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Montag, November 2, 2026

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494. Schützenfest in Hannover: Spektakuläre Fahrgeschäfte und gemütliche Biergärten

Schützenausmarsch ist am 2.Juli 2023 © Ulrich Stamm
Schützenausmarsch ist am 2.Juli 2023 © Ulrich Stamm

Am 30.Juni 2023 startet das weltgrößte Schützenfest in Hannover

HANNOVER.

In Hannover steht das jährliche Schützenfest vor der Tür und verspricht seinen Besuchern ein abwechslungsreiches Programm mit aufregenden Fahrgeschäften und gemütlichen Biergärten. Vom 30. Juni bis zum 9. Juli laden rund 200 Schausteller*innen zu diesem traditionsreichen Fest ein. Dabei gibt es insgesamt 28 Fahr- und Belustigungsgeschäfte, darunter zehn Hochfahrgeschäfte, zwei Festzelte, fünf Eventbereiche, sieben große Gastronomieangebote sowie eine Vielzahl an Imbissständen, Süßwaren- und Eisspezialitäten. Auch die kleinen Gäste kommen mit neun Kinderkarussells und einem Kasperletheater auf ihre Kosten.

Ein besonderes Highlight auf dem Festplatz ist in diesem Jahr die Hannover-Premiere des Fahrgeschäfts „Airborne“. Dieses Riesenrad ermöglicht den mutigen Besuchern eine Fahrt bis in 65 Meter Höhe und erreicht dabei eine Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Eine weitere Premiere ist die Achterbahn „Alpen Coaster“, die auf einer Strecke von 500 Metern mit rasanten Berg- und Talfahrten für Nervenkitzel sorgt.

Das Herzstück des Schützenplatzes, das Rundteil, wird auch dieses Jahr zum NP-Rondell. In Zusammenarbeit mit Hannover Concerts gestaltet die Verlagsgesellschaft Madsack einen Eventbereich mit vielfältigen Aktionen und Musikacts. Besonders sehenswert ist die Kunsteislaufbahn „Summer Skate“, auf der die Besucher zum ersten Mal Schlittschuhlaufen können.

Die traditionellen Festzelte „Alt Hanovera“ und „Gaypeople Zelt“ bieten ein spannendes Programm mit vielen Aktionen und Unterhaltung.

Neben den spektakulären Fahrgeschäften, die für Nervenkitzel und Action sorgen, gibt es auch beliebte Klassiker wie das Riesenrad „Roue Parisienne“ sowie die Attraktionen HipHop Jumper und Break Dance No. 1.

Besonders attraktiv für Familien mit Kindern ist der Familientag am Mittwoch, den 5. Juli. An diesem Tag stehen über neun Fahrgeschäfte und das Kasperletheater ganz im Zeichen der Kleinen. Eine Schnitzeljagd, Kinderschminken, Ballwerfen, Pfeilwerfen, Entenangeln und eine große Maskottchenparade versprechen viel Spaß für die jungen Besucher.

Der offizielle Auftakt des Schützenfestes findet am Freitag, den 30. Juni, statt, wenn die vier Bruchmeister 2023 in der Rathaushalle vereidigt werden. Am Sonntag, den 2. Juli, führen sie dann die vier Züge des zehn Kilometer langen Ausmarsches der hannoverschen Schützenvereine und ihrer Gäste an. Der Umzug, begleitet von Musikkapellen aller Stilrichtungen, bietet den Zuschauerinnen ein einzigartiges Erlebnis. Der Start ist um 10 Uhr am Neuen Rathaus.

Für Star-Wars-Fans gibt es ebenfalls ein Highlight: Am Samstag, den 8. Juli, stehen kostümierte Held*innen aus den bekannten Filmen für gemeinsame Fotos zur Verfügung und nehmen später an einer musikalisch begleiteten Parade auf dem Platz teil.

Die Sicherheit der Besucher*innen steht beim Schützenfest an erster Stelle. Es wurde ein umfassendes Sicherheitskonzept zwischen der Landeshauptstadt Hannover, der Feuerwehr und der Polizeidirektion abgestimmt. An den Eingängen wird es stichprobenartige Taschenkontrollen geben.

Für eine bequeme Anreise wird empfohlen, den ÖPNV zum Schützenplatz zu nutzen. Die Haltestelle Waterlooplatz bietet eine ideale Anbindung. Darüber hinaus steht am Gilde-Tor ein bewachter Fahrradparkplatz zur Verfügung.

Freuen Sie sich auf das 494. Schützenfest in Hannover mit aufregenden Fahrgeschäften, gemütlichen Biergärten und einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie!

MHH-Neubau: 974 Millionen Euro für die Medizin der Zukunft eingeplant

Medizinische Hochschule Hannover © Ulrich Stamm
Medizinische Hochschule Hannover © Ulrich Stamm

Wegweisende Entscheidung für den MHH Neubau getroffen

HANNOVER.

Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Niedersächsischen Landtages hat in seiner aktuellen Sitzung eine wegweisende Entscheidung für den Neubau der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) getroffen. Die erste Baustufe des Projekts, mit Gesamtbaukosten von 974 Millionen Euro inklusive Risikopuffer, wird in den Maßnahmenfinanzierungsplan des „Sondervermögens zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung“ in Höhe von 2,1 Milliarden Euro aufgenommen.

Die Hälfte dieses Sondervermögens (1,05 Milliarden Euro) ist für den Neubau der MHH vorgesehen, während die andere Hälfte für den Neubau der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) verwendet wird. Die Aufnahme in den Maßnahmenfinanzierungsplan ist eine Voraussetzung für die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen und erforderte den aktuellen Beschluss des Haushaltsausschusses.

Mit dieser Entscheidung hat der Haushaltsausschuss eine wichtige Grundlage geschaffen, um das Neubauprojekt zügig voranzutreiben und die Prozesse zu beschleunigen. Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, betont: „Die Aufnahme der Notfallversorgung und Akutmedizin in den Maßnahmenfinanzierungsplan ist ein bedeutender Fortschritt für das Projekt und bildet die Grundlage für alle weiteren Entwicklungen. Die Ausschreibungen der Planungsleistungen können nun schneller als geplant beginnen. Der Neubau der MHH ist auf einem guten Weg.“

Die erste Baustufe umfasst die Funktionsbereiche der zentralen Notaufnahme, des Notfall- und Traumazentrums, der Herz- und Lungenmedizin sowie einen wesentlichen Teil des Kopf- und Nerven-Zentrums. Auf einer Grundfläche von rund 119.000 Quadratmetern und einer Nutzfläche von knapp 52.000 Quadratmetern entsteht Raum für 562 Betten, einschließlich 120 Intensivpflegebetten, sowie 24 Operationssäle.

Der Bauabschnitt kann mit den geplanten Finanzmitteln so gestaltet werden, dass er voll funktions- und betriebsfähig ist. Professor Dr. Michael Manns, Präsident der MHH, äußert sich erfreut: „Mit dieser Entscheidung rücken wir dem Neubau für die Krankenversorgung und somit der Medizin von morgen ein großes Stück näher.

