2023, sucht die Polizei Hannover nach Zeugen. Ein Pkw war mit hoher Geschwindigkeit mit zwei vorausfahrenden Autos zusammengeprallt. Bei dem Zusammenstoß erlitten fünf Beteiligte leichte Verletzungen, darüber hinaus entstand ein größerer Sachschaden.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes befuhr am Samstag, 21:25 Uhr, eine 27-Jährige mit ihrem Toyota Yaris den rechten Fahrstreifen des Südschnellwegs in östliche Richtung. In Höhe Dreiecksteiche wechselte ein nachfolgender 41-Jähriger mit seinem Seat Ibiza auf den linken Fahrstreifen, um den Toyota zu überholen. Gleichzeitig näherte sich auf dem linken Fahrstreifen von hinten mit hoher Geschwindigkeit ein Audi Avant S6 mit einem 36-Jährigen am Steuer. Im weiteren Verlauf kam es zur Kollision der drei Fahrzeuge, indem der Audi zwischen die vorausfahrenden Pkw geriet. Durch den Aufprall verloren die 27-Jährige und der 41-Jährige jeweils die Kontrolle über ihre Fahrzeuge, die daraufhin in die Schutzplanken schleuderten.
Der 41 Jahre alte Autofahrer sowie dessen beiden Insassen, eine 34-jährige Frau sowie ein 10-jähriger Junge, wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Ebenfalls leichte Blessuren erlitt die 27-Jährige Toyota-Fahrerin sowie die 30 Jahre alte Beifahrerin aus dem Seat Ibiza. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei mit insgesamt rund 16.000 Euro.
Die Polizei sucht Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang geben können. Zudem wird der oder die Fahrerin eines silberfarbenen Seat gesucht, der hinter dem Audi Avant fuhr. Nach dem Unfall fuhr der Seat zwischen den Unfallfahrzeugen hindurch und verließ die Unfallstelle. Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 entgegen.
Nach Verkehrsunfall in Hannover-Brink-Hafen: 47-Jähriger schwer und sein neunjähriger Sohn lebensgefährlich verletzt – Zeugen gesucht!
Am Freitag, 23.06.2023, sind bei einem Verkehrsunfall in Hannover-Brink-Hafen ein 47 Jahre alter Mann und sein neun Jahre alter Sohn schwer bzw. lebensgefährlich verletzt worden. Zuvor prallte ein 53 Jahre alter Fahrer mit seinem Sattelzug in die Beifahrerseite des Familienautos.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 47-jährige Fahrer mit seinem Sohn mit dem Pkw der Marke Citroen auf der Walter-Bruch-Straße in südliche Richtung unterwegs. Er fuhr bei für ihn Grünlicht zeigender Ampelschaltung in den Kreuzungsbereich ein. Gleichzeitig fuhr ein 53-Jähriger mit seinem MAN-Sattelzug auf der Straße Industrieweg, aus der Beneckeallee kommend in Richtung Vahrenwalder Straße, trotz für ihn Rotlicht zeigender Ampel ebenfalls in den Kreuzungsbereich ein. Dabei prallte der Sattelzug frontal in die Beifahrerseite des Familienautos.
Bei dem Unfall zog sich der 47-Jährige schwere Verletzungen zu. Sein neunjähriger Sohn wurde lebensbedrohlich verletzt. Mit je einem Rettungswagen kamen sie zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der 53-jährige Sattelzugfahrer wurde nicht verletzt.
Die Polizei ermittelt nun gegen den Sattelzugfahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.
Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat den Emilio K. aus Horst bei Garbsen gesehen?
Die Polizei in Garbsen sucht seit Donnerstagnachmittag, 22.06.2023, nach dem 17-jährigen Emilio K. Wer hat Hinweise zum Aufenthaltsort des Jugendlichen?
Emilio K. hatte am Mittwochabend, 21.06.2023, gegen 19:00 Uhr die elterliche Wohnung in Horst bei Garbsen verlassen und ist seitdem nicht zurückgekehrt. Eine Eigengefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Deshalb sucht die Polizeiinspektion Garbsen jetzt mit einem Foto nach dem Jungen.
Emilio K. ist 1,95 Meter groß und von athletischer Statur. Wie auf dem Foto abgebildet hat er gelockte, weiß/grau gefärbte Haare. Eine Beschreibung seiner Kleidung liegt nicht vor.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Jungen. Wer Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Garbsen unter der Telefonnummer 05131-7014515 in Verbindung zu setzen.
Polizei Hannover und Landeshauptstadt Hannover würdigen Plakatentwürfe zum Thema Zivilcourage
Gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Multimedia der Region Hannover haben die Polizei Hannover und die Landeshauptstadt Hannover einen Plakatwettbewerb zum Thema Zivilcourage initiiert. Angehende Mediengestalterinnen und -gestalter entwarfen im Rahmen ihrer Ausbildung diverse Plakate, von denen am Freitag, 23.06.2023, die drei besten eine besondere Würdigung erfuhren.
Die Polizei rufen statt wegzuschauen oder Opfern von Unfällen oder Straftaten helfen waren zwei der zahlreichen Aspekte von „Zivilcourage“, die die Auszubildenden der BBS im Rahmen ihrer Arbeiten in ihren Plakatentwürfen aufgegriffen und anschaulich dargestellt haben. „Niemand muss sich in Notfällen selbst in Gefahr bringen“, sagt Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Hannover. „Aber einen Notruf abzusetzen und sich bis zum Eintreffen der Polizei oder des Rettungsdienstes um Betroffene von Unfällen oder Straftaten zu kümmern, ist nicht nur meine Bitte, sondern auch eine gesetzliche Pflicht.“
Im Rahmen einer Siegerehrung würdigte unter anderem Gwendolin von der Osten am Freitagvormittag in der BBS die drei gelungensten Plakatentwürfe und gratulierte den Gestalterinnen und Gestaltern zu ihrer Arbeit. Die Kooperation zwischen der BBS sowie Polizei Hannover und Landeshauptstadt soll demnächst auch für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar werden. Denn Ziel ist es, die drei Siegerentwürfe im Stadtgebiet auszuhängen und so die Bevölkerung für das wichtige Thema Zivilcourage zu sensibilisieren.
