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Dienstag, August 25, 2026

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Jubiläum 50 Jahre Rettungsleitstelle

Bildquelle Feuerwehr Hannover – Regionsleitstelle Hannover 2024
© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover – Regionsleitstelle Hannover 2024

Deutschlandweit erste gemeinsame Rettungsleitstelle in Hannover

HANNOVER. Am 01.01.2024 jährte sich die Gründung der deutschlandweit ersten gemeinsamen Rettungsleitstelle in Hannover zum 50. Mal. Die Einrichtung der Leitstelle Hannover war für die damalige Zeit revolutionär und zugleich der Beginn einer bis heute andauernden Erfolgsgeschichte, die auch weiterhin Zukunft hat. Anläßlich des Jubiläums veröffentlichte die Feuerwehr der Landeshauptstadt Hannover nachfolgende Pressemitteilung (auszugsweise):

„Heute nicht mehr denkbar, aber 1973 noch Realität: Verschiedene Notrufnummern und verschiedene Leitstellen bei den in Hannover am Rettungs- und Krankentransportdienst beteiligten Organisationen. Eine rechtliche Regelung, die eine verpflichtende Zusammenarbeit aller Beteiligten vorschrieb, gab es damals noch nicht. Dennoch wurde erkannt, dass in einer einheitlichen und zentralen Koordination der eingehenden Hilfeersuchen der hannoverschen Bürger*nnen ein erheblicher Vorteil liegt. Es kann insbesondere bei zeitkritischen Einsätzen das nächstgelegene freie Fahrzeug entsendet werden, da zentral jederzeit Zugriff auf die Rettungsfahrzeuge aller Organisationen besteht. Dieses Ziel vor Augen waren dennoch langwierige Verhandlungen erforderlich, bis am 20.12.1973 der Gründungsvertrag zwischen der Landeshauptstadt Hannover, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfall Hilfe, dem Malteser Hilfsdienst und dem Arbeiter Samariter Bund zur Einrichtung der Rettungsleitstelle unterzeichnet werden konnte. So entstand die erste gemeinsame Rettungsleitstelle in Deutschland.

In den vergangenen 50 Jahren hat sich viel verändert und weiterentwickelt, aber der damalige Grundgedanke einer schnelleren Hilfeleistung durch gute Zusammenarbeit lebt auch heute noch unverändert.

Heute ist die Regionsleitstelle für ca. 1,2 Millionen Bürger*innen in der Region und der Landeshauptstadt Hannover zuständig. Nach mehreren internen Umzügen innerhalb der Feuer- und Rettungswache 1 (FRW 1) am alten Standort in der Feuerwehrstraße am Goetheplatz ist die Leitstelle nunmehr in hochmodernen Räumen am neuen Standort der FRW 1 am Weidendamm in der hannoverschen Nordstadt untergebracht. Die enorme Entwicklung zwischen den damaligen und heutigen Räumlichkeiten ist eindrucksvoll … Auch in der Zukunft wird es Veränderungen in der Regionsleitstelle geben. Es ist davon auszugehen, dass man in 50 Jahren erneut einen signifikanten Unterschied zu heute sehen wird. Wir wünschen unserer „alten Dame“ weitere 50 erfolgreiche Dienstjahre.“

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Die Regionsleitstelle ist heute in hochmodernen Räumen am Standort der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm in der hannoverschen Nordstadt untergebracht. – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2020

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Noch im Bau befindliche Leitstelle im Jahr 2020 – v.l.: Oberbürgermeister Belit Onay und der seinerzeitige Feuerwehrchef in Hannover Dieter Rohrberg (jetzt Landesbranddirektor) – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2020

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Lage der Leitstelle innerhalb des Gebäudkomplexes der Feuer- und Rettungswache 1 – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2020

Der Protest rollt weiter

Am Tag nach der großen Bauerndemonstration bewegte sich der LKW/Traktor/Pkw-Mittelstands-Korso durch Hannover angeführt vom Assange-Truck der Spedition Barth
Am Tag nach der großen Bauerndemonstration bewegte sich der LKW/Traktor/Pkw-Mittelstands-Korso durch Hannover angeführt vom Assange-Truck der Spedition Barth - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Mittelstands-Korso führt zu Verkehrsbehinderungen