Dies ist eine gute Nachricht für alle Menschen in Niedersachsen, Deutschland und Europa. Es handelt sich um einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einem umfassenden zukünftigen Hannover Health Science Campus, der Krankenversorgung, Forschung, Lehre und Translation umfasst.“

Auf dieser Grundlage kann das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur die notwendigen Mittel für die kommenden Monate genehmigen, die der Hochschulmedizin Bau- und Gebäudemanagement Hannover GMBH (HBG) als verantwortlicher Baugesellschaft für den Neubau zugewiesen werden. Burkhard Landré, Geschäftsführer der Dachgesellschaft Bauvorhaben Hochschulmedizin Niedersachsen (DBHN), erklärt: „Die DBHN hat die Baustufe 1 auf Basis der Baulichen Entwicklungsplanung geprüft und eine positive Bewertung abgegeben. Mit der Aufnahme der Baustufe 1 in den Maßnahmenfinanzierungsplan ist für die MHH nun die finanzielle Absicherung ihres Milliardenkonzepts auf dem Campus erfolgt. Auf dieser Grundlage können wir nun die weitere Bedarfsplanung vorantreiben und mit der Umsetzung beginnen. Das sind großartige Neuigkeiten.“

Dieser Beschluss des Haushaltsausschusses stellt einen bedeutsamen Schritt dar, um die Medizinische Hochschule Hannover in die Zukunft zu führen. Mit dem geplanten Neubau wird eine moderne Infrastruktur geschaffen, die exzellente Krankenversorgung, Forschung und Lehre ermöglicht. Die Investition in die MHH ist ein bedeutender Schritt für das Gesundheitswesen in Niedersachsen und darüber hinaus.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 28.Juni 2023

Indizes vom 27.06.2023 © finanzen.net
Indizes vom 27.06.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Europas wichtigste Aktienmärkte haben nach den klaren Verlusten der Vorwoche am Dienstag etwas Boden gutgemacht. Während Konjunktursorgen und Zinsängste am Vormittag einmal mehr die Kauflaune dämpften, verlieh die festere Eröffnung der New Yorker Wall Street am Nachmittag positive Impulse.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Plus von 0,58 Prozent bei 4305,26 Punkten. Der französische CAC 40 gewann 0,43 Prozent auf 7215,58 Zähler. Der britische FTSE 100 legte um 0,11 Prozent auf 7461,46 Punkte zu.

An der Spitze der europäischen Branchenübersicht bewegten sich die Bankentitel. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg verwiesen in einer Studie auf die Ergebniszuwächse durch die Zinswende und die komfortable Kapitalausstattung, die für die Branche sprächen.

Ansonsten setzten Einzelwerte Akzente. Eine neue Vereinbarung mit dem Mutterkonzern Naspers über die Art der Beteiligung soll der seit Jahren unterbewerteten Aktie der niederländischen Internet-Holding Prosus wieder Aufwind verschaffen. Zugleich will Naspers weiterhin einen Großteil des Prosus-Kapitals und die Mehrheit der Stimmrechte behalten. Investoren zeigten sich vom angekündigten Deal begeistert: Prosus stiegen um 6,2 Prozent.

Zu den Gewinnern gehörten zudem die Luxuswerte. Sie profitierten von Aussagen des chinesischen Regierungschefs Li Qiang. Auf dem Treffen der „New Champions“ des Weltwirtschaftsforums in Tianjin hatte er sich zuversichtlich gezeigt, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft im zweiten Quartal stärker gewachsen ist als im ersten Quartal. Er rechnet auch damit, dass das Regierungsziel von rund fünf Prozent Wachstum in diesem Jahr erreicht werden dürfte. China ist für Unternehmen wie Kering und LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton) ein wichtiger Absatzmarkt.

Massive Zuwächse verzeichneten die Aktien der Kreuzfahrtgesellschaft Carnival PLC (Carnival). Sie schnellten um fast 11 Prozent hoch, nachdem Morgan Stanley das Kursziel von 570 auf 900 Pence angehoben hatte.

Dagegen verloren JD Sports (JD Sports Fashion) 2,7 Prozent. Der Zwischenbericht des Sportartikelanbieters hatte enttäuscht.

(Quelle: finanzen.net)


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Benefizgala im GOP: „Wir lassen niemanden im Regen stehen“

Wir lassen niemand im Regen stehen © Ricarda und Udo Niedergerke
Wir lassen niemand im Regen stehen © Ricarda und Udo Niedergerke

Rückblick auf 15 Jahre Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung“

HANNOVER.

Am 4. September 2023 ist es wieder so weit: Das GOP lädt zum zehnten Mal zur Benefizgala „Wir lassen niemanden im Regen stehen“ ein. Diese Veranstaltung unterstützt Menschen in Not in der Region Hannover, insbesondere in Bezug auf medizinische Versorgung, Wohnungs- und Obdachlosigkeit sowie Flüchtlinge und ihre Familien. Zahlreiche prominente Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft haben bereits ihr Kommen zugesagt; die Veranstaltung ist bereits nahezu ausgebucht sind.

Gleichzeitig wird das fünfzehnjährige Bestehen der Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung gefeiert. In einem Rückblick, der nicht nur auf vergangene Projekte eingeht, sondern auch einen Ausblick auf zukünftige Vorhaben gibt wird besonders wird auf die geplanten Krankenwohnungen in der Lukaskirchengemeinde in Hannover hingewiesen. Diese Wohnungen sollen Menschen, die aufgrund von Krankheit oder anderen Herausforderungen nicht mehr selbstständig leben können, ein Zuhause bieten.

Die Benefizgala „Wir lassen niemanden im Regen stehen“ hat sich in den letzten zehn Jahren als bedeutende Veranstaltung etabliert, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Die Hauptanliegen sind die Förderung der medizinischen Versorgung für Bedürftige, die Unterstützung von Wohnungs- und Obdachlosen sowie die Begleitung von Flüchtlingen und ihren Familien. Durch die großzügige Unterstützung der Stadtgesellschaft können diese wichtigen Projekte realisiert werde.

Zur großen Freude haben bereits viele Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft ihre Teilnahme an der Benefizgala zugesagt. Die Veranstaltung verspricht ein besonderes Ereignis zu werden, bei dem wir gemeinsam Gutes tun und Menschen in Not unterstützen können.

Die Benefizgala im GOP ist eine Gelegenheit, um gemeinsam etwas Gutes zu tun und Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Seien Sie dabei und lassen Sie niemanden im Regen stehen!

Das Schützenfest kann beginnen, denn das Festbier fließt!

Das Schützenfest kann beginnen, denn das Festbier fließt! © Matthias Falk
Das Schützenfest kann beginnen, denn das Festbier fließt! © Matthias Falk

12.000 Liter Hanöversch Festbier zum Schützenfest Hannover

HANNOVER.

Im Mai wurde das Hanöversch Festbier 2023 gebraut und nun konnte das erste Fass angezapft werden. Phillipp Aulich, Gastgeber des Brauhaus Ernst August, begrüßte die Gäste und stellte den neuen Braumeister René Meier vor, der ab den nächsten Tagen offiziell im Amt ist und heute für den professionellen Fassanstich sorgte.

Das Schützenfest kann beginnen, denn das Festbier fließt! © Matthias Falk
Das Schützenfest kann beginnen, denn das Festbier fließt! © Matthias Falk

Bei dieser feierlichen Gelegenheit traf er auf Bürgermeister Thomas Hermann, der geschickt den Zapfhahn bediente und die ersten Gläser eigenhändig füllte. Unterstützt wurde er dabei von Frau Elke Schmiedeberg, der Vize-Präsidentin des Verbands Hannoverscher Schützenvereine e.V. (VHS), sowie von Bernd Rödel, dem Festleiter des VHS. Frau Schmiedeberg vertrat den leider verhinderten VHS-Präsidenten Paul-Eric Stolle, während Bernd Rödel von den amtierenden Bruchmeistern Vanessa Smorra, Torsten Tegtmeier, Sebastian Witte und Julius Torben Stamkort begleitet wurde. Ebenfalls anwesend war Christian Dittert, der Zweite Vorsitzende des Collegiums ehemaliger Bruchmeister e.V. der Hauptstadt Hannover.

Das Schützenfest kann beginnen, denn das Festbier fließt! © Matthias Falk
Das Schützenfest kann beginnen, denn das Festbier fließt! © Matthias Falk

Die Meinung der bierkundigen Genießer war einhellig: „Das Festbier 2023 präsentiert sich optisch ansprechend mit einer wunderbaren Farbe im Glas und schmeckt ausgezeichnet. Das Schützenfest kann kommen, wir freuen uns darauf.“

Hier sind einige Zahlen und Fakten zum Hanöversch Festbier: Das Hanöversch Festbier ist eine saisonale Bierspezialität, die seit 2007 im Brauhaus Ernst August exklusiv für das weltgrößte Schützenfest in Hannover gebraut und ausgeschenkt wird. Es handelt sich um ein bernsteinfarbenes Märzen mit untergäriger Hefe, das durch seinen vollmundigen und süffigen Malzcharakter besticht. Es hat einen Alkoholgehalt von 6,5% und einen Stammwürzegehalt von 13,5%. Verwendet werden Bio-Malzsorten wie Pilsener Malz und Karamell-Malz sowie die Bio-Hopfensorten Hallertauer Tradition und Smaragd.

