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Dienstag, August 25, 2026

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Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg

Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg
© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover – Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg

Mehrerere PKW beteiligt – mehrere Verletzte

HANNOVER. Am gestrigen Mittwoch (24.01.) gegen 13:00 Uhr ging in der Regionsleitstelle Hannover die Meldung zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten PKW auf dem Messeschnellweg im Bereich der Auffahrt Bischofsholer Damm in Fahrtrichtung Süden ein. Verkehrsteilnehmer meldeten einen Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten PKW und einer im Fahrzeug eingeklemmten Person auf dem Südschnellweg. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle Hannover einen Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Wie sich am Unfallort herausstellte, waren drei PKW am Unfall beteiligt und und sieben Personen betroffen. Bis auf die eingeschlossene Person konnten die anderen Beteiligten die Fahrzeuge selbstständig verlassen. Mittels der Winde eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges konnte ein PKW von der Leitplanke zurückgezogen, die im Fahrzeug eingeschlossene Person schonend befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr trennten die Fahrzeugbatterien der beteiligten PKW, betreuten die Unfallbeteiligten und stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Von den sieben beteiligten Personen, unter anderem ein Kleinkind, benötigten fünf die Hilfe des Rettungsdienstes und wurden zum Teil notärztlich begleitet, in Krankenhäuser im Stadtgebiet und Umland transportiert. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei nahm umgehend die Ermittlungen zur Klärung des Unfallherganges auf. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit 9 Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften für etwas über eine Stunde im Einsatz. Gegen 13:15 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Zu diesem Zeitpunkt war die Fahrbahn in Richtung Süden wegen der erforderlichen Aufräumarbeiten noch weiterhin gesperrt.

Die GAF zeigt sechs Bildreportagen und zwei Filmprojekte

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HANNOVER. Die Bachelorabsolventen des Studiengangs »Visual Journalism and Documentary Photography« der Hochschule Hannover zeigen jetzt in der Galerie für Fotografie (GAF) ihre aktuellen Arbeiten. Heute Abend (24. Januar) wurde die neue Fotoausstellung in den Räumen der GAF in der Eisfabrik (Hannover-Südstadt, Seilerstraße 15d) eröffnet.

Insgesamt acht Fotografen und Fotografinnen präsentieren ihre Werke. Diana Cabrera Rojas hat Familien fotografisch begleitet, die in Südamerika ihren Lebensunterhalt mit dem Anbau von KoKa-Blättern und der Produktion von Kokain-Basis bestreiten. Bernd Kramer porträtierte ehemalige Trennungskinder jetzt im Erwachsenenalter. Das Projekt von Jan Kräutle ist eine visuelle Erkundung von Rissen in der Oberfläche der spätkapitalistischen Stadt. Dafür war er mit seiner Kamera in Berlin unterwegs. Wilma Leskowitsch  Gebiet der ehemalige Wolgadeutschen Republik auf Spurensuche und Momen Mostafa arbeitet seit 2021 an einer dokumentarischen Porträtreihe über die Perspektiven von Musliminnen in verschiedenen europäischen Ländern. Lâm Nguyá»…n Tiến berichtet in einem Film von seinem Besuch bei seiner 95jährigen Großmutter in Vietnam, Florian Sulzer betrachtete mit der Kamara die Auswirkungen von niedrigem Niederschlag am Neusiedler See. Philipp von Rössing erzählt in seinem Film die Geschichte eines jungen Gastronomen, der das Lokal „Jante“ betreibt.

Die Bilderschau ist täglich von 12 bis 20 Uhr bis zum 4.Februar 2024 geöffnet.



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Die Studenten bedanken sich bei ihren Dozenten für die Begleitung durch das Studium.

Viel Arbeit für die Feuerwehr

Feuerwehrkran im Einsatz
© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover – Feuerwehrkran im Einsatz

Sturmeinsätze und unter Stadtbahn eingeklemmte Person

HANNOVER. Am heutigen Dienstagmorgen (24.01.) musste die Feuerwehr Hannover mehrere durch die Sturmlage bedingte Einsätze bewältigen. Im Zeitraum zwischen 06:30 Uhr und 09:30 Uhr waren im hannoverschen Stadtgebiet insgesamt 13 Sturmeinsätze zu verzeichnen. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um umgestürzte Bäume und herabstürzende Dachziegel.

Im Stadtteil Marienwerder stürzte ein Baum auf die Oberleitung der Stadtbahn. Er wurde von der Feuerwehr zersägt. Zwischenzeitlich kam es hier zu Beeinträchtigungen im Stadtbahnverkehr der ÜSTRA. In Hannover-Kleefeld stürzte in der Dömitzer Straße ein Baum auf mehrere geparkte Fahrzeuge. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Mittels Motorkettensäge eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs und mit dem Einsatz eines Feuerwehrkranwagens wurde die Situation bereinigt. Im Verlauf des weiteren Vormittags waren noch an weiteren Einsatzstellen Hilfeleistungen der Feuerwehr erforderlich.

