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Dienstag, August 25, 2026

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Veranstaltungen in den Herrenhäuser Gärten im Juli 2023

Kleines Fest im Großen Garten © Ulrich Stamm
Kleines Fest im Großen Garten © Ulrich Stamm

Was-Wann-Wo im Juli in den Herrenhäuser Gärten in Hannover

HANNOVER.

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover informieren zu folgenden Veranstaltungen und Termine im Juli 2023:

Sonderausstellung: Natur ist Kultur

täglich 11 bis 18 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen

Die Ausstellung eröffnet einen breiten Assoziationsraum für ein Nachdenken über den gesellschaftlichen Umgang mit Natur. Landschafts- und Gartenbilder hannoverscher Künstler*innen sowie Naturlyrik und – prosa werden in Beziehung zu Bilddokumenten und Texten gesetzt.
Kosten: Im Museumseintritt enthalten.

Veranstalter: Historisches Museum Hannover

Sonntagskonzert

2. Juli, 12 Uhr, Probenbühne/Großer Garten

Trio idem: Marlene Fischer (Violine), Rada Petrovic (Akkordeon) und Ines Linares (Violoncello)

Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) präsentieren einstündige Konzerte auf der Probenbühne im Großen Garten. Besucher*innen zahlen nur das Gartenticket und keinen zusätzlichen Eintritt zum Konzert.  Die Mecklenburgische Versicherungs-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der HMTMH ermöglicht dem Publikum den Zugang zu dieser besonderen Veranstaltungsreihe.

Im Garteneintritt enthalten, 8 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Jugendliche, Kinder unter 12 Jahre frei. Veranstalter: Herrenhäuser Gärten

6., 13., 20., 27. Juli, 18 Uhr, Berggartenhaus

Sommerakademie Herrenhausen

Jeweils donnerstags von 18 bis 19 Uhr sprechen Fachleute im Berggartenhaus über die vielfältigen Facetten der Geschichte der Gartenkultur.

6. Juli: Marie Schober: Kylemore Abbey – ein viktorianischer Garten in Connemara im rauen Westen Irlands – Vorstellung der historischen Gartenanlage

13. Juli: Gabriele Eilert-Ebke und Hans Ebke: Drei Generationen Kunstmeister Cleeves (1718-1787) an der englischen Wassermaschine im Großen Garten in Herrenhausen

20. Juli: Nandino Baillot und Heike Palm: Herausragende Entwicklung der Orangerie – Sammlung in den Herrenhäuser Gärten 

27. Juli: Dr. Inken Formann: Historische Gärten in Hessen als Orte spielerischen Wissensgewinns

Tickets: Eintritt frei, Einlass ab 17.30 Uhr, Anmeldung dringend erforderlich unter freunde-der-herrenhaeuser-gaerten.com

Veranstalter: Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL), Leibniz Universität Hannover, Freunde der Herrenhäuser Gärten e.V., Landeshauptstadt Hannover – Fachbereich Herrenhäuser Gärten

Kleines Fest im Großen Garten

5.-9., 11.-16., 18.-23., 25.-30. Juli, 18 Uhr, Großer Garten

Hannovers Kulturklassiker erfreut mit 150 Künstler*innen aus 22 Nationen, darunter Clownerie, Magie, Artistik, Theater, Akrobatik, Comedy, Maskenspiel, Straßentheater, Zauberei, Poesie und Musik. Am 5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli um jeweils 22:30 Uhr findet ein Höhenfeuerwerk, an allen anderen Tagen ein Bodenfeuerwerk statt. Die Illumination im Großen Garten steht dem Publikum des Kleinen Fests an jedem Abend zum Besuch offen.

Tickets: An jedem Veranstaltungstag sind an der Abendkasse mindestens noch 200 Karten erhältlich zum Preis von 37 Euro, ermäßigt 17 Euro. Für Eintrittskarten an Tagen mit einem Höhenfeuerwerk erhöht sich der Kartenpreis um 5 Euro. Für Gäste, die keine Karten für das Kleine Fest haben, gibt es das Angebot, für 5 Euro nur zum Feuerwerk zu kommen. Pro Person werden maximal zwei Karten abgegeben. Infos: kleinesfest-hannover.de

Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover/Kleines Fest

Führungen

Rundgang „Königliche Gartenpracht“

1./2., 8./9., 15./16., 22./23., 29./30. Juli, sonnabends um 14 Uhr, sonntags um 10.30 Uhr, Großer Garten
Tickets: 7 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder bis 14 Jahre/Schüler*innen/Student*innen, Eintritt bis 12 Jahre frei, ansonsten zuzüglich Eintritt, mit der HannoverCard tourist 1,50 € Rabatt.

Treffpunkt: Eingang Großer Garten, Dauer: circa 1,5 Stunden
Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus GmbH

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung
9. Juli, 11.30 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen
Kuratorenführung mit Dr. Andreas Urban durch die Ausstellung
circa eine Stunde, im Museumseintritt enthalten, Veranstalter: Historisches Museum Hannover

Öffnungszeiten und Eintrittspreise in den Herrenhäuser Gärten

Der Große Garten und der Berggarten sind im Juli täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, die Grotte und die Schauhäuser sind bis 19.30 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: eine Stunde vor Schließung der Gärten.

Ausnahme: An den Veranstaltungstagen des Kleinen Festes im Großen Garten wird der Große Garten um 17 Uhr geschlossen: 4. bis 30. Juli 2023, täglich außer montags. Letzter Einlass ist um 16 Uhr, die Grotte schließt um 16.30 Uhr, die Wasserspiele enden um 16.45 Uhr.

Das Museum Schloss Herrenhausen ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Schloss Shop. Der Infopavillon öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr.

Wasserspiele im Großen Garten: Montag bis Freitag 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10-12 Uhr und 14-17 Uhr.

Eintrittspreise in der Sommersaison:

Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro / ermäßigt 5 Euro

Berggarten 3,50 Euro / ermäßigt 1,50 Euro

Kinder bis 12 Jahre frei

Ermäßigungen für Gruppen ab 15 Personen, Inhaber Niedersachsenticket und Hannover Card, Hannover Aktiv Pass-Inhaber, Jugendliche, Schulklassen, Familien, Auszubildende, Studierende, BFD-, FSJ-, FÖJ-, FWD-Leistende, Behinderte ab 50 GdB

sowie ganzjährig:

Jahreskarten Großer Garten/Berggarten 25 Euro, Jahreskarte ermäßigt 15 Euro

Jahreskarte Familien 1 Erwachsener, Jugendliche 12-17 Jahre 40 Euro, Jahreskarte Familien 2 Erwachsene, Jugendliche 12-17 Jahre 65 Euro, Jahreskarte Hausmarke 12,50 Euro

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 8.Juni 2023

Indizes vom 07.06.2023 © finanzen.net
Indizes vom 07.06.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Die Anleger sind am Mittwoch an den europäischen Aktienmärkten in der Defensive geblieben. Trübe Konjunkturdaten aus China trugen zur Wochenmitte dazu bei, dass das Interesse an Aktien vor den Notenbankentscheiden in der kommenden Woche gedämpft blieb. Die Zentralbank Kanadas gab den Anlegern diesbezüglich einen Denkzettel, indem sie am Mittwoch überraschend ihren Leitzins anhob.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) bewegte sich im relativ engen Rahmen um das Schlussniveau vom Vortag. Am Ende gab er leicht um 0,08 Prozent auf 4291,91 Punkte nach. Er steht damit in der Mitte seiner jüngsten Spanne, die von 4200 Punkten ausgehend etwa 200 Punkte umfasst. Nah am bisherigen Hoch seit 2007, das 4415 Zähler beträgt, war der Kurs im April und Mai jeweils abgedreht.

Ähnlich knapp waren die Verluste an den wichtigsten Länderbörsen: Für den französischen CAC 40 ging es um 0,09 Prozent auf 7202,79 Punkte nach unten, während der britische FTSE 100 0,05 Prozent tiefer bei 7624,34 Zählern aus dem Handel ging.

Eine relative Stütze für das Marktumfeld waren am Mittwoch vor allem Einzelhandelswerte, deren Branchenindex um zwei Prozent stieg und so mit großem Abstand die Sektorwertung anführte. Zu verdanken war dies vor allem der Inditex-Aktie, die mit einem Kurssprung um 5,7 Prozent den EuroStoxx anführte. Der Kurs sprang damit auf ein Hoch seit 2017.