Das Hanöversch Festbier ist als „BIO“-zertifiziert und wurde als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen 2017“ ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden insgesamt 12.000 Liter gebraut. Das Festbier wird auf dem Schützenplatz ausgeschenkt und ist in verschiedenen Verpackungen wie Flaschen, Kannen und Fässern unterschiedlicher Größe im Handel erhältlich. Ab Ende Juni kann es in gut sortierten Supermärkten erworben werden, entweder direkt vor Ort oder online über unseren Shop mit Lieferoption im Stadtgebiet.


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Hannover Airport:20000 Passagiere starten täglich in die Ferien

Hannover Airport: Bereit für den Start der Sommerferien in Niedersachsen! © Hannover Airport / Markus Lindert
Hannover Airport: Bereit für den Start der Sommerferien in Niedersachsen! © Hannover Airport / Markus Lindert

Der Hannover Airport ist bereit für den Start der Sommerferien in Niedersachsen!

HANNOVER.

In den niedersächsischen Sommerferien werden bis zu zwanzigtausend Passagiere täglich am Hannover starten und landen. Zu den beliebtesten Zielen ab Hannover gehören die türkische Riviera, Palma de Mallorca, die griechischen Inseln und viele weitere Sonnenziele rund ums Mittelmeer. Aber auch Verbindungen zu den europäischen Metropolen sind im Flugplan zu finden: Barcelona, Zürich, Wien, London, Amsterdam, Riga und weitere Städte sind mehrmals täglich direkt erreichbar.

Flughafen Geschäftsführer Dr. Martin Roll: „Zum Start der Sommerferien ist der Hannover Airport gut aufgestellt. Neben einem attraktiven Flugplan haben wir – unter anderem mit unseren Systempartnern – Service-Maßnahmen ergriffen, um das Reisen ab Hannover einfacher zu gestalten.“ 

„HAJway“: Reservierung eines Zeitfensters an der Sicherheitskontrolle

Passagiere reservieren sich online ein Zeitfenster für den Zugang zur Sicherheitskontrolle. Während des reservierten Zeitfensters können die Passagiere direkt zur Sicherheitskontrolle gehen und längere Wartezeiten vermeiden. An der Sicherheitskontrolle müssen die Fluggäste lediglich ihre Bordkarte bereithalten. Der Service „HAJway“ ist für alle Passagiere kostenfrei und ab 48 Stunden vor Abflug für Abflüge in Terminal A und C verfügbar. Weitere Infos:www.hannover-airport.de/hajway.

Digitales Parken wird ausgeweitet

Bereits im April wurde das digitale Parksystem von Peter Park auf den Kurzzeitparkplätzen in der Ankunftebene eingeführt. Pünktlich zum Start der Sommerferien ist das System jetzt auf die Abflugebene ausgeweitet.

Für Fluggäste und Besucher ist das System äußerst bequem und kundenfreundlich. Bezahlt wird dabei künftig nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Verlassen des Parkplatzes. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon beim Verlassen des Fahrzeuges für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Der zu begleichende Betrag beschränkt sich auf die tatsächlich geparkte Aufenthaltsdauer.

Beim Ein- und Ausfahren zum Terminalbereich wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kennzeichens an einem der bedienfreundlichen Kassenautomaten. Das System bietet umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten von Bargeld bis hin zu Karte, Apple und Google Pay (NFC) sowie Online-Zahlungen via App.

Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht, das reduziert Kosten und Müll.

Wird die Parkfläche innerhalb der 10 Minuten Freiparkdauer wieder verlassen, fällt kein Parkentgelt an. Das Parken in den Parkhäusern am Hannover Airport bleibt wie gewohnt.

„Self-Bag-Drop“-Stationen für Passagiere der TUI fly 

Aktuell installiert die TUI im Terminal B „Self-Bag-Drop“-Stationen für Flüge der TUI fly. Fünf der Automaten sind bereits aufgestellt und befinden sich derzeit in einem ersten Testbetrieb. Weitere fünf Stationen sollen folgen. Für Passagiere der TUI fly, die einen Urlaub in einem Schengen-Land gebucht und bereits zu Hause online eingecheckt haben, gibt es damit zukünftig einen noch besseren Service. Mit Hilfe des Buchungscodes können sie dann ihr Gepäck selbstständig wiegen und labeln. Im Anschluss kann es an einem der „Drop Off Counter“ abgegeben werden. Damit können Warteschlangen an den Check-In-Countern reduziert werden.

Tipps für Reisende

·         Schon zu Hause fängt die Vorbereitung auf den Urlaub an: Parkplatz online buchen, Reisedokumente auf die Gültigkeit überprüfen, Dokumente griffbereit halten und wenn möglich online einchecken. Außerdem ein Zeitfenster am „HAJway“ für die Sicherheitskontrolle reservieren. 

·         Alle Passagiere sollten rechtzeitig zur Check-in-Öffnung am Airport eintreffen. Ein früheres Erscheinen ist nicht erforderlich. Die genauen Öffnungszeiten erfahren die Passagiere beim Reiseveranstalter oder bei Ihrer Airline. Diese liegen in der Regel zwischen 2 – 3 Stunden vor dem Abflug. Eine Übersicht stellt der Airport hier zusammen: www.hannover-airport.de/airlines. 

·         Unmittelbar nach dem Check-in sollten sich die Passagiere sofort zur Sicherheitskontrolle begeben. Besonders in der Sicherheitskontrolle kann durch das Beachten der aktuell gültigen Handgepäcksbestimmungen Zeit gespart werden, denn eventuell erforderliche Nachkontrollen verzögern den Prozessablauf in der Luftsicherheitskontrolle.

Hannover Nachrichten vom 27.Juni 2023

Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023 © LHH
Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023 © LHH

HANNOVER.

Bezirksbürgermeister Andreas Markurth enthüllt Stadttafel zur Erinnerung an die „Wohnsiedlung Hannover Mühlenberg“

Mit einer neuen Stadttafel wird an die Geschichte und städtebauliche Entwicklung der „Wohnsiedlung Hannover Mühlenberg“ seit der Grundsteinlegung 1965 erinnert. Bezirksbürgermeister Andreas Markurth hat die Stadttafel, die stellvertretend für das gesamte Wohngebiet am Stadtteilzentrum Weiße Rose angebracht wird, am heutigen Dienstag, 27. Juni, am Stadtteilzentrum Weiße Rose, Mühlenberger Markt 1, enthüllt.

Zur Geschichte und städtebauliche Entwicklung der „Wohnsiedlung Hannover Mühlenberg“:

Ursprung der Siedlung war 1942 zunächst ein Lager für mehr als 3.000 hauptsächlich ausländische Menschen, die in umliegenden hannoverschen Betrieben unfreiwillig Zwangsarbeit leisten mussten. Im Februar 1945 wurden das vorhandene Barackengelände als KZ-Mühlenberg umfunktioniert und etwa 500 männliche Häftlinge – überwiegend polnische und ungarische Juden –zur Rüstungsarbeit bei der Hanomag gezwungen.

Am 6. April löste die SS das KZ Mühlenberg auf und trieb die Häftlinge auf einen Evakuierungsmarsch nach Bergen-Belsen. Kranke und nicht mehr marschfähige Häftlinge wurden erschossen oder mit Lastkraftwagen dorthin verbracht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Baracken noch jahrelang als Behelfsunterkünfte; die letzten wurden erst 1960 abgerissen.

Wegen der katastrophalen Wohnbedingungen war die Wohnsiedlung Mühlenberg damals als „Schandfleck Hannovers“ verrufen und seine Bewohner*innen übel beleumundet.

Insbesondere das 1977 am Mühlenberg eröffnete Freizeit- und Bildungszentrum Weiße Rose engagierte sich dafür, die Geschichte der Lager auf dem Mühlenberg aufzuarbeiten: Mit Sonderausstellungen und Publikationen, an denen vielfach auch Schüler*innen beteiligt waren und sind, wird die öffentliche Erinnerung an die KZ-Geschichte bis heute wachgehalten.