Gegen 14:22 Uhr erreichte dann die Regionsleitstelle Hannover die Information, dass auf der Vahrenwalder Straße im Stadtteil Brink-Hafen eine Person unter einer Stadtbahn eingeklemmt worden sein soll. Daraufhin wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter auch Spezialkräfte für eine schwere technische Hilfeleistung, an den Unglücksort beordert. Als die Einsatzkräfte an der Haltestelle „Alter Flughafen“ eintrafen, bestätigte sich der mitgeteilte Sachverhalt. Unverzüglich wurde eine ältere männliche Person (genaues Alter ist derzeit noch nicht bekannt) durch den Rettungsdienst versorgt und die Rettung mit technischem Gerät eingeleitet. Nach der weiteren Versorgung durch einen Notarzt wurde der Mann in ein hannoversches Krankenhaus transportiert. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Vahrenwalder Straße stadtauswärts vollständig gesperrt werden, auch der Stadtbahnverkehr war beeinträchtigt.

Zum Unfallhergang konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren bis gegen 15:00 Uhr mit bis zu 28 Einsatzkräften vor Ort.

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© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover

Wohnungsbrand in Hannover Linden-Nord

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Wohnungsbrand in der Bethlehemstraße in Hannover Linden-Nord - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Mehrere Verletzte bei Feuer in der Bethlehemstraße

HANNOVER. Am heutigen frühen Dienstagmorgen gegen 06:30 Uhr meldete eine Anruferin Flammen und Rauchentwicklung aus dem 4. OG des gegenüberliegenden Mehrfamilienhauses in der Bethlehemstraße in Linden-Nord. Die Regionsleitstelle löste daraufhin Alarmstufe 2 aus und alarmierte zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und den Rettungsdienst. Die Anfahrt zum Brandort gestaltete sich für die Einsatzkräfte der Feuerwehr schwierig. Bei der Bethlehemstraße handelt es sich um eine relativ enge Straße mit beidseitigen Parkzonen. Zwischen den Parkzonen waren Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß auf der Fahrbahn abgestellt und behinderten so die Anfahrt der großen Einsatzfahrzeuge. Die falsch geparkten Fahrzeuge mussten zunächst mittels sogenannter Unterfahrheber an die Seite geschoben werden. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Der Bewohner der Brandwohnung und die übrigen Bewohner des Hauses befanden sich bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits im sicheren Bereich auf der Straße, während die Flammen aus dem Fenster der betroffenen Wohnung schlugen. Der Bewohner der Brandwohnung musste mit einer Rauchgasintoxikation und leichten Brandverletzungen in ein hannoversches Krankenhaus transportiert werden. Bei einem weiteren Anwohner, der ebenfalls etwas Rauchgas eingeatmet hatte, war eine Versorgung vor Ort ausreichend. Der Löschangriff erfolgte mittels eines unter schwerem Atemschutz in die Brandwohnung vorgehenden Trupps und über die vor dem Haus platzierte Drehleiter. Bereits nach 15 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Verlauf der Löscharbeiten wurde auch eine Feuerwehreinsatzkraft verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Nachlöscharbeiten wurden am späten Vormittag beendet. Die Gas- und Stromversorgung des Gebäudes wurde sicherheitshalber im Anschluss an die Entrauchungsmaßnahmen durch den hannoverschen Energieversorger enercity getrennt. Außerdem mussten die Deckenbereiche der Wohnungen intensiv kontrolliert werden, indem diese geöffnet wurden. Aufgrund der überwiegend verbauten Holzkonstruktion des Gebäudes wurde die Schadenstelle umfangreich kontrolliert und durch einen Baustatiker begutachtet. Zur Höhe des entstandenen Sachschaden konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 17 Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften vor Ort.

Die Kulturinitiative Döhren-Wülfel wählte einen neuen Vorstand

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Maria Hesse (Mitte), Uta Meyer-Herder (r.), Dr. Christian Vogel (l.)

HANNOVER. Satzungsgemäß waren die Mitglieder der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld Ende Januar dazu berufen, einen neuen Vorstand zu wählen. Das einstimmige Ergebnis der Wahl im Gemeindehaus der Auferstehungskirche: der neue Vorstand ist der alte. Maria Hesse wurde als Vorsitzender der Kulturinitiative bestätigt, ebenso Uta Meyer-Herder als 1. Stellvertretende Vorsitzende und Dr. Christian Vogel als 2. Stellvertretender Vorsitzender.