Gemeinsamer Sicherheitsbericht der Polizeidirektion (PD) Hannover, der Landeshauptstadt Hannover und des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover
Die Polizei, Stadt Hannover sowie der Zweckverband Abfallwirtschaft der Region Hannover veröffentlichen den Sicherheitsbericht für die Landeshauptstadt. In diesem sind aktuellste Zahlen zu Kriminalität und Unordnungszuständen – größtenteils aufgeschlüsselt für jeden Stadtteil – zu finden. Die Veröffentlichung gewährleistet die größtmögliche Transparenz für die Bevölkerung. Zugleich bieten die Daten eine Basis für die Fortsetzung des intensiven Austauschs zwischen den Partnern.
Der jährlich erscheinende Sicherheitsbericht hat Delikte im Fokus, welche einen Bezug zum öffentlichen Raum haben, beziehungsweise das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung im besonderen Maße beeinflussen. Hierbei werden insbesondere folgende Straftaten im Fünf-Jahres-Vergleich betrachtet: Gesamtstraftaten (ohne Staatsschutz- und Verkehrsdelikte), Raubdelikte, Körperverletzungen, Diebstahlsdelikte (u.a. Wohnungseinbrüche), Sachbeschädigungen und Rauschgiftdelikte. In den Sicherheitsbericht fließen keine Straftaten ein, bei denen der Tatort nicht genauer zu bestimmen ist und die Tat somit keinem Stadtteil zugeordnet werden kann. Zum zweiten Mal ist in diesem Jahr ein Beitrag des aha Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover enthalten.
Waren die Jahre 2020 und 2021 von den pandemiebedingten Einschränkungen geprägt, die direkte Auswirkungen auf das Kriminalitätsgeschehen hatten, näherten sich die Gesamtfallzahlen im vergangenen Jahr dem vorpandemischen Niveau des Jahres 2018 an. Die Aufhebung der Beschränkungen führte zu Normalisierungen, unter anderem in der Arbeitswelt, die mit einer erhöhten Mobilität und weniger Präsenz im eigenen Wohnraum einhergingen.
Großveranstaltungen wie das Maschseefest, Schützenfest etc. konnten wieder durchgeführt werden und Freizeiteinrichtungen öffneten ohne Beschränkungen. Dies führte zu deutlich höheren Besucher- und Kundenströmen, unter anderem in der Innenstadt, und damit auch zu einer erhöhten Zahl an Tatgelegenheiten, ähnlich wie vor der Corona-Pandemie. Zu erkennen sind diese Veränderungen im Anstieg der Körperverletzungen, der Raub- und Diebstahlstaten sowie der Diebstähle an/aus Kraftfahrzeugen.
Für die Landeshauptstadt Hannover ergab sich daraus für das Jahr 2022 eine Zunahme der Straftaten auf 70.068 Fälle. (2021: 63.578). Trotz der Zunahme der Fallzahlen bewegten sich diese im Jahr 2022 jedoch noch unter der entsprechenden Zahl für das Jahr 2018 mit 70.212. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei den Raubdelikten, Körperverletzungen sowie Diebstählen aus. Rückläufig war die Zahl der verzeichneten Rauschgiftdelikte.
„Der Anstieg der Fallzahlen ist natürlich alles andere als erfreulich“, sagt Hannovers Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten. „Sie lässt sich jedoch zu großen Teilen mit der Normalisierung des täglichen Lebens nach der Corona-Pandemie erklären.“ Wo mehr Menschen aufeinandertreffen, komme es zu Konflikten. „Leider müssen wir beobachten, dass diese zunehmend in Gewaltstraftaten enden“, sagt von der Osten. Um dem entgegenzuwirken, soll auch in Zukunft eine hohe Präsenz des Einsatz- und Streifendienstes, Schwerpunktkontrollen durch uniformierte, aber auch zivile Beamtinnen und Beamten das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. „Zugleich wollen wir damit den Druck auf Personen erhöhen, die Straftaten im Sinne haben“, betont die Polizeipräsidentin. Eine besondere Rolle in der Kriminalitätsbekämpfung komme dabei dem Zusammenwirken der Polizeidirektion Hannover mit anderen Behörden und Institutionen zu.
„In den Stadtteilen und Quartieren werden die Themen von Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit konkret“, erklärt Ordnungsdezernent Axel von der Ohe. „Hier zeigen sich die Erfolge gemeinsamer Arbeit und genauso, wenn etwas im Argen liegt.“ Der Sicherheitsbericht von Polizei, aha und Landeshauptstadt sei in diesem Sinne gleichermaßen rückschauende Bestandsaufnahme wie auch eine wichtige Grundlage für die Ausrichtung der künftigen Arbeit. „Dass der Sicherheitsbericht dabei mittlerweile von drei Institutionen gemeinsam erstellt wird, ist nicht nur nach außen ein Zeichen guter Zusammenarbeit, sondern Ausdruck tagtäglich praktizierten Teamplays. So wollen wir weitermachen“, betonte von der Ohe.
„Sauberkeit und Sicherheit gehören weiter eng zusammen. Nur in einer sauberen Stadt fühlen sich die Einwohnerinnen und Einwohner auch sicher und wohl“, sagt Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung Hannover. Im Rahmen des Konzeptes ‚Hannover sauber!‘ unternehme die Stadtreinigung große Anstrengungen, um die Straßenreinigung deutlich zu verstärken, Fehlverhalten zu sanktionieren und die Umweltbildung zu verstärken. „Dies zeigt zunehmend Wirkung“, sagt Quast. „Dennoch erfordert die weiterhin hohe Belastung durch achtloses Wegwerfen von Müll in die Umgebung eine stetige Weiterverbesserung des Angebotes zur ordnungsgemäßen Abfallentsorgung und eine noch konsequentere Ahndung illegaler Vermüllung des öffentlichen Raumes.“
Räuber überfällt Gaststätte in der Innenstadt und entkommt unerkannt
Eine männliche Person hat am Donnerstag, 22.06.2023, eine Gaststätte in Hannover-Mitte überfallen und Bargeld in dreistelliger Höhe erlangt. Mit der Beute flüchtete er aus der Gaststätte in unbekannte Richtung.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) Hannover betrat der Mann die Gaststätte in der Brüderstraße gegen 17:00 Uhr. Zuvor hatte sich der Täter längere Zeit vor dem Lokal aufgehalten. Dann betrat er das Lokal, bedrohte das Personal mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Nachdem der Räuber das Geld hatte, flüchtete er in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, der Mann konnte jedoch unerkannt entkommen. Der ZKD hat Ermittlungen wegen schweren Raubes eingeleitet.