Darüber hinaus ist eine Vielzahl der Straßen am Mühlenberg nach Menschen benannt, die aktiv gegen das nationalsozialistische Regime Widerstand leisteten.

Die Stadtteilbibliothek, Schüler*innen und Lehrer*innen der IGS sowie Verantwortliche im Freizeit- und Bildungszentrum Weiße Rose erarbeiteten Kurzbiografien der Namensgeber*innen.

Unter Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht (amtierend von 1948 bis 1975 – er initiierte auch das Konzept der Stadttafeln) wurde ein Flächennutzungsplan für Hannover ausgearbeitet, der den Mühlenberg Mitte der 1950er-Jahre als Neubaugebiet auswies.

Am 3. August 1964 wurde dieser Plan durch den Regierungspräsidenten genehmigt, im Mai 1965 erfolgte die Grundsteinlegung und im November 1966 bezogen die ersten Bewohner*innen ihre neuen Wohnungen in der Leuschnerstraße.

Bis Ende der 1960er-Jahre waren die Häuser im nördlichen Areal zwischen Beckstraße und Leuschnerstraße sowie erste Seniorenwohnungen am Canarisweg fertiggestellt.

In der zweiten Planungsphase Anfang der 1970er-Jahre wurden maßgebliche Erweiterungen entwickelt. Erklärtes Ziel war die „Verwirklichung modernen Städtebaus“ durch

  • Bebauung mit Hochhäusern
  • Anlegen einer Ringstraße
  • Schaffen eines Schulzentrums
  • Bau eines Einkaufszentrums mit Parkhäusern
  • Straßen- und Wegenetz durch die Bebauung,
  • Straßenführung teilweise unter den Hochhäusern hindurch, u.a..

Der Mühlenberg entwickelte sich zu einer Großwohnsiedlung und dank des hartnäckigen Engagements von Bewohner*innen und ihren konkreten Forderungen entwickelte sich das Quartier weiter. Es entstanden Einkaufsmöglichkeiten, Kinderspielplätze, das Schulzentrum, die Stadtteilbibliothek, das Freizeit- und Bildungszentrum Weiße Rose. Das Kirchenzentrum und der Markt folgten in den 1980er-Jahren. 1977 wurde der Stadtteil ans Straßennetz angebunden.


Von der Vision zur Wirklichkeit: Hannover präsentiert Smart City Strategie

Im Rahmen der Smart City Days auf dem Opernplatz am 27. und 28. Juni veröffentlicht die Landeshauptstadt Hannover ihre Strategie Restart: #HANnovativ und setzt damit einen wichtigen Impuls zur digitalen Stadtentwicklung. Die Strategie zeigt die Vision für die intelligente, klima- und sozialgerechte Stadt 2035. Während der einjährigen partizipativen Strategiephase sind interne und externe Akteur*innen eingebunden worden, das Ergebnis zeigt: Hannover wird nur im Zusammenwirken smart!

Die hannoversche Strategie zeigt, dass der Weg zur Smart City kein Selbstzweck ist. Der Einsatz von Daten, Innovationen und smarten Technologien in der Stadt zahlt auf die Umsetzung der übergeordneten gesellschaftlichen und politischen Ziele in den Bereichen Klimaschutz, Innenstadtentwicklung und Teilhabe ein. Für die Stadtverwaltung ist das Strategiepapier zur Smart City ein Katalysator um Probleme zu lösen, die vorher nicht, nur eingeschränkt oder nur mit größerem Aufwand lösbar gewesen sind.

Daten, ihre Auswertung und Interpretation bieten die Grundlage für politische und strategische Steuerung, eine bedarfsgerechte Stadtentwicklung sowie zur sozialgerechten und ökologisch-nachhaltigen Transformation. Die Landeshauptstadt verpflichtet sich zum datenschutzkonformen Handeln, zur Wahrung der Datensicherheit und setzt sich auch mit ethischen Fragestellungen, etwa rund um das Thema Künstliche Intelligenz auseinander.

„Smarte Technologien können unseren Alltag einfacher, effizienter und besser machen. Unsere Strategie Restart: #HANnovativ setzt hier an und stellt den Menschen in den Mittelpunkt, denn der soziale Aspekt ist und bleibt uns wichtig. Wir verbinden reale Herausforderungen mit technischer Infrastruktur und der Stadtgesellschaft und zeigen auf, was in und für Hannover gemeinsam erreicht werden kann“, sagt Belit Onay.

Mit zehn Handlungsfeldern adressiert die Strategie Herausforderungen für Stadt und Gesellschaft und lädt zum aktiven Mitwirken ein: Data- & Technologie, Gemeinwohl & Wirtschaft, Zuhause, Kultur, Mobilität & Identität, Lebensraum, Gesundheit, Vielfalt, Lernen und Demokratie. Dabei greifen die Handlungsfelder die Ergebnisse des Innenstadtdialogs sowie weiterer bestehender Strategien und Konzepte auf und verbinden sie mit der Nutzung von Technik und Daten auf strategischer und projektorientierter Ebene. Durch eine Konzentration der unterschiedlichen Maßnahmen auf die Innenstadt können Synergien erzeugt und eine hohe Sichtbarkeit erreicht werden.

„Wir wollen uns über Inhalte den technischen Möglichkeiten nähern und modellhaft eine zukunftweisende Innenstadt mit übertragbaren, technischen Lösungen für den Stadtraum entwickeln. Schritt für Schritt brechen wir gemeinschaftlich auf zu einer lebens- und liebenswerten, in Zukunft auch noch smarten Stadt“, sagt Thomas Vielhaber.

Eine zentrale Maßnahme ist die Entwicklung einer urbanen Datenplattform „Open.Urban.Data“.  Das Vorhaben ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der digitalen Stadtplanung und -entwicklung. Sie dient der Zusammenführung kommunaler Daten verschiedenster Fachsysteme und ermöglicht damit den Aufbau einer übergreifenden kollaborativen und vernetzten Stadtdatenplattform. Durch die Vielzahl von Datensätzen und entsprechender Aufbereitung, Analyse sowie Bewertung sollen Planungen erleichtert, Synergien geschaffen und Vorhaben effizienter umgesetzt werden. 

Der Umbau der Prinzenstraße, als „Straße der Zukunft“, zeigt sowohl die Möglichkeit des Zusammenwirkens als auch den Mehrwert von technischen Lösungen zum Einsparen von Wasser. Im Rahmen der Maßnahme „Hitze.Wasser.Management“ sollen sensorgestützte Zisternen verbaut werden. Gekoppelt an die Regenradar-Daten des Deutschen Wetterdienstes erfolgt vor großen Regenereignissen eine automatische Entleerung, um das volle Speichervolumen nutzen zu können. Neu gepflanzte Bäume werden mit Bodenfeuchte-Sensoren ausgestattet. Bei Wasserbedarf erfolgt die automatische Wasserzuführung aus der Zisterne. Zudem können Bewässerungsfahrzeuge mittels angeschlossener Wassertankstelle wieder aufgefüllt werden. Ist die Zisterne leer und kein Regen vorhergesagt, erfolgt die automatische Auffüllung über einen Grundwasserbrunnen.

Smart City bedeutet auch, neue Zugänge für die Bürger*innen zu schaffen. Die Maßnahme „Historisch.Digital“ hat das Ziel, historische Schätze an den Ort des Geschehens zurück zu holen. Die Historie Hannovers soll im virtuellen Raum dargestellt und die Stadtgeschichte mit Fotos und Objekten an ihren Originalschauplätzen für Bürger*innen mit Augmented Reality zugänglich gemacht werden. Ebenso soll ein direkter Vergleich zwischen Gegenwart und Vergangenheit ermöglicht werden, um so auch das Verständnis für die Entwicklung und Wandelbarkeit der Stadt zu erhöhen.

Das Förderprojekt „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), läuft nach Beendigung der Strategiephase noch bis Ende 2026. In der Umsetzungsphase werden die definierten Maßnahmen in den Innenstadtraum integriert. Sie sind modellhaft für die Stadtentwicklung und sollen über den Zeitraum hinauswirken. Durch den stetigen Austausch innerhalb der Stadtgesellschaft und mit weiteren Modellkommunen im Rahmen des Förderprojekts sollen Entwicklungsstände ausgetauscht und übertragen werden.

Instagram: hannovativ
Web: hannovativ.com

Hintergrundinformationen zum Förderprojekt

Die Landeshauptstadt Hannover ist mit ihrem Smart City-Projekt „Restart: #HANnovativ“ mit einem Gesamtvolumen von über 13,1 Mio. Euro Bestandteil der dritten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB).  Die Förderung startete mit einer einjährigen Strategiephase und geht nun in eine vierjährige Umsetzungsphase über. Die Präsentation der Strategie „Restart: #HANnovativ ist der Abschluss der Strategie- und zeitgleich der Start der Umsetzungsphase.

Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Die Modellprojekte Smart Cities entwickeln und erproben sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können.

Mit der fachlichen Begleitung der Modellprojekte Smart Cities und der Einrichtung einer Koordinierungs- und Transferstelle hat das BMWSB ein Konsortium aus DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), Fraunhofer, Difu (Deutsches Institut für Urbanistik), Creative Climate Cities und Prognos sowie weiteren Partner*innen beauftragt. Damit sind die Voraussetzungen für den Wissenstransfer in die Breite der kommunalen Landschaft geschaffen.


Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023

Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023 © LHH
Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023 © LHH

Innenstadt als Ort für Bewegung, Spiel und Sport erleben

Auch in diesem Sommer verwandelt sich die hannoversche Innenstadt wieder mehrere Monate lang in einen attraktiven und lebendigen Ort für Bewegung, Spiel und Sport.

Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023 © LHH
Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023 © LHH

Vision einer bewegungsfreundlichen Innenstadt wird Wirklichkeit

Im Rahmen des vom städtischen Fachbereich Sport, Bäder und Eventmanagement initiierten Pro­jektes „Bewegungs(T)räume Innenstadt“ werden wie bereits im vergangenen Jahr von Ende Juni bis Ende Oktober an mehreren innerstädtischen Orten temporäre, öffentlich zugängliche Bewe­gungs-, Spiel- und Sportmöglichkeiten für alle bereitgestellt. Das Projekt verfolgt das Ziel, das Potenzial des innerstädtischen Raumes als Ort für Bewegung, Spiel und Sport zu nutzen, mono­funktionale Strukturen zu überwinden und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt vor allem für Familien, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu verbessern.

Pop-Up-Bewegungs-, Spiel- und Sportflächen an insgesamt fünf innerstädtischen Orten

Die Aktionsflächen der „Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023“ im Überblick:

Wo?Was?Wann?
Marktkirchenplatz
(Am Markte)
Beachfeld, Boulderblock, Tischtennis, Teqball, Ausstellung „Bewegung, Spiel und Sport im Wandel der Zeit“28. Juni – 15. September 2023
Goseriedeplatz3×3-Basketball-Court, Tischtennis28. Juni – 15. September 2023
hanova Parkhaus Altstadt/Schmiedestraße (Oberdeck)Skatepark28. Juni – 31. Oktober 2023
Denkmal „Göttinger Sieben“ (Friederikenbrücke)Parkourelemente28. Juni – 15. September 2023
Holzmarkt (Leibnizhaus)Tischtennis28. Juni – 31. Oktober 2023

Auf dem Marktkirchen- und dem Goseriedeplatz werden die Bewegungs-, Spiel- und Sportflächen zudem von Begrünungselementen und Sitzgelegenheiten flankiert, die (Groß-)Eltern, Aktive und Passanten zu Begegnung sowie zum Zuschauen, Ausruhen und Verweilen einladen.

Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023 © LHH
Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023 © LHH

Nutzung der Bewegungs-, Spiel- und Sportgelegenheiten kostenfrei und ohne Voranmel­dung/Reservierung möglich

Die Nutzung sämtlicher Aktionsflächen ist kostenfrei und grundsätzlich ohne Voranmeldung oder
Reservierung möglich. Neben der Möglichkeit der freien Nutzung finden auf den Aktionsflächen – unter dem Motto „Sport im Park goes City“ – diverse angeleitete Sport- und Bewegungsangebote statt (Achtung, hier ist eine Anmeldung unter sportimpark-hannover.de erforderlich!). Die entsprechenden „Sport im Park goes City“-Angebote werden sowohl vor Ort ausgehängt als auch im Internet unter sportimpark-hannover.de und hannover.de/bewegungstraeume veröffentlicht.

Offizielle Eröffnung am Mittwoch 28. Juni 2023

Die offizielle Eröffnung der „Bewegungs(T)räume Innenstadt 2023“ findet am 28. Juni um 18:30 Uhr auf dem Marktkirchenplatz (Am Markte) durch Oberbürgermeister Belit Onay statt.


„Poetry to go“ mit den Autorinnen Selene Mariani und Laura Neunast in der Stadtbibliothek Hannover

Die Stadtbibliothek Hannover bittet zur nächsten „Poetry to go – ein Text für dich“-Veranstaltung am Sonnabend, 1. Juli, von 15 bis 18 Uhr in ihre Zentrale, Hildesheimer Str. 12. Im Eingangsfoyer sitzen die beiden hannoverschen Autorinnen Selene Mariani und Laura Neunast und laden die Besucher*innen ein, ihnen Stichworte zu nennen. Zu jedem Stichwort wird von den Autorinnen live vor Ort ein Gedicht oder eine Textminiatur verfasst. Eine Stunde später können sich die Besucher*innen ihren ganz persönlichen literarischen Text im Foyer abholen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Um hannoversche, zeitgenössische Schriftsteller*innen kennenzulernen, organisiert die Stadtbibliothek Hannover eine Veranstaltungsreihe mit zwei Formaten im Wechsel. „Poetry to go” und „Meet & Greet” finden im Wechsel bis Januar 2024 jeden ersten Sonnabend im Monat von 15 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover statt. Dabei kommen Lesende und Schreibende aus Hannover unkompliziert miteinander in Kontakt.

Zu den Autorinnen der „Poetry to go“-Veranstaltung am 1. Juli

Selene Mariani, geb. 1994, wuchs in Verona und Dresden auf und lebt in Hannover. Sie studierte am Literaturinstitut Hildesheim und ist als Leiterin von Schreibwerkstätten sowie im Vorstand des Vereins Autor:innenzentrum Hannover aktiv. 2021 veröffentlichte sie ihren Erzählband »Miniaturen in Blau«. »Ellis« ist ihr Romandebu¨t. Nominiert für den diesjährigen BücherFrauen-Literaturpreis für ihren Debütroman „Ellis“.

Laura Neunast, 1993 in Uelzen geboren, absolvierte eine Ausbildung zur Buchhändlerin und studierte Germanistik und Religionswissenschaften in Hannover. Ihre zumeist lyrischen Texte wurden zunächst in diversen Literaturmagazinen abgedruckt. 2021 erschien ihre erste Textsammlung Liebe in Zeiten der psychischen Krankheit im re:sonar Verlag. Im Rahmen eines Austauschstipendiums der Partnerstädte Hannover und Rouen führte sie einen Briefwechsel mit der französischen Autorin Alice Baude über die deutsch-französische Nachbarschaft und Europa. Dieser wurde im Jahr 2022 im gemeinsamen Buch Europe? veröffentlicht.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Autor:innenzentrum Hannover e.V., dem Postmig Writers Collective Hannover und dem Kulturbüro. Unterstützt von der VGH-Stiftung, der Stiftung Edelhof Ricklingen und den Freunden der Stadtbibliothek Hannover e.V.