Die spanische Textil-Handelskette Inditex sorgte mit ihren Quartalszahlen für Begeisterung im Branchenumfeld. Im Sog davon verteuerten sich auch andere Werte aus dem stationären Modehandel wie HUGO BOSS, Marks & Spencer (MarksSpencer) oder H&M (HennesMauritz AB (HM, H&M)).

Die größten Verluste verzeichneten dagegen die Versicherungs- und Gesundheitssektoren, deren Teilindizes bis zu 1,4 Prozent verloren. Der Rückversicherer Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) war gemeinsam mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi unter den großen EuroStoxx-Verlierern.

Quelle:finanzen.net


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Buntes Treiben auf dem Marktplatz und am Dom

Mindin Mundus – Buntes Treiben beim historichen Marktspektakel auf dem Marktplatz und am Dom
Mindin Mundus – Buntes Treiben beim historichen Marktspektakel auf dem Marktplatz und am Dom - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Minden – Mindin Mundus

MINDEN. Alle zwei Jahre geben die Mindener Zeitinseln interessante Einblicke in die verschiedenen Epochen der mehr als 1200-jährigen Geschichte Mindens. Bei Mindin Mundus wurde am vergangenen Wochende (03. und 04. Juni) an den Zeitinseln Geschichte erlebbar. (Stadtreporter berichtete bereits). Doch nicht nur an den Zeitinseln, sondern auch am Marktplatz, am Dom und in der Fußgängerzone war viel los. Es herrschte ein buntes Treiben beim historischen Marktspektakel. Mittelalterliche Musik ertönte auf dem Marktplatz und Gaukler präsentierten ihr Programm. An zahlreichen Verkaufständen wurden Waren verschiedenster Art sowie Speisen und Getränke feilgeboten. Und wem all das nicht reichte, konnte sich „Hoch auf dem Gelben Wagen“ durch die Stadt kutschieren lassen.

Ricklingen feiert sich ein ganzes Wochenende lang

Tag der Ricklinger © Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine von 1957 e.V.
Tag der Ricklinger © Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine von 1957 e.V.

„Tag der Ricklinger“ am 17. und 18. Juni 2023 auf dem Vereinsgelände des TuS Ricklingen

HANNOVER.

Dieses Jahr findet das große Ricklinger Stadtteilfest, der „Tag der Ricklinger“, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine (ARV) und der Interessengemeinschaft (IG) Ricklingen statt. Gefeiert wird auf dem Vereinsgelände des
Turn- und Sportverein Ricklingen von 1896 e.V., der seinen Platz am Meisenwinkel 9 für das Fest zur Verfügung gestellt hat.

Das Stadtteilfest beginnt am Samstag, 17.06., um 13 Uhr traditionell mit einer ökumenischen Andacht, die Pastor Jens Kertess von der Michaelisgemeinde halten wird. Danach startet das große, bunte Bühnenprogramm für die ganze Familie, gestaltet von Akteuren aus den
Ricklinger Vereinen.

Den musikalischen Auftakt bestreitet der Musikzug Deister. „Fit von Kopf bis Fuß“ – die Gymnastikgruppen des TuS Ricklingen zeigen auf der Bühne einen Ausschnitt ihrer Übungsstunden. Ein Auftritt der Schulband der Peter-Ustinov-Schule ist geplant und zum letzten Mal auf dem Ricklinger Stadtteilfest dabei, singen die Beeke-Sänger Stimmungslieder aus ihrem umfangreichen Repertoire. Außerdem tritt die Sängerin Heike Beckmann der „Lindener Narren“ und die „Pipes & Drums“ von 08 Ricklingen auf.

Das Deichgrafen Collegium Ricklingen ernennt wieder einen neuen Deichgrafen nach der traditionellen Deichbegehung. Oberbürgermeister Belit Onay besucht am Nachmittag den „Tag der Ricklinger“ und wird ein Grußwort halten.

Auf dem Gelände des TuS Ricklingen sind viele Vereine und Institutionen mit Info- und Aktionsständen vertreten. Zum Beispiel wird die Polizei Fahrräder registrieren und mit einem Einsatzwagen vor Ort sein. Auch die Freiwillige Feuerwehr Ricklingen zeigt ein Löschfahrzeug.

Die IG Ricklingen bietet mit ihren Mitgliedern und in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilzentrum Ricklingen und dem hannoverschen carneval club Spaß und Aktionen für Kinder an: Kinderschminken, Bemalen von T-Shirts, Caps und Beuteln, Bastel-Aktionen
und eine süße Überraschung von Daniel’s Café Cortado.

Der TuS Ricklingen veranstaltet außerdem ein Fußballturnier der Ricklinger Schulen und Vereine und bei der Schützengesellschaft Ricklingen kann man sich beim Preisschießen ausprobieren. Die Siegerehrungen sind für 17.00 Uhr auf der großen Bühne geplant.

Ab ca. 17.30 Uhr wird es eine Bier-Happy-Hour geben. Die Bruchmeisterin und -meister schenken Gilde-Bier für eine Spende von mindestens 1,- Euro aus. Der Erlös dieser Aktion kommt der Sportjugend zugute.

Zum Abschluss des Tages gibt es von 18.15 Uhr bis ca. 22.00 Uhr Livemusik von Pop bis Rock aus den 70, 80, 90er Jahren und aktuelle Charthits mit der Band „Groovetop“.


Am Sonntag, 18.06., ab 10.00 Uhr geht es auf der großen Bühne weiter mit dem Jazzfrühschoppen. Das „Blue Q Jazz Quintett“ des Polizeiorchesters Niedersachsen unter der Leitung von Thomas Richter spielt ein sehr breit gefächertes Repertoire: Von „Dixie“
über „Modern“ Jazz bis hin zu Funk und Pop-Songs. Neben dem Jazz Quintett rundet der Kinderzirkus Giovanni mit drei Acts – 11.00 , 11.45 und 12.30 Uhr – das Programm am Sonntag ab.

Hannover Nachrichten vom 7.Juni 2023

Klassik Open Air in Hannover © Ulrich Stamm
Klassik Open Air in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Hannover Klassik Open Air 2023: Operngala in Hannovers Maschpark auch im Juli 2023 

Der hannoversche Maschpark vor der Kulisse des Neuen Rathauses wird auch 2023 zur märchenhaften Kulisse für zwei musikalische Abende. Unter dem Titel „Von Wien nach Rom“ bietet das Hannover Klassik Open Air ein vielseitiges Opernprogramm und lädt Interessierte zum kostenfreien Klassikgenuss ein: am Freitag, 14. Juli, und am Sonnabend, 15. Juli, jeweils um 19.30 Uhr.

Unter der Leitung von Dirigent Cornelius Meister spielt das Orchester der NDR Radiophilharmonie Ouvertüren, Arien und Duette aus Opern von Mozart, Leoncavallo, Donizetti, Verdi und Puccini. Das Publikum darf sich auf die Sopranistin Nicole Car, Tenor Xabier Anduago und Bariton Etienne Dupuis freuen, die die Gesangssoli übernehmen.  

Das dritte Jahr in Folge wird das Opernereignis für alle großzügig von der Rossmann GmbH unterstützt. Weitere Förderer sind die VHV-Stiftung und Martin Kind.

Weltstars in Hannover

Der gebürtige Hannoveraner Cornelius Meister steht als einer der gefragtesten Operndirigenten zum ersten Mal am Pult des Hannover Klassik Open Air. Bei den Bayreuther Festspielen 2022 übernahm er kurzfristig das Dirigat des neuen Bayreuther „Rings“, empfing bereits zahlreiche Auszeichnungen und dirigiert die großen Orchester in Paris, Berlin, Washington, Tokio, Seoul und an den Opernhäusern in Wien, New York, Mailand, London und München. 

Aus Australien kommt Nicole Car zum Hannover Klassik Open Air. Sie hat sich als eine der weltweit führenden Sopranistinnen etabliert und trat am Royal Opera House Covent Garden, an der Metropolitan Opera, der Dallas Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Opera Australia und der Opera de Paris auf. 

Mit dem kanadischen Bariton Etienne Depuis harmoniert Nicole Car nicht nur musikalisch auf den bedeutenden Opernbühnen der Welt – die beiden sind auch im Privatleben ein Paar. Damit sind sie auf dem besten Wege, das neue Traumpaar der Opernwelt zu werden.

Der vielfach ausgezeichnete Tenor Xabier Anduaga sorgte bereits beim Hannover Klassik Open Air 2019 als Beppo in „Bajazzo“ für Begeisterung. Inzwischen ist der junge Spanier weltweit bei den führenden Häusern begehrt und singt dort die großen Partien seines Faches.

Das Programm der Operngala

Das Programm für die „Oper für alle“ präsentiert auch in diesem Jahr Herzstücke der Opernmusik, die nicht nur Insider kennen und lieben. Zu hören sind unter anderem die beliebtesten Arien und Duette aus Mozarts „Zauberflöte“, „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“. Ganz nach dem Motto des Abends „Von Wien nach Rom“ geht es dann nach Italien zur großen Belcanto-Kunst mit berühmten Arien aus Verdis „Rigoletto“, „Don Carlos“ und „La Traviata“ sowie Puccinis „La Bohème“.

Einladung in den Maschpark

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) lädt wieder zum kostenlosen Besuch der „Oper für alle“ in den Maschpark ein, wo die Operngala auf zwei Videowänden in den Park übertragen wird.

Eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen vor der Bühne wird über verschiedene Medien verlost. Einlass auf das Gelände erfolgt an beiden Vorstellungstagen ab 18.30 Uhr. 

Das Publikum darf sich auf ein erstklassiges Orchester, Weltstars der Oper und ein Programm mit den schönsten und bekanntesten Arien der Opernwelt freuen. Ermöglicht wird dies durch die Zusammenarbeit der LHH, des NDR, TVN, Hannover Concerts, der Freunde und Förderer der NDR Radiophilharmonie e. V. und der Initiative von Projektleiterin Marlis Fertmann. 

Die NDR Radiophilharmonie ist eines der herausragenden Aushängeschilder für die UNESCO City of Music Hannover. Sie hat viel dazu beigetragen, dass Hannover 2014 diesen Ehrentitel verliehen bekam – den die Stadt seitdem mit Begeisterung trägt. Der Titel trägt die Vielfalt des hannoverschen Musiklebens nach innen und nach außen und etabliert die Landeshauptstadt in einem internationalen kreativen UNESCO-Netzwerk immer weiter.

Übertragung Online, im Hörfunk und im Fernsehen

Die Übertragung der Veranstaltung wird von Nord Media gefördert. Arte Concert zeigt das Hannover Klassik Open Air am Sonnabendabend als Video-Livestream. TVN zeichnet die gesamte Operngala auf, der Mitschnitt ist zeitversetzt auf 3Sat zu sehen. NDR Kultur sendet die Operngala live.


Bahnhofsnahe Plätze: Multimediale Ausstellung „Ein Tag, ein Bild, ein Lebensweg“ in der Outdoor-Galerie auf dem Weißekreuzplatz

Die multimediale Ausstellung „Ein Tag, ein Bild, ein Lebensweg“ präsentiert künstlerische Auseinandersetzungen zu den Themen Wirklichkeit und Raum in der Galerie Laubengang auf dem Weißekreuzplatz. Die Eröffnung wird am Freitag, 9. Juni, ab 15 Uhr, gefeiert. Dabei gibt es unter dem Motto „Bring your own – Picknick und Gespräch“ mehr über die Ausstellung und die darin enthaltene Wirklichkeit im Raum zu erfahren. Decken sind vorhanden, die Besucher*innen bringen ein Feierabendgetränk und einen Snack – ganz nach Geschmack.

Zur Ausstellung: 

„Ein Tag, ein Bild, ein Lebensweg” ist das Ergebnis aus dem Projekt „Scale up diversity“ und erzählt persönliche Geschichten über das Erwachsenwerden in Syrien, Mali, Ghana und dem Iran, über das Aufbrechen und das Ankommen einzelner Protagonist*innen, deren Lebenswege sich in Hannover kreuzen.

Die Geschichten werden in Form von Malerei, Film- und Audio-Installationen präsentiert und nehmen die Besucher*innen mit auf eine Reise des Ankommens, des Sich Niederlassens und laden ein Geschichten der Migration in uns selbst wiederzufinden.

Das Ausstellungsprojekt ist eine Gemeinschaftsproduktion von UNTER EINEM DACH, der Künstlerin Etaja und der Filmerin & Fotografin Claire Winkler.

Für das Abspielen der Audio-Installationen in der Ausstellung, sind ein Smartphone sowie eigene Kopfhörer erforderlich.

Outdoor-Galerie im Laubengang Weißekreuzplatz ist Teil des Konzepts bahnhofsnahe Plätze

Die Ausstellung „Ein Tag, ein Bild, ein Lebensweg” ist nach der „Räume“-Ausstellung vom Cameo Kollektiv die 2. Ausstellung in der neuen Outdoor-Galerie. Eine dritte Ausstellung ist gemeinsam mit der Stadtteilkultur geplant. Die Initiative der Galerie im Laubengang Weißekreuzplatz ist Teil des Fachbereichs Kultur der Landeshauptstadt für das aktuelle Konzept der bahnhofsnahen Plätze, mit dem Ziel, den Raschplatz, den Weißekreuzplatz und den Andreas-Hermes-Platz aufzuwerten und zu beleben.

UNTER EINEM DACH

UNTER EINEM DACH verbindet von Anbeginn kulturelle und soziale Teilhabe und schafft Perspektiven für Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte in Ausbildung und Arbeitsmarkt.

Ansprechpartnerin ist Alex Faruga, Geschäftsführerin UNTER EINEM DACH, E-Mail: alexandra@unter-einem-dach.org


Veranstaltung am 13. Juni: Spielplatz „An den Hilligenwöhren“: Kinder dürfen mitreden

Der Spielplatz „An den Hilligenwöhren“ in Bothfeld soll aufgewertet werden. Damit Kinder und Eltern ihre Wünsche für die Neugestaltung frühzeitig in die Planungen einbringen können, lädt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover alle interessierten Anwohner*innen zu einer Beteiligungsveranstaltung ein. Der Termin ist am kommenden Dienstag (13. Juni) um 16 Uhr auf dem Spielplatzgelände.


Benefizkonzert für Erdbebenopfer der Türkei und Syrien am 18. Juni

Um Spenden für die Erdbebenopfer in Syrien und der Türkei zu sammeln, laden das Ensemble Megaphon und das asambura ensemble zu einer musikalischen Begegnung zwischen den Kulturen für Sonntag (18. Juni) zwischen 18 und 20 Uhr in die Galerie Herrenhausen ein. Gemeinsam mit dem syrischen Starsolisten Ibrahim Keivo und dem deutsch-türkischen Schauspieler Tayfun Bademsoy steht Musik aus Klassik, Folklore und Jazz auf dem Programm. Vor Ort präsentieren Fotograf*innen des Cameo Kollektiv eine Ausstellung, der Erlös der Bilder geht ebenfalls an Hilfsprojekte im Katastrophengebiet. Der Eintritt läuft nach dem Prinzip Pay what you can – Zahle, was Du kannst.

Oberbürgermeister Belit Onay unterstützt die gemeinsame Initiative von Kulturschaffenden und Vereinen aus Hannover: „Die Schäden des Erdbebens sind immens. Viele Menschen sind nach wie vor obdachlos; die Wiederaufbauarbeiten werden noch lange Zeit andauern. Es ist wichtig, dass wir die Menschen in den Krisengebieten nicht vergessen. Die Hilfsprojekte, die von engagierten Vereinen aus Hannover ins Leben gerufen wurden, benötigen dringend weiterhin unsere Unterstützung. Ich bedanke mich deshalb herzlich für die Initiative zu diesem wunderschönen syrisch-türkisch-deutschen Benefizkonzert.“

Ausführliche Infos zum Konzert, das in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt organisiert wird, gibt es unter www.ensemble-megaphon.com.


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 7.Juni 2023

Indizes vom 06.06.2023 © finanzen.net
Indizes vom 06.06.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Nach ihrem schwächeren Wochenauftakt haben sich die wichtigsten europäischen Aktienbörsen am Dienstag knapp in die Gewinnzone gerettet. Michael Hewson vom Broker CMC Markets sprach aber von einem „lustlosen Handelstag“. Sorgen über ein nachlassendes Wirtschaftswachstum und die künftige Geldpolitik hemmten weiter den Risikowillen, während die Euphorie über das Ende des US-Schuldenstreits längst abgeebbt ist.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schaffte es spät noch knapp ins Plus, indem er 0,05 Prozent höher bei 4295,22 Punkten über die Ziellinie ging. Für den französischen CAC 40 ging es um 0,11 Prozent auf 7209,00 Punkte bergauf. Der britische FTSE 100 stieg um 0,37 Prozent auf 7628,10 Punkte.