Vom 23. bis zum 25. Juni verwandelt sich das Festivalgelände in einen Ort voller Begeisterung, Musik und Informationen rund um das Thema Bulli, E-Mobilität und den lang erwarteten ID.Buzz mit langem Radstand.
VW Markenbotschafter Ewan McGregor stellt als Weltpremiere den ID.Buzz mit langem Radstand auf ...
Am Samstag, dem 24. Juni, wurden die Besucher mit einer Reihe von Höhepunkten verwöhnt. Die Weltpremiere der Vorstellung des ID.Buzz mit langem Radstand sorgte für großes Aufsehen. Ewan McGregor, der bekannte VW Markenbotschafter, betrat die Bühne und präsentierte den neuen elektrischen Bulli der Welt.
Das Publikum war begeistert, als sie zum ersten Mal das moderne Design, die fortschrittliche Technologie und die umweltfreundlichen Eigenschaften des ID.Buzz bestaunten. Es war ein magischer Moment, der die Zukunft des legendären VW Busses in einer neuen Ära der E-Mobilität verkörperte.
Am Abend verwandelte sich die Große Veranstaltungsbühne in eine beeindruckende Konzertarena. Zoe Wees eröffnete den musikalischen Teil des Abends und zog die Zuschauer mit ihrer kraftvollen Stimme in ihren Bann.
Den krönenden Abschluss bildeten die Fantastischen Vier, die das Publikum mit ihren legendären Songs zum Tanzen und Mitsingen brachten. Es war ein unvergesslicher Abend voller Musik, Energie und guter Laune.
Die Fantastischen Vier bildeten den krönenden Abschluß des 2.Tages des VW Bus Festivals 2023 in...
Doch das VW Bus Festival 2023 bietet noch viel mehr als nur Musik und Unterhaltung. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich über alles rund um das Thema Bulli, E-Mobilität und den ID.Buzz zu informieren. In den verschiedenen Ausstellungsbereichen präsentieren VW und andere Hersteller ihre neuesten Modelle und Innovationen. Von restaurierten Klassikern bis hin zu modernen Elektrofahrzeugen gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken. Experten stehen den Besuchern für Fragen zur Verfügung und geben informative Auskünfte über die Vorteile der E-Mobilität und die Zukunft des VW Busses.
VW Bus Festival 2023 in Hannover vom 23.-25.Juni 2023
Für die kleinen Besucher gibt es ein spezielles Kinderprogramm, das ihnen die Faszination für den Bulli spielerisch näherbringt.
Das VW Bus Festival 2023 findet-nach dem regnerischen Start am Freitag bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung statt. Die Besucher genießen das schöne Wetter und tauschen sich mit anderen Bulli-Fans aus. Es herrscht eine einzigartige Atmosphäre der Begeisterung und des Gemeinschaftsgefühls.
Das Festival endet heute am Sonntag Nachmittag, aber die Erinnerungen und Eindrücke werden bei den Besuchern noch lange nachklingen. Das VW Bus Festival 2023 war ein unvergessliches Erlebnis, das die Liebe zur Marke und die Faszination für den VW Bus neu entfacht hat. Es hat gezeigt, dass der Bulli auch in der Ära der E-Mobilität eine bedeutende Rolle spielt und eine starke Fangemeinde haben wird.
Wenn Sie dieses Jahr das VW Bus Festival verpasst haben, markieren Sie sich schon jetzt den Termin für das nächste Jahr in Ihrem Kalender. Seien Sie dabei, wenn Bulli-Fans aus der ganzen Welt wieder in Hannover zusammenkommen, um ihre Leidenschaft für den legendären VW Bus zu feiern. Es wird ein unvergessliches Erlebnis voller Musik, Ausstellungen und Innovationen sein.
SoVD-Vorsitzender Dirk Battke (r.) servierte eine Juni-Bowle
HANNOVER. Der Sozialverband (SoVD) Hannover-Süd feierte heute Nachmittag (24. Juni) sein Sommerfest im Nachbarschaftstreff Mittelfeld. Es kamen schätzungsweise im Laufe der für die Party angesetzten vier Stunden über 100 Gäste. Sie konnten das leckere Kuchenbüfett mit selbstgebackenen Kuchen probieren oder sich an reichhaltigen Salaten und einer Grillbratwurst stärken.
Dirk Battke, 1. Vorsitzender des SoVD Hannover-Süd begrüßte dabei auch eine Reihe von Lokalpolitikern, die für ein Gespräch mit den Bürgern vorbeischauten. So kamen Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob mit weiteren Bezirksratsmitgliedern aus den Reihen von SPD, CDU und AfD, die Mitglieder des hannoverschen Rates Anja Schollmeyer und Bala S. Ramani und der Regionsabgeordnete Angelo Alter. Alter berichtete unter anderem von den Krankenhausplänen der Region Hannover.
Natürlich stieß Dirk Battke dann auch mit einigen von seinen Gästen aus der Politik mit einem Becher leckerer Juni-Waldmeister-Bowle an, natürlich alkoholfrei. Und Musiker „Enno“ sorgte nebenbei mit seinem Akkordeon für den musikalischen Rahmen.