HANNOVER. Nach der großen Demonstration von Landwirtinnen und Landwirten am Donnerstag (11.01.) mit ca. 2.000 Traktoren in Hannovers Innenstadt bewegte sich am nächsten Tag der Mittelstands-Korso durch Hannover. Bei seiner Abfahrt soll er eine Länge von sieben Kilometern erreicht haben. Angeführt wurde der LKW/Traktor/Pkw-Korso durch den Assange-Truck der Spedition Barth. Hier und da bildeten sich Staus und die VerkehrsteilnehmerInnen mussten mehr oder weniger lange Wartezeiten an den Absperrungen in Kauf nehmen.

Niedersachsens Kultusministerin predigte in Döhren

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Kultusministerin und stellv. Ministerpräsidentin Julia Willie Hamburg auf der Kanzel der ev.-luth. Auferstehungskirche

HANNOVER. Hoher Besuch in Döhren: Niedersachsens stellvertretende Ministerpräsident und Kultusministerin Julia Willie Hamburg predigte am heutigen Sonntagvormittag (14. Januar) in der ev.-luth. Auferstehungskirche. Die Gemeinde hatte die Grünen-Politikerin zu einem Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang eingeladen. Thema des Gottesdienstes war die Hochzeit zu Kana, wo laut dem Johannesevangelium Jesus sein erstes Wunder vollbrachte, in dem er Wasser in Wein verwandelte.

Sie sei keine Theologin, bekannte Julia Hamburg, und habe deshalb einen weltlichen Zugang zu der Erzählung gesucht. „Wir können nicht Wasser zu Wein verwandeln“, so die Kultusministerin „aber wir können im Kleinen dazu beitragen, die Welt besser zu machen.“ Die Ministerin und Mitglied des Niedersächsischen Landtages führte als Beispiel das Engagement der vielen Helfer bei der Abwehr des Hochwassers an. Solidarität und Nächstenliebe seien nicht mehr selbstverständlich, sagte sie.

Julia Willie Hamburg würdigte daneben, dass die Döhrener Auferstehungsgemeinde verschiedenen anderem Gemeinden ein Heim unter dem Kirchendach geboten hat, etwa der eritreisch-orthodoxen Gemeinde St. Giorgis oder der Multikulturellen Christlichen Gemeinde Bethanien.

Als Dank für ihren Besuch überreichte Hubertus Lueder, der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Ministerin Hamburg einen bunten Blumenstrauß. Der Gottesdienst selbst wurde von Pastor Dr. Michael Wohlers und Moritz Backhaus an der Orgel gestaltet. Im Anschluss trafen sich die Kirchenbesucher noch zu lockeren Gesprächen bei einem kleinen Neujahrsempfang. Wein gab es zwar nicht, aber sie konnten mit einem Gläschen Sekt oder Orangensaft auf das junge Jahr 2024 anstoßen

Happy Birthday Charlotte, Caroline und Sophie

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Seit 50 Jahren am Leineufer: die Nanas Charlotte, Caroline und Sophie – Pressetermin mit v.l.: Direktor Sprengelmuseum Hannover Dr. Reinhard Spieler, Kuratorin für Kunst im öffentlichen Raum Nora Brünger und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Nanas werden 50 – Stadt Hannover plant Jubiläumsfest