Im Zeichen des Bulli

Das Messegelände Hannover im Zeichen des Bulli

VW Bus Festival auf dem Messegelände Hannover

HANNOVER. Seit sieben Modell-Generationen gehört der Bulli zu den beliebtesten Fahrzeugen der Welt. Wo könnten sich Bulli-Fans also besser treffen als in der Heimat des Bulli, in Hannover?! Und so drehte sich am letzten Wochenende (23. – 25. Juni) auf dem Messegelände in Hannover alles um die automobile Ikone VW Bus. Drei Tage im Zeichen des Bulli. Für alle großen und kleinen Fans des VW Bus hatten die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Mitreißende Konzerte, spannende Sonderausstellungen und ausgefallene Bulli Kuriositäten. Aber nicht nur Bulli Liebhaber kamen beim VW Bus Festival 2023 auf ihre Kosten. An allen drei Tagen gab es auch Live-Musik u.a. standen Bosse und Rea Garvey auf dem Programm. Für die Musikfans spielten am Sonntag u.a. auch die BIRDDOGS und DEEP PASSION. Die BIRDDOGS, die schon als als die coolste Coverband Berlins gefeiert wurden, präsentierten sich auf dem Stage-Bulli. Auf der großen Hauptbühne trugen die MusikerInnen von DEEP PASSION ihr Programm vor. Dabei spielte das Musikgenre keine Rolle: Rock, Pop, House, Hip-Hop und Partyhymnen – alles hatte seinen Platz im Konzertevent von DEEP PASSION.

Hannover Nachrichten vom 26.Juni 2023

v.l.n.r.: Andreas Eggert (VHV-Stiftung), Dr. Anke Seegert (Direktorin Herrenhäuser Gärten), Dietrich Werner (Vorsitzender VHV-Stiftung) © LHH
v.l.n.r.: Andreas Eggert (VHV-Stiftung), Dr. Anke Seegert (Direktorin Herrenhäuser Gärten), Dietrich Werner (Vorsitzender VHV-Stiftung) © LHH

HANNOVER.

Noch freie Plätze für Führungen „Grünes Hannover“ am kommenden Wochenende

30. Juni, 1. und 2. Juli – Anmeldungen erforderlich

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat für die Führungen im Programm „Grünes Hannover“ am kommenden Freitag, am Sonnabend und am Sonntag (30. Juni, 1. und 2. Juli) noch Plätze frei. Die Veranstaltungen führen zu den Friedhöfen in Ricklingen und Stöcken, in den Hinüberschen Garten und zu „Schnucken und Schrecken“ in der Fuhrbleek (Isernhagen-Süd). Interessierte sollten sich beeilen und werden um eine verbindliche vorherige Anmeldung bis Freitagmittag (13 Uhr) unter der Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01, oder per Mail unter 67.umweltkommunikation@hannover-stadt.degebeten. Bei Anmeldung wird auch der jeweilige Treffpunkt bekannt gegeben. Die Führungen sind kostenfrei.

Freitag (30. Juni), 15 Uhr: Stadtfriedhof Ricklingen

Auf dem ehemaligen „Hauptfriedhof Linden“ ist die geschichtliche Entwicklung eng mit der aktuellen Pflege des Friedhofs verbunden. Der Betriebsleiter des Friedhofs erläutert, wie und mit welchem Einsatz von Mitarbeitenden und Geräten die historische Friedhofs-Substanz gepflegt wird und welche Grabarten es auf dem Friedhof gibt.

Führung: Jörg Böger (Landeshauptstadt Hannover)

Sonnabend (1. Juli), 15 Uhr: Stadtfriedhof Stöcken

Der Friedhof in Lyrik und Prosa: Auf einem besonderen Spaziergang über den parkähnlichen Friedhof und rund um den malerischen Teich kann der Friedhof mit der literarischen Komponistin und Rezitatorin aus einer neuen Perspektive erlebt werden.

Führung: Marie Dettmer

Sonntag (2. Juli), 14:30 Uhr: Schnucken und Schrecken in der Fuhrbleek

Am Sandmagerrasen befindet sich ein Lebensraum für einige sehr spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Insbesondere wärmeliebende Heuschrecken wie die Blauflüglige Ödlandschrecke oder die Westliche Beißschrecke benötigen diese offenen sandigen Flächen als Lebensraum und lassen sich bei gutem Wetter entdecken. Um diesen Lebensraum zu erhalten, weidet in der Fuhrbleek eine kleine Herde Moor- und Heidschnucken.

Hier können maximal 15 Personen. teilnehmen

Führung: Christoffer Zoch (Landeshauptstadt Hannover) und Aline Kolletzki (Schäferin)

Sonntag (2. Juli), 15 Uhr: Die Geheimnisse des Hinüberschen Gartens in Marienwerder

Gartengründer Jobst Anton von Hinüber war Freimaurer und Meister vom Stuhl (Vorsitzender) der Loge „Friedrich zum weißen Pferde“, der ältesten und größten Loge in Hannover. Nach zwei Englandreisen hat er den Garten als englischen Landschaftspark angelegt und eine Vielzahl von freimaurerischen Symbolen im Garten versteckt, die gemeinsam entdeckt werden.

Führung: Dr. Georg Richter


Für die Zukunft: VHV-Stiftung fördert „Akademie der Spiele“

Berufe und Unternehmen kennenlernen – das geht bei der „Akademie der Spiele“ in und um die Herrenhäuser Gärten. Seit vier Jahren lädt das Programm Jugendliche, die kurz vor dem Schulabschluss stehen, zu einer praxisorientierten Workshop-Woche ein und bringt sie mit möglichen Ausbildungsstätten zusammen. In diesem Jahr findet das Format im Juni und im September statt und bietet ein breites Berufsspektrum, unter anderen in der Tischlerei, in den Medien oder in der Landschaftsarchitektur. Am Ende jeder „Akademie“ steht die große Abschlusspräsentation vor Publikum, die von den Schüler*innen selbst gestaltet wird. In diesem Jahr fördert die VHV-Stiftung das zukunftsträchtige Format mit 20.000 Euro.

„Wir konnten uns bereits persönlich einen Eindruck von dieser berufsorientierten und künstlerischen Projektwoche verschaffen und waren beeindruckt zu erleben, mit welcher Begeisterung die jungen Menschen ihre ganz unterschiedlichen Erfahrungen präsentiert und vorgestellt haben. Daher freuen wir uns, mit unserem Beitrag die Fortsetzung dieses Formates zu ermöglichen“, so Dietrich Werner, Vorstandsvorsitzender VHV Stiftung.

Weitere Förder*innen der „Akademie der Spiele“ sind die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und der enercity-Fonds proKlima. Zahlreiche hannoversche Unternehmen bringen sich zudem bei der Gestaltung und Umsetzung der Projektwochen ein.

Die diesjährigen „Akademien“

In diesem Jahr finden zwei Projektwochen statt: Vom 26. bis 30. Juni nehmen 154 Schüler*innen der IGS Roderbruch teil, vom 4. bis 8. September sind 220 Lernende der Leonore-Goldschmidt-Schule dabei. Der Altersdurchschnitt liegt bei 14 bis 16 Jahren.

In 14 Workshops können die Jugendlichen im Juni die Berufswelt kennenlernen, davon werden drei in diesem Jahr erstmalig angeboten: Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) mit einem Projekt, welches die Medienkompetenz der Teilnehmenden schult. In einem Podcast über medizinische Berufe führen die Schüler*innen Interviews mit Berufstätigen der MHH und lernen die Arbeit im Gesundheitswesen kennen. In „Die Vermessung der Welt“ geht es mit der Firma Schollenberger Kampfmittelbergung auf eine Suche nach Verborgenem im Untergrund: Der Große Garten wird kartographiert, mit einer Sonde untersucht und die Datenaufnahme via GPS anschaulich erklärt. Das GOP Varieté-Theater Hannover kreiert mit den Schüler*innen eine eigene Show und ermutigt dazu, die eigenen Talente in Tanz, Akrobatik und Moderation zu entdecken.

Am Freitag, 30. Juni, von 11 bis 13 Uhr, findet eine große öffentliche Abschlusspräsentation der Workshop-Ergebnisse im Gartentheater statt. Für Organisation und Inhalt sind die Jugendlichen selbst verantwortlich. Pressevertreter*innen sind hierzu herzlich eingeladen.

Zur Akademie der Spiele

Seit 2019 veranstalten die Herrenhäuser Gärten die „Akademie der Spiele“, ermöglicht durch die Unterstützung hannoverscher Kooperationspartner*innen und Förder*innen. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren sieben Projektwochen angeboten. Eine Fortsetzung des Programms für 2024 ist in Planung.