Leckeres KuchenbuffetDirk Battke begrüßt seine GästeDie Grillmeister des SoVDHandgemachte Musik von EnnoHie rgibt es Juni-BowleRegionsabgeordneter Angelo Alterv.l.: Dirk Battke (SoVD-Vorsitzender), Gabi Jakob (Vize-Bezirksbürgermeisterin) und Regionsabgeordneter Angelo Alter
Am Freitag (23.Juni 2023) hat Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) das VW Bus Festival 2023 offiziell eröffnet. Mehr als 6.000 VW Busse mit 12.000 Fans machen das Messegelände kurzfristig zum größten Campingplatz Deutschlands.
Den feierlichen Startschuss für die kommenden drei Tage Bulli-Mania gaben Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und Carsten Intra, der CEO von Volkswagen Nutzfahrzeuge.
Für Fans des Bulli ist Hannover dieses Wochenende der Nabel der Welt: Mit 6.000 Bussen und mehr als 12.000 Campern ist das VW Bus Festival von Volkswagen Nutzfahrzeuge auf mehr als einer Million Quadratmetern nicht nur zahlenmäßig das größte seiner Art. Die Teilnehmenden aus 35 Nationen beweisen auch, dass das Phänomen Bulli international ist und auf der ganzen Welt Begeisterung auslöst. Als zum Auftakt ein Konvoi vom VWN Werk bis zur Messe fuhr, sorgten die 75 Bullis aus allen sieben Generationen für strahlende Gesichter und spontanen Applaus der zahlreichen Schaulustigen.
Den Tross angeführt hat Carsten Intra, CEO der Marke VWN, der mit einem T1 Sambabus (BJ. 1963, 23 Fenster) auf die Hauptbühne fuhr. „Der Bulli stand schon immer für Freiheit und Unabhängigkeit“, sagte Intra. „Wir wollen dieses besondere Lebensgefühl feiern: mit vielen tollen Bullis aus sieben Jahrzehnten – mit ganz alten, aber auch mit ganz neuen wie unserer neuen vollelektrischen Ikone, dem ID. Buzz1. Der Bulli für das 21. Jahrhundert wird hier in Hannover seine Europa-Premiere mit langem Radstand feiern. Vor allem aber freue ich mich auf die Begegnungen mit den vielen Tausend Menschen und Fans, die unsere Autos genau so lieben wie wir.“
Niedersachsen Wirtschaftsminister Olaf Lies ergänzte: „Der legendäre VW Bulli ist ein wahrer Mobilmacher unserer Gesellschaft: von der Polizistin über den Handwerker bis hin zur Familie – er zieht sich durch so viele Facetten unseres Lebens und bringt Menschen zusammen“. Und weiter: „Die große Resonanz beim Bulli Festival zeigt, wie viele Menschen mit großem Engagement und großer Begeisterung ihre Fahrzeuge als Teil dieser großen Erfolgsgeschichte pflegen und für die Gesellschaft erhalten. Dass dieses Kultauto aus Niedersachsen jetzt auch in Zeiten der Elektromobilität als ID. Buzz weiterlebt, freut mich als großer VW Fan ganz besonders. Er bringt dieses Stück Automobil-Geschichte in die emissionsfreie, elektromobile Zukunft! Als Verkehrsminister des Mobilitätswendelands Nr.1 freue ich mich daher ganz besonders, auf dem Bulli-Festival nicht nur die Tradition zu würdigen, sondern auch Fortschritt und Nachhaltigkeit ‚Made in Niedersachsen‘ zu feiern.“
Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, begrüßte ebenfalls die Besucher:innen des Festivals: „Ich freue mich sehr, dass Menschen aus der ganzen Welt nach Hannover kommen , um ein Stück Automobilgeschichte zu feiern. Mit dem ID. Buzz macht sich VWN in Hannover auf den Weg hin zu einer nachhaltigeren Mobilität – VWN und Hannover passen mit Blick auf die gelebte Verkehrswende perfekt zusammen.“
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Benennung der Fläche am ehemaligen KZ Misburg: Namensvorschläge noch bis zum 6. Juli möglich
Der Stadtbezirksrat Misburg-Anderten hat im Juni 2022 beschlossen, die städtische Grünfläche am Mittellandkanal / Hannoversche Straße zu benennen. Alle Einwohner*innen des Stadtbezirks Misburg-Anderten sind seit Mitte April 2023 dazu aufgerufen, Namensvorschläge zu machen und diese bei der Stadtverwaltung einzureichen.
Informationsveranstaltungen zur Geschichte und Entwicklung von April bis Juni
In diesem Zusammenhang fanden seit Ende April bis Anfang Juni vier öffentliche Veranstaltungen statt, unter anderen Vorträge und Führungen. Interessierte konnten sich über die rund 15.000 Quadratmeter große Grünfläche, südöstlich von dem an der Hannoverschen Straße gelegenen Mahnmal des Künstlers Eugène Dodeigne, informieren. Die kostenlosen Angebote waren gut besucht und es sind schon einige Vorschläge für die Benennung der Fläche bei der Verwaltung angekommen.
Namensvorschläge für die Grünfläche noch bis zum 6. Juli möglich
Die Einwohner*innen des Stadtbezirks Misburg-Anderten können weiterhin und noch bis zum 6. Juli schriftlich oder digital ihre Namensvorschläge abgeben. Dafür sollen die Vorschläge, mit einer kurzen Begründung und unter Angabe der Kontaktdaten, an die Stadtverwaltung Hannover gesandt werden: mit der Post an OE 18.63.05.SBM, Stadtbezirksmanagement Misburg-Anderten, Trammplatz 2, 30159 Hannover, oder per Mail an die Adresse stadtbezirksmanagement5@Hannover-Stadt.de.
Das weitere Verfahren zur Beteiligung und zur Benennung der Fläche
Alle eingereichten Vorschläge werden auf die einzuhaltenden gesamtstädtischen Belange geprüft. Realistisch umsetzbare Namen werden anschließend veröffentlicht. Im Rahmen von drei öffentlichen Veranstaltungen im August und September in Misburg und Anderten können dann alle Vorschläge diskutiert werden.
Aus den fünf meistgewählten Namen wird der Bezirksrat Misburg-Anderten, voraussichtlich im Dezember 2023, den zukünftigen Namen für den Platz auswählen. Die Platzbenennung vor Ort erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2024 in einem angemessenen würdigen Rahmen.