HANNOVER. Die Nanas (Charlotte, Caroline, Sophie) werden 50. Die Aufstellung der drei bunten, voluminösen Figuren aus Polyester am hannoverschen Leineufer am 14. Januar 1974 hatte Proteststürme bei vielen HannoveranerInnen ausgelöst. Die Wellen der Empörung schlugen hoch: Rund 20.000 Unterschriften sammelte eine Bürgerinitiative gegen „die Schnapsidee einer besoffenen Ratsherren-Stammtischrunde“ (HAZ-Leserbrief), sie nannten die Nanas eine obszöne Geldverschwendung und gar „Umweltverschmutzung“. Es gab aber auch BefürworterInnen, die Nana-Feten veranstalteten. Damit brachten die Nanas eine – die erste – lebhafte und tiefgreifende Diskussion über Kunst im öffentlichen Straßenraum. Mit Happy End: Den HannoveranerInnen sind ihre Nanas ans Herz gewachsen. Sie sind am Hohen Ufer das unumstrittene Lieblingskunstwerk der Stadt. Im Jahr 2000 wurde die Künstlerin Niki de Saint Phalle zur Ehrenbürgerin der Stadt ernannt. Mit den Nana-Skulpturen antizipierte Niki de Saint Phalle Mitte der 1960er Jahre die aufkeimende Frauenbewegung. Durch die Signifikanz der Skulpturen und die schlüssige Legierung von Form und Inhalt gelangte sie gleichzeitig weit über den Feminismus hinaus zu einer ganzheitlichen Lebens- und Kunstauffassung. Die Nanas bildeten den Auftakt zur Skulpturenmeile, die bis zum Königsworther Platz reicht. Für Hannovers Bedeutung als Kulturstadt ist die Kunst im öffentlichen Raum seit dem bundesweit beispielgebenden Straßenkunstprogramm „Experiment Straßenkunst“ der frühen 1970er Jahre prägend. Die Landeshauptstadt besitzt mit mehr als 180 Kunstwerken einen umfangreichen Bestand und versammelt eine bedeutende Anzahl renommierter KünstlerInnen, darunter internationale Größen von Alexander Calder über Niki de Saint Phalle bis hin zu Daniel Knorr sowie auch regionale Namen wie Kurt Lehmann, Emil Cimiotti oder Siegfried Neuenhausen. Der Auftrag für die Nanas am Leineufer war der Beginn einer langen, einzigartigen Beziehung zwischen Hannover und der Künstlerin Niki de Saint Phalle , die sich unter anderem im Auftrag für die Grotte in den Herrenhäuser Gärten fortsetzte und schließlich in der großartigen Schenkung von 300 ihrer Werke an das Sprengel Museum Hannover im Jahr 2000 mündete. Ausladende Rundungen, leuchtende Farben: Seit 1974 gehören die Nanas am Leineufer zu den begehrtesten Motiven im Straßenbild Hannovers. Die Nanas stehen bis heute für eine gelebte, sinnliche Weiblichkeit und sind Sinnbild des Feminismus. Aus diesem Grund feiert die Stadt Hannover 50 Jahre Nanas am Leineufer in diesem Jahr mit einem Fest am 8. März, dem Internationalen Frauentag, abends und am 9. März tagsüber. 50 Jahre nach der Aufstellung der kunterbunten Nanas setzt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf einen Schwerpunkt auf Kunst im öffentlichen Raum: „Wir reaktivieren die Idee des ‚Experimentes Straßenkunst‘ und beleben diesen Gedanken neu mit der Einsetzung von Nora Brünger als Kuratorin für Kunst im öffentlichen Raum.“ erklärte Beckedorf bei einem Pressetermin am Leineufer.

Zu den Figuren:

Größe,Herstellung und Namen:

Die kleinste der drei puppenähnlichen Figuren weist eine Höhe von 3,75 Meter auf, die beiden anderen sind 5 Meter hoch. Sie sind aus Polyester und Fiberglas gefertigt. Die farbig angemalten Figuren fügen sich in einem Abstand von fünf bis 15 Metern zu einer Gruppe zusammen. Diese bunte, bewegt wirkende Gruppe vermittelt Heiterkeit, Sinneslust und Vitalität. Auf Initiative von Niki de Saint Phalle wurden die drei Figurennamen Sophie, Charlotte und Caroline von den EinwohnerInnenHannovers vorgeschlagen, die auf bedeutende Frauen in Hannover referieren.