Mit dem Märchen von der goldenen Gans begrüßte die St. Bernwardgemeinde das neue Jahr

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Noch einmal führten die Kinder das Märchen von der goldenen Gans auf.

HANNOVER. Als die Kindertheatergruppe der katholischen St. Bernwardgemeinde beim Adventsbasar das Märchen von der goldenen Gans erzählten, gab es sehr, sehr viel Applaus. Und deshalb wurde im Gemeindehaus von St. Bernward zum Neujahrsempfang der Gemeinde am vorletzten Januarsonntag noch einmal die kleine Bühne aufgebaut. Die Nachwuchsmimen der Gemeinde spielten erneut für die Gäste das Märchen nach, bevor mit einem Gläschen Sekt auf das noch junge Jahr 2024 angestoßen wurde. Zur Stärkung gab es dann anschließend heißen Kaffee und den in Döhren berühmten leckeren Kuchen, den fleißige St. Bernwardbäckerinnen wieder einmal zubereitet hatten.

Organisatorin Helga Witte: „Die Theatergruppe sucht weitere Mitspieler.“ Denn als nächstes Stück soll die Geschichte von Schneewittchen in Szene gesetzt werden. Witte: „Proben sind immer montags 17-18 Uhr im Bernwardshaus.“

 

Kundgebung gegen AfD und Rechtsextremismus

Mehr als 35.00 Menschen demonstrierten in Hannover gegen die AfD, Rechtsextremismus und Antisemitismus
Mehr als 35.00 Menschen demonstrierten in Hannover gegen die AfD, Rechtsextremismus und Antisemitismus - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Mehr als 35.000 Demonstrierende in Hannover

HANNOVER. Überall bundesweit gehen in diesen Tagen die Menschen auf die Straßen und Plätze um gegen die AfD, Rechtsextremismus und Antisemitismus zu demonstrieren. Ausgelöst wurde diese Protestwelle durch die Berichte über ein Treffen von AfD- und CDU-Politikern mit Rechtsextremen und deren Überlegungen zur „Remigration“. Die bislang größte Kundgebung niedersachsenweit gab es am Sonnabend (20.01.) in Hannover mit mehr als 35.000 Teilnehmenden auf dem Opernplatz und drum herum. Viele Prominente aus der Politik und anderen gesellschaftlichen Bereichen waren anwesend. In der Menschenmenge wurden auch der ehemalige langjährige Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und der ehemalige Oberbürgermeister Stefan Schostok gesichtet. Auf der Bühne vor dem Opernhaus sprachen u.a. der Niedersächsische Minisiterpräsident Stephan Weil (auch mal Oberbürgermeister in Hannover), der amtierende Oberbürgermeister Belit Onay, Alt-Bundespräsident Christian Wulff, der Landesbischof der Evanglisch-lutherischen Landeskirche Hannovers Ralf Meister, die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi und Regionspräsident Steffen Krach. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rief bei der Versammlung auf dem Opernplatz dazu auf, „klare Kante“ gegen Rechtsextremismus zu zeigen. Das gelte auch bei der Arbeit und in der Familie. „Das, was wir hier zeigen, ist gelebter Verfassungsschutz.“ Die AfD und die Rechtsextremen verschöben die Grenzen des Sag- und Denkbaren nach rechts, wenn sie zum Beispiel von „Remigration“ sprächen. „Migrantinnen und Migranten, seien sie kurz hier oder auch in der vierten Generation, sie alle sind Teil unserer Gemeinschaft.“ Alt-Bundespräsident Christian Wulff sagte in Hannover, er sehe, dass die Menschen ihre Verantwortung gegenüber ihrem Land wahrnehmen. „Ich hätte mir das Aufstehen gegen Rechtsradikalismus schon früher gewünscht. Aber es ist nie zu spät.“ Landesbischof Ralf Meister hob in seiner Rede auf der Kundgebung hervor, dass die Demokratie viel verlange. „Weil es Menschen gibt, die diese beste Staatsform der Welt nutzen, um sie zu missbrauchen. Sie nutzen die Freiheit in verächtlicher Weise, um damit die Vielfalt der Lebensmöglichkeiten, ja sogar den Lebenswert anderer Menschen zu beschädigen.“

Reporter müssen objektiv berichten können – Gericht hebt Zugangsbeschränkungen auf

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Urteil zur Rundfreiheit

HANNOVER. Die Räumung des Aktivistencamps „Tümpeltown“ am Südschnellweg in der Döhrener Leineaue hat erste juristische Folgen. Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat heute in einem Eilverfahren entschieden, dass die Polizei nicht so einfach Medienvertreter fernhalten dürfen. Weil sich ein Rundfunkjournalist an die Verwaltungsrichter um Hilfe gewandt hatte, prüften die Richter konkret eine Verletzung der Rundfunkfreiheit.