Zur Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers in Misburg
Im nördlichen Teil der heutigen Grünfläche befand sich 1944/45 ein KZ-Außenlager des KZ Neuengamme. Deshalb ist dieses Areal eine besondere Grünfläche im Stadtbezirk Misburg-Anderten. Das KZ Misburg bestand von Juni 1944 bis April 1945. Die rund 1.200 Häftlinge aus der Sowjetunion, Polen, Frankreich, Belgien und anderen Ländern mussten auf dem Gelände der angrenzenden Erdölraffinerie (Deurag-Nerag), die von Bomben schwer beschädigt war, Trümmer beseitigen und Bomben räumen. Heute erinnert unter anderen ein Mahnmal am ehemaligen Lagergelände an die Geschichte des KZ Misburg.
Beteiligungsverfahren als Kooperationsprojekt
Das Beteiligungsverfahren zur Benennung der Fläche in Misburg ist eine Kooperation des Stadtbezirksmanagements Misburg-Anderten und der Koordinierungsstelle für Einwohner*innen-Beteiligungen mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem ZeitZentrum Zivilcourage sowie dem Bezirksbürgermeister Klaus Tegeder und dem Stadtteilhistoriker Gisbert Selke vom NaNaNet. Aktuelle Informationen finden sich auch unter www.hannover.de/stadtbezirke und nananet.de/misburg-anderten.
Misburger Bad: Veränderung des Wärmekonzeptes
Im ursprünglichen Wärmekonzept für den Neubau des Misburger Bades war für die Grundlastabdeckung ein Blockheizkraftwerk (BHKW) vorgesehen. Für die Spitzenlastabdeckung sollte das BHKW durch zwei Gas-Brennwertgeräte unterstützt werden. Zusätzlich sollten weitere regenerative Energieerzeuger, in Form einer PV-Anlage (mit 99 kWp) und eine Solarabsorberanlage (mit 500 m²) eingesetzt werden.
Diese Kombination aus Wärmeerzeugern war zum damaligen Planungszeitpunkt ein guter und deutschlandweit vielfach erprobter Standard, der bereits einen großen Anteil regenerativer Energieformen berücksichtigt hat.
Im Zuge der Gasmangellage hat sich die Landeshauptstadt (LHH) im Hinblick auf einen wirtschaftlich zukunftsträchtigen Badebetrieb allerdings dafür entschieden, den Auftragnehmer um eine Anpassung des Wärmekonzeptes zu bitten, um den regenerativen Energieanteil zu erhöhen und unabhängiger von der Energieform Gas zu werden.
Im Austausch mit anderen Kommunen hat sich diese Entscheidung bestätigt, da vielerorts bestehende Wärmekonzepte hinterfragt worden sind und eine generelle Abkehr von standardisierten Wärmekonzepten zu erkennen ist.
In einem ersten Schritt wurde der Auftragnehmer gebeten, zu prüfen, ob eine alternative Wärmeerzeugung wirtschaftlich darstellbar ist. Nach Vorlage der positiven Prüfergebnisse durch den Auftragnehmer im Dezember 2022 hat die LHH um die Ausplanung eines neuen Wärmekonzeptes sowie einer entsprechenden Preiskalkulation gebeten.
Nach Prüfung der vorgelegten Planungsergebnisse Anfang Juni 2024 und Klärung aller relevanten Punkte wird die LHH die geänderte Ausführung beauftragen. In diesem Zusammenhang wird in den nächsten Wochen mit dem Auftragnehmer eine Zusatzvereinbarung über die Auswirkungen auf den Fertigstellungstermin und die zusätzlichen Baukosten abgeschlossen.
Neu-Konzeption „Wärme-to-go“
Das veränderte Wärmekonzept für den Neubau des Misburger Bades sieht eine Einbindung des „Wärme-to-Go-Konzeptes“ vom Zweckverband AHA vor. In der nahegelegenen Müllentsorgungsanlage in Lahe wird durch Restmüllvergärung Methangas erzeugt. Mit dem Gas werden mehrere Blockheizkraftwerke (BHKW) betrieben, die Wärme und Strom erzeugen.
Die Abwärme wird in sogenannte Wärmecontainer, die mit Nitritpökelsalz gefüllt sind, geladen Die Wärmecontainer werden mit einer Elektrozugmaschine an Wärmesenken in einem Radius von maximal 10 km ausgeliefert und dort über ein Nahwärmenetz und Wärmetauschern an die zu versorgenden Gebäude angeschlossen.
Die Elektrozugmaschine wird mit dem in den BHKW erzeugten Strom geladen. Da sich das Misburger Bad innerhalb des 10km-Radius befindet, ist eine Belieferung ohne größere Wärmeverluste möglich. Der Auftragnehmer geht in seinem Konzept von einer Wärmelieferung „Wärme to go“ von einem Container täglich für das Winterhalbjahr und circa zwei Containern täglich für das Sommerhalbjahr aus. In der Sommersaison ist aufgrund des angestrebten Kombibadbetriebes mit mehr Wasserflächen im Betrieb eine größere Wärmemengenlieferung notwendig.
Wärme-to-Go wurde im Rahmen einer Pilotphase im Schulzentrum Isernhagen erfolgreich erprobt. Aufgrund der positiven Erfahrungen und der großen zur Verfügung stehenden Wärmemengen werden mittlerweile auch das Rathaus Isernhagen und zukünftig auch die Grundschule an der Jacobistraße in Isernhagen sowie das Misburger Bad mit Wärme-to-Go versorgt.
Die im ursprünglichen Wärmekonzept vorgesehenen zusätzlichen regenerativen Energieerzeuger, in Form einer PV-Anlage (mit 99 kWp) und einer Solarabsorberanlage (mit 500 m²) werden weiterhin berücksichtigt. Für den Freibadbetrieb werden auch noch Luft-Wasser-Wärmepumpen berücksichtigt.