„Es wird immer schwieriger, zum jetzigen Zeitpunkt eine allgemeine Richtung für die Märkte zu bestimmen, ohne dass es in der einen oder anderen Richtung einen Kurstreiber gibt“, sagte der CMC-Experte Hewson. Den überraschend deutlich gesunkenen Auftragseingang der deutschen Industrie konnten Anleger aber nicht abschütteln. Er gab den Konjunktursorgen neue Nahrung.

Während die Märkte zunehmend von einer Zinspause der US-Währungshüter ausgehen, erscheint ein solcher Schritt in der Eurozone noch weit entfernt: EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte am Vortag weitere Leitzinserhöhungen in Aussicht gestellt. Laut der UBS ist Mitte Juni eine Erhöhung der EZB um 0,25 Prozentpunkte eingepreist.

Im europäischen Branchenvergleich standen die Aktien von Öl– und Gaskonzernen zeitweise stark unter Druck wegen der Ölpreise, die nach einem Anstieg am Vortag wieder sanken. Ihr Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 reduzierte sein Minus im Verlauf aber merklich auf 0,3 Prozent. Eni und Totalenergies waren im EuroStoxx aber dennoch mit bis zu 1,1 Prozent unter den größten Verlierern.

Die Telekom-Branche wurde in der Sektorwertung zum Schlusslicht, mit einem Minus von 0,8 Prozent. Neuerdings machen sich in dieser Branche Sorgen breit, dass sich der Online-Riese Amazon in den USA in den Telekom-Markt einmischen könnte. Führend war hingegen der Index der als defensiv geltenden Gesundheitsbranche (STOXX EU600 Health Care), der mit einem Plus von 1,2 Prozent weiter zulegte.

Unternehmensnachrichten kamen vor allem aus Großbritannien. Bei British American Tobacco (BAT) (BAT) stand ein Plus von eineinhalb Prozent zu Buche. Der Tabakkonzern habe erwartungsgemäß die Jahresziele bestätigt, was die Anleger etwas beruhigen sollte, schrieb JPMorgan-Analyst Jared Dinges. Allerdings hielten die Sorgen wegen des US-Zigarettengeschäfts an, das BAT als enttäuschend bezeichnet habe.

Dagegen ging es für die Anteilsscheine von AB Foods (Associated British Foods) knapp um 0,1 Prozent nach unten. Der Nahrungsmittelhersteller und Einzelhändler kündigte die Übernahme des auf Technologie für die Milchwirtschaft spezialisierten Unternehmens National Milk Records an, das mit rund 48 Millionen Pfund bewertet wird.

(Quelle: finanzen.net)

Mindener Zeitinseln

Mindin Mundus mit Mindener Zeitinseln – erlebbare Geschichte in Minden
Mindin Mundus mit Mindener Zeitinseln – erlebbare Geschichte in Minden - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Geschichte neu erleben in Minden

MINDEN. Minden bietet eine einzigartige historische Kulisse für die erlebnisreichen Inszenierungen der Vergangenheit in den Zeitinseln. Alle zwei Jahre geben die Mindener Zeitinseln interessante Einblicke in die verschiedenen Epochen der mehr als 1200-jährigen Geschichte Mindens. An verschiedenen Orten in der Stadt wird Geschichte erlebbar. Unterhaltsam, lehrreich und authentisch wird u.a. durch internationale Darstellergruppen des Reenactmants*, Theater und andere originelle Formate die Vergangenheit in die Gegenwart geholt. So geschehen auch wieder am letzten Wochenende (03. und 04. Juni) bei Mindin Mundus mit Mindener Zeitinseln. An der Weserpromenade nahe der Fußgänderbrücke gab es mit Gefechtsdarstellungen, Drillvorführungen und Lagerleben Szenen aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. Auch aus Minden hatten Soldaten und hohe Offiziere auf beiden Seiten gekämpft. Ebenfalls an der Weserpromende gab ein Ausschnitt eines römischen Marschlagers einen Einblick in das Alltagsleben und die Bewaffnung der römischen Legionen. Im Dominnenhof zeigten verschiedene Gruppen wie der bischöfliche Hofadel, Bürger und Städter vom 13. – 15. Jahrhundert lebten und arbeiteten. Am Kutscherhaus führte ein Landvermesser aus der Zeit um 1900 interessierte Besucher z.B. in die Katastervermessung, topographische Aufnahmen für Landkarten oder Ingenieurvermessung für Eisenbahn oder Kanalbau ein. An der Weserpromenade machte auch das Infanterieregiment „Graf Wilhelm“ der Weckbatterie Wölpinghausen lautstark auf sich aufmerksam indem es eine Kanone abfeuerte. Graf Wilhelm war ein bedeutender Militärtheoretiker und Heerführer im Siebenjähriegen Krieg sowie Regent der Grafschaft Schaumburg-Lippe. Am Wesertor entführte die Gruppe Takeda die Besucher in die Zeit der Samurai im Japan des 16. Jahrhunderts. Mit diesen und vielen weiteren Programmpunkten und Highlights war an diesem Wochenende in Minden für lebhafte Unterhaltung und lehrreiche Informationen für Jung und Alt rund um den Dom und in der Stadt gesorgt.

* Reenactment (englisch für ‚Wiederaufführung‘, ‚Nachstellung‘) nennt man die Inszenierung konkreter geschichtlicher Ereignisse in möglichst authentischer Art und Weise.

Hannover Nachrichten vom 6.Juni 2023

Ricklinger Bad öffnet am 24./25. Juni durchgehend für 37 Stunden © LHH
Ricklinger Bad öffnet am 24./25. Juni durchgehend für 37 Stunden © LHH

HANNOVER.

Nachtschwimmen möglich: Ricklinger Bad öffnet am 24./25. Juni durchgehend für 37 Stunden 

Unter dem Motto „Bei uns geht die Nacht baden“ lädt das Ricklinger Bad zu einer besonderen Aktion ein: Von Sonnabend, dem 24. Juni um 7 Uhr bis Sonntag, dem 25. Juni, um 20 Uhr bleibt das Bad durchgehend – auch nachts – geöffnet. In diesen 37 Stunden werden vielfältige Aktivitäten angeboten.

Während des Aktionszeitraumes entstehen keine zusätzlichen Kosten, zu entrichten ist lediglich der normale Eintrittspreis von 4,50 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche.   

Programm und Zeitplan: 

Sonnabend

  • Ganztägig Spielgeräte im Nichtschwimmerbecken
  • 10 Uhr bis 17 Uhr Wasserlaufbälle im Nichtschwimmerbecken
  • 10 Uhr bis 18 Uhr Spiel und Sport auf der Wiese
  • 18 Uhr bis 18.30 Aqua-Intervall-Training im Nichtschwimmerbecken
  • 19 Uhr bis 19.30 Uhr Aqua Bike im Nichtschwimmerbecken (Surf- oder Badeschuhe mitbringen)
  • 20 Uhr bis 22 Uhr Disco und House Classic mit DJ Jack Hustle
  • 21 Uhr bis 21.30 Uhr Aqua Bike im Nichtschwimmerbecken (Surf- oder Badeschuhe mitbringen)
  • 22 Uhr bis 23 Uhr Synchronschwimmen im Schwimmerbecken
  • 23 Uhr bis 7 Uhr Abnahme Totenkopfabzeichen
  • 23 Uhr bis 23.30 Uhr Aqua-Intervall-Training im Nichtschwimmerbecken
  • 0 Uhr bis 0.30 Uhr Aqua Jogging im Schwimmerbecken

Sonntag

  • Ganztägig Spielgeräte im Nichtschwimmerbecken
  • 14 Uhr bis 18 Uhr Pool-Party im Schwimmbecken

Für Groß und Klein: Lesepicknick im Großen Garten startet ab 11. Juni

Lesepicknick in den Herrenhäuser Gärten © Christian Wyrwa
Lesepicknick in den Herrenhäuser Gärten © Christian Wyrwa

In Kooperation mit der Buchhandlung Leuenhagen & Paris bietet das Lesepicknick in den Herrenhäuser Gärten ein außergewöhnliches Hörvergnügen im Grünen für Erwachsene und Kinder.