Charlotte (kunterbunt)

Charlotte erhielt ihren deutschen Namen im Gedenken an Charlotte Sophie Henriette Buff (1753 Wetzlar-1828 in Hannover). Sie war Vorbild für Goethes Lotte in den Leiden des Jungen Werthers (1753*). Goethe lernte die 19-jährige „Lotte“ 23-jährig auf einem Tanzfest in Volpertshausen kennen. Lotte bezauberte ihn sowohl durch ihre äußerliche Erscheinung als auch durch ihre offene Art. Wie im Werther beschrieben, tanzte er den ganzen Abend mit ihr, und es imponierte ihm, wie Lotte die Festgesellschaft während des Gewitters mit einem Spiel ablenkte. Charlotte war jedoch schon Johann Christian Kestner versprochen. Ihr Grab befindet sich auf dem Gartenfriedhof in Hannover.

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Caroline (grüne Arme und Beine)

Caroline Lucretia Herschel (*16. März 1750 in Hannover; †9. Januar 1848 ebenda) war eine deutsche Astronomin, Violinistin und Sängerin. Sie steht auf dem Kopf. 1772 folgte sie als 22-Jährige ihrem zwölf Jahre älteren Bruder Friedrich Wilhelm Herschel nach England und bekam am königlichen Hof bekam eine Anstellung als Gehilfin ihres Bruders mit einem Gehalt von 50 Pfund im Jahr – das erste Gehalt, das je eine Frau für wissenschaftliche Tätigkeit bezog. Nun begann Caroline mit der eigenen Erforschung des Sternenhimmels, sie widmete sich der Kometensuche. In den Jahren von 1786 bis 1797 entdeckte sie acht solcher Schweifsterne.

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Sophie (auf einem Bein)

Sophie von Hannover (1630-1714) war Kurfürstin von Hannover und kümmerte sich mit Leidenschaft um die großzügige Ausgestaltung des Großen Gartens in Herrenhausen. Tanzt auf einem Bein mit den Armen in der Luft.

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Bundeskanzler Scholz äussert sich zu Protesten der Landwirtschaft

Bundeskanzler Olaf Scholz bei einem Pressestatement © Ulrich Stamm
Bundeskanzler Olaf Scholz bei einem Pressestatement © Ulrich Stamm

Kanzler kompakt: Politik und Protest in Deutschland

Im Rahmen der Mitteilungen der Bundesregierung Kanzler kompakt äussert sich Bundeskanzler Olaf Scholz wie folgt zu den aktuellen Protesten der Landwirtschaft in Deutschland:

Das neue Jahr geht laut los: Traktoren blockieren Innenstädte, Durchgangsstraßen und Autobahnauffahrten. Es gibt Hupkonzerte, Sternfahrten und große Kundgebungen. 

Bei Vielen hat das den Alltag durcheinandergebracht. Auch hier in Berlin und bei mir zuhause in Potsdam waren viele Bauern und Bäuerinnen auf den Straßen.

Eines möchte ich gleich voranstellen: Die Landwirtschaft ist wichtig für uns alle. Und Landwirte und ihre Familien müssen von ihrer harten Arbeit auch gut leben können.

Wir – die Regierung, die Abgeordneten im Bundestag, selbstverständlich auch ich – stehen mit den Landwirten und ihren Vertreterinnen und Vertretern im engen Austausch. 

Das muss auch so sein. 

Doch geht es bei all den aktuellen Protesten wirklich allein um den Agrar-Diesel oder den Abbau von Subventionen? Ich denke, Krisen und Konflikte sorgen insgesamt für Verunsicherung. Viele treibt die Sorge um: Was kommt als Nächstes – was bringt die Zukunft für mich? All das sorgt dafür, dass einige das auch laut zum Ausdruck bringen.

Wichtig ist mir deshalb, einmal ganz deutlich zu machen: Streit gehört zur Demokratie. Und zwar genauso wie es Helmut Schmidt gesagt hat: „Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine.“ Punkt. 

Nun weiß ich – auch aus der persönlichen Erfahrung der letzten Monate: Streit kann mürbe machen und Unsicherheit schüren. Auch innerhalb der Regierung lief es nicht immer so, wie ich es für richtig halte. Da müssen wir in diesem Jahr besser werden.  

Was neben Streit genauso zur Demokratie gehört – das ist der Kompromiss. „Die Demokratie lebt vom Kompromiss. Wer keine Kompromisse machen kann, ist für die Demokratie nicht zu gebrauchen.“ Auch das hat Helmut Schmidt gesagt. 

Er lag damit richtig. — Doch: Fast 50 Jahre später stehen wir vor einer Bewährungsprobe. Wut wird gezielt geschürt: Mit gigantischen Reichweiten machen Extremisten auch über die sozialen Medien jeden Kompromiss verächtlich, vergiften jede demokratische Debatte. Das ist ein toxisches Gemisch, das uns Sorgen bereiten muss, das auch mich sehr beschäftigt. 

Was also können wir tun in dieser Lage? Wie lauten unsere Antworten – auf die Bauernproteste und auf die allgemeine Situation?

Wir haben uns die Argumente der Landwirte zu Herzen genommen. Und haben unseren ersten Vorschlag noch einmal überarbeitet. Ein guter Kompromiss. 

Außerdem geht es darum, was wir noch tun können, damit die Landwirtschaft eine gute Zukunft hat. Auch darüber sprechen wir miteinander. Auch dazu suchen wir gemeinsam Lösungen. 

Es geht ja auch um faire Preise, um die Macht des Lebensmittelhandels, um Bodenspekulationen und um die Folgen des Klimawandels. 

Denn das ist mir wichtig: Wenn jede Subvention auf ewig bestehen bleibt, wenn wir alle zu 100 Prozent auf unserem Standpunkt beharren, wenn wir alles so machen wie immer – dann kommen wir auch nicht voran. 

Und: Es ist wichtig, dass wir das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Gerade in so aufreibenden und aufwühlenden Zeiten wie heute gilt es: Maß und Mitte zu halten – das sollte allen Demokratinnen und Demokraten ein Anliegen sein. 

Aufrufe zu Gewalt und persönliche Bedrohungen haben in unserer Demokratie nichts verloren: Galgen sind keine Argumente. Politische Gegner sind keine „Vollpfosten“. Das gilt im virtuellen Raum – genauso wie auf den Straßen, in den Städten und auf dem Land.

Deshalb bin ich dem Präsidenten des Bauernverbandes, Joachim Rukwied, dankbar, dass er sich klar distanziert hat: von Extremisten und manchen Trittbrettfahrern, die zum „Aufstand“ blasen und vom „Umsturz des Systems“ schwadronieren. Das ist nicht nur Unsinn. Das ist gefährlich. 

Wenn an sich legitime Proteste umkippen – und zwar pauschal in Wut oder Missachtung für demokratische Prozesse und Institutionen, dann verlieren wir alle. Profitieren werden dann nur diejenigen, die unsere Demokratie verachten. 

Im Mai feiert das Grundgesetz seinen 75. Geburtstag. Eine Lehre aus diesen 75 Jahren ist: Unser Grundgesetz lebt davon, dass wir es mit Leben füllen. Da kann es – wie gesagt – auch mal laut werden. Das gehört dazu, solange wir als Demokratinnen und Demokraten miteinander um den besten Weg ringen. 

Lesung für die Kulturinitiative Döhren-Wülfel: Bei Simon Benne sind alle guten Dinge vier

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Autor Simon Benne und KI-Vorsitzende Maria Hesse in der Auferstehungskirche

HANNOVER. Mit so viel Interesse hatten die Organisatoren nicht gerechnet. Als die Zahl der vorgemerkten Eintrittskarten deutlich an die 100 ging, gerieten die Vorstandsmitglieder der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (KI) ins Schwitzen. Für derartig viele Menschen war der eigentlich gebuchte Raum im Freizeitheim Döhren viel zu klein. Nun musste schnellstens ein neuer Veranstaltungsort gesucht werden. Denn Simon Benne sollte für die Döhrener aus seinen gesammelten Glossen und Anekdoten lesen.

Die Döhrener Auferstehungsgemeinde sprang gerne ein und öffnete ihr Gotteshaus für die Aktion. Die KI-Vorsitzende Maria Hesse bedankte sich deshalb zu Beginn herzlich bei der Kirchengemeinde für die spontane Hilfe. Letztendlich füllten dann sogar, so Dr. Christian Vogel von der Kulturinitiative, „an die 200 Besucher“ die Kirchenbänke und lauschten gespannt den humorvollen Geschichten des HAZ-Redakteurs und Buchautors Simon Benne am heutigen Freitagabend (12. Januar).

Seit rund 20 Jahren beschäftigt sich Simon Benne als Journalist unter anderem mit der hannoverschen Historie. Dafür wurde er vom Heimatbund bereits mit den Cord-Borgentrick-Stein ausgezeichnet. Thema des heutigen Abends waren allerdings seine Schmunzel-Geschichten, die unter der Rubrik „Lüttje Lagen“ regelmäßig in der Hannoverschen Allgemeinen veröffentlicht werden Als Vater von vier Kindern gab es da viel zu erzählen. Entsprechend betitelte er sein Buch, in dem diese Anekdoten zusammengefasst sind, mit „Alle guten Dinge sind vier.“

Bennes natürliche Art zu erzählen kam bei den Döhrener an. Mit Lachen und Applaus belohnte das gespannt lauschen Publikum den Autor immer wieder. Simon Benne sparte dann selbst nicht mit Komplimenten an seine Gastgeber. „Döhren ist ein kultureller Hotspot“, sagte er.

Etwa 2.000 Traktoren in der Stadt unterwegs

Landwirtinnen und Landwirte protestierten mit etwa 2.000 Traktoren in Hannover
Landwirtinnen und Landwirte protestierten mit etwa 2.000 Traktoren in Hannover - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Landwirtinnen und Landwirte protestierten gegen die Politik der Bundesregierung

HANNOVER. Mit einer großen Sternfahrt nach Hannover mit etwa 2.000 Traktoren und einer Kundgebung auf dem Platz der Göttinger Sieben am Niedersächsischen Landtag hatten am gestrigen Donnerstag (11.01.) Landwirtinnen und Landwirte gegen die Politik der Bundesregierung demonstriert. Stadtreporter berichtete bereits in Wort und Bild. Nachfolgend noch einige weitere Fotos von der Protestveranstaltung.

Betreten zugefrorener Gewässer lebensgefährlich

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Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer

HANNOVER. Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer in Hannover. Diese Warnung gilt auch für die derzeit überfluteten und gefrorenen Eisflächen. Wer gegen das Verbot verstößt, begibt sich in Lebensgefahr. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Einbrechen in das Eis der menschliche Körper in dem sehr kalten Wasser extrem schnell auskühlt, der Betroffene in wenigen Minuten bewegungsunfähig wird und ein Ertrinken droht. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen. Derzeit ist die Eisfläche auf dem Maschsee noch viel zu dünn und nicht tragfähig. Erst bei einer durchgehenden Stärke der tragfähigen Eisschicht von mindestens 13 Zentimetern könnte das Eis auf dem Maschsee zum Betreten freigegeben werden, was durch das Hissen der rot-weißen Stadtflagge (mit Stadtwappen) am Nord- und Südufer signalisiert würde. Eisflächen anderer Gewässer gibt die Landeshauptstadt grundsätzlich nicht frei.

Mehrere tausend Landwirte legten den Verkehr in Hannovers Innenstadt lahm

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

Protest gegen die aktuelle Agrarpolitik der Bundesregierung

Im Rahmen der bundesweiten Protestwoche versammelten sich am Donnerstag, 11.01.2024, erneut Landwirte, um für ihre Anliegen zu demonstrieren. Die Versammlungsteilnehmenden sammelten sich in Hannovers Umland und fuhren mit ihren Traktoren in mehreren Konvois in die Innenstadt, um sich am Platz der Göttinger Sieben zu versammeln und dort zu protestieren.

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

Durch die Anreise mit etwa 2.000 Traktoren sorgten die rund 2.000 Demonstrierenden für massive Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus.

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

In insgesamt 19 Versammlungen (Stand 16:00 Uhr) fuhren die rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Traktoren und einer geringen Anzahl anderer Fahrzeuge über Bundes- und Landstraßen in Richtung Innenstadt von Hannover.

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

Besonders betroffen waren auf der Anreise der Landwirte die Bundesstraße (B) 3 aus Richtung Celle, die B 6 aus Richtung Garbsen, die B65 aus Richtung Sehnde sowie aus Richtung Gehrden. Als die Konvois die Innenstadt erreichten, leitete die Polizei einen Großteil der Traktoren in den unmittelbaren Versammlungsbereich sowie auf den Schützenplatz.

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

Dort parkten etwa 900 Versammlungsteilnehmende ihre Fahrzeuge und begaben sich zu Fuß zur Kundgebung am Platz der Göttinger Sieben. Gegen 14:00 Uhr beendeten die Landwirte ihre Versammlung und fuhren aus der Innenstadt erneut in Konvois zurück ins Umland.

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

Auf der An- und Abreise sowie während der Versammlung kam es durch die große Zahl der Traktoren nochmals zu verkehrlichen Beeinträchtigungen.

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

Auch in den kommenden Tagen sind weitere Proteste der Landwirte angekündigt.

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

Ebenfalls kann es im Zusammenhang mit einer weiteren Kundgebung mit anschließendem Aufzug am 12.01.2024 im Stadtgebiet Hannover zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Wie auch in den vergangenen Tagen empfiehlt die Polizei den Autofahrerinnen und Autofahrern sich vorab über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.

Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirtschaft Hannover US 2024 01 11 220
Protest der Landwirte und Bauer der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 – Friedrichswall/Schützenplatz/Lavesallee/Am Landtag in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 11.01.24
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm
Protest der Landwirte und Bauern der Region Hannover und aus Niedersachsen in der Innenstadt von Hannover und am Landtagsgebäude am 11.01.2024 © Ulrich Stamm

„Hochwassertourismus“ – ausnahmsweise erwünscht

Informationsrundfahrt zum Thema Hochwasser – vor der Wasserkunst vl.: Oberbürgermeister Belit Onay, Ltd. Branddirektor Christoph Bahlmann und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe
Informationsrundfahrt zum Thema Hochwasser – vor der Wasserkunst vl.: Oberbürgermeister Belit Onay, Ltd. Branddirektor Christoph Bahlmann und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Informationsrundfahrt zum Thema Hochwasser

HANNOVER. Die größte Hochwasserfahr ist zwischenzeitlich gebannt. Die Pegelstände sinken. Doch noch sind Überflutungen der Leine und Ihme sowie ein hoher Grundwasserstand ein beherrschendes Thema für die zuständigen Behörden. Viele Schäden werden erst mit ablaufendem Wasser sichtbar werden. Das Hochwasser der vergangenen Tage und Wochen hat auch die Bevölkerung in Hannover stark beschäftigt. Die Stadt Hannover hatte daher Medienvertreter zu einer Informationsrundfahrt zum Thema eingeladen. Oberbürgermeister Belit Onay, der Erste Stadtrat und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe, sowie Fachleute der Bereiche Feuerwehr, Tiefbauamt und Stadtentwässerung gaben Einblicke und standen für Fragen zur Verfügung. So erläuterten sie, welche Maßnahmen die Stadt Hannover zum Hochwasserschutz konkret ergriffen hat, welche baulichen Veränderungen der zurückliegenden Jahre positive Auswirkungen hatten und welche Problematiken sich derzeit noch stellen. Diese „amtliche Hochwassertourismus-Fahrt“ startete mit einem Bus der Feuerwehr vor dem Rathaus. Angefahren wurden Hochwasserschutzeinrichtungen in Ricklingen und an der Wasserkunst in Herrenhausen. Die geplante Besichtigung im Bereich der Leine in der Calenberger Neustadt musste wegen des starken Autoverkehrs in der Stadt und der fortgeschrittenen Zeit entfallen. Alles in allem ist Hannover bei diesem Hochwasser glimpflich davon gekommen. Die getroffenen Vorbereitungen und Maßnahmen und die gute Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche haben gewirkt. An einigen Stellen gilt es aber weitere Schutzmaßnahmen für die Zukunft zu planen und umzusetzen.