Auswirkungen auf die Kosten und den Bauzeitenplan
Für die Änderung des Wärmeversorgungskonzeptes sind zusätzliche Investitionskosten in Höhe von ca. 795.000 Euro netto notwendig. Diese Investitionskosten werden sich aber durch geringere Betriebskosten innerhalb von circa sechs Jahren amortisieren.
Gemäß der durch den Auftragnehmer vorgenommenen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist über einen Betrachtungszeitraum von zehn Jahren eine Betriebskostenersparnis von circa. 1.000.000 Euro netto zu erwarten. Zusätzlich werden gegenüber dem ursprünglichen Wärmekonzept etwa 279 to/a CO² eingespart.
Die zusätzlichen Investitionskosten werden durch den bereits beschlossenen Sicherheitszuschlag (10 % der Baukosten, Drucksache Nr. 0429/2021), der in der Vergabedrucksache zum Neubau des Misburger Bades berücksichtigt ist, abgedeckt.
Durch die Änderung des Wärmekonzeptes wird sich der Fertigstellung des Misburger Bades von Ende November 2023 auf voraussichtlich Ende März 2024 verschieben. Die Verschiebung des Fertigstellungstermins bedingt durch die Veränderung des Wärmekonzeptes ist aus Sicht der LHH allerdings alternativlos, um Dauerhaft einen wirtschaftlichen Badbetrieb zu gewährleisten.
Der Internationale Tag des Yoga auf dem Trammplatz
Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) zusammen mit dem Tagore Centre, der indischen Botschaft Berlin und dem Indian Council for Cultural Relations lädt Sie und alle Yoga-Interessierten dazu ein,
am Sonntag, 25. Juni, von 10 bis 12 Uhr auf dem Trammplatz
gemeinsam Yoga zu praktizieren und so den Internationalen Tag des Yoga zu begehen. Das diesjährige Thema lautet „Yoga für Vasudhaiva Kutumbakam“ (Deutsch: „Yoga für das Wohlergehen aller: eine Welt – eine Familie“). Das Motto drückt den Geist des Yoga aus, der alle mitdenkt und verbindet.
Die gemeinsame einstündige Yoga-Praxis beginnt nach den offiziellen Ansprachen von Harish Parvathaneni, indischer Botschafter in Deutschland, Thomas Klapproth, Hannovers Bürgermeister, Steffen Krach, Regionspräsident, sowie Adis Ahmetovic, MdB. Der indische Botschafter wird bei der Yoga-Praxis mitmachen.
Für die aktive Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig – die Übungen eignen sich für Anfänger*innen und Fortgeschrittene ab zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei. Nach der Yoga-Praxis kann man auf dem Trammplatz vegane indische Köstlichkeiten kaufen und genießen.
Yoga-Matten und Yogatag-T-Shirts stellen die Veranstalter*innen zur Verfügung. Wasser und Tee gibt es für alle kostenlos. Angeleitet werden die Teilnehmenden von Yogalehrer*innen der Partner-Organisationen: vom hannoverschen Yoga Studio Akash Nair, Art of Living e. V., Heartfulness Institute Germany und Maharishi Veda Stiftung.
Am 11. Dezember 2014 riefen die Vereinten Nationen den 21. Juni zum Internationalen Tag des Yogas aus – als Anerkennung der hohen und weltweiten Bedeutung von Yoga für die Gesundheit. Dieser Tag hat zum Ziel, das Bewusstsein dafür zu schärfen, welche vielen Vorteile es hat, Yoga regelmäßig zu praktizieren. Denn der UN war es vor allem wichtig, dass Menschen gesundheitsfördernde Entscheidungen treffen und gesunde Lebensweisen führen. Und Yoga bietet einen solchen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden. Am 21. Juni 2015 fand so der erste Internationale Tag des Yogas statt.
JULIUS-CLUB in der Stadtbibliothek Hannover startet wieder
Ab sofort können sich Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren wieder in allen Einrichtungen der Stadtbibliothek Hannover zur Teilnahme am JULIUS-CLUB anmelden. Für die Mitglieder des Sommer-Leseclubs stehen noch bis zum 23. August 2023 rund 100 aktuelle Buchtitel der Kinder- und Jugendliteratur zur kostenlosen Ausleihe bereit. Mit Sachbüchern, Mangas, leichter Sommerlektüre und dicken Jugendromanen ist die Auswahl so vielseitig wie nie.
Wer während der Sommermonate zwei Bücher liest und sie anschließend bewertet, bekommt das JULIUS-CLUB-Diplom verliehen. Wer mehr als fünf Bücher liest und bewertet, wird mit dem Viellese-Diplom ausgezeichnet
Neben der exklusiven Buchauswahl bietet der JULIUS-CLUB eine Vielzahl an Veranstaltungen für Club-Mitglieder. Dazu gehören Rätsel lösen im Escape Room, Kugeln werfen beim Boule spielen, kreativ werden beim Handlettering, einen eigenen Film drehen oder beim Schnupperkurs für Gebärdensprache den eigenen Wortschatz erweitern – auch die Veranstaltungen greifen das diesjährige JULIUS-CLUB-Motto „Vielseitig“ auf.
Der JULIUS-CLUB („Jugend liest und schreibt“) ist ein Projekt der VGH Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen, das in49 öffentlichen Bibliotheken Niedersachsens stattfindet. Das Projekt soll neben Lesespaß auch Ausdrucksfähigkeit und Textverständnis stärken.
Radzähler in Hannover ab sofort detailliert auch online einsehbar
19 Radfahrer-Zählstellen können für alle Nutzer*innen detailliert ausgewertet werden
Wer aufmerksam mit dem Rad durch die Region Hannover fährt, kennt sie seit 2016 – die automatischen Dauerzählstellen für den Radverkehr. 19 Messstationen in der Region Hannover messen an neuralgischen Punkten kontinuierlich, wie viele Radfahrer unterwegs sind. Aufbereitet und dargestellt werden sie von der Verkehrsmanagementzentrale (VMZ). Der Sinn der Messstationen: Verkehrsplaner*innen können anhand der Daten wichtige Informationen sammeln und das allgemeine Verkehrsmanagement optimieren.