Am 11. Juni um 12 Uhr liest Maiken Nielsen aus ihrem neuen Roman „Die Frau, die es nicht mehr gibt“. Ein Roman über dunkle Geheimnisse und verdeckte Identitäten.

Für Kinder ab vier Jahre gibt es ebenfalls am 11. Juni eine Lesung. Um 14 Uhr liest Stephanie Schneider aus „Grimm und Möhrchen machen Pause von zu Hause“. Eine heitere Geschichte über eine besondere Freundschaft und eine turbulente Urlaubsreise voller Überraschungen.

Am 25. Juni um 12 Uhr ist Sarah Lindberg mit ihrem neuen Roman „Die Fabrikantinnen – Schwesternzeiten“ zu Gast. Eine farbenprächtige Familiensaga über die Frauen einer Zuckerfabrik, die sich in schweren Zeiten behaupten müssen.

Am 24. September um 12 Uhr stellt Josephine Nicolas ihr neues Buch „Das Haus der Meeresufer“ vor, einen historischen Liebesroman, der nach Paris im Rausch der 1920er Jahre entführt.

Für Kinder steht am 24. September um 14 Uhr Ingo Siegners neueste Abenteuer des kleinen Drachen Kokosnuss auf dem Programm. In „Aufregung in der Drachenschule“ forscht der beliebte kleine Drache den Tieren, die – vermutlich – einst auf seiner Heimatinsel lebten, nach.

Änderungen bleiben vorbehalten.

Die Lesungen finden im Großen Garten an der sogenannten Probenbühne statt.

Alle weiteren Informationen finden sich unter: hannover.de/Herrenhausen/Veranstaltungen/Termine


Künftig sind Trauungen im Stadion möglich

Heinz von Heiden Arena - Luftbild © Ulrich Stamm
Heinz von Heiden Arena – Luftbild © Ulrich Stamm

„Wir gehen Hand in Hand“ – seit Jahrzehnten ein Gelöbnis im Standesamt, traditionell aber auch ein gesungenes Versprechen im Stadion von Hannover. Jetzt kommt Beides zusammen: Das Standesamt Hannover fügt seinem Portfolio interessanter Trauorte eine weitere herausragende Örtlichkeit hinzu: Ab 2024 können Fußballfans (aber natürlich auch andere) in der Heinz von Heiden Arena nicht nur „Ja“ zu ihrem Verein sagen, sondern auch zu ihrer*m Liebsten und dort heiraten. Die Landeshauptstadt Hannover und die Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG haben jetzt den Vertrag für einen ersten „Pilot-Tag“ am 12. September 2023 unterzeichnet. Dr. von der Ohe: „Ich freue mich, dass wir unseren Brautpaaren mit der Arena nun noch eine einzigartige Location anbieten können, in der sie den Bund fürs Leben schließen können. Ob das nun ‚Alte Liebe‘ oder neue Liebe ist, ist doch egal: Liebe ist Liebe.“

Auch auf 96-Seite freut man sich auf diese Termine. „Ob nun 49.000 begeisterte Fußballfans oder 30 jubelnde Hochzeitsgäste – es wird in jedem Fall unvergesslich“, ist sich auch Jeannine Imsirovic die Leiterin von Hannover 96 Eventmanagement, sicher.

Anmeldungen für die ersten vier Termine am 12. September nimmt das Standesamt ab sofort entgegen (0511/168-43358, 32.31.1@hannover-stadt.de).

Ab dem Jahr 2024 ist geplant, jährlich etwa 25 Hochzeitspaaren die Trauung im hannoverschen Stadion zu ermöglichen. Eine Anmeldung für diese Trautermine wird ab dem 14. November dieses Jahres im Standesamt der Landeshauptstadt Hannover möglich sein.


„Streng geheim“ – das diesjährige inklusive Theaterfestival KLATSCHMOHN macht neugierig

Beim diesjährigen inklusiven Theaterfestival KLATSCHMOHN vom 19. bis 21. Juni im Kulturzentrum Pavillon ist alles „streng geheim“. Dabei geht es um Geheimnisse, die spannend sind und neugierig machen. Neben den 20 Gruppen, die in diesem Jahr das Programm gestalten, gibt es zwei Workshops, deren Ergebnisse auch während des Festivals präsentiert werden. Die Gruppen kommen aus verschiedenen Schulen, Fördereinrichtungen und freien inklusiven Initiativen. Die Darstellungsformen sind vielfältig und abwechslungsreich: Sprech-, Figuren-, Masken-, Schatten- und Musiktheater sowie Tanz und Zirkus. Vorführungen gibt es vormittags und abends. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro. Für den Kartenvorverkauf steht die Telefonnummer 0511 2355550 und E-Mail-Adresse tickets@pavillon-hannover.de zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter www.projekttheater-klatschmohn.de.

Um einem großen Publikum die kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, werden Audiodeskription für sehbehinderte Menschen, FM-Geräte und Gebärdensprache für hörgeschädigte Menschen angeboten.

Das Festival wird am Montag, 19. Juni, um 19 Uhr von Andreas Mangelsdorf, Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt Hannover, eröffnet. Im Anschluss gibt es zweimal Shakespeare. „Julia und Romeo“ wird von der Theaterbande aus Göttingen auf die Bühne gebracht. Die folgende Verwechslungskomödie „Was ihr wollt“ ist einer Interpretation der Schattenspringer aus Freiburg. Nach der Pause lädt die „ILMASI meets HMTHM-Band“ zum Tanzen ein!

In der Pause der Vormittagsveranstaltungen kann das Publikum selbst aktiv werden. Sonderpädagogikstudent*innen haben sich spannende Angebote ausgedacht: Stationen mit verschiedene Bastel-, Musik- und Spielaktionen auf dem Außengelände des Pavillons. Im Foyer des Pavillons werden die Ausstellungen „Klatschmohn wandert“ (Malerei), und „B-hindert“ (Fotografie) gezeigt.

Der Weg von KLATSCHMOHN ist ein stetiger Prozess in Richtung Inklusion. Zusammen mit Studierenden der Leibniz-Universität Hannover arbeiten Menschen aus den Caritas-Werkstätten und der Lebenshilfe in vielen Bereichen des Festivals mit.

KLATSCHMOHN ist ein Kooperationsprojekt der Stadtteilkultur der Landeshauptstadt Hannover, der Leibniz Universität Hannover, dem Kulturzentrum Pavillon, der Caritas Werkstätten Hannover, der Otto-Hahn-Schule, Wunstorf und Juniver – Jugendberufshilfe Diakonie Hannover gGMBH.


Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten tagt öffentlich

Der Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten (AWL) tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Freitag (9. Juni) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.


„Mein schönster grüner Schattenplatz in Hannover“: Stadt startet Foto-Aktion

Passend zu den jetzt erstmals sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr ruft der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover kreative Fotograf*innen dazu auf, Fotos von den schönsten Schattenplätzen im Grünen zu machen und einzuschicken. Gesucht sind Orte in der Stadt, die sich für eine Abkühlung an sehr warmen Tagen gut eignen und alles aufweisen, was einen beliebten schattigen Platz auszeichnet.

Gern auch mit kleiner Geschichte garniert

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Ein Selfie auf der Parkbank, ein Picknick auf der Wiese oder ein professionelles Shooting – alles ist möglich. Dabei sollte der Ort, an dem das Foto gemacht wurde, möglichst genau benannt werden. Und vielleicht gibt es auch eine kleine Geschichte dazu oder einen Grund, warum der Platz ein besonders schöner Schattenplatz ist. Voraussetzung ist, dass die Fotos auf einem öffentlichen Platz gemacht werden.

Teilnahme bis Ende Juli 

Die Beiträge können ab sofort bis zum 31. Juli unter dem Stichwort „Mein schönster Schattenplatz in Hannover“ an umweltkommunikation@hannover-stadt.de gesendet werden. Weitere Teilnahmemöglichkeiten und -voraussetzungen (zum Beispiel Informationen zu Datenmengen und Urheberrechten) werden im Internet auf der Seite www.hannover.de/schattenplätze (Unterpunkt „Foto-Kampagne“) detailliert erläutert.

Die schönsten Motive zu Hannovers schattigen Plätzen werden nach dem Einsendeschluss im Internet als Fotogalerie veröffentlicht.