Partner*innen

Medizinische Hochschule Hannover, Schollenberger Kampfmittelbergung, Landeshauptstadt Hannover (Herrenhäuser Gärten, Fachbereich Jugend und Familie, Bereich Kinder- und Jugendarbeit), Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V., Staatstheater Hannover, MusikZentrum Hannover, Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Sprengel Museum Hannover, GOP Varieté-Theater Hannover, Tonstudio Tessmar GmbH, Historisches Museum Hannover, Spalink-Sievers Landschaftsarchitekten, Lavesstiftung, multimediamobil – Region Süd der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), enercity-Fonds proKlima, publish! Medienkonzepte GmbH.

Förder*innen

Die „Akademie der Spiele“ wird gefördert von der VHV-Stiftung sowie der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.

Der Workshop „Gute Energie“ wird gefördert vom enercity-Fonds proKlima.


Ausschreibung zum STADT-HANNOVER-PREIS „Frauen machen Standort“ 2023 startet

In diesem Jahr wird der STADT-HANNOVER-PREIS „Frauen machen Standort“ zum 22. Mal vergeben. Mit dieser Auszeichnung für das Engagement, den Einsatz und den Erfolg von Frauen in der hannoverschen Wirtschaft wird eine wichtige Tradition fortgeführt. Um den mit 10.000 Euro dotierten Preis können sich Unternehmerinnen, Selbstständige sowie Freiberuflerinnen bewerben.

Die Ausschreibung des Stadt-Hannover-Preis „Frauen machen Standort“ richtet sich in diesem Jahr an Frauen, die sich aktiv für die Förderung von weiblichen Fachkräften einsetzen. Die Ausrichtung des Unternehmens und der Unternehmenskultur sollte auf den Grundsätzen von „Corporate Social Responsibility“ basieren. Dabei stehen insbesondere innovative Ansätze im Fokus, welche einen nachhaltigen und langfristigen Beitrag zur Personalgewinnung und -bindung leisten, sowie das Potenzial von weiblichen Fachkräften im Unternehmen dauerhaft stärken.

Bewerben können sich Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen. Voraussetzung ist, dass ihr Unternehmen in der Landeshauptstadt Hannover (LHH) ansässig und bereits seit drei Jahren erfolgreich am Markt ist. Kurzum: Gesucht wird die hannoversche Unternehmerin des Jahres 2023.

Über die Vergabe des STADT-HANNOVER-PREISES entscheidet eine Jury aus Vertreter*innen von Politik, Verwaltung, Gewerkschaft und Wirtschaftsorganisationen unter Federführung des Referats für Frauen und Gleichstellung sowie des Fachbereichs Wirtschaft/ Wirtschaftsförderung der LHH. Die Preisverleihung und Würdigung der Preisträgerin erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsempfangs der Landeshauptstadt Hannover.

Ab heute, 26. Juni bis einschließlich 02. September ist eine Bewerbung möglich. Es können auch Vorschläge eingereicht werden. Die vorgeschlagene Person muss jedoch darüber informiert sein und es muss eine aussagekräftige Bewerbung eingereicht werden. Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen sind zu finden unter www.stadt-hannover-preis.de.

Statements:

Anja Ritschel, Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover:

„Frauen machen Standort – das Motto des STADT-HANNOVER-PREISES hat mehr Gültigkeit denn je. Frauen sind ausgezeichnete Führungskräfte und Unternehmerinnen und leisten einen zentralen Beitrag in Hannovers Wirtschaft. Das zeigen viele eindrucksvolle Beispiele, von denen ich mich auch persönlich überzeugen konnte. Jedoch sind sie bei Unternehmensgründungen und in den Führungsebenen immer noch unterrepräsentiert. Mit dem seit Jahren renommierten Preis wollen wir die Leistung der Frauen würdigen und deren Kompetenzen und Engagement sichtbar machen“.

Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Hannover:


„Der STADT-HANNOVER-PREIS „Frauen machen Standort“ ist ein wichtiges Instrument um die Verdienste um Frauen in der hannoverschen Wirtschaft sichtbar zu machen. Die Verleihung stärkt die ausgezeichneten Frauen und trägt zur Vernetzung bei. Wir freuen uns, dass in diesem Jahr bereits die 22. Preisverleihung stattfinden kann.“


Verbesserung der Radverkehrssicherheit – Temporäre Piktogramme auf Radwegen

Im Rahmen der Kampagne „RADVERKEHR – Runter mit den Unfallzahlen“ der Landesverkehrswacht Niedersachen trägt die Landeshauptstadt Hannover (LHH) temporäre Piktogramme auf Radwegen auf, die beispielsweise auf das Fahren auf der falschen Seite oder auf die toten Winkel in Einmündungen hinweisen. Die 27 Standorte der Piktogramme wurden in enger Abstimmung mit der Fahrradstaffel der Polizei Hannover und den Radverkehrsexpert*innen der LHH festgelegt. Das sind Radwege, an denen es vermehrt Probleme mit Verkehrssicherheit oder mit entsprechenden Unfalllagen gibt.

Die Piktogramme werden für die kommenden sechs bis acht Wochen unter anderem in der Marienstraße/Ecke Aegidientorplatz, Sallstraße/Ecke Marienstraße und in der Bödekerstraße zwischen Wedekindstraße und Lister Platz zu sehen sein.

Die Öffentlichkeitskampagne „RADVERKEHR – Runter mit den Unfallzahlen“ ist für mehrere Jahre geplant, das Aufsprühen der Piktogramme ist nur eine Maßnahme zur Unfallprävention, mit der Radfahrende – ohne erhobenen Zeigefinger – erreicht werden sollen.


Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 26.Juni 2023

Polizei-News aus Hildesheim © Ulrich Stamm
Polizei-News aus Hildesheim © Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Verstoß gegen das Pflichtversicherungesetz; Fahren unter Einfluss diverser Betäubungsmittel – Polizei stoppt Verkehrssünder

Am Abend des 25.06.2023 kontrollierte eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Bad Salzdetfurth in der Bodenburger Straße einen Führer eines Elektrokleinstfahrzeugs (Elektroroller). Bei der Kontrolle des 25-Jährigen mit Wohnsitz in Bad Salzdetfurth stellten die Beamten fest, dass dieser sein Kraftfahrzeug ohne die erforderliche Haftpflichtversicherung geführt hat. Im Rahmen der weiteren Überprüfung ergab sich außerdem der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss diverser Betäubungsmittel stand (Methamphetamin, Amphetamin, Kokain und THC). Bei dem Mann wurde zudem Cannabis im einstelligen Grammbereich aufgefunden.

Dem Beschuldigten wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus durch eine Ärztin Blut entnommen. Die Weiterfahrt ist ihm untersagt worden.

Da es sich nicht um den ersten Verstoß des Mannes handelt, wird sich dieser sich mit empfindlichen Sanktionen auseinandersetzen müssen.


Einbruch in Grundschule und Kindergarten

In der Nacht von Freitag auf Samstag 23./24.06.2023, ca. 19:30-07:45 Uhr, drangen unbekannte Täter durch Aufhebeln von Zugangstüren in die Grundschule und den angrenzenden Kindergarten in der Bahnhofstraße ein. In den Gebäuden hebelten die Täter unverschlossene Türen auf, durchsuchten Lehrerzimmer, Büro- und Materiallagerräume und durchwühlten Schränke. Den Einbruch festgestellt hatte am Morgen ein Hausmeister. Der Schaden wird insgesamt auf mehrere tausend Euro geschätzt. Ob die Täter Beute gemacht haben, steht zur Zeit noch nicht fest. Die Polizei sucht Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen von Personen oder Fahrzeugen im Bereich der Bahnhofstraße oder angrenzenden Straßen gemacht haben. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Salzdetfurth (Tel.: 05063-9010) zu melden.


Gefährliches Wendemanöver

Verkehrsunfall auf der B1 © Polizei Hildesheim
Verkehrsunfall auf der B1 © Polizei Hildesheim

Am 25.06.2023 kam es gegen 14:05 Uhr auf der Bundesstraße 1 in Fahrtrichtung Hameln in Höhe Hildesheim-Himmelsthür zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Personen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt.