Nun sind die Daten, die die Stellen über die Jahre gesammelt haben, noch übersichtlicher und für alle Einwohner*innen der Region Hannover online einsehbar. Sie können nun eigene Auswertungen vornehmen und sich Balkendiagramme mit den Werten der letzten Tage und Jahre anzeigen lassen. Auch vergleichende Auswertungen mehrerer Messstellen sind möglich. Das Portal ermöglicht den Zugriff auf Daten mit stündlicher Genauigkeit. Nutzer*innen können die Daten auch im maschinenlesbaren CSV-Format herunterladen. Die technische Umsetzung erfolgte durch die Firma Neonaut, die auf die Erstellung von bürger*innenfreundlichen Geoinformationssystemen spezialisiert ist. Die Daten sind ab sofort unter www.vmz-hannover.de/radzaehlerabrufbar.
Kilometer gegen Prämien tauschen mit der Bike-Citizens-App
Besonders komfortabel lassen sich die geradelten Kilometer mit der offiziellen Fahrradnavigations-App der Region Hannover „Bike Citizens“ erfassen. Einfach beim Radfahren mitlaufen lassen – fertig. In der App gibt es zudem Tourenvorschläge zum Nachradeln. Zum Start des STADTRADELN können mit der Fahrrad-App im Rahmen der Bike-Benefit-Kampagne Bonuspunkte gesammelt und bei Partnerinnen und Partnern in der Region Hannover gegen kleine Prämien eingelöst werden. Die Bike-Benefit-Kampagne läuft vom 4. Juni bis 31. Oktober 2023. Alle Infos unter www.hannover.de/fahrrad-app
HANNOVER. Vom 22. bis 24. verwandelt sich der Platz vor der Basilika St. Clemens in ein Kino unter freiem Himmel: „Nach dem gelungenen Auftakt letztes Jahr fällt nun zum zweiten Mal die Klappe“, erklärte Thomas Harling, Kulturbeauftragter der Katholischen Kirche in der Region Hannover. Wieder haben die AnwohnerInnen rund um den Platz der Basilika die Filme ausgewählt, in einer Mischung aus Online-Abstimmung und klassischen Stimmzetteln. Mit einer Besonderheit: der neu eingeführte Film für Kinder und ihre Familien am Freitagnachmittag geht auf eine Abstimmung der SchülerInnen der Grundschule Goetheplatz zurück. „Darüber freuen wir uns sehr“, stellt Harling heraus: „Die Voraussetzungen für abwechslungsreiche Filme, laue Sommernächte und gute Gespräche sind gegeben.“ Und dies sind die Filme:
Donnerstag, 22. Juni, 20:30 Uhr: „Contra“, ein Film von Sönke Wortmann (Deutschland 2021).
Freitag, 23. Juni, 15:00 Uhr: „Ratatouille“, ein Film von Brad Bird und Jan Pinkava (USA 2007).
Freitag, 23. Juni, 20:30 Uhr: „Confusion No Wa“, ein Film von Kenneth Gyang (Nigeria 2013). Dieser Film ist in englischer Sprache
Samstag, 24. Juni, 20:30 Uhr: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“, ein Film von Andreas Dresen (Deutschland/Frankreich 2022).
Der Eintritt ist frei. BesucherInnen werden gebeten, wenn möglich einen Klappstuhl mitzubringen. Für Snacks aus der Goethestraße, Eis aus der Calenberger Neustadt und Getränke ist gesorgt.
Die Filmreihe wird von der Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung und dem Integrationsbeirat Mitte der Landeshauptstadt Hannover gefördert. Unterstützt wird das Open-Air-Kino zudem durch „Spielfeld Gesellschaft“, eine Initiative der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.
Veranstaltet wird „Pictures about us” von der Katholischen Kirche in der Region Hannover in Zusammenarbeit mit der Basilika St. Clemens, der Caritas Hannover, der Katholischen Familienbildungsstätte Hannover, dem Haus der Religionen, der Katholischen Erwachsenenbildung, der Katholischen Hochschulgemeinde, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Grundschule Goetheplatz.
Die europäischen Aktienmärkte haben auch am Donnerstag nachgegeben. Sie reagierten mit den Verlusten zum Einen auf die Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell vor dem US-Kongress am Vortag. Der oberste US-Währungshüter hatte mit seinen Ausführungen die Hoffnungen der Finanzmärkte auf eine weniger restriktive Geldpolitik enttäuscht. Zum Anderen erhöhten die Notenbanken von England, Norwegen und der Schweiz die Leitzinsen im Kampf gegen die hohe Inflation.
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) sank um 0,42 Prozent auf 4304,47 Punkte. Es war der vierte Verlusttag in Folge. In Paris rutschte der CAC 40 um 0,79 Prozent auf 7203,28 Zähler ab. An der Londoner Börse verlor der FTSE 100 0,76 Prozent und schloss bei 7502,03 Punkten. Die Bank of England setzt ihren Kampf gegen die hohe Teuerung mit einer überraschend deutlichen Zinsanhebung fort. Der Leitzins steigt um 0,50 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent.
An den Märkten gelte es nun, die Auswirkungen der weltweiten Zinsanhebungen in den Vormonaten abzuwarten, betonte unterdessen Marc Decker, Leiter des Aktienbereichs der Quintet Private Bank. „Dies wird sich negativ auf Gewinne und Margen der Unternehmen auswirken“, so Decker. „Dieser Effekt ist jedoch verzögert und wird seine ganze Wirkung erst noch entfalten.“ Damit bleibe die Frage, wie stark die Folgen für die Wirtschaft sein werden.
Angesichts derartiger Unwägbarkeiten standen die konjunkturabhängigen Autowerte unter Druck. Besser hielt sich der als defensives Investment geltende Lebensmittelsektor. Hier gewannen AB Inbev (Anheuser-Busch InBev) 1,8 Prozent, nachdem die Deutsche Bank die Papiere des Bierkonzerns auf „Buy“ hochgestuft hatte. Analyst Chris Collett argumentierte, dass in der zuletzt unterdurchschnittlichen Kursentwicklung ein dauerhafter Rückgang des US-Geschäfts der Großbrauerei bereits einpreist sei.
In London schnellten Ocado-Aktien (Ocado Group) um rund ein Drittel Prozent nach oben. Auslöser war ein Medienbericht, wonach große Technologiekonzerne Interesse an einer Übernahme des Soft- und Hardware-Herstellers für den Online-Lebensmittelhandel haben könnten. Genannt wurde unter anderen Amazon.
In Zürich verteuerten sich die Aktien von Logitech um rund drei Prozent. Der Hersteller von Computerzubehör hatte am Vorabend ein neues Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde US-Dollar angekündigt.
Allgemeinverfügung gilt ab dem 06. Juli 2023 für Bewässerungen von Grünflächen, Gärten, Felder und Sportanlagen in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr
REGION HANNOVER.
Mit einer Allgemeinverfügung reagiert die Region Hannover auf den historisch niedrigen Grundwasserstand in und um Hannover. Klettert das Thermometer über 24 Grad Celsius, ist es deshalb im Zeitraum von 11.00 bis 18.00 Uhr untersagt, land- und forstwirtschaftliche Flächen, öffentliche und private Grünanlagen wie Gärten und Parks sowie Sportanlagen (Tennis, Fußball, Golf) mit stationären und mobilen Anlagen zu bewässern. Dazu zählen auch Rasensprenger. Die Regelung tritt am 06. Juli 2023 in Kraft und gilt sowohl für Wasserentnahmen aus dem öffentlichen Versorgungsnetz als auch aus Brunnen und Oberflächengewässern. Die gültigen wasserrechtlichen Erlaubnisse für Feldberegnungen werden insoweit eingeschränkt.
„Mit der Allgemeinverfügung wollen wir dazu beitragen, Wasser zu sparen und so der Verschärfung der Situation hinsichtlich der fortlaufenden Zehrung unseres Wasserdargebots im Zuge des festzustellenden Klimawandels entgegenwirken“, betonte Regionspräsident Steffen Krach: „Eine Einschränkung der Beregnung trägt hierzu bei. Wasser, das tagsüber ab der Temperaturmarke 24 Grad Celsius eingesetzt wird, verdunstet zum großen Teil ungenutzt.“
Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, ergänzt: „Der Region Hannover ist bewusst, wie weitreichend die Auswirkungen dieser Allgemeinverfügung sind. Aus diesem Grund haben wir auch bereits im Vorfeld mit dem Landvolk und dem Regionssportbund Klärungsgespräche geführt und dabei wichtige Hinweise bekommen. Diesen Austausch werden wir fortsetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen“, so der Dezernent: „Die Folgen des Klimawandels, die wir alle gerade jeden Tag spüren, zwingen uns jedoch zum Handeln, da eine Entspannung der Wetterlage nicht absehbar ist.“
Palandt weiter: „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Diese kostbare Ressource zu schonen, liegt auch in der Verantwortung der Nutzer*innen-Gruppen. Ich bitte deshalb alle Einwohner*innen darum, ihren privaten Verbrauch insbesondere an heißen Tagen und in Hitzeperioden entsprechend anzupassen.“
Die Allgemeinverfügung wird bis zum 30. September 2023 gelten, kann aber bei einer sich abzeichnenden Änderung der Situation von der Region Hannover widerrufen werden. Der komplette Text der Verfügung ist ab dem 05. Juli 2023 unter https://bekanntmachungen.region-hannover.de/allgemeinverfuegungen einsehbar.
Eine Auswertung der durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten -und Naturschutz (NLWKN) vorgelegten Messdaten zeigt einen historisch niedrigen Grundwasserstand in der Region Hannover. Demnach hat sich die defizitäre Wasserbilanz nach den Trockenjahren 2018, 2019, 2020 auch im Jahr 2022 fortgesetzt. Die Region Hannover als zuständige Untere Wasserbehörde wird deshalb – wie bereits in einigen anderen niedersächsischen Landkreisen wie Nienburg, Vechta, Peine oder Grafschaft Bentheim schon geschehen – eine entsprechende Verfügung zum Schutz der Ressource Wasser in Kraft setzen.
Auch vor dem Hintergrund des fortlaufenden Klimawandels haben sich die Unteren Wasserbehörden in Niedersachsen mit dem Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz darauf verständigt, das landesweit möglichst gleiche Regelungen zum Tragen kommen sollen.
Die Allgemeinverfügung der Region Hannover gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können im Einzelfall mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Die Region Hannover wird dazu anlassbezogen Kontrollen vornehmen.
Zehntausende auf musikalischer Entdeckungsreise in der City
HANNOVER. Die Fête de la Musique findet jedes Jahr am 21. Juni, dem kalendarischen Sommeranfang, statt – in mehr als 540 Städten weltweit, davon über 300 Städte in Europa. Deutschlandweit beteiligen sich mittlerweile mehr als 50 Städte an dem Fest. So war auch gestrigen Mittwoch wieder Fête (de la Musique) in Hannover angesagt. Die Fête de la Musique (französisch für „[das] Fest der Musik“) ist eine Veranstaltung, bei der Amateur- und Berufsmusiker, Performer im Bereich Musik, DJs usw. im öffentlichen Raum honorarfrei auftreten (zum Beispiel auf öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Plätzen, Fußwegen/Wegen und Straßen, in Parks, Gärte und Höfen sowie vor bzw. in Cafés/Bars/Kneipen/Restaurants, Museen/Galerien, Kirchen, Kiosken/Geschäften usw.). Dabei wird kein Eintrittsgeld verlangt. Ihren Ursprung hat die Fête de la Musique in Paris und ist zu einer wunderbaren Erfolgsgeschichte geworden. In diesem Jahr gab es in Hannover rund 40 Bühnen bzw. Spielorte. Laut NDR waren 2232 MusikerInnen beteiligt und etwa gegen 19:30 Uhr hatte sich die Innenstadt mächtig gefüllt. Etwa 100 000 musikbegeisterte Menschen sollen zu diesem Zeitpunkt in der City unterwegs gewesen sein und begaben sich auf musikalische Entdeckungsreisen durch die Stadt.