Schattenplätze in der Stadt – wichtig für Hitzeschutz und Klimaanpassung

Das Klima wandelt sich – auch in Hannover. Heiße Tage, wenig Abkühlung in der Nacht und längere Hitzeperioden werden in Zukunft immer häufiger die Lebens- und Aufenthaltsqualität und auch die Gesundheit beeinträchtigen. Betroffen sind nicht nur die ältere Bevölkerung, chronisch Kranke und Kinder, sondern auch die in der Stadt arbeitenden Menschen, die Besucher*innen unserer Stadt und die Einwohner*innen von Stadtteilen mit dichter Bebauung und wenigen Grün- und Erholungsflächen. Informationen und Tipps zum richtigen Verhalten bei Hitze gibt es auch im Internet unter www.hannover.de/hitze.


Creative Content Conference 2023 auf der Photopia Hamburg

Photopia Hamburg 2023 © Hamburg Messe und Congress
Photopia Hamburg 2023 © Hamburg Messe und Congress

PHOTOPIA Hamburg vom 21. bis 24. September 2023 | Neue Thementage und hochkarätige Referenten

HAMBURG.

Vom 21. bis 24. September findet die dritte Ausgabe der PHOTOPIA Hamburg statt und bringt zahlreiche kreative Köpfe, Visual Storyteller und Foto- und Videobegeisterte zusammen. Im Rahmen der Creative Content Conference vom 22. bis 24. September erwartet die Teilnehmer ein umfangreiches Konferenzprogramm mit Vorträgen, wertvollen Einblicken in das Business und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen, die die Welt der professionellen Fotografie und Videoproduktion bewegen. Zusätzlich bietet die exklusive Konferenz in der inspirierenden Atmosphäre der PHOTOPIA reichlich Networking-Möglichkeiten. Zu den Highlight-Speakern gehören renommierte Persönlichkeiten wie Modefotograf Vincent Peters, Fotokünstler Boris Eldagsen und Fotografenberaterin Silke Güldner. Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit führenden Partnern der Fotoszene veranstaltet.

Jeder Konferenztag widmet sich einem spezifischen thematischen Schwerpunkt: Am Freitag steht „AI-Generated Imagery“ im Fokus, am Samstag geht es um „Photo & Business“ und am Sonntag dreht sich alles um „Inspiration & Creativity“. Neben Best-Practice-Beispielen, Fachvorträgen und Kurzpräsentationen bieten Diskussionsrunden und Fragerunden die Möglichkeit, aktuelle Fragestellungen und relevante Themen zu diskutieren.

KI revolutioniert die Fotografie und Videoproduktion

Das Programm am Freitag, den 22. September, richtet sich an alle, die sich über die Verbindung von KI und Fotografie auf dem aktuellen Stand halten möchten. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) werden namhafte Fotografen und Branchenexperten aufzeigen, wie KI-Anwendungen die Fotografie und Videoproduktion revolutionieren und welche Chancen sich daraus für professionelle Bildermacher ergeben. Boris Eldagsen, der den renommierten Sony World Photography Award für ein mit KI generiertes Werk abgelehnt hat und damit eine internationale Debatte über das Verhältnis von Fotografie und KI-generierten Bildern ausgelöst hat, wird über die aktuellen Möglichkeiten und Herausforderungen dieser Technik sprechen. Fotoproduzent Robert Kneschke zeigt, welche Rolle KI-generierte Visuals bereits heute in seinem Arbeitsalltag spielen. Sven Doelle, Technology Evangelist bei Adobe, gewährt spannende Einblicke in KI-basierte Erstellungsprozesse. Fachanwalt Sebastian Deubelli und Fachanwältin Dorothe Lanc berichten aus der rechtlichen Praxis in Bezug auf Urheberrecht, Provenienzen und Kennzeichnung.

Am Samstag, den 23. September, dreht sich alles um die Business-Fotografie. Fotografenberaterin Silke Güldner zeigt innovative Wege auf, durch Self-Branding Profil zu gewinnen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Alexa Becker, Photography Coach und Publishing Consultant, beleuchtet in ihrem Vortrag gewinnbringende Strategien rund um das Thema Fotobuch. Die Fördermittel-Spezialistin Jenny Engler-Petzold legt dar, welche Beihilfen und Zuschüsse von öffentlichen oder privaten Institutionen besonders interessant sind, um Projekte zu finanzieren. Das Programm steht unter der Schirmherrschaft des PIC Verband e.V., der nachhaltige Lösungswege für die Herausforderungen des fotografischen Alltags entwickelt.

Am Sonntag, den 24. September, erwartet die Teilnehmenden eine geballte Ladung an Kreativität und Inspiration. Der renommierte Modefotograf Vincent Peters gewährt Einblicke in seine faszinierende Schaffenswelt mit einem persönlichen Stil von hoher Wiedererkennung. Stefan Rappo, langjähriger Assistent von Peter Lindbergh, begeistert mit sinnlichen Aufnahmen, die das Spannungsfeld zwischen Intimität und Distanz erkunden. Simon Puschmann, einer der erfolgreichsten Autofotografen weltweit, gibt Einblicke in den Entstehungsprozess seines jüngsten Projekts. Der erfolgreiche Architekturfotograf Sebastian Weiss zeigt eindrucksvoll, wie man mit eigener Kreativität maximale Resonanz erzielen kann. Die Alliance of German Designers / Allianz deutscher Designer (AGD) e.V., einer der führenden Berufsverbände der deutschen Kreativwirtschaft, übernimmt die Schirmherrschaft für diesen Tag.

Das vollständige Programm steht auf der Website www.creative-content-conference.de zur Verfügung. Das Konferenzticket für alle drei Tage kostet 199 Euro, während das Tages-Ticket für 89 Euro erhältlich ist. Beide Tickets beinhalten den Eintritt zur PHOTOPIA.

Vincent Peters, geboren 1969 in Bremen, zählt zu den international gefragtesten Modefotografen. Seine einfühlsamen und klassischen Aufnahmen haben in der Prominenten-, Mode- und Werbefotografie einen hohen Stellenwert. Mit minimalen Mitteln schafft er beeindruckende Bilder, die wie Szenen aus einem imaginären Film wirken. Im Alter von 20 Jahren zog er nach New York, um als Fotoassistent zu arbeiten. Nach seiner Rückkehr begann er 1999 seine Karriere als Modefotograf bei Giovanni Testino. Im Laufe der Jahre hat sich Peters auf Porträts von Prominenten spezialisiert und im filmischen Stil legendäre Fotostrecken für Magazine weltweit geschaffen. Sein Portfolio umfasst Arbeiten für renommierte Marken wie Wolfgang Joop, Armani, Celine, Hugo Boss, Adidas, Bottega Veneta, Diesel, Dior, Dunhill, Guess, Hermès, Lancôme, Louis Vuitton, Yves Saint Laurent, Miu Miu und Netflix, um nur einige zu nennen. Seit über 25 Jahren sind seine Bilder in renommierten Zeitschriften wie Vogue, Glamour und GQ zu sehen. Auch auf dem Kunstmarkt erfreuen sich seine analogen Fotografien großer Beliebtheit. Peters‘ Bilder zeichnen sich durch Präzision, Liebe zum Detail und eine perfekte Lichtführung aus, die sie zeitlos und ikonisch macht. Er schafft es, Stars wie Scarlett Johansson, Monica Bellucci oder Penélope Cruz in neuen Facetten zu zeigen und dabei eine intime Nähe zu seinen Modellen herzustellen. Seine Bücher „The Light Between Us“, „Selected Works“ und „Personal“ wurden bei teNeues veröffentlicht.

Boris Eldagsen, 1970 in Pirmasens geboren, ist ein preisgekrönter Fotograf und Künstler. Im Jahr 2023 gewann er den Sony World Photography Award, lehnte ihn jedoch ab, um eine Diskussion über mit KI generierte Bilder anzustoßen. Eldagsen studierte Fotografie, Kunst und Philosophie in verschiedenen Städten wie Mainz, Prag, Hyderabad und Köln. Seit seiner Teilnahme an einer Masterclass bei Roger Ballen pflegen die beiden Künstler einen regen Austausch. Eldagsen arbeitet multimedial und setzt sich intensiv mit dem Unterbewusstsein auseinander, das ihn zu immer neuen Bildwelten inspiriert. Er lässt sich keiner bestimmten Schule zuordnen und ist ein herausragender Solitär in der deutschen Fotoszene. Seine Foto- und Videoarbeiten wurden in Galerien und Institutionen weltweit ausgestellt. Im Jahr 2013 gewann er den Prix Voies Off des gleichnamigen Festivals in Arles. Eldagsen unterrichtet seit 2004 Kreativität, Ideenlehre und Fotokunst an verschiedenen Akademien und Hochschulen wie dem Fotoforum Frankfurt, der Akademie für Bildende Kunst Mainz, der Hochschule Furtwangen, dem Victorian College of the Arts & Music Melbourne, dem Photography Studies College Melbourne und dem PhotoWerkBerlin.

Silke Güldner ist eine erfahrene Fotografenberaterin und Coach für Kreative im Foto-Business. Als ehemalige Art-Direktorin und Repräsentantin verfügt sie über langjährige Erfahrung in der Kreativbranche und hat eine erfolgreiche Agentur für Fotografenmanagement gegründet. Heute bietet sie Einzelberatungen für professionelle Fotografen sowie Workshops für Unternehmen und Institutionen in der Kreativ- und Fotobranche an. Sie unterstützt und motiviert Kreative und Teams bei der Profilbildung und Positionierung am Markt. Als Referentin spricht sie regelmäßig über digitale Strategien und die neuen Anforderungen im Geschäftsmodell Fotograf/Fotografin. Ihre Kolumne wird seit 2011 in der ProfiFoto veröffentlicht. Im Jahr 2019 veröffentlichte sie das Buch „Erfolg im Foto-Business“. Silke Güldner ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Fotografie (DGPh).

Stefan Rappo – Schweizer Fotograf und ehemaliger Assistent von Peter Lindbergh

Stefan Rappo, geboren 1972, ist ein renommierter Schweizer Fotograf, der viele Jahre lang als Assistent von Peter Lindbergh gearbeitet hat. Nachdem er seinen Job als Konstrukteur von schwerem Forstgerät gekündigt hatte, entschied sich Rappo im Alter von 30 Jahren dazu, Fotografie in Toulouse zu studieren. Nach seinem Abschluss zog er im Jahr 2004 nach Paris und arbeitete dort als Fotoassistent für namhafte Fotografen wie Camilla Akrans und Bruno Aveillan. Im Jahr 2012 wurde er schließlich erster Assistent von Peter Lindbergh und arbeitete mehr als sieben Jahre lang eng mit ihm zusammen.

Parallel zu seiner Assistenzarbeit verfolgte Rappo eigene fotografische Projekte, darunter inszenierte filmische Foto-Geschichten und Porträts. Im Jahr 2019 veröffentlichte er den Bildband „Nude“, der einen umfassenden Einblick in seine Aktfotografie gibt. Rappo arbeitet heute weltweit für internationale Kunden und seine Aufnahmen wurden bereits in renommierten Magazinen wie der Vogue Deutschland, der British Vogue, GQ France und Max veröffentlicht.

Robert Kneschke – Stockfotograf und Experte der Stockfoto-Branche

Robert Kneschke ist ein erfahrener deutscher Stockfotograf, der seit über 15 Jahren professionell Bilder, 3-D-Renderings, Videos und Illustrationen über Bildagenturen verkauft. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf der People-Fotografie, die er mit einem hellen, sauberen und optimistischen Stil umsetzt. Zusätzlich widmet er sich auch der Konzert- und Theaterfotografie. Kneschke gilt als einer der besten Kenner der Stockfoto-Branche und hat sich durch seinen Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ und sein Fachbuch „Stockfotografie: Geld verdienen mit eigenen Fotos“ einen Namen in der Fotoszene gemacht.

Alexa Becker – Kunsthistorikerin und Expertin für Fotografie und Verlag

Alexa Becker ist eine renommierte Kunsthistorikerin mit langjähriger Expertise im Bereich Fotografie und Verlag. Bis 2020 arbeitete sie für den international renommierten Kehrer Verlag, wo sie für die Akquise neuer Fotografie- und Kunstprojekte verantwortlich war. Seit 2008 ist sie zudem als Jurymitglied bei zahlreichen Fotografie-Wettbewerben tätig und nimmt regelmäßig an internationalen Portfolio Review Events teil. Neben ihrer Leidenschaft für hochwertige Fotobücher teilt sie ihr Wissen gerne in Workshops und Lehraufträgen. Seit 2021 arbeitet Alexa Becker als unabhängige Beraterin und unterstützt Kreative in allen Bereichen ihrer Arbeit und Karriere. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Fotografie (DGPh).

Simon Puschmann – Fotograf, Regisseur und vielseitiger Kreativer

Simon Puschmann ist ein vielseitiger Kreativer, der als Fotograf und Regisseur tätig ist. Er ist stets ruhelos und immer auf der Suche nach neuen kreativen Herausforderungen. Neben seiner Leidenschaft für Fotografie widmet er sich auch dem Schreiben, dem Denken, dem Testen und dem Erfinden. Er lässt sich nicht gerne in Schubladen stecken und überrascht mit seiner Vielseitigkeit. Puschmann liebt seine Familie, den FC St. Pauli, das Kochen sowie Bier und Whisky. Er betreibt einen Bier-Kanal namens „irgendwasmitbier.de“, der zwar nicht sehr erfolgreich ist, aber für ihn spielt das keine Rolle.

Jenny Engler-Petzold – Fördermittelberaterin für Kultur und Kunstschaffende

Jenny Engler-Petzold ist eine zertifizierte EU-Fundraiserin und arbeitet seit zehn Jahren als selbstständige Projekt- und Fördermittelberaterin. Sie betreut hauptsächlich Vereine im Bereich Kultur sowie Entwicklungs- und gesellschaftspolitische Bildung, aber auch freiberufliche Kunstschaffende. Ihre Erfahrung erstreckt sich von der Beantragung lokaler Fördergelder bis hin zu europäischen Fördermitteln. Neben der Beantragung von Fördergeldern liegt ihr Fokus auf der Kalkulation von Projektbudgets sowie der administrativen und finanziellen Abwicklung freier Projekte. Im Jahr 2023 eröffnete Jenny Engler-Petzold ihr eigenes Büro für Fördermittelmanagement und berät dort Unternehmen und Kreative aus allen Branchen.

Sebastian Deubelli – Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Sebastian Deubelli ist ein Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht mit einer eigenen Kanzlei in Landshut. Er vertritt und berät Kreative in ganz Deutschland, insbesondere im Bereich Fotorecht. Deubelli ist auch als Autor für die Kolumne „Recht“ im Magazin ProfiFoto tätig und betreibt seinen eigenen Law-Podcast namens „kreativ[ge]recht“. Zusätzlich hält er Vorträge und Workshops zu Themen des Medien- und Urheberrechts für verschiedene Verbände wie den Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) e. V. und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern.

Dorothe Lanc – Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht

Dorothe Lanc ist eine Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht und vertritt seit über 18 Jahren Mandanten aus den künstlerischen, gestalterischen und kreativen Branchen. Sie ist spezialisiert auf Rechtsfragen rund um das geistige Eigentum. Als Justiziarin des Berufsverbandes Freie Fotografen und Filmgestalter (BFF) e. V. unterstützt sie die 500 aktiven Mitglieder in berufsbezogenen Rechtsfragen. Lanc war 15 Jahre lang als Dozentin an verschiedenen Hochschulen tätig, wo sie nicht nur theoretisches Rechtswissen vermittelte, sondern auch ihre praxisrelevanten Erfahrungen aus den verschiedenen kreativen Branchen weitergab.

Sebastian Weiss – Ausgezeichneter Architekturfotograf und Juror

Sebastian Weiss ist ein mehrfach ausgezeichneter Architekturfotograf aus Hamburg. Von 2013 bis 2018 war er Fotokolumnist für AD Architectural Digest Deutschland. Seine Fotografien wurden in renommierten Magazinen wie Wallpaper, Dezeen, Architizer, ArchDaily, Design Boom, AnOther Magazine und Aesthetica Magazine veröffentlicht. Weiss wurde mehrfach als Juror bei internationalen Fotowettbewerben, darunter den Dezeen Awards und Architizer A+ Awards, eingesetzt. Zu seinen Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Cartier, HUGO BOSS und MINI Living. Er ist Mitglied im Bundesverband Architekturfotografie (BVAF) und im Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter (BFF).

Sven Doelle – Principal Technology Evangelist bei Adobe

Sven Doelle ist Principal Technology Evangelist im Adobe Solution Consulting Team. Als Business Partner und Sprecher fungiert er als Mentor und Vermittler zwischen Kunden, der Industrie und den Adobe-Produktteams. Er ist stets auf der Suche nach aktuellen kreativen Trends und Innovationen.

Die PHOTOPIA Hamburg – Das Festival für Imaging

Die PHOTOPIA Hamburg bietet der Imaging-Branche und -Community ein neues Zuhause. Vom 21. bis 24. September 2023 präsentieren Unternehmen ihre Produkte, Lösungen und Dienstleistungen rund um das Trendthema Imaging. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpublikum, Content Creators, Profis, Semi-Pros, Hobbyfotografen sowie Foto- und Kulturinteressierte. Auch Smartphone-Nutzer, die ihr Handy für die Aufnahme, Bearbeitung und das Teilen von Fotos und Videos nutzen, sind herzlich willkommen. Neben der Ausstellung umfasst das Festival Konferenzen, Produktschulungen, Preisverleihungen, Workshops, Fotowalks, Side-Events und Festival-Partys.

Weitere Informationen zur PHOTOPIA Hamburg finden Sie unter www.photopia-hamburg.com. Um stets auf dem Laufenden zu bleiben, folgen Sie der PHOTOPIA am besten auf Instagram, LinkedIn und Facebook.

Der Einfluss des Klimawandels auf den Jetstream

Der Jetstream: Als Starkwindband in etwa 10 Kilometer Höhe schlängelt er sich um den Globus. Der Einfluss des Klimawandels auf ihn zeigt noch ein großes Fragezeichen © WetterOnline
Der Jetstream: Als Starkwindband in etwa 10 Kilometer Höhe schlängelt er sich um den Globus. Der Einfluss des Klimawandels auf ihn zeigt noch ein großes Fragezeichen © WetterOnline

Nach Dürresommern oder Flutkatastrophen – ist ein schwächer werdender Jetstream die Ursache?

BONN.

Die These, dass der Jetstream aufgrund des Klimawandels schwächer wird und damit zu Extremwetterereignissen wie Dürresommern oder Flutkatastrophen beiträgt, ist umstritten. Es gibt zahlreiche Zweifel an dieser Darstellung.

Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist sich mittlerweile einig, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Wie sich der Klimawandel jedoch im Detail auf verschiedene Phänomene auswirkt, ist noch immer umstritten. Der Polarjetstream, ein Starkwindband in etwa 10 Kilometern Höhe, das unser Wetter maßgeblich beeinflusst, steht dabei im Fokus der Untersuchungen. Nach aktuellem Kenntnisstand ist die Annahme einer Schwächung des Jetstreams alles andere als sicher.

„Veränderungen in der atmosphärischen Zirkulation wie beim Jetstream sind aufgrund der natürlichen Variabilität schwer nachzuweisen“, erklärt Professor Volkmar Wirth, Atmosphärenphysiker an der Universität Mainz. Zudem liegen erst seit den späten 1970er Jahren Satellitendaten vor, die eine mögliche Veränderung der Jetstream-Stärke belegen könnten. Seitdem gibt es Studien, die für eine Veränderung sprechen, aber auch solche, die dagegen sprechen.

Welche Auswirkungen könnte der Klimawandel auf den Jetstream haben?

Es gibt Möglichkeiten, wie der Klimawandel den Jetstream beeinflussen könnte. Es ist jedoch unsicher, ob der Klimawandel tatsächlich in der beschriebenen Weise wirkt. Ein wichtiger Faktor wäre die sogenannte „Arktische Verstärkung“. Durch das Abschmelzen des Eises und eine positive Rückkopplung erwärmt sich die Arktis schneller als die Äquatorregion. Dadurch nimmt der Temperaturunterschied zwischen Arktis und Äquator in der unteren Atmosphäre ab. Dieser Temperaturunterschied treibt die atmosphärische Zirkulation an.

Insbesondere in den 2010er Jahren wurden wissenschaftliche Veröffentlichungen, wie die von Jennifer A. Francis und Stephen J. Vavrus im Jahr 2012, veröffentlicht, die auf eine Abnahme der Jetstream-Geschwindigkeit aufgrund der Arktischen Verstärkung hinwiesen. Als Folge dieser Abschwächung wurden zwei Hypothesen aufgestellt:

  1. Die Wellenberge und -täler des Jetstreams bewegen sich bei einem schwächeren Jet langsamer um die Erde.
  2. Die Wellenberge und -täler des Jetstreams mäandrieren bei einem schwächeren Jet stärker, was zu mehr und größeren Wellen in kürzeren Abständen führt.

Beide Szenarien hätten Auswirkungen auf unser Wetter, da der Jetstream Hoch- und Tiefdruckgebiete wie eine Autobahn lenkt.

Wenn sich die Wellenberge langsamer bewegen, verlagern sich auch die Hoch- und Tiefdruckgebiete langsamer, was zu blockierenden Wetterlagen führen könnte. Ein stärker mäandrierender Jetstream begünstigt einerseits die Ausdehnung von Hochdruckgebieten und warmer Luft in den Wellenbergen nach Norden und andererseits den verstärkten Einfluss von Tiefs und kalter Luft in den Wellentälern nach Süden.

Zweifel an der Theorie der Schwächung

Viele Wissenschaftler zweifeln jedoch an einer Schwächung des Jets durch die Arktische Verstärkung. Zwar geht man weiterhin von einem Temperaturrückgang zwischen Arktis und Äquator in Höhen bis etwa 5000 Metern aus, aber in Höhen darüber nimmt der Temperaturunterschied sogar zu. Dies wird beispielsweise auch im aktuellen Bericht des Weltklimarates (IPCC) betont. Der Grund dafür liegt darin, dass die wärmere Luft am Äquator aufgrund des Klimawandels mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Feuchtere Luft kühlt beim Aufsteigen langsamer ab als trockene Luft, was zu wärmeren Temperaturen in großen Höhen führt.

Es stellt sich die Frage, ob der abnehmende Temperaturunterschied in der unteren Atmosphäre oder die Zunahme des Temperaturunterschieds in größeren Höhen einen größeren Einfluss auf den Jetstream hat. Abgesehen davon gibt es noch viele andere Effekte, die den Jetstream beeinflussen. Es besteht auch Uneinigkeit darüber, ob ein schwächerer Jetstream tatsächlich stärker mäandriert. Selbst die Autoren der Studie aus dem Jahr 2012 betrachten ihre ursprüngliche Annahme inzwischen kritischer, wie aus einer Veröffentlichung von 2017 hervorgeht.

Die Klimamodelle

Um die komplexen Zusammenhänge in der Atmosphäre zu simulieren, werden Klimamodelle herangezogen. Sie können am besten die komplexen Zusammenhänge in der Atmosphäre abbilden, sind aber dennoch nicht eindeutig. Der Klimaforscher Ted Shepherd von der University of Reading betont: „Es gibt immer noch erhebliche Unsicherheiten darüber, wie der Jetstream auf den Klimawandel reagieren wird“. Kurz gesagt, auch die Klimamodelle haben große Unsicherheiten. Dies wird auch im Sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarates betont.

Am wahrscheinlichsten ist eine Verschiebung des Jetstreams in Richtung der Pole. Diese ist je nach Jahreszeit in der Vergangenheit laut IPCC nachweisbar und wird auch in den Klimamodellen gesehen. Auch dies hätte weitreichende Folgen, da Tiefdruckgebiete nordwärts gelenkt werden.

Weitere Forschung notwendig

Einen wissenschaftlichen Konsens über das zukünftige Verhalten des Jetstreams gibt es demnach aktuell nicht. Dies ist jedoch im wissenschaftlichen Prozess nicht ungewöhnlich. Die Zusammenhänge zwischen atmosphärischer Zirkulation und dem Klimawandel sind sehr komplex und bedürfen weiterer Forschung. Der menschengemachte Klimawandel als solcher ist hingegen wissenschaftlich klar belegt.

Veröffentlichung von Francis und Vavrus, 2012:

https://citeseerx.ist.psu.edu/document?repid=rep1&type=pdf&doi=323b502f4341085045a22adc1bc8f24ae25c1640

Veröffentlichung von Francis et al., 2017:

https://wires.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/wcc.474?saml_referrer

Sechster Sachstandsbericht des Weltklimarats, 2023:

https://www.ipcc.ch/assessment-report/ar6/