Im Zuge der durchgeführten Unfallaufnahme konnte folgender Hergang rekonstruiert werden: Ein 50jähriger Mann aus Hildesheim befuhr mit seinem Citroen den Beschleunigungstreifen der Bundesstraße 1 in Fahrtrichtung Hameln an der Auffahrt Himmelsthür. Noch bevor er in den direkten Auffahrtsbereich mit unterbrochener Linie gelangte, wollte er über die gesamte Fahrbahn wenden, um anschließend in Richtung Hildesheim weiterzufahren.

Hierbei übersah er die auf der Fahrbahn der Bundesstraße 1 befindliche 64jährige Hildesheimerin mit ihrem VW, die in Richtung Hameln weiterfahren wollte.

Es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch die enormen Kräfte wurde der Frontstoßfänger des Citroen nahezu vollständig von der Karosserie gerissen. Der 50jährige konnte sein Fahrzeug noch auf der Fahrbahn zum Stehen bringen.

Die 64jährige Fahrerin des VW kam in der Folge im Seitenraum bzw. auf dem dortigen Radweg rechtsseitig der Fahrbahn zum Stehen. Die gesamte rechte Fahrzeugseite des VW wurde beschädigt.

Glücklicherweise gerieten die Unfallbeteiligten nicht in den Gegenverkehr und es befanden sich keine Personen auf dem Rad-/Fußweg.

Für den Zeitraum der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn der B1 in Richtung Hameln gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Hildesheim konnte an der Unfallstelle vorbeifahren. Eine Prüfung der Fahrtauglichkeit ergab bei den Unfallbeteiligten keine Auffälligkeiten.


Alfeld: Ladendieb erwischt

Ein 32-jähriger war am Freitagnachmittag, 23.06.2023, gegen 14.30 Uhr in Alfeld, Sedanstraße, in einem dortigen Einkaufsmarkt der Meinung, er könne einkaufen ohne zu bezahlen. Hinter dem Kassenbereich wurde er von dem Hausdetektiv kontrolliert und erwischt. Er hatte Lebensmittel und Spirituosen im Wert von 10,- Euro in seine Tasche gesteckt. Die Quittung, eine Strafanzeige und Hausverbot, bekam er trotzdem.


Geldbörse entwendet

Am Freitagvormittag, 23.06.2023, gegen 11.30 Uhr, wurde einer 81-jährigen Alfelderin in Alfeld, Hildesheimer Straße, in einem Einkaufsmarkt, die Geldbörse aus der Handtasche entwendet. Kurz vor der Tat war die Geschädigte von 2 Mädchen, die angaben, nicht genügend Bargeld für den Einkauf zu haben, angesprochen worden. Die Alfelderin gab den beiden Mädchen daraufhin einen Euro aus ihrem Portemonnaie. Die weiteren Ermittlungen haben ergeben, dass eine weibliche Person kurz danach der 81-jährigen die Geldbörse aus der Handtasche entwendet hat. Möglicherweise besteht zwischen den beiden Mädchen und der Täterin ein Zusammenhang. Zeugen, die Hinweise auf diese Personen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Alfeld unter Tel. 05181/80730 in Verbindung zu setzen.


Gegen Fahrzeugtür getreten

Zu einer Sachbeschädigung kam es in der Nacht von Samstag, 24.06.2023 auf Sonntag, 25.06.2023, gegen 01.30 Uhr, in 31079 Sibbesse, Petzer Straße. Ein 49-jähriger Lamspringer war mit seinem PKW aus Richtung Sibbesse kommend, in Richtung Petze unterwegs, als er auf der Petzer Straße am Ortsausgang eine männliche Person auf der Fahrbahn bemerkte.

Da diese Person einen hilfesuchenden Eindruck gemacht habe, habe der Lamspringer angehalten. In diesem Moment sei eine 2. männliche Person aus dem Seitenraum gekommen und habe unvermittelt gegen die Beifahrertür getreten. Dadurch sei an der Tür erheblicher Schaden entstanden. Die 2. Person sei nach dem Tritt, vermutlich alkoholisiert, nach hinten umgefallen.

Nach Angaben des Geschädigten sollen die beiden Männer jeweils ca. 50 Jahre alt gewesen sein. Die eine Person habe einen Vollbart gehabt und die 2. Person ein weißes T-Shirt getragen. Möglicherweise waren auch noch weitere Personen in der Nähe. Hinweise auf die Personen nimmt die Polizei Alfeld unter Tel. 05181/80730, entgegen.


Versuchter Wohnungseinbruch

Zu einem versuchten Wohnungseinbruch in ein Einfamilienhaus kam es in der Nacht zum Samstag, 24.06.2023, gegen 01.00 Uhr, in Alfeld/OT Röllinghausen, in der Straße Untere Steinkuhle. Durch Geräusche wurde die 80-jährige Bewohnerin aufmerksam und begab sich in das Wohnzimmer. Dort stellte sie fest, dass ein bislang unbekannter Täter das Wohnzimmerfenster bereits aufgehebelt hatte. Aufgrund dahinterstehendem Mobiliars ließ sich das Fenster jedoch nicht weiter öffnen. Als die Bewohnerin das Licht im Haus eingeschaltet hatte, flüchtete der Täter vom Tatort. Es kam zu keinem weiteren Schaden. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Bereich gemacht haben, werden gebeten sich an die Polizei Alfeld, Tel. 05181/80730, zu wenden.


Alkoholisiert mit Leichtkraftrad gestürzt

Am Freitagabend, 23.06.2023, gegen 23.00 Uhr, kam es in 31061 Alfeld/OT Dehnsen, An der Bundesstraße zu einem Verkehrsunfall. Ein 66-jähriger Delligser befuhr mit einem Leichtkraftrad die Bundesstraße in Richtung Elze und stieß am Ortseingang in Dehnsen an einer Fahrbahnverschwenkung gegen ein Verkehrszeichen. Durch den Sturz zog er sich mehrere Brüche zu und wurde zur stationären Behandlung der Helios-Klinik Hildesheim zugeführt. Zeugen hatten beobachtet, dass der Kradfahrer zuvor bereits in sogenannten Schlangenlinien gefahren sei. Die Überprüfung durch die Polizeibeamten bestätigte, dass der Delligser alkoholisiert war. Für das eingeleitete Strafverfahren wurde ihm daher eine Blutprobe entnommen. Am Leichtkraftrad und dem Verkehrszeichen entstand Sachschaden.


Unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein

Am Samstagabend, 24.06.2023, gegen 19.30 Uhr, wurde durch Beamte der Alfelder Polizei in Limmer, in der Borsigstraße, ein 24-jähriger Alfelder mit einem PKW kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der junge Mann keinen Führerschein besaß, unter Dorgeneinfluss den PKW geführt hatte und das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß versichert war. Entsprechend wurde dem Fahrzeugführer eine Blutprobe entnommen, Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.


Drei Verletzte nach Vorfahrtsmissachtung

Am 24.06.2023, gegen 18:20 Uhr, kam es in Söhlde zu einem Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen verletzt worden sind. Nach aktuellem Ermittlungsstand befuhr eine 26-jährige VW-Fahrerin die Hildesheimer Straße, um an der Kreuzung Woltwiescher Straße/Bürgermeister-Burgdorf-Straße/Steinbrücker Weg weiter in Richtung Steinbrück zu fahren. Hierbei übersah sie die bevorrechtigte, von rechts kommende Unfallgegnerin, welche die Woltwiescher Straße in ihrem Opel in Richtung Bürgermeister-Burgdorf-Straße befahren wollte.

Es kam zum Zusammenstoß beider Pkw. Durch den Unfall wurde die 30-jährige Opelfahrerin schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Führerin des VW sowie eine weitere 54 Jahre alte Insassin des Autos wurden leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf grob 10000 EUR geschätzt.

Neben der Polizei Bad Salzdetfurth waren auch die Freiwillige Feuerwehr Söhlde, zwei Rettungswagen sowie zwei Abschleppunternehmer im Einsatz. Die Polizei hat die Unfallermittlungen aufgenommen und ermittelt nun gegen die VW-Fahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung.


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