Die Polizei wollte bei der Räumung des Protestlagerns Journalisten den Zugang zum abgesperrten Gebiet nur in Begleitung, nur in Fahrzeugen der Polizei und nur zu festgelegten Zeiten ermöglichen. Grund: Gefahr für Leib und Leben durch die vorgesehenen Baumrodungen. Doch die Verwaltungsrichter meinte, das geht so nicht. Art. 5 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes zum Schutz der Rundfunkfreiheit sei verletzt. Durch die Zugangsbeschränkungen sei es nicht gewährleistet, dass Medienvertreter allen relevanten Begegnungen von Sicherheitskräften und Aktivisten beiwohnen können, entschieden sie. „Angesichts des großen Interesses der Öffentlichkeit an der Besetzung und der Räumung sowie den möglichen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Aktivisten kommt einer ungehinderten Berichterstattung auch wegen der damit verbundenen Kontrollfunktion der Medien gegenüber staatlichem Handeln ein besonders hoher Stellenwert zu. Angesichts der Größe des genannten Gebietes rechtfertigen punktuelle, wenn auch mobile Gefahrenquellen nicht die Unterbindung des Zugangs zum gesamten Bereich“, so die Gründe des Eilbeschlusses zum Az. 6 B 201/24.

Die Entscheidung ist aber noch nicht rechtskräftig. Gegen den Beschluss kann die Polizeibehörde Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen.

Finissage im aufhof: Die „Wilden Zeiten“ sind vorbei

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DJ Roger Lang alias Rüdiger Lange (l.) mit Fotograf Burghard ED Rum (r.).

HANNOVER. Finissage: Jetzt sind die „Wilden Zeiten“ im aufhof (dem ehemaligen Kaufhof neben der Marktkirche) vorbei. Heute Nachmittag beendete der hannoversche Fotograf Burkhardt ED Rump seine Fotoausstellung über die hannoversche Party- und Clubszene in den achtziger Jahren. Eine Reihe von Freunden des Fotografen kam zur Finissage, zum Teil wurde da noch über die „alten Zeiten“ vor vier Jahrzehnten geplaudert. Rüdiger Lange alias Roger Lang, einst Mitinhaber des „Sugar“ in der Herschelstraße sowie vom „Depot“, derzeit als DJ und Sänger unterwegs, stimmte spontan ein Lied an, begeisterte damit die Gäste.

Die Bilderschau ist nun vorbei, doch wer Interesse an Fotos aus Hannovers „Wilden Zeiten“ hat, für den hält Fotograf Rump noch ein großformatiges und schwergewichtiges Buch mit vielen, vielen Bildern aus der Zeit vor 40 Jahren bereit. Kontakt: burkhardt.rump@googlemail.com.

Feuer greift auf Dachisolierung über

Brand in einer Dachgeschosswohnung in Linden-Nord - Feuer greift auf Dachisolierung über
Brand in einer Dachgeschosswohnung in Linden-Nord - Feuer greift auf Dachisolierung über - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Brand in einer Dachgeschosswohnung in Hannover Linden-Nord

HANNOVER. Am heutigen Dienstagvormittag nahmen Mitarbeitende der Kindertagesstätte Pfarrlandplatz in Linden-Nord um 09:35 Uhr eine Rauchentwicklung am Schornstein eines benachbarten Mehrfamilienhauses wahr und wählten den Notruf. Die Einsatzkräfte des daraufhin alarmierten Löschzugs der Berufsfeuerwehr verschafften sich Zugang zum Gebäude und stellten fest, dass es sich, entgegen der ersten Annahme, nicht um einen Schornsteinbrand handelte, sondern um einen Brand in einer Dachgeschosswohnung, welcher auf die Dachisolierung übergegriffen hatte. Der Einsatzleiter der Feuerwehr erhöhte daraufhin die Alarmstufe und ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde zum Brandort entsandt. Mit Hilfe von zwei Drehleitern und mit mehreren Atemschutztrupps bekämpften die Brandschützer die Flammen. Zeitgleich geleiteten Feuerwehrleute mehrere HausbewohnerInnen des Gebäudes ins Freie. Die Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung und das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch etwa eine Stunde hin. Aufgrund der winterlichen Außentemperaturen brachte die Feuerwehr die HausbewohnerInnen des Gebäudes temporär in einem Feuerwehrbus unter und betreute sie dort. Alle blieben unverletzt. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 32 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort.